Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 85/200
(Einträge 2521 - 2550 von 5991)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] (85) [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] nächste Seite letzte Seite
04.03.2008 13:29:18
Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche
(news.stjosef.at) Die Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie 2007 in Aigen im Mühlkreis sind nun in Buchform erschienen. Bibliographische Angaben: Franz Breid (Hg.), Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche. Referate der 19. Internationalen Theologischen Sommerakademie in Aigen, Lublin 2007, ISBN 978-83-7363-657-6, Preis 9,50 €. - Link (mit Bestellmöglichkeit): http://www.theol-sommerakademie.com . - Das Referat von Dr. Josef Spindelböck ("Die Würde des leidenden und sterbenden Menschen") kann ab sofort in erweiterte Form auch online gelesen werden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2008 13:08:19
Diözese St. Pölten tief betroffen von tragischem Unfalltod
(presse.kirche.at) Es ist zutiefst tragisch und wir sind tief betroffen, dass beim Sturm „Emma“ am Samstag, dem 1. März 2008, durch einen umstürzende Baum in der Josefstraße St. Pölten eine junge Frau getötet und drei weitere Personen schwer verletzt wurden. Gerade als das Auto mit den vier Personen auf der Straße vorbeifuhr, brach der besagte Baum im Sturm und fiel auf das Fahrzeug. Der Baum, eine Pappel, die neben der Josefskirche in St. Pölten stand, konnte dem Sturm, der an diesem Tag mit 130 km/h heranbrauste, nicht mehr standhalten und knickte bei einer der heftigen Windböen in der Höhe von etwa zwei Meter über dem Boden um. Die Ursachen für das tragische Geschehen sind bei einem Naturereignis wie bei diesem Sturm nur schwer zu klären. Der Baum neben der Kirche wurde von der Stadt St. Pölten betreut. Von Seiten der Diözese werden dennoch verstärkt Überlegungen angestellt, wie in Zukunft solch tragische Ereignisse weitgehend vermieden oder zumindest minimiert werden können. Allerdings können derartige Vorkommnisse bei außergewöhnlichen Wetterverhältnissen wie dem Sturm „Emma“ nie hundertprozentig ausgeschlossen werden. Die Krankenhausseelsorge hat sich sofort der verletzten Personen angenommen und ihnen seelische wie psychische Hilfe geleistet. In der Pfarrkirche haben Gläubige für die verunglückte junge Frau gebetet. - Link: www.dsp.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
04.03.2008 13:06:59
Gebetsmeinungen des Heiligen Vaters für März 2008
Allgemeine Gebetsmeinung
Dass man die Bedeutung der Vergebung und der Versöhnung zwischen Personen und Völkern versteht und die Kirche durch ihr Zeugnis die Liebe Christi, Quelle neuer Menschlichkeit, verbreitet.
Missionsgebetsmeinung
Dass die Christen, die in vielen Teilen der Welt auf unterschiedliche Weise wegen des Evangeliums verfolgt werden, mit Hilfe der Kraft des Heiligen Geistes weiterhin mutig und offen das Wort Gottes verkünden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 16:17:22
Weihbischof Athanasius Schneider über die Form des Kommunionempfangs
(news.stjosef.at) Gloria.tv präsentiert ein Exklusivinterview mit dem kasachischen Weihbischof Athanasius Schneider über die Frage der Mund- und Handkommunion. Bischof Schneider weist auf historische Hintergründe hin und stellt dar, dass die frühchristliche Praxis einer Kommunion auf die Hand nicht mit der heutigen Form zu vergleichen ist. Bereits am 8. Januar 2008 hatte Schneider in einem Beitrag für die italienischsprachige Ausgabe des L’Osservatore Romano zugunsten der Mundkommunion Stellung genommen. „Die Art und Weise, in der der Leib des Herrn ausgeteilt und entgegengenommen wird, bringt das Bewusstsein von der Größe des eucharistischen Geheimnisses zum Ausdruck“, schrieb der Bischof. Zusätzlich zum Ausdruck wahrer Anbetung durch das Knien vermeide die Mundkommunion auch, dass Kommunikanten den Leib des Herrn mit unsauberen Händen entgegennehmen oder Partikel der Eucharistie verlieren. „Würde es nicht besser der tiefsten Wirklichkeit und Wahrheit des verwandelten Brotes entsprechen, wenn auch heute die Gläubigen zu seinem Empfang niederknien würden, dabei den Mund öffneten wie der Prophet, als er das Word Gottes empfing und sich nähren ließen wie ein kleines Kind?“ fragte der Bischof. - Link zum Interview.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 16:10:34
Lebensschützer werden politisch aktiv
(news.stjosef.at) Die österreichische Sektion der Lebensschutzbewegung „Human Life International“ sucht nun über ihren Vorsitzenden Mag. Dietmar Fischer auch politisch Einfluss zu nehmen. Wiederholt waren und sind die Lebensschützer nämlich selber Ziel politischer Attacken. So brachte am 30. Jänner 2008 die Partei Grüne einen Initiativantrag ein, der sich direkt und ausdrücklich gegen die Lebensrechtsbewegung "HLI" richtet. Lebensschützer, die eine Mutter auf dem Weg zur Abtreibungsklinik "nachdrücklich ansprechen" oder "versuchen, ihr Gegenstände zu überreichen" sollen mit sechs Monaten Gefängnis bestraft werden. Der Leiter von HLI, Dietmar Fischer, bezeichnet den Antrag als "Lex HLI". Fischer, der bei den niederösterreichischen Landtagswahlen für die Christen-Partei kandidiert, äußerte sich in einem Interview, das auf seiner neuen Webseite www.noe-wahl.at veröffentlicht ist.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.03.2008 16:04:32
