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22.03.2008 09:56:59
TV-Übertragungen der Papstgottesdienste
(ewtn.de) EWTN überträgt live:
Karsamstag/Osternacht, 22.03.2008, 21.00 - 3.30 Uhr: Ostervigil in der Osternacht mit Papst Benedikt XVI. aus dem Petersdom mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan
Ostersonntag, 23.03.2008, 10.30 - 13.00 Uhr: Hl. Messe mit Auferstehungsritus "Resurrexit"; Papst Benedikt XVI. erteilt der Stadt Rom und dem Erdkreis seinen feierlichen Segen "Urbi et Orbi", vom Petersplatz mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan. - Näheres sowohl auf http://www.ewtn.de und http://www.k-tv.at sowie auch auf http://www.radiomaria.at und http://www.horeb.org !
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22.03.2008 09:54:31
Kreuzweg mit dem Papst in strömendem Regen
(orf.at) In Rom haben gestern Abend Zehntausende Gläubige gemeinsam mit dem Papst den Kreuzweg am Kolosseum verfolgt. Benedikt XVI. übernahm wegen des strömenden Regens das Kreuz jedoch nicht wie geplant auf den letzten drei Stationen, sondern erst zum Schluss. Im Mittelpunkt der Texte und Gebete standen die Märtyrer des 21. Jahrhunderts. Heute wird der Heilige Vater die nächtliche Osterwache im Petersdom halten. Morgen gehen die Osterfeierlichkeiten dann mit der Ostermesse und dem Segen "Urbi et orbi" zu Ende. - Lesen Sie noch mehr in der KNA-Meldung bei Radio Vatikan!
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21.03.2008 08:45:21
Papst feierte Messe vom Letzten Abendmahl
(zenit.org) Am Donnerstagabend feierte Papst Benedikt XVI. in der römischen Bischofskirche Sankt Johann im Lateran, der „Mutter der Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ („Mater Ecclesiarum Urbis et Orbis“), die heilige Messe vom letzten Abendmahl mit dem Ritus der Fußwaschung. Während der Gabenbereitung wurde dem Papst die Kollekte überreicht, die in diesem Jahr gänzlich dem Waisenhaus „La edad de Oro“ („Das goldene Zeitalter“) in Havanna (Kuba) zugute kommen wird. Nach der feierlichen Liturgie wurde das Allerheiligste Altarsakrament in die Anbetungskapelle überführt. In seiner Predigt verwies Benedikt XVI. auf die beinahe schon liturgische Sprache, mit der der Evangelist Johannes von der Fußwaschung Jesu berichtete. Den Mittelpunkt „der Stunde, die gekommen“ ist, beschreibe der Evangelist mit zwei Worten: Hinübergang (metabasis) und Liebe (agape). Beide Worte beschreiben, so der Heilige Vater, das Passah Jesu. Der Hinübergang bestehe in einer Verwandlung. Das Menschsein Jesu werde in eine neue Seinsart verwandelt, in der Jesus jetzt für immer mit dem Vater und gleichzeitig mit den Menschen ist. Jesus verwandle auch das Kreuz in eine Tat des Schenkens, der Liebe bis zur Vollendung. Durch seine Liebe werde das Kreuz zur „metabasis“, zur Verwandlung des Menschenseins in ein Sein, das Anteil hat an der Herrlichkeit Gottes. Dieser für das Leben wesentliche Prozess komme in der Fußwaschung als einem prophetischen symbolischen Akt zum Ausdruck. An die Stelle einer rein rituellen äußerlichen Waschung trete ein neues Bad: Jesus reinige uns durch sein Wort und seine Liebe, „durch seine Selbsthingabe“. Sein Wort wasche uns immer wieder von neuem. „Tag für Tag werden wir von vielfältigem Schmutz bedeckt“, so der Papst, „von leeren Worten, Vorurteilen, reduzierter und verfälschter Weisheit. Eine vielfältige Halbwahrheit oder offene Falschheit dringt ständig in unser Inneres ein. All dies verfinstert und verschmutzt unsere Seele, bedroht uns mit der Unfähigkeit zur Wahrheit und zum Guten.“ Christus reinige die Seele, den inneren Menschen. Dazu lade uns das Evangelium ein. Zusammen mit dem Wasser sei jedoch auch Blut aus der Seite Christi geflossen. Jesus habe uns nicht nur sein Wort hinterlassen, sondern sich selbst. „In den heiligen Sakramenten kniet der Herr immer wieder neu zu unseren Füßen nieder und reinigt uns.“ - Lesen Sie die Predigt von Papst Benedikt in vollem Wortlaut!
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21.03.2008 08:42:44
Mit Maria unter dem Kreuze stehen
(news.stjosef.at) Als unser Herr Jesus Christus durch den Verrat eines seiner Apostel, des Judas, seinen jüdischen und römischen Feinden ausgeliefert wurde und in der Folge Spott, Misshandlungen und schwerstes Leid, ja sogar den Tod am Kreuz zu erdulden hatte, verließen ihn fast alle, die bisher zu ihm gehalten hatten. Selbst Petrus, der sich zuvor noch so mutig gezeigt hatte, dass er dem Diener des Hohenpriesters das rechte Ohr abhieb, hatte nun Angst und verleugnete Jesus in der Nacht der Gefangennahme dreimal, bevor der Hahn krähte. Wer blieb zuletzt noch übrig? Wer hatte die Kraft und den Mut, sogar unter dem Kreuz Jesu zu stehen und sich zu ihm zu bekennen? Es waren nicht viele. Das Passionsevangelium nach Johannes berichtet: „Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.“ Außerdem war dort noch Johannes, jener Jünger, der in einer besonders tiefen Weise mit Jesus verbunden war. - Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut!
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20.03.2008 12:11:25
Ohne Abstriche die Lehre der Kirche verkünden
(presse.kirche.at) Die Ursache der aktuellen Situation der Kirche liege nicht in den Strukturen, sondern im Säkularismus, erklärte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bei der Missa Chrismatis im Dom von St. Pölten, bei der die Priester der Diözese ihre Weiheversprechen erneuerten und die heiligen Öle geweiht wurden. „Viele wollen die Zulassungsbedingungen zum Priesteramt verändern“, sagte Küng, „doch es liegt nicht an der Zahl Priester.“ Die Ursache liege tiefer, in den Lebenssituationen der Menschen. Der Heilige Vater habe vor Säkularismus und Hochmut der Vernunft gewarnt, so Küng: „Diese führen dazu, so zu leben, als ob es Gott nicht gebe.“ Der Säkularismus habe auch die Kirche erfasst, und diese Haltung bewirke Selbstgenügsamkeit. Die Folge davon sei „geistliche Verkümmerung – auch in unserer Diözese, bei jung und alt“, warnte Küng. Es sei ein Punkt erreicht, „an dem ein echter Neuanfang nötig wird“, sagte Bischof Küng. Was nötig sei, „damit wir durchhalten, nicht müde und resignativ werden, damit ein neuer Schwung einsetzt“, seien „Männer Gottes“. Wie der damalige Kardinal Joseph Ratzinger 1978 vom neu gewählten Papst Johannes Paul II. meinte, dieser müsse „vor allem ein Mann Gottes“ sein, so gelte dies auch für die Priester von heute und von morgen, erklärte Küng: „Es braucht Menschen, die tief in Gott verwurzelt sind.“ „Von Gott kommt die Kraft“, betonte Küng, daher müssten die Priester „genug Zeit für das Gebet reservieren“ und auch „die Eucharistie ohne Eile feiern“. Auch alle Gläubigen müssten dabei mithelfen: „Es ist notwendig, sich Zeit zu nehmen für das Wesentliche.“ Der Bischof erinnerte die Priester der Diözese auch daran, „das Evangelium von Jesus Christus so zu verkünden, wie es der Lehre der Kirche entspricht“, ohne Abstriche zu machen. - Lesen Sie den Wortlaut der Predigt von Bischof Küng!
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20.03.2008 12:09:44
Nicht bloße Erinnerung: reale Vergegenwärtigung!
