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26.07.2014 10:49:45
Das Gesamtprogramm des Verlags St. Josef
(verlag.stjosef.at) Der Verlag St. Josef ist ein dem kirchlichen Zweck des Apostolats verpflichteter, nicht gewinnorientierter Eigenverlag der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ in Kleinhain bei St. Pölten.
Im Verlagsprogramm finden sich zwei Bücher über den heiligen Josef: „St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron“, zusammengestellt von Josef Seeanner und Werner Schmid, sowie „Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche“ von Tarcisio Stramare.
Auf das kirchliche Lehramt beziehen sich in direkter Weise die Bücher „Was Petrus uns gesagt hat. Der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich vom 19.-21. Juni 1998), das von Werner Schmid herausgegebene Buch „Das verschwiegene Konzil. Was das Zweite Vatikanische Konzil wirklich gelehrt hat“ (mit entscheidenden Texten des Vaticanum II) sowie ein Buch mit Beiträgen des verstorbenen Bischofs Kurt Krenn: „Worte auf dem Weg“.
Der Fachtheologie gehören an die exegetischen Bücher von Josef Seeanner „Die Barmherzigkeit (Eleos) im Matthäusevangelium. Rettende Vergebung“ und von Michael Seeanner „Siehe, die Magd des Herrn (Lk 1,38)“ sowie das moraltheologische Buch von Josef Spindelböck „Verantwortete Freiheit. Beiträge zur theologischen Ethik“.
Aus dem Bereich der Philosophie werden die Werke „Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie“ von Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), das Buch „Capax Dei. Die Gott-Fähigkeit des Menschen. Philosophische Aspekte“ von Bischof Kurt Krenn und die Studie “La sostanza nel Commento di san Tammaso alla Metafisica di Aristotele con particolare riferimento all′atto di essere” von Marc Hausmann angeboten.
Auf das Leben aus dem Glauben beziehen sich die Bücher “Christlich glauben und leben” von Josef Spindelböck sowie “P. Marcell OCD: Ruf der Liebe. Auf Umwegen in den Karmel“ und die Kleinschrift „Der Geist des hl. Philipp Neri in seinen Maximen und Merksätzen“.
Am umfangreichsten ist inzwischen die Reihe „Caterina von Siena“. Bereits 10 Bände wurden von Werner Schmid herausgegeben. Dazu zählen die „Legenda minor“ des Tommaso Caffarini („Erinnerungen eines Zeitzeugen“, das Supplementum des Tommaso Caffarini („Biographische Ergänzungen zu Caterina von Siena“), die „Legenda Maior“ des Raimund von Capua („33 Jahre für Christus. Das Leben der hl. Caterina von Siena“) und „Der Prozess von Castello. Zeugenaussagen über die hl. Caterina von Siena“. In der Edition „Sämtliche Briefe“ liegen bereits vor: „An die Männer der Kirche I und II, An die Ordensfrauen, An die Frauen in der Welt, An die Männer der Politik, An verschiedene Adressaten".
Von der heiligen Caterina von Siena ist auch ein Video erhältlich, das bereits auf EWTN gesendet wurde: „Caterina von Siena. Auf den Spuren einer großen Frau“ (DVD oder Blu-ray).
Auch ein Kinderbuch gibt es im Verlag St. Josef: „Guten Morgen, Maria! Ein Gespräch zwischen einem kleinen Fisch und der Gottesmutter“ von Christian Poschenrieder.
Bestellen Sie direkt unter http://verlag.stjosef.at, über Amazon.de oder im Buchhandel!
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26.07.2014 10:28:13
Ein Wunsch steht dir frei
(stjosef.at/predigten) (JSp) „Wünsch Dir etwas, und es wird in Erfüllung gehen!“ Eine solche Einladung und Aufforderung, wie sie beispielsweise von einer guten Fee in einem Märchen ausgesprochen wird, klingt verlockend. Vielleicht sind es sogar drei Wünsche, die hier offen sind. Aber die muss man sich gut überlegen. Denn wie leicht wünscht sich der Mensch etwas vordergründig Erstrebenswertes, das sich im Nachhinein als nicht gut für ihn erweist!
In ähnlicher Weise wird in der Lesung aus dem ersten Buch der Könige vom jungen König Salomo berichtet. Gott selbst forderte ihn auf: „Sprich eine Bitte aus, die ich dir gewähren soll.“ Doch Salomo ist weit davon entfernt, voreilig zu handeln und sich irgendetwas zu wünschen. Er hätte sich ein langes Leben, Reichtum oder den Tod seiner Feinde erbitten können. Das tut er jedoch nicht. Der junge Salomo weiß um seine begrenzten Fähigkeiten. Vor allem aber fehlen ihm noch die Einsicht und die Erfahrung. Und genau darum bittet er nun Gott! „Verleih daher deinem Knecht ein hörendes Herz, damit er dein Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht. Wer könnte sonst dieses mächtige Volk regieren?“ (1 Kön 3,9) Daraufhin schenkt ihm Gott die Gabe der Weisheit und alles Übrige dazu, was er nicht zu wünschen gewagt hatte.
Lesen Sie die Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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22.07.2014 21:37:34
Jungframilientreffen in Pöllau mit 1000 Teilnehmern beendet
(kathpress.at) Ein Sommercamp der besonderen Art ist am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen: Insgesamt an die 1.000 Menschen - junge Eltern mit ihren Kindern sowie Freiwillige - haben am bereits 12. Jungfamilientreffen im oststeirischen Pöllau teilgenommen, das vom 15.-20. Juli unter dem Motto "Hoffe auf den Herrn, und sei stark! Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!" stattgefunden hat. Veranstalter war die von der Österreichischen Bischofskonferenz getragene "Initiative Christliche Familie" (ICF).
Für Robert Schmalzbauer, der vom ICF für die Veranstaltung zuständig ist, war das diesjährige Treffen ein voller Erfolg. Viele Familien seien "voll Freude und reich beschenkt" in den Alltag zurückgekehrt. Insgesamt hätten über 175 Jungfamilien bei der schon traditionellen Mischung aus geistlicher Feier, Vorträgen, abwechslungsreichem und dem jeweiligen Alter angepasstem Kinderprogramm auftanken und sich dabei mit anderen Familien austauschen und vernetzen können. Die Zielgruppe des Treffens waren wie auch schon in den Vorjahren junge Ehepaare und Familien mit Kindern bis 13 Jahren.
