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18.03.2007 23:30:18
"Das Gewissen" - die neue Mini-Lilie ist da!
(news.stjosef.at) Die neueste Ausgabe der Ministrantenzeitschrift „minililie“ ist soeben erschienen. Das Hauptthema ist diesmal „Das Gewissen“. Vor Ostern sollen die Kinder zum Empfang des Bußsakraments hingeführt werden, wozu auch ein beigelegter Beichtspiegel dient. Ein Comic im Inneren (eigenes gezeichnet von Maria Matthaei) macht mit Gebräuchen der frühen Christen vertraut. Weiters geht es um den „Märtyrer des Gewissens“, den heiligen Thomas Morus. In der „Minischule“ werden die heiligen Öle erklärt. Natürlich fehlen auch diesmal ein „Osterrätsel“ (mit Preisen) und Witze nicht … Die „minililie“ wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und den Theologiestudenten Christoph Weiss und Angelika Haberl erstellt und vom Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Ein Jahresabo (5 Ausgaben) der Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-Mail: minililie@stjosef.at. Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG .
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18.03.2007 23:20:41
Der heilige Josef - ein Mann mit gütigem Herzen
stjosef.at stellt zum Hochfest des heiligen Josef den Wortlaut eine Predigt bereit, die von Pfr. Lic. theol. Stefan Hartmann beim Josefsymposion in Kevelaer gehalten wurde. Unter anderem führt Pfr. Hartmann aus: Wenn die hl. Teresa von Avila, die große Kirchenlehrerin des Gebetes, Josef einen „Meister und Lehrer des inneren Gebetes“ nennt, ja sogar als ihren „Vater und Herrn“ ansieht, dann muss am Innenleben des hl. Josef selbst etwas Besonderes und zu Beachtendes sein, dann ist er mehr als nur ein Portal. Es spiegelt sich in ihm und in seinen Augen ja das Leben der seligen Jungfrau und Gottesmutter, das Leben des göttlichen Kindes des ewigen Vaters. Wenn wir deren unbefleckte und später durchbohrte Herzen verehren, dann ist uns auch die Verehrung des Herzens des hl. Josefs gestattet. Können wir aber Josef ins Herz und damit in sein Innenleben hineinschauen? Ja, wir können es! Wir können es im rechten Gebet, im Herzensgebet, oder – wie es der große Konvertit aus der Heimatdiözese unseres bischöflichen Zelebranten, der Oratorianer John Henry Newman (1801-1890), in seinem Kardinalswappen aussagte – wenn wir „von Herz zu Herz sprechen“ – „cor ad cor loquitur“! - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut auf stjosef.at!
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17.03.2007 15:23:16
Ehemaliger Sarg von Mary Vetsera kommt nach Mayerling
(news.stjosef.at) In diesen Tagen lässt Abt Gregor von Henckel-Donnersmarck den ehrwürdigen Schwestern des Karmel Mayerling eine interessante Gabe zukommen: einen der vier Särge der 1889 bei der Tragödie von Mayerling zusammen mit Kronprinz Rudolph ums Leben gekommenen Mary Vetsera, berichtet die Website http://www.stift-heiligenkreuz.at . „Die arme, erst 17-jährige Baronesse wurde ja nach ihrem Tod eilig und geheim am Friedhof Heiligenkreuz in einem rasch gezimmerten Holzsarg begraben. Einige Monate später wurde ihr Leichnam exhumiert und in einem prunkvollen Kupfersarg gebettet. Dieser 2. Sarg wurde 1945 von plündernden Soldaten erbrochen, seither befand er sich in einem Depot im Stift Heiligenkreuz. Das historisch wertvolle makabere Stück wird nun restauriert und im Karmel Mayerling ausgestellt werden. Auch nach 1945 hatte die arme Baronesse in ihrem 3. Sarg keine Ruhe: 1991 hat ein Linzer Möbelhändler das Grab bei Nacht und Nebel geplündert. Seit 1993 ruhen die Gebeine von Mary Vetsera in seinem sicheren Sarg im Grab auf dem Heiligenkreuzer Friedhof, ... im nunmehr 4. Sarg. Den Karmelitinnen in Mayerling geht es vor allem um eines: um die ewige Ruhe für Mary und Kronprinz Rudolph zu beten!“ Wie zu erfahren ist, wird es allerdings noch einige Zeit dauern, bis der Sarg in Mayerling ausgestellt wird, da noch eine fachgemäße Reinigung des Sarges sowie räumliche Anpassungen am Ausstellungsort nötig sind. - Weitere Informationen auch unter http://www.mayerling.info !
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17.03.2007 15:17:47
Wenn ein Sünder heimkehrt
Die Österliche Bußzeit lädt uns ein, dass wir uns in rechter Weise auf das Osterfest vorbereiten. Wenn wir wirklich aus ganzem Herzen das „Halleluja!“ singen wollen und die Osterfreude sich Bahn brechen soll, dann gehört dazu auch die Versöhnung mit Gott, welche jedem gewährt wird, der seine Sünden von Herzen bereut und mit Gottes Gnade den Weg des Guten gehen will. Genau dies bringt das Sakrament der Buße zum Ausdruck, wobei die sakramentale Gnade in der Lossprechung die Vergebung der Sünden bewirkt. Das Evangelium vom verlorenen Sohn kann ein Bild für unser Leben sein, wie wir mit dem Thema Schuld und Versöhnung umzugehen haben. Eigentlich sind es ja zwei Söhne, die im Evangelium vom barmherzigen Vater, wie es auch und vielleicht besser genannt wird, vorgestellt werden: Der eine Sohn geht auf Abwege und veruntreut das Erbe seines Vaters; nach leidvollen Erfahrungen kehrt er zurück und wir vom Vater mit Freuden aufgenommen und wieder in seine Rechte als Sohn eingesetzt. Der andere Sohn ist von vornherein „der Brave“ und „der Anständige“; er tut nichts Falsches und bleibt zuhause, wo er offenbar dem Vater treue Dienste leistet. Er scheint sich allerdings über die Rückkehr des verlorenen Sohnes nicht sehr zu freuen, was Anlass gibt zu verschiedenen Überlegungen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 4. Fastensonntag C des Jahres 2007!
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16.03.2007 12:36:21
Weihbischof Laun zur Aufgabe und Berufung der Frau in der Familie
(news.stjosef.at) Die vom FPÖ-Europaabgeordneten Andreas Mölzer mit herausgegebene Zeitschrift „Zur Zeit“ veröffentlicht in ihrer neuesten Ausgabe ein Interview mit dem Salzburger Weihbischof Andreas Laun. Darin geht es vor allem um die Aufgabe der Frau in der Gesellschaft und ihre Möglichkeit, als Hausfrau und Mutter gleiche Anerkennung zu erfahren wie Frauen, die im Berufsleben stehen. Unter anderem erklärt der Bischof: „Man müßte die Frau nicht nur in bezug auf etwaigen Kostenersatz für das Kind absichern, sondern auch sie selber. Sie kann klarerweise nicht gleichzeitig mit voller Kraft einen anderen Beruf ausüben. Man muß endlich einmal aufhören mit dieser Philosophiererei – auch wenn sie nicht völlig unberechtigt ist – von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Man muß einmal aufhören, das zu einem Dogma zu erklären, noch dazu zu einem Dogma mit dem Vorrang des Berufs. Von wem verlangt man denn sonst noch, daß er zwei Berufe gleichzeitig ausübt?“ Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut!
