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29.03.2008 08:27:15
Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(kirchen.net) Der Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wird unter den gewohnten Bedingungen (Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters: Vaterunser und ›Gegrüßet seist du, Maria‹ oder ein anderes Gebet nach freier Wahl) den Gläubigen gewährt, die in einer Kirche oder einem Oratorium an einer Feier zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit teilnehmen oder wenigstens vor dem Allerheiligsten das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des barmherzigen Herrn Jesus (z.B.: Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!) beten. Ein Teilablass wird den Gläubigen gewährt, wenn sie mit reuigem Herzen eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen an den barmherzigen Herrn Jesus richten. (Rom, 29. 6. 2002; AAS 94, 2002, 634–636)
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29.03.2008 08:23:59
Die Taufe, der Geist und das Blut
(news.stjosef.at) Drei Bitten sind es, welche die Kirche im Tagesgebet des "Sonntags der Barmherzigkeit" durch Jesus Christus im Heiligen Geist an Gott, den Vater, richtet:
Gott möge uns erkennen lassen,
- wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat,
- wie mächtig dein Geist, aus dem wir wieder geboren sind,
- und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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27.03.2008 19:31:34
Fehlt der politische Wille?
(adnkronos/radiovatikan.de) Der Rabbiner David Rosen kritisiert die israelische Regierung. Sie habe ihren Unterhändlern mit dem Vatikan „kein klares und explizites Mandat“ gegeben, um das Grundlagenabkommen von 1993 umzusetzen. Darum seien Verhandlungen über den Status der Kirche in Israel auch nach mehr als zehn Jahren noch zu keinem Ergebnis gekommen. Rosen, der ein Internationales Jüdisches Komitee für interreligiöse Begegnung leitet, äußerte sich im Gespräch mit der Online-Zeitung „Terrasanta“ der Franziskaner-Kustodie von Jerusalem. Neben einer „gewissen Inkompetenz“ bei den isarelischen Unterhändlern sieht Rosen auch den Wunsch der Regierung von Tel Aviv, der katholischen Kirche keine zu große Extra-Behandlung im Heiligen Land zuteil werden zu lassen. Der Rabbiner gehörte selbst zur israelischen Delegation, die 1993 das bahnbrechende Grundlagenabkommen mit dem Vatikan aushandelte. Es führte zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen des Heiligen Stuhles mit Israel und machte auch den Weg für einen Papstbesuch im Heiligen Land frei. Rosen wörtlich: „Das ist das wahre Problem: Die Bürokraten wollen keinen Präzedenzfall schaffen, sie wollen vor allem der Kirche keine Vorteile bieten, die im jüdischen Staat weder Juden noch Moslems haben. Und die Politiker geben ihnen keine klaren Instruktionen – auch weil sie die Prämissen nicht verstehen, unter denen damals das Grundlagenabkommen eingegangen wurde.“ Der Vatikan hat immer wieder seinen Unmut darüber ausgedrückt, dass Eigentumsfragen und rechtlicher Status der Kirche in Israel nicht geklärt sind.
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27.03.2008 19:23:35
"Father Leo" Maasburg ist 60
(stephanscom.at) "Ich gratuliere Monsignore Leo-M. Maasburg sehr herzlich zum 60. Geburtstag und danke ihm zugleich für seine erfolgreiche Arbeit als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke. Der Einsatz für die Mission und die Kirche in den Ländern des Südens ist ein zentraler Auftrag der Kirche. Dafür wünsche ich ihm und seinen Mitarbeitern Gottes reichen Segen", so gratuliert Kardinal Christoph Schönborn Leo-M. Maasburg zum 60. Geburtstag, den der Jubilar am 28.03.2008 begeht. Leo Maasburg will der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann. Leo-M. Maasburg, auch bekannt als Father Leo, wurde 1948 in Graz geboren. Er studierte Jus, Politologie, Theologie, Missiologie und Kirchenrecht in Innsbruck, Oxford und Rom. Nach einem Schweigemonat in einem Wüstenkloster wurde er 1982 in Fatima zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation des ehemaligen Sowjetimperiums. Für mehrere Jahre begleitete er Mutter Teresa von Kalkutta auf ihren internationalen Reisen und stand ihr als Beichtvater zur Verfügung. Im Rahmen der Seligsprechung von Mutter Teresa arbeitete Monsignore Maasburg von 2001 an als einziges, nicht ihrer Ordensfamilie angehöriges Mitglied im Team des Postulators mit, der zur Vorbereitung der Seligsprechung 80.000 Seiten an Schriftstücken, Dokumenten und Zeugenaussagen zu bearbeiten hatte. Seit 2003 ist Leo Maasburg nun bei Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich und seit Februar 2005 Nationaldirektor. Er sieht seine Aufgabe im Verkündigungsauftrag Jesu: "Glaube, Wahrheit und Toleranz zu verbreiten". Zusammen mit den Förderern von Missio will er "der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann". Im Auftrag des Papstes und der Ortsbischöfe hilft Missio als weltweit tätige Organisation den Menschen der 1.100 ärmsten Diözesen an Leib und Seele.
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26.03.2008 18:59:27
Ein Kind als "Schaden"? IMABE kritisiert OGH-Urteil
(imabe.org) Die jüngste Judikatur des Obersten Gerichtshofs zum Thema „Wrongful birth“ (OGH-Urteil vom 11. 12. 2007) stieß in Österreich auf heftige Kritik. Neben Kardinal Christoph Schönborn und Behindertenverbänden betonte auch Österreichs Ärztekammerpräsident Walter Dorner in einer Presseaussendung (online, 12. 03. 2008), dass „schicksalhaft gegebene Behinderung kein von Ärzten verursachter Schaden sein könne“ und forderte „eine kompromisslose Förderung behinderter Menschen durch die generelle, großzügige Übernahme des Mehraufwandes für die Lebenserhaltung“. Auch die Richtervereinigung meldete sich zu Wort, berichtet Die Presse (online, 7. 03. 2008). Ein Kind, „mit welchen gesundheitlichen Einschränkungen auch immer“, könne niemals ein Schadensfall sein, betonte Manfred Herrnhofer, Vizepräsident der Vereinigung der österreichischen Richter. Erstmals wurden in Österreich Eltern die gesamten Lebenshaltungskosten rückwirkend seit der Geburt für ihr heute sechsjähriges Kind zugesprochen, dessen Anzeichen für eine Behinderung beim Organscreening übersehen wurden. Zu zahlen hat die Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft. In einem ausführlichen Kommentar des Urteils in der aktuellen Imago Hominis-Ausgabe kritisiert der Jurist Thomas Piskernigg die mangelhafte Argumentation des 5. OGH-Senats. Die Menschenwürde, die den personalen Eigenwert jedes Menschen in sich birgt, werde von Lehre und Judikatur als zentrale Basis der Rechtsordnung anerkannt. Nur hier würde plötzlich das „Verhältnis zwischen der Personenwürde des Kindes und der Qualifikation des Kindesunterhalts als Schaden mit einem Federstrich als rechtlich irrelevant“ erklärt, da „bloß ethisch und damit außerrechtlich“. Diese Argumentation mache tatsächlich betroffen und fordere eine dringende, grundsätzliche Auseinandersetzung des OGH mit dem Thema, so Piskernigg. - Link: www.imabe.org
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26.03.2008 18:56:43