Eine Woche vor dem Jungfamilientreffen hatte vom 8.-13. Juli das Pöllauer Jugendtreffen stattgefunden. Beide Veranstaltungen werden u.a. von der Pfarre Pöllau und von Patres der Johannesgemeinschaft maßgeblich getragen und mitgestaltet.
Informationen: www.christlichefamilie.at
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22.07.2014 21:33:26
Neue Vorschläge für die pastorale Sorge bezüglich der Wiederverheirateten
(news.stjosef.at) Die internationale theologische Zeitschrift „Nova et Vetera“ veröffentlicht auf der Website www.nvjournal.net und demnächst auch in gedruckter Form einen wissenschaftlichen Beitrag mehrerer Professoren aus dem Dominikanerorden und dessen Umfeld. Er trägt im englischen Original den Titel „Recent Proposals for the Pastoral Care of the Divorced and Remarried: A Theological Assessment” und ist gedacht als Antwort auf neue Vorschläge für die pastorale Sorge bezüglich der Geschiedenen und Wiederverheirateten, wie sie vor allem durch Walter Kardinal Kasper formuliert worden waren. Angesichts der bevorstehenden Bischofssynoden über die Familie wollen die Autoren John Corbett OP, Andrew Hofer OP, Paul J. Keller OP, Dominic Langevin OP, Dominic Legge OP, Kurt Martens, Thomas Petri OP, Thomas Joseph White OP einer sachbezogenen Diskussion der betreffenden Vorschläge gemäß den kirchlichen Lehrvorgaben, die auf Schrift und Tradition der Kirche verweisen, dienen. Die Autoren schreiben: „Unser Ziel bei diesem Vorhaben ist es, der Kirche bei der Reflexion dieser Schlüsselfragen eine Hilfe zu geben. … Wir hoffen, dass diese Beurteilung auf diese Weise als wissenschaftliche Referenz für die Hirten der Kirche dienen kann sowie auch als Ausgangspunkt für eine weitergehende Diskussion über ein Thema von großer Bedeutung.“
Die Autoren sind überzeugt: „Es kann schwer sein, die Lehre der Kirche über Ehe, Scheidung, menschliche Sexualität und Keuschheit anzunehmen. Christus selber sah das, als er sie verkündigte. Diese Wahrheit bringt jedoch eine authentische Botschaft der Freiheit und Hoffnung mit sich: Es gibt einen Ausweg aus Laster und Sünde. Es gibt einen Weg nach vorne, der zu Glück und Liebe hinführt. Indem die Kirche diese Wahrheiten in Erinnerung ruft, hat sie Grund dazu, die Aufgabe der Evangelisierung in unserer eigenen Zeit mit Freude und Hoffnung anzunehmen.“
Der wissenschaftliche Diskussionsbeitrag erscheint zeitgleich in fünf Sprachen (Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch). In Deutsch wird der Artikel im Forum Katholische Theologie publiziert.
Link zur deutschen Fassung des Artikels
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18.07.2014 18:06:23
Papst ruft zum Frieden in der Ukraine und im Nahen Osten auf
(radiovatikan.de) Papst Franziskus trauert um die Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine. Er habe die Nachricht von dem Absturz der Malaysian Airlines in dem Krisengebiet „mit Bestürzung“ gehört, heißt es einer Mitteilung aus dem Vatikan von diesem Freitag. Franziskus bete für die zahlreichen Opfer des Unfalls und ihre Familien. Gleichzeitig rufe er neuerlich die Konfliktparteien dazu auf, in der angespannten Lage zwischen der Ukraine und Russland Lösungen des Dialogs zu finden, „um den Verlust weiterer schuldloser Menschenleben zu vermeiden“.
„Pray for MH17“, steht auf einer Anzeigetafel im Flughafen von Kuala Lumpur. Nach dem Absturz einer Boeing der Malaysia Airlines in der Ostukraine, deren wahrscheinlicher Auslöser eine Boden-Luft-Rakete war, herrscht nicht nur in den Herkunftsländern der fast 300 Todesopfer Trauer und Schock. International sorgte der Vorfall am Freitag für empörte Reaktionen.
Papst Franziskus hat an diesem Freitagmorgen den Präsidenten Palästinas, Mahmud Abbas, und den Präsidenten Israels, Shimon Peres, angerufen. Das gab der Vatikan bekannt. Er setzte damit seine Bitte fort, nicht aufzuhören für den Frieden zu beten. Am 8. Juni hatte der Papst im Anschluss an seiner Reise ins Heilige Land die beiden und den Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios, zu Friedensgebeten in den Vatikan eingeladen.
Er habe den beiden Gesprächspartnern seine große Sorge um den aktuellen Konflikt mitgeteilt, so der Vatikan in einer Pressemeldung. Er betrachte die beiden weiterhin als Männer des Friedens und bitte sie, weiter für den Frieden zu beten. Er bat ebenfalls darum, sich bei allen Verantwortungsträgern in dem Konflikt dafür einzusetzen, dass die Feindseligkeiten enden, sich für eine Kampfpause und weiterhin für Frieden und Versöhnung einzusetzen.
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18.07.2014 18:00:41
Das Gleichnis Jesu vom Unkraut im Weizen
(stjosef.at/predigten) (JSp) Die Reihe der Gleichnisse vom Reich Gottes setzt sich auch im Evangelium dieses Sonntags nach Matthäus fort. Jesus offenbart die Wahrheit des Heils; denn der himmlische Vater hat ihn in die Welt gesandt. Doch nur im Glauben ist das rechte Verständnis der Worte Jesu und seiner Gleichnisse möglich.
Auch diesmal ist es zunächst ein Gleichnis, das mit der Aussaat und der Ernte zu tun hat. Der Herr des Ackers sät guten Samen aus; über Nacht jedoch kommt sein Feind vorbei und sät Unkraut unter den Weizen. Als dann die Knechte des Gutsherrn das Wachstum sowohl der guten Frucht als auch des Unkrauts bemerken, wollen sie das Unkraut ausreißen. Der Herr des Ackers jedoch untersagt ihnen dies jedoch, denn – wie er sagt – „sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus. Lasst beides wachsen bis zur Ernte“ (Mt 13,29-30a).
In der Auslegung, die Jesus den Aposteln anschließend gibt, spricht er vom Sämann als dem Menschensohn. Das ist er selber; er sät den guten Samen aus, und dieser gute Samen sind die „Söhne des Reiches; das Unkraut sind die Söhne des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel“ (Mt 13,38-39).