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16.03.2007 12:29:13
Programm des Papstbesuches veröffentlicht
(kath.net/news.stjosef.at) Die österreichischen Bischöfe haben am Freitag das Detailprogramm zur Reise von Papst Benedikt XVI. nach Österreich veröffentlicht. Die Apostolische Reise Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. nach Österreich findet aus Anlass des 850-Jahr-Jubiläums des Wallfahrtsortes Mariazell von 7. bis 9. September 2007 statt. Es ist dies heuer die bislang einzige Reise des Papstes in ein europäisches Land und – wie die österreichischen Bischöfe betonen – somit eine hohe Auszeichnung für Österreich und ein großes Zeichen der Verbundenheit mit der Kirche in diesem Land. Zum Programm gehören am 7. September 2007 ein Gebet mit den Gläubigen in der Wiener Innenstadt und eine Begegnung mit Vertretern des Öffentlichen Lebens und dem Diplomatischen Korps in der Hofburg, am 8. September die Wallfahrt nach Mariazell mit heiliger Messe und Vesper sowie am 9. September die heilige Messe im Wiener Stephansdom, der Besuch des Stifts Heiligenkreuz und eine Begegnung mit Ehrenamtlichen aus Kirche und Gesellschaft in Wien. Die Bischöfe stellen außerdem fest: „Die Vorbereitungen für das geistliche Großereignis laufen seit Monaten, damit alle, die an diesem großen Fest des Glaubens mit dem Heiligen Vater teilnehmen wollen, dies in guter Weise tun können. Der Zutritt zu den Feierplätzen wird nur mit den kostenlosen Zählkarten möglich sein. Dazu ist es notwendig, dass sich alle rechtzeitig anmelden. Die Zählkarten können ab 16. April über die diözesanen Pilgerbüros schriftlich bestellt werden. Die dafür nötigen Unterlagen werden im Internet unter www.mariazell2007.at veröffentlicht und bereitgestellt. Die diözesanen Pilgerbüros werden auch Busse organisieren. Nur jene, die am 8. September mit einem Pilgerbus oder zu Fuß nach Mariazell kommen, werden an den Feiern mit dem Heiligen Vater teilnehmen können. Seit 8. Dezember ist ein „Netz des Gebets“ in Form einer neunmonatigen Novene über ganz Österreich gespannt, an dem sich viele Pfarren und geistlichen Gemeinschaften beteiligen. Die Novene ist die geistliche Vorbereitung auf die Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. nach Österreich, von der sich die Bischöfe eine Ermutigung im Glauben und eine Erneuerung der Kirche erhoffen.“
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16.03.2007 12:22:33
Kontraproduktive Kondom-Kampagne von Gesundheitsministerin Kdolsky
(youthforlife.net) Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky möchte eine Kondom-Kampagne starten, weil in einigen EU-Ländern die AIDS-Neuerkrankungen angestiegen sind. Die Ministerin sieht den „wahrscheinlich einzig wirklichen Schutz“ gegen AIDS in der Verteilung von Gratis-Kondomen an öffentlichen Plätzen und in Schulen, sowie in einer verstärkten Aufklärung. „Natürlich ist ein Kondom besser als gar kein Schutz, wenn man mit einem infizierten Partner schläft“ erklärt Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, „aber eine Kondom-Kampagne als wirksames und nachhaltiges Mittel gegen AIDS vorzuschlagen, ist weit verfehlt. Der Hauptgrund für die Verbreitung des tödlichen Virus ist schließlich nicht mangelnde Aufklärung, sondern ein der häufige Partnerwechsel.“ „Eine Kondom-Kampagne vermittelt Jugendlichen den Eindruck, sie könnten jederzeit mit jedem ins Bett gehen, unter der einzigen Bedingung dabei ein Kondom zu verwenden,“ kritisiert Parzmair. „Kondome sind keine Wundermittel. Jeder weiß, dass sie eine gewisse Fehlerquote aufweisen. Wer junge Menschen dazu erzieht, eine dünne Latex-Schicht zwischen Leben und Tod entscheiden zu lassen, ist in höchstem Maße verantwortungslos.“ „Solange Sex als Konsumgut gilt, werden die Neu-Infektionen in die Höhe getrieben. Man muss Jugendlichen zutrauen, mit ihrer Sexualität verantwortungsbewusst umzugehen,“ schließt Parzmair. „Treue aus Liebe“ und „Auch Nein sagen dürfen“ seien zielführendere Werbungen als Kdolskys Kampagne. Was junge Menschen brauchen seien „keine Kondome, sondern Charakterstärke“. Dies verdeutliche sich unter anderem am Beispiel Uganda: Durch ein Programm, das zu Treue und Enthaltsamkeit aufrief, konnte dort zwischen 1992 und 2004 die HIV-Infektionsrate von 18,3% auf 6,4% verringert werden (vgl. http://www.aidsuganda.org , http://www.health.go.ug/docs/hiv0603.pdf ).
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15.03.2007 22:32:18
TOBIA - Theology of the Body International Alliance
news.stjosef.at stellt diesmal TOBIA vor. Die Abkürzung steht für „Theology of the Body International Alliance”, was so viel heißt wie Internationale Vereinigung für die „Theologie des Leibes“. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk zur Unterstützung all derjenigen, die das Verständnis der menschlichen Person, wie sie Johannes Paul II. in seinen Werken Liebe und Verantwortung und Theologie des Leibes erklärt hat, in die Welt tragen wollen. Zur Zeit gibt es über 275 Mitglieder in 35 Staaten und 13 Ländern (Brasilien, Australien, Kanada, England, Deutschland, Hong Kong, Mexiko, Nicaragua, die Philippinen, Singapur, die Slowakei, Trinidad und die USA). Die Mitglieder studieren die Werke Johannes Pauls II. und geben seine Gedanken und seine Theologie dann in verschiedenen Lebensbereichen weiter, auch etwa in Apostolaten mit Kindern, Jugendlichen, Alleinstehenden, Verlobten, Verheirateten, in der Pro-Life-Arbeit, in der Straßenevangelisation und anderen Bereichen. Substanziell und hilfreich ist die Internetseite von TOBA, unter http://www.tobia.info . Dort findet sich auch eine kurz gefasste Darstellung der von Johannes Paul II. wesentlich weiterentwickelten „Theologie des Leibes“. Die Informationen sind dort auch auf Deutsch zugänglich.
