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22.02.2008 11:04:15
Keine neue Erklärung von EB Zollitsch zum Kirchenverständnis
(www.kath.net) „Ist die evangelische Kirche nun aus Ihrer Sicht Kirche?“ So fragte vor wenigen Tagen der „Spiegel“ den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch. Der antwortete wörtlich: „Ja, sie ist eine Kirche, aber eine andere. Nach katholischem Verständnis ist sie nicht im vollumfassenden Sinne Kirche. Sie ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“ Aufgrund der Debatten bat KATH.NET Erzbischof Zollitsch um eine detailliertere Antwort – und bekam keine. Zollitschs Sekretär ließ ausrichten, man möge den Wortlaut des Interviews im „Spiegel“ beachten. Und: „Darüber hinaus bedarf es keiner zusätzlichen Erklärung.“ Lob bekam der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz indes von protestantischer Seite. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayerns, Johannes Friedrich, 59, zeigt sich hocherfreut über die Aussagen Zollitschs. Sie seien „von ökumenischem Geist bestimmt und zeigen, dass ihm an einem geschwisterlichen guten Miteinander mit anderen Kirchen liegt“, sagte er dem „Spiegel“. Die römisch-katholische Kirche hat eine differenzierte Sicht zum diesem Thema, wie im Dokument „Dominus Iesus“ dargelegt wurde. In Kapitel 17 heißt es, es gebe nur „eine einzige Kirche Christi“, die in der katholischen Kirche subsistiert sei und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet werde. Als echte Teilkirchen werden diejenigen anerkannt, die zumindest eine „apostolische Sukzession“ und eine „gültige Eucharistie“ besitzen, auch wenn sie nicht „in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen“. Kirchlichen Gemeinschaften, die den "gültigen Episkopat" und "die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums" nicht bewahrt haben, werden gemäß des Vatikan-Dokuments nicht als Kirchen anerkannt und als Kirchen im eigentlichen Sinn gesehen. Diese Gemeinschaften stehen allerdings in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche. Es sei irrig, sich vorzustellen, „die Kirche Christi sei nichts anderes als eine gewisse Summe von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften - zwar getrennt, aber noch irgendwie eine“, heißt es in „Dominus Iesus“. Es dürfe weiters nicht angenommen werden, „die Kirche Christi bestehe heute in Wahrheit nirgendwo mehr, sondern sei nur als ein Ziel zu betrachten, das alle Kirchen und Gemeinschaften suchen müssen“.
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21.02.2008 06:00:15
Erzbischof Zollitsch hält am Zölibat fest
(kath.net/news.stjosef.at) Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat zu seinen Äußerungen zum Zölibat im Spiegel Stellung bezogen. Michael Maas, der Sekretär des Erzbischofs, erklärt wörtlich: Nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch ein Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL geführt, das in der Ausgabe vom 18.02.2008, S. 54 – 56 im Wortlaut wiedergegeben ist. Durch eine verkürzende und einseitige Darstellung von Aussagen in Bezug auf den Zölibat in SPIEGEL-online, die wiederum von anderen Medien aufgegriffen wurden, haben wir in den letzten Tagen viele Zuschriften erhalten. Dazu darf ich im Namen von Erzbischof Dr. Zollitsch folgende Stellungnahme abgeben. Wer das Interview von Erzbischof Dr. Zollitsch ganz gelesen hat weiß, dass er den Zölibat nicht in Frage stellt oder abschaffen möchte. Dies ist auch durch zahlreiche frühere Äußerungen des Erzbischofs belegt. Vielmehr betont Erzbischof Zollitsch stets die großen Vorteile und den geistlichen Gewinn, den der Zölibat für die katholische Kirche darstellt. So wird die Entscheidung für eine zölibatäre Lebensform von, Priesterkandidaten oder Ordensnovizen nach langer Vorbereitung mit große Ernsthaftigkeit getroffen. Der Zölibat ermöglicht die Verfügbarkeit für den Dienst an den Menschen und ist ein wichtigesals Zeichen der Beziehung zu Jesus Christus. Auch hebt Erzbischof Dr. Zollitsch die Dimension der Weltkirche hervor, in deren Kontext nach katholischem Verständnis auch der Zölibat eingebunden und zu verstehen ist. In jüngster Vergangenheit gab es klare Äußerungen von Synoden, auf denen sich die überwältigende Mehrheit der Bischöfe gegen eine Aufhebung des Zölibats ausgesprochen hat. Wenn Erzbischof Dr. Zollitsch auf die Frage, ob der Zölibat ein Dogma sei, festhält, dass nach katholischem Verständnis der Zölibat nicht von seinem Wesen her zur Ausübung des Priesteramts gehört, stellt diese Aussage eine theologische Selbstverständlichkeit dar, wie auch ein Blick in die Geschichte erkennen lässt. Im Übrigen hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im SPIEGEL-Gespräch ebenso wie in anderen Interviews nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz deutlich gemacht, dass es drängendere Themen im kirchlichen und gesellschaftlichen Diskurs gibt als die Frage der Ehelosigkeit der Priester: Dazu gehört der missionarische Auftrag der Kirche ebenso wie der konsequente Einsatz für den Schutz des Lebens und das Engagement für Ehe und Familie. - Lesen Sie noch mehr auf kath.net! - Kommentar (Dr. Josef Spindelböck): Wenn es stimmt, dass Erzbischof Zollitsch persönlich ein frommer und absolut integrer Bischof ist, der in der Tradition seines Ordensvaters P. Kentenich ganz mit der Kirche und ihrer Lehre verbunden sein will, so ist jedenfalls sein Umgang mit den Medien in keiner Weise professionell. Ausführliche Klarstellungen gegen verkürzte Interviews hätten längst erfolgen müssen; so hat kath.net bereits am Samstag letzter Woche um eine Stellungnahme von Exz. Zollitsch ersucht, die es bis jetzt nicht gegeben hat. Ein weiterer und ganz entscheidender Punkt wird in der Stellungnahme des Erzbischöflichen Sekretärs überhaupt nicht berücksichtigt (auch viele Kritiker haben dies offenbar übersehen): In welchem Sinn spricht der Erzbischof der "evangelischen Kirche" das Kirche-Sein zu, während doch gemäß katholischer Lehre, ausgedrückt im 2. Vatikanum, die sog. "evangelische Kirche" in Wahrheit "nur" als "kirchliche Gemeinschaft" zu bezeichnen ist?
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21.02.2008 05:55:07
Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria
(amicidio.com/news.stjosef.at) Die „Amici di Dio“ laden, beginnend mit heute, dem 21. Februar, zur Teilnahme an einer 33-tägigen Marienweihe ein. Maria ist der sicherste und schnellste Weg zu Jesus. Wer sich ihr anvertraut wird rasche Fortschritte im geistlichen Leben machen. Der Gedanke der Weihe an die Gottesmutter Maria wurde in besonderer Weise durch den heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort verbreitet sowie auch durch viele andere Heilige. Die Kirche hat diese Frömmigkeitsform wiederholt empfohlen; auch in der kirchlich anerkannten Erscheinung von Fatima bitte die Gottesmutter die Menschen, sich ihrem Unbefleckten Herzen ganz anzuvertrauen, um so mit Gott verbunden zu sein. Die Mariennovene dient zur Vorbereitung auf das Hochfest Verkündigung des Herrn, das heuer wegen der österlichen Busszeit (Fastenzeit) allerdings nicht am 25. März gefeiert wird, sondern erst am 31. März 2008! Zur Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria finden sich täglich auf http://www.amicididio.com kurze Begleitimpulse. Ein Gebet zur Vorbereitung: "Gedenke, gütigste Jungfrau Maria, man hat es noch niemals gehört, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm, deine Hilfe anrief, um deine Fürsprache flehte, von dir verlassen worden sei. Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, Mutter, Jungfrau der Jungfrauen. Zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen."