(news.stjosef.at) Aus der Heiligen Schrift ist uns das Ereignis des Letzten Abendmahles gut bekannt und durchaus vertraut, bei dem Jesus im Kreis seiner Apostel Brot und Wein nahm, Gott dafür dankte und sich ihnen selbst unter der Gestalt dieser Gaben ganz schenkte (vgl. die Wandlungsworte der Messe: „Das ist mein Leib“, „das ist mein Blut“). Immer wenn die Kirche Eucharistie feiert, d.h. wenn sich in der heiligen Messe das Geheimnis dieser Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi vollzieht, sind wir auf das Letzte Abendmahl bezogen. Dabei aber sollen wir uns dessen bewusst sein, dass Jesus damals im Abendmahlssaal gleichsam eine Vorwegnahme seines blutigen Opfers am Kreuz vollzogen hat. Die Feier des Letzten Abendmahls war ja ganz eingebunden in das rituelle Geschehen der frommen Juden an diesem Tag, wo der Hausvater ein Lamm schlachtete und es mit der Hausgemeinschaft zur Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten verzehrte. Dabei erinnerte man sich an die Rettung aus der Knechtschaft der Ägypter und betete zugleich zu Gott, dass sich bald jene letzte Vollendung des Heils erfüllen würde, die man so sehnlich erwartete. Wenn Jesus nun anschließend an das rituelle Mahl der Juden das Brot nimmt und es zum Sakrament seiner Hingabe macht, wenn er den Kelch mit Wein den Jüngern reicht und ausdrückt, dass er sein Leben für sie hingibt, dann weist er bereits hin auf den kommenden Tag, den Karfreitag: Dort hat der Herr in blutiger Weise sein Leben für uns hingegeben; auf diese Weise ist „dieser an sich gewaltsame und sinnlose Tod in Jesus zum erhabensten Akt der Liebe und zur endgültigen Befreiung der Menschheit vom Bösen geworden“ (Benedikt XVI., Sacramentum caritatis, Nr. 10). - Lesen Sie die Predigt zur Messe vom Letzten Abendmahl in vollem Wortlaut!
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19.03.2008 19:55:38
Papst lehnt Gewalt in Tibet ab
(radiovatikan.de) Nein zu Gewalt im Tibet – Ja zum Dialog und zur Toleranz. Das ist der Aufruf von Papst Benedikt XVI. am Schluss der Generalaudienz. In der Audienzhalle waren an diesem Mittwochrund 15.000 Pilger anwesend. „Mit großer Sorge verfolge ich in diesen Tagen die Entwicklungen im Tibet. Mein väterliches Herz fühlt die Trauer und das Leid vieler Menschen. Das Geheimnis der Passion und des Todes Jesu, das wir in dieser Heiligen Woche erleben, möge uns helfen, sensibler auf ihre Situation einzugehen.“ China hat derweil im Tibet-Konflikt abermals seine Rhetorik gegen den Dalai Lama verschärft und spricht von einem „Kampf auf Leben und Tod“. Der Papst zeigte sich bedrückt über dieses Vorgehen: „Mit Gewalt lassen sich keine Probleme lösen – im Gegenteil: Gewalt vermehrt die Probleme. Ich lade dazu ein, sich mit mir im Gebet zu vereinen: Bitten wir den allmächtigen Gott, der die Quelle des Lichts ist, den Geist aller Menschen zu erleuchten und jedem Einzelnen Mut zu schenken, den Weg des Dialogs und der Toleranz zu wählen.“ Auch in der Umgebung des Papstes werden die Vorgänge in der chinesischen Provinz Tibet mit Sorge registriert. Der Doyen des Kardinalskollegiums, Kardinal Angelo Sodano, erklärte auf Nachfragen von Journalisten: „Die Rechte der Völker dürfen nicht mit Füßen getreten und die Menschenrechte dürfen niemandem verweigert werden.“ Der Vatikan sei „dem tibetischen wie dem chinesischen Volk nahe“ und hoffe, „dass die Eintracht wieder zurückkehrt“.
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19.03.2008 19:50:25
Philosophischer Buchtip: Substanzstudie zu Aristoteles und Hegel
(news.stjosef.at) Die Substanz ist überall. Seitdem Aristoteles den berühmten Satz in Buch Zeta seiner Metaphysik geschrieben hat, daß „die Frage, welche von alters her so gut wie jetzt und immer aufgeworfen und Gegenstand des Zweifels ist, die Frage, was das Seiende ist, nichts anderes bedeutet als, was die Substanz ist“, ist eindeutig: wer immer das Sein studieren will, muß in den Armen der Substanz bleiben. Die „Natur des Seins“ offenbart sich nur durch die Natur der Substanz, insofern diese in ihrer Allgegenwart sowohl das Absolute ist, das das Sein immer in sich halten und festmachen kann, als auch gerade dabei die Fähigkeit besitzt, diesem Sein seine Lebendigkeit und Spiritualität zu belassen. Die eigentliche Frage der Philosophie richtet sich somit auf jenes doppelte „Talent“ der Substanz, Absolutheit und Bestimmtheit einerseits und Dynamik und Lebendigkeit andererseits in sich zur eigentlichen „Logik“ des Seins zu vereinen. Alle philosophische Reflexion kreist im Grunde nur um dieses Geheimnis der Substanz. Auch Hegels Philosophie wird von jenem substantiellen Verhältnis Bestimmtheit - Lebendigkeit geprägt. Er findet in der aristotelischen Substanz, und nicht in jener der modernen Philosophen, diese Fähigkeit des Absoluten, der Lebendigkeit des Seins dennoch gerecht zu werden und es auf solche Art in seinem Herrschaftsbereich zu halten. Eine nun publizierte wissenschaftliche Studie von Marc Hausmann befaßt sich mit der spekulativen Deutung der aristotelischen Substanz durch Hegel, wie sie uns in seinen Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie weitergegeben wurde. Dies wird in Konfrontation mit der Aristotelesauslegung des hl. Thomas von Aquin getan. Weiters untersucht sie die Übersetzungen des griechischen Originaltextes von Buch Lambda der Metaphysik, wie Hegel sie vorgenommen hat, und versucht zuletzt, eine Hegellektüre des entscheidenden Substanzbuches Zeta in Form einer Interpretation zu formulieren. Lic. theol. Dr. phil. Marc Hausmann, geb. 1973, ist Priester der Diözese St. Pölten/Österreich und Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef. Er hat im Herbst 2007 in Philosophie an der päpstlichen Universität vom hl. Kreuz in Rom promoviert und ist derzeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Urbaniana tätig. - Bibliographische Angaben: Marc Hausmann, Die aristotelische Substanz in Hegels Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie, Rom 2008, 370 Seiten, ISBN 978-88-8333-187-9, Preis € 17.- + Versandskosten. Zu bestellen entweder direkt bei EDUSC, via dei Pianellari 41, 00186 Rom - Ialien, e-mail info@edusc.it, oder beim Autor, der die Bestellung weiterleitet: e-mail hausmann@stjosef.at.
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18.03.2008 19:11:43
Bischof Fischer gegen Bau von Moscheen mit Minaretten
(kath.net/news.stjosef.at) Der Feldkircher Diözesanbischof Elmar Fischer ist gegen den Bau von Minaretten in Vorarlberg. „Moscheen mit Minaretten wären eine Provokation und krasse Gefährdung des sozialen Friedens“, sagte er in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme. „Sie entsprechen nicht der Denkweise des überwiegenden Teils der Vorarlberger Bevölkerung.“ Der Bau von Moscheen sei gesetzlich erlaubt, Muslime nützen ihre Gebetsräume, und dies sei von der Bevölkerung „ohne Widerstände akzeptiert“, betonte er. „Es ist jedoch ein Erfordernis menschlichen Respektes, dass eine Volksgruppe, die neu ist, in einem Land, zunächst ein Maß an Integration realisiert, die für die ansässige Bevölkerung Bekanntheit und Zusammenwirken signalisiert“, räumte Bischof Fischer ein. „Es kann nicht die angemessene Vorgangsweise sein, im Bereich des religiösen Lebens Bauwerke durch gesetzlich möglichen Druck umzusetzen. Es wäre dies eine Vorgangsweise, die in unserem demokratischen Land in harter Gangart Möglichkeiten nützte, die in islamisch dominierten Ländern meist strikt unterbunden sind.“ - Weblinks: ORF-Bericht; Positionspapaier zum Zusammenleben von Christen und Muslimen (PDF).
