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12.02.2016 22:31:48
Papstbesuch in Mexiko
(radiovatikan.de) Papst Franziskus reist vom 12. bis zum 18. Februar nach Mexiko und legt auf der Hinreise einen Zwischenstopp in Havanna ein, um sich mit dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. zu treffen.
(kathpress.at) Papst Franziskus ist zu seiner historischen Begegnung mit dem Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill I., auf Kuba eingetroffen. Der Alitalia-Airbus aus Rom landete wie vorgesehen gegen 14 Uhr Ortszeit (20 Uhr MEZ) in Havanna. Auf dem Flughafen erwarten Staatspräsident Raul Castro und Kirchenvertreter des Landes den Papst.
Franziskus begab sich sofort zu einer Flughafen-Lounge, wo der Kirchengipfel mit dem Oberhaupt der russischen Orthodoxie stattfindet. Themen dürften die großen Weltfragen wie Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz, aber auch die verzweifelte Lage der Christen im Nahen Osten sein. Nach einer zweistündigen privaten Unterredung wollen die beiden eine Gemeinsame Erklärung unterzeichnen. Unmittelbar danach fliegt Franziskus weiter nach Mexiko, wo er in den nächsten fünf Tagen fünf Städte besuchen will.
An der Unterredung von Franziskus und Kyrill I. nehmen auch der vatikanische Ökumene-Beauftragte Kardinal Kurt Koch, der Außenamtschef des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, sowie zwei Dolmetscher teil. Koch und Hilarion hatten im Wesentlichen die Verhandlungen zum Zustandekommen des historischen Kirchengipfels geführt. Es ist das erste Treffen eines römischen Papstes mit dem Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche.
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12.02.2016 22:28:40
Botschaft zur Fastenzeit von Papst Franziskus
(radiovatikan.de) Papst Franziskus lädt in seiner Botschaft zur Fastenzeit 2016 zur Übung der leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit ein: "Die Fastenzeit in diesem Jubiläumsjahr ist also für alle eine geeignete Zeit, um durch das Hören auf Gottes Wort und durch Werke der Barmherzigkeit endlich die eigene existenzielle Entfremdung zu überwinden. Wenn wir durch die leiblichen Werke das Fleisch Christi in unseren Brüdern und Schwestern berühren, die bedürftig sind, gespeist, bekleidet, beherbergt und besucht zu werden, dann berühren die geistigen Werke unmittelbarer unser Sünder-Sein: beraten, belehren, verzeihen, zurechtweisen, beten. Die leiblichen und die geistigen Werke dürfen daher nie voneinander getrennt werden. Denn gerade indem der Sünder im Armen das Fleisch des gekreuzigten Jesus Christus berührt, kann ihm – gleichsam als Geschenk – bewusst werden, dass er selbst ein armer Bettler ist. Auf diesem Weg haben auch die „Hochmütigen“, die „Mächtigen“ und die „Reichen“, von denen das Magnificat spricht, die Möglichkeit zu erkennen, dass sie vom Gekreuzigten, der auch für sie gestorben und auferstanden ist, unverdient geliebt werden."
Lesen Sie die Papstbotschaft zur Fastenzeit im Wortlaut!
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12.02.2016 22:26:01
Fastenhirtenbrief von Bischof Klaus Küng
(www.dsp.at) Am 1. Fastensonntag (14.02.2016) wird in den Gottesdiensten der Hirtenbrief des St. Pöltner Diözesanbischofs DDr. Klaus Küng verlesen. Er geht im "Jahr der Barmherzigkeit" inhaltlich kurz auf die Evangelien der Fastensonntag ein. Zum Beginn der Fastenzeit merkt der Bischof an: "Am ersten Fastensonntag hörten wir von den Versuchungen Jesu in der Wüste. Die Antworten Jesu sind eindeutig und kompromisslos. Wie steht es um unsere Entschlossenheit zu einem konsequent gottbezogenen, christlichen Leben? Welche sind unsere Versuchungen? Wo sind wir zu nachgiebig? Können auch wir nein-sagen?" Der Wunsch zum Abschluss lautet: "Möge das Jahr der Barmherzigkeit Früchte bringen, „Leben“ in unseren Herzen erwecken, sodass es Frühling wird, ja, Ostern und wir froh und zuversichtlich unsere Aufgaben als Christen wahrnehmen!"
Lesen Sie das Hirtenwort in voller Länge!
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05.02.2016 23:56:05
Missionare der Barmherzigkeit
(presse.dsp.at) Besondere „Missionare der Barmherzigkeit“ werden am Aschermittwoch von Papst Franziskus in Rom ausgesendet. Im „Jahr der Barmherzigkeit“ sollen diese Missionare in allen Diözesen „ein Zeichen der mütterlichen Sorge der Kirche für das Volk Gottes sein, damit es tiefer eindringen kann in den Reichtum dieses für unseren Glauben so grundlegenden Geheimnisses“, wie der Papst in der Verkündigungsbulle zum Heiligen Jahr schreibt.
Für die Diözese St. Pölten hat Bischof Klaus Küng sechs Priester zu solchen „Missionaren der Barmherzigkeit“ ernannt: Dompfarrer Norbert Burmettler, Pfarrer P. Franz Hörmann (Sonntagberg), Pfarrer P. Michael Hüttl (Maria Dreieichen), Pfarrer P. Leonhard Obex (Rabenstein), Pfarrer P. Andreas Petith (Maria Taferl) und Kaplan Andrzej Skoblicki (Gaming). Vier von ihnen – Burmettler, Hüttl, Obex und Skoblicki – werden auch an der Sendungsfeier mit Papst Franziksus teilnehmen. Weltweit gibt es über 1.000 für diese Sonderaufgabe ausgewählte Priester, rund 700 davon werden in Rom dabei sein.
Papst Franziskus verleiht diesen „Missionaren der Barmherzigkeit“ besondere Vollmachten. Darunter fällt die Erlaubnis, auch von den Sünden loszusprechen, die normalerweise dem Apostolischen Stuhl vorbehalten sind. Sie sollen in ihren Diözesen die Gläubigen besonders zum Sakrament der Versöhnung (Beichte) hinführen. Dazu der Papst: „Sie sollen vor allem ein lebendiges Zeichen dafür sein, dass der Vater jeden aufnimmt, der seine Vergebung sucht. Sie werden Missionare der Barmherzigkeit sein, denn sie sollen allen eine Begegnung voller Menschlichkeit anbieten, eine Quelle der Befreiung, einen Ort der Verantwortung, der es ermöglicht alle Hindernisse zu überwinden und das einst in der Taufe neu geschenkte Leben wieder aufzugreifen.“
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05.02.2016 23:49:44
Hier bin ich, sende mich!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir wollen uns an diesem Faschingssonntag nicht sofort unter die Narren einreihen, sondern uns gleichsam auf Spurensuche begeben und dem Geheimnis göttlicher Berufung nachgehen!
Überraschend klar ist (in der ersten Lesung) die Antwort des Jesaja auf die Stimme des Herrn, der die Frage stellt: „Wen soll ich senden?“ Jesaja drückt sich nicht vor dieser Aufgabe; er spricht die Worte: „Hier bin ich, sende mich!“ (Jes 6,8)
Dem war freilich ein außerordentliches Erlebnis vorausgegangen: Die Herrlichkeit Gottes war dem Jesaja erschienen, und angesichts der einzigartigen Heiligkeit Gottes glaubte sich Jesaja schon verloren, denn er erkannte sich selbst als Sünder. Gott aber reinigte ihn durch einen der Seraphim und tilgte alle seine Schuld.
Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis C (07.02.2016) im vollen Wortlaut!
