8. Szene
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Der verhaftete Michael Pro wird General Obregon
vorgeführt. Dieser will ihm die Mittäterschaft am Attentat an seiner
Person anhängen und möchte ihm eine Falle stellen:
"Jaja, so schnell sieht man sich wieder!" "Ich kenne sie überhaupt nicht!" "Meine Name ist General Obregon. Na, dämmert es Ihnen schon?" |
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"Ich habe doch kein Verbrechen
begangen."
"Glaubst du! Aber schon allein die Tatsache, dass du einer von diesen römischen Pfaffen bist, würde reichen, um dich sofort am nächsten Baum aufknüpfen zu lassen. Tja, gegen das kommunistische Regime bist du wohl ohnmächtig. Aber mach dir keine Sorgen, wenn du stirbst: In wenigen Monaten wärst du sowieso arbeitslos gewesen, denn bald wird es in Mexiko keinen einzigen Katholiken mehr geben. Allein die kommunistische Partei wird noch zählen und den Menschen als Religion dienen!" |
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"Bürger und Bürgerinnen Mexikos, ich habe noch eine letzte Bitte an euch: Bleibt dem Glauben und der Kirche treu! Kämpft weiter für Gott und für die makellose Jungfrau Maria! Es muss Priesterblut fließen, wenn das Vaterland befreit werden soll. (küsst sein Kreuz, breitet die Arme aus) Gott erbarme sich euer! Gott segne euch! (leiser) Herr, du weißt, dass ich unschuldig bin. Aus ganzem Herzen verzeihe ich meinen Feinden." |
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"Es lebe Christus, der König!!!" |