1 II. Vat. Konzil, Konst. über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium: AAS 56 (1964) 97ff.; Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium: AAS 57 (1965) 5ff.; Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche Christus Dominus: AAS 58 (1966) 673ff.; Dekret über die Ausbildung der Priester Optatam totius: AAS 58 (1966) 713ff.
2 Vgl. Mt 3,16; Lk 4,18; Apg 4,27; 10,38.
5 Vgl. Apg 19,10; II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 35: AAS 57 (1965) 40-41.
6 Konzil von Trient, Sess. 23, c. 1 u. can. 1: Denz. 957.961 (1764.1771).
7 Vgl. Joh 20,21; II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 18: AAS 57 (1965) 21-22.
8 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 28: AAS 57 (1965) 33-36.
10 Vgl. Pont. Rom., De Ordinatione Presbyterorum, Präfation. Die gleichen Worte finden sich schon im Sacramentarium Veronense: ed. L. C. Mohlberg (Rom 1956) 122; ebenso im Missale Francorum: ed. L. C. Mohlberg (Rom 1957) 9; im Liber Sacramentorum Romanæ Ecclesiæ: ed. L. C. Mohlberg (Rom 1960) 25; im Pontificale Romano-Germanicum: ed. Vogel-Elze (Vatikan 1963) Bd. I, S. 34.
11 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 10: AAS 57 (1965) 14-15.
14 Augustinus, De Civ. Dei X, 6: PL 41, 284.
20 "Dieses Streben nach religiöser und sittlicher Vervollkommnung wird mehr und mehr auch von außen her durch die äußeren Bedingungen angespornt, unter denen die Kirche ihr Leben entfaltet. Sie kann nicht unbeeindruckt und gleichgültig bleiben angesichts der Veränderungen der Umwelt. Die Umwelt beeinflußt und bedingt auf tausend Weisen das praktische Verhalten der Kirche; denn sie lebt ja nicht von der Welt getrennt, sondern in ihr. Deshalb unterliegen die Glieder der Kirche dem Einfluß der Welt, werden durch ihre Kultur geprägt, nehmen ihre Gesetze an und machen sich ihre Gewohnheiten zu eigen. Diese innere Berührung der Kirche mit der menschlichen Gesellschaft wirft ständig schwierige Fragen auf, die gerade heute äußerst hart sind (...) Der Völkerapostel belehrte die Christen seiner Zeit mit folgenden Worten:,Zieht nicht im fremden Joch mit Ungläubigen; denn was hat Gerechtigkeit zu tun mit Ungesetzlichkeit? Oder was haben Licht und Finsternis miteinander gemein? ... Welchen Anteil hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?' (2 Kor 6,14-15.) Die christlichen Lehrer und Erzieher werden darum die katholische Jugend immer auf ihre ganz besondere Stellung und die sich daraus ergebende Aufgabe hinweisen müssen, nämlich in der Welt zu leben, aber nicht von der Welt zu sein, entsprechend dem Gebet Jesu für seine Jünger:,Ich bitte nicht, sie von der Welt wegzunehmen, sondern sie zu bewahren vor dem Bösen. Sie sind nicht aus der Welt, so wie auch ich nicht aus der Welt bin' (Joh 17,15-16). Die Kirche macht sich dieses Gebet zu eigen. Aber diese Unterscheidung bedeutet nicht Trennung. Sie ist weder Gleichgültigkeit noch Furcht, noch Verachtung. Wenn die Kirche den Unterschied hervorhebt, der zwischen ihr und der Menschheit besteht, so stellt sie sich nicht in Gegensatz zu ihr, sondern verbindet sich vielmehr mit ihr": Paul VI., Enz. Ecclesiam suam, 6. Aug. 1964: AAS 56 (1964) 627 und 638.
23 Vgl. Polykarp, Brief an die Gemeinde von Philippi VI., 1: "Auch die Presbyter sollen wohlwollend sein, barmherzig gegen alle; sie sollen die Verirrten zurückführen, die Kranken besuchen, Sorge tragen für Witwen, Waisen und Arme; stets sollen sie bedacht sein auf das Gute vor Gott und den Menschen; sie sollen sich frei halten vor jedem Zorn, von Parteilichkeit und ungerechtem Urteil; fern sei ihnen jegliche Geldgier, leichtfertiger Glaube an üble Nachrede, hartes Urteil, im Bewußtsein, daß wir alle der Sünde Schuldner sind": ed. F. X. Funk, Patres Apostolici I, 273.
