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23.05.2015 15:58:06
Der Heilige Geist als Gabe Gottes und Spender aller guten Gaben
(stjosef.at/predigten) (JSp) Für Kinder bedeutet es etwas Großes und Besonderes, wenn sie mit einem Geschenk überrascht werden, das ihnen Freude macht. Eine solche Gabe drückt unabhängig von ihrem materiellen Wert Liebe und Anerkennung aus. Haben wir als Erwachsene noch einen Sinn dafür? Können wir uns noch an Geschenken erfreuen oder sagen wir: „Wir haben alles und brauchen uns nichts schenken zu lassen.“
Der Heilige Geist, der zu Pfingsten auf die Jünger herabgekommen ist, wird als „Gabe Gottes“ bezeichnet. Somit handelt es sich um ein Geschenk, das Gott uns macht, oder noch genauer: Gott selber macht sich für uns zum Geschenk, indem er uns den Heiligen Geist mitteilt.
Der unendlich vollkommene und gute Gott ist in sich selber ein Geheimnis der Liebe. Auf rein geistige Weise haben drei göttliche Personen teil am einen göttlichen Wesen: Die Heilige Schrift spricht von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Schon innerhalb des Geheimnisses der Heiligen Dreifaltigkeit ist der Heilige Geist die Gabe: Gott der Vater schenkt sich ganz dem von ihm auf geistige Weise gezeugten Sohn, und auch der Sohn schenkt sich ganz dem Vater. Ihre gemeinsame Liebe ist eine eigene göttliche Person, eben der Heilige Geist. Er stellt die Gabe der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn im innergöttlichen Geheimnis dar.
Lesen Sie die Homilie zum Hochfest von Pfingsten (24.05.2015) in vollem Wortlaut!
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15.05.2015 22:57:18
Der Weg zur Freude in Fülle
(stjosef.at/predigten) (JSp) In diesen Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und dem Pfingstfest beten wir in der „Pfingstnovene“ um das Kommen des Heiligen Geistes. Als Vorbild dient uns die Urgemeinde in Jerusalem. Diese hatte sich unter dem Vorsitz der Apostel und in Gemeinschaft mit der Gottesmutter Maria im Abendmahlssaal versammelt, um von Gott die Gabe des Heiligen Geistes zu erflehen. Denn Jesus selber hatte ihnen vor seiner Himmelfahrt kundgetan: „Und ich werde die Gabe, die mein Vater verheißen hat, zu euch herabsenden. Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet.“ (Lk 24,29)
Lesen Sie die Homilie zum 7. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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12.05.2015 23:38:46
Passauer Bischof Oster kritisiert ZdK scharf
(kathpress.at) Der Passauer Bischof Stefan Oster hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) scharf kritisiert. Am Montag bezeichnete Oster auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar". Mit seiner Erklärung lasse das ZdK "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich. Ein positives Eingehen auf diese Forderungen käme einem "dramatischen Kurswechsel" gleich. Betroffen wäre vieles, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.
Oster rügte insbesondere die "immer neu bemühte Berufung auf Papst Franziskus zur Untermauerung dieses neuen Programms". Es gebe "keine einzige öffentliche Äußerung des Papstes oder des bisherigen Lehramtes", die auch nur in die Nähe der ZdK-Forderung komme. Die Familiensynode im Oktober in Rom werde "mit hoher Wahrscheinlichkeit" zeigen, dass Name und Programm von Franziskus für "das eigene politische, aber eben gerade nicht biblische Programm des ZdK instrumentalisiert" worden seien. Dass das Zentralkomitee diesen Weg "offenbar mit der größtmöglichen Mehrheit seiner Repräsentanten geht", sei für ihn "tatsächlich beunruhigend".
Der Bischof äußerte zugleich Verständnis dafür, wenn sich viele Katholiken "nach Texten wie diesem" heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche.
Das ZdK hatte am Samstag in Würzburg einstimmig ein Papier zur Bischofssynode im Herbst verabschiedet. Darin sprach sich die Vollversammlung für Formen der Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften sowie von Partnerschaften Geschiedener aus. Entsprechende liturgische Formen müssten weiterentwickelt werden. Es brauche zudem eine "vorbehaltlose Akzeptanz des Zusammenlebens in festen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften" und eine klare Positionierung gegen noch bestehende Ausgrenzungen homosexueller Menschen.
Das Katholikenkomitee betonte, dass auch in anderen Formen des gemeinschaftlichen Lebens Werte der Ehe gelebt würden, etwa das unverbrüchliche Ja zu der anderen Person und die stete Bereitschaft zur Versöhnung. "Diese Lebens- und Familienformen gilt es ausdrücklich wertzuschätzen, auch wenn sie nicht in der Form einer sakramentalen Ehe entsprechen."
Oster bemängelte diese Argumentation. Anstatt sich auf Werte zu berufen, hätte das ZdK lieber offen fordern sollen, "dass man damit auch die praktizierte Sexualität in nicht ehelichen Beziehungen endlich gutheißen, also segnen möge". Mit der Berufung auf gelebte Werte lasse sich zudem nicht begründen, warum ein Segen nur Zweierbeziehungen vorbehalten bleiben solle und nicht auf mehrere Personen ausgedehnt werden könnte, "wenn sie sich sexuell und auch sonst gut verstehen".
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/69806.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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12.05.2015 23:36:49
Zeugen Christi bis an die Grenzen der Erde
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das hohe Fest „Christ Himmelfahrt“ markiert den Übergang von den 40 Tagen, als der auferstandene Herr immer wieder den Jüngern erschien, zu jener Zeit, in der Jesus nicht mehr in sichtbarer Weise für die Seinen da ist, jedoch weiterhin in seiner Kirche durch die Kraft des Heiligen Geistes wirkt.
Die Apostelgeschichte berichtet uns, dass die Jünger dem Herrn nachblickten, als er vor ihren Augen zum Himmel auffuhr. Bezeichnend sind die Worte der Engel, die als Männer in weißen Gewändern plötzlich dastehen und den Jüngern die provokante Frage stellen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,11)
Sie zeigen damit an, dass jetzt nicht untätiges Warten auf die sichtbare Wiederkunft Christi angesagt ist, sondern der göttliche Auftrag besteht, in dieser Welt für das Heil aller Menschen zu wirken. Genau so hatte es Jesus selber angeordnet: Nach dem Empfang des Heiligen Geistes sollten die Apostel und Jünger ausziehen in die ganze Welt und Zeugen Christi sein „in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde“ (Apg 1,8). Der Missionsauftrag des Herrn für seine Kirche lautet: „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15)
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt im Wortlaut!
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10.05.2015 23:28:39
Kongress Leib - Bindung - Identität
Die Tagung „Leib – Bindung – Identität“ vom 5.-7. Juni 2015 in St. Pölten (Bildungshaus St. Hippolyt) will jene Inhalte wissenschaftlich reflektieren, welche die junge Generation heute braucht, um eine wertorientierte Sexualität zu entwickeln. Das Verlangen zu lieben und geliebt zu werden, gehört zur Natur des Menschen. Ein gelingendes Leben, eine gelingende Ehe und Familie gehören zu den vordringlichsten Wünschen junger Männer und Frauen. Wie schwierig aber der Umgang mit Sexualität, mit Leiblichkeit, mit Bindung oder Bindungsängsten und der eigenen Identität ist, zeigt der tägliche Blick in unterschiedlichste Medien. Die Herausforderung an das Christentum wächst, Antworten zu geben auf Entwicklungen, die mit christlichen Werten und langerprobten europäischen Ethiken beantwortet werden müssen. „Haben wir denn den richtigen Begriff von der Liebe? Er ist bei uns oft sentimental, weichlich geworden. Die Moderne muß die Liebe als etwas viel Weiträumigeres und Gewaltigeres denken, als sie es tut“, so Romano Guardini. Vor diesem Hintergrund wird diese Tagung Lehrkräften in Schule, Pädagogik, Erziehung, ebenso auch Eltern und allen, die mit jungen und erwachsenen Menschen im Bereich von Leib, Bindung und Identität zusammenarbeiten, eine sachgerechte und wissenschaftlich ausgewiesene Auseinandersetzung mit Sexualpädagogik anbieten.
