
Südseite
An
der Südseite der Kirche befindet sich eine Steinplastik des
Kirchenpatrons Laurentius (mit dem Rost) aus der ersten Hälfte des
18. Jahrhunderts (Bild links).
Zwischen den südlichen Strebepfeilern befanden sich historisch äußerst wertvolle Wappengrabsteine. Zur Zeit der Erstellung dieser Broschüre waren diese „historischen Juwele“ bei einem Steinmetzmeister in Reparatur.
„
+ herr got erparm dich vber Ha(n)sen sel vo(n) Ybs der hie begraben ist
an(n)o D(o)m(ini) mccc Ixviii f(er)ia T(e)r(t)ia p(ost) micha(e)l(i) (= 3.
Oktober 1368) + vnd vber frowen ma(r)g(a)rete(n) sel seine havsfrowe(n)
die begraben ist an(n)o d(o)m(ini) mcccIx fe(r)ia q(var)ta post o(mniv)m
sa(n)ctor(vm) (= 4. November 1360).“ Links davon stand ein Wappengrabstein des Georg Schaubdacher von 1480. |
Unter
dem ersten Fenster sieht man eine kleine quadratische Tafel des „Carolus
Comes de Dombaile Capitaneus Regiminis de Teutschmeister“ (1775) - siehe
das Bild rechts.
Im zweiten Feld ist ein Epitaph zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges angebracht. Dieses wurde 1930 hier errichtet, verlor aber durch ein 1959 auf dem Friedhof errichtetes Ehrenmal seine Bedeutung.
Links vom Seiteneingang sieht man ein rundes Steinmedaillon, welches das Symbol des auferstandenen Herrn (Lamm mit Fahne) darstellt.