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18.10.2014 05:46:42
Synode endet mit Paukenschlag
(die-tagespost.de) In der Zeitung "Die Tagespost" findet sich eine interessante Analyse zum Abschluss der römischen Bischofsynode über die Familie im Kontext der Evangelisierung. Wörtlich schreibt Guido Horst:
Mit der Seligsprechung von Papst Paul VI., dem Autor der Enzyklika „Humanae vitae“, endet am Sonntag die zweiwöchige außerordentliche Bischofssynode über Ehe und Familie. Wie sie aber endet, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Große Aufmerksamkeit widmete die Öffentlichkeit der Frage, ob die Synode dem Papst empfiehlt, in Einzelfällen wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen oder in der pastoralen Praxis die Lebenssituation homosexueller Partnerschaften freundlicher zu bewerten. Vor allem Letzteres war vor allem Berichterstattern aus dem angelsächsischen Raum sehr wichtig.
Die Debatte in der ersten Synodenwoche war offen und von Respekt geprägt, wie Teilnehmer der Bischofsversammlung außerhalb der Synodenaula immer wieder bekräftigten. Schließlich hatte Papst Franziskus zu Beginn der Beratungen dazu aufgerufen, dass jeder offen sagt, was er denkt. Dem zusammenfassenden Bericht über die Aussprache, die der Generalrelator der Versammlung, der ungarische Kardinal Peter Erdö, quasi als „Notar“ des Synodenverlaufs am vergangenen Montag vortrug, konnten Beobachter entnehmen, dass eine gewisse Mehrheit der Synodenväter – über die zahlenmäßige Gewichtung war von den Vatikanverantwortlichen nichts zu erfahren – dazu neigt, sich in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen und der Haltung zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften flexibler zu zeigen, als das die katholische Lehre und Disziplin bisher vorsieht. ...
Bei der ersten Generalversammlung der Synode am Donnerstag nach der Arbeit in den zehn Sprachkreisen drängten mehrere Redner, unter ihnen der australische Kardinal George Pell, energisch darauf, dass die zusammenfassenden Berichte der so genannten „circuli minores“ der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Zum Erstaunen der Berichterstatter erfuhr man so, dass eine Mehrheit der Synodenväter keinesfalls mit dem Zwischenbericht von Kardinal Erdö einverstanden war. Und von einer Mehrheit für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion konnte nun auch nicht mehr die Rede sein.
Stattdessen sprachen sich zwei Gruppen ausdrücklich gegen eine Kommunion-Zulassung von Wiederverheirateten aus, ebenfalls zwei Gruppen zogen diese unter „genau festgelegten Bedingungen“ nur in Erwägung. Eine weitere Gruppe ist in dieser Frage geteilter Meinung. Eine andere Gruppe spricht sich für eine eingehendere Prüfung aus. In einem Fall bleibt die Haltung in der Schwebe. Zwei weitere Gruppen gehen nicht ausdrücklich auf das Thema ein. Aber fast alle Sprachgruppen plädierten dafür, das Positive der katholischen Lehre zu Ehe und Familie in dem Abschlussbericht der Synode für den Papst deutlicher herauszustellen.
Bis Samstagabend muss diese „Relatio synodi“ in der Synodenaula diskutiert und abgestimmt sein. Ob in irgendeiner Weise nun noch ein eindeutiges Votum zu einer der strittigen Fragen zu erwarten ist, scheint sehr zweifelhaft zu sein. Dann bliebe nur die Zeit bis zur Bischofsversammlung im Herbst kommenden Jahres und diese Synode selbst, um doch ein wenig Klarheit herzustellen.
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18.10.2014 05:43:47
Papst Paul VI. wird selig gesprochen
(kath.net/dsp.at) Zu der am 19. Oktober 2014 in Rom stattfindenden Seligsprechung von Papst Paul VI. schreibt der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng:
"Über die Seligsprechung Pauls VI. wird nicht sehr viel gesprochen in den Medien, obwohl er neben Johannes XXIII. der große Konzilspapst ist. Er hat das Konzil weitergeführt und den Großteil seines Verlaufes geleitet. Er hat für die Umsetzung Sorge getragen und die ganzen vom Konzil angeregten Reformen umgesetzt. Warum ist es trotzdem so still um ihn?
Der Hauptgrund liegt sicher in der von ihm verfassten, damals sehr umstrittenen Enzyklika Humanae Vitae. Es ist interessant, dass die Seligsprechung ausgerechnet unmittelbar auf den Abschluss der Sondersynode über die Familie folgen wird. Solche Dinge passieren nicht ohne Grund.
Die Botschaft Pauls VI. mag unbequem sein, aber sie enthält eine Schlüsselfrage für das Verständnis von Ehe und Familie, für die Erneuerung der Kirche und die Entwicklung der Gesellschaft. Papst Paul VI. wurde "prophetisch" in seiner Vision der Zukunft der demographischen Frage genannt. Er hat vorausgesehen, wie sich die überall verbreitete Verhütungsmentalität nicht nur auf die Zahl der Kinder auswirkt, sondern auch auf das Sexualverhalten der Menschen mit vielen Folgen.
Nicht nur, dass also viele der Warnungen mittlerweile eingetroffen sind. Es gibt auch positive Entwicklungen. Mehr und mehr Menschen entdecken die natürlichen Formen der Empfängnisregelung als bereichernd für ihre Ehe.
Es sollte also echte Freude aufkommen, dass Papst Franziskus die Seligsprechung Papst Paul VI. angeordnet hat. Dieser Mann verdient es, von viel mehr Menschen entdeckt zu werden."
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18.10.2014 05:38:32
Weltmissionssonntag
(news.stjosef.at/bischofskonferenz.at/missio.at) Anlässlich des Weltmissionssonntags am 19. Oktober 2014 wenden sich die österreichischen Bischöfe in einem Hirtenwort an die Gläubigen. Im Zentrum steht das Drama der Flüchtlinge weltweit, und dies müsse Anlass für eine globale Solidarität aus dem Glauben heraus sein. Die Bischöfe schreiben wörtlich:
"'Wie kann die Gottesliebe in jemandem bleiben, der Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht?', heißt es im ersten Johannesbrief (1 Joh 3,17). Wenn wir wirklich Christen sein wollen, dürfen wir die eigene Sicherheit und den eigenen Wohlstand nicht eifersüchtig verteidigen gegen die grundlegendsten Bedürfnisse, die elementarsten Rechte und die natürlichsten Hoffnungen der anderen. Das Drama der Flüchtlingsströme zeigt: das Elend jedes Einzelnen ist die Sorge aller. Wir sind Brüder und Schwestern, füreinander mitverantwortlich, weil wir alle Kinder Gottes sind. Nicht erst, wenn Flüchtlinge vor unseren Türen stehen, können wir helfen." - Lesen Sie mehr auf www.missio.at (Dokument in PDF)
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11.10.2014 04:42:16
Aufruf der Synodenväter zum Schutz verfolgter Familien
(radiovatikan.de) Die Synodenväter haben eine Botschaft der Solidarität mit unter Krieg und Verfolgung leidenden Familien veröffentlicht. Darin zeigen sich die Bischöfe besonders den christlichen Familien im Irak und Syrien nahe, die aufgrund ihres Glaubens „gezwungen sind, alles zurücklassen und in eine Zukunft ohne jede Sicherheit zu fliehen“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. „Niemand darf den Namen Gottes missbrauchen, um Gewalt zu begehen“, heißt es in der im Namen des Papstes und der gesamten Generalversammlung der Synode verfassten Botschaft. Töten im Namen Gottes sei ein „großes Sakrileg“, zitiert das Schreiben die Worte des Papstes während seiner Reise nach Albanien im vergangenen September.
