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28.02.2015 11:45:53
Rabbi, wir wollen drei Hütten bauen ...
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Rabbi, wir wollen drei Hütten bauen …“ Mit diesen Worten reagierte der Apostel Petrus auf das ihm und den übrigen Anwesenden unbegreifliche Geschehen der Verklärung Jesu auf dem heiligen Berg.
Zuerst hatte sich alles in den vertrauten Bahnen des Lebens mit Jesus abgespielt: Petrus, Jakobus und Johannes durften mit ihm auf einen hohen Berg gehen. Gewiss war auch das schon etwas Besonders, doch was dann geschah, stellte alles Bisherige in den Schatten! Es kam zu einer alle natürlichen Erfahrungen der Jünger übersteigenden Offenbarung von Gottes Herrlichkeit in Jesus Christus. War ihnen Jesus zuvor ganz als Mensch begegnet – und er war und ist ja auch wirklich ein Mensch unter den Menschen –, so zeigt sich jetzt der Glanz seiner Herrlichkeit. Seine Gottheit strahlt durch seine Menschheit hindurch; dieses Leuchten von innen her verwandelt den Leib Jesu, und seine Kleider erscheinen strahlend weiß.
Doch nicht genug: Auf einmal sind zwei weitere Männer anwesend, die aus dem Alten Testament bekannt sind – nämlich Elija, der große Prophet, und Mose, der Gesetzgeber und Anführer des Volkes beim Auszug aus Ägypten und bei der vierzigjährigen Wanderung durch die Wüste. Was die zwei wohl mit Jesus zu besprechen haben? Ihre Anwesenheit weist darauf hin, dass sich das Gesetz und die Propheten auf Jesus beziehen. Der Alte Bund erfüllt sich im Neuen und Ewigen Bund, den Gott in Jesus Christus mit den Menschen schließt.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag im Wortlaut!
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20.02.2015 20:41:36
Das Meer der Gleichgültigkeit überwinden
(kathpress.at) apst Franziskus hat die Kirche und die Gesellschaft dazu aufgerufen, das "Meer der Gleichgültigkeit" zu überwinden, das das Leid von Millionen Menschen auf der ganzen Welt übersieht. "Liebe Brüder und Schwestern, wie sehr möchte ich, dass die Orte, an denen sich die Kirche zeigt - unsere Pfarren und unsere Gemeinschaften -, zu Inseln der Barmherzigkeit im Meer der Gleichgültigkeit werden", schreibt der Papst in seiner Botschaft zur Fastenzeit, die am Dienstag im Vatikan veröffentlicht wurde.
Der Text räumt ein, dass in allen Menschen eine Tendenz und Versuchung dazu besteht, gegenüber der ungeheuren Dimension des Bösen und des Leids, der es zu begegnen gilt, indifferent zu bleiben. Die Flut von Bildern und Berichten über das menschliche Leid hat nach Franziskus' Worten zu einer weltweiten Gleichgültigkeit geführt.
Jeder Einzelne, die christlichen Gemeinden und Gemeinschaften sowie die ganze Kirche müssten die vorösterliche Bußzeit als Zeit der Erneuerung nutzen, schreibt der Papst in seiner am Fastenbotschaft mit dem Titel "Macht euer Herz stark!". Franziskus warnt darin vor der Flucht "in eine universale Liebe, die sich in der weiten Welt engagiert, aber Lazarus, der vor der eigenen verschlossenen Tür sitzt, vergisst".
Diejenigen, denen es gut gehe, nähmen die Not der anderen oft nicht mehr wahr. Dagegen müsse die Kirche aufbegehren, indem sie das Wort Gottes verkünde und vorlebe. "Die Kirche ist von ihrem Wesen her missionarisch, nicht in sich selbst zurückgezogen, sondern ausgesendet zu allen Menschen", schreibt der Papst.
Er wendet sich in seiner Botschaft gegen die verbreitete Haltung, der Einzelne sei ohnehin machtlos gegen das Massenelend. Zugleich müssten die Menschen aber auch der "teuflischen Versuchung widerstehen, die uns glauben macht, wir könnten uns selbst und die Welt ganz alleine retten". Nötig sei ein starkes Herz, das von der Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen erfüllt sei.
Link: Botschaft des Papstes zur österlichen Bußzeit 2015 im Wortlaut
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20.02.2015 20:39:28
Ohne Gott wird das Leben oberflächlich
(dsp.at) Die „Gottvergessenheit“ nennt Bischof Klaus Küng in seinem Fastenhirtenwort als „das größte Problem unserer Zeit“. Dies zeige sich aktuell bei den Fragen des Lebensschutzes oder in der Auseinandersetzung um das Fortpflanzungsmedizingesetz. Ohne den Bezug des Menschen zu Gott mitzudenken, könnten auch die Aussagen der Kirche über Sexualität und die Ehe nicht verstanden werden. Küng: „Wenn man auf Gott vergisst oder sich an ihn nur bei bestimmten Anlässen oder bei großem Unheil erinnert, dann ist die Gefahr groß, dass das Leben oberflächlich und arm an Inhalt wird.“
Die Fastenzeit sei eine Aufforderung, sich die Frage zu stellen, was „das Zentrum meines Lebens“ sei. Als Leitbild könne dabei helfen, dass „der Mensch nicht nur von Brot lebt, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund“, empfiehlt Küng in seinem Hirtenbrief, der am ersten Fastensonntag in den Pfarren verlesen wird. Das diözesane Projekt „Bibel.bewegt“ könne „ein Heilmittel gegen die Gottvergessenheit sein“. So könnte etwa bei einer täglichen Betrachtung eines Bibelwortes dessen Bedeutung für das eigene Leben überlegt werden. „Das wäre schon ein Innehalten, vielleicht der Anfang für eine Neuausrichtung des Lebens in Richtung Gott.“
„Ganz besonders“ empfiehlt Bischof Küng „eine gute Osterbeichte“. Bußandachten seien zwar „hilfreich, um eine tiefere Gewissenserforschung zu halten und Reue zu erwecken“. Bei schweren Fehlern im Umgang mit Gott, mit den Anderen oder in Bezug auf sich selbst sei jedoch „das persönliche Bekenntnis und der individuelle Empfang der Absolution geboten“. Auch wenn nur leichte Fehler vorliegen sollten, sei „eine aufrichtige, persönliche Beichte immer etwas, das der Seele wohltut“, betont Küng.
Link: Fastenhirtenbrief von Bischof Klaus Küng im Wortlaut
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14.02.2015 13:03:03
Jesus heilt einen Aussätzigen
(stjosef.at/predigten)(JSp) In der ersten Lesung aus dem Buch Leviticus und im Evangelium nach Markus ist diesmal vom Umgang mit aussätzigen Menschen die Rede. Der Aussatz – heute Lepra genannt – ist eine bakteriell ausgelöste Infektionskrankheit, die sich besonders bei schlechten hygienischen Bedingungen und fehlender ärztlicher Behandlung ausbreitet. Obwohl es das Ziel der WHO ist, die Lepra ganz auszurotten, gibt es immer noch mehr als 200.000 Leprakranke weltweit.
Der Name „Aussatz“ hängt mit „ausgesetzt werden“ zusammen: Leprakranke Menschen wurden aufgrund der Ansteckungsgefahr und der fehlenden Therapiemöglichkeit regelrecht „ausgesetzt“. D.h. sie mussten ihren Aufenthalt und Wohnsitz fern von den übrigen Menschen nehmen und wurden dort, wo sie waren, vielleicht nur notdürftig versorgt. So erfuhren sich diese armen Menschen in ihrem Leid und in ihrer Krankheit auch noch sozial ausgeschlossen und geächtet. Niemand konnte oder wollte mehr mit ihnen Kontakt halten; die Betroffenen waren gleichsam zum „sozialen Tod“ verurteilt und lebten ein Schattendasein am Rand der Gesellschaft.
