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23.03.2010 20:34:34
Missbrauchsfälle: Opferschutz im Vordergrund
(presse.kirche.at) Was tut die Kirche eigentlich, um die lückenlose Aufklärung von Missbrauchsfällen in den eigenen Reihen zu beschleunigen? Gibt es kompetente Strukturen, und werden die Sorgen, der Ärger vieler Gläubigen in unserem Land ernst genommen?
Bischof Klaus Küng ist die Aufklärung und Aufarbeitung von sämtlichen Fällen von Missbrauch in der Diözese St. Pölten ein großes Anliegen.
„Es ist in diesen Zeiten von großer Verunsicherung der Gläubigen wichtig, klare Worte zu finden. Missbrauch ist ein schreckliches Phänomen unserer Gesellschaft, das besonders verwerflich wird, wenn es im kirchlichen Milieu stattfindet. Glücklicherweise sind uns aktuell keine Fälle von Missbrauch durch Priester unserer Diözese bekannt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass das Thema durch die jüngste Geschichte unserer Diözese besonders sensibel angegangen wird", erklärt Bischof Küng. In der Diözese St. Pölten wurde somit auch schon in den letzten Jahren jedem Hinweis genau nachgegangen.
Die erste Anlaufstelle ist die Ombudsstelle. Ombudsmann Dechant Johann Zarl betont, dass er ganz für die Opfer da sei: „Wenn es sein muss, bin ich rund um die Uhr erreichbar.“ Zusammen mit seinem kompetenten Team, einer Juristin, einem Psychologen und einem Sozialarbeiter, geht Zarl allen Fällen zügig nach. Die Ombudsstelle St. Pölten ist überregional mit den entsprechenden Stellen in den anderen Diözesen vernetzt, ein reger Informationsaustausch findet statt.
Dabei steht der Opferschutz im Vordergrund. Informationen über Vergehen werden nur dann weitergegeben, wenn die Opfer es wünschen. Oft ist es bereits genug, ein Gespräch zu vermitteln oder eine Entschuldigung auszusprechen. Opfer werden jedoch zur Anzeige ermutigt, wenn strafbare Handlungen vorliegen.
Wenn sich die Verdachtsmomente erhärten, wird zusammen mit der Diözesanleitung überlegt, wie weiter vorgegangen wird. Normalerweise wird der Beschuldigte bis zur vollen Aufklärung dienstlich freigestellt. Sollte ein Strafbestand vorliegen, kann es notwendig sein, dass eine Strafanzeige erfolgt.
Die Bestrebungen um kompromisslose Klarheit sind Teil einer Initiative der österreichweiten Vernetzung aller Diözesen. Zudem bereitet aktuell eine Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept zu einem noch wirksameren Umgang mit sexuellem Missbrauch für die Bischofskonferenz vor.
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23.03.2010 20:24:43
Liebe und Verantwortung: die wichtigsten Änderungen
(verlag.stjosef.at) Seit kurzem ist das Buch von Karol Wojtyla "Liebe und Verantwortung" in einer neu durchgesehenen, 2. Auflage im Verlag St. Josef erhältlich. Hier eine Übersicht über die Änderungen zwischen der 1. (Kleinhain 2007) und der 2. Auflage (2010) des Buches „Liebe und Verantwortung“:
S.11, Anm. 2: „47 Jahre (2007)“ > „50 Jahre (2010)“
S.51 unten: „Hier soll nur ein Punkt festgestellt zu werden“ > „Hier soll nur ein Punkt festgestellt werden“
S.200: „Güter aus sich selbst heraus schenken“ > „Güter aus sich selbst heraus zu schenken“
S.266 unten „Vorausgesetzt … zwar alle dies äußeren Aspekte“ > „alle diese“
S.313 „Bei einem oder beidem von ihnen“ > „beiden“.
S.319 unten „obwohl es eine größere Gesellschaft …“ > „obwohl sie“
S.342 unten „Wir wollen anmerken, dass die einzige Lösung …“ > „Wir wollen anmerken, dass das die einzige Lösung …“
S.403 unten: „Es bestätigt etc.“ > „Sie bestätigt etc.“
Außerdem wurden noch kleine formale Verbesserungen vorgenommen, die sich nicht auf den Wortlaut des Textes beziehen.
Bestellung unter http://verlag.stjosef.at
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22.03.2010 22:40:03
Rudolf Gehring braucht noch Unterstützer
(news.stjosef.at) Für die Kandidatur zum Bundespräsidenten fehlen dem Kandidaten der CPÖ („Die Christen“), Dr. Rudolf Gehring, noch an die 1.500 Unterschriften, die bis Freitag, 26. März 2010, Mittag, im Original vorliegen müssen. Der römisch-katholische Kandidat, der sich auch wesentlich für das Anliegen des Lebensschutzes und der Familien einsetzt, bittet um Mithilfe, damit seine Kandidatur möglich ist, denn: „Ich möchte mich mit aller Kraft für die christlichen Werte in Österreich einsetzen.“ Die Unterstützungserklärung kann man herunterladen von www.rudolf-gehring.at/Unterstuetzungserklaerung.pdf . Unterschriften sind bis zum 26. März möglich.
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22.03.2010 22:32:05
P. Paul Marx, Gründer von HLI, verstorben
(kath.net) Der Gründer von Human Life International (HLI), P. Paul Marx OSB, ist am vergangen Samstag, den 20. März 2010, kurz vor seinem 90. Geburtstag verstorben. Dies teilte HLI (Human Life International) am Montag kath.net mit. Marx wurde von Papst Johannes Paul II. als "Apostel des Lebens" bezeichnete und galt jahrelang als einer der wichtigsten Leitfiguren der gesamte Pro-Leben-Bewegung. "In den mehr als vierzig Jahren Pro-Life-Erfahrung von Fr. Marx, und durch seine fast drei Millionen Meilen die er die Welt durchreiste, sah Human Life International die Blüte des Gewissens der Welt über die Probleme des Lebens aufsprießen" , sagte Fr. Thomas J. Euteneuer, Fr. Marx Nachfolger als Leiter von HLI. "Fr. Marx schrieb sich Pro-Life im wörtlichen Sinn 'auf die Karte' und durch seine Bemühungen gab er der Welt eine direkte und organisierte Opposition gegen die Kultur des Todes."
Oft als "Vater der internationalen Pro-Life-Bewegung" bezeichnet, besuchte Fr. Marx alle 50 Staaten und 91 Ländern in seinen über 40-jährigen Pro-Life-Aktivitäten. Den Fortschritt der Kräfte gegen das Leben sehend, bevor dies die meisten anderen taten, gründete er das Human Life Center im Jahr 1971, zwei Jahre vor "Roe vs. Wade". Im Jahr 1981 wurde aus dem "Human Life Center" die weltweit erste und größte internationale Pro-Life-Organisation "Human Life International (HLI)". Fr. Marx bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 Präsident von Human Life International.
Vater Marx verfasste mehr als ein Dutzend Bücher, darunter The Death Peddlers: War on the Unborn (1971), Death Without Dignity: Killing for Mercy (1982), Confessions of a Pro-Life Missionary (1988), Fighting for Life (1989), The Flying Monk (1990), The Warehouse Priest (1993), und seine Autobiographie: Faithful for Life (1997). Präsident Ronald Reagan schrieb einmal in einem persönlichen Brief an Fr. Marx: "Sie können stolz auf alles sein, was Sie getan haben, um diese Nation und andere zum Nachdenken und zu positiven Handeln im Bezug auf Themen, die die Heiligkeit des menschlichen Lebens betreffen, aufzurufen. Gott segne sie."
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20.03.2010 13:06:36
Pastoralbrief des Papstes an die Kirche Irlands
(vatican.va) Der Papst hat einen Hirtenbrief an alle Katholiken Irlands geschrieben, in dem er seine Bestürzung über den sexuellen Missbrauch junger Menschen durch Vertreter der Kirche und über die Art, wie dem von den Ortsbischöfen und Oberen der Ordensgemeinschaften begegnet wurde, Ausdruck verleiht. Er bittet, dass dieser Brief aufmerksam und vollständig gelesen wird. Der Heilige Vater spricht von seiner Nähe im Gebet zur gesamten irischen katholischen Gemeinschaft in dieser schmerzvollen Zeit und schlägt einen Weg der Heilung, der Erneuerung und der Wiedergutmachung vor.
Er ruft sie dazu auf, sich an den Felsen zu erinnern, aus dem sie gehauen ist (Jesaja 51:1), besonders der besonderen Beiträge irischer Missionare für die europäische Zivilisation und in der Verbreitung des Evangeliums auf jedem Kontinent. Vergangene Jahre haben im Zuge des schnellen sozialen Wandels viele Anfechtungen des Glaubens in Irland gesehen und eine Abnahme der Beachtung traditioneller Frömmigkeitsformen und sakramentaler Bräuche. Dies ist der Kontext, in dem der Umgang der Kirche mit dem Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern verstanden werden muss.
