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20.04.2014 18:18:51
Papst erteilt Ostersegen Urbi et Orbi
Heilige Messe auf dem Petersplatz mit Papst Franziskus. Zehntausende von Gläubigen hatten sich seit dem frühen Morgen eingefunden, um zusammen mit dem Papst das Osterfest zu feiern. Wie jedes Jahr haben niederländische Blumenzüchter die Stufen zum Papstaltar und den Vorplatz des Petersdoms mit einem Blütenschmuck dekoriert. Nach der Messe richtete der Papst seine traditionelle Osterbotschaft „Urbi et Orbi“ an die Stadt und den Erdkreis.
„Wäre Christus nicht auferstanden, würde das Christentum seine Bedeutung verlieren; die gesamte Mission der Kirche hätte keinen Antrieb mehr, denn von dort ist sie ausgegangen und von dort geht sie immer neu aus. Die Botschaft, welche die Christen der Welt überbringen, ist diese: Jesus, die menschgewordene Liebe, ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben, aber Gott, der Vater, hat ihn auferweckt und ihn zum Herrn über Leben und Tod gemacht. In Jesus hat die Liebe über den Hass gesiegt, die Barmherzigkeit über die Sünde, das Gute über das Böse, die Wahrheit über die Lüge, das Leben über den Tod.“
Lesen Sie die Osterbotschaft des Papstes im Wortlaut!
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19.04.2014 12:36:57
Die Kirche ist Menschen in Not nahe
(kathpress.at) St. Pöltens Diözesanbischof Klaus Küng hat sich am Rande seiner Ansprache zum Karfreitag im ORF-Radio auch zu aktuellen Fragen in der katholischen Kirche geäußert. Papst Franziskus habe in seinem ersten Amtsjahr für Aufbruchsstimmung in der Kirche gesorgt, so der Bischof. So könnte es zu einem neuen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen kommen. Von einer Zulassung zur Kommunion wolle er nicht sprechen, so Küng. Grundsätzlich gelte es aber darüber nachzudenken, wie Gläubige in so einer Situation besser unterstützt werden könnten.
Er glaube nicht, dass die Kirche sich entfernen könne "von dem, was im Evangelium steht", sie immer gelehrt habe und lehren müsse, "weil es einfach eine Frage der Unauflöslichkeit der Ehe ist". Das könne man drehen und wenden, wie man wolle, sagte der Bischof. Aber, so Küng: "Wir müssen uns fragen: Wie können wir helfen, damit die Ehe besser gelingt? Zweitens, wenn sie tatsächlich nicht gelingt: Wie können wir den Personen besser beistehen?" In dieser Hinsicht sei man "seit längerem" dran, und er schließe nicht aus, dass es zu Verbesserungen solcher Hilfestellungen kommen werde, sagte der in der Kirche Österreichs für Familienfragen zuständige Referatsbischof.
Angesprochen auf den Reformprozess in der Diözese St. Pölten, der ähnlich wie in Wien, "nur etwas stiller", gerade im Gange sei, meinte Küng: "Da haben wir zum Beispiel in der Diözese im Waldviertel das Problem der Abwanderung. Da sind einige Pfarren ganz klein geworden. Es gibt Orte mit bis zu 50 Prozent Abwanderung in den letzten 30 Jahren - da muss man sicherlich Schritte setzen."
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19.04.2014 12:33:01
Jesus Christus lebt! Er ist auferstanden! Halleluja!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wie aus den verschiedenen Osterevangelien ersichtlich ist, hat es auf Seiten der Jünger Jesu eine Zeitlang gedauert, bis sie zum Glauben an den Auferstandenen gefunden haben. Zu tief saßen in ihrem Herzen die Enttäuschung, ja der Schock über das, was in der Kreuzigung und im Tod Jesu geschehen war. Es schien, als ob nun alles vorbei sei!
Es ist jedoch interessant, wie verschieden die Männer und die Frauen unter den Jüngern Jesu reagieren! Die Männer ziehen sich zurück und wollen das Geschehene am liebsten vergessen. Einige Frauen werden jedoch von der Liebe ihres Herzens angetrieben und gehen zum Grab Jesu. Dort macht Maria Magdalena eine unerwartete Entdeckung: Das Grab ist leer! Sie teilt es Johannes und Petrus mit; beide kommen und überzeugen sich, dass es sich wirklich so verhält. Doch was nun?
Selbst Maria von Magdala rechnet damit, dass der Friedhofsgärtner den Leichnam Jesu weggebracht hat. In ihrer Ratlosigkeit überlässt sie sich den Tränen. Genauso aber begegnet ihr der Auferstandene: sie erkennt ihn zuerst noch nicht und meint, es sei der Gärtner. Doch Jesus spricht sie ganz persönlich an: „Maria.“ Und sofort weiß sie: es ist ihr Herr und Meister, Jesus!
Lesen Sie die Predigt zum Ostersonntag in vollem Wortlaut
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19.04.2014 12:31:25
Das Licht von Ostern
(stjosef.at/predigten) (JSp) In dieser hochheiligen Nacht legt das Licht der Osterkerze Zeugnis ab von einer neuen Wirklichkeit: Jesus Christus hat den Tod besiegt! Der Herr ist auferstanden von den Toten, halleluja!
Die beiden Frauen, welche nach dem Bericht des Matthäusevangeliums das Grab Jesu besuchten, trafen dort auf einen Engel. Dieser hatte den Stein vom Grab weggewälzt und verkündete den Frauen: Dieser Jesus, den ihr sucht – den Gekreuzigten –; er ist nicht hier! Er ist auferstanden! Zum Beweis dessen, dass etwas Unerhörtes geschehen sein musste, zeigte ihnen der Engel die Stelle im Grab, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.
Der Auftrag an die Frauen lautete: sie sollten gleich zu den Jüngern gehen und ihnen verkünden, dass Jesus lebt! In Galiläa werde es zur großen Begegnung des Auferstandenen mit seinen Aposteln und Jüngern kommen; denn so hatte es ihnen Jesus vorausgesagt.
Lesen Sie die Homilie in der Osternacht (19./20.04.2014) in vollem Wortlaut!
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18.04.2014 11:05:08
Papst wusch 12 Behinderten die Füße
(radiovatikan.de) Jesus hat sich selbst zum Diener gemacht und das Erbe, das er uns hinterlässt ist es, füreinander Diener zu sein. Dieser Satz ist das Herzstück dessen, was Papst Franziskus am Donnerstag Abend während seiner frei gehaltenen kurzen Predigt zur Messe vom Letzten Abendmahl sagte. Er feierte sie in der Kapelle des Reha-Zentrums „Santa Maria della Provvidenza“ der Stiftung Don Gnochi in Rom und setzte damit seine aus Buenos Aires mitgebrachte Tradition fort, zu dieser Messfeier zu Menschen zu gehen, die am Rande der Gesellschaft, an der Peripherie leben. Das Zentrum besteht für Menschen mit Behinderung, die besonderer Fürsorge bedürfen. Im vergangenen Jahr war der Papst zum Beginn der österlichen Tage in einem Jugendarrest gewesen.
Den Ritus der Fußwaschung vollzog der Papst an zwölf Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Konfession und Religion. Er kniete sich nieder, nachdem er – auch das ungewöhnlich – die Stola eines Diakons angelegt hatte, Zeichen des Tischdienstes bei der Liturgie. Er wusch und Küsste die Füße der Menschen in Erinnerung an das, was Jesus für seine zwölf getan und was er ihnen zu tun aufgetragen hatte.
