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05.04.2008 07:54:54
Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest!
(news.stjosef.at) Weil unser Herr Jesus Christus am Morgen des ersten Tages nach dem jüdischen Sabbat auferstanden ist, wurde dieser Tag von den ersten Christen besonders gefeiert. Der Sonntag, der auf den Sabbat folgt, gilt als Tag der Vollendung all dessen, was Gott gemacht und getan hat. Der Sonntag als Feiertag der Auferstehung Christi ist der Tag der „Neuschöpfung“ im Wasser und im Heiligen Geist, da auch wir mit Jesus Christus verbunden sind und Anteil haben an seinem Tod und seiner Auferstehung. Für die Christen der ersten Jahrhunderte war es ein wesentliches Bedürfnis, ja eine „Existenzfrage“ als Christen, jeden Sonntag zusammenzukommen, das Wort Gottes zu hören und Eucharistie zu feiern. Ohne Sonntag – das war ihre feste Überzeugung – kannst Du auf Dauer kein Christ sein. Und da hielten diese ersten Christen auch durch entgegen dem damaligen sozialen und politischen Umfeld, ja sogar in Zeiten der Verfolgung bis zum Martyrium. - Lesen Sie mehr zur Bedeutung des Sonntags auch für uns in der Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit!
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03.04.2008 19:02:32
Ostkirchliche Liturgie in Maria Dreieichen
(news.stjosef.at) In der Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Dreieichen (Diözese St. Pölten) findet am 6. April 2008 eine sonntägliche Eucharistiefeier im byzantinischen Ritus zum Gedenktag des Hl. Erzbischofs Method statt (+ 6. April 885 in Mähren). Der hl. Methodius und sein leiblicher Bruder Cyrill sind zusammen mit dem hl. Benedikt Schutzpatrone Europas. Zelebranten: Father Jurai und mehrere mit Rom unierte Priester des Internationalen Theologischen Instituts in Gaming, NÖ. Chor: Mitglieder des dortigen ostkirchlichen Priesterseminars. Ablauf: Hl. Messen (im lateinischen Ritus) um 8 und 9 Uhr; Beichtgelegenheit ab 8 Uhr; 9.45: Einführung in die Liturgie durch Mag. Hanns Sauter, Referent für Ostkirchl. Fragen, Wien; 10.00: Göttliche Liturgie im byzantinischen Ritus.
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03.04.2008 18:54:21
Proteste gegen Hrdlicka-Ausstellung im Wiener Dommuseum
(news.stjosef.at) Während in Österreich die von 12. März bis 10. Mai 2008 im Wiener Dommuseum stattfindende Sonderausstellung "Religion, Fleisch und Macht" über das "Religiöse" im Werk des Atheisten und Marxisten Alfred Hrdlicka noch kaum Beachtung gefunden hat, gibt es nun vor allem aus den USA heftige Proteste. So wird in einer „Urgent Action“ der „American Society for the Defense of Family, Society, Property“ zu Protesten auf einem Webformular aufgerufen. Diese werden an Dr. Bernhard Böhler, den Direktor des Dommuseums, und dessen Assistentin übermittelt. Entsprechend manchen Medienberichten enthalte die Ausstellung Bilder der Apostel und des Herrn in homosexueller Betätigung. Zwar seien einige der schlimmsten Bilder entfernt worden, doch hätten diese nie aufgestellt werden sollen. Der Rücktritt des Direktors des Dommuseums wird gefordert. Wie aus der Erzdiözese Wien in Erfahrung zu bringen war, wurde Kardinal Schönborn mit der Durchführung der Hrdlicka-Ausstellung gleichsam vor vollendete Tatsachen gestellt. Er habe aber dann angeordnet, dass wenigstens die schlimmsten Bilder aus der Ausstellung entfernt wurden. - Link zur Ausstellung / Link zum Protestformular. - Update: Link zu einer deutschsprachigen Protestseite!
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03.04.2008 18:52:48
Papst bestätigt Kirchenstrafen gegen St. Pöltner Priester Küchl und Rothe
(kathpress.at) Der Heilige Stuhl hat die von Diözesanbischof Klaus Küng getroffenen Maßnahmen gegen die beiden Priester Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe (früherer Regens bzw. Subregens des St. Pöltner Priesterseminars) bestätigt. Papst Benedikt XVI. hat die Entscheidung der zuständigen vatikanischen Kongregationen "in forma specifica" approbiert, das heißt, er hat sie zu seiner eigenen gemacht. Alle Rekurse der beiden Priester wurden zurückgewiesen. Die beiden Priester werden vom Heiligen Stuhl "zur Besinnung aufgerufen" und aufgefordert, den Anweisungen des Diözesanbischofs Folge zu leisten. Die beiden Geistlichen sind zunächst von jedem priesterlichen Dienst suspendiert. Bei "Erweis der Besinnung" erfährt die verhängte Suspension eine Milderung. Sobald die Voraussetzungen für einen neuerlichen priesterlichen Einsatz gegeben sind, kann die Suspension aufgehoben werden. Nach der Apostolischen Visitation im Jahr 2004 und auf Grund ihrer Ergebnisse waren von Bischof Küng zunächst die notwendig gewordenen Maßnahmen im Hinblick auf Küchl und Rothe ergriffen worden. Danach wurde - "da die Maßnahmen nicht zum Ziel führten" - je ein Disziplinarverfahren gegen Ulrich Küchl und Wolfgang F. Rothe eingeleitet. Die zuständigen Kongregationen des Heiligen Stuhls haben nun - nach nochmaliger Sichtung aller Dokumente - die von Bischof Küng getroffenen Entscheidungen bestätigt: Prälat Küchl wird definitiv seines Amtes als Pfarrer von Eisgarn und Eggern enthoben und aufgefordert, von sich aus auf das Amt des Propstes von Eisgarn zu verzichten. Andernfalls werde es voraussichtlich zur Aufhebung der Propstei Eisgarn kommen. Küchl wird in der Diözese St. Pölten in den Ruhestand treten. Möglich wäre die Übernahme "eines in seiner Situation in Frage kommenden priesterlichen Dienstes in einer anderen Diözese", sofern er die dafür erforderlichen Bedingungen erfüllt. Rothe wird aller Ämter, die er bisher in der Diözese St. Pölten innehatte, definitiv enthoben. Er bleibt Priester der Diözese St. Pölten und wird - "nach einer Zeit der Besinnung" – in einer anderen Diözese eine "für ihn geeignete Tätigkeit" erhalten.
