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26.06.2008 17:23:21
Liturgische Akzente von Papst Benedikt XVI.
(or/radiovatikan.de) Bei zukünftigen Papstmessen wird sich die Mundkommunion in kniender Körperhaltung durchsetzen. Diese Einschätzung äußerte der päpstliche Zeremonienmeister Guido Marini in einem Interview mit der Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ vom Donnerstag. Die Handkommunion sei ein Zugeständnis an einzelne Bischofskonferenzen gewesen. Demgegenüber unterstreiche die Praxis der Mundkommunion die allgemein gültige liturgische Norm, die, „ohne der anderen Haltung Abbruch zu tun“, besser die Frömmigkeit fördere und die Gegenwart Christi im Altarsakrament angemessener zum Ausdruck bringe. Zuletzt bei der Reise Benedikts XVI. nach Apulien wurden eigens Kommunionbänke zur Spendung der Eucharistie aufgestellt, wie auch schon bei der Messe zum Fronleichnamsfest. Zudem wies Marini auf die große Bedeutung der Orientierung bei der Liturgie hin, „auch in praktischer Hinsicht“. In der Zelebrationsrichtung vermittle sich nämlich „eine grundlegende theologische, anthropologische und ekklesiologische Tatsache“. „Vom Herrn kommt das Heil, er ist der Osten, die aufgehende Sonne, auf die wir unseren Blick richten müssen, und von der wir die Gabe der Gnade empfangen müssen“, so Marini wörtlich. Deshalb habe Papst Benedikt am Fest Taufe des Herrn in der Sixtinischen Kapelle am Altar gefeiert. Marini stellte klar, dass es nicht darum gehe, „den Gläubigen den Rücken zuzuwenden“, sondern vielmehr darum, sich gemeinsam mit ihnen dem Herrn zuzuwenden. Es gebe besondere Umstände, in denen „die künstlerische Ausgestaltung des Sakralraumes und seine einzigartige Schönheit und Harmonie“ eine Feier am alten Altar wünschenswert erscheinen lassen. Das sei heute im Petersdom bereits der Fall, wo jeden Morgen zahlreiche Priester nach dem ordentlichen Ritus, aber an traditionellen Altären zelebrierten. Ob Benedikt XVI. auch einmal einen Gottesdienst nach den alten Büchern feiern werde, ließ Marini offen. Der Zeremonienmeister übte Kritik am „ideologischen“ Gebrauch der Ausdrücke „vorkonziliar“ und „nachkonziliar“. Nicht alles, was neu sei, sei wahr, dasselbe gelte aber auch für das, was alt sei. Das Motu Proprio, mit dem der Papst vor einem Jahr den Gebrauch des alten Messritus wieder großzügiger erlaubte, beabsichtige jedenfalls eine gegenseitige Bereicherung der beiden Formen des römischen Ritus. Auch der neue Hirtenstab werde nun dauerhaft im Einsatz bleiben, sagte der Päpstliche Zeremonienmeister. Er entspreche mehr der römischen Tradition und sei außerdem leichter als der Hirtenstab von Lello Scorzelli, den die Päpste seit Paul VI. benutzt hatten. Der Stab in Kreuzform, den erstmals Papst Pius IX. benutzt hatte, war erstmals wieder am Palmsonntag diesen Jahres zum Einsatz gekommen. Außerdem kündigte Marini in dem langen Interview des „Osservatore“ an, dass Benedikt XVI. ab Sonntag ein neues Pallium tragen werde. Es entspreche dem vom Johannes Paul II. benutzten, allerdings seien die Kreuze – im Unterschied zu den Pallien der Metropoliten – rot statt schwarz. Das Pallium ist das Ehrenzeichen der Erzbischöfe, die eine Kirchenprovinz leiten. Benedikt XVI. trug statt des bisher üblichen kurzen Palliums ein über die Schulter geschlagenes, längeres und breiteres Pallium.
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25.06.2008 18:14:07
Papst betont Freiheit des menschlichen Willens
(radiovatikan.de/kath.net) Der Mensch darf seinen eigenen Willen nicht verleugnen. Im Gegenteil, sagte der Papst bei der Generalaudienz am Mittwoch: Wer seinen menschlichen Willen auf den Willen Gottes hin öffne, könne ganz werden. Benedikt XVI. sprach in der Katechese über den Heiligen Maximus Confessor, einen christlichen Denker des Orients, der um 580 in Palästina geboren wurde. „Energisch griff er in die große theologische Streitfrage seiner Zeit ein, ob durch die Einheit der Person Christi dessen menschliche Natur beschränkt und nur ein einziger Wille in ihm wirksam sei. Maximus wandte ein: Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Er behält neben dem göttlichen Willen als vollständiger Mensch auch den menschlichen Willen. Denn der Logos hat in der Menschwerdung den ganzen Menschen angenommen, damit dieser ganz erlöst ist. Daraus ergeben sich weitere Gedanken zur Schöpfung. Gott hat dem Menschen die Aufgabe anvertraut, den Kosmos zu vereinen. Da der Mensch aufgrund der Erbsünde dazu nicht in der Lage war, sandte Gott seinen Sohn, der ganz Mensch geworden ist und so die Schöpfung in sich geeint hat. Darum ist die Schöpfung völlig auf Christus ausgerichtet; er ist in allem der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
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25.06.2008 18:12:58
Mödlinger Orgelsommer 2008: 25 Jahr-Jubiläum
(news.stjosef.at) Im Juli und August 2008 wird heuer bereits zum 25. Mal der „Mödlinger Orgelsommer“ stattfinden. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es einige besonders interessante Aufführungen an der Walcker-Orgel in der Stadtpfarrkirche St. Othmar, Mödling, mit internationalen Künstlern zu hören:
1. Konzert: 3. Juli 2008, 20.00 Uhr: Stefan STARNBERGER (Köln, D - Mödling) – Orgel (J. S. Bach, Brahms, Franck, Improvisation)
2. Konzert: 17. Juli 2008, 20.00 Uhr: Natascha REICH (Groningen, NL - Wien) – Orgel Ingrid WAGNER-KRAFT (Frankfurt/Main, D – Wien) – Violoncello Raimund SCHERBAUM (Wien) – Live-Videoprojektion (J. S. Bach, Geminiani, Höller, Langlais, Vierne)
3. Konzert: 31. Juli 2008, 20.00 Uhr: Douglas BRUCE (Arlesheim, Schweiz) – Orgel (J. S. Bach, Brahms, Buck, Charpentier, Mendelssohn, Stanley u. a.)
4. Konzert: 14. August 2008, 20.00 Uhr: Karen De PASTEL (Lilienfeld - Rekawinkel - Wien) – Orgel und Alfred HERTEL (Wien - Maria Enzersdorf) – Oboe (J. S. Bach, Bruhns, De Pastel, Messiaen, Reubke, Telemann)
5. Konzert: 28. August 2008, 20.00 Uhr: Norbert HOPPERMANN (Hamburg, D) - Orgel (J. S. Bach, C. P. E. Bach, Reincken, Rheinberger u. a.)