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30.01.2016 12:30:08
225 Jahre Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten
(dsp.at/news.stjosef.at) „Ich bin davon überzeugt, dass die Philosophisch-Theologische Hochschule für die Diözese wichtig ist, und dass sie in der Bildungslandschaft von Niederösterreich nicht fehlen darf.“ Das betonte Diözesanbischof Klaus Küng bei der Festmesse zum 225-jährigen Bestandsjubiläum der ältesten Hochschule Niederösterreichs im Dom von St. Pölten.
Bischof Küng sah „gute Chancen“, die Hochschule entsprechend der heutigen Bedürfnisse weiter zu entwicklen. Papst Franziskus betone, dass „auch dann, wenn die Glaubensgeheimnisse dieselben bleiben, die Ausdrucksformen den jeweiligen Menschen anpassen müssen“. Das bedeute aber, dass alle, die mit Verkündigung beschäftigt sind, einer gründlichen philosophisch-theologischen Ausbildung bedürfen, so Küng. Auch werde „durch manche Erkenntnisse der modernen Wissenschaften die Religion in ihren Grundfesten in Frage gestellt“. Ohne mit diesen Fragestellungen vertraut zu sein, sei heutzutage eine Verkündigung schwer möglich. Küng: „Der Ausbildung der Priester, Diakone, Pastoralassistenten, Religionslehrer und der anderen Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen der Pastoral kommt eine prioritäre Bedeutung zu und kann meines Erachtens nicht ohne weiteres anderen Diözesen und anderen Einrichtungen überlassen werden.“
Das Jubiläum wurde anschließend mit einer Festakademie am Gedenktag des Hochschulpatrons, des heiligen Thomas von Aquin, gefeiert. Nuntius Zurbriggen gratulierte der Hochschule im Namen von Papst Franziskus, von dem er Gruß und Segen übermittelte. Papst Franziskus habe oft auf die Beziehung zwischen Studium und geistlichem Leben hingewiesen, so Zurbriggen. Von Frömmigkeit losgelöste Theologie habe keinen Wert. Wo jedoch „knieende Theologie“ betrieben werde, sei diese für Kirche und Welt fruchtbar.
Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Müller, betonte in einem schriftlichen Grußwort, dass das Theologiestudium „ein klares und unverwechselbares Profil“ haben müsse, wenn es „fruchtbare Relevanz für die Kirche und die Welt“ gewinnen wolle.
Die „große Tradition der Ausbildung“ an der Hochschule hob Bürgermeister Matthias Stadler hervor: „Die katholische Kirche stand am Beginn der Bildungsstadt St. Pölten.“ Da Bildung und Ausbildung prägend für die Landeshauptstadt seien, sei die Hochschule auch heute noch „wichtig und unentbehrlich“.
Bischof Manfred Scheuer, früher selbst Lehrbeauftragter für Dogmatik an der Hochschule St. Pölten, thematisierte in seinem Vortrag über „Identität und Beweglichkeit – In der Spur von Thomas von Aquin“ die gegenwärtige „Aushöhlung von verbindlichen Inhalten“, die sich als „Komplizin der Gewalt und der Beliebigkeit“ entpuppe. „Im Zeitalter des kulturellen Pluralismus neigt der Mensch, die widersprüchlichsten Auffassungen auch z.B. in der Religion gelten zu lassen. So kommt es zu einer weltanschaulichen Promiskuität: Wer aber an dieser unterschiedslosen Liberalität, an dieser schlechten Gleichheit Anstoß nimmt, gilt als intolerant.“
Eine solche Liberalität, die unterschiedslos den Menschen gleiches Recht widerfahren lasse, „eine unterschiedslose Güte gegen alles“, schlage letztlich um in Kälte und Rohheit gegen jedes. Die Unterscheidung zwischen Humanität und Barbarei, zwischen sittlichen Prinzipien und verbrecherischen Grundsätzen liege dann auf der Ebene der bloßen Emotion oder des Durchsetzungsvermögens, so Scheuer. „Der Glaube ist, wenn er nicht im Brei eines undifferenzierten Einerleis aufgehen will, mit einem entschiedenen Nein gegen alle Götzen im persönlichen und politischen Leben (Rasse, Macht, Diktatur, Geschlechterunterdrückung, Konsum, Fortschritt) verbunden.“
Link zur Philosophisch-Theologischen Hochschule: www.pth-stpoelten.at
Bischofspredigt im Wortlaut: http://www.dsp.at/dioezese-st-poelten/artikel/2016/predigt-jubilaeum-225-jahre-phil-theol-hochschule
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30.01.2016 12:26:16
Warum gilt der Prophet nichts in seiner Heimat?
(stjosef.at/predigten) (JSp) Warum gilt ein Prophet nach den Worten Jesu nichts in seiner Vaterstadt? Weshalb wird er in seiner Heimat nicht anerkannt? Warum geben ihm seine Verwandten und seine Familie nicht jene Ehre und jenes Gehör, welches ihm als Prophet gebührt?
Jesus hat dies selber erfahren, als er in seiner Heimatstadt Nazareth auftrat und machtvoll die Botschaft vom Reich Gottes verkündete. Zwar fand seine Rede zuerst Beifall, doch dann regten sich kritische Stimmen. Wie konnte einer der Ihrigen mit solcher Vollmacht auftreten? War er vielleicht etwas Besonderes? Sie kannten Jesus doch von seiner Kindheit und Jugend an und wussten, aus welchem Elternhaus er kam. Jesus galt als der Sohn Josefs, des Zimmermanns – und dieser Jesus sollte jetzt plötzlich ein Prophet sein?
Zu einem guten Teil verstehen wir diese Argumente. Wenn sich plötzlich jeder gewöhnliche Mensch als Prophet ausgeben würde, wohin kämen wir dann?
Und doch irrten sich jene Menschen, die meinten, Jesus besonders gut zu kennen. Die tägliche Vertrautheit mit ihm hatte ihnen den Blick dafür genommen, das anzuerkennen, was außerordentlich ist. Es ist die Weise Gottes, durch Menschen zu sprechen, denen wir es nicht zutrauen. Auch Jesus Christus, der Sohn Gottes, wollte vor den Menschen arm und gering erscheinen, um gerade durch seine Demut und Armut die Herrlichkeit des Reiches Gottes offenbar werden zu lassen.
Lesen Sie die Homilie zum 4. Sonntag im Jahreskreis C (31.01.2016) in vollem Wortlaut!
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29.01.2016 00:07:18
Gegen die Wegwerfkultur und für den Schutz des Lebens
(zenit.org, Britta Dörre) Allen sei bekannt, dass die Kirche sensibel für ethische Themen sei; weniger geläufig sei aber vielleicht, dass die Kirche keine privilegierte Position auf dem Gebiet beanspruche, sondern Engagement aus der Gesellschaft begrüße, erklärte Papst Franziskus heute während der Audienz, an der Mitglieder des Nationalen Komitees für Bioethik aus Italien teilnahmen.
Das mit Verantwortungsbewusstsein eingebrachte Engagement sei ein Zeichen, dass der Same des Evangeliums aufgegangen sei und dazu beitrage, das Wahre und Gute in den komplexen menschlichen und ethischen Fragen zu untersuchen. Es bedeute, dem Menschen, allen Menschen zu dienen. Kirche und Gesellschaft seien aufgerufen, gemäß ihrer Kompetenzen zusammen zu arbeiten. Die Achtung vor der Unantastbarkeit des Lebens und der Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum Tod sei ein ethisches Prinzip von grundlegender Bedeutung bei der Anwendung von Biotechnologien. Diese dürften niemals industriellen und wirtschaftlichen Zwecken dienen. Es gelte die Würde der Person mit der Entwicklung der Wissenschaft auf Gebieten wie Biotechnologie und Biomedizin zu konfrontieren. Die Untersuchung sei nicht einfach, wandte Papst Franziskus ein; sie erfordere Demut und Realitätssinn.