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02.04.2008 16:47:46
Barmherzigkeit und Gerechtigkeit - wie zwei Seiten einer Medaille
(zenit.org) Barmherzigkeit und das Streben nach gesellschaftlicher Gerechtigkeit sind zwei Seiten einer Medaille und bedingen einander gegenseitig. Dies betonte Kardinal Christoph Schönborn am Dienstag im Hinblick auf den Ersten Weltkongress der Barmherzigkeit, der vom 2. bis 6. April 2008 in Rom unter seiner Leitung stattfindet. Barmherzigkeit stelle „das Zentrum der biblischen Botschaft und damit der Botschaft Jesu“ dar, sagte der Wiener Erzbischof nach Angaben des Pressedienstes der ihm anvertrauten Erzdiözese. Wo Barmherzigkeit und Gerechtigkeit auseinanderdividiert würden, dort halbiere man auch die biblische Botschaft: „Eine Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit wäre hartherzig, und eine Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit wäre letztlich blind für die gesellschaftlichen Realitäten.“ Diese Klarstellung sei notwendig, damit Barmherzigkeit nicht als „Ausdruck einer Privatfrömmigkeit“ missverstanden werde, sondern ihre „sprengende gesellschaftliche Kraft“ behalte. Wer von der Barmherzigkeit Gottes rede, dürfe von gesellschaftlichen Unrechtsstrukturen nicht schweigen und müsse stets die Frage stellen, ob und wo bereits gesellschaftliche Strukturen der Barmherzigkeit verwirklicht seien. Zugleich entspreche dieses Verständnis von Barmherzigkeit auch der Sicht, wie sie Papst Benedikt XVI. „in Fortführung des Weges von Johannes Paul II.“ in seiner Antrittsenzyklika Deus caritas est entfaltet habe. - Lesen Sie mehr im Bericht von ZENIT! - (kathpress.at) Die fünftägige Veranstaltung war am Vormittag mit einem Gedenkgottesdienst auf dem Petersplatz eröffnet worden, die Benedikt XVI. zum dritten Todestag seines Vorgängers zelebrierte. Die göttliche Barmherzigkeit sei ein Schlüsselbegriff für das Pontifikat des Wojtyla-Papstes, betonte Benedikt XVI. Johannes Paul II. hatte im Jahr 2000 den ersten Sonntag nach Ostern als "Fest der göttlichen Barmherzigkeit" eingeführt. Er sprach die Ordensfrau Faustyna Kowalska heilig, deren Visionen ein bedeutender Impuls für die "Spiritualität der Barmherzigkeit" waren. 2002 weihte er in Krakau-Lagiewniki, dem Wirkungsort von Sr. Faustyna, das neue Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit. In den kommenden Tagen stehen am Vormittag jeweils große Vorträge auf dem Programm des Kongresses. Um 12 Uhr mittags finden in San Giovanni in Laterano Gottesdienste statt. Jeweils nachmittags sollen sich die 3.200 registrierten Teilnehmer nach Sprachgruppen getrennt zu weiterer Vertiefung in kleinere Kirchen der Stadt zurückziehen. Am Sonntag endet der Kongress mit einer von Kardinal Schönborn zelebrierten Messe im Petersdom und einem großen Mittagsgebet mit dem Papst auf dem Petersplatz.
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02.04.2008 16:42:13
Kollegenkreis von Prof. Schnarrer vermittelt Bücher
(news.stjosef.at) Der Freundes- und Kollegenkreis des im 43. Lebensjahr verstorbenen katholischen Sozialethikers Prof. Michael Schnarrer, welcher eine Frau und zwei Kinder hinterlässt, bietet die Möglichkeit zum Erwerb der Bücher von Prof. Schnarrer an; mit dem Erlös wird seine Familie unterstützt. Folgende Titel sind noch verfügbar:
1) Norm und Naturrecht verstehen (1999)
2) Anything Goes? (2000)
3) Spannungsfelder praktischer Philosophie (2004)
4) Komplexe Ethik 1 – Grundlagen (2004)
5) Komplexe Ethik 2 – Politik und Globalisierung (2006)
6) Komplexe Ethik 3 – Wirtschaft (2007)
Interessierte erhalten die Publikationen direkt vom Dr. Karl Kummer-Institut nach Eingang einer
Zahlung von mindestens je 25 EURO pro Buch auf das Konto 13479159 beim Bankhaus Schelhammer & Schattera, BLZ 19190, mit der Bezeichnung „Bücher“ zugesandt (IBAN: AT581919000013479159, BIC BSSWATWW). Im Verwendungszweck möge man die gewünschten Titel und Stückzahlen angeben.
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01.04.2008 16:29:12
Alte und neue Liturgie in gegenseitiger Befruchtung
(kath.net) Der römische Kurienkardinal Dario Castrillon Hoyos, Präsident der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, hat in einem Interview mit dem L'Osservatore Romano erklärt, dass das Papst-Schreiben "Summorum Pontificum" zur "Freigabe der Alten Messe" "viele getrennte Gläubige" zur vollen Gemeinschaft mit der Kirche zurückgebracht habe. Der Kardinal nannte ein Beispiel in Spanien, wo ein Kloster mit 30 Nonnen, die den "Alten Ritus" praktizieren, heute voll von der päpstlichen Kommission anerkannt wird. Außerdem gibt es viele Zuschriften aus den USA, aus Deutschland und aus Frankreich, in denen Laien um Versöhnung mit der Kirche ersuchen. "Das ist keine Rückschritt in die Vergangenheit sondern ein Fortschritt, weil es jetzt zwei Schätze anstelle von einem gibt.", betonte Hoyos. Der Kardinal räumte auch ein, dass es noch einige praktische Probleme gäbe, dass man aber in Diözesen, Seminaren und Bischofskonferenzen mehr Hilfen anbieten möchte. Hoyos nahm auch zur umstrittenen Piusbruderschaft Stellung und erinnerte, dass die Exkommunikation nur den vier Bischöfen, die von Erzbischof Lefebvre geweiht wurden, gilt, die Mitglieder der Bruderschaft jedoch nicht exkommuniziert sind. Er erinnerte aber auch daran, dass die Heilige Messe der Piusbruderschaft zwar gültig, aber unerlaubt ist. Daher sei eine Teilnahme an diesen Messen nicht ratsam, außer man habe am Sonntag überhaupt keine andere Möglichkeit. Hoyos erzählte in dem Interview auch von seinen persönlichen Erfahrungen mit der "Alten Messe": "Ich mag die Messe im Novus ordo, den ich täglich zelebriere, sehr. Ich hatte nach der Liturgiereform niemals die Messe nach dem Missale von 1962 gefeiert. Jetzt, wo ich ab und zu bei Gelegenheiten am außerordentlichen Ritus teilnehme, habe ich den Reichtum der Alten Liturgie wiederentdeckt." - Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch das Interview auf gloria.tv mit Prof. Wolfgang Waldstein, emeritierter Professor für Römisches Recht an der Universität Salzburg, über die Messe im außerordentlichen Ritus und die Einführung der Neuen Messe!