Mit Blick auf den Terror der Islamisten des „Islamischen Staates“ (IS) ruft die Synode „alle Menschen guten Willens“ dazu auf, „den unschuldigen Opfern der Barbarei die notwendige Unterstützung und Hilfe anzubieten“. Die internationale Gemeinschaft rufen die Synodenväter auf, sich dafür einzusetzen, dass „im Irak, in Syrien und im gesamten Nahen Osten“ wieder ein Zusammenleben in Frieden möglich werde. Vom Vatikan aus senden die Synodenväter eine Botschaft der Ermutigung an alle Familien, die die Hoffnung verloren haben: „Wir denken an die zerrissenen und leidenden Familien in anderen Teilen der Welt, die fortdauernde Gewalt erleiden. Sie wollen wir unseres beständigen Gebetes versichern, damit der barmherzige Herr die Herzen bekehre und denen Frieden und Stabilität schenke, die auf die Probe gestellt werden“, schreiben die Synodenväter in ihrer Botschaft.
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11.10.2014 04:17:23
Zum Hochzeitsmahl des ewigen Lebens geladen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Es gibt bestimmte Ereignisse, die uns aus dem Alltag herausheben. Dazu gehören insbesondere schöne Feste. Einen Anlass dazu bieten Namens- und Geburtstage und natürlich auch Hochzeitsfeiern. Auch in der Heiligen Schrift finden sich Erzählungen von Festen, denken wir nur an die Hochzeit zu Kana, an der Jesus mit seiner Mutter und seinen Jüngern teilgenommen hat.
In der Lesung aus dem Buch Jesaja wird ein großes Festmahl angekündigt, an dem die Menschen aller Völker und Nationen teilnehmen werden. Gott hat zwar das Volk des Alten Bundes auserwählt, doch will er im Neuen Bund durch Jesus Christus alle Menschen in seiner Kirche versammeln. Hier auf Erden sind wir nicht immer in Feierstimmung; es gibt Leid, Bedrängnis, Gewalt und Tod. Doch einmal wird alles Böse und Schlimme für immer ein Ende haben, wenn Gott im neuen Himmel und in der neuen Erde (vgl. Offb 22,1) das Heilswerk seiner Liebe vollendet. Auch wir dürfen uns freuen, dass wir zu diesem Fest ohne Ende geladen sind!
Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag i.Jkr. A in vollem Wortlaut!
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04.10.2014 05:48:20
Sondersynode der Bischöfe zu Ehe und Familie beginnt im Vatikan
(radiovatikan.de) Papst Franziskus will mit den anstehenden Synoden zum Thema Familie einen „innovativen und authentischen synodalen Weg“ gehen. Das sagte der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, an diesem Freitag bei einer Pressekonferenz zu den Besonderheiten und Abläufen der Versammlung.
Dass Papst Franziskus Fragen rund um die Familie aktuell als „besonders dringlich“ ansieht, zeige unter anderem die Form der Außerordentlichen Generalversammlung, die recht kurzfristig einberufen werden kann, so Kardinal Baldisseri: Das Thema der Familiensynode war in der Tat erst im Februar bei einem Konsistorium im Vatikan bekanntgegeben worden. Um das Thema gründlich und längerfristig bearbeiten zu können, seien zwei Versammlungen einberufen, so der Kardinal, sowohl die außerordentliche Versammlung in diesem Jahr als auch die ordentliche Versammlung im kommenden Jahr.
Dass es dabei inhaltlich um die Vielfalt im Bereich der Ehe und Familie geht, zeigt die internationale Zusammensetzung der Teilnehmer und die Einladung von Laien als Experten und Hörern: Von den insgesamt 191 Synodenvätern kommen 42 aus Afrika, 38 aus Amerika, 29 aus Asien, 78 aus Europa und vier aus Ozeanien. Davon wurden insgesamt 26 Teilnehmer durch päpstliche Ernennung und drei durch Wahl zur Synode geladen. Insgesamt zwölf Teilnehmer sind verheiratet beziehungsweise Eltern und können so aus erster Hand Erfahrungen aus Ehe und Familie einbringen.
Außerdem fließen in die Arbeiten der Synodenväter die Ergebnisse des Vatikan-Fragebogens zum Thema ein, der über die nationalen Bischofskonferenzen im Vorfeld der Synode verbreitet wurde, erinnerte Kardinal Baldisseri weiter: Seelsorger, Ordensleute, Laien und verschiedene kirchliche Bewegungen brächten darin ihre Sicht auf die Familie und deren Herausforderungen heute zum Ausdruck. Durch dieses Instrument hätten vielfältige Aspekte des Themas in den einzelnen Gemeinden eingebracht werden können, lobte Baldisseri.
Lesen Sie laufend mehr auf http://www.radiovatikan.de !
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04.10.2014 05:45:05
Saure Trauben und untreue Winzer
(stjosef.at/predigten) (JSp) Lassen wir uns von den Lesungen dieses Sonntags im Herzen berühren!
Da ist in der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja von einem seltsamen Streit die Rede: Der Besitzer eines Weinberges blickt prüfend auf den Ertrag des Jahres. Er bemerkt dabei, dass es diesmal nicht zu seiner Zufriedenheit ausfällt: Die Trauben sind sauer! Welch ein Missgeschick! Und nun beginnt dieser Besitzer des Weinbergs einen rhetorischen Streit: Er klagt den Weinberg an, so als ob dieser dafür verantwortlich wäre, dass er keine guten Trauben trägt, sondern nur schlechte. Dabei hat der Winzer alles für diesen Weinberg getan; er hat ihn kultiviert, den Boden gelockert und es an nichts fehlen lassen. Dennoch trägt der Weinberg keine süßen Trauben, sondern man findet daran nur saure Beeren.