1 Vgl. 1 Petr 1,23; Apg 6,7; 12,24. "(Die Apostel) verkündeten das Wort der Wahrheit und gebaren die Kirchen": Augustinus, Enarr. in Ps. 44,23: PL 36,508.
2 Vgl. Mal 2,7; 1 Tim 4,11-13; 2 Tim 4,5; Tit 1,9.
4 Vgl. 2 Kor 11,7. Insofern die Priester Mitarbeiter der Bischöfe sind, gilt von ihnen auch das, was über die Bischöfe gesagt wird. Vgl. Statuta Ecclesiæ antiqua, c. 3: ed. Ch. Munier (Paris 1960) 79; Decretum Gratiani, C. 6, D 88: ed. Friedberg I, 307; Konzil von Trient, Sess. V, Dekret 2, n. 9: Conc. Śc. Decreta, ed. Herder (Rom 1962) 645; Sess. XXIV, Dekret de reform., c. 4: ebd. 739; II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 25: AAS 57 (1965) 29-31.
5 Vgl. Constitutiones Apostolorum II, 26, 7: "(Die Presbyter) sollen Lehrer der göttlichen Wissenschaft sein, da der Herr selbst uns aufgetragen hat: Gehet hin und lehret.. ": ed. F. X. Funk, Didascalia et Constitutiones Apostolorum I (Paderborn 1905) 105. - Sacramentarium Leonianum und die anderen Sakramentarien bis zum Pontificale Romanum, Präfation der Priesterweihe: "Aus dieser Vorsorge, Herr, hast du den Aposteln deines Sohnes Lehrer des Glaubens als Begleiter mitgesellt, mit denen sie als zweiten Verkündern (oder: Predigten) den ganzen Erdkreis erfüllten." Liber Ordinum Liturgiæ Mozarabicæ, Präfation der Priesterweihe: "Der Lehrer der Volksscharen und Lenker der Untergebenen soll den katholischen Glauben geordnet erhalten und allen das wahre Heil verkünden": ed. M. Férotin, Le Liber Ordinum ...: Monumenta Ecclesiæ Liturgica, Bd. V (Paris 1904) 55, 4-6.
8 Vgl. den Ritus der Priesterweihe in der Alexandrinischen Kirche der Jakobiten: "... Sammle dein Volk zur Belehrung im Wort wie eine Amme, die ihre Kinder nährt": H. Denzinger, Ritus Orientalium II (Würzburg 1863) 14.
9 Vgl. Mt 28,19; Mk 16,16; Tertullian, De Baptismo 14, 2 (CChr ser. lat. I, 289, 11-13); Athanasius, Adv. Arianos 2, 42: PG 26, 237 A-B; Hieronymus, In Mt. 28,19: PL 26, 226 D: "Zuerst lehren sie alle Völker, dann taufen sie die (im Glauben) Unterwiesenen. Der Leib kann nämlich nicht eher das Sakrament der Taufe empfangen, bevor die Seele nicht die Wahrheit des Glaubens angenommen hat"; Thomas v. Aquin, Expositio primæ Decretalis, § 1: "Der Erlöser gab den Jüngern, die er zur Verkündigung ausschickte, drei Weisungen mit. Zuerst sollten sie den Glauben lehren, dann den Glaubenden die Sakramente spenden": ed. Marietti, Opuscula Theologica (Turin - Rom 1954) 1138.
10 Vgl. II. Vat. Konzil, Konst. über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 35, 2: AAS 56 (1964) 109.
11 Vgl. ebd. Nr. 33.35.48.52; S. 108-109.113.114.
12 Vgl. ebd. Nr. 7; S. 100-101; Pius XII., Enz. Mystici Corporis, 29.Juni 1943: AAS 35 (1943) 230.
13 Ignatius v. Antiochien, Ad Smyrn. 8, 1-2: ed. F. X. Funk, 240; Const. Apost. VIII., 12, 3: ed. F. X. Funk, 496; VIII., 29, 2: ebd. 532.
