| | 20.12.2006 20:55:32 | | Papst warnt vor falschen Propheten | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt hat bei der heutigen Generalaudienz den Blick auf das unmittelbar bevorstehende Weihnachtsfest als Ziel der Sehnsucht aller Menschen gelenkt. Hier der Text der deutschen Katechese: “Der Herr ist nahe; kommt, wir beten ihn an.” Mit diesem Ruf lädt uns die Liturgie in diesen letzten Tagen des Advents ein, auf das Geschehen von Bethlehem zuzugehen. In der Heiligen Nacht dürfen wir wieder staunend das menschgewordene Göttliche Wort in der Krippe betrachten. Der Schöpfer des Himmels und der Erde nimmt Wohnung unter den Menschen in einem Stall. Der Sohn Gottes entäußert sich und wird den Menschen gleich, so sagt uns der Heilige Paulus (vgl. Phil 2, 7). Nicht in Glanz und Glorie, sondern in Stille und in Armut wird der lang ersehnte Messias geboren. Und heute - brauchen die Menschen noch einen Erlöser? Oft hat es den Anschein, dass viele Gott als jemanden oder etwas betrachten, der nicht in den Bereich ihrer Interessen fällt. Sie leben so, als ob es ihn nicht gäbe, oder als ob er ein Hindernis wäre, das umgangen werden muss, um auf der Straße des Erfolgs voranzukommen. Und dennoch sind die Menschen unzufrieden, weil das nicht ausreicht und erwarten unbewusst das Kommen eines Erlösers, im letzten das Kommen des einzig wirklichen Erlösers des Menschen. Unsere Aufgabe als gläubige Christen ist es, ihnen mit dem Zeugnis unseres Lebens die Wahrheit von Weihnachten glaubhaft zu machen: dass Christus allein alles menschliche Sehnen nach Heil und Frieden stillen kann. In der Freude der nahen Feier der Geburt Christi grüße ich alle Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum. Jesus Christus kommt in die Welt, damit wir Kinder Gottes werden. Bereiten wir dem Göttlichen Kind eine Wohnstatt der Liebe und des Glaubens in unseren Herzen und in unseren Familien. – Euch und euren Lieben wünsche ich schon heute ein gesegnetes Weihnachtsfest und den Frieden des menschgewordenen Gottessohnes!" | | |    |
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| | 19.12.2006 17:19:14 | | Astronom "erklärt" Stern von Bethlehem | | (zeit.de) Den Stern von Bethlehem aus der biblischen Erzählung von der Geburt Jesus Christus’ hat es nach Ansicht des Astronomen Jürgen Hamel tatsächlich gegeben – als seltenes Himmelsphänomen: „Mit diesem Weihnachtsstern ist eine besondere Planetenkonstellation gemeint, die sehr seltene Begegnung zwischen Jupiter und Saturn, die im Jahre 7 vor Christus stattfand“, sagt der Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau der ZEIT. Hamel räumt jedoch verschiedene andere Erklärungsansätze für den Weihnachtsstern ein, der nach dem Matthäus-Evangelium drei „Weise aus dem Morgenland“ an die Krippe Jesu führte. „Manche meinen, der Stern von Bethlehem sei ein Komet gewesen, andere tippen auf eine Supernova, einen explodierenden Stern. Meines Erachtens passt die Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn am besten zur biblischen Erzählung“, sagt der Astronom und ergänzt: „Auch der symbolische Gehalt passt: Jupiter gilt in der Astrologie als Königsgestirn, der Saturn wird mit dem Volk der Juden in Verbindung gebracht, und außerdem findet die Konjunktion im Tierkreiszeichen der Fische statt, das für den geografischen Raum Nahost stand. Diese Konstellation ließ sich damals als Geburtsgestirn deuten: Der König der Juden ist auf die Welt gekommen.“ - (kathpress.at) Die astronomischen Hintergründe des Sterns von Bethlehem hatte bereits 1969 der österreichische Astronom Prof. Konradin Ferrari d'Occhieppo dargelegt. Ferrari d'Occhieppo, der im kommenden Jahr 100 wird, hatte sich 1949 an der Wiener Universität habilitiert, wo er bis 1978 als Ordinarius für Theoretische Astronomie wirkte. Sein 1969 erschienenes Werk trug den Titel "Der Stern der Weisen". In erweiterter Form erschien das Buch 1991 unter dem Titel "Der Stern von Bethlehem aus astronomischer Sicht". - Kommentar (JSp): Zwischen Glaube und Wissen kann es keinen letzten Widerspruch geben, da es derselbe Gott ist, der die wahre Erkenntnis auf dem Weg von Erfahrung und vernünftigem Denken ermöglicht und der zugleich für die Wahrheit des geoffenbarten Glaubens garantiert. Die astronomischen Überlegungen sind als interessante Darstellungen zu werten, die den Bericht vom wunderbaren Ereignis der Geburt Jesu in Bethlehem in keiner Weise in Frage zu stellen vermögen, ihn aber auch nicht einfach wissenschaftlich "einholen" können, indem nun "Glaube" durch "Wissen" ersetzt würde. Gott ist größer als das menschliche Herz und auch das menschliche Denken! | | |    |
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| | 19.12.2006 17:07:46 | | Patent auf menschliche Embryonen widerrufen | | (greenpeace.de) Schnell und schmerzlos hat die Einspruchkammer des Europäischen Patentamtes (EPA) in München am Dienstag entschieden: Das bereits 2003 erteilte Patent EP 1121015 wurde vollständig widerrufen. Gegen das Patent auf tiefgekühlte menschliche Embyronen und Keimzellen des Menschen hatte Greenpeace Einspruch eingelegt. Schon im Vorfeld hatten das EPA sowie die Patentinhaber die ethischen Bedenken für zutreffend erklärt. Selbst unter deren Berücksichtigung hätte das rein technische Verfahren weiterhin Patenschutz genießen können. Doch genau hier hatte die Fraunhofer Gesellschaft aus München Einwände geltend gemacht. Sie vertrat die Auffassung, dass gar keine neue Erfindung vorliege. Die Einspruchkammer schloss sich dieser Sichtweise an und musste so das ganze Patent komplett widerrufen. Greenpeace hat zwar heute abermals ein wichtiges Verfahren am Europäischen Patentamte gewonnen, aber es besteht wenig Anlass zur Freude, erklärt Christoph Then, Patentexperte von Greenpeace. Wie die aktuellen Patenteerteilungen zeigen, hat das Amt in den letzten Jahren seine Praxis kaum verändert. Es werden zwar einzelne Patente widerrufen, die eigentlichen Probleme aber bleiben. Nach wie vor werden massenhaft Patente auf menschliche Gene, auf Pflanzen und Tiere erteilt. Auch die Frage der Kommerzialisierung menschlicher Embryonen ist längst nocht endgültig entschieden. Gegen diese Vorgehensweise des EPA wird Greenpeace auch in Zukunft Widerstand leisten. Greenpeace fordert ein Verbot der Patente auf Leben. Dazu ist eine Änderung der europäischen Patentgesetze notwendig. - Kommentar (JSp): Der Einsatz von "Greenpeace" gegen die Patentierung menschlicher Embryonen ist zu begrüßen; wünschenswert wäre freilich auch ein umfassendes Eintreten für das Lebensrecht der Ungeborenen (und d.h. gegen Abtreibung!), das "Greenpeace" leider vermissen läßt! | | |    |