Bekenntnis zum einen wahren Gott ist nicht gewaltfördernd
(news.stjosef.at) In einem Beitrag für das ZdK-Organ „Salzkörner“ geht der emeritierte Alttestamentler Prof. Dr. Erich Zenger aus Münster auf den des öfteren gegenüber dem Monotheismus erhobenen Vorwurf ein, ein latentes oder sogar offenes Gewaltpotential in sich zu tragen. Unter anderem schreibt Zenger, ein faktisches Gewaltpotential, das leider auch mit den montheistischen Religionen des Judentums und des Christentums verbunden sei, sage noch nichts über das Prinzipielle aus. Denn: „Der biblische Monotheismus ist von seiner Mitte her gewaltkritisch und freiheitsfördernd. Die einzigartige Bedeutung dieses Monotheismus liegt darin, dass er die Freiheit nicht nur zu seinem zentralen Thema, sondern zum Kriterium der wahren Religion überhaupt gemacht hat.“ Weil aber nun die „Freiheit ein Grundprinzip von Religion überhaupt ist, können und müssen ‚religiöse’ Menschen und Institutionen die Überzeugungen Anderer in ihrer Andersartigkeit respektieren. Zwang und Gewalt im Bereich der Religion widersprechen dem Grundansatz des biblischen Monotheismus und vor allem seinem Bekenntnis zum befreienden Gott.“ – Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 06:11:18
Die Vergebung kommt nicht per Mausklick
(salzburg.com/news.stjosef.at) Sie ist für viele Christen ein fixer Bestandteil der Fastenzeit – die Beichte. Doch auch das World Wide Web scheint das heilige Sakrament für sich entdeckt zu haben: Ganz ohne Beichtstuhl, dafür gemütlich von der Wohnzimmercouch aus, kann der bußwillige User auf immer mehr Internetseiten seine Sünden virtuell loswerden – teils öffentlich und für jedermann nachlesbar. „Es mag schon sein, dass es jemandem hilft, wenn er sich seine Sorgen von der Seele schreibt, aber mit der kirchlichen Beichte hat das nichts zu tun. Die bedarf der strikten Einhaltung des Beichtgeheimnisses“, sagt Superior Pater Winfried Bachler von der Wallfahrtskirche Maria Plain in Salzburg im SN-Gespräch. Seit 13 Jahren kümmert sich Bachler um seine Gemeinde: „Über die Jahre hat die Zahl der Beichten zwar abgenommen, aber dafür ist die Qualität gestiegen. Gingen die Leute früher beichten, weil es Tradition war, tun sie das heute aus einem inneren Bedürfnis heraus“, erklärt Bachler. Gerade in der Fastenzeit herrsche Hochbetrieb im Beichtstuhl: „Da kann es schon sein, dass wir 30 bis 40 Beichten an einem Tag haben.“ Ähnlich groß ist der Ansturm in Maria Dreieichen in Niederösterreich: „In den vergangen 50 Jahren haben wir zwar einen Beichtrückgang erlebt, doch in der Kar- und Fastenwoche gibt es nach wie vor einen großen Zustrom an Gläubigen“, erzählt Ordenspater Robert Bösner von der Wallfahrtskirche. Vom Internet als „Lockmittel“ für die in Niederösterreich recht beicht unwillige Jugend hält der 73-Jährige wenig: „Zu Zeiten Jesu gab es zwar noch kein Internet, aber eines gab es sicher: das persönliche Gespräch. Das zeichnet auch die Beichte aus.“ - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut in den "Salzburger Nachrichten"!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 06:05:58
Das Vorbild des heiligen Augustinus
(fides.org) Auch diese Woche empfing Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 27. Februar eine erste Gruppe von Gläubigen im Petersdom. Danach stellte er in der Audienzhalle den letzten Teil seiner Katechese über den heiligen Augustinus vor. „Ich ermutige euch durch konkrete Gesten der Solidarität gegenüber den Schwächsten und Bedürftigsten, deren Gesicht das Antlitz Jesu Christi ist, in der Nächstenliebe zu wachsen“, so der Papst zu den im Petersdom versammelten Gläubigen. „Die Fastenzeit soll von einem persönlichen und gemeinschaftlichen Bemühen um die Christusnachfolge gekennzeichnet sein, damit wir seine Liebe bezeugen“. In der Audienzhalle sagte Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache an die dort versammelten Pilger: „Mit der heutige Begegnung möchte ich die Präsentation der Figur des heiligen Augustinus abschließen. Nachdem ich über sein Leben, seine Werke und einige Aspekte seines Denkens gesprochen habe, möchte ich heute zu seinem Innersten zurückkehren, das ihn zu einem der größten Bekehrten in der Geschichte des Christentums machte“. Der Papst erinnerte daran, dass er bei seinem Besuch in Pavia am Grab dieses Kirchenvaters seine „persönliche Verehrung und Dankbarkeit“ gegenüber dem heiligen Augustinus zum Ausdruck brachte, mit dem er sich in seinem Leben als „Theologie, Priester und Hirte“ sehr verbunden fühlt. Jeder, der sich mit den „Bekenntnissen“ befasst, „merkt sofort, wie sehr die Bekehrung des heiligen Augustinus nicht improvisiert war und auch nicht von Anfang an stattfand, sondern dass sie als Weg im eigentlichen Sinn bezeichnet werden kann, der Vorbild für jeden einzelnen unter uns sein kann … Der Weg der Bekehrung des heiligen Augustinus ist bis zu seinem Lebensende kontinuierlich, so dass man sagen kann, dass die verschiedenen Etappen - von denen man auf Anhieb drei unterscheiden kann - eine einzige große Bekehrung bilden.