Nuntius Farhat erinnert an Wirken von Kardinal Groer
(kloster-marienfeld.at) Am Ostermontag, dem 24. März 2008, jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Kardinal Hans Hermann Groër. Wie in den Jahren zuvor wurde aus diesem Anlass auch heuer eine Gedenkmesse in der Abteikirche von Marienfeld gefeiert, diesmal zelebriert vom Apostolischen Nuntius Dr. Edmond Farhat. Über dreißig Priester waren in dankbarer Verbundenheit gekommen, um mit dem Konvent der Zisterzienserinnen und vielen Gläubigen das Wort des Vertreters des Hl. Vaters zu hören und im Anschluß an die Eucharistiefeier an der Grabstätte vor der Klosterkirche zu beten. Nuntius Farhat schloß sich in seiner Predigt dem Osterbericht des Evangeliums über Geld, Bestechung und Betrug, über Gerücht und Lüge, über Widerstand gegenüber der Wahrheit an (Mt 28, 11-15) und meinte dazu: „Das Flüstern des Teufels ist manchmal frisch und angenehm in schwachen Ohren“. Viele ließen sich dadurch versuchen und verführen. Im Schicksal des verstorbenen Kardinals sei dies - mutatis mutandis - wiederzufinden. Nach einem biographischen Überblick hob der Nuntius drei Dinge hervor, die das Leben des Verstorbenen charakterisierten: Seine tiefe marianische Fröm-migkeit, die geistliche Begleitung, die vielen jungen Menschen half, ihr Ja zur besonderen Berufung durch Gott zu sprechen, und schließlich sein ausgeprägter Sinn für eine schöne, würdige Liturgie. Wer den Gottesdienst im Stephansdom erinnernd betrachtet und auf sich einwirken läßt, „der kann die Hand, den Geist und den Atem Kardinal Groërs spüren“, bezeugte der Nuntius. In seinem ganzen Leben habe sich der „Priester, Mönch, Bischof und Kardinal Hans Hermann Groër bemüht, ‛in verbo autem tuo’ Generationen von Jungen und Erwachsenen anzusprechen, um sie für Christus zu gewinnen und das Licht der Wahrheit sehen zu helfen“. Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl.Mt 28, 15). Im Licht des auferstandenen Christus sei jedoch unsere Hoffnung legitimiert. „Herr, erhöre unser Gebet!“ - mit diesen Worten schloss der Prediger. - Link: www.kloster-marienfeld.at
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25.03.2008 18:14:12
EWTN erweitert deutsches Programmangebot
(ewtn.de/news.stjosef.at) Ab dem 30. März 2008 wird der katholische Fernsehsender EWTN unterschiedliche Programme über die Satelliten Astra und Eutelsat ausstrahlen. Die deutschsprachigen Programme des Senders werden dann fast ausschließlich über den Satelliten Astra zu sehen sein. Wer EWTN derzeit noch über den Satelliten Hotbird empfängt, muß dann zum Satelliten Astra wechseln, um auch weiterhin die deutschen Sendungen sehen zu können. (Astra 19,2° Ost, 11538 MHz, Symbolrate 22000, FEC 5/6, Polarisation: vertikal). Näheres dazu und welche Entfaltungsmöglichkeiten für das deutsche Programm damit verbunden sind, erfährt man in der neuen TV-Programminformation. - Link: www.ewtn.de
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25.03.2008 18:11:37
Weihnachtliche Meldung in der Osterzeit
(kirchen.net) „Es ist mir ein Anliegen, dass die Stille Nacht-Gesellschaft das Realgedächtnis dieses Lieds pflegt und seiner innersten Botschaft gerecht wird!“ meinte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser kürzlich beim Arbeitsgespräch mit dem Vorstand der Stille Nacht-Gesellschaft. Kothgasser sagte zu, sich für die komplette Aufnahme des „weltweit wichtigsten Weihnachtslieds“ in die Neufassung des Gesangbuchs „Gotteslob“ einzusetzen: „Ich möchte künftig alle sechs Strophen von ‚Stille Nacht’ im Stammteil des ‚Gotteslob’ sehen – es ist die Salzburger Kernbotschaft des Friedens für die ganze Welt!“ Der neue Präsident der Stille Nacht-Gesellschaft, Michael Neureiter, präsentierte gemeinsam mit Geschäftsführerin Renate Schaffenberger die Schwerpunkte der Gesellschaft im Jahr 2008, in dem sich die Uraufführung des Weihnachtslieds zum 190. Mal jährt: Dabei sollen jene Gemeinden in Salzburg, Oberösterreich, Bayern und Tirol als „anerkannte Stille Nacht-Gemeinden“ in die Gesellschaft integriert werden, die die Erinnerung an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber noch nicht aktiv pflegen: „Wir legen auch besonderen Wert auf eine gute Kooperation mit der Stille Nacht Land-Initiative der Tourismusverbände!“ betonte Neureiter. Das 190 Jahre-Jubiläum des weltweit wichtigsten Weihnachtslieds ist für die Stille Nacht-Gesellschaft auch Anlass, eine Ausgabe aller bekannten Stille Nacht-Autographen vorzubereiten: Der Wissenschaftliche Beirat der Gesellschaft sorgt für die Edition aller Originalfassungen des Lieds mit dem Ziel, es möglichst authentisch zu sichern. - Link: http://www.stillenacht.at
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25.03.2008 18:06:48
Reaktionen nach Taufe eines ehemaligen Moslems durch den Papst
(radiovatikan.de) Dass der Papst in der Osternacht einen früheren Moslem getauft hat, führt zu Reaktionen in der islamischen Welt. Benedikt XVI. hatte im Petersdom den italienischen Journalisten Magdi Allam getauft; der Vize-Direktor der Tageszeitung „Corriere della Sera”, dessen Familie aus Ägypten stammt, ist schon seit längerem ein offener Kritiker von islamischem Fundamentalismus. „Al Quds al-arabi”, eine extreme arabische Tageszeitung, die in London verlegt wird, nimmt das Ereignis auf die Seite eins. Ihre Schlagzeile lautet: „Der Papst ruft bei Moslems Befremden hervor, weil er einen Ex-Moslem tauft, der Israel stützt und für seine Aversion gegen den Islam bekannt ist.” Die in Kairo erscheinende „Al- Masri al-jaum” behauptet, Allam sei für den italienischen Geheimdienst tätig und beleidige die Araber und Moslems immer wieder. Der Fernsehsender „al-Arabiya” nennt Magdi Allam „einen der umstrittensten Journalisten Italiens”, während auf der Internetseite der Tageszeitung „Al Shark Al-Awsat” die Formulierung steht, das Wasser, das Papst Benedikt auf Allams Kopf gegossen habe, sei „wie Benzin auf das Feuer des Zusammenstoßes der Zivilisationen”. Nun sind allerdings empörte Kommentare in der arabischen Presse nicht immer zum Nennwert zu nehmen: Ressentiments, die durch jahrhundertelange Demütigungen genährt werden, machen sich traditionell in scharfen Worten Luft. Mit dem Sturm nach der Regensburger Rede des Papstes sind diese Kommentare überhaupt nicht zu vergleichen. Hinzu kommt, dass Allam sich tatsächlich oft mit eigenwilligen Meinungen exponiert hat; so gehörte er vor fünf Jahren zu den eifrigsten Befürwortern des Irak-Kriegs. Seinen Übertritt zum Christentum schildert der Journalist als persönliche Angelegenheit, als „langen inneren Weg”. Die Reaktionen in der islamischen Gemeinschaft Italiens sind denn auch verhalten: „Eine freie Wahl, die wir respektieren”, sagt der bekannte Moslem-Vertreter Mario Scialoja. Derweil hat der vatikanische „Dialog-Minister” Kardinal Jean-Louis Tauran die Taufe Allams während der Osternacht verteidigt. „Die Gewissensfreiheit ist ein Grundrecht”, sagte der Präsident des Päpstlichen Dialogrates einer Tageszeitung. Zudem mache der Papst bei der Auswahl der Täuflinge während des Ostergottesdienstes keinen Unterschied. - Lesen Sie auch den Beitrag von Guido Horst in der Zeitung "Die Tagespost"!
