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29.02.2008 13:23:38
Erscheinungen von Lourdes haben wirklich stattgefunden
(news.stjosef.at) Unter dem Titel „Erscheinungen von Lourdes sind keine Legenden“ nimmt Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB aus Maria Dreieichen in der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ vom 2. März 2008 auf prominenter Seite 2 wie folgt Stellung zu einer Formulierung derselben Kirchenzeitung vom 17. Februar 2008, wonach der heiligen Bernadette Soubirous in der Grotte von Lourdes vor 150 Jahren die Gottesmutter erschienen sein „soll.“ Wörtlich schreibt P. Robert Bösner in seiner Stellungnahme: „Im dankenswerten Bericht über die Jubiläumsfeiern in Lourdes am 17. Februar 2008 in Kirche bunt Nr. 7, heißt es, dass die Muttergottes am 16. Juli 1858 ‚der heiligen Bernadette in der Grotte erschienen sein soll’. Ich nehme diese kleine sprachliche Ungenauigkeit zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass damals an jenem 16. Juli 1858, bei der letzten (!) Erscheinung der Muttergottes, die heilige Bernadette sagte, dass ihr die Muttergottes nie so schön erschien wie damals, gleichsam als Abschiedsgeschenk. Die heilige Bernadette stand damals am jenseitigen Ufer des Gave. Jener Platz am Ufer des Gave gegenüber der Erscheinungsgrotte ist heute eigens für die Wallfahrer deutlich gekennzeichnet. Es ist wohl das Besondere der kirchlichen Anerkennung eines außerordentlichen Ereignisses, wie es z.B. eine Erscheinung der Muttergottes ist, dass dabei nur historisch überprüfbaren und historisch bestätigten Ereignissen dieser Vorzug öffentlich zuteil wird. Dadurch haben die Gläubigen, ja die ganze Kirche uns insofern auch die interessierte außerchristliche Welt die Gewähr, dass es sich z.B. bei den 18 Erscheinungen der ‚Unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in Lourdes’, auch bei der letzten Erscheinung (!) nicht um eine Legende, sondern um die Tatsache eines vom Himmel kommenden Ereignisses handelt.“ Die Herausgeberfunktion und Leitung der St. Pöltner Kirchenzeitung liegt bei Prälat Mag. Josef Eichinger, Chef vom Dienst der Redaktion ist Mag. Josef Wessely.
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26.02.2008 09:54:40
Kontroverse um Interviewaussagen von EB Zollitsch geht weiter
(news.stjosef.at) In einem ungewöhnlich kritischen Kommentar der deutschen katholischen Zeitung „Die Tagespost“ schreibt Regina Einig unter anderem: „Unter der unnötigen Zölibats-Debatte leiden nun alle, denen es um das Wesentliche in der Botschaft der Kirche geht. Im Getöse um die Lebensform katholischer Priester ging bezeichnenderweise unter, dass Zollitsch den bioethischen Dissens zwischen Katholiken und Protestanten in Sachen Stammzellforschung nicht als Belastungsprobe für die Ökumene betrachtet. Frau Schavan und Wolfgang Huber dürften es dankbar zur Kenntnis genommen haben. Doch katholischen Ökumenikern gräbt der Erzbischof das Wasser ab: Protestantische Befürworter der embryonalen Stammzellforschung können sich von nun an darauf berufen: Man hat zwar den Lebensschutz geschleift, aber immerhin nicht die Ökumene belastet. Obwohl ihm die mediale Gewandtheit seines Vorgängers weitgehend abgeht, hat sich der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz gleich zu Beginn seiner Amtszeit das Wohlwollen der liberalen Kräfte in Kirche, Politik und Gesellschaft gesichert. Alle Klagen über Journalisten ändern nichts daran: Zollitsch versteht durchaus, im Spiel mit den Medien zu punkten – auf der linken Flanke.“ Anders werden die medialen Vorgänge von M. Cornelia Fischer aus der „Schönstatt“-Bewegung, der Erzbischof Zollitsch angehört, kommentiert. Wörtlich schreibt sie: „Wer das Interview von Erzbischof Dr. Zollitsch ganz gelesen hat weiß, dass er den Zölibat nicht in Frage stellt oder abschaffen möchte. Dies ist auch durch zahlreiche frühere Äußerungen des Erzbischofs belegt. So in der von Michael Maas im Namen von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch verbreiteten Erklärung zu Medieninformationen über Äußerungen - oder besser, medial verbreitete Meinungen über Äußerungen - des neu gewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Fragt sich nur, wer es ganz gelesen hatte. Und warum so viele aufgeschrien haben, ohne es zu lesen. Die gedruckte Ausgabe des Spiegel mit dem Originalinterview war seit den frühen Morgenstunden des 18. Februar überall erhältlich; die digitale Fassung seit dem Abend des 16. Februar. Am selben Tag stellte der Spiegel in seiner Online-Ausgabe einen kostenlose ‚Vorgeschmack’ auf die interessantesten Artikel der Druckausgabe ins Netz. So aufgemacht, dass es als Appetitmacher den Kauf steigern sollte. Logisch. Ganze vier Worte in dem Absatz, der den Aufschrei auslöste, sind original von Erzbischof Zollitsch, der Rest ist zusammenfassende und verkürzte Wiedergabe. Aber das haben wohl die meisten, die da aufgeschrien haben, vor lauter Aufschrei schon nicht mehr mitbekommen... Und so wurde aus dem letzten Satz einer klugen, differenzierten, abwägenden Antwort auf eine plakative Frage nach dem Zölibat die bildzeitungsgemäße reißerische Überschrift: ‚Erzbischof Zollitsch stellt das Zölibat in Frage’ (Welt) oder noch besser: ‚Zollitsch: Zölibat ist nicht notwendig’ (Focus). Daran O-Ton ist nur noch das Wort ‚notwendig’. Die hatten das Interview nicht gelesen, muss man vermuten ... genauso wenig wie jene kirchlichen Zeitungen und Agenturen, die die veröffentlichten Worte oder besser Bruchstücke zum Anlass nahmen für grundsätzliches Wehklagen: ‚Schlimmer Populismus’, Offene Briefe: ‚Mit tiefer Enttäuschung’ und manch unnötiges, plakatives und polarisierendes Stimmungmachen.“
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26.02.2008 09:29:28
L'Osservatore Romano hat neue Chefredakteurin
(kathpress.at) Die Österreicherin Astrid Haas ist neue Chefredakteurin der deutschsprachigen Wochenausgabe der Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano". Der Chefredakteur des Gesamtblattes, Prof. Giovanni Maria Vian, berief die aus Steinach am Brenner stammende 54-jährige Journalistin zur verantwortlichen Redaktionsleiterin. Bisher war Astrid Haas stellvertretende Chefredakteurin der deutschsprachigen Wochenausgabe. Seit dem Ausscheiden von Chefredakteur Ernst Schlögel Anfang 2007 führte Astrid Haas die Wochenausgabe kommissarisch, wie bereits in den Jahren 2000 und 2002. Neben der italienischsprachigen Tagesausgabe erscheint die Vatikanzeitung in Wochenausgaben auf Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch. Daneben gibt es auch eine polnischsprachige Monatsausgabe. Astrid Haas lebt seit 1976 in Rom. Sie arbeitete zunächst an der österreichischen Botschaft, bis sie im Jahr 1980 zum "Osservatore"
wechselte.