Viele Faktoren haben zum Problem beigetragen: nicht ausreichende moralische und geistliche Ausbildung in Seminarien und Noviziaten, eine Tendenz in der Gesellschaft, zum Klerus und anderen Autoritäten aufzuschauen, und eine fehlgeleitete Sorge um die Reputation der Kirche und der Vermeidung von Skandalen; dies alles resultierte in einem Versagen, bestehende kirchenrechtliche Strafen bei Bedarf anzuwenden. Nur durch sorgfältige Untersuchung der vielen Elemente, die zur Krise beigetragen haben, können ihre Ursachen korrekt diagnostiziert und effektive Abhilfe geschaffen werden.
Während des Ad Limina Besuchs in Rom 2006 hat der Papst die irischen Bischöfe dazu aufgefordert, die „Wahrheit über das herauszufinden, was in der Vergangenheit geschehen ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, damit so etwas nie wieder vorkommen kann, sicherzustellen, dass die Prinzipien des Rechts voll respektiert werden und – vor allem – den Opfern und allen, die von diesen ungeheuerlichen Verbrechen betroffen sind, Heilung zu bringen.“ Seitdem hat der Papst selbst mehrere male Opfer getroffen, ihre Geschichten gehört, mit ihnen und für sie gebetet, und er ist bereit, das in Zukunft wieder zu tun. Im Februar 2010 hat er die irischen Bischöfe nach Rom gerufen, um mit ihnen die Maßnahmen zu diskutieren, die sie zur Lösung des Problems getroffen haben, unter besonderer Betrachtung der Verfahren und Ordnungen, die im Augenblick gelten, um die Sicherheit von Kindern in kirchlichen Einrichtungen zu gewährleisten und schnell und gerecht auf Anschuldigungen von Missbrauch zu reagieren. In seinem Hirtenbrief spricht er verschiedene Gruppen innerhalb der irischen katholischen Gemeinschaft im Licht der augenblicklichen Situation direkt an.
Sich zuerst an die Opfer wendend gibt er den schmerzlichen Verrat zu, den sie erleiden mussten, und er sagt ihnen, wie Leid ihm alles tut, was sie ertragen mussten. Er sieht, dass in vielen Fällen den Opfern niemand zuhören wollte, wenn sie den Mut gefunden hatten, über das zu sprechen, was geschehen ist. Er versteht, wie diejenigen, die in Heimen oder Internaten gelebt haben, das Gefühlt hatten, dass es kein Entkommen aus ihrem Leid gibt. Er erkennt an, wie schwer es für viele von ihnen sein muss, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen, und er bittet sie, die Hoffnung nicht aufzugeben. Jesus Christus, selbst Opfer ungerechten Leidens, versteht die Tiefe ihres Schmerzes und dessen andauernde Wirkung auf ihr Leben und ihre Beziehungen. Aber seine Wunden, verwandelt durch sein erlösendes Leiden, sind das Mittel, durch das die Kraft des Bösen gebrochen ist und wir zu neuem Leben und zur Hoffnung neu geboren sind. Der Papst bittet die Opfer, in der Kirche die Begegnung mit Jesus Christus zu suchen und dort Heilung und Versöhnung in der Wiederentdeckung der unendlichen Liebe zu finden, die Christus für jeden von ihnen hat.
In seinen Worten an die Priester und Ordensleute, die junge Menschen missbraucht haben, fordert der Papst sie auf, Rechenschaft für ihre begangenen Sünden abzulegen vor Gott und vor den zuständigen Gerichten. Sie haben das heilige Vertrauen verraten und Schande und Unehre auf ihre Mitbrüder gebracht. Großer Schaden wurde angerichtet, zuerst an den Opfern, dann aber auch an der Wahrnehmung des Priestertums und des Ordenslebens in Irland. Auch wenn er sie auffordert, sich den Forderungen der Justiz zu stellen, erinnert er sie, dass sie an Gottes Gnade nicht verzweifeln sollen, eine Gnade, die frei auch dem größten Sünder geschenkt wird, wenn er seine Handlungen bereut, Buße tut und demütig um Vergebung bittet.
Der Papst ermutigt Eltern, standhaft zu sein in der anspruchsvollen Aufgabe, Kinder groß zu ziehen, so dass sie sich geliebt und geschätzt wissen und einen gesunden Selbstwert entwickeln. Eltern haben die erste Verantwortung für die Erziehung von nachfolgenden Generationen in den moralischen Prinzipien, die wesentlich sind für eine zivilisierte Gesellschaft. Der Papst läd Kinder und junge Menschen ein, in der Kirche eine Möglichkeit für eine lebendige Begegnung mit Christus zu suchen und sich nicht vom angerichteten Übel einiger Priester und Ordensleute abschrecken zu lassen. Er hofft, dass die jüngere Generation zur Erneuerung der Kirche beiträgt. Er fordert ebenfalls Priester und Ordensleute auf, sich nicht entmutigen zu lassen, sondern sich neu ihren jeweiligen Aufgaben zu widmen, in Übereinstimmung mit ihren Oberen zu arbeiten um der Kirche in Irland neues Leben und Vitalität durch ihr lebendiges Zeugnis für die Erlösungstat des Herrn zu schenken.
An die irischen Bischöfe gewand nennt der Papst die schwerwiegenden Fehlurteile und den Mangel an Leitung vieler, indem sie sich in der Behandlung der Missbrauchsvorwürfe nicht korrekt an die kirchenrechtlichen Verfahren gehalten haben. Auch wenn es schwer war, das richtige Handeln in den komplexen Situationen zu erkennen, bleibt es eine Tatsache, dass schwere Fehler gemacht wurden, und im Ergebnis haben sie Glaubwürdigkeit verloren.
Der Papst fordert sie auf, ihre entschiedenen Anstrengungen zur Besserung vergangener Fehler fortzusetzen und mit den staatlichen Autoritäten zu kooperieren. Er ruft die Bischöfe auch dazu auf, sich erneut dem Streben nach Heiligkeit zu widmen und so selbst ein Beispiel zu geben, und auch dazu, die Priester und die Gläubigen zu ermutigen, ihren Teil am Leben und der Mission der Kirche beizutragen.
Schließlich schlägt der Papst einige konkrete Maßnahmen für die Erneuerung der Kirche in Irland vor. Er bittet alle, ihre Freitags-Buße für die Dauer eines Jahres der Wiedergutmachung der Sünden des Missbrauchs zu widmen. Er empfiehlt eine häufigere Inanspruchnahme des Sakraments der Versöhnung und der eucharistischen Anbetung. Er kündigt seine Absicht an, eine Apostolische Visitation bestimmter Bistümer, Seminarien und Religionsgemeinschaften unter Mitarbeit der römischen Kurie abzuhalten. Und schließlich schlägt er eine landesweite Mission für Bischöfe, Priester und Ordensleute in Irland vor. Da dies das Jahr des Priesters ist, stellt er den heiligen Jean-Marie Vianney als Vorbild und Fürsprecher für ein neu belebtes Priestertum in Irland vor. Nach seinem Dank an alle, die hart daran gearbeitet haben, entschieden mit dieser Frage umzugehen, schließt er mit einem Gebet für die Kirche Irlands für alle Gläubigen, um für die Gnade der Heilung und Erneuerung in dieser schwierigen Zeit zu beten.
Link: Der Text des Briefes im Wortlaut.
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20.03.2010 11:25:51
Klarstellungen von Erzbischof Kard. Schönborn
(kath.net) In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" hält Kardinal Christoph Schönborn weiter am Zölibat fest und weist Behauptungen auch aus innerkirchlichen Bereichen über angebliche Vernüpfungen zwischen den Zölibat und den Missbrauchsfällen zurück. "Alle Experten sagen uns, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Missbrauch und Zölibat gibt. Die meisten Missbrauchstäter sind offensichtlich verheiratete Männer." Zuletzt hatte der Salzburger Erzbischof Kothgasser mehrmals solche Behauptungen aufgestellt.
Forderungen von einigen Laiengruppen und außerkirchlichen Lobbygruppen nach Zulassung von verheirateten Männern als Seelsorger weist der Kardinal zurück. "Es gibt für die Kirche in Österreich keinen Sonderweg, keinen Weg an den Vorgaben der Weltkirche vorbei."
Zur Meldepflicht von Missbrauchsfällen, wie sie gerade in Deutschland eingeführt wird, bleibt Schönborn abwartend: "Da gibt es unter Juristen und sonstigen Fachleuten unterschiedliche Meinungen. Das muss noch weiter diskutiert werden." Entschädigungszahlungen für Opfer sollten "im Einzelfall" geklärt werden. "Normalerweise gehen wir davon aus, dass der Täter Kosten übernimmt."