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19.02.2008 12:51:46
Seligsprechungsprozess für Oscar Romero wird doch fortgesetzt
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Radio Vatikan hat eine heute verbreitete Meldung korrigiert, wonach der Vatikan den Seligsprechungsprozess von Erzbischof Oscar Romero unterbrochen habe. P. Max Cappabianca OP übermittelte uns eine neue und nun (hoffentlich) korrekte Fassung der Meldung, die jetzt wie folgt lautet: Der Seligsprechungs-Prozess für Oscar Romero geht weiter. Das bestätigte der Präfekt der Heiligsprechungskongregation Kardinal Saraiva Martins am Montag im Vatikan. Zur Zeit würden alle Aspekte seines Lebens sowie die Schriften und Predigten überprüft. Wichtig sei außerdem, dass – wie bei allen Märtyrerprozessen – absolute Sicherheit über die Todesursache erlangt werde. Der „Hass gegen den Glauben“ (odium fidei) müsse ausschlaggebend sein und nicht allein politische oder soziale Gründe.
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19.02.2008 12:49:57
Kritik, aber auch Lob zu Interviewaussagen von Erzbischof Zollitsch
(news.stjosef.at) Die katholische Publizistin Gabriele Kuby hat in einem offenen Brief den neugewählten Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, heftig angegriffen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL hatte Zollitsch erklärt, die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei "nicht theologisch notwendig". Zugleich ging er auf Distanz zu Äußerungen anderer Bischöfe zum Thema Kinderkrippe. "Begriffe wie 'Gebärmaschinen' oder 'Herdprämie' gehören nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benötigen." Der Freiburger Erzbischof warb zugleich für eine bessere Beziehung zur evangelischen Kirche. Die römische Erklärung über das, was Kirche sei, habe Verstimmung bei den Protestanten ausgelöst. Die evangelische Kirche "ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen." Dazu meint nun Gabriele Kuby in ihrem offenen Brief: „Es bestand die Hoffnung, dass eine Persönlichkeit gewählt würde, die in der bedrohten Lage der Katholischen Kirche in Deutschland einen Erneuerungskurs einschlagen würde. Erneuerung kann es, wie die gesamte Kirchengeschichte zeigt, nur aus Treue zu Jesus Christus und zu seinem Stellvertreter auf Erden, dem Heiligen Vater, geben. Eben darin bestand das Lebenswerk des Gründers der Schönstatt Bewegung, der Sie als Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester angehören. Pater Kentenich hat durch seine Exerzitien Tausenden von Priestern geholfen, ihren Dienst auf das feste Fundament der Eucharistie, der Treue zum Petrusamt und der Liebe zur Mutter Jesu zu stellen. Ich hatte die Hoffnung, dass Sie sich von den Prinzipien Ihres großen Gründers leiten lassen würden. Diese Hoffnung haben Sie mit Ihrem ersten Interview nach Ihrer Wahl den Boden entzogen. Ohne Not haben Sie eine Fahne gehisst auf der steht: GEGEN ROM MIT DEM STROM.“ Auch verschiedene andere katholische Persönlichkeiten und Organisationen hatten sich gegen die Aussagen von Erzbischof Zollitsch gewandt, unter anderem das Netzwerk katholischer Priester, welches die Aussagen von Erzbischof Zollitsch als „wenig hilfreich“ empfindet. Sie seien nicht dazu angetan, die Identität des katholischen Priesters – insbesondere auch im Hinblick auf den Priesternachwuchs – zu stärken. Bischöfliche Gedankenspiele zum Thema „Zölibat“ verunsicherten die Gläubigen und erschwerten den Dienst des geweihten Priesters vor Ort. Hingegen stellte sich der Sprecher des deutschen Kirchenvolksbegehrens Christian Weisner hinter die Aussagen des Erzbischofs und erklärte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“: „Es wäre fantastisch, wenn andere Bischöfe, die genauso wie er denken, den Mut haben, zu sprechen.“ Auch ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer verteidigte den Erzbischof. Zollitsch selber hat seine umstrittenen Aussagen in einer Stellungnahme gegenüber „Bild am Sonntag“ wenig später relativiert. Zollitsch: „Zu diesem Thema habe ich mich viel differenzierter geäußert, als es jetzt teilweise in den Medien wiedergegeben wird. Priester müssen voll und ganz für ihre Aufgabe verfügbar sein. Unter dieser Hinsicht ist die Ehelosigkeit ein großer geistlicher Wert. Bischöfe aus Afrika oder Lateinamerika halten die Frage für typisch deutsch. Sie halten nichts von einem freiwilligen Zölibat. Sie wollen weiterhin die Ehelosigkeit als Pflicht." Der Zölibat sei theologisch betrachtet kein Dogma. Doch er habe sich bewährt. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nahm zur Debatte wie folgt Stellung: „In einem schnellen Interview konnte zum Thema Priestertum und Zölibat nicht alles so differenziert gesagt werden, wie es theologischen Ansprüchen genügt. Das II. Vatikanische Konzil hat in seinem ‚Dekret über Dienst und Leben der Priester’ im Artikel 16 die maßgeblichen Zusammenhänge erläutert. Das ist und bleibt die Linie der katholischen Kirche. Von einer Aufhebung des Zölibates braucht niemand – weder jetzt noch in Zukunft – auszugehen. Bei aller Wertschätzung der Priester im Ehestand, die es in den Ostkirchen legitimerweise gibt, hält die katholische Kirche (im lateinischen Ritusgebiet) fest an der äußerst sinnvollen Verbindung von Priesteramt und dem ehelosen keuschen Leben um des Himmelreiches willen. Wer nach dem Worten Christi und auch des Apostels Paulus das Charisma dieser evangeliumsgemäßen Lebensform erkennt und zum Priesteramt berufen ist, der kann in der katholischen Kirche zum Priester geweiht werden, wenn auch die weiteren erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind. Statt einer Neuauflage alter Zölibatsdebatten, bei denen alles schon einmal und von allen gesagt worden ist, werden wir uns als Bischöfe verstärkt um die Weckung von Priesterberufungen und die tiefere Einsicht in die spirituelle Dimension der zölibatären Lebensform bemühen, die – mit den Worten des Konzils gesagt – ‚dem Priestertum in vielfacher Hinsicht angemessen ist’ (Presbyterorum ordinis, Art. 16).“
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18.02.2008 17:09:17
Neue Richtlinien für Seligsprechungen
(zenit.org) Mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit seitens der Ortsbischöfe in der diözesanen Phase der Aufnahme einer Seligsprechungsprozesses, mehr Klarheit hinsichtlich der Prozeduren zur Feststellung von Wundern: Zu diesen wesentlichen Punkten äußert sich die Instruktion „Sanctorum Mater“ der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Das 86 Seiten lange Schreiben wurde heute, Montag, vom Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, im Rahmen einer Pressekonferenz im Vatikan vorgestellt. Die neue Instruktion handelt in erster Linie, so heißt es in der Einleitung, „von den diözesanen oder eparchalen Untersuchungen, die den heroischen Tugendgrad oder das Martyrium des Dieners Gottes betreffen. Bevor entschieden wird, dass der Prozess aufgenommen wird, muss der Bischof einige Nachforschungen anstellen, die für seine Entscheidung grundlegend sind“. Wird ein Verfahren tatsächlich eröffnet, bestehe der nächste Schritt in der Untersuchung der verschiedenen Texte. Danach müssten die Nachforschungen zu einem Abschluss geführt und die entsprechenden Akten an die Kongregation geschickt werden, die dann die römische Phase des Prozesses in Angriff nehme: „das heißt das Studium und definitive Urteil des Prozesses selbst“. Die Instruktion ist in sechs Teile gegliedert und beschreibt detailgetreu alles, was der Diözesanbischof tun muss, um die diözesane Phase eines Seligsprechungsprozesses zu beginnen und zu ihrem Abschluss zu führen. Der erste Teil betont die Notwendigkeit eines echten Rufes der Heiligkeit zur Aufnahme der Verfahrens. Dabei werden die Rolle und Aufgaben des Betreffenden, des Postulators und des zuständigen Bischofs näher erläutert. Der zweite Teil beschreibt die dem Prozess vorausgehenden Phasen bis zur Erlangung des „Nulla obstat“ durch die Kongregation. Der dritte Teil handelt von der Durchführung des Prozesses und der vierte über die Modalitäten, die bei der Sammlung der Beweis-Dokumentation zu verfolgen sind. Der fünfte Abschnitt nimmt die durch „Zeugnisse“ dokumentierbaren Beweise in den Blick, und der sechste Abschnitt enthält schließlich Anweisungen über die Schlussinstanzen der diözesanen Phase. - Lesen Sie noch mehr darüber!