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25.02.2008 06:07:32
Wie ein Engel auf Erden
(dioezese-innsbruck.at) Kaum einer kennt sie in Tirol: Sr. Angela Autsch. Dabei gehörte die Frau in den 40er-Jahren zu den besonders Mutigen. Sie könnte eine echte Vorzeigefrau sein. Sie sagte, was sie dachte, und durchschaute schon früh die Unvereinbarkeit des Nationalsozialismus mit dem Christentum. Ihr offenes Eintreten für ihre Überzeugung („Hitler ist die Geißel Europas“) brachten Gefangenschaft und in weiterer Folge die Überstellung in die Konzentrationslager von Ravensbrück und Auschwitz. 1990 hat die Erzdiözese Wien ein Seligsprechungsverfahren für die Ordensfrau eröffnet und inzwischen auf diözesaner Ebene auch abgeschlossen. Nun liegen die Akten bei der zuständigen Kongregation im Vatikan. Einer, der sich für die Erinnerung an diese starke Frau einsetzt, ist Univ.-Prof. Peter Stöger. Bei einem Vortrag in Mötz gab er nicht nur einen Einblick in das Leben der Klosterfrau. Die zahlreichen Zuhörer konnten auch die Zeit, das Leid und das Besondere des Wirkens von Schwester Angela nachempfinden. Aufgewachsen ist Maria Cäcilia Autsch, so ihr bürgerlicher Name, in einfachen Verhältnissen im Sauerland (Deutschland). Als sie 21 Jahre alt war, verstarb ihre Mutter. Zwölf Jahre lang übernahm sie die Sorge für die sechs Geschwister. Ins Kloster trat sie 1934 ein. Seit damals hieß sie Sr. Angela Maria vom Heiligsten Herzen Jesu. In den Folgejahren machte sie diesen Namen zu ihrem Programm: Sie war Betreuerin im Kindergarten und brachte Frauen das Schneidern bei. Sie war Mesnerin und wusch die Kirchenwäsche der umliegenden Pfarren. Bei vielen Mötzer Familien ging sie ein und aus, pflegte Kranke und war auch auf den Feldern zu Haus – wenn sie den Bauern bei der Ernte half. Als die Nationalsozialisten dem Mötzer Kloster mit der Schließung drohten, setzte sich Sr. Angela erfolgreich zur Wehr. Dieser Einsatz und ihre kritischen Äußerungen führten 1940 zu ihrer Verhaftung wegen „Beleidigung des Führers“ und „Aufwiegelung der Bevölkerung“. Laut Augenzeugenberichten erfolgte die Verhaftung äußerst brutal. Noch im Innsbrucker Polizeigefangenenhaus sagte Sr. Angela zu ihrer Mitgefangenen Anna Trenkwalder: „Ich verzeihe allen von Herzen, die mich angezeigt haben.“ Dieser Satz findet sich auch in einem der Briefe aus dem KZ Ravensbrück an die Schwester Oberin. Eine ihrer Mithäftlinge war die spätere SP-Nationalratsabgeordnete Rosa Jochmann, die von ihr sagte: „Schwester Angela war ein Engel auf Erden.“
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25.02.2008 06:03:30
Indischer Pfarrer in Tirol als Ordensgründer
(news.stjosef.at) Wie der „Kitzbüheler Anzeiger“ in seiner aktuellen Ausgabe (21.02.2008) berichtet, wurde in der zur Erzdiözese Salzburg gehörenden Pfarrkirche St. Ulrich am Pillersee am Samstag, 16. Februar 2008, durch Pfarrer Santan Fernandes und den für die Orden und Gemeinschaften zuständigen Bischofsvikar Matthäus Appesbacher ein Dankgottesdienst gefeiert, in dessen Rahmen zwei Frauen in die ordensähnliche Gemeinschaft „Apostel der Heiligen Familie“ (ADHF) aufgenommen wurden. Es handelt sich um Monika Gruber aus Behamberg in Niederösterreich und Gerlinde Hummel aus Bellenberg bei Ulm in Bayern. Bereits einen Monat vorher legte Maria Hadwiger aus Gobelsburg in Niederösterreich das Versprechen der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft ab, und zwar direkt im indischen Kawar, wo der Sitz der ADHF ist und diese bereits über 60 Personen verfügt, die aktiv mithelfen, dem Gemeinschaftszweck zu dienen. Die Gemeinschaft „Apostel der Heiligen Familie“ hat schon Hunderten von Kindern aus ärmsten Verhältnissen und zerrütteten Familien eine Heimat geboten. Die ADHF wurde von Pfr. Santan Fernandes, der selber aus Indien stammt, begründet; auch seine leiblichen Brüder Joseph und Alex und sein Cousin Agnello setzen sich dafür ein. Der Bischofsvikar betonte in seiner Predigt, es sei erfreulich sehen zu können, wie ein Orden wachse. Er dokumentierte damit – wie der Kitzbüheler Anzeiger schreibt –, „dass diese Gemeinschaft in absehbarer Zeit den Status eines Ordens erhalten wird“. Das letzte Wort dazu spreche allerdings der Vatikan. Pfarrer Santan Fernandes sei optimistisch, dass dies nicht mehr allzu lange dauern werde.- Links: http://www.kath-menziken.ch/bkl_indien.htm ; www.anzeiger-news.com
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24.02.2008 10:14:35
Studiengang zu Ehe und Familie in St. Pölten
(news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat vor einiger Zeit an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten die Dozentur "Theologie der Ehe und Familie" eingerichtet. Weil diese Thematik in unserer Zeit sehr wichtig ist, haben sich die Verantwortlichen der Hochschule entschlossen, einen Zusatzstudiengang "Ehe und Familie", der auf vier Semester angelegt ist, einzurichten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer/innen ein Zertifikat (Matura wird nicht vorausgesetzt). Der Kurs beginnt am Freitag, 14. März 2008 um 13.30 Uhr mit der ersten Veranstaltung (Prof. Dr. Clemens Breuer). Am selben Tag um 17:00 Uhr wird der Studiengang für alle Interessierten im Detail vorgestellt. – Weitere Informationen im elektronischen Folder sowie unter http://ehe.pth-stpoelten.at
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24.02.2008 10:05:00
Der kirchliche Auftrag katholischer Medien
(news.stjosef.at, Dr. Josef Spindelböck) Die Kirche schätzt den Beitrag der Medien, sowohl der sog. weltlichen als auch der katholischen. Innerhalb des Bereichs der katholischen Medien muss nochmals zwischen offiziellen Organen der Kirche unterschieden werden (z.B. Website des Vatikan, L’Osservatore Romano, Bistumsblätter) und sog. privaten, aber dennoch der Kirche und ihrer Lehre verpflichteten Medien (z.B. Radio Horeb, K-TV, kath.net, stjosef.at). Aufgabe und Beitrag katholischer Medien insgesamt ist es, den Hirten bei der Verkündigung des Glaubens behilflich zu sein, aber auch eine gewisse „Rückkopplung“ über das Denken und Leben der Kirche und ihrer Gläubigen zu geben. D.h. es besteht grundsätzlich das Bedürfnis nach umfassender und möglichst objektiver Information. Selbstverständlich dürfen weder offizielle kirchliche Medienorgane noch private katholische Medien die Lehre der Kirche in Frage stellen. Hier ist all das zu beachten, was in LG 25 im Hinblick auf das Lehramt des Papstes und der Bischöfe ausgesagt ist, wo es unter anderem heißt: „Die Bischöfe, die in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof lehren, sind von allen als Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit zu verehren. Die Gläubigen aber müssen mit einem im Namen Christi vorgetragenen Spruch ihres Bischofs in Glaubens- und Sittensachen übereinkommen und ihm mit religiös gegründetem Gehorsam anhangen.“ Die Kirche ermutigt zum verantwortlichen Einsatz der Medien: „Weil die Medien die heute gebräuchlichen Kommunikationskanäle für die Einstellungen und Auffassungen der Menschen sind, bieten sie einzigartige Gelegenheiten, um die Christen im Anschluss an die Diskussion der Ereignisse und Probleme des Tages zur Besinnung auf die tragenden Fundamente ihres Glaubens hinzuführen. So vermögen sie zu erkennen, wie der Glaube im modernen Leben wirksam werden kann“ (Communio et progressio, Nr. 129).
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23.02.2008 07:41:00
Vatikanischer Kongress zum Sterben des Menschen
(kathpress.at) Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, hat eine vertiefte ethische Reflexion des Umgangs mit Kranken und Sterbenden verlangt. Diese Reflexion sei nicht zuletzt durch die Zulassung der "direkten Sterbehilfe" etwa in den Niederlanden, in Belgien oder Luxemburg notwendig, erklärte Sgreccia bei der Vorstellung eines Ethik-Kongresses der Akademie am Donnerstag im Vatikan. Neben medizinischen und psychologischen Aspekten müsse man auch die ethische und spirituelle Bedeutung der Endphase des Lebens in den Blick nehmen, so Bischof Sgreccia. Es gehe darum, den Tod als Teil des Lebens zu begreifen. Die am Montag beginnende zweitägige internationale Konferenz steht unter dem Thema "An der Seite des unheilbar Kranken und Sterbenden: Ethische und praktische Orientierungen". Unter den rund 400 Teilnehmern ist auch der deutsche Philosoph Robert Spaemann. Der Bioethik-Experte Maurizio Calipari sagte bei der Vorstellung des Programms, ein Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen habe nach katholischer Einschätzung nichts mit Euthanasie zu tun. Der Patient habe nicht nur das Recht, sondern in manchen Fällen auch die Pflicht, sich "exzessiven therapeutischen Handlungen" zu entziehen. Sgreccia betonte, für die katholische Kirche sei der unumkehrbare Ausfall der zentralen Hirnfunktionen das entscheidende Todeskriterium. Den Beginn des Lebens setze sie mit dem Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle an. Auch wenn ein Embryo im frühen Stadium noch kein Gehirn besitze, seien dennoch alle nötigen Gene zu dessen Ausbildung vorhanden.