14 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 28: AAS 57 (1965) 33-36.
15 "Die Eucharistie ist gleichsam die Vollendung des geistlichen Lebens und das Ziel aller Sakramente": Thomas, Summa Theol. III., q. 73, a. 3 c; vgl. ebd. III., q. 65, a. 3.
16 Vgl. Thomas, Summa Theol. III., q. 65, a. 3, ad 1; q. 79, a. 1 c u. ad 1.
18 Hieronymus, Ep., 114,2: " ... den heiligen Kelchen und den heiligen Tüchern und den übrigen Dingen, die zum Kult der Herrenpassion gehören ... kommt wegen ihrer Berührung mit Leib und Blut des Herrn die gleiche erhabene Würde zu wie dessen Leib und Blut selbst": PL 22, 934. II. Vat. Konzil, Konst. über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 122-127: AAS (1964) 130-132.
19 "Außerdem sollen sie es nicht unterlassen, das Allerheiligste Sakrament, das an einem bevorzugten Ort und mit größter Ehrfurcht den liturgischen Gesetzen entsprechend aufzubewahren ist, tagsüber zu besuchen; eine solche Besuchung ist ein Beweis der Dankbarkeit und ein Zeichen der Liebe und der schuldigen Verehrung gegenüber Christus dem Herrn, der hier gegenwärtig ist": Paul VI., Enz. Mysterium Fidei, 3. Sept. 1965: AAS 57 (1965) 771.
20 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 28: AAS 57 (1965) 33-36.
24 Vgl. Didascalia II.,34, 3;46, 6;47, 1; Constitutiones Apost. II, 47, 1: ed. F. X. Funk, Didascalia et Constitutiones I, 116.142 u. 143.
26 Vgl. Hieronymus, Ep. 58, 7: "Was nützt es, wenn die Wände von Edelsteinen leuchten, Christus aber in einem Armen stirbt?": PL 22, 584.
30 Es können noch andere Gruppen genannt werden, z. B. Auswanderer, unstet Umherziehende (Zigeuner) usw.; darüber handelt das II. Vat. Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche Christus Dominus.
31 Vgl. Didascalia II, 59, 1-3: "Wenn du das Volk belehrst, so fordere von ihm, und ermahne es, daß es die Kirche häufig besuche und auf keinen Fall je davon ablasse, sondern eifrig zusammenkomme und nicht die Kirche durch sein Fernbleiben verkleinere und den Leib Christi eines Gliedes beraube ... Ihr seid Glieder Christi; trennt euch also nicht von der Kirche, indem ihr von den Zusammenkünften fernbleibt. Ihr habt Christus zum Haupt, und nach seiner Verheißung wohnt er unter euch und hat mit euch Gemeinschaft; seid doch nicht gegen euch selbst nachlässig, haltet den Erlöser nicht fern von seinen Gliedern noch zerreißt und zerteilt seinen Leib ...": ed. F. X. Funk, I, 170; Paul VI., Ansprache an die Teilnehmer des ital. Klerus am XIII. Kongreß über "Zeitgemäße Seelsorge" zu Orvieto, 6. Sept. 1963: AAS 55 (1963) 750ff.
32 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 28: AAS 57 (1965) 35.
33 Vgl. die sog. Constitutio Ecclesiastica Apostolorum XVIII: "Die Presbyter sind die Mitgeweihten und Mitstreiter der Bischöfe": ed. Th. Schermann, Die allgemeine Kirchenordnung I (Paderborn 1914) 26; A. Harnack, Die Quellen der sog. apostolischen Kirchenordnung, T. u. U. II, 5, S. 13, Nr. 18 u. 19; Pseudo- Hieronymus, De Septem Ordinibus Ecclesiæ: "... in der Segnung haben sie mit den Bischöfen an den Geheimnissen Anteil": ed. A. W. Kalff (Würzburg 1937) 45; Isidor v. Sevilla, De Ecclesiasticis Officiis, II c. VII: "Sie stehen der Kirche Christi vor und zusammen mit den Bischöfen bereiten sie den Leib und das Blut, lehren und predigen sie": PL 83, 787.