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| | 17.12.2006 21:07:28 | | Der Papst zum dritten Adventsonntag | | (kath.net) „Freut euch, der Herr ist nah!“ – so die wichtige Botschaft des Papstes beim heutigen Angelusgebet auf dem Petersplatz. Hunderte von Kindern hielten ihr Jesuskind in der Hand, um es von Papst Benedikt Segen zu lassen. Der Papst wandte sich mit dem Wunsch an die Kinder, auch für seine Anliegen zu beten: „Denken wir an unsere Brüder und Schwestern, insbesondere im Nahen Osten und in Afrika, die Kriegsdramen durchleben müssen. Mit welcher Freude können sie leben? Wie wird ihr Weihnachten aussehen? Denken wir an die Kranken und Einsamen, die auch im Herzen alleine sind. Wie können wir gemeinsam mit ihnen Weihnachten feiern, ohne ihrem Leiden respektlos gegenüberzutreten? Denken wir auch an die Jugendlichen, die im Konsum und Drogengenuss ihrer Entfremdung zu entfliehen versuchen. Denken wir alle, die vom Leben gezeichnet und von der Freude stiefmütterlich behandelt wurden. „Freut euch, der Herr ist nah!“ Mit der Hilfe Mariens, bieten wir uns selbst an, mit Bescheidenheit und Mut, denn die Welt empfängt Christus, die Quelle der wahren Freude.“ Den Pilgern aus seiner Heimat gab der Papst mit auf den Weg: „In adventlicher Freude grüße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache. „Der Herr ist nahe!“ ruft uns die Liturgie des heutigen Sonntags Gaudete zu. Christus beschenkt uns um so mehr mit seiner Nähe, je freier wir uns ihm zuwenden und das Licht des Friedens und der Güte Gottes in unserer Umgebung verbreiten. Der Herr stärke euer Zeugnis vor den Menschen mit der Kraft seines Heiligen Geistes! Euch allen einen gesegneten dritten Adventssonntag!“ - Lesen Sie mehr auf kath.net! | | |    |
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| | 17.12.2006 21:03:10 | | Der heilige Augustinus - Lehrmeister des Glaubens | (news.stjosef.at) Papst Johannes Paul II. veröffentlichte am 28. August 1986 das Apostolisches Schreiben „Augustinum Hipponensem“ zum 1600. Jahrestag der Bekehrung des hl. Augustinus, des Bischof und Lehrers der Kirche. Nun ist dieses wichtige Schreiben zu Person, Wirken und philosophisch-theologischem Werk dieses großen Kirchenlehrers unter www.stjosef.at erstmals auf Deutsch online zugänglich. Der Papst schrieb einleitend: „Augustinus von Hippo ist, seitdem ihn kaum ein Jahr nach seinem Tod mein ferner Vorgänger, der hl. Cölestin I., zu den ‚besten Lehrern der Kirche’ gezählt hatte, im Leben der Kirche, im Geist und in der Kultur des ganzen Abendlandes gegenwärtig geblieben. Die Beispielhaftigkeit seiner Lebensführung und die Dokumente seiner Lehre wurden dann von anderen Römischen Päpsten zu Studium und Nachahmung vorgeschlagen, gar nicht zu reden von den Konzilien, die oft und reichlich aus seinen Schriften geschöpft haben.“ Mit dem Schreiben wollte Johannes Paul II. daran erinnern, „dass der Bekehrte, nachdem er Bischof geworden war, das leuchtende Vorbild eines guten Hirten, ein unerschrockener Hüter des rechten Glaubens oder, wie er sagte, der ‚Jungfräulichkeit’ des Glaubens , ein genialer Schöpfer jener Philosophie, die wegen ihrer Übereinstimmung mit dem Glauben mit Recht christlich genannt werden kann, ein unermüdlicher Förderer der geistigen und religiösen Vollkommenheit gewesen ist.“ – Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 16.12.2006 13:48:17 | | "Volksaltar" versus "Hochaltar": Gespräch muss weitergehen | | (dersonntag.at) ”Grundsätzlich ist natürlich von den liturgischen Veröffentlichungen her beides denkbar. Es gibt keine Verpflichtung, dass es den Volksaltar geben muss. Es ist auch die andere Form der Zelebration am Hauptaltar durchaus legitim und zulässig“. Das betont der Bischofsvikar des Vikariates Wien Stadt, Prälat Karl Rühringer. Andererseits, betont der Bischofsvikar, habe es jetzt über 40 Jahre eine liturgische Entwicklung gegeben, die stark in Richtung Volksaltar gegangen ist. Sehr viele Leute hätten sich mit dieser Form ”Man versammelt sich um den Altar“ vertraut gemacht und hätten diese Form auch lieb gewonnen. ”Ich denke, wenn jetzt dieses andere Signal gegeben wird, dass der Volksaltar nicht seinen Platz hat, gibt es bei manchen Sorgen oder auch Ängste, dies könnte liturgisch sozusagen eine Kehrtwendung bedeuten oder einen Rückschritt. Ich denke, in einer gewachsenen Gemeinde, einer gewachsenen Pfarre wie St. Rochus muss oder sollte man sich diesen Schritt sehr, sehr gut überlegen“, so der Bischofsvikar. Sicher gehe es dabei um mehr, es gehe um die Feier der Eucharistie, und nicht um den Altar. ”Aber wenn Menschen wegbleiben oder auswandern oder woanders hingehen, müsste man wirklich gut überlegen, ob man das riskieren soll. Es ist wichtig, dass die Pfarrgemeinde nicht überfordert wird“, so der Bischofsvikar. Bei der Installation von Pater Georg Herberstein am 7. Dezember habe er in St. Rochus den Eindruck gewonnen, dass in der Pfarre viel diskutiert wird – ”aber weder aggressiv noch polarisierend“. ”Die Priester haben ihre Sichtweise, ihre Argumente, sind aber offen, suchen das Gespräch und setzen sich auch mit den Argumenten der anderen auseinander. Sie möchten die Pfarrmitglieder sozusagen ,im Boot halten‘. Was mich beeindruckt hat, war, wie viele Menschen bei der Installation waren. Bei der anschließenden Agape habe ich viele Gespräche geführt und bin dabei auf Pro und Contra gestoßen.“ - Lesen Sie auch den Bericht von der Installation des neuen Pfarrers von St. Rochus, P. Georg Herberstein CO! Dort finden sich auch Bilder von der Eucharistiefeier am Hochaltar als dem nunmehr einzigen Hauptaltar der Kirche. | | |    |
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| | 16.12.2006 13:40:09 | | Die Freude am Herrn ist unsere Stärke | | „Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!“ Mit diesen Worten der ersten Lesung aus dem Propheten Zefanja werden wir am 3. Adventsonntag aufgefordert, in freudigen Jubel auszubrechen, denn Gott der Herr ist nahe – ja, er kommt bald zu uns! Die dritte Kerze weist uns am Sonntag „Gaudete“ (Freuet euch!) darauf hin, dass das Heil von Gott her auch durch menschliche Bosheit und Sünde nicht mehr aufzuhalten ist. Mag der Mensch auch noch vielfach im Dunkel des Irrtums, der Sünde und der Hoffnungslosigkeit leben: Jesus Christus, der Heiland, kommt vom Himmel herab, um sein Volk in Liebe aufzusuchen! Wie aber finden wir zu dieser wahren Freude im Herrn? Nicht die laute Ausgelassenheit der Geschäfte und Einkaufszentren ist es, die hier gemeint ist. Auch nicht die oberflächliche Tröstung durch irdische Besitztümer und Vergnügungen aller Art kann unserem Herzen wirklich Ruhe und Frieden geben. Es ist vielmehr die Begegnung mit dem lebendigen Gott, der uns liebt, welche uns im Tiefsten unseres Menschseins anspricht und ewige Vollendung verheißt. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 15.12.2006 20:50:05 | | Liturgische Feiern des Papstes zur Weihnachtszeit | | (zenit.org) Das Büro für Liturgische Feiern mit dem Heiligen Vater, dem Erzbischof Piero Marini vorsteht, hat am Donnerstag den liturgischen Kalender für die Tage vom 24. Dezember 2006 bis zum 7. Januar 2007 bekannt gegeben. Zu Weihnachten (Sonntag, 24. Dezember) wird Benedikt XVI. um 24.00 Uhr im Petersdom die Weihnachtsmette feiern. Am eigentlichen Hochfest der Geburt des Herrn (Montag, 25. Dezember) wird der Heilige Vater den Gläubigen um 12.00 Uhr den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ (für die Stadt Rom und für den Erdkreis) spenden. Zuvor wird er vom Balkon von Sankt Peter aus seine Weihnachtsbotschaft verkünden. Die Rundfunkanstalten werden die Zeremonie über Fernsehen und Radio in die ganze Welt übertragen. Am letzten Tag des Jahres, dem 31. Dezember, wird der Papst um 18.00 Uhr dem Vespergottesdienst zum Hochfest der Gottesmutter Maria vorstehen. Mit dem feierlichen Gesang des „Te Deum“ wird er Gott für das Geschenk des ausklingenden Jahres danken. Am Hochfest der Gottesmutter Maria (Montag, 1. Januar 2007) wird der Heilige Vater aus Anlass des 40. Weltfriedenstages um 10.00 Uhr im Petersdom die Heilige Messe feiern. Am Hochfest der Erscheinung des Herrn (Samstag, 6. Januar) findet in der Petersbasilika um 10.00 Uhr eine weitere Eucharistiefeier mit Papst Benedikt statt. Die liturgische Weihnachtszeit wird mit dem Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, dem 7. Januar 2007, zu Ende gehen. An diesem Tag wird der Heilige Vater um 10.00 Uhr in der Sixtinischen Kapelle die Heilige Messe feiern und einigen Kindern das Sakrament der Taufe spenden. | | |    |
