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30.08.2014 04:58:58
Den Terror aufhalten: die DBK zur Situation im Irak
(dbk.de) In einer Erklärung vom 28. August 2014 hält der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz betreffend die Situation im Irak und in Syrien fest:
"Gemeinsam mit Papst Franziskus und den Bischöfen im Irak fordern wir: Der Terror muss aufgehalten werden, und die unzähligen Vertriebenen müssen die Chance erhalten, zügig in ihre Heimat zurückzukehren. Deshalb begrüßen wir es, dass die Staatengemeinschaft in diesen Tagen intensiv über eine wirkungsvolle Bekämpfung der ISIS-Terroristen berät. In Deutschland wird vor allem über die Lieferung von Waffen an die kurdischen Kämpfer diskutiert, die sich dem Ansturm von ISIS entgegenstellen. Dazu möchten wir als Bischöfe festhalten: Militärische Maßnahmen, zu denen auch die Lieferung von Waffen an eine im Konflikt befindliche Gruppe gehört, dürfen niemals ein selbstverständliches und unhinterfragtes Mittel der Friedens- und Sicherheitspolitik sein. Sie können aber in bestimmten Situationen auch nicht ausgeschlossen werden, sofern keine anderen – gewaltfreien oder gewaltärmeren – Handlungsoptionen vorhanden sind, um die Ausrottung ganzer Volksgruppen und massenhafte schwerste Menschenrechtsverletzungen zu verhindern. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die rechtliche Pflicht der Staaten, gegen Völkermord aktiv tätig zu werden, und die sogenannte ‚Schutzverantwortung’ (responsibility to protect) zur Abwehr schlimmster, viele Menschen bedrohender Verbrechen. Diese Maßgabe entspricht den Grundsätzen der katholischen Lehre über den gerechten Frieden."
Link: Erklärung im vollen Wortlaut
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30.08.2014 04:50:57
Gottes Wege sind oft anders, immer aber wunderbar
(stjosef.at/predigten) (JSp) Im Vaterunser beten wir zu Gott: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“ Das Evangelium dieses Sonntags zeigt uns auf, wie schwer wir Menschen uns bisweilen tun, den Willen Gottes zu erkennen und ihm gemäß unser Leben zu gestalten.
Da erzählt Jesus den Aposteln von seinem bevorstehenden Leiden und Sterben. Er tut dies in voller Bereitschaft, seinen eigenen Tod anzunehmen und sein Leben als Opfer liebender Hingabe darzubringen. Petrus aber ist empört! Wie kann Jesus so etwas bevorstehen? Wie kann er dieses Unrecht, das er von seinen Feinden erleiden soll, akzeptieren? Eben darum macht Petrus dem Herrn sogar Vorwürfe und sagt: „Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht geschehen!“
Petrus tut sich eben schwer damit, den Willen Gottes zu erkennen und anzunehmen. Seine eigenen Pläne hätten anderes mit Jesus im Sinn, denn er will scheinbar nur das Beste: Petrus erwartet wohl, dass Jesus in irdischer Macht und im Glanz allgemeiner Anerkennung als König des Hauses Israel eingesetzt wird und dass so auch politisch wieder ein Zustand der Freiheit von der Besetzung durch die römischen Feinde hergestellt wird. Aber nein, das ist nicht der Wille Gottes für seinen Messias!
Denn Gott hat in seinem Heilsplan vorgesehen, „dass sein Messias leiden werde“ (Apg 3,18c) und er durch sein Leiden zur Herrlichkeit gelangen sollte.
Lesen Sie die Homilie zum 22. Sonntag im Jahreskreis A (31.08.2014) in vollem Wortlaut!
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23.08.2014 11:27:15
Damit sie das Leben haben: ein neues Buch von Bischof Klaus Küng
(dsp.at) In seinem Jubiläumsjahr – 25 Jahre Bischofsweihe und 10 Jahre Diözesanbischof in St. Pölten – erscheint im Verlag Friedrich Pustet das erste Buch von Bischof Klaus Küng. „Damit sie das Leben haben“ ist eine Zusammenstellung von Predigten, Vorträgen, Publikationen und Medienbeiträgen zu den drei Themenbereichen, die Küng ein besonderes Anliegen sind: Leben mit Gott, Ehe und Familie sowie Lebensschutz. Das Buch mit einem Geleitwort von Kardinal Christoph Schönborn umfasst 20 Kapitel auf insgesamt 216 Seiten und ist ab September im Buchhandel erhältlich.
„In den vergangenen Jahren habe ich – bei verschiedenen Veranstaltungen und vor unterschiedlichem Publikum – eine Reihe von Vorträgen und Reden gehalten“, schreibt Bischof Küng im Vorwort zu seinem Buch. „Wiederholt wurde der Wunsch an mich herangetragen, diese Texte einmal gesammelt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So habe ich mich entschlossen, dies mit dem vorliegenden Buch zu tun.“ Küng möchte mit seinen Beiträgen „Anstoß geben“ und „Argumente in die verschiedenen öffentlichen Debatten einbringen, die Berücksichtigung verdienen“. Christen hätten den Auftrag, „ihren Glauben in der Welt von heute zu bekennen. „Mit der vorliegenden Publikation verfolge ich die Absicht, dazu gewisse Motivations- und Argumentationshilfen zu geben“, so Küng.
Das doppelte Jubiläum von Bischof Küng sei eine „gute Gelegenheit, einmal über diesen bescheidenen Vorarlberger nachzudenken, der aus der kirchlichen Landschaft Österreichs nicht mehr wegzudenken ist“, schreibt Schönborn in seinem Geleitwort. Alle Beiträge des vorliegenden Bandes kreisten „um jene Themen, die Bischof Klaus unter den Nägeln brennen“. Immer wieder kreise Küngs „erste Sorge um die Familien, die Fragen der Bioethik und des Lebensschutzes von der Zeugung bis zum natürlichen Ende“, so Schönborn. Küng setze sich dafür ein, dass „sie das Leben haben“, wie der Titel des vorliegenden Buches sage. „Auch und gerade in der heutigen, zunehmend lärmenden Gesellschaft ist seine Stimme eine, die gehört und respektiert wird, die man nicht missen möchte. Davon legen die hier versammelten Texte Zeugnis ab.“
Küng, Klaus: Damit sie das Leben haben. Leben mit Gott – Ehe und Familie – Lebensschutz
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2014
ISBN: 978-3-7917-2617-5, 216 Seiten, gebunden, EUR 25,70
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23.08.2014 11:25:18
Das Glaubensbekenntnis des Apostels Petrus
(stjosef.at/predigten)(JSp) Welchen Eindruck machte Jesus auf die Menschen seiner Zeit? Wie erlebten sie ihn, als wen sahen sie ihn an? Gewiss ist das Urteil der Menschen nicht unfehlbar; allzu oft lassen wir uns nur vom äußeren Eindruck leiten, den jemand auf uns macht, und übersehen dabei das Eigentliche dieser Person.