34 Vgl. Didascalia II, 28, 4: ed. F. X. Funk, 108; Const. Apost. II, 28, 4; 34, 3: ebd. S. 109 u. 117.
35 Const. Apost. VIII., 16, 4: ed. F. X. Funk, I, 523; vgl. Epitome Const. Apost. VI: ebd. II, 80, 3-4; Testamentum Domini: " ... verleihe ihm den Geist der Gnade, des Rates und der Hochherzigkeit, den Geist des Presbyterates ... zum Beistand und zur Leitung deines Volkes im Werk, in der Furcht und in einem reinen Herzen": Übers. I. E. Rahmani (Mainz 1899) 69. Ebenso in: Trad. Apost., ed. B. Botte, La Tradition Apostolique de S. Hippolyte (Münster 1963) 20.
37 Pont. Rom., De Ordinatione Presbyterorum, Präfation; die gleichen Worte in den sich schon im Sacramentarium Leonianum, Gelasianum und Gregorianum. Ähnlich in den orientalischen Liturgien: vgl. Trad. Apost.: "... schaue auf diesen deinen Diener und verleihe ihm den Geist der Gnade und des Rates, damit er den Priestern helfe und dein Volk mit einem reinen Herzen leite, so wie du auf das Volk deiner Auserwählung herabgeschaut und dem Moses geboten hast, Presbyter zu erwählen, die du mit deinem Geist erfüllest, den du deinem Knecht verliehen hast", aus der alten lat. Übers. von Verona, ed. B. Botte, La Tradition Apostolique de S. Hippolyte. Essai de reconstruction (Münster 1963) 20; Const. Apost. VIII., 16, 4: ed. F. X. Funk, I, 522, 16-17; Epit. Const. Apost. VI: ed. F. X. Funk, II, 80, 5-7; Testamentum Domini: Übers. I. E. Rahmani (Mainz 1899) 69; Euchologium Serapionis XXVII: ed. F. X. Funk, Didascalia et Constitutiones II, 190, 1-7; Ritus Ordinationis in ritu Maronitarum: Übers. H. Denzinger, Ritus Orientalium II (Würzburg 1863) 161. Von den Vätern seien genannt: Theodor von Mopsuestia, In 1 Tim. 3,8: ed. Swete, II, 119-121; Theodoret, Quæstiones in Numeros XVIII: PG 80, 369 C - 372 B.
38 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 28: AAS 57 (1965) 35.
39 Vgl. Johannes XXIII., Enz. Sacerdotii Nostri primordia, 1. Aug. 1959: AAS 51 (1959) 576; Pius X., Exhortatio ad clerum Hærent animo, 4. Aug. 1908: S. Pii Acta, Bd. IV (1908) 237ff.
40 Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche Christus Dominus, Nr. 15 u. 16: AAS 58 (1966) 679-681.
41 Nach dem geltenden Kirchenrecht gibt es schon ein Kathedralkapitel als senatus et consilium des Bischofs (CIC, can. 391) oder bei dessen Fehlen ein Kreis von Diözesankonsultoren (CIC, can. 423-428). Solche Institutionen sollen aber nach dem Wunsch (des Konzils) so überprüft werden, daß sie den heutigen Verhältnissen und Erfordernissen besser entsprechen. Ein derartiger Priesterrat unterscheidet sich ganz klar von jenem Seelsorgsrat, von dem im II. Vat. Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe Christus Dominus, 28. Okt. 1965, Nr. 27, die Rede ist; denn ihm gehören auch Laien an, und ihm obliegen allein die seelsorglichen Aufgaben. Über die Priester als Berater der Bischöfe handeln schon die Didascalia II, 28, 4: ed. F. X. Funk, I, 108; ebenso Const. Apost. II, 28, 4: ed F. X. Funk, I, 109; Ignatius v. Antiochien, Ad Magn. 6, 1: ed. F. X. Funk, I, 194; Ad Trall. 3, 1: F. X. Funk, 204; Origenes, Contra Celsum 3, 30: "Die Presbyter sind Berater oder Ratgeber": PG 11, 957 D - 960 A.