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15.03.2007 22:25:02
Sondermarke Klemens Maria Hofbauer präsentiert
(katholisch.at/post.at) Die neue Sonderpostmarke "Heiliger Klemens Maria Hofbauer" - herausgegeben in der Serie "Schutzpatrone in Österreich" - ist von der Österreichischen Post AG am Donnerstag in Wien präsentiert worden. Die Präsentation im Alten Rathaus in Wien fand im Rahmen einer Briefmarkenwerbeschau des Österreichischen Philatelistenvereins St. Gabriel mit Unterstützung des Redemptoristenordens, dem Hofbauer angehörte, statt. Dazu gab es ein Sonderpostamt mit einem von der Markenentwerferin Maria Schulz gestalteten Sonderpoststempel. An der Präsentation nahmen der Provinzial der Redemptoristen, P. Lorenz Voith, die Bezirksvorsteherin des Bezirkes Innere Stadt, Ursula Stenzel, und der Leiter der Philatelieabteilung der Österreichischen Post AG, Erich Haas, teil. Der Heilige und Stadtpatron von Wien finanzierte sich als Bäckerjunge in Znaim sein Studium, trat in Rom in den Orden der Redemptoristen ein wurde und 34-jährig zum Priester geweiht. In Warschau wirkte er mit großem Erfolg, bis er und seine Ordensbrüder auf Befehl Napoleons Warschau verlassen mussten. Sein Lebenswerk, die Seelsorgestation St. Benno, war damit zerstört. Im September 1808 kam der ins Exil verbannte Generalvikar der Redemptoristen im Alter von 57 Jahren nach Wien. Baron Penker, ein Freund und Gönner Hofbauers, verschaffte Klemens eine Stelle als Aushilfspriester in der Minoritenkirche. Von 1809 bis 1813 war er praktisch zu Untätigkeit verurteilt, ganz selten nur durfte er predigen und beichthören. Hofbauer aber begann dennoch unauffällig zu wirken, er wurde zum Ratgeber vieler Menschen. Erzbischof Hohenwart ernannte Hofbauer im Juli 1813 zum Beichtvater der Ursulinen und zum Direktor der Kirche St. Ursula in der Johannesgasse. Damit verbunden war auch die Benützung eines Miethauses in der Seilerstätte. Dieses Haus gestaltete Hofbauer zu seiner eigentlichen Wirkungsstätte. Vor allem jungen Menschen, besonders den Studierenden, wurde es zum geistigen Zentrum. Hofbauer entdeckte mit missionarischem Gefühl die pastoralen Notstände der Großstadt. Wien war zwar zu 97% dem Taufschein nach katholisch, aber in der Zeit der kirchenfeindlichen Aufklärung (Josephinismus) war es mit dem religiösen Leben schlecht bestellt. Von der Polizei beobachtet und bespitzelt nützte Hofbauer die Verkündigung des Evangeliums zur Glaubenserneuerung der Wiener. In seinen Predigten sprach er in einfachen, aber beeindruckenden Worten die Herzen der Zuhörer an. Seine persönliche Glaubensüberzeugung sprang wie ein Funke auf die Menschen über, die bald dem „Apostel von Wien“ in Scharen zuliefen. Hofbauer wirkte nicht nur von der Kanzel aus. Viele Stunden am Tag saß er im Beichtstuhl und erwirkte dort die meisten Bekehrungen. Für diese Form der Einzelseelsorge besaß Klemens ein besonderes Charisma. Er war Seelenführer und Lebensberater für Menschen aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten. Klemens Maria Hofbauer verstarb 69-jährig am 15. März 1820 in Wien und wurde auf dem Romantiker-Friedhof von Maria Enzersdorf begraben. Erst nach seinem Tod wurden die Redemptoristen als Orden in Wien zugelassen. 1862 überführte man Hofbauers Leichnam in die Kirche Maria am Gestade. 1909 erfolgte durch Papst Pius X. die Heiligsprechung. Seit 1914 ist Klemens Maria Hofbauer Landespatron von Wien. - Link: Bild und Bestellung der Sondermarke.
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14.03.2007 21:49:13
Das Vorbild des heiligen Ignatius von Antiochien
Papst Benedikt XVI. würdigte am Mittwoch (14.03.2007) bei der Generalaudienz den Kirchenvater Ignatius von Antiochien als Vorbild für die Einheit der Kirche. Kath.net dokumentiert die Ansprache an die deutschsprachigen Pilger:
Liebe Brüder und Schwestern! Die heutige Katechese ist dem Kirchenvater Ignatius von Antiochien gewidmet. Dank einer von Eusebius von Cäsarea verfassten Lebensbeschreibung wissen wir, dass Ignatius über drei Jahrzehnte als Bischof vorbildlich für die christliche Gemeinde in der antiken Metropole Antiochien sorgte. Aufgrund seines mutigen Bekenntnisses wurde er in Zeiten der Verfolgung zum Tode verurteilt und als Gefangener nach Rom überstellt. Während dieser Reise wandte er sich mit Briefen an Gemeinden und an Mitbrüder im Bischofsamt. Sieben dieser kostbaren Texte, aus denen die Glaubenskraft und die Hirtensorge eines Nachfolgers der Apostel spricht, sind uns erhalten. Das Hauptaugenmerk der Briefe des Ignatius liegt auf der Einheit mit Christus und auf der Einheit in der Kirche. Wie der Evangelist Johannes und der Apostel Paulus fordert Ignatius die Gläubigen auf, innig mit Jesus vereint zu sein und den menschgewordenen Sohn Gottes in ihrem Leben nachzuahmen. So sieht er auch sein eigenes bevorstehendes Martyrium als abschließende und krönende Etappe seines Weges zu Christus hin, dessen Leiden er teilen möchte. Aber auch die Gläubigen untereinander sollen die Einheit im Glauben und in der Liebe bewahren, in deren Dienst ganz besonders die Bischöfe, die Priester und die Diakone stehen. Mit Freude begrüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Das Beispiel und die Lehre des heiligen Ignatius von Antiochien seien uns Ansporn auf unserem Weg der Nachfolge Christi in der Gemeinschaft der Kirche. Wenn wir mit Christus vereint sind, wird unser Dienst an unseren Brüdern und Schwestern reiche Frucht bringen. Der Herr schenke euch und euren Familien seinen reichen Segen!
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14.03.2007 21:30:55
Glaubenskongregation verurteilt strittige Thesen von P. Sobrino
(radiovatikan.de) Die vatikanische Glaubenskongregation verurteilt einzelne Thesen des Befreiungstheologen Jon Sobrino, jedoch nicht das gesamte Werk des Jesuitenpaters. Auch die Option für die Armen wolle die Glaubenskongregation nicht zurückweisen, sondern teile sie, heißt es in der heute veröffentlichten „Notifikation” über die Schriften Sobrinos. Der größte Kritikpunkt: Die Göttlichkeit Jesu wird zu wenig betont. Die Glaubenskongregation habe die Aufgabe, über die Glaubenslehre und die Gebräuche in der katholischen Welt zu wachen und das Recht einzuschreiten, wenn sie gefährdet sei, so die Notifikation. Einige Thesen Sobrinos können „den Gläubigen durch ihre Irrtümer und Gefährlichkeit schaden“. In seinen Werken „finden sich große Mängel, sowohl methodologisch als inhaltlich“. Laut Sobrino sei „die Kirche der Armen” der Ort, an dem Christus gegenwärtig sei, so die Glaubenskongregation. Er vergesse damit, dass einzig im Rahmen des „apostolischen Glaubens“, der von der Kirche an alle Generationen weiter gegeben wird, gültig Theologie betrieben werden könne. „Diese Irrtümer“, so die Glaubenskongregation, „führen in kritischen Punkten zu einer Nicht-Übereinstimmung mit dem Glauben der Kirche: die Göttlichkeit Jesu Christi, die Menschwerdung des Gottessohnes, das Verhältnis zwischen Jesus und dem Reich Gottes, sein Sendungsbewusstsein und die Heilsbedeutung seines Todes.“ In den Medien wurde vorab über ein ausdrückliches Lehr- und Publikationsverbot spekuliert. Das ist in dem Vatikan-Dokument nicht enthalten. Die Erklärung der Glaubenskongregation erlaubt lediglich Bischöfen, anderen Autoritäten oder Leitern theologischer Institute und Universitäten, über entsprechende Maßnahmen zu entscheiden, beispielsweise den Gebrauch der beanstandeten Bücher einzuschränken. Noch unter Joseph Ratzinger hatte die Glaubenskongregation im Jahr 2001 eine theologische Überprüfung der Schriften des Jesuiten Jon Sobrino begonnen, weil diese „Ungenauigkeiten und Irrtümer” enthielten. 2004 übersandte die Vatikan-Behörde durch den Generaloberen der Jesuiten, Peter-Hans Kolvenbach, eine Liste bemängelter Aussagen an den Autor, auf die Sobrino 2005 mit Änderungen antwortete. Diese beträfen aber nicht die Substanz der strittigen Thesen, befand die Kongregation 2005. Die heute veröffentlichte Erklärung trägt die Unterschrift von Präfekt William Levada und das Datum vom 26. November 2006. Papst Benedikt XVI. habe das Schreiben am 13. Oktober approbiert. - Link: Dokument der Glaubenskongregation.
