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Sam 18. Feb 2017 10:09

Feindesliebe ist möglich - aber nur von Gott her und in Einheit mit ihm

(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Gebot der Feindesliebe, das Jesus seinen Jüngern gibt, geht weit über das hinaus, was wir Menschen uns vorstellen und aus unseren eigenen Kräften erfüllen können! Wie sollte es möglich sein, den Feind zu lieben?

Als Jesus dieses Gebot der Feindesliebe als Erweiterung der Nächstenliebe seinen Zuhörern vortrug, wusste er, was er ihnen zumutete. Im Alten Testament war das Gebot der Nächstenliebe bekannt und wichtig: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Lev 19,18b)

Woher aber nehmen wir die Kraft zur Feindesliebe? Diese haben wir tatsächlich nicht aus uns selber; Gott muss sie uns schenken in seiner Gnade. Und er tut das auch, wenn wir uns mit ihm verbinden im Gebet, im Empfang der Sakramente und in Werken der Liebe. Auch wenn es uns mitunter schwerfällt, jemandem ein Lächeln zu schenken oder ein gutes Wort, der es eigentlich nach unserer Auffassung nicht verdient: all dies bringt Frucht für die Ewigkeit und ist gewiss nicht umsonst. Gottes Liebe kennt keine Grenzen; sie umfasst sogar jene, die Gott feindlich gesinnt sind und die ihn ablehnen.

Lesen Sie die Homilie zum 7. Sonntag im Jahreskreis (19.02.2017) in vollem Wortlaut!

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