Weitere Informationen online unter http://www.othmar.at/musik/orgelsommer/
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24.06.2008 10:29:08
Familiennetzwerk kritisiert sog. "Kinderförderungsgesetz"
(news.stjosef.at) In einem offenen Brief wenden sich die geschäftsführende Vorsitzende, Maria Steuer, sowie der Vorstandssprecher für den Arbeitsbereich Kinderrechte, Liudger Berresheim, im Namen des „Familiennetzwerks“ an die Abgeordneten des deutschen Bundestages. Das Familiennetzwerk ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Vereinen, Institutionen, Familien und Wissenschaftlern. Es setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Vereinbarkeitsdebatte berücksichtigt werden und finanzielle Gerechtigkeit für Familien hergestellt wird. Im Offenen Brief vom 24.06.2008 wird kritisch Stellung genommen zu dem als „Kinderförderungsgesetz – (KiföG)“ vorgelegten Entwurf der Bundesregierung. Wörtlich heißt es, das angestrebte Gesetz sei in Wirklichkeit ein „KifeG“ („Kinderfehlentwicklungsgesetz“). Es würden Betreuungsplätze und Ansprüche geschaffen, für die kein Bedarf bestehe, weil Eltern sie nicht in Anspruch nehmen wollen, wie der Deutsche Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 13.6.2008 festhalte. Der Krippenausbau schaffe konsequent gerechnet faktisch eine Betreuungsquote von über 60 Prozent aller 1-3jährigen (bis 12 Monate gelte der Elterngeldbezug) und nicht wie behauptet von durchschnittlich 35 Prozent. Die Abgeordneten werden aufgefordert, „in letzter Minute diese finanzpolitische Fehlinvestition mit gesamtgesellschaftlichen Spätschäden zu stoppen“. – Link: www.kinderrechte-infos.de
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24.06.2008 10:20:33
Priesterweihen in der Erzdiözese Salzburg
(kirchen.net) Für Mag. Stefan Schantl und Mag. Rainer Winter beginnt am kommenden Samstag ein neuer Lebensabschnitt: Sie werden im Salzburger Dom von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser zu Priestern geweiht. Aufgrund des Finales der Fußball-Europameisterschaft findet die Priesterweihe dieses Jahr bereits am 28. Juni um 14.30 Uhr statt. Normalerweise wird die Priesterweihe am 29. Juni gefeiert, dem Fest Peter und Paul. Stefan Schantl wurde 1974 als Österreicher in Freiburg/Breisgau in Deutschland geboren. Er engagierte sich in Karlsruhe, wo er ab seinem sechsten Lebensjahr wohnte, in der dortigen Innenstadtpfarre St. Stephan. Nach Abschluss des Gymnasiums begann er ein Wirtschaftsstudium in Karlsruhe, übersiedelte aber bald nach Feldkirch/Vorarlberg, um von dort aus in Lichtenstein Philosophie zu studieren. Eine immer engere Verbindung zu Salzburg entstand durch eine Wallfahrt nach Medjugorje, die vom hiesigen Loretto-Gebetskreis veranstaltet wurde. 2002 trat Schantl ins Priesterseminar ein. Er wird als Kooperator im Pfarrverband Tamsweg, Unternberg, Lessach und Seetal tätig sein. Rainer Winter (37) kommt aus Neumarkt am Wallersee. Er war sechs Jahre Berufssoldat, machte sich dann im Gastgewerbe selbständig. Vor seiner Entscheidung Priester zu werden, schloss sich Winter einer Gebetsgruppe an, arbeitete ehrenamtlich in seiner Heimatpfarre mit und begann zu ministrieren. 2002 entschloss sich der Salzburger, Theologie zu studieren und trat ins Priesterseminar ein. Winter wird als Kaplan in Hallein tätig sein. - Lesen Sie die Interviews mit den Salzburger Neupriestern!
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24.06.2008 10:14:37
Fürstentum Liechtenstein: Konkordat statt Landeskirche?
(kath.ch) Mit dem von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein ausgearbeiteten Konzept, welches das Verhältnis von Kirche und Staat neu ordnen soll, würde die katholische Kirche den Status «Landeskirche» verlieren und mit anderen Religionsgemeinschaften gleich gestellt. Jetzt macht das Erzbistum mit Unterstützung von Papst Benedikt XVI. einen Gegenvorschlag: ein Konkordat zwischen Liechtenstein und dem Vatikan. Damit könnten die meisten Elemente klarer und konkreter geregelt werden, begründet Markus Walser, Generalvikar des Erzbistums Vaduz, gegenüber Radio Liechtenstein. Markus WalserWalser ist überzeugt, dass ein Vertrag der richtige Weg ist, um eine sachgerechte Lösung zu finden. Auch Deutschland und Österreich hätten die gemeinsamen Belange von Staat und Kirche auf diese Weise mit dem Heiligen Stuhl geregelt. Es sei daher nicht ersichtlich, warum Liechtenstein im Abseits stehe. Als mögliche Gegenstände eines Konkordats kommen die Anerkennung der juristischen Personen der katholischen Kirche, die Garantie des kirchlichen Eigentums, die Einführung einer Mandatssteuer und die Garantie der Seelsorge in öffentlichen Einrichtungen in Frage. Die Regierung dagegen schätzt die Vorteile einer gesetzlichen Regelung: So würden für alle Religionsgemeinschaften die gleichen Spielregeln gelten und es bliebe ein Spielraum für Veränderungen offen. Ein Konkordat mit dem Vatikan führe zu einer neuen Nähe zur Kirche und laufe damit der Forderung nach einer Trennung von Staat und Kirche zuwider, heisst es im Vernehmlassungsbericht zu der von der Regierung verabschiedeten Neuordnung des Staatskirchenrechts. Das vorgesehene Finanzierungsmodell wird vom Erzbistum begrüsst. Laut Regierung soll einerseits die Möglichkeit bestehen, dass die Religionsgemeinschaften vom Staat finanzielle Unterstützung erhalten für Leistungen, die sie für die Allgemeinheit erbringen. Anderseits bilden die freiwilligen Zuwendungen der Steuerzahler aus der Vermögens- und Erwerbsteuer den Kern der Religionsfinanzierung. Markus Walser ist optimistisch, dass die Kirche mit diesem Modell ihre bisherigen Dienstleistungen in den Pfarreien aufrechterhalten kann, notfalls mit Hilfe von Spenden der Gläubigen. - Link: www.erzbistum-vaduz.li
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23.06.2008 19:28:01
Eucharistische Katechese des Papstes
(zenit.org) Die Eucharistie ist nach Worten Benedikts XVI. „unser schönster Schatz“ und das Sakrament schlechthin. „Sie enthält das gesamte Geheimnis unseres Heils, sie ist Quelle und Höhepunkt des Handelns und Lebens der Kirche“, bekräftigte der Heilige Vater gestern, Sonntag, in seiner Predigt während der heiligen Messe zum Abschluss des 49. Eucharistischen Kongresses. Der Papst, der über Satellitenverbindung direkt mit den Pilgern in Québec (Kanada) verbunden war, kündigte auch an, dass der nächste Internationale Eucharistische Kongress im Jahr 2012 in Dublin stattfinden wird. In seiner Predigt forderte Benedikt XVI. eine Erneuerung der Vorbereitung auf den Empfang der heiligen Kommunion. „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt“ war das Thema des diesjährigen Kongresses in Québec, auf das sich der Papst bezog. Aufgrund der überragenden Bedeutung der Eucharistie sei es erforderlich, immer mehr in dieses Geheimnis einzudringen und es immer besser zu begreifen. Die Teilnahme an der Eucharistie entferne uns nicht von unseren Mitmenschen, hob der Heilige Vater. Da sie Ausdruck der Liebe Gottes schlechthin sei, treibe sie uns dazu an, den gegenwärtigen Herausforderungen gemeinsam mit allen anderen Menschen entgegenzutreten und aus der Erde einen Ort zu machen, wo es angenehm leben lasse. Aus diesem Grund sei es geboten, dafür zur kämpfen, dass jeder Mensch geachtet wird, von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, und dass sich die reichen Gesellschaften der Ärmsten annehmen und ihnen ihre Würde zurückerstatten – damit jeder Mensch seine Familie ernähren kann beziehungsweise damit über allen Kontinenten Friede und Gerechtigkeit aufstrahlen. Benedikt XVI. brachte deshalb den Wunsch zum Ausdruck, dass der Kongress zu einem Appell an alle Gläubige werden möge, die eucharistische Katechese zu erneuern. „Ich möchte die Hirten und die Gläubigen zu einer erneuerten Aufmerksamkeit für ihre Vorbereitung auf den Empfang der Eucharistie einladen“, fuhr Benedikt XVI. fort. Trotz unserer Sünden und Schwächen wolle Christus uns zu seiner Wohnstätte machen. Aus diesem Grund sei es notwendig, alles zu tun, um Jesus mit einem reinen Herzen zu empfangen und immer wieder neu durch das Sakrament der Vergebung jene Reinheit zu finden, die die Sünde beschmutzt hat. Die Sünde – vor allem die schwere Sünde – ist, wie der Papst betonte, der eucharistischen Gnade in uns entgegengesetzt. Andererseits fänden jene, die die Eucharistie aufgrund ihrer Lebenssituation nicht empfangen könnten, in der „Kommunion der Sehnsucht“ und in der Teilnahme an der Eucharistiefeier Kraft und heilende Wirksamkeit. Benedikt XVI. betonte in diesem Zusammenhang, dass die Eucharistie kein „Mahl unter Freunden“ sei, sondern vielmehr ein „Geheimnis des Bundes“. Wir seien dazu berufen, in dieses Geheimnis des Bundes einzutreten und jeden Tag unseres Lebens an das in der Eucharistie empfangene Geschenk anzugleichen. Die Christen sollten den Herrn darum bitten, so der Papst zum Schluss der Übertragung seiner Predigt, seiner Kirche viele neue Priester zu schenken – auf dass sie es mit Freude und ohne Angst annähmen, Christus zu antworten. „Sie werden nicht enttäuscht werden“, bekräftigte Benedikt XVI.