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| | 15.12.2006 20:46:22 | | Bischof Algermissen zur SJM-Entpflichtung / Reaktion des Ordens | (kath.net) Bischof Heinz Josef Algermissen hat in einem Rundschreiben an die Mitglieder der Pfarrgemeinden Eckweisbach, Schwarzbach und Simmershausen noch einmal zum Rauswurf der Priester der „Servi Jesu et Mariae“ Stellung genommen, wie die Fuldaer-Zeitung berichtet. In dem Brief bezeichnet der Bischof das Ganze als eine „äußerst schmerzhafte Erfahrung“. Algermissen habe Verständnis für die Enttäuschung und Traurigkeit derjenigen in den Gemeinden, „die sich den drei Patres der SJM in besonderer Weise verbunden fühlen und sich ein Verbleiben des Ordens in der Pfarrseelsorge gewünscht hätten“. Der Bischof von Fulda beklagt aber, dass eine „begrenzte Gruppe“ die Entscheidung zu früh und „auf ungute Weise“ vor eine breite Öffentlichkeit gebracht habe und übt Kritik an den Traditionalisten. Es sei längst so weit gekommen, „dass Trittbrettfahrer aus extrem traditionalistischen Kreisen die Entlassung der SJM-Priester instrumentalisieren, um der gesamten Kirche ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil Untreue und Irrglauben zu attestieren“. Wörtlich sagte Algermissen: „Sich hinter Pseudonymen versteckend, agieren angeblich ,rechtgläubige Christen‘ in niveaulosen und hetzerischen Internetforen und zerstören damit die Einheit der Kirche.“ Der Bischof bat in dem Brief auch um Verständnis, dass er Personalentscheidungen und deren Gründe nicht öffentlich diskutieren kann, dass der Entschluss aber nach reiflicher Überlegung und in völliger Übereinstimmung mit dem Geistlichen Rat und nach mehrjähriger Phase der Geduld und des Ermahnens gefallen sei. Ein wesentlicher Grund – wenn auch nur einer – sei der Pastorale Prozess gewesen. Der Bischof kündigt in dem Brief auch an, dass er mit den pfarrlichen Gremien ein Gespräch führen werde. (news.stjosef.at) P. Andreas Hönisch SJM, der Generalobere der "Servi Jesu et Mariae", hat am 15.12.2006 wie folgt zum bischöflichen Schreiben Stellung genommen: "1. Die Ordensgemeinschaft der SJM hat den Brief der Entpflichtung der Patres nicht einer 'breiten Öffentlichkeit' bekannt gemacht. 2. Eine 'mehrjährige Phase des Ermahnens' von Seiten des Bischofs ist uns unbekannt." Bereits Tage zuvor hatte sich die Ordensgemeinschaft in Erklärungen von anonymen Mails distanziert, in denen Bischof Algermissen zum Rücktritt aufgefordert worden war: "Im Namen unseres Ordens SJM wurde niemals gegen Bischof Agermissen polemisiert, geschweige sein Rücktritt gefordert." "Die SJM hat zu keiner Zeit irgend jemand darum gebeten in der Angelegenheit der Entpflichtung der Patres unserer Ordensgemeinschaft in der Diözese Fulda für sie vorzusprechen oder gegen den Bischof Stellung zu beziehen." Der St. Pöltner Bischof Klaus Küng hat am 9. Dezember 2006 im Rahmen einer Messfeier in der Wallfahrtskirche Sonntagsberg an Frater Christian Dietrich SJM die Diakonatsweihe und Stefan Skalitzky SJM das Sakrament der Priesterweihe gespendet. Nach Angaben des Weihnachts-Rundbriefs der SJM arbeitet die Kongregation derzeit in Österreich, Deutschland, Frankreich, Kasachstan und Rumänien sowie auch Albanien. P. Hönisch: "Wenn man auf Fulda schaut, kann man wieder einmal sagen: Wenn der Liebe Gott eine Tür zuschlägt, macht er anderswo wieder zwei Türen auf." - Homepage: http://www.sjm-congregation.org | | |    |
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| | 13.12.2006 20:51:34 | | Das Vorbild von Titus und Timotheus | | (zenit.org) Papst Benedikt hat am Mittwochvormittag das leuchtende Vorbild zweier enger und sehr zuverlässiger Mitarbeiter des heiligen Paulus betrachtet. Titus und Timotheus „lehren und zeigen uns, bereitwillig und hochherzig dem Evangelium und so der Kirche als ganzer zu dienen“, bekräftigte der Heilige Vater, nachdem er während der Generalaudienz näher auf das Leben dieser beiden bedeutenden Apostelgestalten eingegangen war. Den heiligen Timotheus, dessen Name aus dem Griechischen kommt und übersetzt „der, der Gott ehrt“ bedeutet, habe der Völkerapostel gewissermaßen als sein „alter ego“ betrachtet und ihn große Missionen anvertraut. Benedikt XVI. zitierte in diesem Zusammenhang das Lob des Paulus aus dem Philipperbrief, das Timotheus gilt: „Ich habe keinen Gleichgesinnten, der so aufrichtig um eure Sache besorgt ist“ (Phil 2,20). Titus, ursprünglich Heide, sei von Paulus unter anderem nach Korinth gesandt worden, um diese Ortskirche mit dem Völkerapostel zu versöhnen – was ihm auch gelingen sollte. Im zweiten Korintherbrief schrieb der heilige Paulus diesbezüglich: „Aber Gott, der die Niedergeschlagenen aufrichtet, hat auch uns aufgerichtet, und zwar durch die Ankunft des Titus – nicht nur durch seine Ankunft, sondern auch durch den Trost, den er bei euch erfahren hatte. Er erzählte uns von eurer Sehnsucht, eurer Klage, eurem Eifer für mich… Wir wurden aber nicht nur getröstet, sondern darüber hinaus erfreut durch die Freude des Titus, dessen Geist neue Kraft gefunden hat durch euch alle“ (2 Kor 7,6-7,13). Beide Apostel zeigten zunächst, „dass Paulus bei der Verwirklichung seiner Missionen Mitarbeiter hatte. Gewiss bleibt er als Gründer und Hirt zahlreicher Kirchen der Apostel schlechthin. Dennoch erscheint es offensichtlich, dass er nicht alles allein machte, sondern sich auf vertraute Personen stützte, die seine Mühen und seine Verantwortung teilten.“ Titus und Timotheus seien darüber hinaus bereitwillig zur Verfügung gestanden, um verschiedenen Aufträge auszuführen und „Paulus auch unter keineswegs einfachen Umständen zu repräsentieren. Mit einem Wort: Sie lehren uns, dem Evangelium großherzig zu dienen – so dass wir wissen, dass dies auch einen Dienst an der Kirche bedeutet.“ In diesem Sinn lud Benedikt XVI. die Gläubigen dazu ein, die Ermahnung des Paulus an Titus zu beherzigen: „Ich will, dass du dafür eintrittst, damit alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, sich nach Kräften bemühen, das Gute zu tun. So ist es gut und für alle Menschen nützlich“ (Tit 3,8). Diese Worte unterstrich der Heilige Vater, indem er sagte: „Durch unseren konkreten Einsatz müssen und können wir die Wahrheit dieser Worte entdecken, um gerade in dieser Adventszeit auch reich an guten Werken zu werden und so Christus, unserem Retter, die Tore der Welt zu öffnen.“ | | |    |
