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01.05.2008 17:27:47
Regierungsrat Salesny erhält Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Europa
(kolpingwerk-europa.net) Im Rahmen eines Festaktes in Straßburg anlässlich des 30. Europaseminars und 35 Jahre Konsultativstatus von KOLPING INTERNATIONAL wurde Anton Salesny am 14. April 2008 von der Vorsitzenden des Kolpingwerkes Europa, Barbara Breher, das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Europa verliehen. Anton Salesny ist der Erste, der diese neu geschaffene Auszeichnung des Kolpingwerkes Europa erhielt, und damit wurde sein langjähriges Engagement auf europäische Ebene gewürdigt. Seit der Verleihung des Konsultativstatus an das Kolpingwerk vor 35 Jahren ist Herr Salesny der Vertreter des Verbandes in Straßburg, der die politischen Entwicklungen beobachtet und den Verband zu politischen Stellungnahmen anregt. Bei den politischen Stellungnahmen ging es schwerpunktmäßig immer um den Schutz und die Sicherung der Menschenwürde. Neben dieser politischen Interessensvertretung engagierte sich Herr Salesny auch sehr stark in der Bildungsarbeit und für die Förderung eines europäischen Bewusstseins. In den 30 Jahren haben insgesamt 2.000 Teilnehmer an den von Herrn Salesny in Straßburg verantworteten Europaseminaren teilgenommen. RR Salesny ist auch Mitglied der "Europakommission der Österreichischen Bischofskonferenz" und "Europabeauftragter des Katholischen Laienrates Österreichs". Wir gratulieren herzlich!
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01.05.2008 17:19:57
Avery Cardinal Dulles: Der Bund Gottes mit Israel
(news.stjosef.at) Erstmals wurde nun auf Deutsch ein wichtiger theologischer Beitrag von Avery Cardinal Dulles bereitgestellt, der ursprünglich in der amerikanischen Zeitschrift "First Things" erschienen war: Mit freundlicher Erlaubnis der Herausgeber von "First Things" konnte der Beitrag "Der Bund Gottes mit Israel" in einer Übersetzung von Josef Spindelböck auf stjosef.at online gestellt werden. Der Text scheint insofern besonders bedeutsam und aktuell, als es im Gefolge der Karfreitagsfürbitte für den "usus antiquior" des Ritus Romanus gewisse Differenzen und Unklarheiten über die Haltung der Kirche gegenüber dem jüdischen Volk gegeben hat. Avery Cardinal Dulles zeigt auf der Grundlage von Schrift, Tradition und Lehramt die verschiedenen Sinndimensionen des Bundes Gottes mit seinem Volk auf und macht unmissverständlich klar, dass es nur einen einzigen Heilsweg für alle Menschen gibt: den der Rettung durch Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes. Avery Cardinal Dulles SJ (geb. 1918, Kardinal seit 2001) ist Inhaber des Laurence J. McGinley Lehrstuhls über Religion und Gesellschaft an der Fordham University der Jesuiten in New York City. - Link zum Artikel: HTML / PDF / Word.
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30.04.2008 17:35:30
St. Josef zu Ehren - 4 Videos von K-TV jetzt online
(news.stjosef.at) Der 1. Mai ist normalerweise der Gedenktag Josefs des Arbeiters. Auch wenn wir heuer unseren Patron aufgrund des Hochfestes Christi Himmelfahrt nicht liturgisch feiern können, empfehlen wir uns und auch Sie alle der besonderen Fürbitte des hl. Josef! - Dank cjmmedia können wir Ihnen die Links zu 4 Videos über den heiligen Josef von P. Werner Schmid bereit stellen, die auf K-TV gesendet wurden und über kathtube und gloria.tv angeboten werden: Folge 1 - Folge 2 - Folge 3 - Folge 4.
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30.04.2008 17:28:13
Der Herr wird ebenso wiederkommen
(news.stjosef.at) Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, standen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,10-11) Diese Worte aus der 1. Lesung des Hochfestes Christi Himmelfahrt weisen auf ein Ereignis hin, das weit über unsere Vorstellungskraft hinausgeht: Der auferstandene Herr, welcher innerhalb des Zeitraums von 40 Tagen wiederholt den Aposteln, den Jüngern und den gläubigen Frauen erschienen ist, hat diese Zeit seiner sichtbaren Anwesenheit auf Erden dadurch beendet, dass er vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren ist. Die Wolken nahmen ihn auf, er entzog sich ihren Blicken. Aber was ist dann geschehen? Hat Jesus seine Jünger verlassen? Diese Frage stellen wir uns, da normalerweise im Leben jeder Abschied mit dem Schmerz der Trennung und des vielleicht Nie-Mehr-Wiedersehens verbunden ist. Jesus Christus selber wollte diesem Eindruck im Vorhinein entgegen treten: Er bereitete seine Jünger auf vielfache Weise schon vor seinem Kreuzestod darauf vor, dass er heimgehen würde zum Vater im Himmel. Zugleich aber wies er darauf hin, dass er ihnen dort eine Wohnung bereiten würde. Schließlich würde er wiederkommen und sie zu sich holen (vgl. Joh 14,2-3). - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut!
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29.04.2008 17:41:12
Erzbischof Zollitsch: Für den Zölibat, gegen Abtreibung
(stuttgarter-zeitung.de/news.stjosef.at) In einem Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“ nahm der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch am 29.04.2008 aus Freiburg zu Fragen der Kirche und des gesellschaftlichen Lebens Stellung. Er verstehe sich abseits aller Etikettierung „im guten Sinne als Konservativer, allerdings als einer, der nach vorne schaut.“ Es gelte für die Kirche, „Gruppen und Kreise zu schaffen und Gottesdienste so zu gestalten, dass Kirche als eine lebendige Gemeinschaft des Glaubens erlebt wird.“ Seinen Erfolg als Vorsitzender der DBK wolle er daran messen, „ob die Sensibilität für Glauben und Religion zunimmt und ob es uns gelingt, verstärkt auch junge Menschen anzusprechen.“ Hier gibt es konkrete Erfolge: „Wir haben in Freiburg nach dem Weltjugendtag ein Jahr der Berufung initiiert. Die Folge war, dass wir im vergangenen Jahr mit 22 Neuaufnahmen ins Priesterseminar doppelt so viele hatten wie im Jahr davor.“ Würde die Lockerung des Zölibats bei der Nachwuchsgewinnung helfen? wird der Bischof von der Zeitung gefragt. Zollitschs Antwort: „Die Ehelosigkeit ist einerseits neben vielen anderen Faktoren eine Hürde. Andererseits stellt der Zölibat jeden jungen Mann auch vor die Frage, ob Gott die entscheidende Wirklichkeit für ihn ist, auf die er sein Leben ganz setzt. Der Zölibat ist nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch eine gewaltige geistige Kraftquelle.“ Die mit Rom verbundenen Ostkirchen „haben eine andere Tradition. Im Westen verbinden wir Priestertum und Ehelosigkeit. Eine Änderung würde einen gewaltigen Wandel innerhalb der Weltkirche bedeuten. Bischöfe aus Afrika oder Asien etwa haben für diese deutsche Diskussion kein Verständnis. Ich gehe davon aus, dass der Zölibat noch lange bleiben wird.“ Frauen können die Priesterweihe nicht empfangen, denn: „Dem früheren Papst Johannes Paul II. zufolge ist die Tatsache, dass Jesus nur Männer als Apostel berufen hat, eine so hohe Verpflichtung für die Kirche, dass sie sich im Blick auf das Weiheamt darüber nicht hinwegsetzen kann.“ Man dürfe theologische Fragen „nicht einfach in gesellschaftliche Fragen umdeuten. Es gibt einen naturgegebenen Unterschied zwischen Mann und Frau sowie die kirchliche Tradition. Unsere Kirche lebt stark vom Engagement der Frauen. Diese aktiv zu fördern war und ist mir ein Anliegen.“ Der jetzige Papst Benedikt XVI. werde „oft falsch eingeschätzt. Bei meinem Besuch in Rom hat er sich für die Fragen der Zeit sehr aufgeschlossen gezeigt.“ Mit der Ermöglichung der „alten Messe“ möchte er „den kleinen Gruppen entgegenkommen, die den Wert dieser Messe schätzen. Damit versucht er, die große Bandbreite des Katholischen aufzuzeigen.“ Beim nächsten Ökumenischen Kirchentag werde es kein gemeinsames Abendmahl geben: „Die theologischen Unterschiede sind hier noch zu groß. Es wäre schade, wenn der Streit darüber das gemeinsame Zeugnis auf dem Kirchentag verdecken würde.“ Den Erzbischof „bedrückt, dass der Bundestag den Stichtag bei der Gewinnung von embryonalen Stammzellen verschoben hat. Menschen werden so zu Objekten. Sie werden am Anfang des Lebens getötet, um anderen zu helfen.“ Für Deutschland fordert Zollitsch einen menschlichen Umgang miteinander. Man sollte sich insbesondere „menschenwürdig um die Kranken, Behinderten und Sterbenden kümmern. Die Lockerung beim Embryonenschutz sehe ich als Dammbruch. Für problematisch halte ich auch die aktuelle Abtreibungsregelung, die zum Beispiel einen Abbruch in den ersten drei Monaten straffrei zulässt. Damit entsteht der Eindruck, als sei eine solche Tat völlig akzeptiert. Der auch vom Verfassungsgericht formulierte Unrechtsgehalt wird nicht hinreichend sichtbar. Dies ist sehr bedenklich.“ Im Lebensschutz findet der Erzbischof klare Worte: „Wir sind als Kirche prinzipiell gegen Abtreibung. Eine besonders schwere Form ist die Spätabtreibung. Ich halte es für unmenschlich, dass ein Kind wegen einer Behinderung auch noch kurz vor der Geburt getötet werden kann. Wir sind dankbar für eine neue Initiative im Deutschen Bundestag, die dem Schutz des ungeborenen Lebens Rechnung tragen will.“
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29.04.2008 17:21:22
"Mein Wesen ist Feuer ..."