“ „Die erste Etappe auf dem Weg der Bekehrung besteht in der progressiven Annäherung an das Christentum“, so Papst Benedikt XVI., der daran erinnerte, dass Augustinus, „obschon er in den seiner Jugend ein ungeordnetes Leben führte, sich stets zutiefst von Christus angezogen fühlte“ nachdem er von seiner Mutter von Kind an in den christlichen Glauben eingeführt wurde. Auch die Philosophie habe ihn zu Christus hingeführt, doch entscheidend sei die Lektüre der Briefe des heiligen Paulus gewesen, „die ihm die Wahrheit ganz offenbarte“. „Zu dieser grundlegenden Etappe seines langen Weges“, so der Heilige Vater weiter, „gelangte er dank seiner Leidenschaft für den Menschen und für die Wahrheit, eine Leidenschaft, die ihn dazu führte, den großen und unzugänglichen Gott zu suchen. Der Glaube an Christus ließ ihn verstehen, dass Gott, der so fern schien, dies in Wirklichkeit nicht war. Er war zu uns gekommen und war einer von uns geworden. In diesem Sinn brachte der Glaube an Christus die lange Suche des heiligen Augustinus den Weg der Wahrheit ihrem Ende näher.“ Nach seiner Rückkehr nach Afrika im Anschluss an eine dreijährige Zeit des Studiums und des kontemplativen Lebens wurde Augustinus gegen seinen Willen zum Bischof von Hippo gewählt und für den Dienst an den Gläubigen bestimmt. „So lernte er, durch den Verzicht auf ein reines Leben der Meditation, oft auch unter Schwierigkeiten, das Ergebnis seines Denkens in den Dienst der anderen zu Stellen. Er lernte, den Glauben den einfachen Menschen nahe zu bringen … Doch diese Last nahm auf sich, im Bewusstsein, dass er gerade dadurch Christus näher sein konnte. Dass Wissen darum, dass er durch Einfachheit und Demut anderen näher kommen konnte, machte seine eigentliche und zweite Bekehrung aus“. Die letzte Etappe auf dem Weg des heiligen Augustinus. Die dritte Bekehrung, „führt ihn jeden Tag seines Lebens dazu, Gott um Vergebung zu bitten“. Im letzten Abschnitt seines Lebens verstand er, dass „wir stets der Reinigung durch Christus bedürfen, der uns die Füße wäscht, und der uns erneuert. Wir brauchen die permanente Bekehrung. Bis zum Schluss brauchen wir diese Demut, die uns erkennen lässt, dass wir auf unserem Weg Sünder sind, bis der Herr uns endgültig seine Hand reicht und uns zum ewigen Leben führt.“ Im letzten Teil seiner Katechese erinnerte der Papst insbesondere an die Demut des Heiligen gegenüber dem Herrn Jesus, die „ihn auch zu einer intellektuellen Demut führte“. „Zu Christus bekehrt, der Wahrheit und Liebe ist, folgte Augustinus ihm sein ganzes Leben lang nach und ist damit ein Vorbild für jeden Menschen, für uns alle auf der Suche nach Gott“, so der Papst, der auch betonte, dass seine erste Enzyklika „Deus caritas est“ viel dem heiligen Augustinus „verdankt“. Und dass auch die zweite Enzyklika „Spe salvi“ dem heiligen Augustinus und dessen Begegnung mit Gott „viel schuldet“. Abschließend forderte der Papst die Gläubigen dazu auf dafür zu beten, dass es uns jeden Tag gegeben sein möge, „dem Beispiel dieses großen Bekehrten zu folgen, indem wir, wie er, in jedem Augenblick unseres Lebens dem Herrn Jesus begegnen, dem Einzigen, der uns erlöst, reinigt und der uns die wahre Freude und das wahre Leben schenkt“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
01.03.2008 06:02:12
Gott, der Herr, macht Blinde sehend
(news.stjosef.at) Das Beispiel des blindgeborenen jungen Mannes, der von Jesus Christus auf wunderbare Weise geheilt wurde, kann uns helfen, das wahre Licht zu entdecken, mit dem Gottes Liebe uns erleuchtet. Wohl jeder Blinde hat die Sehnsucht danach, mit den Augen des Leibes sehen zu können, auch wenn er es sich im Letzten kaum vorzustellen vermag, was dies heißen kann. Wie groß waren daher der Jubel und die Freude des Betroffenen und auch seiner Angehörigen und Freunde, als Jesus dem jungen, von Geburt an blinden Mann das Augenlicht schenkte. Der Geheilte begriff: Hier ist Großes geschehen, ja ein Wunder. Meine Heilung hat mit Gott zu tun, und ich vertraue dem, der mich geheilt hat. Er kann unmöglich ein Sünder sein, wie es die Pharisäer behaupten, sondern er ist ein Prophet Gottes, ja vielleicht sogar der erwartete Messias. - Lesen Sie die Predigt zum 4. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.02.2008 14:26:59
Die Chronik Mayerlings - erstmals dokumentiert