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| | 13.12.2006 20:49:26 | | "Das Taschen-Messbuch": ein unentbehrlicher Reisebegleiter! | | (news.stjosef.at, Dr. Josef Spindelböck) Die katholische Kirche ist Weltkirche. Trotz der wesentlichen Identität des Ritus der heiligen Messe wird diese in der durch Paul VI. erneuerten Form des „Ritus Romanus“ in verschiedenen Gegenden der Welt in unterschiedlichen Sprachen gefeiert. Zur besseren Ermöglichung der vom 2. Vatikanischen Konzil gewünschten „actuosa participatio“ (tätigen Teilnahme) an der Feier der Eucharistie für Urlauber, Reisende und Personen, die sich aus beruflichen oder anderen Gründen in einem fremden Land aufhalten, dessen Sprache ihnen nicht gut vertraut ist, gibt es nun ein mehrsprachiges „Taschen-Messbuch“. Es soll dabei helfen, die heilige Messe und die Grundgebete des katholischen Christen in Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch äußerlich und innerlich mit zu vollziehen. Der erste Teil des 112 Seiten umfassenden Büchleins enthält „Die Heilige Messe in Deutsch, English, Français und Italiano“. Dann folgen die katholischen Grundgebete in eben diesen Sprachen. Der zweite Teil präsentiert zuerst „Die Heilige Messe in Deutsch, Español, Português und Latinus“ und dann die Grundgebete in jenen weiteren Sprachen. Im Verlauf des handlichen Büchleins im Taschenbuchformat ist – wenn man eine Doppelseite aufschlägt – jeweils der Paralleltext in vier Sprachen gegeben. Die Schrift ist mittelgroß und grundsätzlich gut lesbar. Besonders hervorzuheben ist, dass bei den Rosenkranzgeheimnissen auch die von Papst Johannes Paul II. neu approbierten „lichtreichen Geheimnisse“ enthalten sind. Leider ist nur der Text des 2. Eucharistischen Hochgebets abgedruckt, das zwar am häufigsten verwendet wird, jedoch aufgrund seiner Kürze auch eine gewisse inhaltliche Reduktion darstellt, falls es ausschließlich zum Einsatz kommt. Alles in allem ist das Büchlein gut gelungen und kann als ständiger Reisebegleiter nur empfohlen werden! – Bibliographische Angaben: Das Taschen-Messbuch. Die Heilige Messe und die Grundgebete, St. Benno Verlag 2006, ISBN-13: 978-3-7462-2160-1, EUR 5,00, Bestellung bei buch@kath.net! | | |    |
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| | 11.12.2006 22:19:21 | | Institut Philipp Neri in Berlin: Finanzierung der Kirche scheint möglich | | (news.stjosef.at) Das „Institut Philipp Neri“ in Berlin, eine „Ecclesia Dei“-Gemeinschaft, die mit päpstlicher Sondererlaubnis ausschließlich den alten Ritus der römischen Liturgie feiert, konnte nun das nötige Eigenkapital auf Spendenbasis aufbringen, um mit den Banken über den Kredit für den Rest der Kaufsumme für die Finanzierung der Kirche St. Afra verhandeln zu können. Auf der Internetseite erklären die Verantwortlichen: „Das bedeutet, daß wir von einer guten Basis aus mit den Eigentümerinnen über das Wiederaufleben des Kaufvertrages sprechen können - die Rechtsanwälte haben bereits Kontakt aufgenommen.“ Der katholische Fernsehsender K-TV berichtet in dieser Woche über "Das Institut Philipp Neri - Katholische Oase inmitten Berlins". Sendezeiten: Mittwoch, 13.12.: 22:30 Uhr, Donnerstag, 14.12.: 12:00 Uhr. Auch im Internet unter www.k-tv.at ! | | |    |
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| | 11.12.2006 22:10:47 | | Ein treuer Diener des Herrn | | (bistum-mainz.de) Vor kurzem, am 4. Dezember 2006, wurde in Main der hochverdiente Generalvikar zweier Bischöfe beigesetzt: Der Apostolische Protonotars Dr. h.c. Martin Luley war am Montag, 27. November, in den frühen Morgenstunden im Alter von 81 Jahren verstorben. Luley war 23 Jahre lang (von 1973 bis 1996) Generalvikar des Bistums Mainz und damit Verwaltungschef der Diözese und Stellvertreter des Bischofs – zuerst von Hermann Volk, dann von Karl Lehmann. In seiner biografischen Skizze findet sich Luleys persönliche Einschätzung zum Amt des Generalvikars: „Später, als ich schon Generalvikar war, sagte Kardinal Volk einmal: ,Priester sein kann man besten als Pfarrer‘. Auf meinen Einwand: ,Ja, das kann ich nur bestätigen‘, meinte Kardinal Volk: ,Auch der Generalvikar muss zuerst Priester sein und nicht nur Verwaltungschef.‘ Das habe ich nie vergessen und meinen Dienst auch so gesehen.“ Luley war zehn Jahre lang Generalvikar von Kardinal Volk. Sein Nachfolger, Karl Lehmann, ernannte ihn noch am Tag seiner Bischofsweihe, am 2. Oktober 1983, ebenfalls zum Generalvikar. „Unter den ganz wenigen Empfehlungen, die ich nach meiner Ernennung erhalten habe, war es der Rat von Kardinal Volk, ich sollte Sie wiederum als Generalvikar übernehmen. Er pries ihre Zuverlässigkeit und Sachlichkeit, ihre Treue und Loyalität“, sagte Lehmann bei der Verabschiedung Luleys am 1. Oktober 1996. Zum Zeitpunkt seiner Entpflichtung war Luley der dienstälteste Generalvikar in Deutschland. - Links: Bericht; Predigt beim Pontifikalrequiem. | | |    |
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| | 10.12.2006 20:34:02 | | Kardinal Schönborn erinnert an Bedeutung des Sonntags | | (kathpress.at) Kardinal Christoph Schönborn tritt für den freien Sonntag ein - auch gegen alle Tendenzen zur Öffnung der Geschäfte am Sonntag. In einem Interview mit der "Kronenzeitung" erinnerte der Wiener Erzbischof am Sonntag daran, dass das dritte der Zehn Gebote (Du sollst den Tag des Herrn heiligen) das "älteste Sozialgesetz" ist. Die Sieben-Tage-Woche mit dem Ruhetag Sonntag sei einer der "ältesten Lebensrhythmen der Menschheit". Der freie Sonntag verhindere, dass "das Leben zu einer gleitenden Arbeitszeit und einer lückenlosen Einkaufszeit" wird, so Kardinal Schönborn. Wörtlich stellte der Wiener Erzbischof fest: "Der freie Sonntag hat mit der Seele des Menschen, mit seinem Wohl und seinem Glück zu tun. Das darf nicht dem Wettbewerb geopfert werden". In ihrem Widerstand gegen die Sonntagsöffnung stehe die Kirche nicht allein, erinnerte der Kardinal. Es gebe die "Allianz für den freien Sonntag" zwischen Kirchen, Gewerkschaftlern und Unternehmern. Der freie Sonntag sei bereits in den meisten Landesverfassungen verankert, er sollte auch in der neuen Bundesverfassung verankert werden. Selbstverständlich müsse in den Bereichen Sicherheit, Verkehr, Gesundheit, Fremdenverkehr auch am Sonntag gearbeitet werden, unterstrich der Wiener Erzbischof: "Aber es besteht keine Notwendigkeit, den Sonntag darüberhinaus zum Arbeitstag zu machen". Wenn die Handelsangestellten jeden Sonntag arbeiten müssten, würden bald andere Branchen nachziehen "und der freie Sonntag wäre zutiefst gefährdet". Kardinal Schönborn erinnerte an die zentrale religiöse Bedeutung des Sonntags und an die Bedeutung des Sonntags für die Familie. Der Sonntag sei für Christen nicht nur ein Tag, an dem zufällig Gottesdienst gefeiert wird: "Er ist wirklich der 'Tag des Herrn'. Die Sonntagsmesse ist Höhepunkt, Mitte und Quelle des christlichen Lebens". Dieser Tag sei aber auch der Tag der Gemeinschaft, "angefangen von der Familie über den Freundeskreis bis zur Pfarre, zu den Vereinen". Wenn es diese "gemeinsame Atempause" nicht mehr gebe, würden die Gemeinschaften zerfallen: "Welche dramatischen Auswirkungen das auf die Gesellschaft hätte, kann man sich leicht ausmalen". "Betroffen" sei er über die Haltung mancher Geschäftsleute, die sogar in Kauf nehmen, Pönale zu zahlen, um an den Sonntagen zu öffnen, sagte der Kardinal. Denn letzten Endes seien auch diese Geschäftsleute, ihre Angestellten und Familien Leidtragende, "wenn die Sonntagskultur zerbröselt". Es gebe materielle, "aber auch immaterielle Aspekte", die in Ordnung sein müssen, wenn die Wirtschaft funktionieren soll. - Link zur aktuellen Diskussion rund um "Ladenöffnung" (Der Standard). | | |    |
