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Sam 15. April 2017 11:01

Die Osterbotschaft nicht rationalistisch umdeuten!

(stjosef.at/predigten) (JSp) Die frohe Botschaft von Ostern lautet: Jesus Christus, der Herr, ist wahrhaft von den Toten erstanden! Er lebt, und wir mit ihm! Halleluja!

Es gab und gibt auch innerhalb des Christentums so manche Versuche, die Osterbotschaft rationalistisch umzudeuten, nach dem Motto: Jesus ist zwar gestorben, und zwar wirklich und für immer, aber „die Sache Jesu muss weitergehen“. Hier wird von der Person Jesu abgesehen, und es scheint, als ob wir seine Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe verwirklichen könnten ohne ihn. Auf diese Weise wird der christliche Glauben zu einer bloßen Idee, zu einem idealistischen Pathos. Es wäre dann ein Christentum ohne Jesus Christus. Jedenfalls ist Jesus in dieser Auffassung nicht mehr der Erlöser, der uns durch seinen Tod und seine Auferstehung von den Sünden erlöst und die Gemeinschaft mit Gott ermöglicht hat. Er ist dann nur mehr eine moralische Leitfigur oder ein Prophet, der zwar persönlich gescheitert ist, dessen Botschaft aber weiterhin Sinn macht und verkündet werden soll. Aber dies entspricht nicht unserem christlichen Glauben an die Auferstehung des Herrn!

Wenn wir die Heilige Schrift als Urkunde unseres Glaubens und auch als geschichtliches Zeugnis ernst nehmen, dann begegnen wir darin den frühesten Zeugen der Auferstehung Christi: Und das sind überraschenderweise nicht die Apostel oder andere Jünger Jesu, sondern Frauen aus dem Kreis jener, die mit Jesus verbunden waren und ihm nachfolgten! Unter diesen Frauen ragt besonders hervor jene Maria, die aus Magdala kam, und daher auch als Maria Magdalena bezeichnet wird.

Lesen Sie die Homilie zum Ostersonntag (16.04.2017) in vollem Wortlaut!

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