„Wir haben gehört, was Jesus während des Letzten Abendmahles getan hat: Es ist eine Geste des Abschiedes. Und als Erbe hinterlässt er diese Geste uns. Er ist Gott und hat sich zum Knecht gemacht, zu unserem Diener. Das ist das Erbe: Auch ihr sollt einander dienen. Er ist diesen Weg aus Liebe gegangen: Auch ihr sollt euch gegenseitig lieben und aus Liebe Diener sein. Das ist das Erbe, dass Jesus uns hinterlässt.“
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18.04.2014 11:02:34
Bischof Küng lud Bedürftige zu Gründonnerstagsmahl
(dsp.at) Bischof Klaus Küng sagte mit dem traditionellen Gründonnerstagsmahl in St. Pölten „ein herzliches Danke an das Engagement der Hilfsorganisationen“. Neben Mitarbeitern von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen waren wieder Menschen in schwierigen Situationen geladen. Es sei Aufgabe der Kirche, diesen einen Sonnenstrahl der Liebe Gottes zu zeigen.
„Seit Anbeginn der Kirche ist ihr die Hilfe und Sorge für die Ärmsten ein Kernanliegen“, so Bischof Küng. Dieses Gründonnerstagsmahl solle beispielhaft dafür sein, mit wie viel Energie, Ressourcen und Herz die Kirche in Form von Caritas, Emmaus und vielen Hilfsprojekten bedürftigen Menschen zur Seite stehe. Der Bischof weiter: „Mit Franziskus haben wir einen Papst, der die Liebe zu den Armen eindrucksvoll vorlebt.“ Der Gründonnerstag sei jener Tag, an dem Jesus besonders einschärfte: „Dient einander.“ Auch Caritas-Direktor Friedrich Schuhöck betonte: „Der Gründonnerstag ist die dichteste Form unseres Glaubens: Mit der Fußwaschung verbinden sich eindrucksvoll Nächsten- und Gottesliebe.“
Unter den Gästen waren Vertreter der Gefangenenhausseelsorge und Justizanstalten Krems Stein und St. Pölten, Einrichtungen der Caritas, der Emmausgemeinschaft, dem Haus der Frau oder des Sozialmarktes SOMA. Sie alle seien Vertreter für viele andere Personen, die den Menschen helfen und dabei versuchen, die Not anderer zu lindern, unterstrich Bischof Küng.
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18.04.2014 11:00:30
Die Hingabe der Liebe im Herzen Jesu
(stjosef.at/predigten)(JSp) An diesem heiligen Tag gedenken wir des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz. Die Lesungen und das Passionsevangelium nach Johannes führen uns hin zum Geheimnis der Erlösung. So verehren wir das heilige Kreuz unseres Herrn als Zeichen des Sieges über den Tod und über alles Böse. In den großen Fürbitten bringen wir die Anliegen der ganzen Kirche vor Gott, denn am Kreuz hat Jesus Christus alle an sich gezogen: Hier sind ihm, dem großen Fürbitter und Mittler zwischen der Menschheit und dem himmlischen Vater, alle Menschen gegenwärtig. Er nimmt alle unsere Anliegen hinein in sein heiliges Opfer, das er für uns dem Vater darbringt aus Liebe. In der heiligen Kommunion erhalten wir Anteil an der Frucht seines Leidens.
Historisch gesehen gab es die verschiedensten Personen, welche bei der Gefangennahme Jesu, bei seiner Verurteilung, bei seiner Geißelung und Verspottung und bei seiner Kreuzigung anwesend waren. In den Evangelien werden ihre jeweiligen Verhaltensweisen, ihre Überlegungen, Entscheidungen und ihre Reaktionen beschrieben. Angesichts des Leidens und Sterbens Jesu Christi kann sich keiner verstellen. Die Menschen offenbaren sich in ihren inneren Überzeugungen und Haltungen und natürlich auch in ihrer Schwachheit und Sündhaftigkeit.
Gewiss hat Jesus menschlich furchtbar darunter gelitten, wie ihn auch engste Freunde und Vertraute im Stich gelassen haben. Trotz aller seiner Enttäuschungen macht er jedoch keinem einen bitteren Vorwurf. Im Gegenteil! Dort, wo jemand versagt hat wie Petrus, wartet er geduldig, bis der Betreffende sein Unrecht erkennt und sich ihm wieder zuwendet. Jesus ist nicht verbittert, denn was er leidet, das trägt er aus Liebe – und sein Herz ist offen für alle Menschen, ob sie nun damals anwesend und beteiligt gewesen sind oder ob sie zur unübersehbar großen Schar der Menschen gehören, welche im Ablauf der Generationen auf dieser Welt gelebt haben, jetzt leben oder noch leben werden.
Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut (18.04.2014)!
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17.04.2014 11:32:15
Eine Verantwortung im Dienst der Hingabe
(dsp.at) „Unsere Verantwortung als Priester, als Bischof erfordert Hingabe, denn diese Verantwortung ist groß“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Chrisammesse mit den Priestern der Diözese im Dom von St. Pölten. Papst Franziskus habe kürzlich zu einigen jungen Seminaristen gesagt: „Sie sollten es sich gut überlegen und sich für etwas anderes entscheiden, wenn sie nicht zur vollen Hingabe bereit seien.“ Die Verantwortung des Priesters komme in den Bereitschaftserklärungen zum Ausdruck, die jedes Jahr bei der Chrisammesse erneuert werden, so Küng.
Papst Franziskus betone stets, dass die Sendung der Kirche die Aufgabe aller Getauften und Gefirmten sei. Wenn der Papst von der Dringlichkeit eines neuen Aufbruchs in der Kirche spreche, so meine er damit alle: Priester und Laien, Junge und Alte, Gesunde und Kranke. „Alle müssen mittun, wenn es gelingen soll.“ Vom Priester hänge jedoch vieles ab, wie Küng betonte: „Man sagt ja: Ein guter Priester nimmt viele in den Himmel mit und ein schlechter kann Ursache des Niederganges und der Schädigung vieler werden.“ Die Salbung, an die in der Chrisammesse erinnert werde, sei die Grundlage der Sendung eines Priesters.
Die Hauptaufgabe des Priesters bestehe darin, die Menschen zu Gott zu führen und zwar „unter der Führung des Heiligen Geistes“ und „als getreue Mitarbeiter des Bischofs“, erklärte Küng die erste Bereitschaftserklärung bei der Priesterweihe. Diese Aufgabe dürfe nicht mit Organisation oder Verwaltung verwechselt werden und sei auch „nicht bloß eine Koordinationsaufgabe im Teamwork“, sondern „etwas ganz Zentrales im priesterlichen Leben“, wie Küng betonte. Die Herde als Hirte zu führen bedeute jedoch immer „mit einer großen Liebe zu Gott und zu den Menschen“ selbstlos zu dienen.
Die zweite Bereitschaftserklärung sei untrennbar mit der ersten verflochten: Die Mysterien Christi zu feiern werde im Leben des Priesters wie auch der Gläubigen „immer zentral“ sein, sagte Küng. „Dementsprechend wird sich die Seelsorge entwickeln, wohl auch die 'Pfarre Neu' bilden.“ Immer sei es auch notwendig, so Küng, gemäß einer weiteren Bereitschaftserklärung den Armen und Kranken beizustehen. Es gehe dabei auch um jene, „die ein Leben ohne Gott zu führen versuchen“, auch um „Gefangene, die in eine Knechtschaft der Sünde geraten sind“. „Blinde müssen sehend werden, Zerschlagene, Verletzte, Verwundete bedürfen der Heilung, damit sie aufatmen, froh, frei werden“, so Küng wörtlich.
