Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 1/201
(Einträge 1 - 30 von 6001)
Seite (1) [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] [201] nächste Seite letzte Seite
19.12.2014 17:43:53
Franziskanerorden in Geldnöten
(religion.orf.at) Der weltweite Franziskanerorden steht wegen hoher Schulden am Rande des finanziellen Zusammenbruchs. Die Schweizer Justizbehörden sollen Millionen Euro beschlagnahmt haben, berichtete die Tageszeitung „La Stampa“. Die Gelder sollen in Gesellschaften investiert worden sein, gegen die wegen illegaler Geschäfte, unter anderem Drogen- und Waffenhandel, ermittelt wird. Auch millionenschwere Ausgaben für die Restaurierung eines vom Orden verwalteten Hotels im Zentrum Roms sind ins Visier der römischen Justizbehörden geraten, berichtete die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag.
Der Generalminister des Franziskanerordens, der US-Amerikaner Michael Anthony Perry, bestätigte in einem Brief an allen Franziskaner, dass die finanzielle Stabilität des Ordens schwer gefährdet sei. Die Probleme seien auf Aktivitäten der für Wirtschaftsfragen zuständigen Abteilung des Ordens zurückzuführen, erklärte Perry. Er rief die Mitbrüder auf, für den Orden zu beten.
Die intransparenten Operationen sind auf die Zeit zurückzuführen, in der Perrys Vorgänger Jose Rodriguez Carballo im Einsatz war. Dieser war 2013 von Papst Franziskus in die Kurie zum zweiten Verantwortlichen der Ordenskongregation berufen und zum Erzbischof ernannt worden.
Ins Visier der Ermittler sind Personen außerhalb des Ordens geraten, hieß es. Dieser sei „Opfer eines Riesenbetrugs“, berichtete „La Stampa“. Der Orden habe ein hoch qualifiziertes Anwälteteam eingesetzt, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Perry erklärte, er begreife „die Enttäuschung“ vieler Mitbrüder und bezog sich auf das Beispiel von Papst Franziskus und seines Einsatzes für Wahrheit und Transparenz in den finanziellen Aktivitäten der Kirche.
Papst Franziskus benannte sich nach Franz von Assisi (1181/1182 bis 1226), der den Franziskanerorden im Mittelalter als Bettelorden gegründet hatte. Die Franziskaner leben nach dem Gelübde der Armut. Heute ist der Orden nach eigenen Angaben mit 14.000 Mitgliedern die zweitgrößte Bruderschaft der Welt nach den Jesuiten und in etlichen Ländern aktiv. Zu erkennen sind sie am weißen Strick um ihre meist braune Kutte. Die drei Knoten stehen für die Gelübde Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.12.2014 17:40:29
Gott möchte bei uns ankommen
(stjosef.at/predigten) (JSp) In den biblischen Lesungen dieses 4. Adventsonntags zeigt sich, wie der Verheißung Gottes im Alten Bund die Erfüllung im Neuen Bund entspricht.
Denn Gott ist treu; er steht zu seinem Wort und bürgt dafür. Was er auf geheimnisvolle Weise im Voraus angekündigt hat durch seine Propheten, das findet zur rechten Zeit seine Erfüllung. Auf diese Weise verwirklicht sich der Heilsplan Gottes in der Geschichte der Menschen. Denn durch das Evangelium und die Botschaft von Jesus Christus wird jenes Geheimnis bekannt, „das – wie es in der 2. Lesung aus dem Römerbrief heißt – seit ewigen Zeiten unausgesprochen war, jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen.“ (Röm 16,25-26)
So kündet sich also im Alten Bund bereits das messianische Königtum Christi an, wie wir in der 1. Lesung aus dem zweiten Buch Samuel hören. Der Prophet Natan sagt dem König David voraus, dass in ferner Zeit ein leiblicher Nachkomme von ihm ein ewiges Königtum antreten werde, das für immer Bestand hat. Auf diese Weise baut nicht David dem Herrn ein Haus, in dem er wohnen kann, sondern Gott selbst baut dem David ein Königshaus. Wörtlich sagt Gott durch Natan zu David: „Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.“ (2 Sam 7,16)
Genau dies hat sich in der Menschwerdung des Sohnes Gottes erfüllt.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag B in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2014 18:19:12
Lateinamerika, ein Kontinent der Hoffnung
(kath.net) Maria kam in Guadalupe „voll Sorge, um auch die neuen amerikanischen Völker zu umarmen, in einem dramatischen Werden“. Daran erinnerte Papst Franziskus am Fest der Muttergottes von Guadalupe in seiner Predigt im Petersdom. Damit zeigte ihr unbefleckt empfangener Sohn „gleich am Anfang der Geschichte der neuen Völker als ‚der wahre Gott, dank dessen wir leben’, als die Frohe Botschaft von der Würde der Kindschaft aller Bewohner des Kontinents. Niemand ist mehr Knecht, sondern alle sind wir Kinder desselben Vaters und einander Geschwister.“ Franziskus schloss die Predigt mit den eindringlichen Worten: „Möge sie uns erneut zum Herzen sprechen und mit ihrer mütterlichen Stimme sagen: Wovor hast du Angst? Bin ich denn nicht hier, deine Mutter?“
Lesen Sie die Predigt von Papst Franziskus am Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2014 18:17:05
Bald kommt der Herr und schenkt uns Freude
(stjosef.at/predigten) (JSp) Gemäß dem Eröffnungsvers der Messe vom 3. Adventsonntag aus dem Philipperbrief des Apostels Paulus (Phil 4,4-5) heißt dieser Sonntag „Gaudete“: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.“
Die Vorfreude auf das Weihnachtsfest erfüllt uns bereits. Gott, der vor zweitausend Jahren als Mensch in Bethlehem geboren wurde, will auch in unseren Herzen ankommen und uns die wahre Freude schenken.
Es ist jene Freude, von der auch unser Heiliger Vater Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“ spricht. Gleich einleitend schreibt er:
„Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen. Diejenigen, die sich von ihm retten lassen, sind befreit von der Sünde, von der Traurigkeit, von der inneren Leere und von der Vereinsamung. Mit Jesus Christus kommt immer – und immer wieder – die Freude.“ (Nr. 1)
Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag (14.12.2014) in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.12.2014 09:56:02
Missverstandener Papst Franziskus
(news.stjosef.at) KNA und Kathpress veröffentlichten am 07.12.2014 eine inhaltliche Kurzfassung des Interviews, das Papst Franziskus der argentinischen Journalistin Elisabetta Piqué gegeben hatte und das im spanischen Original sowie in einer englischen Fassung in der Zeitung „La Nación“ publiziert wurde. Wörtlich hieß es in Bezug auf die vom Papst gewünschte Integration geschiedener und zivil wiederverheirateter Person in das Leben der Kirche: „Konkret regte Franziskus an, etwa den bisherigen Ausschluss von wiederverheirateten Geschiedenen als Taufpaten oder Kommunionhelfer zu überdenken.“
Ist es denkbar, dass der Papst einen derartigen Vorschlag gemacht hat? Wie könnte es von der Sache her vertretbar sein, dass eine Person, die selber wegen eines irregulären Zustandes am Kommunionempfang gehindert ist, als Kommunionspender tätig ist?