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18.02.2008 17:04:19
Vatikanische Vorsicht bei Anerkennung des Kosovo
(radiovatikan.de) Europa hat ab diesem Sonntag Nachmittag einen Staat mehr: Der mehrheitlich albanische Kosovo hat seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Wie der Vatikan darüber denkt, hat Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi in einer Erklärung verdeutlicht. Der Heilige Stuhl hat in den letzten Jahren den Kosovo weder zu einer Unabhängigkeits-Erklärung ermutigt noch davon abgeraten – aus dem Gefühl heraus, da sollte er sich nicht einmischen. Hauptziele der Vatikan-Politik mit Blick auf den Kosovo: Ausgleich mit Serbien und friedliches Zusammenleben der albanischen Mehrheit mit der serbischen Minderheit in der bisherigen Provinz. Darum rief der Vatikan, wie Lombardi erinnert, in den letzten Jahren immer wieder nach Direkt-Gesprächen zwischen Belgrad und Pristina – und nach einer „realistischen Lösung der Kosovo-Frage, die den Wünschen beider Seiten gerecht wird“. Absolute Priorität sollte „eine definitive Lösung im Konsens“ haben. Unbedingt vermeiden wollte man im Vatikan ein neues Blutvergießen in der Region, oder ein neues Flüchtlingsdrama. Wird der Vatikan nun den Kosovo anerkennen oder noch zögern? Die Besuche kosovarischer Politiker beim Papst in letzter Zeit bedeuten in dieser Frage kein Präjudiz. Der Heilige Stuhl will jetzt nach Pater Lombardis Angaben „die neue Lage aufmerksam beobachten“, will auch „an die Empfehlungen des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari“ denken – und „eventuelle Anfragen“ aus Pristina „abwägen“. Das ist kein Ja und kein Nein. Der Vatikan wünscht sich „von Serbien und dem Kosovo“ „Augenmaß und Mäßigung“, und bitte „keine extremistischen Reaktionen oder Gewalt“. Es müsse alles getan werden, „um Demokratie und Rechtsstaat zu bewahren und im Kosovo die internationalen Standards zu sichern, was Minderheitenrechte ... betrifft und den Schutz des christlichen, künstlerischen Erbes“ – das meint die zahlreichen und historischen, serbisch-orthodoxen Klöster im Kosovo. Zwischen den Einwohnern des Kosovo dürfe „kein Unterschied aus Ethnien-, Religions-, Sprach- oder Nationen-Gründen“ gemacht werden. Und die internationale Gemeinschaft – so wünscht man es sich im Vatikan nach Angaben des Papst-Sprechers – sollte auch künftig ihren Beitrag zur Stabilität in der Region leisten. Papst Benedikt betet „für die Menschen in Serbien und im Kosovo ... in diesem entscheidenden Moment ihrer Geschichte“.
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17.02.2008 11:22:01
"Warum erst jetzt?" Antwort auf eine Kritik an + P. Hönisch SJM
news.stjosef.at dokumentiert eine kritische Stellungnahme von Wallfahrtspfarrer Lic.theol. P. Robert Bösner OSB, zu einer posthumen Kritik an P. Andreas Hönisch SJM, vorgebracht im PUR-Magazin, dokumentiert von kath.net:
Wenn man erst einige Tage nach dem Begräbnis (und nicht zum Ableben) von P. Andreas Hönisch, dem Gründer von SJM (Orden der Diener Jesu und Mariens) eine „kritische Würdigung“ seines jesuitisch geprägten Lebenswerkes (als Mitbegründers der “Katholischen Pfadfinder Europas“ und als Gründergeneral des päpstlich anerkannten Ordens SJM) liest, darf man sich ja auch über den Artikel in PUR seine kritischen Gedanken machen. Vor allem, dass der/die Verfasser das Wirken des Verstorbenen „auseinanderreißen“. Mit Recht findet es die Redaktion der Zeitschrift PUR erwähnenswert, dass „… tausende Jugendliche, die Hönisch durch seine KPE-Tätigkeit im Glauben bestärkte ebenso wie viele Eltern, ihm ihre Dankbarkeit dafür bekunden“. Der Grund für diese geistliche Fruchtbarkeit (dazu auch mehr als 20 zum kirchlichen Apostolat bereite Priester) wird gerechterweise in PUR angegeben: er tat dies „…ohne feiges Anpassen und Wegducken klar und konsequent…..“ Hätte er in anderen Bereichen anders gehandelt, dann hätte man ihm Mangel an Kohärenz vorwerfen können, so aber brachte ihn – wie abwertend festgestellt wird - „.. seine entschiedene Ablehnung der Marienerscheinungen in Medjugorje……in den letzten Jahren in Distanz zu engagierten katholischen Jugendlichen…“ Anmerkung: hat die Kirche schon gesagt, dass es wirklich Marien-Erscheinungen sind?
Ob die „tausenden Jugendlichen“ der katholischen Pfadfinder Europas und die jetzt z.T. erwachsenen Mitglieder des „Bundes“ nicht, wie der Artikel insinuiert, engagierte katholische Jugendliche seien, das wage ich zu bezweifeln. Sie sind es vielleicht anders als andere „engagierte“ katholische (Anm.: „Verbands“-) Jugendliche. Ob diese aber „die“ engagierten katholischen Jugendlichen sind, ist schon eine sehr selbstvereinahmende Einschätzung. Es hat wohl keinen Sinn, sich die Zahl der geistlichen Berufungen in den jeweiligen Reihen gegenseitig aufzurechnen, aber dass KPE und SJM das aus ungebrochenem katholischen „sentire cum ecclesia“ tun, das kann man nicht gut bezweifeln. Wenn PUR beim Thema „Medjugorje“ jedoch eine „spirituelle Schlagseite“ des Pater Generals zu orten meint, dann wäre es der Redaktion dieser Zeitschrift unbenommen geblieben, schon zu seinen Lebzeiten den Verstorbenen „kritisch zu würdigen“, aber auch entgegen den Vorbehalten des Ordensgründer, die er ‚für seine geistlichen Söhne’(!) ausgab, darauf hinzuweisen und ihn zu seinen Lebzeiten auch zu kritisieren. Mir ist derartiges aber nicht bekannt.
Eher haben Freunde und Wohltäter des Paters es ihm übel genommen, dass er - der anfänglich nichts dagegen einzuwenden hatte, dass seine geistlichen Söhne und Töchter zu dem Ort der angeblichen Marienerscheinungen fuhren - nach reiflicher Erwägung seine Meinung revidierte. Das ist jedenfalls typisch seine „spirituelle Handschrift“, dass er immer bemüht war, gewissenhaft zu prüfen und dann seinem erkannten Gewissensspruch zu entsprechen. Er war wohl immer bereit, wohlgemerkt als „Pater General“ und nicht als disinvolvierter akademischer Diskussionspartner, sich vor dem Vertrauen der jungen Katholiken zu rechtfertigen.
