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08.05.2008 16:50:54
Neuer Abt in Stift Lambach gewählt
(stift-lambach.at/news.stjosef.at) Beim Wahlkapitel am 5. Mai 2008 wurde P. Prior Mag. Maximilian Neulinger OSB zum 59. Abt des Benediktinerstiftes Lambach gewählt wurde. Er wird dieses Amt mit 2. Juni 2008 übernehmen. Die Wahl fand statt, nachdem das äbtliche Amt von Abt Dipl.-Ing. Gotthard Schafelner OSB durch Erreichen der Altersgrenze des 70. Lebensjahres am 2. Juni 2008 frei wird. Abt Gotthard gab sich in vorbildlichster Weise seit dem Jahr 1986 dem Dienst um die Gemeinschaft als Abt hin, heißt es in einer Mitteilung des Stiftes. Die Klostergemeinschaft feierte vor der Wahl in der Stiftskirche das Heilig-Geist-Amt. Dabei und bei der anschließenden Wahl wurde der Kelch des Heiligen Adalbero, dem in Lambach gebürtigen und begrabenen Oberösterreichischen Heiligen, verwendet. Die Wahl auf eine Amtsdauer von 12 Jahren erfolgte unter dem Vorsitz von Abtpräses Dr. Clemens Lashofer OSB aus dem Stift Göttweig und unter Assistenz von Abt Christian Haidinger OSB aus dem Stift Altenburg und P. Franz Hörmann OSB aus dem Stift Seitenstetten. - Link: www.stift-lambach.at
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08.05.2008 16:47:18
Neues aus der Petrusbruderschaft
(kath-info.de) Im Landkreis Eichstätt hat die Priesterbruderschaft St. Petrus ein Haus für gemeinschaftsinterne Aufgaben eröffnet. In der Marienkapelle des Altenberger Domes (Odenthal) feiert die Petrusbruderschaft seit kurzem jeden Freitag um 18 Uhr eine heilige Messe im überlieferten Ritus. Demnächst wird es eine solche hl. Messe auch in Ingolstadt geben. Erzbischof Albert Malcolm Ranjith, Sekretär der Gottesdienstkongregation, wird am Samstag, den 31. Mai, in Wigratzbad die Diakonatsweihen im überlieferten Ritus spenden. Die Priesterweihen in Wigratzbad werden am Samstag, den 28. Juni, stattfinden. Spender ist Franc Kardinal Rodé, Präfekt der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften apostolischen Lebens. Die Weihekandidaten sind Stefan Reiner aus Untergruppenbach (Landkreis Heilbronn), Louis Baudon de Mony aus Frankreich, Jean-Baptiste Moreau aus Poitiers und Michael Ramm aus Abtsteinach im Odenwald. Für vier weitere Diakone in Amerika sind für den 30. Mai Priesterweihen geplant. Kardinal Castrillon Hoyos, der Präfekt der Kommission Ecclesia Dei, wird sie im Priesterseminar Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Denton spenden. - Link: http://www.petrusbruderschaft.de
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08.05.2008 16:43:38
Chinesisches Orchester spielte für den Heiligen Vater
(radiovatikan.de) Premiere im Papststaat: Zum ersten Mal hat ein Orchester aus China im Vatikan ein Konzert für den Papst gegeben. Das China Philharmonic Orchestra und der Chor der Oper Shanghai trugen Mittwochabend in Anwesenheit von Benedikt XVI. Mozarts Requiem sowie chinesische Volkslieder vor. „Diese Aufführung ist in mancherlei Hinsicht einzigartig”, sagte der Papst im Anschluss an das Konzert in einer kurzen Ansprache auf Italienisch und Englisch. „Mit Freude beobachte ich das Interesse Ihres Orchesters und Chores an europäischer religiöser Musik. Dies zeigt, dass es möglich ist, erhabene Manifestationen des Geistes wie Mozarts Requiem in ganz unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten zu schätzen. Denn Musik drückt universelles menschliches Fühlen aus, einschließlich religiösen Fühlens, das die Grenzen jeder individuellen Kultur überschreitet.” Die vatikanische Audienzhalle - deren Akustik im Übrigen für Konzerte nicht sehr geeignet ist – bezeichnete Papst Benedikt als „Fenster zur Welt”. An diesem Ort, „an dem der Papst seine Gäste empfängt”, träfen sich Menschen aus allen Teilen der Erde, die hier „mit Wertschätzung und Zuneigung” aufgenommen würden. Ausdrücklich erwähnte Papst Benedikt seine Verbundenheit mit Chinas Untergrundchristen. „Heute Abend möchte der Papst, indem er euch, liebe chinesische Künstler, empfängt, stellvertretend euer gesamtes Volk empfangen. Besonders denke ich an eure Mitbürger, die den Glauben an Jesus teilen und mit dem Nachfolger Petri spirituell verbunden sind. Das „Requiem” ist aus diesem Glauben geboren, als Gebet an einen gerechten und barmherzigen Gott, und genau deshalb rührt es an die Herzen aller und wird zum Ausdruck eines universellen Humanismus.” Am Ende schickte der Papst Grüße an alle Bewohner Chinas, das sich mit den Olympischen Spielen auf ein Ereignis „von großem Wert für die gesamte Menschheit” vorbereite. Für das Erwähnen der sportlichen Großereignisses und seinen Gruß in chinesischer Sprache erntete der Papst einen herzlichen Applaus.