Ein Blick auf die englischsprachige Fassung des Interviews und noch besser auf das spanische Original hilft zur Klärung: Der Papst hat gar keinen solchen Vorschlag ausgesprochen! Wahr ist einzig dies, dass Papst Franziskus Beispiele aufgezählt hat, woran wiederverheiratete Geschiedene gemäß kirchlichem Recht oder aus anderen Gründen gehindert sind (Patenamt, Dienste als Lektoren und Kommunionhelfer, katechetische Aufgaben etc.). Daraus hat er jedoch nur die allgemeine Folgerung abgeleitet, sie müssten besser ins kirchliche Leben integriert werden. Eine Zulassung zum Patenamt für solche Personen unter bestimmten Voraussetzungen kann er sich vorstellen; nicht jedoch verlangt Papst Franziskus eine Zulassung wiederheiratet Geschiedener als Kommunionspender. Das wäre ja auch, insofern für jene Personen ein grundsätzliches Hindernis für den Kommunionempfang besteht, in sich widersprüchlich. Eben deshalb könnte es auch der Papst gar nicht fordern – und wie die Recherche zeigt, er hat dies auch nicht getan! (Josef Spindelböck)
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2014 18:30:08
Maria, die Morgenröte des Heils in Christus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Maria ist gleichsam die Morgenröte unseres Heiles in Christus. Dieses Bildwort ist geeignet, uns das Geheimnis des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria zu verdeutlichen.
Besonders beeindruckend ist das Naturschauspiel einer Morgenröte, wenn sich in bestimmten Wolkenschichten die in Kürze bei uns aufgehende Sonne bereits widerspiegelt und ihre im Sonnenlicht enthaltenen Farben in ihrem Spektrum entfaltet.
Auch in der Geschichte der Menschheit und in unserem persönlichen Leben ist es ähnlich: Große Dinge, große Ereignisse werfen nicht nur – wie man sagt – ihren Schatten voraus, sondern auch ihr Licht. Schon in voraus kündigt sich für aufmerksame Beobachter an, dass etwas Großes und Bedeutendes naht und bevorsteht!
Das wichtigste Ereignis in der Geschichte der Menschheit war die Menschwerdung des Sohnes Gottes, und damit verbunden sein Leben, sein Leiden und Sterben und seine Auferstehung von den Toten! Gott selbst ist eingetreten in die Geschichte der Menschen, die durch Sünde und Tod gezeichnet ist, und macht sie zur Heilsgeschichte. Dieses entscheidende Werk der Liebe Gottes wurde im voraus angekündigt durch die Propheten des Alten Bundes, ja – wie wir in der Lesung aus dem Buch Genesis gehört haben – bereits durch die Worte Gottes nach dem Sündenfall im Paradies. Gott lässt die Stammeltern der Menschheit – Adam und Eva – nicht allein; er verheißt ihnen und ihren Nachkommen das Heil durch den Sohn der Frau, der kommen wird, um der Schlange den Kopf zu zertreten. Hier ist bereits ein verborgener Hinweis auf Jesus Christus enthalten, der von der Jungfrau Maria empfangen und geboren werden sollte. Er kam, um die Werke des Teufels zu zerstören und das Böse endgültig zu überwinden.
In Maria leuchtet bereits im Voraus die Herrlichkeit des Erlösers Jesus Christus auf.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
06.12.2014 07:11:07
Moderne Sklaverei, ein Verbrechen
(radiovatikan.de) Die Kirche steht fest zu ihrem Versprechen, das ihre gegen den Menschenhandel und für die Sorge für dessen Opfer zu tun. Diese Botschaft sandte Papst Franziskus an diesem Freitag an die Tagung der ‚Santa Marta Group′ in London. Diese Gruppe, ein internationaler Zusammenschluss von Vertretern von Polizei, Regierungen und der Kirche, hatte sich im April dieses Jahres das erste Mal getroffen und nach ihrem Tagungsort, dem Vatikanischen Gästehaus Santa Marta, benannt. Sie wird geleitet vom Polizeichef von London, Bernard Hogan-Howe, und dem Erzbischof von Westminster, Kardinal Vincent Nichols.
Die Arbeit der Gruppe für den Dialog über rechtliche Lösungen gegen den Menschenhandel und für die Sorge für dessen Opfer sei vor allem deswegen wichtig, weil die Verbrechen im Verborgenen geschähen, so der Papst in seiner Grußbotschaft. „Wir dürfen das Leiden so vieler Männer, Frauen und Kinder, deren Würde durch diese Ausbeutung verletzt wird, nicht vergessen, noch dürfen wir es ignorieren,“ so der Papst wörtlich.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
 
06.12.2014 07:09:00
Gott selber wird kommen in Herrlichkeit
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die biblischen Texte des 2. Adventsonntags enthalten die Ankündigung jenes Großen und Herrlichen, das Gott selbst an seinem Volk wirken wird.
In der Lesung aus dem Buch Jesaja wird Zion als Botin der Freude bezeichnet, die ihre Stimme erheben soll. Der Begriff Zion bezeichnet einen ausgezeichneten Ort in Jerusalem, nämlich den Tempelberg mit seiner Burg, an dem Gott seinem Volk besonders nahe ist; daher ist Zion auch mit der Stadt selber gleichzusetzen beziehungsweise mit ihren Bewohnern. Es geht um eine neue Sammlung all jener, die zur Strafe für ihre Sünden zerstreut und vertrieben worden sind. Gott selbst wird diese Sammlung und Heimführung bewirken: Er ist wie ein Hirte, der seine Schafe zur Weide führt.
Wann aber erfüllen sich diese Verheißungen? Im Licht des Neuen Testaments ist uns das Heil in Jesus Christus geschenkt worden. Er hat die verlorenen Schafe des Hauses Israel gesammelt und auch die Menschen aus den Völkern der Heiden zum Zion geführt. Hier aber erfolgt eine Ausweitung der Bedeutung. Nicht mehr das irdische Jerusalem ist entscheidend, denn dieses ist vergänglich. Tatsächlich wurde Jerusalem im Jahre 70 nach Christus zerstört und mit ihm der große Tempel, den König Herodes hatte erbauen lassen. Was Bestand hat und bleibt, ist das himmlische Jerusalem. Dessen Herrlichkeit wird aber erst offenbar werden.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag 2014, Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.11.2014 07:19:24
Papst ruft zu Achtung der Religionsfreiheit in der Türkei auf
(kathpress.at) Papst Franziskus hat in der Türkei zur Achtung der Religions- und Meinungsfreiheit aufgerufen. Muslime und Christen müssten gleiche Rechte und Pflichten haben, sagte er bei einer Rede vor Präsident Recep Tayyip Erdogan und den Spitzen der türkischen Regierung am Freitag in Ankara. Er sei gekommen, um den respektvollen Dialog seiner Vorgänger fortzusetzen. "Wir haben einen Dialog nötig, der die Kenntnis der vielen Dinge vertieft, die uns verbinden, und sie abwägend zur Geltung bringt, der uns zugleich auch erlaubt, mit weisem und gelassenem Gemüt die Unterschiede zu bedenken, um auch aus ihnen Lehren zu ziehen", so Franziskus.