Wer ein wenig seine väterlichen Artikel in der Zeitung der Gemeinschaft gelesen hat, muss anerkennen, dass er kein „Streithansel“ ist, sondern behutsam darüber wachte, dass er den Erwachsenen des Freundes- und Wohltäterkreises gewissenhaft Wahrheit vermitteln könne. Nicht umsonst hat er immer wieder Gespräche gesucht und sich mit Verantwortlichen der Kirche ausgetauscht. Aber er war auch darauf bedacht, nicht zum Stein des Anstoßes seiner Freunde zu werden. Vor allem, weil er merkte, dass sie in ihrer vorurteilslosen Begeisterung für Argumente unzugänglich waren und sich in ihrem spirituellem Inneren verletzt fühlten und das als „Argument“ ausspielten. Das hat mir bei diesem „starken Mann“ im deutschen Sprachraum der Kirche die Hochachtung abgerungen. Gerade durch dieses Erdulden einer Haltung seiner Freunde, die für Argumente und Auseinandersetzungen unzugänglich schienen, hat mir, dem Nichtmitglied seiner Gemeinschaft, der Pater „General“, seine demütige und menschlich-christliche Größe gezeigt. Und durch diese seine Einstellung kann man posthum die Debatte über Medjugorje, nicht aber über ihn, den Verstorbenen, legitim eröffnen. Wird es wohl außer ihm noch andere „kirchlich engagierte“ Katholiken geben, die mit dieser „engagierten“ Phalanx der mit dem „mainstream“ gehenden Katholiken die geistigen Klingen kreuzen werden, um für die kirchliche Wahrheit zu kämpfen? Jedenfalls beharrlich so zu tun, als ob die außerordentlichen Ereignisse an diesem bosnischen Ort schon die kirchliche Anerkennung „in der Tasche“ hätten, ist etwas zu wenig Argument. - Link: www.sjm-congregation.org
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17.02.2008 11:17:30
Klare Worte des Bischofs von Chur
(sonntagonline.ch/news.stjosef.at) Im Gespräch mit der Schweizer Zeitung «Sonntag» nahm der Churer Bischof Vitus Huonder Stellung zu wichtigen Fragen. Kürzlich hat Vitus Huonder die beiden konservativen Priester Christoph Casetti und Martin Grichting in die Leitung des Bistums geholt. Die Zürcher Zentralkommission, die staatskirchliche Exekutive, reagierte prompt mit einer besorgten Stellungnahme. Gegenüber dem «Sonntag» sagt Huonder: «Diese beiden Personen sind auf ihrem Gebiet kompetent und können so einen wichtigen Beitrag im Bischofsrat leisten. Außerdem repräsentieren auch sie einen Teil der Gläubigen im Bistum. Mit Zürich werde ich das Gespräch suchen. Ich respektiere die Belange von Zürich. Aber ich werde auch klar machen, dass ein Bischof bei der Wahl seiner engsten Mitarbeiter frei ist.» Zum Verbot der Laienpredigt äußerte sich der Bischof wie folgt: «Das Kirchenrecht legt die Spielregeln fest. Seit 1983 liegt das neue Kirchenrecht vor und gibt auch entsprechende Hinweise zur Homilie (Predigt in der Eucharistiefeier)», sagt Huonder. Und er bedauert: «Darüber hat man sich leider allzu lange hinweggesetzt.» Außerdem nimmt er zum Priestermangel Stellung: «Priesterberufe sind Ausdruck der geistlichen Lebendigkeit einer Gemeinschaft. Wo wenig Priester vorhanden sind, da muss sich eine Gemeinschaft hinterfragen.» Es bestehe die Gefahr einer Abwanderung, weil vielerorts die Freundlichkeit gegenüber dem Priester fehle. In den letzten Monaten häuften sich Meldungen von Priestern, die wegen Erschöpfung pausieren mussten. Darüber sorgt sich Huonder: «Ich stelle fest, dass die administrativen Belange – auch im Zusammenhang mit den staatskirchenrechtlichen Institutionen – gewachsen sind und dass dies oft das Kerngeschäft der Seelsorge behindert.» Das könne belastend sein. Anderseits würden derart viele Wünsche und Forderungen an die Pfarrer herangetragen, dass es leicht zu Überforderungen komme. «Wer jedoch aus der Mitte des Glaubens lebt, kann zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden.» Der Bischof rechnet gemäß dem allgemeinen Trend damit, dass noch mehr Mitglieder aus der Kirche austreten werden. Er sieht darin aber auch Positives: «Vom Alten Testament her sage ich, dass der ‹Rest› immer eine große Rolle spielt. Aus einem kleinen Überbleibsel ging oft wieder neues Leben hervor. Es mag sein, dass wir in einer Zeit leben, wo es zunächst auf einen Rest zugeht. Aber das ist dann nicht das Ende, sondern der Anfang von Neuem.» Der Kritik von unzufriedenen Mitgliedern gegenüber zeigt sich Huonder gelassen: «Schon Jesus stieß nicht immer auf Gegenliebe.» Im Hinblick auf die Beziehung der Schweizer Kirche zum Papst und den römischen Institutionen erklärt der Bischof: «Es ist gewagt, von Vorrechten der Schweizer Kirche zu sprechen. Man hat sich Vorrechte jedoch oft herausgenommen. Dies wurde von Rom zum Teil einfach toleriert, doch immer wurde auch gemahnt. Wir selber müssen uns fragen, ob wir Teil der Weltkirche sein wollen oder nicht. Für mich ist die Antwort leicht.» Ausdrücklich spricht Bischof Huonder von einer „konservativen Wende“: «Die konservative Wende ist zum Teil damit zu erklären, dass man in der unmittelbaren Folgezeit des Zweiten Vatikanischen Konzils viel an Glaubensgut und Substanz verloren hat», erklärt der Bischof. «Menschen der jüngeren Generationen spüren das und orientieren sich daher entsprechend.» Huonders Blick in die Zukunft ist zuversichtlich: «Die Geschichte des 19. Jahrhunderts lehrt uns: Wenn der Untergang der Kirche prophezeit wird, geht es trotzdem weiter. Ich rechne mit einem neuen Frühling.»
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15.02.2008 17:40:19
Karl von Österreich vor der Heiligsprechung?
(kath.net) Die Diözese Orlando (Florida) untersucht derzeit ein Wunder, das sich auf die Fürsprache des seligen Kaiser Karls ereignet haben soll. Eine Frau, die an Krebs gelitten hatte, gab an, dass sie auf die Fürsprache des Kaisers von Österreich geheilt wurde. Von ärztlicher Seite wurde offiziell das Verschwinden der Krankheit bestätigt. Die Diözese Orlando teilte mit, dass es sich dabei um das zweite nötige Wunder für den Heiligsprechungsprozess Kaiser Karls handeln könnte. Pfarrer Fernando Gil, ein Sprecher des Bistums, gab bekannt, dass dies ein "sehr langer und ausgedehnter Prozess" sei und dass das Bistum den Fall bereits seit 16 Monaten prüfe. Vor wenigen Tagen besuchte auch Andrea Ambrosi, ein Vertreter des Vatikans, aus diesem Grund die Diözese. Ambrosi hat bisher bereits mehr als 300 Fälle von Wundern untersucht und meint, dass das Wunder von Florida anerkannt werden könnte. Damit würde der Heiligsprechung des Kaisers nichts mehr im Wege stehen.
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15.02.2008 17:38:59
Abgerutscht und wieder aufgefangen ...!
(news.stjosef.at) Wie es Menschen gehen kann, die im Leben „abgerutscht“ sind und nicht mehr aus und ein wissen und dann dennoch „aufgefangen“ werden, beschreibt sehr gut eine Kurzgeschichte der Romanschriftstellerin Dagmar Seifert, die sie uns für die Publikation auf stjosef.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Denn so fern Gott auch manchmal erscheinen mag: er ist doch da und hilft oft auf überraschende Weise! - Link zur Kurzgeschichte.
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15.02.2008 17:32:03
"Ein Segen sollst du sein"
(news.stjosef.at) Wegziehen von daheim, Aufbrechen zu neuen Zielen – das war der göttliche Auftrag, wie er an Abram ergangen ist, der später Abraham genannt werden sollte. Abram wanderte zusammen mit seinem Vater Terach, seinem Neffen Lot und seiner Frau Sarai aus Ur in Chaldäa aus, um in das Land Kanaan zu ziehen (vgl. Gen 12,31). Vorübergehend ließen sie sich in Haran nieder, wo Abrams Vater Terach starb. Da erging das Wort des Herrn an Abram, er solle nun wegziehen aus seinem Land und von seiner Verwandtschaft in ein Land, das Gott ihm zeigen werde. In der Weise, wie Abram hier gehorchte, zeigte sich sein Glaube. Er sah das verheißene Land noch nicht und gab doch alle bisherigen Sicherheiten auf. Seine Sicherheit, sein Vertrauen sollte von nun an allein gegründet auf Gottes Zusage sein, auf sein Wort, seine Verheißung. Er glaubte und vertraute Gott, der ihn nicht in die Irre führen würde. So erreichte er schließlich sein Ziel. Ganz entscheidend aber waren jene Worte, in denen Gott dem Abram zugleich ein Versprechen machte und auch einen Auftrag gab. Dieses Versprechen lautete: „Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.“ - Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag 2008 in vollem Wortlaut!
