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Sam 3. Juni 2017 09:19

Im Heiligen Geist wird uns Versöhnung mit Gott und den Menschen geschenkt

(stjosef.at/predigten) 

Pfingsten ist der feierliche Abschluss, ja die Vollendung der Osterzeit. Denn nachdem Jesus, der Herr, vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren ist, sendet er vom Vater im Himmel her den Heiligen Geist. Dieser erfüllt die Herzen aller, die an Christus glauben.

Der Zusammenhang zwischen Ostern und Pfingsten wird nicht nur in der Lesung aus der Apostelgeschichte deutlich, die uns von der feierlichen Ausgießung des Heiligen Geistes unter Feuerzungen und mit Sturmesbrausen berichtet. Uns mag vielleicht überraschen, dass das Evangelium nach Johannes schon bei der Erscheinung des Auferstandenen am Abend des ersten Tages der Woche von der Mitteilung des Heiligen Geistes durch Jesus an seine Jünger spricht.

Jesus war den Jüngern, die aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, nach seiner Auferstehung erschienen. Als erstes verkündete er ihnen den Frieden. Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite, welche die Wunden der Kreuzigung aufwiesen, jetzt aber verklärt und verherrlicht waren. Nochmals verkündete Jesus den Jüngern seinen Frieden. Zugleich sandte er sie aus zu den Menschen, so wie ihn der himmlische Vater in diese Welt gesandt hatte. In diesem Zusammenhang vernehmen wir die Worte: „Empfangt den Heiligen Geist!“ Und dies wiederum steht im Zusammenhang des Bußsakramentes, wo es anschließend heißt: „Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.“ (Joh 20,19–23)

Offenbar teilt Jesus als Auferstandener den Jüngern seinen Heiligen Geist mit!

Lesen Sie die Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum Pfingstfest in vollem Wortlaut; auch Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder hat eine Pfingstpredigt bereit gestellt!

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