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| | 10.12.2006 20:29:34 | | Papst ist besorgt über Lage in Nahost | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist tief besorgt über die Lage im Libanon. Das sagte er heute Mittag beim Angelusgebet auf dem Petersplatz. Die Bewohner sollten gemeinsam eine Nation des Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens aufbauen, selbst wenn sie verschiedenen Kulturen und Religionen angehörten, so der Papst. “Ich teile angesichts der jüngsten Ereignisse die eindringlichen Mahnungen des Patriarchen, Kardinal Nasrallah Boutros Sfeir, und der maronitischen Bischöfe... Zusammen mit ihnen bitte ich die Libanesen und ihre politischen Führer, nur an das Wohl des Landes und die Harmonie zwischen seinen verschiedenen Gruppen zu denken. Die Einheit ist eine Verantwortung für jeden Einzelnen, und sie verlangt geduldige und hartnäckige Bemühungen, zusammen mit einem vertrauensvollen und ständigen Dialog. Ich bitte die internationale Gemeinschaft um Hilfe, um friedliche und ausgewogene Lösungen zu finden, wie sie der Libanon und der ganze Nahe Osten brauchen. In diesem ernsten Moment bitte ich alle um Gebet.” Der Appell des Papstes bezieht sich auf den anhaltenden Machtkampf im Libanon. Die schiitische Hisbollah und christliche Verbündete bedrängen weiter die Regierung; in Beirut sind im Moment Tausende Soldaten und Polizisten im Einsatz, um mögliche Ausschreitungen bei einer weiteren Massenkundgebung der Opposition zu verhindern. Der Machtkampf zwischen pro- und anti-syrischen Kräften im Libanon hat sich gestern verschärft, weil sich jetzt auch der pro-syrische Präsident gegen ein UNO-Tribunal zur Aufklärung des Mordes an Ex-Premier Rafik Hariri wendet. Der Streit um dieses Tribunal und die jüngste israelische Militäroffensive haben das innere Gleichgewicht im Libanon ausgerenkt. Beim Angelusgebet in Rom hat Papst Benedikt heute auch viele Pilger aus seiner Heimat begrüßt: “Mit Freude heiße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher willkommen. Am zweiten Adventssonntag stellt uns die Liturgie den heiligen Johannes den Täufer, den Rufer in der Wüste, vor Augen. Seine Einladung, dem Herrn den Weg zu bereiten, wollen wir aufs neue annehmen. Befreien wir in dieser heiligen Zeit unser Herz von allem, was uns von der Begegnung mit Christus abhält. Durch unser Wort und Zeugnis wollen wir den anderen helfen, den Herrn, der kommt, zu finden. Ich wünsche euch allen einen gnadenreichen Advent.” | | |    |
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| | 09.12.2006 11:13:47 | | Katholischer Firmbehelf neu erschienen | | (news.stjosef.at) Das „Marianische Jugendwerk e.V.“ hat unter redaktioneller Verantwortung von Pfr. Mag. Christian Poschenrieder und Christoph Weiss einen Firmbehelf mit dem Titel „Das Siegel Gottes – Der Heilige Geist“ erstellt. Auf 36 Seiten werden in den Hauptkapiteln „Glaube“, „Gnadenquellen“, „Gebote“ und „Gebet“ die wesentlichen Inhalte für die katholische Firmvorbereitung text- und bildmäßig erschlossen. Der Firmbehelf hat die kirchliche Druckerlaubnis des Bischöflichen Ordinariates St. Pölten (Generalvikar Leopold Schagerl) vom 17.11.2006 und kann ab sofort bestellt werden bei: Marianisches Jugendwerk e.V., Kleinhain 6, A-3107 St. Pölten-Traisenpark, e-mail: jugendwerk@stjosef.at . Der Firmbehelf wird zum Selbstkostenpreis von EUR 1,00 pro Stück (+ Versandkosten) verbreitet. | | |    |
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| | 09.12.2006 11:07:21 | | Bereitet dem Herrn den Weg! | | Zu einem bestimmten geschichtlichen Zeitpunkt trat Johannes der Täufer am Jordan auf. Lukas beschreibt genau, wann das war, um auszudrücken, dass es sich beim Propheten und Vorläufer Johannes nicht um eine erfundene, sondern um eine wirklich historische Gestalt handelt: Es war „im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius“, d.h. im Jahr 28 nach Christi Geburt. Johannes wiederum war der Sohn des jüdischen Priesters Zacharias aus der Priesterklasse des Abija und der Elisabeth aus dem Geschlecht Aarons (Lk 1,5). Elisabeth war noch in hohem Alter schwanger geworden, und dies, obwohl sie als unfruchtbar galt. Als Johannes geboren wurde, freuten sich viele. Gottes Huld war auf ihm. Als junger Mann zog sich Johannes dann in die Wüste zurück, wo er sich als Einsiedler von Heuschrecken und wildem Honig ernährte. Dann aber rief ihn Gott als seinen Propheten, um die Menschen auf die Ankunft des Erlösers Jesus Christus vorzubereiten. Johannes trat nun machtvoll auf und rief die Menschen zur Umkehr und Buße auf. Als Zeichen dieser Umkehr empfingen die Menschen von ihm die Taufe am Jordan. „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ Dies war der Bußruf des Johannes. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 2. Adventsonntag C von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 08.12.2006 21:32:56 | | Eine Neuerschließung des Geheimnisses der Immaculata Conceptio | | P. Lic. theol. Robert Bösner, Wallfahrtsseelsorger in Maria Dreieichen (Niederösterreich), hat über die Bedeutung des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria nachgedacht. Dabei ist er sich der Schwierigkeiten der Gegenwart bewusst, dieses Fest zu feiern bzw. wieder neu zu entdecken. Unter anderem führt P. Robert Bösner aus: So, wie die immerwährende Neutralität, über die sich alle Österreicher 1955 so sehr gefreut hatten, für manche heutige politisch Verantwortliche nur mehr ein lästiges „Anhängsel“ bei den Bemühungen um die Dazugehörigkeit zu einem kriegsführenden kontinentalen Militärpakt ist, durch den man meint die Sicherheit unserer Heimat als Mitglied der EU militärisch absichern zu können, so haben auch patriotische und nostalgische „Österreich-Gefühle“ heute keinen großen politischen Stellenwert mehr. Zu sehr hat eine eher kosmopolitisch ausgerichtete Bildungs- und Medienpolitik der letzten Jahrzehnter alles Bodenständige in unserer Heimat verwässert. Immer mehr wird deutlich: Das, was in dieser Angelegenheit des staatlichen Feiertages bleibt, ist die religiöse Dimension dieses kirchlichen Hochfestes, um deren Erhaltung und Vertiefung sich die Hirten der Kirche heute besonders bemühen., auch wenn –oder gerade wenn - dieses kirchliche Hochfest möglicher Weise in einiger Zukunft keine staatliche Anerkennung mehr durch einen arbeitsfreien Tag bekommen sollte. „Christdemokratische“ Wirtschaftsführer und deren kammermäßige Organisationen sind leider bei dieser „Demontage“ führend. Vielleicht kann eine behutsame Entfaltung des christlichen Glaubensgeheimnisses über Maria, die unbefleckt empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria (Theotokos), uns zeitgenössischen Katholiken wieder unzerstörbare Freude an der Mitfeier dieses Marienfestes vermitteln! Es wäre für uns sicher gut, wenn wir frei werden könnten von dem selbstbestätigenden Zwang, aus diesem Marienfeiertag den „größten Einkaufstag der Republik im Advent des In- und Auslandes“ zu machen und die geöffneten Geschäfte zu stürmen. Wie traurig ist es, dass durch die geöffneten Kirchentüren nur wenige eintreten zur Feier der göttlichen Gnadenhoheit über unsere Verstrickung in den Unheilszusammenhang. Viele wissen sich eben mit diesem Festtag nichts mehr anzufangen, und kennen auch sonst nichts Sinnerfülltes und Sinnerfüllendes in dieser staatlich reservierten Freizeit. – Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut auf kath.net bzw. auch auf der Homepage von Maria Dreieichen: www.maria-dreieichen.at | | |    |