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23.02.2008 07:38:47
Anbeter Gottes im Geist und in der Wahrheit
(news.stjosef.at) Gott will angebetet werden „im Geist und in der Wahrheit“, sagt Jesus zu der samaritanischen Frau, der er am Jakobsbrunnen begegnet. Vorausgegangen war dieser Aussage die Frage der Frau, wer denn nun recht habe: Ob die Samariter, welche Gott auf dem Berg Garizim anbeteten, die wahre Form der Frömmigkeit ausübten oder ob die Juden die wahre Praxis der Religion übten, die Gott vor allem im Tempel zu Jerusalem angebetet wissen wollten. Die Antwort Jesu ist klar: Weder hier auf dem Berg Garizim noch in Jerusalem wird man Gott anbeten, denn „die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.“ Als Begründung führt Jesus an: „Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ - Lesen Sie den Wortlaut der Predigt zum 3. Fastensonntag!
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22.02.2008 11:15:13
EB Schönborn: 10 Jahre Kardinal der Kirche
(stephanscom.at) Genau vor zehn Jahren, am 21. Februar 1998, wurde der Wiener Erzbischof in einem Konsistorium, einer Kardinalsversammlung, von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal der Heiligen Römischen Kirche (Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalis) kreiert und erhielt aus dessen Händen die Kardinalsinsignien. In einer ersten Stellungnahme nach Bekanntgabe der neuen Würdenträger betonte Kardinal Schönborn damals gegenüber "Kathpress", dass er die Kardinalswürde als eine Auszeichnung für die Kirche in Österreich und als Impuls für die Weiterführung ihrer Brückenaufgabe in einem Europa, das lernen müsse, "mit beiden Lungenflügeln - dem westlichen und dem östlichen - zu atmen", betrachte. Kardinal Christoph Schönborn, der am 11. Juni 1991 zum Titularbischof von Sutri und Weihbischof für die Erzdiözese Wien, am 13. April 1995 zum Erzbischof-Koadjutor von Wien und am 14. September desselben Jahres zum Erzbischof von Wien ernannt worden war, sah in der Kardinalserhebung sowohl eine Würde als auch eine Bürde, aber vor allem ein Zeichen für die ungebrochenen Liebe des Papstes zu Österreich und seinen Menschen.
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22.02.2008 11:04:15
Keine neue Erklärung von EB Zollitsch zum Kirchenverständnis
(www.kath.net) „Ist die evangelische Kirche nun aus Ihrer Sicht Kirche?“ So fragte vor wenigen Tagen der „Spiegel“ den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch. Der antwortete wörtlich: „Ja, sie ist eine Kirche, aber eine andere. Nach katholischem Verständnis ist sie nicht im vollumfassenden Sinne Kirche. Sie ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“ Aufgrund der Debatten bat KATH.NET Erzbischof Zollitsch um eine detailliertere Antwort – und bekam keine. Zollitschs Sekretär ließ ausrichten, man möge den Wortlaut des Interviews im „Spiegel“ beachten. Und: „Darüber hinaus bedarf es keiner zusätzlichen Erklärung.“ Lob bekam der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz indes von protestantischer Seite. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayerns, Johannes Friedrich, 59, zeigt sich hocherfreut über die Aussagen Zollitschs. Sie seien „von ökumenischem Geist bestimmt und zeigen, dass ihm an einem geschwisterlichen guten Miteinander mit anderen Kirchen liegt“, sagte er dem „Spiegel“. Die römisch-katholische Kirche hat eine differenzierte Sicht zum diesem Thema, wie im Dokument „Dominus Iesus“ dargelegt wurde. In Kapitel 17 heißt es, es gebe nur „eine einzige Kirche Christi“, die in der katholischen Kirche subsistiert sei und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet werde. Als echte Teilkirchen werden diejenigen anerkannt, die zumindest eine „apostolische Sukzession“ und eine „gültige Eucharistie“ besitzen, auch wenn sie nicht „in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen“. Kirchlichen Gemeinschaften, die den "gültigen Episkopat" und "die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums" nicht bewahrt haben, werden gemäß des Vatikan-Dokuments nicht als Kirchen anerkannt und als Kirchen im eigentlichen Sinn gesehen. Diese Gemeinschaften stehen allerdings in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche. Es sei irrig, sich vorzustellen, „die Kirche Christi sei nichts anderes als eine gewisse Summe von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften - zwar getrennt, aber noch irgendwie eine“, heißt es in „Dominus Iesus“. Es dürfe weiters nicht angenommen werden, „die Kirche Christi bestehe heute in Wahrheit nirgendwo mehr, sondern sei nur als ein Ziel zu betrachten, das alle Kirchen und Gemeinschaften suchen müssen“.
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21.02.2008 06:00:15
Erzbischof Zollitsch hält am Zölibat fest
(kath.net/news.stjosef.at) Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat zu seinen Äußerungen zum Zölibat im Spiegel Stellung bezogen. Michael Maas, der Sekretär des Erzbischofs, erklärt wörtlich: Nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch ein Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL geführt, das in der Ausgabe vom 18.02.2008, S. 54 – 56 im Wortlaut wiedergegeben ist. Durch eine verkürzende und einseitige Darstellung von Aussagen in Bezug auf den Zölibat in SPIEGEL-online, die wiederum von anderen Medien aufgegriffen wurden, haben wir in den letzten Tagen viele Zuschriften erhalten. Dazu darf ich im Namen von Erzbischof Dr. Zollitsch folgende Stellungnahme abgeben. Wer das Interview von Erzbischof Dr. Zollitsch ganz gelesen hat weiß, dass er den Zölibat nicht in Frage stellt oder abschaffen möchte. Dies ist auch durch zahlreiche frühere Äußerungen des Erzbischofs belegt. Vielmehr betont Erzbischof Zollitsch stets die großen Vorteile und den geistlichen Gewinn, den der Zölibat für die katholische Kirche darstellt. So wird die Entscheidung für eine zölibatäre Lebensform von, Priesterkandidaten oder Ordensnovizen nach langer Vorbereitung mit große Ernsthaftigkeit getroffen. Der Zölibat ermöglicht die Verfügbarkeit für den Dienst an den Menschen und ist ein wichtigesals Zeichen der Beziehung zu Jesus Christus. Auch hebt Erzbischof Dr. Zollitsch die Dimension der Weltkirche hervor, in deren Kontext nach katholischem Verständnis auch der Zölibat eingebunden und zu verstehen ist. In jüngster Vergangenheit gab es klare Äußerungen von Synoden, auf denen sich die überwältigende Mehrheit der Bischöfe gegen eine Aufhebung des Zölibats ausgesprochen hat. Wenn Erzbischof Dr. Zollitsch auf die Frage, ob der Zölibat ein Dogma sei, festhält, dass nach katholischem Verständnis der Zölibat nicht von seinem Wesen her zur Ausübung des Priesteramts gehört, stellt diese Aussage eine theologische Selbstverständlichkeit dar, wie auch ein Blick in die Geschichte erkennen lässt. Im Übrigen hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im SPIEGEL-Gespräch ebenso wie in anderen Interviews nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz deutlich gemacht, dass es drängendere Themen im kirchlichen und gesellschaftlichen Diskurs gibt als die Frage der Ehelosigkeit der Priester: Dazu gehört der missionarische Auftrag der Kirche ebenso wie der konsequente Einsatz für den Schutz des Lebens und das Engagement für Ehe und Familie. - Lesen Sie noch mehr auf kath.net! - Kommentar (Dr. Josef Spindelböck): Wenn es stimmt, dass Erzbischof Zollitsch persönlich ein frommer und absolut integrer Bischof ist, der in der Tradition seines Ordensvaters P. Kentenich ganz mit der Kirche und ihrer Lehre verbunden sein will, so ist jedenfalls sein Umgang mit den Medien in keiner Weise professionell. Ausführliche Klarstellungen gegen verkürzte Interviews hätten längst erfolgen müssen; so hat kath.net bereits am Samstag letzter Woche um eine Stellungnahme von Exz. Zollitsch ersucht, die es bis jetzt nicht gegeben hat. Ein weiterer und ganz entscheidender Punkt wird in der Stellungnahme des Erzbischöflichen Sekretärs überhaupt nicht berücksichtigt (auch viele Kritiker haben dies offenbar übersehen): In welchem Sinn spricht der Erzbischof der "evangelischen Kirche" das Kirche-Sein zu, während doch gemäß katholischer Lehre, ausgedrückt im 2. Vatikanum, die sog. "evangelische Kirche" in Wahrheit "nur" als "kirchliche Gemeinschaft" zu bezeichnen ist?