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13.03.2007 22:27:25
Vertikale und horizontale Dimension der Liturgie
(kathpress.at) Kardinal Angelo Scola hat das am Dienstag im Vatikan vorgestellte postsynodale Schreiben "Sacramentum caritatis" von Papst Benedikt XVI. "als bedeutenden Akt für die Umsetzung der Liturgiereform des Zweiten Vaticanums" bezeichnet. Der Patriarch von Venedig war Relator der Bischofssynode 2005, auf deren Ergebnissen das postsynodale Schreiben beruht. Er stelle am Dienstag in der "Sala Stampa" des Vatikans das zweite weltweite Lehrschreiben Benedikts XVI. (nach der Enzyklika "Deus Caritas est") vor. Bei der Präsentation des Dokuments sagte Scola, die Änderung des lateinischen Messritus unter Paul VI. habe einen "radikalen Wandel" dargestellt. Das Lehrschreiben des Papstes ziehe die Liturgiereform nicht in Zweifel, unterstrich der Kardinal-Patriarch. Benedikt XVI.
wolle mit seinen Ermahnungen aber die "vertikale und die horizontale Dimension" von Liturgie ins Gleichgewicht bringen. Damit bezog sich Scola auf die Forderung, der Aspekt des Göttlichen und des Mysteriums müsse gegenüber der menschlichen Versammlung in Gottesdiensten stärker betont werden. Zugleich betonte der Kardinal, mit der von Benedikt XVI. geforderten "Kunst des Feierns" (ars celebrandi) in der Liturgie seien auch soziale Implikationen verknüpft. Konkret verwies er auf die Zuwendung zu Kranken, Behinderten, Gefangenen und Migranten. Ebenso leite der Papst aus dem Eucharistieverständnis die Forderung nach ökologischem Engagement ab. "Die Verbindung zwischen Eucharistie und Schöpfung ist nicht dem Belieben überlassen", sagte der Kardinal. Der Kardinal begrüßte die erneute Hinwendung zur lateinischen Sprache und zum gregorianischen Gesang. Dies könne die Spannungen besänftigen, die über den Wunsch von Gläubigen nach einer Wiederzulassung des vorkonziliaren Ritus von 1962 entstanden seien.
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13.03.2007 22:08:37
Papst empfiehlt mehr Latein in der Liturgie
(zenit.org) In dem heute veröffentlichten Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis („Sakrament der Liebe“), in dem die Ergebnisse der letzten Bischofssynode zusammengefasst werden, rät Papst Benedikt XVI. dazu, die Eucharistie bei internationalen Begegnungen auf Lateinisch zu feiern. „Um die Einheit und die Universalität der Kirche besser zum Ausdruck zu bringen, möchte ich empfehlen, was die Bischofssynode in Übereinstimmung mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vorgeschlagen hat“, schreibt der Papst in Abschnitt 62. „Es ist gut, wenn außer den Lesungen, der Predigt und den Fürbitten der Gläubigen die Feier in lateinischer Sprache gehalten wird; ebenso sollen die bekanntesten Gebete aus der Überlieferung der Kirche in Latein gesprochen und eventuell einige Teile in gregorianischem Choral ausgeführt werden.“ Anschließend bittet er darum, dass die Priesteramtskandidaten „von der Seminarzeit an darauf vorbereitet werden, die heilige Messe in Latein zu verstehen und zu zelebrieren sowie lateinische Texte zu nutzen und den gregorianischen Choral zu verwenden“. Darüber hinaus sollte nicht die Möglichkeit außer Acht gelassen werden, „dass auch die Gläubigen angeleitet werden, die allgemeinsten Gebete in Latein zu kennen und gewisse Teile der Liturgie im gregorianischen Stil zu singen“. - Das neue Apostolische Schreiben enthält noch vieles andere und Wesentlicheres; lesen Sie das Schreiben im vollen Wortlaut unter diesem Link!
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13.03.2007 10:51:01
Josefs-Novene / Josefs-Bücher
Zur Vorbereitung auf das Hochfest des heiligen Josef am 19. März kann man jeden Tag die Josefslitanei beten oder das von Papst Leo XIII. approbierte Gebet "Bei dir, heiliger Josef", welches von Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben "Redemptoris Custos" erneut in Erinnerung gerufen wurde. Es gibt auch verschiedene Fassungen einer "Novene zum heiligen Josef". Vom heiligen Franz von Sales stammt folgendes Gebet zum heiligen Josef: "Glorreicher hl. Josef, Bräutigam Mariens, nimm uns unter deinen väterlichen Schutz; wir beschwören dich darum durch das Heiligste Herz Jesu. O du, dessen Macht sich auf all unsere Bedürfnisse erstreckt und der du das Unmögliche möglich machen kannst, wende deine väterlichen Augen auf die Interessen deiner Kinder, und nimm dich ihrer an. In der Not und Bedrängnis, die uns bedrücken, eilen wir mit Vertrauen zu dir. Würdige dich, die Leitung dieser wichtigen und schwierigen Angelegenheiten, die uns beunruhigen und bedrücken, mit väterlicher Güte selbst zu übernehmen. Mache, daß der glückliche Ausgang derselben zu deiner Ehre und zu unserem Besten gereichen möge. Amen." - Hier noch zwei Buchtips: St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron, zusammengestellt von Josef Seeanner und Werner Schmid, Verlag St. Josef, ISBN 978-3-901853-05-0, gebunden, 312 Seiten, 15,80 EUR. / Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche. Übersetzt von Claudia Reimüller nach der italienischen Originalausgabe: Tarcisio Stramare: Giuseppe lo chiamò Gesù. Matteo 1,25 (Portalupi Editore, Casale Monferrato 2001), gebunden, 246 Seiten, 20 × 13 cm, ISBN 3-901853-11-1, 13,50 EUR. Bestellung auf der Internetseite des Verlags St. Josef (http://verlag.stjosef.at), über jede Buchhandlung oder auch per email (verlag@stjosef.at) oder Telefon (+43 2742 360088).
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13.03.2007 10:49:47
"Achtung vor dem Wolf!": neue religiöse Bewegungen
(zenit.org) Menschen, die alternativen religiösen Bewegungen oder auch Sekten beitreten, suchten häufig nach „etwas, was ihnen fehlt“, erklärt die Präsidentin der Sozioreligiösen Forschungsgruppe in Mailand (Italien), Roberta Grillo. Grillo ist Religionslehrerin und Autorin des auf Italienisch im Verlag „Edizioni Ares“ erschienen Buchs „Achtung vor dem Wolf. Alternative religiöse Bewegungen & satanische Sekten“ („Attenti al lupo. Movimenti religiosi alternativi & sette sataniche“). Im Interview mit ZENIT sprach Grillo über den Unterschied zwischen alternativen religiösen Bewegungen und kirchlich anerkannten Bewegungen sowie über die Unvereinbarkeit von Reiki mit dem christlichen Glauben. Unter anderem stellte sie fest: „Reiki wird als ein positives Instrument dargestellt, das dem eigenen Wohl oder dem der anderen dient. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine in seinen Symbolen und Inhalten geheime Disziplin, die mit Heilungsformen in Zusammenhang steht, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehren: beispielsweise mit Kristalltherapie, therapeutischer Astrologie, Aromatherapie und Farbtherapie. Ganz zu schweigen von der Beziehung zwischen Reiki und dem christlichen Glauben! Für den Christen gibt es da keine Vereinbarkeit. Für ihn gilt nur die liebende Annahme jeder Person, wie sie im Evangelium gefordert wird. Deshalb kann es keine ‚doppelte Angehörigkeit’ geben, die die Befolgung dieses pantheistischen, gnostischen und okkulten Systems beinhaltet, das dem christlichen System diametral entgegengesetzt ist.“ – Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut!