(news.stjosef.at) Die “Affäre von Mayerling” machte 1889 ein kleines Dorf im Wienerwald weltberühmt: Am 30. Jänner 1889 starb dort in seinem Jagdschloss Kronprinz Rudolf, der einzige Sohn des österreichischen Kaisers und ungarischen Königs Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Elisabeth, genannt Sisi. Im Tod an seiner Seite: Marie Alexandrine Freiin von Vetsera. Heute zählen der dramatischste Ort Österreichs und die Gedenkstätte im “Conventus S. Jos. Mayerlingens M. M. Carmel. Disc.” mit mehr als 100.000 Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Kulturgütern Niederösterreichs. Doch die über 800-jährige Geschichte Mayerlings wurde bisher nie vollständig erzählt … Ab sofort gibt es jedoch das Buch Mayerling - Chronik eines Dorfes” (Paperback, 80 Seiten, 7,80 Euro, ISBN: 978-3-8334-9318-8) von Lars Friedrich. In dieser Chronik finden sich erstmals: über 250 Daten aus der Geschichte Mayerlings - von 2.500 v. Chr. bis zum 02. Februar 2008; die Geschichte der mittelalterlichen Wallfahrtskirche zum Hlg. Laurentius in Mayerling; die Kirche des Karmels St. Josef Mayerling und ihre Kunstwerk sowie sagenhafte Erzählungen aus Mayerling. Ein Teil der Einnahmen aus dem Buchverkauf kommt direkt dem Karmel St. Josef in Mayerling zu Gute! – Homepage: www.mayerling.eu
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
29.02.2008 14:23:38
Erscheinungen von Lourdes haben wirklich stattgefunden
(news.stjosef.at) Unter dem Titel „Erscheinungen von Lourdes sind keine Legenden“ nimmt Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB aus Maria Dreieichen in der St. Pöltner Kirchenzeitung „Kirche bunt“ vom 2. März 2008 auf prominenter Seite 2 wie folgt Stellung zu einer Formulierung derselben Kirchenzeitung vom 17. Februar 2008, wonach der heiligen Bernadette Soubirous in der Grotte von Lourdes vor 150 Jahren die Gottesmutter erschienen sein „soll.“ Wörtlich schreibt P. Robert Bösner in seiner Stellungnahme: „Im dankenswerten Bericht über die Jubiläumsfeiern in Lourdes am 17. Februar 2008 in Kirche bunt Nr. 7, heißt es, dass die Muttergottes am 16. Juli 1858 ‚der heiligen Bernadette in der Grotte erschienen sein soll’. Ich nehme diese kleine sprachliche Ungenauigkeit zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass damals an jenem 16. Juli 1858, bei der letzten (!) Erscheinung der Muttergottes, die heilige Bernadette sagte, dass ihr die Muttergottes nie so schön erschien wie damals, gleichsam als Abschiedsgeschenk. Die heilige Bernadette stand damals am jenseitigen Ufer des Gave. Jener Platz am Ufer des Gave gegenüber der Erscheinungsgrotte ist heute eigens für die Wallfahrer deutlich gekennzeichnet. Es ist wohl das Besondere der kirchlichen Anerkennung eines außerordentlichen Ereignisses, wie es z.B. eine Erscheinung der Muttergottes ist, dass dabei nur historisch überprüfbaren und historisch bestätigten Ereignissen dieser Vorzug öffentlich zuteil wird. Dadurch haben die Gläubigen, ja die ganze Kirche uns insofern auch die interessierte außerchristliche Welt die Gewähr, dass es sich z.B. bei den 18 Erscheinungen der ‚Unbefleckt empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in Lourdes’, auch bei der letzten Erscheinung (!) nicht um eine Legende, sondern um die Tatsache eines vom Himmel kommenden Ereignisses handelt.“ Die Herausgeberfunktion und Leitung der St. Pöltner Kirchenzeitung liegt bei Prälat Mag. Josef Eichinger, Chef vom Dienst der Redaktion ist Mag. Josef Wessely.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.02.2008 10:54:40
Kontroverse um Interviewaussagen von EB Zollitsch geht weiter
(news.stjosef.at) In einem ungewöhnlich kritischen Kommentar der deutschen katholischen Zeitung „Die Tagespost“ schreibt Regina Einig unter anderem: „Unter der unnötigen Zölibats-Debatte leiden nun alle, denen es um das Wesentliche in der Botschaft der Kirche geht. Im Getöse um die Lebensform katholischer Priester ging bezeichnenderweise unter, dass Zollitsch den bioethischen Dissens zwischen Katholiken und Protestanten in Sachen Stammzellforschung nicht als Belastungsprobe für die Ökumene betrachtet. Frau Schavan und Wolfgang Huber dürften es dankbar zur Kenntnis genommen haben. Doch katholischen Ökumenikern gräbt der Erzbischof das Wasser ab: Protestantische Befürworter der embryonalen Stammzellforschung können sich von nun an darauf berufen: Man hat zwar den Lebensschutz geschleift, aber immerhin nicht die Ökumene belastet. Obwohl ihm die mediale Gewandtheit seines Vorgängers weitgehend abgeht, hat sich der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz gleich zu Beginn seiner Amtszeit das Wohlwollen der liberalen Kräfte in Kirche, Politik und Gesellschaft gesichert. Alle Klagen über Journalisten ändern nichts daran: Zollitsch versteht durchaus, im Spiel mit den Medien zu punkten – auf der linken Flanke.“ Anders werden die medialen Vorgänge von M. Cornelia Fischer aus der „Schönstatt“-Bewegung, der Erzbischof Zollitsch angehört, kommentiert. Wörtlich schreibt sie: „Wer das Interview von Erzbischof Dr. Zollitsch ganz gelesen hat weiß, dass er den Zölibat nicht in Frage stellt oder abschaffen möchte. Dies ist auch durch zahlreiche frühere Äußerungen des Erzbischofs belegt. So in der von Michael Maas im Namen von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch verbreiteten Erklärung zu Medieninformationen über Äußerungen - oder besser, medial verbreitete Meinungen über Äußerungen - des neu gewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Fragt sich nur, wer es ganz gelesen hatte. Und warum so viele aufgeschrien haben, ohne es zu lesen. Die gedruckte Ausgabe des Spiegel mit dem Originalinterview war seit den frühen Morgenstunden des 18. Februar