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18.03.2008 18:15:13
Legende von "Pfarrkirchner Blutmonstranz" historisch nicht haltbar
(dioezese-linz.at) In der Pfarrkirchner Kulturwegsbroschüre 2007 hat man die Legende um die Pfarrkirchner „Blutmonstranz“ abgedruckt, die in der Vergangenheit mehrfach sogar als „Pfarrkirchens kostbarster Schatz“ bezeichnet wurde. Darin wird von einem Hostienfrevel durch Räuber im Jahre 1337 berichtet, der sich in Deggendorf ereignet haben soll und bei dem Blut aus den Hostien auf eine Altardecke geflossen sein soll. Diese blutgetränkten Stellen seien später aus dem Altartuch geschnitten und als kostbare Reliquie in monstranzähnliche Gefäße eingeschlossen worden, so heißt es in der Überlieferung. Eine solche Monstranz brachte dann P. Rupert Langpartner 1739 in die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall. P. Wilhelm Hummer hatte am Inhalt dieser Legende stets große Zweifel und er bat deshalb Konsulent Herbert Felbermayr mit Nachdruck, dass die betreffende Seite aus dem neu aufgelegten Kulturführer ersatzlos heraus genommen werde. Im Sinne der Wahrheitsfindung wandte sich Kons. Herbert Felbermayr sodann an den Stadtpfarrer von Deggendorf, Ludwig J. Rösler, der wiederum diese Anfrage an Univ.-Prof. Dr. Manfred Eder von der Universität Osnabrück weiterleitete. Der Kirchenhistoriker Professor Eder verwies in einem Antwortbrief vom 6. November 2007 auf seine umfangreiche Doktorarbeit mit dem Titel „Die Deggendorfer Gnad. Entstehung und Entwicklung einer Hostienwallfahrt im Kontext von Theologie und Geschichte“. Diese Arbeit wurde schon 1986 auf Bitten des zuständigen Regensburger Diözesanbischofs Dr. Manfred Müller erstellt und erbringt den eindeutigen Nachweis, dass es diesen Hostienfrevel nie gegeben hat. Vielmehr weist das einzige historisch gesicherte Faktum auf die Ermordung der Deggendorfer Juden im Jahre 1338 hin. Dies hat Bischof Dr. Manfred Müller 1992 dazu bewogen, die Wallfahrt zur „Deggendorfer Gnad“ in einem gut begründeten Hirtenwort zu untersagen. Diese neuen Erkenntnisse, die eine völlige Neubewertung der sogenannten Reliquie nötig machen, bewegen jetzt auch die Pfarre Pfarrkirchen bei Bad Hall von einer weiteren Verehrung der „Blutmonstranz“ eindeutig Abstand zu nehmen und auf sie auch nicht mehr in einschlägigen Veröffentlichungen, Broschüren oder Texten eigens hinzuweisen. Der Pfarrgemeinderat nimmt dieses Ergebnis aber zugleich zum Anlass, eingehend über eine Erneuerung der eucharistischen Frömmigkeit und Spiritualität in der Pfarre nachzudenken und diesbezüglich auch passende Möglichkeiten einer künftigen Nutzung der Seitenkapelle zu überlegen. Nach Abschluss der Beratungen, zu denen selbstverständlich auch Fachleute bei gezogen werden, soll in einem öffentlichen Akt die neu zu beschreibende Verwendung der Kapelle der Bevölkerung näher gebracht werden. Die Monstranz wird für die Pfarre ab sofort in der Kunstkammer des Klosters Lambach aufbewahrt und ist daher nicht mehr allgemein zugänglich. - Link: www.dioezese-linz.at/pfarrkirchen
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17.03.2008 08:07:43
Die Herausforderung annehmen, die Lehre von "Humanae vitae" zu verbreiten
(zenit.org) Die Veröffentlichung einer weltweiten wissenschaftlichen Untersuchung über Verhütungsmittel plant der Weltverband der Katholischen Medizinischen Vereinigungen („Fédération Internationale des Associations Médicales Catholiques“, FIAMC) für diesen Sommer. Die Enzyklika Humanae vitae, deren 40. Jahrestag seit ihrer Veröffentlichung ansteht, sollte in den Augen eines der führenden katholischen Ärzte „nicht nur negativ gesehen werden oder als schlichte Ablehnung jeder Form von Verhütung“. Dr. Josep Maria Simón Castellví, Präsident der FIAMC, einer weltweiten Vereinigung mit mehr als 30.000 Mitgliedern, erklärte im Gespräch mit ZENIT, dass dieses päpstliche „Dokument an alle Ärzte gerichtet sei, ob katholisch oder nicht, die miteinander die ethischen und anthropologischen Grundlagen einer Kultur des Lebens teilen". „Wir sind uns als Hauptberufliche der Schwierigkeit, diese Lehre zu verbreiten, bewusst, aber nach 40 Jahren nehmen wir diese Herausforderung gerne an", erklärte er. „Das Thema des Dokumentes ist die Verhütung und die Geburtenregelung, denn wir sollten nie vergessen, dass die von der Kirche akzeptierten Mittel natürlich genannt werden, weil sie den natürlichen Zyklus der Frau respektieren und nicht nur dazu dienen, Geburten zu vermeiden, sondern auch, diese herbeizuführen", stellte der Arzt gegenüber ZENIT fest. - Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf ZENIT!
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17.03.2008 07:43:10
Sozialethiker Johann Michael Schnarrer verstorben
(news.stjosef.at) Der Sozialethiker Johannes Michael Schnarrer ist in der Nacht von Palmsonntag auf den Montag der Karwoche - am 16. März 2008 um 23.45 Uhr - einem schweren Krebsleiden im 43. Lebensjahr erlegen. Johannes Michael Schnarrer wurde 1965 im sächsischen Sohland an der Spree geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler studierte er 1987 - 1992 an der Universität Erfurt Philosophie und Theologie. Anschließend forschte er in den USA an der Weston Jesuit School of Theology sowie der Harvard University. Es folgte ein Studium der Politik und Ethnologie in Münster, dann zwei Promotionen mit Auszeichnung in Philosophie und Theologie an der Universität Wien. Beim österreichischen Finanzminister Wolfgang Schmitz arbeitete er als Privatsekretär. Inzwischen war er auch tätig als wissenschaftlicher Politikberater, Wirtschaftsconsultant und Buchautor. Hinzu kamen Lehrtätigkeiten an Universitäten, namhaften Akademien und Bildungshäusern. Schnarrer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Leopold-Kunschak-Preis und lehrte als Hoover-Fellow in Leuven. Johann Michael Schnarrer stand in der Tradition des Naturrechtslehrers Johannes Messner, dessen Erkenntnisse er auf die Herausforderungen der Gegenwart anzuwenden suchte. Prof. DDr. Johannes Michael Schnarrer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. R.I.P. - Homepage: http://www.schnarrer.de
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16.03.2008 18:33:10
Die wahre Gottesverehrung
(radiovatikan.de/ kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Palmsonntag am Petersplatz über die "wahre Gottesverehrung" gepredigt. Einige Kernzitate aus seiner Predigt: „Ist unsere Glaube rein genug und offen, so dass auch die „Heiden“ – also Menschen, die auf der Suche sind und ihre Fragen haben – das Licht des einzigen Gottes ahnen können, sich in den „Vorhöfen des Glaubens“ unserem Gebet anschließen können und dass auch sie mit ihrem Fragen zur wahren Anbetung Gottes gelangen? „Lassen wir nicht auch in die Welt unseres Glaubens auf verschiedene Weise Götzen eindringen? Sind wir bereit, uns immer wieder neu vom Herrn reinigen zu lassen, indem wir Ihm erlauben, all das aus uns und der Kirche auszutreiben, was Ihm entgegensteht?“ "Jesus zeigt Gott als den Liebenden, und seine Macht als die der Liebe. Und so sagt er uns, was für immer die wahre Gottesverehrung ausmachen wird: das Heilen, das Dienen und die Güte, die wieder aufbaut.“ "Um Gott zu begegnen, muss man dazu fähig werden, mit dem Herzen zu sehen. Wir müssen lernen, mit einem jungen Herzen zu sehen, das nicht von Vorurteilen behindert und das nicht von Interessen geblendet wird. Deswegen hat die Kirche in den Kindern, die mit einem solchen freien und offenen Herzen Ihn erkennen, ein Vorbild der Gläubigen aller Zeiten erkannt, ihr eigenes Bild.“ - Lesen Sie noch mehr!