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07.05.2008 13:16:38
Papst empfing ÖFB-Delegation in Audienz
(oefb.at/news.stjosef.at) Am heutigen Vormittag (Mittwoch, 07.05.2008) nahm eine Delegation des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) an der Generalaudienz des Heiligen Vaters Benedikt XVI. am Petersplatz in Rom teil. Mit dabei waren ÖFB Präsident Friedrich Stickler, ÖFB-Vizepräsident Kurt Ehrenberger, ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig und der Kapitän der erfolgreichen U20-Nationalmannschaft der WM in Kanada und Mitglied des EURO-Kaders, Sebastian Prödl. Begleitet wurde die Delegation von Weihbischof Franz Lackner, der innerhalb der Bischofskonferenz für die Kontakte zwischen Kirche und Sport zuständig ist, sowie vom Wiener Pastoralamtsleiter Michael Scharf, der die kirchlichen Initiativen rund um die Fußball-EM in Österreich koordiniert und last but not least von Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka. Papst Benedikt XVI. begrüßte die EURO-Delegation in seiner Ansprache herzlich und verlieh seiner Freude über den Besuch der Repräsentanten des Österreichischen Fußball-Bundes besonderen Ausdruck. Friedrich Stickler und Sebastian Prödl überreichten dem Heiligen Vater unter anderem als symbolische Geschenke einen EURO-Ball, sowie eine CD mit dem ÖFB-EURO-Song von Christina Stürmer. Nach der Generalaudienz lud Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone die Delegation in den Apostolischen Palast. Bertone wünschte der EURO 2008 im Rahmen seiner Begrüßungsansprache "einen schönen und friedlichen Verlauf". Bereits am Dienstagabend wurde die Delegation vom Botschafter Martin Bolldorf in die Österreichische Botschaft am Heiligen Stuhl in der Via Reno zu einem Empfang mit Pressegespräch eingeladen. Dabei kam es zu einem Treffen alter Bekannter, denn Martin Bolldorf war als Mitarbeiter des damaligen österreichischen Botschafters in Spanien, Wolfgang Schallenberg, stetiger Begleiter der rot-weiß-roten Nationalmannschaft während der FIFA WM "Espana 1982". - Honorarfreie Pressefotos von der Begegnung finden Sie unter folgendem Link: http://www.kirche08.at/content/site/presse/pressefotos/gallery/5.html
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07.05.2008 13:10:16
Diözese St. Pölten trauert um Prälat Kreuth
(presse.kirche.at) Der Direktor des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten, Msgr. Wilfried Kreuth ist in der Nacht vom 6. auf 7. Mai 2008 im 64. Lebensjahr unerwartet verstorben. Msgr. Kreuth leitete seit 2. Februar 1996 das Pastoralamt und war Geistlicher Assistent der Katholischen Aktion. Mit Msgr. Kreuth verliert die Diözese einen umsichtigen Seelsorger mit einem tiefen pastoralen Einfühlungsvermögen. Wilfried Kreuth wurde 1944 in Waidhofen/Ybbs geboren und absolvierte nach der Matura am dortigen Gymnasium das Studium der Philosophie und Theologie in St. Pölten. 1967 wurde Kreuth zum Priester geweiht und war anschließend Kaplan in Euratsfeld, Thaya und Purgstall. 1972 wurde er Domkurat in St. Pölten und 1976 Pfarrer in Purgstall. Von März bis September 1993 war Wilfried Kreuth stellvertretender Direktor der Diözesanfinanzkammer und im September des gleichen Jahres Dompfarrer in St. Pölten. 1995 wurde Wilfried Kreuth zum Monsignore ernannt. Am 2. Februar 1996 wurde Msgr. Wilfried Kreuth Direktor des Pastoralamtes und gleichzeitig zum geistlichen Assistent der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten bestellt. Das Requiem ist am Mittwoch, 14. Mai, 14 Uhr im Dom zu St. Pölten. Die Beisetzung ist am Donnerstag, 15. Mai, 14 Uhr in Purgstall.
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06.05.2008 11:29:47
Neue Standards für kirchliche Eheseminare in Österreich
(news.stjosef.at) Die von der Österreichischen Bischofskonferenz bei ihrer Herbstvollversammlung im Heiligen Land 2007 approbierten „Standards der Eheseminare für Brautpaare“ sind nun im St. Pöltner Diözesanblatt publiziert vom 15. April 2008 worden. Die Rahmenbedingungen für Eheseminare sollen nach dem Wunsch der Bischöfe künftig so aussehen, dass „eine Teilnahme aller Brautpaare bei den Seminaren im Ausmaß von wenigstens einem Tag bzw. 8 Einheiten (zu mindestens 45 Minuten je Einheit)“ möglich ist. Begrüßenswert seien allerdings „Angebote mit 12 oder mehr Einheiten, um eine noch intensivere Auseinandersetzung zu ermöglichen“. Drei Ziele der Eheseminare werden benannt: Es geht um eine Stärkung der Beziehungsebene, um eine Stärkung der Glaubensebene und um eine Stärkung der Verantwortung für das Leben. Referenten für Eheseminare erfüllen einen wichtigen kirchlichen Dienst, zu dem sie in besondere Weise vorbereitet sein müssen. Außer der Kompetenz der Methoden müsse es aber auch „eine klare Abstimmung bezüglich der Inhalte der Eheseminare geben“. Als Inhalte werden ausdrücklich benannt: Ehe im Plane Gottes; Als Mann und Frau geschaffen – zur Familie berufen; Ehe – ein Sakrament; Wesensmerkmale der sakramentalen Ehe; Kirchenrechtliche Verdeutlichung; Feier der kirchlichen Trauung; Sexualität in der Ehe; Verantwortete Elternschaft; Empfängnisverhütung; Umfassender Schutz des Lebens; Christliche Gestaltung des Ehe- und Familienlebens im Alltag; Partnerschaftliche Kommunikation; Mitverantwortung in Gesellschaft und Kirche; Ehe als spannender Prozess mit verschiedenen Phasen. Bemerkenswert ist insbesondere, dass im Abschnitt über die verantwortete Elternschaft auf die natürliche Empfängnisregelung in überaus positiver Weise verwiesen wird. Außerdem wird im nächsten Abschnitt über Empfängnisverhütung klar zum Ausdruck gebracht, dass die Kirche „alle Methoden der Empfängnisverhütung“ ablehnt, „besonders jene, die die Möglichkeit der Frühabtreibung einschließen (Nidationshemmer) oder die Gesundheit der Frau oder des Mannes beeinträchtigen können.“ - Update: Dokument jetzt online (PDF) auf dem Kirchenserver der Erzdiözese Salzburg.
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06.05.2008 11:27:37
Sind die NÖ-Pfarrhofräuber nun gefaßt?
(noe.orf.at) Nach den Überfällen auf drei Pfarrer könnte die Polizei einen Erfolg erzielt haben. Zumindest wurden drei Verdächtige festgenommen, die versucht haben sollen, das Pfarramt von Waldegg auszurauben. Mehrere Tageszeitungen berichten von den Festnahmen in Waldegg. Das Landeskriminalamt hält sich aber in dieser Sache äußerst bedeckt. Zwar sind in Waldegg (Bezirk Wr. Neustadt) offenbar drei Verdächtige festgenommen worden, ob sie aber mit den brutalen Überfällen auf drei Pfarrer in Klosterneuburg-Kierling, Böheimkirchen und Pillichsdorf zu tun haben, ist noch völlig ungeklärt. Derzeit werden die DNA-Spuren an den verschiedenen Tatorten miteinander verglichen. Zumindest ein Verdächtiger konnte offenbar flüchten, ob es noch mehr Mittäter gegeben hat, ist derzeit ebenfalls Gegenstand der Untersuchungen. Die Männer sollen die Kirche und das Pfarramt Waldegg zunächst ausgekundschaftet haben, indem sie als Bettler um Almosen gefragt haben. In der darauffolgenden Nacht klickten dann die Handschellen. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.
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06.05.2008 11:22:44
Nothilfe für Burma - jeder Euro zählt
(jugendeinewelt.at/news.stjosef.at) Am Samstag, 03. Mai 2008, brach der Zyklon „Nargis“ mit Windgeschwindigkeiten von 200 Kilometern in der Stunde über die Südküste Burmas herein. Straßen und Brücken wurden zerstört, in der Millionenstadt Rangun wurden Strommasten umgerissen, Bäume lagen entwurzelt auf den Straßen. Über 20.000 Tote [die Zahlen werden laufend nach oben korrigiert] sind bereits gemeldet worden und über 40.000 Menschen [s.o.] werden noch vermisst. Hunderttausende Menschen sind durch den verheerenden Wirbelsturm obdachlos. In Rangun brach die Versorgung mit Strom und Trinkwasser zusammen, Telefon- und Internetleitungen sind defekt. Das Hilfswerk Jugend Eine Welt leistet sofort Hilfe und unterstützt die Menschen in Burma aus seinem Notfall-Fonds. „Jeder zusätzliche Euro für die Opfer des Wirbelsturms wird jetzt gebraucht!“ so Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt. Jugend Eine Welt ist eine der wenigen Organisationen, die Projekte in Myanmar unterstützt. Die Hilfsmaßnahmen konzentrierten sich bisher auf Don Bosco Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen für die arme Bevölkerung. „Das staatliche System in Burma versagt in der Bildung und in der Gesundheitsversorgung total – ein Großteil des Staatshaushaltes geht in Militärausgaben“, erklärt Heiserer. Die Salesianer Don Boscos sind seit 1939 in Burma/Myanmar. Nach einer Krise 1966/67 in der alle ausländischen Missionare des Landes verwiesen wurden, konnte Mitte der 70er Jahre ein neuer Anlauf genommen werden. Heute arbeiten etwa 50 Salesianer im Norden des Landes in Pfarren und Jugendeinrichtungen. - Sie können online spenden unter http://www.jugendeinewelt.at/Ihr_Assistent.1390.0.html . Wer eine Überweisung durchführen will erfährt unter diesem Link alle Kontoangaben (inkl. IBAN und BIC).
