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Sam 15. Juli 2017 10:35

Fatima: Umkehr und Sühne als Weg zur ewigen Freude

(stjosef.at/predigten) Die Gottesmutter Maria hat vor 100 Jahren in Fatima die drei Hirtenkinder Lúcia dos Santos, Jacinta Marto und Francisco Marto eingeladen und aufgerufen zum Beten des Rosenkranzes. Dies alles sollte geschehen in einer Gesinnung der Dankbarkeit gegenüber Gott, der unendlich gut und barmherzig ist, sowie in einer Haltung der Fürbitte, ja der Sühne für alle Menschen.

Denn viele leben so, dass sie in der Gefahr sind, für ewig verloren zu gehen. Gott aber will selbst die verstocktesten Sünder retten, und zwar durch die Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens, welches ganz eins ist mit dem Herzen Jesu. Dem Übermaß menschlicher Schuld entspricht ein noch größeres Übermaß des göttlichen Erbarmens: Gott heißt die Sünde nicht gut, denn sie widerspricht zutiefst seinem göttlichen Wesen; aber er liebt den Sünder und ruft ihn heim ins Haus des Vaters, sodass der sündig gewordene Mensch durch Reue und Umkehr wieder das Leben der Gnade empfängt und sich bewähren kann in einem wahrhaft christlichen Leben.

So ist die Botschaft von Fatima – bei allem Ernst im Hinblick auf die freie Entscheidung des Menschen für oder gegen Gott, für oder gegen sein Heil, sein Glück, seine Seligkeit – immer eine Botschaft der Freude. Sie entspricht voll und ganz dem Evangelium, ja sie erinnert uns daran und führt uns hin zu dem, was Jesus gesagt und gelehrt hat. Es geht um keine außergewöhnlichen Forderungen, sondern um die Vertiefung dessen, was Jesus selber angesichts der Nähe des Reiches Gottes einfordert: um Umkehr und Glaube!

Lesen Sie die Fatimapredigt von Prof. Josef Spindelböck (13. Juli 2017 in Tirschenreuth) im vollen Wortlaut!

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