Schönborn erklärt weiters im "profil"-Interview, dass das Kondomverbot auch in Afrika trotz AIDS-Verbreitung aufrecht bleiben solle. "Ich kann nur sagen, was mir afrikanische Bischöfe berichten:
Verteilungsaktionen von Kondomen bleiben wirkungslos, wenn man nicht bei den tiefen sozialen Ursachen der Pandemie ansetzt."
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20.03.2010 11:24:49
Jesus zeigt uns Gottes Barmherzigkeit
(stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium dieses Sonntags wird uns aufgezeigt, wie uns Gott Barmherzigkeit erweist. Das Handeln Jesu in der Begegnung mit der Ehebrecherin lässt uns die Güte des himmlischen Vaters offenbar werden. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist ja gerade gekommen, um die Sünder zu berufen, nicht die Gerechten!
In welcher Situation steht Jesus, als ihm die Pharisäer und Schriftgelehrten eine Frau gegenüber stellen, die auf frischer Tat beim Ehebruch ertappt worden war? Es gibt erstens den klaren Nachweis einer unrechtmäßigen Tat, eines wirklich schweren Vergehens. Ehebruch soll man nicht verharmlosen, denn ein solches Verhalten bedeutet den Bruch der Treue gegenüber dem rechtmäßigen Partner und ist auch verbunden mit einer schwerwiegenden Störung im Gottesverhältnis der betreffenden Person. Andererseits zeigen die Gegner Jesu ihm klar auf, was diese Frau nach jüdischem Gesetz erwartet: Mose habe die Steinigung befohlen! Wie soll und wird sich Jesus jetzt verhalten?
Sagt er, die Frau soll gesteinigt werden, dann zeigt er, dass er genau so hartherzig ist wie seine Gegner. Sagt er, sie soll es nicht, erweckt er den Anschein, als würde er den Ehebruch verharmlosen und die Unauflöslichkeit der Ehe, die er ja selbst so entschieden predigt, in Frage stellen. Was also tun?
Die Antwort Jesu erfolgt nicht sofort. Er selbst weiß, was er sagen wird. Doch er gibt seinen Gegnern Zeit, etwas nachzudenken und ihre überhitzten Emotionen zu beruhigen. So schreibt er etwas in den Sand. Dann aber, als sie hartnäckig weiterfragten, „richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.“
Diese Worte sind entwaffnend. Jesus stellt nicht in Frage, dass die Frau gesündigt hat und sie Schlimmes getan hat. Doch er spricht den Menschen das Recht hat, über sie zu richten. Denn wir alle sind Sünder, und wir haben als vermeintlich Gerechte nicht das Recht, auf andere Steine zu werfen.
- Lesen Sie die Predigt zum 5. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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18.03.2010 20:17:16
Pastoralbrief des Papstes für Samstag angekündigt
(zenit.org) Am kommenden Samstag, 20. März, wird um 12:00 Uhr der „Pastoralbrief des Heiligen Vaters Benedikt XVI an die Katholiken Irlands" veröffentlicht werden. Dies gab das vatikanische Presseamt heute bekannt. Der Text des Briefes wird auf Italienisch und Englisch mit einer Zusammenfassung in beiden Sprachen zur Verfügung stehen.
Der Direktor des vatikanischen Presseamtes, P. Federico Lombardi SJ, wird das Dokument im Rahmen eines Briefings um 11:00 den Journalisten vorstellen. Bereist gestern hatte Papst Benedikt XVI. während der Generalaudienz in seinem Gruß in englischer Sprache angekündigt, dass er das Schreiben am Fest des heiligen Josefs unterzeichnen werde:„Als ein Zeichen meiner tiefen Besorgnis habe ich einen Pastoralbrief geschrieben, der sich mit dieser schmerzvollen Situation befasst. Ich werde ihn am Hochfest des heiligen Josefs, des Beschützers der Heiligen Familie und Patrons der universalen Kirche, unterschreiben und bald danach übersenden. Ich bitte euch alle, ihn selbst und mit offenem Herzen und in einem Geist des Glaubens zu lesen. Meine Hoffnung ist, dass er im Prozess der Reue, der Heilung und der Erneuerung helfen wird."
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18.03.2010 20:15:09
Online-Erklärung "JA! zur Kirche"
(news.stjosef.at) Das private katholische Nachrichtenportal kath.net (Wurmstraße 12, 4020 Linz) hat mit technischer Assistenz von dip3 eine Online-Erklärung „JA! zur Kirche“ gestartet. Alle katholischen Christen sind eingeladen, diese zu unterzeichnen. Die Unterzeichner wehren sich „gegen die Pauschalangriffe auf die römisch-katholische Kirche durch einige Medien und Interessengruppen im Zusammenhang mit der berechtigten und wichtigen Aufklärung rund um sexuellen Kindesmissbrauch, der von Mitgliedern der Kirche verursacht wurde.“
Die bis Ende Mai 2010 eingetragenen Unterschriften werden voraussichtlich im Juni Papst Benedikt persönlich überreicht. Daher möchten die Unterzeichner dem Heiligen Vater ihre Verbundenheit und Solidarität ausdrücken. Wörtlich heißt es: „Wir bekennen uns uneingeschränkt zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche und möchten mit unserer Unterschrift bezeugen, dass wir die Kirche trotz aller menschlichen Schwächen uneingeschränkt lieben und wir die kirchliche Lehre als große Bereicherung für unser Leben sehen. Wir sind Menschen guten Willens, engagierte katholische Frauen und Männer, Laien, Ordensleute und Priester. Durch unsere Unterschrift erklären wir ausdrücklich unsere Solidarität mit Eurer Heiligkeit und versprechen, dass wir gerade in dieser schweren Zeit für Sie beten werden.“ – Link: http://www.ja-zur-kirche.net
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16.03.2010 20:23:50
Newman-Seligsprechung am 19. September 2010
(kath.net) Papst Benedikt XVI. wird vom 16. bis zum 19. September England und Schottland besuchen. Dies teilte ein Mitarbeiter des Oratoriums des Hl. Philipp Neri am Dienstag gegenüber kath.net mit. Der Höhepunkt der Reise wird am 19. September mit der Seligsprechung von Kardinal John Henry Newman in Coventry sein. Vorher wird der Papst Schottland besuchen und in Glasgow eine Hl. Messe feiern. In London wird er unter anderem eine Rede an der Westminster Hall halten. Das ist die selbe Stelle, an der der Märtyrer Thomas Morus (1478-1535) zum Tode verurteilt wurde, weil er sich der Abspaltung der englischen Kirche von Rom und der Gründung einer Staatskirche unter König Heinrich VIII. widersetzte.
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16.03.2010 20:21:55
Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
(presse.kirche.at) Wie kann man seine Berufung erkennen? Wie verstehen, was Gott von einem will? Das waren die Themen, welche Bischof Küng bei einer Katechese anlässlich einer Wallfahrt nach Maria Taferl zum diözesanen Weltjugendtag am 13. März ansprach. Trotz eisigen Schneegestöbers waren mehr als 50 Jugendliche in einer Sternwallfahrt ins Pfarrheim der Wallfahrtsbasilika gekommen.
„Ich bin überzeugt: Jesus geht auch durch die Straßen unserer Zeit und spricht den einen oder die andere an“, sagte Bischof Küng zum Motto des diesjährigen Weltjugendtages „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ (Mk 10,17) Jeder sei im Alltag immer eingeladen, den Herrn wie der junge Mann des Evangeliums zu fragen: „Was fehlt mir noch?“ Dann sei es allerdings nötig, „still zu werden und die Ohrwaschln des Herzens zu öffnen“.
Hilfreich sei es zudem, sich auf dem Weg zur Gewissheit einige kleine Dinge vorzunehmen, bei denen man vorankommen wolle, denn: „Wer so versucht, im Kleinen treu zu sein, der wird früher oder später wissen, was sein Weg ist.“ Am Ende stehe man schließlich auf dem vorgesehenen Platz, „in meinem Fall in St. Pölten – oder Maria Taferl“.
Im Frageteil brachte der Bischof die Jugendlichen mit der spannenden Geschichte seiner eigenen Berufungsgeschichte immer wieder zum Lachen. Anschließend an die Katechese konnten sich die jungen Pilger bei Gulaschsuppe stärken, bevor sie mit einem Rosenkranz, einer Jugendmesse und einer Nachtanbetung die Wallfahrt ausklingen ließen.