Bei fast all seinen Aufgaben werde der Priester durch Diakone, Pastoralassistentinnen und Religionslehrerinnen unterstützt. „Im zunehmenden Maße“ brauche es dafür auch Ehrenamtliche, betonte Küng, „Getaufte und Gefirmte, vor allem Eheleute“, die eine entsprechende Einstellung, die nötige Ausbildung und Erfahrung mitbringen.
Link: Predigt des Bischofs im Wortlaut.
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17.04.2014 11:29:53
Freude und Auftrag des Priesters
(kath.net) Am Vormittag des Gründonnerstags feierte Papst Franziskus die Chrisammesse in der Petersbasilika. In seiner Predigt an diesem Priesterdonnerstag setzte sich der Papst mit Kernelementen des Priesterseins auseinander: Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Armut zur Schwester hat. Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Treue zur Schwester hat. Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Folgsamkeit zur Schwester.
„Ich glaube, dass wir nicht übertreiben, wenn wir sagen, dass der Priester ein ganz kleiner Mensch ist: Die unermessliche Größe der Gabe, die uns für den Dienst geschenkt ist, versetzt uns unter die Kleinsten der Menschen. Der Priester ist der Ärmste der Menschen, wenn Jesus ihn nicht durch seine Armut reich macht; er ist der nutzloseste Knecht, wenn Jesus ihn nicht Freund nennt, der Dümmste der Menschen, wenn Jesus ihn nicht geduldig lehrt wie den Petrus; er ist der Hilfloseste der Christen, wenn der Gute Hirt ihn nicht inmitten der Herde stärkt. Niemand ist kleiner als ein Priester, der nur seinen eigenen Kräften überlassen bleibt. Darum ist unser Gebet zur Verteidigung gegen alle Nachstellungen des Bösen das unserer Mutter: Ich bin Priester, weil Er gütig auf meine Niedrigkeit geschaut hat (vgl. Lk 1,48). Und von dieser Kleinheit aus nehmen wir unsere Freude in uns auf.“
Lesen Sie die Predigt des Papstes zur Christammesse 2014 in vollem Wortlaut!
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17.04.2014 11:21:34
Das Vermächtnis seiner Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Nur noch wenige Stunden waren es, die Jesus von seiner Gefangennahme am Ölberg trennten. Bald würde ihn einer seiner Apostel verraten, und auch die übrigen Apostel sollten ihn der Reihe nach im Stich lassen. Ganz bewusst ging Jesus auf das zu, was ihn erwartete. Auch wenn das ungerechte Schicksal seiner Kreuzigung ihm von seinen Gegnern auferlegt wurde, so war es doch er selbst in seiner göttlichen Souveränität, der dieses ihm menschlich drohende Verhängnis zum Akt einer letzten Hingabe aus Liebe machte: zum Opfer der Erlösung im Gehorsam gegenüber dem Willen seines himmlischen Vaters.
Jesus ging aus diesem Leben hinüber in ein anderes; er wollte nochmals Abschied nehmen von seinen Jüngern. Dies tat er im Rahmen des jüdischen Pesach-Mahles. Gemäß frommem Brauch wurde jedes Jahr in den Häusern das Paschalamm geschlachtet, zur Erinnerung und Vergegenwärtigung der rettenden Tat Gottes im Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Gott schenkt seinem Volk die Freiheit und das Leben.
Das Eigentliche, was Jesus mit seinen Apostel feiern wollte, ging aber über dieses rituelle Paschamahl hinaus: Unter den Zeichen von Brot und Wein machte er sich selbst zu einer Gabe der Liebe für die Seinen. Er verschenkte sich ganz, sein Leben und sein bevorstehendes Leiden und Sterben, und hinterließ in diesem Sakrament das Testament seiner Liebe für uns. Zum Abschied hinterließ uns Jesus nicht „etwas“, sondern sich selbst als Gabe der Liebe. Auf diese Weise wurde durch die Macht Gottes das in der Vergangenheit Verheißene erfüllt, das Zukünftige im Voraus verwirklicht und das Gegenwärtige zur bleibenden Zusage der Nähe Gottes.
Lesen Sie die Homilie zum Gründonnerstag (17.04.2014) in vollem Wortlaut!
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12.04.2014 11:02:52
Papst Franziskus: Für das Leben und die Familie!
(kathpress.at) Papst Franziskus hat Abtreibungen als "verabscheuungswürdige Verbrechen" verurteilt. Jedem "direkten Anschlag auf das Leben" sei mit "entschiedenstem Widerstand" entgegenzutreten, sagte der Papst am Freitag vor Mitgliedern einer italienischen Lebensschutzvereinigung im Vatikan.
Unschuldiges und schutzloses Leben müsse stärker verteidigt werden, forderte Franziskus. Dies gelte insbesondere für das ungeborene Kind im Mutterleib. Jeder Christ sei aufgerufen, das Leben mit Mut und Liebe zu schützen, forderte der Papst. Dabei müssten die betreffenden Frauen jedoch stets als Person betrachtet, angehört und begleitet werden.
Offenbar mit Blick auf die Reproduktionsmedizin kritisierte Franziskus zugleich, dass Markt und Moral immer weiter auseinanderdrifteten. Durch neue Techniken würden elementare ethische Normen immer stärker "verdunkelt", sagte Franziskus.
Das Gebot "Du sollst nicht töten" setze "eine klare Grenze, um den Wert menschlichen Lebens zu schützen". Ebenso müssten jedoch die im Lebensschutz Engagierten heute auch "Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der Ungleichheit sagen", sagte der Papst. Und er wiederholte den Satz aus seinem Lehrschreiben "Evangelii Gaudium": "Diese Wirtschaft tötet." Eines der "schwerwiegendsten Risiken" unserer Epoche sei "die strikte Trennung zwischen Wirtschaft und Moral", fuhr Franziskus fort.
Die Kirche widersetze sich "jedem Angriff auf das Leben". Lebensschützer sollten aber auch lernen, eine Haltung der Freundschaft zu zeigen, damit "jede Frau sich als Person wertgeschätzt, angehört, aufgenommen und begleitet fühlen möge".
Ebenfalls beim Papst in Audienz war an diesem Freitag eine Gruppe von Kinderschützern. Ihnen gab Franziskus mit auf den Weg, dass es heute gegen "Sklavenarbeit" und die Rekrutierung von Kindersoldaten zu kämpfen gelte.
"Positiv gedreht müssen wir das Recht jedes Kindes betonen, in einer Familie aufzuwachsen, mit Vater und Mutter, die ihm bei seiner Entwicklung und seinem affektiven Reifen helfen", sagte der Papst laut Radio Vatikan. Dazu gehöre auch "das Recht der Eltern auf die moralische und religiöse Erziehung der eigenen Kinder". Man solle in diesem Bereich "nicht herumexperimentieren", so der Papst, der selbst einmal Lehrer an einer Jesuitenschule in Argentinien war. "Mit Kindern und Jugendlichen kann man nicht experimentieren", sonst könne man bei "manipulativer Erziehung" landen wie in den "großen Völkermord-Diktaturen des 20. Jahrhunderts".
Auch einen Tweet setzte Papst Franziskus an diesem Freitag ab. Er lautet: "Nur das Vertrauen auf Gott kann den Zweifel in Gewissheit verwandeln, das Böse ins Gute, die Nacht in den strahlenden Morgen."