Weitere Informationen: http://www.prinzipien-sexualpaedagogik.org/kongress/
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10.05.2015 23:26:00
Kardinal Schönborn: Abtreibung ist schwerstes Unrecht
(kathpress.at) Heftige Kritik an der Abtreibung und dem Fehlen von "flankierenden Maßnahmen", die schon vor 40 Jahren bei der Einführung der Fristenlösung versprochen wurden, hat Kardinal Christoph Schönborn geübt. "Bei der Abtreibung geht es um die Tötung eines menschlichen Wesens und damit um schweres Unrecht", so der Kardinal wörtlich in einem schriftlichen Statement gegenüber "profil", das das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe verwendete und das auch "Kathpress" vorliegt.
Seit dem Inkrafttreten der Fristenregelung vor 40 Jahren sei das Bewusstsein für das Unrecht der Abtreibung dramatisch verloren gegangen, so der Kardinal Die derzeitige Gesetzeslage sei daher für Christen "keine akzeptable Lösung, auch wenn sie damit leben müssen". Das Recht auf Leben sei das grundlegendste Menschenrecht, betont Schönborn.
Das schriftliche Statement des Kardinals im Wortlaut:
"Bei der Abtreibung geht es um die Tötung eines menschlichen Wesens und damit um schweres Unrecht. Seit dem Inkrafttreten der Fristenregelung vor 40 Jahren ist das Bewusstsein für dieses Unrecht dramatisch verloren gegangen. Die derzeitige Gesetzeslage ist daher für Christen keine akzeptable Lösung, auch wenn sie damit leben müssen. Das Recht auf Leben ist das grundlegendste Menschenrecht.
Wir wünschen uns endlich die flankierenden Maßnahmen zum Lebensschutz, die seit 40 Jahren versprochen und nur zum geringsten Teil eingelöst worden sind. Ich hoffe, es gelingt, hierüber mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften ins Gespräch zu kommen. Eine reiche Gesellschaft wie die österreichische muss Rahmenbedingungen schaffen können, damit Frauen sich nicht gedrängt fühlen, eine Abtreibung in Betracht zu ziehen."
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/69760.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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09.05.2015 11:49:54
Reliquien der hl. Therese von Lisieux in Österreich
(kathpress.at) Erstmals seit 1997 reist derzeit der Reliquienschrein der heiligen Therese von Lisieux durch Österreich. Die Diözesanbischöfe Klaus Küng und Ludwig Schwarz haben aus diesem Anlass die von Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin erhobene französische Karmelitin als Glaubensvorbild für heutige Christen gewürdigt.
Die heilige Therese zeige das Streben nach dem Ideal christlicher Vollkommenheit auch für Menschen mit Fehlern und Schwächen als realisierbar auf, betonte Bischof Küng, in dessen Domkirche in St. Pölten der Reliquienschrein nach ersten Stationen in Salzburg und Linz ab Freitagabend zu sehen sein wird. Insbesondere in Frankreich seien Thereses Reliquien in den vergangenen Jahrzehnte zu einem "Symbol kirchlicher Erneuerung" geworden. "Sie waren schon an vielen Orten als liebevolle Einladung und Ermutigung zur Hingabe an Gott auch inmitten einer Gesellschaft, die großteils so lebt, als gäbe es keinen Gott", so der Bischof.
Bereits am Mittwoch feierte Bischof Ludwig Schwarz im Linzer Mariendom einen Gottesdienst zur Ankunft des Schreins. Die heilige Therese sei überzeugt gewesen, "dass die Gnade Gottes im Kleinsten genauso fruchtbar werden kann wie im begabtesten Menschen, wenn er sich nur immer Gott zuwendet", sagte Schwarz. Ein solches Gottvertrauen könne auch für heutige Christen "Kompass" sein. "Wir dürfen trotz unserer Schwächen und Fehler unbefangen darauf vertrauen, dass Gott sich uns zuwendet."
Der Reliquienschrein ist seit 1994 auf Missionsreise und war seither in Ländern auf allen Kontinenten. In Österreich befindet er sich seit vergangenem Sonntag auf einer vom Theresienwerk Augsburg organisierten Tour. Nach der Station im St. Pöltner Dom reisen die Gebeine der Heiligen am Samstagnachmittag nach Wien weiter, wo sie in der Karmelitenkirche sowie in der Kirche Maria Königin in Strebersdorf ausgestellt sein werden.
Danach ist der Schrein noch in Mayerling (10./11.5.; Karmel), Heiligenkreuz (11.5.), Graz (11./12. Mai; Franziskanerkirche, Kloster Maria Schnee, Karmel St. Josef) und Klagenfurt (13.-15.5.; Dom) zu sehen. Nach weiteren Stationen in Innsbruck (15. bis 17.5.; Karmelitenkloster Mühlau), Feldkirch (17.5.; Dom), Rankweil (18.5.; Klein-Theresien-Karmel) und Lustenau (18./19.5.; Erlöserkirche) reist er in die Schweiz und später nach Frankreich weiter. An allen Orten gibt es Messfeiern und Anbetungsstunden vor dem Schrein.
Die heilige Therese von Liseiux (1873-1897) zählt zu den bedeutendsten Ordensfrauen der jüngeren Geschichte. Bereits mit 15 Jahren trat sie in den Orden der Karmelitinnen in Lisieux ein, wo sie es sich zur Aufgabe machte, Gott in den kleinen und einfachen Dingen des alltäglichen Lebens zu lieben. Sie starb im Alter von 24 Jahren und wurde 1925 heilig gesprochen. 1997 ernannte sie Papst Johannes Paul II. zur Kirchenlehrerin. Therese von Lisieux ist die Patronin der Weltmission. Zur Unterscheidung von Theresa von Avila ist sie auch als die "kleine heilige Theresa" bekannt. (Info: http://www.theresienwerk.de / www.karmel-mayerling.org)
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/69712.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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09.05.2015 11:47:57
Die Liebe von Mutter und Vater hat ihren Ursprung in Gott
(stjosef.at/predigten) (JSp) Gott hat uns allen eine leibliche Mutter geschenkt, und wir freuen uns heute am Muttertag und danken allen Frauen und Müttern für ihren lebensspendenden Dienst. Zugleich ehren wir die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria: sie hat das Jesuskind empfangen und geboren und darf vom Himmel aus auch für uns eine geistliche Mutter sein.
Mutter zu sein bedeutet mehr als ein Kind zur Welt zu bringen. Eine gute Mutter trägt Sorge für das Wohl und die Erziehung des Kindes. Mutter zu sein ist also nicht nur eine große und schöne Aufgabe, sondern eine von Gott geschenkte Berufung.
Zugleich aber wollen wir an die Väter denken; auch ihr Beitrag für die Familie ist unersetzbar. Nur gemeinsam können die Eltern ihren Kindern jene Liebe und Geborgenheit schenken, auf die sie für das Wachsen und Reifen ihrer Persönlichkeit so sehr angewiesen sind.
Lesen Sie die Predigt am 6. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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01.05.2015 22:00:55
Josef der Arbeiter
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am „Tag der Arbeit“ verehren wir den heiligen Josef den Arbeiter. Josef von Nazareth wusste sich verantwortlich für seine Familie, also für Maria, seine jungfräuliche Gemahlin, und für das Jesuskind. Sowohl Maria als auch Josef und später auch der junge Mann Jesus trugen durch ihrer Hände Arbeit zum Lebensunterhalt bei. Darüber hinaus legten sie auch Zeugnis ab für die schöpferische Kraft der Arbeit im Dienste der Entfaltung der Persönlichkeit und des Gemeinwohls.
Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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01.05.2015 21:58:47
Wie der heilige Florian gute Frucht bringen für das ewige Leben
(stjosef.at/predigten) Der heilige Florian zeigt uns durch sein Leben und Sterben, was es bedeuten kann, ein Christ zu sein. Florian, der ehemalige Kanzleivorstand des Statthalters von Ufer-Norikum, entzog sich nicht seiner Verantwortung: „In Tat und Wahrheit“ hat er das Gebot der Liebe erfüllt, von dem in der Lesung aus dem ersten Johannesbrief die Rede ist.