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16.03.2008 18:29:11
Die Kirche will zu Kindern ermutigen
(stephanscom.at) Vor einer Gesellschaft, in der das Leid "wegretouchiert" wird, warnte Kardinal Christoph Schönborn am Palmsonntag, 16. März 2008, in der ORF-"Pressestunde". Der Wiener Erzbischof nahm Bezug auf das umstrittene jüngste OGH-Urteil, mit dem einem Kärntner Ehepaar "Schadenersatz" für die Geburt eines behinderten Kindes zugesprochen worden war. Ärzte würden nun beim leisesten Verdacht einer Behinderung des ungeborenen Kindes zur Abtreibung raten, sagte der Wiener Erzbischof. Die Folge für die Gesellschaft sei ein "unabsehbarer und tiefer Verlust an Menschlichkeit und Humanität". Im Umgang mit behinderten Menschen entstehe "ein großes Maß an Solidarität", erinnerte Kardinal Schönborn. Wenn man das Existenzrecht von Behinderten in Frage stelle, werde die Gesellschaft "kalt und inhuman". Der Wiener Erzbischof verwies darauf, dass die Zahl der Geburten von Kindern mit Down-Syndrom um zwei Drittel gesunken ist. Bei einem Besuch im Caritas-Heim "Am Himmel" habe ihm der Heimleiter gesagt, dass er in Zukunft kaum noch solche behinderte Kinder zu Gesicht bekommen werde, weil sie vor der Geburt getötet werden. Man spreche diesen Kindern, die oft von großer Vitalität seien, "einfach das Lebensrecht ab", so der Kardinal, und verstoße damit gegen ein "elementares Menschenrecht". Zugleich unterstrich Kardinal Schönborn aber, dass er keine Mutter und keinen Vater verurteile, die sich gegen das Kind entscheiden, wenn sie die Gewissheit erhalten, dass es schwerst behindert sein wird. Insgesamt appellierte Kardinal Christoph Schönborn in diesem Zusammenhang an die Koalition, weniger zu streiten, und sich mehr solchen Themen zu widmen. Es gehe um die Ermutigung, "ja zum Leben" zu sagen. Dies gelte für den Gesamtbereich des Schutzes des ungeborenen Lebens. Der Kardinal erinnerte an die bereits von Bruno Kreisky versprochenen und nach wie vor ausstehenden "flankierenden Maßnahmen" zur Fristenregelung. Neben einem Ausbau der Schwangerenberatung, der ärztlichen Verpflichtung zur Auskunft über weitere Hilfsangebote für Schwangere in Not und einem verpflichtenden Zeitabstand von mindestens drei Tagen zwischen Erstberatung und einem etwaigen Abtreibungstermin müsse auch die Einrichtung eines von der öffentlichen Hand finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not als Maßnahme in Betracht gezogen werden. Hier erinnerte der Kardinal an den 1973 von seinem Vorvorgänger Kardinal Franz König eingerichteten Wiener Diözesanen Hilfsfonds für Schwangere in Not, der durch seine pragmatische und unbürokratische Hilfe "bereits tausenden Kindern das Leben gerettet hat". Kardinal Schönborn sprach sich für eine finanzielle Entlastung und gleichzeitige ideelle Ermutigung kinderreicher Familien aus. Die Gesellschaft müsse "den Dienst kinderreicher Familien stärker honorieren", so der Kardinal, da "die Kinderfreundlichkeit eines Landes über dessen Zukunftsfreudigkeit" entscheide. Man müsse die Familien auch finanziell ermutigen, "'Ja' zu Kindern zu sagen", obwohl es nicht nur um Finanzielles gehe. Als positive Entwicklung nannte Kardinal Schönborn die neu gegründete "Lobby für Kinder". Als Beispiel könne Frankreich genannt werden, wo die Anzahl kinderreicher Familien deutlich größer sei als in Österreich, weil es "von der Gesellschaft als selbstverständlich angesehen wird, mindestens drei Kinder zu haben".
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15.03.2008 07:42:28
Das Vorbild des heiligen Josef
(kath.net/news.stjosef.at) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in einer Kurzmeditation auf die heilsgeschichtliche Stellung des heiligen Josef hingewiesen, den er besonders als Vater, als Arbeiter, als frommen Mann, als treuen Begleiter und sogar als Urbild der Kirche herausstellt. Unter anderem schreibt Erzbischof Schick: Josef von Nazareth kümmert sich als jungfräulicher Vater des Jesuskindes "liebevoll um Jesus und seine Mutter Maria. Er beschützt Jesus, wenn Gefahr droht; so flieht er von Bethlehem nach Ägypten, als Herodes alle neugeborenen Kinder umbringen will, um seine Macht zu erhalten. Er lehrt Jesus einen Beruf, den des Zimmermanns, damit er seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Er ist vorbildlich darin, Gottes Willen zu tun und ihm zu gehorchen; er macht Jesus frei und gehorsam für seine Berufung, der Messias Gottes und Erlöser der Menschen zu sein. Josef ist das Urbild des selbstlosen Vaters, der alles daran setzt, dass Jesus der wird, der er ist und den Auftrag erfüllt, zu dem Gott ihn bestimmt hat. In Notzeiten, besonders wenn ein Krieg ausbrach, oder bei Hungersnöten und Katastrophen die Lebensmittel knapp wurden, nahmen die Christen immer Zuflucht zu Josef, dem treusorgenden Vater. Viele unserer Vorfahren haben berichtet, dass der heilige Josef sie nie enttäuscht hat." - Lesen Sie die Ausführungen in vollem Wortlaut!
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15.03.2008 07:38:07
Die Demut des menschgewordenen Sohnes Gottes
(news.stjosef.at) Groß war die Demut des Sohnes Gottes, als er auf einem Esel sitzend in Jerusalem einzog! Er zeigte auf diese Weise, dass er der von Gott gesandte Messias war, der König des himmlischen Jerusalem. Aber er wollte nicht mit Macht und Herrlichkeit kommen, sondern in der Niedrigkeit unseres Menschseins. So wollte der Sohn Gottes in allem uns gleich sein, außer der Sünde. Wenige Tage später offenbarte sich die Demut des Erlösers auf noch wunderbarere Weise: Er entäußerte sich ganz seiner göttlichen Macht und Herrlichkeit, indem er in Knechtsgestalt das Leiden und Sterben auf sich nahm, um uns das Heil zu schenken. So wertvoll sind wir für Gott, der uns erschaffen hat, dass er uns, als wir in Sünde gefallen waren, mit dem kostbaren Blut seines Sohnes Jesus Christus für das Himmelreich neu erkauft hat. Jeder von uns darf das Sühneleiden des Erlösers ganz auf sich beziehen: Für mich ist der Herr Mensch geworden; für mich persönlich hat er sein Leben am Kreuz hingegeben. Seine Liebe zu uns hat er dadurch gezeigt, dass er sein Leben für uns hingab, um uns das ewige Leben zu schenken. - Lesen Sie die Homilie zum Palmsonntag in vollem Wortlaut!