Die Türkei bezeichnete er als eine natürliche Brücke zwischen Asien und Europa und zwischen zwei Kulturen. Als Heimat des Apostels Paulus, Ort von sieben Konzilien und der Legende nach auch zeitweiliger Wohnort Marias, der Mutter Jesu, sei dieses Land jedem Christen teuer.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.11.2014 07:16:19
In wachsamer Erwartung des kommenden Herrn
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mit dem 1. Adventsonntag beginnt eine besondere Zeit. Sie dauert zwar nur einige Wochen, aber sie ist so kostbar und einzigartig, dass es sich lohnt, gut auf sie acht zu geben.
Es gilt ja schon ganz allgemein von unserem Leben, dass es wertvoll ist und wir es auf gute und fruchtbringende Weise verbringen sollten. Der Advent aber ist eine Zeit des Aufmerkens, der inneren Wachsamkeit, der ausgespannten Erwartung auf das je Größere, das uns entgegen kommt und dem wir entgegen gehen.
Aber was ist dieses je Größere? Worauf richtet sich unsere tiefste Sehnsucht? Wonach verlangt unser Herz wirklich? Es will Ruhe, Erfüllung und Frieden finden in der Fülle des Schönen, Wahren und Guten. Dieses Höchste und Beglückendste unseres Lebens können wir uns aber nicht selber schaffen. Wir vermögen es nicht herzustellen, nicht zu machen, nicht zu berechnen und nicht zu organisieren. Alle Aktivität, alles menschliche Können versagt vor diesem Anspruch.
Aber wieso? Weil es Liebe ist, die wir erwarten. Liebe von Gott in unendlicher Fülle und Seligkeit! Dieses Größte von allem lässt sich nicht machen, nicht herbeireden oder herbeirufen oder gar herbeizwingen. Es bleibt ein freies Geschenk Gottes, der sich uns zuneigt und offenbart.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag, Lesejahr B, 30.11.2014 in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.11.2014 08:22:17
Das Königtum Christi wird einst offenbar
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Christkönigssonntag beschließt die Sonntage des Kirchenjahres. Wie ein mächtiger Schlussstein den Bau zusammenhält, so fasst dieses Fest noch einmal alles zusammen, was wir über unseren Herrn Jesus Christus im Glauben bekennen. Denn in Wahrheit ist er der Schlussstein, wie es im Epheserbrief heißt:
„Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn. Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.“ (Eph 2,20-22)
Das Königtum Christi steht unter dem Vorzeichen des „Schon“ und „Noch nicht“. Er ist schon eingesetzt als König des Weltalls, und doch ist sein Königtum noch nicht allgemein offenbar geworden. Wir bekennen ihn als König im Glauben, doch in Herrlichkeit wird er sich zeigen, wenn er in sichtbarer Weise auf den Wolken des Himmels wiederkommt, um zu richten die Lebenden und die Toten.
Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag 2014 in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.11.2014 17:37:48
Menschenwürdige Wege der Sexualpädagogik
(kathpress.at) 20 Fachleute aus fünf Ländern plädieren für neue Wege in der Sexualpädagogik, denn: "Sexualität braucht Orientierung." Statt Hedonismus suche sie einen "Bezug zu Sinn und Glück, zu gesellschaftlichem und persönlichem Gestalten des Humanen", heißt es in einem Experten-Memorandum zur Sexualpädagogik, das Psychologen, Therapeuten und Pädagogen am Wochenende in Wien präsentierten.
Unter der Federführung der deutschen Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz unterzeichneten u.a. der Wiener Psychiater Raphael Bonelli, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, Jakob Pastötter, und der in Oberösterreich tätige deutsche Psychiater Christian Spaemann das Memorandum. "Sexualität betrifft den ganzen Menschen", hielt Gerl-Falkovitz fest. "Sie hat eine physische, emotionale, kognitive, soziale, kulturelle und spirituelle Dimension" und lasse sich - anders als beim Tier - "nicht auf eine Folge von Triebregung und -befriedigung reduzieren".
Spaemann rief in einer Aussendung am Montagzu einer "beziehungsorientierten Sicht der Sexualität" auf. Sexualität könne nur als Bindeglied zwischen Biologie und Personalität gesehen und nicht ohne Dimensionen wie Kinder, Fruchtbarkeit und Familie gedacht werden. "Sogenannte sexuelle Vielfalt" sei im Gegensatz dazu kein geeignetes Leitbild - "da stecken zu viel Leid und zu viele Brüche dahinter", so der Psychiater.
Alternative Wege empfiehlt das Memorandum auch bei der Prävention von sexuellem Missbrauch: Kinder könnten nur dann geschützt werden, wenn sie objektive Kriterien und damit Grenzen erlernen. Der in Lehrmaterialien gängige Satz "Was sich angenehm anfühlt, ist ok" sei dabei zu kurz gegriffen, betonte Spaemann. Sexualpädagogik müsse das Schamgefühl der Kinder und Jugendlichen respektieren. Außerdem sei eine positive Sicht von Fruchtbarkeit und Schwangerschaft unerlässlich, um nicht einer kontextlosen und letztlich banalen Sexualität Vorschub zu leisten.
Die Pädagogin und Teenstar-Vorsitzende Helga Sebernik sprach sich dafür aus, nicht zu schnell Antworten zu geben, sondern vielmehr mit Gegenfragen zu beginnen. Kinder und Jugendliche sollten die Fähigkeit entwickeln, ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen zu verstehen und Fragen zu formulieren, um "Gleichgesinnte gegen die Indoktrination" zu finden.
Das Expertenmemorandum kann unter www.prinzipien-sexualpaedagogik.org auf Deutsch, Englisch, Französisch, Tschechisch und Ungarisch abgerufen werden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.11.2014 17:36:21
Klare Worte des Papstes gegen Abtreibung und Euthanasie
(kathpress.at) Papst Franziskus hat sich mit Nachdruck für den Schutz des Lebens und gegen Abtreibung, Euthanasie und Experimenten mit Menschen ausgesprochen. Das menschliche Leben sei "immer heilig, wertvoll und unverletzlich"; es müsse daher "geliebt, verteidigt und gepflegt" werden, sagte er am Samstag (15.11.2014) vor der Vereinigung Katholischer Ärzte Italiens im Vatikan.