(erzabtei-beuron.de/schott) Katharina ist eine aufregende und rätselhafte Heiligengestalt (was im Grunde von allen Heiligen zu sagen wäre). Sie wurde 1347 als das 23. Kind eines Wollfärbers in Siena geboren. Mit sieben Jahren hatte sie ihre erste mystische Christusbegegnung. Da ihr von den Angehörigen die ersehnte Stille und Einsamkeit zunächst verweigert wurde, lernt sie, in das Heiligtum ihres eigenen Inneren zu fliehen, wo niemand sie stören konnte. 1365 trat sie dem Dritten Orden der Dominikaner bei. Sie lebte in harter Buße, diente den Armen und Kranken, arbeitete in einer zerstrittenen Welt für den Frieden und wurde allmählich zur einflussreichen Beraterin von weltlichen und kirchlichen Großen, zu einer Macht, mit der man rechnen musste. Sie betrieb vor allem die Rückkehr des Papstes aus Avignon (1377) und die innere Reform der Kirche. Ihre Briefe und ihr „Buch von der göttlichen Vorsehung“ (Der Dialog) haben großen Einfluss ausgeübt und gehören zur klassischen italienischen Literatur. Katharina starb am 29. April 1380 und wurde 1461 heilig gesprochen. Papst Paul VI. erhob sie zur Kirchenlehrerin; Johannes Paul II. verkündete Katharina von Siena 1999 als Mitpatronin Europas. - Ein Zitat: "Seid versichert: wenn ich sterbe, ist die einzige Ursache meines Todes die Liebe zur Kirche." - Die deutschsprachige Gesamtausgabe der Werke der heiligen Caterina von Siena wird im Verlag St. Josef herausgegeben!
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28.04.2008 10:15:52
Erschütterung in Niederösterreich: unfassbarer Inzest-Fall
(noe.orf.at) Der unfassbare Inzestfall in Amstetten erschüttert weiter die Öffentlichkeit. Ein 73-jähriger Mann soll seine Tochter 24 Jahre lang eingesperrt und sieben Kinder mit ihr gezeugt haben. Er ist in Haft. Die Frau soll in der Zeit ihres unvorstellbaren Martyriums sieben Kinder von ihrem leiblichen Vater bekommen haben, eines ist nach der Geburt gestorben. Die Kinderleiche soll der Mann nach ersten Angaben verbrannt haben. Drei Kinder haben ihr bisheriges Leben mit der Mutter in dem Verlies verbracht. Die übrigen Kinder haben mit dem Mann und dessen Ehefrau im Wohnhaus über dem Keller gelebt. Ein DNA-Test soll nun Aufschluss über die Verwandtschaftsverhältnisse bringen. - Weiteres über die unfassbare Tragödie stets aktuell auf http://noe.orf.at ! - (news.stjosef.at) Wir ersuchen die Leser des Sankt-Josef-Newsletters, für die Opfer des Verbrechens zu beten.
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28.04.2008 10:09:19
Tiroler Grüne unterstützen Kommunisten, nicht jedoch "Die Christen"
(tirol.orf.at) Die Tiroler Grünen haben der KPÖ durch Unterstützungserklärungen zu einer Kandidatur bei den bevorstehenden Landtagswahlen in allen Tiroler Bezirken verholfen. Die Landtagsfraktion der Grünen habe geschlossen Unterstützungserklärungen für die Partei abgegeben, sagte KPÖ-Sprecher Josef Stingl am Montag gegenüber der APA, wie ORF Tirol berichtet. "Wir haben die Unterstützungserklärungen für die KPÖ aus unserem demokratiepolitischen Verständnis heraus abgegeben", sagte Georg Willi, Chef der Tiroler Grünen. Gruppierungen, die nicht im Landtag vertreten seien, hätten es relativ schwer, die nötigen Unterstützungserklärungen zusammenzubekommen. Durch die Vorverlegung der Wahlen auf den 8. Juni sei die Hürde weiter vergrößert worden, meinte Willi. Es könne durchaus sein, dass das Antreten der KPÖ die Grünen Stimmen koste. "Für mich steht das Prinzip der Fairness höher, als die Frage, ob wir dadurch ein paar Stimmen mehr oder weniger haben", meinte Willi. – (news.stjosef.at) Auf Anfrage von Dr. Josef Spindelböck, ob man (rein theoretisch) auch die Partei „Die Christen“ unterstützen würde, erklärte Mag. Alexandra Medwedeff, die Geschäftsführerin der Tiroler Grünen: „Wir haben uns überlegt, wie wir entscheiden würden, wenn nun auch andere Parteien an uns herantreten würden. wir haben aber die Unterstützung von ‚rechten’ Parteien, zu denen ich ‚Die Christen’ auch zähle, ausgeschlossen.“ Allerdings hat es die Partei "Die Christen" (DCP) auch ohne Unterstützung der "Grünen" geschafft, die nötigen Unterstützungserklärungen für die Kandidatur zu sammeln: In allen Tiroler Wahlbezirken haben "Die Christen" die erforderliche Anzahl an Unterstützungserklärungen erreicht und werden somit in allen neun Tiroler Wahlkreisen kandidieren. „Wir möchten uns recht herzlich bei allen bedanken, die uns ihre Unterstützung gegeben haben und bitten Sie, auch andere Menschen, denen eine lebenswerte Zukunft mit christlichen Werten in unserem Land ein Anliegen ist, über die neue Partei zu informieren!" erklärt Franz Lair, der Landesobmann DC-Tirol. - Link: http://www.diechristen.at
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28.04.2008 10:01:35
Papst weihte 29 Männer zu Priestern
(radiovatikan.de) Benedikt XVI. hat als Bischof von Rom an diesem Sonntag 29 Männer zu Priestern geweiht. Unter den Weihekandidaten im Alter von 24 bis 44 Jahren war auch ein Diakon der chaldäischen Kirche von Bagdad. Hauptaufgabe der Priester sei es, das Evangelium und damit die Freude zu verkünden, sagte Benedikt bei der mehrstündigen Zeremonie im Petersdom. „Liebe Freunde, das ist eure Aufgabe: das Evangelium allen zu bringen, damit alle die Freude Christi erfahren. Was kann es Schöneres geben? Was ist größer, begeisternder, als zusammen für die Verbreitung des Wortes des Lebens in der Welt zu arbeiten, als das Wasser des Lebens des Heiligen Geistes zu bringen? Die Freude verkünden und bezeugen: Das ist der Kern eures Auftrags.“ Benedikt XVI. erinnerte an das Pauluswort im ersten Korintherbrief: Die Neupriester sollten entsprechend nicht „Herren über den Glauben“, sondern „Diener der Freude“ sein. „Dies sind programmatische Worte für einen jeden Priester. Um Helfer zur Freude der anderen zu sein, und das in einer oft traurigen und negativen Welt, muss das Feuer des Evangeliums in euch selbst brennen, damit in euch die Freude des Herrn wohne. Nur so könnt ihr Boten und Multiplikatoren dieser Freude sein und sie allen bringen, vor allem denen, die traurig und entmutigt sind.“ Jeder Weihekandidat trat einzeln vor Benedikt, versprach die Bereitschaft zum Priesterlichen Dienst und seinem Bischof buchstäblich in die Hände den Gehorsam. Zentraler Gestus der symbolträchtigen Weiheliturgie, so Benedikt XVI: die Handauflegung und das stille Gebet. „Ohne Worte legen der Bischof und nach ihm die anderen Priester die Hände auf das Haupt der Kandidaten und drücken so die Anrufung Gottes aus, damit er seinen Geist auf sie aussende und sie verwandle und so am Priestertum Christi teilhaft werden lasse. Es handelt sich um wenige Sekunden, eine sehr kurze Zeit, aber voll von außerordentlicher geistlicher Dichte. Liebe Weihekandidaten, in der Zukunft müsst ihr immer wieder an diesen Moment zurückdenken, an diesen Gestus, der nichts magisches hat, so sehr er auch voll Geheimnis steckt, denn hier liegt der Ursprung eurer Mission.“ - Lesen Sie die Predigt im Wortlaut!