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23.03.2008 13:46:15
Der Auferstandene ist immer bei uns - Ostergrüße des Papstes
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat gemeinsam mit Zehntausenden Gläubigen in Rom den Ostergottesdienst gefeiert. Mehr als 100 Fernsehanstalten übertrugen die Zeremonie und die von Benedikt XVI. in 63 Sprachen gesprochenen Ostergrüße in alle Welt. In seiner Botschaft mahnte der Papst zu tatkräftigem Einsatz für Gerechtigkeit „an den von blutigen Konflikten heimgesuchten Orten und überall dort, wo die Würde der menschlichen Person weiterhin missachtet und verletzt wird“. Wegen des strömenden Regens kürzte der Papst seinen Text und las ihn auch nicht – wie gewohnt – von der Loggia des Petersdoms, sondern unten auf dem Petersplatz, wo er zuvor die Heilige Messe gefeiert hatte. Benedikt forderte insbesondere ein Ende der Gewalt in Tibet. Er ermutigte zu „Lösungen, die das Wohl und den Frieden schützen“. Auch einige weitere Krisenherde der Welt erwähnte der Papst ausdrücklich: „Wie sollte man in diesem Augenblick nicht insbesondere an einige Regionen Afrikas wie Darfur und Somalia, an den gepeinigten Nahen Osten – vor allem an das Heilige Land, an den Irak und den Libanon – und schließlich an Tibet denken; für diese Regionen unterstütze ich die Suche nach Lösungen, die das Wohl und den Frieden schützen!“Ausgegangen war Benedikt XVI. in seiner Osterbotschaft vom Introitus der Ostermesse „Resurrexi, et adhuc tecum sum. Alleluia!“„In diesen Worten erkennt die Kirche beim Aufgang der Ostersonne die Stimme Jesu selbst, der bei der Auferstehung vom Tod sich voller glückseliger Liebe an den Vater wendet und ausruft: Mein Vater, hier bin ich! Ich bin erstanden, ich bin noch bei dir und werde es für immer sein; dein Geist hat mich niemals verlassen.“ Die Auferstehung lasse den Sinn des Leidens verstehen, so Benedikt: „Der Tod und die Auferstehung des menschgewordenen Wortes Gottes sind ein Ereignis unübertrefflicher Liebe, der Sieg der Liebe, die uns von der Knechtschaft der Sünde und des Todes befreit hat. Es hat den Lauf der Geschichte verändert, indem es dem Leben des Menschen einen unauslöschlichen und erneuerten Sinn und Wert eingegossen hat.“ Es gelte in das Innerste des Ostergeheimnisses einzutreten, dass im wesentlichen ein Ereignis der Liebe sei: Liebe des Vaters, der den Sohn „wieder umarmt“, indem er ihn in seine Herrlichkeit hüllt; Liebe des Sohnes, der in der Kraft des Geistes mit unserer verklärten Menschengestalt zum Vater zurückkehrt. Vom heutigen Festtag, der uns die unbedingte und einzigartige Erfahrung der Auferstehung Jesu neu erleben läßt, ergeht also an uns ein Aufruf, daß wir uns zu der Liebe bekehren; eine Einladung, den Haß und den Egoismus von uns zu weisen und gelehrig der Spur des Lammes, das zu unserem Heil geopfert wurde, zu folgen, den „gütigen und von Herzen demütigen“ Erlöser nachzuahmen, der „Ruhe für unsere Seelen“ ist. Am Schluss erbat Benedikt XVI. die Fürsprache Mariens, die nach der Teilnahme an den Leiden der Passion und der Kreuzigung ihres unschuldigen Sohnes auch die unaussprechliche Freude seiner Auferstehung erfahren hat, die Fülle der österlichen Gaben. „Maria, die in die Herrlichkeit Christi aufgenommen worden ist, möge uns beschützen und auf dem Weg der brüderlichen Solidarität und des Friedens geleiten. Dies sind meine Osterwünsche an euch, die ihr hier zugegen seid, und an die Männer und Frauen jeder Nation und auf jedem Kontinent, die durch Radio und Fernsehen mit uns verbunden sind. Gesegnete, frohe Ostern!“ - Lesen Sie die ganze Ansprache des Papstes, wie sie von kath.net dokumentiert wird!
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22.03.2008 10:03:24
Der Osterglaube der Kirche
(news.stjosef.at) Im Evangelium nach Johannes begegnet uns das Osterzeugnis der heiligen Maria Magdalena. Als eine der ersten durfte sie den Auferstandenen persönlich sehen. Zuerst erkannte sie ihn nicht und meinte, es wäre der Friedhofsgärtner; dann aber sprach Jesus sie mit ihrem Namen an und da erkannte sie ihn als ihren Herrn und Meister. Wer wollte sie da noch zurückhalten, als sie voll Freude und Begeisterung zu den Aposteln eilte, die sie zuerst nicht verstanden und verständlicherweise noch skeptisch waren? Aber auch den Aposteln und vielen anderen Jüngern wurde bald die persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen zuteil. Der Osterglaube der Kirche wurzelt nicht in der Phantasie oder den Wunschvorstellungen überdrehter Personen, sondern im Zeugnis ganz nüchtern denkender Männer und Frauen, die zuerst erschüttert waren von Jesu Leiden und Sterben und dann aber dem Auferstandenen wirklich begegnen durften. - Lesen Sie die vollständige Predigt vom Ostersonntag! - Auch eine Predigt in der Osternacht können Sie lesen! - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" wünscht Ihnen eine gesegnete Feier des Osterfestes und die Freude des auferstandenen Herrn!
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22.03.2008 08:56:59
TV-Übertragungen der Papstgottesdienste
(ewtn.de) EWTN überträgt live:
Karsamstag/Osternacht, 22.03.2008, 21.00 - 3.30 Uhr: Ostervigil in der Osternacht mit Papst Benedikt XVI. aus dem Petersdom mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan
Ostersonntag, 23.03.2008, 10.30 - 13.00 Uhr: Hl. Messe mit Auferstehungsritus "Resurrexit"; Papst Benedikt XVI. erteilt der Stadt Rom und dem Erdkreis seinen feierlichen Segen "Urbi et Orbi", vom Petersplatz mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan. - Näheres sowohl auf http://www.ewtn.de und http://www.k-tv.at sowie auch auf http://www.radiomaria.at und http://www.horeb.org !