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05.05.2008 09:58:00
Südmährer-Wallfahrt in Maria Dreieichen
(kathpress.at) Die Christen sollen in Europa noch entschiedener auftreten und die zentralen christlichen Werte vertreten. Das betonte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng am Sonntag bei der Südmährer-Wallfahrt in Maria Dreieichen (Niederösterreich). "Vor uns liegt eine neue Zukunft mit neuen Perspektiven und Möglichkeiten, aber auch mit neuen Herausforderungen und Gefährdungen", sagte der Bischof. Die Verhältnisse in Europa hätten sich durch die Europäische Union entscheidend verändert, ein engeres Zusammenrücken sei möglich geworden. Küng warnte aber davor, diese neuen Beziehungen nur im wirtschaftlichen und politischen Bereich zu sehen. Es gehe auch um die spirituelle Ebene. In einer Zeit des zunehmenden praktischen Materialismus sei es notwendig, "neue persönliche und gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, Jesus Christus wieder in den Blick zu bekommen". Dies könne für die Menschen zur großen Kraft werden. Der Bischof forderte angesichts der aktuellen Diskussion um Abtreibung und Euthanasie alle Christen auf, für das Leben von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende einzutreten. Er rief auch dazu auf, ebenso für soziale Gerechtigkeit einzustehen, Maß zu halten und nicht nur den Gewinn im Blick zu haben. Christen müssten wieder mehr Mut zum Christsein auch in der Öffentlichkeit zeigen. Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner erinnerte daran, dass die Südmährer nicht erst seit 1945 nach Maria Dreieichen pilgern, ihre Vorfahren schon weit länger in den Waldviertler Wallfahrtsort gekommen. Im Anschluss an die Messe in der Basilika gedachten die Pilger am nahe gelegenen Friedhof des Gründers und Initiators der Südmährer-Wallfahrt nach Maria Dreieichen, Johann Zabel. Er war 1944/45 Generalvikar des damaligen Bischöflichen Generalvikariats Nikolsburg. Er starb 1977 in Wien und wurde in Maria Dreieichen beigesetzt. - Link: www.maria-dreieichen.at
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05.05.2008 09:57:00
Bischof Küng nimmt Stellung zum Inzestfall von Amstetten
(presse.kirche.at/radiovatikan.de) Im Inzest-Fall im österreichischen Amstetten prüft die Polizei nun, ob der 73-jährige Täter Komplizen hatte. Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Sexualverbrechen seien wichtiger als Strafverschärfungen. Das sagt der St. Pöltener Diözesanbischof Klaus Küng zum Inzest-Fall in Amstetten. Der Ort befindet sich in Küngs Diözese. Gudrun Sailer hat ihn gefragt, wie er sich nach Bekanntgabe des Falles gefühlt habe.
„Es ist ein grauenhafter Inzestfall, man kann es eigentlich gar nicht fassen, dass so etwas vorkommen kann, auch dass es nicht wahrgenommen wurde, nicht bemerkt wurde. Da habe ich auch meine Zweifel, ob das wirklich möglich ist, dass so etwas über Jahre hinweg verborgen bleibt. Gleichzeitig denke ich schon, das ist ein besonders schlimmer Fall, der sich hier zeigt, aber Missbrauch kommt leider doch ziemlich häufig vor – nicht nur in Österreich.“
Wo liegen Ihrer Einschätzung nach die Gründe dafür?
„Das hängt, denke ich, damit zusammen, dass wir in einer allgemeinen Erotisierung stecken. Die Medien, ich denke besonders an den Einfluss von Internet oder Fernsehen, haben eine Überfülle von Eindrücken, auch die ganze Werbung geht in diese Richtung. Das sind große Gefahren auch für geradezu krankhafte Entwicklungen. Ich glaube, dass wir wirklich in diesem Vorfall einen Alarm sehen müssen, um von neuem bewusst zu machen, wie wichtig es ist, die Familie zu stützen, sie notwendig es ist, dass die Eheleute vorbereitet und begleitet werden. Damit die Voraussetzungen geschaffen werden für eine gesunde Entwicklung der Kinder, aber im Grund genommen von Jung und Alt. Ich glaube auch, dass wir eine wichtige Aufgabe haben, die Tugend der Keuschheit von neuem zu verkünden und bewusst zu machen, dass der Mensch in seiner ganzen Persönlichkeitsentwicklung geschädigt sein kann. Und selbstverständlich kein geistliches Leben, ja keine echte Beziehung möglich ist, wenn nicht auch in diesem Punkt die Menschen lernen, richtig zu leben. Da denke ich, dass wirklich Handlungsbedarf besteht.“
Sie sagen, es handelt sich um einen ganz besonders tragischen Fall. Hätte es eine Möglichkeit geben, sich dagegen zu wappnen, hätte man diese menschliche Tragödie vermeiden können?
„Ich glaube, dass man immer nachher, wenn so etwas geschehen ist, alles besser weiß. Ich glaube auch, dass es immer wieder solche furchtbaren Dinge gegeben hat und gibt, und wir wahrscheinlich auch nicht vermeiden können, dass so etwas passiert. Wohl in jedem Land gibt es solche Dinge. Ein Punkt, der mir ganz wichtig scheint, wo wir auch in der Diözese – unabhängig von diesem Fall - schon seit längerem bemüht sind, ist, dass alle Erwachsenen lernen müssen, sensibel zu sein für Symptome, die sich manchmal bei Kindern und Jugendlichen zeigen, die vielleicht darauf hinweisen, das Missbrauch vorliegt und da müssen wir reagieren bzw. auch die Jugendlichen fähig machen, dass sie über ihre Probleme sprechen, und wir müssen auch ihnen verfügbar sein, um einzugreifen, wenn es nötig ist.“
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03.05.2008 03:50:38
Das Licht Mariens in Mutter Teresas dunkler Nacht
(zenit.org/kath.net) Vor kurzem sind dutzende Artikel über die dunkle Nacht des Glaubens von Mutter Teresa durch die Medien gegangen. Die unerzählte Geschichte ist jedoch, wie die Jungfrau Maria die Ordensgründerin in all diesen Jahren aufrechthielt. Um einen Einblick in diese Begebenheit zu bekommen, besuchte die ZENIT-Redakteurin Annamarie Adkins Pater Joseph Langford von der Gemeinschaft „Missionare der Nächstenliebe“. Pater Langford hat gemeinsam mit Mutter Teresa die Priestergemeinschaft der „Missionare der Nächstenliebe“ gegründet und ist zudem Autor des Buches Mother Teresa: In the Shadow of Our Lady, („Mutter Teresa: Im Schatten Unserer Lieben Frau“), das im Verlag „Our Sunday Visitor“ erschienen ist. Der Priester berichtet in seinem Werk darüber, wie sich Mutter Teresa in ihrer dunklen Nacht an Maria anklammerte und wie auch jeder von uns dem Beispiel Mutter Teresas folgen kann. - Lesen Sie mehr!