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| | 08.12.2006 20:12:52 | | "Forum deutscher Katholiken" begrüßt Verbot multireligiöser Feiern | Nach den bisherigen Meldungen der Medien zu der Richtlinie von Joachim Kardinal Meisner zu multireligiösen Feiern bzw. Gottesdiensten in den Schulen in der Diözese Köln nimmt das Forum Deutscher Katholiken Stellung und unterstützt den Kardinal. Es gibt folgende Erklärung ab: Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat entschieden, dass multireligiöse Gottesdienste an Schulen unter Beteiligung der katholischen Kirche nicht möglich sind, weil dadurch eine Verwischung der Unterschiede der Religionen und eine Verwirrung der Kinder stattfindet. Die Ortsbischöfe haben den Auftrag und die Pflicht dafür zu Sorgen, dass der Glaube der Kirche unverfälscht gelehrt und weitergegeben wird. Dies gilt auch für religiöse Feiern an Schulen. Kinder sollen erst in ihrem Glauben gefestigt werden und ihre religiöse Identität finden. Multireligiöse Veranstaltungen gottesdienstlicher Art sind Ausdruck des Relativismus. Sie leisten der verbreiteten Meinung Vorschub, dass im Bereich der Religion alles gleich-gültig sei. Wie das Beispiel von Papst Benedikt XVI. zeigt, sind Toleranz und gegenseitige Achtung gerade dann gegeben, wenn die Vertreter und Mitglieder verschiedener Religionsgemeinschaften getrennt beten. Das Forum Deutscher Katholiken dankt Kardinal Meisner, dass er sich an die Aussagen des 2.Vatikanischen Konzils, sowie an die Bestimmungen der Kirche für den interreligiösen Dialog hält und sich nicht der Diktatur des Relativismus beugt. - http://www.forum-deutscher-katholiken.de | | |    |
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| | 07.12.2006 13:46:43 | | In Maria erkennen wir, wie der Mensch sein soll | | Wenn die Kirche am 8. Dezember das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria feiert (kurz und missverständlich „Mariä Empfängnis“ genannt), dann geht es im letzten um das wahre Bild des Menschen, das in Maria durch das wunderbare Wirken Gottes neu sichtbar geworden ist. Wer ist denn jenes rätselhafte Wesen „Mensch“ eigentlich? Die Dichter und Philosophen, die Politiker und Revolutionäre, ja die gläubigen und nicht glaubenden Menschen aller Zeiten haben sich viele Gedanken darüber gemacht und zu verschiedenen, oft gegensätzlichen Antworten gefunden. Da stellt man einerseits die Größe und Erhabenheit des Menschen heraus, der zu wissenschaftlichen Einsichten ersten Ranges, zu technischen Errungenschaften, zu tiefgehenden Forschungen und kühnen Entdeckungen, zu künstlerischen und kulturellen Leistungen aller möglichen Art, ja auch zum Streben nach dem Guten in seiner Vollgestalt und sogar zur Heiligkeit (mit Gottes Gnade) fähig ist. Andererseits verweisen nicht wenige auf den Menschen in seiner Niedrigkeit und Entwürdigung, der in vielfacher Weise geknechtet wird, ja sich auch selbst versklavt in der mitunter freiwilligen Verstrickung in Sünde und Laster, in Dinge also, die unter seiner Würde sind und die ihn in gewisser Weise sogar unter das Tier herabsetzen. Wer oder was ist der Mensch also wirklich, woher kommt er und wohin geht er? Als gläubige Christen dürfen wir mit dem 2. Vatikanischen Konzil antworten, dass es letztlich nur eine einzige Antwort darauf gibt. Und diese Antwort heißt Jesus Christus! Was aber hat das mit Maria zu tun? In der Jungfrau und Gottesmutter Maria zeigt sich auf einzigartige und ursprüngliche Weise, wie groß der Mensch und wie groß Gottes Plan mit dem Menschen ist! Maria wurde ja bereits im ersten Augenblick ihres Daseins in einzigartiger Weise von Gott geheiligt. Die Erlösungsgnade ihres Sohnes Jesus Christus, den sie dann als Jungfrau empfangen und gebären sollte, wurde bereits im Voraus wirksam und hat sie vor jeder Sünde bewahrt. So steht Maria zwar in der natürlichen Nachkommenschaft der Stammeltern der Menschheit – Adam und Eva –, sie musste aber den Verlust der Gotteskindschaft, welcher als trauriges „Erbe“ der ersten Sünde dieser Stammeltern auf alle ihre Nachkommen übergegangen war, nicht erfahren. Dies geschah allein durch die Gnade Gottes, ohne ihr persönliches Zutun, einfach aufgrund der Verdienste Jesu Christi, des einzigen Erlösers der Menschen! - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 06.12.2006 20:49:06 | | Papst ernennt neuen Erzbischof für Warschau | | (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat Bischof Stanislaw Wojciech Wielgus zum Nachfolger für den Warschauer Erzbischof Kardinal Józef Glemp ernannt. Das gab der Vatikan am Mittwoch bekannt. Kardinal Glemp hatte mit dem Erreichen des Alterslimits seinen Rücktritt eingereicht. Der 67-jährige Wielgus leitete bisher das Bistum Plock. Er wurde 1962 für die Diözese Lublin zum Priester geweiht. Ab 1969 war er an der philosophischen Fakultät der katholischen Universität Lublin tätig, wo er auch promovierte und sich habilitierte. Von 1973 bis 1975 sowie 1978 studierte er in München am Martin Grabmann Institut. Sein Fachgebiet ist mittelalterliche Philosophie sowie die Geschichte der Philosophie in Polen. Von 1989 an war er Rektor der Universität Lublin. Am 24. Mai 1999 wurde er zum Bischof von Plock ernannt. - Link: Erzdiözese Warschau. | | |    |
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| | 06.12.2006 20:44:40 | | Türkei-Reise: Papst Benedikt blickt zurück | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat heute bei der Generalaudienz noch einmal auf seine Türkei-Reise zurück geblickt. Die Audienz fand an diesem Mittwoch wegen des großen Andrangs gleichsam in zwei Schüben statt: Im Petersdom empfing Benedikt Pilgergruppen aus Italien, um sich anschließend in der Audienzhalle an internationale Besucher zu wenden. Auf deutsch sagte der Papst: "Voller Dankbarkeit gegenüber Gott blicke ich auf meine Apostolische Reise in die Türkei zurück. Ich danke den vielen Menschen, die mich und meine Begleiter so freundlich aufgenommen haben. Schwerpunkte der Türkeireise waren drei Aspekte der universalen Mission des Nachfolgers Petri: Ich wollte die katholische Gemeinschaft stärken, auf die anderen Christen zugehen und allen Menschen die Botschaft der Liebe und des Friedens bringen. Am ersten Tag, beim Treffen mit Politikern und Diplomaten herrschte Einvernehmen darüber, dass jedem Menschen die Freiheit des Gewissens und der Religionsausübung zuerkannt werden muss. In Ephesus, beim 'Haus Marias' haben wir uns wirklich 'zu Hause' gefühlt und für den Frieden in der ganzen Welt gebetet. Ein echter Höhepunkt waren die Begegnung mit dem ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. und der gemeinsame Segen zum Fest des heiligen Andreas. Der Aufenthalt endete mit einem Gottesdienst in der lateinischen Heilig-Geist-Kathedrale in Istanbul. Vereint im Gebet ließen die Christen verschiedener Traditionen und Sprachen das Pfingstereignis lebendig werden. Möge Gott selbst meine Reise fruchtbar machen!” - Lesen Sie noch mehr, unter anderem auch, was der Papst zum Besuch der Moschee (auf Italienisch) sagte: ""In Bezug auf den interreligiösen Dialog hat es mir die Göttliche Vorsehung erlaubt, gegen Ende meiner Reise eine anfangs nicht vorgesehene Geste zu setzen, die sich dann als sehr bedeutsam erwiesen hat: der Besuch in der berühmten Blauen Moschee von Istanbul. An diesem Ort des Gebets verharrte ich einige Minuten in Sammlung und wandte mich an den Einen Gott des Himmels und der Erde, den barmherzigen Vater der gesamten Menschheit. Mögen alle Gläubigen sich als seine Wesen erkennen und Zeugnis echter Geschwisterlichkeit ablegen!” | | |    |