Als sich ein solcher Aussätziger voll Vertrauen an Jesus wendet und zu ihm sagt: „Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“, da reagiert Jesus anders als die übrigen Menschen. Er „hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein!“ Wie muss es da im Herzen dieses Menschen plötzlich licht geworden sein, als Jesus sich ihm mit diesen Worten und dieser Geste der Hilfe zuwandte. Ja, noch mehr: Jesus heilt diesen Menschen, da er der Heiland der Welt ist, der Arzt für Leib und Seele, den der himmlische Vater in die Welt gesandt hat.
Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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07.02.2015 11:35:03
Autorität in Liebe, doch ohne Gewalt
(vatican.va) Deutsche Zusammenfassung der Worte von Papst Franziskus bei der Generalaudienz am 4. Februar 2015: "Liebe Brüder und Schwestern, letzte Woche haben wir über die Gefahr der fehlenden Präsenz der Figur des Vaters in Familie und Gesellschaft gesprochen. Heute wollen wir seine wichtige Rolle weiter beleuchten. Jede Familie braucht den Vater. Seine Aufgabe ist es, den Kindern weiterzugeben, was im Leben wirklich zählt – ein weises Herz, wie es das Buch der Sprichwörter sagt (vgl. Spr 23,15). Er lehrt sie, weise und recht zu handeln. Tiefe und zugleich unaufdringliche Zuneigung, ein entschlossenes Urteil, Herzensweisheit, Wachsamkeit und das Bemühen um die richtigen Worte, wenn manches nicht sogleich verständlich ist, zeichnen ihn dabei aus. Eines ist vor allem notwendig: als Vater in der Familie präsent zu sein, der Ehefrau nahe zu sein, um Freuden und Leiden, Mühen und Hoffnungen mit ihr zu teilen, und den Kindern zugeneigt zu sein. Das Evangelium stellt uns die Beispielhaftigkeit des Vaters im Himmel vor Augen. Denken wir an das Gleichnis vom barmherzigen Vater. Ein guter Vater weiß zu warten und zu vergeben. Er ist fähig, entschieden zu korrigieren, ohne dabei zu entmutigen, weil er ebenso beschützen kann und dabei keine Mühen scheut. Ohne die Gnade, die vom Vater im Himmel kommt, verlieren Väter den Mut und räumen das Feld. Die Kinder brauchen aber einen Vater, der nach ihren Fehlern und Misserfolgen auf sie wartet, auch wenn sie es nicht zugeben. Die Kirche unterstützt mit all ihren Kräften die wichtige Präsenz der Väter in den Familien, dass sie diese auch voll und großherzig wahrnehmen können."
Link: Ausführlicher Wortlaut auf Italienisch
Kommentare: Gudrun Sailer (Radio Vatikan) / Petra Lorleberg (kath.net).
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07.02.2015 11:25:37
Selbstlose Hingabe im Dienst am Reich Gottes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im ersten Korintherbrief geht es um die freiwillige Entäußerung, ja Not und Entbehrung, die der Apostel Paulus auf sich nimmt. Er ist so sehr erfüllt von der Liebe Christi, dass er das Evangelium allen verkünden will. Nicht in Anmaßung tritt er auf, sondern als demütiger Diener des Herrn. So ist er um Christi willen bereit, der Geringste von allen zu werden, um möglichst viele für Gott zu gewinnen. Was Paulus mit Ijob verbindet? Auch der Apostel ist vielfach geprüft worden, und er hat alle diese Nöte im Vertrauen auf Christus ertragen. Sein Vorteil und sein Lohn lassen sich nicht in irdischen Kategorien messen; es genügt ihm, dass er dem Willen Gottes treu geblieben ist und so dem Himmelreich gedient hat. Ihn erwartet daher mit vielen anderen der ewige Siegespreis in Gottes Herrlichkeit.
Im Evangelium nach Markus wird uns von der selbstlosen Liebe Jesu Christi berichtet. Er war da für die Menschen, die ihn hören wollten und die auf seine Hilfe in Krankheiten des Leibes und der Seele vertrauten. Zum Beispiel heilte er die Schwiegermutter des Petrus, die mit Fieber im Bett lag. Die gute Frau ließ es sich daraufhin nicht nehmen, für alle zu sorgen, obwohl sie durch das Wunder Jesu eben erst genesen war.
Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut!
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31.01.2015 06:36:58
Die Kirche erneuert sich im Glauben an Christus
(presse.kirche.at) Als Grund für den Priestermangel nannte Bischof Klaus Küng bei der traditionellen „Thomasakademie“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten das „Schwinden des Glaubens“. Bei der Veranstaltung am Festtag des hl. Thomas von Aquin, des Patrons der Hochschule, ehrte Küng auch die Absolventen des letzten Jahres.
Es gebe „verwunderte Blicke auf die Kirche“, sagte Bischof Küng, „warum wir Priester aus Polen, Indien und Afrika rufen“. Oft werde der Zölibat als Grund für den zunehmenden Priestermangel verantwortlich gemacht, der wahre Grund sei jedoch das „Schwinden den Glaubens“, wie Küng betonte. Besonders der Rückgang des Glaubens an die Eucharistie, „dass Jesus Christus selbst da ist, dass das Opfer, das er am Kreuz vollzogen hat, vergegenwärtigt wird“, führe zu eine „großen Bedrängnis“.
Andererseits sei er, Küng, zuversichtlich, dass „jedes Samenkorn keimt und Frucht bringt, wenn der Boden bereitet wird“. Das betreffe zuerst jeden einzelnen Gläubigen selbst, in der Folge die Familie, die Gemeinde und schließlich die ganze Kirche. Es gelte, „immer den Blick auf den Sämann zu richten“ und ihm nachzufolgen. Küng: „Er will, dass wir ihm Stimme, Hände und Herz verleihen, damit wir durch unser persönliches Zeugnis den Glauben vermehren.“ Die Kirche habe im Laufe der Jahrhunderte schon oft einem „verwilderten Garten“ geglichen, wurde aber immer wieder „neu bepflanzt und bewässert“. Dies geschehe auch heute wieder, so Küng.
Im Rahmen der „Thomasakademie“ ehrte Bischof Küng auch die Absolventinnen und Absolventen der Hochschule des letzten Jahres: Mag. Gerald Böck, Sr. Maria Lisa Haim MA, Diakon Mag. Martin Hochedlinger, Mag. Gertrud Moser, Mag. Stefan Reisinger, Diakon Mag. Dr. Herbert Weißensteiner und Mag. Dr. Renate Witzani.
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31.01.2015 06:35:45
Eucharistie als Lebensprinzip der Kirche
(presse.kirche.at) Die Kirche sei keine Organisation, sondern vielmehr „ein Organismus, der seine Mitte, sein Herz in der Eucharistie hat“. Das betonte Sr. Maria Lisa Haim von der „Familie Mariens“, die im Rahmen der diesjährigen „Thomasakademie“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten ihre Diplomarbeit zum Thema „Die Eucharistie als Lebensprinzip der Kirche“ präsentierte.
Von diesem „pulsierenden eucharistischen Herzen“ her würden alle Lebensvollzüge der Kirche auf fünf verschiedene Arten erfasst und belebt, so Haim. Als Kraft der Vergegenwärtigung, Kommunion und Kontemplation stärke sie das liturgische Handeln, als Kraft der Mission die Verkündigung und als Kraft der Nachahmung (Christi) das diakonische Leben. In diesem Sinne erscheine die Eucharistie „wahrhaft als principium vitae ecclesiae, als Lebensprinzip der Kirche, als Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“, wie es das 2. Vatikanische Konzil in „Lumen getium Nr. 11“ zusammenfasse.