Sie, liebe Feuerwehrkameraden, haben sich den heiligen Florian als Schutzpatron erwählt. Der Dienst am Nächsten verlangt unter Umständen den Einsatz und die Hingabe des eigenen Lebens. Florian hat uns ein Beispiel gegeben für die dienende Liebe. Als er von der Verfolgung der Christen in Lorch (Lauricum) erfuhr, da tat er sein Möglichstes, um sie vor Kerker und Tod zu bewahren. Das Risiko seines Eintretens für die bedrohten Mitchristen war groß: Denn die Feinde des christlichen Glaubens gaben sich nicht damit zufrieden, die bereits Angeklagten zu verurteilen und zu töten. Sie rechneten es sich als Sieg an, sogar den hochangesehenen Beamten Florian als Christen überführt zu haben. Doch Florian, voll des lebendigen Glaubens, nahm den Tod auf sich und gab sein Leben hin, um gute Frucht zu bringen für das ewige Leben.
Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit (03.05.2015) in vollem Wortlaut!
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25.04.2015 10:42:04
Kirchliches Gedächtnis an den Völkermord an den Armeniern
(kathpress.at) Nur die ehrliche Aufarbeitung der Geschichte kann zu Versöhnung und Vergebung führen und garantieren, dass sich Ereignisse wie der Völkermord an den Armeniern und weiteren Christen im Osmanischen Reich ab 1915 nicht mehr wiederholen. Das hat Kardinal Christoph Schönborn in seiner Predigt beim Gedenkgottesdienst an die Opfer des armenischen Völkermordes vor 100 Jahren betont. "Habt keine Angst vor der Wahrheit!", appellierte Schönborn am Freitagabend im bis auf den letzten Platz gefüllten Wiener Stephansdom an all jene, die dieses Gedenken kritisieren würden. Nicht die Wahrheit, sondern die Verleugnung der Wahrheit führe zu neuen Konflikten. Denen, die sich gegen die Wahrheit stellen, gelte es, die Hand entgegen zu strecken, sagte der Kardinal: "Uns allen tut die Wahrheit gut."
Das Gedächtnis an den Völkermord dürfe freilich nicht mir Hass und Revanchegedanken begangen werden. "Wir dürfen nicht vergessen, aber wir müssen vergeben", so Schönborn wörtlich.
1915 und in den darauf folgenden Jahren habe die größte Christenverfolgung der Geschichte stattgefunden, sagte der Erzbischof und sprach von 1,5 Millionen Opfern unter den Armeniern, einigen hunderttausend ermordeten Christen syrischer Tradition, 350.00 toten Pontus-Christen und rund 150.000 toten Christen Kleinasiens. Der tiefste Grund für die Verfolgung sei darin gelegen, "dass sie Christen waren".
Der Kardinal verwies auf Papst Franziskus, der mehrmals betont hatte, dass der Genozid am armenischen Volk niemals vergessen werden dürfe. Schönborn erinnerte zugleich auch daran, dass gerade auch heute unzählige Christen wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die Schreckensbilder von der Ermordung der koptischen und äthiopischen Christen in Libyen vor wenigen Tagen wie auch deren Glaubenszeugnis seien noch allzu präsent. Auch die Ermordung von rund 150 christlichen Studenten in Kenia zeige, dass die Zahl der christlichen Märtyrer heute größer sei als am Beginn des Christentums, so der Kardinal mit Verweis auf Papst Franziskus.
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/69390.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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25.04.2015 10:38:34
In der Nachfolge des Guten Hirten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Wenn ein junger Mann in seiner Familie kundtut, er möchte Priester werden, wie reagieren dann seine Angehörigen? Das Echo kann wohlwollend und ermutigend sein, aber vielleicht auch kritisch oder sogar ablehnend. Zum Sonntag des Guten Hirten, der zugleich als Weltgebetstag für geistliche Berufungen begangen wird, wollen wir uns fragen, wie wir es mit dem Gebet für jene Menschen halten, die Gott zu seiner besonderen Nachfolge als Priester, Diakon oder im Ordensstand berufen hat.
Jesus sprach einmal davon, dass die Ernte groß sei; doch Arbeiter gebe es nur wenige. Und er rief dazu auf: „Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ (Mt 9,37) Eben diesem Gebetsaufruf Jesu wollen wir uns heute anschließen!
Zugleich sollen wir überlegen, wie wir jene Menschen fördern können, die Gott gerufen hat. Wichtig ist vor allem ein positives Klima der Wertschätzung und der Anerkennung. Dort, wo in den Familien gebetet wird, wo ein guter zwischenmenschlicher Austausch stattfindet und eine gegenseitige Bestärkung im Guten, können auch geistliche Berufungen wachsen und gedeihen.
Worum geht es bei einer geistlichen Berufung? Gott hat uns alle in Jesus Christus erwählt und berufen, seine Kinder zu sein und gute Frucht zu bringen in Werken der Liebe. Dort wo Gott jemanden in seinen besonderen Dienst ruft, ist die betreffende Person eingeladen zu einer vertieften Form der Hingabe an Gott und die Menschen.
Lesen Sie die Homilie zum 4. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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18.04.2015 10:42:07
Hochkarätig besetzte Blasphemie-Diskussion in St. Pölten
(dsp.at) St. Pölten, 18.04.2015 (dsp) Zuletzt lösten die Ereignisse um die französische Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ eine hitzige Debatte aus. In Österreich wird derzeit über die Berechtigung des Paragrafen 188 StGB (Strafgesetzbuch, der den Tatbestand der Herabwürdigung religiöser Lehren zum Inhalt hat, debattiert. Aus diesem Anlass lud die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion über Blasphemie ins Bischöfliche Sommerrefektorium ein, die unter starkem Polizeischutz stand. Justizminister Wolfgang Brandstetter betonte, das Thema sei hochaktuell und brisant. Er sprach sich dabei gegen eine ersatzlose Streichung Paragrafen über den Tatbestand der Herabwürdigung religiöser Lehren aus, er könne dem absolut nichts abgewinnen. Der per Video-Schaltung zugeschaltete Minister habe dies bereits mehrfach betont. Das Grundrecht auf Freiheit der Kunst verbiete einen staatlichen Eingriff in den Kunstbereich, sei aber kein Freibrief für Straftaten. Das Grundrecht auf Meinungs- und Kunstfreiheit sei also kein Grund sich über einfache Gesetze hinwegzusetzen. Brandstetter appellierte, es brauche ein Mindestmaß an Toleranz, darauf würden ja auch Künstler pochen. Wenn religiöse Gefühle verletzt werden, solle das nicht so einfach hingenommen werden.
Die Kontroversen um das Thema der Blasphemie erheben sich in der Öffentlichkeit immer häufiger, wenn provozierende Darstellungen von Religion und religiöse Wertevorstellungen aufeinanderprallen, erklärte Theologe und Jurist Burkhard Berkmann, der das Impulsreferat zur Veranstaltung hielt. In Österreich wird derzeit über die Berechtigung des Paragraf 188 im Strafgesetzbuch (Herabwürdigung religiöser Lehren) diskutiert. Dabei sei es sehr verschieden, was Religionen unter Gotteslästerung verstehen und wie sie diese sanktionieren. "Das zeigt schon ein Blick in die internen Rechtsordnungen christlicher, jüdischer und islamischer Gemeinschaften. Zum Beispiel wird im Islam die Beleidigung Muhammads für schlimmer gehalten als die Beleidigung Gottes", so Berkmann. Er nannte drei Bedeutungskategorien: Erstens die Gotteslästerung, die sich direkt gegen Gott richte. Dahinter stehe die Vorstellung, Gott vor Lästerung schützen zu müssen. Mit Blasphemie im engen Sinn sei die Gotteslästerung gemeint. Sie stehe im österreichischen Recht und in den Rechtsordnungen der meisten westlichen Staaten nicht mehr unter Strafe. Als weiteren Begriff nannte er die Diffamierung von Religionen. Sie richte sich gegen Personen, Gegenstände oder Lehren, die mit einer Religion verbunden sind. Wenn der moderne Staat deren Herabwürdigung unter Strafe stelle, wolle er nicht Gott schützen, sondern die religiösen Gefühle der Gläubigen oder den religiösen Frieden. Man könne hier von Blasphemie im weiteren Sinn sprechen. Berkmann verwies außerdem auf die Aufstachelung zu religiösem Hass. Dies richte sich gegen Menschen, die einer Religion angehören. Sie bestehe in einem Aufruf zu Hass, Gewalt oder Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit. Hier werde eigentlich nicht mehr von Blasphemie gesprochen. Wegen verschiedener Berührungspunkte ist es dennoch wichtig, auch diesen Aspekt im Kontext der Blasphemie zu behandeln. Berkmann zeigte sich überzeugt, dass in unserer Zeit der Friede zwischen den Religion und Kultur das herausragende Schutzgut darstellen müsse. Damit erhalte der „Blasphemie-Paragraf“ eine neue Bedeutung. Der Friede als Schutzgut bedeute nicht, dass wir Blasphemie zu einem Straftatbestand machen, weil wir uns vor religiösen Extremisten fürchten, die sonst Terroranschläge verüben und damit den Frieden stören. Damit würden wir denen Recht geben, die Gewalt anwenden, und diejenigen benachteiligen, die aus religiöser Überzeugung gerade nicht zurückschlagen, so der Jurist. Der Friede als Schutzgut bedeute vielmehr, dass gerade der neutrale Staat, der sich als Heimstatt aller Bürger und Bürgerinnen ungeachtet ihrer glaubensmäßigen oder weltanschaulichen Ausrichtung verstehe, aufgerufen sei, einer Entwicklung entgegenzutreten, in der Glaubensüberzeugungen öffentlich verächtlich gemacht werden und dadurch das geistige Klima vergiftet wird. Es dürfe nicht die Auffassung um sich greifen, dass das, was Teilen der Bevölkerung heilig sei, einfach dem Spott preisgegeben werden kann. Die Strafnorm habe dann eine Zukunft, wenn sie nicht zum Verstärker für Konflikte werde, sondern zum Verstärker für ein friedliches Zusammenleben.