Auf drei Aspekte verwies Papst Franziskus in besonderer Weise: die Untersuchung der Gründe für Umweltschäden, Menschen mit Behinderung und die Vereinheitlichung der internationalen Standards. Papst Franziskus sprach seine Hoffnung aus, dass das Komitee Maßnahmen zur Wahrung, zum Erhalt und Schutz der Umwelt anrege. Der Mensch müsse in Harmonie mit den anderen Lebewesen und der Umwelt leben. Das Thema der Behinderung stelle eine Herausforderung in der Gesellschaft dar, die eine Wegwerfkultur pflege und sogar menschliche Embryonen wie Abfall entsorge; gleiches gelte für Alte und Totkranke.
Die Vereinheitlichung der Standards für Biologie und Medizin bezeichnete Papst Franziskus als anstrebenswertes und mögliches Ziel und dankte dem Komitee für seinen Einsatz, die öffentliche Meinung zu sensibilisieren. Abschließend sprach Papst Franziskus seinen Segen aus, versicherte seine Gebete und bat, auch für ihn zu beten.
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28.01.2016 23:48:59
Stellungnahme der AKV zur Flüchtlingsproblematik
(akv.or.at) Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) hält eine offene Diskussion über Höchstgrenzen bei der Aufnahme von Asylwerbern für sachlich gerechtfertigt und ethisch vertretbar, stellte am 24.01.2016 AKV-Präsident, Staatssekretär a.D. Mag. Helmut Kukacka zur laufenden Debatte fest.
Die Feststellung des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck bei seiner Rede in Davos vor dem Weltwirtschaftsforum, dass eine politisch Begrenzungsstrategie "moralisch und politisch sogar geboten sein könne, um die Handlungsfähigkeit des Staates zu erhalten und um die Unterstützung für eine menschenfreundliche Aufnahme der Flüchtlinge zu sichern", treffe selbstverständlich auch für Österreich zu. Diese klare Position werde auch von der AKV vertreten. Sie müsse wesentliches Element jedes verantwortungsbewussten Regierungshandelns sein, stellte Kukacka fest.
Auch Österreich, als eines der wirtschaftlich leistungsfähigsten Länder in Europa, ist an seine finanziellen, sozialen und kulturellen Belastungsgrenzen gekommen. Bei einer verantwortlichen Bewältigung der Flüchtlingsfrage kann sich eine Regierung deshalb nicht ausschließlich von einer idealistischen Gesinnungsethik leiten lassen, sondern muss sich an einer realistischen Verantwortungsethik orientieren, welche die gesellschaftlich erwartbaren Folgen dieser Entwicklung entsprechend berücksichtigt, stellte Kukacka fest.
Die Kritik, dass eine solche Begrenzungspolitik nicht mit christlichen Werten vereinbar sei, verschließt sich vor der Tatsache, dass mit einem unkontrollierten Zustrom von Asylwerbern der gesamte Staat und auch das Gemeinwohl überfordert sein würden. Erst recht nicht christlich ist es, wenn in den Heimatländern der Flüchtlinge der Eindruck entsteht, in Österreich werden ihnen paradiesische Zustände verheißen, um sie am Ende dann doch zu enttäuschen. Es müssten deshalb klare Prioritäten und Kriterien gesetzt werden, welche Flüchtlinge besonders schutzbedürftig sind, stellte Kukacka fest.
Eine weiterhin unbegrenzte Zuwanderung ohne Wahrung der Aufnahmefähigkeit und der Akzeptanz der Bevölkerung würde die Integrationsfähigkeit und die politische Stabilität unseres Landes massiv untergraben und den Rechtspopulisten und Fremdenfeinden ein noch breiteres Feld überlassen, stellte Kukacka fest. Der Stimmenzuwachs für rechtspopulistische Parteien in fast allen europäische Staaten zeige klar die Gefahren auf, die in dieser Entwicklung liegen. Eine verantwortungsvolle Begrenzung der Flüchtlinge, die auch von der breiten Mitte der Gesellschaft mitgetragen werde, sei deshalb auch ein Gebot der politischen Vernunft, schloss Kukacka.
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23.01.2016 11:47:32
Chancen und Gefahren der sozialen Netzwerke im Internet
(radiovatikan.de) Die sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter sind schön und gut, aber man sollte behutsam damit umgehen. Das schreibt der Papst in seiner Botschaft zum 50. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, der am 5. Mai begangen wird. Die Botschaft wurde am Freitag (22.01.2016) im vatikanischen Pressesaal vorgestellt.
Der Präfekt des neuen Sekretariats für die vatikanischen Medien, Dario Edoardo Viganò, beteuerte einmal mehr, bei der Medienreform der vatikanischen Medien – dazu zählt auch Radio Vatikan – würden keine Mitarbeiter entlassen. Etwa 700 Menschen arbeiten bei den vatikanischen Medien: vom Internetdienst über Radio Vatikan und den „L´Osservatore Romano“ bis hin zum Fernsehzentrum CTV.
In seiner Botschaft zum Mediensonntag im Mai erläutert Papst Franziskus, die digitalen Kommunikationsmitteln dürften nicht dazu benutzt werden, um anderen Menschen zu schaden. Wörtlich schreibt er: „Die sozialen Netze sind imstande, Beziehungen zu begünstigen und das Wohl der Gesellschaft zu fördern, aber sie können auch zu einer weiteren Polarisierung und Spaltung unter Menschen und Gruppen führen.“ Die digitale Welt sei „ein Ort der Begegnung, wo man liebkosen oder verletzen, eine fruchtbare Diskussion führen oder Rufmord begehen kann“.
Verantwortung tragen
Die Menschen hätten in den digitalen Netzen eine Verantwortung für den anderen, „den wir nicht sehen, der aber real ist und seine Würde besitzt, die geachtet werden muss“, betont der Papst. Die modernen Kommunikationstechnologien hätten bei vielen Menschen zu einer Horizonterweiterung geführt. Das sei durchaus „ein Geschenk Gottes“, bringe aber eine große Verantwortung mit sich.
Paul VI. hat den Tag der sozialen Kommunikationsmittel 1967 als „Welttag der Massenmedien“ eingeführt. Mit Blick auf diesen Tag wendet sich der jeweilige Papst alljährlich mit einer Botschaft zur Ethik der Massenmedien an die Gläubigen.
Link: Papstbotschaft im Wortlaut.
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23.01.2016 11:44:57
Ein Gnadenjahr des Herrn
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ Mit diesen Worten fasst der alttestamentliche Priester und Schriftgelehrte Esra das zusammen, was das Volk Gottes im tiefsten Herzen bewegt. Durch den Gottesmann Esra wurde nämlich allen Anwesenden, ob groß oder klein, ob reich oder arm, ob gebildet oder nicht, das Gesetz Gottes verkündet.
Tatsächlich ist ja das Gesetz Gottes nicht eine bloße Sammlung von Normen und Vorschriften, sondern lebensspendende Weisheit. Die Frommen des Alten Bundes haben dies bereits so gesehen; nur durch gewisse Einseitigkeiten wurde das Verständnis für Gottes rettende und frohmachende Nähe verdunkelt.
Endgültig hat Gott sich uns Menschen aber in Jesus Christus geoffenbart und uns seine Liebe mitgeteilt. So erfüllen sich am Herrn Jesus Christus die Worte aus dem Buch des Propheten Jesaja, wo es über den kommenden Erlöser heißt: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt.“ Er verkündet den vor Gott Armen eine frohe Botschaft; er befreit die in Sünde und Schuld verstrickte Menschheit von ihren selbst auferlegten Fesseln; er schenkt den körperlich Blinden das Augenlicht und den geistig Blinden das Sehvermögen des Herzens, und er erlöst die im Herzen Zerknirschten, die sich von ihren Sünden abwenden und zu Gott bekehren. So ruft Jesus Christus in seinem Wirken ein Gnadenjahr des Herrn aus!