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14.02.2008 14:56:30
Seligsprechungsprozess für Sr. Luzia von Fatima kann beginnen
(radiovatikan.de) Für die dritte Seherin von Fatima, Schwester Lucia dos Santos, kann nun der Seligsprechungsprozess beginnen. Genau drei Jahre nach ihrem Tod – also zwei Jahre früher als vom Kirchenrecht vorgesehen - hat Papst Benedikt XVI. der Einleitung des Verfahrens zugestimmt. Das sagte der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, Kardinal José Saraiva Martins, nach einem Gottesdienst in Coimbra im Gedenken an Schwester Lucia. Portugal jubelt, erzählt Bischof von Leiria-Fatima, Antonio dos Santos Marto. „Das ist die Anerkennung der Heiligmäßigkeit einer herausragenden Glaubenszeugin. Ihre größte Tugend war, dass sie versuchte, die Botschaft von Fatima mit großer Selbstverständlichkeit zu leben. Schwester Lucias Aufzeichnungen und auch ihr Lebensbeispiel verraten, dass sie verliebt war in die Schönheit Gottes. Dabei war sie auch ansteckend, denn die Menschen haben das gespürt und sie aufgesucht, um sie zu sehen und ihr zuzuhören.“ Lucia dos Santos erlebte gemeinsam mit ihrem Cousin Francisco Marto und ihrer Cousine Jacinta Marto 1913 mehrere Marienvisionen. Die Botschaften der Gottesmutter enthielten, teils in apokalyptischen Bildern, Aufforderungen zu Sühne und einer „Umkehr der Herzen“. Bischof dos Santos: „Das ist die Sprache jener Zeit, doch die Botschaft von Fatima selbst ist zeitlos. Es ist ein Aufruf an die Gläubigen, sich nicht abzufinden mit der Banalität und der Fatalität des Bösen in der Welt. Es geht darum, das eigene Leben und die Welt zu reparieren, also zu erneuern.“ Die anderen beiden Seherkinder starben jung und wurden 2000 von Johannes Paul II. heilig gesprochen. Schwester Lucia starb am 13. Februar 2005. Laut Kirchenrecht kann ein Seligsprechungsprozess frühestens fünf Jahre nach dem Tod einer Person beginnen. Ähnliche Ausnahmen von dieser Frist gab es bereits für Mutter Teresa und Papst Johannes Paul II.
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14.02.2008 14:54:46
Worte des Abschieds und der Ermutigung
(news.stjosef.at) Diözesanbischof Bischof DDr. Klaus Küng aus St. Pölten richtete nach dem Requiem für den verstorbenen Gründer und Generaloberen der „Servi Jesu et Mariae“, P. Andreas Hönisch SJM, am 1. Februar 2008, noch einige persönliche Worte an die Gläubigen, die nun dank gloria.tv online als Videodokument zugänglich sind. Zuvor war in der Basilika zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg vom Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Prälat Camillo Perl, das heilige Messopfer in der „forma extraordinaria“ des Römischen Ritus gefeiert worden. Exklusiv auf stjosef.at finden Sie die Abschrift der Worte von Bischof Küng als Tonprotokoll der von gloria.tv bereitgestellten Videoaufnahme! - Unter anderem sagte der Bischof: "Ich erinnere mich sehr gut an das Gespräch, das ich anfangs erwähnte, mit P. Hönisch vor jetzt doch schon 18 Jahren: Wir redeten von den „Servi Jesu et Mariae“. Wir redeten auch von der Liturgie, von der Tridentinischen Messe und vom Neuen Ordo. Er hatte damals den Gedanken, den er gerade damals mit damaligen Kardinal Ratzinger kurz zuvor besprochen hatte, dass es ein guter Weg sei, zunächst sozusagen den Tridentinischen Ritus zu feiern, um dann auch den Neuen Ordo in der Kontinuität zu sehen und zu leben, wie es ja – was bis jetzt wohl noch von so wenigen erkannt wird – wohl das Anliegen des Heiligen Vaters, wenn er dieses Dokument 'Summorum Pontificum' herausgegeben hat, dass die Kontinuität, das Gleichbleibende des Glaubens erfasst wird: der gleiche Herr, der sein Leben hingegeben hat, sein Blut vergossen hat, er wird gegenwärtig in den verschiedenen Formen des Ritus. Und es war ihm ein Anliegen auch die Einheit mit dem Heiligen Vater, mit allen jenen, die mit dem Heiligen Vater verbunden ist. Mir scheint, dass das zur Botschaft sicher gehört: dieser Wunsch, treu zu sein im Glauben, treu zu sein in der Hingabe an Gott, treu zu sein der Kirche, verbunden mit dem Heiligen Vater und mit allen jenen, die mit ihm eins sind, verbunden auch mit diesem Wunsch des Herrn: 'Ut omnes unum sint' (Alle sollen eins sein), mit diesem Verlangen, dass sich alle eingliedern, dass wir alle auf diesem gleichen Strom der 'Traditio' im besten Sinn des Wortes gehen, der Überlieferung, die wir empfangen haben, die wir weiterzugeben haben."
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12.02.2008 11:46:24
120.000 Gläubige bei Lourdes-Jubiläum
(stephanscom.at) An zwei großen Freiluftgottesdiensten in Lourdes zum 150. Jahrestag der ersten Marienerscheinung haben am Sonntag, 10., und Montag, 11. Februar 2008, mehr als 120.000 Gläubige teilgenommen. Wie das Pilgerbüro von Lourdes meldete, seien allein 15.000 Pilger aus Italien zum Gottesdienst am Sonntag vor der Grotte von Massabielle gekommen. Zelebranten waren 30 Bischöfe unter Leitung des Diözesanbischofs von Tarbes-Lourdes, Jacques Perrier, und 800 Priester. Bischof Jacques Perrier erinnerte an die erste Marienerscheinung, die der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous am 11. Februar 1858 zuteil geworden war. Papst Benedikt XVI. will aus Anlass des Jubiläums im September/Oktober eine Pilgerreise nach Lourdes antreten. Von Papst Pius XI. wurde Bernadette am 14. Juni 1925 selig-, am 8. Dezember 1933 heiliggesprochen. Informationen zum Lourdes-Jubiläum sind in zahlreichen Sprachen im Internet unter www.lourdes2008.com abrufbar.
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12.02.2008 11:44:24
Erzbischof Zollitsch ist neuer Vorsitzender der DBK
(dbk.de) Heute haben die deutschen Bischöfe auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Würzburg Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Erzbischof Dr. Zollitsch folgt Karl Kardinal Lehmann (Mainz) nach, der das Amt des Vorsitzenden über 20 Jahre inne gehabt hat. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Philippsdorf (Filipovo, im ehemaligen Jugoslawien) geboren. Er wurde am 27. Mai 1965 in Freiburg zum Priester geweiht. Am 16. Juni 2003 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Erzbischof von Freiburg. Am 20. Juli 2003 wurde er von Erzbischof em. Dr. Oskar Saier zum Bischof geweiht und in sein Amt als 14. Erzbischof von Freiburg eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist Erzbischof Dr. Zollitsch seit September 2003 Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste. Von September 2003 bis September 2006 war er Mitglied der Glaubenskommission. Darüber hinaus ist Erzbischof Dr. Zollitsch seit Juli 2004 Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wurde für eine Amtszeit von sechs Jahren zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Karl Kardinal Lehmann hatte am 15. Januar 2008 seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden aus gesundheitlichen Gründen zum 18. Februar bekannt gegeben. Karl Kardinal Lehmann bleibt Bischof von Mainz und Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz. Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bleibt Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen). Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, und der Stellvertreter des Sekretärs, Dr. Rainer Ilgner, wurden für eine Amtszeit von sechs Jahren wiedergewählt.