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23.06.2008 19:24:47
Kommt es zur Einigung der Priesterbruderschaft St. Pius X. mit Rom?
(news.stjosef.at) Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat bestätigt, dass es von Seiten des Vatikan das Angebot zu einer Einigung mit der traditionalistischen Bruderschaft gibt. Man werde bis 28. Juni eine Antwort darauf geben und diese auch publik machen, erklärte Alain-Marc Nely, der zweite Assistent von Bischof Bernard Fellay, des Generaloberen der Bruderschaft, gegenüber der schweizerischen katholischen Nachrichtenagentur KIPA. Vorher hatte es aufgrund von italienischen Presseberichten („Il Giornale“) geheißen, der Vatikan habe der Bruderschaft ein Ultimatum gestellt und fünf Punkte vorgelegt, denen die nicht in voller Gemeinschaft mit Rom stehende Priesterbruderschaft St. Pius X. zustimmen müsse, wenn sie die Einheit mit dem Papst wolle, darunter folgende: Das 2. Vatikanische Konzil sowie die Gültigkeit der von Paul VI. reformieren Messe müssten anerkannt werden. Der deutschen Website der Priesterbruderschaft St. Pius X. ist zu entnehmen (siehe die dort dokumentierten Mitteilungsblätter), dass es innerhalb der Bewegung durchaus kontroverse Auffassungen darüber gibt, ob eine Einigung mit Rom überhaupt möglich bzw. jetzt schon opportun ist. - Link: www.fsspx.info
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22.06.2008 17:22:22
Weltkongress der Katholischen Radiosender in Rom
(stephanscom.at) "Katholische Radiosender müssen eine klare Ausrichtung haben, professionell gemacht sein und von Christen betrieben werden, die ihrer Identität treu sind", betonte der Sekretär der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, beim ersten Weltkongress der katholischen Radios. Dieser Kongress wurde vom Päpstlichen Medienrat an der römischen Urbaniana-Universität veranstaltet. Dabei nahmen Vertreter von mehr als 60 katholischen Sendern aus allen fünf Kontinenten teil, aus Österreich Radio Stephansdom-Geschäftsführer Anton Gatnar und Programmdirektor Christoph Wellner. "Es gibt etwa 1.000 katholische Radios in der ganzen Welt mit den unterschiedlichen Modellen. Es ist höchst interessant zu sehen, welche unterschiedliche Aufgaben die Kirche diesen Radios zuordnet", berichtete Anton Gatnar. Bei dem Kongress vom 19. bis 21. Juni 2008 ging es unter anderem um die Frage, was einen katholischen Radiosender ausmacht. Der Präsident des Päpstlichen Medienrates, Erzbischof Claudio Maria Celli, wünschte sich mehr Zusammenarbeit in der kirchlichen Medienarbeit: "Es könnte interessant sein, mögliche Synergien weiter zu verstärken. So können wir unsere Reichweite vergrößern und ein besseres und umfangreicheres Programm anbieten, das dann dazu beiträgt, die menschlichen Werte zu fördern und die Solidarität unter den Völkern. Das bedeutet auch eine Stärkung des Evangelisierungsauftrags." Als wichtige Themenfelder für katholische Radiostationen nannte Erzbischof Amato beispielsweise die Bioethik, aber auch Fragen der Sozialpolitik. Der Sekretär der Glaubenskongregation plädierte dafür, auch "dunkle Flecken" der Kirchengeschichte - von Kreuzzügen bis Inquisition - aufzugreifen. Insgesamt gehe es darum, der "geistlichen Taubheit der zeitgenössischen Kultur" entgegen zu treten: "Die katholischen Radios können einen Beitrag leisten, um den Menschen einen Dialog mit Gott zu ermöglichen". Erzbischof Amato appellierte ebenso wie der Präsident des Päpstlichen Medien-Rates, Erzbischof Claudio Maria Celli, an die katholischen Radios, den multimedialen Aspekt nicht zu übersehen. Viele Radiosender, einschließlich Radio Vatikan, hätten heute über Internet die Möglichkeit, ein weltweites Publikum anzusprechen. Erzbischof Celli unterstrich, dass es mit dem Kongress nicht um ein punktuelles Ereignis gehe, sondern um eine zukunftsträchtige Initiative, die dazu beiträgt, "Schritt für Schritt den Dienst der katholischen Radios noch zu verbessern".
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22.06.2008 17:19:21
Papstpredigt zum Eucharistischen Weltkongress
(news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. hat zu einer intensiven Mitfeier der Eucharistie aufgerufen. „Eucharistie zeigt die Liebe Gottes zu uns“ und „ist ein Modell christlicher Lebensweise“. In einer Videobotschaft an die Jugendlichen beim Eucharistischen Kongress in Kanada erinnerte der Papst daran, wie unverzichtbar die sonntägliche Eucharistiefeier sei. Christus sei im eucharistischen Brot wirklich und vollkommen anwesend. „Er wird Euch helfen zu reifen und Euer Bestes zu geben“, sagte Benedikt am Samstag Abend. Um 17 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit feiern die Gläubigen in Quebec den Abschlussgottesdienst des 49. Eucharistischen Kongresses. Der Papst predigt live in einer Videoschalte. Radio Vatikan übertrug live und berichtet in den weiteren Sendungen. - Lesen Sie die Predigt des Heiligen Vaters in vollem Wortlaut!