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01.04.2008 16:24:04
Dem dreimaligen "Nein" zur Zukunft ein "Ja" zum Leben entgegensetzen
(stephanscom.at) Die Bedeutung der Familie für die neue Evangelisierung Europas hat Kardinal Christoph Schönborn bei einer Messfeier am Samstag, 29. März 2008, mit mehr als 150 Bischöfen im Abendmahlssaal in Jerusalem unterstrichen. Der Abendmahlssaal wird nur selten für katholische Messfeiern freigegeben. Kardinal Schönborn und die anderen Bischöfe waren auf Einladung des "Neokatechumenalen Wegs" Teilnehmer eines mehrtägigen Treffens über die neue Evangelisierung Europas in der "Domus Galilaeae" auf dem Berg der Seligpreisungen. "Es geht um die Zukunft Europas", sagte Kardinal Schönborn im Heiligen Land im Gespräch mit der italienischen Tageszeitung "Avvenire". In den letzten 40 Jahren habe Europa "drei Mal nein zu seiner Zukunft" gesagt: 1968 mit dem "Nein" zur Enzyklika Pauls VI. "Humanae vitae", wenige Jahre später mit der in den meisten europäischen Ländern eingeführten Fristenregelung und letztlich mit der "Homo-Ehe". "In zwei Generationen wird die europäische Bevölkerung auf die Hälfte zurückgehen: Das ist objektiv ein 'Nein zur Zukunft'", so der Wiener Erzbischof. De facto sei die katholische Kirche die einzige Kraft in Europa, die heute für die Zukunft eintrete. Es gehe darum, junge Paare zu ermutigen, die "großzügig 'Ja zum Leben' sagen - und damit zur Zukunft". Die neue Evangelisierung Europas ist ein besonderes Anliegen des "Neokatechumenalen Wegs". Im Jänner 2006 hatte Papst Benedikt XVI. sieben Priester, die aus dem "Neokatechumenat" hervorgegangen sind, gemeinsam mit jeweils drei Familien in europäische Städte entsandt, die besonders stark säkularisiert sind. "Domus Galilaeae" ist ein Studien- und Pilgerhaus, das von Papst Johannes Paul II. eingeweiht wurde. Dass die Bischöfe im Abendmahlssaal die Heilige Messe feiern konnten, war eine besondere Ausnahme. Der Abendmahlssaal war nach der Anerkennung des Christentums im Römischen Reich ursprünglich in die große Basilika "Sancta Maria in Monte Sion" integriert. 1219 wurde diese Basilika auf Befehl des damaligen ägyptischen Sultans abgerissen. Nur der Bereich des Abendmahlssaals wurde verschont. 1333 erwarben der damalige König von Neapel, Robert von Anjou, und seine Frau Sancha von Mallorca, das Gebäude und übergaben es den Franziskanern. 1551 wurden die Franziskaner auf Grund einer Intrige örtlicher Muslime von den osmanischen Behörden vertrieben, weil sich im Untergeschoss des heiligen Gebäudes auch das Grab von König David befindet. Aus dem Gebäude wurde damals eine Moschee. 1936 konnten die Franziskaner in unmittelbarer Nähe wieder ein Haus kaufen, in dem jetzt der "kleine Abendmahlssaal" untergebracht ist. 1948 - nach dem jüdisch-arabischen Teilungskrieg - wurde der Abendmahlssaal wegen des David-Grabes in eine Synagoge umgewandelt. Seit dem Heiligen Jahr 2000 wird das Gotteshaus immer wieder für katholische Messfeiern und ökumenische Begegnungen zur Verfügung gestellt. Die "Domus Galiaeae" wurde im Jahr 2000 als Studien- und Pilgerhaus von Papst Johannes Paul II. eingeweiht. Die österreichischen Bischöfe waren im Herbst 2007 im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung in dem Haus zu Gast. Die Eremitage und die Kapelle sollen vor allem für die Seminaristen in der "Domus Galilaeae" ein Zentrum sein. Derzeit studieren zehn Seminaristen unterschiedlicher Riten im Priesterseminar auf dem Berg der Seligpreisungen.
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01.04.2008 05:10:19
Opfer eines Aprilscherzes
(news.stjosef.at) Die Radio-Vatikan-Meldung von gestern (31.03.2008) sowie die darauf bezogene kath.net-Meldung erweist sich offenbar als schlechter Aprilscherz, lanciert von "Kirche von unten": Es wurde behauptet, Erzbischof Zollitsch trete als theologischer Berater des Ökumenischen Netzwerks "Initiative Kirche von unten" (IKvu) zurück. Wir bedauern, dass auch news.stjosef.at auf diesen falschen, nicht deklarierten "Scherz" hineingefallen ist und entschuldigen uns ausdrücklich bei EB Zollitsch und allen Leserinnen und Lesern des Sankt-Josef-Newsletters! - Näheres unter http://www.ikvu.de/html/archiv/PM03-08-01-04-08.html !
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31.03.2008 19:12:06
Aprilscherz: "Flying Sisters" als neuer Frauenorden anerkannt
(news.stjosef.at) Wie das vatikanische Presseamt bekannt gibt, hat Rom nun offiziell einen neuen Frauenorden anerkannt: Die "Flying Sisters" haben als spezielle Aufgabe ihres Apostolats, Luftreisende mit den nötigen Glaubensinformationen zu versorgen. Dies lässt sich je nach Arrangement mit den verschiedenen Fluggesellschaften dahingehend kombinieren, dass die "Sisters" auch als Stewardessen ihren Dienst versehen. Zu diesem Zweck wurde eine speziell auf diese Bedürfnisse abgestimmte Tracht entwickelt, welche einerseits funktional ist, andererseits den gebührenden Respekt gegenüber ihrer geistlichen Berufung und dem religiösem Empfinden zum Ausdruck bringt. Wie aus inoffizieller vatikanischer Quelle verlautet, werden die "Flying Sisters" Papst Benedikt demnächst bei seiner USA-Reise begleiten und in diesem Rahmen auch einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Stationiert sind die "Flying Sisters" an allen größeren Flughäfen rund um den Globus (z.B. in Sydney, Rom und New York). Die dienstfreien Zeiten dienen dem Gebet in den jeweiligen Flughafenkapellen, weiters der Fortbildung, aber auch der Erholung. – Bildlink: http://nla.gov.au/nla.cs-pa-HTTP%253A%252F%252FWWW.SLV.VIC.GOV.AU%252FARGUS%252F0%252F0%252F6%252FDOC%252FAN006226.SHTML
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31.03.2008 12:35:54
Glaube und Vernunft: Erfrischendes Plädoyer für neues Miteinander
(news.stjosef.at; Rezension von Josef Spindelböck) In seinem neuen Buch "Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam" plädiert der Kulturjournalist und Philosoph Alexander Kissler für ein neues Miteinander von Glaube und Vernunft. Nicht nur anhand interessanter historischer Analysen des oft spannungsreichen Verhältnisses von Glaube und Vernunft, sondern auch in Würdigung der aktuellen Diskussion und der Polemik der sog. "neuen Atheisten" ergreift Kissler in kluger und profunder Weise Partei für eine Allianz von Glaube und Vernunft. Er ist überzeugt: "Zu keiner Zeit hat es sich für die Menschheit ausgezahlt, wenn die Extremisten der Vernunft oder des Glaubens das Zepter schwangen. Wer die Glaubenslosen verfolgt, tötet den Glauben. Wer die Gläubigen diskriminiert, mordet die Vernunft.“ Demgegenüber spricht Kissler "von jenem Glauben, der der Vernunft sich öffnet, weil er sie in sich trägt, und von jener Vernunft, die den Glauben verstehen will, weil auch sie aus Freiheit geboren ist und Wahrheit sucht." - Bibliographische Angaben: Alexander Kissler, Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam, München 2008 (Pattloch), ISBN 3629021883, EUR 16,95.
