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Fr 3. März 2017 18:51

Bischof Klaus Küng ruft zu Umkehr und Mitfeier der Sonntagsmesse auf

(dsp.at) In seinem Fastenhirtenbrief 2017 schreibt der St. Pöltner Diözesanbischof, nachdem er zuvor auf die vor 500 Jahren durch Martin Luther in Gang gesetzte Reformation hingewiesen hat:

"Das Nachdenken über diese Gegebenheiten lässt uns empfänglich werden für den Ruf der Fastenzeit: „Kehrt um“. Ein Leben ohne Gott, ohne Christus, ohne Erlöser führt in die Einsamkeit des Egoismus und zu Lieblosigkeit. Diese entsteht immer, wenn nur die eigenen Bedürfnisse das Ziel sind. Es ist lebenswichtig, Ihn, Gott, Christus, persönlich und gemeinsam im Gebet zu suchen. Wichtig ist auch, sich durch gezielten Verzicht besonders in jenen Bereichen, in denen sich Anhänglichkeiten entwickelt haben, ein Stück Freiheit zurück zu erobern und die Barmherzigkeit und Güte des menschgewordenen Gottessohnes in den Blick zu nehmen. Denn Er hat uns durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung erlöst. Eine gute, aufrichtige Beichte vermag innere Heilung zu schenken und damit die Grundlage für einen Neuanfang. Und wie wichtig wäre es, dass alle jene, die nachlässig geworden sind, zur wöchentlichen Mitfeier der sonntäglichen Eucharistie zurück kehrten! „Ohne Sonntag können wir nicht leben!“, haben Christen der ersten Jahrhunderte vor ihren Anklägern bekannt und, weil sie davon nicht abgingen, den Tod erlitten. Für sie war die Teilnahme an der Eucharistie lebenswichtig. Wer meint, es gehe auch ohne Messe am Sonntag, wird nach einiger Zeit bemerken, dass Christus aus dem Blick bzw. aus dem Herzen entschwindet. Es wird leer im eigenen Herzen. Wir brauchen die zumindest wöchentliche Teilnahme an der Eucharistie genauso wie die Christen der ersten Zeiten."

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