Ein wenig können wir angesichts dieser drastischen Worte heuer mitfühlen: Infolge des langen Regens gibt es auch im Bereich der Wachau und im Spitzer Graben mehr saure Beeren als sonst. Sollen wir jetzt auch zu lamentieren beginnen und den Weinberg anklagen? Nein, gewiss, das bringt nichts! Denn der Weinberg kann nichts dafür; die Natur war eben heuer in ihren Wetterbedingungen nicht immer so günstig. So ist der gute Wein etwas seltener; dafür aber gibt es Erträge von anderen Früchten, die reichlicher ausgefallen sind. Nicht jedes Jahr ist gleich, und wir spüren, wie abhängig wir von der Natur sind und auch bleiben werden.
Die Lesung aus dem Buch Jesaja hat freilich noch eine andere Aussage und Bedeutung. Der Weinberg bedeutet das Volk Israel; Gott hat es aufs Beste betreut, so wie ein Winzer auf seinen Weinberg achtgibt und ihn kultiviert. Leider sind die erhofften Früchte ausgeblieben! Und hier ist der Vorwurf Gottes an sein Volk berechtigt: Diese sind ja tatsächlich dafür verantwortlich, dass sie keine gute Frucht gebracht haben. Sie haben schuldhaft versagt und haben die Liebe, die ihnen Gott erwiesen hat, nicht erwidert.
Lesen Sie die Predigt zum 27. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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27.09.2014 04:38:21
Das Zeugnis des heiligen Mauritius und seiner Gefährten
(stjosef.at/predigten) (JSp) In der Pfarre Spitz an der Donau feiern wir heute das Patrozinium, also das Fest des Kirchenpatrons: Wir danken Gott, dass er uns das Beispiel des heiligen Mauritius und seiner Gefährten gegeben hat. Sie haben für den Glauben an Christus ihr Blut vergossen und sind als Märtyrer eingegangen in das Himmelreich.
Der christliche Glaube war im römischen Reich noch nicht allgemein anerkannt. Obwohl es bereits viele Christen gab, so wurden sie doch immer wieder verfolgt und bedrängt, ja wegen ihres Glaubens sogar zum Tode verurteilt. So ereignete es sich der Überlieferung nach auch im 3. Jahrhundert, als eine ganze römische Legion christlich geworden war. Die Mitglieder dieser Thebäischen Legion kamen an einen neuen Einsatzort, im heutigen Wallis. Dort hätten sie die Aufgabe gehabt, Mitglieder des christlichen Glaubens aufzuspüren und sie der Anklage und sicheren Verurteilung zum Tode zuzuführen. Doch wie konnten sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Sie waren doch selber Christen!
Gemäß den Worten Jesu ist es seinen Jüngern nicht erlaubt, Unrechtes zu tun. Sie sollen lieber selber von anderen Unrecht erleiden als Unrecht zu verüben. Denn Gott gilt es stets mehr zu gehorchen als den Menschen! So sahen es auch die Angehörigen der Thebäischen Legion unter ihrem Anführer, dem Offizier Mauritius. Sie waren als Soldaten bereit, dem Römischen Reich zu dienen und dem Kaiser in allem zu gehorchen, was innerhalb seiner Zuständigkeit lag. Allerdings: Sie wollten in keiner Weise ihren Glauben aufgeben oder kompromittieren. Wenn das von ihnen verlangt würde, so waren sie eher bereit, selbst zu sterben als andere in den Tod zu schicken. In dieser heiligen Bereitschaft zur Hingabe des Lebens zeigte sich ihr wahres Heldentum!
Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis im Wortlaut!
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19.09.2014 16:23:49
Papstreise nach Albanien wird live übertragen
(kathpress.at) Der ORF ist live dabei, wenn Papst Franziskus am Sonntag für einen Tag nach Albanien reist. Aus seinem dichten Tages-Programm wird ORF III ab 10.50 Uhr den Gottesdienst am Mutter-Teresa-Platz in der Hauptstadt Tirana übertragen. Die 2003 seliggesprochene Ordensfrau stammte aus einer albanisch-katholischen Familie. In dem mehrheitlich muslimischen Land sind 17 Prozent der Bevölkerung Christen, die eine Hälfte davon katholisch, die andere orthodox. Den Papstgottesdienst kommentieren ORF-Religionsjournalist Martin Gross und P. Gottfried Wegleitner von Wiener Franziskanerkonvent.
Noch ausführlicher ist die apostolische Reise von Franziskus auf EWTN ("Eternal World Television Network") zu sehen. Das weltweit tätige katholische Medienunternehmen beginnt seine erste Live-Schaltung am Sonntag bereits um 9 Uhr mit der Landung des Papstes Franziskus auf dem Internationalen Flughafen Tirana-"Mutter Teresa", wo er offiziell von Ministerpräsident Edi Rama begrüßt wird. Es folgen ab 9.30 Uhr die Willkommenszeremonie, der Besuch bei Staatspräsident Bujar Nishani sowie eine Ansprache des Papstes ab 10.45 Uhr im Empfangssaal des Präsidentenpalastes.
Nach der Messübertragung folgen das Angelus-Gebet mit einer neuerlichen Ansprache, die Begegnung mit den Führern anderer Religionen und Konfessionen (16 Uhr) und eine Vesper mit Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Laienbewegungen in der Kathedrale von Tirana. Auch die Begegnung u.a. mit behinderten Kindern des Bethanien-Zentrums ab 18.30 Uhr überträgt EWTN live. Den Schlusspunkt setzt um 19.45 Uhr die Abschiedszeremonie am Flughafen.
Das Programm von EWTN ist digital über den Satelliten Astra (Frequenz 12460 MHz) sowie regional im Kabel und als Live-Stream im Internet unter http://www.ewtn.de frei empfangbar. Weltweit erreicht der 1981 gegründete Fernsehsender nach eigenen Angaben mehr als 230 Millionen TV-Haushalte in 140 Ländern. Die Papstreise nach Albanien wird u.a. von Radio Vatikan deutsch kommentiert.
Franziskus möchte mit seiner kurzen Reise die Kirche Albaniens - wie er sagte - im Glauben stärken "und Ermutigung und Liebe für ein Land bezeugen, das in Folge der Ideologien der Vergangenheit lange litt". Das Gesamtprogramm seiner Visite ist unter w2.vatican.va im Internet abrufbar.
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19.09.2014 16:20:11
Im Reich Gottes gelten andere Maßstäbe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir Menschen sind in unserem Leben oft fast ganz auf diese Welt hin ausgerichtet, und bis zu einem gewissen Grad ist dies auch verständlich. Da gibt es verschiedene Planungen schon in jungen Jahren hinsichtlich der Ausbildung, der Berufswahl und des jeweiligen Lebensstandes. Ist dann eine wichtige Etappe erreicht, so ergeben sich neue Herausforderungen und Ziele. So gesehen ist unser ganzes Leben hier auf Erden ein Ausstrecken auf das, was noch nicht ist, und ein Bemühen um die Verwirklichung all dessen, was uns wichtig erscheint und in unserer Macht liegt.