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22.03.2008 08:54:31
Kreuzweg mit dem Papst in strömendem Regen
(orf.at) In Rom haben gestern Abend Zehntausende Gläubige gemeinsam mit dem Papst den Kreuzweg am Kolosseum verfolgt. Benedikt XVI. übernahm wegen des strömenden Regens das Kreuz jedoch nicht wie geplant auf den letzten drei Stationen, sondern erst zum Schluss. Im Mittelpunkt der Texte und Gebete standen die Märtyrer des 21. Jahrhunderts. Heute wird der Heilige Vater die nächtliche Osterwache im Petersdom halten. Morgen gehen die Osterfeierlichkeiten dann mit der Ostermesse und dem Segen "Urbi et orbi" zu Ende. - Lesen Sie noch mehr in der KNA-Meldung bei Radio Vatikan!
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21.03.2008 07:45:21
Papst feierte Messe vom Letzten Abendmahl
(zenit.org) Am Donnerstagabend feierte Papst Benedikt XVI. in der römischen Bischofskirche Sankt Johann im Lateran, der „Mutter der Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ („Mater Ecclesiarum Urbis et Orbis“), die heilige Messe vom letzten Abendmahl mit dem Ritus der Fußwaschung. Während der Gabenbereitung wurde dem Papst die Kollekte überreicht, die in diesem Jahr gänzlich dem Waisenhaus „La edad de Oro“ („Das goldene Zeitalter“) in Havanna (Kuba) zugute kommen wird. Nach der feierlichen Liturgie wurde das Allerheiligste Altarsakrament in die Anbetungskapelle überführt. In seiner Predigt verwies Benedikt XVI. auf die beinahe schon liturgische Sprache, mit der der Evangelist Johannes von der Fußwaschung Jesu berichtete. Den Mittelpunkt „der Stunde, die gekommen“ ist, beschreibe der Evangelist mit zwei Worten: Hinübergang (metabasis) und Liebe (agape). Beide Worte beschreiben, so der Heilige Vater, das Passah Jesu. Der Hinübergang bestehe in einer Verwandlung. Das Menschsein Jesu werde in eine neue Seinsart verwandelt, in der Jesus jetzt für immer mit dem Vater und gleichzeitig mit den Menschen ist. Jesus verwandle auch das Kreuz in eine Tat des Schenkens, der Liebe bis zur Vollendung. Durch seine Liebe werde das Kreuz zur „metabasis“, zur Verwandlung des Menschenseins in ein Sein, das Anteil hat an der Herrlichkeit Gottes. Dieser für das Leben wesentliche Prozess komme in der Fußwaschung als einem prophetischen symbolischen Akt zum Ausdruck. An die Stelle einer rein rituellen äußerlichen Waschung trete ein neues Bad: Jesus reinige uns durch sein Wort und seine Liebe, „durch seine Selbsthingabe“. Sein Wort wasche uns immer wieder von neuem. „Tag für Tag werden wir von vielfältigem Schmutz bedeckt“, so der Papst, „von leeren Worten, Vorurteilen, reduzierter und verfälschter Weisheit. Eine vielfältige Halbwahrheit oder offene Falschheit dringt ständig in unser Inneres ein. All dies verfinstert und verschmutzt unsere Seele, bedroht uns mit der Unfähigkeit zur Wahrheit und zum Guten.“ Christus reinige die Seele, den inneren Menschen. Dazu lade uns das Evangelium ein. Zusammen mit dem Wasser sei jedoch auch Blut aus der Seite Christi geflossen. Jesus habe uns nicht nur sein Wort hinterlassen, sondern sich selbst. „In den heiligen Sakramenten kniet der Herr immer wieder neu zu unseren Füßen nieder und reinigt uns.“ - Lesen Sie die Predigt von Papst Benedikt in vollem Wortlaut!
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21.03.2008 07:42:44
Mit Maria unter dem Kreuze stehen
(news.stjosef.at) Als unser Herr Jesus Christus durch den Verrat eines seiner Apostel, des Judas, seinen jüdischen und römischen Feinden ausgeliefert wurde und in der Folge Spott, Misshandlungen und schwerstes Leid, ja sogar den Tod am Kreuz zu erdulden hatte, verließen ihn fast alle, die bisher zu ihm gehalten hatten. Selbst Petrus, der sich zuvor noch so mutig gezeigt hatte, dass er dem Diener des Hohenpriesters das rechte Ohr abhieb, hatte nun Angst und verleugnete Jesus in der Nacht der Gefangennahme dreimal, bevor der Hahn krähte. Wer blieb zuletzt noch übrig? Wer hatte die Kraft und den Mut, sogar unter dem Kreuz Jesu zu stehen und sich zu ihm zu bekennen? Es waren nicht viele. Das Passionsevangelium nach Johannes berichtet: „Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.“ Außerdem war dort noch Johannes, jener Jünger, der in einer besonders tiefen Weise mit Jesus verbunden war. - Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut!
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20.03.2008 11:11:25
Ohne Abstriche die Lehre der Kirche verkünden
(presse.kirche.at) Die Ursache der aktuellen Situation der Kirche liege nicht in den Strukturen, sondern im Säkularismus, erklärte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bei der Missa Chrismatis im Dom von St. Pölten, bei der die Priester der Diözese ihre Weiheversprechen erneuerten und die heiligen Öle geweiht wurden. „Viele wollen die Zulassungsbedingungen zum Priesteramt verändern“, sagte Küng, „doch es liegt nicht an der Zahl Priester.“ Die Ursache liege tiefer, in den Lebenssituationen der Menschen. Der Heilige Vater habe vor Säkularismus und Hochmut der Vernunft gewarnt, so Küng: „Diese führen dazu, so zu leben, als ob es Gott nicht gebe.“ Der Säkularismus habe auch die Kirche erfasst, und diese Haltung bewirke Selbstgenügsamkeit. Die Folge davon sei „geistliche Verkümmerung – auch in unserer Diözese, bei jung und alt“, warnte Küng. Es sei ein Punkt erreicht, „an dem ein echter Neuanfang nötig wird“, sagte Bischof Küng. Was nötig sei, „damit wir durchhalten, nicht müde und resignativ werden, damit ein neuer Schwung einsetzt“, seien „Männer Gottes“. Wie der damalige Kardinal Joseph Ratzinger 1978 vom neu gewählten Papst Johannes Paul II. meinte, dieser müsse „vor allem ein Mann Gottes“ sein, so gelte dies auch für die Priester von heute und von morgen, erklärte Küng: „Es braucht Menschen, die tief in Gott verwurzelt sind.“ „Von Gott kommt die Kraft“, betonte Küng, daher müssten die Priester „genug Zeit für das Gebet reservieren“ und auch „die Eucharistie ohne Eile feiern“. Auch alle Gläubigen müssten dabei mithelfen: „Es ist notwendig, sich Zeit zu nehmen für das Wesentliche.“ Der Bischof erinnerte die Priester der Diözese auch daran, „das Evangelium von Jesus Christus so zu verkünden, wie es der Lehre der Kirche entspricht“, ohne Abstriche zu machen. - Lesen Sie den Wortlaut der Predigt von Bischof Küng!
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20.03.2008 11:09:44
Nicht bloße Erinnerung: reale Vergegenwärtigung!
