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Fr 31. März 2017 22:16

Vorausbild für unsere eigene Auferstehung

(predigtdienst.net) „Ich bin die Auferstehung und das Leben!“, so sprach Jesus zu Marta. Das ist eines der 7 sogenannten „Ich bin“ Worte Jesu, die sich über das ganze Johannesevangelium verteilen. Ich bin das „lebendige Brot“, „das Licht der Welt“, „die Tür“, „der gute Hirte“, „der Weinstock“, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ und jetzt „die Auferstehung und das Leben“. Glaubst du das, Martha? Ihr Ja-wort ist ein Glaube in die Dunkelheit hinein. Sie weiß nicht, dass Jesus an die Auferweckung ihres Bruders denkt. Sie weiß auch nicht, dass Jesus selbst den Tod besiegen wird durch seine Auferstehung am dritten Tag.

Von diesen „Ich bin“- Worten Jesu ist eigentlich eines provozierender als das Andere. Vielleicht ist sogar das heutige Wort der Höhepunkt. Wer kann behaupten „Ich bin die Auferstehung und das Leben“, wenn nicht Gott selbst. Daran sollen wir glauben! Jesus verlangt diesen Glauben: „Glaubst du das, Martha?“

Wir bereiten uns auf Ostern vor. Der Höhepunkt nach der Fastenzeit ist die Osternacht, in der wir die Auferstehung Jesu feiern. In dieser Osternacht erneuern wir unseren Glauben, das Taufversprechen. Jedes Jahr wird in dieser Feier der Priester die Gläubigen fragen. Glaubst du an Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist? „Glaubst du das?“ Und alle werden antworten: „Ja, ich glaube.“ Dieses „Ja, ich glaube“, ist nicht so in die Dunkelheit hineingesprochen wie der Glaubensakt der Martha, die sich mit folgenden Worten rettete. „Ich glaube, dass du der Messias bist, der in die Welt kommen soll.“ Wir alle wissen, dass dieser Messias wirklich den Tod besiegt hat, dass er nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschehen. ...

Lesen Sie die aktuelle Predigt (5. Sonntag der Fastenzeit A) von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!

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