6. Szene
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Frater Stephano zu Frater Roberto:
"Frater Michael Pro kommt aus Nicaragua zurück, wo er ein volles Jahr lang ein Bubenkolleg und eine Schule geleitet hat." |
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Frater Michael sitzt im Garten bei der Grotte und spielt auf seiner Mandoline. |
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Fr. Roberto und Fr. Stephano besuchen ihn:
"Mein lieber Mitbruder, wie froh bin ich doch, dass du wieder zurückgekehrt bist. Es hat sich nichts verändert seit du uns verlassen hast, außer, dass es wesentlich stiller geworden ist und unsere Lachmuskeln sich zurückgebildet haben. Sei herzlich gegrüßt, Michael." |
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Fr. Michael erzählt von seinen Erlebnissen:
"Eines Abend, als ich mich nach einem anstrengenden Arbeitstag in mein Bett legen wollte, musste ich erst einmal eine meterlange Schlange entfernen, die wohl auch die Wärme meines Bettes schätzte. Einige Male musste ich sogar Skorpione aus den Betten meiner Schützlinge entfernen." |
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Der Provinzial hat Wichtiges mit Fr. Michael
zu besprechen:
"Die Situation spitzt sich mehr und mehr zu. Viele Patres müssen sich verstecken, da sie sonst auf offener Straße von Soldaten erschossen würden. Dieser Umstand ruft große Engpässe in der Seelsorge hervor. Unser Pater General meinte, dass Sie der geeignete Mann wären, um die Leute im Glauben zu unterrichten und ihnen das Heilige Messopfer darzubringen." |
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Der Provinzial verabschiedet sich von Michael:
"Gott braucht Sie noch als Werkzeug." |