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13.03.2007 10:45:14
Geschichte des Kirchenrechts
(stephanscom.at) Die "Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht" von Kardinal Peter Erdö, Erzbischof von Esztergom-Budapest, ist 1990 in lateinischer Sprache und 1999 in italienischer Übersetzung erschienen. Nun hat der Wiener Kirchenrechtsordinarius Ludger Müller im Berliner LIT-Verlag die deutschsprachige Ausgabe als Band vier der Reihe "Kirchenrechtliche Bibliothek" herausgebracht. Am Freitag, 9. März 2007, wurde das Werk an der Universität Wien präsentiert. Die Abhandlung gilt mittlerweile als ein Standardwerk der Kirchenrechtsgeschichte. "Erdös Werk gibt einen guten Überblick über die Entwicklung der kirchlichen Rechtswissenschaft", so Ludger Müller, zumal es bisher an einer aktuellen Gesamtdarstellung der Geschichte der Kanonistik in deutscher Sprache gemangelt habe. Der Blick auf die Geschichte der eigenen Wissenschaft helfe auch dabei, mögliche aktuelle Engführungen und eine Verabsolutierung gegenwärtiger Fragestellungen zu vermeiden. Die Übersetzung der "Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht" ins Deutsche war von der Erzdiözese Wien und den Diözesen St. Pölten und Eisenstadt gefördert worden. Zu der Präsentation waren neben zahlreichen Fachleuten und Professoren auch der St. Pöltner Bischof Klaus Küng sowie die Weihbischöfe Franz Scharl (Wien) und Andreas Laun (Salzburg) gekommen. Peter Erdö, 1952 in Budapest geboren, wurde 1975 zum Priester geweiht. Von 1977 bis 1980 setzte er seine Studien an der Gregoriana in Rom fort und spezialisierte sich auf das Fach Kirchenrecht. An der Gregoriana erhielt er 1986 einen Lehrauftrag. Seit 1988 lehrte er an der damaligen Budapester Theologischen Akademie, die 1993 einer der Pfeiler der neuen katholischen Peter-Pazmany-Universität wurde. 1998 übernahm er das Amt des Rektors der Universität. Am 5. November 1999 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof für die Diözese Szekesfehervar (Stuhlweißenburg). Seine Bischofsweihe empfing er am 6. Jänner 2000 im Petersdom. Im Dezember 2002 wurde er zum neuen Erzbischof von Esztergom-Budapest ernannt. 2003 verlieh im Johannes Paul II. die Kardinalswürde. Im Oktober 2006 wurde er neuer Vorsitzender des "Rates der Europäischen Bischofskonferenzen" (CCEE). - Bibliographische Information: Geschichte der Wissenschaft vom kanonischen Recht. Eine Einführung von Péter Erdö (Autor), Ludger Müller (Herausgeber), 208 Seiten, LIT-Verlag Münster 2007, ISBN-13: 978-3825859701.
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11.03.2007 21:02:55
Die Notwendigkeit der Umkehr
(kath.net) „Umkehr“ war das große Thema des Angelus-Gebets am dritten Fastensonntag. Papst Benedikt stellte die Umkehr bzw. die Buße in den Mittelpunkt und erläuterte ihre Bedeutung für die Menschen. Schon Jesus Christus rief die damaligen Menschen zur Umkehr auf. Gemäß dem Heiligen Vater sei sie die einzige angemessene Antwort auf Ereignisse, die die menschliche Gewissheit in die Krise führen. Aus diesem Grund müssen wir Buße tun und unser Leben verbessern. Jesus Christus würde uns einladen dem Bösen mit einer aufrichtigen Gewissensprüfung zu begegnen und unser Leben zu reinigen. Die Umkehr helfe dem Bösen vorzubeugen und seine Drohungen zu entschärfen. Auf jeden Fall erlaube sie das Böse durch das Gute zu besiegen. Benedikt XVI. fasste dies alles in einem Satz zusammen: „Die Umkehr besiegt das Böse in seiner Wurzel, welche die Sünde ist, auch wenn sie nicht immer die Konsequenzen vermeiden kann.“ Am Schluss der Ansprache bat der Papst die Muttergottes, den Menschen während der Fastenzeit beizustehen und erzählte noch eine kleine Metapher: „Ein Streichholz anzuzünden ist mehr wert, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ In deutscher Sprache richtete Benedikt XVI. das folgende Grußwort an die anwesenden Pilger: „Ganz herzlich grüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher, und heute besonders die Alumnen des Collegium Germanicum et Hungaricum anläßlich ihrer traditionellen Sieben-Kirchen-Wallfahrt in der vorösterlichen Bußzeit. Die Pilgerschaft ist ein Sinnbild für unser Leben. Wir machen die Erfahrung, daß es etwas gibt, das wir noch nicht erreicht haben. Im Gebet und in der Betrachtung wird das Ziel unseres Lebens deutlich: „die himmlische Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt" (Phil 3, 14). Dieses Ziel gilt es, bei all unserem Tun im Auge zu behalten. – Euch allen wünsche ich einen gesegneten dritten Fastensonntag!“
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10.03.2007 09:26:59
Die Kirche bringt das Wort der Wahrheit zum Leuchten
(zenit.org) Papst Benedikt XVI. hat die Verantwortlichen der Medienindustrie dazu aufgerufen, „das Gemeinwohl sicherzustellen, die Wahrheit hochzuhalten, die menschliche Würde des Einzelnen zu schützen und die Achtung vor den Bedürfnissen der Familie zu fördern“. Die Christen ermutigte er, das „Licht der Wahrheit Christi“ gerade auch im Medienbereich zum Leuchten zu bringen. <ü> Anlässlich des Empfangs für die Mitglieder des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel, die sich in diesen Tagen zu ihrer jährlichen Vollversammlung im Vatikan versammelt hatten, unterstrich der Heilige Vater heute Mittag im Clementina-Saal, dass das Apostolat in diesem Bereich „in unserer zunehmend technologisierten Welt“ nicht unterschätzt werden dürfe. Er zeigte die positiven und negativen Auswirkungen des immer größeren Einflusses der Massen- und Unterhaltungsmedien auf und wies darauf hin, dass die Medien, die sich im Besitz einiger weniger internationalen Konzerne befänden, nur dann zum Heil der Menschheit wirken könnten, wenn sie sich darum bemühten, die „grundlegende menschliche Würde, den echten Wert von Ehe und Familienleben sowie die positiven Errungenschaften und Ziele der Menschheit“ zu fördern. Zu den Verdiensten, die nach Worten des Papstes gelobt werden müssen, gehören „qualitativ hochwertige Dokumentationen und Nachrichten, wohltuende Unterhaltung sowie Debatten und Interviews, die zum Denken anregen“. Und in Bezug auf das Internet stellte der Bischof von Rom fest, dass diese Errungenschaft zahlreichen Menschen eine „Welt des Wissens und des Lernens“ eröffnet habe. Benedikt XVI. betonte aber auch, „dass vieles von dem, was in den verschiedenen Formen in die Häuser von Millionen von Familien in der ganzen Welt Eingang findet, destruktiv ist“. Diese Tatsache veranlasste ihn, die Christen an ihren Auftrag zu erinnern, „Licht der Welt“ zu sein. „Indem die Kirche das Licht der Wahrheit Christi auf solche Schatten wirft, bringt sie Hoffnung hervor. Verstärken wir unsere Bemühungen, alle dazu zu ermutigen, das angezündete Licht auf den Leuchter zu stellen, wo es zu Hause, in der Schule und in der Gesellschaft für alle leuchtet (vgl. Mt 5,14-16)!“ In diesem Zusammenhang erinnerte er seine Gäste an die Botschaft, die er zum bevorstehenden Weltmedientag am 20. Mai verfasst hat, und betonte: „Meine Sorgen unterscheiden sich durch Nichts von den Sorgen einer Mutter oder eines Vaters, von denen eines Lehrers oder eines verantwortungsvollen Bürgers. Wir alle erkennen an, dass ‚Schönheit, eine Art Spiegel des Göttlichen‘, Herz und Geist junger Menschen inspiriert und belebt, ‚während Hässlichkeit und Vulgarität eine erniedrigende Wirkung auf Einstellungen und Verhalten haben‘ (ebd., 2). Die Verantwortung, Kinder und Jugendliche in die Wege des Schönen, Wahren und Guten einzuführen und zu erziehen, ist deshalb sehr schwer.“
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10.03.2007 09:25:57
Jetzt ist die Zeit der Gnade!