Lesen Sie die Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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12.07.2014 10:59:22
Äbtissinenweihe im Zisterzienserinnenkloster Marienfeld
(stjosef.at/kloster-marienfeld.at) Im Zisterzienserinnenkloster Abtei Marienfeld fand am 11. Juli 2014, dem Hochfest des hl. Benedikt, die Benediktion der am 21. Mai 2014 neugewählten Äbtissin Sr. DI Maria Hedwig Pauer durch den Generalabt des Zisterzienserordens Dom Mauro-Giuseppe Lepori statt. Ihr Wahlspruch lautet „Sub Tuum Praesidium“ (Unter deinen Schutz und Schirm) und bezieht sich auf eines der ältesten Mariengebete gleichen Namens. Zur Gründungsgeschichte heißt es auf der Website des Klosters: „Marienfeld ist eine Tochtergründung der Zisterzienserinnenabtei Mariastern-Gwiggen in Vorarlberg. Seine Entstehung – unweit des damaligen ‚Eisernen Vorhangs′ – steht in enger Verbindung mit der ‚Wallfahrt für die Kirche′ zu Unserer Lieben Frau im nahegelegenen Maria Roggendorf. … Unter der geistlichen Führung des Wallfahrtsdirektors, Hans Hermann Groër reifte schon bald in den Herzen besonders jugendlicher Pilger der Gedanke, dass in der Nähe der Wallfahrtskirche ein Kloster gegründet werden sollte: eine Stätte gottgeweihten Lebens und ständigen Gebetes in den großen Anliegen von Kirche und Welt. … Die Grundsteinweihe erfolgte am 7. September 1975. Mit der Weihe des Gotteshauses durch den damaligen Wiener Erzbischof, Kardinal Dr. Franz König, am 14. November 1982 begannen acht Schwestern aus der Gründungsabtei Mariastern das monastisch-kontemplative Leben im neuerbauten Kloster. ... Am 14. November 1982 begannen acht von der Gründungsabtei Mariastern – Gwiggen entsandte Schwestern das klösterliche Leben in Marienfeld, zunächst im Status eines abhängigen Priorates; die Ausbildung nachkommender Schwestern lag weiterhin in den Händen des Mutterklosters. Am 17. April 1991 konnte Marienfeld als Selbständiges Priorat errichtet und mit der Aufnahme der ersten Novizin ein eigenes Noviziat begründet werden. Am 29. März 2000 wurde das Kloster zur Abtei erhoben und die seit der Gründung amtierende Priorin, Sr. Maria Benedikta Deninger OCist, als erste Äbtissin gewählt und eingesetzt. Inzwischen ist der Konvent auf achtzehn Schwestern angewachsen.“ – Link: http://www.kloster-marienfeld.at
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12.07.2014 10:47:46
Von der guten Frucht, die bleibt
(stjosef.at/predigten) (JSp) Oftmals hat unser Herr Jesus Christus zu den Menschen in Gleichnissen gesprochen. Er verwendete dabei Bilder aus der Natur und von Ereignissen des Alltags. So ist einerseits ein unmittelbarer Zugang gegeben, andererseits wird die Botschaft vom Himmelreich geschützt gegen den Zugriff jener, welche meinen, sie könnten sich ohne Bekehrung des Herzens dieser von Gott geoffenbarten Wahrheiten gleichsam bemächtigen, im Sinne einer Selbsterlösung durch eine angeblich höhere Erkenntnis (Gnosis).
Nicht von ungefähr zeigt sich beim Evangelium dieses Sonntags die Schwierigkeit des rechten Verständnisses. Wer nämlich sein Herz nicht zu Gott hin wendet und nicht umkehren will, der kann noch so viel hören und sehen: es wird ihm nichts nützen, da er nicht glaubt und das Wort auf diese Weise keine Frucht bringt in seinem Herzen.
Wer hingegen als Jünger Jesu bereit ist, in seine Schule zu gehen und sich der Bekehrung des Herzens unterzieht, der wird vom Herrn selber eingeführt in das rechte Verständnis seiner Worte und Gleichnisse. In diesem Fall geht es konkret um einen Sämann, der den Samen aussät, und je nach der Beschaffenheit des Bodens, wohin der Same fällt, bringt dieser entweder keine Frucht oder nur vorübergehende oder aber bleibende.
Damit das Gotteswort reiche Frucht bringt (30, 60 oder gar 100fach), braucht der Hörer ein Herz, das dem Wort gleichsam einen guten Boden bereitet. Hier kann sich das Wort verankern, hier mag es keimen und dann den guten Ertrag zur rechten Zeit bringen.
Lesen Sie die Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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11.07.2014 14:14:15
Kardinal Woelki zum Erzbischof von Köln ernannt
(erzbistum-koeln.de) Papst Franziskus hat den Berliner Erzbischof Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki zum neuen Erzbischof von Köln ernannt. Dies wurde heute zeitgleich in Rom, Köln und Berlin bekannt gegeben. Der gebürtige Kölner war seit 2011 Erzbischof von Berlin. „Wir sind dem Heiligen Vater dankbar, dass er Kardinal Woelki zum 94. Nachfolger des Heiligen Maternus ernannt hat, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Oberhirten, der für uns ja kein Unbekannter ist“ so Diözesanadministrator Stefan Heße. „Gemeinsam mit ihm wollen wir die vor uns liegenden Herausforderungen annehmen und uns mit ihm auf den Weg machen, den Gott für die Kirche von Köln bereitet hat.“
Am 30. März 2003 weihte ihn Joachim Kardinal Meisner zum Weihbischof in Köln und beauftragte ihn für den Pastoralbezirk Nord des Bistums. Als Wahlspruch wählte sich Woelki einen Vers aus der Apostelgeschichte (5,32): „ Nos sumus testes“ – „ Wir sind Zeugen“. In seinem Bischofswappen findet sich ein Hinweis auf seine Heimatgemeinde „Bruder Klaus“ in Köln-Mülheim, das Rad des Heiligen Bruder Nikolaus von der Flüe.
Papst Benedikt XVI. ernannte Woelki am 2. Juli 2011 zum Erzbischof von Berlin; die Amtseinführung war am 28. August 2011. Im Jahr darauf wurde Erzbischof Woelki am 18. Februar 2012 vom Papst zum Kardinal erhoben. Als solcher nahm er im März 2013 am Konklave zur Wahl von Papst Franziskus teil. Seit April 2014 gehört Woelki der Kongregation für den Klerus im Vatikan an. Bereits vorher war er Mitglied der Kongregation für das Katholische Bildungswesen und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Als „Caritasbischof“ leitet Kardinal Woelki bei der Deutschen Bischofskonferenz die „Kommission für caritative Fragen“ und arbeitet in der „Kommission für geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“.