überall erhältlich; die digitale Fassung seit dem Abend des 16. Februar. Am selben Tag stellte der Spiegel in seiner Online-Ausgabe einen kostenlose ‚Vorgeschmack’ auf die interessantesten Artikel der Druckausgabe ins Netz. So aufgemacht, dass es als Appetitmacher den Kauf steigern sollte. Logisch. Ganze vier Worte in dem Absatz, der den Aufschrei auslöste, sind original von Erzbischof Zollitsch, der Rest ist zusammenfassende und verkürzte Wiedergabe. Aber das haben wohl die meisten, die da aufgeschrien haben, vor lauter Aufschrei schon nicht mehr mitbekommen... Und so wurde aus dem letzten Satz einer klugen, differenzierten, abwägenden Antwort auf eine plakative Frage nach dem Zölibat die bildzeitungsgemäße reißerische Überschrift: ‚Erzbischof Zollitsch stellt das Zölibat in Frage’ (Welt) oder noch besser: ‚Zollitsch: Zölibat ist nicht notwendig’ (Focus). Daran O-Ton ist nur noch das Wort ‚notwendig’. Die hatten das Interview nicht gelesen, muss man vermuten ... genauso wenig wie jene kirchlichen Zeitungen und Agenturen, die die veröffentlichten Worte oder besser Bruchstücke zum Anlass nahmen für grundsätzliches Wehklagen: ‚Schlimmer Populismus’, Offene Briefe: ‚Mit tiefer Enttäuschung’ und manch unnötiges, plakatives und polarisierendes Stimmungmachen.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.02.2008 10:29:28
L'Osservatore Romano hat neue Chefredakteurin
(kathpress.at) Die Österreicherin Astrid Haas ist neue Chefredakteurin der deutschsprachigen Wochenausgabe der Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano". Der Chefredakteur des Gesamtblattes, Prof. Giovanni Maria Vian, berief die aus Steinach am Brenner stammende 54-jährige Journalistin zur verantwortlichen Redaktionsleiterin. Bisher war Astrid Haas stellvertretende Chefredakteurin der deutschsprachigen Wochenausgabe. Seit dem Ausscheiden von Chefredakteur Ernst Schlögel Anfang 2007 führte Astrid Haas die Wochenausgabe kommissarisch, wie bereits in den Jahren 2000 und 2002. Neben der italienischsprachigen Tagesausgabe erscheint die Vatikanzeitung in Wochenausgaben auf Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Portugiesisch. Daneben gibt es auch eine polnischsprachige Monatsausgabe. Astrid Haas lebt seit 1976 in Rom. Sie arbeitete zunächst an der österreichischen Botschaft, bis sie im Jahr 1980 zum "Osservatore"
wechselte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.02.2008 07:07:32
Wie ein Engel auf Erden
(dioezese-innsbruck.at) Kaum einer kennt sie in Tirol: Sr. Angela Autsch. Dabei gehörte die Frau in den 40er-Jahren zu den besonders Mutigen. Sie könnte eine echte Vorzeigefrau sein. Sie sagte, was sie dachte, und durchschaute schon früh die Unvereinbarkeit des Nationalsozialismus mit dem Christentum. Ihr offenes Eintreten für ihre Überzeugung („Hitler ist die Geißel Europas“) brachten Gefangenschaft und in weiterer Folge die Überstellung in die Konzentrationslager von Ravensbrück und Auschwitz. 1990 hat die Erzdiözese Wien ein Seligsprechungsverfahren für die Ordensfrau eröffnet und inzwischen auf diözesaner Ebene auch abgeschlossen. Nun liegen die Akten bei der zuständigen Kongregation im Vatikan. Einer, der sich für die Erinnerung an diese starke Frau einsetzt, ist Univ.-Prof. Peter Stöger. Bei einem Vortrag in Mötz gab er nicht nur einen Einblick in das Leben der Klosterfrau. Die zahlreichen Zuhörer konnten auch die Zeit, das Leid und das Besondere des Wirkens von Schwester Angela nachempfinden. Aufgewachsen ist Maria Cäcilia Autsch, so ihr bürgerlicher Name, in einfachen Verhältnissen im Sauerland (Deutschland). Als sie 21 Jahre alt war, verstarb ihre Mutter. Zwölf Jahre lang übernahm sie die Sorge für die sechs Geschwister. Ins Kloster trat sie 1934 ein. Seit damals hieß sie Sr. Angela Maria vom Heiligsten Herzen Jesu. In den Folgejahren machte sie diesen Namen zu ihrem Programm: Sie war Betreuerin im Kindergarten und brachte Frauen das Schneidern bei. Sie war Mesnerin und wusch die Kirchenwäsche der umliegenden Pfarren. Bei vielen Mötzer Familien ging sie ein und aus, pflegte Kranke und war auch auf den Feldern zu Haus – wenn sie den Bauern bei der Ernte half. Als die Nationalsozialisten dem Mötzer Kloster mit der Schließung drohten, setzte sich Sr. Angela erfolgreich zur Wehr. Dieser Einsatz und ihre kritischen Äußerungen führten 1940 zu ihrer Verhaftung wegen „Beleidigung des Führers“ und „Aufwiegelung der Bevölkerung“. Laut Augenzeugenberichten erfolgte die Verhaftung äußerst brutal. Noch im Innsbrucker Polizeigefangenenhaus sagte Sr. Angela zu ihrer Mitgefangenen Anna Trenkwalder: „Ich verzeihe allen von Herzen, die mich angezeigt haben.“ Dieser Satz findet sich auch in einem der Briefe aus dem KZ Ravensbrück an die Schwester Oberin. Eine ihrer Mithäftlinge war die spätere SP-Nationalratsabgeordnete Rosa Jochmann, die von ihr sagte: „Schwester Angela war ein Engel auf Erden.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.02.2008 07:03:30
Indischer Pfarrer in Tirol als Ordensgründer