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03.05.2008 03:49:07
Der Herr geht voraus - wir folgen ihm nach
(news.stjosef.at) Bevor unser Herr Jesus Christus durch seinen Tod am Kreuz, seine Auferstehung und Himmelfahrt heim ging zum Vater im Himmel, sprach er das „Hohepriesterliche Gebet“. Im Evangelium des 7. Sonntags der Osterzeit hören wir einen Ausschnitt davon. Unter anderem hat unser Herr gebetet: „Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.“ Er hat also auf Erden das Heilswerk vollbracht, das der himmlische Vater ihm aufgetragen hat. Dadurch hat er Gott, seinen Vater und unseren Vater, verherrlicht. Denn der Sohn Gottes hat in seiner Menschheit dem himmlischen Vater höchste Anbetung erwiesen, Ehre und Danksagung. Verherrlicht ist Gott in der Höhe! Wir alle sind eingeladen, Jesus Christus unserem Herrn nachzufolgen. Das heißt, er ist uns vorausgegangen und hat nicht nur sein Kreuz, sondern auch unsere Mühseligkeiten und Leiden bereits im Voraus getragen. Wer an ihn glaubt und mit ihm in Liebe verbunden ist, der wird danach trachten, sein Leben nach dem Vorbild und Beispiel Christi auszurichten. Dabei sind wir uns natürlich dessen bewusst, dass wir Christus zwar nachfolgen, ihn aber nicht einfach „nachahmen“ können. Jeder von uns muss auf seine Weise Christus nachfolgen, d.h. mit ganz besonderen Talenten und Fähigkeiten, je nach seiner Berufung und Aufgabe im Leben. Keiner kann den anderen kopieren; jeder ist auf seine Weise unersetzbar. - Lesen Sie die Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit, wo besonders auch auf das Beispiel des heiligen Florian eingegangen wird!
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01.05.2008 17:27:47
Regierungsrat Salesny erhält Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Europa
(kolpingwerk-europa.net) Im Rahmen eines Festaktes in Straßburg anlässlich des 30. Europaseminars und 35 Jahre Konsultativstatus von KOLPING INTERNATIONAL wurde Anton Salesny am 14. April 2008 von der Vorsitzenden des Kolpingwerkes Europa, Barbara Breher, das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Europa verliehen. Anton Salesny ist der Erste, der diese neu geschaffene Auszeichnung des Kolpingwerkes Europa erhielt, und damit wurde sein langjähriges Engagement auf europäische Ebene gewürdigt. Seit der Verleihung des Konsultativstatus an das Kolpingwerk vor 35 Jahren ist Herr Salesny der Vertreter des Verbandes in Straßburg, der die politischen Entwicklungen beobachtet und den Verband zu politischen Stellungnahmen anregt. Bei den politischen Stellungnahmen ging es schwerpunktmäßig immer um den Schutz und die Sicherung der Menschenwürde. Neben dieser politischen Interessensvertretung engagierte sich Herr Salesny auch sehr stark in der Bildungsarbeit und für die Förderung eines europäischen Bewusstseins. In den 30 Jahren haben insgesamt 2.000 Teilnehmer an den von Herrn Salesny in Straßburg verantworteten Europaseminaren teilgenommen. RR Salesny ist auch Mitglied der "Europakommission der Österreichischen Bischofskonferenz" und "Europabeauftragter des Katholischen Laienrates Österreichs". Wir gratulieren herzlich!
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01.05.2008 17:19:57
Avery Cardinal Dulles: Der Bund Gottes mit Israel
(news.stjosef.at) Erstmals wurde nun auf Deutsch ein wichtiger theologischer Beitrag von Avery Cardinal Dulles bereitgestellt, der ursprünglich in der amerikanischen Zeitschrift "First Things" erschienen war: Mit freundlicher Erlaubnis der Herausgeber von "First Things" konnte der Beitrag "Der Bund Gottes mit Israel" in einer Übersetzung von Josef Spindelböck auf stjosef.at online gestellt werden. Der Text scheint insofern besonders bedeutsam und aktuell, als es im Gefolge der Karfreitagsfürbitte für den "usus antiquior" des Ritus Romanus gewisse Differenzen und Unklarheiten über die Haltung der Kirche gegenüber dem jüdischen Volk gegeben hat. Avery Cardinal Dulles zeigt auf der Grundlage von Schrift, Tradition und Lehramt die verschiedenen Sinndimensionen des Bundes Gottes mit seinem Volk auf und macht unmissverständlich klar, dass es nur einen einzigen Heilsweg für alle Menschen gibt: den der Rettung durch Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Avery Cardinal Dulles SJ (geb. 1918, Kardinal seit 2001) ist Inhaber des Laurence J. McGinley Lehrstuhls über Religion und Gesellschaft an der Fordham University der Jesuiten in New York City. - Link zum Artikel: HTML / PDF / Word.
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30.04.2008 17:35:30
St. Josef zu Ehren - 4 Videos von K-TV jetzt online
(news.stjosef.at) Der 1. Mai ist normalerweise der Gedenktag Josefs des Arbeiters. Auch wenn wir heuer unseren Patron aufgrund des Hochfestes Christi Himmelfahrt nicht liturgisch feiern können, empfehlen wir uns und auch Sie alle der besonderen Fürbitte des hl. Josef! - Dank cjmmedia können wir Ihnen die Links zu 4 Videos über den heiligen Josef von P. Werner Schmid bereit stellen, die auf K-TV gesendet wurden und über kathtube und gloria.tv angeboten werden: Folge 1 - Folge 2 - Folge 3 - Folge 4.
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30.04.2008 17:28:13
Der Herr wird ebenso wiederkommen
(news.stjosef.at) Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,10-11) Diese Worte aus der 1. Lesung des Hochfestes Christi Himmelfahrt weisen auf ein Ereignis hin, das weit über unsere Vorstellungskraft hinausgeht: Der auferstandene Herr, welcher innerhalb des Zeitraums von 40 Tagen wiederholt den Aposteln, den Jüngern und den gläubigen Frauen erschienen ist, hat diese Zeit seiner sichtbaren Anwesenheit auf Erden dadurch beendet, dass er vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren ist. Die Wolken nahmen ihn auf, er entzog sich ihren Blicken. Aber was ist dann geschehen? Hat Jesus seine Jünger verlassen? Diese Frage stellen wir uns, da normalerweise im Leben jeder Abschied mit dem Schmerz der Trennung und des vielleicht Nie-Mehr-Wiedersehens verbunden ist. Jesus Christus selber wollte diesem Eindruck im Vorhinein entgegen treten: Er bereitete seine Jünger auf vielfache Weise schon vor seinem Kreuzestod darauf vor, dass er heimgehen würde zum Vater im Himmel. Zugleich aber wies er darauf hin, dass er ihnen dort eine Wohnung bereiten würde. Schließlich würde er wiederkommen und sie zu sich holen (vgl. Joh 14,2-3). - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut!