So wurde auch unser Herr Jesus Christus von vielen Menschen, die ihm begegneten oder die ihn vom Hörensagen kannten, nach herkömmlichen Kriterien eingestuft: Er sei – so sah und hörte man ja – ein Wundertäter, ein Heiler, ein Exorzist. In seiner Verkündigung wirke er auf viele wie einer der großen Propheten, die es früher gegeben habe. Er sprach ja machtvoll vom Reich Gottes; er war ein Lehrer der Weisheit, ein Rabbi, der seine Schüler um sich sammelte und einen Kreis von Männern und Frauen hatte, die sich für ihn interessierten und ihn begleiteten.
Manche wurden noch konkreter und sahen in Jesus den wiederauferstandenen Johannes den Täufer: Denn dieser war von König Herodes Antipas enthauptet worden, weil er es gewagt hatte, das ehebrecherische Leben des Königs zu kritisieren. Doch die Frage blieb im Raum stehen: Wer ist dieser umherziehende und predigende Jesus wirklich, der mit einem einzigartigen Anspruch auftritt und sich doch in Demut und Liebe zu den niedrigsten und verlassensten Menschen hinwendet und den umkehrwilligen Sündern die Vergebung Gottes zuspricht?
Lesen Sie die Predigt vom 21. Sonntag im Jahreskreis A (24.08.2014) in vollem Wortlaut!
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16.08.2014 12:55:47
Papstbesuch in Korea: Seligsprechungen, Gedenken an abgetriebene Kinder
(radiovatikan.de) Nach einem der spirituellen Höhepunkte der fünftägigen Reise von Papst Franziskus an diesem Samstagmorgen (Ortsorzeit) und der Seligsprechung von 124 Märtyrern im Zentrum der südkoreanischen Hauptstadt hatte Papst Franziskus einen etwas kleineren, aber dafür umso wichtigen Programmpunkt: der Besuch im Zentrum für Menschen mit Behinderung in Kkottongnae.
90 Kilometer von Seoul, in dem Ort Kkottongnae, in der Diözese von Cheongju, befindet sich das „House of Hope“ (Haus der Hoffnung). Es bietet Platz für ungefähr 150 Patienten und für 50 Waisenkinder. Mehr als 70 Mitarbeiter der Einrichtung erwarteten ebenso den Papst.
Papst Franziskus befolgte die Regeln des Respekts des Hauses und zog sich die Schuhe aus, bevor er das Gesundheitszentrum besuchte. Ein kleines Mädchen in traditioneller Kleidung begrüßte ihn und überreichte ihm eine „Girlande“, die er sich sofort umhängte.
In einer kleinen Kapelle traf er dann auf die schwerbehinderten Menschen, einige von Ihnen im Rollstuhl. Papst Franziskus legte seien Hand auf die Köpfe und wechselte mit den Menschen einige Wörter. Nach einer kleinen choreographischen und musikalischen Einlage der Kinder ging die Reise für Papst Franziskus weiter. Auf den Weg zu dem Treffen mit der Ordensvertretern der „School of Hope“ stoppte er vor dem „Garten zum Gedenken der abgetriebenen Kinder“. Begleitet wurde der Papst von Vertretern der koreanischen Pro-Life-Gruppen sowie dem koreanischen Missionar Lee Gu-won, der keine Arme und Beine hat.
Lange Augenblicke verharrte er mit gefalteten Händen und geneigtem Kopf vor dem Rasen mit weißen Holzkreuzen, bevor er sich zum Abschluss bekreuzigte. Die Gedenkstätte gehört zu einem katholischen Therapie- und Erholungszentrum im Landkreis Eumseong südöstlich von Seoul.
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16.08.2014 12:52:15
Das Heil in Christus soll allen Menschen zuteilwerden
(stjosef.at/predigten) (JSp) Unser Heiliger Vater Papst Franziskus unternimmt derzeit eine Pastoralreise nach Südkorea. Er ist schon seit Donnerstag (14. August) dort und wird morgen Montag (18. August) wieder nach Rom zurückfliegen. Die Reise steht ganz im Zeichen des missionarischen Aufbruchs, denn Korea ist ein Land, in welchem die Kirche stark wächst.
Der christliche Glaube kam ursprünglich durch Laien aus China nach Korea; später folgten Priester und Bischöfe nach. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Gläubigen verfolgt; es gab insgesamt 10.000 Märtyrer. Am Samstagmorgen fand eine feierliche Seligsprechung von 124 Märtyrern in Seoul durch den Papst statt. „Der Sieg der Märtyrer und ihr Zeugnis für die Liebe Gottes bringen heute weiter Frucht in Korea“, sagte Papst Franziskus in seiner Festpredigt. Der Blutzoll der Märtyrer sei für die Anfänge der Kirche Koreas entscheidend gewesen und präge bis heute das Selbstverständnis vieler Gläubiger. Johannes Paul II. hatte bei seinem Koreabesuch 1984 bereits 103 Märtyrer seliggesprochen.
Zeigen uns diese Ereignisse nicht in beispielhafter Weise die Wahrheit des heutigen Evangeliums sowie der Lesungen dieses Sonntags? Das Heil Gottes – die Erlösung in Jesus Christus – soll allen Menschen zuteilwerden. Das jüdische Volk wurde von Gott zuerst erwählt, doch sollte diese Erwählung sich ausweiten auf den Kreis aller Menschen. Die Geschichte des Christentums legt dafür Zeugnis ab. Die Kirche aus den Juden wurde zunehmend zu einer Kirche aus den Heiden.
Lesen Sie die Predigt zum 20. Sonntag im Jahreskreis A (17.08.2014) in vollem Wortlaut!
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13.08.2014 15:41:41
Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!
(radiovatikan.de) Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!“ Das sagte Papst Franziskus an die Adresse des „Islamischen Staates“ im Irak; er äußerte sich nach dem traditionellen Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Franziskus zeigte sich tief erschüttert über die Nachrichten aus dem Zweistromland – Mord, Vertreibung und Gewalt jeder Art gegen Minderheiten, die von den Terrorkämpfern des „Kalifates“ verübt werden.
„Tausende Menschen, darunter viele Christen, wurden brutal aus ihren Häusern verjagt; Kinder sind an Hunger und Durst während der Flucht gestorben; Frauen wurden entführt; Gewalt jeder Art, Zerstörung religiöser, historischer und kultureller Güter. All das beleidigt Gott und die Menschheit schwer. Man kann nicht Hass im Namen Gottes bringen! Man macht nicht Krieg im Namen Gottes!“
Zugleich dankte Franziskus allen jenen, die den Bedrängten Hilfe zukommen lassen. Er vertraue, so der Papst „auf eine wirksame politische Lösung auf internationaler und lokaler Ebene“, die im Irak die aktuellen „Verbrechen“ beende und das Recht wiederherstelle. Zum Zeichen seiner Nähe habe er Kardinal Fernando Filoni zu seinem Persönlichen Gesandten im Irak ernannt. Kürzer äußerte sich der Papst zum Wiederaufflammen des Krieges im Gazastreifen, der den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern nur verschlimmere. Auch zum Gebet für die Opfer des Ebola-Virus rief der Papst auf.