(news.stjosef.at) Wie der „Kitzbüheler Anzeiger“ in seiner aktuellen Ausgabe (21.02.2008) berichtet, wurde in der zur Erzdiözese Salzburg gehörenden Pfarrkirche St. Ulrich am Pillersee am Samstag, 16. Februar 2008, durch Pfarrer Santan Fernandes und den für die Orden und Gemeinschaften zuständigen Bischofsvikar Matthäus Appesbacher ein Dankgottesdienst gefeiert, in dessen Rahmen zwei Frauen in die ordensähnliche Gemeinschaft „Apostel der Heiligen Familie“ (ADHF) aufgenommen wurden. Es handelt sich um Monika Gruber aus Behamberg in Niederösterreich und Gerlinde Hummel aus Bellenberg bei Ulm in Bayern. Bereits einen Monat vorher legte Maria Hadwiger aus Gobelsburg in Niederösterreich das Versprechen der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft ab, und zwar direkt im indischen Kawar, wo der Sitz der ADHF ist und diese bereits über 60 Personen verfügt, die aktiv mithelfen, dem Gemeinschaftszweck zu dienen. Die Gemeinschaft „Apostel der Heiligen Familie“ hat schon Hunderten von Kindern aus ärmsten Verhältnissen und zerrütteten Familien eine Heimat geboten. Die ADHF wurde von Pfr. Santan Fernandes, der selber aus Indien stammt, begründet; auch seine leiblichen Brüder Joseph und Alex und sein Cousin Agnello setzen sich dafür ein. Der Bischofsvikar betonte in seiner Predigt, es sei erfreulich sehen zu können, wie ein Orden wachse. Er dokumentierte damit – wie der Kitzbüheler Anzeiger schreibt –, „dass diese Gemeinschaft in absehbarer Zeit den Status eines Ordens erhalten wird“. Das letzte Wort dazu spreche allerdings der Vatikan. Pfarrer Santan Fernandes sei optimistisch, dass dies nicht mehr allzu lange dauern werde.- Links: http://www.kath-menziken.ch/bkl_indien.htm ; www.anzeiger-news.com
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
24.02.2008 11:14:35
Studiengang zu Ehe und Familie in St. Pölten
(news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat vor einiger Zeit an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten die Dozentur "Theologie der Ehe und Familie" eingerichtet. Weil diese Thematik in unserer Zeit sehr wichtig ist, haben sich die Verantwortlichen der Hochschule entschlossen, einen Zusatzstudiengang "Ehe und Familie", der auf vier Semester angelegt ist, einzurichten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Kursteilnehmer/innen ein Zertifikat (Matura wird nicht vorausgesetzt). Der Kurs beginnt am Freitag, 14. März 2008 um 13.30 Uhr mit der ersten Veranstaltung (Prof. Dr. Clemens Breuer). Am selben Tag um 17:00 Uhr wird der Studiengang für alle Interessierten im Detail vorgestellt. – Weitere Informationen im elektronischen Folder sowie unter http://ehe.pth-stpoelten.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
24.02.2008 11:05:00
Der kirchliche Auftrag katholischer Medien
(news.stjosef.at, Dr. Josef Spindelböck) Die Kirche schätzt den Beitrag der Medien, sowohl der sog. weltlichen als auch der katholischen. Innerhalb des Bereichs der katholischen Medien muss nochmals zwischen offiziellen Organen der Kirche unterschieden werden (z.B. Website des Vatikan, L’Osservatore Romano, Bistumsblätter) und sog. privaten, aber dennoch der Kirche und ihrer Lehre verpflichteten Medien (z.B. Radio Horeb, K-TV, kath.net, stjosef.at). Aufgabe und Beitrag katholischer Medien insgesamt ist es, den Hirten bei der Verkündigung des Glaubens behilflich zu sein, aber auch eine gewisse „Rückkopplung“ über das Denken und Leben der Kirche und ihrer Gläubigen zu geben. D.h. es besteht grundsätzlich das Bedürfnis nach umfassender und möglichst objektiver Information. Selbstverständlich dürfen weder offizielle kirchliche Medienorgane noch private katholische Medien die Lehre der Kirche in Frage stellen. Hier ist all das zu beachten, was in LG 25 im Hinblick auf das Lehramt des Papstes und der Bischöfe ausgesagt ist, wo es unter anderem heißt: „Die Bischöfe, die in Gemeinschaft mit dem römischen Bischof lehren, sind von allen als Zeugen der göttlichen und katholischen Wahrheit zu verehren. Die Gläubigen aber müssen mit einem im Namen Christi vorgetragenen Spruch ihres Bischofs in Glaubens- und Sittensachen übereinkommen und ihm mit religiös gegründetem Gehorsam anhangen.“ Die Kirche ermutigt zum verantwortlichen Einsatz der Medien: „Weil die Medien die heute gebräuchlichen Kommunikationskanäle für die Einstellungen und Auffassungen der Menschen sind, bieten sie einzigartige Gelegenheiten, um die Christen im Anschluss an die Diskussion der Ereignisse und Probleme des Tages zur Besinnung auf die tragenden Fundamente ihres Glaubens hinzuführen. So vermögen sie zu erkennen, wie der Glaube im modernen Leben wirksam werden kann“ (Communio et progressio, Nr. 129).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.02.2008 08:41:00
Vatikanischer Kongress zum Sterben des Menschen