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15.03.2010 20:11:53
Anmerkungen zur Psychologie des Zölibats
(kath.net/news.stjosef.at) Der Psychiater Manfred Lütz hielt beim Theologischen Studientag zum Priesterjahr in Rom einen vielbeachteten Vortrag über den Zölibat des Priesters aus psychologischer Sicht. Seine Ausgangsthese: "Der Zölibat ist die ständige gelebte Botschaft, dass das Diesseits mit seinen Freuden und Leiden nicht alles ist. Es gibt Menschen, die so etwas wütend macht." Gegenüber populärer Zölibatskritik meint Lütz: "Menschliche Sexualität funktioniert eben nicht wie ein Dampfdruckkessel, bei dem einfach mithilfe einer Frau sexueller Dampf abgelassen werden kann. Solche unreifen und menschenverachtenden Missverständnisse der Sexualität, die die Frau nur noch als Objekt der eigenen Triebbefriedigung zu sehen vermögen, verletzen die Würde der Frau und ihre sexuelle Selbstbestimmung , aber sie spielen bei der Zölibatskritik eine große Rolle. Erwachsene Sexualität ist nie bloß urwüchsig 'natürlich'. Die Natur des Menschen ist immer schon human kultiviert. In einer reifen Ehe achten die Partner auch auf die Bedürfnisse des andern. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum zeitweilig oder dauerhaft auch in einer Ehe das Ausleben genitaler Sexualität nicht möglich ist, sei es eine zeitweilige Erkrankung, sei es eine dauerhafte Behinderung. So gilt in diesem Sinne: Wer nicht auf Sexualität verzichten kann, ist nicht ehefähig. Doch eine wirklich tiefe Partnerschaft wird dadurch nicht zerstört, sondern bisweilen sogar bereichert. Unnatürlich wird das Zölibatsleben nur dann, wenn das Alleinsein zum abgeschlossenen Egoismus wird oder zur narzisstischen Selbstinszenierung." - Lesen Sie das interessante Referat im deutschen Wortlaut auf kath.net!
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15.03.2010 20:04:42
Bischof Küng ermutigt Priesteramtskandidaten
(presse.kirche.at) „Eine Krise des Zölibats und des Priestertums ist immer eine spirituelle Krise“, betonte Bischof Klaus Küng bei einer Wallfahrt mit Priesterseminaristen am Sonntagberg. Wenn der Kontakt zu Gott zu wenig gepflegt werde, seien Mutlosigkeit und Resignation sowie die Suche nach Kompensation die Folge. Bischof Küng feierte einen Gottesdienst zum „Jahr des Priesters“ gemeinsam mit Regens P. Pirmin Holzschuh und 23 Seminaristen des überdiözesanen Priesterseminars „Leopoldinum“ in Heiligenkreuz, dessen Schirmherr er ist.
Die Herausforderungen in einer säkularisierten Gesellschaft seien groß, so Küng, doch sei die Sicht des Glaubens immer eine optimistische: „Auch wenn der Wind rau ist, der uns in dieser Zeit entgegen bläst, wissen wir um unsere Sendung: Den Menschen das Heil zu bringen, die es ganz dringend notwendig haben.“ Auch wenn sich jetzt viele Menschen von der Kirche zurückziehen, brauche die Gesellschaft dringend Priester, „die mit Gott verbunden sind“, wie Küng betonte, „damit das Licht in unseren Kirchen, Häusern und Familien nicht verlischt.“
Auch die Krise des Bußsakramentes unter den Gläubigen sei eine Folge davon, dass „die Priester selbst es zu wenig pflegen“, so Küng. Die Pflege der Beichte habe mit der Treue zu Gott zu tun. Das Beispiel des heiligen Pfarrers von Ars zeige auf, „wie man auch in schwierigster Zeit als Priester treu sein kann“, erklärte der Bischof. Von seiner eigenen Nichtigkeit überzeugt, habe Jean Vianney umso mehr Gott gesucht und habe immer wieder auf seine Gegenwart in der Eucharistie hingewiesen. „Durch Jesus Christus den Umgang mit dem Vater zu suchen, ist die Devise des Priesters“, hob Küng hervor.
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14.03.2010 14:44:57
Gott schenkt Versöhnung
(radiovatikan.de) Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz hat Papst Benedikt das Gleichnis vom Verlorenen Sohn in den Mittelpunkt seiner Ansprache gestellt. Dieses Evangelium könne als ein Bild vom geistlichen Wachsen des Menschen verstanden werden:
„Gott ist treu und liebt den Menschen, selbst wenn dieser sich von ihm entfernt und sich dadurch selber fremd wird. In Jesus Christus schenkt Gott der Welt die Versöhnung, damit eine neue Schöpfung werde. Wir alle brauchen diese Versöhnung. Und wenn wir dieses große Geschenk annehmen, können auch wir die Botschaft der Treue und Liebe Gottes, der uns allen wie ein barmherziger Vater entgegenkommt, weiter tragen. Von Herzen wünsche ich euch einen gesegneten vierten Fastensonntag.“
Die Fastenzeit lade dazu ein, in der Reue über die Sünden zu wachsen und Gottes Barmherzigkeit neu zu erfahren. Die Vergebung Gottes sei „größer als unser Elend, aber auch größer als unsere Gerechtigkeit“. Der Papst äußerte sich nicht zur aktuellen Missbrauchsdebatte, worüber zuvor in zahlreichen Medienberichten spekuliert worden war.
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14.03.2010 14:44:06
Sexueller Missbrauch und die Antwort der Kirche
(kathpress.at) Die Vatikanzeitung "Osservatore Romano" setzt sich gegen Angriffe auf die katholische Kirche und ihre Leitung zur Wehr. Es werde "mit Verbissenheit" versucht, Missbrauchsfälle als besonders häufig in der Kirche darzustellen. Dabei sei sie diejenige Institution, die am klarsten gegen sexuellen Missbrauch von Minderjährigen vorgehe, heißt es in einem Gastkommentar auf der Titelseite der Sonntagsausgabe.
Das negative Image im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen sei "übertrieben", schrieb der Autor Giuseppe Versaldi, Mitglied des vatikanischen Obersten Gerichtshofs der Signatur und Bischof im italienischen Alexandria. Es sei "paradox, die Kirche so darstellen zu wollen, als sei sie verantwortlich für den Missbrauch Minderjähriger". Papst Benedikt XVI. führe einen "offenen und entschlossenen Kampf" gegen die Vergehen durch Geistliche. Versaldi wies als falsch zurück, dass der Papst sich mehr um die Theologie als um die Kirchenleitung kümmere. Dies sei ein "Klischee, das manche leider auch innerhalb der katholischen Hierarchie glaubhaft machen wollen".
Versaldi, ehemaliger Professor für Kirchenrecht und Psychologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, verwarf die These, der Zölibat sei eine Ursache für Pädophilie: "Es ist erwiesen, dass keinerlei Kausalzusammenhang besteht." Sexueller Missbrauch sei bei Nichtklerikern und Verheirateten verbreiteter als bei ehelos lebenden Geistlichen. Priester, die pädophile Vergehen begangen hätten, hätten auch zuvor Probleme mit ihrer Ehelosigkeit gehabt.
Jeder einzelne Missbrauch durch einen Priester sei inakzeptabel, betonte der Bischof. "Zu Recht will die Kirche keinerlei Unsicherheit hinsichtlich der Verurteilung des Verbrechens tolerieren", schrieb Versaldi. Dazu gehöre auch die Entfernung aus dem Dienst für denjenigen, der sich "mit einer solchen Schande befleckt" habe, sowie eine "gerechte Entschädigung für die Opfer".
Lesen Sie auch das Interview mit Msgr. Charles J. Scicluna, dem „Anwalt der Gerechtigkeit" der Kongregation für die Glaubenslehre!
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13.03.2010 16:14:58
Besinnung auf das Wesen des Priestertums
(zenit.org) Ein Priester braucht nicht dem Mainstream zu folgen, er sollte auch nicht primär ein Sozialarbeiter sein. Es gäbe ein Bedürfnis nach Priestern, die in Treue ihren Zölibat lebten und vor der Welt Zeugnis für die Gegenwart Gottes ablegten, so Papst Benedikt XVI. in seiner eindringlichen Ansprache vor über 700 Teilnehmer des theologischen Kongresses zum Priesterjahr. Priester sollten Propheten sein, die Zeugen der Treue Christi zur Menschheit seien und durch die Kirche und ihr Amtspriestertum, das eigene Priestertum in der völligen Einheit mit Christus und der Kirche lebten. „In einem Kontext der verbreiteten Säkularisierung, der fortschreitend Gott aus der öffentlichen Sphäre und tendenziell auch aus dem gemeinsam geteilten sozialen Bewusstsein ausschließt, scheint der Priester oft der Allgemeinheit als ‚fremd' , dies gerade aufgrund der grundlegendsten Aspekte seines Amtes."