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| | 05.12.2006 21:01:04 | | Basilius Streithofen verstorben | | (news.stjosef.at) Der deutsche Dominikaner P. Heinrich Basilius Streithofen OP (* 20. Dezember 1925 in Anrath bei Krefeld) ist am 5. Dezember 2006 verstorben. 1956 war Streithofen zum Priester geweiht worden. 1967 promovierte er in Fribourg. Heinrich Basilius Streithofen leitete lange Zeit das von Eberhard Welty begründete Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg in Bornheim und war Mitherausgeber der katholischen Zeitschrift „Die Neue Ordnung“. Der von Streithofen initiierte „Walberberger Kreis“ entwickelte sich zu einem regelmäßigen Austausch christdemokratischer Politiker. Streithofen galt selber als enger Berater Helmut Kohls. Das letzte veröffentlichte Buch lautet: "Macht, Moneten und Moral. Die Kardinaltugenden als Normen für Politik und Wirtschaft" (Aachen 2005, MM-Verlag, ISBN 3-928272-67-5 ). R.I.P. - Links: Eines der letzten Interviews mit dem "streitbaren" Pater; WDR-Bericht über die letzten Mönche vom Walberberg. | | |    |
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| | 05.12.2006 20:40:59 | | Paulusgrab wieder entdeckt | | (radiovatikan.de) Ausgrabungen unter der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern haben offenbar tatsächlich die Grabstelle des Völkerapostels Paulus wieder zum Vorschein gebracht. Das legen neue Ergebnisse der von Vatikan-Archäologen geführten Ausgrabungen nahe. Alles spreche dafür, dass ein unter dem jetzigen Hauptaltar der Kirche gefundener römischer Sarkophag der des heiligen Paulus sei. Paulus kam nach Ausweis der letzten Sätze der "Apostelgeschichte" nach Rom, wo er der Tradition zufolge bei einer Christenverfolgung enthauptet wurde. Die heutige Basilika Sankt Paul vor den Mauern erhebt sich über der Stelle, wo Paulus kurz nach seinem Martyrium beigesetzt worden sein soll. Der neue Fund geschah direkt unter einer antiken Schrift "Paulo apostolo mart" (für "Märtyrer), die auch bislang schon sichtbar gewesen war. Viele hatten befürchtet, dass das Grab des Völkerapostels bei einem Großbrand der Basilika im 19. Jahrhundert endgültig zerstört worden sein könnte. Dem widersprechen die neuesten Erkenntnisse offenbar. Der Vatikan will am nächsten Montag bei einer Pressekonferenz Einzelheiten nennen. Bereits am morgigen Freitag stellt der zuständige vatikanische Archäologe Giorgio Filippi seine Forschungsergebnisse an der Berliner Humboldt-Universität vor, einen Tag später spricht er an der Universität Jena. | | |    |
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| | 04.12.2006 21:01:54 | | Die heilige Barbara | | (stephanscom.at) Die heilige Barbara ist eine frühchristliche Märtyrerin. Ihr Fest wird am 4. Dezember begangen und ihr Erkennungszeichen in der bildenden Kunst ist der Turm. Weitere Zeichen sind die Darstellung in Jungfrauengewandung mit Palme oder Schwert. Barbara lebte im 3. Jahrhundert in Nikodemien, der heutigen Türkei. Sie gehört zum Kreis der 14 Nothelfer, ist Patronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner und Artillerie, und wird angerufen bei Gewitter, Feuergefahren, Fieber, Pest und jähem Tod. Der Legende nach beginnt Barbaras Martyrium damit, dass sie von ihrem heidnischen Vater, der auf die Schönheit seiner Tochter eifersüchtig war und sie am Heiraten hindern wollte, in einem Turm eingeschlossen wurde. Daher wird Barbara in der Kunst immer mit einem Turm dargestellt. Als der Vater erfährt, dass Barbara getauft ist, schleppt er sie zum Statthalter, einem der erbittersten Christenverfolger. Barbara jedoch bekannte sich weiter zu ihrem Glauben und der Statthalter ordnete ihre Enthauptung an. Angeblich vollstreckte ihr Vater persönlich das Urteil, wurde aber gleich darauf von einem Blitz erschlagen. Aus diesem Grund ist Barbara auch jene Heilige, an die bei Stürmen Gebete gerichtet werden. Ein bis heute gepflegter Brauch sind die "Barbarazweige", die bevorzugt von Kirschbäumen geschnitten werden. Diese werden rund um Barbara ins Wasser gestellt und sollen am 24. Dezember als eine Art kleines Weihnachtswunder erblühen. Blühen die Zweige, so bedeutet das Glück. Der Grund für diesen Brauch liegt in der Legende, dass Barbara in ihrer Zelle einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen ihres Trinkwassers benetzt hat und in den letzten Tagen, schon im Bewusstsein ihres Todesurteils, Trost im blühenden Zweig fand. Tote Zweige, die durch Wärme und Wasser wieder zum Leben erweckt werden, gelten als ein Symbol für die Wiederkehr des Frühlings. | | |    |
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| | 04.12.2006 20:55:08 | | Neuer Bischof von Eichstätt geweiht | | (bistum-eichstaett.de) Der Abt von Plankstetten Gregor Maria Hanke (52) ist am Samstag zum 82. Bischof von Eichstätt geweiht worden. Nach dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und den beiden Mitkonsekratoren - dem Vorgänger Gregor Hankes und jetzigen Augsburger Bischof Walter Mixa sowie Bischof Gabriel Akwasi Abiabo Mante aus der mit der Abtei Plankstetten partnerschaftlich verbundenen Diözese Jasikan in Ghana - legten ihm im Eichstätter Dom fast dreißig Kardinäle und Bischöfe die Hände auf. Weit mehr als tausend Gäste nahmen im überfüllten Dom an der Amtseinführung teil. Zahlreiche Gläubige feierten den Gottesdienst in der Schutzengelkirche mit, wo das Ereignis auf Großleinwand zu verfolgen war. Fernsehen und Rundfunk übertrugen die Feier live. Nach der Salbung mit Chrisam und der Übergabe des Evangelienbuches reichte Erzbischof Schick dem neuen Bischof den „Willibaldsstab“. Bischof Walter Mixa legte anschließend dem Neugeweihten das Rationale um. Das Rationale als bischöfliches Würdezeichen ist eine Besonderheit: Im ausgehenden Mittelalter ist es in 35 Diözesen nachweisbar, heute tragen es nur noch die Erzbischöfe von Krakau und Paderborn sowie die Bischöfe von Toul-Nancy und Eichstätt. Zu Beginn des Gottesdienstes hatte Domdekan Klaus Schimmöller das Ernennungsdekret des Heiligen Vaters verlesen. Darin bekundet Papst Benedikt XVI., dass er bemüht sei, „mit Sorgfalt und Eifer und der Hilfe Gottes dem Wohl aller Teilkirchen gerecht zu werden“. Er glaube, dass das für die „alte und bekannte Diözese Eichstätt“ am besten geschehe, „wenn Wir dich, geliebter Sohn, der du mit hervorragenden Gaben des Geistes und des Herzens ausgezeichnet und in seelsorglichen Aufgaben reichlich erfahren bist, zu ihrem Leiter bestellen“, heißt es in dem Schreiben des Papstes zur Ernennung von Gregor Maria Hanke zum Bischof. Gregor Maria Hanke stammt aus dem mittelfränkischen Elbersroth und war seit 1993 Abt der vor allem für ihre ökologische Ausrichtung sowie ihre Bildungs- und Jugendarbeit bekannten Benediktinerabtei Plankstetten (Landkreis Neumarkt). Als Wahlspruch führt der neue Bischof die aus dem ersten Johannesbrief übernommenen lateinischen Worte „Fides nostra victoria“ im Wappen: „Unser Glaube ist unser Sieg“. - Inzwischen hat der neue Bischof auch bereits sein erstes Hirtenwort vorgelegt. | | |    |