Lesen Sie die Predigt für den 3. Sonntag i.Jkr. C im Wortlaut!
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21.01.2016 18:53:34
Haussammlung der Barmherzigen Brüder
(apa-ots) Im Jahr 2015 konnte das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien in etwa 133.000 ambulanten Patienten helfen. Darunter waren auch zahlreiche unversicherte und mittellose Menschen. Mit den gesammelten Spenden der „Haussammlung“ wird deren ambulante Behandlung finanziert. Im stationären Bereich wurden in etwa 480 nichtversicherte Patienten auf Kosten des Ordens medizinisch und pflegerisch betreut.
Die Ambulanzen im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien stehen allen Menschen offen, wie Frater Saji Mullankuzhy OH, Prior der Barmherzigen Brüder Wien, betont: „Wir sind für alle Menschen da, unabhängig von Herkunft, Weltanschauung, Religion oder Einkommen. Jeder Patient der in unsere Ambulanzen kommt wird behandelt, auch dann, wenn er nicht versichert ist.“
Frater Saji Mullankuzhy OH, der gemeinsam mit der Krankenhausleitung für rund 950 Mitarbeiter verantwortlich ist, ergänzt: „Für kranke und unversicherte Menschen sind unsere Ambulanzen eine unverzichtbare Anlaufstelle und wir setzen alles daran, dass das auch in Zukunft so bleibt. Um weiterhin Menschen vom Rand der Gesellschaft ambulant und in Notfällen auch stationär versorgen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Jede noch so kleine Gabe zählt und gibt uns die Möglichkeit, unversicherte Menschen medizinisch und pflegerisch versorgen zu können.“
Die Haussammlung startet am 22. Jänner 2016. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Die Registrierungsnummer lautet SO 2514.
Spendenkonto IBAN: AT69 6000 0000 0706 4001; BIC: BAWAATWW
www.barmherzige-brueder.at
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21.01.2016 18:47:58
Ritus der Fußwaschung am Gründonnerstag: auch Frauen zugelassen
(radiovatikan.de) Papst Franziskus ändert offiziell den Ritus der Fußwaschung zum Gründonnerstag für die Weltkirche. In Zukunft kann die Symbolhandlung bei der Abendmahlsmesse auch an Frauen und Mädchen, nicht mehr nur an Männern oder Jungen, vollzogen werden. Auf Bitte des Papstes veröffentlichte die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an diesem Donnerstag ein entsprechendes Dekret, das vom Präfekten Kardinal Robert Sarah unterzeichnet ist. Franziskus hatte bereits bisher in seinem Pontifikat – und davor – die Fußwaschung bei der Abendmahlsmesse an Männern wie Frauen vollzogen. Die Päpste vor ihm hatten traditionell je zwölf Priester für diesen liturgischen Akt ausgesucht.
In vielen Pfarreien der Weltkirche war es bereits üblich geworden, dass Laien für den Ritus herangezogen wurden. Bischöfe wuschen am Gründonnerstag wahlweise Priestern oder männlichen Laien die Füße. Die Symbolhandlung erinnert daran, dass Jesus vor dem Letzten Abendmahl seinen zwölf Jüngern die Füße wusch, um zu verdeutlichen, dass Christen einander dienen sollen.
Zugleich mit dem Dekret veröffentlichte der Vatikan einen Brief von Papst Franziskus an Kardinal Sarah, in dem das Kirchenoberhaupt erläutert, was ihn zu der Änderung bewog. Er habe bereits seit einer Weile über den Ritus zur Fußwaschung nachgedacht, wie er dem Kardinal auch schon persönlich mitteilen konnte, schreibt der Papst. Seine Absicht sei, die Anwendungsweisen des Ritus zu verbessern, „damit sie voll die Bedeutung der Geste ausdrücken, die Jesus beim Letzten Abendmahl setzte, seine Selbsthingabe ,bis zum Tod´ zum Heil der Welt, seine grenzenlose Liebe.“ Nach sorgfältiger Abwägung sei er zu dem Entschluss gelangt, die Rubriken des römischen Messbuchs dahingehend zu ändern. „Ich ordne also an, dass die Rubrik modifiziert wird, wonach die zur Fußwaschung ausgewählten Personen Männer oder Jungen sein müssen, sodass von nun an die Hirten der Kirche die Teilnehmenden an dem Ritus unter allen Mitgliedern des Gottesvolkes auswählen können.“
Dem Dekret zufolge können die Priester nun eine repräsentative Gruppe von Gläubigen zur Fußwaschung auswählen, die „aus Männern und Frauen sowie tunlichst aus Jugendlichen und älteren Menschen, Gesunden und Kranken, Klerikern, Ordensleuten und Laien“ bestehen kann. Die Gottesdienstkongregation verfügt die Änderung eines Satzes in der entsprechenden Rubrik des Römischen Messbuchs. Anstelle der Formulierung [für den Ritus] „ausgewählte Männer“ steht nun: „die aus dem Gottesvolk Ausgewählten“. Das Dekret ist auf 6. Januar 2016 datiert und gilt somit erstmals für den Gründonnerstag vor dem kommenden Osterfest.
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15.01.2016 16:47:31
Gottes Liebe vermag alles zu verwandeln
(stjosef.at/predigten) (JSp) Eine Botschaft der Hoffnung schenkt Gott dem Volk Israel durch den Propheten Jesaja, wie es in der ersten Lesung zum Ausdruck kommt. Die Bedrängnis und Not von früher werden abgelöst durch Jubel und Freude über die Gegenwart des Herrn.
Sogar mit einem hochzeitlichen Bund wird die Liebesbeziehung Gottes mit seinem auserwählten Volk verglichen: „Wie der junge Mann sich mit der Jungfrau vermählt, so vermählt sich mit dir dein Erbauer. Wie der Bräutigam sich freut über die Braut, so freut sich dein Gott über dich.“ (Jes 62,5). Die menschliche Liebe in ihrer höchsten Form wird so zum Abbild der Liebe Gottes zu den Menschen. Die eheliche Liebe weist hin auf die Liebe Gottes, ja schenkt Anteil daran.
Der Bund Gottes mit Israel vollendet sich im Neuen Bund durch den Erlöser Jesus Christus. Nunmehr erweitert sich aber das Volk des Bundes: Auch die nichtjüdischen Völker – die „Heiden“ – sind in Jesus Christus gleichsam als Zweige „vom wilden Ölbaum in den edlen Ölbaum eingepfropft“ und erhalten so Anteil „an der Kraft seiner Wurzel“ (Röm 11,17). Der heutige „Tag des Judentums“ soll uns die unauflösliche Verbundenheit der Kirche Christi mit dem auserwählten Volk des Bundes neu bewusstmachen. Wir wollen beten, dass die Angehörigen dieses Volkes nach Gottes geheimnisvollem Ratschluss zur Fülle des Heils in Christus gelangen.
Außerdem wird vom 18.-25. Jänner 2016 die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Das Thema lautet: Wir sind berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden (vgl. 1 Petr 2,9-10). Die zweite Lesung aus dem Ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther zeigt auf, dass die Kirche Gottes gerade in der Verschiedenheit ihrer Berufungen, ihrer Gaben und Talente eins ist zum Lob der Herrlichkeit des Herrn.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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14.01.2016 13:16:52
Seligsprechungsprozess für Johannes Messner sistiert
Wortlaut des Dekrets gemäß Wiener Diözesanblatt, 154. Jg., Nr. I, Jänner 2016:
Aufgrund der ermittelten Ergebnisse und des umfangreichen Berichtes des von mir neuerlich beauftragten und eingesetzten Senates in der causa zur Seligsprechung des Dieners Gottes Prof. DDr. Johannes Messner sehe ich mich nunmehr veranlasst, weitere Verfahrensschritte in diesem Voruntersuchungsstadium nicht mehr zu beauftragen und zu verfolgen.