Für Benedikt XVI. ist es wichtig, gefährliche Reduktionismen zu überwinden, die in den letzten Jahrzehnten den Priester fast als „Sozialarbeiter" präsentiert hätten. Dies habe die Gefahr mit sich gebracht, „das Priestertum Christi" zu verraten, erklärte er den Teilnehmern der Tagung : „Treue Christi, Treue des Priesters". In seinem Grußwort bezeugte der Präfekt der Kongregation für den Klerus dem Papst gegenüber seine „volle Solidarität, Gemeinschaft und Unterstützung im Gebet", dies in Zeiten, „die nicht leicht und oft von Leiden für die Kirche erfüllt sind".
Demgegenüber „muss auch in unseren Tagen der Wert des heiligen Zölibats bekräftigt werden". Der Zölibat ist für den Papst eine „echte Prophezeiung des Reiches", „Ausdruck der Selbstschenkung an Gott und den Anderen". In seiner leidenschaftlichen Ansprache betonte Benedikt XVI. , dass die Besonderheit des geweihten Dienstes klar zum Vorschein kommen müsse, um nicht den Versuchungen zu erliegen, es auf die herrschenden kulturellen Kategorien zu reduzieren. „Wie sich die Hermeneutik der Kontinuität als immer dringlicher erweist, um auf angemessene Weise die Texte des II. Vatikanischen Konzils zu verstehen, so scheint in Analogie hierzu die Notwendigkeit einer Hermeneutik gegeben zu sein, die wir als ‚Hermeneutik der priesterlichen Kontinuität' bezeichnen könnten."
„Der Priester gehört nicht mehr sich selbst", so der Papst. Er sei „Eigentum Gottes", was vor allen durch ein klares Zeugnis deutlich werden müsse. Der Priester müsse alle Sorge darauf verwenden, sich der vorherrschenden Mentalität zu entziehen, die dazu tendiere, den Wert des Priesters nicht mit seinem Sein, sondern mit seiner Funktion zu verbinden. Auf diese Weise werde das Werk Gottes verkannt, „das in die Tiefe der Person des Priesters einschneidet und ihn sich auf endgültige Weise gleich gestaltet". Die Berufung des Priesters sei eine äußerst hohe Berufung, die auch für jene, die sie empfangen haben, ein großes Geheimnis bleibe. „Unsere Grenzen und unsere Schwächen müssen uns dazu veranlassen, mit tiefem Glauben dieses kostbare Geschenk zu leben und zu behüten, mit dem Christus uns sich gleichgestaltet hat, indem er uns an seiner Heil bringenden Sendung Anteil nehmen lässt."
Abschließend betonte Benedikt XVI. die Notwendigkeit eines „kompromisslosen prophetischen Lebens", durch das das Kommen des Reiches Gottes bereits jetzt und das Wachsen des Volkes Gottes im Glauben begünstigt werde. „Meine lieben Priester, die Männer und Frauen unserer Zeit wollen von uns nur, dass wir bis ins Letzte Priester sind, nichts anderes." Die Laiengläubigen könnten in vielen anderen Menschen das finden, was sich auf menschlicher Ebene brauchen. „Nur aber im Priester werden sie jenes Wort Gottes, das stets auf seinen Lippen sein muss, die Barmherzigkeit des Vaters, die sich in Fülle im Sakrament der Versöhnung schenkt und das Brot des neuen Lebens finden".
Zum Theologischen Studientag „Treue Christi, Treue des Priesters" waren hauptsächlich jene Bischöfe eingeladen, welche den Kommissionen für den Klerus vorstehen, alle Bischöfe, insofern als ihnen die besondere Sorge um ihre Priester anheim gelegt ist, die Generaloberen der Institute und klerikalen Vereinigungen, die Ausbilder des Klerus sowie die Priester selbst, insofern als sie Erst- und Hauptverantwortliche ihrer eigenen ständigen Ausbildung sind. Die Vorträge der Tagung stehen auf dem Site der Kongregation für den Klerus zum Priesterjahr zur Verfügung: http://www.annussacerdotalis.org
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13.03.2010 16:11:23
Durch Jesus Christus mit Gott versöhnt
(stjosef.at/predigten; JSp) Wir erleben immer wieder eine friedlose Welt: Wir hören von Kriegen und Gewalttaten, aber auch von Streit, Gewalt und anderen schlimmen Dingen im Alltag, sei es in den Familien, sei es außerhalb. Von daher wird uns klar, dass wir alle insgesamt und jeder einzelne der Versöhnung mit Gott und untereinander bedürfen. Wie aber kann der Mensch diese Versöhnung finden? Aus eigener Kraft erreicht er sie nicht. Zu groß ist der Abstand zu Gott – er ist unendlich -, als dass ihn der Mensch überwinden könnte. Die frohe Botschaft, die uns sowohl die Lesungen als auch das Evangelium verkünden, lautet: Gott selbst hat uns mit sich versöhnt. Er hat uns seinen Sohn gesandt, Jesus Christus, damit er als Mensch einer von uns würde und an seinem Fleisch die Sünde der Welt verurteilt und damit unsere Schuld von uns nimmt. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag C in vollem Wortlaut!
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09.03.2010 20:01:51
Msgr. Kurt Knotzinger verstorben
(stephanscom.at) Der ehemalige Pfarrer und Religionsprofessor am Knabenseminar in Sachsenbrunn, Kurt Knotzinger, ist am 3. Fastensonntag im Carolusheim verstorben. Der Priester war für seine Herzlichkeit bekannt. Als Musiker komponierte er auch Gesänge zur Messfeier.
Nach langer, geduldig ertragener Krankheit ist Kurt Knotzinger im 83. Lebensjahr am 3. Sonntag der Fastenzeit, 7. März 2010, verstorben. Knotzinger wurde am 31. Jänner 1928 in Wien geboren. Am 29. Juni 1953 wurde er im Dom zu St. Stephan von Kardinal Theodor Innitzer zum Priester geweiht.
Im Jahr 1961 promovierte Kurt Knotzinger zum Doktor der Theologie. Das Thema seiner Dissertation war "Ein Beitrag zur aszetisch-mystischen Deutung des Hohenliedes unter besonderer Berücksichtigung seiner Erklärung durch Bernhard von Clairvaux". Auch wurde der verdiente Priester ausgezeichnet: Kardinal Franz König ernannte ihn am 27. Mai 1969 zum Geistlichen Rat und 19. November 1976 erhielt er den Titel Monsignore - Kaplan Seiner Heiligkeit.
Lange Jahre begleitete er als Priester und Seelsorger die ihm anvertrauten Gemeinden. Besonders beliebt war der Pfarrer bei den Kindern und Jugendlichen, denen er auf Augenhöhe und in großer Herzlichkeit begegnete. So überraschte er die Gemeinde, als er zur Krippenandacht am Nachmittag des 24. Dezember einmal mit seiner Ziehharmonika in der Kirche erschien und mit den Kindern Weihnachtslieder sang. Beliebt waren auch seine Kompositionen zur Messfeier, besonders seine kindgerechten Lieder.
Seine erste Kaplansstelle war von 1953 bis 1957 in der Pfarre Gerasdorf bei Wien, wo er auch Lokalprovisor und Pfarrer bis 1965 war. Gleichzeitig war er bereits Religionsprofessor. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung 1987 war er Spiritual am Knabenseminar in Sachsenbrunn. Bis 1987 war Knotzinger auch Mitglied im Pastoralen Vikariatsrat Unter dem Wienerwald. Nach seiner Pensionierung als Lehrer übernahm Kurt Knotzinger zunächst als Moderator und dann als Pfarrer die Pfarre "An der Muttergotteskirche", die er von 1987 bis 1998 leitete. In den Jahren 1987 bis 1996 hatte er auch das Amt als Präsident des Marianischen Lourdeskomitees inne.
In den letzten Lebensjahren war er sehr krank und wohnte zunächst bei den Barmherzigen Brüdern, wo er im Wohnheim als Seelsorger tätig war und regelmäßig Gottesdienste feierte. Lange Zeit besuchte er auch die Schwesterngemeinschaft der "Töchter der göttlichen Liebe", wo er immer wieder in der Kapelle des Schulhauses in der Marienanstalt in der Fasangasse 4 den Gottesdienst feierte. Zuletzt übersiedelte er ins Carolusheim in der Pfarre Weinhaus. Dort verstarb er am Sonntag.
Das Begräbnis von Monsignore Kurt Knotzinger wird am 23. März 2010 um 14.00 Uhr in der Karl-Lueger-Kirche am Wiener Zentralfriedhof gefeiert. Nach dem Gottesdienst wird der Leichnam des Verstorbenen in der Priestergrabstätte der Erzdiözese Wien am Zentralfriedhof beigesetzt.