Diese „Zentralstellung“ könne die Eucharistie nur haben, weil sie das Sakrament der Liebe sei, der Liebe, „die von Gott kommt und die Jesus seinen Jüngern als sein Gebot aufgetragen hat“, so Haim. „Die Eucharistie zeigt diese Liebe an, vergegenwärtigt sie und verwirklicht sie zugleich.“ Sie erfülle die Kirche für alle Zeiten mit Kraft, Hoffnung und Zuversicht, denn in und durch das eucharistische Mysterium sei es „gewiss, dass der Herr bei seiner Kirche bleibt und wirkt, alle Tage bis zum Ende der Welt“.
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31.01.2015 06:33:34
Jesus lehrt und wirkt mit göttlicher Macht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Als die Leute in der Synagoge von Kafarnaum Jesus reden hörten, da waren sie alle im tiefsten Inneren ergriffen. Er sprach nicht so wie die übrigen jüdischen Lehrer, sondern mit einzigartiger Autorität: mit der Weisheit und Kraft Gottes. Obwohl seine Zuhörer es nicht wussten, ja es nicht einmal ahnen konnten, dass Gott selbst seinen Sohn zu den Menschen geschickt hatte, so war doch ersichtlich: Hier lehrt und wirkt einer, dessen Macht unvergleichlich ist; sie kann nur von Gott selber kommen.
Die Lehre Jesu muss wohl im Wesentlichen Schriftauslegung gewesen sein: Denn gemäß dem jüdischen Brauch bestand der Gottesdienst der Synagoge ja in einer Liturgie des Wortes; der Opferkult war dem Tempel in Jerusalem vorbehalten. So betete und sang man in den Synagogen die Psalmen Davids, hörte gemeinsam auf das Wort Gottes, wie es in den Büchern der Heiligen Schrift des Alten Testaments niedergeschrieben war, und dann wurde dieses Wort von jemandem ausgelegt, der dazu die Fähigkeit besaß. Im Normalfall waren dies die Schriftgelehrten, doch bei Jesus von Nazareth zeigte sich: Seine Weisheit ging weit über jenes Maß hinaus, welches die jüdischen Gelehrten auszeichnete. Hatte nicht damals der zwölfjährige Jesus schon alle in Staunen versetzt, als er im Tempel von Jerusalem anlässlich der mit seinen Eltern durchgeführten Wallfahrt die dortige Priesterschaft durch seine klugen und verständnisvollen Fragen und Antworten beeindruckte? Nun aber war die Stunde des öffentlichen Auftretens Jesu gekommen, und von Tag zu Tag wurde den Menschen klarer, dass hier einer zu ihnen sprach, der in der Autorität Gottes selber dessen Wort und Weisung verkündete.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut!
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24.01.2015 05:46:55
Online-Fragebogen zur Familiensynode 2015
(presse.kirche.at) Von 4 bis 25. Oktober 2015 findet unter dem Titel „Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche der modernen Welt“ die 14. ordentliche Bischofssynode in Rom statt. Die außerordentliche Bischofssynode im vergangenen Herbst diente bereits ihrer Vorbereitung. Auf der Grundlage ihres Abschlussberichtes wurden den Bischofskonferenzen in der ganzen Welt Fragen zugesandt, die nun in den einzelnen Diözesen mit dem Ziel der Vertiefung der Synodenergebnisse bearbeitet werden.
Der Fragenkatalog wurde nun von der Diözese St. Pölten in einer adaptierten Version bereitgestellt. „Zur Vereinfachung und zum besseren Verständnis wurden die 46 Fragen in 14 Punkten zusammengefasst“, wie Helmut Prader, Bischofsvikar für Ehe und Familie, erklärt. Bischof Klaus Küng lädt alle Gläubigen dazu ein, an der Beantwortung der Fragen teilzunehmen. Die Fragen sollen in pfarrlichen Gruppen und Gremien, Familieninitiativen, -verbänden und -vereinigungen besprochen werden, auch Einzelpersonen können Eingaben machen.
„Die Beantwortung des Fragebogen dient vor allem als Vorbereitung für die Synode, ist eine Möglichkeit, Anregungen zu geben“, so Küng. „Zugleich erhoffe ich mir, dass die Beschäftigung mit diesem Thema zu einem Nachdenkprozess über die seelsorgliche Situation in der Diözese und über die Aufgabe der Familienpastoral führt.“ So könne die Vorbereitung auf die Synode auch helfen, ganz konkret die Seelsorge in der Diözese zu verbessern.
Die Fragen sind auf der Internetseite des Bereichs Familie der Pastoralen Dienste online auszufüllen und können auch ausgedruckt werden. Eine gedruckte Version wird auch an alle Pfarren ausgeschickt. Der Fragebogen muss bis spätestens 16. März an folgende Adresse geschickt werden:
Mag. Markus Mucha, Bereich Familie, Pastorale Dienste der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten, oder per E-Mail an m.mucha@kirche.at .
Die im Herbst stattfindende Bischofssynode bildet den vorläufigen Abschluss eines insgesamt auf zwei Jahre angelegten synodalen Prozesses. Vermutlich wird dann der Papst auf dieser Grundlage in einem Dokument, z.B. einem päpstlichen Rundschreiben, festhalten, was als Richtlinie für die konkrete Praxis einer zeitgemäßen Seelsorge der Familie erachtet werden kann.
Hier der Link zu den von der Diözese St. Pölten aufbereiteten Fragen.
Die Originalfragen sind unter diesem Link abrufbar.
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24.01.2015 05:38:31
Familie als erster Ort der Kommunikation
(zenit.org) Zum 49. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am Samstag hat Papst Franziskus das Thema Familie als erstem Ort der Kommunikation im Leben eines Menschen in den Fokus seiner Botschaft gesetzt. „Zu diesem ursprünglichen Faktum zurückzugehen, kann uns helfen, die Kommunikation authentischer und menschlicher zu gestalten“, schrieb er. Papst Franziskus zeigt sich den modernsten Formen der Kommunikation wie den sozialen Netzwerken auch in diesem Schreiben sehr aufgeschlossen. Die Nutzung betrachtet er als bereichernd, um in menschlichen Beziehungen Entfernungen zu überwinden. „Sie können förderlich sein, wenn sie helfen, zu erzählen und sich auszutauschen, in Kontakt mit denen zu bleiben, die fern sind, Dank zu sagen und um Verzeihung zu bitten und immer wieder Begegnungen zu ermöglichen“, heißt es in der Botschaft wörtlich. Zugleich warnte er aber davor, diese Mittel zu nutzen, um sich von der Familie abzusondern und den anderen nicht mehr zuzuhören.
Kommunikation fange für einen Menschen schon im Mutterschoß an, durch das Hinhören auf die Mutter und den Körperkontakt mit ihr. Als anschauliches Beispiel nannte er den Besuch Marias bei Elisabet, wie er im Evangelium (Lk 1, 39-56) beschrieben wird. „Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.“ Die Familie, in die das Kind dann hineingeboren wird, nennt der Papst „einen Schoß aus unterschiedlichen Personen, die miteinander in Beziehung stehen.“ Die Bindung liege dem Wort zugrunde, welches aber seinerseits die Bindung stärke, auch über unterschiedliche Charaktere und Generationen hinweg. Ausdrücklich betonte Franziskus, dass sich in einer Familie die Menschen nicht gegenseitig gewählt haben, aber dennoch füreinander da seien. In dieser Gemeinschaft lernten sie ihre Sprache und „jene grundlegende Kommunikationsform..., die das Gebet ist.“ Das Leben in der Familie bedeute, sich mit Problemen des Zusammenlebens konfrontiert zu sehen und so auch Vergebung zu lernen. „Ein Kind, das in der Familie lernt, den anderen zuzuhören, respektvoll zu reden und den eigenen Standpunkt zu vertreten, ohne die Sichtweise anderer abzulehnen, wird in der Gesellschaft Dialog und Versöhnung herbeiführen können“, betonte das Kirchenoberhaupt.