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26.04.2008 05:33:11
Marianische Hymne für Vigilfeier des Weltjugendtages 2008
(zenit.org) Das Weltjugendtagsbüro in Sydney (Australien) hat für die Vigilfeier mit Papst Benedikt XVI. am 19. Juli eigens einen Hymnus in Auftrag gegeben, dessen Partitur jetzt für den Chorgesang in Pfarrgemeinden veröffentlicht worden ist. Our Lady of the Southern Cross ist eine Hommage an das Ja-Wort, das Maria von Nazareth in der Kraft des Heiligen Geistes sprach und das sie, so der Liedtext, zum Vorbild für Stärke und Kraft werden lies. Hunderttausende von Menschen werden sich in der Nacht der Vigilfeier vom 19. Juli unter dem „Kreuz des Südens“ mit folgender Bitte an die „Mother of Light“, die Mutter des Lichtes wenden: „Lehre uns, so zu hoffen und zu lieben wie du.“ Vor und mit dem Heiligen Vater werden sie um den Beistand der Gottesmutter bitten, um für „die Liebe Gottes und die Wahrheit einstehen“ zu können. Und weil sie singen werden, werden sie gewissermaßen „doppelt beten“, wie es der heilige Augustinus formulierte. Damit die Großveranstaltung im Randwick Racecourse von allen mitgetragen wird, bittet der Liturgieausschuss des Weltjugendtages 2008 alle Beteiligten, sich schon im Vorfeld mit dem Liedgut vertraut zu machen Dafür wurde eigens die Webseite www.wyd2008.org/wydmass eingerichtet, die es erlaubt, Partituren, Texte und Melodien herunterzuladen. - Hinweis: ZENIT ersucht um Spenden zur Unterstützung des Medienapostolats!
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26.04.2008 05:29:53
Christus als Priester und Opferlamm
(news.stjosef.at) Die gottesdienstliche Feier der Kirche, die wir Liturgie nennen, bringt im Lauf des Kirchenjahres verschiedene Wahrheiten des Glaubens zum Ausdruck. Es hat seinen guten Sinn, dass wir Weihnachten feiern und Ostern und dass es dafür jeweils eigene Zeiten der Vorbereitung gibt, den Advent und die Fastenzeit (Österliche Bußzeit). In Kürze feiern wir das Hochfest Christi Himmelfahrt und schließlich am 50. Tag nach Ostern als krönenden Abschluss der österlichen Zeit das hohe Fest von Pfingsten. Anschließend sind wir wieder in der „Zeit im Jahreskreis“. Das jeweilige Geheimnis einer bestimmten kirchlichen Zeit oder eines Festes, d.h. dessen wesentlichen Inhalt, stellen uns die sogenannten Präfationen vor. Präfation heißt wörtlich „Einleitung, Vorrede, Einführung“, denn mit diesem Gebet leitet der Priester das Eucharistische Hochgebet bei der heiligen Messe ein, das als zentralen Mittelpunkt den sog. Einsetzungsbericht mit den Wandlungsworten hat. Nicht selten ist die Sprache der Kirche, wie sie in der Präfation und im Hochgebet verwendet wird, durch verschiedene Vergleiche und Bilder geprägt, um uns das Geheimnis Gottes und seines Erlösungswerkes in Jesus Christus anschaulich und zugänglich zu machen. Die fünfte Präfation für die Osterzeit, wie sie sich im Messbuch findet, steht unter dem Titel: „Christus als Priester und Opferlamm“. Eingeleitet wird jede Präfation, wie Sie ja von der Mitfeier der heiligen Messe wissen und was Ihnen sicher vertraut ist, von einem Aufruf zum Lob und Dank gegenüber dem Herrn. Im konkreten Fall heißt es, dass es in Wahrheit würdig und recht sei, Gott dem Vater in diesen (österlichen) Tagen freudig zu danken, „da unser Osterlamm geopfert ist, Jesus Christus.“ - Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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25.04.2008 13:01:03
Sterbliche Überreste von P. Pio zur Verehrung ausgestellt
(zenit.org) Begeisterung unter den Gläubigen, Tränen und Freude an dem Tag, an dem der Leichnam des heiligen Pater Pio von Pietralcina zum ersten Mal im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes zur Verehrung der Gläubigen ausgestellt wurde. Tausende von Menschen besuchten am Donnerstag den kleinen italienischen Ort San Govanni Rotondo, um bei der Feier der Liturgie teilzunehmen, der der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, vorstand, und vor dem Leichnam des nach dem heiligen Franziskus und dem heiligen Antonius wohl bedeutendsten Heiligen Italiens zu beten. Die Feierlichkeiten wurden vom italienischen Staatsfernsehen RAI live übertragen. Bis zum September 2009 werden die Gläubigen in der Lage sein, Pater Pio zu sehen, und bis jetzt sind bereits 750.000 Reservierungen vorgenommen worden. Der Strom der Mensch, die den 2006 heilig gesprochenen Kapuzinerpater verehren wollen, reißt nicht ab. Kardinal José Saraiva Martins wies in seiner Predigt darauf hin, dass die sichtbaren sterblichen Überreste des Heiligen den Gläubigen vor allem eines in Erinnerung rufen sollte: all das Gute, was Pater Pio unter den Menschen vollbracht hat. Rund 15.000 Gläubige drängten seit den frühen Morgenstunden in die Kirche. Der Bischof von Manfredonia brachte den Wunsch zum Ausdruck, auch Papst Benedikt XVI. bei seinem geplanten Besuch in Apulien im Heiligtum begrüßen zu dürfen. Ein solcher Besuch ist in der derzeitigen Programmplanung nicht enthalten. - Lesen Sie mehr auf ZENIT!