Papst Franziskus besucht vom 13.-18. August Südkorea.
Programm der Papstreise.
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13.08.2014 15:38:22
Vom Himmel aus ist Maria uns allen nahe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir preisen Gott für alles Große, das er an Maria getan hat. Er hat in Liebe herabgesehen auf seine demütige Magd und sie erwählt, die jungfräuliche Mutter des Erlösers Jesus Christus zu werden. Nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes wurde sie mit Leib und Seele in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen. „Denn ihr Leib, der den Urheber des Lebens geboren hat, sollte die Verwesung nicht schauen“ (Präfation).
Ist Maria aber nun entrückt in die himmlische Herrlichkeit? Ist sie gar fern von uns und uns nicht mehr zugänglich? Manche Menschen befürchten dies und haben eben deshalb Vorbehalte gegen die Verehrung der in den Himmel aufgenommenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Sogar manche Theologen sehen hier Schwierigkeiten.
Und doch bewährt sich hier der Glaubenssinn des Volkes Gottes: Die Gläubigen aller Zeiten haben immer wieder voll Vertrauen die Nähe der Gottesmutter Maria erfahren und sich ihrer Fürbitte anvertraut. Sie sind darin nicht enttäuscht worden, denn Maria wurde von Gott nicht in die Ferne gerückt, sondern sie ist uns gerade in ihrer Verherrlichung bei ihrem Sohn im Himmel auf einzigartige Weise nahe gekommen.
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel im Wortlaut!
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09.08.2014 13:24:21
Päpstliche Einladung zu Gebet für den Irak
(radiovatikan.de) „Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten.“ Das schreibt Papst Franziskus in einer Twitter-Botschaft von diesem Samstagmorgen. In den nicht-deutschen Fassungen des Tweet ist ausdrücklich von einem „speziellen Gebet“ bzw. einer „Fürbitte“ die Rede. Franziskus ist ausgesprochen besorgt über das Vorgehen von Dschihadisten gegen Christen und Jesiden im Irak. Darum schickt er auch den Präfekten seiner Missionskongregation, Kardinal Fernando Filoni, als Sondergesandten in die Region. Filoni war Päpstlicher Nuntius in Bagdad und hat aus dieser Zeit noch viele Kontakte im Irak. Auch eine Twitter-Botschaft von Franziskus vom Freitagabend lädt zum Gebet für alle leidenden Menschen im Irak ein. Im September vergangenen Jahres hatte der Papst auf dem Petersplatz in Rom ein Friedensgebet für Syrien gehalten; auch damals lud er katholische Pfarreien und Bewegungen weltweit zu ähnlichen Initiativen ein.
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09.08.2014 13:17:43
Jesus Christus mit ins Boot nehmen
(news.stjosef.at) Nach der wunderbaren Speisung der weit über fünftausend Menschen zog sich Jesus in die Einsamkeit zurück, um zu seinem himmlischen Vater zu beten. Er stieg dazu auf einen Berg und verbrachte fast die ganze Nacht im Gebet.
Die Jünger waren inzwischen im Boot unterwegs, und ein heftiger Sturm machte ihnen zu schaffen. Das war selbst für erfahrene Fischer keine einfache Situation; wie würde dies wohl ausgehen? Als dann in der vierten Nachtwache Jesus auf dem See wandelnd ihnen entgegen kam, spielten ihre Nerven verrückt, und sie bekamen Angst: Denn sie meinten ein Gespenst zu sehen.
Jesus aber beruhigte sie mit Worten des Trostes und der Zuversicht; so fassten sie Vertrauen. Bei Petrus ging dies so weit, dass er auf das Wort „Komm!“ Jesus auf dem See entgegen ging. Als Petrus aber plötzlich zweifelte und es mit der Angst zu tun bekam, drohte er zu sinken. Da streckte ihm der Herr die rettende Hand entgegen, und plötzlich waren sie beim Boot. Als Jesus ins Boot gestiegen war, legte sich der Sturm.
Lesen Sie die Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr A, in vollem Wortlaut!
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02.08.2014 12:36:40
Weltkriegsgedenken 2014: Nichts dazu gelernt?
(dsp.at) Die Menschheit hat aus dem Ersten Weltkrieg als einer "Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes" mit Millionen Toten anscheinend nichts dazugelernt. Das hat Bischof Klaus Küng im Rahmen des Weltkriegsgedenkens im Dom von St. Pölten mit Blick auf die aktuellen Konfliktherde im Nahen Osten, Afrika und der Ukraine betont.
Der Erste Weltkrieg habe nicht zur Versöhnung geführt, sondern den Boden für den Zweiten Weltkrieg bereitet, sagte Küng bei einem Totengedenken zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren am vergangenen Sonntag im St. Pöltner Dom. "Wir haben seither Frieden, einen unglaublichen Wohlstand, gehören zu den reichsten Ländern der Welt, aber den Frieden in der Welt, den gibt es nicht", so der Bischof. Explizit verwies Küng in diesem Zusammenhang auf die "Auslöschung" der Christen im Irak, die Kriege in Syrien, der Ukraine und die blutigen Konflikte im Heiligen Land wie auch in Zentralafrika.
"Anscheinend sind die Menschen nicht fähig, dazu zu lernen", sagte der Bischof. Es sei richtig, für die Gefallenen aller Kriege zu beten und Gott um Frieden zu bitten. Letztlich notwendig sei aber Bekehrung, hob Küng hervor. "Das betrifft auch uns selbst, damit wir uns nicht so verhalten, als würde es uns persönlich nichts angehen, wenn wir Tag für Tag von den Gräueln der Kriege vernehmen."
Auf Anregung der Österreichischen Bischofskonferenz hatten am Sonntag in Pfarren und bei etlichen Kriegerdenkmälern im ganzen Land Besinnungsstunden zum Gedenken an die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien vor 100 Jahren stattgefunden. Dabei wurde der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht und für den Frieden in der Welt von heute gebetet.
Link: Ansprache von Bischof Klaus Küng zum Weltkriegsgedenken.
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02.08.2014 12:34:22
Das wirklich Entscheidende im Leben ist Geschenk
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wer wirtschaftlich denkt, ist es gewohnt, Kosten und Nutzen oder Aufwand und Ertrag gegenseitig zu verrechnen. Dies hat gewiss seine Berechtigung überall dort, wo es um ökonomische Planung und Kalkulation geht. Allerdings: Nicht das ganze Leben lässt sich mit dieser Logik des Marktes, die oft eine Logik des Geldes ist, erklären und ordnend gestalten. Unzweifelhaft gibt es Grenzen des Marktes und Grenzen dessen, was man sich mit Geld erkaufen kann. Materielle Güter haben einen Wert, den man mit Geld aufwiegen kann, und auch Nahrungsmittel werden oft für Geld angeboten. Doch lebt der Mensch bekanntlich nicht nur vom Brot allein (vgl. Dtn 8,3; Mt 4,4).