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12.04.2014 10:57:53
Der Einzug Jesu in Jerusalem
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir begrüßen an diesem Sonntag vor Ostern unseren Herrn Jesus Christus mit Palmzweigen, die wir in den Händen halten. So erinnern wir uns an jenes Geschehen, von dem der Apostel Matthäus im Evangelium spricht: Jesus zog, auf einem Esel sitzend, in Jerusalem ein, und viele Menschen empfingen ihn mit Freude. Sie jubelten ihm zu, breiteten Kleider auf den Straßen aus und streuten Zweige auf den Weg. Der Jubelruf lautete: „Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!“
Dies alles zeigt uns, dass mit dem Einzug Jesu in Jerusalem große Hoffnungen verbunden waren. Die Menschen waren voll der Erwartung der kommenden Dinge. Sie sahen in Jesus den lange erwarteten prophetischen König, den Messias. Auf ihn projizierten sie alle ihre Erwartungen. Würde er diesen Erwartungen entsprechen können?
Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag 2014 in vollem Wortlaut!
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05.04.2014 10:36:57
Die Auferweckung des Lazarus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vom Tod zurück zum irdischen Leben gibt es gemäß unseren Alltagserfahrungen keinen Weg. Allerdings: Wunder sind möglich, denn Gott steht in seiner Allmacht über den Gesetzen der Natur und er vermag einem Menschen, der bereits nahe daran war, aus dieser Welt zu scheiden, die Lebenskraft neu schenken. Im Neuen Testament gibt es verschiedene Berichte über Totenerweckungen durch Jesus. An diesem Sonntag hören wir, dass Lazarus, ein guter Freund Jesu, verstorben ist und schon den vierten Tag im Grab liegt. Jesus ist im Innersten erschüttert, denn er liebt Lazarus und dessen Schwestern Maria und Marta. Jesus nimmt Anteil an der Trauer der Schwestern des Lazarus sowie der umstehenden Menschen.
Dennoch: Es ist in dieser Situation der Wille Gottes, dass durch die Machttaten Jesu die Güte und Herrlichkeit des himmlischen Vaters offenbart wird. Mit göttlicher Autorität befiehlt daher Jesus dem Lazarus, der bereits verstorben ist und im Grabe liegt: „Lazarus, komm heraus!“
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck zum 5. Fastensonntag A (06.04.2014) in vollem Wortlaut!
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04.04.2014 14:05:55
P. Stefan Oster SDB zum Bischof von Passau ernannt
(bistum-passau.de) „Für die Diözese ist es bis jetzt der schönste Tag dieses Jahres“, betonen Diözesanadministrator Prälat Dr. Klaus Metzl und Dompropst Hans Striedl nach der Ernennung von Pater Dr. Stefan Oster SDB zum 85. Bischof von Passau. „Auf diesen Tag haben nicht nur wir, sondern auch die Gläubigen gewartet, gehofft und dafür haben wir gebetet“, so Metzl. Er dankte Papst Franziskus für seine Entscheidung und freut sich darauf, eine gut geordnete Diözese in die Hände des neuen Oberhirten übergeben zu können. „Unser künftiger Bischof darf sich auf eine lebendige Kirche in Passau freuen mit vielen engagierten Geistlichen, Laien und auch einer sehr lebendigen jugendlichen Kirche“, so Metzl. Sofort nach der Ernennungs-Bestätigung der Apostolischen Nuntiatur in Berlin machte sich Prälat Metzl zusammen mit dem Passauer Dompropst Hans Striedl auf den Weg nach Benediktbeuern, um Pater Dr. Stefan Oster dort im Kloster zu besuchen. „Das war eine sehr freudige und innige Begegnung und ein schönes Kennenlernen“, so Metzl und Striedl.
Zur großen Freude mischt sich in Passau aber auch Erleichterung, denn nun ist die „administrative Zeit“ vorbei. „Wir haben wieder einen Bischof, der mit ganzer Kraft die Leitung und Führung der Diözese übernimmt und auch pastoral Akzente setzen wird“, so Metzl weiter. „Denn die Sedisvakanz bedeutet unter anderem, dass wegweisende Entscheidungen nicht getroffen werden dürfen, das obliegt einzig und allein einem Bischof.“ Metzl dankte „den vielen Geistlichen und Angehörigen der Diözese, die sich in dieser Zeit so engagiert eingebracht haben – auch durch ihre Gebete.“
Bis zur Besitzergreifung der Diözese durch den neuen Bischof – wie es kirchenrechtlich korrekt heißt – werden noch mehrere Wochen vergehen. Auf den künftigen Bischof warten in diesem Jahr bereits viele Termine, darunter die Priesterweihe. „Jetzt wollen wir ihm eine freundliche Begrüßung in seiner Diözese bereiten“, betont Metzl. Die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen.
„Als ich an das Bistum Passau dachte, war da als erstes die Freude über Altötting“, erklärt Pater Dr. Stefan Oster. „Für mich in meinem Glaubensleben und auch in meinem theologischen Nachdenken spielt die Mutter des Herrn eine große Rolle und sie ist ja auch für meinen Orden sehr wichtig.“ In Altötting schlägt das Herz Bayerns, so Oster weiter. Auch ansonsten gibt es zum Bistum Passau schon viele Verbindungen. Als Journalist ist Pater Stefan Oster SDB häufig in Niederbayern unterwegs gewesen, im Bayerischen Wald hat er das Skifahren gelernt und auch viele Pilgerwanderungen führten ihn bereits in jungen Jahren durch das Bistum. „Ich freue mich, das alles jetzt noch näher zu erkunden und die Menschen bei vielen Begegnungen kennenzulernen“, betont Oster.
(kath.net) Stefan Oster wurde 1965 in Amberg/Opf. geboren. Nach dem Abitur machte er zuerst eine Ausbildung zum Zeitungs- und Hörfunkredakteur und arbeitete in diesem Beruf. Ab 1988 studierte er Philosophie, Geschichte und Religionswissenschaften an verschiedenen Universitäten, Abschlüsse 1993 in Oxford und 1994 in Regensburg. 1995 trat er bei den Salesianern Don Boscos ein, bald darauf begann er das Theologiestudium in Benediktbeuern mit dem Abschluss als Diplomtheologe. 2001 wurde er zum Priester geweiht, 2003 promovierte er in Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Augsburg. Bis 2009 war er Dozent für Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) der Salesianer Don Boscos Benediktbeuern. 2009 habilitierte er in Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier, danach wurde er zum Ordentlichen Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der PTH Benediktbeuern ernannt.
(heimatzeitung.de) Prälat Günther Mandl, Stadtpfarrer von Altötting, und Rektor Karl Wallner von der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz
begrüßen die Ernennung von Prof. Oster zum neuen Bischof von Passau. Weitere Berichte unter http://www.bistum-passau.de
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28.03.2014 22:41:24
Papst Franziskus geht selber zur Beichte
(radiovatikan.de) Gottes Hoffnung auf die Umkehr der Menschen: Mit einer Buß-Liturgie unter diesem Gedanken hat Papst Franziskus an diesem Freitag Abend die Aktion „24 Stunden für Gott“ eröffnet, die in vielen Bistümern der Welt zur Fastenzeit abgehalten wird. Im Bistum Rom wird es 24 Stunden lang Gelegenheit zu Beichte und Anbetung geben, abgeschlossen wird die Feier am Samstag mit der Vesper.
In seiner Predigt verankerte der Papst diese Buß-Liturgie in der liturgischen Zeit:
„In der Fastenzeit erneuert die Kirche im Namen Gottes den Aufruf zur Umkehr. Es ist der Aufruf, sein Leben zu ändern. Sich zu bekehren ist keine Frage eines Momentes oder einer Zeitspanne im Jahr, es ist eine Aufgabe, die das gesamte Leben lang dauert. Wer von uns kann von sich behaupten, kein Sünder zu sein? Niemand.”