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25.04.2008 12:57:31
6 Neupriester: Gnadentag im Stift Heiligenkreuz
(stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn hat am Donnerstag, 24. April 2008, im Stift Heiligenkreuz sechs Zisterziensermönche zu Priestern geweiht. Gemeinsam mit dem Wiener Erzbischof und dem Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck feierten mehr als 1.000 Gläubige den Festgottesdienst zur Priesterweihe in der Abteikirche von Stift Heiligenkreuz mit. In seiner Predigt ging Kardinal Schönborn von der Bibelstelle "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich Euch" im Johannesevangelium aus und betonte die Identität zwischen der Sendung Christi im Neuen Testament und der Sendung der Priester. Papst Benedikt XVI., der gerade in Liebenswürdigkeit Amerika "erobert" habe, wie der Kardinal in seiner Predigt anmerkte, sei der Inbegriff dieser Sendung. "Die Liebe Christi hat eine einzigartige Bewandtnis, sie ist etwas so Unfassbares, dass wir uns nicht tief genug in ihrem Geheimnis versenken können", so Kardinal Schönborn. So wie der Vater seinen Sohn geliebt habe, so liebe Christus uns. "Es ist nicht eine Kaskade, die immer schwächer wird, und am Ende kommt noch ein wenig Liebe bei uns an. Es ist die völlig identische Liebe, die das ewige Wesen Gottes selbst ausmacht, denn Gott ist die Liebe. Die Liebe, die Gott selbst ist, gibt Jesus euch weiter", so der Wiener Erzbischof zu den sechs Weihekandidaten. "Was ihr als Priester weitergeben werdet, ist nicht eine Schmalspurversion der Sendung Jesu, sondern das volle Sowie. Sowie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Das heißt, in eurer Sendung ist Jesus voll da und der, der Jesus gesandt hat, der Vater. Der Priester gibt nicht nur ein bisschen Jesus, sondern ganz Jesus unverkürzt ,und nur so ist zu fassen, was Jesus uns unfassbar zutraut. Wer euch hört, hört mich, wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat", so Kardinal Christoph Schönborn in seiner Predigt. Die Weihe der Neupriester in Heiligenkreuz fand exakt drei Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Benedikt XVI. am 24. April 2005 statt. Der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck hatte den Weihetermin im Vorfeld als "kleines Signal an den Heiligen Vater, der uns im vergangenen Jahr besucht hat", bezeichnet. - Link: www.stift-heiligenkreuz.org
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24.04.2008 07:19:41
80 Jahre Neues Groschenblatt
(news.stjosef.at) Am 1. April 1928 erschien das "2-Groschen-Blatt" als "Wochenflugschrift für Recht und Wahrheit" mit der Intention, eine Glaubensstütze für das katholische Volk im Kampf gegen das damalige Gottlosentum zu sein. Die Herausgabe erfolgte über Beschluss der Österreichischen Bischofskonferenz; als Schriftleiter fungierte Prälat Dr. Josef Gorbach. Das Blatt brachte es auf eine Auflage von bis zu 200.000 Exemplaren und wurde von gläubigen Katholiken gern angenommen. Prälat Gorbach gelang es sogar, aus den Spenden der Leser einige Notkirchen in seelsorglich unterversorgten Gebieten zu errichten. Nach der Besetzung Österreichs durch den Nationalsozialismus wurde das kurzzeitig "2-Pfennig-Blatt" genannte Medium sehr bald von den braunen Machthabern verboten. Erst nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde die Zeitschrift neu ins Leben gerufen. Als Schriftleiter fungiert nun bereits im 38. Jahr Msgr. Dr. Franz Burger (Freundorf, NÖ). Der Redaktion gehören außerdem Msgr. Dr. Franz Braumann (Linz) und Prälat DDr. Alfred Kolaska (Wien) an. Alle Mitarbeiter erfüllen ihre Dienste ehrenamtlich. Die Aufgabe des nunmehr "das Neue Groschenblatt" genannten Mediums besteht nach Eigenangabe besonders darin, eine Hilfe für in der Glaubensnot verunsicherte Katholiken zu geben. Das Jahresabo beträgt im österreichischen Inland € 5,-; ausländische Bezieher werden ersucht, einen zusätzlichen Betrag für das erhöhte Porto zu geben. Bezugsadresse: Das Neue Groschenblatt, Hetzendorfer Str. 86/1a, 1120 Wien.
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24.04.2008 07:10:59
P. Ildefons Fux OSB erinnerte an hl. Gertrud von Helfta
(presse.kirche.at) P. Dr. Ildefons Manfred Fux OSB hielt seine Abschiedsvorlesung an der Theologisch Philosophischen Hochschule der Diözese St. Pölten. P. Ildefons unterrichtete von 2001 bis 2007 Spirituelle Theologie. Der emeritierte Dozent feiert nächstes Jahr seinen 70. Geburtstag. Sein Nachfolger wird der Wiener Diözesanpriester Dr. Christoph Benke, zur Zeit Seelsorger und geistlicher Leiter des Zentrums für Theologiestudierende.
Forschungsschwerpunkte von P. Ildefons Fux waren die Herz-Jesu-Verehrung und die Hagiographie, Lebensbeschreibungen von Heiligen. So war das Thema der Abschiedsvorlesung „Das geistliche Antlitz der heiligen Gertrud von Helfta“, einer großen Herz-Jesu-Mystikerin des 13. Jahrhunderts. „Man muss dem Volk die Mystik wieder geben, will man die Irrlehren zurückdrängen“, zitierte P. Ildefons aus dem „Legatus divinae pietatis“ (Gesandter der göttlichen Liebe), einem Hauptwerk der hl. Gertrud, das erst im 16. Jahrhundert wieder entdeckt wurde. Die hl. Gertrud erlebte den Herrn „wohnhaft in ihrem Herzen“ und wurde so zu einem „lebendigen Tabernakel, einem Brautgemach für den Herrn“, wie P. Ildefons ausführte. Die in der Gottesliebe erkaltete Welt sollte dadurch wieder zu Gott geführt werden. - Link: www.pth-stpoelten.at
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23.04.2008 14:48:58
Dokumentation über Sr. Elisabeth von der Heiligen Dreifaltigkeit
(ewtn.de/news.stjosef.at) Der deutsche Ableger des amerikanischen Fernsehkanals EWTN (Eternal World Television Network) sendet in dieser Woche eine Dokumentation über die Karmelitin Schwester Elisabeth von der Dreifaltigkeit (1880 -1906). Es ist die Berufungsgeschichte einer eigenwilligen, temperamentvollen jungen Frau, die in den Karmel von Dijon eintritt und dort am 11. Januar 1903 ihre ewigen Gelübde ablegt. 1984 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Die Dokumentation wird zu folgenden Sendezeiten ausgestrahlt: Donnerstag, 24. April, 19:30 Uhr; Samstag, 26. April, 20:30 Uhr und Sonntag, 27. April, 18:30 Uhr. EWTN ist empfangbar über Satellit sowie jetzt auch im Internet über den Live-Stream des deutschsprachigen Programms. Nähere Informationen unter www.ewtn.de !
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23.04.2008 14:44:03
Papst würdigte den Einsatz von Kardinal Trujillo
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat den Einsatz des verstorbenen kolumbianischen Kurienkardinals Alfonso Lopez Trujillo für die Familie und für den Schutz des Lebens gewürdigt. Beim Requiem für den am vergangenen Samstag im Alter von 72 Jahren verstorbenen Kurienkardinal sagte er am Mittwoch im Petersdom: "Wir müssen ihm dankbar sein für den hartnäckigen Kampf, den er zur Verteidigung der 'Wahrheit' der familiären Liebe und zur Verbreitung des 'Evangeliums des Lebens' geführt hat". 18 Jahre lang habe sich Lopez Trujillo als Präsident des Päpstlichen Familien-Rates "unermüdlich für den Schutz und die Förderung der Familie und der christlichen Ehe" eingesetzt, sagte der Papst. Er habe dabei großen Mut bei der Verteidigung der nicht verhandelbaren Werte des menschlichen Lebens bewiesen. Zum Abschluss des von Kardinal-Dekan Angelo Sodano geleiteten Requiems nahm Benedikt XVI. die Einsegnung des verstorbenen Kurienkardinals vor. "Wir alle haben seine unermüdliche Aktivität bewundert", sagte der Papst in seiner Ansprache. Das von Lopez Trujillo herausgegebene große Lexikon über Familie, Leben und ethische Fragen sei ein wertvoller Text zum Dialog mit der Welt über Grundlagen der christlichen Ethik. Nach dem Tod von Lopez Trujillo zählt das Kardinalskollegium 195 Mitglieder, von denen jedoch nur die 118 unter 80-jährigen an einer Papstwahl teilnehmen könnten.