Eine lebendige Familie öffne sich auch nach außen und vermittle auf diese Weise verletzten Familien Trost und Hoffnung, so wie sie auch zum Wachstum der Kirche beitragen. Eine besondere Herausforderung, sich zu öffnen, stellten Familienangehörige mit Behinderung da, weil die Situation in motorischer, sensorischer und intellektueller Hinsicht Einschränkungen in der Kommunikation nach sich zieht. Die betroffenen Familien lehrten, allen gegenüber mehr Annahmebereitschaft zu zeigen. Die Gemeinschaft von Vater, Mutter, Kindern und Großeltern sei schließlich eine kommunizierende Gemeinschaft. Jedoch warnte er davor, die Familie als Terrain zu betrachten, auf dem ideologische Schlachten ausgefochten werden sollen. Sie sei vielmehr eine konkrete Realität, ein Ort, an dem die Menschen lernten, in der empfangenen und geschenkten Liebe zu kommunizieren. „Wir kämpfen nicht, um die Vergangenheit zu verteidigen, sondern wir arbeiten mit Geduld und Zuversicht an allen Orten, an denen wir uns täglich aufhalten, um die Zukunft aufzubauen“, schrieb der Papst abschließend.
Link: Papstbotschaft im Wortlaut.
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24.01.2015 05:35:46
Die frohe Botschaft Jesu vom Himmelreich
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium nach Markus wird uns der Anfang der Verkündigungstätigkeit Jesu geschildert. Johannes war von König Herodes ins Gefängnis geworfen worden; nun beginnt Jesus die Menschen zu lehren. Worum aber geht es dem von Gott gesandten Erlöser der Menschen? Er verkündet: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“
Gott selbst macht den Anfang und lässt sein Reich nahekommen. Im menschgewordenen Sohn Gottes – in Jesus Christus – ist dieses Reich schon gegenwärtig. Wer umkehrt und an die von ihm verkündete frohe Botschaft glaubt, empfängt das von Gott geschenkte Heil.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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16.01.2015 16:30:38
50 Jahre Konzilserklärung Nostra aetate
(dsp.at) Die Haltung Papst Johannes Pauls II. in der Krise nach „9/11“ sei „eine Orientierung für unsere gegenwärtige Lage“. Das betonte der Religionswisseschaftler Ernst Fürlinger von der Donau Universität Krems bei einer Fachtagung der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten über 50 Jahre Konzilserklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra aetate“. Der Papst habe damals den Dialog mit den Muslimen nicht abgebrochen, sondern sogar verstärkt.
Der Begriff „interreligiöser Dialog“ in der Folge der Erklärung „Nostra aetate“ markiere ein „neues Paradigma“ für das Verhältnis der katholischen Kirche zu den anderen Religionen, wie Fürlinger in seinem Referat über die „Rezeption von Nostra aetate im Pontifikat von Johannes Paul II.“ erklärte. Im Rückblick sei deutlich erkennbar, wie sehr dieses Pontifikat von der Umsetzung dieses Dialog-Paradigmas geprägt war. Fürlinger erinnerte in diesem Zusammenhang u.a. an den Besuch des Papstes in der Großen Synagoge in Rom, den ersten Weltgebetstag in Assisi, das Schuldbekenntnis und die Vergebungsbitte im Jubiläumsjahr 2000 oder den Besuch der Omaijaden-Moschee in Damaskus.
So rief Johannes Paul II. auch nach dem Anschlag auf die Twin-Towers in New York 2001 die Christen dazu auf, den letzten Tag des Ramadan zusammen mit den Muslimen weltweit als „Tag des Fastens“ zugunsten eines „dauerhaften, auf Gerechtigkeit beruhenden Friedens“ zu begehen. Gleichzeitig lud er für den 24. Jänner 2002 erneut zu einem Friedensgebet nach Assisi ein.
Der Papst habe durch sein Pontifikat hindurch klar gemacht, dass der interreligiöse Dialog „keine Schönwetterveranstaltung der Gutmeinenden“ in den einzelnen Religionsgemeinschaften sei. Fürlinger: „Er ist kein idealistisches Projekt, das die Katastrophen, die uns umgeben ausblendet. Interreligiöser Dialog steht für den Mut und die Hoffnung, sich inmitten des Hasses gemeinsam mit Menschen anderer Religionen für den Frieden einzusetzen.“
Bernhard Dolna, Professor für ökumenische und jüdische Studien am ITI Trumau, erinnerte in seinem Vortrag an Prälat Johannes Maria Österreicher, einen „ vergessenen Wegbereiter des internationalen christlich-jüdischen Dialogs“. Der in Mähren gebürtige Österreicher jüdischer Abstammung konvertierte zum katholischen Glauben, wurde Priester und emigrierte in die USA, wo er im Rahmen seiner Lehrtätigkeit begann, die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens in Erinnerung zu rufen. Zeitlebens habe Österreicher Kontakt mit Juden und dem jüdischen Volk gesucht und gepflegt und stets die „immerwährende Treue Gottes gegen über seinem auserwählten Volk“ betont, sagte Dolna.
1961 berief Papst Johannes XXIII. Prälat Österreicher nach Rom in das Einheitssekretariat, wo dieser eine Studie über den Einfluss des Judentums auf den christlichen Glauben verfassen sollte. Diese Studie wurde schließlich zur Grundlage des Konzilsdokuments „Nostra aetate“, dessen Endfassung dann auch – unter anderen – aus der Feder Österreichers stammte. Dabei sei zu bedenken, dass die Arbeit an diesem Dokument nur 15 Jahre nach der Schoah und 12 Jahre nach der Staatsgründung Israels begonnen hatte, so Dolna. Die Konzilserklärung „Nostra aetate“ sei zwar aus dieser Zeit heraus geschrieben, jedoch „nicht historisch, sondern theologisch“ begründet und daher „zeitlos gültig“, wie Dolna betonte: „Nostra aetate ist die Magna Charta der Versöhnung mit dem Judentum.“
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16.01.2015 16:27:49
Papst betont Würde und Wert der Familie
(kathpress.at) Papst Franziskus hat an seinem zweiten Besuchstag auf den Philippinen zum Schutz der Familie aufgerufen. Das Familienleben sei heute einem vielfältigen Druck ausgesetzt, durch finanzielle Probleme, Migration, Arbeitsplatzmangel und durch Naturkatastrophen, jedoch auch vonseiten einiger, die die Institution der Ehe selbst neu definieren wollten, sagte der Papst am Freitag bei einem Treffen im Stadion der Hauptstadt Manila. Um die Gefahren standzuhalten, brauche es "gute und starke Familien". Franziskus wich in seiner Rede vom vorbereiteten englischen Redemanuskript immer wieder ab. Lange Passagen extemporierte er, und er gebrauchte dabei seine Muttersprache Spanisch.
Der Papst kritisierte eine "ideologische Kolonisierung", die die Familien zerstöre und vor der man sich hüten müsse: "Wie wir in unserer Geschichte 'Nein' zu einer politischen Kolonisierung gesagt haben, sagen wir jetzt 'Nein' zu einer ideologischen Kolonisierung der Familie."
