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Bestialität (II.)

Karl Hörmann: LChM 1976, Sp. 109

II. Moraltheol.

1. Natürl. fehlt der Bestialität die Ausrichtung der Sexualität auf die personale Liebe zum andersgeschlechtl. Partner und deren Krönung durch das Kind (Entmenschlichung der Sexualität). Als Fehlform wurde Bestialität im AT getadelt und bestraft (Ez 22,18; Lv 18,23; 20,15 f; Dtn 27,21). Auch die Kirche sieht sie als beträchtl. Verfehlung an (D 2044) und setzt auf sie Strafen (Konzil von Ancyra cc. 16.17; CIC cc. 2357–59).

2. Für das Strafrecht stellt sich die Frage, ob Bestialität die Gesellschaft so gefährdet, daß sie vom Staat mit Strafe bedroht werden muß.


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