Die wahren Werte des Menschseins und des Zusammenlebens in der Familie und mit anderen lassen sich nicht kaufen. Liebe, Treue, Freundschaft, Anteilnahme, Fürsorge – das sind Werte, die sich nicht mit etwas Materiellem aufwiegen lassen. „Böte einer für die Liebe den ganzen Reichtum seines Hauses, nur verachten würde man ihn.“ (Hld 8,7) Es gibt eben nicht nur eine Logik des Marktes, also des vertraglich vereinbarten Gütertausches, wo gemäß dem Prinzip der Gerechtigkeit jeder Leistung eine Gegenleistung entspricht; und auch die Logik der Politik im Sinne von Mechanismen zur Umverteilung des Gewinns ist nicht ausreichend. Wir würden hier den Menschen unter seinem eigentlichen Wert behandeln, wenn wir ihn nur dem Diktat der Wirtschaft und des Geldes unterwerfen wollten. Wo dies geschieht, wird das eigentlich Wichtige im Leben übersehen. Es braucht nämlich auch eine Logik des Geschenks ohne Gegenleistung, wo einer einfach für den anderen da ist in Liebe, wo wir geben, ohne zu zählen oder zu rechnen, und wo wir auch empfangen dürfen, ohne dass uns jemand auffordert, doch eine Gegenleistung dafür zu erbringen.
Lesen Sie die Predigt zum 18. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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26.07.2014 10:49:45
Das Gesamtprogramm des Verlags St. Josef
(verlag.stjosef.at) Der Verlag St. Josef ist ein dem kirchlichen Zweck des Apostolats verpflichteter, nicht gewinnorientierter Eigenverlag der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain bei St. Pölten.
Im Verlagsprogramm finden sich zwei Bücher über den heiligen Josef: „St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron“, zusammengestellt von Josef Seeanner und Werner Schmid, sowie „Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche“ von Tarcisio Stramare.
Auf das kirchliche Lehramt beziehen sich in direkter Weise die Bücher „Was Petrus uns gesagt hat. Der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich vom 19.-21. Juni 1998), das von Werner Schmid herausgegebene Buch „Das verschwiegene Konzil. Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich gelehrt hat“ (mit entscheidenden Texten des Vaticanum II) sowie ein Buch mit Beiträgen des verstorbenen Bischofs Kurt Krenn: „Worte auf dem Weg“.
Der Fachtheologie gehören an die exegetischen Bücher von Josef Seeanner „Die Barmherzigkeit (Eleos) im Matthäusevangelium. Rettende Vergebung“ und von Michael Seeanner „Siehe, die Magd des Herrn (Lk 1,38)“ sowie das moraltheologische Buch von Josef Spindelböck „Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik“.
Aus dem Bereich der Philosophie werden die Werke „Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie“ von Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), das Buch „Capax Dei. Die Gott-Fähigkeit des Menschen. Philosophische Aspekte“ von Bischof Kurt Krenn und die Studie “La sostanza nel Commento di san Tammaso alla Metafisica di Aristotele con particolare riferimento all′atto di essere” von Marc Hausmann angeboten.
Auf das Leben aus dem Glauben beziehen sich die Bücher “Christlich glauben und leben” von Josef Spindelböck sowie “P. Marcell OCD: Ruf der Liebe. Auf Umwegen in den Karmel“ und die Kleinschrift „Der Geist des hl. Philipp Neri in seinen Maximen und Merksätzen“.
Am umfangreichsten ist inzwischen die Reihe „Caterina von Siena“. Bereits 10 Bände wurden von Werner Schmid herausgegeben. Dazu zählen die „Legenda minor“ des Tommaso Caffarini („Erinnerungen eines Zeitzeugen“, das Supplementum des Tommaso Caffarini („Biographische Ergänzungen zu Caterina von Siena“), die „Legenda Maior“ des Raimund von Capua („33 Jahre für Christus. Das Leben der hl. Caterina von Siena“) und „Der Prozess von Castello. Zeugenaussagen über die hl. Caterina von Siena“. In der Edition „Sämtliche Briefe“ liegen bereits vor: „An die Männer der Kirche I und II, An die Ordensfrauen, An die Frauen in der Welt, An die Männer der Politik, An verschiedene Adressaten".
Von der heiligen Caterina von Siena ist auch ein Video erhältlich, das bereits auf EWTN gesendet wurde: „Caterina von Siena. Auf den Spuren einer großen Frau“ (DVD oder Blu-ray).
Auch ein Kinderbuch gibt es im Verlag St. Josef: „Guten Morgen, Maria! Ein Gespräch zwischen einem kleinen Fisch und der Gottesmutter“ von Christian Poschenrieder.
Bestellen Sie direkt unter http://verlag.stjosef.at, über Amazon.de oder im Buchhandel!
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26.07.2014 10:28:13
Ein Wunsch steht dir frei
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Wünsch Dir etwas, und es wird in Erfüllung gehen!“ Eine solche Einladung und Aufforderung, wie sie beispielsweise von einer guten Fee in einem Märchen ausgesprochen wird, klingt verlockend. Vielleicht sind es sogar drei Wünsche, die hier offen sind. Aber die muss man sich gut überlegen. Denn wie leicht wünscht sich der Mensch etwas vordergründig Erstrebenswertes, das sich im Nachhinein als nicht gut für ihn erweist!
In ähnlicher Weise wird in der Lesung aus dem ersten Buch der Könige vom jungen König Salomo berichtet. Gott selbst forderte ihn auf: „Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.“ Doch Salomo ist weit davon entfernt, voreilig zu handeln und sich irgendetwas zu wünschen. Er hätte sich ein langes Leben, Reichtum oder den Tod seiner Feinde erbitten können. Das tut er jedoch nicht. Der junge Salomo weiß um seine begrenzten Fähigkeiten. Vor allem aber fehlen ihm noch die Einsicht und die Erfahrung. Und genau darum bittet er nun Gott! „Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?“ (1 Kön 3,9) Daraufhin schenkt ihm Gott die Gabe der Weisheit und alles Übrige dazu, was er nicht zu wünschen gewagt hatte.
Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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22.07.2014 21:37:34
Jungframilientreffen in Pöllau mit 1000 Teilnehmern beendet
(kathpress.at) Ein Sommercamp der besonderen Art ist am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen: Insgesamt an die 1.000 Menschen - junge Eltern mit ihren Kindern sowie Freiwillige - haben am bereits 12. Jungfamilientreffen im oststeirischen Pöllau teilgenommen, das vom 15.-20. Juli unter dem Motto "Hoffe auf den Herrn, und sei stark! Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!" stattgefunden hat. Veranstalter war die von der Österreichischen Bischofskonferenz getragene "Initiative Christliche Familie" (ICF).
