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Fr 7. Juli 2017 21:34

Mein Joch ist sanft und meine Bürde leicht

(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus sagt uns im Evangelium dieses Sonntags, dass sein Joch sanft und seine Last leicht ist (vgl. Mt 11,30). Gott will uns also das Leben nicht schwerer machen, als es ist; er legt uns nicht eine neue, zusätzliche Last auf – im Gegenteil!

Wir dürfen mit allen Mühen und Lasten des Lebens zu Jesus Christus kommen, dem Erlöser und Heiland. Einladend klingen die Worte Jesu: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.“ (Mt 11,28)

Die Kirche hat die Aufgabe, die Heilssendung Jesu Christi fortzusetzen. Daher sind die geweihten Amtsträger, aber auch die gläubigen Laien aufgerufen, von der barmherzigen Erlöserliebe Christi Zeugnis zu geben. Wie viele Menschen gibt es, die im Leben buchstäblich unter die Räder kommen! Wie viele Notleidende und an den Rand Gedrängte, wie viele Einsame und Verzweifelte warten auf jemanden, der sie wahrnimmt, der ihnen einen Blick der Liebe schenkt und ihrer materiellen oder geistigen Not abhilft. Die größte Not eines Menschen aber ist es, wenn er sich im Leben aus eigener Schuld verirrt hat und nun keinen Ausweg mehr weiß. Wer hilft diesen verlorenen Schafen umzukehren? Wer nimmt sie an, ohne ihnen Vorwürfe zu machen; wer führt sie zu den Quellen des Lebens, wo allein das Heil zu finden ist? Wer macht sie mit Gott vertraut und mit seinem Sohn, dem Erlöser Jesus Christus?

Die Antwort muss lauten: Du und ich, wir alle sind von Jesus ausgesandt, den Menschen nahe zu sein in ihrer Not, in all dem, was sie bedrückt, was sie von sich selbst und voneinander entfremdet, ja vielleicht auch von Gott trennt. Dazu aber ist es nötig, dass wir selber zu allererst vom Geist Gottes Ergriffene und Bewegte sind!

Lesen Sie die Homilie zum 14. Sonntag im Jahreskreis A (09.07.2017) in vollem Wortlaut!

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