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31.03.2008 12:29:05
Muslimisches Plädoyer für "friedlichen Islam"
(presse.kirche.at) „Alle fünf Grundsätze des Islam sind auf Frieden hin ausgerichtet“ betonte die Medienreferentin der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Carla Amina Baghajati bei einem abendlichen „Sozialstammtisch“ kürzlich im Betriebsseelsorgezentrum in St. Pölten. In ihren Darlegungen über Gewalt und Gewaltfreiheit im Islam ging Baghajati auf das widersprüchliche Verständnis des Djihad ein. Djihad bedeute, sich für Gott und den Glauben einzusetzen und anzustrengen, sozusagen „den inneren Schweinehund zu überwinden“, sagte sie. Djihad sei nicht mit Krieg und Gewalt gleichzusetzen, doch könne der Einsatz für den Glauben auch erforderlich machen, sich mit Gewaltanwendung zu verteidigen. „Dies liegt aber nicht in einer persönlichen Entscheidung des Einzelnen, sondern muss in eine staatliche Gesamtheit eingebunden sein“, erklärte die Medienreferentin. Damit sei einer willkürlichen Auslegung dieser Koranstellen ein Riegel vorgeschoben. Sehr wohl seien Muslime aber aufgerufen, „im Guten mit anderen zu wetteifern“, unterstrich Amina Baghajati und betonte, dass in der muslimischen Gemeinschaft viel an Friedenserziehung geleistet werde, vor allem im Religionsunterricht. „Wir dürfen uns nicht davor drücken, klar darzulegen, wo der Islam von einigen wenigen missbraucht wird“, unterstrich sie. Dazu sei ein „innerislamischer Reinigungsdiskurs“ angesagt, die Fehlinterpretationen kennen zu lernen und widerlegen zu können. Dies gelinge in Österreich eher als in außereuropäischen Ländern, wies sie hin. Als „beste Voraussetzung“ dafür nannte Baghajati die in Österreich gegebene gesetzliche Anerkennung des Islam, vor allem auch im Schulunterricht. „Durch Erziehung zum Frieden und genaue Informationen wollen wir sogenannten Hetzpredigern keine Möglichkeit geben“.
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31.03.2008 12:27:54
Bischof Küng: Moscheebau setzt Toleranz und Integration voraus
(kath.net) „Es ist für mich selbstverständlich, dass Moslems, die zu uns kommen, ihre Religion ausüben.“ Das betonte der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng am Montag auf Anfrage von KATH.NET. Der Bischof hatte sich Mitte März in die Minarett-Debatte eingeschaltet und gemeint, er frage sich, „ob Moslems auf den Bau einer Moschee bei uns nicht freiwillig verzichten sollten“, solange in vielen islamisch dominierten Ländern keine christlichen Kirchen gebaut werden dürften. Gegenüber KATH.NET betonte Küng am Montag, er habe als Bischof von Feldkirch „regelmäßige und gute Kontakte zu Moslems“ gehabt. „Schon damals gab es in Vorarlberg zwischen 40 und 50 islamische Gebetsräume, die ich nie in Frage gestellt habe.“ Der Bau von Moscheen mit oder ohne Minarett setze jedoch voraus, „dass entsprechend große islamische Bevölkerungsanteile vorhanden sind und dass eine echte Integration vollzogen wurde, die einschließt, dass sie unsere Kultur und unsere Religion so achten wie wir die ihre zu achten haben. Wenn man aber in mehreren der vom Islam dominierten Ländern die Verhältnisse betrachtet, erhält man den Eindruck, dass diese Toleranz nicht sicher gegeben ist.“ Zu bedenken sei sicherlich, dass in einer Großstadt wie Wien die Situation anders sei als im kleinstädtischen oder dörflichen Milieu, erklärte Küng. Insgesamt sorge ihn „nicht so sehr die mögliche Ausbreitung des Islam, sondern die notwendige Erneuerung des Christentums“.
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30.03.2008 13:47:16
Barmherzigkeit als Kern des Christentums
(radiovatikan.de) Johannes Paul II. – ein Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit. So hat Benedikt XVI. an diesem Sonntag seinen Vorgänger auf dem Stuhl Petri charakterisiert. Beim Gebet des „Regina Coeli“ in seiner Urlaubsresidenz Castel Gandolfo erinnerte Benedikt an den Tod Johannes Pauls am 2. April vor drei Jahren. Diese Nacht seines Todes sei „bis heute unvergesslich“, so der Papst. Sein polnischer Vorgänger habe die Menschen „in seinem langen und vielfältigen Pontifikat“ dazu führen wollen, auf Christus zu schauen; er sei ein Diener „an der Wahrheit über Gott und den Menschen und am Weltfrieden“ gewesen. Johannes Paul war vor drei Jahren am Vorabend des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit gestorben, das er selbst eingeführt hatte. Die Kirche feiert es an diesem Sonntag, dem ersten nach Ostern. Benedikt XVI. dazu: „Die Barmherzigkeit ist wirklich der innere Kern der Botschaft des Evangeliums – sie ist der Name Gottes selbst, das Gesicht, mit dem Er sich im Alten Bund und dann vollkommen in Jesus Christus geoffenbart hat. Diese Liebe zur Barmherzigkeit steht auch der Kirche ins Gesicht geschrieben, und sie zeigt sich in den Sakramenten, vor allem dem Buß-Sakrament, und in den Werken der Nächstenliebe. Aus der göttlichen Barmherzigkeit erwächst der wahre Friede der Welt, der Friede zwischen verschiedenen Völkern, Kulturen und Religionen.“ In seiner Muttersprache sagte der Papst: “Am heutigen Weißen Sonntag begrüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher hier in Castel Gandolfo. Jesus, der nach seiner Auferstehung den Aposteln die Vollmacht zur Vergebung der Sünden gibt und den zweifelnden Thomas zum Glauben führt, offenbart uns die göttliche Barmherzigkeit. Vertrauen auch wir stets auf die heilbringende Kraft der Wunden Christi, der uns durch sein kostbares Blut erlöst hat. Der Herr schenke euch und euren Familien eine gnadenreiche Osterzeit.”