42 Ignatius v. Antiochien, Ad Magn. 6, 1: "Ich ermahne euch, daß ihr euch alles in der Eintracht Gottes zu tun bemüht, unter dem Vorsitz des Bischofs an Gottes Stelle und mit den Presbytern anstelle des Apostelkollegiums, einschließlich der mir so teuren Diakone, die alle mit dem Amt Christi betraut sind, der von Ewigkeit beim Vater war und am Ende (der Zeiten) erschienen ist": ed. F. X. Funk, 195; Ad Trall. 3, 1: "Ebenso sollen alle die Diakone achten wie Jesus Christus, wie auch den Bischof als das Abbild des Vaters, die Presbyter aber wie eine Ratsversammlung Gottes und ein Apostelkonzil: ohne sie kann man von keiner Kirche reden": F. X. Funk, 204; Hieronymus, In lsaiam II, 3: "Auch wir in der Kirche haben unseren Senat, die Gemeinschaft der Presbyter": PL 24, 61 D.
43 Vgl. Paul VI., Ansprache an die römischen Kurialen und Fastenprediger, 1. März 1965: AAS 57 (1965) 326.
44 Vgl. Const. Apost. VIII., 47, 39: "Die Presbyter ... sollen ohne die Entscheidung des Bischofs nichts tun; ihm ist ja das Volk Gottes anvertraut, und von ihm wird über die Seelen Rechenschaft gefordert": ed. F. X. Funk, 577.
50 Vgl. 1 Thess 2,12: Kol 1,13.
51 Vgl. Mt 23,8. "In dem Maße wir also Hirten, Väter und Lehrer der Menschen sein wollen, müssen wir uns als ihre Brüder erweisen": Paul VI., Enz. Ecclesiam suam, 6. Aug. 1964: AAS 56 (1964) 647.
52 Vgl. Eph 4,7 u. 16; Const. Apost. VIII., 1,20: "Ebenso soll weder der Bischof gegen die Diakone und Presbyter überheblich sein noch die Presbyter gegen das Volk; denn aus beiden wird die Ordnung der Versammlung (Kirche) deutlich": ed. F. X. Funk, I, 467.
55 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 37: AAS 57 (1965) 42-43.
56 Vgl. Eph 4,14. 57 II. Vat. Konzil, Dekret über den Ökumenismus Unitatis redintegratio: AAS
58 Vgl. Il. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 37: AAS 57 (1965) 42-43.
64 Pont. Rom., Die Priesterweihe.
65 II. Vat. Konzil, Dekret über die Ausbildung der Priester Optatam totius, Nr. 2: AAS 58 (1966) 714-715.
66 "Gottes Stimme drückt sich, wenn sie (den Menschen) ruft, auf zwei verschiedene Weisen aus, die wunderbar sind und zusammenkIingen: die eine ist innerlich; es ist die der Gnade, des Heiligen Geistes, einer unaussprechlichen inneren Verzauberung, die die,lautlose' und doch so machtvolle Stimme des Herrn in der unergründlichen menschlichen Seele bewirkt; die andere ist äußerlich, menschlich, mit den Sinnen vernehmbar, sozialer und rechtlicher Natur, konkret; es ist die Stimme des bevollmächtigten Dieners des Wortes Gottes, des Apostels, der Hierarchie; sie ist ein unersetzliches, weil von Christus geschaffenes und gewolltes Werkzeug; sie soll die Botschaft des ewigen Wortes und des göttlichen Gebotes in die erfahrbare Sprache übersetzen. So sagt es mit dem hl. Paulus die katholische Lehre: Wie sollte man hören, wenn niemand verkündet ... Der Glaube kommt vom Hören" (Röm 10,14.17): Paul VI., Ansprache, 5. Mai 1965: L,Osservatore Romano (6. 5. 1965) erste Seite.
67 Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret über die Priesterausbildung Optatam totius, Nr. 2: AAS 58 (1966) 715.
68 So lehren die Väter, wenn sie die Worte Christi an Petrus: "Liebst du mich? ... Weide meine Schafe" (Joh 21,17), auslegen, z. B. Johannes Chrysostomus, De sacerdotio II, 2: PG 48, 633; Gregor d. Gr., Reg. Past. Liber I, 5: PL 77, 19 A.