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05.07.2014 10:44:45
Operation am lebenden Objekt
(bebra-wissenschaft.de) Stefan Heid: Operation am lebenden Objekt. Roms Liturgiereformen von Trient bis zum Vaticanum II, 392 Seiten, 16 Abbildungen, Paperback, ISBN 978-3-95410-032-3, Juni 2014, 32,00 €
In diesem Band wird das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) in Bezug gesetzt zum Trienter Konzil (1545–1563), an dessen Liturgiereform es anknüpfte und ohne das es nicht zu verstehen ist. Die Beiträge von Vertretern unterschiedlicher Disziplinen und Ansätze – Kunst- und Musikhistoriker, Liturgiewissenschaftler, Kirchenhistoriker, Fundamentaltheologen und Dogmatiker – versuchen, der Liturgie als einem umfassenden Kulturphänomen gerecht zu werden, und führen zentrale Reformanliegen der beiden Konzile an aussagekräftigen Beispielen vor.
Mit Beiträgen von Jörg Bölling, Harald Buchinger, Ralf van Bühren, Predrag Bukovec, Hans-Jürgen Feulner, Manfred Hauke, Christian Hecht, Stefan Heid, Peter Hofmann, Helmut Hoping, Harm Klueting, Kardinal Kurt Koch, Uwe Michael Lang, Johannes Nebel und Alcuin Reid.
http://www.bebra-wissenschaft.de/verzeichnis/titel/620--operation-am-lebenden-objekt.html
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05.07.2014 10:39:41
Wo unser Herz zur Ruhe kommt ...
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Evangelium dieses Sonntags scheint gut zur Urlaubszeit zu passen, in der sich viele nun befinden. Jesus spricht nämlich davon, dass er seinen Jüngern und allen, die an ihn glauben, Ruhe verschaffen will: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11,28).
Der Herr hat Verständnis für jene Menschen, die sich mühen und plagen. In allen ihren Sorgen will er ihnen Ruhe schenken für ihre Seele. Damit ist mehr gemeint als das körperliche Ausruhen und das immer wieder nötige Zur-Ruhe-Kommen unseres Geistes. Jesus Christus, unser Erlöser, verheißt uns den Frieden des Herzens: Dieser ist wesentlich ein Friede mit Gott, wie ihn die Welt uns nicht geben kann (vgl. Joh 14,27). Eine derartige Ruhe hat mit Beheimatung zu tun. Denn der Mensch möchte irgendwo zur Ruhe kommen und Frieden finden, da er so oft gehetzt und rastlos unterwegs ist.
Lesen Sie die Predigt am 14. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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30.06.2014 11:26:58
Stephan Burger zum Erzbischof von Freiburg geweiht
(erzbistum-freiburg.de) Der 52 Jahre alte Domkapitular Stephan Burger ist am Sonntag (29. 6.) im Freiburger Münster zum Bischof geweiht und in sein Amt als neuer Erzbischof von Freiburg eingeführt worden. Die Bischofsweihe erfolgte durch den bisherigen Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der nach seinem 75. Geburtstag im August 2013 seinen Amtsverzicht erklärt hatte. Zollitsch wurde bei der Bischofsweihe im überfüllten Freiburger Münster von Kardinal Karl Lehmann (Mainz) und Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) unterstützt. Die beiden Diözesen Mainz und Rottenburg-Stuttgart gehören mit der Erzdiözese Freiburg zur Oberrheinischen Kirchenprovinz, die mit Stephan Burger nun einen neuen Metropoliten hat.
Als Zeichen der Metropolitenwürde bekam Burger am Sonntag - im Auftrag von Papst Franziskus - das so genannte „Pallium“ übergeben: Ein mit sechs schwarzen Kreuzen besticktes weißes Wollband (Stola), das bei liturgischen Feiern über dem Messgewand getragen wird. Traditionell überreicht es der Papst beim jährlichen Patronatsfest der Kirche von Rom, am Fest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni), an die in den vorangegangenen zwölf Monaten von ihm ernannten Erzbischöfe, die als Metropoliten an der Spitze einer Kirchenprovinz stehen. Dies war am Sonntagvormittag in Rom geschehen. Durch die Verleihung bei der Weihe in Freiburg muss Erzbischof Stephan nicht ein Jahr lang auf das Pallium warten.
Der neue Erzbischof verwies in seiner Ansprache auf seinen Leitspruch: „Christus in den Herzen“ (lat.: Christus in cordibus“). Beim Umsetzen dieses Leitspruches brauche er Hilfe, weil es nicht um sein Herz, sondern um die Herzen aller gehe: „Christus will in unseren Herzen Wohnung nehmen, bei uns zuhause sein.“ Dafür will sich Erzbischof Stephan einsetzen - „für Christus und für die Menschen, für Christus und die Kirche“. Damit Christus auch künftig in den Herzen vieler zuhause sein könne, bleibe das Miteinander in der Kirche wichtig – auch in ökumenischer Verbundenheit.“
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30.06.2014 11:25:33
Dank sei Gott für seine Priester
(dsp.at) Auf die gegenwärtigen Herausforderungen des Priesteramtes hat Diözesanbischof Klaus Küng am Sonntag bei der Priesterweihe von Christoph Weiss, Franz Dangl und Thomas Kuziora im Dom zu St. Pölten hingewiesen. Veränderungen in der Lebensweise der Menschen hätten dazu geführt, dass die in den letzten beiden Jahrhunderten praktizierte Seelsorge nur mehr teilweise wirksam sei und neue Formen gesucht werden müssten. Dazu kämen die "vielen, teils aggressiven" Anfragen an die Kirche seitens einer weitgehend säkularisierten Welt. "Da bedeutet Priester werden tatsächlich, sich auf ein Abenteuer einzulassen. Aber meiner Einsicht nach ist es etwas Faszinierendes und Schönes", so Küng.
Wer sich auf dieses Amt einlässt, brauche eine "uneingeschränkte Dienstbereitschaft und Lauterkeit", betonte der Bischof und verwies auf die Worte Papst Franziskus, der bei einer Begegnung mit Seminaristen von einer "Ganzhingabe des Priester" gesprochen habe. Ein Priester, der sich in seinem Dienst herschenke, erlebe zwar viel Not bei den Menschen und auch bei sich selbst. Er erlebe aber auch "viel Schönes, er erlebt, wie Gott eingreift mit seiner Barmherzigkeit und Güte."