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11.02.2008 05:08:46
Papst Benedikt XVI.: Lourdes lädt zum Fasten ein
(radiovatikan.de) Beim Angelusgebet an diesem Sonntag hat Papst Benedikt XVI. an das 150-Jahre-Jubiläum der Marienerscheinungen in Lourdes erinnert. Die Feierlichkeiten würden sich just mit dem Beginn der Fastenzeit überschneiden, so der Papst. Benedikt XVI. wird sich voraussichtlich im kommenden Herbst zum französischen Pilgerort begeben. Er erinnerte die Pilger auf dem Petersplatz an die ersten Erscheinungen der Muttergottes.
„Vier Jahre nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis durch Papst Pius XI. hat sich Maria erstmals am 11. Februar 1858 der Heiligen Bernadette Soubirous in der Grotte zu Massabielle gezeigt.“ Die heilige Jungfrau habe sich dann weitere Male gezeigt. Die Botschaft von Lourdes unterstreiche die Worte Jesu, die er bei seiner irdischen Mission verkündet hatte. Die zentrale Mitteilung laute: „Bekehre dich und glaube dem Evangelium“. „Mögen wir alle die Einladung der Gottesmutter Maria annehmen, die der Einladung Christi entspricht. Bitten wir ihr, dass wir mit dem Glauben die Fastenzeit durchführen können, damit wir diese Zeit mit innerer Freude und barmherzigem Einsatz angehen können.“ Gleichzeitig zur Jubiläumsfeier ist an diesem 11. Februar auch der Internationale Tag der Kranken. Am Montag findet im Petersdom ein Gottesdienst für die Kranken statt. Da der Papst an die Exerzitien teilnimmt, wird er nicht an dieser heiligen Messe anwesend sein.
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11.02.2008 05:06:58
Lourdes-Feier in Maria Dreieichen
(news.stjosef.at) In der bekannten Kapelle des „Marienbründls“ in Maria Dreieichen wurden zum Gedenken des übernatürlichen Ereignisses der Marienerscheinungen in Lourdes vor 150 Jahren die äußeren Umstände in einem Modell dargestellt: Maria in der Nische einer Felsgrotte und die davor kniende Bernadette. Anlass dazu ist der heuer weltweit begangene 150. Jahrtag der kirchlich anerkannten 18 Marienerscheinungen vom 11. Febr. bis 16. Juli 1858 in dem nun weit bekannt gewordenen Ort in Südfrankreich. Das Modell will anschaulich die Ereignisse von Lourdes für fromme Beter und für Kinder lebendig halten. Mit eifriger Beteiligung der Dreieichener Pfarrbevölkerung und unter Mitwirkung des „Eisenbahn-Modellbau Klubs Gars“ wurde jene „Grotte“ nachgebildet, in der sich die „Ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmuttter Maria“ von der 14jährigen Müllertochter Bernadette im Jahre 1858 sehen ließ. Die hl. Jungfrau hat Bernadette Aufträge erteilt: für sich und die Gläubigen: „Tut Buße, und betet für die Bekehrung der Sünder (den Rosenkranz)!“ (10. Erscheinung am 27. Februar), und sie gab auch später einen Auftrag an den Priester: „Er soll Prozessionen zur Grotte führen und hier eine Kapelle bauen!“ Ein Auftrag, zu dem der verantwortungsbewusste Pfarrer Peyramale nach Beratung mit seinem Bischof erst langsam heranreifen musste (13. Erscheinung, 2. März). So ähnlich erging es dem wissenschaftsgläubigen Gemeindearzt Dozous, der zuerst die Ereignisse skeptisch ablehnte, später aber der Zeuge eines wunderbaren Geschehens wurde. Durch verschiedene Umstände hielt Bernadette bei der vorletzten, der 17. Erscheinung Mariens am Ostermontag, dem 5. April, beim Gespräch mit Maria die linke Hand so über der Kerzenflamme, dass diese zwischen den Fingern der linken Hand eine Viertelstunde lang durchflackerte, ohne die Finger zu verletzen. Das war für den Arzt ein Zeichen, das ihn zum Glauben führte. Dieses und viele andere wunderbare Ereignisse spielten sich bei der Grotte ab, die im Modell in der Bründlkapelle aufgerichtet wurde. - Link: http://www.maria-dreieichen.at
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09.02.2008 16:17:46
Transalpine Redemptoristen übernehmen neue Karfreitagsfürbitte für die Juden
(news.stjosef.at) Die der FSSPX (Priesterbruderschaft St. Pius X.) nahestehenden "Transalpinen Redemptoristen" übernehmen die durch den Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. angeordnete Neufassung der Karfreitags-Fürbitte für die Juden in der „forma extraordinaria“ des römischen Ritus und geben damit ein Beispiel echter Kirchlichkeit. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme des Generalvikars des Ordens, Fr. Michael Mary, C.SS.R., vom 8. Februar 2008: „Betreffend die feierlichen Gebete der Liturgie des Karfreitags, werden die Transalpinen Redemptoristen mit bereitwilligem Gehorsam das neu promulgierte Gebet für die Juden übernehmen, wie es durch seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am 4. Februar 2008 angeordnet worden ist.“ Die Haltung der Transalpinen Redemptoristen in dieser Frage ist insofern von Bedeutung, als man daraus auf eine bereits erfolgte Absprache mit der FSSPX schließen kann, welche dann die neuformulierte Fürbitte ebenfalls übernehmen würde. Bei den in voller Gemeinschaft mit Rom stehenden sog. "Ecclesia Dei"-Gemeinschaften scheint es hingegen von vornherein keine grundsätzlichen Bedenken gegen die neuformulierte Fürbitte zu geben. Die von Papst Benedikt gewählte neue Form der Karfreitagsfürbitte für die Juden in der "forma extraordinaria" des römischen Ritus entspricht zwei wichtigen Anliegen: erstens unnötige Verletzungen und die Provokation von Missverständnissen zu vermeiden und zweitens die nötige Klarheit in der Aussage gemäß dem katholischen Glauben zu wahren. Link: Blogspot der Transalpinen Redemptoristen unter http://papastronsay.blogspot.com
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09.02.2008 16:06:24
Churer Bischof bestellt Bistumsleitung neu
(kath.net) Der Churer Bischof Vitus Huonder bestellt auf 1. Juli 2008 die Bistumsleitung neu. Das gab das Bistum Samstagmittag bekannt. Es wird nur noch einen Generalvikar geben. Dafür gibt es in Zukunft vier Bischofsvikare. Dazu kommen noch drei ständige Vertreter. Diese acht Personen bilden unter dem Vorsitz des Bischofs den Bischofsrat. Neben bisherigen Mitgliedern und Mitarbeitern im Ordinariat führen drei neue Personen zu einer spürbaren Verjüngung dieses Gremiums: Andreas Rellstab, Dekan, Martin Grichting, Vizeoffizial, stellvertretender Bischöflicher Beauftragter für Stiftungen und Webmaster der diözesanen Homepage, Fulvio Gamba, Bischöflicher Beauftragter für die Fortbildung der Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Chur. Fast fünf Monate hat sich Bischof Vitus Huonder Zeit gelassen, um über die neu zu konstituierende Bistumsleitung nachzudenken. Nun sind die Würfel gefallen. Den zukünftigen Bischofsrat werden bisherige und neue Mitglieder bilden. - Lesen Sie mehr auf der Website des Bistums Chur, www.bistum-chur.ch
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07.02.2008 16:24:10
Fastenhirtenbrief von Bischof Küng
(news.stjosef.at) In seinem Fastenhirtenbrief 2008 erinnert der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng an den Besuch des Heiligen Vaters Benedikt XVI. in Österreich und greift auf Worte zurück, die der Papst in Mariazell an die katholischen Christen in Österreich richtete. Es geht Bischof Küng gemeinsam mit dem Papst um eine neue Aneignung und Verinnerlichung der 10 Gebote Gottes (d.h. des Dekalogs), um so zu größerer Freiheit zu gelangen und so von Jesus Christus das Leben in Fülle zu empfangen. Der Hirtenbrief wird am 1. Fastensonntag in allen Kirchen der Diözese St. Pölten verlesen.