Die frühere Justizministerin Beatrix Karl betonte, es gehe hier um das Thema des religiösen Friedens und das sei wichtig für die Sicherheit. Den Befürwortern und Gegnern des Blasphemie-Paragrafen ginge es aus ihrer Sicht um das Gleiche: um Toleranz. Freiheit sei nie etwas Absolutes, sie ende dort, wo die Freiheit des anderen verletzt werde. Aufgabe des Staates sei es, Freiheit zu sichern. Aufgabe des Staates sei es, Freiheit zu sichern, das wäre heute oft eine Frage der Gerichte. Sie warnt davor, dass sich Menschen entfernen und das tue der Gesellschaft nicht gut. Die bekannte Juristin, Psychotherapeutin, Pädagogin und Theologin Rotraud Perner beschäftigt die Frage, wie jemand zum „Störenfried“, oder zum Oppositionellen wird. Manche würden das Niveau eines Kleinkindes oder eines Pubertierenden nutzen, um ihre Interessen besser durchzusetzen. Der Staat solle sich um jene Menschen kümmern, die bewusst Regeln verletzen. Die Grenzen seien immer bei jeder Person anzusetzen. Jesus sei ein Vorbild gewesen, der Grenzen angerüttelt habe.
Menschenrechtsanwalt Alfred Noll meint, alle Werte, nicht nur der Religionen, seien in den letzten Jahren von der Gesellschaft zum Abschuss freigegeben. Das vor allem deshalb, weil sie sich nicht auf dem Markt verkaufen ließen. Es ändere sich permanent, der Common sense sei weg, wir seien zur Freiheit verdammt. Vor allem Religionsgemeinschaften müssten sich permanent rechtfertigen bei Fragen wie „Was glauben wir?“ oder „Was tun wir eigentlich?“ Karikaturen seien in Europa lange ein Mittel der Schwachen gegen die Mächtigen – früher also auch gegen die katholische Kirche – gewesen. Eine Gefahr wäre es, wenn sich dies umdreht. Bei Künstlern warne er davor, wenn Kritik oder Strafrecht allzu schnell bei der Intention ansetzen würde, die man oft nicht gleich erkenne und die oft viel tiefgründiger sei.
Timna Brauer, israelisch-jemenitische-österreichische Künstlerin, fragt, ob es Kunstschaffenden um Provokation oder Inhalt gehe. Letzterer könne ein sehr sinnvoller Beitrag für die Gesellschaft sein. Sie lud beim Thema der religiösen Gefühle dazu ein, sich in andere hineinzuversetzen: „Wenn man in das orientalische Leben eintaucht, wird man bei diese Thema sensibler.“
Die Freiheit sei höchstes Gut der Demokratie, so Carl Aigner, Direktor des NÖ Landesmuseums. Beim Karikaturen-Buch über Jesus von Joseph Haderer vor einigen Jahren habe er sich gefragt, ob das wirklich Blasphemie sei. Er halte positiv fest, dass dieses Buch mehr für die Diskussion über Religion brachte, „als so manche Predigt“. Aber es gebe Grenzen der Provokation, etwa bei der Darstellung von gekreuzigten Frauen. Zu den Mohammed-Karikaturen meinte er, dass diese keine Kunstwerke wären. Religion würde heute kritisiert für die Konstruktion als Absolut-Sein. Das sei für die Gesellschaft herausfordernd für die Gesellschaft.
Amer Albayati, irakischer Film- und Theaterwissenschaftler, Filmemacher, Journalist und Präsident der Initiative liberaler Muslime in Österreich, forderte Respekt vor anderen ein, um gemeinsam Freiheit leben zu können. Im Islam seien Änderungen oft schwierig, autoritäre Strömungen würden das Ankommen in der Moderne erschweren. Wichtig sei es, Religiöse und Nichtreligiöse in einer gemeinsamen friedlichen Zukunft zu denken.
Gott brauche unseren Rechtsschutz nicht, meinte Ludger Müller, Theologe, Philosoph und Kanonist an der Universität Wien. Staatliches Recht könne nur Richtlinien geben. Beim katholischen Kirchenrecht gehe es darum, Gläubige darauf hinzuweisen, dass sie Grenzen überschreiten, die die Beziehung zu Gott treffe. Eine innerkirchliche Rechtsordnung sei notwendig, weil sie aufzeige: „So weit kannst Du gehen.“ Er kündigte dazu einen Lehrgang über „Vergleichendes Kanonisches Recht“ an Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten an. Dieser endet mit dem akademischen Grad „Master im Vergleichenden Recht“. Den Teilnehmenden soll eine vielseitige wissenschaftliche Bildung im Kirchenrecht, im Staatskirchenrecht und vergleichenden Religionsrecht geboten werden, die dazu qualifiziert, interkulturelle und interreligiöse Probleme der heutigen Gesellschaft zu analysieren und kirchliche Ämter zu übernehmen, vor allem im Bereich der Rechtspflege und der Verwaltung. Moderator war Martin Gebhart, stv. Chefredakteur der NÖN.
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18.04.2015 10:37:23
Unterscheidung von Religion und Politik wesentlich
(erzdioezese-wien.at) Mit einem Gottesdienst und einem Festakt im Wiener Schottenstift feierte die Österreichische Volkspartei (ÖVP) am Freitagvormittag ihr 70-jähriges Bestehen. Kardinal Christoph Schönborn plädierte dabei in seiner Festpredigt vor den VP-Spitzen aus Bund und Ländern in der Schottenbasilika für eine klare Unterscheidung der Sphären Religion und Politik. Gleichzeitig rief er Politiker allgemein dazu auf, ihre Möglichkeiten zur Gestaltung des Landes zu nutzen und ihre politische Verantwortung wahrzunehmen.
Religion soll Religion bleiben und Politik Politik
Auch Jesus habe sich der "Urversuchung zum politischen Messianismus" entzogen, erinnerte Schönborn. "Jeder Versuch einer politischen Religion oder einer religiösen Politik ist gefährlich. Religion soll Religion bleiben und Politik Politik", betonte der Wiener Erzbischof. Die Unterscheidung von Religion und Politik sei "das kostbare Ferment, das Jesus und das Christentum in die Welt gebracht haben". Dabei gehe es nicht um eine "feinsäuberliche Trennung", wohl aber um "ein klares Nein zur Vermischung", präzisierte der Kardinal.
Grundsätzlich rief Schönborn die Politik auf, ihre Verantwortung für die Gesellschaft anzunehmen. "Abwarten und sehen - diese Haltung hat vieles für sich und ist manchmal auch richtig", sagte der Kardinal. "Politik heißt jedoch immer auch Wille zu Gestaltung."
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18.04.2015 10:33:40
Halleluja, Jesus lebt!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Es ist bemerkenswert, wie anschaulich und fassbar der auferstandene Herr Jesus Christus den Jüngern erschienen ist!