Mit Nachdruck unterstrich Franziskus die Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Dabei würdigte Franziskus auch den Mut seines Vorgängers Paul VI., der sich mit seiner Enzyklika "Humanae vitae" gegen den Zeitgeist gestellt habe. Er habe die Beichtväter zu Barmherzigkeit im jeweiligen Einzelfall angehalten, aber mit Blick auf die gesamte Menschheit habe er die Gefahr der Zerstörung der Familie durch die Verhinderung von Geburten gesehen.
Jede Gefährdung der Familie sei eine Gefährdung der Gesellschaft selbst, unterstrich der Papst bei dem Wortgottesdienst mit über zehntausend Familien in Manilas "Mall of Asia Arena". "Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie."
Insbesondere rief er die Familien auf, sich für Mitmenschen in Not und für Menschen ohne Familien einzusetzen und sie zu unterstützen, etwa ältere Menschen oder elternlose Kinder. "Lasst nie zu, dass sie sich isoliert, allein und verlassen fühlen, sondern helft ihnen zu erkennen, dass Gott sie nicht vergessen hat."
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16.01.2015 14:54:22
Andere Menschen mit Jesus vertraut machen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Evangelium nach Johannes erhalten wir einen guten Eindruck von der Art und Weise, wie die ersten Jünger zu Jesus gefunden haben. Entscheidend war die Taufe Jesu im Jordan gewesen. Dort hatte der himmlische Vater Jesus als seinen geliebten Sohn bezeichnet; auf ihn kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube herab und offenbarte ihn als den schon lange erwarteten und nun von Gott gesandten Messias. „Messias“ aber heißt, wie uns das heutige Evangelium darlegt, auf Griechisch „Christus“ und bedeutet „der Gesalbte“.
Nach der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes hat eben dieser als sein Vorläufer die Menschen zu Jesus geführt. Nun war die Zeit gekommen, dass Johannes in den Hintergrund treten sollte, damit sich der von Gott gesandte Erlöser Jesus Christus offenbaren konnte. So sprach Johannes über Jesus die geheimnisvollen Worte: „Seht, das Lamm Gottes!“ Zwei der Jünger des Johannes hörten diese Worte und fassten sie als Aufforderung und Einladung auf, Jesus zu folgen. Dieser erkannte ihr Interesse an seinem Leben und seiner Person, und auf seine Frage „Was wollt ihr?“ bekundeten sie ihr Interesse an diesem „Rabbi“ (das heißt Lehrmeister) mit der Gegenfrage: „Meister, wo wohnst du?“ Auf diese Weise wurden die ersten Jünger mit Jesus vertraut.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut!
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10.01.2015 06:38:09
Rechtsmittel anwenden und nicht Gewalt
(kath.net) Der Moraltheologe Prof. Dr. Josef Spindelböck hat eine Anzeige gegen die Sendungsverantwortlichen des ORF eingebracht, die für die Ausstrahlung des Films „3faltig“ verantwortlich sind. Der 2010 gedrehte Film war am 13.12.2014 im Hauptabendprogramm des Senders ORF 1 gezeigt worden. Anfang Januar gab es auf ORF III etliche Wiederholungen. Spindelböck brachte eine Anzeige gemäß § 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches ein, der die Herabwürdigung religiöser Lehren unter Strafe stellt. „Die christliche Glaubenslehre von der Dreifaltigkeit Gottes wird im Film 3faltig auf satirische Weise der Lächerlichkeit preisgegeben und auf diese Weise herabgewürdigt und verspottet. Die Umstände einer mehrmaligen Aufführung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das der Gebührenzahler mitfinanziert, sind derart, dass dieses Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen“, heißt es in dem kath.net vorliegenden Anzeigetext wörtlich.
(news.stjosef.at) Es folgt eine persönliche Stellungnahme von Prof. Josef Spindelböck:
„Die Anzeige habe ich am 03.01.2015 eingebracht, also vor den nicht voraussehbaren aktuellen Geschehnissen in Frankreich. Mit den Muslimen verbindet uns, dass auch wir als Christen die Blasphemie ablehnen; von den gewalttätigen Islamisten trennt uns, dass wir Wege des Protestes suchen, die mit dem demokratischen Rechtsstaat, in dem wir leben, kompatibel sind. Wir Christen wenden nicht Gewalt an, wenn Gott verhöhnt und beleidigt wird, sondern bedienen uns vor allem geistlicher Mittel, aber auch jener, die in einem Rechtsstaat möglich sind. Dazu gehört auch eine Strafanzeige wegen Herabwürdigung religiöser Lehren gemäß §188 StGB.
Auch wenn die Anzeige vielleicht keinen juristischen Erfolg haben wird, so ist es doch ein Zeichen, das ich setzen wollte und musste. Es hat symbolischen Wert und kann zur Bewusstseinsänderung beitragen, dass es in einer friedlich geordneten Gesellschaft ein Minimum an Respekt vor den religiösen Überzeugungen und Werten anderer braucht, auch wenn man diese selbst nicht teilt.
Für sich betrachtet, wenn man von der Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit durch irdische Personen absieht, ist der Film billiger Klamauk. In diesem speziellen Kontext jedoch bringt er Blasphemie zum Ausdruck.
Mir ging und geht es in diesem Zusammenhang auch darum, dem Eindruck entgegen zu treten, wir Christen machten uns nichts aus der bewussten Verletzung unserer religiösen ‚Gefühle’. Zugleich jedoch soll klar werden, dass es Mittel des gewaltlosen Protestes gibt, die konform gehen mit unserer Rechtsordnung!“
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10.01.2015 06:28:30
Vor 70 Jahren: Priesterweihe von Karl Leisner im KZ
(radiovatikan.de) „Segne auch, Höchster, meine Feinde“: Das sind die letzten Worte im Tagebuch des seligen Karl Leisner. Vor etwa siebzig Jahren wurde er, als Häftling im KZ Dachau, zum Priester geweiht, und zwar von einem ebenfalls inhaftierten französischen Bischof. „Der Feind kniete da vor dem Feind“, formuliert Hans-Karl Seeger, Altpräsident des Internationalen Karl-Leisner-Kreises, im Interview mit Radio Vatikan. Seeger hat in dieser Woche die gesammelten Schriften Leisners dem Papst übergeben. - Link zum Interview; Internationaler Karl-Leisner-Kreis
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10.01.2015 06:23:00
Das Wasser des Lebens in Fülle
(stjosef.at/predigten) (JSp) Ohne Wasser gibt es kein Leben. Das Wasser ist unentbehrlich, und schon von daher ist es verständlich und nachvollziehbar, dass Gott in seiner Ordnung des Heils sich als der Spender des Wassers des Lebens zeigt und erweist. „Wasser des Lebens“ oder gar „lebendiges Wasser“ bedeutet hier nicht bloß den Wasserquell der Natur, sondern es geht um den Ursprung des ewigen Lebens, um den göttlichen Lebensquell, der sich uns im Bild des Wassers erschließt.
Die Taufe Jesu am Jordan veranschaulicht all dies auf einzigartige Weise. Jesus bedarf nicht so wie die anderen Menschen der Reinigung von ihren Sünden. Das Wasser des Jordan wird vielmehr durch ihn geheiligt. In Wahrheit ist Jesus die Quelle, von der das Wasser des Heils ausströmt. Im Heiligen Geist erschließt sich uns die Liebe seines Herzens. Aus seiner Seite, die nach dem Tod am Kreuz vom Soldaten geöffnet wird, entströmen Blut und Wasser. Hiermit werden die Sakramente der Kirche bezeichnet, vor allem die heilige Eucharistie und die Taufe.
Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn (11.01.2015) in vollem Wortlaut!
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05.01.2015 06:49:32
Die Gaben der Heiligen Drei Könige
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wenn in diesen Tagen die Sternsinger durch unser Land ziehen und an die Türen der Häuser klopfen, erinnern wir uns an den biblischen Bericht von den Weisen aus dem Morgenland, die gekommen sind, um dem Jesuskind als dem neugeborenen König der Juden zu huldigen.
Diese weisen und reichen Männer, die mit den Vorgängen am Sternenhimmel bestens vertraut waren, kamen zu jenem Kind, das im Stall von Bethlehem geboren worden waren und das der Welt das Heil schenken sollte. Als die „heiligen drei Könige“ nach ihrer langen Reise aus dem Osten endlich nach Jerusalem kamen, da erkundigten sie sich bei König Herodes nach dem neugeborenen Kind. Dieser wusste nichts davon, und insgeheim erschrak er, denn er fürchtete die Geburt eines möglichen Konkurrenten für sein Königtum. Er täuschte jedoch vor, aufrichtig an diesem Kind interessiert zu sein, und nach Beratung mit den Hohepriestern und Schriftgelehrten schickte er die Sterndeuter nach Bethlehem. Denn so lautete die alte Weissagung: „Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.“ (Mi 5,1)
Für die Weisen war diese knappe Information ausreichend und hilfreich. Sie waren gottsuchende Menschen, welche die Ereignisse in der Natur und am Himmel zu deuten wussten und eben deshalb dem Stern folgten, der sie zu dem Ort führte, wo das Kind zu finden war.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn!
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04.01.2015 11:53:57
ORF-Ausstrahlung des Films "3faltig": Strafanzeige
(news.stjosef.at) Der Priester und Moraltheologe Prof. Dr. Josef Spindelböck hat am 03.01.2015 eine elektronische Anzeige bei der Oberstaatsanwalt Wien eingebracht mit folgendem Wortlaut:
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Hiermit wird Strafanzeige wegen Herabwürdigung religiöser Lehren gemäß § 188 StGB gestellt. Die Anzeige richtet sich gegen jene Personen, welche für die Ausstrahlung des Films 3faltig im ORF verantwortlich sind, insbesondere gegen ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner.
Der Film wurde erstmals gesendet am 13.12.2014 in ORF eins um 20.15. Weitere Sendetermine (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): am 02.01.2015, 03.01.2015 und 04.01.2015 und 05.1.2015 in ORF III.
Die christliche Glaubenslehre von der Dreifaltigkeit Gottes wird im Film 3faltig auf satirische Weise der Lächerlichkeit preisgegeben und auf diese Weise herabgewürdigt und verspottet. Die Umstände einer mehrmaligen Aufführung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das der Gebührenzahler mitfinanziert, sind derart, dass dieses Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen.
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04.01.2015 11:51:27
Zwanzig neue Mitglieder im Kardinalskollegium
(kathpress.at) Papst Franziskus nimmt 20 neue Mitglieder in das Kardinalskollegium auf. Er kündigte am Sonntag beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz an, die kirchlichen Würdenträger aus allen fünf Kontinenten würden am 14. Februar in das höchste kirchliche Gremium aufgenommen. Insgesamt nimmt Franziskus sieben Europäer, drei Asiaten, zwei Ozeanier, fünf Lateinamerikaner und drei Afrikaner in seinen Senat auf und unterstreicht damit erneut die weltkirchliche Breite, auf die der Argentinier auf dem Bischofsstuhl von Rom setzt.
Es ist das zweite Mal seit seinem Amtsantritt im März 2013, dass Franziskus neue Kardinäle ernennt. Sie sind die wichtigsten Berater des Papstes. Im Folgenden die künftigen Purpurträger in alphabetischer Reihenfolge (im Spanischen ist der erste Nachname relevant, im Portugiesischen der zweite Nachname):
Ricardo Blazquez Perez (72), Erzbischof von Valladolid (Spanien); Charles Maung Bo SDB (66), Erzbischof von Yangon (Myanmar); Manuel Jose Macario do Nascimento Clemente (66), Patriarch von Lissabon (Portugal); John Atcherley Dew (66), Erzbischof von Wellington, Neuseeland; Julio Duarte Langa (87), Erzbischof emeritus von Xai-Xai (Mosambik); Arlindo Gomes Furtado (65), Erzbischof von Santiago (Kapverdische Inseln); Francis Xavier Kriengsak Kovthavanij (65), Erzbischof von Bangkok (Thailand); Jose Luis Lacunza Maestrojuan OAR (70), Bischof von David (Panama); Soane Patita Paini Mafi (53), Bischof von Tonga (Königreich Tonga); Luigi de Magistris (88), emeritierter Pro-Großpönitentiar der Kirche und Titularerzbischof von Nova (Italien); Dominique Mamberti (62), Präfekt der Apostolischen Signatur (Vatikan); Edoardo Menichelli (75), Ancona-Osimo (Italien); Francesco Montenegro (68), Erzbischof von Agrigent (Italien); Pierre Nguyen Van Nhon (76), Erzbischof von Hanoi (Vietnam); Jose de Jesus Pimiento Rodriguez (95), emeritierter Erzbischof von Manizales (Kolumbien); Karl-Joseph Rauber (80), emeritierter Vatikandiplomat und Titularerzbischof von Gubalziana (Deutschland); Berhaneyesus Demerew Souraphiel CM (66), Erzbischof von Addis Abeba (äthiopisch-katholische Kirche); Alberto Suarez Inda (75), Erzbischof von Morelia (Mexiko); Daniel Fernando Sturla Berhouet SDB (55), Erzbischof von Montevideo (Uruguay); Luis Hector Villalba (80), emeritierter Erzbischof von Tucuman (Argentinien).
Alle Ausgewählten erhalten vom Papst die rote Scheitelkappe und einen Ring als Zeichen ihrer neuen Würde. Die Zeremonie findet im Rahmen der Kardinalsversammlung am 14./15 Februar im Vatikan statt, einem sogenannten Konsistorium.
Das Kardinalskollegium wird damit 228 Mitglieder umfassen. Zu den gegenwärtig 110 zur Papstwahl berechtigten Mitgliedern unter 80 Jahren kommen dann 15 hinzu. 103 haben die Altersgrenze bereits überschritten.
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03.01.2015 05:22:55
Christus, das Licht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Haben Sie sich schon einmal im Dunkeln verirrt? Es muss ja nicht gleich so dramatisch sein, dass Sie in einem Wald nachts unterwegs und vom Weg abgekommen waren. Um sich in dieser Situation orientieren zu können, braucht man entweder einen ortskundigen Führer oder besondere, an Indianerspürsinn grenzende Fähigkeiten!
Weihnachten ist ein Fest des Lichtes, nicht der Dunkelheit! Jesus Christus wurde zwar im Halbdunkel einer Höhle geboren, weil in der Herberge kein Platz für ihn war. Doch er ist gekommen als das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet (vgl. Joh 1,9). In ihm ist das Leben, das von Gott kommt, und dieses Leben ist zugleich das Licht (vgl. Joh 1,4). Jenes Licht aber leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst (vgl. Joh 1,5).
So gesehen garantiert Gott selber in der Menschwerdung seines Sohnes dafür, dass uns nicht das Licht ausgeht und wir in der Dunkelheit nicht den rechten Weg verlieren. An uns liegt es, dieses Licht von Bethlehem aufzunehmen im Herzen und am Leuchten zu erhalten. So klein und schwach dieses Kind in der Krippe auch ist: es ist der Sohn Gottes, das ewige Wort. Gott selber in seiner Hoheit, in seiner Allmacht, in seiner Weisheit und Liebe kehrt bei uns ein, indem er einer von uns wird.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten im Wortlaut!