Dennoch: Dies ist nicht alles! Das Wort Gottes in den Lesungen dieses Sonntags öffnet uns den Blick auf Größeres. Wir sind eingeladen, die Wege Gottes zu betrachten und zu erwägen, die weit über unsere eigenen Vorstellungen hinausgehen. Gott eröffnet auch da Lebenschancen, wo wir Menschen an unüberwindliche Grenzen geraten, und sogar dort, wo jemand schuldhaft versagt hat und menschlich gesprochen gescheitert ist, bietet der gütige und barmherzige Gott dieser Person die Umkehr zum Leben an, wie uns die erste Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja klarzumachen sucht.
Lesen Sie die Predigt von Josef Spindelböck zum 25. Sonntag im Jkr. A (21.09.2014) im vollen Wortlaut!
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13.09.2014 05:14:39
Melchior Magazin
(melchiormagazin.com) Mit einer ersten Ausgabe für Oktober 2014 präsentiert sich ein neues Magazin für junge Menschen, die auf der Suche nach dem Schönen, Wahren und Guten sind. "Auf knapp achtzig Seiten wollen wir uns mit gewissenhafter Recherche und differenzierten Reportagen zu gesellschaftspolitischen, philosophischen und glaubensrelevanten Themen, mit vielschichtigen Portraits und starken Bildern, aber vor allem mit Glaube und Vernunft, dem Großen, dem Unendlichen, dem Wahren nähern; denn wer die Wahrheit sucht, sucht Gott.
Grundlage unseres Magazins sind der Glaube und die Lehre der Katholischen Kirche", schreiben die Herausgeber auf ihrer Website. Zum Team der Zeitschrift gehören Michael Cech, Magdalena Hegglin, Hannes Platter, Paula Thun, Martin Iten und P. Dr. Martin Mayerhofer. - Näheres sowie Bestellmöglichkeit unter www.melchiormagazin.com
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13.09.2014 05:10:34
In der Erniedrigung des Kreuzes erhöht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vom Erhöht-Werden unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz ist diesmal die Rede, und alle Schrifttexte dieses Festes Kreuzerhöhung, das heuer auf einen Sonntag fällt, beziehen sich darauf.
Freilich: Die alttestamentliche Lesung aus dem Buch Numeri handelt dem unmittelbaren Wortsinn nach von etwas anderem. Das Volk Israel hatte gegen Gott und Mose gemurrt und sich aufgelehnt, da ihnen die Wüstenwanderung sehr zusetzte. Zur Strafe dafür ließ es Gott zu, dass Giftschlangen auftraten und das Leben der Israeliten bedrohten. Als diese ihre Schuld einsahen und bereuten, flehten sie durch Mose zu Gott um Abhilfe gegen die Schlangen. Da wurde dem Mose von Gott gesagt, er solle ein Schlange aus Kupfer machen und sie an einer Fahnenstange aufhängen, sie also dort erhöhen. Wer von einer Schlange gebissen wurde und zur Kupferschlange aufblickte, werde am Leben bleiben.
Das, was religionsgeschichtlich aussieht wie ein magischer Gegenzauber angesichts unheilvoller Bedrohung wird von Jesus in seinem Gespräch mit Nikodemus aufgegriffen und als Vorausbild des Künftigen gedeutet. Denn so „wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“ Genau dies ist dann Wirklichkeit geworden, als Jesus Christus ans Kreuz genagelt und dieses Kreuz dann aufgerichtet, also erhöht wurde. Nunmehr gilt wirklich: Wer dieses Zeichen anblickt, d.h. wer zu Christus dem Gekreuzigten im Glauben aufblickt, bleibt am Leben.
Lesen Sie die Predigt zum Fest Kreuzerhöhung in vollem Wortlaut!
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08.09.2014 16:34:02
Sommerakademie Aigen: Vorträge zu Schöpfungsordnung und Gender-Ideologie
(bonifatius.tv) Der Internet-Sender www.bonifatius.tv hat sämtliche Vorträge der Theologischen Sommerakademie in Aigen (25.-27.08.2014) als Videodokumente ins Netz gestellt. Diese befassen sich mit dem schöpfungsgemäßen Mann- und Frau-Sein des Menschen sowie mit der Gender-Ideologie.
Link: Theologische Sommerakademie Aigen
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08.09.2014 16:30:06
Nur das Wahre kann auch pastoral sein
(kath.net) Am 12. September erscheint im Würzburger Echter-Verlag der von Bischof Rudolf Voderholzer (Regensburg) herausgegebene Band „Zur Seelsorge wiederverheirateter Geschiedener. Dokumente, Kommentare und Studien der römischen Glaubenskongregation. Mit einer Einleitung von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.“
Papst em. Benedikt XVI. erlaubte kath.net vorab die Veröffentlichung der Einleitung, die Joseph Kardinal Ratzinger 1998 als Präfekt der Glaubenskongregation für die italienische Originalausgabe „Sulla pastorale dei divorziati risposati“ (Libreria Editrice Vaticana) verfasste, vollständig in deutscher Übersetzung.
Link: Beitrag von Joseph Kardinal Ratzinger im Wortlaut.
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06.09.2014 05:20:03
Das Legitimationsproblem von Gewalt im Namen der Religion
(news.stjosef.at) Der dem Opus Dei angehörige Ethiker Martin Rhonheimer analysiert in einem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung den prinzipiellen Stellenwert von Gewalt im Islam und in der christlichen Religion. Er kommt zur Schlussfolgerung, dass eine mögliche Gewaltanwendung gegen "Ungläubige" sowie gegen Juden und Christen, die sich nicht dem Gesetz der Scharia unterwerfen wollen, dem Islam von seiner Gründungsidee und Geschichte her inhärent ist, während im Christentum - trotz partieller Gewaltgeschichte - gerade von seinem Stifter Jesus Christus her und von seiner Botschaft der Feindesliebe die Gewaltanwendung im Namen der Religion prinzipiell ausgeschlossen wird.
Angesichts der furchtbaren Gräuel durch den IS-Terror wird es darum gehen, die Gewalt jedenfalls zu verurteilen (was auch viele Muslime tun - mögen es noch mehr werden!), und zugleich das Recht auf eine friedliche Religionsausübung sowohl für Christen und Juden als auch für Muslime und Andersgläubige zu verteidigen.
Link: Töten im Namen Allahs.
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06.09.2014 05:16:21
Nur die Liebe zählt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die heutige Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer lenkt unseren Blick auf das Wesentliche. Paulus fasst die sittliche Weisung Jesu zusammen; er gibt uns eine vom Herrn selber stammende praktische Regel, anhand welcher wir unser Leben ordnen können und sollen.