Der Senat hat durch seine Erhebungen das vorbildliche sowie verdienstvolle priesterliche und wissenschaftliche Wirken des Dieners Gottes Johannes Messner in Erinnerung gerufen; dennoch fehlt für die Weiterführung des Verfahrens zumindest ein wesentliches Element: eine umfangreiche, kontinuierliche und anhaltende Verehrung des Dieners Gottes in der Erzdiözese Wien. Das lässt es daher geraten erscheinen, von der Weiterführung des Verfahrens zur Seligsprechung abzusehen.
Wien, 30. November 2015
Kardinal Dr. Christoph Schönborn e.h.
Erzbischof
Dr. Walter Mick e.h.
Kanzler

http://www.univie.ac.at/messner-gesellschaft
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14.01.2016 13:14:45
Bewältigung von Trauer bei Scheidung und Trennung
(dsp.at) Die „Familie Solitude Myriam“, eine Gemeinschaft „von Betroffenen für Betroffene in Trennung, Scheidung, Wiederverheiratung und Witwenschaft“, beginnt im Februar mit regelmäßigen Treffen in der Diözese St. Pölten. Interessierte sind eingeladen, sich mit Mitgliedern der Gemeinschaft zu treffen, die das Leid und die Not mit all den Schwierigkeiten aus eigener Erfahrung kennen, um in der Gruppe Hilfe und Verständnis zu erfahren – durch Austausch, Gebet und das Wort Gottes.
Bischof Klaus Küng bezeichnet die „Familie Solitude Myriam“ als „großen Segen für unsere Zeit, da viele Menschen unter dem Zerbrechen ihrer Familien leiden“. Mit Hilfe dieser – relativ jungen – religiösen Gemeinschaft könne auch in schmwerzhaften Situationen von Trennung und Scheidung oder anderen familiären Krisen „Gottes Barmherzigkeit entdeckt und die Erfahrung gemacht werden, dass sie zu Freude und Heilung führt“.
„Schwierigkeiten und Scheitern sind Realitäten“, sagt Markus Mucha, Leiter des Bereichs Familie in den Pastoralen Diensten der Diözese St. Pölten. Die Treffen der „Familie Solitude Myriam“ seien eine Möglichkeit der Unterstützung im Umgang mit diesen Herausforderungen. „Papst Franziskus und die Familiensynode empfehlen die Unterstützung von Initiativen für Menschen in Scheidung."
Der Weg „von der Trauer zur Freude“ geschieht methodisch in drei Schritten. Annahme: Man stellt sich der gegenwärtigen Situation, klärt sie, und nimmt sie in Hingabe an. Vergebung: Man vergibt sich selber und den anderen. Versöhnung: Man will die Person, die einen verletzt hat, wieder ins Herz aufnehmen.
Die Gruppe trifft sich ab 6. Februar 2016 an jedem ersten Samstag im Monat von 14.00 bis 16.30 Uhr im Prandtauerraum in den Pastoralen Diensten (St. Pölten, Klostergasse 15).
Es ist keine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen: Mag. Markus Mucha, 02742/324-3344.
http://www.familiesolitudemyriam.org
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09.01.2016 00:03:26
Ein interreligiöses Papstvideo zwischen Lob und Kritik
(news.stjosef.at) Gegensätzliche Reaktionen zwischen Lob und Begeisterung auf der einen Seite und harscher Kritik und dem Vorwurf des Relativismus auf der anderen Seite hat das erste Video mit Papst Franziskus zu den für jeden Monat festgelegten Gebetsintentionen hervorgerufen.
https://www.youtube.com/watch?v=no5mAPHiCYQ
Für den Monat Januar 2016 sind folgende Intentionen vorgesehen: 1) Dialog der Religionen – er führe zu Frieden und Gerechtigkeit. 2) Einheit der Christen - mit der Gnade des Hl. Geistes mögen die Christen ihre Trennung überwinden.
Das zu diesem Anlass produzierte Video widmet sich dem interreligiösen Dialog und lässt verschiedene Vertreter der einzelnen Religionen auftreten, die ihr Glaubensbekenntnis kundtun. Am Schluss werden Symbole der einzelnen Religionen zusammen präsentiert, und das gemeinsame Bekenntnis aller lautet nun: „Ich glaube an die Liebe.“
Der Papst sagt wörtlich in dem Video:
„Der größte Teil der Erdbevölkerung bezeichnet sich als gläubig. Diese Tatsache sollte zu einem Dialog zwischen den Religionen ermuntern. Wir dürfen nicht aufhören, dafür zu beten, und mit denen zusammenzuarbeiten, die anders denken.
Viele denken anders, fühlen anders, sie suchen und finden Gott auf unterschiedliche Weise.
In dieser Vielfalt, in dieser Auffächerung der Religionen, gibt es eine einzige Gewissheit, an der wir für alle festhalten: wir sind alle Kinder Gottes.
Ich baue auf euch, um mein Anliegen für diesen Monat zu verbreiten: ‚Dass der aufrichtige Dialog zwischen Männern und Frauen der verschiedenen Religionen Früchte des Friedens und der Gerechtigkeit hervorbringe.’ Ich vertraue auf dein Gebet.“
Es gilt im Sinne des Papstes und der Kirche zu beten, dass alle Menschen Jesus Christus als den einzigen und wahren Erlöser anerkennen. Dort, wo diese Einheit noch fehlt oder nicht möglich ist, muss es dennoch Respekt füreinander und einen aufrichtigen Dialog geben.
http://blog.radiovatikan.de/auffaecherung-der-religionen/
http://www.mit-beten.net/gebetsmeinungen-des-papstes/
http://www.dasvideovompapst.org
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08.01.2016 23:06:14
Die Fülle des Heils in Jesus Christus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mit dem Fest der Taufe des Herrn endet die Weihnachtszeit; es ist ein Fest der Offenbarung des dreifaltigen Gottes. Als Jesus von Johannes im Jordan getauft wird, geschieht Unerhörtes: Der Vater im Himmel bezeugt seinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist. Alle Menschen sollen an ihn glauben und ihm vertrauen, um das Heil zu erlangen.
Davon ist auch in der Lesung aus dem Buch Jesaja die Rede: Der Erlöser ist „dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein“ (Jes 42,6). Zuerst ist Jesus Christus also zum Volk des Bundes gesandt; er ist selber der Bund für dieses Volk, denn Gott hat in seiner Person die Gottheit und Menschheit auf unlösbare Weise miteinander verbunden. Der neue und ewige Bund, den Gott mit uns Menschen schließt, ist von Seiten Gottes aus unkündbar. Zugleich ist der Erlöser aber auch Licht für die Völker, d.h. alle Völker außerhalb Israels sollen hineingenommen werden in den Bund, den Gott mit seinem erwählten Volk durch Jesus Christus schließt.
Die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus spricht von der Erlösung, die uns zuteilwird in der Heiligen Taufe, im „Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist“ (Tit 3,5). So sind wir durch Gottes Gnade gerecht gemacht und sollen das ewige Leben erben, das wir erhoffen (vgl. Tit 3,7). Weil uns Gott so Großes geschenkt hat durch die Verbundenheit mit seinem Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist, darum sind wir wirklich befreit von aller Gottlosigkeit und den irdischen Begierden und wir sollen „besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt“ leben (vgl. Tit 2,12). Alle Lebensbezüge, in denen wir stehen, werden durch den Erlöser Jesus Christus heil gemacht.
Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn (10.01.2016) C in vollem Wortlaut!
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04.01.2016 19:08:30
Papst Franziskus ruft zu Wachsamkeit auf
(radiovatikan.de) Wachsam gegen das Böse sein, dazu ruft Papst Franziskus beim Angelus an diesem Sonntag auf. Er legte das Tagesevangelium, den Johannesprolog (Joh 1,1-18), beim Angelus aus, die Fleischwerdung des Wortes Gottes. Der Evangelist verstecke nicht das Drama der Menschwerdung, er betone, dass das Geschenk der Liebe Gottes auf die Verschlossenheit der Menschen trifft: „Das Wort ist Licht, aber die Menschen bevorzugten die Finsternis; das Wort kam zu ihnen, aber sie akzeptierten es nicht. Sie haben die Tür vor dem Sohn Gottes geschlossen. Es ist das Geheimnis des Bösen, dass unser Leben bedroht und Wachsamkeit verlangt, damit es sich nicht durchsetzt. Bereits das Buch Genesis sagte einen Satz, der uns das verstehen lässt, es sagt, dass das Böse ‚lauert vor unserer Türe’. Wehe uns, wenn wir es eintreten lassen; dann schließt es die Türen für anderes. Stattdessen sind wir aufgerufen, die Tür unseres Herzens für das Wort Gottes zu öffnen, um so seine Kinder zu werden,“ betonte Franziskus.
Es sei eine Einladung der Kirche, dieses Wort des Heils, das Geheimnis des Lichtes anzuerkennen. Wenn es empfangen werde, werde man wachsen in der Erkenntnis und lernen, wie barmherzig die Liebe Gottes sei, fährt Franziskus fort. „Gerade in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit stellen wir sicher, dass das Evangelium immer mehr Fleisch in unserem Leben wird. Sich auf die Texte des Evangeliums einlassen, über sie meditieren und sie im täglichen Leben beherzigen, ist der beste Weg, Jesus kennenzulernen und ihn zu anderen zu bringen. Das ist die Berufung und die Freude eines jeden Getauften: anderen Jesus aufzeigen und schenken; aber um dies zu tun, müssen wir ihn kennen und ihn in uns haben, als Gott des Lebens. Und Jesus schützt uns vor dem Bösen, dem Teufel, der immer vor unserer Tür kauert, vor unserem Herzen, und hineingehen will.“
Nach dem Angelus erinnerte Franziskus die Gläubigen an seine Friedensbotschaft von Neujahr, die Gleichgültigkeit zu besiegen und den Frieden zu erlangen. Mit der Gnade Gottes könne dies auch umgesetzt werden. Er erinnerte aber auch an einen Rat, den er schon öfter gegeben hat: „Lest täglich einen Abschnitt aus dem Evangelium, eine Stelle aus dem Evangelium, um Jesus besser kennen zu lernen, um unsere Herzen für ihn zu öffnen, und so können wir ihn auch besser anderen bekannt machen. Tragt ein kleines Evangelium in der Tasche, es wird gut tun. Und nicht vergessen: jeden Tag lesen wir einen Abschnitt aus dem Evangelium.
Er wünschte zum Abschluss allen auf den Platz den Frieden und die Güte des Herrn. Und wie es für Papst Franziskus Angelus üblich ist, wünschte er natürlich auch allen ein gutes Mittagessen, einen schönen Sonntag und bat alle, für ihn zu beten.
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04.01.2016 19:06:30
Dem Stern des Heils folgen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wo finden und entdecken wir dieses Licht der Hoffnung und Orientierung, das uns den Weg weist zum Guten – ähnlich wie der Stern, der den Weisen aus dem Morgenland den Weg zum Jesuskind gewiesen hat? Bevor die „Heiligen Drei Könige“ den Stern am Himmel entdecken konnten, waren sie längst auf der Suche nach der Wahrheit, nach dem Schönen und nach dem Guten – oder eben nach Gott, in dem all dies auf höchstmögliche Weise verwirklicht ist! Sie werden von der Heiligen Schrift als „magoi“ bezeichnet. Es waren gelehrte Männer, die sich jedenfalls ihre Gedanken machten über Gott und die Welt. Ihre umfassende Bildung machte sie nicht blind, sondern sehend für das wahrhaft Gute und Schöne. Auf diese Weise nahmen sie dann auch das wunderbare Zeichen am Himmel wahr. Sie beobachteten die Natur und die Gestirne, und sie deuteten jenes Geschehen als Hinweis auf ein Königskind, das der Welt zum Heile im Land der Juden geboren werden sollte. Ungeachtet aller Schwierigkeiten und Mühen machten sie sich auf den Weg und folgten dem Stern ihres Lebens, der sie zum Kind Jesus und zu Maria und Josef führen sollte.
- Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn 2016 in vollem Wortlaut!
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02.01.2016 13:16:30
Salve, Mater Misericordiae!
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Papst Franziskus öffnete am 01.01.2016, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, die Pforte der Barmherzigkeit in "Santa Maria Maggiore". Dabei führte er unter anderem aus:
"Mehr denn je ist es angebracht, am heutigen Tag die Jungfrau Maria vor allem als Mutter der Barmherzigkeit anzurufen. Die Heilige Pforte, die wir geöffnet haben, ist tatsächlich eine Pforte der Barmherzigkeit. Wer immer über jene Schwelle schreitet, ist gerufen, voll Vertrauen und ohne irgendwelche Furcht in die barmherzige Liebe des Vaters einzutauchen; und er kann von dieser Basilika mit der Zuversicht wieder fortgehen, dass Maria ihn an seiner Seite begleitet. Sie ist die Mutter der Barmherzigkeit, denn sie hat in ihrem Schoß das Antlitz der göttlichen Barmherzigkeit geboren, Jesus, den Emmanuel, Erwartung aller Völker und 'Fürst des Friedens' (Jes 9,5). Der Sohn Gottes, der zu unserem Heil Fleisch annahm, hat uns seine Mutter geschenkt. Zusammen mit uns wird sie zur Pilgerin, um uns auf dem Weg unseres Lebens nicht allein zu lassen, vor allem in den Augenblicken der Unsicherheit und des Schmerzes.
Maria ist die Mutter des Gottes, der vergibt, der Vergebung schenkt, und deswegen können wir sagen, sie ist Mutter der Vergebung."
Lesen Sie die Papstpredigt im Wortlaut!
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02.01.2016 13:10:36
Gott ist einer von uns geworden
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wir alle brauchen einen Erlöser, und dieser Erlöser wurde schon den Stammeltern nach ihrer Sünde verheißen, als Gott gegenüber der Schlange ankündigte: „Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.“ (Gen 3,15).
Der Heilige Abend als Gedenktag von Adam und Eva bezeugt uns, dass das Heil in Christus dem Erlöser auch unsere Stammeltern erreicht hat. Obwohl sie gesündigt hatten und die Konsequenzen ihrer Taten auf sich nehmen mussten, haben sie bei Gott dem Herrn Erbarmen gefunden. Jesus Christus, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern, ist wirklich der Erlöser aller Menschen!
Nichts Anderes besagt der Name „Jesus“: Gott rettet, Gott erlöst. Dieser Name wurde dem Kind am achten Tag nach der Geburt anlässlich seiner Beschneidung gegeben. Die Kirche hat einen eigenen Gedenktag für den Namen Jesu vorgesehen: es ist der 3. Jänner. Heute wird dieser Tag zwar nicht gefeiert, sondern durch den 2. Sonntag der Weihnachtszeit ersetzt. Dennoch ist die Aussage wesentlich und bleibt für das ganze Weihnachtsgeheimnis aufrecht und gültig: Gott ist der Retter, Gott ist unser Erlöser. Diese Erlösung aber ist uns geschenkt im Kind von Bethlehem!