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29.03.2008 08:29:22
Erzdiözese Salzburg: Mit "Bibelwelt" überfordert
(kirchen.net) Im Zusammenhang mit dem Projekt „Bibelwelt“ von Pfarrer Heinrich Wagner, Salzburg – St. Elisabeth, betont die Erzdiözese Salzburg, dass sie zwar dieses Projekt nicht finanziell unterstützen könne, aber sehr wohl die wertvolle Arbeit schätze, die Pfarrer Heinrich Wagner im Rahmen seiner Tätigkeit als Leiter des Bibelreferats leistet. Die Heilige Schrift sei ihm und der Erzdiözese ein großes Anliegen. So finanziert die Erzdiözese Salzburg den laufenden Personal- und Sachaufwand für das Bibelreferat und unterstützt zusätzlich Sonderprojekte wie heuer das Paulusprojekt mit 30.000 Euro. Das Projekt „Bibelwelt“, das von der Grundidee durchaus interessant ist, sprengt mit seinen geplanten Errichtungskosten, die sich von vier Millionen Euro im Vorjahr mittlerweile auf neun Millionen Euro mehr als verdoppelt haben, für die Erzdiözese den Rahmen des Möglichen. Da weder die Finanzierung des Baus noch des Betriebes geklärt ist, ist eine Beteiligung der Erzdiözese angesichts der sparsamen Wirtschaftsführung und des verantwortungsvollen Umgangs mit dem Geld der Kirchenbeitragszahler nicht vertretbar. Mittlerweile scheint dem Initiator der Bibelwelt, Heinrich Wagner, auch der geplante Standort als zu klein und deshalb in Frage gestellt. Die Erzdiözese Salzburg ist mit der Erhaltung ihrer Kirchen, Pfarrzentren und sonstigen Profangebäuden so in die Pflicht genommen, dass für Visionen dieser Art kein Spielraum bleibt. So können von den jährlich aus den Pfarren beantragten Zuschüssen in der Höhe von rund 25 Millionen Euro lediglich rund sechs Millionen Euro für die Finanzierung der Baukosten zugewiesen werden. Vielmehr sei die Erzdiözese selbst zur Erhaltung der zahlreichen Kulturdenkmäler und Bauten auf Zuschüsse des Landes, der Stadt und des Bundesdenkmalamtes angewiesen. Es wäre laut Finanzkammerdirektor Josef Lidicky zu befürchten, dass mit einer Projektförderung der öffentlichen Hand Mittel in einem Ausmaß für dieses Vorhaben gebunden würden, die dann für andere dringend notwendige Renovierungsvorhaben auf längere Zeit nicht zur Verfügung stünden. Das sei aus der Sicht der Erzdiözese im Hinblick auf das Engagement vieler Pfarren und ihrer ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nicht zu verantworten.
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29.03.2008 08:27:15
Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
(kirchen.net) Der Ablass am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit wird unter den gewohnten Bedingungen (Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters: Vaterunser und ›Gegrüßet seist du, Maria‹ oder ein anderes Gebet nach freier Wahl) den Gläubigen gewährt, die in einer Kirche oder einem Oratorium an einer Feier zu Ehren der göttlichen Barmherzigkeit teilnehmen oder wenigstens vor dem Allerheiligsten das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis mit dem Zusatz einer kurzen Anrufung des barmherzigen Herrn Jesus (z.B.: Barmherziger Jesus, ich vertraue auf dich!) beten. Ein Teilablass wird den Gläubigen gewährt, wenn sie mit reuigem Herzen eine der rechtmäßig genehmigten Anrufungen an den barmherzigen Herrn Jesus richten. (Rom, 29. 6. 2002; AAS 94, 2002, 634–636)
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29.03.2008 08:23:59
Die Taufe, der Geist und das Blut
(news.stjosef.at) Drei Bitten sind es, welche die Kirche im Tagesgebet des "Sonntags der Barmherzigkeit" durch Jesus Christus im Heiligen Geist an Gott, den Vater, richtet:
Gott möge uns erkennen lassen,
- wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat,
- wie mächtig dein Geist, aus dem wir wieder geboren sind,
- und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind.
Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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27.03.2008 19:31:34
Fehlt der politische Wille?
(adnkronos/radiovatikan.de) Der Rabbiner David Rosen kritisiert die israelische Regierung. Sie habe ihren Unterhändlern mit dem Vatikan „kein klares und explizites Mandat“ gegeben, um das Grundlagenabkommen von 1993 umzusetzen. Darum seien Verhandlungen über den Status der Kirche in Israel auch nach mehr als zehn Jahren noch zu keinem Ergebnis gekommen. Rosen, der ein Internationales Jüdisches Komitee für interreligiöse Begegnung leitet, äußerte sich im Gespräch mit der Online-Zeitung „Terrasanta“ der Franziskaner-Kustodie von Jerusalem. Neben einer „gewissen Inkompetenz“ bei den isarelischen Unterhändlern sieht Rosen auch den Wunsch der Regierung von Tel Aviv, der katholischen Kirche keine zu große Extra-Behandlung im Heiligen Land zuteil werden zu lassen. Der Rabbiner gehörte selbst zur israelischen Delegation, die 1993 das bahnbrechende Grundlagenabkommen mit dem Vatikan aushandelte. Es führte zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen des Heiligen Stuhles mit Israel und machte auch den Weg für einen Papstbesuch im Heiligen Land frei. Rosen wörtlich: „Das ist das wahre Problem: Die Bürokraten wollen keinen Präzedenzfall schaffen, sie wollen vor allem der Kirche keine Vorteile bieten, die im jüdischen Staat weder Juden noch Moslems haben. Und die Politiker geben ihnen keine klaren Instruktionen – auch weil sie die Prämissen nicht verstehen, unter denen damals das Grundlagenabkommen eingegangen wurde.“ Der Vatikan hat immer wieder seinen Unmut darüber ausgedrückt, dass Eigentumsfragen und rechtlicher Status der Kirche in Israel nicht geklärt sind.
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27.03.2008 19:23:35
"Father Leo" Maasburg ist 60
(stephanscom.at) "Ich gratuliere Monsignore Leo-M. Maasburg sehr herzlich zum 60. Geburtstag und danke ihm zugleich für seine erfolgreiche Arbeit als Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke. Der Einsatz für die Mission und die Kirche in den Ländern des Südens ist ein zentraler Auftrag der Kirche. Dafür wünsche ich ihm und seinen Mitarbeitern Gottes reichen Segen", so gratuliert Kardinal Christoph Schönborn Leo-M. Maasburg zum 60. Geburtstag, den der Jubilar am 28.03.2008 begeht. Leo Maasburg will der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann. Leo-M. Maasburg, auch bekannt als Father Leo, wurde 1948 in Graz geboren. Er studierte Jus, Politologie, Theologie, Missiologie und Kirchenrecht in Innsbruck, Oxford und Rom. Nach einem Schweigemonat in einem Wüstenkloster wurde er 1982 in Fatima zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation des ehemaligen Sowjetimperiums. Für mehrere Jahre begleitete er Mutter Teresa von Kalkutta auf ihren internationalen Reisen und stand ihr als Beichtvater zur Verfügung. Im Rahmen der Seligsprechung von Mutter Teresa arbeitete Monsignore Maasburg von 2001 an als einziges, nicht ihrer Ordensfamilie angehöriges Mitglied im Team des Postulators mit, der zur Vorbereitung der Seligsprechung 80.000 Seiten an Schriftstücken, Dokumenten und Zeugenaussagen zu bearbeiten hatte. Seit 2003 ist Leo Maasburg nun bei Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich und seit Februar 2005 Nationaldirektor. Er sieht seine Aufgabe im Verkündigungsauftrag Jesu: "Glaube, Wahrheit und Toleranz zu verbreiten". Zusammen mit den Förderern von Missio will er "der Kirche helfen, damit die Kirche helfen kann". Im Auftrag des Papstes und der Ortsbischöfe hilft Missio als weltweit tätige Organisation den Menschen der 1.100 ärmsten Diözesen an Leib und Seele.