Vorausgesetzt wird das Gebot der Gottesliebe: „Du sollst Gott lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit all deinen Kräften und Gedanken!“ (vgl. Mt 22,27; Mk 12,30; Lk 10,27)
Doch die Kurzformel für unser Verhältnis zum Mitmenschen lautet: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” Wer sich daran hält, tut dem Mitmenschen nichts Böses an, sondern erweist ihm Gutes. Insofern sind alle anderen Gebote darin zusammengefasst, wie Paulus schreibt. Beispielhaft führt er an: „Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!“
Lesen Sie die Predigt zum 23. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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30.08.2014 04:58:58
Den Terror aufhalten: die DBK zur Situation im Irak
(dbk.de) In einer Erklärung vom 28. August 2014 hält der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz betreffend die Situation im Irak und in Syrien fest:
"Gemeinsam mit Papst Franziskus und den Bischöfen im Irak fordern wir: Der Terror muss aufgehalten werden, und die unzähligen Vertriebenen müssen die Chance erhalten, zügig in ihre Heimat zurückzukehren. Deshalb begrüßen wir es, dass die Staatengemeinschaft in diesen Tagen intensiv über eine wirkungsvolle Bekämpfung der ISIS-Terroristen berät. In Deutschland wird vor allem über die Lieferung von Waffen an die kurdischen Kämpfer diskutiert, die sich dem Ansturm von ISIS entgegenstellen. Dazu möchten wir als Bischöfe festhalten: Militärische Maßnahmen, zu denen auch die Lieferung von Waffen an eine im Konflikt befindliche Gruppe gehört, dürfen niemals ein selbstverständliches und unhinterfragtes Mittel der Friedens- und Sicherheitspolitik sein. Sie können aber in bestimmten Situationen auch nicht ausgeschlossen werden, sofern keine anderen – gewaltfreien oder gewaltärmeren – Handlungsoptionen vorhanden sind, um die Ausrottung ganzer Volksgruppen und massenhafte schwerste Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die rechtliche Pflicht der Staaten, gegen Völkermord aktiv tätig zu werden, und die sogenannte ‚Schutzverantwortung’ (responsibility to protect) zur Abwehr schlimmster, viele Menschen bedrohender Verbrechen. Diese Maßgabe entspricht den Grundsätzen der katholischen Lehre über den gerechten Frieden."
Link: Erklärung im vollen Wortlaut
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30.08.2014 04:50:57
Gottes Wege sind oft anders, immer aber wunderbar
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Vaterunser beten wir zu Gott: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“ Das Evangelium dieses Sonntags zeigt uns auf, wie schwer wir Menschen uns bisweilen tun, den Willen Gottes zu erkennen und ihm gemäß unser Leben zu gestalten.
Da erzählt Jesus den Aposteln von seinem bevorstehenden Leiden und Sterben. Er tut dies in voller Bereitschaft, seinen eigenen Tod anzunehmen und sein Leben als Opfer liebender Hingabe darzubringen. Petrus aber ist empört! Wie kann Jesus so etwas bevorstehen? Wie kann er dieses Unrecht, das er von seinen Feinden erleiden soll, akzeptieren? Eben darum macht Petrus dem Herrn sogar Vorwürfe und sagt: „Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht geschehen!“
Petrus tut sich eben schwer damit, den Willen Gottes zu erkennen und anzunehmen. Seine eigenen Pläne hätten anderes mit Jesus im Sinn, denn er will scheinbar nur das Beste: Petrus erwartet wohl, dass Jesus in irdischer Macht und im Glanz allgemeiner Anerkennung als König des Hauses Israel eingesetzt wird und dass so auch politisch wieder ein Zustand der Freiheit von der Besetzung durch die römischen Feinde hergestellt wird. Aber nein, das ist nicht der Wille Gottes für seinen Messias!
Denn Gott hat in seinem Heilsplan vorgesehen, „dass sein Messias leiden werde“ (Apg 3,18c) und er durch sein Leiden zur Herrlichkeit gelangen sollte.
Lesen Sie die Homilie zum 22. Sonntag im Jahreskreis A (31.08.2014) in vollem Wortlaut!
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23.08.2014 11:27:15
Damit sie das Leben haben: ein neues Buch von Bischof Klaus Küng
(dsp.at) In seinem Jubiläumsjahr – 25 Jahre Bischofsweihe und 10 Jahre Diözesanbischof in St. Pölten – erscheint im Verlag Friedrich Pustet das erste Buch von Bischof Klaus Küng. „Damit sie das Leben haben“ ist eine Zusammenstellung von Predigten, Vorträgen, Publikationen und Medienbeiträgen zu den drei Themenbereichen, die Küng ein besonderes Anliegen sind: Leben mit Gott, Ehe und Familie sowie Lebensschutz. Das Buch mit einem Geleitwort von Kardinal Christoph Schönborn umfasst 20 Kapitel auf insgesamt 216 Seiten und ist ab September im Buchhandel erhältlich.
„In den vergangenen Jahren habe ich – bei verschiedenen Veranstaltungen und vor unterschiedlichem Publikum – eine Reihe von Vorträgen und Reden gehalten“, schreibt Bischof Küng im Vorwort zu seinem Buch. „Wiederholt wurde der Wunsch an mich herangetragen, diese Texte einmal gesammelt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So habe ich mich entschlossen, dies mit dem vorliegenden Buch zu tun.“ Küng möchte mit seinen Beiträgen „Anstoß geben“ und „Argumente in die verschiedenen öffentlichen Debatten einbringen, die Berücksichtigung verdienen“. Christen hätten den Auftrag, „ihren Glauben in der Welt von heute zu bekennen. „Mit der vorliegenden Publikation verfolge ich die Absicht, dazu gewisse Motivations- und Argumentationshilfen zu geben“, so Küng.
Das doppelte Jubiläum von Bischof Küng sei eine „gute Gelegenheit, einmal über diesen bescheidenen Vorarlberger nachzudenken, der aus der kirchlichen Landschaft Österreichs nicht mehr wegzudenken ist“, schreibt Schönborn in seinem Geleitwort. Alle Beiträge des vorliegenden Bandes kreisten „um jene Themen, die Bischof Klaus unter den Nägeln brennen“. Immer wieder kreise Küngs „erste Sorge um die Familien, die Fragen der Bioethik und des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Ende“, so Schönborn. Küng setze sich dafür ein, dass „sie das Leben haben“, wie der Titel des vorliegenden Buches sage. „Auch und gerade in der heutigen, zunehmend lärmenden Gesellschaft ist seine Stimme eine, die gehört und respektiert wird, die man nicht missen möchte. Davon legen die hier versammelten Texte Zeugnis ab.“
Küng, Klaus: Damit sie das Leben haben. Leben mit Gott – Ehe und Familie – Lebensschutz
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2014
ISBN: 978-3-7917-2617-5, 216 Seiten, gebunden, EUR 25,70
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23.08.2014 11:25:18
Das Glaubensbekenntnis des Apostels Petrus
(stjosef.at/predigten)(JSp) Welchen Eindruck machte Jesus auf die Menschen seiner Zeit? Wie erlebten sie ihn, als wen sahen sie ihn an? Gewiss ist das Urteil der Menschen nicht unfehlbar; allzu oft lassen wir uns nur vom äußeren Eindruck leiten, den jemand auf uns macht, und übersehen dabei das Eigentliche dieser Person.