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21.06.2008 07:22:22
Kritik an "Katholischer Frauengemeinschaft Deutschlands"
(news.stjosef.at) Am Freitag, 13.06.2008, hat der Deutschlandfunk in der Sendung "Tag für Tag" um 9.36 Uhr 4.25 min lang unter dem Titel „Frauen wollen Mitsprache und Rechte in der Kirche“ in einem Feature schwerpunktmäßig die Meinungen von Frauen der KfD ("Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands") zur Situation von Frauen in der katholischen Kirche ausgestrahlt. Vor allem Magdalena Bogner als langjährige Vorsitzende der KfD, und Rita Waschbüsch, ihrerseits langjährige Vorsitzende der KfD und ehemalige Vorsitzende des ZdK, aber auch die Grünen-Sprecherin für die katholische Kirche Christa Nickels äußerten sich zu dieser Frage, dazu diverse namentlich nicht genannte „Landfrauen“, deren Einwürfe die Positionen der zuvor Genannten stützten. Insgesamt wurden ausschließlich feministische Positionen vertreten auf der Grundlage des Mainstreams, Frauen würden in der katholischen Kirche nicht anerkannt. Man habe das Ziel des Mitspracherechtes für Frauen auf allen Ebenen „bis zum Priesteramt“ und darüber hinaus. Massiv widersprach man den diesbezüglich endgültigen römischen Entscheidungen. Man lasse sich das Recht der Diskussion über diese Fragen nicht nehmen, auch wenn diese lehramtlich entschieden seien. Besonders Rita Waschbüsch betonte, wie wichtig es sei, diese Diskussion fortzusetzen. - Dazu erklärt der Vorsitzendes des "Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen e.V.", Reinhard Dörner: "Einmal mehr hat eine der Organisationen, die sich als 'katholisch' bezeichnen dürfen und die seit Jahrzehnten reichlich mit Kirchensteuergeldern subventioniert werden, bewiesen, daß sie nicht gewillt ist, der Bezeichnung 'katholisch' zu entsprechen und sich an die lehramtlichen Entscheidungen zu halten. Der katholische Glaube und die Offenbarung, durch die eindeutige Maßstäbe gesetzt sind, werden einer säkular orientierten 'soziologischen' Struktur der Kirche untergeordnet. Der Wille des Stifters Jesus Christus wird als 'Männerherrschaft in der Kirche' diffamiert. Die theologischen Forschungen zur Bedeutung der Geschlechterdifferenz in der Ordnung der Erlösung werden nicht zur Kenntnis genommen beziehungsweise geleugnet. Der ZpV fordert deshalb die deutschen Bischöfe, auch Herrn Bischof Wanke, auf, allen sich katholisch nennenden Verbänden, die sich ähnlich der KfD außerhalb und gegen die Lehre der Kirche stellen, die Anerkennung als 'katholisch' und damit die Subventionierung durch Kirchensteuergelder zu entziehen. Erst dann besteht eine gewisse Hoffnung, dass diese Verbände, sofern sie sich nicht selbst auflösen, auf den Boden der kirchlichen Lehre und Autorität zurückfinden." Ausdrücklich kritisiert wird der in der Sendung zu Wort gekommene Bischof von Erfurt, Joachim Wanke: "Die Einlassung Bischof Wankes hierzu war wenig hilfreich. Seine Aussage, in dieser Frage [des Frauenpriestertums] sei 'im Augenblick keine Bewegung möglich', widerspricht ebenfalls eindeutig den Festlegungen des Lehramtes und ist ein Zeichen fehlenden Gehorsams gegenüber der päpstlichen Autorität, ein in seinem anpasserischen Opportunismus für einen Bischof außerordentlicher Vorgang." - Links: http://www.papsttreue-vereinigungen.de , http://www.kfd-bundesverband.de
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21.06.2008 07:07:43
Bekenntnis zu Gott in Freimut
(news.stjosef.at) Unser Herr Jesus Christus fordert uns im Evangelium (des 12. Sonntags im Jahreskreis A) zu innerer Freiheit und zu äußerem Freimut auf: Wir sollen uns nicht vor den Menschen fürchten, sondern in freudiger Bereitschaft unseren Weg gehen im Dienst vor Gott und im Liebe zum Nächsten. Dabei brauchen wir das offene Wort nicht zu scheuen, wenn es darum geht, für Gott einzutreten und ihn zu bezeugen. Doch ist es nicht so, dass wir immer wieder aufgrund menschlicher Rücksichten gehemmt sind, das Gute zu tun? Mitunter sind wir zu vorsichtig, etwa nach dem Motto: Was wird die oder der sagen oder denken, wenn ich mich so oder anders verhalte? Wir alle kennen den Druck der sozialen Umgebung, der Gruppe, der Öffentlichkeit, und es ist nicht leicht und braucht durchaus eine gewisse Festigkeit, diesem Druck in rechter Weise standzuhalten. Allzu schnell gibt man um des „lieben Friedens“ willen nach oder versteckt sich hinter dem, was „man“ sagt und tut. Wir haben Angst vor der eigenen Meinung, vor dem eigenen Standpunkt, auch dort, wo es um Fragen des Gewissens und der Überzeugung des Glaubens geht. Nicht zuletzt spielen die Medien eine wichtige Rolle in dem, was uns im Denken und Handeln gleichsam vorgegeben ist. Wehe dem, der ausschert …!
Und da sollen wir noch frei sein?! Genau hier aber fordert uns das Wort des Herrn heraus, indem uns die frohe Botschaft der Liebe Gottes dazu aufruft, alle Menschenfurcht fallen zu lassen. - Lesen Sie die Predigt zum 12. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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19.06.2008 18:43:34
Erklärung der österreichischen Bischöfe nach Konferenz
(stephanscom.at) Die anstehenden Herausforderungen in der Seelsorge standen im Mittelpunkt der Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die am Mittwoch, 18. Mai 2008, in Mariazell zu Ende gegangen ist. In der offiziellen Presseerklärung betonen die Bischöfe die zwei Leit-Prinzipien der Seelsorge. So sollen in Österreichs Diözesen die bestehenden Pfarrgemeinden möglichst erhalten bleiben, zugleich aber die pastorale Zusammenarbeit über die Pfarrgrenzen hinweg verstärkt werden. "Alle Anpassungen in der Struktur der Seelsorge dienen dem Ziel, den Menschen das Evangelium zu bringen", betonen die österreichischen Bischöfe in ihrer Erklärung. Die Bischöfe nahmen auch zur diskutierten Praxis der Taufspendung durch Laienchristen in der Diözese Linz Stellung und halten dazu fest, "dass die Mitwirkung der Pastoralassistenten und -assistentinnen bei der sorgsamen Vorbereitung auf die Taufe ein sehr bedankenswerter Beitrag im Ganzen der Seelsorge einer Diözese ist". Zugleich betonen sie aber, dass die Taufspendung in der katholischen Weltkirche grundsätzlich Bischöfen, Priestern und Diakonen vorbehalten sei. Derzeit gäbe es nicht die Notwendigkeit, dass Laien mit der Leitung von Tauffeiern beauftragt werden. Ausgenommen davon sei die Nottaufe im Fall von Todesgefahr. - Links: www.katholisch.at , www.bischofskonferenz.at
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19.06.2008 18:41:27
Die heilige Eucharistie hat die Kraft zur Verwandlung
(zenit.org) Das Zeugnis von Jean Vanier auf dem 49. Eucharistischen Weltkongress in Quebec ( www.cei2008.ca ) wurde „zur Stimme derer, die in unserer Wettbewerbsgesellschaft keine Stimme haben, sondern verschüchtert und verängstigt nach Anschluss suchen: behinderte und zunehmend auch altersgebrechliche Menschen“, berichtet die Delegation der Erzdiözese München und Freising in ihrem Online-Tagebuch aus Kanada. Das Glaubensfest mit rund 12.000 Delegierten aus allen Kontinenten, begann am 14. Juni und wird bis zum 22. Juni dauern. Arche-Gründer Jean Vanier erzählte am Dienstag in seinem Zeugnis, das dem Tagesablauf entsprechend nach der einstimmenden Katechese kam, von einem kleinen Jungen namens Eric, „einem behinderten Jungen, den er in seine Arche-Wohngemeinschaft aufgenommen hatte, und der auf die Erstkommunion vorzubereiten war. Der große Tag kam. Nach dem Gottesdienst seufzte seine Mutter: ‚Wunderbar! Nur schade, dass er das alles nicht verstehen konnte.’ Der Junge antwortete: ‚Mach dir keine Sorgen, Mama, Jesus liebt mich so, wie ich ihn lieb habe.’ Jean Vanier wollte mit diesem Beispiel darauf hinaus, dass die Eucharistie die Kraft zu echter Verwandlung hat: Sie wandelt unsere Herzen und macht uns fähig, von (gönnerhafter) Großzügigkeit zur echten Beziehung zu gelangen, auch wenn wir in solchen Beziehungen zu den Gehandicapten und Schwachen selbst schwach und verletzlich werden.“ Als Höhepunkt des Vormittags feiern die Teilnehmer jeweils die Eucharistiefeier als Pontifikalhochamt, nachmittags gibt es Podien, Workshops und Gelegenheit zur Anbetung.