Die Emmausjünger waren gerade nach Jerusalem zurückgekommen und hatten den übrigen voll Freude erzählt, dass sie dem Herrn begegnet waren. Inzwischen war bekannt geworden, dass Jesus auch dem Petrus erschienen war. Und dann geschah das Unfassbare:
Jesus stand plötzlich inmitten der Versammlung, und er begrüßte die Jünger mit dem österlichen Friedenswunsch. Anstatt sich zu freuen, waren die Jünger wie entgeistert, da sie tatsächlich meinten, sie sähen ein Gespenst und nicht Jesus. Offenbar ist es möglich, dass Menschen dann, wenn sich das Unerwartete erfüllt, meinen, sie würden sich täuschen. Doch Jesus holt sie zurück in die Wirklichkeit: Er fordert die Jünger auf, ihn anzufassen, denn kein Geist hat Fleisch und Knochen, und dann lässt sich Jesus von ihnen ein Stück gebratenen Fisch geben und isst dieses vor ihren Augen.
Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit im Wortlaut!
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16.04.2015 13:09:47
Papst ernennt Wilhelm Krautwaschl und Werner Freistetter zu Bischöfen
(kathpress.at) Das Warten auf die Neubesetzung der Bischofsstühle in der Steiermark und für das Militär ist beendet: Papst Franziskus hat Wilhelm Krautwaschl zum Diözesanbischof für Graz-Seckau und Werner Freistetter zum Militärbischof für Österreich ernannt. Diese Doppelernennung gab der Heiligen Stuhl am Donnerstag, 12.00 Uhr, durch das vatikanische Presseamt im "Bollettino" bekannt. Mit dieser Entscheidung hat der Papst wieder alle Bischofsstühle in Österreich besetzt. Die österreichische Bundesregierung hatte schon am Dienstag nach der Sitzung des Ministerrats mitgeteilt, dass sie keine Einwände gegen die beiden neuen Bischöfe hat.
Mit der Ernennung von Werner Freistetter wurde gleichzeitig der vom bisherigen Militärbischof Christian Werner bereits 2013 eingereichte Rücktritt angenommen. Bis zur Bischofsweihe von Freistetter leitet während der Sedisvakanz der bisherige Generalvikar Leszek Ryzka interimistisch das Militärordinariat. Auch in der Diözese Graz-Seckau führt bis zur Bischofsweihe von Wilhelm Krautwaschl der Diözesadministrator Heinrich Schnuderl die Geschäfte. Er wurde am 28. Jänner vom Grazer Domkapitel für dieses Amt gewählt, nachdem am selben Tag der Rücktritt von Bischof Egon Kapellari vom Papst angenommen wurde.
Die neu ernannten Bischöfe werden sich noch heute am Nachmittag erstmals den Medien stellen. So findet um 14 Uhr im Grazer Bischofshof (Bischofsplatz 4, 8010 Graz) eine Pressekonferenz mit Wilhelm Krautwaschl statt. Die Pressekonferenz mit Werner Freistetter beginnt um 15 Uhr in Wien im Stephanisaal (Stephansplatz 3, 1010 Wien).
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11.04.2015 22:01:37
Papst ruft Heiliges Jahr der Barmherzigkeit aus
(kathpress.at) Papst Franziskus hat offiziell ein Heiliges Jahr der katholischen Kirche ausgerufen. Vor der Heiligen Pforte des Petersdoms überreichte er am Samstag den Erzpriestern der vier Großen Päpstlichen Basiliken Roms sowie ausgewählten Kardinälen und Erzbischöfen aus dem Vatikan die sogenannte Verkündigungsbulle, eine besonders feierliche Urkunde. Das "außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit" beginnt am 8. Dezember und endet am 20. November 2016. Angekündigt hatte Franziskus diese Initiative überraschend bereits am 13. März.
Das Heilige Jahr solle "eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen, das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen", heißt es in der Bulle, aus der ein Mitarbeiter des Papstes in der Eingangshalle des Petersdoms Passagen verlas. Zugleich ruft Franziskus darin zu Pilgerfahrten nach Rom und zu anderen Wallfahrtsorte auf.
Ein Heiliges Jahr soll die Erneuerung des Glaubens fördern und ist mit einem besonderen Ablass verbunden. Traditionell findet es alle 25 Jahre statt. Zuletzt hatte Johannes Paul II. 2000 ein ordentliches Heiliges Jahr ausgerufen. Das bevorstehende Heilige Jahr ist das dritte außerordentliche Heilige Jahr seit der Einführung dieses Brauchs im Jahr 1300 durch Papst Bonifaz VIII.
Im Mittelpunkt der Verkündigungsbulle mit dem Titel "Antlitz der Barmherzigkeit", deren deutsche Übersetzung 13 Seiten umfasst, steht die Barmherzigkeit. Die Gläubigen sollten in dieser Zeit verstärkt darüber nachdenken, wie sie diese konkret leben könnten. Sie müssten ihr Gewissen, das gegenüber dem "Drama der Armut oft eingeschlafen ist, wachzurütteln", fordert der Papst.
Er habe den 8. Dezember als Eröffnungstermin gewählt, weil genau 50 Jahre zuvor das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) zu Ende gegangen sei, erklärt Franziskus darin weiter. Damals seien Mauern eingerissen worden, "die die Kirche allzu lange in einer privilegierten Festung eingeschlossen hatten".
In dem Schreiben äußert der Papst zudem die Hoffnung auf einen vertieften Dialog der Religionen. Auch für Judentum und Islam stelle die Barmherzigkeit eine der wichtigsten Eigenschaften Gottes dar.
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/69078.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
Link: Misericordiae vultus (deutsch)
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10.04.2015 22:50:19
Die Löwen kommen! Ein aufrüttelndes Buch von Vladimir Palko
(amazon.de; Rezension von Josef Spindelböck) Der ehemalige slowakische Innenminister Vladimír Palko legt mit seinem bereits in 3. deutschsprachiger Auflage (2015) erschienenen Buch „Die Löwen kommen“ eine kulturelle Analyse der Entwicklung in Ost- und Westeuropa seit dem Ende des Ostblocks vor. Sie trägt den Untertitel „Warum Europa und Amerika auf eine neue Tyrannei zusteuern“ und beleuchtet vor allem die Frage, ob eine christliche Politik in den Ländern westlicher Prägung, aber auch in den von der Diktatur des Kommunismus frei gewordenen Ländern des Ostens eine Chance hat.
Das Ergebnis seiner faktenreichen, von genauer Detailkenntnis geprägten Analyse ist ernüchternd: Eine von Palko als „anthropologische Revolution“ bezeichnete kulturelle, aber auch rechtlich und politisch wirksame Bewegung führt zu neuen Bedrohungen der Gewissensfreiheit und menschlicher Grundwerte wie des Schutzes des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Tod und des Schutzes und der Förderung der zwischen Mann und Frau geschlossenen treuen und unauflöslichen Ehe, die für Kinder großherzig offen ist. Auch sogenannte christliche Parteien wissen sich im Konkreten um des eigenen Machterhalts willen oft dem Diktat einer falsch interpretierten Toleranz ausgeliefert oder wirken sogar aktiv mit an den Zielen dieser „Kultur des Todes“.
Palko appelliert vor dem Hintergrund eigner Erfahrungen in der Slowakei für eine feste Verankerung in den christlichen Grundwerten. Es gehe auch um die Bereitschaft, um der Treue zum Glauben und zum Gewissen willen gewisse Nachteile in Beruf und Gesellschaft auf sich zu nehmen. Denn nur so könnten die Christen auch in Zukunft Sauerteig sein für die Gesellschaft und zu ihrer wahren Erneuerung beitragen.
Ein Buch, das wachrütteln und nachdenklich machen will, ohne zu entmutigen!