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21.02.2008 05:55:07
Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria
(amicidio.com/news.stjosef.at) Die „Amici di Dio“ laden, beginnend mit heute, dem 21. Februar, zur Teilnahme an einer 33-tägigen Marienweihe ein. Maria ist der sicherste und schnellste Weg zu Jesus. Wer sich ihr anvertraut wird rasche Fortschritte im geistlichen Leben machen. Der Gedanke der Weihe an die Gottesmutter Maria wurde in besonderer Weise durch den heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort verbreitet sowie auch durch viele andere Heilige. Die Kirche hat diese Frömmigkeitsform wiederholt empfohlen; auch in der kirchlich anerkannten Erscheinung von Fatima bitte die Gottesmutter die Menschen, sich ihrem Unbefleckten Herzen ganz anzuvertrauen, um so mit Gott verbunden zu sein. Die Mariennovene dient zur Vorbereitung auf das Hochfest Verkündigung des Herrn, das heuer wegen der österlichen Busszeit (Fastenzeit) allerdings nicht am 25. März gefeiert wird, sondern erst am 31. März 2008! Zur Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria finden sich täglich auf http://www.amicididio.com kurze Begleitimpulse. Ein Gebet zur Vorbereitung: "Gedenke, gütigste Jungfrau Maria, man hat es noch niemals gehört, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm, deine Hilfe anrief, um deine Fürsprache flehte, von dir verlassen worden sei. Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, Mutter, Jungfrau der Jungfrauen. Zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen."
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19.02.2008 12:51:46
Seligsprechungsprozess für Oscar Romero wird doch fortgesetzt
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Radio Vatikan hat eine heute verbreitete Meldung korrigiert, wonach der Vatikan den Seligsprechungsprozess von Erzbischof Oscar Romero unterbrochen habe. P. Max Cappabianca OP übermittelte uns eine neue und nun (hoffentlich) korrekte Fassung der Meldung, die jetzt wie folgt lautet: Der Seligsprechungs-Prozess für Oscar Romero geht weiter. Das bestätigte der Präfekt der Heiligsprechungskongregation Kardinal Saraiva Martins am Montag im Vatikan. Zur Zeit würden alle Aspekte seines Lebens sowie die Schriften und Predigten überprüft. Wichtig sei außerdem, dass – wie bei allen Märtyrerprozessen – absolute Sicherheit über die Todesursache erlangt werde. Der „Hass gegen den Glauben“ (odium fidei) müsse ausschlaggebend sein und nicht allein politische oder soziale Gründe.
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19.02.2008 12:49:57
Kritik, aber auch Lob zu Interviewaussagen von Erzbischof Zollitsch
(news.stjosef.at) Die katholische Publizistin Gabriele Kuby hat in einem offenen Brief den neugewählten Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, heftig angegriffen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL hatte Zollitsch erklärt, die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei "nicht theologisch notwendig". Zugleich ging er auf Distanz zu Äußerungen anderer Bischöfe zum Thema Kinderkrippe. "Begriffe wie 'Gebärmaschinen' oder 'Herdprämie' gehören nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benötigen." Der Freiburger Erzbischof warb zugleich für eine bessere Beziehung zur evangelischen Kirche. Die römische Erklärung über das, was Kirche sei, habe Verstimmung bei den Protestanten ausgelöst. Die evangelische Kirche "ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen." Dazu meint nun Gabriele Kuby in ihrem offenen Brief: „Es bestand die Hoffnung, dass eine Persönlichkeit gewählt würde, die in der bedrohten Lage der Katholischen Kirche in Deutschland einen Erneuerungskurs einschlagen würde. Erneuerung kann es, wie die gesamte Kirchengeschichte zeigt, nur aus Treue zu Jesus Christus und zu seinem Stellvertreter auf Erden, dem Heiligen Vater, geben. Eben darin bestand das Lebenswerk des Gründers der Schönstatt Bewegung, der Sie als Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester angehören. Pater Kentenich hat durch seine Exerzitien Tausenden von Priestern geholfen, ihren Dienst auf das feste Fundament der Eucharistie, der Treue zum Petrusamt und der Liebe zur Mutter Jesu zu stellen. Ich hatte die Hoffnung, dass Sie sich von den Prinzipien Ihres großen Gründers leiten lassen würden. Diese Hoffnung haben Sie mit Ihrem ersten Interview nach Ihrer Wahl den Boden entzogen. Ohne Not haben Sie eine Fahne gehisst auf der steht: GEGEN ROM MIT DEM STROM.“ Auch verschiedene andere katholische Persönlichkeiten und Organisationen hatten sich gegen die Aussagen von Erzbischof Zollitsch gewandt, unter anderem das Netzwerk katholischer Priester, welches die Aussagen von Erzbischof Zollitsch als „wenig hilfreich“ empfindet. Sie seien nicht dazu angetan, die Identität des katholischen Priesters – insbesondere auch im Hinblick auf den Priesternachwuchs – zu stärken. Bischöfliche Gedankenspiele zum Thema „Zölibat“ verunsicherten die Gläubigen und erschwerten den Dienst des geweihten Priesters vor Ort. Hingegen stellte sich der Sprecher des deutschen Kirchenvolksbegehrens Christian Weisner hinter die Aussagen des Erzbischofs und erklärte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“: „Es wäre fantastisch, wenn andere Bischöfe, die genauso wie er denken, den Mut haben, zu sprechen.“ Auch ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer verteidigte den Erzbischof. Zollitsch selber hat seine umstrittenen Aussagen in einer Stellungnahme gegenüber „Bild am Sonntag“ wenig später relativiert. Zollitsch: „Zu diesem Thema habe ich mich viel differenzierter geäußert, als es jetzt teilweise in den Medien wiedergegeben wird. Priester müssen voll und ganz für ihre Aufgabe verfügbar sein. Unter dieser Hinsicht ist die Ehelosigkeit ein großer geistlicher Wert. Bischöfe aus Afrika oder Lateinamerika halten die Frage für typisch deutsch. Sie halten nichts von einem freiwilligen Zölibat. Sie wollen weiterhin die Ehelosigkeit als Pflicht." Der Zölibat sei theologisch betrachtet kein Dogma. Doch er habe sich bewährt. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nahm zur Debatte wie folgt Stellung: „In einem schnellen Interview konnte zum Thema Priestertum und Zölibat nicht alles so differenziert gesagt werden, wie es theologischen Ansprüchen genügt. Das II. Vatikanische Konzil hat in seinem ‚Dekret über Dienst und Leben der Priester’ im Artikel 16 die maßgeblichen Zusammenhänge erläutert. Das ist und bleibt die Linie der katholischen Kirche. Von einer Aufhebung des Zölibates braucht niemand – weder jetzt noch in Zukunft – auszugehen. Bei aller Wertschätzung der Priester im Ehestand, die es in den Ostkirchen legitimerweise gibt, hält die katholische Kirche (im lateinischen Ritusgebiet) fest an der äußerst sinnvollen Verbindung von Priesteramt und dem ehelosen keuschen Leben um des Himmelreiches willen. Wer nach dem Worten Christi und auch des Apostels Paulus das Charisma dieser evangeliumsgemäßen Lebensform erkennt und zum Priesteramt berufen ist, der kann in der katholischen Kirche zum Priester geweiht werden, wenn auch die weiteren erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind. Statt einer Neuauflage alter Zölibatsdebatten, bei denen alles schon einmal und von allen gesagt worden ist, werden wir uns als Bischöfe verstärkt um die Weckung von Priesterberufungen und die tiefere Einsicht in die spirituelle Dimension der zölibatären Lebensform bemühen, die – mit den Worten des Konzils gesagt – ‚dem Priestertum in vielfacher Hinsicht angemessen ist’ (Presbyterorum ordinis, Art. 16).“
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18.02.2008 17:09:17
Neue Richtlinien für Seligsprechungen
(zenit.org) Mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit seitens der Ortsbischöfe in der diözesanen Phase der Aufnahme einer Seligsprechungsprozesses, mehr Klarheit hinsichtlich der Prozeduren zur Feststellung von Wundern: Zu diesen wesentlichen Punkten äußert sich die Instruktion „Sanctorum Mater“ der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Das 86 Seiten lange Schreiben wurde heute, Montag, vom Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, im Rahmen einer Pressekonferenz im Vatikan vorgestellt. Die neue Instruktion handelt in erster Linie, so heißt es in der Einleitung, „von den diözesanen oder eparchalen Untersuchungen, die den heroischen Tugendgrad oder das Martyrium des Dieners Gottes betreffen. Bevor entschieden wird, dass der Prozess aufgenommen wird, muss der Bischof einige Nachforschungen anstellen, die für seine Entscheidung grundlegend sind“. Wird ein Verfahren tatsächlich eröffnet, bestehe der nächste Schritt in der Untersuchung der verschiedenen Texte. Danach müssten die Nachforschungen zu einem Abschluss geführt und die entsprechenden Akten an die Kongregation geschickt werden, die dann die römische Phase des Prozesses in Angriff nehme: „das heißt das Studium und definitive Urteil des Prozesses selbst“. Die Instruktion ist in sechs Teile gegliedert und beschreibt detailgetreu alles, was der Diözesanbischof tun muss, um die diözesane Phase eines Seligsprechungsprozesses zu beginnen und zu ihrem Abschluss zu führen. Der erste Teil betont die Notwendigkeit eines echten Rufes der Heiligkeit zur Aufnahme der Verfahrens. Dabei werden die Rolle und Aufgaben des Betreffenden, des Postulators und des zuständigen Bischofs näher erläutert. Der zweite Teil beschreibt die dem Prozess vorausgehenden Phasen bis zur Erlangung des „Nulla obstat“ durch die Kongregation. Der dritte Teil handelt von der Durchführung des Prozesses und der vierte über die Modalitäten, die bei der Sammlung der Beweis-Dokumentation zu verfolgen sind. Der fünfte Abschnitt nimmt die durch „Zeugnisse“ dokumentierbaren Beweise in den Blick, und der sechste Abschnitt enthält schließlich Anweisungen über die Schlussinstanzen der diözesanen Phase. - Lesen Sie noch mehr darüber!