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17.06.2008 13:16:39
Kardinal Schönborn weihte 6 Priester im Stephansdom
(stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn weihte am Samstag, 14. Juni 2008, Jérémie Bono, Daniel Kamieniecki, Bernhard Messer und Thomas Natek aus dem Wiener Priesterseminar sowie Nikolaus Preis und Rafal Zehner aus dem diözesanen Missionskolleg "Redemptoris Mater" im Dom zu St. Stephan zu Priestern. "Im Kern ist die Berufung der souveräne Ruf des Herrn", erklärte Kardinal Schönborn. Ausgangspunkt der Predigt des Wiener Erzbischofs im Weihegottesdienst war das Bildwort Jesu, wonach die Ernte groß sei, aber es nur wenige Arbeiter gäbe (Mt 9, 37): "Ihr als Priester dürft nicht an der Not vorbei gehen, weder an der leiblichen noch an der seelischen. Diese Not ist die große Ernte, die auf die Arbeiter wartet", so Kardinal Christoph Schönborn zu den Weihekandidaten: "Diese Ernte kann nicht zuwarten, denn die Not erfordert Hilfe jetzt, sonst gehen Menschen zugrunde." Es gehe um das Leben der Menschen, das Heil der Menschen stehe auf dem Spiel. Das bewege Jesus, das sei so dringend, dass es nicht warten könne, weil es um Menschen gehe, so der Erzbischof. "Diese leidenschaftliche Sorge um die Menschen soll uns anstecken und antreiben. Die erste Art und Weise, wie diese Hirtensorge Jesu uns bewegen kann, ist die Bitte. Alle sollen wir bitten, dass Menschen bereit sind, in die große Ernte Gottes arbeiten zu gehen", erklärte Kardinal Christoph und betonte anschließend: "Jede Berufung hat eine Geschichte, einen Nährboden, ihre Stützen, ihre Prüfungsgeschichte bis hin zur Prüfung durch die Kirche. Aber im Kern ist die Berufung der souveräne Ruf des Herrn." "Die Weihe ist nicht ein Leistungsnachweis, sondern eine Gnade und eine Befähigung zu einem Dienst, den ihr nicht aus eigener Kraft tun könntet", sagte Kardinal Schönborn weiters. "Ihr werdet sehen, dass es viele Menschen gibt, die darauf warten, dass der Herr Arbeiter in seine Ernte schickt, aber ihr werdet auch eine andere Erfahrung machen. Menschen werden sagen: 'Ich brauche keine Hilfe.'". Die eigentliche Erntearbeit bestünde darin, so der Erzbischof, in dieser Situation der Gleichgültigkeit, wo man nicht erwartet und nicht erwünscht wird, nicht als lästiger Störenfried, sondern mit der Liebe Gottes zu kommen. "Stelle dein Leben unter das Zeichen des Kreuzes" solle die Mitte des priesterlichen Dienstes sein, und die Eucharistie die Quelle, sagte Kardinal Schönborn am Ende der Predigt: "Feiert sie, wenn immer möglich, täglich, schöpft aus dieser Quelle! Sie ist das Größte, das wir empfangen haben und wir sollen es gratis, wie Jesus gesagt hat, weitergeben." - (news.stjosef.at) Im Dom zu St. Pölten wird Bischof DDr. Klaus Küng am 29. Juni fünf Männer zu Priestern weihen.
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17.06.2008 13:14:50
Dechant Eduard Gruber wird neuer Generalvikar von St. Pölten
(presse.kirche.at) Wie das Bischöfliche Sekretariat mitteilt, hat Prälat Leopold Schagerl sein Amt als Generalvikar aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt. Er wird weiterhin dem Domkapitel und anderen Gremien angehören und künftig in der Pfarrseelsorge tätig sein. Ihm folgt als Generalvikar mit 1. September Dechant KR Mag. Eduard Gruber nach, derzeit Pfarrer in Krems-St. Veit und Dechant des Dekanates Krems. Der Generalvikar ist der Vertreter des Bischofs in Bezug auf Verwaltung und Jurisdiktion. Er ist Leiter des Generalvikariats oder Ordinariats und wird vom Bischof ernannt. Die Mitteilung aus dem Bischöflichen Sekretariat im Wortlaut: "1. Prälat Leopold Schagerl hat Bischof Küng vor einiger Zeit gebeten, aus gesundheitlichen Gründen von der Aufgabe als Generalvikar entbunden zu werden. Bischof Küng hat am 16. Juni 2008 dieses Ansuchen angenommen und mit gleichem Datum Herrn Dechant Pfarrer KR Mag. Eduard Gruber, bisher Pfarrer der Pfarre St. Veit in Krems, zum Generalvikar der Diözese St. Pölten ernannt. Die Amtsübergabe wurde mit 1. September 2008 festgelegt. 2. Prälat Leopold Schagerl wird weiterhin dem Domkapitel und anderen diözesanen Gremien angehören und ab dem 1. September 2008 von St. Pölten aus die Leitung des Pfarrverbandes Gerersdorf/Prinzersdorf - Hafnerbach - Haunoldstein übernehmen. 3. Dechant Pfarrer Mag. Franz Richter, derzeit Pfarrer in Weißenkirchen in der Wachau, wird mit 1. September 2008 Pfarrer der Pfarre Krems St. Veit.
St. Pölten 16. Juni 2008."
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15.06.2008 17:43:48
Eine heilige und missionarische Kirche
(radiovatikan.de) Die christliche Barmherzigkeit hat nichts mit Versorgungsmentalität zu tun, sondern bedeutet solidarisches Handeln. Dieses Handeln ist getragen von der Hoffnung. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Gottesdienst in der süditalienischen Hafenstadt Brindisi. Die Sonntagsmesse in der Hafenstadt Brindisi bildete den Höhepunkt der zweitägigen Pastoralreise des Papstes auf dem italienischen Stiefelabsatz. Bei dem feierlichen Gottesdienst waren auch hohe Vertreter der orthodoxen Kirche und anderer Konfessionen anwesend. Damit bestätige die Hafenstadt Brindisi ihre „ökumenische Brückenfunktion“, so Benedikt XVI. in seiner Predigt. Der Papst schenkte dem Gastgeber, Erzbischof Rocco Talucci – und somit auch der ganzen Erzdiözese Brindisi – einen goldenen Kelch. Gastgeber Talucci seinerseits gab bekannt, dass das neue Priesterseminar des Erzbistums künftig den Namen von Benedikt XVI. tragen werde. Im Mittelpunkt der Papst-Predigt: Die Bedeutung von Solidarität im Hinblick auf den Auftrag der Frohen Botschaft. Benedikt XVI. mahnte deshalb die Katholiken Apuliens zu Heiligkeit und zu einer missionarischen Geisteshaltung. „Dies sind zwei Seiten einer Medaille. Denn die zwölf Apostel waren keine perfekten Menschen. Sie waren sicher gläubig, voll von Enthusiasmus und Eifer, aber gekennzeichnet von ihren menschlichen Grenzen, bisweilen auch schwerwiegenden. Jesus hat die Apostel nicht berufen, weil sie schon heilig wären, sondern damit sie es würden. Das gleiche gilt für alle Christen.“ Auch definierte der Papst den häufig gebrauchten Begriff „heilig“. „Heilig bedeutet dem Nächsten etwas geben. Heiligsein ist immer damit verbunden, den Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Das ist die Nächstenliebe. Die Kirche muss ihrerseits heilig und missionarisch sein, auch wenn sie eine Gemeinschaft von Sündern ist. Doch wir Sünder glauben an die Liebe Gottes und lassen uns durch sie verändern. So können wir ‚heilig’ werden.“ Nach der Messe standen ein Austausch mit den Bischöfen Apuliens und eine Begegnung mit Priestern und Seminaristen in der Kathedrale von Brindisi auf dem Programm. Am späten Nachmittag kehrt das Kirchenoberhaupt nach Rom zurück. Die Pastoralvisite war der erste Besuch eines Papstes in Brindisi seit Urban II. (1088-1099) vor über 900 Jahren.