Auf die Lesungen des Tages eingehend sprach der Papst davon, dass zwei wesentliche Elemente des Christseins sichtbar würden. Im Epheserbrief zum Beispiel heiße es, Christen sollten „den neuen Menschen anziehen.“
„Der neue Mensch, „nach dem Bild Gottes geschaffen“, wird in der Taufe geboren, wo wir das Leben von Gott empfangen, der uns zu seinen Kindern macht und in Christus uns in seine Kirche aufnimmt. Dieses neue Leben erlaubt uns, die Wirklichkeit mit anderen Augen zu sehen, nicht mehr abgelenkt zu sein von unwichtigen Dingen und Dingen, die keine Dauer haben.”
In diesem erneuerten Leben habe das gute Tun seinen Ursprung; der Papst zählte die Lüge, das Verfallen in Zorn und die üble Nachrede zu den Dingen, die man durch diese Erneuerung des Herzens ablege. Das zweite wesentliche Element werde im Johannesevangelium genannt: In der Liebe bleiben. Das könnten wir, weil die Liebe Gottes selber kein Ende habe und niemals müde werde. Auf die Geschichte vom verlorenen Sohn eingehend schilderte der Papst das so:
„Unser Vater wird niemals müde, zu lieben, und seine Augen werden nie müde dabei auf die Straße zu schauen, auf der der Sohn, der weggegangen ist und verloren war, zurückkehrt. Dieser Vater wird auch nicht müde, den anderen Sohn zu lieben, der obwohl immer bei ihm, doch nicht an der Barmherzigkeit teilhat, an seinem Erbarmen. Gott ist nicht nur der Beginn der Liebe, sondern ruft uns in Jesus Christus dazu auf, seine Weise des Liebens zu übernehmen: „Wir ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“ (Joh 13:34). Mit dem Maß, in dem Christen diese Liebe leben, werden sie in der Welt glaubwürdige Zeugen Christi. Die Liebe kann nicht ertragen, in sich selbst abgeschlossen zu sein. Durch ihre Natur ist sie offen, verbreitet sich und ist fruchtbar, sie schafft immer neue Liebe.”
Damit werden die Liebe dann ihrerseits im Leben aktiv und missionarisch, ein Gedanke, wie er sich bei Papst Franziskus immer wieder findet.
“Wer die göttliche Barmherzigkeit erfährt, ist dazu gedrängt, zum Akteur der Nächstenliebe unter den Entfernten und Armen zu machen. In diesen kleinsten Brüdern erwartet uns der Herr (Mt 25:40), gehen wir dieser Begegnung entgegen! Und feiern wir das Osterfest in der Freude Gottes!”
Linktipp: Der Papst geht selber zur Beichte.
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28.03.2014 22:37:35
Wer ist blind und wer ist sehend?
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Sehfähigkeit unserer Augen ist eine Gabe Gottes, die wir nicht hoch genug einschätzen können. Auch wenn es viele gibt, die etwas schlechter sehen und aus diesem Grund Brillen oder Linsen oder gar eine Operation benötigen, so ist das immer noch etwas anderes als ganz zu erblinden oder gar – wie wir es im Evangelium hören – blind geboren zu sein.
Jesus heilt einen Blindgeborenen, und dies wird zum Anlass einer heftigen Kontroverse mit den Pharisäern. Denn diese wollen nicht wahrhaben, dass Jesus in der Kraft Gottes Zeichen und Wunder vollbringt. So trifft auf sie zu, was Jesus sagt: Sie sehen zwar mit ihren leiblichen Augen, sind aber in Wirklichkeit blind, weil sie die Machterweise Gottes durch seinen Gesalbten nicht anerkennen wollen.
Geht es nicht auch uns manchmal so, dass wir Dinge im Leben übersehen, die eigentlich wichtig sind? Jemand weist uns auf dieses oder jenes hin, und wir müssen eingestehen: Ich war nicht aufmerksam genug, oder mein Horizont war zu eng, oder ich war zu fixiert auf mich selber, auf meine eigenen Pläne und Vorstellungen, sodass ich gar nicht mit dem gerechnet und es übersehen habe. Was aber oder wen übersehen wir vielleicht? Möglicherweise ist es ein Mensch, der auf uns angewiesen ist. Es kann auch jemand sein, der uns infrage stellt, der uns herausfordert, vielleicht sogar provoziert.
Die Pharisäer wollten Jesus nicht anerkennen; darum weigerten sie sich, ihn als den zu sehen, der er in Wirklichkeit war: der von himmlischen Vater in die Welt gesandte Sohn Gottes. Kann es sein, dass auch wir blind sind für die Wirklichkeit Gottes?
Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag A (31.03.2014) in vollem Wortlaut!
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26.03.2014 16:46:38
Papst Franziskus nimmt Rücktritt des Limburger Bischofs an
(vatican.va/dbk.de) Pressemitteilung des Heiligen Stuhls hinsichtlich der Diözese Limburg
Im Hinblick auf die Verwaltung der Diözese Limburg, in Deutschland, hat die Kongregation für die Bischöfe eingehend den Bericht jener Kommission studiert, die nach dem Willen des Bischofs und des Domkapitels eingesetzt wurde, um eingehende Untersuchungen im Hinblick auf die beteiligten Verantwortlichkeiten beim Bau des Diözesanen Zentrums „St. Nikolaus“ vorzunehmen.
Angesichts der Tatsache, dass es in der Diözese Limburg zu einer Situation gekommen ist, die eine fruchtbare Ausübung des bischöflichen Amtes durch S.E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst verhindert, hat der Heilige Stuhl den mit Datum vom 20. Oktober 2013 durch den Bischof angebotenen Amtsverzicht angenommen und hat einen Apostolischen Administrator ernannt in der Person von S.E. Mons. Manfred Grothe.
Der scheidende Bischof, S.E. Mons. Tebartz-van Elst, wird zu gegebener Zeit mit einer anderen Aufgabe betraut werden.
Der Heilige Vater bittet den Klerus und die Gläubigen des Bistums Limburg, die Entscheidung des Heiligen Stuhls bereitwillig anzunehmen und sich darum zu mühen, in ein Klima der Barmherzigkeit und Versöhnung zurückzufinden.
Aus dem Vatikan, 26. März 2014
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23.03.2014 21:49:53
24 Stunden für Gott
(kath.net) „24 Stunden für Gott“, heißt die Initiative des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung für den 28. und 29. März 2014. Weltweit wird zu Beichte und eucharistischer Anbetung aufgerufen. Auch Papst Franziskus wird sich beteiligen, er wird am 28. März im Petersdom eine Andacht leiten und persönlich die Beichte hören. Auch Kirchengemeinden der römischen Innenstadt bieten Veranstaltungen an. Erzbischof Rino Fisichella, Präfekt des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung, äußerte sich gegenüber der italienischen Tageszeitung „Avvenire“ und zeigt sich „angenehm überrascht von den begeisterten Reaktionen“, die ihm aus der ganzen Welt rückgemeldet würden. Viele Bischöfe hätten die Initiative begrüßt. Gerade auch „die Beichte zieht mehr und mehr Menschen an“, sie helfe ihnen eine „Erfahrung der Gnade und der Liebe Gottes“ zu machen, sagte Fisichella.