In der öffentlichen Meinung finde sich heute mitunter ein "falsches Mitgefühl", das Abtreibung als eine Hilfe für Frauen bezeichnet, Euthanasie als Akt für die Würde des Menschen, und die "Produktion" eines Kindes als wissenschaftliche Errungenschaft, auf die man ein Recht habe, sagte der Papst. Oder man rechtfertige Laborversuche mit menschliche Leben mit dem Argument, andere Leben zu heilen. "Experimentieren mit dem Leben und Spiele mit dem Leben sind eine Sünde gegen den Schöpfergott", betonte der Papst, der vor den rund 5.000 Ärzten weitgehend frei sprach.
Franziskus rief die Ärzte auf, mutig ihr Verweigerungsrecht aus Gewissensgründen in Anspruch zu nehmen, wenn die christliche Lehre vom Leben und seiner Würde zur Debatte stünden.
Es sei paradox, dass der wissenschaftliche und technische Fortschritt heute bedeutend mehr Heilungsmöglichkeiten biete, dass aber die Pflege nachlasse, sagte der Papst. Das gelte vor allem für Kranke, Alte, Kinder und Behinderte, für die die Kirche und ihre Gläubigen sich ganz besonders einsetzen müssten, sagte der Papst.
Denn das menschliche Leben sei "immer heilig und habe immer Qualität", betonte Franziskus. Es gebe kein Leben, das heiliger oder qualitätsvoller oder bedeutender sei als ein anderes, nur aufgrund von besseren wirtschaftlichen oder sozialen Möglichkeiten, stellte der Papst klar.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.11.2014 16:23:53
Bundespräsident Fischer besuchte den Papst
(kathpress.at) Bundespräsident Heinz Fischer ist am Donnerstag im Vatikan mit Papst Franziskus zusammengetroffen. Die Begegnung dauerte rund 30 Minuten, länger als bei Audienzen für Staatsoberhäupter üblich. "Willkommen", begrüßte Papst Franziskus das Staatsoberhaupt auf Deutsch. Fischer bedankte sich für die Begegnung. Das Gespräch wurde anschließend mit Hilfe eines Dolmetschers geführt.
Als Geschenk überbrachte der Gast dem Papst eine Lithografie des Wiener Stephansdoms sowie eine CD mit der Mozart-Oper "Cosi fan tutte". Franziskus revanchierte sich mit einer Pontifikatsmedaille sowie einem Exemplar des Lehrschreibens "Evangelii gaudium", das als Programmschrift seines Pontifikates gilt. "Aber Sie müssen es mir bitte signieren", meinte der Präsident, was Franziskus umgehend tat. Danach begann das Vier-Augen-Gespräch.
Wie es im anschließend vom Vatikan veröffentlichten Kommunique heißt, hätten Papst Franziskus und Bundespräsident Fischer über bilaterale Fragen, aber auch über die Situation im Nahen Osten gesprochen. Bei der Unterredung, die in herzlicher Atmosphäre stattfand, sei es weiter um Fragen der Religionsfreiheit, der Menschenrechte sowie um die Bedeutung des interreligiösen und interkulturellen Dialogs gegangen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.11.2014 16:21:26
Die Talente zur Ehre Gottes gut nutzen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Oftmals hat unser Herr Jesus Christus in Gleichnissen zu den Menschen gesprochen. Diese Gleichnisse beziehen sich zuerst auf die Erfahrungswelt, also auf den Alltag bzw. auf das, was den Menschen aus ihrem eigenen Leben und aus ihrer Umwelt bekannt war. Es gilt aber nicht dabei stehen zu bleiben; sondern die Bilder aus dem Leben sind gleichsam die Brücke für die Begegnung mit der Wirklichkeit des Reiches Gottes. Das Bekannte soll uns im Gleichnis hinführen zu dem, was uns naturgemäß verborgen ist, was Jesus Christus uns aber im Namen seines himmlischen Vaters offenbart hat.
Ausgerechnet aus dem Wirtschaftsleben ist das Gleichnis dieses Sonntags entnommen. Um nichts anderes geht es auf der Bildebene als um den Profit, den die Menschen durch ihre Tätigkeit erwirtschaften. Je mehr Ertrag jemand aus diesen Recheneinheiten von Talenten Silbergeld herausholt, desto besser ist es. Der Diener, dem fünf Talente Silbergeld anvertraut worden sind, gewinnt weitere fünf hinzu. Der mit zwei kann das Geld ebenfalls verdoppeln. Nur der Diener mit einem Talent versteht es nicht, diesen Einsatz fruchtbringend anzulegen. Statt das Geld zumindest der Bank anzuvertrauen und so Zinsen zu erhalten, vergräbt er das Talent in der Erde – angeblich weil er Angst hat vor seinem strengen Herrn.
Lesen Sie die Predigt zum 33. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.11.2014 09:31:29
Sterben in Würde
(parlament.gv.at/news.stjosef.at) In ihrer ersten öffentlichen Sitzung ging die parlamentarische Enquete-Kommission zum Thema "Würde am Ende des Lebens" am 07.11.2014 auf die komplexe inhaltliche Dimension der Fragestellung ein. Wie aktuell und brisant diese ist, zeigte sich nicht nur an den mehr als 600 im Vorfeld eingegangenen Stellungnahmen und am voll besetzten Plenarsaal des Nationalrats, sondern auch an den am Beginn stehenden Impulsreferaten. Sie bescheinigten der österreichischen Gesetzgebung, grundsätzlich für gute und klare Regelungen gesorgt zu haben, bedauert wurde allerdings, dass Instrumente wie die Patientenverfügung oder die Vorsorgevollmacht in Gesundheitsangelegenheiten viel zu wenig genützt werden. Kritik gab es an der mangelnden Versorgung mit Hospiz- und Palliativangeboten, verbunden mit dem Appell, so rasch wie möglich finanzielle und strukturelle Hürden zu überwinden. - Lesen Sie mehr!
Im folgenden wird die schriftlich vorgebrachte Stellungnahme von Prof. Josef Spindelböck dokumentiert:
"Das menschliche Leben ist von der Empfängnis (bzw. der Befruchtung) bis zum natürlichen Tod heilig und schützenswert. Niemand hat das Recht, einen unschuldigen Menschen vorsätzlich zu töten. Der Respekt vor der Würde des Menschen und der Lebensschutz sind unteilbar.
Das Lebensende betreffend geht es niemals um Sterbehilfe, sondern um Sterbebegleitung: Kein Mensch darf durch die Hand eines anderen sterben, sondern sollte an der Hand eines anderen sterben. Die Angebote der fachlichen und menschlichen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sind zu verstärken, besonders durch den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung.