Im brennenden Dornbusch hat sich Gott dem Mose offenbart. Mose war zum Gottesberg Horeb gekommen, und da sah er einen Dornbusch, der brannte und doch nicht verbrannte. Gott befahl dem Mose, seine Schuhe auszuziehen und sich nicht weiter zu nahen. Gegenüber dem Heiligen sind jede Art der Neugier und jede Forschheit fehl am Platz, nur Anbetung und stille Ehrfurcht können dem Göttlich-Geheimnisvollen gerecht werden. Mose erhält nun von Gott den Auftrag, das Volk Israel, das vom Pharao und seinen Beamten versklavt wird, aus Ägypten herauszuführen und es zu befreien. Mose weiß, dass dies über seine Kräfte geht. Mit so einem Auftrag hat er nicht gerechnet. Überdies weiß er sich nicht, wie er sich vor seinem eigenen Volk und dem Pharao ausweisen und rechtfertigen soll. Denn man wird ihn fragen, wie denn der Gott der Väter heißt, der ihn gesandt hat. Hier geschieht nun die herausragende Offenbarung des Gottesnamens „Jahwe“: Der Name Gottes ist einzigartig und steht für das Wesen Gottes. Er bedeutet: „Ich-bin-da“ bzw. auch „Ich-bin-da-für-euch“. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag C in vollem Wortlaut!
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08.03.2007 20:49:40
Österreichische Bischöfe tagen in Mönchhof
(kathpress.at) Die österreichischen katholischen Bischöfe versammeln sich unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn von 12. bis 15. März in der burgenländischen Zisterzienserinnenabtei Mönchhof zu ihrer Frühjahrsvollversammlung. Es ist das erste Mal, dass die Bischöfe in Mönchhof tagen. Im Mittelpunkt der Vollversammlung steht die Vorbereitung auf den Österreich-Besuch von Papst Benedikt XVI. im September. Der Gemeinschaftsgottesdienst der Bischöfe am Dienstag, 13. März, um 18 Uhr im Wiener Stephansdom trägt diesmal besonderen Charakter: Es ist einerseits der dritte Todestag von Kardinal Franz König, andererseits wird unmittelbar im Anschluss an den Gottesdienst im Stephansdom der diesjährige Kardinal-König-Preis an das Oberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., überreicht. Mit ihrer Präsenz beim Festakt im Stephansdom unterstreichen die österreichischen Bischöfe in der Tradition Kardinal Königs die Bedeutung des ökumenischen Dialogs zwischen West- und Ostkirche, der im November des Vorjahrs mit dem Besuch Papst Benedikts XVI. bei Patriarch Bartholomaios I. in Istanbul einen neuen Höhepunkt erreicht hatte. - Lesen Sie mehr!
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08.03.2007 20:44:33
Papst Benedikt besucht Stift Heiligenkreuz
Auf der Homepage des Stiftes Heiligenkreuz liest man seit kurzem folgendes: "Der Apostolische Nuntius in Wien teilte am 8. 3. unserem Abt Gregor eine große Überraschung mit: Am 9. September wird Papst Benedikt XVI. am Nachmittag das Stift Heiligenkreuz besuchen. Wir hatten es schon fast nicht mehr geglaubt. Doch Abt Gregor hatte sich unbeirrt um den Papstbesuch bemüht, und nun diese Freude! Was für eine Jubel bei uns im Kloster, unter den jungen und alten Mitbrüdern, unter den Studenten. Dass der Heilige Vater nun doch zu uns kommt, können wir uns nur so erklären, dass er selbst dies ausdrücklch gewünscht haben muss ... Der Heilige Vater ist täglich in unsere Gebete eingeschlossen, was für eine Freude, dass der Petrusnachfolger nun in unser Stift kommt. Der erste Papstbesuch in unserer fast 900-jährigen Geschichte! - Heiliger Vater, unser Zisterzienser-Motto gilt für Sie ganz besonders: Patent portae, magis cor! Die Türen stehen offen, noch mehr unser Herz!" - Link: www.stift-heiligenkreuz.at
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07.03.2007 16:09:03
Aufbrechen nach Mariazell
(stephanscom.at) Ab Mitte März kann man sich zur Jugendwallfahrt nach Mariazell anmelden. Im August werden Tausende Jugendliche in den Marienwallfahrtsort pilgern. Auch die Ministrantenwallfahrt 2007 schließt sich der Aktion der Katholischen Jugend im Vorfeld des Österreich-Besuches des Papstes an. Mariazell ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Wallfahrtszentrum und wird heuer in vier Tagen von Jugendlichen aus ganz Europa erobert. Unter dem Motto "Aufbrechen" soll die Jugendwallfahrt Mariazell 2007 jungen Menschen ermöglichen, neue Kontakte zu knüpfen, Jugendlichen aus anderen Ländern zu begegnen und die eigene Entscheidung zum Glauben zu vertiefen. - Mehr Informationen.
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07.03.2007 16:03:10
Papst-Katechese über die Apostolischen Väter
(kath.net) Die Kirche ist keine politische Größe, sondern ein Geschenk Gottes, und ihre Struktur ist sakramental. Daran erinnerte Papst Benedikt XVI. in der Generalaudienz, berichtete Radio Vatikan. Für die Christen gebe es daher neben der staatlichen Autorität „eine andere, deren Ursprung nicht in dieser Welt“ liege. Die Kirche anerkenne seit der Urkirche die weltlichen Herrscher und bete für sie. Doch Politiker müssten auch auf den Willen Gottes hören. Nach den Katechesen über die Apostel und die ersten Glaubenszeugen begann der Papst heute eine neue Reihe über die „Apostolischen Väter“. Benedikt begann mit dem heiligen Papst Clemens I., dritter Nachfolger des Apostels Petrus. „Clemens war Zeuge der Verkündigung und des Wirkens der Apostel. Ein wertvolles Dokument ist sein Brief an die Korinther, der nach der Verfolgung Kaiser Domitians um das Jahr 96 abgefasst wurde. Dieser Brief ist ein frühes Zeugnis der Sorge der Kirche von Rom, die den Vorsitz in der Liebe führt, gegenüber den anderen Kirchen. Innerhalb der Gemeinde von Korinth waren Konflikte und Spaltungen aufgetreten. Clemens will die Christen in Korinth im Frieden versöhnen und sie im Glauben und in der Treue zur apostolischen Überlieferung stärken. Er ermahnt sie zur Demut und dazu, in brüderlicher Liebe alles zu tun, ,was zur Heiligung gehört’ (30,1). Zugleich erinnert Clemens daran, dass den einzelnen Gliedern des Leibes Christi gemäß der empfangenen Berufung verschiedene Dienste und Aufgaben zukommen. Die Unterscheidung der hierarchischen Ämter von den Diensten der Gläubigen stellt dabei kein Problem dar. Beide stehen vielmehr in einer organischen Einheit. Clemens beschließt seinen Brief mit einem Gebet, einem Lobpreis der göttlichen Vorsehung und Liebe, durch die der Herr die Welt erschaffen hat, sie weiter erhält und rettet.“ 16.000 Gläubige waren zur Audienz gekommen - versammelt in der Audienzhalle und im Petersdom. Der besondere Gruß an die Pilger deutscher Sprache: „Als getaufte Christen sind wir Glieder des einen Leibes Christi, der Kirche. Mit dem Beistand des Heiligen Geistes wollen wir die Dienste und Aufgaben verrichten, zu denen uns der Herr berufen hat. So können wir glaubwürdig Gottes Liebe zu den Menschen bezeugen. Von Herzen segne ich euch alle.“
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05.03.2007 21:06:22
Dürfen Katholiken Freimaurer sein? "Nein", sagt die Kirche.