Angaben zum Buch: Vladimir Palko, Die Löwen kommen: Warum Europa und Amerika auf eine neue Tyrannei zusteuern, fe-medienverlag, Kisslegg 2015, ISBN 978-3863570729, EUR 12,80
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10.04.2015 22:44:59
Sehen mit den Augen des Glaubens
(stjosef.at/predigten) (JSp) Der Apostel Thomas kam erst später zum Osterglauben. Denn er war zuerst nicht dabei gewesen, als Jesus den übrigen Aposteln erschien. Diese berichteten ihm zwar voll Begeisterung und Überzeugung von dieser Begegnung. Doch Thomas blieb skeptisch. Im heutigen Evangelium ist sein fragender Zweifel überliefert: „Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ (Joh 20,25)
Wie aber reagiert Jesus? Geht er auf den Wunsch des Thomas ein? Erscheint er ihm tatsächlich noch eigens? Er tut es, denn immerhin soll Thomas als Mitglied des Zwölferkollegiums Zeugnis ablegen für den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Als Thomas dann auf die gewünschte Weise dem auferstandenen Herrn Jesus Christus begegnen darf, da ist er im Innersten erschüttert, und er ruft aus: „Mein Herr und mein Gott!“ (Joh 20,28)
Lesen Sie die Homilie zum 2. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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05.04.2015 17:47:25
Die Osterbotschaft des Papstes
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat an diesem Ostersonntag inständig um Frieden auf der Welt gebeten. Beim traditionellen Segen Urbi et Orbi – der Stadt und dem Erdkreis – benannte das Kirchenoberhaupt die vielen Krisenherde rund um den Globus und bat um mehr Anstrengungen, Konflikte zu beenden und leidenden Menschen beizustehen. „Vom auferstandenen Herrn erflehen wir die Gnade, nicht dem Stolz nachzugeben, der die Gewalt und die Kriege schürt, sondern den demütigen Mut zur Vergebung und zum Frieden zu haben“, formulierte der Papst ausgehend von der österlichen Heilsbotschaft des leeren Grabes.
Link: Papstbotschaft im Wortlaut (deutsch, kath.net).
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05.04.2015 17:44:40
Jesus, der unerkannte Wegbegleiter
(stjosef.at/predigten) (JSp) Je nachdem, wo man den Ort Emmaus lokalisiert, ergibt sich die Länge des Fußweges von Jerusalem nach Emmaus und wieder zurück, den die beiden Jünger zurückgelegt haben, von denen im heutigen Evangelium die Rede ist. Im Lukasevangelium wird die einfache Entfernung mit sechzig Stadien angegeben, das sind ungefähr 12 km. So gesehen haben sie also insgesamt 24 km zurückgelegt.
Nicht der Weg als solcher ist jedoch von Bedeutung, sondern das Gespräch der beiden Jünger untereinander und dann mit dem unerkannten Dritten, der sich schließlich als der auferstandene Herr Jesus Christus offenbart. Doch dient die längere Wegstrecke als notwendige Voraussetzung für den Reflexionsprozess der Jünger, d.h. für ihr zuerst enttäuschtes und dann immer hoffnungsvolleres Nachdenken über das Schicksal des Jesus von Nazareth.
Wäre der unbekannte Dritte nicht hinzugekommen, so hätten sich die beiden Jünger zwar untereinander ausgetauscht, doch wären sie aus ihrer Enttäuschung und Bitterkeit nicht herausgekommen. Zu tief saß all das als Schock, was sie erlebt hatten: Jesus von Nazareth, auf den sie und andere ihre Hoffnung gesetzt hatten, war gekreuzigt worden und gestorben! Nun schien alles aus zu sein, worauf sie gebaut hatten.
Doch der unbekannte Wegbegleiter, der sich ihnen beigesellt, versteht es, in einfühlsamer Weise auf ihre Befindlichkeiten einzugehen. So können sie sich aussprechen und mitteilen und werden zugleich innerlich freier für das, was ihnen dieser Mann sagt. Er öffnet ihnen nämlich Schritt für Schritt das Verständnis für die Heilige Schrift, also für das, was die Propheten über den kommenden Messias im Voraus verkündet hatten.
Lesen Sie die Predigt zum Ostermontag im Wortlaut!
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04.04.2015 11:50:46
Der gekreuzigte Herr Jesus Christus ist auferstanden!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Wahrheit von der Auferstehung Christi stellt uns das sichere Fundament bereit, auf dem wir als Glaubende stehen und in Hoffnung Ausschau halten auf die Wiederkunft des erhöhten Christus.
Unser christlicher Glaube kann nicht auskommen ohne das Bekenntnis zur Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Alle übrigen Wahrheiten unseres Glaubens stehen in einem wesensmäßigen und notwendigen Zusammenhang mit der Erfahrung der Jünger: Christus lebt! Er ist auferstanden! Vom auferstandenen Herrn her bekommt alles Übrige sein Licht, was wir im Glauben von Gott und seinem Heilswerk bekennen dürfen.
Das Markusevangelium führt uns in dieser Osternacht hin zum Auferstehungsgeheimnis, und zwar aus der Sicht der gläubigen Frauen, welche mit Jesus in besonderer Weise verbunden waren. Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und Salome wollten den Leichnam Jesu gemäß der jüdischen Sitte mit aromatischen Ölen salben, und sie hatten das Ende des Sabbats abgewartet, um schon früh am Morgen des nächsten Tages ihren erhabenen Dienst zu verrichten. Bevor sie das Grab Jesu erreichten, hatten sie nur eine Frage: Wer wird uns den schweren Stein vom Eingang der Grabhöhle wegwälzen? Dort war jedoch alles anders, als sie erwartet hatten.
Lesen Sie die Homilie in der Osternacht // am Ostersonntag!
Gesegnete Ostern!
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03.04.2015 10:50:36
Jesu Hingabe in den Tod aus Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Am Karfreitag denken wir mit innerer Ergriffenheit an das Leiden Jesu Christi, des Erlösers. Rein menschlich gesehen gilt auch hier die Frage: Wozu musste Jesus leiden? Wie konnte es Gott zulassen, dass sein eigener Sohn am Kreuze starb?
Es gibt dann manche, die sogar Gott selber Böses unterstellen. Sie meinen, es wäre ein grausamer Gott, der das Opfer seines Sohnes verlangt hätte und der ihn am Kreuz sterben ließ. Die Heilige Schrift verkündet uns etwas anderes: Sie sagt uns, dass Gott gerade hier am Kreuz sich als Liebe offenbart.
Die mit dem Kreuzestod verbundene Grausamkeit kommt von den Menschen, die Jesus verfolgt und nachgestellt haben. Doch Jesus Christus hat sich nicht vom Hass seiner Feinde besiegen lassen; er hat die Konsequenzen dieses Hasses auf sich genommen und bis zum Tod getragen, um gerade so einen Ausweg aus dieser Spirale des Hasses und der Unversöhnlichkeit zu eröffnen. Der tödlichen Macht des Unrechts und der Sünde setzt Jesus die lebensspendende Tat seines Sterbens am Kreuz entgegen. Dies tut er in Einheit mit dem Willen des himmlischen Vaters, um uns allen, die wir Sünder sind, das Heil zu schenken!
Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut!
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02.04.2015 10:31:35
Papst Franziskus würdigt den hl. Johannes Paul II. zu dessen 10. Todestag
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat seinen Vorgänger Johannes Paul II. als großes Beispiel im Glauben gewürdigt. „Sein Beispiel und sein Zeugnis sollen in euch immer lebendig sein“, sagte Franziskus den Pilgern und Besuchern, die an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz anwesend waren. Der heilige Papst starb vor genau zehn Jahren, am 2. April 2005, im Vatikan. „Liebe Jugendliche, lernt das Leben mit seinem Eifer und seinem Enthusiasmus anzugehen; liebe Kranke, tragt mit Freude das Kreuz des Leidens, wie er es euch vorgezeigt hat“, sagte Franziskus.
Bei der Katechese sprach der Papst über den liturgischen Höhepunkt des Jahres und des christlichen Lebens, die Kar- und Ostertage. Franziskus rief die Pilger und Besucher auf dem Petersplatz dazu auf, das Leiden und Sterben von Jesus nicht bloß erinnernd zu begehen, sondern „in das Geheimnis einzutreten“. „Machen wir uns sein Fühlen und seine Haltung zu eigen“, bat Franziskus.