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18.02.2008 17:04:19
Vatikanische Vorsicht bei Anerkennung des Kosovo
(radiovatikan.de) Europa hat ab diesem Sonntag Nachmittag einen Staat mehr: Der mehrheitlich albanische Kosovo hat seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Wie der Vatikan darüber denkt, hat Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi in einer Erklärung verdeutlicht. Der Heilige Stuhl hat in den letzten Jahren den Kosovo weder zu einer Unabhängigkeits-Erklärung ermutigt noch davon abgeraten – aus dem Gefühl heraus, da sollte er sich nicht einmischen. Hauptziele der Vatikan-Politik mit Blick auf den Kosovo: Ausgleich mit Serbien und friedliches Zusammenleben der albanischen Mehrheit mit der serbischen Minderheit in der bisherigen Provinz. Darum rief der Vatikan, wie Lombardi erinnert, in den letzten Jahren immer wieder nach Direkt-Gesprächen zwischen Belgrad und Pristina – und nach einer „realistischen Lösung der Kosovo-Frage, die den Wünschen beider Seiten gerecht wird“. Absolute Priorität sollte „eine definitive Lösung im Konsens“ haben. Unbedingt vermeiden wollte man im Vatikan ein neues Blutvergießen in der Region, oder ein neues Flüchtlingsdrama. Wird der Vatikan nun den Kosovo anerkennen oder noch zögern? Die Besuche kosovarischer Politiker beim Papst in letzter Zeit bedeuten in dieser Frage kein Präjudiz. Der Heilige Stuhl will jetzt nach Pater Lombardis Angaben „die neue Lage aufmerksam beobachten“, will auch „an die Empfehlungen des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari“ denken – und „eventuelle Anfragen“ aus Pristina „abwägen“. Das ist kein Ja und kein Nein. Der Vatikan wünscht sich „von Serbien und dem Kosovo“ „Augenmaß und Mäßigung“, und bitte „keine extremistischen Reaktionen oder Gewalt“. Es müsse alles getan werden, „um Demokratie und Rechtsstaat zu bewahren und im Kosovo die internationalen Standards zu sichern, was Minderheitenrechte ... betrifft und den Schutz des christlichen, künstlerischen Erbes“ – das meint die zahlreichen und historischen, serbisch-orthodoxen Klöster im Kosovo. Zwischen den Einwohnern des Kosovo dürfe „kein Unterschied aus Ethnien-, Religions-, Sprach- oder Nationen-Gründen“ gemacht werden. Und die internationale Gemeinschaft – so wünscht man es sich im Vatikan nach Angaben des Papst-Sprechers – sollte auch künftig ihren Beitrag zur Stabilität in der Region leisten. Papst Benedikt betet „für die Menschen in Serbien und im Kosovo ... in diesem entscheidenden Moment ihrer Geschichte“.
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17.02.2008 11:22:01
"Warum erst jetzt?" Antwort auf eine Kritik an + P. Hönisch SJM
news.stjosef.at dokumentiert eine kritische Stellungnahme von Wallfahrtspfarrer Lic.theol. P. Robert Bösner OSB, zu einer posthumen Kritik an P. Andreas Hönisch SJM, vorgebracht im PUR-Magazin, dokumentiert von kath.net:
Wenn man erst einige Tage nach dem Begräbnis (und nicht zum Ableben) von P. Andreas Hönisch, dem Gründer von SJM (Orden der Diener Jesu und Mariens) eine „kritische Würdigung“ seines jesuitisch geprägten Lebenswerkes (als Mitbegründers der “Katholischen Pfadfinder Europas“ und als Gründergeneral des päpstlich anerkannten Ordens SJM) liest, darf man sich ja auch über den Artikel in PUR seine kritischen Gedanken machen. Vor allem, dass der/die Verfasser das Wirken des Verstorbenen „auseinanderreißen“. Mit Recht findet es die Redaktion der Zeitschrift PUR erwähnenswert, dass „… tausende Jugendliche, die Hönisch durch seine KPE-Tätigkeit im Glauben bestärkte ebenso wie viele Eltern, ihm ihre Dankbarkeit dafür bekunden“. Der Grund für diese geistliche Fruchtbarkeit (dazu auch mehr als 20 zum kirchlichen Apostolat bereite Priester) wird gerechterweise in PUR angegeben: er tat dies „…ohne feiges Anpassen und Wegducken klar und konsequent…..“ Hätte er in anderen Bereichen anders gehandelt, dann hätte man ihm Mangel an Kohärenz vorwerfen können, so aber brachte ihn – wie abwertend festgestellt wird - „.. seine entschiedene Ablehnung der Marienerscheinungen in Medjugorje……in den letzten Jahren in Distanz zu engagierten katholischen Jugendlichen…“ Anmerkung: hat die Kirche schon gesagt, dass es wirklich Marien-Erscheinungen sind?
Ob die „tausenden Jugendlichen“ der katholischen Pfadfinder Europas und die jetzt z.T. erwachsenen Mitglieder des „Bundes“ nicht, wie der Artikel insinuiert, engagierte katholische Jugendliche seien, das wage ich zu bezweifeln. Sie sind es vielleicht anders als andere „engagierte“ katholische (Anm.: „Verbands“-) Jugendliche. Ob diese aber „die“ engagierten katholischen Jugendlichen sind, ist schon eine sehr selbstvereinahmende Einschätzung. Es hat wohl keinen Sinn, sich die Zahl der geistlichen Berufungen in den jeweiligen Reihen gegenseitig aufzurechnen, aber dass KPE und SJM das aus ungebrochenem katholischen „sentire cum ecclesia“ tun, das kann man nicht gut bezweifeln. Wenn PUR beim Thema „Medjugorje“ jedoch eine „spirituelle Schlagseite“ des Pater Generals zu orten meint, dann wäre es der Redaktion dieser Zeitschrift unbenommen geblieben, schon zu seinen Lebzeiten den Verstorbenen „kritisch zu würdigen“, aber auch entgegen den Vorbehalten des Ordensgründer, die er ‚für seine geistlichen Söhne’(!) ausgab, darauf hinzuweisen und ihn zu seinen Lebzeiten auch zu kritisieren. Mir ist derartiges aber nicht bekannt.