Grundsätzlich hätten alle Getauften und Gefirmten die Aufgabe, Christus zu verkünden. Dem Priester komme dabei aber ein unersetzlicher Dienst zu. "Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes", zitierte Küng aus dem 1. Korintherbrief. Als Kraftquelle für ihre zukünftige Aufgabe empfahl der Bischof den drei Neupriestern vor allem das Gebet, den Empfang der Sakramente, insbesondere des Bußsakramentes und die Beziehung zu anderen Menschen.
Insgesamt werden nach den "Kathpress" derzeit vorliegenden Angaben in diesem Jahr mindestens 23 Männer zu Priestern geweiht. Von ihnen sind 12 Diözesanpriester, 11 kommen aus Orden oder ordensähnlichen Gemeinschaften. Im Vorjahr waren 26 Neupriester in Österreich geweiht worden. Insgesamt leben und wirken hierzulande rund 4.000 katholische Priester.
Die Tage rund um das Peter-und-Paul-Fest sind der traditionelle Termin für Priesterweihen in der katholischen Kirche. Generell finden Priesterweihen aber nicht zu diesem Hochfest statt, sondern während des gesamten restlichen Jahres.
Link: Predigt von Bischof Küng im Wortlaut.
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27.06.2014 22:22:29
Instrumentum laboris für die Bischofssynode vorgestellt
(radiovatikan.de) Der Vatikan hat die Antworten aus den im Vorjahr verschickten Fragebögen zur Familie ausgewertet. Die Ergebnisse sind in das Arbeitspapier eingeflossen, das der kommenden Bischofssynode zur Familienseelsorge im Oktober als Diskussionsgrundlage dient. An diesem Donnerstag wurde dieses Arbeitspapier, das so genannte „Instrumentum Laboris“, im Pressesaal des Heiligen Stuhles vorgestellt.
Lesen Sie mehr auf der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/26/pille,_homosexuelle_partnerschaften,_wiederverheiratete_geschiedene:/ted-809394
des Internetauftritts von Radio Vatikan
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27.06.2014 22:15:33
Treu bis in den Tod: die Apostel Petrus und Paulus
(stjosef.at/predigten) (JSp) Das Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus ist ein besonderer Grund zur Freude für die Kirche zu Rom. Es waren ja die Apostel Petrus und Paulus, welche den Glauben an Jesus Christus in der Hauptstadt des damaligen Römischen Reiches verkündet haben. Dort erlitten sie auch das Martyrium, und über den Gräbern der Apostel befinden sich die Basiliken St. Peter und St. Paul vor den Mauern.
Das Evangelium dieses Hochfestes zeigt uns, dass Jesus dem Apostel Petrus eine besondere Vollmacht zur Leitung seiner Kirche anvertraut hat. Petrus ist kein perfekter Mensch; er verleugnet Jesus dreimal, als dieser gefangen genommen wird. Doch weil Petrus demütig ist und von Herzen bereut, verzeiht ihm Jesus seine Untreue. Im Bewusstsein der eigenen Schwäche und der göttlichen Erwählung hat Petrus dann nach der Auferstehung Jesu und nach der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten machtvoll Zeugnis abgelegt für das Wirken des Herrn.
Auch der jeweilige Papst als Nachfolger Petri ist aufgerufen, seine eigene menschliche Schwachheit immer neu der Güte und Barmherzigkeit des Erlösers Jesus Christus anzuvertrauen. Dann wiederholt sich das Bekenntnis des Petrus in allen Jahrhunderten der Kirche. Denn auf die Frage Jesu, für wen ihn die Jünger halten, sagte Petrus: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Petrus und Paulus im Wortlaut!
Buchtipp: Was Petrus uns gesagt hat, http://verlag.stjosef.at
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21.06.2014 10:13:15
Bischofskonferenz für Euthanasieverbot
(bischofskonferenz.at) Die Bischofskonferenz ist für eine verfassungsrechtliche Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe und unterstützt die aktuelle parlamentarische Bürgerinitiative zu diesem Thema. Es gelte alle politischen und gesellschaftlichen Bemühungen, die den in Österreich bestehenden breiten Konsens hinsichtlich eines Verbots der aktiven Sterbehilfe und des Ausbaus der Hospiz- und Palliativversorgung zu stärken, heißt es in einer am Mittwoch nach Abschluss der dreitägigen Vollversammlung der Bischöfe in Mariazell veröffentlichten Erklärung. Von daher "bestärkt die Bischofskonferenz ausdrücklich die Bundesregierung in ihrem Vorhaben einer möglichen Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung".
Die Bischöfe erinnern daran, dass sie dieses Anliegen schon vor Jahren an den Verfassungskonvent herangetragen haben. Kardinal Franz König habe damals zudem in einem Brief an den Konvent als Ziel formuliert, "an der Hand, nicht durch die Hand eines Menschen zu sterben". Dieses Wort wird auch von der seit Mai laufenden Bürgerinitiative mit der Bezeichnung "An der Hand" aufgegriffen, die u.a. die Verankerung des Verbots der aktiven Sterbehilfe in der Verfassung fordert. "Die Bischöfe unterstützen diese Bürgerinitiative und laden zur Unterzeichnung ein," wird festgehalten.
Link: Weitere Information zur Bürgerinitiative, http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00048/index.shtml
Link zur elektronischen Zustimmungserklärung: https://www.parlament.gv.at/SEC/Zustimmen.shtml?gpCode=XXV&ityp=BI&inr=48
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21.06.2014 10:10:26
Wahre und falsche Gottesfurcht
(stjosef.at/predigten) (JSp) Jesus hat uns den liebenden Vater geoffenbart, der für uns sorgt. Und so möchte uns Jesus zu einer Gottesfurcht hinführen, deren tiefstes Wesen Vertrauen und Liebe sind. Wer sich so auf Gott bezieht, der vertraut Gott sein ganzes Leben an. Denn der himmlische Vater sorgt für uns noch mehr als für die Spatzen, die munter in der Welt herumfliegen und reichlich Nahrung finden. Jesus sagt: „Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.“(Mt 10,26)
Das Gottvertrauen macht uns fähig zum Zeugnis für Jesus Christus. Selbst dort, wo Christen um ihres Glaubens willen verfolgt oder mit dem Tod bedroht werden, harren sie aus in gläubiger Hoffnung. Jesus wird sich zu einem jeden von uns vor seinem himmlischen Vater bekennen, wenn wir ihn vor den Menschen bekennen. Und darauf kommt es letztlich an: Anerkennung zu finden bei Gott, der in wahrhaftiger Weise urteilt.