(news.stjosef.at) Aus der Heiligen Schrift ist uns das Ereignis des Letzten Abendmahles gut bekannt und durchaus vertraut, bei dem Jesus im Kreis seiner Apostel Brot und Wein nahm, Gott dafür dankte und sich ihnen selbst unter der Gestalt dieser Gaben ganz schenkte (vgl. die Wandlungsworte der Messe: „Das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“). Immer wenn die Kirche Eucharistie feiert, d.h. wenn sich in der heiligen Messe das Geheimnis dieser Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi vollzieht, sind wir auf das Letzte Abendmahl bezogen. Dabei aber sollen wir uns dessen bewusst sein, dass Jesus damals im Abendmahlssaal gleichsam eine Vorwegnahme seines blutigen Opfers am Kreuz vollzogen hat. Die Feier des Letzten Abendmahls war ja ganz eingebunden in das rituelle Geschehen der frommen Juden an diesem Tag, wo der Hausvater ein Lamm schlachtete und es mit der Hausgemeinschaft zur Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten verzehrte. Dabei erinnerte man sich an die Rettung aus der Knechtschaft der Ägypter und betete zugleich zu Gott, dass sich bald jene letzte Vollendung des Heils erfüllen würde, die man so sehnlich erwartete. Wenn Jesus nun anschließend an das rituelle Mahl der Juden das Brot nimmt und es zum Sakrament seiner Hingabe macht, wenn er den Kelch mit Wein den Jüngern reicht und ausdrückt, dass er sein Leben für sie hingibt, dann weist er bereits hin auf den kommenden Tag, den Karfreitag: Dort hat der Herr in blutiger Weise sein Leben für uns hingegeben; auf diese Weise ist „dieser an sich gewaltsame und sinnlose Tod in Jesus zum erhabensten Akt der Liebe und zur endgültigen Befreiung der Menschheit vom Bösen geworden“ (Benedikt XVI., Sacramentum caritatis, Nr. 10). - Lesen Sie die Predigt zur Messe vom Letzten Abendmahl in vollem Wortlaut!
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19.03.2008 18:55:38
Papst lehnt Gewalt in Tibet ab
(radiovatikan.de) Nein zu Gewalt im Tibet – Ja zum Dialog und zur Toleranz. Das ist der Aufruf von Papst Benedikt XVI. am Schluss der Generalaudienz. In der Audienzhalle waren an diesem Mittwochrund 15.000 Pilger anwesend. „Mit großer Sorge verfolge ich in diesen Tagen die Entwicklungen im Tibet. Mein väterliches Herz fühlt die Trauer und das Leid vieler Menschen. Das Geheimnis der Passion und des Todes Jesu, das wir in dieser Heiligen Woche erleben, möge uns helfen, sensibler auf ihre Situation einzugehen.“ China hat derweil im Tibet-Konflikt abermals seine Rhetorik gegen den Dalai Lama verschärft und spricht von einem „Kampf auf Leben und Tod“. Der Papst zeigte sich bedrückt über dieses Vorgehen: „Mit Gewalt lassen sich keine Probleme lösen – im Gegenteil: Gewalt vermehrt die Probleme. Ich lade dazu ein, sich mit mir im Gebet zu vereinen: Bitten wir den allmächtigen Gott, der die Quelle des Lichts ist, den Geist aller Menschen zu erleuchten und jedem Einzelnen Mut zu schenken, den Weg des Dialogs und der Toleranz zu wählen.“ Auch in der Umgebung des Papstes werden die Vorgänge in der chinesischen Provinz Tibet mit Sorge registriert. Der Doyen des Kardinalskollegiums, Kardinal Angelo Sodano, erklärte auf Nachfragen von Journalisten: „Die Rechte der Völker dürfen nicht mit Füßen getreten und die Menschenrechte dürfen niemandem verweigert werden.“ Der Vatikan sei „dem tibetischen wie dem chinesischen Volk nahe“ und hoffe, „dass die Eintracht wieder zurückkehrt“.
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19.03.2008 18:50:25
Philosophischer Buchtip: Substanzstudie zu Aristoteles und Hegel
(news.stjosef.at) Die Substanz ist überall. Seitdem Aristoteles den berühmten Satz in Buch Zeta seiner Metaphysik geschrieben hat, daß „die Frage, welche von alters her so gut wie jetzt und immer aufgeworfen und Gegenstand des Zweifels ist, die Frage, was das Seiende ist, nichts anderes bedeutet als, was die Substanz ist“, ist eindeutig: wer immer das Sein studieren will, muß in den Armen der Substanz bleiben. Die „Natur des Seins“ offenbart sich nur durch die Natur der Substanz, insofern diese in ihrer Allgegenwart sowohl das Absolute ist, das das Sein immer in sich halten und festmachen kann, als auch gerade dabei die Fähigkeit besitzt, diesem Sein seine Lebendigkeit und Spiritualität zu belassen. Die eigentliche Frage der Philosophie richtet sich somit auf jenes doppelte „Talent“ der Substanz, Absolutheit und Bestimmtheit einerseits und Dynamik und Lebendigkeit andererseits in sich zur eigentlichen „Logik“ des Seins zu vereinen. Alle philosophische Reflexion kreist im Grunde nur um dieses Geheimnis der Substanz. Auch Hegels Philosophie wird von jenem substantiellen Verhältnis Bestimmtheit - Lebendigkeit geprägt. Er findet in der aristotelischen Substanz, und nicht in jener der modernen Philosophen, diese Fähigkeit des Absoluten, der Lebendigkeit des Seins dennoch gerecht zu werden und es auf solche Art in seinem Herrschaftsbereich zu halten. Eine nun publizierte wissenschaftliche Studie von Marc Hausmann befaßt sich mit der spekulativen Deutung der aristotelischen Substanz durch Hegel, wie sie uns in seinen Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie weitergegeben wurde. Dies wird in Konfrontation mit der Aristotelesauslegung des hl. Thomas von Aquin getan. Weiters untersucht sie die Übersetzungen des griechischen Originaltextes von Buch Lambda der Metaphysik, wie Hegel sie vorgenommen hat, und versucht zuletzt, eine Hegellektüre des entscheidenden Substanzbuches Zeta in Form einer Interpretation zu formulieren. Lic. theol. Dr. phil. Marc Hausmann, geb. 1973, ist Priester der Diözese St. Pölten/Österreich und Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef. Er hat im Herbst 2007 in Philosophie an der päpstlichen Universität vom hl. Kreuz in Rom promoviert und ist derzeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Urbaniana tätig. - Bibliographische Angaben: Marc Hausmann, Die aristotelische Substanz in Hegels Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, Rom 2008, 370 Seiten, ISBN 978-88-8333-187-9, Preis € 17.- + Versandskosten. Zu bestellen entweder direkt bei EDUSC, via dei Pianellari 41, 00186 Rom - Ialien, e-mail info@edusc.it, oder beim Autor, der die Bestellung weiterleitet: e-mail hausmann@stjosef.at.
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18.03.2008 18:11:43
Bischof Fischer gegen Bau von Moscheen mit Minaretten
(kath.net/news.stjosef.at) Der Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer ist gegen den Bau von Minaretten in Vorarlberg. „Moscheen mit Minaretten wären eine Provokation und krasse Gefährdung des sozialen Friedens“, sagte er in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. „Sie entsprechen nicht der Denkweise des überwiegenden Teils der Vorarlberger Bevölkerung.“ Der Bau von Moscheen sei gesetzlich erlaubt, Muslime nützen ihre Gebetsräume, und dies sei von der Bevölkerung „ohne Widerstände akzeptiert“, betonte er. „Es ist jedoch ein Erfordernis menschlichen Respektes, dass eine Volksgruppe, die neu ist, in einem Land, zunächst ein Maß an Integration realisiert, die für die ansässige Bevölkerung Bekanntheit und Zusammenwirken signalisiert“, räumte Bischof Fischer ein. „Es kann nicht die angemessene Vorgangsweise sein, im Bereich des religiösen Lebens Bauwerke durch gesetzlich möglichen Druck umzusetzen. Es wäre dies eine Vorgangsweise, die in unserem demokratischen Land in harter Gangart Möglichkeiten nützte, die in islamisch dominierten Ländern meist strikt unterbunden sind.“ - Weblinks: ORF-Bericht; Positionspapaier zum Zusammenleben von Christen und Muslimen (PDF).