Für Robert Schmalzbauer, der vom ICF für die Veranstaltung zuständig ist, war das diesjährige Treffen ein voller Erfolg. Viele Familien seien "voll Freude und reich beschenkt" in den Alltag zurückgekehrt. Insgesamt hätten über 175 Jungfamilien bei der schon traditionellen Mischung aus geistlicher Feier, Vorträgen, abwechslungsreichem und dem jeweiligen Alter angepasstem Kinderprogramm auftanken und sich dabei mit anderen Familien austauschen und vernetzen können. Die Zielgruppe des Treffens waren wie auch schon in den Vorjahren junge Ehepaare und Familien mit Kindern bis 13 Jahren.
Eine Woche vor dem Jungfamilientreffen hatte vom 8.-13. Juli das Pöllauer Jugendtreffen stattgefunden. Beide Veranstaltungen werden u.a. von der Pfarre Pöllau und von Patres der Johannesgemeinschaft maßgeblich getragen und mitgestaltet.
Informationen: www.christlichefamilie.at
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22.07.2014 21:33:26
Neue Vorschläge für die pastorale Sorge bezüglich der Wiederverheirateten
(news.stjosef.at) Die internationale theologische Zeitschrift „Nova et Vetera“ veröffentlicht auf der Website www.nvjournal.net und demnächst auch in gedruckter Form einen wissenschaftlichen Beitrag mehrerer Professoren aus dem Dominikanerorden und dessen Umfeld. Er trägt im englischen Original den Titel „Recent Proposals for the Pastoral Care of the Divorced and Remarried: A Theological Assessment” und ist gedacht als Antwort auf neue Vorschläge für die pastorale Sorge bezüglich der Geschiedenen und Wiederverheirateten, wie sie vor allem durch Walter Kardinal Kasper formuliert worden waren. Angesichts der bevorstehenden Bischofssynoden über die Familie wollen die Autoren John Corbett OP, Andrew Hofer OP, Paul J. Keller OP, Dominic Langevin OP, Dominic Legge OP, Kurt Martens, Thomas Petri OP, Thomas Joseph White OP einer sachbezogenen Diskussion der betreffenden Vorschläge gemäß den kirchlichen Lehrvorgaben, die auf Schrift und Tradition der Kirche verweisen, dienen. Die Autoren schreiben: „Unser Ziel bei diesem Vorhaben ist es, der Kirche bei der Reflexion dieser Schlüsselfragen eine Hilfe zu geben. … Wir hoffen, dass diese Beurteilung auf diese Weise als wissenschaftliche Referenz für die Hirten der Kirche dienen kann sowie auch als Ausgangspunkt für eine weitergehende Diskussion über ein Thema von großer Bedeutung.“
Die Autoren sind überzeugt: „Es kann schwer sein, die Lehre der Kirche über Ehe, Scheidung, menschliche Sexualität und Keuschheit anzunehmen. Christus selber sah das, als er sie verkündigte. Diese Wahrheit bringt jedoch eine authentische Botschaft der Freiheit und Hoffnung mit sich: Es gibt einen Ausweg aus Laster und Sünde. Es gibt einen Weg nach vorne, der zu Glück und Liebe hinführt. Indem die Kirche diese Wahrheiten in Erinnerung ruft, hat sie Grund dazu, die Aufgabe der Evangelisierung in unserer eigenen Zeit mit Freude und Hoffnung anzunehmen.“
Der wissenschaftliche Diskussionsbeitrag erscheint zeitgleich in fünf Sprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch). In Deutsch wird der Artikel im Forum Katholische Theologie publiziert.
Link zur deutschen Fassung des Artikels
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18.07.2014 18:06:23
Papst ruft zum Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten auf
(radiovatikan.de) Papst Franziskus trauert um die Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine. Er habe die Nachricht von dem Absturz der Malaysian Airlines in dem Krisengebiet „mit Bestürzung“ gehört, heißt es einer Mitteilung aus dem Vatikan von diesem Freitag. Franziskus bete für die zahlreichen Opfer des Unfalls und ihre Familien. Gleichzeitig rufe er neuerlich die Konfliktparteien dazu auf, in der angespannten Lage zwischen der Ukraine und Russland Lösungen des Dialogs zu finden, „um den Verlust weiterer schuldloser Menschenleben zu vermeiden“.
„Pray for MH17“, steht auf einer Anzeigetafel im Flughafen von Kuala Lumpur. Nach dem Absturz einer Boeing der Malaysia Airlines in der Ostukraine, deren wahrscheinlicher Auslöser eine Boden-Luft-Rakete war, herrscht nicht nur in den Herkunftsländern der fast 300 Todesopfer Trauer und Schock. International sorgte der Vorfall am Freitag für empörte Reaktionen.
Papst Franziskus hat an diesem Freitagmorgen den Präsidenten Palästinas, Mahmud Abbas, und den Präsidenten Israels, Shimon Peres, angerufen. Das gab der Vatikan bekannt. Er setzte damit seine Bitte fort, nicht aufzuhören für den Frieden zu beten. Am 8. Juni hatte der Papst im Anschluss an seiner Reise ins Heilige Land die beiden und den Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios, zu Friedensgebeten in den Vatikan eingeladen.
Er habe den beiden Gesprächspartnern seine große Sorge um den aktuellen Konflikt mitgeteilt, so der Vatikan in einer Pressemeldung. Er betrachte die beiden weiterhin als Männer des Friedens und bitte sie, weiter für den Frieden zu beten. Er bat ebenfalls darum, sich bei allen Verantwortungsträgern in dem Konflikt dafür einzusetzen, dass die Feindseligkeiten enden, sich für eine Kampfpause und weiterhin für Frieden und Versöhnung einzusetzen.
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18.07.2014 18:00:41
Das Gleichnis Jesu vom Unkraut im Weizen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Reihe der Gleichnisse vom Reich Gottes setzt sich auch im Evangelium dieses Sonntags nach Matthäus fort. Jesus offenbart die Wahrheit des Heils; denn der himmlische Vater hat ihn in die Welt gesandt. Doch nur im Glauben ist das rechte Verständnis der Worte Jesu und seiner Gleichnisse möglich.
Auch diesmal ist es zunächst ein Gleichnis, das mit der Aussaat und der Ernte zu tun hat. Der Herr des Ackers sät guten Samen aus; über Nacht jedoch kommt sein Feind vorbei und sät Unkraut unter den Weizen. Als dann die Knechte des Gutsherrn das Wachstum sowohl der guten Frucht als auch des Unkrauts bemerken, wollen sie das Unkraut ausreißen. Der Herr des Ackers jedoch untersagt ihnen dies jedoch, denn – wie er sagt – „sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte“ (Mt 13,29-30a).