(zenit.org) Dürfen Priester Mitglieder von Freimaurerlogen sein? Bischof Gianfranco Girotti OFM Conv., Regent der Apostolischen Pönitentiarie, kam am Donnerstag im Rahmen einer Tagung zum Thema „Freimaurerei“ in Rom auf das öffentliche Bekenntnis der Mitgliedschaft von Geistlichen in Freimaurerlogen zu sprechen und bekräftigte dabei: „Die Haltung der Kirche zu diesem Thema ist unverändert.“ In ihren Selbstdarstellungen betonen Freimaurer wie etwa die „Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland“ stets, dass sie der Völker verbindenden Idee der Freimaurerei verpflichtet seien: „Die geistige und humanitäre Wirkung und Ausstrahlung der Freimaurerei, unabhängig von Ländern, Grenzen und Sprachen, ist geprägt durch die christlich-humanitäre Aufgabe.“ Bischof Girotti unterstrich nun seinerseits, dass Freimaurerei niemals mit dem katholischen Glauben vereinbar gewesen sei. Die letzte Erklärung zu dieser Thematik ist das Urteil der Kirche über die Freimaurerei aus dem Jahr 1983. Damals wurde die Frage aufgeworfen, ob sich das Urteil der Kirche über die Freimaurerei nicht aufgrund der Tatsache, dass diese Vereinigung in der aktuellen Fassung des Codex Iuris Canonici nicht mehr ausdrücklich erwähnt wird, geändert habe. Der jetzige Papst Benedikt, der damals noch Kardinal Ratzinger war und als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre vorstand, erklärte in dem angeführten Dokument: „Das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen bleibt also unverändert, weil ihre Prinzipien immer als unvereinbar mit der Lehre der Kirche betrachtet wurden und deshalb der Beitritt zu ihnen verboten bleibt.“ Die Gläubigen, die freimaurerischen Vereinigungen angehören, befinden sich demnach „im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige Kommunion empfangen“. Priestern, die sich öffentlich der Freimaurerei verschreiben, drohe ein Disziplinarverfahren.
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05.03.2007 21:04:37
"Kirche darf Abtreibungslobby keine Bühne bieten"
(youthforlife.net) Jugend für das Leben begrüßt die Entscheidung des Salzburger Erzbischofs Dr. Alois Kothgasser, eine mehrtägige Veranstaltung der „Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung“ (ÖGF) im katholischen Bildungshaus St. Virgil zu untersagen. Unter dem Motto „Fortbildungskurs in Familienplanung“ wären dort auch Referenten aufgetreten, die direkt an Abtreibungen mitwirken und daran Geld verdienen. Jugend für das Leben hatte neben anderen Lebensschutzgruppen am Freitag bei mehreren Stellen der Erzdiözese Protest eingelegt. Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben: „Die Kirche darf den Rädelsführern der österreichischen Abtreibungspolitik keine Bühne bieten, auf der sie ihre Ideologie predigen können. Bei jeder Abtreibung wird ein ungeborener Mensch getötet. Die ÖGF propagiert Abtreibung als Methode der Familienplanung. Mit dem Töten unschuldiger ungeborener Kinder werden aber keine Familien geplant, sondern zerstört.“ Parzmair glaubt nicht an eine bewusste Zulassung der Tagung von kirchlicher Seite: „Es besteht der Verdacht, dass bei der Anmeldung dieser Veranstaltung in St. Virgil die wahren Inhalte und die Namen einiger Referenten verschwiegen wurden.“ Unter anderem hätten bei der Tagung Petra Schwaiger, Leiterin des Frauengesundheitszentrums ISIS in Salzburg sowie der Abtreibungsunternehmer von „Gynmed“, Christian Fiala, referieren sollen. Diese beiden Unternehmen führen die umstrittene Abtreibungsstätte in den Salzburger Landeskliniken. Margret Parzmair dazu: „Alleine in dieser Abtreibungsstation wurden in den letzten zwei Jahren geschätzte 1.900 ungeborene Kinder getötet, was etwa 63 Schulklassen entspricht.“
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03.03.2007 13:26:15
Erzbischof Kothgasser untersagt Veranstaltung in St. Virgil
(kath.net) Das Erzbistum Salzburg hat am Samstag eine für die kommende Woche geplante Veranstaltung der „Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung“ (ÖGF) im Bildungshaus St. Virgil, dem katholischen Bildungszentrum der Erzdiözese Salzburg, untersagt. Wie kath.net exklusiv erfahren konnte, wurde am Freitagabend der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser über das geplante Vorhaben informiert. Am Samstagmorgen wurde aufgrund seiner Anweisung die Abhaltung der Veranstaltung untersagt. Das Bildungshaus St. Virgil bestätigte am Samstag im Telefongespräch gegenüber kath.net die Absage der Veranstaltung, die im Vorjahr in St. Virgil stattfinden konnte. Die ÖGF wurde 1966 unter der Schirmherrschaft von Univ.Prof. Hugo Husslein gegründet, um der "Pille" in Österreich unter Ärzten laut eigenen Aussagen die „nötige Akzeptanz“ zu verleihen. Bei österreichischen Lebensschutzgruppen gilt die Organisation als intensive Lobbyingorganisation für Abtreibung und Verhütung. Die ÖGF ist verantwortlich für die umstrittenen „First Love“-Beratungsstellen, für die auch auf der inzwischen verbotenen Jugend-CD der Diözese Linz geworben wurde. Auch die umstrittene Organisation „Aktion Leben“ beruft sich immer wieder auf Erkenntnisse der ÖGF. Wie ein Insider am Samstag gegenüber kath.net berichtet, lehnt die „Aktion Leben“ die inzwischen schon seit Jahren gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse des „Post Abortion Syndrom“ (PAS = Krankheitsbild nach der Abtreibung) unter Berufung auf die Erkenntnisse des ÖGF ab. Im wissenschaftlichen Beirat der Organisation der ÖGF ist unter anderem Johannes Huber, der ehemalige Sekretär von Kardinal Franz König.
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03.03.2007 13:24:11
Neuer Erzbischof von Warschau ernannt
(news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. hat Bischof Kazimierz Nycz zum neuen Erzbischof von Warschau ernannt. Die vatikanische Entscheidung wurde am 3. März 2007 durch den Apostolischen Nuntius Erzbischof Józef Kowalczyk bekannt gegeben. Der neue Warschauer Erzbischof war zuletzt Bischof von Koszalin-Kolobrzeg (Köslin-Kolberg). Nycz wurde am 1. Februar 1950 in Stara Wies in der Erzdiözese Krakau geboren, 1973 wurde er in Krakau zum Priester geweiht. Seine theologische Dissertation an der Katholischen Universität Lublin behandelte das Thema: „Die Verwirklichung der katechetischen Erneuerung des 2. Vatikanischen Konzils Erzbistum Krakau“. 1988 wurde er zum Weihbischof von Krakau ernannt. Sein Wahlspruch lautete: "Ex hominibus, pro hominibus" (Aus den Menschen, für die Menschen). Kardinal Franciszek Macharski weihte ihn am 4. Juni 1988 in der Wawel-Kathedrale zum Bischof. Am 9. Juni 2004 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Diözesanbischof von Koszalin-Kolobrzeg. In der Polnischen Bischofskonferenz ist Nycz seit November 1999 Vorsitzender der Erziehungskommission; seit Dezember 2004 gehört er dem Ständigen Rat der Polnischen Bischofskonferenz an. Der neu ernannte Erzbischof von Warschau befindet sich derzeit mit den Priestern seiner Diözese auf einer Pilgerfahrt im Heiligen Land und wird am Dienstag von dort zurückkehren. - Weitere Informationen auf der Homepage der Polnischen Bischofskonferenz!