Eher haben Freunde und Wohltäter des Paters es ihm übel genommen, dass er - der anfänglich nichts dagegen einzuwenden hatte, dass seine geistlichen Söhne und Töchter zu dem Ort der angeblichen Marienerscheinungen fuhren - nach reiflicher Erwägung seine Meinung revidierte. Das ist jedenfalls typisch seine „spirituelle Handschrift“, dass er immer bemüht war, gewissenhaft zu prüfen und dann seinem erkannten Gewissensspruch zu entsprechen. Er war wohl immer bereit, wohlgemerkt als „Pater General“ und nicht als disinvolvierter akademischer Diskussionspartner, sich vor dem Vertrauen der jungen Katholiken zu rechtfertigen.
Wer ein wenig seine väterlichen Artikel in der Zeitung der Gemeinschaft gelesen hat, muss anerkennen, dass er kein „Streithansel“ ist, sondern behutsam darüber wachte, dass er den Erwachsenen des Freundes- und Wohltäterkreises gewissenhaft Wahrheit vermitteln könne. Nicht umsonst hat er immer wieder Gespräche gesucht und sich mit Verantwortlichen der Kirche ausgetauscht. Aber er war auch darauf bedacht, nicht zum Stein des Anstoßes seiner Freunde zu werden. Vor allem, weil er merkte, dass sie in ihrer vorurteilslosen Begeisterung für Argumente unzugänglich waren und sich in ihrem spirituellem Inneren verletzt fühlten und das als „Argument“ ausspielten. Das hat mir bei diesem „starken Mann“ im deutschen Sprachraum der Kirche die Hochachtung abgerungen. Gerade durch dieses Erdulden einer Haltung seiner Freunde, die für Argumente und Auseinandersetzungen unzugänglich schienen, hat mir, dem Nichtmitglied seiner Gemeinschaft, der Pater „General“, seine demütige und menschlich-christliche Größe gezeigt. Und durch diese seine Einstellung kann man posthum die Debatte über Medjugorje, nicht aber über ihn, den Verstorbenen, legitim eröffnen. Wird es wohl außer ihm noch andere „kirchlich engagierte“ Katholiken geben, die mit dieser „engagierten“ Phalanx der mit dem „mainstream“ gehenden Katholiken die geistigen Klingen kreuzen werden, um für die kirchliche Wahrheit zu kämpfen? Jedenfalls beharrlich so zu tun, als ob die außerordentlichen Ereignisse an diesem bosnischen Ort schon die kirchliche Anerkennung „in der Tasche“ hätten, ist etwas zu wenig Argument. - Link: www.sjm-congregation.org
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17.02.2008 11:17:30
Klare Worte des Bischofs von Chur
(sonntagonline.ch/news.stjosef.at) Im Gespräch mit der Schweizer Zeitung «Sonntag» nahm der Churer Bischof Vitus Huonder Stellung zu wichtigen Fragen. Kürzlich hat Vitus Huonder die beiden konservativen Priester Christoph Casetti und Martin Grichting in die Leitung des Bistums geholt. Die Zürcher Zentralkommission, die staatskirchliche Exekutive, reagierte prompt mit einer besorgten Stellungnahme. Gegenüber dem «Sonntag» sagt Huonder: «Diese beiden Personen sind auf ihrem Gebiet kompetent und können so einen wichtigen Beitrag im Bischofsrat leisten. Außerdem repräsentieren auch sie einen Teil der Gläubigen im Bistum. Mit Zürich werde ich das Gespräch suchen. Ich respektiere die Belange von Zürich. Aber ich werde auch klar machen, dass ein Bischof bei der Wahl seiner engsten Mitarbeiter frei ist.» Zum Verbot der Laienpredigt äußerte sich der Bischof wie folgt: «Das Kirchenrecht legt die Spielregeln fest. Seit 1983 liegt das neue Kirchenrecht vor und gibt auch entsprechende Hinweise zur Homilie (Predigt in der Eucharistiefeier)», sagt Huonder. Und er bedauert: «Darüber hat man sich leider allzu lange hinweggesetzt.» Außerdem nimmt er zum Priestermangel Stellung: «Priesterberufe sind Ausdruck der geistlichen Lebendigkeit einer Gemeinschaft. Wo wenig Priester vorhanden sind, da muss sich eine Gemeinschaft hinterfragen.» Es bestehe die Gefahr einer Abwanderung, weil vielerorts die Freundlichkeit gegenüber dem Priester fehle. In den letzten Monaten häuften sich Meldungen von Priestern, die wegen Erschöpfung pausieren mussten. Darüber sorgt sich Huonder: «Ich stelle fest, dass die administrativen Belange – auch im Zusammenhang mit den staatskirchenrechtlichen Institutionen – gewachsen sind und dass dies oft das Kerngeschäft der Seelsorge behindert.» Das könne belastend sein. Anderseits würden derart viele Wünsche und Forderungen an die Pfarrer herangetragen, dass es leicht zu Überforderungen komme. «Wer jedoch aus der Mitte des Glaubens lebt, kann zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden.» Der Bischof rechnet gemäß dem allgemeinen Trend damit, dass noch mehr Mitglieder aus der Kirche austreten werden. Er sieht darin aber auch Positives: «Vom Alten Testament her sage ich, dass der ‹Rest› immer eine große Rolle spielt. Aus einem kleinen Überbleibsel ging oft wieder neues Leben hervor. Es mag sein, dass wir in einer Zeit leben, wo es zunächst auf einen Rest zugeht. Aber das ist dann nicht das Ende, sondern der Anfang von Neuem.» Der Kritik von unzufriedenen Mitgliedern gegenüber zeigt sich Huonder gelassen: «Schon Jesus stieß nicht immer auf Gegenliebe.» Im Hinblick auf die Beziehung der Schweizer Kirche zum Papst und den römischen Institutionen erklärt der Bischof: «Es ist gewagt, von Vorrechten der Schweizer Kirche zu sprechen. Man hat sich Vorrechte jedoch oft herausgenommen. Dies wurde von Rom zum Teil einfach toleriert, doch immer wurde auch gemahnt. Wir selber müssen uns fragen, ob wir Teil der Weltkirche sein wollen oder nicht. Für mich ist die Antwort leicht.» Ausdrücklich spricht Bischof Huonder von einer „konservativen Wende“: «Die konservative Wende ist zum Teil damit zu erklären, dass man in der unmittelbaren Folgezeit des Zweiten Vatikanischen Konzils viel an Glaubensgut und Substanz verloren hat», erklärt der Bischof. «Menschen der jüngeren Generationen spüren das und orientieren sich daher entsprechend.» Huonders Blick in die Zukunft ist zuversichtlich: «Die Geschichte des 19. Jahrhunderts lehrt uns: Wenn der Untergang der Kirche prophezeit wird, geht es trotzdem weiter. Ich rechne mit einem neuen Frühling.»
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15.02.2008 17:40:19
Karl von Österreich vor der Heiligsprechung?
(kath.net) Die Diözese Orlando (Florida) untersucht derzeit ein Wunder, das sich auf die Fürsprache des seligen Kaiser Karls ereignet haben soll. Eine Frau, die an Krebs gelitten hatte, gab an, dass sie auf die Fürsprache des Kaisers von Österreich geheilt wurde. Von ärztlicher Seite wurde offiziell das Verschwinden der Krankheit bestätigt. Die Diözese Orlando teilte mit, dass es sich dabei um das zweite nötige Wunder für den Heiligsprechungsprozess Kaiser Karls handeln könnte. Pfarrer Fernando Gil, ein Sprecher des Bistums, gab bekannt, dass dies ein "sehr langer und ausgedehnter Prozess" sei und dass das Bistum den Fall bereits seit 16 Monaten prüfe. Vor wenigen Tagen besuchte auch Andrea Ambrosi, ein Vertreter des Vatikans, aus diesem Grund die Diözese. Ambrosi hat bisher bereits mehr als 300 Fälle von Wundern untersucht und meint, dass das Wunder von Florida anerkannt werden könnte. Damit würde der Heiligsprechung des Kaisers nichts mehr im Wege stehen.
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15.02.2008 17:38:59
Abgerutscht und wieder aufgefangen ...!
(news.stjosef.at) Wie es Menschen gehen kann, die im Leben „abgerutscht“ sind und nicht mehr aus und ein wissen und dann dennoch „aufgefangen“ werden, beschreibt sehr gut eine Kurzgeschichte der Romanschriftstellerin Dagmar Seifert, die sie uns für die Publikation auf stjosef.at freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Denn so fern Gott auch manchmal erscheinen mag: er ist doch da und hilft oft auf überraschende Weise! - Link zur Kurzgeschichte.