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07.02.2008 16:20:49
Papstbrief an die Jesuiten - jetzt auf Deutsch
(zenit.org) Die Nachrichtenagentur ZENIT veröffentlicht jetzt die offizielle deutsche Fassung des Briefes, den Papst Benedikt XVI. dem früheren Generaoloberen der Gesellschaft Jesu, Peter-Hans Kolvenbach SJ, anlässlich der 35. Generalkongregation der Jesuiten in Rom geschrieben hat. Die besondere Treue zum Papst, „das unterscheidende Zeichen Eures Ordens“, benötige die Kirche von heute besonders, betonte der Heilige Vater im Hinblick auf die große Aufgabe, „die einzige und unveränderliche Heilsbotschaft, die das Evangelium ist, unseren Zeitgenossen zu übermitteln, die von so vielen unterschiedlichen Stimmen abgelenkt sind – »nicht als Menschenwort, sondern – was es in Wahrheit ist – als Wort Gottes«, das in jenen wirkt, die glauben.“ Der Papst richtet eine besondere Mahnung an die Jesuiten: "Um der ganzen Gesellschaft Jesu eine klare Ausrichtung zu geben, die Unterstützung ist für eine großzügige und treue apostolische Hingabe, wäre es heute wie noch nie nützlich, wenn die Generalkongregation, im Geist des hl. Ignatius, ihr vollständiges Festhalten an der katholischen Lehre bestätigt, besonders in einigen neuralgischen Punkten, die heute von der säkularen Kultur sehr stark angegriffen werden, wie zum Beispiel das Verhältnis von Christus und den Religionen, einige Aspekte der Theologie der Befreiung sowie verschiedene Punkte der Sexualmoral, besonders, was die Frage der Unauflöslichkeit der Ehe und die Pastoral für die homosexuellen Personen betrifft." Benedikt XVI. beendet sein Schreiben mit folgenden Worten: „Der Fürbitte des heiligen Gründers und aller Heiligen des Ordens und dem mütterlichen Schutz Marias vertraue ich die Generalkongregation und die ganze Gesellschaft an, damit jeder geistliche Sohn des hl. Ignatius »zuerst Gott, dann die Art und Weise dieses Instituts« vor Augen haben möge (Formula Instituti, 1). In diesem Sinne versichere ich Euch meines beständigen Gedenkens im Gebet und erteile Ihnen, verehrter Pater, allen Patres der Generalkongregation und der ganzen Gesellschaft Jesu meinen besonderen Apostolischen Segen.“
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06.02.2008 16:40:26
Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für Februar 2008
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass Menschen mit einer geistigen Behinderung nicht ausgegrenzt, sondern respektiert werden und dass man ihnen liebvoll hilft, ihren physischen und sozialen Zustand würdig zu leben.
Missionsgebetsmeinung
Dass die Institute des Geweihten Lebens, die in den Missionsländern zahlreich blühen, die missionarische Dimension neu entdecken und getreu der radikalen Entscheidung für die evangelischen Räte, großherzig Zeugnis ablegen und Christus bis an die Grenzen der Erde verkünden.
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06.02.2008 16:33:24
Päpstlicher Impuls für die Fastenzeit
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat bei der Generalaudienz am Aschermittwoch (06.02.2008) Gedanken aus seiner diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit aufgegriffen. Lesen Sie seine Ansprache an die deutschsprachigen Pilger: Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Diese Wochen vor der Feier des Osterfestes sind in der Kirche seit den ersten Jahrhunderten immer auch eine Zeit des Katechumenats, der Vorbereitung auf den Empfang der Taufe und der Eucharistie. Aber auch all jene, die bereits getauft sind, sind eingeladen, sich ihres Christseins klarer bewusst zu werden, die Taufgnade durch die Bekehrung ihres Herzens und den Empfang des Bußsakraments neu zu beleben und sich entschlossen auf den Weg der Nachfolge Christi zu begeben. Dazu empfiehlt die Kirche einige besondere Werke, nämlich Gebet, Fasten und Almosengeben. In meiner diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit habe ich besonders auf die Praxis des Almosengebens, des Teilens unserer Güter, Bezug genommen. Diese stellt „eine konkrete Weise dar, dem Notleidenden zu Hilfe zu kommen, und ist gleichzeitig eine asketische Übung zur Befreiung von der Gebundenheit an die irdischen Güter“. Das Vorbild Christi, führt uns noch einen Schritt weiter, denn von ihm lernen wir, aus unserem eigenen Leben eine Gabe zu machen. „Indem wir ihn nachahmen, wächst die Bereitschaft, nicht nur von unserem Besitz zu geben, sondern uns selbst. [...] Wenn der Christ sich hingibt ohne zu zählen, bezeugt er: Nicht der materielle Reichtum diktiert die Gesetze der Existenz, sondern die Liebe.“ Ganz herzlich heiße ich die Pilger und Besucher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und aus Südtirol willkommen. Die Liturgie des Aschermittwochs verkündet uns in Wort und Zeichen, dass wir Geschöpfe sind, die der Gnade der Bekehrung bedürfen. Gebet, Fasten und Almosengeben mögen uns helfen, unsere christliche Berufung tiefer zu erkennen und zu leben. Euch allen wünsche ich eine gesegnete Fastenzeit!
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05.02.2008 12:58:45
P. Cornelius Steffek im 100. Lebensjahr verstorben
(news.stjosef.at) Das Stift Heiligenkreuz trauert um P. Cornelius Steffek OCist, der als ältester Zisterzienser der Weltam Vormittag des 5. Februar, im Kreise der Mitbrüder im 100. Lebensjahr verstorben ist. P. Karl Wallner schreibt auf der Homepage des Klosters: „Bis vor zwei Tagen war er noch ganz rüstig. Er starb genau eine Woche nach unserem P. Adolf (96). Wir waren bei ihm und haben die Sterbegebete gebetet. Er ist friedlich heimgegangen. … Es handelt sich bei P. Cornelius um eine außergewöhnliche aufrechte Priesterpersönlichkeit. Von den Nazis verhaftet, entging er nur knapp der Hinrichtung. - Er wird am kommenden Sonntag, 10. Februar, um 11 Uhr in der Totenkapelle im Kreuzgang aufgebahrt. Das feierliche Begräbnis findet am Montag, 11. Februar (dem 150. Jahrestag der Erscheinung von Lourdes) um 15 Uhr in der Abteikirche statt. Wir danken Gott, dass wir ihn so lange unter uns haben können. Wir bitten um das Gebet für seine Seele und für unsere Gemeinschaft. Ruhe in Frieden.“ - www.stift-heiligenkreuz.org
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05.02.2008 12:54:57
Karfreitagsbitte "für die Juden" neu formuliert
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Papst Benedikt hat die Karfreitagsfürbitte für die Juden verändert. Statt „Für die Bekehrung der Juden“ (Pro conversione Iudaeorum) soll bei der Liturgie im außerordentlichen Ritus von 1962 ab sofort „für die Juden“ („Oremus et pro Iudaeis“) allgemein gebetet werden. Das gab das Staatssekretariat am Dienstag Nachmittag bekannt. Die Kirche bittet darin um „Erleuchtung der Juden“ und das Heil „ganz Israels“, „wenn die Fülle der Völker“ in die Kirche eintrete. Bereits im Missale Romanum von 1962 waren die Bezeichnungen „treulos“ (perfidus) bzw. „Unglaube“ (perfidia) aus der Fürbitte gestrichen. Der jetzt veröffentlichte lateinische Wortlaut: „Oremus et pro Iudaeis, Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum. (Oremus. Flectamus genua. Levate.) Omnipotens sempiterne Deus, qui vis ut omnes homines salvi fiant et ad agnitionem veritatis veniant, concede propitius, ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat. Per Christum Dominum nostrum. Amen.“ Die Übersetzung des Latinisten Gero Weishaupt: „Wir wollen beten (lasset uns beten) für die Juden, dass unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen. (Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.) Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, dass beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird. (oder: dass ganz Israel gerettet werde, wenn die Füller aller Völker in Deine Kirche eintritt). Durch Christus, unseren Herrn.“
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05.02.2008 07:10:54
Ja zur Familie, Ja zu Kindern
(presse.kirche.at) „Ja zur Ehe, ja zu Kindern“ – unter diesem Motto startet Familienbischof DDr. Klaus Küng in der Diözese St. Pölten gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ein Projekt, um Familien in ihren zunehmenden Herausforderungen zu stützen. Das Projekt wurde von der österreichischen Bischofskonferenz bei ihrer Herbsttagung im vergangenen Jahr im Heiligen Land beschlossen und soll österreichweit umgesetzt werden. Der für Familienfragen zuständige Referent in der Bischofskonferenz, DDr. Klaus Küng, hat diesen Beschluss und seine Umsetzung in einem Pressegespräch am 4. Februar in St. Pölten gemeinsam mit Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner bekannt gegeben. In der Bischofskonferenz habe sich bei Fragen über die Lösung der Probleme in Kirche und Gesellschaft immer wieder herausgestellt, dass dabei gerade der Familie eine zentrale Rolle zukomme. „Wir wollen jungen Menschen die Ehe als Wert und als Weg der Zukunft verdeutlichen“, sagte der Bischof. Jungen Menschen soll Mut für die Entscheidung zur Ehe zugesprochen wie auch „das Ja zu Kindern“ gefördert werden. Darüber hinaus sei für junge Familien Weiterbildung notwendig, da gerade in den heutigen Verhältnissen ein neues Know-how für das Gelingen von Ehe, Familie und Erziehung notwendig sei. In Kirche und Diözese gebe es bereits „zahlreiche, sehr verdienstvolle Einrichtungen, die der Familien gewidmet sind“, unterstrich der Bischof. Das neue Projekt „christliche Familie“ soll darüber hinaus „ein wertvoller Impuls für alle bestehenden“ sein, betonte er. - Lesen Sie noch mehr!