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14.03.2008 19:07:27
Josef von Nazareth, ein stiller und großer Diener Gottes
(news.stjosef.at/Gedanken von Dr. Josef Spindelböck zum Hochfest des hl. Josef, das heuer am 15. März 2008 gefeiert wird:)
Der heilige Josef war von Gott dazu berufen, Behüter und Schützer des Kostbarsten zu sein, was Gott den Menschen anvertrauen konnte: Gott gab sich selbst als Menschenkind in die väterliche Obhut des einfachen Handwerkers aus Nazareth. So schenkte Josef von Nazareth, gemeinsam mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria, dem Gottessohn auf Erden die Geborgenheit einer menschlichen Familie. Wenn die Kirche den heiligen Josef um seine Fürsprache bei Gott anruft, dann ist sie davon überzeugt, dass der Sohn Gottes demjenigen keine Bitte abschlagen wird, der auf Erden nichts anderes gesucht hat, als den heiligsten Willen Gottes zu erfüllen. Josef von Nazareth ist uns Vorbild in seiner Demut und Glaubensbereitschaft, in seinem stillen und doch so großen Dienst. Er ist der Schutzpatron der heiligen Kirche und trägt für die „Familie Gottes“ Sorge, indem Gottes Schutz und Segen für jene erfleht, die sich bemühen, in Einheit mit Jesus und Maria ihr Leben auf Erden gut zu führen, der ewigen Heimat entgegen.
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14.03.2008 19:00:57
Papst würdigt Wirken der verstorbenen Chiara Lubich
(zenit.org) Chiara Lubich ist am 14. März um 2 Uhr im Kreis ihrer engsten Vertrauten in Rocca di Papa bei Rom verstorben. Sie war 88 Jahre alt. Papst Benedikt XVI. hat dem Co-Präsidenten der Fokolar-Bewegung, dem Priester Oreste Basso, ein Telegramm zukommen lassen, in dem er das Wirken der Verstorbenen würdigt und alle Menschen, die sie kennen oder ihr begegnet sind, dazu einlädt, ihren Spuren zu folgen. Wörtlich schreibt der Heilige Vater: „Tief bewegt erhielt ich Kenntnis von der Nachricht des gottesfürchtigen Todes von Chiara Lubich; er kam am Ende eines langen und fruchtbaren Lebens, das von ihrer unermüdlichen Liebe zum verlassenen Jesus gezeichnet war. In diesem Augenblick schmerzhafter Trennung bleibe ich liebevoll und auf geistige Weise mit ihren Angehörigen und dem ganzen Werk Mariens verbunden – der Fokolar-Bewegung, die mit ihr ihren Anfang nahm –, sowie mit allen, die ihr nicht nachlassendes Engagement für die Gemeinschaft der Kirche, den ökumenischen Dialog und die Brüderlichkeit unter allen Völkern geschätzt haben. Ich danke dem Herrn für das Zeugnis ihres Lebens, das sie im Hinhören auf die Bedürfnisse des modernen Menschen verbracht hat, in vollkommener Treue zur Kirche und zum Papst. Und während ich ihre Seele der göttlichen Güte anheimstelle, damit sie im Schoß des Vaters willkommen geheißen werde, hoffe ich, dass diejenigen, die sie kennen gelernt haben und ihr begegnet sind, im Staunen über die Wunder, die Gott durch ihren missionarischen Eifer gewirkt hat, in ihre Fußspuren treten mögen und ihr Charisma am Leben erhalten. Mit diesen Empfindungen rufe ich die mütterliche Fürsprache Mariens herab und erteile allen gerne meinen Apostolischen Segen.“
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14.03.2008 18:58:24
Maria sucht Verbündete, Teil 4
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren hier die 4. und letzte Folge des Beitrag von P. Robert Bösner OSB zum Thema "Maria sucht Verbündete":
Schon vor 150 Jahren hat sich die „Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes einige Male ganz traurig und leidend sehen lassen, so dass die hl. Bernadette bittere Tränen weinen musste: „Die Welt ist krank, betet, betet für die Sünder (den Rosenkranz) und tut für sie Buße!“ mahnte Maria. Mehrere Male hat die Unbefleckte Jungfrau die hl. Bernadette zur Sühne für die Sünden der Menschen den Erdboden küssen lassen u. ihr geboten kniend auf dem Erdboden zur Quelle zu rutschen. Einmal gebot sie ihr sogar, sich mit dem schmutzigen Anfangswasser der neu entstehenden Quelle das Gesicht zu waschen, so dass alle meinten, die Seherin, die sich das Gesicht mit kotigem Wasser verschmiert hatte, sei von Sinnen. Werke der Buße sind keine bürgerliche Wohlanständigkeit und für den „Bürger der tapferen, neuen Welt“ nicht plausibel. „Buße, Buße, Buße!“ so rief Maria in der Felsennische von Massabielle vor Bernadette. Es ist auffallend, dass „ULF von Fatima mit dem Unbefleckten Herzen“ den drei Kindern im sogen. „Dritten Geheimnis“ sehen ließ, wie der Gerichtsengel mit dem Flammenschwert in gleicher Weise dreimal über die ganze sündige Welt, die reif zum Weltenbrand ist, rief: „Penitenca, Penitenca, Penitenca!“ Maria löschte mit dem „Glanz ihres unbefleckten, sündenreinen Herzens“ das Gerichtsfeuer aus, das der Gerichtsengel auf der zum Untergang reifen Welt entzünden wollte, ABER, damit die „kranke“ Welt noch einmal Gelegenheit hat, sich zu bekehren und den Bußruf Jesu (und dessen Echo in seiner Kirche)vielleicht doch noch einmal aufnehmen kann, stellte sich die Unbefleckte Jungfrau mit ihrem sündenlosen Herzen „dazwischen“, um ihren Kindern nochmals eine heilsgeschichtliche Chance zur Bekehrung zu geben. In unserer Diözese St. Pölten war es der selige Sühnepriester Hw. Jakob Kern OPräm aus Geras, der den Abfall eines Mitbruders aus dem Prämonstratenserkloster Strahov in Prag aussühnen wollte, der 1919 die tschechische Nationalkirche gegründet hatte. Nach deren direktem Vorbild gründete 1949 Mao Tsetung im „Reich der Mitte“ eine Nationalkirche, um die katholische Kirche in China auszuschalten. Das Sühneleiden des Sel. Hr. Jakob wird auch dort zum Segen sein.
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13.03.2008 18:38:54
Terminankündigung Gedenkmesse für + Kardinal Groer
(kloster-marienfeld.at/news.stjosef.at)
Das Kloster Marienfeld lädt herzlich ein zur Mitfeier der Gedenkmesse am 5. Jahrestag des Heimgangs von Hans Hermann Kardinal Groer. Die Messe wird zelebriert vom Apostolischen Nuntius in Österreich,
S.E. Erzbischof Dr. Edmond Farhat, und zwar am Ostermontag, 24. März 2008, in der Abteikirche von Marienfeld. Hier das Programm des Ablaufs:
17.30 Uhr Rosenkranz
18.00 Uhr Hl. Messe
anschließend Gebet an der Grabstätte
Agape
Priester und Ordensleute mögen bitte in Chorkleidung mitfeiern. Priester, die konzelebrieren möchten, bitten die Schwestern um Voranmeldung und Mitnahme einer Albe. Tel.: 02953 / 2430; Fax: 02953 / 24307; Email: abtei@kloster-marienfeld.at
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13.03.2008 18:35:41
Terminankündigung Fatimagebetstag Wien
(news.stjosef.at) Gebetstag zu Ehren der Gottesmutter von Fatima, Sonntag, 18. Mai 2008, in St. Rochus, Oratorium des Hl. Philipp Neri, 1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 56
Vortragender: StD Wilhelm Hoverath, Vizedirektor des Fatimaweltapostolates Deutschland, Hl. Messe: Exzellenz Bischof DDr. Klaus Küng
14h 00: Anbetung
14h 30: Vortrag: Die Botschaft von Fatima - Ein Imperativ für Priester und Laien in immens großer Verantwortung - Teil 1, Teil 2 16h 15: Vortrag: Der himmelstürmende Mensch, sein eigener Schöpfer? - Die Entwicklung des prometheischen Zeitgeistes und dessen Überwindung durch Befolgen der Fatimabotschaft 17h 10: Vortrag – Das Ablasswesen und seine große Bedeutung für unsere Zeit 17h 45: Rosenkranz 18h 30: Hl. Messe mit Exzellenz Bischof Küng.