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09.03.2010 19:58:05
Vatikanische Erklärung zum Thema Missbrauch
ZENIT.org dokumentiert die Erklärung, die heute von Direktor des Presseamtes des Heiligen Stuhls P. Federico Lombardi S.J. über Fälle des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in kirchlichen Institutionen publiziert worden ist:
"Seit einigen Monaten hat die sehr ernste Frage des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in Einrichtungen, die von kirchlichen Einrichtungen getragen werden und durch Menschen mit verantwortungsvollen Positionen in der Kirche, insbesondere Priester die Kirche und Gesellschaft in Irland erschüttert. Der Heilige Vater hat vor kurzem seine eigene Sorge darüber zum Ausdruck und dies vor allem durch zwei Begegnungen gezeigt: Die erste mit hochrangigen Mitgliedern des Episkopats, dann mit allen Ordinarien. Er bereitet ebenfallls die Veröffentlichung eines Schreibens über dies Thema vor, das der irischen Kirche gilt.Aber in den letzten Wochen hat die Debatte über sexuellen Missbrauch von Minderjährigen auch die Kirche in einigen mitteleuropäischen Ländern (Deutschland, Österreich und Holland) erfasst. Und es ist gerade diese Entwicklung, die wir kurz kommentieren wollen.
Die wichtigsten betroffenen kirchlichen Institutionen - die deutsche Jesuitenprovinz (die erste, die durch den Fall des Canisius-Kolleg in Berlin betroffenen wurde), die deutsche Bischofskonferenz, die österreichischen Bischofskonferenz und die niederländische Bischofskonferenz haben schnell und entschlossen auf die Problematik reagiert.
Sie haben einen Willen zur Transparenz bewiesen und in gewisser Weise die Problematik sogar befördert, indem sie die Missbrauchsopfer aufgefordert haben, ihr Schweigen zu brechen, auch wenn die Fälle viele Jahre zurückliegen.
Auf diese Weise haben sind sie das Thema ‚auf der richtigen Schiene' angegangen, weil der richtige Ausgangspunkt in der Anerkennung dessen, was geschehen ist besteht und es um die Sorge für die Opfer und die Folgen der gegen sie begangenen Handlungen besteht. Außerdem haben sie erneut die vorhandenen ‚Richtlinien' untersucht und neue operative Leitlinien geplant, in denen es auch darum geht, eine Präventionsstrategie zu erabeiten, so dass alles Mögliche getan wird, um sicherzustellen, dass ähnliche Fälle sich in Zukunft nicht wiederholen werden.
Diese Ereignisse drängen die Kirche, angemessene Antworten zu finden, die in einem breit angelegten Zusammenhang gestellt werden sollten, was den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch in der Gesellschaft als Ganze betrifft. Gewiss sind die begangenen Fehler in kirchlichen Institutionen und Kirche besonders verwerflich, weil es um die erzieherischen und moralischen Verantwortung der Kirche geht, aber alle objektiv und gut informierte Leute wissen, dass die Fragestellung viel breiter ist. Die Anschuldigungen jetzt allein auf die Kirche zu konzentrieren, führt dazu, die Sicht zu verfälschen.
Beispielsweise zeigten die jüngsten Daten der zuständigen Behörden in Österreich, dass es in einem gewissen Zeitraum gegenüber 17 nachgewiesene Fälle in kirchlichen Einrichtungen mehr als 510 in anderer Umgebung gegeben hat."
"In Deutschland werden heute zu Recht Initiativen vorgeschlagen, die durch das Ministerium für Familie gefördert werden, sich an einem ‚runden Tisch' zu treffen, an dem verschiedene Organisationen aus dem Bereich Bildungs und Soziales zusammengerufen werden, um die Frage aus einem angemessenen und umfassenden Blickwinkel zu betrachten. Die Kirche ist natürlich bereit, sich daran zu beteiligen und sich zu engagieren und vielleicht kann ihre eigene schmerzliche Erfahrung auch einen nützlichen Beitrag für die anderen leisten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ja erst kürzlich die seriöse und konstruktive Haltung der deutschen Kirche gewürdigt.
"Hieraus folgt, dass auch wenn die Schwere der Probleme der Kirche nicht geleugnet werden kann, wir doch alles unternehmen müssen, um sicherzustellen, dass es am Ende als ein positives Ergebnis zu einem besseren Schutz der Kinder und Jugendlichen in Kirche und Gesellschaft, und zur Reinigung der Kirche selbst kommt".
"Um diesen Hinweis zu ergänzen, ist es auch wichtig noch einmal daran zu erinnern, dass die Kirche als Teil der Zivilgesellschaft existiert und sie auch ihre eigene Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt, aber sie hat auch ihre eigene spezifische Rechtsprechung, das „Kirchenrecht", das ihre geistliche und sakramentale Natur widerspiegelt. Dadurch gibt es Justiz- und Strafverfahren, die anders sind (sie enthalten keine Bestimmungen über finanzielle Sanktionen oder Freiheitsentzug, aber Sanktionen in der Ausübung des Dienstes und Entpflichtungen was die Rechte im kirchlichen Bereich, etc. angehen). Im Anwendungsbereich des kanonischen Rechts ist das Verbrechen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen stets als eine der schwerwiegendsten vom allem berücksichtigt worde, und kanonischen Normen haben dies immer wieder bestätigt, insbesondere der 2001 veröffentlichte Brief "De Delictis Gravioribus ", der zu Unrecht als Ursache für eine angebliche Kultur des Schweigens verantwortlich gemacht worden ist.
Wer sie kennt und ihren Inhalt versteht, der weiß das sie ein Signal für die Bischöfe waren, sie auf die Schwere des Phänomens hinzuweisen und ihnen Impulse für die Ausarbeitung eigener Regeln zu geben".
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07.03.2010 16:09:57
Papst warnt vor leichtfertigem Urteil in Bezug auf Strafe Gottes
(news.stjosef.at) Vor leichtfertigem Urteilen in Bezug auf den Zusammenhang von Schuld und Strafe hat der Papst im Zusammenhang des Evangeliums des 3. Fastensonntags C gewarnt. Wörtlich sagte Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache beim Angelus am 7. März 2010: „Gegenüber der leichten Schlussfolgerung, das Übel als Wirkung der göttlichen Bestrafung anzusehen, verkündet Jesus die Unschuld Gottes, der gut ist und das Böse nicht wollen kann, und dass man sich davor hüten soll zu denken, dass die Übel die unmittelbare Auswirkung persönlicher Sünden jener sind, die sie erleiden.“ Es gehe vielmehr darum, mit Gottes Hilfe das eigene Leben zum Guten hin zu verändern.
(kathpress.at) In seinem Gruß an französische Pilger erinnerte Benedikt XVI. an die Opfer des Sturms "Xynthia". Gerade in der Fastenzeit sollten die Gläubigen ihre Hoffnungen und Trauer vor Gott bringen und ihn um seine Nähe bitten, so der Papst. Durch das Orkantief waren vor einer Woche nach offiziellen Angaben in Frankreich 53 Menschen ums Leben gekommen, 79 wurden verletzt. Auf Deutsch mahnte der Papst zur Umkehr in der Fastenzeit. Dabei verwies er auf die biblische Parabel vom unfruchtbaren Feigenbaum. "Der erste Gedanke wäre, ihn umzuhauen und zu Kleinholz zu machen"; Gott schenke jedoch eine Chance zur Besserung, sagte Benedikt XVI.
Einen besonderen Gruß richtete er an das deutschsprachige Priesterseminar Collegium Germanicum et Hungaricum, dessen Mitglieder die traditionelle Siebenkirchenwallfahrt in Rom absolviert hatten. – Link: Die Worte des Papstes im Original.
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05.03.2010 20:45:18
"Liebe und Verantwortung" in 2. Auflage 2010 verfügbar
(news.stjosef.at) Das große ethische Werk „Liebe und Verantwortung“ von Karol Wojtyła – erstmals erschienen vor genau 50 Jahren! – ist in der zweiten, neu durchgesehen Auflage (Kleinhain 2010) ab sofort im Verlag St. Josef verfügbar. Karol Wojtyła ging es darum, auf philosophische Weise die Lebenserfahrung der Menschen darzustellen und zu analysieren, um daraus die richtigen Schlussfolgerungen für das menschliche Verhalten in Ehe und Familie abzuleiten. Die Lehre der Kirche wird dabei vorausgesetzt, so wie sie in der Heiligen Schrift und in der apostolischen Tradition enthalten ist. Zugleich geht es aber um eine tiefere Begründung dieser Lehre, um zu zeigen, dass Gottes Weisungen für den Menschen eine wirkliche Hilfe sind, ein Weg zum Glück und zum ewigen Heil. So schreibt Karol Wojtyła:
„Das vorliegende Buch entstand vor allem aus der Notwendigkeit, die Normen der katholischen Sexualmoral auf eine feste Grundlage zu stellen: auf eine Basis, die so endgültig wie möglich ist und die sich auf die elementarsten und unumstrittensten sittlichen Wahrheiten und die grundlegendsten Werte und Güter stützt. Ein solches Gut ist die Person, und die sittliche Wahrheit, die am engsten mit der Welt der Personen verbunden ist, ist das ‚Gebot der Liebe’, denn die Liebe ist ein Gut, das der Welt der Personen zu Eigen ist. Und daher steht der grundlegendste Weg, die Sexualethik in den Blick zu nehmen, im Zusammenhang von ‚Liebe und Verantwortung’; aus diesem Grund trägt das ganze Buch diesen Titel.“
Im letzten geht es im Werk „Liebe und Verantwortung“ also um nichts anderes als um das Aufzeigen dessen, wie sehr das Gebot Gottes: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ der menschlichen Berufung entspricht, gerade auch im Bereich von Ehe und Familie. Dabei ist es Karol Wojtyła klar bewusst, dass nicht alles, was man landläufig als „Liebe“ bezeichnet, diesen Namen auch wirklich verdient. Er möchte aufzeigen, dass jeder Mensch sich selbst und auch seinen Nächsten als Person achten muss. Dies schließt jede Instrumentalisierung aus: Denn diese macht den Menschen zu einem bloßen Mittel; so wird die menschliche Person entwürdigt und als bloßes Objekt, als Gegenstand angesehen. In einer Liebe, welche diesen Namen wirklich verdient, geht es aber um eine personale Begegnung und Gemeinschaft. Diese bejaht den anderen um seiner selbst willen.