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| | 03.12.2006 20:01:28 | | 4 große "Ja": zu Leben, Familie, Bildung, sozialen Standards | | (stephanscom.at) Vier große Ja - das "Ja zum Leben", das "Ja zur Familie", das "Ja zur Bildung" und das "Ja zu sozialen Standards" - formulierte Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" als Wunsch an die kommende Bundesregierung. Diese vier "Ja" sollten über allen Parteiauseinandersetzungen und "legitimen Interessenkonflikten" stehen. "Armutsgefährdung in Österreich ist etwas Reales", betonte Kardinal Schönborn in der Pressestunde. Im Hinblick auf die "Grundsicherung" oder "Existenzsicherung" sagte der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, der jetzt von den Koalitionsverhandlern eingeschlagene Weg scheine ihm ein "guter Weg" zu sein. Kardinal Schönborn erinnerte daran, dass es in dieser Frage auch innerhalb des katholischen Spektrums unterschiedliche Auffassungen gebe, vom "bedingungslosen Grundeinkommen" bis zur "bedarfsorientierten Grund- oder Existenzsicherung": "Wir haben eine freie Diskussion, aber dadurch gibt es auch Spannungen". Im Hinblick auf das "Ja zum Leben" forderte Kardinal Schönborn die Realisierung der 1974 versprochenen "flankierenden Maßnahmen" ein. Zu diesen "flankierenden Maßnahmen" gehörten die Trennung von beratendem und abtreibendem Arzt, die Erstellung einer Statistik und die Intensivierung der Beratung und Betreuung von Frauen im Schwangerschaftskonflikt. Weder die Bischöfe noch die katholischen Familien- und Lebensschutzorganisationen würden für die Bestrafung von Frauen in Not plädieren, stellte der Kardinal klar. Aber das "Ja zum Leben" sei wichtig für jeden einzelnen und für die ganze Gesellschaft, das Gespräch darüber müsse mit dem "notwendigen Mitgefühl" und mit der "notwendigen Offenheit" geführt werden. Als positives Beispiel nannte der Wiener Erzbischof den Allparteienkonsens über das "Ja zum Leben" im Hinblick auf das Ende des Lebens. Österreich wolle hier nicht den Weg der Niederlande oder Belgiens gehen, sondern sich am Wort von Kardinal Franz König orientieren, dass Menschen "nicht durch die Hand anderer Menschen, sondern an der Hand anderer Menschen" sterben sollen. – Lesen Sie noch mehr im Bericht auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 03.12.2006 19:57:39 | | Dankbarer Rückblick auf Türkei-Besuch | | (radiovatikan.de) Die Reise in die Türkei war für Benedikt XVI. eine “unvergessliche Erfahrung”. Beim sonntäglichen Angelusgebet auf dem Petersplatz dankte der Papst allen, die die Reise ermöglicht und mit Gebet und Organisation begleitet haben. Bei der Generalaudienz am kommenden Mittwoch wolle die Reise noch einmal Revue passieren lassen. Aus der spirituellen wie pastoralen Erfahrung in der Türkei, hoffe er, so Benedikt, “dass gute Früchte wachsen mögen: für eine immer aufrichtigere Zusammenarbeit aller Jünger Christi und einen gewinnbringenden Dialog mit den muslimischen Gläubigen. Es liegt mir am Herzen jetzt erneut meine Dankbarkeit allen zum Ausdruck zu bringen, die die Reise organisiert und auf verschiedene Weise zur ihrem friedlichen und fruchtbaren Ablauf beigetragen haben. Besonders denke ich an die Autoritäten der Türkei und als Freund an das türkische Volk, das mir einen Empfang bereitet hat, der seinem traditionellen Geist der Gastfreundschaft würdig ist”. Mehrere zehntausend Gläubige waren auf den Petersplatz gekommen, der Papst grüßte in sechs Sprachen. Auf deutsch sagte er: “Einen frohen Gruß richte ich an die deutschsprachigen Pilger und Besucher. Ganz herzlich danke ich allen, die mich während meiner Apostolischen Reise in die Türkei mit ihrem Gebet begleitet haben. Heute lädt uns die Kirche ein, den Weg des Advents anzutreten. Diese Tage sind eine beständige Einladung an uns, auf das Licht zuzugehen, das nie erlischt, und im eigenen Herzen Christus, dem Erlöser, Raum zu geben, der zu uns kommen will. Gottes Geist geleite euch durch diese Gnadenzeit!” | | |    |
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| | 02.12.2006 10:57:57 | | Hirtenwort zum 1. Adventsonntag | Die österreichischen Bischöfe haben ein Hirtenwort zum 1. Adventsonntag veröffentlicht, das am 3. Dezember 2006 in den Gottesdiensten verlesen wird. Unter anderem schreiben die Bischöfe: Am ersten Adventsonntag beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Wir sind in der Adventzeit eingeladen, uns daran zu erinnern, dass unser Leben ein Weg ist; dass wir unterwegs sind mit der Hoffnung auf eine ewige Heimat beim Dreifaltigen Gott. Gemeinsam mit der Kirche sollen wir unser Leben und unsere Welt gestalten als Dienst an Gott und an den Menschen. Viel Kraft dafür geht seit Jahrhunderten von Mariazell aus. Mariazell ist ein geistliches Zentrum, über welchem der Himmel für viele Menschen offener ist als anderswo. Dieser Gnadenort ist ein völkerverbindender Kristallisationspunkt inmitten Europas. Von Mariazell aus haben die Vorsitzenden von acht Bischofskonferenzen bei der Wallfahrt der Völker im Mai 2004 den Christen in Mitteleuropa zugerufen: „Versteckt euren Glauben nicht! Bleibt nicht am Rand des Weges in eine gemeinsame Zukunft stehen! Geht mit, denkt mit, redet mit, arbeitet mit, sucht Allianzen mit allen Menschen guten Willens. Jeder von euch kann dazu etwas Kostbares beitragen.“ | | |    |
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| | 01.12.2006 14:22:45 | | Papst Benedikt nimmt Abschied von Istanbul | | (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Freitagvormittag in der römisch-katholischen Heilig-Geist-Kathedrale von Istanbul eine Heilige Messe gefeiert. Beim Eintreffen wurde der Papst mit großer Begeisterung und „Benedetto“-Rufen begrüßt. Vor dem Betreten der Kathedrale ließ Benedikt XVI. als Symbol einige weißeTauben aufsteigen. Bei der in französischer Sprache vorgetragenen Predigt erinnerte der Papst erneut an die Einheit der Christen. Das Credo bei der Heiligen Messe, an der auch der orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. und der armenische Patriarch Mesrob II. teilnahmen, wurde anschließend in türkischer Sprache vorgetragen. Die Fürbitten wurden in verschiedenen Sprachen vorgetragen, darunter auch in arabisch und türkisch. Das Gabenbereitungslied wurde in armenischer Sprache gesungen, das Hochgebet in Latein gebetet. Am Ende bedankte sich Benedikt bei allen, die seine Reise in die Türkei ermöglichten. Dann erteilte Bartholomaios I. zuerst den Segen in griechischer Sprache, anschließend Benedikt XVI. in lateinischer Sprache. Der Auszug aus der Kathedrale entwickelte sich zu einem Triumphzug sowohl für den Papst als auch den Patriarchen. Jubel-Rufe, Klatschen und Christus-Vincit-Gesänge machten diesen letzten Gottesdienst des Papstes in der Türkei zu einer großen Jubelfeier. - Lesen Sie die Predigt des Papstes im Wortlaut! | | |    |
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