Lesen Sie die Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis A in vollem Wortlaut!
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18.06.2014 12:13:56
Tag des Gebets für den Irak
(kathpress.at) Die österreichischen Bischöfe rufen die Gläubigen für den morgigen Mittwoch zu einem besonderen "Tag des Gebets und des Fastens" im Gedenken an die dramatische Situation der Menschen im Irak auf. Mit "Betroffenheit und dem Gefühl der Ohnmacht" verfolge man das grausame Vorgehen der Terrormiliz ISIS, heißt es in einer "Kathpress" vorliegenden Erklärung der Bischöfe, die derzeit in Mariazell ihre Sommervollversammlung abhalten.
Zugleich rufen die Bischöfe die österreichische Regierung dazu auf, "alle Möglichkeiten innerhalb der Europäischen Union und der Vereinten Nationen zu nutzen, dass die Grundrechte aller Menschen gleich welcher ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit im Irak geachtet werden." Der Friede könne nur bewahrt werden, wenn die internationale Gemeinschaft nachdrücklich auf die Wahrung der Menschenrechte inklusive des Rechts auf Religionsfreiheit für alle Menschen im Irak dränge, so die Bischöfe.
Mit ihrem Gebets- und Fastenappell schließen sich die Bischöfe dem Aufruf des chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. Sako an. "Neben dem unermesslichen Leid für die vom Krieg geschundene Zivilbevölkerung drohen nun die Reste einer einst vitalen Christenheit im Zweistromland zu verschwinden", so die österreichischen Bischöfe.
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18.06.2014 12:12:46
Die heilige Eucharistie als Denkmal der Liebe Gottes
(stjosef.at/predigten) (JSp) Ob wir Kinder, junge Menschen oder Erwachsene sind – die heilige Eucharistie bleibt immer ein Glaubensgeheimnis, vor dem wir anbetend und staunend verweilen dürfen, in Lob und Dank für alles Große, was Gott uns im Leben insgesamt und besonders in diesem Sakramente schenkt.
Ein Dreifaches ist hier zu bedenken: Die heilige Eucharistie ist ein Opfer (daher sprechen wir auch vom Messopfer); sie ist im Hinblick auf die Kommunion ein Mahl, und schließlich geht es um die bleibende Gegenwart des Herrn unter den heiligen Gestalten, sodass wir ihn anbeten dürfen im Tabernakel und in feierlicher Weise bei der Prozession mit der Monstranz.
Warum ist die heilige Eucharistie ein Opfer? Opfer bedeutet Ganzhingabe an Gott aus Liebe. Jesus hat sich am Kreuz für das Heil aller Menschen hingegeben; er hat sich selber zu einer Gabe der Liebe gemacht. Eben deshalb sprechen wir auch vom Lamm, das geopfert wurde. Die Hingabe Jesu am Kreuz wird bei jeder heiligen Messe vergegenwärtigt; wir bekennen seinen Tod und seine Auferstehung.
In welcher Hinsicht sprechen wir vom Mahl? In der heiligen Kommunion geht es um die Vereinigung mit Jesus Christus, der unter den Gestalten des Brotes und Weines gegenwärtig ist. Gott selbst hat bei der Wandlung dieses Wunder gewirkt, sodass wir die wahre Speise empfangen dürfen, die uns ewiges Leben schenkt.
Lesen Sie die Predigt am Hochfest Fronleichnam im Wortlaut!
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13.06.2014 23:09:00
Der eine Gott in drei Personen: ein Geheimnis der Liebe
(stjosef.at/predigten)(JSp) Als Christen glauben wir an einen einzigen Gott in drei göttlichen Personen. Dieser Glaube kommt zum Ausdruck, wenn wir das Kreuzzeichen machen „im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“, in vielen Gebeten, besonders den liturgischen, sowie in der Feier der Sakramente.
Sowohl im privaten Gebet als auch im liturgischen Gebet der Kirche wenden wir uns durch Jesus Christus im Heiligen Geist an den Vater im Himmel und bringen ihm Anbetung, Lobpreis, Dank, Sühne und Bitte entgegen.
Gott hat uns das Geheimnis seines Wesens und seines inneren Lebens in Liebe mitgeteilt; er hat sich geoffenbart. Dies ist geschehen zuerst im Alten Bund und dann im Neuen und Ewigen Bund. Diesen hat er mit uns Menschen geschlossen durch seinen Sohn Jesus Christus, der für uns Mensch geworden ist.
Volltext: http://stjosef.at/predigten/a-dreifaltigkeitssonntag_2014.htm

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11.06.2014 22:03:22
Zur Problematik der Koran-Rezitation beim Friedensgebet im Vatikan
(radiovatikan.de) Eine Begebenheit am Rand der Gebete um Frieden in den Vatikanischen Gärten mit den Präsidenten Israels und Palästinas sorgt im Nachhinein für Unruhe. Am Pfingstsonntag waren die beiden Spitzenpolitiker der miteinander verfeindeten Nachbarstaaten der Einladung von Papst Franziskus gefolgt; nacheinander erhoben sich Fürbittgebete, zunächst das jüdische, dann das christliche, schließlich das muslimische. Aus der islamischen Delegation rezitierte dann ein Imam – über das Programm hinausgehend - auf Arabisch die letzten drei Verse aus der zweiten Sure des Koran. Hier die letzten Sätze in einer Übertragung ins Deutsche: „Verzeih uns (Allah), vergib uns und erbarm dich unser! Du bist unser Schutzherr. Hilf uns gegen das Volk der Ungläubigen!”
Diesen letzten Vers nun haben einige Beobachter als Angriff auf die beiden anderen Religionen gesehen, als „Unverschämtheit auf christlichem Boden“. Wie ist diese Stelle zu verstehen? Das fragte Gudrun Sailer den Islamwissenschaftler Pater Felix Körner, einen Jesuiten, der an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom lehrt.