Das österreichische Zisterzienserstift Heiligenkreuz schließt sich der Aktion an. Auf der Homepage des Klosters heißt es: "Mit Begeisterung hat Abt Maximilian die Idee von Papst Franziskus aufgegriffen: Eine weltweite Initiative zur Wiederentdeckung der Barmherzigkeit Gottes in der heiligen Beichte und in der Eucharistischen Anbetung. Bitte kommt zahlreich, wenn Ihr nicht in Euren Pfarren die Möglichkeit dazu habt: In der Kreuzkirche ist am Freitag, 28. März, ab 15 Uhr Anbetung und Beichtgelegenheit, wie es auf dem Plakat nebenan steht. Bis Mitternacht, wo Abt Maximilian die Heilige Messe hält. Mehrere Priester werden für die Beichte und Aussprache zur Verfügung stehen. Einen Beichtspiegel zur Gewissenserforschung kann man hier herunterladen. Keine Angst, wenn wer schon lange nicht beichten war: eine kleine Anleitung kann man sich hier runterladen." - http://www.stift-heiligenkreuz.at
(dsp.at) In der Diözese St. Pölten hat Bischof Klaus Küng den Dom von St. Pölten, die Wallfahrtsbasilika Maria Taferl und die Wallfahrtsbasilika Maria Dreieichen zu offiziellen Aktionsorten der Diözese bestimmt. An diesen Orten besteht ab 17 Uhr bis spät in die Nacht und ab den frühen Morgenstunden die Möglichkeit zur Beichte, zur Aussprache und zur Eucharistischen Anbetung.
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22.03.2014 12:19:42
Das Wasser des Lebens
(stjosef.at/predigten) (JSp) Besonders in den trockenen Gegenden unserer Erde – so auch in Teilen des heutigen Staates Israel – ist Wasser ein kostbares Gut. Ohne Wasser kein Leben. Das Wasser erquickt Menschen und Tiere; es dient der Reinigung und hat auch eine religiös-kultische Bedeutung.
Jesus kommt auf seiner Wanderung durch Samaria mit seinen Jüngern in einem Ort namens Sychar. Er macht am berühmten Jakobsbrunnen halt. Dort trifft er eine samaritanische Frau: Sie will Wasser schöpfen. Gegen alle üblichen Gepflogenheiten bittet Jesus als Jude die Frau um Wasser. Im Zusammenhang dieser Begegnung kommt es zu einem längeren Gespräch Jesu mit der Frau. In dessen Verlauf offenbart er ihr, wer er wirklich ist und was für eine Sendung er hat. Die Frau hat ein turbulentes Leben hinter sich: fünf Männer hat sie schon gehabt, und der jetzige ist nicht ihr Mann. Dennoch ist sie offen für die Wahrheit.
Die Frau erkennt: Jesus ist der verheißene Messias. Sie teilt dies voll Freude ihren Volksangehörigen mit. Viele kommen herbei und finden zum Glauben an Jesus als den Retter der Welt.
Das Schlüsselwort Jesu an die samaritanische Frau ist jenes vom Wasser. Fürs erste nämlich scheint es: Jesus will von der Frau Wasser aus dem Brunnen empfangen, und gewiss ist er dankbar für diese Labung. Er jedoch spricht dann bald von einem anderen Wasser. Dieses kann er der Frau geben. Es steht bereit für alle Menschen, die offen sind für das Wirken Gottes. Jesus sagt zur Frau über das Wasser aus dem Brunnen: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“
Lesen Sie die Homilie zum 3. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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15.03.2014 10:56:55
Eucharistie und Wort-Gottes-Feier
(dsp.at/news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng widmet sich in seinem Fastenhirtenbrief 2014 dem Thema "Eucharistie und Wort-Gottes-Feier". Die Feier der Eucharistie muss auch in den künftigen Jahren im Zentrum des kirchlichen Lebens insgesamt, aber auch der konkreten Pfarren bleiben. Eine Wort-Gottes-Feier kann die Sonntagsmesse nicht ersetzen. Allerdings anerkennt der Bischof: "Wenn in einer Pfarre keine heilige Messe gefeiert werden kann und wenn es aus unterschiedlichen Gründen nur schwer möglich ist, in einer anderen Pfarre an einer heiligen Messe teilzunehmen, dann wird die Wort-Gottes-Feier zu einem wichtigen Element der Sonntagsheiligung und zu einem wertvollen Beitrag zum kirchlichen Leben." In diesem Fall soll jedoch keine Kommunionspendung erfolgen. Es wäre dennoch "zu prüfen, ob nicht doch durch kleine Änderungen bei der Zeitplanung für die Wochenenden eine regelmäßige Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistiefeier ermöglicht werden kann, auch wenn das den Weg in eine andere Pfarre bedeutet." - Link: Eucharistie und Wort-Gottes-Feier.
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15.03.2014 10:51:42
Der Glanz der Herrlichkeit Christi
(stjosef.at/predigten) (JSp) Gewaltig muss der Eindruck gewesen sein, den die plötzliche Verwandlung Jesu bei den Jüngern Petrus, Jakobus und Johannes ausgelöst hatte. Denn diese drei hatte Jesus mit sich auf den Berg genommen, wo er dann vor ihren Augen verklärt wurde: Ganz hell strahlte Jesus da auf. Der Glanz seines göttlichen Wesens, in dem er vollkommen eins ist mit dem himmlischen Vater und mit dem Heiligen Geist, übertrug sich für kurze Zeit auf seine heilige Menschheit.
Wieso ist das geschehen? Warum hat Gott dieses außergewöhnliche Zeichen gewirkt? Nicht um Jesu willen, sondern um unseres Heiles willen und konkret zur Stärkung der Jünger im Glauben. Jesus zog ja umher, tat Gutes und verkündete das Evangelium vom Reich Gottes. Dass er aber schon bald von seinen Feinden gefangengenommen, misshandelt und gekreuzigt würde, konnten sich die Jünger Jesu nicht vorstellen. Jesus bereitet sie darauf vor, und er kündigt ihnen sein Leiden und Sterben immer wieder an. Sie brauchten aber auch eine innere Stärkung, um durchzuhalten, und eben deshalb wurde ihnen die Gnade gewährt, Zeugen der Verherrlichung Christi auf dem Berg Tabor zu sein.
Lesen Sie die Homilie zum 2. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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12.03.2014 22:35:30
Neuer Rektor (Präsident) des ITI in Trumau
(iti.ac.at) ITI-Großkanzler, Kardinal Dr. Christoph Schönborn, ernannte den langjährigen Vizepräsidenten (Entwicklung) der Hochschule, Christiaan Geusau, zum geschäftsführenden Präsidenten. Der Bestellung des neuen Rektors gingen eingehende Beratungen mit dem internationalen Kuratorium der Hochschule voraus. Kardinal Schönborn dankte Msgr. Dr. Larry Hogan, der die Hochschule acht Jahre leitete für seinen außerordentlichen Einsatz. Er würdigte seine Beziehungen zum Judentum, seine Arbeit als Professor für Altes Testament und seine Verdienste um die Bildungsarbeit am ITI.
„Diese Hochschule ist erwiesenermaßen eine hervorragende Bildungsstätte für zukünftige Führungskräfte in Kirche und Gesellschaft und ein fruchtbarer Boden für viele Initiativen der Neuevangelisierung in Österreich und der ganzen Welt. Es ist eine Freude, diesen Auftrag weiter entwickeln zu dürfen“, so Christiaan Geusau.
Dr. Mag. Christiaan Alting von Geusau, LL.M ist niederländischer Staatsbürger, verheiratet und Vater von 5 Kindern. Er studierte ein Jahr Philosophie und Theologie an der Franziskanischen Universität in Steubenville (USA) und danach Rechtswissenschaften an Universitäten in den Niederlanden und Deutschland. Bevor er 2004 an das ITI kam und mit seiner Familie nach Österreich übersiedelte, war er als Anwalt bei internationalen Kanzleien in Amsterdam und Brüssel tätig. 2012 promovierte er nebenberuflich an der Universität Wien mit einer Dissertation über „Human Dignity and the Law in post-War Europe“, herausgegeben bei Wolf Publishers (2013). Er unterrichtet, hält Vorträge und publiziert international zu Themen wie Bildung, Menschenrechte und Menschenwürde. Als langjähriger Mitarbeiter der Hochschule ITI hat er bereits in den letzten Jahren Inhalte und Ziele der Hochschule wesentlich mitgetragen.
www.iti.ac.at
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12.03.2014 22:32:33
Neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
(dbk.de) Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, ist heute zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat damit einen Nachfolger für Erzbischof Dr. Robert Zollitsch. Kardinal Marx ist für sechs Jahre als Vorsitzender der Bischofskonferenz gewählt.