In der Auslegung, die Jesus den Aposteln anschließend gibt, spricht er vom Sämann als dem Menschensohn. Das ist er selber; er sät den guten Samen aus, und dieser gute Samen sind die „Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel“ (Mt 13,38-39).
Lesen Sie die Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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12.07.2014 10:59:22
Äbtissinenweihe im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld
(stjosef.at/kloster-marienfeld.at) Im Zisterzienserinnenkloster Abtei Marienfeld fand am 11. Juli 2014, dem Hochfest des hl. Benedikt, die Benediktion der am 21. Mai 2014 neugewählten Äbtissin Sr. DI Maria Hedwig Pauer durch den Generalabt des Zisterzienserordens Dom Mauro-Giuseppe Lepori statt. Ihr Wahlspruch lautet „Sub Tuum Praesidium“ (Unter deinen Schutz und Schirm) und bezieht sich auf eines der ältesten Mariengebete gleichen Namens. Zur Gründungsgeschichte heißt es auf der Website des Klosters: „Marienfeld ist eine Tochtergründung der Zisterzienserinnenabtei Mariastern-Gwiggen in Vorarlberg. Seine Entstehung – unweit des damaligen ‚Eisernen Vorhangs′ – steht in enger Verbindung mit der ‚Wallfahrt für die Kirche′ zu Unserer Lieben Frau im nahegelegenen Maria Roggendorf. … Unter der geistlichen Führung des Wallfahrtsdirektors, Hans Hermann Groër reifte schon bald in den Herzen besonders jugendlicher Pilger der Gedanke, dass in der Nähe der Wallfahrtskirche ein Kloster gegründet werden sollte: eine Stätte gottgeweihten Lebens und ständigen Gebetes in den großen Anliegen von Kirche und Welt. … Die Grundsteinweihe erfolgte am 7. September 1975. Mit der Weihe des Gotteshauses durch den damaligen Wiener Erzbischof, Kardinal Dr. Franz König, am 14. November 1982 begannen acht Schwestern aus der Gründungsabtei Mariastern das monastisch-kontemplative Leben im neuerbauten Kloster. ... Am 14. November 1982 begannen acht von der Gründungsabtei Mariastern – Gwiggen entsandte Schwestern das klösterliche Leben in Marienfeld, zunächst im Status eines abhängigen Priorates; die Ausbildung nachkommender Schwestern lag weiterhin in den Händen des Mutterklosters. Am 17. April 1991 konnte Marienfeld als Selbständiges Priorat errichtet und mit der Aufnahme der ersten Novizin ein eigenes Noviziat begründet werden. Am 29. März 2000 wurde das Kloster zur Abtei erhoben und die seit der Gründung amtierende Priorin, Sr. Maria Benedikta Deninger OCist, als erste Äbtissin gewählt und eingesetzt. Inzwischen ist der Konvent auf achtzehn Schwestern angewachsen.“ – Link: http://www.kloster-marienfeld.at
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12.07.2014 10:47:46
Von der guten Frucht, die bleibt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Oftmals hat unser Herr Jesus Christus zu den Menschen in Gleichnissen gesprochen. Er verwendete dabei Bilder aus der Natur und von Ereignissen des Alltags. So ist einerseits ein unmittelbarer Zugang gegeben, andererseits wird die Botschaft vom Himmelreich geschützt gegen den Zugriff jener, welche meinen, sie könnten sich ohne Bekehrung des Herzens dieser von Gott geoffenbarten Wahrheiten gleichsam bemächtigen, im Sinne einer Selbsterlösung durch eine angeblich höhere Erkenntnis (Gnosis).
Nicht von ungefähr zeigt sich beim Evangelium dieses Sonntags die Schwierigkeit des rechten Verständnisses. Wer nämlich sein Herz nicht zu Gott hin wendet und nicht umkehren will, der kann noch so viel hören und sehen: es wird ihm nichts nützen, da er nicht glaubt und das Wort auf diese Weise keine Frucht bringt in seinem Herzen.
Wer hingegen als Jünger Jesu bereit ist, in seine Schule zu gehen und sich der Bekehrung des Herzens unterzieht, der wird vom Herrn selber eingeführt in das rechte Verständnis seiner Worte und Gleichnisse. In diesem Fall geht es konkret um einen Sämann, der den Samen aussät, und je nach der Beschaffenheit des Bodens, wohin der Same fällt, bringt dieser entweder keine Frucht oder nur vorübergehende oder aber bleibende.
Damit das Gotteswort reiche Frucht bringt (30, 60 oder gar 100fach), braucht der Hörer ein Herz, das dem Wort gleichsam einen guten Boden bereitet. Hier kann sich das Wort verankern, hier mag es keimen und dann den guten Ertrag zur rechten Zeit bringen.
Lesen Sie die Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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11.07.2014 14:14:15
Kardinal Woelki zum Erzbischof von Köln ernannt
(erzbistum-koeln.de) Papst Franziskus hat den Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki zum neuen Erzbischof von Köln ernannt. Dies wurde heute zeitgleich in Rom, Köln und Berlin bekannt gegeben. Der gebürtige Kölner war seit 2011 Erzbischof von Berlin. „Wir sind dem Heiligen Vater dankbar, dass er Kardinal Woelki zum 94. Nachfolger des Heiligen Maternus ernannt hat, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Oberhirten, der für uns ja kein Unbekannter ist“ so Diözesanadministrator Stefan Heße. „Gemeinsam mit ihm wollen wir die vor uns liegenden Herausforderungen annehmen und uns mit ihm auf den Weg machen, den Gott für die Kirche von Köln bereitet hat.“
Am 30. März 2003 weihte ihn Joachim Kardinal Meisner zum Weihbischof in Köln und beauftragte ihn für den Pastoralbezirk Nord des Bistums. Als Wahlspruch wählte sich Woelki einen Vers aus der Apostelgeschichte (5,32): „ Nos sumus testes“ – „ Wir sind Zeugen“. In seinem Bischofswappen findet sich ein Hinweis auf seine Heimatgemeinde „Bruder Klaus“ in Köln-Mülheim, das Rad des Heiligen Bruder Nikolaus von der Flüe.
Papst Benedikt XVI. ernannte Woelki am 2. Juli 2011 zum Erzbischof von Berlin; die Amtseinführung war am 28. August 2011. Im Jahr darauf wurde Erzbischof Woelki am 18. Februar 2012 vom Papst zum Kardinal erhoben. Als solcher nahm er im März 2013 am Konklave zur Wahl von Papst Franziskus teil. Seit April 2014 gehört Woelki der Kongregation für den Klerus im Vatikan an. Bereits vorher war er Mitglied der Kongregation für das Katholische Bildungswesen und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Als „Caritasbischof“ leitet Kardinal Woelki bei der Deutschen Bischofskonferenz die „Kommission für caritative Fragen“ und arbeitet in der „Kommission für geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“.