So wurde auch unser Herr Jesus Christus von vielen Menschen, die ihm begegneten oder die ihn vom Hörensagen kannten, nach herkömmlichen Kriterien eingestuft: Er sei – so sah und hörte man ja – ein Wundertäter, ein Heiler, ein Exorzist. In seiner Verkündigung wirke er auf viele wie einer der großen Propheten, die es früher gegeben habe. Er sprach ja machtvoll vom Reich Gottes; er war ein Lehrer der Weisheit, ein Rabbi, der seine Schüler um sich sammelte und einen Kreis von Männern und Frauen hatte, die sich für ihn interessierten und ihn begleiteten.
Manche wurden noch konkreter und sahen in Jesus den wiederauferstandenen Johannes den Täufer: Denn dieser war von König Herodes Antipas enthauptet worden, weil er es gewagt hatte, das ehebrecherische Leben des Königs zu kritisieren. Doch die Frage blieb im Raum stehen: Wer ist dieser umherziehende und predigende Jesus wirklich, der mit einem einzigartigen Anspruch auftritt und sich doch in Demut und Liebe zu den niedrigsten und verlassensten Menschen hinwendet und den umkehrwilligen Sündern die Vergebung Gottes zuspricht?
Lesen Sie die Predigt vom 21. Sonntag im Jahreskreis A (24.08.2014) in vollem Wortlaut!
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16.08.2014 12:55:47
Papstbesuch in Korea: Seligsprechungen, Gedenken an abgetriebene Kinder
(radiovatikan.de) Nach einem der spirituellen Höhepunkte der fünftägigen Reise von Papst Franziskus an diesem Samstagmorgen (Ortsorzeit) und der Seligsprechung von 124 Märtyrern im Zentrum der südkoreanischen Hauptstadt hatte Papst Franziskus einen etwas kleineren, aber dafür umso wichtigen Programmpunkt: der Besuch im Zentrum für Menschen mit Behinderung in Kkottongnae.
90 Kilometer von Seoul, in dem Ort Kkottongnae, in der Diözese von Cheongju, befindet sich das „House of Hope“ (Haus der Hoffnung). Es bietet Platz für ungefähr 150 Patienten und für 50 Waisenkinder. Mehr als 70 Mitarbeiter der Einrichtung erwarteten ebenso den Papst.
Papst Franziskus befolgte die Regeln des Respekts des Hauses und zog sich die Schuhe aus, bevor er das Gesundheitszentrum besuchte. Ein kleines Mädchen in traditioneller Kleidung begrüßte ihn und überreichte ihm eine „Girlande“, die er sich sofort umhängte.
In einer kleinen Kapelle traf er dann auf die schwerbehinderten Menschen, einige von Ihnen im Rollstuhl. Papst Franziskus legte seien Hand auf die Köpfe und wechselte mit den Menschen einige Wörter. Nach einer kleinen choreographischen und musikalischen Einlage der Kinder ging die Reise für Papst Franziskus weiter. Auf den Weg zu dem Treffen mit der Ordensvertretern der „School of Hope“ stoppte er vor dem „Garten zum Gedenken der abgetriebenen Kinder“. Begleitet wurde der Papst von Vertretern der koreanischen Pro-Life-Gruppen sowie dem koreanischen Missionar Lee Gu-won, der keine Arme und Beine hat.
Lange Augenblicke verharrte er mit gefalteten Händen und geneigtem Kopf vor dem Rasen mit weißen Holzkreuzen, bevor er sich zum Abschluss bekreuzigte. Die Gedenkstätte gehört zu einem katholischen Therapie- und Erholungszentrum im Landkreis Eumseong südöstlich von Seoul.
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16.08.2014 12:52:15
Das Heil in Christus soll allen Menschen zuteilwerden
(stjosef.at/predigten) (JSp) Unser Heiliger Vater Papst Franziskus unternimmt derzeit eine Pastoralreise nach Südkorea. Er ist schon seit Donnerstag (14. August) dort und wird morgen Montag (18. August) wieder nach Rom zurückfliegen. Die Reise steht ganz im Zeichen des missionarischen Aufbruchs, denn Korea ist ein Land, in welchem die Kirche stark wächst.
Der christliche Glaube kam ursprünglich durch Laien aus China nach Korea; später folgten Priester und Bischöfe nach. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Gläubigen verfolgt; es gab insgesamt 10.000 Märtyrer. Am Samstagmorgen fand eine feierliche Seligsprechung von 124 Märtyrern in Seoul durch den Papst statt. „Der Sieg der Märtyrer und ihr Zeugnis für die Liebe Gottes bringen heute weiter Frucht in Korea“, sagte Papst Franziskus in seiner Festpredigt. Der Blutzoll der Märtyrer sei für die Anfänge der Kirche Koreas entscheidend gewesen und präge bis heute das Selbstverständnis vieler Gläubiger. Johannes Paul II. hatte bei seinem Koreabesuch 1984 bereits 103 Märtyrer seliggesprochen.
Zeigen uns diese Ereignisse nicht in beispielhafter Weise die Wahrheit des heutigen Evangeliums sowie der Lesungen dieses Sonntags? Das Heil Gottes – die Erlösung in Jesus Christus – soll allen Menschen zuteilwerden. Das jüdische Volk wurde von Gott zuerst erwählt, doch sollte diese Erwählung sich ausweiten auf den Kreis aller Menschen. Die Geschichte des Christentums legt dafür Zeugnis ab. Die Kirche aus den Juden wurde zunehmend zu einer Kirche aus den Heiden.
Lesen Sie die Predigt zum 20. Sonntag im Jahreskreis A (17.08.2014) in vollem Wortlaut!
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13.08.2014 15:41:41
Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!
(radiovatikan.de) Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!“ Das sagte Papst Franziskus an die Adresse des „Islamischen Staates“ im Irak; er äußerte sich nach dem traditionellen Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Franziskus zeigte sich tief erschüttert über die Nachrichten aus dem Zweistromland – Mord, Vertreibung und Gewalt jeder Art gegen Minderheiten, die von den Terrorkämpfern des „Kalifates“ verübt werden.