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15.06.2008 17:40:59
Das Tischgebet der Löwen
(oratorium.at) Missionarius Africae a turba leonum persecutus est. Bestiis prope advenientibus in genua prosternit clausisque oculis orat: „Deus, converte animalia haec! Fac eos Christianos devotos!“ Et aperiens oculos aspicit leones circum se prostratos in genua dicentes: „Benedic, Domine, nos et haec tua dona...“
Ein Missionar in Afrika wird von einer Meute Löwen verfolgt. Als die wilden Tiere ihm schon dicht auf den Fersen sind, bricht er in die Knie, schließt die Augen und betet: "Gott, bekehre diese Tiere! Mach aus ihnen fromme Christen!" Und als er die Augen wieder öffnet, sieht er die Löwen rund um sich knien, und sie beten: "Segne, Herr, uns und diese deine Gaben..."
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15.06.2008 17:31:16
"Lebenspartnerschaftsgesetz" strikt abzulehnen
(news.stjosef.at) Stellungnahme von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck zu 189/ME (XXIII. GP) - „Lebenspartnerschaftsgesetz“:
Der gemäß Begutachtungsverfahren vorgelegte ministeriale Gesetzesentwurf zur Einführung eheähnlicher homosexueller Partnerschaften ist aus theologischen, sozialethischen und rechtlichen Gründen strikt abzulehnen.
Die im Schöpferwillen Gottes verankerte treue und unauflösliche Ehe zwischen Mann und Frau und die darauf gegründete Familie leistet einen entscheidenden Beitrag für das Wohl der Gesellschaft, was einen besonderen Rechtsstatus und eine spezielle Förderung für die nur zwischen Mann und Frau mögliche Ehe begründet. Durch diese in der Sache begründete Privilegierung der Ehe werden andere Lebensgemeinschaften nicht diskriminiert, wohl aber wird anerkannt, dass die Ehe zwischen Mann und Frau eine einzigartige Bedeutung für das Gemeinwohl besitzt, welcher der Gesetzgeber durch verschiedene Schutz- und Förderungsbestimmungen entspricht.
Der vorgelegte Ministerialentwurf eines „Lebenspartnerschaftsgesetzes“ entwertet und diskriminiert die Ehe zwischen Mann und Frau. Wollte man homosexuelles Zusammenleben vonseiten des Staates und der Gesellschaft besonders fördern, so wäre zu fragen, worauf sich diese Bevorzugung gründen könnte, dies auch im Hinblick auf andere Formen solidarischen Zusammenlebens, die nichts mit der Ehe zwischen Mann und Frau zu tun haben. Ein gültiges Kriterium für eine als solche zu rechtfertigende Bevorzugung gerade homosexueller Partnerschaften ist nicht erkennbar.
Rechtlich muss es unter den Bedingungen einer pluralistischen Gesellschaft ausreichen, dass privates homosexuelles Zusammenleben vonseiten des Gesetzgebers nicht aktiv behindert wird bzw. dass einzelnen homosexuell empfindenden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Ausrichtung bzw. aufgrund einer darauf aufgebauten privaten Lebensgemeinschaft keine ungebührlichen Nachteile erwachsen. Eine positive Förderung ist hingegen auszuschließen und widerspricht dem Leitbild der auf die Ehe zwischen Mann und Frau gegründeten Familie.
Insbesondere muss die von manchen intendierte, im Gesetzesentwurf gleichwohl nicht enthaltene Möglichkeit einer Adoption von Kindern oder gar des Zugangs zu Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung für homosexuelle bzw. lesbische Paare als dem Kindeswohl abträglich und widerstreitend zurückgewiesen werden. Ein Kind braucht Vater und Mutter, und auch wenn es Situationen gibt, wo Kinder durch alleinerziehende Elternteile aufwachsen, so ist dies in keiner Weise dem aktiven Bestreben vergleichbar, für das Kind von vornherein homosexuelle bzw. lesbische „Eltern“ vorzusehen. Kinder werden damit zu Opfern einer Ideologie gemacht und als schwächste Glieder der Gesellschaft noch mehr als bisher des für sie notwendigen Schutzes beraubt.
Die in der Stellungnahme des Sekretariats der Österreichischen Bischofskonferenz sowie des Instituts für Ehe und Familie vorgebrachten Argumente sehe auch ich als wichtig und maßgeblich an und schließe mich ihnen vollinhaltlich an.
Eine Ausfertigung der Stellungnahme ergeht zugleich an das Präsidium des Nationalrats elektronisch an die Adresse begutachtungsverfahren@parlament.gv.at .
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14.06.2008 08:41:51
Konflikt um Pfarrer Sabo in Kleinlützel entschärft sich
(espace.ch) Der Streit um den umstrittenen Pfarrer Sabo hat sich erledigt: Seine Anhänger haben in Kleinlützel die Mehrheit gegen sich. Zum Eklat kam es am Donnerstagabend: Der sechsköpfige Kirchenrat stellte den Mitgliedern der Kirchgemeinde die Vertrauensfrage. Er wollte wissen, ob die Mitglieder hinter ihm oder hinter der bischofstreuen Pfarreileiterin Maria Romer stehen. Mit 65 zu 61 Stimmen sprach sich die Gemeinde für die Schwester und damit gegen den Kirchgemeinderat aus. Damit wurde Tatsache, was sich bereits Ende Mai abgezeichnet hatte: Die Anhänger des umstrittenen Pfarrers Franz Sabo haben in der Kirchgemeinde Kleinlützel keine Mehrheit mehr. Fünf der sechs Kirchenräte zogen umgehend die Konsequenzen und gaben ihren sofortigen Rücktritt bekannt. Auch Präsident Martin Staub, der seit letztem November an vorderster Front für Sabo gekämpft und diesen immer wieder für Gottesdienste nach Kleinlützel geholt hat. Staub gab nicht nur den Rücktritt aus dem Rat bekannt, er trat gleich ganz aus der Kirchgemeinde Kleinlützel aus. Damit scheint der lange Streit um die Beschäftigung Franz Sabos quasi über Nacht beigelegt zu sein. Denn ohne die Sabo-Anhänger an der Spitze der Kirchgemeinde dürfte das Interesse an Sabos Predigten in Kleinlützel nicht mehr gross sein. Franz Sabo seinerseits liess an der Versammlung ausrichten, er verzichte vorläufig freiwillig darauf, im Dorf die Messe zu lesen.