(kathpress.at) Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Bischof Elio Sgreccia, hat eine vertiefte ethische Reflexion des Umgangs mit Kranken und Sterbenden verlangt. Diese Reflexion sei nicht zuletzt durch die Zulassung der "direkten Sterbehilfe" etwa in den Niederlanden, in Belgien oder Luxemburg notwendig, erklärte Sgreccia bei der Vorstellung eines Ethik-Kongresses der Akademie am Donnerstag im Vatikan. Neben medizinischen und psychologischen Aspekten müsse man auch die ethische und spirituelle Bedeutung der Endphase des Lebens in den Blick nehmen, so Bischof Sgreccia. Es gehe darum, den Tod als Teil des Lebens zu begreifen. Die am Montag beginnende zweitägige internationale Konferenz steht unter dem Thema "An der Seite des unheilbar Kranken und Sterbenden: Ethische und praktische Orientierungen". Unter den rund 400 Teilnehmern ist auch der deutsche Philosoph Robert Spaemann. Der Bioethik-Experte Maurizio Calipari sagte bei der Vorstellung des Programms, ein Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen habe nach katholischer Einschätzung nichts mit Euthanasie zu tun. Der Patient habe nicht nur das Recht, sondern in manchen Fällen auch die Pflicht, sich "exzessiven therapeutischen Handlungen" zu entziehen. Sgreccia betonte, für die katholische Kirche sei der unumkehrbare Ausfall der zentralen Hirnfunktionen das entscheidende Todeskriterium. Den Beginn des Lebens setze sie mit dem Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle an. Auch wenn ein Embryo im frühen Stadium noch kein Gehirn besitze, seien dennoch alle nötigen Gene zu dessen Ausbildung vorhanden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.02.2008 08:38:47
Anbeter Gottes im Geist und in der Wahrheit
(news.stjosef.at) Gott will angebetet werden „im Geist und in der Wahrheit“, sagt Jesus zu der samaritanischen Frau, der er am Jakobsbrunnen begegnet. Vorausgegangen war dieser Aussage die Frage der Frau, wer denn nun recht habe: Ob die Samariter, welche Gott auf dem Berg Garizim anbeteten, die wahre Form der Frömmigkeit ausübten oder ob die Juden die wahre Praxis der Religion übten, die Gott vor allem im Tempel zu Jerusalem angebetet wissen wollten. Die Antwort Jesu ist klar: Weder hier auf dem Berg Garizim noch in Jerusalem wird man Gott anbeten, denn „die Stunde kommt, und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.“ Als Begründung führt Jesus an: „Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ - Lesen Sie den Wortlaut der Predigt zum 3. Fastensonntag!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.02.2008 12:15:13
EB Schönborn: 10 Jahre Kardinal der Kirche
(stephanscom.at) Genau vor zehn Jahren, am 21. Februar 1998, wurde der Wiener Erzbischof in einem Konsistorium, einer Kardinalsversammlung, von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal der Heiligen Römischen Kirche (Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalis) kreiert und erhielt aus dessen Händen die Kardinalsinsignien. In einer ersten Stellungnahme nach Bekanntgabe der neuen Würdenträger betonte Kardinal Schönborn damals gegenüber "Kathpress", dass er die Kardinalswürde als eine Auszeichnung für die Kirche in Österreich und als Impuls für die Weiterführung ihrer Brückenaufgabe in einem Europa, das lernen müsse, "mit beiden Lungenflügeln - dem westlichen und dem östlichen - zu atmen", betrachte. Kardinal Christoph Schönborn, der am 11. Juni 1991 zum Titularbischof von Sutri und Weihbischof für die Erzdiözese Wien, am 13. April 1995 zum Erzbischof-Koadjutor von Wien und am 14. September desselben Jahres zum Erzbischof von Wien ernannt worden war, sah in der Kardinalserhebung sowohl eine Würde als auch eine Bürde, aber vor allem ein Zeichen für die ungebrochenen Liebe des Papstes zu Österreich und seinen Menschen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.02.2008 12:04:15
Keine neue Erklärung von EB Zollitsch zum Kirchenverständnis
(www.kath.net) „Ist die evangelische Kirche nun aus Ihrer Sicht Kirche?“ So fragte vor wenigen Tagen der „Spiegel“ den Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch. Der antwortete wörtlich: „Ja, sie ist eine Kirche, aber eine andere. Nach katholischem Verständnis ist sie nicht im vollumfassenden Sinne Kirche. Sie ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen.“ Aufgrund der Debatten bat KATH.NET Erzbischof Zollitsch um eine detailliertere Antwort – und bekam keine. Zollitschs Sekretär ließ ausrichten, man möge den Wortlaut des Interviews im „Spiegel“ beachten. Und: „Darüber hinaus bedarf es keiner zusätzlichen Erklärung.“ Lob bekam der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz indes von protestantischer Seite. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Bayerns, Johannes Friedrich, 59, zeigt sich hocherfreut über die Aussagen Zollitschs. Sie seien „von ökumenischem Geist bestimmt und zeigen, dass ihm an einem geschwisterlichen guten Miteinander mit anderen Kirchen liegt“, sagte er dem „Spiegel“. Die römisch-katholische Kirche hat eine differenzierte Sicht zum diesem Thema, wie im Dokument „Dominus Iesus“ dargelegt wurde. In Kapitel 17 heißt es, es gebe nur „eine einzige Kirche Christi“, die in der katholischen Kirche subsistiert sei und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet werde. Als echte Teilkirchen werden diejenigen anerkannt, die zumindest eine „apostolische Sukzession“ und eine „gültige Eucharistie“ besitzen, auch wenn sie nicht „in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen“. Kirchlichen Gemeinschaften, die den "gültigen