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18.03.2008 17:15:13
Legende von "Pfarrkirchner Blutmonstranz" historisch nicht haltbar
(dioezese-linz.at) In der Pfarrkirchner Kulturwegsbroschüre 2007 hat man die Legende um die Pfarrkirchner „Blutmonstranz“ abgedruckt, die in der Vergangenheit mehrfach sogar als „Pfarrkirchens kostbarster Schatz“ bezeichnet wurde. Darin wird von einem Hostienfrevel durch Räuber im Jahre 1337 berichtet, der sich in Deggendorf ereignet haben soll und bei dem Blut aus den Hostien auf eine Altardecke geflossen sein soll. Diese blutgetränkten Stellen seien später aus dem Altartuch geschnitten und als kostbare Reliquie in monstranzähnliche Gefäße eingeschlossen worden, so heißt es in der Überlieferung. Eine solche Monstranz brachte dann P. Rupert Langpartner 1739 in die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall. P. Wilhelm Hummer hatte am Inhalt dieser Legende stets große Zweifel und er bat deshalb Konsulent Herbert Felbermayr mit Nachdruck, dass die betreffende Seite aus dem neu aufgelegten Kulturführer ersatzlos heraus genommen werde. Im Sinne der Wahrheitsfindung wandte sich Kons. Herbert Felbermayr sodann an den Stadtpfarrer von Deggendorf, Ludwig J. Rösler, der wiederum diese Anfrage an Univ.-Prof. Dr. Manfred Eder von der Universität Osnabrück weiterleitete. Der Kirchenhistoriker Professor Eder verwies in einem Antwortbrief vom 6. November 2007 auf seine umfangreiche Doktorarbeit mit dem Titel „Die Deggendorfer Gnad. Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte“. Diese Arbeit wurde schon 1986 auf Bitten des zuständigen Regensburger Diözesanbischofs Dr. Manfred Müller erstellt und erbringt den eindeutigen Nachweis, dass es diesen Hostienfrevel nie gegeben hat. Vielmehr weist das einzige historisch gesicherte Faktum auf die Ermordung der Deggendorfer Juden im Jahre 1338 hin. Dies hat Bischof Dr. Manfred Müller 1992 dazu bewogen, die Wallfahrt zur „Deggendorfer Gnad“ in einem gut begründeten Hirtenwort zu untersagen. Diese neuen Erkenntnisse, die eine völlige Neubewertung der sogenannten Reliquie nötig machen, bewegen jetzt auch die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall von einer weiteren Verehrung der „Blutmonstranz“ eindeutig Abstand zu nehmen und auf sie auch nicht mehr in einschlägigen Veröffentlichungen, Broschüren oder Texten eigens hinzuweisen. Der Pfarrgemeinderat nimmt dieses Ergebnis aber zugleich zum Anlass, eingehend über eine Erneuerung der eucharistischen Frömmigkeit und Spiritualität in der Pfarre nachzudenken und diesbezüglich auch passende Möglichkeiten einer künftigen Nutzung der Seitenkapelle zu überlegen. Nach Abschluss der Beratungen, zu denen selbstverständlich auch Fachleute bei gezogen werden, soll in einem öffentlichen Akt die neu zu beschreibende Verwendung der Kapelle der Bevölkerung näher gebracht werden. Die Monstranz wird für die Pfarre ab sofort in der Kunstkammer des Klosters Lambach aufbewahrt und ist daher nicht mehr allgemein zugänglich. - Link: www.dioezese-linz.at/pfarrkirchen
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17.03.2008 07:07:43
Die Herausforderung annehmen, die Lehre von "Humanae vitae" zu verbreiten
(zenit.org) Die Veröffentlichung einer weltweiten wissenschaftlichen Untersuchung über Verhütungsmittel plant der Weltverband der Katholischen Medizinischen Vereinigungen („Fédération Internationale des Associations Médicales Catholiques“, FIAMC) für diesen Sommer. Die Enzyklika Humanae vitae, deren 40. Jahrestag seit ihrer Veröffentlichung ansteht, sollte in den Augen eines der führenden katholischen Ärzte „nicht nur negativ gesehen werden oder als schlichte Ablehnung jeder Form von Verhütung“. Dr. Josep Maria Simón Castellví, Präsident der FIAMC, einer weltweiten Vereinigung mit mehr als 30.000 Mitgliedern, erklärte im Gespräch mit ZENIT, dass dieses päpstliche „Dokument an alle Ärzte gerichtet sei, ob katholisch oder nicht, die miteinander die ethischen und anthropologischen Grundlagen einer Kultur des Lebens teilen". „Wir sind uns als Hauptberufliche der Schwierigkeit, diese Lehre zu verbreiten, bewusst, aber nach 40 Jahren nehmen wir diese Herausforderung gerne an", erklärte er. „Das Thema des Dokumentes ist die Verhütung und die Geburtenregelung, denn wir sollten nie vergessen, dass die von der Kirche akzeptierten Mittel natürlich genannt werden, weil sie den natürlichen Zyklus der Frau respektieren und nicht nur dazu dienen, Geburten zu vermeiden, sondern auch, diese herbeizuführen", stellte der Arzt gegenüber ZENIT fest. - Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf ZENIT!
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17.03.2008 06:43:10
Sozialethiker Johann Michael Schnarrer verstorben
(news.stjosef.at) Der Sozialethiker Johannes Michael Schnarrer ist in der Nacht von Palmsonntag auf den Montag der Karwoche - am 16. März 2008 um 23.45 Uhr - einem schweren Krebsleiden im 43. Lebensjahr erlegen. Johannes Michael Schnarrer wurde 1965 im sächsischen Sohland an der Spree geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er 1987 - 1992 an der Universität Erfurt Philosophie und Theologie. Anschließend forschte er in den USA an der Weston Jesuit School of Theology sowie der Harvard University. Es folgte ein Studium der Politik und Ethnologie in Münster, dann zwei Promotionen mit Auszeichnung in Philosophie und Theologie an der Universität Wien. Beim österreichischen Finanzminister Wolfgang Schmitz arbeitete er als Privatsekretär. Inzwischen war er auch tätig als wissenschaftlicher Politikberater, Wirtschaftsconsultant und Buchautor. Hinzu kamen Lehrtätigkeiten an Universitäten, namhaften Akademien und Bildungshäusern. Schnarrer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Leopold-Kunschak-Preis und lehrte als Hoover-Fellow in Leuven. Johann Michael Schnarrer stand in der Tradition des Naturrechtslehrers Johannes Messner, dessen Erkenntnisse er auf die Herausforderungen der Gegenwart anzuwenden suchte. Prof. DDr. Johannes Michael Schnarrer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. R.I.P. - Homepage: http://www.schnarrer.de
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16.03.2008 17:33:10
Die wahre Gottesverehrung
(radiovatikan.de/ kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Palmsonntag am Petersplatz über die "wahre Gottesverehrung" gepredigt. Einige Kernzitate aus seiner Predigt: „Ist unsere Glaube rein genug und offen, so dass auch die „Heiden“ – also Menschen, die auf der Suche sind und ihre Fragen haben – das Licht des einzigen Gottes ahnen können, sich in den „Vorhöfen des Glaubens“ unserem Gebet anschließen können und dass auch sie mit ihrem Fragen zur wahren Anbetung Gottes gelangen? „Lassen wir nicht auch in die Welt unseres Glaubens auf verschiedene Weise Götzen eindringen? Sind wir bereit, uns immer wieder neu vom Herrn reinigen zu lassen, indem wir Ihm erlauben, all das aus uns und der Kirche auszutreiben, was Ihm entgegensteht?“ "Jesus zeigt Gott als den Liebenden, und seine Macht als die der Liebe. Und so sagt er uns, was für immer die wahre Gottesverehrung ausmachen wird: das Heilen, das Dienen und die Güte, die wieder aufbaut.“ "Um Gott zu begegnen, muss man dazu fähig werden, mit dem Herzen zu sehen. Wir müssen lernen, mit einem jungen Herzen zu sehen, das nicht von Vorurteilen behindert und das nicht von Interessen geblendet wird. Deswegen hat die Kirche in den Kindern, die mit einem solchen freien und offenen Herzen Ihn erkennen, ein Vorbild der Gläubigen aller Zeiten erkannt, ihr eigenes Bild.“ - Lesen Sie noch mehr!