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29.04.2008 17:41:12
Erzbischof Zollitsch: Für den Zölibat, gegen Abtreibung
(stuttgarter-zeitung.de/news.stjosef.at) In einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ nahm der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch am 29.04.2008 aus Freiburg zu Fragen der Kirche und des gesellschaftlichen Lebens Stellung. Er verstehe sich abseits aller Etikettierung „im guten Sinne als Konservativer, allerdings als einer, der nach vorne schaut.“ Es gelte für die Kirche, „Gruppen und Kreise zu schaffen und Gottesdienste so zu gestalten, dass Kirche als eine lebendige Gemeinschaft des Glaubens erlebt wird.“ Seinen Erfolg als Vorsitzender der DBK wolle er daran messen, „ob die Sensibilität für Glauben und Religion zunimmt und ob es uns gelingt, verstärkt auch junge Menschen anzusprechen.“ Hier gibt es konkrete Erfolge: „Wir haben in Freiburg nach dem Weltjugendtag ein Jahr der Berufung initiiert. Die Folge war, dass wir im vergangenen Jahr mit 22 Neuaufnahmen ins Priesterseminar doppelt so viele hatten wie im Jahr davor.“ Würde die Lockerung des Zölibats bei der Nachwuchsgewinnung helfen? wird der Bischof von der Zeitung gefragt. Zollitschs Antwort: „Die Ehelosigkeit ist einerseits neben vielen anderen Faktoren eine Hürde. Andererseits stellt der Zölibat jeden jungen Mann auch vor die Frage, ob Gott die entscheidende Wirklichkeit für ihn ist, auf die er sein Leben ganz setzt. Der Zölibat ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine gewaltige geistige Kraftquelle.“ Die mit Rom verbundenen Ostkirchen „haben eine andere Tradition. Im Westen verbinden wir Priestertum und Ehelosigkeit. Eine Änderung würde einen gewaltigen Wandel innerhalb der Weltkirche bedeuten. Bischöfe aus Afrika oder Asien etwa haben für diese deutsche Diskussion kein Verständnis. Ich gehe davon aus, dass der Zölibat noch lange bleiben wird.“ Frauen können die Priesterweihe nicht empfangen, denn: „Dem früheren Papst Johannes Paul II. zufolge ist die Tatsache, dass Jesus nur Männer als Apostel berufen hat, eine so hohe Verpflichtung für die Kirche, dass sie sich im Blick auf das Weiheamt darüber nicht hinwegsetzen kann.“ Man dürfe theologische Fragen „nicht einfach in gesellschaftliche Fragen umdeuten. Es gibt einen naturgegebenen Unterschied zwischen Mann und Frau sowie die kirchliche Tradition. Unsere Kirche lebt stark vom Engagement der Frauen. Diese aktiv zu fördern war und ist mir ein Anliegen.“ Der jetzige Papst Benedikt XVI. werde „oft falsch eingeschätzt. Bei meinem Besuch in Rom hat er sich für die Fragen der Zeit sehr aufgeschlossen gezeigt.“ Mit der Ermöglichung der „alten Messe“ möchte er „den kleinen Gruppen entgegenkommen, die den Wert dieser Messe schätzen. Damit versucht er, die große Bandbreite des Katholischen aufzuzeigen.“ Beim nächsten Ökumenischen Kirchentag werde es kein gemeinsames Abendmahl geben: „Die theologischen Unterschiede sind hier noch zu groß. Es wäre schade, wenn der Streit darüber das gemeinsame Zeugnis auf dem Kirchentag verdecken würde.“ Den Erzbischof „bedrückt, dass der Bundestag den Stichtag bei der Gewinnung von embryonalen Stammzellen verschoben hat. Menschen werden so zu Objekten. Sie werden am Anfang des Lebens getötet, um anderen zu helfen.“ Für Deutschland fordert Zollitsch einen menschlichen Umgang miteinander. Man sollte sich insbesondere „menschenwürdig um die Kranken, Behinderten und Sterbenden kümmern. Die Lockerung beim Embryonenschutz sehe ich als Dammbruch. Für problematisch halte ich auch die aktuelle Abtreibungsregelung, die zum Beispiel einen Abbruch in den ersten drei Monaten straffrei zulässt. Damit entsteht der Eindruck, als sei eine solche Tat völlig akzeptiert. Der auch vom Verfassungsgericht formulierte Unrechtsgehalt wird nicht hinreichend sichtbar. Dies ist sehr bedenklich.“ Im Lebensschutz findet der Erzbischof klare Worte: „Wir sind als Kirche prinzipiell gegen Abtreibung. Eine besonders schwere Form ist die Spätabtreibung. Ich halte es für unmenschlich, dass ein Kind wegen einer Behinderung auch noch kurz vor der Geburt getötet werden kann. Wir sind dankbar für eine neue Initiative im Deutschen Bundestag, die dem Schutz des ungeborenen Lebens Rechnung tragen will.“
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29.04.2008 17:21:22
"Mein Wesen ist Feuer ..."
(erzabtei-beuron.de/schott) Katharina ist eine aufregende und rätselhafte Heiligengestalt (was im Grunde von allen Heiligen zu sagen wäre). Sie wurde 1347 als das 23. Kind eines Wollfärbers in Siena geboren. Mit sieben Jahren hatte sie ihre erste mystische Christusbegegnung. Da ihr von den Angehörigen die ersehnte Stille und Einsamkeit zunächst verweigert wurde, lernt sie, in das Heiligtum ihres eigenen Inneren zu fliehen, wo niemand sie stören konnte. 1365 trat sie dem Dritten Orden der Dominikaner bei. Sie lebte in harter Buße, diente den Armen und Kranken, arbeitete in einer zerstrittenen Welt für den Frieden und wurde allmählich zur einflussreichen Beraterin von weltlichen und kirchlichen Großen, zu einer Macht, mit der man rechnen musste. Sie betrieb vor allem die Rückkehr des Papstes aus Avignon (1377) und die innere Reform der Kirche. Ihre Briefe und ihr „Buch von der göttlichen Vorsehung“ (Der Dialog) haben großen Einfluss ausgeübt und gehören zur klassischen italienischen Literatur. Katharina starb am 29. April 1380 und wurde 1461 heilig gesprochen. Papst Paul VI. erhob sie zur Kirchenlehrerin; Johannes Paul II. verkündete Katharina von Siena 1999 als Mitpatronin Europas. - Ein Zitat: "Seid versichert: wenn ich sterbe, ist die einzige Ursache meines Todes die Liebe zur Kirche." - Die deutschsprachige Gesamtausgabe der Werke der heiligen Caterina von Siena wird im Verlag St. Josef herausgegeben!