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21.04.2008 17:21:20
Papst hat USA-Besuch beendet
(religion.orf.at) Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag seinen USA-Besuch mit einer Messe im New Yorker Yankee-Stadion beendet. US-Vizepräsident Dick Cheney verabschiedete das katholische Kirchenoberhaupt danach auf dem New Yorker John F. Kennedy-Flughafen. Unter dem Jubel zahlreicher Gläubiger bestieg Benedikt eine Sondermaschine der italienischen Fluglinie Alitalia. Am Montagvormittag traf die Maschine nach achtstündigem Flug auf dem römischen Flughafen Ciampino ein. Während der Messe zum Abschluss seiner ersten Pontifikalreise in die USA rief der Papst die Amerikaner zu einem "weisen Gebrauch der Freiheit" auf. Es gelte, "eine Zukunft der Hoffnung für künftige Generationen zu schaffen", sagte der Papst am Sonntagabend im New Yorker Yankee-Stadion vor 57.000 Menschen. Benedikt nutzte den Gottesdienst zu einem Aufruf, dem christlichen Glauben eine größere Rolle im öffentlichen Leben einzuräumen. Dazu gehöre auch die Notwendigkeit, sich der Abtreibung zu widersetzen. Das ungeborene Leben im Mutterleib sei von allen menschlichen Wesen am meisten ungeschützt und müsse daher besonders respektiert werden, sagte der Papst unter dem Applaus der Menschenmenge. Als der aus Bayern stammende Papst das Stadion verließ, erklang Beethovens "Ode an die Freude". - Link: Alle Ansprachen des Heiligen Vaters zum Nachlesen bzw. auch www.radiovatikan.de .
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20.04.2008 16:41:19
Papst und Jugendliche: Freiheit in der Wahrheit
(radiovatikan.de) Einen Vorgeschmack auf das kommende Weltjugendtreffen in Sydney: Papst Benedikt hat in New York Jugendliche und Seminaristen im Priesterseminar „St. Joseph“ getroffen. Zur Begrüßung spielte ein Jugendorchester der Bewegung „Comunione e Liberazione“ ein Willkommenslied. Der Gastgeber des Treffens war Kardinal Edward Egan, Erzbischof von New York. Er stellte Benedikt XVI. 15 Jugendliche vor, zwei davon sind junge Seminaristen und zwei Ordensfrauen. Insgesamt waren über 20.000 Jugendliche anwesend. Dann überreichten die 15 Vertreter der Jugend dem Papst Brot, Reis und Mais als Symbole ihres „jugendlichen Reichtums“ sowie sechs Bilder von Heiligen, Seligen und Gottesdiener aus der ostamerikanischen Metropole. Und da der Papst an diesem Samstag sein drittes Amtsjahr feierte, sangen die Jugendliche ihm zu Ehren ein Lied auf Deutsch. Der Papst bedankte sich dafür und lobte ihre „Deutschkenntnisse“. Anschließend hielt er eine Rede an die Jugend. „Meine Jahre als „Teenager“ sind ruiniert worden von einem unglückseligen Regime, das glaubte, für alles Antworten zu haben; sein Einfluss wuchs – und drang in Schulen und andere gesellschaftlichen Einrichtungen ein, wie auch in die Politik und sogar in die Religion – bevor man erkannte, was für ein Monstrum dieses Regime war. Dieses Regime ächtete Gott, und so wurde es unempfänglich für alles, was es an Wahrem und Gutem gab. Viele Eurer Eltern und Großeltern werden euch von dem Horror der Zerstörung erzählt haben, der darauf folgte. Einige von ihnen kamen in der Tat nach Amerika, um diesem Terror zu entkommen.“ Die Jugend sei immer auf der Suche nach der Wahrheit, so der Papst weiter. „Und anstelle der Wahrheit – oder besser ihrer Abwesenheit – hat sich die Vorstellung breit gemacht, dass man die Freiheit dadurch sichert und dadurch das Gewissen befreit, indem man unterschiedslos allem denselben Wert beimisst. Und das genau nennen wir Relativismus. Aber welches Ziel hat eine „Freiheit“, die im Leugnen der Wahrheit das Falsche und Ungerechte verfolgt? Wie vielen Jugendlichen hat sich eine Hand angeboten, die sie im Namen der Freiheit in die Drogensucht geführt hat, zur moralischen oder intellektuellen Verwirrung, zur Gewalt, zum Verlust der Selbstachtung, ja zur Verzweiflung und auf diese Weise tragischerweise bis hin zum Selbstmord? Liebe Freunde, die Wahrheit ist nichts Aufoktroyiertes. Noch ist sie einfach eine Ansammlung von Regeln. Wahrheit bedeutet, jemanden entdecken, der uns nie verrät; Sie bedeutet, jemand entdecken, auf den wir immer vertrauen können.“ Freiheit sei ein wichtiges Gut, so der Papst. „Die fundamentale Bedeutung der Freiheit muss strengstens geschützt werden. Es ist daher nicht überraschend, dass viele Individuen und Gruppen laut und öffentlich ihre Freiheit einfordern. Aber die Freiheit ist ein delikater Wert. Sie kann missverstanden oder schlecht gebraucht werden, so dass sie nicht in das Glück führt, das wir uns alle von der Freiheit erwarten, sondern in ein dunkles Szenario der Manipulation, in dem unsere Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der Welt durcheinander gerät oder gar verzerrt wird von Leuten, die im Geheimen ihre eigenen Ziele verfolgen.“
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20.04.2008 16:39:35
Papst gedenkt der Opfer von Ground Zero
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat am letzten Tag seiner USA-Reise "Ground Zero" in Manhattan besucht. Dort sprach er am Sonntagmorgen ein Gebet für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Er bat Gott, "Frieden in unsere gewalttätige Welt" zu bringen: "Führe jene auf deinen Weg der Liebe, deren Herzen und Gedanken sich in Hass verzehren". An dem Gedenken nahmen auch der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg sowie Feuerwehrleute, Polizisten, Überlebende und Angehörige von Opfern teil. Den Papst begleiteten New Yorks Erzbischof, Kardinal Edward Egan, und weitere Vertreter der US-Kirche. Sichtlich bewegt erinnerte Benedikt XVI. an die "schuldlosen Menschen, die Opfer dieser Tragödie wurden, nur weil ihre Arbeit oder ihr Dienst sie am 11. September 2001 hierher führte". Zugleich gedachte er der Opfer der beiden weiteren Flugzeugattentate dieses Tages (ein Flugzeug bohrte sich in das Pentagon, eines stürzte bei Shanksville in Pennsylvanien ab). Für die Angehörigen betete der Papst um "Kraft, ihr Leben mit Mut und Hoffnung fortzusetzen". Angesichts solch schrecklicher Ereignisse suchten die Menschen die Führung Gottes, sagte der Papst: "Ermutige und tröste uns, stärke uns in der Hoffnung und gib uns die Weisheit und den Mut, unermüdlich für eine Welt zu arbeiten, in der wahrer Friede und Liebe unter den Nationen und in den Herzen aller herrschen". Bei den Attentaten des 11. September 2001 starben allein in den Zwillingstürmen des "World Trade Centers" mehr als 2.600 Menschen. Darunter waren etwa 400 Helfer. An der Stelle der zerstörten Gebäude soll bis 2012 der 541 Meter hohe "Freedom Tower" entstehen.