Die geltende Gesetzgebung des Verbots der Tötung auf Verlangen darf nicht abgeschwächt oder unterlaufen werden, sondern sollte verfassungsmäßig abgesichert werden. Eine Straffreiheit bei assistiertem Suizid wäre rechtlich, gesellschaftspolitisch und moralisch ein falsches Signal."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.11.2014 09:28:06
Die Kirche als Haus Gottes auf Erden
(stjosef.at/predigten)(JSp) An diesem Sonntag (09.11.2014) begeht die Kirche den Weihetag der Lateranbasilika. Diese gilt noch vor dem Petersdom als „Omnium Urbis et Orbis Ecclesiarum Mater et Caput“, als „Mutter und Haupt aller Kirchen der Stadt Rom und des Erdkreises“. Schon unter Kaiser Konstantin wurde die erste Basilika beim Lateran errichtet und 324 durch Papst Silvester eingeweiht. Sie ist ursprünglich dem Erlöser Jesus Christus geweiht; seit dem 12. Jh. wird der heilige Johannes der Täufer als zusätzlicher Kirchenpatron verehrt. Wiederholt wurde die Kirche renoviert, sodass die letzte Erneuerung der Weihe durch Papst Benedikt XIII. am 28. April 1726 erfolgte.
Das Weihefest dieser Kirche gibt uns den Anlass, über die Kirche nachzudenken, was auch das 2. Vatikanische Konzil getan hat (vor allem in „Lumen gentium“). Die Katholische Kirche versteht sich selber als Verwirklichung der wahren Kirche Christi. Zu dieser Kirche gehören alle, die in der Einheit des Glaubens, der geistlichen Leitung und der Sakramente miteinander und mit Gott verbunden sind. Die Kirche ist der geheimnisvolle Leib Christi, dessen unsichtbares Haupt Jesus Christus selber ist. Wir alle sind Glieder an seinem Leib und daher untereinander und mit Christus eins.
Die Kirche wird auch als das pilgernde Volk Gottes auf Erden beschrieben, die ihrer ewigen Vollendung im himmlischen Jerusalem entgegen geht. Gott selbst hat sein Volk zusammengerufen im Glauben und in der Liebe.
Lesen Sie die Predigt für das Fest der Weihe der Lateranbasilika in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.11.2014 17:34:25
Zum ewigen Leben bei Gott berufen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Tag Allerseelen lässt uns in Liebe an alle unsere Verstorbenen denken. Nicht bloß die Erinnerung verbindet uns mit ihnen. Im Glauben bekennen wir, dass der Tod nicht das Ende von allem ist. Der auferstandene Herr Jesus Christus schenkt uns die Hoffnung, dass unsere lieben Verstorbenen in sein himmlisches Reich gerufen sind. In Liebe sind wir mit ihnen verbunden im Gebet und in der Feier der heiligen Messe.
Sie kennen bestimmt das Argument skeptischer Zeitgenossen, wenn diesen gegenüber vom Fortleben nach dem Tod, von Himmel, Hölle und Fegefeuer die Rede ist. Solche Zweifler oder gar Ungläubige sagen dann gern: „Es ist noch niemand zurückgekommen, der gestorben ist.“ Jene schließen daraus: „Wir wissen nicht, ob es nach dem Tod ein weiteres Leben gibt, und wenn ja, wie es sein wird.“
Fürs erste klingt ein solcher Spruch überzeugend und entwaffnend. Wer will darauf schon etwas sagen? Es ist ja doch offenkundig, dass der Sprecher Recht hat! Oder vielleicht doch nicht ganz? Gibt es wirklich niemanden, der zurückgekommen ist, der die Schwelle des Todes überschritten hat und dann doch wieder ins Leben getreten ist?
Als Christen können wir antworten: Wenn wir unser eigenes Glaubensfundament ernst nehmen, wenn wir den Zeugen der Auferstehung Christi trauen und ihr Wort als wahr akzeptieren, das sie vielfach mit ihrem eigenen Tod bezeugt haben, dann ist eben doch einer zurück gekommen: nämlich Jesus Christus selber, der menschgewordene Sohn Gottes.
Lesen Sie die Predigt für Allerseelen im vollen Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
31.10.2014 07:10:38
Papst Franziskus über den geistlichen Kampf und seinen Lohn
(radiovatikan.de) Das christliche Leben ist ein andauernder Kampf gegen den Dämon, die Welt und die Leidenschaften des Fleisches. Das hat Papst Franziskus am Donnerstag 30.11.2014 bei der Morgenmesse in seiner Residenz Santa Marta betont. Franziskus ging von der Tageslesung aus dem Epheserbrief aus, in dem Paulus zu m Kampf gegen den Teufel das Anlegen der „Rüstung Gottes“ aus Wahrheit, Bereitschaft und Glauben empfiehlt. Paulus entwickle da „das christliche Leben in einer Militärsprache“, bemerkte der Papst.
„Wovor muss ich mich verteidigen? Was muss ich tun? Die Rüstung Gottes anlegen, sagt uns Paulus. Das bedeutet, was von Gott ist, verteidigt uns, damit wir der Tücke des Teufels widerstehen können. Ist das klar? Klar. Man kann nicht an ein geistliches Leben, an ein christliches Leben denken, ohne diese Rüstung Gottes zu tragen, die uns Kraft gibt und uns verteidigt.“
Der Kampf gegen das Böse richte sich nicht gegen allerlei kleine Dinge, „sondern gegen die Fürsten und Gewalten, das heißt gegen den Teufel und seine Verbündeten“, sagte Franziskus weiter.
„Aber sie haben diese Generation - und viele andere - dazu gebracht zu glauben, der Teufel sei ein Mythos, eine Figur, eine Idee, eine Idee des Bösen. Aber der Teufel existiert, und wir müssen gegen ihn kämpfen! Das sagt Paulus, das sage nicht ich! Das Wort Gottes sagt es. Trotzdem sind wir nicht richtig überzeugt. Paulus sagt uns auch, wie diese große Rüstung Gottes beschaffen ist. Und er sagt: Seid fest, an der Seite der Wahrheit. Das ist eine Rüstung Gottes: die Wahrheit.“
Hilfreich wäre es – fuhr der Papst fort -, sich immer zu fragen: Glaube ich oder glaube ich nicht? „Glaube ich teils ja, teils nein? Bin ich teils weltlich und teils gläubig?“ Ohne Glauben könne man die Sache Jesu nicht verteidigen, sagte der Papst. Das „Schild des Glaubens“, von dem Paulus schreibt, helfe dem kämpfenden Christen, weil „der Teufel keine Blumen auf uns wirft, sondern Feuerpfeile“, um uns zu töten. Franziskus rief dazu auf, „den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes“, anzulegen. Und er lud zu beständigem Gebet ein.
„Das christliche Leben ist ein Kampf, ein schöner Kampf, denn wenn der Herr mit jedem Schritt unseres Lebens gewinnt, dann gibt uns das Freude, ein großes Glück: die Freude, die der Herr in uns erwirkt hat, mit seiner Unentgeltlichkeit des Heils. Sicher, wir sind alle ein wenig faul im Kampf, nicht wahr, und wir lassen uns von den Leidenschaften und mancher Versuchung vom Weg abbringen. Denn wir alle sind Sünder! Aber lasst den Mut nicht sinken. Mut und Kraft, denn da ist der Herr, der mit uns ist.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
31.10.2014 07:07:51
Nicht scheinheilig, sondern heilig!
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.“ Mit diesen Worten verheißt unser Herr Jesus Christus allen, die ihm nachfolgen, das ewige Leben im Himmelreich. Wir nennen jene Personen, die bereits die ewige Seligkeit in der Anschauung Gottes erlangt haben, Heilige.