Anfragen: E. Salomon: 0699/ 119 20 194
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13.03.2008 18:33:09
Maria sucht Verbündete, Teil 3
(news.stjosef.at) Es folgt der 3. Teil des Beitrags von P. Robert Bösner:
Folgendes Anliegen hatte Maria gleich bei der ersten Erscheinung vor den Kindern am 13. Mai 1917 in Fatima mitgeteilt (letztlich ein Anliegen Mariens an alle Christen, die durch Taufe und Eucharistie mit Jesus verbunden sind:
Maria fragte die Kinder, ob sie mithelfen wollten, dass Gott auf dieser Erde mehr geliebt wird und dass Menschen aufhören können zu sündigen. Als diese braven Kinder eine tapfere u. vorbehaltlose Zustimmung gaben, regte Maria sie an, dass sie sich Gott schenken und alle Opfer ihres Lebens und alle Leiden, die Gott ihnen aufgrund dieser Weihe schicken wird, annehmen, um folgende drei Bereiche der. Menschheitsgeschichte stellvertretend auszusühnen:
* Sühne für die vielen Sünden in der ganzen Menschheit, durch die die göttliche Oberhoheit über
unser Leben geschmäht („beleidigt“) wird;
* stellvertretende Sühne, damit viele Menschen, die der Hölle zueilen, noch aufhören können zu zu sündigen;
* sowie stellvertretende Sühne zur Erneuerung des religiösen Gefühlslebens der Menschen, das durch Fluchen (‚verkehrtes’ Beten) und durch das Schmähen der Reinheit Mariens und ihres Unbefleckten Herzens gestört wird, denn mit diesen Fehlformen nehmen die Betreffenden der Ehre Mariens ihren normativen – die Menschen verpflichtenden Charakter weg.
Durch eine liebevolle Geste zeigte die ‚Erscheinung in Fatima’ den Kindern, wie sehr sie sich über ihre Großmut freute. Dann sagte sie ihnen voraus: „Ihr werdet also viel leiden müssen, doch die Gnade Gottes wird eure Stärke sein.“ Ähnlich sprach die Immakulata auch mit Bernadette!
Die ersten Verbündeten Mariens …
Wer nur ein wenig die kurze Lebensgeschichte der jetzt schon seliggesprochenen Seherkinder von Fatima, Francisco und Jacintha kennt, der weiß, wie sehr diese Kinder u. ihre Cousine Luzia sich alles erdenklich Schwere einfallen ließen, um zur Bekehrung der Sünder beizutragen oder wie sie mit aller Entschiedenheit dem Papst und seinen schweren Sorgen mit ihren Verzichten beistehen wollten .Bei der Feier ihrer Seligsprechung im Jahr 2000 hat sich der + Papst Johannes Paul II besonders bei Jacintha für ihre vielen freiwilligen Verzichte für den „weißen Bischof“ eigens bedankt. Entgegen der Vision im sogen.„dritten Geheimnis von Fatima“, in der der Papst durch Schussfeuerwaffen und Speere zu Tode kam, ist er selbst aber 64 Jahre später am 13. Mai 1981 „durch eine mütterliche Hand (Mariens) am Rande des Todes stehen geblieben!“, ein Ereignis, das Papst Johannes Paul II ausdrücklich dem Fürbittgebet der kleinen Sühneseele Jacintha zuschrieb.
Der in aller Öffentlichkeit bekannteste „Verbündete“ Mariens (Totus tuus!):
„Es ist mir eine Ehre, für die weitere Bekanntmachung der Botschaft von Fatima mein Blut vergossen zu haben“, sagte 1982 in Fatima Papst Johannes Paul II. unter anderen bei seiner Dankwallfahrt für die unerwartete Errettung aus dem blutigen Attentat. Bis in die letzten Lebenstage hinein hat er alle Leiden und Schmerzen seiner Krankheit aufgeopfert „für Dich, Maria!“
[Fortsetzung folgt]
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13.03.2008 18:29:34
Entführter irakischer Erzbischof ist tot
(radiovatikan.de) Der vor zwei Wochen im Irak entführte Erzbischof Faraj Rahho ist tot. Die Leiche des Geistlichen sei in der Nähe seiner Bischofsstadt Mossul aufgefunden worden, erklärte am Donnerstag der Weihbischof in Bagdad. Die Geiselnehmer hätten Rahho bereits bestattet, so Weihbischof Shlemon Warduni gegenüber der Nachrichtenagentur SIR. Die Kidnapper sollen bereits am Mittwoch mitgeteilt haben, dass es dem Erzbischof sehr schlecht gehe. Am Nachmittag sei dann ein Anruf mit der Todesnachricht eingegangen. Zugleich hätten die Entführer Hinweise auf den Ort der Bestattung gegeben. Das provisorische Grab wurde später von Jugendlichen der katholischen Gemeinde entdeckt. Nach Wardunis Worten ist noch unklar, ob Rahho infolge seines schwachen Gesundheitszustands starb oder ob er getötet wurde. Der 65-jährige chaldäische Oberhirte von Mossul war am 29. Februar nach einer Kreuzwegandacht von Unbekannten verschleppt worden. Drei seiner Begleiter wurden bei dem Überfall getötet. Papst Benedikt XVI. zeigte sich erschüttert von dem Mord an dem Geistlichen. Sofort nach Bekanntwerden des Todes veröffentlichte der vatikanische Pressesaal ein Telegramm an den chaldäischen Patriarchen von Bagdad, Kardinal Emmanuel III. Delly. Darin beklagt Benedikt XVI. diesen „Akt unmenschlicher Gewalt, der die Würde des Menschen beleidige”. Der Mord „schade dem Anliegen, brüderlich im Irak zusammenzuleben”. Der Papst hoffe, dass dieses „tragische Ereignis” zu einer friedlichen Zukunft dieses „gemarterten” Landes beitrage. Des Weiteren versicherte Benedikt XVI. dem Patriarchen und der gesamten christlichen Bevölkerung seine geistliche Nähe.
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12.03.2008 18:59:59
Papst verweist auf Boethius und Cassiodor
(radiovatikan.de/kath.net) Bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch begrüßte der Papst viele Jugendorganisationen im Petersdom, wie Radio Vatikan meldete. Danach stellte er in der Audienzhalle zwei Gestalten der Kirche vor: Boethius und Cassiodor. Diese bemühten sich in den Jahren nach dem Untergang des Weströmischen Reiches um die Bewahrung und Weitergabe des antiken Kulturerbes. „Boethius, der um 480 in Rom geboren wurde und aus dem vornehmen Geschlecht der Anicier stammte, schlug früh die politische Laufbahn ein“, sagte der Papst. „Das wahre Glück besteht für Boethius in der Bekämpfung der Laster, der Pflege der Tugenden und im Streben nach Gott, dem höchsten Gut des Menschen. Cassiodor wurde um 485 in Kalabrien geboren; auch er war zunächst politisch aktiv. Nach seiner Abkehr von der Politik gründete er das Kloster „Vivarium“, dessen Hauptaufgabe in der Pflege des Bildungs- und Kulturguts der Antike bestand. So widmeten sich die Mönche vornehmlich dem Studium, dem Kopieren und der Erhaltung alter Schriften. In Cassiodors eigenen Werken nimmt das Gebet, das sich aus der Heiligen Schrift und insbesondere aus den Psalmen nährt, eine zentrale Stellung ein.“ Unter den deutschsprachigen Besuchern grüßte Benedikt XVI. besonders die Teilnehmer an der Tagung der Internationalen Stiftung Humanum. Ihnen und den anwesenden deutschsprachigen Pilgern legte der Papst folgendes ans Herz: "Im Schauen auf Jesus Christus, der in seinem Kreuzestod alles Leid der Welt auf sich genommen hat, finden wir Halt und Trost. Er führt uns zum wahren Heil, und Ihm wollen wir unser Leben anvertrauen. Der Herr schenke euch seine Gnade."