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26.03.2008 18:59:27
Ein Kind als "Schaden"? IMABE kritisiert OGH-Urteil
(imabe.org) Die jüngste Judikatur des Obersten Gerichtshofs zum Thema „Wrongful birth“ (OGH-Urteil vom 11. 12. 2007) stieß in Österreich auf heftige Kritik. Neben Kardinal Christoph Schönborn und Behindertenverbänden betonte auch Österreichs Ärztekammerpräsident Walter Dorner in einer Presseaussendung (online, 12. 03. 2008), dass „schicksalhaft gegebene Behinderung kein von Ärzten verursachter Schaden sein könne“ und forderte „eine kompromisslose Förderung behinderter Menschen durch die generelle, großzügige Übernahme des Mehraufwandes für die Lebenserhaltung“. Auch die Richtervereinigung meldete sich zu Wort, berichtet Die Presse (online, 7. 03. 2008). Ein Kind, „mit welchen gesundheitlichen Einschränkungen auch immer“, könne niemals ein Schadensfall sein, betonte Manfred Herrnhofer, Vizepräsident der Vereinigung der österreichischen Richter. Erstmals wurden in Österreich Eltern die gesamten Lebenshaltungskosten rückwirkend seit der Geburt für ihr heute sechsjähriges Kind zugesprochen, dessen Anzeichen für eine Behinderung beim Organscreening übersehen wurden. Zu zahlen hat die Kärntner Krankenanstalten-Betriebsgesellschaft. In einem ausführlichen Kommentar des Urteils in der aktuellen Imago Hominis-Ausgabe kritisiert der Jurist Thomas Piskernigg die mangelhafte Argumentation des 5. OGH-Senats. Die Menschenwürde, die den personalen Eigenwert jedes Menschen in sich birgt, werde von Lehre und Judikatur als zentrale Basis der Rechtsordnung anerkannt. Nur hier würde plötzlich das „Verhältnis zwischen der Personenwürde des Kindes und der Qualifikation des Kindesunterhalts als Schaden mit einem Federstrich als rechtlich irrelevant“ erklärt, da „bloß ethisch und damit außerrechtlich“. Diese Argumentation mache tatsächlich betroffen und fordere eine dringende, grundsätzliche Auseinandersetzung des OGH mit dem Thema, so Piskernigg. - Link: www.imabe.org
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26.03.2008 18:56:43
Nuntius Farhat erinnert an Wirken von Kardinal Groer
(kloster-marienfeld.at) Am Ostermontag, dem 24. März 2008, jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Kardinal Hans Hermann Groër. Wie in den Jahren zuvor wurde aus diesem Anlass auch heuer eine Gedenkmesse in der Abteikirche von Marienfeld gefeiert, diesmal zelebriert vom Apostolischen Nuntius Dr. Edmond Farhat. Über dreißig Priester waren in dankbarer Verbundenheit gekommen, um mit dem Konvent der Zisterzienserinnen und vielen Gläubigen das Wort des Vertreters des Hl. Vaters zu hören und im Anschluß an die Eucharistiefeier an der Grabstätte vor der Klosterkirche zu beten. Nuntius Farhat schloß sich in seiner Predigt dem Osterbericht des Evangeliums über Geld, Bestechung und Betrug, über Gerücht und Lüge, über Widerstand gegenüber der Wahrheit an (Mt 28, 11-15) und meinte dazu: „Das Flüstern des Teufels ist manchmal frisch und angenehm in schwachen Ohren“. Viele ließen sich dadurch versuchen und verführen. Im Schicksal des verstorbenen Kardinals sei dies - mutatis mutandis - wiederzufinden. Nach einem biographischen Überblick hob der Nuntius drei Dinge hervor, die das Leben des Verstorbenen charakterisierten: Seine tiefe marianische Fröm-migkeit, die geistliche Begleitung, die vielen jungen Menschen half, ihr Ja zur besonderen Berufung durch Gott zu sprechen, und schließlich sein ausgeprägter Sinn für eine schöne, würdige Liturgie. Wer den Gottesdienst im Stephansdom erinnernd betrachtet und auf sich einwirken läßt, „der kann die Hand, den Geist und den Atem Kardinal Groërs spüren“, bezeugte der Nuntius. In seinem ganzen Leben habe sich der „Priester, Mönch, Bischof und Kardinal Hans Hermann Groër bemüht, ‛in verbo autem tuo’ Generationen von Jungen und Erwachsenen anzusprechen, um sie für Christus zu gewinnen und das Licht der Wahrheit sehen zu helfen“. Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl.Mt 28, 15). Im Licht des auferstandenen Christus sei jedoch unsere Hoffnung legitimiert. „Herr, erhöre unser Gebet!“ - mit diesen Worten schloss der Prediger. - Link: www.kloster-marienfeld.at
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25.03.2008 18:14:12
EWTN erweitert deutsches Programmangebot
(ewtn.de/news.stjosef.at) Ab dem 30. März 2008 wird der katholische Fernsehsender EWTN unterschiedliche Programme über die Satelliten Astra und Eutelsat ausstrahlen. Die deutschsprachigen Programme des Senders werden dann fast ausschließlich über den Satelliten Astra zu sehen sein. Wer EWTN derzeit noch über den Satelliten Hotbird empfängt, muß dann zum Satelliten Astra wechseln, um auch weiterhin die deutschen Sendungen sehen zu können. (Astra 19,2° Ost, 11538 MHz, Symbolrate 22000, FEC 5/6, Polarisation: vertikal). Näheres dazu und welche Entfaltungsmöglichkeiten für das deutsche Programm damit verbunden sind, erfährt man in der neuen TV-Programminformation. - Link: www.ewtn.de
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25.03.2008 18:11:37
Weihnachtliche Meldung in der Osterzeit
(kirchen.net) „Es ist mir ein Anliegen, dass die Stille Nacht-Gesellschaft das Realgedächtnis dieses Lieds pflegt und seiner innersten Botschaft gerecht wird!“ meinte Erzbischof Dr. Alois Kothgasser kürzlich beim Arbeitsgespräch mit dem Vorstand der Stille Nacht-Gesellschaft. Kothgasser sagte zu, sich für die komplette Aufnahme des „weltweit wichtigsten Weihnachtslieds“ in die Neufassung des Gesangbuchs „Gotteslob“ einzusetzen: „Ich möchte künftig alle sechs Strophen von ‚Stille Nacht’ im Stammteil des ‚Gotteslob’ sehen – es ist die Salzburger Kernbotschaft des Friedens für die ganze Welt!“ Der neue Präsident der Stille Nacht-Gesellschaft, Michael Neureiter, präsentierte gemeinsam mit Geschäftsführerin Renate Schaffenberger die Schwerpunkte der Gesellschaft im Jahr 2008, in dem sich die Uraufführung des Weihnachtslieds zum 190. Mal jährt: Dabei sollen jene Gemeinden in Salzburg, Oberösterreich, Bayern und Tirol als „anerkannte Stille Nacht-Gemeinden“ in die Gesellschaft integriert werden, die die Erinnerung an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber noch nicht aktiv pflegen: „Wir legen auch besonderen Wert auf eine gute Kooperation mit der Stille Nacht Land-Initiative der Tourismusverbände!“ betonte Neureiter. Das 190 Jahre-Jubiläum des weltweit wichtigsten Weihnachtslieds ist für die Stille Nacht-Gesellschaft auch Anlass, eine Ausgabe aller bekannten Stille Nacht-Autographen vorzubereiten: Der Wissenschaftliche Beirat der Gesellschaft sorgt für die Edition aller Originalfassungen des Lieds mit dem Ziel, es möglichst authentisch zu sichern. - Link: http://www.stillenacht.at