Die eheliche Liebe ist hingeordnet auf eine „Gemeinschaft von Personen“ (communio personarum). Dabei geht es um Wohlgefallen, Begehren, Wohlwollen, Gegenseitigkeit, Sympathie und Freundschaft sowie um eine Integration all dessen in der gegenseitigen Hingabe der Personen in einer wahrhaft „bräutlichen Liebe“. All dies wird im Werk „Liebe und Verantwortung“ einer umfassenden Analyse unterzogen. Das Hauptanliegen ist es also, die personalistische Dimension der ehelichen Liebe klar herauszustellen und von ihr her alles Übrige zu begründen.
Bibliografische Angabe: Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie. Auf der Grundlage des polnischen Textes neu übersetzt und herausgegeben von Josef Spindelböck, gebunden, 420 Seiten, Verlag St. Josef, 2. Auflage 2010, EUR 15,80, ISBN 978-3-901853-14-2, Bestellung: http://verlag.stjosef.at (Verlag St. Josef, 3107 Kleinhain 6, Tel. +43 2742 360088, Mail: verlag@stjosef.at )
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05.03.2010 20:36:46
Wir alle bedürfen der Umkehr
(stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium spricht Jesus von der Notwendigkeit der Umkehr zu Gott. Wie vorschnell sind doch unsere menschlichen Urteile, wie leicht verurteilen wir andere! Und dabei vergessen wir, dass in unserem eigenen Herzen vieles nicht in Ordnung ist. Jesus ruft seine Zuhörer dazu auf, dass sie sich selbst als Sünder begreifen, denn dann können sie auch das göttliche Erbarmen empfangen. Wer hingegen in Selbstgerechtigkeit auf andere herabschaut, wird vielleicht in dieser Fehlhaltung sterben. Und genau dies soll nicht eintreten; deshalb die mahnenden und warnenden Worte Jesu! - Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag im Wortlaut!
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05.03.2010 09:13:08
Weitere Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch
(kathpress.at) Österreichs Bischöfe wollen mit zusätzlichen Maßnahmen einen noch wirksameren Umgang der kirchlichen Verantwortungsträger mit Fällen von sexuellem Missbrauch sicherstellen. Bei ihrer Frühlingsvollversammlung in St. Pölten wurde von der Bischofskonferenz daher eine österreichweite innerkirchliche Regelung in Auftrag gegeben, wird in einer am Freitag veröffentlichten Presseerklärung mitgeteilt.
Als verbindliche Verhaltensregel bei Missbrauchsfällen halten die Bischöfe fest: "Entscheidend ist der klare und konsequente Umgang der kirchlichen Verantwortungsträger mit konkreten Verdachtsfällen und Vorwürfen. Die Sorge um die Opfer muss an erster Stelle stehen.
Entsprechende Konsequenzen für die Täter sind zu ziehen." Die Bischöfe haben die Erarbeitung von österreichweit gültigen detaillierten Standards dazu in Auftrag gegeben.
Basis für die österreichweite Regelung sollen bereits bestehende Richtlinien sein, wobei die in der Erzdiözese Wien geltenden Bestimmungen Vorbildcharakter hätten. Die Bischöfe verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass die Diözesen in den vergangenen 15 Jahren eine Reihe von Maßnahmen zum Umgang mit sexuellem Missbrauch getroffen hätten. In allen Diözesen bestünden Ombudsstellen für Opfer sexuellen Missbrauchs in der Kirche.
Die katholischen Bischöfe Österreichs rufen in der "Ausländer-Debatte" eindringlich zu einer "Abrüstung der Worte"
auf. Alle, die in der politischen Debatte Verantwortung tragen, sollten die Themen Asyl, Migration und Integration mit der gebotenen Sachlichkeit behandeln, heißt es in einer Presseerklärung zum Abschluss des Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz. Dies gelte besonders angesichts der bevorstehenden Wahlauseinandersetzungen.
Im Blick auf Menschen, die nach Österreich gekommen sind oder kommen wollen, müsse klar zwischen Asyl, Migration und Integration unterschieden werden, heißt es in der Erklärung. Bei Asyl gehe es um ein international verbrieftes Menschenrecht, das ungerecht Verfolgten Schutz garantiert. Daher gehe es nicht an, "dass Menschen vorbeugend kriminalisiert und unter einen Generalverdacht gestellt werden, nur weil sie Asyl suchen". Auch der Missbrauch eines Grundrechts durch Einzelne rechtfertige nicht, dieses Grundrecht unterschiedslos für alle einzuschränken oder gar in Frage zu stellen, heben die Bischöfe hervor. Zugleich sprechen sie sich für rasche und faire Asylverfahren aus. - Der volle Text der Erklärungen findet sich demnächst auf www.katholisch.at und auf www.kath.net !
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05.03.2010 09:11:17
"Woche für das Leben" angekündigt
(kathpress.at) ) Für den 13. bis 15 Mai laden die österreichischen Bischöfe rund 600 Mitglieder der Pfarrgemeinderäte aus ganz Österreich zu einer Wallfahrt und zu einem Kongress nach Mariazell. Damit wolle man den Laien gegenüber "ein deutliches Zeichen der Wertschätzung" für ihr Engagement in der Kirche setzen, betonen die Bischöfe in einer Presseerklärung zum Abschluss ihrer Frühjahrsvollversammlung. Österreichweit engagieren sich derzeit rund 45.000 Frauen und Männer in den Pfarrgemeinderäten. Diese bilden "ein flächendeckendes 'Netzwerk der Nächstenliebe' und einen lebendigen 'Schatz der Kirche'", so die Bischöfe.
Im Dialog mit den Pfarrgemeinderäten wolle man "an einem neuralgischen Punkt der Entwicklung von Kirche und Welt" gemeinsam auf die Herausforderungen der kommenden Jahre blicken, heißt es weiter. Im Mittelpunkt sollen dabei ein "gemeinsames Fragen und Suchen, ein Hinhören auf das, was der Geist den Gemeinden sagen will" stehen.
Weiters kündigten die österreichischen Bischöfe eine österreichweite "Woche für das Leben" an. Sie soll zwischen Ende Mai und Anfang Juni stattfinden und zur Auseinandersetzung "mit der Schönheit und der Würde des Lebens" einladen. Modellcharakter habe dabei die in der Erzdiözese Salzburg seit einigen Jahren erfolgreich eingeführte "Woche für das Leben". Für den 18. April haben die Bischöfe außerdem ein gemeinsames Hirtenwort angekündigt, das weitere Informationen zur "Woche für das Leben" geben soll.
Um den lokal unterschiedlichen Bedürfnissen zu entsprechen, wird die Woche in den Diözesen jeweils an unterschiedlichen Terminen stattfinden. Geplant ist jedoch ein zentraler Gottesdienst als "Fest des Lebens" mit Eltern und Kindern. Ein umfangreiches und buntes Begleitprogramm mit Wallfahrten, Diskussionen und Begegnungen sind in Arbeit. Ausdrücklich rufen die österreichischen Bischöfe dazu auf, "in der 'Woche für das Leben' ein starkes Zeichen einer lebensbejahenden Kirche zu setzen". - Die Bischöfe haben noch weitere Stellungnahmen veröffentlicht, in Kürze sowohl auf www.katholisch.at als auch auf www.kath.net !