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15.02.2008 17:32:03
"Ein Segen sollst du sein"
(news.stjosef.at) Wegziehen von daheim, Aufbrechen zu neuen Zielen – das war der göttliche Auftrag, wie er an Abram ergangen ist, der später Abraham genannt werden sollte. Abram wanderte zusammen mit seinem Vater Terach, seinem Neffen Lot und seiner Frau Sarai aus Ur in Chaldäa aus, um in das Land Kanaan zu ziehen (vgl. Gen 12,31). Vorübergehend ließen sie sich in Haran nieder, wo Abrams Vater Terach starb. Da erging das Wort des Herrn an Abram, er solle nun wegziehen aus seinem Land und von seiner Verwandtschaft in ein Land, das Gott ihm zeigen werde. In der Weise, wie Abram hier gehorchte, zeigte sich sein Glaube. Er sah das verheißene Land noch nicht und gab doch alle bisherigen Sicherheiten auf. Seine Sicherheit, sein Vertrauen sollte von nun an allein gegründet auf Gottes Zusage sein, auf sein Wort, seine Verheißung. Er glaubte und vertraute Gott, der ihn nicht in die Irre führen würde. So erreichte er schließlich sein Ziel. Ganz entscheidend aber waren jene Worte, in denen Gott dem Abram zugleich ein Versprechen machte und auch einen Auftrag gab. Dieses Versprechen lautete: „Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein.“ - Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag 2008 in vollem Wortlaut!
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14.02.2008 14:56:30
Seligsprechungsprozess für Sr. Luzia von Fatima kann beginnen
(radiovatikan.de) Für die dritte Seherin von Fatima, Schwester Lucia dos Santos, kann nun der Seligsprechungsprozess beginnen. Genau drei Jahre nach ihrem Tod – also zwei Jahre früher als vom Kirchenrecht vorgesehen - hat Papst Benedikt XVI. der Einleitung des Verfahrens zugestimmt. Das sagte der Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, Kardinal José Saraiva Martins, nach einem Gottesdienst in Coimbra im Gedenken an Schwester Lucia. Portugal jubelt, erzählt Bischof von Leiria-Fatima, Antonio dos Santos Marto. „Das ist die Anerkennung der Heiligmäßigkeit einer herausragenden Glaubenszeugin. Ihre größte Tugend war, dass sie versuchte, die Botschaft von Fatima mit großer Selbstverständlichkeit zu leben. Schwester Lucias Aufzeichnungen und auch ihr Lebensbeispiel verraten, dass sie verliebt war in die Schönheit Gottes. Dabei war sie auch ansteckend, denn die Menschen haben das gespürt und sie aufgesucht, um sie zu sehen und ihr zuzuhören.“ Lucia dos Santos erlebte gemeinsam mit ihrem Cousin Francisco Marto und ihrer Cousine Jacinta Marto 1913 mehrere Marienvisionen. Die Botschaften der Gottesmutter enthielten, teils in apokalyptischen Bildern, Aufforderungen zu Sühne und einer „Umkehr der Herzen“. Bischof dos Santos: „Das ist die Sprache jener Zeit, doch die Botschaft von Fatima selbst ist zeitlos. Es ist ein Aufruf an die Gläubigen, sich nicht abzufinden mit der Banalität und der Fatalität des Bösen in der Welt. Es geht darum, das eigene Leben und die Welt zu reparieren, also zu erneuern.“ Die anderen beiden Seherkinder starben jung und wurden 2000 von Johannes Paul II. heilig gesprochen. Schwester Lucia starb am 13. Februar 2005. Laut Kirchenrecht kann ein Seligsprechungsprozess frühestens fünf Jahre nach dem Tod einer Person beginnen. Ähnliche Ausnahmen von dieser Frist gab es bereits für Mutter Teresa und Papst Johannes Paul II.
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14.02.2008 14:54:46
Worte des Abschieds und der Ermutigung
(news.stjosef.at) Diözesanbischof Bischof DDr. Klaus Küng aus St. Pölten richtete nach dem Requiem für den verstorbenen Gründer und Generaloberen der „Servi Jesu et Mariae“, P. Andreas Hönisch SJM, am 1. Februar 2008, noch einige persönliche Worte an die Gläubigen, die nun dank gloria.tv online als Videodokument zugänglich sind. Zuvor war in der Basilika zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg vom Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Prälat Camillo Perl, das heilige Messopfer in der „forma extraordinaria“ des Römischen Ritus gefeiert worden. Exklusiv auf stjosef.at finden Sie die Abschrift der Worte von Bischof Küng als Tonprotokoll der von gloria.tv bereitgestellten Videoaufnahme! - Unter anderem sagte der Bischof: "Ich erinnere mich sehr gut an das Gespräch, das ich anfangs erwähnte, mit P. Hönisch vor jetzt doch schon 18 Jahren: Wir redeten von den „Servi Jesu et Mariae“. Wir redeten auch von der Liturgie, von der Tridentinischen Messe und vom Neuen Ordo. Er hatte damals den Gedanken, den er gerade damals mit damaligen Kardinal Ratzinger kurz zuvor besprochen hatte, dass es ein guter Weg sei, zunächst sozusagen den Tridentinischen Ritus zu feiern, um dann auch den Neuen Ordo in der Kontinuität zu sehen und zu leben, wie es ja – was bis jetzt wohl noch von so wenigen erkannt wird – wohl das Anliegen des Heiligen Vaters, wenn er dieses Dokument 'Summorum Pontificum' herausgegeben hat, dass die Kontinuität, das Gleichbleibende des Glaubens erfasst wird: der gleiche Herr, der sein Leben hingegeben hat, sein Blut vergossen hat, er wird gegenwärtig in den verschiedenen Formen des Ritus. Und es war ihm ein Anliegen auch die Einheit mit dem Heiligen Vater, mit allen jenen, die mit dem Heiligen Vater verbunden ist. Mir scheint, dass das zur Botschaft sicher gehört: dieser Wunsch, treu zu sein im Glauben, treu zu sein in der Hingabe an Gott, treu zu sein der Kirche, verbunden mit dem Heiligen Vater und mit allen jenen, die mit ihm eins sind, verbunden auch mit diesem Wunsch des Herrn: 'Ut omnes unum sint' (Alle sollen eins sein), mit diesem Verlangen, dass sich alle eingliedern, dass wir alle auf diesem gleichen Strom der 'Traditio' im besten Sinn des Wortes gehen, der Überlieferung, die wir empfangen haben, die wir weiterzugeben haben."
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12.02.2008 11:46:24
120.000 Gläubige bei Lourdes-Jubiläum
(stephanscom.at) An zwei großen Freiluftgottesdiensten in Lourdes zum 150. Jahrestag der ersten Marienerscheinung haben am Sonntag, 10., und Montag, 11. Februar 2008, mehr als 120.000 Gläubige teilgenommen. Wie das Pilgerbüro von Lourdes meldete, seien allein 15.000 Pilger aus Italien zum Gottesdienst am Sonntag vor der Grotte von Massabielle gekommen. Zelebranten waren 30 Bischöfe unter Leitung des Diözesanbischofs von Tarbes-Lourdes, Jacques Perrier, und 800 Priester. Bischof Jacques Perrier erinnerte an die erste Marienerscheinung, die der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous am 11. Februar 1858 zuteil geworden war. Papst Benedikt XVI. will aus Anlass des Jubiläums im September/Oktober eine Pilgerreise nach Lourdes antreten. Von Papst Pius XI. wurde Bernadette am 14. Juni 1925 selig-, am 8. Dezember 1933 heiliggesprochen. Informationen zum Lourdes-Jubiläum sind in zahlreichen Sprachen im Internet unter www.lourdes2008.com abrufbar.