Kardinal Marx wurde am 21. September 1953 in Geseke (Westfalen) geboren. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Paderborn, Paris, Münster und Bochum wurde er am 2. Juni 1979 in Paderborn zum Priester geweiht. Kardinal Marx wurde am 23. Ju1i 1996 von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof in Paderborn ernannt. Seit dem 2. Februar 2008 ist Kardinal Marx Erzbischof von München und Freising, nachdem er von 2002 bis 2008 Bischof von Trier war. In der Deutschen Bischofskonferenz ist Kardinal Marx bisher Vorsitzender der Kommission für Gesellschaftliche und Soziale Fragen und stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Weltkirchliche Fragen. Von 1999 – 2008 war er Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.
www.dbk.de
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12.03.2014 22:31:00
Neuer Bischofsvikar in St. Pölten
(dsp.at) Diözesanbischof Klaus Küng hat den Direktor des Diözesanschulamtes Karl Schrittwieser zum Bischofsvikar für Religionsunterricht, Privatschulen und die Kirchlich-Pädagogische Hochschule Wien-Krems bestellt. Die Amtsperiode beträgt drei Jahre. Direktor Schrittwieser leitet seit 2005 das Schulamt der Diözese St. Pölten.
Bischof Küng erklärte, dass mit der Ernennung eines weiteren Bischofsvikars „jetzt alle wichtigen Aufgabenbereiche der Diözese im Bischofsrat vertreten“ seien. Für Direktor Schrittwieser bedeutet die Bestellung eine „Anerkennung und Wertschätzung des Religionsunterrichts“ in der Diözese. Über den Religionsunterricht würden fast alle katholischen Schüler und darüber hinaus zahlreiche Schüler ohne Bekenntnis, die freiwillig den Religionsunterricht besuchen, erreicht.
Die Bischofsvikare Helmut Prader (Familie und Lebensschutz), Domkapitular Gerhard Reitzinger (Pfarrseelsorge und Katholische Aktion) und Prälat Franz Schrittwieser (kategoriale Seelsorge) wurden für ihren jeweiligen Bereich für eine weitere dreijährige Amtsperiode bestellt. Die Amtszeit von Weihbischof Anton Leichtfried als Bischofsvikar für den Bereich Erwachsenenbildung wurde ebenfalls um drei Jahre verlängert. Bischof Küng bestätigte Offizial Reinhard Knittel für eine weitere fünfjährige Amtsperiode als Gerichtsvikar.
Ein Bischofsvikar ist direkter Stellvertreter des Bischofs für einen bestimmten Bereich innerhalb einer Diözese. Dieses Amt wurde vom 2. Vatikanischen Konzil neu geschaffen. Die Bischofsvikare arbeiten eigenständig und zugleich in Absprache mit dem Diözesanbischof und werden zunächst auf drei Jahre ernannt. Ihr Amt erlischt, sobald eine Sedisvakanz eintritt.
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08.03.2014 10:43:41
Empfang der Sakramente in der Katholischen Kirche
(bistum-chur.ch) Das Bistum Chur hat am 6. März 2014 folgendes Communiqué veröffentlicht:
Zur Zeit wird in einigen Medien der Eindruck erweckt, dass der Empfang der Sakramente (insbesondere die Heilige Kommunion) für alle Gläubigen ein voraussetzungsloses Grundrecht darstelle und dass sich folglich Bischöfe der Diskriminierung schuldig machten, die daran erinnern, dass der Empfang der Sakramente gemäss dem Glauben der katholischen Kirche an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist.
Tatsächlich gehört es zur Lehre der Kirche, dass für den Empfang der Sakramente, insbesondere der Heiligen Eucharistie (Kommunion), die rechte sittliche Disposition erforderlich ist. Bereits der Apostel Paulus hatte gesagt: „Wer unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken (1 Kor 11,27-28)“. Entsprechend heisst es im Kompendium zum Katechismus der katholischen Kirche (2005): „Um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man der katholischen Kirche voll eingegliedert sein und sich im Stand der Gnade befinden, das heißt man darf sich keiner Todsünde bewusst sein. Wer sich einer schweren Sünde bewusst ist, muss das Sakrament der Buße empfangen, bevor er die Kommunion empfängt“ (Nr. 291).
Wer somit aus welchen Gründen auch immer nicht zur Kommunion hinzutreten kann, darf dennoch einen Segen als Zusage der Barmherzigkeit Gottes empfangen. Bischof Vitus hat diese Möglichkeit nicht in der Diözese Chur eingeführt, sondern diese bereits vielerorts geübte Praxis zuhanden der Bischofssynode 2014/2015 über Ehe und Familie vorgeschlagen. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, Gläubigen, die nicht zur Kommunion hinzutreten können, dennoch den Segen Gottes zuzusprechen auf ihrem Glaubensweg und ihnen zugleich eine Form der Zuwendung seitens der Kirche zuteilwerden zu lassen. Sinn des Vorschlags von Bischof Vitus ist somit nicht der Ausschluss, sondern im Gegenteil die Integration.
Eine entsprechende Praxis gibt es schon seit Jahren vor allem in den angelsächsischen und skandinavischen Ländern sowie bei den Weltjugendtagen. Ebenfalls wurde diese Praxis bereits 2005 von anderen Bischöfen in die Diskussionen der Bischofssynode über die Eucharistie eingebracht (Instrumentum laboris, Nr. 87, Abs. 3). Dass sich diese Praxis auch in Europa durchzusetzen beginnt, zeigen die Erzdiözese Paderborn, die auf ihrer Homepage eine Erklärung dazu abgibt, sowie das Erzbistum Mailand, welches im Jahr 2013 ausführlich darauf hingewiesen hat.
Die Medienaufmerksamkeit für das Thema der erwähnten Segnungen lässt einerseits erkennen, dass deren Intention noch zu wenig verstanden wird. Andererseits zeigen die bisherigen Reaktionen auch, dass in breiten Kreisen nicht mehr bekannt zu sein scheint, was gemäss der kirchlichen Lehre die Voraussetzungen sind für den Empfang der Sakramente, insbesondere der Heiligen Eucharistie. Insofern die gegenwärtige Diskussion hilft, diesbezügliche Glaubensgrundsätze wieder in Erinnerung zu rufen, ist sie zu begrüssen.
Chur, 6. März 2014
Giuseppe Gracia
Bischöflich Beauftragter für Medien und Kommunikation
Hof 19, 7000 Chur
079 632 61 81
www.bistum-chur.ch
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08.03.2014 10:36:58
Mit Gottes Gnade in der Versuchung standhalten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mit dem Aschermittwoch sind wir eingetreten in die 40tägige Österliche Bußzeit (Fastenzeit). In diesen Tagen und Wochen wollen wir uns bewusst auf Ostern vorbereiten, auf die Feier der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Wir sind ja durch das Leiden und Sterben Christi am Kreuz erlöst; und in seiner Auferstehung und Himmelfahrt ist dieser Sieg Christi über alles Böse – über Sünde, Tod und Teufel – sichtbar geworden.