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12.03.2008 18:58:06
Maria sucht Verbündete, Teil 2
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren jetzt den zweiten Teil der Ausführungen von P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, zum Thema "Fatima: Maria sucht Verbündete":
Seit der französischen Revolution wurden in Europa und in Übersee durch ähnliche innerweltliche Bewegungen allem etablierten kirchlichen Leben die „geschichtlichen christlichen Wurzeln“ entzogen bzw. abgeschnitten. Das Leben der Kirche wäre damals nur mehr verwaltungsmäßig eben im Sinne eines aufgeklärten Staatskirchentumes (Josephinismus) weiter zu führen gewesen.
In dieser Notsituation drängendster Verfolgungen und Unterdrückungen des kirchlichen Lebens ganzer Staaten ist die Barmherzigkeit Gottes der Kirche als der Stiftung Jesu zu Hilfe gekommen durch das heilsgeschichtliche Offenbarwerden der Immakulata:
(1830) „Wunderbare Medaille“, Paris; (1846) Schmerzhafte Mutter, „Versöhnerin der Sünder“, La Salette; (1854) feierliche Lehrverkündigung über „Maria Immakulata“ durch den Sel. Papst Pius IX in Rom; (1858)„Unbefleckte Empfängnis“ in Lourdes; (1869) Maria im Kreise d. apostolischen Bischofskollegiums, in Mary Knock, Irland; (1917) „Unbeflecktes Herz“ und „Königin des Rosenkranzes“, Bekehrung Russlands, in Fatima; (1933) die Unbefleckt Empfangene kommt, um große Leiden zu lindern, ‚Mutter der Armen’, ‚die Marienquelle gehört allen Völkern’, gegen den. zur Macht kommenden Nationalsozialismus, Banneux ; (1938)„Barmherziger Jesus“ in KrakauLagebniki; (1953) Maria mit den Unbefleckten Herzen, „Madonna der Tränen“ in Syrakus; und mehrere kirchlich anerkannte Marienerscheinungen in Ägypten, in Afrika, in Vietnam usw. haben die
übernatürlichen Wurzeln der Kirche offengelegt.
Es wird dadurch deutlich, dass die apostolische Stiftung Jesu, die Kirche, schon von Anfang an (!) sowohl aus der lebendigen Verbundenheit mit der dem sündigen Menschengeschlecht zu Hilfe kommenden Erlöserliebe des gekreuzigten und auferstanden wiederkommenden Heilands, als auch durch die Fürbitte seiner Mutter, der „treuen Helferin Jesu im seinem Erlösungswerk“, gelebt hat.
Maria mit ihrem Unbefleckten Herzen sucht in Fatima und durch die Botschaft von Fatima Verbündete, die besonders in unserer Zeit gemeinsam mit ihr zum stellvertretenden Opfern für die Bekehrung der Sünder bereit sind.
Maria wünschte sich (13. Juli 1917), dass nach jedem Gesätzchen des Rosenkranzes folgendes Gebet gesprochen werde, das allen sündigen Menschen zugute kommen soll: „Mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.“
[Fortsetzung folgt]
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11.03.2008 19:24:02
ROCHUS - das neue Magazin
(news.stjosef.at) Erstmals erschienen ist nun mit der Ausgabe März 2008 ein katholisches Magazin namens "ROCHUS", das von der Pfarre St. Rochus und dem Oratorium des hl. Philipp Neri in Wien herausgegeben wird (für den Inhalt verantwortlich ist P. Georg Herberstein CO). Die Titelgeschichte ist ein Interview mit Reinhard Fendrich: "Ich erinnere mich gern an St. Rochus", worin der Sänger über seine Erfahrungen mit dem katholischen Glauben berichtet. Er verschweigt auch nicht, wo er persönliche Schwierigkeiten mit der katholischen Glaubenslehre oder ihrem sittlichen Ideal hat. Dennoch schätzt er die Kirche sehr. Ein Bericht im Magazin befaßt sich mit der "Fee von Stein", einer jungen Frau aus der Pfarre (Paula Thun-Hohenstein), welche regelmäßig Besuche im Gefängnis macht. Speziell vorgestellt wird von P. Felix Selden CO der bald seliggesprochene Oratorianer John Henry Kardinal Newman. Es gibt schließlich Buchempfehlungen und eine Kinderseite sowie eine Vorschau auf die Liturgie der Kar- und Ostertage in der Rochuskirche. Empfehlenswert! - Link: www.oratorium.at , e-mail: rochusredaktion@oratorium.at.
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11.03.2008 19:09:51
Maria sucht Verbündete, Teil 1
(news.stjosef.at) P. Lic. theol. Robert Bösner OSB, Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen in Niederösterreich, hat uns dankenswerterweise eine mehrteilige Betrachtung unter dem Titel "Fatima: Maria sucht Verbündete" zur Verfügung gestellt, deren erster Teil im folgenden wiedergegeben wird:
„Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle (wörtl. für viele) vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Wandlungsworte)
Mit diesen Worten und seinem Herzblut hat Jesus als Messias die Bündnistreue Gottes mit uns, dem sündig gewordenen Menschengeschlecht, beim letzten Abendmahl besiegelt. Sowohl die damalige zeichenhafte Vorwegnahme seiner Opferhingabe am Kreuz beim sogenannten Paschamahl als auch die Ankündigung seiner Verhaftung war für die menschliche Hinfälligkeit der Apostel zu viel; bei seinem Ringen mit der Todesangst am Ölberg schliefen die drei eigens ausgewählten Apostel sogar ein, statt mit dem Herrn zu wachen und zu beten, wie es Jesus wollte. Der Apostel Johannes war der einzige, der zusammen mit Maria und den anderen Frauen Jesus nachgefolgt ist bis unter das Kreuz.
„Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ Am Abend des Ostersonntags hat der auferstandene Jesus den Aposteln den Heiligen Geist übergeben und damit sowohl seine göttliche Vollmacht der Sündenvergebung als auch die geisterfüllte Vollmacht des „Brotbrechens“. Sie sollten mindestens jetzt seine Opferhingabe nicht nur im Sakrament sondern auch mit ihrem Leben weitergeben.
Die Apostel sollen bei der Feier des „Gedächtnisses Jesu“ nicht nur die Feier der (unblutigen) Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers „zur Vergebung der Sünden“ vollziehen mit der sakramentalen Bereitung des heiligen Leibes und Blutes des für uns und für die Einheit der Kirche am Kreuz geopferten und auferstandenen Herrn, sondern auch ihre persönliche Bereitschaft zum Vergießen des eigenen „Blutes“ (ein ‚Symbolwort’ für alle Verzichte und Opfer ihres Lebens) ebenfalls „zur Vergebung der Sünden“ erwecken.
Sie waren „voll Freude ..., weil sie gewürdigt wurden, für seinen Namen Schmach zu erleiden.“ (Apg 5,41): Die frühchristlichen „Acta Sanctorum“ (Heiligenlegenden, besonders der Apostel) schildern beeindruckend ihren großherzigen Heldenmut, mit dem sie sich in Verbundenheit mit den anderen Aposteln und der Kirche bei der Verbreitung und Verteidigung des Glaubens für das Heil der Welt hingegeben haben. Später waren es in den drei folgenden Jahrhunderten die durch den heidnischen Staat als Bekenner gemarterten und als Märtyrer hingerichteten Jünger des Herrn; wieder später, als es mit der Anerkennung der Kirche durch den Staat „schick“ wurde, sich als Taufwerber gesellschaftlich (!) zur Kirchengemeinschaft zählen zu lassen, waren es die Mönche und Jungfrauen, die mit der Ganzhingabe ihres Leben in der Zurückgezogenheit der Wüste das von Christus gewirkte Heil heldenhaft der ganzen Welt bezeugten.