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28.04.2008 10:15:52
Erschütterung in Niederösterreich: unfassbarer Inzest-Fall
(noe.orf.at) Der unfassbare Inzestfall in Amstetten erschüttert weiter die Öffentlichkeit. Ein 73-jähriger Mann soll seine Tochter 24 Jahre lang eingesperrt und sieben Kinder mit ihr gezeugt haben. Er ist in Haft. Die Frau soll in der Zeit ihres unvorstellbaren Martyriums sieben Kinder von ihrem leiblichen Vater bekommen haben, eines ist nach der Geburt gestorben. Die Kinderleiche soll der Mann nach ersten Angaben verbrannt haben. Drei Kinder haben ihr bisheriges Leben mit der Mutter in dem Verlies verbracht. Die übrigen Kinder haben mit dem Mann und dessen Ehefrau im Wohnhaus über dem Keller gelebt. Ein DNA-Test soll nun Aufschluss über die Verwandtschaftsverhältnisse bringen. - Weiteres über die unfassbare Tragödie stets aktuell auf http://noe.orf.at ! - (news.stjosef.at) Wir ersuchen die Leser des Sankt-Josef-Newsletters, für die Opfer des Verbrechens zu beten.
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28.04.2008 10:09:19
Tiroler Grüne unterstützen Kommunisten, nicht jedoch "Die Christen"
(tirol.orf.at) Die Tiroler Grünen haben der KPÖ durch Unterstützungserklärungen zu einer Kandidatur bei den bevorstehenden Landtagswahlen in allen Tiroler Bezirken verholfen. Die Landtagsfraktion der Grünen habe geschlossen Unterstützungserklärungen für die Partei abgegeben, sagte KPÖ-Sprecher Josef Stingl am Montag gegenüber der APA, wie ORF Tirol berichtet. "Wir haben die Unterstützungserklärungen für die KPÖ aus unserem demokratiepolitischen Verständnis heraus abgegeben", sagte Georg Willi, Chef der Tiroler Grünen. Gruppierungen, die nicht im Landtag vertreten seien, hätten es relativ schwer, die nötigen Unterstützungserklärungen zusammenzubekommen. Durch die Vorverlegung der Wahlen auf den 8. Juni sei die Hürde weiter vergrößert worden, meinte Willi. Es könne durchaus sein, dass das Antreten der KPÖ die Grünen Stimmen koste. "Für mich steht das Prinzip der Fairness höher, als die Frage, ob wir dadurch ein paar Stimmen mehr oder weniger haben", meinte Willi. – (news.stjosef.at) Auf Anfrage von Dr. Josef Spindelböck, ob man (rein theoretisch) auch die Partei „Die Christen“ unterstützen würde, erklärte Mag. Alexandra Medwedeff, die Geschäftsführerin der Tiroler Grünen: „Wir haben uns überlegt, wie wir entscheiden würden, wenn nun auch andere Parteien an uns herantreten würden. wir haben aber die Unterstützung von ‚rechten’ Parteien, zu denen ich ‚Die Christen’ auch zähle, ausgeschlossen.“ Allerdings hat es die Partei "Die Christen" (DCP) auch ohne Unterstützung der "Grünen" geschafft, die nötigen Unterstützungserklärungen für die Kandidatur zu sammeln: In allen Tiroler Wahlbezirken haben "Die Christen" die erforderliche Anzahl an Unterstützungserklärungen erreicht und werden somit in allen neun Tiroler Wahlkreisen kandidieren. „Wir möchten uns recht herzlich bei allen bedanken, die uns ihre Unterstützung gegeben haben und bitten Sie, auch andere Menschen, denen eine lebenswerte Zukunft mit christlichen Werten in unserem Land ein Anliegen ist, über die neue Partei zu informieren!" erklärt Franz Lair, der Landesobmann DC-Tirol. - Link: http://www.diechristen.at
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28.04.2008 10:01:35
Papst weihte 29 Männer zu Priestern
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat als Bischof von Rom an diesem Sonntag 29 Männer zu Priestern geweiht. Unter den Weihekandidaten im Alter von 24 bis 44 Jahren war auch ein Diakon der chaldäischen Kirche von Bagdad. Hauptaufgabe der Priester sei es, das Evangelium und damit die Freude zu verkünden, sagte Benedikt bei der mehrstündigen Zeremonie im Petersdom. „Liebe Freunde, das ist eure Aufgabe: das Evangelium allen zu bringen, damit alle die Freude Christi erfahren. Was kann es Schöneres geben? Was ist größer, begeisternder, als zusammen für die Verbreitung des Wortes des Lebens in der Welt zu arbeiten, als das Wasser des Lebens des Heiligen Geistes zu bringen? Die Freude verkünden und bezeugen: Das ist der Kern eures Auftrags.“ Benedikt XVI. erinnerte an das Pauluswort im ersten Korintherbrief: Die Neupriester sollten entsprechend nicht „Herren über den Glauben“, sondern „Diener der Freude“ sein. „Dies sind programmatische Worte für einen jeden Priester. Um Helfer zur Freude der anderen zu sein, und das in einer oft traurigen und negativen Welt, muss das Feuer des Evangeliums in euch selbst brennen, damit in euch die Freude des Herrn wohne. Nur so könnt ihr Boten und Multiplikatoren dieser Freude sein und sie allen bringen, vor allem denen, die traurig und entmutigt sind.“ Jeder Weihekandidat trat einzeln vor Benedikt, versprach die Bereitschaft zum Priesterlichen Dienst und seinem Bischof buchstäblich in die Hände den Gehorsam. Zentraler Gestus der symbolträchtigen Weiheliturgie, so Benedikt XVI: die Handauflegung und das stille Gebet. „Ohne Worte legen der Bischof und nach ihm die anderen Priester die Hände auf das Haupt der Kandidaten und drücken so die Anrufung Gottes aus, damit er seinen Geist auf sie aussende und sie verwandle und so am Priestertum Christi teilhaft werden lasse. Es handelt sich um wenige Sekunden, eine sehr kurze Zeit, aber voll von außerordentlicher geistlicher Dichte. Liebe Weihekandidaten, in der Zukunft müsst ihr immer wieder an diesen Moment zurückdenken, an diesen Gestus, der nichts magisches hat, so sehr er auch voll Geheimnis steckt, denn hier liegt der Ursprung eurer Mission.“ - Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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26.04.2008 05:33:11
Marianische Hymne für Vigilfeier des Weltjugendtages 2008
(zenit.org) Das Weltjugendtagsbüro in Sydney (Australien) hat für die Vigilfeier mit Papst Benedikt XVI. am 19. Juli eigens einen Hymnus in Auftrag gegeben, dessen Partitur jetzt für den Chorgesang in Pfarrgemeinden veröffentlicht worden ist. Our Lady of the Southern Cross ist eine Hommage an das Ja-Wort, das Maria von Nazareth in der Kraft des Heiligen Geistes sprach und das sie, so der Liedtext, zum Vorbild für Stärke und Kraft werden lies. Hunderttausende von Menschen werden sich in der Nacht der Vigilfeier vom 19. Juli unter dem „Kreuz des Südens“ mit folgender Bitte an die „Mother of Light“, die Mutter des Lichtes wenden: „Lehre uns, so zu hoffen und zu lieben wie du.“ Vor und mit dem Heiligen Vater werden sie um den Beistand der Gottesmutter bitten, um für „die Liebe Gottes und die Wahrheit einstehen“ zu können. Und weil sie singen werden, werden sie gewissermaßen „doppelt beten“, wie es der heilige Augustinus formulierte. Damit die Großveranstaltung im Randwick Racecourse von allen mitgetragen wird, bittet der Liturgieausschuss des Weltjugendtages 2008 alle Beteiligten, sich schon im Vorfeld mit dem Liedgut vertraut zu machen Dafür wurde eigens die Webseite www.wyd2008.org/wydmass eingerichtet, die es erlaubt, Partituren, Texte und Melodien herunterzuladen. - Hinweis: ZENIT ersucht um Spenden zur Unterstützung des Medienapostolats!