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05.07.2014 10:44:45
Operation am lebenden Objekt
(bebra-wissenschaft.de) Stefan Heid: Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, 392 Seiten, 16 Abbildungen, Paperback, ISBN 978-3-95410-032-3, Juni 2014, 32,00 €
In diesem Band wird das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) in Bezug gesetzt zum Trienter Konzil (1545–1563), an dessen Liturgiereform es anknüpfte und ohne das es nicht zu verstehen ist. Die Beiträge von Vertretern unterschiedlicher Disziplinen und Ansätze – Kunst- und Musikhistoriker, Liturgiewissenschaftler, Kirchenhistoriker, Fundamentaltheologen und Dogmatiker – versuchen, der Liturgie als einem umfassenden Kulturphänomen gerecht zu werden, und führen zentrale Reformanliegen der beiden Konzile an aussagekräftigen Beispielen vor.
Mit Beiträgen von Jörg Bölling, Harald Buchinger, Ralf van Bühren, Predrag Bukovec, Hans-Jürgen Feulner, Manfred Hauke, Christian Hecht, Stefan Heid, Peter Hofmann, Helmut Hoping, Harm Klueting, Kardinal Kurt Koch, Uwe Michael Lang, Johannes Nebel und Alcuin Reid.
http://www.bebra-wissenschaft.de/verzeichnis/titel/620--operation-am-lebenden-objekt.html
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05.07.2014 10:39:41
Wo unser Herz zur Ruhe kommt ...
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Evangelium dieses Sonntags scheint gut zur Urlaubszeit zu passen, in der sich viele nun befinden. Jesus spricht nämlich davon, dass er seinen Jüngern und allen, die an ihn glauben, Ruhe verschaffen will: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28).
Der Herr hat Verständnis für jene Menschen, die sich mühen und plagen. In allen ihren Sorgen will er ihnen Ruhe schenken für ihre Seele. Damit ist mehr gemeint als das körperliche Ausruhen und das immer wieder nötige Zur-Ruhe-Kommen unseres Geistes. Jesus Christus, unser Erlöser, verheißt uns den Frieden des Herzens: Dieser ist wesentlich ein Friede mit Gott, wie ihn die Welt uns nicht geben kann (vgl. Joh 14,27). Eine derartige Ruhe hat mit Beheimatung zu tun. Denn der Mensch möchte irgendwo zur Ruhe kommen und Frieden finden, da er so oft gehetzt und rastlos unterwegs ist.
Lesen Sie die Predigt am 14. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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30.06.2014 11:26:58
Stephan Burger zum Erzbischof von Freiburg geweiht
(erzbistum-freiburg.de) Der 52 Jahre alte Domkapitular Stephan Burger ist am Sonntag (29. 6.) im Freiburger Münster zum Bischof geweiht und in sein Amt als neuer Erzbischof von Freiburg eingeführt worden. Die Bischofsweihe erfolgte durch den bisherigen Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der nach seinem 75. Geburtstag im August 2013 seinen Amtsverzicht erklärt hatte. Zollitsch wurde bei der Bischofsweihe im überfüllten Freiburger Münster von Kardinal Karl Lehmann (Mainz) und Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) unterstützt. Die beiden Diözesen Mainz und Rottenburg-Stuttgart gehören mit der Erzdiözese Freiburg zur Oberrheinischen Kirchenprovinz, die mit Stephan Burger nun einen neuen Metropoliten hat.
Als Zeichen der Metropolitenwürde bekam Burger am Sonntag - im Auftrag von Papst Franziskus - das so genannte „Pallium“ übergeben: Ein mit sechs schwarzen Kreuzen besticktes weißes Wollband (Stola), das bei liturgischen Feiern über dem Messgewand getragen wird. Traditionell überreicht es der Papst beim jährlichen Patronatsfest der Kirche von Rom, am Fest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni), an die in den vorangegangenen zwölf Monaten von ihm ernannten Erzbischöfe, die als Metropoliten an der Spitze einer Kirchenprovinz stehen. Dies war am Sonntagvormittag in Rom geschehen. Durch die Verleihung bei der Weihe in Freiburg muss Erzbischof Stephan nicht ein Jahr lang auf das Pallium warten.
Der neue Erzbischof verwies in seiner Ansprache auf seinen Leitspruch: „Christus in den Herzen“ (lat.: Christus in cordibus“). Beim Umsetzen dieses Leitspruches brauche er Hilfe, weil es nicht um sein Herz, sondern um die Herzen aller gehe: „Christus will in unseren Herzen Wohnung nehmen, bei uns zuhause sein.“ Dafür will sich Erzbischof Stephan einsetzen - „für Christus und für die Menschen, für Christus und die Kirche“. Damit Christus auch künftig in den Herzen vieler zuhause sein könne, bleibe das Miteinander in der Kirche wichtig – auch in ökumenischer Verbundenheit.“
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30.06.2014 11:25:33
Dank sei Gott für seine Priester
(dsp.at) Auf die gegenwärtigen Herausforderungen des Priesteramtes hat Diözesanbischof Klaus Küng am Sonntag bei der Priesterweihe von Christoph Weiss, Franz Dangl und Thomas Kuziora im Dom zu St. Pölten hingewiesen. Veränderungen in der Lebensweise der Menschen hätten dazu geführt, dass die in den letzten beiden Jahrhunderten praktizierte Seelsorge nur mehr teilweise wirksam sei und neue Formen gesucht werden müssten. Dazu kämen die "vielen, teils aggressiven" Anfragen an die Kirche seitens einer weitgehend säkularisierten Welt. "Da bedeutet Priester werden tatsächlich, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Aber meiner Einsicht nach ist es etwas Faszinierendes und Schönes", so Küng.
Wer sich auf dieses Amt einlässt, brauche eine "uneingeschränkte Dienstbereitschaft und Lauterkeit", betonte der Bischof und verwies auf die Worte Papst Franziskus, der bei einer Begegnung mit Seminaristen von einer "Ganzhingabe des Priester" gesprochen habe. Ein Priester, der sich in seinem Dienst herschenke, erlebe zwar viel Not bei den Menschen und auch bei sich selbst. Er erlebe aber auch "viel Schönes, er erlebt, wie Gott eingreift mit seiner Barmherzigkeit und Güte."
Grundsätzlich hätten alle Getauften und Gefirmten die Aufgabe, Christus zu verkünden. Dem Priester komme dabei aber ein unersetzlicher Dienst zu. "Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes", zitierte Küng aus dem 1. Korintherbrief. Als Kraftquelle für ihre zukünftige Aufgabe empfahl der Bischof den drei Neupriestern vor allem das Gebet, den Empfang der Sakramente, insbesondere des Bußsakramentes und die Beziehung zu anderen Menschen.
Insgesamt werden nach den "Kathpress" derzeit vorliegenden Angaben in diesem Jahr mindestens 23 Männer zu Priestern geweiht. Von ihnen sind 12 Diözesanpriester, 11 kommen aus Orden oder ordensähnlichen Gemeinschaften. Im Vorjahr waren 26 Neupriester in Österreich geweiht worden. Insgesamt leben und wirken hierzulande rund 4.000 katholische Priester.