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14.06.2008 08:39:33
Korrekte Religionsbücher sind Anliegen aller Beteiligten
(kathweb.at) Die Leiterin des Interdiözesanen Amtes für Unterricht und Erziehung, Christine Mann, hat zu Medienberichten Stellung genommen, wonach bereits approbierte österreichische Religionsbücher wegen Einwänden aus Rom möglicherweise nochmals überarbeitet werden und neu aufgelegt werden müssten. In einer "Kathpress" am Freitagabend übermittelten Stellungnahme stellte Mann klar, es habe im Jänner dieses Jahres einige Änderungswünsche von Seiten der vatikanischen Glaubenskongregation bezüglich der Religionsbücher für den katholischen Religionsunterricht gegeben. Wörtlich betonte die Schulamtsleiterin weiter: "Diese wurden insgesamt in Absprache mit den Autorinnen und Autoren bearbeitet und sind so weit erledigt. Natürlich ist es ein Anliegen aller Beteiligten, dass bei aller Vielfalt der religiösen und weltanschaulichen Positionen, die in der heutigen pluralistischen Gesellschaft ihren Platz behaupten, in einem katholischen Religionsbuch die katholische Glaubenslehre deutlich erkennbar und korrekt dargestellt ist. Das bedeutet ja für Schülerinnen und Schüler ein Stück Freiheit, sich wohlbegründet zuerst einmal zu entscheiden und dann im gesellschaftlichen Diskurs über die Sinnfrage auch tatsächlich auskunftsfähig zu sein."
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14.06.2008 08:36:45
Bittet den Herrn um Arbeiter für seine Ernte!
(news.stjosef.at) Jedes Jahr beobachten wir das Wachstum in der Natur, und wir sehen, wie die Früchte der Erde gleichsam von selbst heranreifen, vorausgesetzt natürlich, dass die Bedingungen des Wachstums gegeben sind wie guter Boden, ausreichend Sonne und Wärme und auch Regen. Der Mensch kann hier zwar so manches kultivieren und durch seine Arbeit unterstützen, das Wachstum als solches kann er nicht hervorrufen, sondern nur dankbar zur Kenntnis nehmen. Ähnlich ist es mit dem Wachstum im Reich Gottes: Gott selbst ist es, der uns zu seinen Kindern erwählt und in der Taufe das göttliche Leben geschenkt hat. In Jesus Christus sind wir, die wir zuvor unter der Knechtschaft der Sünde gestanden sind, zu Freunden Gottes geworden. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, beschenkt uns mit seinen Gaben. Er ist gleichsam der Lebensatem der Kirche, der Spender aller guten Gaben. Gute Früchte, d.h. Werke der Liebe, bringen wir nicht aus uns selber hervor, sondern es ist die Gnade Gottes, die in uns wirksam ist; freilich braucht es auch unser Mitwirken, unsere Mitarbeit. Eben darum sagt unser Herr Jesus Christus im Evangelium: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.“ Das Reich Gottes bricht sich auch in unserer Zeit machtvoll die Bahn. Auch dort, wo so vieles im Argen liegt und wir Sünde und Gottlosigkeit vorfinden, weiß die Gnade Gottes immer wieder Wege zu den Herzen der Menschen. Wir würden nur unseren Kleinglauben offenbaren, wenn wir es Gott nicht zutrauen wollten, dass der Heilige Geist auch unter den heutigen Umständen Großes bewirkt, denn: „Die Ernte ist groß.“ - Lesen Sie die Predigt zum 11. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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13.06.2008 06:36:47
Abtreibungen verhindern: Katholischer Familienverband appelliert an Politik
(familienverband.at) „Die nach Informationen aus Österreichs bekanntester Abtreibungsklinik am Fleischmarkt veröffentlichte Horrorzahl, wonach die Zahl der 14- bis 19-jährigen Mädchen, die einen Abbruch vornehmen lassen, sich in den letzten drei Jahren verdreifacht hat, zwingt zu politischen Konsequenzen“, erklärt der Geschäftsführer der Katholischen Familienverbandes der Erzdiözese Wien (KFVW), Andreas Cancura. Die erste müsse es sein, endlich österreichweit Motive und Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche zu erheben. „Während wir aufgrund der Erhebungen der Statistik Austria beispielsweise über die Zahl der KFZ-Zulassungen in Österreich bestens Bescheid wissen, fehlt uns ein solches Wissen über ungeborene Kinder. Diesen Skandal haben die Betreiber und Betreiberinnen der Fristenregelung in ihrer geltenden Form zu verantworten“, so Cancura. Daher sei eine „Gesetzesreparatur“ unumgänglich. Es sei „haarsträubend“, dass ausgerechnet Frauenministerin Bures jüngst erklärte, die Zahl der Abtreibungen wolle sie gar nicht wissen. - Link: www.familienverband.at
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13.06.2008 06:32:11
Vatikanischer Laienrat anerkennt Statuten des Neukatechumenats
(radiovatikan.de) Der Heilige Stuhl hat das Statut des Neokatechumenalen Wegs endgültig approbiert. Das hat der Päpstliche Laienrat an diesem Donnerstag bekannt gegeben. Das Dekret wird den Vertretern der katholischen Gruppierung an diesem Freitag in den Räumen des Laienrates übergeben. Der Neokatechumenale Weg ist 1964 in Spanien entstanden. Das Statut musste nach Angaben des Laienrates von verschiedenen Stellen geprüft werden. - Link: http://www.camminoneocatecumenale.it
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13.06.2008 06:27:18
Glaubenskongregation kritisiert österreichische Religionsbücher
(news.stjosef.at) In der neuesten Ausgabe von YNFO (Juni 2008) berichtet der Direktor des Diözesanen Schulamtes der Diözese St. Pölten, Hofrat Msgr. OStR Mag. Karl Schrittwieser, von der Schulamtsleiterkonferenz vom 26.-28. Mai 2008 im Bildungshaus in Seitenstetten, welche in Anwesenheit des zuständigen Referatsbischofs Christoph Kardinal Schönborn und des Grazer Bischofs Egon Kapellari abgehalten wurde. Wörtlich schreibt er: „Die Glaubenskongregation in Rom ließ eine Kritik an der in unseren Religionsbüchern formulierten Glaubenslehre verlautbaren. Möglicherweise müssen nun bereits schon approbierte Bücher nochmals überarbeitet werden und neu aufgelegt werden.“
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10.06.2008 18:01:58
Paulus-Jahr: Wird Pilgerzentrum in Tarsus gebaut?
(kath.net) Der Kölner Erzbischof, Kardinal Joachim Meisner, hat die Errichtung eines christlichen Kirche und eines Pilgerzentrums im türkischen Tarsus, der Geburtsstadt des Apostels Paulus, als Selbstverständlichkeit bezeichnet. Im Kölner Stadt-Anzeiger“ betont der Kardinal, dass sich das „aus der geschichtlichen Wirksamkeit“ ergäbe. „Nach menschlichem Ermessen gäbe es ohne Paulus keine Weltkirche, kein christliches Europa, keine Menschenrechte und damit keine Vereinten Nationen“, so der Erzbischof. Von daher „versteht es sich von selbst, dass in seinem Geburtsort Tarsus der Christenheit und der Menschheit überhaupt eine Pauluskirche und ein Pilgerzentrum zur Verfügung stehen müssen“. Bis jetzt gibt es von der Türkei noch keine Zustimmung zum Bau des Paulus-Zentrums in Tarsus.