Auf bildlichen und in figürlichen Darstellungen werden Heilige oft durch einem „Heiligenschein“ bezeichnet. Was soll dieses Zeichen ausdrücken? Wie immer der Heiligenschein zur Darstellung kommt, es wird damit ein mit der Person verbundenes Leuchten zum Ausdruck gebracht. Dieser Glanz und dieses Strahlen kommen von innen her, aus der Seele dieses Menschen, der so sehr mit Gottes lebendigem Licht verbunden ist, dass sie oder er auch selber zu leuchten beginnt. Wir erinnern uns an die Worte Jesu: „Ihr seid das Licht der Welt.“ (Mt 5,14)
Eigentlich sollte jeder Christ von innen her leuchten und ein solches Licht sein, das ausstrahlt in die Dunkelheit der Welt. Wenn in diesen Tagen auf den Gräbern der Verstorbenen Lichter entzündet werden oder wenn vor Allerheiligen als sinnvolle Alternative zu Halloween eine „Nacht der 1000 Lichter“ gefeiert wird, so weist uns das auf jenes übernatürliche Licht hin, das mit dem Kommen Christi in die Welt gekommen ist. Wer mit Jesus Christus in Glaube, Hoffnung und Liebe verbunden ist, darf auch selber zum Licht für andere werden! Der auferstandene Herr erleuchtet das Dunkel des Todes; er verheißt ewiges Leben in der Gemeinschaft mit ihm, und die Heiligen des Himmels haben bereits für immer Anteil daran.
Lesen Sie die Homilie zum Hochfest Allerheiligen in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.10.2014 07:39:48
Pro Oriente nimmt Stellung zu geplantem Islamgesetz
(kathpress.at) Unterstützung für das in Begutachtung stehende Islamgesetz kommt jetzt von der kirchlichen Stiftung "Pro Oriente". Konkret begrüßt deren Präsident Johann Marte die geplante gesetzliche Verpflichtung, wonach in Paragraf 6 eine "Darstellung der Lehre, einschließlich eines Textes der wesentlichen Glaubensquellen (Koran) in deutscher Sprache" durch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) gefordert ist.
"Die Tatsache, dass der Islam mehr sein will als eine Religion - nämlich eine religiöse und politische Ordnung in Einem, mit einem kultischen, politischen und sozialen Regelwerk - unterstreicht noch einmal das Erfordernis der verbindlichen Offenlegung der Glaubensgrundlagen", hält Marte in einer schriftlichen Stellungnahme am Freitag gegenüber "Kathpress" fest. Konkret mahnt er ein, dass der Islam in Österreich seine Stellung "zum Grundproblem Gewalt", zum Dschihad, zum Ehe- und Familienrecht und zur Religionsfreiheit klar und verbindlich gegenüber der Republik darlegen soll. Die Stellung zur Religionsfreiheit sei wichtig. Denn "das islamische Recht (Sharia) sieht bekanntlich für die Konversion aus dem Islam die Todesstrafe vor", so Marte.
Lesen Sie mehr im ausführlichen Kathpress-Bericht!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.10.2014 07:35:49
Die Liebe ist das erste und wichtigste Gebot
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus Christus lässt sich durch die Fangfrage der Pharisäer nach dem wichtigsten Gebot nicht aus der Fassung bringen, im Gegenteil! Mit der Klarheit dessen, der am Herzen des Vaters ruht (vgl. Joh 1,18) und als Licht in die Welt gesandt ist, um die Gewissen zu erleuchten, stellt er fest: Das wichtigste und erste Gebot ist es Gott als Herrn zu lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen Gedanken; das zweite Gebot, welches ebenso wichtig ist, lautet: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Lesen Sie die Homilie zum 30. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.10.2014 06:46:42
Synode endet mit Paukenschlag
(die-tagespost.de) In der Zeitung "Die Tagespost" findet sich eine interessante Analyse zum Abschluss der römischen Bischofsynode über die Familie im Kontext der Evangelisierung. Wörtlich schreibt Guido Horst:
Mit der Seligsprechung von Papst Paul VI., dem Autor der Enzyklika „Humanae vitae“, endet am Sonntag die zweiwöchige außerordentliche Bischofssynode über Ehe und Familie. Wie sie aber endet, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Große Aufmerksamkeit widmete die Öffentlichkeit der Frage, ob die Synode dem Papst empfiehlt, in Einzelfällen wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten zuzulassen oder in der pastoralen Praxis die Lebenssituation homosexueller Partnerschaften freundlicher zu bewerten. Vor allem Letzteres war vor allem Berichterstattern aus dem angelsächsischen Raum sehr wichtig.
Die Debatte in der ersten Synodenwoche war offen und von Respekt geprägt, wie Teilnehmer der Bischofsversammlung außerhalb der Synodenaula immer wieder bekräftigten. Schließlich hatte Papst Franziskus zu Beginn der Beratungen dazu aufgerufen, dass jeder offen sagt, was er denkt. Dem zusammenfassenden Bericht über die Aussprache, die der Generalrelator der Versammlung, der ungarische Kardinal Peter Erdö, quasi als „Notar“ des Synodenverlaufs am vergangenen Montag vortrug, konnten Beobachter entnehmen, dass eine gewisse Mehrheit der Synodenväter – über die zahlenmäßige Gewichtung war von den Vatikanverantwortlichen nichts zu erfahren – dazu neigt, sich in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen und der Haltung zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften flexibler zu zeigen, als das die katholische Lehre und Disziplin bisher vorsieht. ...
Bei der ersten Generalversammlung der Synode am Donnerstag nach der Arbeit in den zehn Sprachkreisen drängten mehrere Redner, unter ihnen der australische Kardinal George Pell, energisch darauf, dass die zusammenfassenden Berichte der so genannten „circuli minores“ der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Zum Erstaunen der Berichterstatter erfuhr man so, dass eine Mehrheit der Synodenväter keinesfalls mit dem Zwischenbericht von Kardinal Erdö einverstanden war. Und von einer Mehrheit für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion konnte nun auch nicht mehr die Rede sein.
Stattdessen sprachen sich zwei Gruppen ausdrücklich gegen eine Kommunion-Zulassung von Wiederverheirateten aus, ebenfalls zwei Gruppen zogen diese unter „genau festgelegten Bedingungen“ nur in Erwägung. Eine weitere Gruppe ist in dieser Frage geteilter Meinung. Eine andere Gruppe spricht sich für eine eingehendere Prüfung aus. In einem Fall bleibt die Haltung in der Schwebe. Zwei weitere Gruppen gehen nicht ausdrücklich auf das Thema ein. Aber fast alle Sprachgruppen plädierten dafür, das Positive der katholischen Lehre zu Ehe und Familie in dem Abschlussbericht der Synode für den Papst deutlicher herauszustellen.