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26.04.2008 05:29:53
Christus als Priester und Opferlamm
(news.stjosef.at) Die gottesdienstliche Feier der Kirche, die wir Liturgie nennen, bringt im Lauf des Kirchenjahres verschiedene Wahrheiten des Glaubens zum Ausdruck. Es hat seinen guten Sinn, dass wir Weihnachten feiern und Ostern und dass es dafür jeweils eigene Zeiten der Vorbereitung gibt, den Advent und die Fastenzeit (Österliche Bußzeit). In Kürze feiern wir das Hochfest Christi Himmelfahrt und schließlich am 50. Tag nach Ostern als krönenden Abschluss der österlichen Zeit das hohe Fest von Pfingsten. Anschließend sind wir wieder in der „Zeit im Jahreskreis“. Das jeweilige Geheimnis einer bestimmten kirchlichen Zeit oder eines Festes, d.h. dessen wesentlichen Inhalt, stellen uns die sogenannten Präfationen vor. Präfation heißt wörtlich „Einleitung, Vorrede, Einführung“, denn mit diesem Gebet leitet der Priester das Eucharistische Hochgebet bei der heiligen Messe ein, das als zentralen Mittelpunkt den sog. Einsetzungsbericht mit den Wandlungsworten hat. Nicht selten ist die Sprache der Kirche, wie sie in der Präfation und im Hochgebet verwendet wird, durch verschiedene Vergleiche und Bilder geprägt, um uns das Geheimnis Gottes und seines Erlösungswerkes in Jesus Christus anschaulich und zugänglich zu machen. Die fünfte Präfation für die Osterzeit, wie sie sich im Messbuch findet, steht unter dem Titel: „Christus als Priester und Opferlamm“. Eingeleitet wird jede Präfation, wie Sie ja von der Mitfeier der heiligen Messe wissen und was Ihnen sicher vertraut ist, von einem Aufruf zum Lob und Dank gegenüber dem Herrn. Im konkreten Fall heißt es, dass es in Wahrheit würdig und recht sei, Gott dem Vater in diesen (österlichen) Tagen freudig zu danken, „da unser Osterlamm geopfert ist, Jesus Christus.“ - Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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25.04.2008 13:01:03
Sterbliche Überreste von P. Pio zur Verehrung ausgestellt
(zenit.org) Begeisterung unter den Gläubigen, Tränen und Freude an dem Tag, an dem der Leichnam des heiligen Pater Pio von Pietralcina zum ersten Mal im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zur Verehrung der Gläubigen ausgestellt wurde. Tausende von Menschen besuchten am Donnerstag den kleinen italienischen Ort San Govanni Rotondo, um bei der Feier der Liturgie teilzunehmen, der der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, vorstand, und vor dem Leichnam des nach dem heiligen Franziskus und dem heiligen Antonius wohl bedeutendsten Heiligen Italiens zu beten. Die Feierlichkeiten wurden vom italienischen Staatsfernsehen RAI live übertragen. Bis zum September 2009 werden die Gläubigen in der Lage sein, Pater Pio zu sehen, und bis jetzt sind bereits 750.000 Reservierungen vorgenommen worden. Der Strom der Mensch, die den 2006 heilig gesprochenen Kapuzinerpater verehren wollen, reißt nicht ab. Kardinal José Saraiva Martins wies in seiner Predigt darauf hin, dass die sichtbaren sterblichen Überreste des Heiligen den Gläubigen vor allem eines in Erinnerung rufen sollte: all das Gute, was Pater Pio unter den Menschen vollbracht hat. Rund 15.000 Gläubige drängten seit den frühen Morgenstunden in die Kirche. Der Bischof von Manfredonia brachte den Wunsch zum Ausdruck, auch Papst Benedikt XVI. bei seinem geplanten Besuch in Apulien im Heiligtum begrüßen zu dürfen. Ein solcher Besuch ist in der derzeitigen Programmplanung nicht enthalten. - Lesen Sie mehr auf ZENIT!
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25.04.2008 12:57:31
6 Neupriester: Gnadentag im Stift Heiligenkreuz
(stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn hat am Donnerstag, 24. April 2008, im Stift Heiligenkreuz sechs Zisterziensermönche zu Priestern geweiht. Gemeinsam mit dem Wiener Erzbischof und dem Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck feierten mehr als 1.000 Gläubige den Festgottesdienst zur Priesterweihe in der Abteikirche von Stift Heiligenkreuz mit. In seiner Predigt ging Kardinal Schönborn von der Bibelstelle "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich Euch" im Johannesevangelium aus und betonte die Identität zwischen der Sendung Christi im Neuen Testament und der Sendung der Priester. Papst Benedikt XVI., der gerade in Liebenswürdigkeit Amerika "erobert" habe, wie der Kardinal in seiner Predigt anmerkte, sei der Inbegriff dieser Sendung. "Die Liebe Christi hat eine einzigartige Bewandtnis, sie ist etwas so Unfassbares, dass wir uns nicht tief genug in ihrem Geheimnis versenken können", so Kardinal Schönborn. So wie der Vater seinen Sohn geliebt habe, so liebe Christus uns. "Es ist nicht eine Kaskade, die immer schwächer wird, und am Ende kommt noch ein wenig Liebe bei uns an. Es ist die völlig identische Liebe, die das ewige Wesen Gottes selbst ausmacht, denn Gott ist die Liebe. Die Liebe, die Gott selbst ist, gibt Jesus euch weiter", so der Wiener Erzbischof zu den sechs Weihekandidaten. "Was ihr als Priester weitergeben werdet, ist nicht eine Schmalspurversion der Sendung Jesu, sondern das volle Sowie. Sowie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Das heißt, in eurer Sendung ist Jesus voll da und der, der Jesus gesandt hat, der Vater. Der Priester gibt nicht nur ein bisschen Jesus, sondern ganz Jesus unverkürzt ,und nur so ist zu fassen, was Jesus uns unfassbar zutraut. Wer euch hört, hört mich, wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat", so Kardinal Christoph Schönborn in seiner Predigt. Die Weihe der Neupriester in Heiligenkreuz fand exakt drei Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Benedikt XVI. am 24. April 2005 statt. Der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck hatte den Weihetermin im Vorfeld als "kleines Signal an den Heiligen Vater, der uns im vergangenen Jahr besucht hat", bezeichnet. - Link: www.stift-heiligenkreuz.org
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24.04.2008 07:19:41
80 Jahre Neues Groschenblatt
(news.stjosef.at) Am 1. April 1928 erschien das "2-Groschen-Blatt" als "Wochenflugschrift für Recht und Wahrheit" mit der Intention, eine Glaubensstütze für das katholische Volk im Kampf gegen das damalige Gottlosentum zu sein. Die Herausgabe erfolgte über Beschluss der Österreichischen Bischofskonferenz; als Schriftleiter fungierte Prälat Dr. Josef Gorbach. Das Blatt brachte es auf eine Auflage von bis zu 200.000 Exemplaren und wurde von gläubigen Katholiken gern angenommen. Prälat Gorbach gelang es sogar, aus den Spenden der Leser einige Notkirchen in seelsorglich unterversorgten Gebieten zu errichten. Nach der Besetzung Österreichs durch den Nationalsozialismus wurde das kurzzeitig "2-Pfennig-Blatt" genannte Medium sehr bald von den braunen Machthabern verboten. Erst nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde die Zeitschrift neu ins Leben gerufen. Als Schriftleiter fungiert nun bereits im 38. Jahr Msgr. Dr. Franz Burger (Freundorf, NÖ). Der Redaktion gehören außerdem Msgr. Dr. Franz Braumann (Linz) und Prälat DDr. Alfred Kolaska (Wien) an. Alle Mitarbeiter erfüllen ihre Dienste ehrenamtlich. Die Aufgabe des nunmehr "das Neue Groschenblatt" genannten Mediums besteht nach Eigenangabe besonders darin, eine Hilfe für in der Glaubensnot verunsicherte Katholiken zu geben. Das Jahresabo beträgt im österreichischen Inland € 5,-; ausländische Bezieher werden ersucht, einen zusätzlichen Betrag für das erhöhte Porto zu geben. Bezugsadresse: Das Neue Groschenblatt, Hetzendorfer Str. 86/1a, 1120 Wien.