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19.04.2008 05:53:34
Papst Benedikt ruft zu klarem Bekenntnis des Glaubens auf
(radiovatikan.de) Eine Ökumene, die nicht klar an der überlieferten Lehre festhält, ist auf dem Holzweg. Das ist die Botschaft Benedikts XVI. bei dem ökumenischen Treffen, das am Freitagabend in der New Yorker St. Joseph Church stattfand. 250 Vertreter verschiedener Denominationen hatten sich in der Kirche der Deutschen versammelt. Benedikt XVI. beklagte eine säkularistischen Ideologie, die die transzendente Wahrheit bedroht oder gar verwirft. „Selbst die Möglichkeit einer göttlichen Offenbarung und damit des christlichen Glaubens überhaupt wird oft von Denkweisen in Frage gestellt, die in universitären Kreisen, in den Massenmedien und in der öffentlichen Meinung weit verbreitet sind. Daher ist ein treues Zeugnis um so nötiger. Man erwartet daher von den Christen, Rechenschaft zu geben von der Hoffnung, die in ihnen ist.“ Umso wichtiger sei da ein einheitliches Zeugnis von der Wahrheit. Dafür sei eine Übereinstimmung in der Lehre notwendig – über die Zeiten hinweg. Diese Einheit gründe zum einen auf dem Bekenntnis der leiblichen Auferstehung Jesu und zum anderen in der Einheit der Dreifaltigkeit. Ein relativistischer Zugang zur christlichen Lehre helfe hingegen nicht weiter – eine Haltung, die sich auch in anderen Bereichen der Gesellschaft finde. „Wenn die Christen diese falsche Denkweise übernehmen, dann verzichten sie darauf, den christlichen Glauben als objektive Wahrheit vorzustellen, denn man müsste dann nur dem persönlichen Gewissen folgen und die Gemeinschaft wählen, die dem persönlichen Geschmack am besten entspricht. Das Ergebnis davon findet man in der ständigen Entstehung neuer Gemeinschaften, die oftmals institutionelle Strukturen meiden und die Bedeutung des Lehrinhalts für das Leben hintanstellen.“ Auch innerhalb der ökumenischen Bewegung stünden die Christen in Gefahr, die Rolle der Lehre hintanzustellen aus Furcht, sie vertiefe eher die Wunden der Spaltung als sie zu heilen. Ein klares und überzeugendes Zeugnis für das Heil in Christus müsse auf eine normative apostolische Lehre gründen. „Nur wenn wir fest stehen in der sicheren Lehre (Vgl. 2 Tess 2,15), wird es uns gelingen, auf die Herausforderungen zu antworten, mit denen wir uns in einer sich ändernden Welt auseinandersetzen müssen. Nur so geben wir ein sicheres Zeugnis für die Wahrheit des Evangeliums und für seine moralische Lehre. Diese Botschaft erwartet die Welt von uns.“ Es seien bereits zahlreiche ökumenische Fortschritte gemacht worden, so Bendikt XVI., für die man dankbar sein müsse. Weiter erinnerte der Papst daran, dass ohne das Gebet die Strukturen, die Institutionen und die ökumenischen Programme letztlich herz- und seelenlos seien. - Papst Benedikt ist an diesem Donnerstag mit einer Gruppe von Opfern von sexuellem Missbrauch durch Priester zusammengetroffen. Nach einer Mitteilung des Vatikans haben sie in der vatikanischen Nuntiatur persönlich mit dem Papst gesprochen. Der Papst hörte ihren Worten aufmerksam zu und versprach, für sie und ihre Angehörigen zu beten. Anschließend beteten alle gemeinsam, und der Papst gab ihnen den Segen. Wiederholt war in den letzten Tagen in der Presse der Wunsch geäußert worden, der Papst möge doch einige der Missbrauchsopfer treffen. Gleich zu Beginn seiner USA-Reise hatte Papst Benedikt von seiner tiefen Scham über die Missbräuche gesprochen und erklärt, dass niemand Priester bleiben könne, der sich dieser Tat schuldig gemacht hatte. - Originaltexte der Ansprachen des Papstes finden Sie auf www.radiovatikan.de !
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19.04.2008 05:49:33
Weg, Wahrheit und Leben
(news.stjosef.at) Die ganz entscheidende Frage unseres Lebens lautet: Wohin geht unser Weg? Was ist das Ziel unseres Lebens und wie erreichen wir dieses? Wenn die Richtung stimmt und wir wissen, wozu wir auf Erden sind, dann haben wir Zuversicht und brauchen uns nicht zu fürchten. Ansonsten irren wir buchstäblich hin und her, wie Schafe, die verloren sind, und wissen schließlich nicht mehr aus und ein. Das Evangelium dieses 5. Sonntags der Osterzeit zeigt uns das Ziel auf und gibt uns die Richtung vor. Gott selbst weist uns in seinem Sohn Jesus Christus den Weg und lenkt wie ein guter Hirte unser Herz zum Ziel ewiger Freude in der Gemeinschaft mit Gott. Jesus möchte die Sehnsucht nach dem Ewigen – nach Gott, nach dem Himmelreich – in den Herzen seiner Jünger erwecken. Er spricht daher von den himmlischen Wohnungen, die er ihnen bereitet, wenn er zum Vater heimgeht. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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18.04.2008 09:57:11
Papst Benedikt zum Bildungsauftrag der Kirche
(radiovatikan.de) Papst Benedikt hat in Washington bei einer Begegnung mit 600 Vertretern der katholischen Bildungseinrichtungen der USA die große Bedeutung ihres Bildungsauftrags unterstrichen. Es gebe heute keinen Grund sich daraus zu verabschieden, was manche wünschten. Katholische Universitäten und Schulen nehmen nach Überzeugung des Papstes teil am Evangelisierungsauftrag der Kirche. Wenn Lehrende ihre Schüler zu einer tiefen Suche nach Wahrheit helfen, dann arbeiten sie an einer „intellektuellen Liebe“. Lehrer befreiten durch die Suche nach wirklicher Wahrheit ihre Studenten vom reinen Utilitarismus und Pragmatismus. Heute besteht nach Papst Benedikt die Gefahr, dass Wissen mit Wahrheit verwechselt werde. Wahrheit sei mehr als Wissen. Metaphysik sei gefragt, sonst werde der Mensch zu einem Stein auf dem Schachbrett der Welt gedemütigt. Der Papst ermutigte vor allem die Ordensleute in ihrem erzieherischen Dienst. Ihr Leben nach den Ordensgelübden sei für die jungen Menschen ein wichtiges Zeichen. Hinter dem Bildungsauftrag der Kirche steht nach Überzeugung von Papst Benedikt einerseits der Wille Gottes sich dem Menschen zu offenbaren, andererseits der Wunsch des Menschen, den Sinn seines Lebens zu erfassen. Unterricht sei ein Dienst am Menschen an am Reich Gottes.
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18.04.2008 09:55:20
"Es ist schön, solche Freunde zu haben"
(kirchen.net/news.stjosef.at) „Es ist schön, solche Freunde zu haben“: Unter diesem Motto lud die Katholische Jungschar 900 Mädchen und Buben zum Weltgebetstag der geistlichen Berufe nach Salzburg ein. Klosterluft schnuppern und das Ordensleben kennen lernen wurde groß geschrieben. „In dem Jahr, als ich zum Erzbischof von Salzburg gewählt wurde, ging ich in Maria Kirchental spazieren. Plötzlich stürmte eine blökende Herde Schafe auf mich zu, zupfte an mir herum. Ich fühlte mich wie der Hirte unter den Schafen“, erinnert sich Erzbischof Dr. Alois Kothgasser in seiner Predigt am „Tag der geistlichen Berufe“. Es sind Erlebnisse wie diese, die Menschen darin bestärken, einen etwas anderen Weg einzuschlagen und Nonne, Mönch oder Priester zu werden. Die 900 Jungscharkinder und Ministranten aus 58 Pfarren der Erzdiözese Salzburg durften Vertretern von 15 Orden, dem Priesterseminar sowie dem Erzbischof und seinen Helfern allerlei Fragen stellen und erhielten so eine Menge interessanter Einblicke in deren Alltag. – Die Augustiner-Chorfrau Schwester Bernadette, welche gemeinsam mit Schwester Rita die Kinder des Internates der Hauptschule im Schloss Goldenstein betreut, berichtet über ihre Berufung: Ihre Entscheidung, selbst ins Kloster einzutreten, war eine Blitzentscheidung. Sie erinnert sich noch gut, wie eine Schwester zu vorüber laufenden Mädchen sagte: „Du gehst einmal ins Kloster.“ Zur späteren Schwester Bernadette sagte sie allerdings: „Nein, du nicht.“ Da dachte diese: „Na, du wirst schon sehen.“ Mit ihrer Berufswahl ist sie zufrieden und lebt gern nach dem Prinzip, Gott anzubeten und ihm allein zu dienen. Über Postulantinnen würde sie sich freuen. „Wir bitten den Herrn, dass er neue Arbeiterinnen in seinen Weinberg schickt!“ Auf der Schule in Schloss Goldenstein war übrigens von 1949 bis 1953 auch Romy Schneider eine Schülerin der Augustinerchorfrauen. Link: http://www.kirchen.net/rupertusblatt