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02.03.2007 21:05:00
Prof. Brandmüller fordert Neuordnung der Priesterausbildung
In einem Beitrag der Zeitung "Die Tagespost" analysiert der Kirchenhistoriker und Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften Prof. Walter Brandmüller den gegenwärtigen Zustand an den katholisch-theologischen Fakultäten und Hochschulen sowie die Priesterausbildung. Er stellt fest: "Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass die 'Vermittelbarkeit' ein wichtigeres Kriterium darstellt als die Wahrheit des Glaubens. Vom Theologiestudium in unserer Zeit zu reden, ist nicht möglich, ohne auch die Krise von Theologie und theologischen Fakultäten ins Auge zu fassen. So lange es möglich ist, dass Professoren Inhalte vermitteln und Standpunkte einnehmen, die der Lehre und dem Recht der Kirche widersprechen, ohne dass die authentischen Lehrer der Kirche, die Bischöfe, eingreifen, wird sich an der Misere der Priesterausbildung nichts ändern." Dann meint er: "Unter solchen Bedingungen ist es freilich schwer, mit Gewinn Theologie zu studieren. Zweck dieses Studiums ist es doch, den jungen Theologen zum Dienst am Glauben der Gläubigen und zur Verkündigung an die Noch-Nichtglaubenden zu befähigen. Aber zuallererst muss dieses Studium dazu dienen, den eigenen Glauben des Verkündigers zu begründen, zu erläutern, zu vertiefen und zu festigen. Ein so konzipiertes Studium setzt eine solide Kenntnis der lateinischen und eine ausreichende Beherrschung der griechischen Sprache – von der Muttersprache und der einen oder anderen modernen Fremdsprache abgesehen – voraus. Wer auf Übersetzungen angewiesen ist, ist nicht in der Lage, deren Zuverlässigkeit zu überprüfen. Genau das aber erfordert die Wissenschaftlichkeit des akademischen Studiums." - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
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02.03.2007 20:56:44
Fastenhirtenbrief von Bischof Klaus Küng
An diesem 2. Fastensonntag (4. März 2007) wird in der Diözese St. Pölten der Fastenhirtenbrief von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng verlesen. Unter anderem führt der Bischof aus: "Die Familien brauchen Hilfe. Überlegt in den Pfarrgemeinden, wie Ihr den Familien Anregungen geben könnt, um das gemeinsame Gebet von neuem einzuführen, falls es verloren gegangen ist, und zu verbessern, wo es vorhanden ist. Eine Familie, die betet, bleibt beisammen, hat Mutter Theresa gesagt. Entwickelt Angebote, die den Familien Impulse und Ideen vermitteln, damit sie auch zuhause das Kirchenjahr bewusst und gläubig leben, den Sonntag mitfeiern, die Freizeit in geeigneter Weise nützen und die Medien so verwenden, dass Schaden für Jung und Alt vermieden wird. Überlegt, wie bei Euch die Kranken betreut werden und wie Ihr die Nachbarschaftshilfe lebt, wie Ihr die schönen christlichen Gewohnheiten in den Familien und in der Gemeinde fördert, die Euch zusammenführen und eine Stütze gelebten Glaubens sind. Es darf in einer christlichen Gemeinde nicht vorkommen, dass alte Menschen allein gelassen und einsam sind. Vielmehr muss es Bestreben jeder Pfarre sein, immer mehr eine Gemeinschaft zu werden, in deren Mitte Jesus Christus steht. So wird die Pfarre Heimat - geistliche Heimat -, in der sich Menschen zuhause fühlen. In diesem Zuhause müssen auch Behinderte ihren Platz bekommen. Da in unserer Diözese die Berufungspastoral eines der wichtigsten Anliegen ist, sollte in keinem PGR ein Beauftragter für die Berufungspastoral fehlen, der sich dieses wichtigen Anliegens in besonderer Weise annimmt. Jeder Mensch ist berufen, jeder hat seine Gnadengaben. Diese zu entdecken und zu fördern ist eine wichtige Aufgabe der Pfarre. Jeder kann und soll seine Gaben, die er empfangen hat, für das Wohl der Pfarre und der Kirche einsetzen. Sei es als Mitarbeiter in der Pfarre, als Mutter und Vater in einer Familie, als Berufener zum kirchlichen Dienst, als Lehrer, als Priester, Ordensfrau oder Diakon. Die zuletzt genannten geistlichen Berufe sind besonders dringend nötig."
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01.03.2007 17:09:50
Kinder, Familie und Beruf - ein Kommentar von Weihbischof Andreas Laun
kath.net veröffentlicht einen Kommentar von Weihbischof Andreas Laun, der im folgenden dokumentiert wird:
Die Ministerinnen in Deutschland und Österreich sind sich derzeit einig: Kinderkrippen müssen her, viele, viele, damit die Frauen arbeiten gehen können. Ihre Kinder, so heißt es, werden von professionellen Kräften inzwischen betreut. Dagegen steht der Hausverstand der breiten Mehrheit: Die besten „Profis“ für Babys sind ihre Mütter. Und die Fachleute bestätigen das, unter anderem angesichts der modernen Gehirnforschung. Nur die Politikerinnen wiederholen unermüdlich: Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Beruf muss sein, damit die wertvolle Arbeitskraft der Frau der Industrie nicht verloren geht. Es geht nicht um das Kindeswohl, es geht also um die Wirtschaft. Gegenfrage: Warum nicht die Alternative: „Vereinbarkeit von Kinderkriegen und Leben“ glücklicher Kinder mit glücklichen Müttern in gesunden Familien? Wäre nicht die wahre Freiheit, den Müttern das Geld zu geben, damit sie die so wichtige Aufgabe beim Kind erfüllen können – und im Ausnahmefall das Geld haben, um die Fremdbetreuung zu bezahlen? Eine persönliche Zusatzbemerkung ist am Platz: In der ZIB-2 konnte ich kurz mit Frau Ministerin Bures diskutieren: Der Vorspann des ORF war Propaganda für sie, der Moderator war Partei zu ihren Gunsten, die Verteilung der Redezeit half ihr. Aber was tut’s: Auf meiner Seite ist die Erfahrung der Menschen, auf meiner Seite die Vernunft, auf meiner Seite die Wissenschaft – und die Stimme des Volkes. Beim Kommen und Gehen sprach ich mit dem jeweiligen Taxifahrer über das Problem. Es waren junge, moderne Familienväter – und beide schüttelten den Kopf über soviel Unverstand der Frau Ministerin. Leider haben die Politiker die Macht, Gott sei Dank nur bis zur nächsten Wahl! Nachwort: Als ich heimkam, waren bereits sechs E-Mails angekommen, wo ich inhaltliche Zustimmung bekam, bis auf eines, das auf einem Missverständnis beruhte. Eine Frau schrieb mir: „Ich war bis heute niemals Ihrer Meinung, aber nun kann ich jedes Wort, das Sie in der ZiB2 gesagt haben, unterschreiben. Kleinkinder brauchen eine fixe Bezugsperson, im Idealfall die Mutter. Das weiß jeder Entwicklungspsychologe und ist nicht zu leugnen. Auch ich bin für eine Art Müttergehalt. Es muss einfach nur so viel sein, dass Mutter und Kind davon leben können, ohne Existenzängste haben zu müssen. Ein Krippenplatz kostet übrigens ungefähr so viel, wie ich mir ein Müttergehalt vorstelle.“
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