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04.03.2010 12:21:25
Rosenkranz beten statt Rosenkranz wählen
(kath.net) Die freiheitliche Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz ist offensichtlich schon vor Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Dies berichtet News in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. FPÖ-Chef Heinz Christian Strache hatte Rosenkranz beim Aschermittwochtreffen in Ried noch als "heilige Barbara" positioniert, die gegen "den Agnostiker" Heinz Fischer antrete. Edwin Weninger, seit 33 Jahren Pfarrer in Rosenkranz Heimatgemeinde Seebarn, sagt gegenüber der Zeitung, dass Rosenkranz wohl "beim Pfarrfest immer erscheint und dann auch mit ihrer Familie in der ersten Reihe sitzt, aber sonst wohl nicht mehr viel mit der Kirche am Hut haben dürfte, denn sie ist ja bereits vor einigen Jahren ausgetreten."
"Kein einziges" der zehn Kinder von Barbara Rosenkranz sei von Weninger "getauft worden". Der Austritt habe Weninger nicht verwundert: "Eines Tages lag ihr Austrittsansuchen auf dem Tisch. Ohne jegliche Begründung von ihr, aber dieser Schritt hat mich nun auch nicht besonders verwundert, da sie ja auch zuvor am Kirchenleben kaum teilnahm."
Bei der Präsidentschaftswahl bewirbt sich mit Rudolf Gehring auch ein expliziter Vertreter des christlichen Lagers, der aus "Sorge, dass das christliche Weltbild zunehmend verdrängt wird", antritt. Gehring kritisierte vor wenigen Tagen bei einer Pressekonferenz, dass die höchsten Ämter in Österreich immer mehr unter den Regierenden aufgeteilt werden. Sollte er gewählt werden, will Gehring "als die einzige wirkliche Alternative" zu Heinz Fischer eine betont wertorientierte Politik betreiben. - Links: Christliche Partei Österreichs; Facebook-Gruppe "Rosenkranz beten statt Rosenkranz wählen".
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04.03.2010 11:14:47
13. März 2010: Diözesaner Weltjugendtag in Maria Taferl
(news.stjosef.at) Am 13. März 2010 wird der Weltjugendtag in der Diözese St. Pölten mit einem speziellen Jugend-Wochenende in Maria Taferl gefeiert. Das Motto lautet: „Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?“ Hier das Programm:
14 Uhr: Sternwallfahrt von den Orten Marbach, Oberthalheim & Reitern
15 Uhr: Katechese & Begegnung mit Bischof Klaus Küng
18 Uhr: Jugendmesse, Nachtanbetung bis zum nächsten Morgen (bzw. Übernachtung im Schlafsack)
Dazwischen wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Natürlich gibt es auch Beichtgelegenheit!
Kontakt & Infos: Angelika Haberl
angelika.haberl@bewegungen.at
Tel. 0676 826688330
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03.03.2010 21:20:51
Gedenkmesse für + Hans Hermann Kardinal Groër
(kloster-marienfeld.at) Die Zisterzienserinnenabtei Kloster Marienfeld lädt ein zur Mitfeier der Gedenkmesse am 7. Jahrestag des Heimgangs von Hans Hermann Kardinal Groër mit Abt Gregor Henckel Donnersmarck O.Cist., Stift Heiligenkreuz. Die Messe findet statt am Mittwoch, 24. März 2010, in der Klosterkirche der Zisterzienserinnenabtei Marienfeld. Das Programm: 17.30 Uhr Rosenkranz, 18.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Gebet an der Grabstätte, Agape. Priester und Ordensleute mögen bitte in Chorkleidung mitfeiern. Priester, die konzelebrieren möchten, werden um Voranmeldung und Mitnahme einer Albe gebeten. Kontakt: Tel.: 02953 / 2430; Fax: 02953 / 24307, Email: abtei@kloster-marienfeld.at
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03.03.2010 21:13:31
40tägiges Gebet für Priester und Ordensleute
(dioezese-innsbruck.at) Ein erfreuliches Echo findet die Gebetsinitiative der Legion Mariens zur heurigen Fastenzeit. In Anlehnung an eine ähnliche Aktion in der Diözese Bozen-Brixen hat diese kirchliche Bewegung die Gläubigen der Diözese Innsbruck aufgerufen mitzuhelfen, dass 960 Stunden lang - das ist der Zeitraum von 40 Tagen und Nächten - „für unsere Priester und Ordensleute“ gebetet werde. Angesichts des bestehenden Mangels solle aber auch um Priester und Ordensleute gebetet werden. Die Gebetsaktion hat am 20. Februar begonnen.
Laut Wiltrud Zecha, Präsidentin der Legion Mariens in der Diözese Innsbruck, sind die 960 Stunden des Gebetes bereits um ein Vielfaches übertroffen. Mit 3. März liege die Zahl bei rund 5800. Viele Beterinnen und Beter hätten ihr Mittun gemeldet, „allen voran Ordensleute und -gemeinschaften, etliche Pfarrgemeinden, sehr viele Gebetsgruppen und einzelne Beter, die bereit sind, daheim diesen wertvollen Dienst zu übernehmen“. Etliche hätten versprochen, jeden Tag eine Stunde oder mehr für und um Priester zu beten. Wiltrud Zecha: „Ich hoffe zuversichtlich, dass der liebe Gott diesen Eifer für unsere Diözese und darüber hinaus fruchtbar machen wird.“
Diözesanbischof Manfred Scheuer hat die Gebetsinitiative ausdrücklich befürwortet. Mit der Chrisam-Messe im Innsbrucker Dom am Mittwoch der Karwoche, 31. März 2010, wird sie ihren Abschluss finden.
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02.03.2010 20:32:48
Bischof Schraml bleibt weiterhin im Amt
(kathnews.de) Eine kleine Sensation in der bayerischen Stadt Passau: nachdem der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml bereits im vergangenen Jahr einen altersbedingten Rücktritt angeboten hatte, wurde heute bekannt, dass Papst Benedikt XVI. das Gesuch des 74-jährigen abgelehnt hat. Schraml, der im Juni sein 75. Lebensjahr vollenden wird, soll bis auf unbestimmte Zeit weiter Bischof der Diözese Passau bleiben, heißt es aus dem Vatikan. Es gilt als ungewöhnlich, wenn der Papst das Rücktrittsgesuch eines Bischofs, dass diese laut Kirchenrecht vor ihrem 75. Geburtstag einreichen müssen, ablehnt.
In Passau wertet man die Entscheidung des Papstes als Anerkennung für das bischöfliche Wirken Wilhelm Schramls in Passau und Umgebung. Was bei Bischöfen als Seltenheit gilt, ist bei Kardinälen gängige Praxis. Ist ein Diözesanbischof gleichzeitig Kardinal, ist davon auszugehen, dass der Papst ihn auch über sein 75. Lebensjahr hinaus darum bitten wird, den bischöflichen Dienst in seiner Diözese auszuüben. So geschehen im November 2008, als Kölns Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, dem Papst seinen Rücktritt anbot. Dieser lehnte ab. Meisner bleibt somit ebenfalls auf unbefristete Zeit Erzbischof von Köln und Metropolit der untergeordneten Suffragandiözesen. Wilhelm Schraml wurde am 26. Juni 1935 in Erbendorf geboren. Nach dem Abitur studierte er Philosophie und Theologie in Regensburg und wurde am 29. Juni 1961 zum Priester geweiht. Von 1986 bis 2001 war Schraml Titularbischof von Munatiana und Weihbischof in der bayerischen Diözese Regensburg. Diözesanbischof Manfred Müller spendete ihm am 8. März 1986 das Sakrament der Bischofsweihe in seiner Domstadt. Zwischenzeitlich war er stellvertretender Diözesan-Präses der Kolpingfamilie im Bistum Regensburg. Seit dem 13. Dezember 2001 ist er Bischof von Passau. Bischof Schraml ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Erbendorf und Träger des Bayerischen Verdienstordens. - kathnews ersucht um Unterstützung.
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02.03.2010 19:41:39
Ökumenischer Text zum Sonntag veröffentlicht
(dbk.de) Die Gemeinsame Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und der Orthodoxen Kirche in Deutschland hat heute einen Text über den Sonntag als „Urfeiertag“ der Christen in Regensburg vorgestellt. Der Text „Das Kirchenjahr in der Tradition des Ostens und des Westens – Der Sonntag, ‚Urfeiertag‘ der Christen“ erschließt den Sonntag, wie er sich in der Tradition der katholischen und der orthodoxen Kirche entwickelt hat. In erster Linie wendet sich der Test an die Gläubigen. Er zeigt sowohl grundlegende Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der katholischen und der orthodoxen Sicht auf den Sonntag auf. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller (Regensburg), katholischer Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission, äußerte sich dankbar und erfreut über das Erscheinen der Broschüre. Sie sei „ein Zeichen für die guten Beziehungen zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland“. Die Broschüre könne dazu beitragen, „die wechselseitige Wahrnehmung und das Verständnis füreinander zu fördern“. - Link: Das Dokument im Original (PDF).
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