Das sogenannte österliche Triduum umfasst die Tage von Gründonnerstag bis Ostersonntag und beginnt mit dem Letzten Abendmahl. „Am Vorabend seiner Passion schenkte Jesus dem Vater seinen Leib und sein Blut als Brot und Wein, und indem er sie den Aposteln zur Nahrung gab, trug er ihnen auf, dieses Opfer in seinem Gedächtnis fortzuführen“, so der Papst. Mit der „prophetischen Geste“ der Fußwaschung an den Aposteln habe Jesus den Sinn seines Lebens und seiner Passion ausgedrückt, nämlich den Dienst an Gott und den Brüdern: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen“ (Mk 10,45). Dieselbe Haltung komme auch in der Taufe sowie in der Eucharistie zum Ausdruck, erinnerte Franziskus: Wie kommunizieren mit Christus, dem Diener, um seinem Gebot zu folgen – einander zu lieben, wie Er uns geliebt hat.“
In der Liturgie des Karfreitags denken wir über das Geheimnis des Todes Christi nach und verehren das Kreuz, fuhr Franziskus in seiner Katechese fort. Das Jesuswort: „Es ist vollbracht“ bedeute, dass das Heilswerk vollendet sei. Mit seinem Opfer habe Jesus „die größte Ungerechtigkeit in die größte Liebe verwandelt“. Franziskus schlug den Bogen zum Tod eines jeden Gläubigen: „Wie schön wird es sein, wenn wir alle am Ende unseres Lebens mit unseren Fehlern und Sünden, aber auch mit unseren guten Werken, mit unserer Liebe zum Nächsten, wie Jesus zum Vater sagen können: „Es ist vollbracht!“ Niemand weiß, wann es soweit sein wird, aber wir können um die Gnade bitten zu sagen: Vater, ich habe getan, was ich konnte, „Es ist vollbracht!“
Unter jenen Männern und Frauen, die „mit dem Zeugnis ihres Lebens einen Strahl dieser „vollendeten, vollen und reinen Liebe“ Jesu am Kreuz widerspiegelten, nannte der Papst Andrea Santoro; der Priester der Diözese Rom war im osttürkischen Trabzon in seiner Kirche von einem muslimischen Jugendlichen erschossen worden; die Aufnahme eines Prozesses zur Seligsprechung als Märtyrer wird geprüft. Franziskus zitierte Worte, die Andrea Santoro einige Tage vor seinem Tod niedergeschrieben hatte: „Das Böse der Welt wird ertragen und der Schmerz wird geteilt, indem man sie tief ins eigene Fleisch aufnimmt, wie Jesus es getan hat.“
Nach dem „siegreichen Kampf des Kreuzes“ betrachteten die Gläubigen die Grabesruhe Christi, so der Papst weiter. Am Karsamstag identifiziere sich die Kirche besonders mit Maria, „die erste und vollkommene Jüngerin und Glaubende“. „Sie allein hält die Flamme des Glaubens am Leben, indem sie gegen jede Hoffnung auf die Auferstehung von Jesus hofft.“
In der Osternacht schließlich „feiern wir Christus, den Auferstandenen, Mittelpunkt und Ende des Kosmos und der Geschichte“. Franziskus: „Manchmal scheint das Dunkel der Nacht in die Seele zu dringen, und das Herz bringt keine Kraft mehr auf, um zu lieben. Aber gerade in diesem Dunkel entzündet Christus das Feuer der Liebe Gottes. Ein Lichtschein durchbricht die Dunkelheit und verkündet einen Anfang. Der Stein des Schmerzes ist umgestoßen und macht der Hoffnung Platz. Das ist das große Geheimnis von Ostern! In dieser Heiligen Nacht bringt uns die Kirche das Licht des Auferstandenes, damit in uns nicht mehr die Klage dessen ist, der sagt: „nicht mehr“, sondern die Hoffnung dessen, der sich einer Gegenwart voller Zukunft öffnet: Christus hat den Tod besiegt, und wir mit ihm. Als Christen sind wir dazu aufgerufen, Wachen des Morgens zu sein, die die Zeichen des Auferstandenen zu entdecken wissen, so wie es die Frauen und die Jünger taten, die am Morgen des ersten Wochentages zum Grab liefen.“
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02.04.2015 10:29:50
Das Vermächtnis der Liebe
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus Christus hat der Kirche - dazu gehören auch wir – am Vorabend seines Leidens und Sterbens das Testament seiner Liebe hinterlassen. Was konnte und wollte er uns geben? Nicht materielle Dinge sind es, auch nicht weltliches Ansehen, Ehre oder Macht, sondern Gott selber schenkt sich uns unter heiligen Zeichen: Unter den sichtbaren Gestalten von Brot und Wein hinterlässt uns der Erlöser das Opfer seiner Hingabe am Kreuz; er reicht sich uns selbst im Mahl seiner Liebe.
Die Opferhingabe Jesu am Kreuz vollzieht er erst am Tag nach dem Letzten Abendmahl (wir feiern dies ausdrücklich am Karfreitag); und dennoch wird beim Letzten Abendmahl auf geheimnisvolle Weise all das vorweg genommen, was später geschehen wird.
Lesen Sie die Homilie zur Messe vom Letzten Abendmahl (Gründonnerstag) in vollem Wortlaut!
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28.03.2015 18:24:35
Abtreibung bleibt Unrecht - eugenische Indikation abschaffen
(kathpress.at) Die Abschaffung der straffreien Abtreibung von Kindern mit Behinderung bis in den neunten Monat, die in Österreich derzeit diskutiert wird, ist in den Augen des St. Pöltner Bischofs Klaus Küng "ohne Zweifel längst überfällig": Es sei schließlich die "größtmögliche Diskriminierung behinderter Menschen, wenn die Entdeckung einer Behinderung oder der bloße Verdacht darauf eine Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt straffrei macht", so der in der österreichischen Bischofskonferenz für medizinethische Fragen zuständige Bischof in einem "Standard"-Gastkommentar (Samstag).
Der medizinische Fortschritt immer besserer Diagnosemethoden erlaube es zwar, Missbildungen früher und sicherer zu erkennen, doch sei dies für das Kind "zunehmend lebensgefährlich": Schon bloßer Verdacht könne hier ein Todesurteil bedeuten, wobei zudem Fehldiagnosen nicht selten seien. "Manche verkünden es als Fortschritt, dass Kinder mit Behinderungen nicht mehr zur Welt kommen. Mir läuft es kalt über den Rücken", so der Bischof. Kinder mit Down-Syndrom würden weltweit zu 80 Prozent abgetrieben, in der Schweiz zu 92 Prozent; in Österreich fehlen Statistiken, wobei Küng von einer Zahl nur wenig hinter der Schweiz ausgeht.
Das Leben aller Menschen sei gleich an Würde und Wert, betonte der Bischof. Freilich stelle sich die Frage, ob ein behindertes Kind für die konkrete Frau oder Familie zumutbar sei. Man könne nur verstehen, dass es schwer sei, sich auf die Behinderung, die besondere Pflege und vielleicht sogar die für die ganze Familie notwendige Lebensumstellung einzustellen. "Auch für das behinderte Kind selbst kann das Leben schwer werden. Aber es deshalb töten?", hinterfragte Küng. Bedacht werden müsse zudem, dass auch ein zunächst gesundes Kind im Lauf seines Lebens sehr einschränkend krank bis todkrank werden könne.
Für durchaus berechtigt hält Küng die Überlegung, auf die vorgeburtliche Untersuchungen auf Behinderung zu verzichten: Bisher seien therapeutische Eingriffe im Mutterleib kaum möglich, und die Tests würden auch dann routinemäßig angeboten, wenn die Schwangerschaft normal verlaufe. Erschwerend dazu komme die Angst der Ärzte - Küng ist selbst promovierter Mediziner - vor Schadenersatzforderungen, verbunden mit der "unmittelbaren Wirkung" von Untersuchungen, Verdachtsäußerungen, Diagnosen und Empfehlungen auf die betroffenen Frauen, die in ihrer schwierigen Entscheidung weitgehend alleingelassen würden, bemängelte der Diözesanbischof.
Außer für die in Deutschland bereits vor einigen Jahren vollzogenen Abschaffung der "eugenischen Indikation" sprach sich Küng für eine "Kultur des Lebens" aus, die Abtreibung "so undenkbar macht, wie sie es aus ethischen Überlegungen ist", denn: "Eine Gesellschaft, die behinderte, chronisch kranke und alte Menschen beiseiteschafft, ist unmenschlich." Mangel an Liebe sei die "größte und schlimmste Behinderung", hingegen würde jener, der sich armer, kranker, behinderter oder alter Menschen annimmt, "die Erfahrung machen, dass er von ihnen beschenkt wird". Viele Familien hätten durch Annahme eines behinderten Kindes und besondere Liebe zu ihm "eine positive Entwicklung erfahren, weil sich ihre Lebenseinstellung ändert", so Küng.