Lesen Sie das ausführliche Interview auf der Webseite von Radio Vatikan,
http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/11/islamfachmann:_koran-rezitation_bei_friedensgebeten_ist_legitim/ted-806221
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11.06.2014 22:01:09
Weihbischof Heinrich Fasching beigesetzt
(dsp.at) „Weihbischof Heinrich hat für die Diözese gelebt, er hat sie geliebt und hat auch für sie und mit ihr gelitten.“ Mit diesen Worten fasste Diözesanbischof Klaus Küng beim Requiem für Weihbischof Heinrich Fasching im Dom zu St. Pölten dessen Leben und Wirken zusammen. Der 2004 emeritierte Weihbischof war am 1. Juni 2014 nach langem, schwerem Leiden kurz nach seinem 85. Geburtstag im Caritasheim St. Elisabeth im St. Pölten verstorben. Am Requiem nahmen zahlreiche Bischöfe aus Faschings aktiver Zeit teil, weiters das Domkapitel, ein großer Teil des Diözesanklerus sowie Vertreter des öffentlichen Lebens und eine große Anzahl von Gläubigen. Im Anschluss wurde der Verstorbene in der Bischofsgruft unter dem Presbyterium des Domes beigesetzt.
In einer Botschaft des Heiligen Stuhls schrieb Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin im Auftrag von Papst Franziskus, dass der Verstorbene gemäß seinem Wahlspruch „Propter nos homines – für uns Menschen“ sein Priestersein als „Dienst an den Menschen“ lebte, „um ihnen die Nähe und Liebe des menschgewordenen Gottessohnes zu bringen“.
Lesen Sie noch mehr:
http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommunikation/artikel/2014/begraebnis-weihbischof-fasching-die-dioezese-war-sein-leben
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07.06.2014 14:28:26
Gebet für den Frieden im Vatikan
(kathpress.at) Der Papst möchte beim Friedens-Gebetstreffen am Sonntagabend in den Vatikangärten, dass Präsident Shimon Peres und Präsident dort "den Blick heben und über die Ebene der Politik hinaus gehen": Das betonte Franziskanerkustos Pierbattista Pizzaballa, Koordinator des interreligiösen Events, bei einer Pressekonferenz zum Ablauf des Treffens am Freitag im Vatikan.
Radio Vatikan überträgt das Gebetstreffen für den Frieden live und mit deutschem Kommentar am Sonntagabend, ab 18.50 Uhr auf Vatican Player. Auf Einladung von Papst Franziskus kommen dazu Israels Präsident Peres und Palästinenserpräsident Abbas in den Vatikan. An der abendlichen Feier in den vatikanischen Gärten nimmt auch der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. teil.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen drei getrennte Gebetsmomente für Juden, Christen und Muslime, erläuterte Vatikansprecher Federico Lombardi. Es handle sich nicht somit nicht um ein interreligiöses Gebet im strengen Sinn.
Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/62851.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich. Dort können Sie noch mehr erfahren.
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07.06.2014 14:26:33
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis
(stjosef.at/predigten) (JSp) Machtvoll und kraftvoll zeigte sich am fünfzigsten Tag nach Ostern das Wirken des Heiligen Geistes. Die Apostel waren zusammen mit den anderen Jüngern, sowohl Frauen als auch Männer, an einem gemeinsamen Ort versammelt, als das Wunderbare geschah: Begleitet von einem Brausen wie von einem Sturm kamen Zungen wie von Feuer auf jeden von ihnen herab und blieben über ihnen. So wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt.
Was dann geschah, lässt sich kaum in Worte fassen: In wahrhaftiger Begeisterung und doch in klarer Nüchternheit gingen sie alle hinaus zu der inzwischen vor dem Haus versammelten Menge. Die Menschen hatten mitbekommen, dass sich hier etwas Großes ereignet hatte. Sowohl aus Neugier als auch aus Interesse kamen die Leute herbei, und – wie seltsam – jeder hörte die Apostel in seiner eigenen Muttersprache reden. Ob jemand aus der Nähe kam, aus Judäa, Galiläa oder Samaria, ob es Menschen aus Phönizien waren oder vielleicht Parther und Elamiter, ob sie aus Ägypten kamen oder noch von weiter her: ein jeder konnte die Apostel und Jünger verstehen. Konnte dies wirklich, wie manche ungläubig-staunenden Zuhörer meinten, auf eine mögliche Betrunkenheit mit neuem, gutem Wein hindeuten? Nein! Es war der Heilige Geist, welcher die an Jesus Christus Glaubenden erfüllte und der das Sprachenwunder von Pfingsten bewirkte.
Lesen Sie die Predigt am Pfingstsonntag in vollem Wortlaut!
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02.06.2014 09:56:56
Stephan Burger zum neuen Erzbischof von Freiburg ernannt
(erzbistum-freiburg.de) Papst Franziskus hat den 52 Jahre alten Domkapitular Stephan Burger zum neuen Erzbischof von Freiburg ernannt. Dies wurde am Freitag (30.5.) zeitgleich in Rom und in Freiburg bekannt gegeben. Burger gehört erst seit September 2013 dem Freiburger Domkapitel an und leitet das Offizialat der Erzdiözese - neben seinen dienstlichen Aufgaben ist er bisher als Seelsorger am Kaiserstuhl tätig. Als Erzbischof wird Burger Nachfolger von Dr. Robert Zollitsch. Zollitsch war seit 2003 im Amt und hatte nach seinem 75. Geburtstag im August 2013 seinen Amtsverzicht angeboten: Papst Franziskus ernannte ihn dann - bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers - zum Apostolischen Administrator der Erzdiözese Freiburg.
Kurz nach der Bekanntgabe der Wahl und Ernennung des künftigen Erzbischofs von Freiburg läuteten in der gesamten Erzdiözese Freiburg die Kirchenglocken. Der Wahlspruch des künftigen Erzbischofs lautet: „Christus in cordibus“ („Christus in den Herzen“). Er bezieht sich auf Verse im Epheserbrief (3,17 ff.), in denen der Apostel Paulus darum bittet, dass der Glaube an Christus und seine Liebe immer mehr die Herzen der Menschen erfülle.
Die Bischofsweihe und Amtseinführung von Domkapitular Stephan Burger ist für den 29. Juni im Freiburger Münster vorgesehen. Die Erzdiözese Freiburg feiert dann zugleich einen „Diözesantag“ auf dem Freiburger Münsterplatz.
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02.06.2014 09:55:32
Weihbischof em. Heinrich Fasching verstorben
(kathpress.at/dsp.at) Der emeritierte Weihbischof von St. Pölten, Heinrich Fasching, ist am Sonntag Nachmittag (01.06.2014) nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Das hat die Diözese St. Pölten am Abend bekanntgegeben. Fasching wurde zuletzt im Elisabethheim in St. Pölten gepflegt und hatte erst vor kurzem, am 24. Mai, seinen 85. Geburtstag begangen. Diözesanbischof Klaus Küng würdigte den Verstorbenen als einen, der "für die Diözese gelebt, oft auch für sie und mit ihr gelitten" hat. Ein Begräbnistermin steht noch nicht fest, soll aber nach Angaben der Diözese am Montagnachmittag bekannt gegeben werden.