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12.02.2008 11:44:24
Erzbischof Zollitsch ist neuer Vorsitzender der DBK
(dbk.de) Heute haben die deutschen Bischöfe auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung in Würzburg Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Erzbischof Dr. Zollitsch folgt Karl Kardinal Lehmann (Mainz) nach, der das Amt des Vorsitzenden über 20 Jahre inne gehabt hat. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wurde am 9. August 1938 in Philippsdorf (Filipovo, im ehemaligen Jugoslawien) geboren. Er wurde am 27. Mai 1965 in Freiburg zum Priester geweiht. Am 16. Juni 2003 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Erzbischof von Freiburg. Am 20. Juli 2003 wurde er von Erzbischof em. Dr. Oskar Saier zum Bischof geweiht und in sein Amt als 14. Erzbischof von Freiburg eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist Erzbischof Dr. Zollitsch seit September 2003 Mitglied der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste. Von September 2003 bis September 2006 war er Mitglied der Glaubenskommission. Darüber hinaus ist Erzbischof Dr. Zollitsch seit Juli 2004 Vorsitzender des Verwaltungsrates sowie des Verbandsausschusses des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Erzbischof Dr. Robert Zollitsch wurde für eine Amtszeit von sechs Jahren zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Karl Kardinal Lehmann hatte am 15. Januar 2008 seinen Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden aus gesundheitlichen Gründen zum 18. Februar bekannt gegeben. Karl Kardinal Lehmann bleibt Bischof von Mainz und Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz. Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz bleibt Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen). Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, und der Stellvertreter des Sekretärs, Dr. Rainer Ilgner, wurden für eine Amtszeit von sechs Jahren wiedergewählt.
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11.02.2008 05:08:46
Papst Benedikt XVI.: Lourdes lädt zum Fasten ein
(radiovatikan.de) Beim Angelusgebet an diesem Sonntag hat Papst Benedikt XVI. an das 150-Jahre-Jubiläum der Marienerscheinungen in Lourdes erinnert. Die Feierlichkeiten würden sich just mit dem Beginn der Fastenzeit überschneiden, so der Papst. Benedikt XVI. wird sich voraussichtlich im kommenden Herbst zum französischen Pilgerort begeben. Er erinnerte die Pilger auf dem Petersplatz an die ersten Erscheinungen der Muttergottes.
„Vier Jahre nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis durch Papst Pius XI. hat sich Maria erstmals am 11. Februar 1858 der Heiligen Bernadette Soubirous in der Grotte zu Massabielle gezeigt.“ Die heilige Jungfrau habe sich dann weitere Male gezeigt. Die Botschaft von Lourdes unterstreiche die Worte Jesu, die er bei seiner irdischen Mission verkündet hatte. Die zentrale Mitteilung laute: „Bekehre dich und glaube dem Evangelium“. „Mögen wir alle die Einladung der Gottesmutter Maria annehmen, die der Einladung Christi entspricht. Bitten wir ihr, dass wir mit dem Glauben die Fastenzeit durchführen können, damit wir diese Zeit mit innerer Freude und barmherzigem Einsatz angehen können.“ Gleichzeitig zur Jubiläumsfeier ist an diesem 11. Februar auch der Internationale Tag der Kranken. Am Montag findet im Petersdom ein Gottesdienst für die Kranken statt. Da der Papst an die Exerzitien teilnimmt, wird er nicht an dieser heiligen Messe anwesend sein.
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11.02.2008 05:06:58
Lourdes-Feier in Maria Dreieichen
(news.stjosef.at) In der bekannten Kapelle des „Marienbründls“ in Maria Dreieichen wurden zum Gedenken des übernatürlichen Ereignisses der Marienerscheinungen in Lourdes vor 150 Jahren die äußeren Umstände in einem Modell dargestellt: Maria in der Nische einer Felsgrotte und die davor kniende Bernadette. Anlass dazu ist der heuer weltweit begangene 150. Jahrtag der kirchlich anerkannten 18 Marienerscheinungen vom 11. Febr. bis 16. Juli 1858 in dem nun weit bekannt gewordenen Ort in Südfrankreich. Das Modell will anschaulich die Ereignisse von Lourdes für fromme Beter und für Kinder lebendig halten. Mit eifriger Beteiligung der Dreieichener Pfarrbevölkerung und unter Mitwirkung des „Eisenbahn-Modellbau Klubs Gars“ wurde jene „Grotte“ nachgebildet, in der sich die „Ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmuttter Maria“ von der 14jährigen Müllertochter Bernadette im Jahre 1858 sehen ließ. Die hl. Jungfrau hat Bernadette Aufträge erteilt: für sich und die Gläubigen: „Tut Buße, und betet für die Bekehrung der Sünder (den Rosenkranz)!“ (10. Erscheinung am 27. Februar), und sie gab auch später einen Auftrag an den Priester: „Er soll Prozessionen zur Grotte führen und hier eine Kapelle bauen!“ Ein Auftrag, zu dem der verantwortungsbewusste Pfarrer Peyramale nach Beratung mit seinem Bischof erst langsam heranreifen musste (13. Erscheinung, 2. März). So ähnlich erging es dem wissenschaftsgläubigen Gemeindearzt Dozous, der zuerst die Ereignisse skeptisch ablehnte, später aber der Zeuge eines wunderbaren Geschehens wurde. Durch verschiedene Umstände hielt Bernadette bei der vorletzten, der 17. Erscheinung Mariens am Ostermontag, dem 5. April, beim Gespräch mit Maria die linke Hand so über der Kerzenflamme, dass diese zwischen den Fingern der linken Hand eine Viertelstunde lang durchflackerte, ohne die Finger zu verletzen. Das war für den Arzt ein Zeichen, das ihn zum Glauben führte. Dieses und viele andere wunderbare Ereignisse spielten sich bei der Grotte ab, die im Modell in der Bründlkapelle aufgerichtet wurde. - Link: http://www.maria-dreieichen.at
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09.02.2008 16:17:46
Transalpine Redemptoristen übernehmen neue Karfreitagsfürbitte für die Juden
(news.stjosef.at) Die der FSSPX (Priesterbruderschaft St. Pius X.) nahestehenden "Transalpinen Redemptoristen" übernehmen die durch den Heiligen Vater Papst Benedikt XVI. angeordnete Neufassung der Karfreitags-Fürbitte für die Juden in der „forma extraordinaria“ des römischen Ritus und geben damit ein Beispiel echter Kirchlichkeit. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme des Generalvikars des Ordens, Fr. Michael Mary, C.SS.R., vom 8. Februar 2008: „Betreffend die feierlichen Gebete der Liturgie des Karfreitags, werden die Transalpinen Redemptoristen mit bereitwilligem Gehorsam das neu promulgierte Gebet für die Juden übernehmen, wie es durch seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. am 4. Februar 2008 angeordnet worden ist.“ Die Haltung der Transalpinen Redemptoristen in dieser Frage ist insofern von Bedeutung, als man daraus auf eine bereits erfolgte Absprache mit der FSSPX schließen kann, welche dann die neuformulierte Fürbitte ebenfalls übernehmen würde. Bei den in voller Gemeinschaft mit Rom stehenden sog. "Ecclesia Dei"-Gemeinschaften scheint es hingegen von vornherein keine grundsätzlichen Bedenken gegen die neuformulierte Fürbitte zu geben. Die von Papst Benedikt gewählte neue Form der Karfreitagsfürbitte für die Juden in der "forma extraordinaria" des römischen Ritus entspricht zwei wichtigen Anliegen: erstens unnötige Verletzungen und die Provokation von Missverständnissen zu vermeiden und zweitens die nötige Klarheit in der Aussage gemäß dem katholischen Glauben zu wahren. Link: Blogspot der Transalpinen Redemptoristen unter http://papastronsay.blogspot.com
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09.02.2008 16:06:24
Churer Bischof bestellt Bistumsleitung neu
(kath.net) Der Churer Bischof Vitus Huonder bestellt auf 1. Juli 2008 die Bistumsleitung neu. Das gab das Bistum Samstagmittag bekannt. Es wird nur noch einen Generalvikar geben. Dafür gibt es in Zukunft vier Bischofsvikare. Dazu kommen noch drei ständige Vertreter. Diese acht Personen bilden unter dem Vorsitz des Bischofs den Bischofsrat. Neben bisherigen Mitgliedern und Mitarbeitern im Ordinariat führen drei neue Personen zu einer spürbaren Verjüngung dieses Gremiums: Andreas Rellstab, Dekan, Martin Grichting, Vizeoffizial, stellvertretender Bischöflicher Beauftragter für Stiftungen und Webmaster der diözesanen Homepage, Fulvio Gamba, Bischöflicher Beauftragter für die Fortbildung der Priester, Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Chur. Fast fünf Monate hat sich Bischof Vitus Huonder Zeit gelassen, um über die neu zu konstituierende Bistumsleitung nachzudenken. Nun sind die Würfel gefallen. Den zukünftigen Bischofsrat werden bisherige und neue Mitglieder bilden. - Lesen Sie mehr auf der Website des Bistums Chur, www.bistum-chur.ch
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