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31.12.2014 18:12:05
Wir wollen konsequenten Lebensschutz
(presse.kirche.at) In seiner Silvesteransprache ging Diözesanbischof Klaus Küng näher auf die jüngsten gesellschaftspolitischen Änderungen ein. Am 1. Jänner 2015 sind es genau 40 Jahre seit In-Kraft-Treten der sogenannten Fristenregelung. Gerade die derzeit im Gang befindliche Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes mache bewusst, wie sehr die Fristenregelung die Denkweise der Menschen beeinflusst habe.
Vor 20 Jahren wurde die künstliche Befruchtung gesetzlich geregelt. Einwände, dass bei künstlichen Befruchtungen überzählige Embryonen entstünden, dass bei Implantierung Fetozide durchgeführt würden, wenn mehrere Embryonen in der Gebärmutter einnisten, dass zudem die Erfolgsquote bei der künstlichen Befruchtung gering und Fehlversuche häufig seien, also zahlreiche Embryonen „verbraucht“ werden würden, seien jeweils mit dem Hinweis auf die vom Gesetz approbierte Fristenregelung beiseitegeschoben worden. Ursprünglich sie die künstliche Befruchtung Ehepaaren vorbehalten worden unter der Voraussetzung, dass auf natürlichem Weg keine Schwangerschaft zustande gekommen war. Fast gleichzeitig habe sich immer mehr die pränatale Diagnostik eingebürgert. Sie sei gedacht gewesen für Risikoschwangerschaften; und wurde auch im Gedanken an die Möglichkeit von therapeutischen Maßnahmen an kranken Föten bzw. Neugeborenen eingeführt. Letzteres komme bis auf den heutigen Tag praktisch nicht vor. Wahr sei, dass Nackenfaltentest, Organscreening, Combined Test und Amniozentese heutzutage fast routinemäßig Schwangeren angeboten werden würde und bei geringstem Verdacht auf Vorliegen einer Anomalie ein „Schwangerschaftsabbruch“, das heißt eine Abtreibung, empfohlen werde. Inzwischen sei es auch für die Ärzte gefährlich geworden, pränatale Diagnostik nicht zu empfehlen und/oder vor einer möglichen Behinderung des Kindes nicht zu warnen, weil sie im Falle der Unterlassung und Lebendgeburt eines behinderten Kindes belangt und zu Schadenersatz verpflichtet werden können.
In weiterer Folge sei außerdem das Partnerschaftsgesetz sowohl für hetero- als auch für homosexuelle Menschen beschlossen worden, künstliche Befruchtung aber nur heterosexuellen Paaren in anerkannter Partnerschaft bewilligt. Das wiederum sei Auslöser für das Urteil des Obersten Gerichtshofes gewesen, auch lesbischen Paaren dieses Recht zu geben wegen des Vorliegens einer Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung.
Der aktuellste Schritt sei das nur noch vom Parlament zu beschließende Fortpflanzungsmedizingesetz, das die Gesellschaft weiter in Richtung einer vermeintlich liberalen, und immer freizügigeren Gesetzgebung ohne Blick auf das Kindeswohl treibe. Die bisher streng verbotene, eigentlich verpönte Präimplantationsdiagnostik erlaube den umfangreichen Gencheck von künstlich befruchteten Eizellen im Labor. Beim geringsten Verdacht würden Embryonen im ersten Stadium ihres Lebens in großer Zahl „verworfen“ und entsorgt. Lesbischen Paaren werde nun künstliche Befruchtung erlaubt, sowie für alle Ehepaare und Partnerschaften Eizellspenden und Samenspenden von Dritten. Die Kinderwunschmedizin werde immer mehr zur „Kinderwunschindustrie“, wo nach Marktinteressen mit menschlichen Ressourcen gehandelt wird. All das sei auch ein lukratives Geschäft, so Bischof Küng.
Es sei nicht schwer zu prophezeien, welches die nächsten Liberalisierungsschritte sein werden, so der St. Pöltner Bischof. Österreich werde von den Verfechtern dieser Politik als europäisches Schlusslicht in der diesbezüglichen Entwicklung apostrophiert. Wie schön wäre es, wenn Österreich im Gegensatz dazu führend würde, indem wir sagen: „Wir wollen einen konsequenten Lebensschutz, der auch den Anfang und das Ende des natürlichen Lebens einschließt. Wir wollen keine ‚Designerbabys’, wir wollen keinen assistierten Suizid, sondern achtsamen Lebensschutz am Beginn des Lebens und eine menschenwürdige Betreuung der Kranken und Sterbenden. Das ist ein Fortschritt, das ist ein Land mit Zukunft. Wir achten jeden Menschen, auch bezüglich seiner sexuellen Orientierung, aber wir wollen und fördern die Familie, die auf der Ehe zwischen Mann und Frau begründet ist. Damit wollen wir niemanden diskriminieren und tun es auch nicht.“
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31.12.2014 18:09:41
Botschaft zum Weltfriedenstag 2015
(kathpress.at) Papst Franziskus hat globale Anstrengungen von Staaten und Institutionen gegen den internationalen Menschenhandel gefordert. In der Papstbotschaft zum kirchlichen Weltfriedenstag (1. Jänner 2015) appelliert er an "alle Männer und Frauen guten Willens", nicht zu "Komplizen dieses Übels" zu werden.
"Einige von uns schließen aus Gleichgültigkeit oder weil sie durch die täglichen Sorgen abgelenkt sind oder aus finanziellen Gründen die Augen", so Franziskus. In der vorab veröffentlichten Botschaft lädt der Papst alle Menschen zum Gebet ein, "dass die Kriege, die Konflikte und die vielen Leiden enden mögen".
Obwohl die internationale Gemeinschaft zahlreiche Abkommen gegen moderne Sklaverei geschlossen habe, würden noch heute "Millionen Menschen - Kinder, Männer und Frauen jeden Alters - ihrer Freiheit beraubt und gezwungen, unter Bedingungen zu leben, die denen der Sklaverei vergleichbar sind", fährt Franziskus fort. Dabei hebt er insbesondere Kinderarbeit, Zwangsprostitution, Organhandel und verschleierte Formen internationaler Adoptionen hervor und verweist auf die in die Illegalität gezwungenen Migranten.
Als eine der Ursache moderner Sklaverei führt Franziskus neben Armut, fehlendem Zugang zu Ausbildung und Arbeit sowie Konflikte, Gewalt und Terrorismus auch die Korruption an. Menschenhandel verlange eine Komplizenschaft, die oft ihren Weg über die Korruption von Mittelsmännern nehme, seien es Mitglieder von Ordnungskräften, staatlicher Akteure oder ziviler und militärischer Einrichtungen.
Wurzel sei stets auch eine Denkweise, die den Menschen als "Mittel zum Zweck" und Gegenstand betrachte und ihn seiner Freiheit beraube, kommerzialisiere oder zum Eigentum herabmindere.
Link: Papstbotschaft im Wortlaut
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31.12.2014 18:06:03
Geboren von einer Frau (Gal 4,4)
(stjosef.at/predigten) (JSp) In einem kurzen, aber bemerkenswerten Abschnitt aus dem Brief an die Galater nimmt der Apostel Paulus Bezug auf das Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes aus der Jungfrau Maria.