Bis Samstagabend muss diese „Relatio synodi“ in der Synodenaula diskutiert und abgestimmt sein. Ob in irgendeiner Weise nun noch ein eindeutiges Votum zu einer der strittigen Fragen zu erwarten ist, scheint sehr zweifelhaft zu sein. Dann bliebe nur die Zeit bis zur Bischofsversammlung im Herbst kommenden Jahres und diese Synode selbst, um doch ein wenig Klarheit herzustellen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.10.2014 06:43:47
Papst Paul VI. wird selig gesprochen
(kath.net/dsp.at) Zu der am 19. Oktober 2014 in Rom stattfindenden Seligsprechung von Papst Paul VI. schreibt der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng:
"Über die Seligsprechung Pauls VI. wird nicht sehr viel gesprochen in den Medien, obwohl er neben Johannes XXIII. der große Konzilspapst ist. Er hat das Konzil weitergeführt und den Großteil seines Verlaufes geleitet. Er hat für die Umsetzung Sorge getragen und die ganzen vom Konzil angeregten Reformen umgesetzt. Warum ist es trotzdem so still um ihn?
Der Hauptgrund liegt sicher in der von ihm verfassten, damals sehr umstrittenen Enzyklika Humanae Vitae. Es ist interessant, dass die Seligsprechung ausgerechnet unmittelbar auf den Abschluss der Sondersynode über die Familie folgen wird. Solche Dinge passieren nicht ohne Grund.
Die Botschaft Pauls VI. mag unbequem sein, aber sie enthält eine Schlüsselfrage für das Verständnis von Ehe und Familie, für die Erneuerung der Kirche und die Entwicklung der Gesellschaft. Papst Paul VI. wurde "prophetisch" in seiner Vision der Zukunft der demographischen Frage genannt. Er hat vorausgesehen, wie sich die überall verbreitete Verhütungsmentalität nicht nur auf die Zahl der Kinder auswirkt, sondern auch auf das Sexualverhalten der Menschen mit vielen Folgen.
Nicht nur, dass also viele der Warnungen mittlerweile eingetroffen sind. Es gibt auch positive Entwicklungen. Mehr und mehr Menschen entdecken die natürlichen Formen der Empfängnisregelung als bereichernd für ihre Ehe.
Es sollte also echte Freude aufkommen, dass Papst Franziskus die Seligsprechung Papst Paul VI. angeordnet hat. Dieser Mann verdient es, von viel mehr Menschen entdeckt zu werden."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.10.2014 06:38:32
Weltmissionssonntag
(news.stjosef.at/bischofskonferenz.at/missio.at) Anlässlich des Weltmissionssonntags am 19. Oktober 2014 wenden sich die österreichischen Bischöfe in einem Hirtenwort an die Gläubigen. Im Zentrum steht das Drama der Flüchtlinge weltweit, und dies müsse Anlass für eine globale Solidarität aus dem Glauben heraus sein. Die Bischöfe schreiben wörtlich:
"'Wie kann die Gottesliebe in jemandem bleiben, der Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht?', heißt es im ersten Johannesbrief (1 Joh 3,17). Wenn wir wirklich Christen sein wollen, dürfen wir die eigene Sicherheit und den eigenen Wohlstand nicht eifersüchtig verteidigen gegen die grundlegendsten Bedürfnisse, die elementarsten Rechte und die natürlichsten Hoffnungen der anderen. Das Drama der Flüchtlingsströme zeigt: das Elend jedes Einzelnen ist die Sorge aller. Wir sind Brüder und Schwestern, füreinander mitverantwortlich, weil wir alle Kinder Gottes sind. Nicht erst, wenn Flüchtlinge vor unseren Türen stehen, können wir helfen." - Lesen Sie mehr auf www.missio.at (Dokument in PDF)
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.10.2014 05:42:16
Aufruf der Synodenväter zum Schutz verfolgter Familien
(radiovatikan.de) Die Synodenväter haben eine Botschaft der Solidarität mit unter Krieg und Verfolgung leidenden Familien veröffentlicht. Darin zeigen sich die Bischöfe besonders den christlichen Familien im Irak und Syrien nahe, die aufgrund ihres Glaubens „gezwungen sind, alles zurücklassen und in eine Zukunft ohne jede Sicherheit zu fliehen“, heißt es in dem Schreiben wörtlich. „Niemand darf den Namen Gottes missbrauchen, um Gewalt zu begehen“, heißt es in der im Namen des Papstes und der gesamten Generalversammlung der Synode verfassten Botschaft. Töten im Namen Gottes sei ein „großes Sakrileg“, zitiert das Schreiben die Worte des Papstes während seiner Reise nach Albanien im vergangenen September.
Mit Blick auf den Terror der Islamisten des „Islamischen Staates“ (IS) ruft die Synode „alle Menschen guten Willens“ dazu auf, „den unschuldigen Opfern der Barbarei die notwendige Unterstützung und Hilfe anzubieten“. Die internationale Gemeinschaft rufen die Synodenväter auf, sich dafür einzusetzen, dass „im Irak, in Syrien und im gesamten Nahen Osten“ wieder ein Zusammenleben in Frieden möglich werde. Vom Vatikan aus senden die Synodenväter eine Botschaft der Ermutigung an alle Familien, die die Hoffnung verloren haben: „Wir denken an die zerrissenen und leidenden Familien in anderen Teilen der Welt, die fortdauernde Gewalt erleiden. Sie wollen wir unseres beständigen Gebetes versichern, damit der barmherzige Herr die Herzen bekehre und denen Frieden und Stabilität schenke, die auf die Probe gestellt werden“, schreiben die Synodenväter in ihrer Botschaft.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.10.2014 05:17:23
Zum Hochzeitsmahl des ewigen Lebens geladen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Es gibt bestimmte Ereignisse, die uns aus dem Alltag herausheben. Dazu gehören insbesondere schöne Feste. Einen Anlass dazu bieten Namens- und Geburtstage und natürlich auch Hochzeitsfeiern. Auch in der Heiligen Schrift finden sich Erzählungen von Festen, denken wir nur an die Hochzeit zu Kana, an der Jesus mit seiner Mutter und seinen Jüngern teilgenommen hat.
In der Lesung aus dem Buch Jesaja wird ein großes Festmahl angekündigt, an dem die Menschen aller Völker und Nationen teilnehmen werden. Gott hat zwar das Volk des Alten Bundes auserwählt, doch will er im Neuen Bund durch Jesus Christus alle Menschen in seiner Kirche versammeln. Hier auf Erden sind wir nicht immer in Feierstimmung; es gibt Leid, Bedrängnis, Gewalt und Tod. Doch einmal wird alles Böse und Schlimme für immer ein Ende haben, wenn Gott im neuen Himmel und in der neuen Erde (vgl. Offb 22,1) das Heilswerk seiner Liebe vollendet. Auch wir dürfen uns freuen, dass wir zu diesem Fest ohne Ende geladen sind!