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten (03.01.2016) in vollem Wortlaut!
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01.01.2016 00:05:42
Gedanken zum Jahresschluss
(spindelboeck.net) (JSp) Wie schnell gleitet doch die Zeit an uns vorüber! Der bevorstehende Jahreswechsel macht uns dies wieder neu bewusst. Im Rückblick der Erinnerungen werden wir dennoch sagen dürfen: Vieles ist wieder geschehen, sowohl in unserem persönlichen Leben als auch insgesamt im Leben der uns nahestehenden Mitmenschen und natürlich auch in unserem Land Österreich, in Europa, ja in der ganzen Welt!
Jene Zeit, die kommt und die geht, die oft so flüchtig ist wie ein Vogel, der vorüberfliegt: eben jene Zeit hält Gott der Herr gleichsam in seinen Händen. Ihm entgleitet letztlich nichts, und niemand kann sich vor ihm verstecken. Diese Allgegenwart Gottes und auch seine Allmacht haben freilich für uns nichts Bedrohliches; im Gegenteil! Gott ist unser guter Vater, der uns das Leben schenkt und Freiheit ermöglicht.
Die Glaubenslehre der Kirche spricht sogar von der göttlichen Vorsehung, wonach Gott alle Dinge vorhersieht und in seiner Allmacht und Güte leitet. Dies tut er aber in vollem Respekt vor unserer Eigentätigkeit und unserer Freiheit. Daher können wir nicht einfach die Hände in den Schoß legen und sagen: „Der Herrgott wird′s schon richten!“ Oder gar, dass jemand meint, er könne Gott für das Böse, das er tut oder das geschieht, verantwortlich machen!
Gott ist zugleich barmherzig und gerecht; er ist aber nie ungerecht. Seine Gebote weisen uns den Weg zum Leben: Schon hier auf Erden zeigen sie uns, wie wir unsere Talente und Gaben auf gute Weise verwirklichen können. Das alle anderen Gebote einschließende und zusammenfassende Gebot der Liebe lässt uns mit Gott selber eins werden. In jedem Mitmenschen begegnet uns Christus, der Herr, der in seiner Menschwerdung unser Bruder geworden ist.
Was mag uns die Zukunft bringen? Nicht die Horoskope oder die Hellseher oder die Erscheinungssüchtigen können uns hier weiterhelfen. Es wird genügen, dass Gott bei uns ist und bleibt. Der menschgewordene Sohn Gottes, Jesus Christus, ist der Immanuel, das heißt: Gott ist mit uns.
In allen Sorgen und Leiden, in allen Freuden und Höhepunkten des Lebens steht Gott selbst an unserer Seite. Obwohl er selber dem Lauf der Geschichte enthoben ist, ist er in seiner Menschwerdung eingetreten in unsere Geschichte und hat sie zur Geschichte des Heils gemacht. Dass dies auch ganz persönlich erfahrbar wird, in unserem eigenen Leben und im Leben unserer Angehörigen und Freunde, das wünschen wir uns von Herzen, und für wollen wir beten und die Fürbitte der Gottesmutter Maria und ihres Bräutigams, des hl. Josef, anrufen!
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01.01.2016 00:03:57
In der Gottesmutter Maria erstrahlt uns die Herrlichkeit Christi
(stjosef.at/predigten) (JSp) Was bedeutet es, wenn wir Maria als Gottesmutter ehren? Ist dieser Titel für sie nicht zu hoch gegriffen?
Immerhin hat sie unseren Herrn Jesus Christus, den wahren Sohn Gottes, der Mensch geworden ist, als Jungfrau vom Heiligen Geist empfangen und ihn im Stall von Bethlehem geboren.
Die Bezeichnung „Gottesmutter“ könnte so verstanden werden, als ob Maria tatsächlich über Gott stünde und als ob Gott von ihr als Mutter abhängig wäre. Dies ist natürlich nicht der Fall, und klarerweise hat die Kirche nie an solchen irrigen Lehren festgehalten. Wohl aber wurde die Berechtigung des Titels „Gottesmutter“ oder „Gottesgebärerin“ (Theotokos) in langem Ringen von der Katholischen Kirche als zutreffend erkannt und auf dem Konzil von Ephesus (431) ausdrücklich bejaht und bekräftigt.
Lesen Sie die Predigt am Hochfest der Gottesmutter Maria (01.01.2016) im Wortlaut!
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25.12.2015 16:17:30
Weihnachtssegen des Papstes Urbi et Orbi
(kath.net) Zum Weihnachtsfest spendete Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ – „der Stadt und dem Erdkreis“ – den traditionellen Weihnachtssegen. Die Zeremonie wurde von 150 Fernsehsendern in rund 70 Länder übertragen.
„Allein die Barmherzigkeit Gottes kann die Menschheit von den vielen, manchmal ungeheuerlichen Formen des Bösen befreien, die der Egoismus in ihr hervorbringt. Die Gnade Gottes kann die Herzen bekehren und Auswege aus Situationen auftun, die nach menschlichem Ermessen unlösbar sind.“
„Wo Gott geboren wird, da blüht die Barmherzigkeit. Sie ist das kostbarste Geschenk, das Gott uns macht, besonders in diesem Jubiläumsjahr, in dem wir aufgerufen sind, die zärtliche Liebe zu entdecken, die der himmlische Vater für jeden von uns hegt. Besonders den Gefangenen schenke der Herr die Erfahrung seiner barmherzigen Liebe, die die Wunden heilt und das Böse überwindet.“
Link: Papstbotschaft im Wortlaut.
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25.12.2015 16:15:34
Die Heilige Familie als Vorbild familiärer Liebe und Eintracht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Mehrmals hat die 14. Ordentliche Bischofssynode, die vom 4. bis 25. Oktober 2015 stattgefunden hat, in ihrem Schlussdokument auf die Heilige Familie hingewiesen. Die Heilige Familie – das sind Jesus, Maria und Josef, und ihr Fest feiern wir am Sonntag in der Weihnachtsoktav. Wir tun dies, um die Heilige Familie zu ehren und auch als Vorbild und Ermutigung für alle Familien.
Aber kann denn die Heilige Familie überhaupt ein Vorbild sein für eine normale christliche Familie? War damals nicht alles ganz anders? Ist es nicht lebensfremd und fern der Wirklichkeit heutiger Ehen und Familien, wenn wir die Heilige Familie als Beispiel und Ermutigung für Eheleute und Familien ansehen?
Wir wollen auf diese kritische Auffassung eingehen und eine Antwort suchen.
Zuerst ist zu klären, ob die Verbindung von Maria und Josef wirklich eine Ehe war und ob sich die Gatten auch wirklich in menschlicher Hingabe geliebt haben. Die Heilige Schrift sagt uns ganz klar: Es handelt sich um eine wirkliche Ehe. Denn als Josef, der mit Maria verlobt war, bemerkte, dass sie ein Kind unter ihrem Herzen trug, das nicht von ihm war, da erschien ihm ein Engel Gottes im Traum und klärte ihn auf: „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ (Mt 1,20).
Selbstverständlich hat Josef von Nazareth das Geheimnis der Jungfräulichkeit Marias respektiert; sie war ganz Gott geweiht. Dennoch gehörte sie – weil sie in einer wahren Ehe mit ihm verbunden war – auch ganz ihm, und beide waren ein Herz und eine Seele in ihrer Liebe zueinander und in der gemeinsamen Ausrichtung auf Gott.