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17.04.2008 12:33:36
Papst Benedikt ruft zu geistlich-moralischer Erneuerung auf
(radiovatikan.de) Klare Worte Benedikt XVI. bei der Vesper mit den US-amerikanischen Bischöfen in der Kirche Nationalschrein der Unbefleckten Empfängnis in Washington. Lebensschutz, die Stärkung der Familie, die „tiefe Scham“ über die Missbrauchsfälle in der US-Kirche und Kritik an der Handhabung des Problems von Seiten der Bischöfe, gehörten zu den Themen der Predigt. Papst Benedikt XVI. hat die US-amerikanischen Bischöfe aufgefordert, sich für die moralische Erneuerung des Landes und der Katholischen Kirche einzusetzen. Eine solide Ausbildung des Glaubens sei dabei von zentraler Bedeutung, betonte der Papst. „In einem Zeitalter, in dem medizinische Fortschritte die Hoffnungen vieler Menschen schüren, entstehen auch neue ethische Herausforderungen, die vorher unvorstellbar waren“, so Benedikt XVI. Aufgabe der Bischöfe sei es, die moralischen Leitlinien der Kirche zu propagieren und zu festigen. Der Papst ermutigte die Bischöfe, sich in aktuelle moralische und soziale Diskussionen einzumischen und öffentliche Debatten zu bereichern. Im Kontext der freien Meinungsäußerung werde ihre Stimme respektiert, da sie in den aktuellen Diskussionen um soziale und moralische Fragen einiges zu bieten habe. Der Papst äußerte sich besorgt über die Zulassung von Gesetzen in den USA, die moralisch gesehen nicht vertretbar seien. Die Katholische Gemeinschaft müsse hier eine klare und einheitliche Position beziehen, forderte der Papst. Dabei sei die Rolle der Laien fundamental. Allerdings weiche die Haltung vieler katholischer Bürger bei ethischen Fragestellungen von den Weisungen der Kirche ab. Unmissverständlich rief er den Bischöfen in Erinnerung: „Es ist eure Pflicht dafür zu sorgen, dass die moralische Erziehung, die von der Kirche angeboten wird, den Geist des Evangeliums widerspiegelt“. Das Thema Familie nahm bei den Ausführungen des Papstes eine zentrale Rolle ein. Ein gesundes Familienleben trage zum Frieden im Land und zwischen den Nationen bei, erinnerte Benedikt XVI. In den USA sei jedoch eine alarmierende Abnahme der Eheschließungen zu verzeichnen, gleichzeitig nehme die Zahl der zivilen Bündnisse und der Ehen ohne Trauschein zu. Den Kindern werde somit ein stabiles Umfeld verweigert, das sie zu einer guten Entwicklung brauchen. Gleichzeitig reiße man stabile Säulen ein, die für den moralischen Zusammenhalt in der Gemeinschaft wichtig seien. Es sei Aufgabe der Bischöfe, die Argumente der Vernunft und des Glaubens, die für die Institution der Ehe sprächen, zu proklamieren. Das bedingungslose Ja zum Leben, das Ja zur Liebe und das Ja zu den Bestrebungen des Herzens und der Menschheit gehöre zur essentiellen Nachricht, die bei den Menschen von heute ankommen müsse, betonte Benedikt XVI. Noch einmal verurteilte Benedikt XVI. die Skandale sexuellen Missbrauchs Minderjähriger in Amerika. Sie verursachten eine „tiefe Scham“, betonte das Kirchenoberhaupt. Der Papst kritisierte, dass dem Problem von Seiten der Bischöfe teilweise in schlechter Weise begegnet wurde. „Es ist von Gott gegebene Verantwortung, die Wunden, die durch den Vertrauensmissbrauch verursacht wurden, zu verbinden und die Heilung zu fördern“, so Benedikt XVI. Die Bischöfe seien aufgerufen, den Versöhnungs-Prozess voranzutreiben und mit Sorge aufzuklären, wie viele Menschen ernsthaft geschädigt wurden. Der Papst erinnerte zugleich an die „überwältigende Mehrheit“ der Kleriker und Ordensleute in den USA, die eine sehr gute Arbeit leisten. - Lesen Sie noch mehr!
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17.04.2008 12:29:30
Abtreibungsdiskussion geht weiter
(kath.net/news.stjosef.at) Der Europarat hat sich am Mittwoch in einer Resolution für das "Recht auf Abtreibung" ausgesprochen. Der sog. Schwangerschaftsabbruch müsse in allen Mitgliedsstaaten straffrei gestellt werden, so die rechtlich nicht bindende Forderung der Parlamentarischen Versammlung. Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der deutschen Christdemokraten für das Leben (CDL), bezeichnete diese Entscheidung als "grundlegend falsch, da sie das Lebensrecht der Schwächsten mit Füßen tritt. Sie basiert auf völlig irreführenden Begründungen. Jede Abtreibung ist und bleibt für das Kind ein Todesurteil."
(gloria.tv/news.stjosef.at) Scharfe Worte der Anklage findet der ehemalige DKO-Vorsitzende DI Andreas Kirchmair im Interview mit gloria.tv zur Situation in der katholischen Kirche Österreichs im Hinblick auf die gesetzlich mögliche straffreie Abtreibung innerhalb der ersten drei Monate (sog. „Fristenregelung“). Die diesbezüglichen kritischen Worte des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. bei seinem Österreichbesuch im Herbst 2007 seien leider von maßgeblichen kirchlichen Personen, auch Bischöfen, relativiert worden und jetzt praktisch „verpufft“. Auch wenn Kardinal Schönborn danach bekundet habe, mit dem Gesetz der Fristenregelung nicht einverstanden zu sein, seien auf diese Worte keine Taten gefolgt.
(die-tagespost.de/news.stjosef.at) Die Zeitung „Die Tagespost“ dokumentiert eine Ansprache von Papst Benedikt XVI. vom 05.04.2008, in der es um den Umgang mit Personen geht, die mitschuldig geworden sind an einer Abtreibung. Es handelt sich nach dem Urteil der Kirche „um eine schwere Schuld, die auf unterschiedliche Weise und unter Berücksichtigung der Bewertung der subjektiven Verantwortlichkeit die Würde der menschlichen Person verletzt, die zu tiefem Unrecht in den menschlichen und sozialen Beziehungen führt und die Gott selbst verletzt, den Garanten des Ehebundes und Schöpfer des Lebens.“ Die Tragödie der Abtreibung hinterlässt nach den Worten des Papstes „in der Frau, die sie durchführen lässt, sowie in den Personen, von denen sie umgeben wird, tiefe und manchmal unauslöschliche Spuren“ und ruft „verheerende Folgen für die Familie und die Gesellschaf“ hervor, „auch aufgrund der lebensverachtenden materialistischen Mentalität, die dadurch gefördert wird. Wie viel egoistische Mittäterschaft findet sich nicht häufig am Ursprung einer schwierigen Entscheidung, die viele Frauen alleine haben treffen müssen und deren noch unverheilte Wunde sie in der Seele tragen! Obwohl das Begangene ein schweres Unrecht bleibt und in sich nicht wieder gutzumachen ist, mache ich mir die Aufforderung zu eigen, die in der Enzyklika Evangelium vitae an jene Frauen gerichtet ist, die eine Abtreibung haben vornehmen lassen: ‚Lasst euch jedoch nicht von Mutlosigkeit ergreifen und gebt die Hoffnung nicht auf. Sucht vielmehr das Geschehene zu verstehen und interpretiert es in seiner Wahrheit. Falls ihr es noch nicht getan habt, öffnet euch voll Demut und Vertrauen der Reue: Der Vater allen Erbarmens wartet auf euch, um euch im Sakrament der Versöhnung seine Vergebung und seinen Frieden anzubieten. Euer Kind aber könnt ihr diesem Vater und seiner Barmherzigkeit mit Hoffnung anvertrauen’ (Nr. 99).“
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16.04.2008 18:07:44
Papst hielt erste Rede in den USA
(zenit.org/kath.net/radiovatikan.de) Nach der Feier der Heiligen Messe in der Kapelle der Nuntiatur in Washington begab sich Papst Benedikt XVI. um 10.10 Uhr Ortszeit (16.10 Uhr MEZ) ins Weiße Haus, wo er mit allen Ehren vom Präsidenten der Vereinigen Staaten, George W. Bush, und der First Lady Laura empfangen wurde. Neben den zur Zeremonie geladenen zivilen Autoritäten waren auch die Kardinäle der USA, der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, die beiden Weihbischöfe von Washington und der Bischof von Arlington, Paul S. Loverde, zugegen. Nach der Ansprache des US-Präsidenten hielt Papst Benedikt XVI. seine erste Rede auf amerikanischem Boden. Die Kernsätze daraus folgen in wörtlicher Wiedergabe:
Seit den Anfängen der Republik war die Freiheitssuche Amerikas geleitet von der Überzeugung, dass die Prinzipien, die das politische und soziale Leben leiten, zuinnerst mit einer moralischen Ordnung verbunden sind, die auf der Herrschaft des Schöpfergottes gründen. Die Schöpfer der Verfassungsdokumente dieser Nation gründeten sich auf dieser Überzeugung, als sie von der Wahrheit sprachen ,die aus „sich selbst heraus“ evident ist und dass alle Menschen gleich erschaffen sind und mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, die auf dem Naturrecht gründen und dem Gott dieser Natur. … In diesem langen Prozess, denn die Seele dieser Nation geformt hat, waren die religiösen Bekenntnisse eine konstante Inspirationsquelle und eine Orientierungskraft, wie beispielsweise der Kampf gegen die Sklaverei und zur Zeit für die zivilen Rechte. Historisch gesehen, haben nicht nur die Katholiken, sondern alle Gläubigen hier die Freiheit gefunden, Gott ihrem Gewissen folgend anzubeten, zugleich wurden sie als Teil einer Gesellschaft akzeptiert, in der jeder einzelne und alle Gruppen ihre Stimme zu Gehör bringen konnten. Nun muss die Nation immer neue komplexe politische und ethische Fragen angehen, ich vertraue darauf, dass die Amerikaner in ihren Glaubensüberzeugungen eine wertvolle Quelle der Unterscheidung und der Inspiration finden, damit ein vernünftiger, verantwortlicher und respektvoller Dialog möglich ist in dem Bemühen, eine immer menschlichere und freie Gesellschaft aufzuerbauen. … Die Freiheit ist nicht nur ein Geschenk, sondern auch ein Appell zur personalen Freiheit. Die Amerikaner wissen dies aus Erfahrung. Die Verteidigung der Freiheit ist ein Appell zur Kultivierung der Tugend der Selbstdisziplin, der Aufopferung für das Gemeinwohl und eines Verantwortungsbewusstseins gegenüber denjenigen, die weniger Glück haben. Die Kirche für ihren Teil hofft ihren Teil beitragen zu können beim Bauen einer Welt, die immer mehr würdig ist der menschlichen Person, der geschaffen ist als Bild und nach dem Gleichnis Gottes. … Die Demokratie kann nur blühen, wie eure Gründerväter wussten, wenn die politischen Führer sich von der Wahrheit führen lassen und eine Weisheit walten lassen, die hervorgeht aus moralischen Prinzipien, wenn sie Entscheidungen fällen, die das Leben und die Zukunft der Nation betreffen.
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15.04.2008 16:30:54
Papst Benedikt ist in die USA aufgebrochen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist an diesem Dienstag um 12 Uhr zu einer sechstägigen Reise in die USA aufgebrochen. Ankunft in Washington ist 16 Uhr (Ortszeit). An Bord des Flugzeuges befinden sich rund 100 Personen, darunter 70 Journalisten. Zum Auftakt wird das Oberhaupt der katholischen Kirche von US-Präsident George W. Bush zu Gesprächen empfangen. Anlass und Höhepunkt seiner Reise ist seine Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am Freitag. Zum Abschluss der fünftägigen Reise wird Benedikt XVI. am Sonntag den „Ground Zero” in New York besuchen, wo bei den September-Anschlägen 2001 die beiden Türme des World Trade Centers einstürzten. Benedikt XVI. ist der dritte Papst, der das Land besucht. Der katholischen Kirche gehört etwa ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung an, von denen ein wachsender Teil aus lateinamerikanischen Einwandererfamilien stammt. Sie ist damit nach den protestantischen Kirchen die größte Konfession. - Lesen Sie mehr auf http://www.radiovatikan.de! Live-Berichterstattung auf http://www.k-tv.at und http://www.ewtn.de sowie auf http://www.radiomaria.at und http://www.horeb.org !
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15.04.2008 16:29:20
Kernfragen im christlich-muslimischen Dialog
(kath.net) Der Vorarlberger Bischof Elmar Fischer hat in einem Antwortschreiben auf eine Stellungnahme von Personen aus Theologie und kirchlicher Öffentlichkeit einige kritische Fragen aufgezeigt, welche im christlich-islamischen Dialog Beachtung finden müßten. Wörtlich schreibt Bischof Fischer: "Wie stehen für Muslime Dialog und Mission zueinander? Was verstehen sie unter Integration? Wie steht es um das Bekenntnis zu den Menschenrechten und zur Gewissensfreiheit? Was bedeutet es für Muslime, im Rahmen der Österreichischen Verfassung und zugleich gemäß der "rechten Wegleitung" (Scharia) leben zu wollen?
Es gibt für das Verstehen der Aussagen im Koran kein Lehramt (wie in der Katholischen Kirche). Wer entscheidet verbindlich über das rechte Verstehen einer Sure? Wie weit ist eine Moschee nicht nur ein Ort des Gebetes, sondern auch der gesellschaftspolitischen Meinungsbildung? Wie steht es um die Versuchung, religiöse Symbole (z.B. Moscheen, Minarette) als Macht- und Herrschaftssymbole zu errichten? Wie können wir uns gemeinsam für Religionsfreiheit auch in muslimisch geprägten und regierten Ländern einsetzen? Wie ist es möglich, einen gelebten "österreichischen Islam" zu entwickeln, der in einer flächendeckenden Ausbildung von Religionslehrern und Imamen in Respekt vor der Tradition unseres Landes und in deutscher Sprache sichtbar wird? In den genannten Anfragen geht es mir um Voraussetzungen für einen klärenden Dialog zu vielen weiteren Fragen des Glaubens und des Miteinanderlebens. Die Christen unter den Lesern dieser Ausführungen bitte ich, sich für den eigenen Glauben mit Hingabe zu engagieren, damit der "Glanz der Wahrheit" persönlich aufleuchtet und ein Gespräch mit Sachkenntnis und in Respekt geführt werden kann." - Lesen Sie noch mehr auf kath.net!
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15.04.2008 16:24:39
Sog. "Embryonenforschung" ist überflüssig
(diepresse.com) In einem Gastkommentar der österreichischen Zeitung "Die Presse" schreibt Enrique Prat, der Geschäftsführer des von der österreichischen Bischofskonferenz anerkannten "Instituts für medizinische Anthropologie und Bioethik" (IMABE): "Vergangenen Freitag ist in Deutschland eine Grundsatzentscheidung gefallen: Der Bundestag votierte mit 346 gegen 228 Stimmen dafür, den Stichtag für den Import von Stammzellen aus dem Ausland „einmalig“ zu verschieben, um in Hinkunft Stammzellen aus „frischeren“ Embryonen verwenden zu dürfen. Bislang durften Forscher in Deutschland nur Stammzellen verwenden, die vor dem Stichtag 1. Jänner 2002 im Ausland gewonnen wurden, nun gilt die Frist „vor dem 1. Mai 2007“. Die Wogen gingen bis zuletzt hoch, der Fraktionszwang wurde für die Abstimmung aufgehoben. Für Österreich muss das Beispiel Deutschlands Signalwirkung haben, denn eines ist klar geworden: Wer einmal die Verwendung von Embryonen für Forschungszwecke gebilligt hat, hat den Rubikon überschritten und steht unter Zugzwang, weitere Lockerungen zuzulassen. Diese Stammzellen würden ohnehin nur aus den so genannten überzähligen Embryonen gewonnen werden, d.h. aus jenen Embryonen, die nach einer künstlichen Befruchtung übrig bleiben, so die Rechtfertigung. Als „Klinikmüll“ wurden sie jüngst wenig schmeichelhaft von Deutschlands CDU-Forschungsministerin Anette Schavan bezeichnet. Diese Embryonen wolle ohnehin niemand mehr haben, und so bekomme ihr Leben wenigstens nachträglich noch einen Sinn – durch ihren Verbrauch für Forschungszwecke. Diesem Argument muss entschieden widersprochen werden." - Lesen Sie in vollem Wortlaut, welche Einwände für Enrique Prat zentral sind, sodass der Embryonenforschung aus ethischer Sicht zu widersprechen ist!
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