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24.04.2008 07:10:59
P. Ildefons Fux OSB erinnerte an hl. Gertrud von Helfta
(presse.kirche.at) P. Dr. Ildefons Manfred Fux OSB hielt seine Abschiedsvorlesung an der Theologisch Philosophischen Hochschule der Diözese St. Pölten. P. Ildefons unterrichtete von 2001 bis 2007 Spirituelle Theologie. Der emeritierte Dozent feiert nächstes Jahr seinen 70. Geburtstag. Sein Nachfolger wird der Wiener Diözesanpriester Dr. Christoph Benke, zur Zeit Seelsorger und geistlicher Leiter des Zentrums für Theologiestudierende.
Forschungsschwerpunkte von P. Ildefons Fux waren die Herz-Jesu-Verehrung und die Hagiographie, Lebensbeschreibungen von Heiligen. So war das Thema der Abschiedsvorlesung „Das geistliche Antlitz der heiligen Gertrud von Helfta“, einer großen Herz-Jesu-Mystikerin des 13. Jahrhunderts. „Man muss dem Volk die Mystik wieder geben, will man die Irrlehren zurückdrängen“, zitierte P. Ildefons aus dem „Legatus divinae pietatis“ (Gesandter der göttlichen Liebe), einem Hauptwerk der hl. Gertrud, das erst im 16. Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Die hl. Gertrud erlebte den Herrn „wohnhaft in ihrem Herzen“ und wurde so zu einem „lebendigen Tabernakel, einem Brautgemach für den Herrn“, wie P. Ildefons ausführte. Die in der Gottesliebe erkaltete Welt sollte dadurch wieder zu Gott geführt werden. - Link: www.pth-stpoelten.at
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23.04.2008 14:48:58
Dokumentation über Sr. Elisabeth von der Heiligen Dreifaltigkeit
(ewtn.de/news.stjosef.at) Der deutsche Ableger des amerikanischen Fernsehkanals EWTN (Eternal World Television Network) sendet in dieser Woche eine Dokumentation über die Karmelitin Schwester Elisabeth von der Dreifaltigkeit (1880 -1906). Es ist die Berufungsgeschichte einer eigenwilligen, temperamentvollen jungen Frau, die in den Karmel von Dijon eintritt und dort am 11. Januar 1903 ihre ewigen Gelübde ablegt. 1984 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Die Dokumentation wird zu folgenden Sendezeiten ausgestrahlt: Donnerstag, 24. April, 19:30 Uhr; Samstag, 26. April, 20:30 Uhr und Sonntag, 27. April, 18:30 Uhr. EWTN ist empfangbar über Satellit sowie jetzt auch im Internet über den Live-Stream des deutschsprachigen Programms. Nähere Informationen unter www.ewtn.de !
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23.04.2008 14:44:03
Papst würdigte den Einsatz von Kardinal Trujillo
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat den Einsatz des verstorbenen kolumbianischen Kurienkardinals Alfonso Lopez Trujillo für die Familie und für den Schutz des Lebens gewürdigt. Beim Requiem für den am vergangenen Samstag im Alter von 72 Jahren verstorbenen Kurienkardinal sagte er am Mittwoch im Petersdom: "Wir müssen ihm dankbar sein für den hartnäckigen Kampf, den er zur Verteidigung der 'Wahrheit' der familiären Liebe und zur Verbreitung des 'Evangeliums des Lebens' geführt hat". 18 Jahre lang habe sich Lopez Trujillo als Präsident des Päpstlichen Familien-Rates "unermüdlich für den Schutz und die Förderung der Familie und der christlichen Ehe" eingesetzt, sagte der Papst. Er habe dabei großen Mut bei der Verteidigung der nicht verhandelbaren Werte des menschlichen Lebens bewiesen. Zum Abschluss des von Kardinal-Dekan Angelo Sodano geleiteten Requiems nahm Benedikt XVI. die Einsegnung des verstorbenen Kurienkardinals vor. "Wir alle haben seine unermüdliche Aktivität bewundert", sagte der Papst in seiner Ansprache. Das von Lopez Trujillo herausgegebene große Lexikon über Familie, Leben und ethische Fragen sei ein wertvoller Text zum Dialog mit der Welt über Grundlagen der christlichen Ethik. Nach dem Tod von Lopez Trujillo zählt das Kardinalskollegium 195 Mitglieder, von denen jedoch nur die 118 unter 80-jährigen an einer Papstwahl teilnehmen könnten.
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21.04.2008 17:21:20
Papst hat USA-Besuch beendet
(religion.orf.at) Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag seinen USA-Besuch mit einer Messe im New Yorker Yankee-Stadion beendet. US-Vizepräsident Dick Cheney verabschiedete das katholische Kirchenoberhaupt danach auf dem New Yorker John F. Kennedy-Flughafen. Unter dem Jubel zahlreicher Gläubiger bestieg Benedikt eine Sondermaschine der italienischen Fluglinie Alitalia. Am Montagvormittag traf die Maschine nach achtstündigem Flug auf dem römischen Flughafen Ciampino ein. Während der Messe zum Abschluss seiner ersten Pontifikalreise in die USA rief der Papst die Amerikaner zu einem "weisen Gebrauch der Freiheit" auf. Es gelte, "eine Zukunft der Hoffnung für künftige Generationen zu schaffen", sagte der Papst am Sonntagabend im New Yorker Yankee-Stadion vor 57.000 Menschen. Benedikt nutzte den Gottesdienst zu einem Aufruf, dem christlichen Glauben eine größere Rolle im öffentlichen Leben einzuräumen. Dazu gehöre auch die Notwendigkeit, sich der Abtreibung zu widersetzen. Das ungeborene Leben im Mutterleib sei von allen menschlichen Wesen am meisten ungeschützt und müsse daher besonders respektiert werden, sagte der Papst unter dem Applaus der Menschenmenge. Als der aus Bayern stammende Papst das Stadion verließ, erklang Beethovens "Ode an die Freude". - Link: Alle Ansprachen des Heiligen Vaters zum Nachlesen bzw. auch www.radiovatikan.de .
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