Die Liturgie des 1. Fastensonntags zeigt uns in der Lesung aus dem Buch Genesis, wie großartig Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hatte. Adam und Eva waren ausgestattet mit vielen natürlichen Fähigkeiten. Sie lebten in einer besonderen Nähe zu Gott und waren ganz mit ihm vertraut. Allerdings wurden sie geprüft und haben anlässlich ihrer Versuchung versagt. Sie zweifelten an Gottes Güte und lehnten sich gegen ihn auf. Nachdem sie von der zuerst köstlich aussehenden Frucht des Baumes der Erkenntnis gegessen hatten, gingen ihnen die Augen auf: Sie nahmen wahr, was sie durch ihren Stolz und Eigensinn verloren hatten; sie erlebten sich als nackt und verletzlich und bedurften nunmehr auch des äußeren Schutzes. Das Paradies hatten sie für sich und ihre Nachkommen verloren.
Die neutestamentliche Lesung aus dem Römerbrief und das Evangelium nach Matthäus zeigen uns jedoch, dass Gott den Menschen nicht aufgegeben hat. In Jesus Christus, dem neuen Adam, ist uns Menschen das Heil geschenkt worden. Was der erste Adam durch seinen Ungehorsam verloren hatte, das hat der zweite Adam durch seinen liebenden Gehorsam gegenüber dem himmlischen Vater wieder gutgemacht. Wir wurden mit Gott versöhnt durch den Tod seines Sohnes.
Lesen Sie die Homilie zum 1. Fastensonntag (09.03.2014) in vollem Wortlaut!
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04.03.2014 18:54:27
Silbernes Bischofsjubiläum von Klaus Küng
(dsp.at) Sein Silbernes Bischofsjubiläum feierte Diözesanbischof Klaus Küng am Sonntag mit einem Festgottesdienst im Dom von St. Pölten. Gemeinsam mit dem Jubilar, der am 5. März 1989 im Dom von Feldkirch die Bischofsweihe erhalten hatte, feierten Kardinal Christoph Schönborn, der die Festpredigt hielt, Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, 10 weitere Bischöfe und 14 Äbte, Landeshauptmann Erwin Pröll, der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler und viele Vertreter des öffentlichen Lebens sowie zahlreiche Priester und Gläubige aus der Diözese. - Lesen Sie noch mehr dazu!
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04.03.2014 18:52:41
Katholische Aktion kritisiert Rupprechter
(kathpress.at) Kritik an der vor einigen Tagen von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter erhobenen Forderung nach einem Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare übt die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. "Die Debatte kreist wieder einmal um das falsche Thema. Bei der Adoption geht es zuallererst um das Wohl des Kindes, nicht um die Rechte von Erwachsenen", so die KAÖ-Präsidentin am Dienstag in einer Aussendung.
Für Kinder sei es nachweislich wichtig, eine männliche und eine weibliche Identifikationsfigur zu haben, so Schaffelhofer. Die Präsidentin weiter wörtlich: "Mit welchem Recht enthält der Staat einem Kind von vornherein die Beziehung zu Vater und Mutter vor?"
Es könne durchaus sein, dass in Einzelfällen ein Kind in einer gut funktionierenden gleich-geschlechtlichen Partnerschaft besser aufgehoben sei als in einer schlechten Mann-Frau-Beziehung. "Daraus lässt sich aber noch kein allgemeines Recht auf Adoption für alle möglichen Paar-Konstellationen ableiten", so Schaffelhofer. Ein solches Recht nicht für alle Fälle zuzugestehen, sei keine Diskriminierung: "Es geht darum, dem Recht des Kindes auf Vater und Mutter Vorrang gegenüber dem Recht auf freie Gestaltung des Privatlebens Erwachsener einzuräumen."
Sie sei zudem verwundert, so die KAÖ-Präsidentin, "wie leicht sich ein Minister, der sich auf ein christliches Menschenbild beruft, von einem beide Geschlechter umfassenden Eltern- und Familienbild verabschiedet".
Auch könne sich Rupprechter mit seinem Vorstoß nicht auf Papst Franziskus berufen. Der Papst habe zu Recht darauf hingewiesen, dass Homosexuellen mit Achtung und Respekt zu begegnen sei. Daraus sei aber kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare abzuleiten, hob Schaffelhofer hervor.
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01.03.2014 11:12:51
Von der rechten und der falschen Sorge
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?“ So fragt Jesus seine Jünger, und er weist damit hin auf die Begrenztheit menschlichen Planens und Sorgens.
Sollen wir uns also überhaupt keine Sorgen machen und einfach leben? Im Jahr 1948 veröffentlichte ein gewisser Dale Carnegie ein Buch mit genau diesem Titel: „Sorge dich nicht, lebe!“ Er wurde damit zu einem einflussreichen Promotor der Bewegung des „Positiven Denkens“. Interessant ist jedoch auch, dass in seinem Buch der Ratschlag zu beten von großer praktischer Bedeutung ist.
Allerdings: Unserem Herrn Jesus Christus geht es um mehr als um „positives Denken“ im irdischen Sinn. Er möchte uns von allen unnötigen und ängstlichen Sorgen befreien, damit wir uns der einzig wahren Sorge zuwenden, für die es sich lohnt zu leben. Diese Sorge ist nicht bedrückend, sondern befreiend. Es geht um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit. Wenn dies an erster Stelle in unserem Sinnen und Trachten steht, „dann wird euch alles andere dazugegeben“, sagt Jesus.
Lesen Sie die Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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27.02.2014 21:29:13
Die Kirche kann ihre Ehelehre nicht ändern
(kathpress.at) Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, hat Änderungen an der katholischen Lehre zur Unauflöslichkeit der christlichen Ehe ausgeschlossen. Müller äußerte sich Journalisten gegenüber in Rom, mit Blick auf die Außerordentliche Weltbischofssynode im Oktober und die Auswertung der Fragebögen aus den Diözesen der Weltkiche. In der heutigen Zeit gebe es eine "Ideologie gegen die Ehe und gegen die Familie", beklagte der Glaubenspräfekt im Gespräch am Rande der Vorstellung seines neuen Buches "Arm für die Armen" am Dienstagabend in Rom. Die Kirche werde Ehe und Familie jedoch immer als Keimzelle der Gesellschaft und der Kirche selbst verteidigen.
Müller bekräftigte nochmals den Ausschluss wiederverheirateter Geschiedener vom Kommunionempfang. Dies sei keine Frage von Meinungen, sondern die Entscheidung gründe auf dem Katechismus, Kirchenkonzilien und Lehraussagen der Glaubenskongregation. Wörtlich sage der Glaubenspräfekt laut "Catholic News Service" (CNS): "Wir können doch nicht nur deshalb, weil es viele Menschen gibt, die das Wort Jesu nicht verstehen, daraus die Konsequenz ziehen und meinen, das Wort Jesu kann oder sollte geändert werden. Es wäre ja paradox, würde die Kirche sagen: Nachdem nicht jedermann die Wahrheit kennt, ist die Wahrheit in Zukunft nicht mehr verpflichtend."
Jesus habe die Ehe als Sakrament eingesetzt; Abstriche an der kirchlichen Doktrin zur unauflöslichen Verbindung zwischen Mann und Frau kann es deshalb Müller zufolge nicht geben. Doktrin und Pastoral dürften sich nicht widersprechen.
Die Kirche will nach den Worten des neuernannten Kardinals künftig den Wert von Ehe und Familie wieder stärker in die Gesellschaft hinein vermitteln. Dazu gehöre auch, über das Leid der Kinder zu sprechen, die mit getrennten Eltern aufwachsen.
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