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16.03.2008 17:29:11
Die Kirche will zu Kindern ermutigen
(stephanscom.at) Vor einer Gesellschaft, in der das Leid "wegretouchiert" wird, warnte Kardinal Christoph Schönborn am Palmsonntag, 16. März 2008, in der ORF-"Pressestunde". Der Wiener Erzbischof nahm Bezug auf das umstrittene jüngste OGH-Urteil, mit dem einem Kärntner Ehepaar "Schadenersatz" für die Geburt eines behinderten Kindes zugesprochen worden war. Ärzte würden nun beim leisesten Verdacht einer Behinderung des ungeborenen Kindes zur Abtreibung raten, sagte der Wiener Erzbischof. Die Folge für die Gesellschaft sei ein "unabsehbarer und tiefer Verlust an Menschlichkeit und Humanität". Im Umgang mit behinderten Menschen entstehe "ein großes Maß an Solidarität", erinnerte Kardinal Schönborn. Wenn man das Existenzrecht von Behinderten in Frage stelle, werde die Gesellschaft "kalt und inhuman". Der Wiener Erzbischof verwies darauf, dass die Zahl der Geburten von Kindern mit Down-Syndrom um zwei Drittel gesunken ist. Bei einem Besuch im Caritas-Heim "Am Himmel" habe ihm der Heimleiter gesagt, dass er in Zukunft kaum noch solche behinderte Kinder zu Gesicht bekommen werde, weil sie vor der Geburt getötet werden. Man spreche diesen Kindern, die oft von großer Vitalität seien, "einfach das Lebensrecht ab", so der Kardinal, und verstoße damit gegen ein "elementares Menschenrecht". Zugleich unterstrich Kardinal Schönborn aber, dass er keine Mutter und keinen Vater verurteile, die sich gegen das Kind entscheiden, wenn sie die Gewissheit erhalten, dass es schwerst behindert sein wird. Insgesamt appellierte Kardinal Christoph Schönborn in diesem Zusammenhang an die Koalition, weniger zu streiten, und sich mehr solchen Themen zu widmen. Es gehe um die Ermutigung, "ja zum Leben" zu sagen. Dies gelte für den Gesamtbereich des Schutzes des ungeborenen Lebens. Der Kardinal erinnerte an die bereits von Bruno Kreisky versprochenen und nach wie vor ausstehenden "flankierenden Maßnahmen" zur Fristenregelung. Neben einem Ausbau der Schwangerenberatung, der ärztlichen Verpflichtung zur Auskunft über weitere Hilfsangebote für Schwangere in Not und einem verpflichtenden Zeitabstand von mindestens drei Tagen zwischen Erstberatung und einem etwaigen Abtreibungstermin müsse auch die Einrichtung eines von der öffentlichen Hand finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not als Maßnahme in Betracht gezogen werden. Hier erinnerte der Kardinal an den 1973 von seinem Vorvorgänger Kardinal Franz König eingerichteten Wiener Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere in Not, der durch seine pragmatische und unbürokratische Hilfe "bereits tausenden Kindern das Leben gerettet hat". Kardinal Schönborn sprach sich für eine finanzielle Entlastung und gleichzeitige ideelle Ermutigung kinderreicher Familien aus. Die Gesellschaft müsse "den Dienst kinderreicher Familien stärker honorieren", so der Kardinal, da "die Kinderfreundlichkeit eines Landes über dessen Zukunftsfreudigkeit" entscheide. Man müsse die Familien auch finanziell ermutigen, "'Ja' zu Kindern zu sagen", obwohl es nicht nur um Finanzielles gehe. Als positive Entwicklung nannte Kardinal Schönborn die neu gegründete "Lobby für Kinder". Als Beispiel könne Frankreich genannt werden, wo die Anzahl kinderreicher Familien deutlich größer sei als in Österreich, weil es "von der Gesellschaft als selbstverständlich angesehen wird, mindestens drei Kinder zu haben".
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15.03.2008 06:42:28
Das Vorbild des heiligen Josef
(kath.net/news.stjosef.at) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in einer Kurzmeditation auf die heilsgeschichtliche Stellung des heiligen Josef hingewiesen, den er besonders als Vater, als Arbeiter, als frommen Mann, als treuen Begleiter und sogar als Urbild der Kirche herausstellt. Unter anderem schreibt Erzbischof Schick: Josef von Nazareth kümmert sich als jungfräulicher Vater des Jesuskindes "liebevoll um Jesus und seine Mutter Maria. Er beschützt Jesus, wenn Gefahr droht; so flieht er von Bethlehem nach Ägypten, als Herodes alle neugeborenen Kinder umbringen will, um seine Macht zu erhalten. Er lehrt Jesus einen Beruf, den des Zimmermanns, damit er seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Er ist vorbildlich darin, Gottes Willen zu tun und ihm zu gehorchen; er macht Jesus frei und gehorsam für seine Berufung, der Messias Gottes und Erlöser der Menschen zu sein. Josef ist das Urbild des selbstlosen Vaters, der alles daran setzt, dass Jesus der wird, der er ist und den Auftrag erfüllt, zu dem Gott ihn bestimmt hat. In Notzeiten, besonders wenn ein Krieg ausbrach, oder bei Hungersnöten und Katastrophen die Lebensmittel knapp wurden, nahmen die Christen immer Zuflucht zu Josef, dem treusorgenden Vater. Viele unserer Vorfahren haben berichtet, dass der heilige Josef sie nie enttäuscht hat." - Lesen Sie die Ausführungen in vollem Wortlaut!