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25.03.2008 18:06:48
Reaktionen nach Taufe eines ehemaligen Moslems durch den Papst
(radiovatikan.de) Dass der Papst in der Osternacht einen früheren Moslem getauft hat, führt zu Reaktionen in der islamischen Welt. Benedikt XVI. hatte im Petersdom den italienischen Journalisten Magdi Allam getauft; der Vize-Direktor der Tageszeitung „Corriere della Sera”, dessen Familie aus Ägypten stammt, ist schon seit längerem ein offener Kritiker von islamischem Fundamentalismus. „Al Quds al-arabi”, eine extreme arabische Tageszeitung, die in London verlegt wird, nimmt das Ereignis auf die Seite eins. Ihre Schlagzeile lautet: „Der Papst ruft bei Moslems Befremden hervor, weil er einen Ex-Moslem tauft, der Israel stützt und für seine Aversion gegen den Islam bekannt ist.” Die in Kairo erscheinende „Al- Masri al-jaum” behauptet, Allam sei für den italienischen Geheimdienst tätig und beleidige die Araber und Moslems immer wieder. Der Fernsehsender „al-Arabiya” nennt Magdi Allam „einen der umstrittensten Journalisten Italiens”, während auf der Internetseite der Tageszeitung „Al Shark Al-Awsat” die Formulierung steht, das Wasser, das Papst Benedikt auf Allams Kopf gegossen habe, sei „wie Benzin auf das Feuer des Zusammenstoßes der Zivilisationen”. Nun sind allerdings empörte Kommentare in der arabischen Presse nicht immer zum Nennwert zu nehmen: Ressentiments, die durch jahrhundertelange Demütigungen genährt werden, machen sich traditionell in scharfen Worten Luft. Mit dem Sturm nach der Regensburger Rede des Papstes sind diese Kommentare überhaupt nicht zu vergleichen. Hinzu kommt, dass Allam sich tatsächlich oft mit eigenwilligen Meinungen exponiert hat; so gehörte er vor fünf Jahren zu den eifrigsten Befürwortern des Irak-Kriegs. Seinen Übertritt zum Christentum schildert der Journalist als persönliche Angelegenheit, als „langen inneren Weg”. Die Reaktionen in der islamischen Gemeinschaft Italiens sind denn auch verhalten: „Eine freie Wahl, die wir respektieren”, sagt der bekannte Moslem-Vertreter Mario Scialoja. Derweil hat der vatikanische „Dialog-Minister” Kardinal Jean-Louis Tauran die Taufe Allams während der Osternacht verteidigt. „Die Gewissensfreiheit ist ein Grundrecht”, sagte der Präsident des Päpstlichen Dialogrates einer Tageszeitung. Zudem mache der Papst bei der Auswahl der Täuflinge während des Ostergottesdienstes keinen Unterschied. - Lesen Sie auch den Beitrag von Guido Horst in der Zeitung "Die Tagespost"!
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23.03.2008 13:46:15
Der Auferstandene ist immer bei uns - Ostergrüße des Papstes
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat gemeinsam mit Zehntausenden Gläubigen in Rom den Ostergottesdienst gefeiert. Mehr als 100 Fernsehanstalten übertrugen die Zeremonie und die von Benedikt XVI. in 63 Sprachen gesprochenen Ostergrüße in alle Welt. In seiner Botschaft mahnte der Papst zu tatkräftigem Einsatz für Gerechtigkeit „an den von blutigen Konflikten heimgesuchten Orten und überall dort, wo die Würde der menschlichen Person weiterhin missachtet und verletzt wird“. Wegen des strömenden Regens kürzte der Papst seinen Text und las ihn auch nicht – wie gewohnt – von der Loggia des Petersdoms, sondern unten auf dem Petersplatz, wo er zuvor die Heilige Messe gefeiert hatte. Benedikt forderte insbesondere ein Ende der Gewalt in Tibet. Er ermutigte zu „Lösungen, die das Wohl und den Frieden schützen“. Auch einige weitere Krisenherde der Welt erwähnte der Papst ausdrücklich: „Wie sollte man in diesem Augenblick nicht insbesondere an einige Regionen Afrikas wie Darfur und Somalia, an den gepeinigten Nahen Osten – vor allem an das Heilige Land, an den Irak und den Libanon – und schließlich an Tibet denken; für diese Regionen unterstütze ich die Suche nach Lösungen, die das Wohl und den Frieden schützen!“Ausgegangen war Benedikt XVI. in seiner Osterbotschaft vom Introitus der Ostermesse „Resurrexi, et adhuc tecum sum. Alleluia!“„In diesen Worten erkennt die Kirche beim Aufgang der Ostersonne die Stimme Jesu selbst, der bei der Auferstehung vom Tod sich voller glückseliger Liebe an den Vater wendet und ausruft: Mein Vater, hier bin ich! Ich bin erstanden, ich bin noch bei dir und werde es für immer sein; dein Geist hat mich niemals verlassen.“ Die Auferstehung lasse den Sinn des Leidens verstehen, so Benedikt: „Der Tod und die Auferstehung des menschgewordenen Wortes Gottes sind ein Ereignis unübertrefflicher Liebe, der Sieg der Liebe, die uns von der Knechtschaft der Sünde und des Todes befreit hat. Es hat den Lauf der Geschichte verändert, indem es dem Leben des Menschen einen unauslöschlichen und erneuerten Sinn und Wert eingegossen hat.“ Es gelte in das Innerste des Ostergeheimnisses einzutreten, dass im wesentlichen ein Ereignis der Liebe sei: Liebe des Vaters, der den Sohn „wieder umarmt“, indem er ihn in seine Herrlichkeit hüllt; Liebe des Sohnes, der in der Kraft des Geistes mit unserer verklärten Menschengestalt zum Vater zurückkehrt. Vom heutigen Festtag, der uns die unbedingte und einzigartige Erfahrung der Auferstehung Jesu neu erleben läßt, ergeht also an uns ein Aufruf, daß wir uns zu der Liebe bekehren; eine Einladung, den Haß und den Egoismus von uns zu weisen und gelehrig der Spur des Lammes, das zu unserem Heil geopfert wurde, zu folgen, den „gütigen und von Herzen demütigen“ Erlöser nachzuahmen, der „Ruhe für unsere Seelen“ ist. Am Schluss erbat Benedikt XVI. die Fürsprache Mariens, die nach der Teilnahme an den Leiden der Passion und der Kreuzigung ihres unschuldigen Sohnes auch die unaussprechliche Freude seiner Auferstehung erfahren hat, die Fülle der österlichen Gaben. „Maria, die in die Herrlichkeit Christi aufgenommen worden ist, möge uns beschützen und auf dem Weg der brüderlichen Solidarität und des Friedens geleiten. Dies sind meine Osterwünsche an euch, die ihr hier zugegen seid, und an die Männer und Frauen jeder Nation und auf jedem Kontinent, die durch Radio und Fernsehen mit uns verbunden sind. Gesegnete, frohe Ostern!“ - Lesen Sie die ganze Ansprache des Papstes, wie sie von kath.net dokumentiert wird!