Paulus schreibt dort wörtlich: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.“ (Gal 4,4-5) Die „Frau“, die er hier als Mutter des Messias nennt, ist Maria. In der Fülle der Zeit, also in der Mitte der Heilsgeschichte, sandte Gott seinen Sohn zu uns. Dieser Sohn ist der Erlöser, und die Grundvoraussetzung für sein Wirken zum Heil der Menschen ist seine wahre Menschwerdung. Diese wird garantiert durch die Geburt aus der Jungfrau Maria.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
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27.12.2014 07:38:28
Auf Gott hin eins in gegenseitiger Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der erste Sonntag nach Weihnachten wird als Fest der Heiligen Familie gefeiert. Zu dieser Familie gehören das Jesuskind, seine jungfräuliche Mutter Maria und der heilige Josef als väterlicher Beschützer des Kindes und wahrer Ehemann der Jungfrau Maria.
In dieser Familie verwirklichen sich alle jene Werte, die Gott mit der Berufung von Mann und Frau zur Ehe und der liebevollen Annahme von Kindern verbunden hat. Nicht umsonst weist auch die Dritte Außerordentliche Vollversammlung der Bischofssynode in ihrem Schlussdokument vom 18. Oktober 2014 auf die Heilige Familie als „wunderbares Vorbild“ für jene Familien hin, „die den Lehren des Evangeliums treu bleiben“. Die Kirche „dankt ihnen für ihr Zeugnis und ermutigt sie darin. Durch sie werden die Schönheit der unauflöslichen Ehe und ihre immer dauernde Treue glaubwürdig.“ (Nr. 23)
Lesen Sie die Predigt zum Fest der Heiligen Familie 2014 in vollem Wortlaut!
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27.12.2014 07:12:14
Christus, der Retter ist da!
(radiovatikan.de) In seiner Weihnachtsansprache mit anschließendem Segen "Urbi et Orbi" wandet sich Papst Franziskus mit folgenden Worten an die Gläubigen:
Jesus, Gottes Sohn, der Retter der Welt, ist uns geboren. Er wurde in Bethlehem von einer Jungfrau geboren. So erfüllten sich die alten Prophezeiungen. Die Jungfrau heißt Maria, ihr Verlobter Josef.
Es sind einfache Menschen, voll der Hoffnung auf Gottes Güte, die Jesus aufnehmen und ihn erkennen. So hat der Heilige Geist die Hirten von Bethlehem erleuchtet, die zum Stall geeilt sind und das Kind angebetet haben. Und dann hat der Heilige Geist die schon alten Simeon und Hanna in den Tempel von Jerusalem geführt, und sie haben in Jesus den Messias erkannt. „Meine Augen haben das Heil gesehen“, ruft Simeon aus, „das du [Gott] vor allen Völkern bereitet hast“ (Lk 2,30).
Ja, Brüder und Schwestern, Jesus ist das Heil für jeden Menschen und für alle Völker!

Lesen Sie den ganzen Text dieser Ansprache vom 25.12.2014!
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24.12.2014 07:02:33
Weihnachtspredigten
(stjosef.at/predigten) (JSp)
Frohe und gesegnete Weihnachten!
Hier folgen die Links zu den Weihnachtspredigten:
Heiliger Abend, http://stjosef.at/predigten/b-weihnachten_2014_heiliger_abend.htm
Heilige Nacht, http://stjosef.at/predigten/b-weihnachten_2014_mette.htm
Christtag, Am Morgen, http://stjosef.at/predigten/b-weihnachten_2014_am_morgen.htm
Christtag, Am Tag, http://stjosef.at/predigten/b-weihnachten_2014_am_tag.htm
Fest des hl. Stephanus, http://stjosef.at/predigten/b-stephanus_2014.htm
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19.12.2014 17:43:53
Franziskanerorden in Geldnöten
(religion.orf.at) Der weltweite Franziskanerorden steht wegen hoher Schulden am Rande des finanziellen Zusammenbruchs. Die Schweizer Justizbehörden sollen Millionen Euro beschlagnahmt haben, berichtete die Tageszeitung „La Stampa“. Die Gelder sollen in Gesellschaften investiert worden sein, gegen die wegen illegaler Geschäfte, unter anderem Drogen- und Waffenhandel, ermittelt wird. Auch millionenschwere Ausgaben für die Restaurierung eines vom Orden verwalteten Hotels im Zentrum Roms sind ins Visier der römischen Justizbehörden geraten, berichtete die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag.
Der Generalminister des Franziskanerordens, der US-Amerikaner Michael Anthony Perry, bestätigte in einem Brief an allen Franziskaner, dass die finanzielle Stabilität des Ordens schwer gefährdet sei. Die Probleme seien auf Aktivitäten der für Wirtschaftsfragen zuständigen Abteilung des Ordens zurückzuführen, erklärte Perry. Er rief die Mitbrüder auf, für den Orden zu beten.
Die intransparenten Operationen sind auf die Zeit zurückzuführen, in der Perrys Vorgänger Jose Rodriguez Carballo im Einsatz war. Dieser war 2013 von Papst Franziskus in die Kurie zum zweiten Verantwortlichen der Ordenskongregation berufen und zum Erzbischof ernannt worden.
Ins Visier der Ermittler sind Personen außerhalb des Ordens geraten, hieß es. Dieser sei „Opfer eines Riesenbetrugs“, berichtete „La Stampa“. Der Orden habe ein hoch qualifiziertes Anwälteteam eingesetzt, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. Perry erklärte, er begreife „die Enttäuschung“ vieler Mitbrüder und bezog sich auf das Beispiel von Papst Franziskus und seines Einsatzes für Wahrheit und Transparenz in den finanziellen Aktivitäten der Kirche.
Papst Franziskus benannte sich nach Franz von Assisi (1181/1182 bis 1226), der den Franziskanerorden im Mittelalter als Bettelorden gegründet hatte. Die Franziskaner leben nach dem Gelübde der Armut. Heute ist der Orden nach eigenen Angaben mit 14.000 Mitgliedern die zweitgrößte Bruderschaft der Welt nach den Jesuiten und in etlichen Ländern aktiv. Zu erkennen sind sie am weißen Strick um ihre meist braune Kutte. Die drei Knoten stehen für die Gelübde Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam.
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19.12.2014 17:40:29
Gott möchte bei uns ankommen
(stjosef.at/predigten) (JSp) In den biblischen Lesungen dieses 4. Adventsonntags zeigt sich, wie der Verheißung Gottes im Alten Bund die Erfüllung im Neuen Bund entspricht.
Denn Gott ist treu; er steht zu seinem Wort und bürgt dafür. Was er auf geheimnisvolle Weise im Voraus angekündigt hat durch seine Propheten, das findet zur rechten Zeit seine Erfüllung. Auf diese Weise verwirklicht sich der Heilsplan Gottes in der Geschichte der Menschen. Denn durch das Evangelium und die Botschaft von Jesus Christus wird jenes Geheimnis bekannt, „das – wie es in der 2. Lesung aus dem Römerbrief heißt – seit ewigen Zeiten unausgesprochen war, jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen.“ (Röm 16,25-26)
So kündet sich also im Alten Bund bereits das messianische Königtum Christi an, wie wir in der 1. Lesung aus dem zweiten Buch Samuel hören. Der Prophet Natan sagt dem König David voraus, dass in ferner Zeit ein leiblicher Nachkomme von ihm ein ewiges Königtum antreten werde, das für immer Bestand hat. Auf diese Weise baut nicht David dem Herrn ein Haus, in dem er wohnen kann, sondern Gott selbst baut dem David ein Königshaus. Wörtlich sagt Gott durch Natan zu David: „Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben; dein Thron soll auf ewig Bestand haben.“ (2 Sam 7,16)
Genau dies hat sich in der Menschwerdung des Sohnes Gottes erfüllt.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag B in vollem Wortlaut!
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