„Tausende Menschen, darunter viele Christen, wurden brutal aus ihren Häusern verjagt; Kinder sind an Hunger und Durst während der Flucht gestorben; Frauen wurden entführt; Gewalt jeder Art, Zerstörung religiöser, historischer und kultureller Güter. All das beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen! Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!“
Zugleich dankte Franziskus allen jenen, die den Bedrängten Hilfe zukommen lassen. Er vertraue, so der Papst „auf eine wirksame politische Lösung auf internationaler und lokaler Ebene“, die im Irak die aktuellen „Verbrechen“ beende und das Recht wiederherstelle. Zum Zeichen seiner Nähe habe er Kardinal Fernando Filoni zu seinem Persönlichen Gesandten im Irak ernannt. Kürzer äußerte sich der Papst zum Wiederaufflammen des Krieges im Gazastreifen, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern nur verschlimmere. Auch zum Gebet für die Opfer des Ebola-Virus rief der Papst auf.
Papst Franziskus besucht vom 13.-18. August Südkorea.
Programm der Papstreise.
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13.08.2014 15:38:22
Vom Himmel aus ist Maria uns allen nahe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir preisen Gott für alles Große, das er an Maria getan hat. Er hat in Liebe herabgesehen auf seine demütige Magd und sie erwählt, die jungfräuliche Mutter des Erlösers Jesus Christus zu werden. Nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes wurde sie mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen. „Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat, sollte die Verwesung nicht schauen“ (Präfation).
Ist Maria aber nun entrückt in die himmlische Herrlichkeit? Ist sie gar fern von uns und uns nicht mehr zugänglich? Manche Menschen befürchten dies und haben eben deshalb Vorbehalte gegen die Verehrung der in den Himmel aufgenommenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sogar manche Theologen sehen hier Schwierigkeiten.
Und doch bewährt sich hier der Glaubenssinn des Volkes Gottes: Die Gläubigen aller Zeiten haben immer wieder voll Vertrauen die Nähe der Gottesmutter Maria erfahren und sich ihrer Fürbitte anvertraut. Sie sind darin nicht enttäuscht worden, denn Maria wurde von Gott nicht in die Ferne gerückt, sondern sie ist uns gerade in ihrer Verherrlichung bei ihrem Sohn im Himmel auf einzigartige Weise nahe gekommen.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel im Wortlaut!
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09.08.2014 13:24:21
Päpstliche Einladung zu Gebet für den Irak
(radiovatikan.de) „Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten.“ Das schreibt Papst Franziskus in einer Twitter-Botschaft von diesem Samstagmorgen. In den nicht-deutschen Fassungen des Tweet ist ausdrücklich von einem „speziellen Gebet“ bzw. einer „Fürbitte“ die Rede. Franziskus ist ausgesprochen besorgt über das Vorgehen von Dschihadisten gegen Christen und Jesiden im Irak. Darum schickt er auch den Präfekten seiner Missionskongregation, Kardinal Fernando Filoni, als Sondergesandten in die Region. Filoni war Päpstlicher Nuntius in Bagdad und hat aus dieser Zeit noch viele Kontakte im Irak. Auch eine Twitter-Botschaft von Franziskus vom Freitagabend lädt zum Gebet für alle leidenden Menschen im Irak ein. Im September vergangenen Jahres hatte der Papst auf dem Petersplatz in Rom ein Friedensgebet für Syrien gehalten; auch damals lud er katholische Pfarreien und Bewegungen weltweit zu ähnlichen Initiativen ein.
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09.08.2014 13:17:43
Jesus Christus mit ins Boot nehmen
(news.stjosef.at) Nach der wunderbaren Speisung der weit über fünftausend Menschen zog sich Jesus in die Einsamkeit zurück, um zu seinem himmlischen Vater zu beten. Er stieg dazu auf einen Berg und verbrachte fast die ganze Nacht im Gebet.
Die Jünger waren inzwischen im Boot unterwegs, und ein heftiger Sturm machte ihnen zu schaffen. Das war selbst für erfahrene Fischer keine einfache Situation; wie würde dies wohl ausgehen? Als dann in der vierten Nachtwache Jesus auf dem See wandelnd ihnen entgegen kam, spielten ihre Nerven verrückt, und sie bekamen Angst: Denn sie meinten ein Gespenst zu sehen.
Jesus aber beruhigte sie mit Worten des Trostes und der Zuversicht; so fassten sie Vertrauen. Bei Petrus ging dies so weit, dass er auf das Wort „Komm!“ Jesus auf dem See entgegen ging. Als Petrus aber plötzlich zweifelte und es mit der Angst zu tun bekam, drohte er zu sinken. Da streckte ihm der Herr die rettende Hand entgegen, und plötzlich waren sie beim Boot. Als Jesus ins Boot gestiegen war, legte sich der Sturm.
Lesen Sie die Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A, in vollem Wortlaut!
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02.08.2014 12:36:40
Weltkriegsgedenken 2014: Nichts dazu gelernt?
(dsp.at) Die Menschheit hat aus dem Ersten Weltkrieg als einer "Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes" mit Millionen Toten anscheinend nichts dazugelernt. Das hat Bischof Klaus Küng im Rahmen des Weltkriegsgedenkens im Dom von St. Pölten mit Blick auf die aktuellen Konfliktherde im Nahen Osten, Afrika und der Ukraine betont.
Der Erste Weltkrieg habe nicht zur Versöhnung geführt, sondern den Boden für den Zweiten Weltkrieg bereitet, sagte Küng bei einem Totengedenken zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren am vergangenen Sonntag im St. Pöltner Dom. "Wir haben seither Frieden, einen unglaublichen Wohlstand, gehören zu den reichsten Ländern der Welt, aber den Frieden in der Welt, den gibt es nicht", so der Bischof. Explizit verwies Küng in diesem Zusammenhang auf die "Auslöschung" der Christen im Irak, die Kriege in Syrien, der Ukraine und die blutigen Konflikte im Heiligen Land wie auch in Zentralafrika.
"Anscheinend sind die Menschen nicht fähig, dazu zu lernen", sagte der Bischof. Es sei richtig, für die Gefallenen aller Kriege zu beten und Gott um Frieden zu bitten. Letztlich notwendig sei aber Bekehrung, hob Küng hervor. "Das betrifft auch uns selbst, damit wir uns nicht so verhalten, als würde es uns persönlich nichts angehen, wenn wir Tag für Tag von den Gräueln der Kriege vernehmen."
Auf Anregung der Österreichischen Bischofskonferenz hatten am Sonntag in Pfarren und bei etlichen Kriegerdenkmälern im ganzen Land Besinnungsstunden zum Gedenken an die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien vor 100 Jahren stattgefunden. Dabei wurde der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht und für den Frieden in der Welt von heute gebetet.
Link: Ansprache von Bischof Klaus Küng zum Weltkriegsgedenken.