Die Tage rund um das Peter-und-Paul-Fest sind der traditionelle Termin für Priesterweihen in der katholischen Kirche. Generell finden Priesterweihen aber nicht zu diesem Hochfest statt, sondern während des gesamten restlichen Jahres.
Link: Predigt von Bischof Küng im Wortlaut.
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27.06.2014 22:22:29
Instrumentum laboris für die Bischofssynode vorgestellt
(radiovatikan.de) Der Vatikan hat die Antworten aus den im Vorjahr verschickten Fragebögen zur Familie ausgewertet. Die Ergebnisse sind in das Arbeitspapier eingeflossen, das der kommenden Bischofssynode zur Familienseelsorge im Oktober als Diskussionsgrundlage dient. An diesem Donnerstag wurde dieses Arbeitspapier, das so genannte „Instrumentum Laboris“, im Pressesaal des Heiligen Stuhles vorgestellt.
Lesen Sie mehr auf der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/26/pille,_homosexuelle_partnerschaften,_wiederverheiratete_geschiedene:/ted-809394
des Internetauftritts von Radio Vatikan
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27.06.2014 22:15:33
Treu bis in den Tod: die Apostel Petrus und Paulus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus ist ein besonderer Grund zur Freude für die Kirche zu Rom. Es waren ja die Apostel Petrus und Paulus, welche den Glauben an Jesus Christus in der Hauptstadt des damaligen Römischen Reiches verkündet haben. Dort erlitten sie auch das Martyrium, und über den Gräbern der Apostel befinden sich die Basiliken St. Peter und St. Paul vor den Mauern.
Das Evangelium dieses Hochfestes zeigt uns, dass Jesus dem Apostel Petrus eine besondere Vollmacht zur Leitung seiner Kirche anvertraut hat. Petrus ist kein perfekter Mensch; er verleugnet Jesus dreimal, als dieser gefangen genommen wird. Doch weil Petrus demütig ist und von Herzen bereut, verzeiht ihm Jesus seine Untreue. Im Bewusstsein der eigenen Schwäche und der göttlichen Erwählung hat Petrus dann nach der Auferstehung Jesu und nach der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten machtvoll Zeugnis abgelegt für das Wirken des Herrn.
Auch der jeweilige Papst als Nachfolger Petri ist aufgerufen, seine eigene menschliche Schwachheit immer neu der Güte und Barmherzigkeit des Erlösers Jesus Christus anzuvertrauen. Dann wiederholt sich das Bekenntnis des Petrus in allen Jahrhunderten der Kirche. Denn auf die Frage Jesu, für wen ihn die Jünger halten, sagte Petrus: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Petrus und Paulus im Wortlaut!
Buchtipp: Was Petrus uns gesagt hat, http://verlag.stjosef.at
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21.06.2014 10:13:15
Bischofskonferenz für Euthanasieverbot
(bischofskonferenz.at) Die Bischofskonferenz ist für eine verfassungsrechtliche Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe und unterstützt die aktuelle parlamentarische Bürgerinitiative zu diesem Thema. Es gelte alle politischen und gesellschaftlichen Bemühungen, die den in Österreich bestehenden breiten Konsens hinsichtlich eines Verbots der aktiven Sterbehilfe und des Ausbaus der Hospiz- und Palliativversorgung zu stärken, heißt es in einer am Mittwoch nach Abschluss der dreitägigen Vollversammlung der Bischöfe in Mariazell veröffentlichten Erklärung. Von daher "bestärkt die Bischofskonferenz ausdrücklich die Bundesregierung in ihrem Vorhaben einer möglichen Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung".
Die Bischöfe erinnern daran, dass sie dieses Anliegen schon vor Jahren an den Verfassungskonvent herangetragen haben. Kardinal Franz König habe damals zudem in einem Brief an den Konvent als Ziel formuliert, "an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen zu sterben". Dieses Wort wird auch von der seit Mai laufenden Bürgerinitiative mit der Bezeichnung "An der Hand" aufgegriffen, die u.a. die Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung fordert. "Die Bischöfe unterstützen diese Bürgerinitiative und laden zur Unterzeichnung ein," wird festgehalten.
Link: Weitere Information zur Bürgerinitiative, http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00048/index.shtml
Link zur elektronischen Zustimmungserklärung: https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?gpCode=XXV&ityp=BI&inr=48
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21.06.2014 10:10:26
Wahre und falsche Gottesfurcht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus hat uns den liebenden Vater geoffenbart, der für uns sorgt. Und so möchte uns Jesus zu einer Gottesfurcht hinführen, deren tiefstes Wesen Vertrauen und Liebe sind. Wer sich so auf Gott bezieht, der vertraut Gott sein ganzes Leben an. Denn der himmlische Vater sorgt für uns noch mehr als für die Spatzen, die munter in der Welt herumfliegen und reichlich Nahrung finden. Jesus sagt: „Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.“(Mt 10,26)
Das Gottvertrauen macht uns fähig zum Zeugnis für Jesus Christus. Selbst dort, wo Christen um ihres Glaubens willen verfolgt oder mit dem Tod bedroht werden, harren sie aus in gläubiger Hoffnung. Jesus wird sich zu einem jeden von uns vor seinem himmlischen Vater bekennen, wenn wir ihn vor den Menschen bekennen. Und darauf kommt es letztlich an: Anerkennung zu finden bei Gott, der in wahrhaftiger Weise urteilt.
Lesen Sie die Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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18.06.2014 12:13:56
Tag des Gebets für den Irak
(kathpress.at) Die österreichischen Bischöfe rufen die Gläubigen für den morgigen Mittwoch zu einem besonderen "Tag des Gebets und des Fastens" im Gedenken an die dramatische Situation der Menschen im Irak auf. Mit "Betroffenheit und dem Gefühl der Ohnmacht" verfolge man das grausame Vorgehen der Terrormiliz ISIS, heißt es in einer "Kathpress" vorliegenden Erklärung der Bischöfe, die derzeit in Mariazell ihre Sommervollversammlung abhalten.
Zugleich rufen die Bischöfe die österreichische Regierung dazu auf, "alle Möglichkeiten innerhalb der Europäischen Union und der Vereinten Nationen zu nutzen, dass die Grundrechte aller Menschen gleich welcher ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit im Irak geachtet werden." Der Friede könne nur bewahrt werden, wenn die internationale Gemeinschaft nachdrücklich auf die Wahrung der Menschenrechte inklusive des Rechts auf Religionsfreiheit für alle Menschen im Irak dränge, so die Bischöfe.
Mit ihrem Gebets- und Fastenappell schließen sich die Bischöfe dem Aufruf des chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. Sako an. "Neben dem unermesslichen Leid für die vom Krieg geschundene Zivilbevölkerung drohen nun die Reste einer einst vitalen Christenheit im Zweistromland zu verschwinden", so die österreichischen Bischöfe.
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