Schwierigkeiten ergeben sich für manche Menschen daraus, dass das Kind in dieser Ehe zugleich der Sohn Gottes und das Kind Marias war, aber nicht der leibliche Sohn Josefs. Hierauf können wir antworten: Gott selber hat seinen Sohn Jesus auch der väterlichen Sorge des heiligen Josef anvertraut. Josef übernahm rechtlich gesehen die Vatersorge für das Jesuskind, und er durfte diesem Kind all jene Liebe schenken, die ein Kinder von einem guten Vater erwartet. Denn Jesus war nicht nur der Sohn Gottes, sondern auch ein wirkliches Menschenkind.
Lesen Sie die Predigt zum Fest der Heiligen Familie in vollem Wortlaut!
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25.12.2015 16:13:41
Stephanus - ein Zeuge des Glaubens und der christlichen Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Es gibt eine sehr ansprechend gestaltete „Jugendbibel der Katholischen Kirche“. Unser Heiliger Vater Papst Franziskus hat dazu selber ein Vorwort verfasst. Er schreibt darin unter anderem:
„Heute gibt es mehr verfolgte Christen als in den Anfangszeiten der Kirche. Und warum werden sie verfolgt? Sie werden verfolgt, weil sie ein Kreuz tragen und Zeugnis für Jesus ablegen. Sie werden verurteilt, weil sie eine Bibel besitzen.“
Tatsächlich sind weltweit noch nie zuvor in der Geschichte so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden wie heute. Bis zu 100 Millionen Christen sind davon betroffen. Das Recht auf Religionsfreiheit wird in rund 50 Staaten der Welt missachtet. So kann uns das Fest des heiligen Stephanus aufs Neue bewusstmachen, dass unser christlicher Glaube nicht einfach etwas Harmloses und Unverbindliches ist, sondern unter Umständen eine Entscheidung über Leben und Tod bedeutet.
Das Christentum ist eine Religion der Liebe und nicht der Gewalt. Unser Herr Jesus Christus fordert sogar die Feindesliebe. Der heilige Stephanus, einer der ersten sieben Diakone der Urkirche, hat diese Liebe geübt. Nachdem er in aller Klarheit die Wahrheit über Jesus Christus bekannt hatte und sich deshalb den Zorn seiner Gegner zugezogen hatte, war er bereit, von ihrer Hand den Tod durch Steinigung zu erleiden. Noch im Sterben betete er für seine Peiniger zu Gott: „Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!“
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest des hl. Stephanus im Wortlaut!
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24.12.2015 10:45:28
Licht und Leben in Fülle wird uns zuteil
(stjosef.at/predigten) (JSp) Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wozu leben wir hier auf Erden?
Dies alles sind Grundfragen unseres Lebens; wir könnten auch sagen, es handelt sich insgesamt um die Frage nach dem Sinn unseres Lebens.
Viele Antworten sind darauf schon gegeben worden, und oft sind die Menschen gleichsam im Dunkeln umhergetappt auf der Suche nach einer Antwort, die das Leben zu tragen vermag.
Weihnachten – das Hochfest der Geburt des Herrn – gibt allen Antwort, die dafür im Herzen bereit sind. Diese Antwort entspricht unserem tiefsten Sehnen und Erwarten und geht doch unendlich weit darüber hinaus. Gott selber ist als Menschenkind zu uns gekommen; der Erlöser wurde geboren im Stall von Bethlehem, und dieses Kind verheißt uns Frieden, schenkt uns Gerechtigkeit und unermessliches Erbarmen. Hier zeigt sich wahrhaft die „Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters“ (Tit 3,4). So sind wir von Gott angenommen aufgrund seines Erbarmens. Nicht die eigene Leistung begründet unser Heil, unsere Rechtfertigung vor Gott, sondern Gott selber ist es, der uns in der heiligen Taufe durch seinen Sohn Jesus Christus das ewige Leben schenkt.
Lesen Sie die Homilie am Hochfest der Geburt des Herrn (Christtag) in vollem Wortlaut!
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24.12.2015 10:44:14
Im Jesuskind der Liebe Gottes begegnen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vor über 2000 Jahren geschah etwas Einzigartiges: Gott selber ist als Menschenkind in einem Stall von Bethlehem zur Welt gekommen. Er wurde geboren von der Jungfrau Maria. Als väterlicher Beschützer stand dem Kind und seiner Mutter ein Mann namens Josef zur Seite, der aus dem Geschlecht Davids stammte und in Nazareth wohnte.
Josef war mit Maria verlobt, und als seine Verlobte ohne sein Zutun schwanger wurde, trug er sich mit dem Gedanken, sie zu verlassen. Doch der Engel des Herrn, der ihm im Traum erschien, sagte zu ihm: „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ (Mt 1,20). Auf diese Weise nahm Josef seine Verlobte Maria als Frau zu sich und zugleich übernahm er im rechtlichen Sinn die Vatersorge für Jesus.
Wo aber vollzog sich die Geburt des menschgewordenen Sohnes Gottes? Nicht in einem Königspalast wollte Gott geboren werden, sondern in einem armen Umfeld: Weil in der Herberge kein Platz für sie war, mussten Maria und Josef, die sich wegen einer Volkszählung in Bethlehem aufhielten, in einem Stall ihre Zuflucht nehmen. In aller Verborgenheit und in der Stille dieser Heiligen Nacht wurde das Kind geboren, das den Namen Jesus erhielt: Gott rettet uns, Gott ist der Erlöser!
Lesen Sie die Homilie für das Weihnachtsfest (Messe in der Nacht) im Wortlaut!
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19.12.2015 12:00:04
Heiligsprechung von Mutter Teresa im Jahr der Barmherzigkeit
(radiovatikan.de) Ein großes Weihnachtsgeschenk von Papst Franziskus an die Kirche in Indien: das ist die Nachricht von der bevorstehenden Heiligsprechung Mutter Teresas aus der Sicht des Erzbischofs von Kalkutta, Thomas D′Souza. Besonders die Missionarinnen der Nächstenliebe, die von Mutter Teresa gegründete Ordensgemeinschaft, hätten „seit vielen Jahren auf diesen Moment gewartet“, sagte der Erzbischof im Gespräch mit Radio Vatikan. Das ganze Bistum habe für die Heiligsprechung Mutter Teresas gebetet. „Sie beteten für das Wunder, das untersucht wurde, dass es von der vatikanischen Heiligsprechungskongregation anerkannt wird, dass die Ärzte es anerkennen, dass der Heilige Vater es anerkennt. Und Sie können sich vorstellen, wie voller Freude diese Menschen sind. Das ist besonders die Stimmung hier im Mutterhaus der Missionarinnen der Nächstenliebe. Jetzt, da es so weit ist, sind wir sehr glücklich.“ D′Souza feierte noch am Tag der Bekanntgabe über die Anerkennung des zweiten Wunders – Voraussetzung zur Heiligsprechung – eine Dankesmesse mit den Mutter-Teresa-Schwestern in Kalkutta.
Die Heiligsprechung wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit stattfinden. Das ist bedeutungsvoll, so der Erzbischof von Kalkutta. „Ihr ganzes Leben hat Mutter Teresa damit zugebracht, Werke der Nächstenliebe zu tun. Körperliche und spirituelle Werke der Barmherzigkeit waren Teil ihrer Spiritualität, ihr ganzes Leben war dem Dienst an den Armen hingegeben. Barmherzigkeit, Mitleid sind andere Worte für sie. Sie strahlte Gottes Liebe aus unter den Ärmsten der Armen.“
Ein genauer Termin für die Heiligsprechung Mutter Teresas steht noch nicht fest; verschiedene Quellen sprechen vom 4. September 2016, dem Vortag ihres Sterbetages. Heiligsprechungen finden stets in Rom statt, während Seligsprechungen in der jeweiligen Ortskirche durch einen Stellvertreter des Papstes vorgenommen werden.
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