Schon in der Frühzeit der Kirche gab es visionäre Zeichen vom „Himmel“. Neben der „Zuchtrute“ der verschiedenen Etappen der Christenverfolgung, die die Gläubigen durch 300 Jahre zu einem zeugnishaften Leben für den Erlöser „verpflichteten“, machten schon um das Jahr 140 außerordentliche charismatische Ereignisse in der Stadt Rom großen Eindruck. Der „Hirte des Hermas“, eine angebliche Engelserscheinung in Gestalt eines „Hirten“, rüttelte die christlichen Gemeinden der Stadt zu Buße und Erneuerung ihres verflachten alltäglichen kirchlichen Lebens auf. Auch manche überstrenge christliche Bewegungen meinten, mit einseitigen Lehren die alte Strenge der frühen Kirche wieder herzustellen, und es kam zu Spaltungen in den Gemeinden und Diözesen. Später entstanden in der kirchlichen Gemeinschaft immer wieder missionarische und monastische Bewegungen, die neben dem Aufbau erneuerten kirchlichen Lebens in Verbundenheit mit Rom (Hl. Bonifatius) auch zu erneuerter kirchlicher Bußpraxis und freiwilligem Opferleben ermunterten (iroschottische Missionierung in Mitteleuropa).
Auch das Wallfahrtswesen … quer durch die Jahrhunderte in Europa sowie die verschiedenen Formen der franziskanischen Armutsbewegung und das Aufblühen weiterer Bettelorden haben zur Vertiefung des Bußlebens beigetragen (sogenannter Dritter Orden) sowie das kirchliche Leben aus der Verklammerung in das eingesessene Gewohnheitschristentum geführt.
[Fortsetzung folgt]
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10.03.2008 17:33:07
Keine Rehabilitierung Martin Luthers
(kath.net) Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, hat Medienberichte dementiert, wonach er undifferenziert behauptet habe, man könne von Martin Luther lernen. Dies treffe zu, stellte der Kardinal gegenüber KATH.NET klar. „Ich habe aber hinzugefügt, dass nach wie vor auch klare Unterschiede zur katholischen Lehre bestehen.“ Dies sei nicht berichtet worden, was einseitig und irreführend sei. Kardinal Kasper stellte jetzt in einem Schreiben an KATH.NET klar: „Wir können zweifellos von Martin Luther lernen, besonders von seinen großen und theologisch reichen Schriftkommentaren. Wir haben von ihm einige seiner schönen und geistlich reichen Lieder in unser katholisches Gesangbuch, das 'Gotteslob', übernommen.“ Auch manche seiner Reformforderungen seien vom II. Vatikanischen Konzil verwirklicht worden, etwa die grundsätzliche Zulassung des „Laienkelches“ und der Landessprache in der Liturgie. „In der Rechtfertigungslehre, die im 16. Jahrhundert besonders hart umstritten war, ist ein fundamentaler Konsens erreicht worden. Dadurch hat sich Klima zwischen Katholiken und Lutheranern sehr zum Guten gewandelt.“ Auf der anderen Seite dürfe man nicht übersehen, „dass leider nach wie vor grundsätzliche Unterschiede bestehen, die bisher nicht bereinigt werden konnten“, bedauerte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. „Sie betreffen, trotz manchen erfreulichen Annäherungen, vor allem die Lehre von der Kirche und von den Ämtern in der Kirche, insbesondere das Petrusamt. Dazu gehören auch die Frage des Verhältnisses von Evangelium und Kirche, von Hl. Schrift, Tradition und kirchlichem Lehramt.“ Der Kardinal erwähnte laufende Dialoge auf universaler und nationaler Ebene, besonders in Deutschland und in den USA, die sich um Verständigung in diesen Fragen bemühten. „Damit dies gelingen kann, sind wir nicht zuletzt auf das unterstützende Gebet aller Gläubigen angewiesen“, betonte er.
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10.03.2008 17:31:47
Neu formulierte Karfreitagsfürbitte bleibt
(radiovatikan.de/kathpress.at) Papst Benedikt XVI. habe mit der umstrittenen Karfreitagsfürbitte für die Juden im Ritus der Messfeier nach "altem Usus" von 1962 keine Judenmission intendiert. Das betonte der Präsident der vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Kardinal Walter Kasper, im Gespräch mit "Radio Vatikan". Die Fürbitte bringe vielmehr eine "endzeitliche Hoffnung" zum Ausdruck. Kasper reagierte damit auf Irritationen nach der Veröffentlichung der neuen Karfreitagsbitte - die zudem de facto nur in wenigen kleinen Gemeinschaften zur Anwendung kommen wird. Der Vatikan sei sich bewusst, dass die Geschichte zwischen Juden und Christen "schwierig und kompliziert" sei, so Kasper: "Wir müssen dem Rechnung tragen, es bestehen viele Sensibilitäten. Deshalb wurde das Gebet für den Karfreitag korrigiert, das im Messbuch von 1962 stand. Dort war von der Blindheit der Juden die Rede. Das wird als beleidigend empfunden. Dieser Satz ist gestrichen worden". Aber auf der anderen Seite habe der Papst nicht das streichen können, was das Spezifische des christlichen Glaubens sei, "nämlich der Glaube an Jesus Christus, den Messias, den Sohn Gottes, den Erlöser aller Menschen, das heißt nach unserer Überzeugung auch der Juden". Diesen Glauben habe der Papst zum Ausdruck bringen wollen, so der Kardinal. Für den Dialog sei das aber kein Hindernis, "denn der Dialog setzt voraus, dass man die unterschiedlichen Positionen, das heißt die Identität des jüdischen Glaubens und die Identität des christlichen Glaubens, gegenseitig anerkennt und darüber natürlich auch ein Gespräch führt", sagte Kasper weiter: "Wir haben mit den Juden sehr vieles gemeinsam, aber das ist ein Unterschied, über den man nicht hinweggehen kann. Wenn der Papst nun von der Bekehrung der Juden spricht, dann muss man das richtig verstehen. Er zitiert wörtlich das 11. Kapitel aus dem Römerbrief. Dort sagt der Apostel Paulus, dass wir als Christen hoffen, wenn die Fülle der Heiden eingetreten ist in die Kirche, dass dann ganz Israel sich bekehren wird. Das ist eine eschatologische endzeitliche Hoffnung, bedeutet also nicht, dass wir die Intention haben, nun Judenmission zu betreiben, so wie man Heidenmission betreibt". In der Gegenwart gehe es um die gegenseitige Anerkennung "in unserer Unterschiedlichkeit". Dabei müssten Christen selbstverständlich Zeugnis geben von ihrem Glauben an Jesus Christus", so Kasper: "Das ist auch Religionsfreiheit, wir müssen die Möglichkeit haben, das, was wir glauben, auch zu sagen und zu bekennen, so wie die Juden ihrerseits die Möglichkeit haben, ihren Glauben zum Ausdruck zu bringen". Es gehe darum, dass "an die Stelle der alten Sprache der Verachtung jetzt der Respekt" trete, die "gegenseitige Anerkennung in unserer Unterschiedlichkeit". Mit diesem Unterschied, der im Glauben an Jesus Christus bestehe, müsse gelebt werden. Das schließe in keiner Weise aus, in "all den vielen Dingen, in denen wir einig sind, zusammen zu arbeiten für den Frieden und für die Gerechtigkeit in der Welt", betonte Kasper.
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09.03.2008 18:17:22
NÖ-Wahl entschieden: ÖVP baut absolute Mehrheit aus, DCP hinter KPÖ
(orf.at/news.stjosef.at) Die Wahl in Niederösterreich am Sonntag ist geschlagen. Als Gewinner gingen laut vorläufigem Endergebis ÖVP und FPÖ aus der Landtagswahl hervor. Die SPÖ büßte massiv an Stimmen ein und fiel unter 30 Prozent, die Grünen blieben ungefähr gleich. Die Partei „Die Christen“ (DCP) erhielt mit 0,84 Prozent weniger Stimmen als die Kommunistische Partei Österreichs, aber immerhin mehr als das BZÖ und schaffte den Einzug in den Landtag nicht. Vorläufiges Endergebnis der nö. Landtagswahl vom 9. März 2008: ÖVP 54,29 (+1,00); SPÖ 25,64 (-7,91); Grüne 6,81 (-0,41); FPÖ 10,54 (+6,05); BZÖ 0,72; KPÖ 0,86 (+0,09); DCP 0,84; Sonstige 0,31. - Weitere Berichte: http://noe.orf.at
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