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05.02.2008 07:04:08
Päpstlicher Lourdes-Jubiläumsablass
(zenit.org/news.stjosef.at) Im Jubiläumsjahr zur Feier der Marienerscheinungen in der Lourdes-Grotte Massabielle vor 150 Jahren (8. Dezember 2007 – 8. Dezember 2008) gewährt Papst Benedikt XVI. einen vollkommenen Ablass. Gemäß Dekret der Apostolischen Pönitentiarie wird jenen Gläubigen, die während des Jubiläumsjahres in frommer Gesinnung nach Lourdes pilgern und die entsprechenden Voraussetzungen mitbringen, das Geschenk eines vollkommenen Ablasses zuteil. Es gilt auch allen, die zwischen dem 2. und dem 11. Februar 2008 an jedem Ort der Welt eine Kapelle, Grotte oder eine andere würdige Stätte aufsuchen, wo Unsere Liebe Frau von Lourdes zur öffentlichen Verehrung aufgestellt ist. Wenn die Gläubigen die allerseligste Jungfrau in Lourdes verehren – an der Stelle, „die ihre Füße berührt haben“ –, „stärken sie sich mit den Heiligen Sakramenten; formulieren sie feste Vorsätze, die zu einem treueren christlichen Leben führen; erfahren sie auf lebendige Weise die kirchliche Gesinnung“, heißt es in dem Dekret. Aus alledem würden sie großen Nutzen ziehen. „Alle und jeder einzelne Gläubige“ könne täglich – für sich oder für die Seelen im Fegefeuer – einen vollkommenen Ablass erlangen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind: sakramentale Beichte (zur Reinigung), eucharistische Kommunion (zur Erneuerung), Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters – und all das in einer Gesinnung vollkommener innerer Abkehr von jeglicher Sünde. Eine Wallfahrt nach Lourdes sollte, wenn möglich, folgende Stationen einschließen: 1. das Baptisterium, wo Bernadette Soubirous getauft wurde; 2.) das Haus ihrer Familie, das „Cachot“ genannt wird, da es früher als Arrestlokal genutzt wurde; 3.) die Grotte Massabielle und 4.) die Kapelle des Hospizes, wo Bernadette ihre Erstkommunion machte. Jedes Mal sollte man sich etwas Zeit für das Gebet nehmen, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis beten und die Jungfrau Maria anrufen. Die Gläubigen, die aufgrund einer Krankheit oder aus Altergründen weder nach Frankreich noch zu einem anderen Marienheiligtum pilgern können, erhalten vom 2. bis zum 11. Februar ebenfalls die Möglichkeit, einen vollkommenen Ablass erlangen, wenn sie Unserer Lieben Frau von Lourdes geistig einen Besuch abstatten und dabei ihre Krankheiten und Leiden Gott durch die Mittlerschaft Mariens vertrauensvoll aufopfern. Das Gesetzbuch der lateinischen Kirche (Codex Iuris Canonici, can. 992) und der „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Nr. 1471) bezeichnen den Ablass als „Nachlass zeitlicher Strafe vor Gott für Sünden, deren Schuld schon getilgt ist; ihn erlangt der entsprechend disponierte Gläubige unter bestimmten festgelegten Voraussetzungen durch die Hilfe der Kirche, die im Dienst an der Erlösung den Schatz der Sühneleistungen Christi und der Heiligen autoritativ verwaltet und zuwendet“. - Link: Ablassdekret in vollem Wortlaut.
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04.02.2008 10:22:31
Respekt vor dem Leben ist Maßstab der Zivilisation
(radiovatikan.de) Das Leben muss auch vor der Geburt gesichert sein. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am Sonntag (03.02.2008). Der Papst sprach im Zusammenhang mit dem an diesem Sonntag in Italien durchgeführten „Tag des Lebens“. Auf dem Petersplatz waren deshalb unter den rund 40.000 Gläubigen zahlreiche Mitglieder von kirchlichen Lebensschutzorganisationen anwesend. Vier römische Krankenhäuser hatten derweil für den heutigen Tag ein Dokument veröffentlicht, in dem sie den Schutz von ungeborenen Kindern fordern. Unter den vier Universitätsspitäler ist auch diejenige der Universität „La Sapienza“. Der Papst unterstrich, dass „die zivilisierte Kultur eines Volkes anhand seiner Möglichkeiten gemessen wird, wie dieses Volk dem Leben dienen kann. Jeder soll gemäß seinen eigenen Möglichkeiten, seinem Beruf und seiner Kompetenz sich immer dazu berufen fühlen, das Leben zu lieben und ihm zu dienen. Dies gilt von seinem Anbeginn bis zu seinem natürlichen Ende.“ Die Bedeutung des Lebens käme insbesondere in der Familie zum Vorschein. In diesem Zusammenhang erinnerte der Papst an die letzte Botschaft zum Weltfriedenstag, die er an diesem Sonntag insbesondere an die asiatischen Völker empfahl, da sie in diesen Tagen ihren Neujahrestag feiern. Traditionell sei dieses Fest Anlass für Begegnungen und Treffen der Familien, sagte er am Sonntag auf dem Petersplatz. Weiter sagte Papst Benedikt XVI., dass er am kommenden Mittwoch in der Basilika Santa Sabina auf dem Aventin gehen wird und dort die Riten des Aschermittwochs zelebrieren wird.
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04.02.2008 10:20:11
Schauspieler lesen Kreuzwegtexte
(news.stjosef.at) Auf Initiative des Wiener Burgschauspielers Michael König – er ist auch als Mitwirkender bei zahlreichen TV-Produktionen bekannt – lesen Schauspieler an den Freitagen der Fastenzeit in der Wiener Peterskirche (Opus Dei) um 17.45 Uhr jeweils Kreuzwegbetrachtungen des Hl. Josefmaria Escrivá und von Papst Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger). Es wirken mit: Brigitte Karner (Film und TV), Peter Simonischek (Burgtheater), Gabriele Schuchter (Volkstheater), Raphael Schuchter (Theater der Jugend), Georg Kusztrich ( Scala), Karl Wenninger und Michael König (Burgtheater). Eine ähnliche Lesung, welche dem betrachtenden Gebet des Kreuzwegs dienen soll, findet statt am Samstag, dem 16.2.08, um 20 Uhr in der Pfarrkirche Heiligeneich (Diözese St. Pölten): Die Schauspieler Michael König und Karl Wenninger lesen Kreuzwegbetrachtungen von Benedikt XVI., anschließend ist noch eine Lesung von biblischen Texten und Gelegenheit zur Hl. Messe. - www.peterskirche.at
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