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22.03.2008 10:03:24
Der Osterglaube der Kirche
(news.stjosef.at) Im Evangelium nach Johannes begegnet uns das Osterzeugnis der heiligen Maria Magdalena. Als eine der ersten durfte sie den Auferstandenen persönlich sehen. Zuerst erkannte sie ihn nicht und meinte, es wäre der Friedhofsgärtner; dann aber sprach Jesus sie mit ihrem Namen an und da erkannte sie ihn als ihren Herrn und Meister. Wer wollte sie da noch zurückhalten, als sie voll Freude und Begeisterung zu den Aposteln eilte, die sie zuerst nicht verstanden und verständlicherweise noch skeptisch waren? Aber auch den Aposteln und vielen anderen Jüngern wurde bald die persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen zuteil. Der Osterglaube der Kirche wurzelt nicht in der Phantasie oder den Wunschvorstellungen überdrehter Personen, sondern im Zeugnis ganz nüchtern denkender Männer und Frauen, die zuerst erschüttert waren von Jesu Leiden und Sterben und dann aber dem Auferstandenen wirklich begegnen durften. - Lesen Sie die vollständige Predigt vom Ostersonntag! - Auch eine Predigt in der Osternacht können Sie lesen! - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" wünscht Ihnen eine gesegnete Feier des Osterfestes und die Freude des auferstandenen Herrn!
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22.03.2008 08:56:59
TV-Übertragungen der Papstgottesdienste
(ewtn.de) EWTN überträgt live:
Karsamstag/Osternacht, 22.03.2008, 21.00 - 3.30 Uhr: Ostervigil in der Osternacht mit Papst Benedikt XVI. aus dem Petersdom mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan
Ostersonntag, 23.03.2008, 10.30 - 13.00 Uhr: Hl. Messe mit Auferstehungsritus "Resurrexit"; Papst Benedikt XVI. erteilt der Stadt Rom und dem Erdkreis seinen feierlichen Segen "Urbi et Orbi", vom Petersplatz mit deutschem Kommentar von Radio Vatikan. - Näheres sowohl auf http://www.ewtn.de und http://www.k-tv.at sowie auch auf http://www.radiomaria.at und http://www.horeb.org !
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22.03.2008 08:54:31
Kreuzweg mit dem Papst in strömendem Regen
(orf.at) In Rom haben gestern Abend Zehntausende Gläubige gemeinsam mit dem Papst den Kreuzweg am Kolosseum verfolgt. Benedikt XVI. übernahm wegen des strömenden Regens das Kreuz jedoch nicht wie geplant auf den letzten drei Stationen, sondern erst zum Schluss. Im Mittelpunkt der Texte und Gebete standen die Märtyrer des 21. Jahrhunderts. Heute wird der Heilige Vater die nächtliche Osterwache im Petersdom halten. Morgen gehen die Osterfeierlichkeiten dann mit der Ostermesse und dem Segen "Urbi et orbi" zu Ende. - Lesen Sie noch mehr in der KNA-Meldung bei Radio Vatikan!
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21.03.2008 07:45:21
Papst feierte Messe vom Letzten Abendmahl
(zenit.org) Am Donnerstagabend feierte Papst Benedikt XVI. in der römischen Bischofskirche Sankt Johann im Lateran, der „Mutter der Kirchen der Stadt und des Erdkreises“ („Mater Ecclesiarum Urbis et Orbis“), die heilige Messe vom letzten Abendmahl mit dem Ritus der Fußwaschung. Während der Gabenbereitung wurde dem Papst die Kollekte überreicht, die in diesem Jahr gänzlich dem Waisenhaus „La edad de Oro“ („Das goldene Zeitalter“) in Havanna (Kuba) zugute kommen wird. Nach der feierlichen Liturgie wurde das Allerheiligste Altarsakrament in die Anbetungskapelle überführt. In seiner Predigt verwies Benedikt XVI. auf die beinahe schon liturgische Sprache, mit der der Evangelist Johannes von der Fußwaschung Jesu berichtete. Den Mittelpunkt „der Stunde, die gekommen“ ist, beschreibe der Evangelist mit zwei Worten: Hinübergang (metabasis) und Liebe (agape). Beide Worte beschreiben, so der Heilige Vater, das Passah Jesu. Der Hinübergang bestehe in einer Verwandlung. Das Menschsein Jesu werde in eine neue Seinsart verwandelt, in der Jesus jetzt für immer mit dem Vater und gleichzeitig mit den Menschen ist. Jesus verwandle auch das Kreuz in eine Tat des Schenkens, der Liebe bis zur Vollendung. Durch seine Liebe werde das Kreuz zur „metabasis“, zur Verwandlung des Menschenseins in ein Sein, das Anteil hat an der Herrlichkeit Gottes. Dieser für das Leben wesentliche Prozess komme in der Fußwaschung als einem prophetischen symbolischen Akt zum Ausdruck. An die Stelle einer rein rituellen äußerlichen Waschung trete ein neues Bad: Jesus reinige uns durch sein Wort und seine Liebe, „durch seine Selbsthingabe“. Sein Wort wasche uns immer wieder von neuem. „Tag für Tag werden wir von vielfältigem Schmutz bedeckt“, so der Papst, „von leeren Worten, Vorurteilen, reduzierter und verfälschter Weisheit. Eine vielfältige Halbwahrheit oder offene Falschheit dringt ständig in unser Inneres ein. All dies verfinstert und verschmutzt unsere Seele, bedroht uns mit der Unfähigkeit zur Wahrheit und zum Guten.“ Christus reinige die Seele, den inneren Menschen. Dazu lade uns das Evangelium ein. Zusammen mit dem Wasser sei jedoch auch Blut aus der Seite Christi geflossen. Jesus habe uns nicht nur sein Wort hinterlassen, sondern sich selbst. „In den heiligen Sakramenten kniet der Herr immer wieder neu zu unseren Füßen nieder und reinigt uns.“ - Lesen Sie die Predigt von Papst Benedikt in vollem Wortlaut!
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21.03.2008 07:42:44
Mit Maria unter dem Kreuze stehen
(news.stjosef.at) Als unser Herr Jesus Christus durch den Verrat eines seiner Apostel, des Judas, seinen jüdischen und römischen Feinden ausgeliefert wurde und in der Folge Spott, Misshandlungen und schwerstes Leid, ja sogar den Tod am Kreuz zu erdulden hatte, verließen ihn fast alle, die bisher zu ihm gehalten hatten. Selbst Petrus, der sich zuvor noch so mutig gezeigt hatte, dass er dem Diener des Hohenpriesters das rechte Ohr abhieb, hatte nun Angst und verleugnete Jesus in der Nacht der Gefangennahme dreimal, bevor der Hahn krähte. Wer blieb zuletzt noch übrig? Wer hatte die Kraft und den Mut, sogar unter dem Kreuz Jesu zu stehen und sich zu ihm zu bekennen? Es waren nicht viele. Das Passionsevangelium nach Johannes berichtet: „Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.“ Außerdem war dort noch Johannes, jener Jünger, der in einer besonders tiefen Weise mit Jesus verbunden war. - Lesen Sie die Homilie zum Karfreitag in vollem Wortlaut!
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