2 Vgl. Pius XI., Enz. Ad catholici sacerdotii, 20. Dez. 1935: AAS 28 (1936) 10.
7 Vgl. u. a. Pius X., Mahnwort an den Klerus Hærent animo, 4. Aug. 1908: S. Pii Acta, Bd. IV (1908) 237ff.; Pius XI., Enz. Ad catholici sacerdotii, 20. Dez. 1935: AAS 28 (1936) 5ff.; Pius XIl., Apost. Ermahnung Menti Nostræ, 23. Sept. 1950: AAS 42 (1950) 657ff.; Johannes XXIII., Enz. Sacerdotii Nostri primordia, 1. Aug. 1959: AAS 51 (1959) 545ff.
8 Vgl. Thomas v. Aquin, Summa Theol. II-II., q. 188, a. 7.
13 Vgl. Pont. Rom., Die Priesterweihe.
14 Vgl. Missale Rom., Gabengebet vom 9. Sonntag nach Pfingsten.
15 "Denn jede Messe, auch wenn sie privat vom Priester zelebriert wird, ist dennoch nicht privat, sondern ein Akt Christi und der Kirche; diese Kirche pflegt nämlich im Opfer, das sie darbringt, sich selbst als ein umfassendes Opfer darzubringen, und sie wendet die einzige und unendliche Erlösungskraft des Kreuzesopfers der ganzen Welt zum Heil zu. Denn jede Messe, die zelebriert wird, wird nicht nur für einiger Heil, sondern für das Heil der ganzen Welt dargebracht ... Darum empfehlen wir den Priestern, die Unsere besondere Freude und Unsere Krone im Herrn sind, väterlich und angelegentlich, daß sie ... täglich würdig und andächtig die Messe feiern": Paul VI., Enz. Mysterium Fidei, 3. Sept. 1965: AAS 57 (1965) 761-762. Vgl. II. Vat. Konzil, Konst. über die heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium, Nr. 26 u. 27: AAS 56 (1964) 107.
23 "Die Herde des Herrn zu weiden, muß ein Dienst der Liebe sein": Augustinus, Tract. in Joh. 123, 5: PL 35, 1967.
34 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 42: AAS 57 (1965) 47-49.
36 Vgl. Pius XI., Enz. Ad catholici sacerdotii, 20. Dez. 1935: AAS 28 (1936) 28.
40 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 42.44: AAS 57 (1965) 47-49.50-51; Dekret über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens Perfectæ caritatis, Nr. 12: AAS 58 (1966) 707.
41 Vgl. Lk 20,35-36: Pius XI., Enz. Ad catholici sacerdotii, 20. Dez. 1935: AAS 28 (1936) 24-28; Pius XII., Enz. Sacra Virginitas, 25. März 1954: AAS 46 (1954) 169-172.
45 Conc. Antioch., can. 25: Mansi 2,1327-1328; Decretum Gratiani, c. 23, C. 12, q. 1: ed. Friedberg, I, 684-685.
46 Das bezieht sich vor allem auf die Rechte und Gewohnheiten in den orientalischen Kirchen.
47 Conc. Paris., a. 829, can. 15: Mon. Germ. Hist., Legum Sect. III., Concilia, t. 2, 622; Konzil v. Trient, Sess. XXV, Dekret de reform. c. 1: Conc. Śc. Decreta, ed. Herder (Rom 1962) 760-761.
55 Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens Perfectæ caritatis, Nr. 6: AAS 58 (1966) 705; Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei verbum, Nr. 21: AAS 58 (1966) 827f.
56 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die Kirche Lumen Gentium, Nr. 65: AAS 57 (1965) 64-65.
57 Pont. Rom., Die Priesterweihe.
58 Vgl. II. Vat. Konzil, Dogm. Konst. über die göttliche Offenbarung Dei verbum, Nr. 25: AAS 58 (1966) 829.
59 Dieser Kurs ist nicht mit dem gleich nach der Priesterweihe vorgesehenen Pastoralkurs identisch, über den das Dekret über die Ausbildung der Priester Optatam totius, Nr. 22: AAS 58 (1966) 726f., handelt.
60 Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe in der Kirche Christus Dominus, Nr. 17: AAS 58 (1966) 681.
61 Vgl. Mt 10,10; 1 Kor 9,7; 1 Tim 5,18.