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/68822.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
Link: Standard-Kommentar von Bischof Küng im Wortlaut
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28.03.2015 18:21:57
Vor 500 Jahren wurde Teresa von Avila geboren
(radiovatikan.de) Missionarischer Eifer und Liebe zur Kirche: Sie haben die heilige Teresa von Avila angetrieben. Das betont Papst Franziskus in einem Brief an die Ordensgemeinschaft der Karmeliter. Er hat den Brief an diesem Donnerstag Morgen in der Casa Santa Marta dem Generaloberen der Unbeschuhten Karmeliten, Pater Saverio Cannistrà OCD, übergeben.
In dem Brief würdigt Papst Franziskus die heilige Teresa vor allem als „Meisterin des Gebets“. „In ihrer Erfahrung war die Entdeckung des Menschseins Jesu zentral,“ würdigt er die Heilige und Mystikerin. Sie sei auch eine Pädagogin gewesen, die diese Erfahrungen an andere hat weitergeben können, und zwar lebendig und einfach. Für die Erneuerung des Ordenslebens heute und besonders das Jahr des geweihten Lebens, das in diesem Jahr begangen wird, habe Teresa einen großen Schatz hinterlassen, „voller konkreter Vorschläge, Wege und Methoden für das Beten“, die dazu führten, in der Liebe zu Gott und dem Nächsten zu wachsen.
Für ihr eigenes Leben habe das bedeutet, sich trotz der großen Probleme ihrer Zeit nicht auf das Zuschauen zu beschränken. Sie wollte „das wenige tun, was von ihr abhänge“, zitiert der Papst ihre eigenen Worte.
So habe die teresianische Reformbewegung begonnen, indem sie ihre Schwestern gebeten habe, keine Zeit mit unwichtigen Dingen zu verlieren, während „die Welt in Flammen steht“. „Diese missionarische und kirchliche Dimension hat die Karmeliten und die unbeschuhten Karmeliten immer ausgezeichnet“, so der Papst. Und auch heute öffne die Heilige neue Horizonte, indem sie lehre, die Welt mit den Augen Christi zu sehen.
Der Papst geht in seinem Brief noch weiter auf das Ordensleben ein: Wie Teresa gewusst habe, seien weder Gebet noch Mission ohne Gemeinschaftsleben möglich. Sie sei sich der Gefahr der Selbstumkreisung im Ordensleben bewusst gewesen und habe dagegen die Wichtigkeit des Dienstes auch dort betont, nicht nur in der Mission. „Mit diesen noblen Wurzeln sind die teresianischen Gemeinschaften dazu aufgerufen, Häuser der Gemeinschaft zu werden, fähig dazu, Zeugnis abzulegen für die geschwisterliche Liebe und die Mütterlichkeit der Kirche,“ schließt der Papst seinen Brief.
Link: Papstbrief an die Karmeliten im Wortlaut (italienisch)
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27.03.2015 18:55:56
Papst Franziskus betet für Flugzeugabsturzopfer
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat in einem Telegramm seiner tiefen Trauer über das Flugzeugunglück der Germanwings Maschine in den französischen Alpen Ausdruck verliehen. Hier das Schreiben in Wortlaut, unterzeichnet von Kardinalstaatssekretàr Pietro Parolin; es ist an den Bischof von Digne Jean-Philippe Nault gerichtet, in dessen Bistum Flug A320 am Dienstag abgestürzt ist:
"Seine Heiligkeit Papst Franziskus hat vom tragischen Flugzeugabsturz in der Gegend von Digne Kenntnis erhalten, dem zahlreiche Menschen, darunter mehrere Kinder, zum Opfer gefallen sind. Er nimmt an der Trauer der Familien teil und bekundet ihnen seine Nähe in ihrem Schmerz. Im Gebet für ihre ewige Ruhe vertraut er die Verstorbenen der Barmherzigkeit Gottes an, dass er sie in sein Reich des Lichtes und des Friedens aufnehme. Allen, die von diesem Unglück getroffen sind, spricht er sein tiefes Mitgefühl aus und dankt auch den Rettungskräften für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. Der Heilige Vater bittet den Herrn, allen Kraft und Trost zu schenken. Als Unterpfand der Hoffnung erbittet er ihnen Gottes reichen Segen.
Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär Seiner Heiligkeit"
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27.03.2015 18:52:59
Palmsonntag: Jesus zieht als König ein in Jerusalem
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels!“ Mit diesen Worten begrüßten die Menschen Jesus in Jerusalem, als er auf einem Eselsfohlen dort einzog.
Die Rede ist hier von einem König, der im Namen Gottes kommt; es ist der langerwartete Messias. Schon die Propheten hatten von ihm gesprochen, wie zum Beispiel Sacharja (9,9): „Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin.“
Aber was für ein König war es, den die Menschen erwarteten? Selbst die Frömmsten unter ihnen stellten sich einen irdischen Machthaber vor, der die Könige Saul, David und Salomon an Macht und Glanz bei weitem übertreffen würde! Doch überraschenderweise begnügt sich dieser König damit, auf dem Fohlen einer Eselin in Jerusalem einzuziehen. Gewiss: Es sind viele Menschen anwesend, die ihn mit Palmzweigen empfangen. Doch wo bleiben die Soldaten dieses Königs? Wo ist seine Armee, mit der er – wie man hofft – die verhasste römische Besatzung aus dem Land treiben wird? So denken wir Menschen; doch die Pläne und Wege Gottes sind anders.
Der biblische und historische Rückblick auf den Einzug Jesu in Jerusalem geschieht vom Kreuz und von der Auferstehung Jesu her. Hier zeigt sich, dass das Königtum Jesu von anderer Natur ist als das Königtum der Mächtigen und Großen dieser Welt. Jesus wird vor Pilatus antworten: „Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege.“ (Joh 18,37)
Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag 2015 in vollem Wortlaut!
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21.03.2015 11:16:03
Polens Bischöfe wollen der kirchlichen Ehelehre treu bleiben
(kathpress.at) Die Polnische Bischofskonferenz (KEP) hat sich bei ihrer Frühjahrsvollversammlung vor allem mit der bevorstehenden Weltbischofssynode zur Familie befasst. Bei einem Studientag mit dem von Johannes Paul II. nach Rom geholten Philosophieprofessor Stanislaw Grygiel, einem Schüler von Karol Wojtyla in Lublin, wurde eine Beibehaltung der "vollen Lehre" von Johannes Paul II. sowohl bei der Synode als auch in ihrer Umsetzung in der Zeit danach gefordert. Grygiel ortete diesbezüglich große Gefahren. Die von Kardinal Walter Kasper im Blick auf die Ostkirche ins Spiel gebrachte Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen nach einer Zeit der Buße wäre seiner Meinung nach "nichts anderes als das Segnen der Sünde", erklärte er, wie die polnische katholische Nachrichtenagentur KAI berichtet.
Vor der letzten Synode hatten die Vatikan-Korrespondenten mehrerer Zeitungen - darunter "Espresso" und "National Catholic Register" - darauf aufmerksam gemacht, dass das Synodensekretariat Grygiel als einen der führenden Köpfe im Päpstlichen Institut "Hl. Johannes Paul für die Studien von Ehe und Familie" bei der Auswahl der Berater "in auffälliger Weise" übergangen habe. Grygiel würde "an der Tür klopfen, aber nicht hereingelassen", hatte es im "Espresso" wörtlich geheißen.
Im Gespräch mit Journalisten am Rande der Bischofskonferenz sagte KEP-Vizevorsitzender Erzbischof Marek Jedraszewski laut "Il Foglio" (Donnerstag), dass "kein Papst der Schöpfer der Lehre der Kirche" sein könne, sondern nur "ihr erster Protektor, in Zusammenarbeit mit dem gesamten Episkopat". Der Erzbischof betonte auch die Dringlichkeit "zu entdecken, was die Ehe im Licht der Offenbarung Gottes ist, und nicht das Evangelium und die Lehre der Kirche an die kulturellen Einstellungen, die sich verändern, anzupassen".
In einem Interview für die Würzburger "Tagespost" (Donnerstag) präzisierte Jedraszewski. Die Bischöfe würden keinerlei Grund sehen, von den pastoralen Indikationen Johannes Pauls II., die in seinem Apostolischen Schreiben "Familiaris consortio" von 1981 enthalten seien, abzuweichen. Für die Kirche müsse diese Lehre Bezugspunkt bleiben. Auch bei den Fragen, worin wahre Solidarität bestehe und wie offen man für die Herausforderungen der modernen Welt zu sein habe, sei der frühere Papst nach wie vor ein Lehrer.
Dieser Text stammt von der Webseite http://kathpress.at/site/nachrichten/database/68616.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.
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