Lesen Sie die Predigt zum 28. Sonntag i.Jkr. A in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.10.2014 06:48:20
Sondersynode der Bischöfe zu Ehe und Familie beginnt im Vatikan
(radiovatikan.de) Papst Franziskus will mit den anstehenden Synoden zum Thema Familie einen „innovativen und authentischen synodalen Weg“ gehen. Das sagte der Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri, an diesem Freitag bei einer Pressekonferenz zu den Besonderheiten und Abläufen der Versammlung.
Dass Papst Franziskus Fragen rund um die Familie aktuell als „besonders dringlich“ ansieht, zeige unter anderem die Form der Außerordentlichen Generalversammlung, die recht kurzfristig einberufen werden kann, so Kardinal Baldisseri: Das Thema der Familiensynode war in der Tat erst im Februar bei einem Konsistorium im Vatikan bekanntgegeben worden. Um das Thema gründlich und längerfristig bearbeiten zu können, seien zwei Versammlungen einberufen, so der Kardinal, sowohl die außerordentliche Versammlung in diesem Jahr als auch die ordentliche Versammlung im kommenden Jahr.
Dass es dabei inhaltlich um die Vielfalt im Bereich der Ehe und Familie geht, zeigt die internationale Zusammensetzung der Teilnehmer und die Einladung von Laien als Experten und Hörern: Von den insgesamt 191 Synodenvätern kommen 42 aus Afrika, 38 aus Amerika, 29 aus Asien, 78 aus Europa und vier aus Ozeanien. Davon wurden insgesamt 26 Teilnehmer durch päpstliche Ernennung und drei durch Wahl zur Synode geladen. Insgesamt zwölf Teilnehmer sind verheiratet beziehungsweise Eltern und können so aus erster Hand Erfahrungen aus Ehe und Familie einbringen.
Außerdem fließen in die Arbeiten der Synodenväter die Ergebnisse des Vatikan-Fragebogens zum Thema ein, der über die nationalen Bischofskonferenzen im Vorfeld der Synode verbreitet wurde, erinnerte Kardinal Baldisseri weiter: Seelsorger, Ordensleute, Laien und verschiedene kirchliche Bewegungen brächten darin ihre Sicht auf die Familie und deren Herausforderungen heute zum Ausdruck. Durch dieses Instrument hätten vielfältige Aspekte des Themas in den einzelnen Gemeinden eingebracht werden können, lobte Baldisseri.
Lesen Sie laufend mehr auf http://www.radiovatikan.de !
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.10.2014 06:45:05
Saure Trauben und untreue Winzer
(stjosef.at/predigten) (JSp) Lassen wir uns von den Lesungen dieses Sonntags im Herzen berühren!
Da ist in der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja von einem seltsamen Streit die Rede: Der Besitzer eines Weinberges blickt prüfend auf den Ertrag des Jahres. Er bemerkt dabei, dass es diesmal nicht zu seiner Zufriedenheit ausfällt: Die Trauben sind sauer! Welch ein Missgeschick! Und nun beginnt dieser Besitzer des Weinbergs einen rhetorischen Streit: Er klagt den Weinberg an, so als ob dieser dafür verantwortlich wäre, dass er keine guten Trauben trägt, sondern nur schlechte. Dabei hat der Winzer alles für diesen Weinberg getan; er hat ihn kultiviert, den Boden gelockert und es an nichts fehlen lassen. Dennoch trägt der Weinberg keine süßen Trauben, sondern man findet daran nur saure Beeren.
Ein wenig können wir angesichts dieser drastischen Worte heuer mitfühlen: Infolge des langen Regens gibt es auch im Bereich der Wachau und im Spitzer Graben mehr saure Beeren als sonst. Sollen wir jetzt auch zu lamentieren beginnen und den Weinberg anklagen? Nein, gewiss, das bringt nichts! Denn der Weinberg kann nichts dafür; die Natur war eben heuer in ihren Wetterbedingungen nicht immer so günstig. So ist der gute Wein etwas seltener; dafür aber gibt es Erträge von anderen Früchten, die reichlicher ausgefallen sind. Nicht jedes Jahr ist gleich, und wir spüren, wie abhängig wir von der Natur sind und auch bleiben werden.
Die Lesung aus dem Buch Jesaja hat freilich noch eine andere Aussage und Bedeutung. Der Weinberg bedeutet das Volk Israel; Gott hat es aufs Beste betreut, so wie ein Winzer auf seinen Weinberg achtgibt und ihn kultiviert. Leider sind die erhofften Früchte ausgeblieben! Und hier ist der Vorwurf Gottes an sein Volk berechtigt: Diese sind ja tatsächlich dafür verantwortlich, dass sie keine gute Frucht gebracht haben. Sie haben schuldhaft versagt und haben die Liebe, die ihnen Gott erwiesen hat, nicht erwidert.
Lesen Sie die Predigt zum 27. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
27.09.2014 05:38:21
Das Zeugnis des heiligen Mauritius und seiner Gefährten
(stjosef.at/predigten) (JSp) In der Pfarre Spitz an der Donau feiern wir heute das Patrozinium, also das Fest des Kirchenpatrons: Wir danken Gott, dass er uns das Beispiel des heiligen Mauritius und seiner Gefährten gegeben hat. Sie haben für den Glauben an Christus ihr Blut vergossen und sind als Märtyrer eingegangen in das Himmelreich.
Der christliche Glaube war im römischen Reich noch nicht allgemein anerkannt. Obwohl es bereits viele Christen gab, so wurden sie doch immer wieder verfolgt und bedrängt, ja wegen ihres Glaubens sogar zum Tode verurteilt. So ereignete es sich der Überlieferung nach auch im 3. Jahrhundert, als eine ganze römische Legion christlich geworden war. Die Mitglieder dieser Thebäischen Legion kamen an einen neuen Einsatzort, im heutigen Wallis. Dort hätten sie die Aufgabe gehabt, Mitglieder des christlichen Glaubens aufzuspüren und sie der Anklage und sicheren Verurteilung zum Tode zuzuführen. Doch wie konnten sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Sie waren doch selber Christen!
Gemäß den Worten Jesu ist es seinen Jüngern nicht erlaubt, Unrechtes zu tun. Sie sollen lieber selber von anderen Unrecht erleiden als Unrecht zu verüben. Denn Gott gilt es stets mehr zu gehorchen als den Menschen! So sahen es auch die Angehörigen der Thebäischen Legion unter ihrem Anführer, dem Offizier Mauritius. Sie waren als Soldaten bereit, dem Römischen Reich zu dienen und dem Kaiser in allem zu gehorchen, was innerhalb seiner Zuständigkeit lag. Allerdings: Sie wollten in keiner Weise ihren Glauben aufgeben oder kompromittieren. Wenn das von ihnen verlangt würde, so waren sie eher bereit, selbst zu sterben als andere in den Tod zu schicken. In dieser heiligen Bereitschaft zur Hingabe des Lebens zeigte sich ihr wahres Heldentum!
Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis im Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
Seite (1) [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] [201] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kremser Straße 7, A-3123 Kleinhain. Kontakt: newsletter@stjosef.at