In einer ersten Stellungnahme erinnerte Bischof Küng an die zahlreichen Verdienste des Verstorbenen um die Diözese St. Pölten, die ihm zu großem Dank verpflichtet ist: "Sein Leben stand ganz im Dienste der Diözese. Unter seiner Ägide wurde der Dom renoviert, dem seine Liebe gehörte. Viele Jahre war er Dompropst, er kannte alle Priester und alle Kirchen des Landes, hat für sie unermüdlich gearbeitet und gesorgt - zunächst als Baudirektor, dann als Kanzler und schließlich als Generalvikar. Ich hoffe für ihn, dass er nun in Gott ausruhen kann und seine volle Erfüllung gefunden hat." - Weitere Informationen auf www.dsp.at !
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30.05.2014 22:42:05
Katechismus der Katholischen Kirche ins Persische übersetzt
(kathpress.at) Schiitische Gelehrte im Iran haben den Katechismus der Katholischen Kirche (KKK; Weltkatechismus) erstmals ins Persische übersetzt. Die rund 1.000 Seiten starke Ausgabe sei vom Vatikan autorisiert und werde in Kürze von der iranischen Universität Qom veröffentlicht, berichtete der römische Pressedienst "Asianews" am Freitag. Das Vorwort stammt vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran.
Der iranische Religionswissenschaftler und Leiter des Übersetzerteams, Ahmad Reza Meftah, sprach gegenüber "Asianews" von einem wichtigen Schritt für den offenen Dialog zwischen Schiiten und Katholiken. "Für uns und unsere Studenten ist es wichtig, das Christentum besser kennenzulernen. Und zwar ausgehend von dem, was die Christen selbst über sich sagen, nicht von dem, was andere über sie sagen."
Die an der englischen und arabischen Ausgabe des Katechismus orientierte Übersetzung sei zunächst der Apostolischen Nuntiatur in Teheran übermittelt worden. In neunmonatiger Arbeit hätten katholische Experten das Ergebnis dann mit der verbindlichen lateinischen Ausgabe verglichen und der Vatikan habe schließlich einer Veröffentlichung zugestimmt.
Der Katechismus fasst die Inhalte und Lehren des katholischen Glaubens zusammen und dient der Unterweisung von Kirchenmitgliedern und Taufanwärtern.
Beobachter werten die persische Übersetzung auch deshalb als wichtiges Zeichen, weil den Kirchen im Iran die Verwendung der persischen Sprache Farsi verboten ist. Hintergrund ist die Angst der schiitischen Führung vor einer Missionierung von Muslimen.
Der Katechismus der katholischen Kirche (= KKK) wurde 1987 bis 1991 durch den späteren Wiener Erzbischof Christoph Schönborn, damals Sekretär der Katechismuskommission, redigiert. 1992 approbierte Papst Johannes Paul II. (1978-2005) das Glaubensbuch.
Link zum KKK: http://stjosef.at/kkk
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30.05.2014 22:39:56
Mit Maria um den Heiligen Geist beten
(stjosef.at/predigten) (JSp) Als unser Herr Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren war, da gingen diese nach einiger Zeit vom Ölberg zurück in die Stadt Jerusalem. Dort aber begaben sie sich bald in jenes Obergemach, wo Jesus mit seinen Aposteln das Letzte Abendmahl gefeiert hatte. Die Apostelgeschichte zählt bei denen, die sich zum Gebet versammelten, außer den Aposteln noch verschiedene Frauen auf, besonders aber Maria, die Mutter Jesu, und seine Verwandten, die in der Sprache der damaligen Zeit als „Brüder“ bezeichnet werden.
Was nun folgte und neun Tage lang den Hauptinhalt ihres Zusammenseins bildete, war das Gebet um den Heiligen Geist, den Jesus ihnen vom Vater her verheißen hatte. Dann aber, zehn Tage nach der Himmelfahrt Jesu, wurde tatsächlich der Heilige Geist in Gestalt von Feuerzungen über die versammelten Jünger ausgegossen. Eben dies feiert die Kirche zu Pfingsten.
Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit (01.06.2014) in vollem Wortlaut!
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27.05.2014 23:10:39
Papst Franziskus dankt für Nahost-Reise
(radiovatikan.de) Papst Franziskus hat am Dienstagvormittag in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore gebetet. Mit dem Besuch brachte der Papst Dankbarkeit über seine soeben beendete Heilig-Land-Reise zum Ausdruck, teilte der Vatikan im Anschluss mit. Franziskus habe in der Kirche ein Dankgebet für die „erfolgreiche Pilgerreise“ gesprochen, vor der Muttergottes-Statue einen Blumenstrauß niedergelegt und einige Minuten vor ihr still und kniend gesessen. Das berichtete Kardinal Santos Abril y Castelló, Erzpriester der Basilika. Auch habe der Papst im Anschluss einige Besucher getroffen und sie gegrüßt. Es ist das neunte Mal, dass Franziskus die päpstliche Basilika in seinem Pontifikat besucht. Kurz vor seiner Abreise ins Heilige Land war er auch dort eingekehrt.
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27.05.2014 23:09:18
Geht in alle Welt und lehrt alle Völker!
(stjosef.at/predigten) (JSp) Vor den Augen seiner Jünger ist unser Herr Jesus Christus am vierzigsten Tag nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren. Er entzieht sich ihren Blicken und geht heim zum Vater. Dort bereitet er allen, die an ihn glauben, eine himmlische Wohnung.
Die Himmelfahrt Jesu wird uns vom Evangelisten Lukas in seinem Evangelium (24,50-52) sowie in der Apostelgeschichte (1,1-11) berichtet. Das Evangelium nach Matthäus nimmt Bezug auf die Zeit vor dem Abschied Jesu von seinen Jüngern. Er hatte ihnen aufgetragen, auf einen Berg in Galiläa zu kommen. Dort begegnete ihnen der Auferstandene nochmals. Was er ihnen da sagt, das weist hin auf ihren besonderen Auftrag. Denn die Jünger Jesu sollen die Zeit zwischen seiner Himmelfahrt und seiner sichtbaren Wiederkunft in Herrlichkeit am Ende der Zeiten nicht untätig verbringen. Vielmehr sagt Jesus zu ihnen: „Begebt euch auf den Weg und macht alle Völker zu meinen Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Lehret sie alles zu halten, was ich euch geboten habe.“
Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt in vollem Wortlaut!
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