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15.03.2008 06:38:07
Die Demut des menschgewordenen Sohnes Gottes
(news.stjosef.at) Groß war die Demut des Sohnes Gottes, als er auf einem Esel sitzend in Jerusalem einzog! Er zeigte auf diese Weise, dass er der von Gott gesandte Messias war, der König des himmlischen Jerusalem. Aber er wollte nicht mit Macht und Herrlichkeit kommen, sondern in der Niedrigkeit unseres Menschseins. So wollte der Sohn Gottes in allem uns gleich sein, außer der Sünde. Wenige Tage später offenbarte sich die Demut des Erlösers auf noch wunderbarere Weise: Er entäußerte sich ganz seiner göttlichen Macht und Herrlichkeit, indem er in Knechtsgestalt das Leiden und Sterben auf sich nahm, um uns das Heil zu schenken. So wertvoll sind wir für Gott, der uns erschaffen hat, dass er uns, als wir in Sünde gefallen waren, mit dem kostbaren Blut seines Sohnes Jesus Christus für das Himmelreich neu erkauft hat. Jeder von uns darf das Sühneleiden des Erlösers ganz auf sich beziehen: Für mich ist der Herr Mensch geworden; für mich persönlich hat er sein Leben am Kreuz hingegeben. Seine Liebe zu uns hat er dadurch gezeigt, dass er sein Leben für uns hingab, um uns das ewige Leben zu schenken. - Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag in vollem Wortlaut!
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14.03.2008 18:07:27
Josef von Nazareth, ein stiller und großer Diener Gottes
(news.stjosef.at/Gedanken von Dr. Josef Spindelböck zum Hochfest des hl. Josef, das heuer am 15. März 2008 gefeiert wird:)
Der heilige Josef war von Gott dazu berufen, Behüter und Schützer des Kostbarsten zu sein, was Gott den Menschen anvertrauen konnte: Gott gab sich selbst als Menschenkind in die väterliche Obhut des einfachen Handwerkers aus Nazareth. So schenkte Josef von Nazareth, gemeinsam mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria, dem Gottessohn auf Erden die Geborgenheit einer menschlichen Familie. Wenn die Kirche den heiligen Josef um seine Fürsprache bei Gott anruft, dann ist sie davon überzeugt, dass der Sohn Gottes demjenigen keine Bitte abschlagen wird, der auf Erden nichts anderes gesucht hat, als den heiligsten Willen Gottes zu erfüllen. Josef von Nazareth ist uns Vorbild in seiner Demut und Glaubensbereitschaft, in seinem stillen und doch so großen Dienst. Er ist der Schutzpatron der heiligen Kirche und trägt für die „Familie Gottes“ Sorge, indem Gottes Schutz und Segen für jene erfleht, die sich bemühen, in Einheit mit Jesus und Maria ihr Leben auf Erden gut zu führen, der ewigen Heimat entgegen.
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14.03.2008 18:00:57
Papst würdigt Wirken der verstorbenen Chiara Lubich
(zenit.org) Chiara Lubich ist am 14. März um 2 Uhr im Kreis ihrer engsten Vertrauten in Rocca di Papa bei Rom verstorben. Sie war 88 Jahre alt. Papst Benedikt XVI. hat dem Co-Präsidenten der Fokolar-Bewegung, dem Priester Oreste Basso, ein Telegramm zukommen lassen, in dem er das Wirken der Verstorbenen würdigt und alle Menschen, die sie kennen oder ihr begegnet sind, dazu einlädt, ihren Spuren zu folgen. Wörtlich schreibt der Heilige Vater: „Tief bewegt erhielt ich Kenntnis von der Nachricht des gottesfürchtigen Todes von Chiara Lubich; er kam am Ende eines langen und fruchtbaren Lebens, das von ihrer unermüdlichen Liebe zum verlassenen Jesus gezeichnet war. In diesem Augenblick schmerzhafter Trennung bleibe ich liebevoll und auf geistige Weise mit ihren Angehörigen und dem ganzen Werk Mariens verbunden – der Fokolar-Bewegung, die mit ihr ihren Anfang nahm –, sowie mit allen, die ihr nicht nachlassendes Engagement für die Gemeinschaft der Kirche, den ökumenischen Dialog und die Brüderlichkeit unter allen Völkern geschätzt haben. Ich danke dem Herrn für das Zeugnis ihres Lebens, das sie im Hinhören auf die Bedürfnisse des modernen Menschen verbracht hat, in vollkommener Treue zur Kirche und zum Papst. Und während ich ihre Seele der göttlichen Güte anheimstelle, damit sie im Schoß des Vaters willkommen geheißen werde, hoffe ich, dass diejenigen, die sie kennen gelernt haben und ihr begegnet sind, im Staunen über die Wunder, die Gott durch ihren missionarischen Eifer gewirkt hat, in ihre Fußspuren treten mögen und ihr Charisma am Leben erhalten. Mit diesen Empfindungen rufe ich die mütterliche Fürsprache Mariens herab und erteile allen gerne meinen Apostolischen Segen.“
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14.03.2008 17:58:24
Maria sucht Verbündete, Teil 4
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren hier die 4. und letzte Folge des Beitrag von P. Robert Bösner OSB zum Thema "Maria sucht Verbündete":
Schon vor 150 Jahren hat sich die „Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes einige Male ganz traurig und leidend sehen lassen, so dass die hl. Bernadette bittere Tränen weinen musste: „Die Welt ist krank, betet, betet für die Sünder (den Rosenkranz) und tut für sie Buße!“ mahnte Maria. Mehrere Male hat die Unbefleckte Jungfrau die hl. Bernadette zur Sühne für die Sünden der Menschen den Erdboden küssen lassen u. ihr geboten kniend auf dem Erdboden zur Quelle zu rutschen. Einmal gebot sie ihr sogar, sich mit dem schmutzigen Anfangswasser der neu entstehenden Quelle das Gesicht zu waschen, so dass alle meinten, die Seherin, die sich das Gesicht mit kotigem Wasser verschmiert hatte, sei von Sinnen. Werke der Buße sind keine bürgerliche Wohlanständigkeit und für den „Bürger der tapferen, neuen Welt“ nicht plausibel. „Buße, Buße, Buße!“ so rief Maria in der Felsennische von Massabielle vor Bernadette. Es ist auffallend, dass „ULF von Fatima mit dem Unbefleckten Herzen“ den drei Kindern im sogen. „Dritten Geheimnis“ sehen ließ, wie der Gerichtsengel mit dem Flammenschwert in gleicher Weise dreimal über die ganze sündige Welt, die reif zum Weltenbrand ist, rief: „Penitenca, Penitenca, Penitenca!“ Maria löschte mit dem „Glanz ihres unbefleckten, sündenreinen Herzens“ das Gerichtsfeuer aus, das der Gerichtsengel auf der zum Untergang reifen Welt entzünden wollte, ABER, damit die „kranke“ Welt noch einmal Gelegenheit hat, sich zu bekehren und den Bußruf Jesu (und dessen Echo in seiner Kirche)vielleicht doch noch einmal aufnehmen kann, stellte sich die Unbefleckte Jungfrau mit ihrem sündenlosen Herzen „dazwischen“, um ihren Kindern nochmals eine heilsgeschichtliche Chance zur Bekehrung zu geben. In unserer Diözese St. Pölten war es der selige Sühnepriester Hw. Jakob Kern OPräm aus Geras, der den Abfall eines Mitbruders aus dem Prämonstratenserkloster Strahov in Prag aussühnen wollte, der 1919 die tschechische Nationalkirche gegründet hatte. Nach deren direktem Vorbild gründete 1949 Mao Tsetung im „Reich der Mitte“ eine Nationalkirche, um die katholische Kirche in China auszuschalten. Das Sühneleiden des Sel. Hr. Jakob wird auch dort zum Segen sein.
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