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10.06.2008 18:00:37
"Kirche in Not" unterstützt Zyklonopfer
(kircheinnot.at) Aufgrund neuer Berichte aus den von dem Zyklon Nargis am schwersten betroffenen Diözesen hat „Kirche in Not“ entschieden, der Erzdiözese von Yangon und der Diözese Pathein jeweils eine Unterstützung von 40.000 € zukommen zu lassen, die für die dringendsten Reparaturen an kirchlichen Gebäuden bestimmt sind. Die Nothilfe von „Kirche in Not“ nach dem Zyklon ist damit auf 110.000€ gestiegen. Erzbischof Charles Bo von Yangon berichtete dem Hilfswerk, das Ausmaß der Verheerungen sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen, da manche Gebiete noch immer von der Außenwelt abgeschnitten und nicht erreichbar seien. Angesichts der Schwere der angerichteten Schäden sei der gewährte Betrag erst der Anfang der Hilfe, betonte der Generalsekretär des Hilfswerkes, Pierre-Marie Morel. Da bereits die Regenzeit einsetze, sei es notwendig, Gebäude, die nicht vollständig zerstört worden seien, zumindest notdürftig zu reparieren, damit sie nicht durch den Regen noch zusätzliche Schäden davontragen. In vielen kirchlichen Gebäuden wie Klöstern, Pfarrhäusern und Internaten hätten Menschen Zuflucht gefunden, die durch den Zyklon ihre Häuser verloren haben. Nun seien viele dieser Gebäude jedoch ebenfalls vom Einsturz bedroht, wenn nicht rasch gehandelt werde. Erzbischof Bo berichtet „Kirche in Not“ von einer Frau, die im neunten Monat schwanger gewesen sei, als der verheerende Tropensturm einsetzte. Sie sei aus den Fluten gerettet worden und habe ihr zehntes Kind geboren, „während Tausende um ihr Leben kämpften und Hunderte Menschen starben“, wie Bo erklärt. Sie und ihre zehn Kinder seien in einem Kirchengebäude untergekommen und werden dort mit Nahrung und Medikamenten versorgt. Der Erzbischof: „Der Schock und der Schmerz, den der Sturm mit mörderischer Geschwindigkeit verursachte, konnte nicht verhindern, dass sich das Leben durch ein Kind wieder einmal durchgesetzt hat, obwohl alles Leben vollständig ausgelöscht zu sein schien.“ Jedoch gebe es Tausende Menschen wie Stella, die Hilfe benötigten. Die Menschen in Myanmar litten bereits seit Jahrzehnten. Bo ruft die Weltöffentlich dazu auf, die Bevölkerung von Myanmar nicht noch einmal zu vergessen. Es sei „seine Pflicht und sein Privileg, in der Stunde der Not die Stimme seiner Landsleute zu sein.“ Eine andere Quelle vor Ort erklärte gegenüber „Kirche in Not“, in der Diözese Pathein seien die katholischen Dörfer und die der Karen, einer ethnischen Minderheit, unter deren Angehörigen das Christentum weit verbreitet ist, von der Hilfe durch die Regierung ausgeschlossen. In Aima, einer der stark vom Zyklon betroffenen Ortschaften, seien ein Priester, drei Ordensschwestern und ein Ordensbruder gemeinsam mit den Gläubigen in Pfarrzentrum geblieben, um nicht das Grundstück der Pfarrei zu verlieren. Mittlerweile sei dort ein Lager für die durch den Sturm obdachlos gewordenen Menschen entstanden, die vollständig von der Hilfe der Diözese abhingen. - Link: www.kircheinnot.at
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08.06.2008 14:28:05
Papst betont göttliche Barmherzigkeit
(radiovatikan.de) Jesus ist gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelus-Gebet an diesem Sonntag. Trotz des schlechten Wetters versammelten sich Tausende Pilger auf dem Petersplatz, um mit Papst Benedikt XVI. zu beten. Nach dem Mittagsgebet erläuterte Benedikt die Bedeutung der Barmherzigkeit. Es sei heute wie zu Jesu Zeiten: Gott lädt die Sünder ein und ruft sie an seinen Tisch. Auch die frommen und feinen Leute gehören dazu, auch sie müssen sagen: Herr, ich bin nicht würdig. „Die Trennung von Gott, die Sünde, macht den Menschen krank. Er leidet an seiner Ichbezogenheit, die ihm keinen Raum zum wahren Leben lässt. Christus ist der Arzt, der uns Heilung bringt und uns gesund macht. Er will unser Leben auf Gott und auf die anderen hin öffnen. Nehmen wir seine heilende Liebe in uns auf und schenken wir sie den Menschen um uns weiter. Dann leben wir wirklich. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche.“
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08.06.2008 14:26:16
Kardinal Antonelli neuer Vorsitzender des päpstlichen Familienrates
(kathpress.at) Kardinal Ennio Antonelli, seit 2001 Erzbischof von Florenz, ist neuer Präsident des Päpstlichen Familien-Rates. Die Ernennung Antonellis erfolgte durch Papst Benedikt XVI. am Samstag. Kardinal Antonelli folgt dem im April verstorbenen kolumbianischen Kurienkardinal Alfonso Lopez Trujillo. Der am 18. November 1936 im umbrischen Todi geborene Antonelli war zunächst Theologieprofessor in Assisi. Zwischen 1982 und 1988 leitete er die Diözese Gubbio und wechselte dann nach Perugia. 1995 wurde er Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz, bevor Johannes Paul II. ihn 2001 zum Erzbischof von Florenz berief. Dort engagierte er sich unter anderem in den Bereichen Bildung und Gesundheit sowie bei sozialen Fragen. Seit Oktober 2003 ist Antonelli Kardinal. In der vatikanischen Kurie verstärkt Antonelli die Gruppe der italienischen Kardinäle. Beobachter gehen davon aus, dass Benedikt XVI. daher eine der nächsten freiwerdenden Positionen mit einem Lateinamerikaner besetzen wird. - Link: Homepage des Päpstlichen Rats für die Familie.
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06.06.2008 13:12:27
Römische Umsetzung von "Summorum Pontificum"
(zenit.org) Papst Benedikt XVI. hat in seiner Diözese Rom die erste altirituelle Personalpfarrei in Italien und Europa errichtet. Die Pfarrei ist der Bruderschaft des heiligen Petrus (FSSP) anvertraut. Die Einführung des Pfarrers P. Joseph Kramer FSSP findet am 8. Juni 2008 um 10.00 Uhr in der Kirche Santa Trinità dei Pellegrini ai Catenari (Nähe Campo de’ Fiori) in Gegenwart des für das Gebiet der römischen Innenstadt zuständigen Weihbischofs Ernesto Mandara statt. P. Kramer wurde auch zum Rektor der Kirche ernannt. Die Priesterbruderschaft des heiligen Petrus eröffnete zu diesem Anlass eine neue Webseite, die dem Leben der Bruderschaft in Italien, ihrem Sitz in Venedig und der bisher einzigartigen römischen Pfarrei gewidmet ist (http://www.fssp.it/pages/intro.php). Die Webseite steht auf Italienisch, Englisch und Französisch zur Verfügung. Benedikt XVI. gab dem Vorschlag seines Vikars für die Diözese Rom, Kardinal Camillo Ruini, statt, entsprechend den Normen des Motu proprio „Summorum Pontificum“ eine Personalpfarrei für die Gläubigen der Stadt und der Diözese einzurichten, die der außerordentlichen Form des einen Römischen Ritus verbunden sind und ihr Glaubensleben in der liturgischen und geistlichen Praxis nach den liturgischen Büchern verwirklichen wollen, die der selige Papst Johannes XXIII. 1962 einer letzten Durchsicht unterzogen hatte. Der Kardinalvikar unterzeichnete das Dekret am Ostertag dieses Jahres (23. März 2008). Kardinal Dario Castrillón Hoyos, Präsident der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, bezeichnete die Entscheidung des Heiligen Vaters als einen wichtigen Akt, der in der Diözese Rom das Motu proprio „Summorum Pontificum“ zur Anwendung bringe. Artikel 10 dieses päpstlichen Dokuments lautet: „Der Ortsordinarius hat das Recht, wenn er es für ratsam hält, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 für die Feiern nach der älteren Form des römischen Ritus zu errichten oder einen Rektor bzw. Kaplan zu ernennen, entsprechend dem Recht.“ Die Errichtung einer Personalpfarrei hat für Kardinal Hoyos vor allem einen beispielhaften Wert für andere Diözesen – in Italien, aber auch anderswo. - Link zum Zenit-Spendenaufruf.
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