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02.08.2014 12:34:22
Das wirklich Entscheidende im Leben ist Geschenk
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wer wirtschaftlich denkt, ist es gewohnt, Kosten und Nutzen oder Aufwand und Ertrag gegenseitig zu verrechnen. Dies hat gewiss seine Berechtigung überall dort, wo es um ökonomische Planung und Kalkulation geht. Allerdings: Nicht das ganze Leben lässt sich mit dieser Logik des Marktes, die oft eine Logik des Geldes ist, erklären und ordnend gestalten. Unzweifelhaft gibt es Grenzen des Marktes und Grenzen dessen, was man sich mit Geld erkaufen kann. Materielle Güter haben einen Wert, den man mit Geld aufwiegen kann, und auch Nahrungsmittel werden oft für Geld angeboten. Doch lebt der Mensch bekanntlich nicht nur vom Brot allein (vgl. Dtn 8,3; Mt 4,4).
Die wahren Werte des Menschseins und des Zusammenlebens in der Familie und mit anderen lassen sich nicht kaufen. Liebe, Treue, Freundschaft, Anteilnahme, Fürsorge – das sind Werte, die sich nicht mit etwas Materiellem aufwiegen lassen. „Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn.“ (Hld 8,7) Es gibt eben nicht nur eine Logik des Marktes, also des vertraglich vereinbarten Gütertausches, wo gemäß dem Prinzip der Gerechtigkeit jeder Leistung eine Gegenleistung entspricht; und auch die Logik der Politik im Sinne von Mechanismen zur Umverteilung des Gewinns ist nicht ausreichend. Wir würden hier den Menschen unter seinem eigentlichen Wert behandeln, wenn wir ihn nur dem Diktat der Wirtschaft und des Geldes unterwerfen wollten. Wo dies geschieht, wird das eigentlich Wichtige im Leben übersehen. Es braucht nämlich auch eine Logik des Geschenks ohne Gegenleistung, wo einer einfach für den anderen da ist in Liebe, wo wir geben, ohne zu zählen oder zu rechnen, und wo wir auch empfangen dürfen, ohne dass uns jemand auffordert, doch eine Gegenleistung dafür zu erbringen.
Lesen Sie die Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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26.07.2014 10:49:45
Das Gesamtprogramm des Verlags St. Josef
(verlag.stjosef.at) Der Verlag St. Josef ist ein dem kirchlichen Zweck des Apostolats verpflichteter, nicht gewinnorientierter Eigenverlag der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain bei St. Pölten.
Im Verlagsprogramm finden sich zwei Bücher über den heiligen Josef: „St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron“, zusammengestellt von Josef Seeanner und Werner Schmid, sowie „Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche“ von Tarcisio Stramare.
Auf das kirchliche Lehramt beziehen sich in direkter Weise die Bücher „Was Petrus uns gesagt hat. Der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich vom 19.-21. Juni 1998), das von Werner Schmid herausgegebene Buch „Das verschwiegene Konzil. Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich gelehrt hat“ (mit entscheidenden Texten des Vaticanum II) sowie ein Buch mit Beiträgen des verstorbenen Bischofs Kurt Krenn: „Worte auf dem Weg“.
Der Fachtheologie gehören an die exegetischen Bücher von Josef Seeanner „Die Barmherzigkeit (Eleos) im Matthäusevangelium. Rettende Vergebung“ und von Michael Seeanner „Siehe, die Magd des Herrn (Lk 1,38)“ sowie das moraltheologische Buch von Josef Spindelböck „Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik“.
Aus dem Bereich der Philosophie werden die Werke „Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie“ von Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), das Buch „Capax Dei. Die Gott-Fähigkeit des Menschen. Philosophische Aspekte“ von Bischof Kurt Krenn und die Studie “La sostanza nel Commento di san Tammaso alla Metafisica di Aristotele con particolare riferimento all′atto di essere” von Marc Hausmann angeboten.
Auf das Leben aus dem Glauben beziehen sich die Bücher “Christlich glauben und leben” von Josef Spindelböck sowie “P. Marcell OCD: Ruf der Liebe. Auf Umwegen in den Karmel“ und die Kleinschrift „Der Geist des hl. Philipp Neri in seinen Maximen und Merksätzen“.
Am umfangreichsten ist inzwischen die Reihe „Caterina von Siena“. Bereits 10 Bände wurden von Werner Schmid herausgegeben. Dazu zählen die „Legenda minor“ des Tommaso Caffarini („Erinnerungen eines Zeitzeugen“, das Supplementum des Tommaso Caffarini („Biographische Ergänzungen zu Caterina von Siena“), die „Legenda Maior“ des Raimund von Capua („33 Jahre für Christus. Das Leben der hl. Caterina von Siena“) und „Der Prozess von Castello. Zeugenaussagen über die hl. Caterina von Siena“. In der Edition „Sämtliche Briefe“ liegen bereits vor: „An die Männer der Kirche I und II, An die Ordensfrauen, An die Frauen in der Welt, An die Männer der Politik, An verschiedene Adressaten".
Von der heiligen Caterina von Siena ist auch ein Video erhältlich, das bereits auf EWTN gesendet wurde: „Caterina von Siena. Auf den Spuren einer großen Frau“ (DVD oder Blu-ray).
Auch ein Kinderbuch gibt es im Verlag St. Josef: „Guten Morgen, Maria! Ein Gespräch zwischen einem kleinen Fisch und der Gottesmutter“ von Christian Poschenrieder.
Bestellen Sie direkt unter http://verlag.stjosef.at, über Amazon.de oder im Buchhandel!
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26.07.2014 10:28:13
Ein Wunsch steht dir frei
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Wünsch Dir etwas, und es wird in Erfüllung gehen!“ Eine solche Einladung und Aufforderung, wie sie beispielsweise von einer guten Fee in einem Märchen ausgesprochen wird, klingt verlockend. Vielleicht sind es sogar drei Wünsche, die hier offen sind. Aber die muss man sich gut überlegen. Denn wie leicht wünscht sich der Mensch etwas vordergründig Erstrebenswertes, das sich im Nachhinein als nicht gut für ihn erweist!
In ähnlicher Weise wird in der Lesung aus dem ersten Buch der Könige vom jungen König Salomo berichtet. Gott selbst forderte ihn auf: „Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.“ Doch Salomo ist weit davon entfernt, voreilig zu handeln und sich irgendetwas zu wünschen. Er hätte sich ein langes Leben, Reichtum oder den Tod seiner Feinde erbitten können. Das tut er jedoch nicht. Der junge Salomo weiß um seine begrenzten Fähigkeiten. Vor allem aber fehlen ihm noch die Einsicht und die Erfahrung. Und genau darum bittet er nun Gott! „Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?“ (1 Kön 3,9) Daraufhin schenkt ihm Gott die Gabe der Weisheit und alles Übrige dazu, was er nicht zu wünschen gewagt hatte.
Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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