Episkopat" und "die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums" nicht bewahrt haben, werden gemäß des Vatikan-Dokuments nicht als Kirchen anerkannt und als Kirchen im eigentlichen Sinn gesehen. Diese Gemeinschaften stehen allerdings in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche. Es sei irrig, sich vorzustellen, „die Kirche Christi sei nichts anderes als eine gewisse Summe von Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften - zwar getrennt, aber noch irgendwie eine“, heißt es in „Dominus Iesus“. Es dürfe weiters nicht angenommen werden, „die Kirche Christi bestehe heute in Wahrheit nirgendwo mehr, sondern sei nur als ein Ziel zu betrachten, das alle Kirchen und Gemeinschaften suchen müssen“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
21.02.2008 07:00:15
Erzbischof Zollitsch hält am Zölibat fest
(kath.net/news.stjosef.at) Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch hat zu seinen Äußerungen zum Zölibat im Spiegel Stellung bezogen. Michael Maas, der Sekretär des Erzbischofs, erklärt wörtlich: Nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch ein Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL geführt, das in der Ausgabe vom 18.02.2008, S. 54 – 56 im Wortlaut wiedergegeben ist. Durch eine verkürzende und einseitige Darstellung von Aussagen in Bezug auf den Zölibat in SPIEGEL-online, die wiederum von anderen Medien aufgegriffen wurden, haben wir in den letzten Tagen viele Zuschriften erhalten. Dazu darf ich im Namen von Erzbischof Dr. Zollitsch folgende Stellungnahme abgeben. Wer das Interview von Erzbischof Dr. Zollitsch ganz gelesen hat weiß, dass er den Zölibat nicht in Frage stellt oder abschaffen möchte. Dies ist auch durch zahlreiche frühere Äußerungen des Erzbischofs belegt. Vielmehr betont Erzbischof Zollitsch stets die großen Vorteile und den geistlichen Gewinn, den der Zölibat für die katholische Kirche darstellt. So wird die Entscheidung für eine zölibatäre Lebensform von, Priesterkandidaten oder Ordensnovizen nach langer Vorbereitung mit große Ernsthaftigkeit getroffen. Der Zölibat ermöglicht die Verfügbarkeit für den Dienst an den Menschen und ist ein wichtigesals Zeichen der Beziehung zu Jesus Christus. Auch hebt Erzbischof Dr. Zollitsch die Dimension der Weltkirche hervor, in deren Kontext nach katholischem Verständnis auch der Zölibat eingebunden und zu verstehen ist. In jüngster Vergangenheit gab es klare Äußerungen von Synoden, auf denen sich die überwältigende Mehrheit der Bischöfe gegen eine Aufhebung des Zölibats ausgesprochen hat. Wenn Erzbischof Dr. Zollitsch auf die Frage, ob der Zölibat ein Dogma sei, festhält, dass nach katholischem Verständnis der Zölibat nicht von seinem Wesen her zur Ausübung des Priesteramts gehört, stellt diese Aussage eine theologische Selbstverständlichkeit dar, wie auch ein Blick in die Geschichte erkennen lässt. Im Übrigen hat Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im SPIEGEL-Gespräch ebenso wie in anderen Interviews nach seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz deutlich gemacht, dass es drängendere Themen im kirchlichen und gesellschaftlichen Diskurs gibt als die Frage der Ehelosigkeit der Priester: Dazu gehört der missionarische Auftrag der Kirche ebenso wie der konsequente Einsatz für den Schutz des Lebens und das Engagement für Ehe und Familie. - Lesen Sie noch mehr auf kath.net! - Kommentar (Dr. Josef Spindelböck): Wenn es stimmt, dass Erzbischof Zollitsch persönlich ein frommer und absolut integrer Bischof ist, der in der Tradition seines Ordensvaters P. Kentenich ganz mit der Kirche und ihrer Lehre verbunden sein will, so ist jedenfalls sein Umgang mit den Medien in keiner Weise professionell. Ausführliche Klarstellungen gegen verkürzte Interviews hätten längst erfolgen müssen; so hat kath.net bereits am Samstag letzter Woche um eine Stellungnahme von Exz. Zollitsch ersucht, die es bis jetzt nicht gegeben hat. Ein weiterer und ganz entscheidender Punkt wird in der Stellungnahme des Erzbischöflichen Sekretärs überhaupt nicht berücksichtigt (auch viele Kritiker haben dies offenbar übersehen): In welchem Sinn spricht der Erzbischof der "evangelischen Kirche" das Kirche-Sein zu, während doch gemäß katholischer Lehre, ausgedrückt im 2. Vatikanum, die sog. "evangelische Kirche" in Wahrheit "nur" als "kirchliche Gemeinschaft" zu bezeichnen ist?
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
21.02.2008 06:55:07
Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria
(amicidio.com/news.stjosef.at) Die „Amici di Dio“ laden, beginnend mit heute, dem 21. Februar, zur Teilnahme an einer 33-tägigen Marienweihe ein. Maria ist der sicherste und schnellste Weg zu Jesus. Wer sich ihr anvertraut wird rasche Fortschritte im geistlichen Leben machen. Der Gedanke der Weihe an die Gottesmutter Maria wurde in besonderer Weise durch den heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort verbreitet sowie auch durch viele andere Heilige. Die Kirche hat diese Frömmigkeitsform wiederholt empfohlen; auch in der kirchlich anerkannten Erscheinung von Fatima bitte die Gottesmutter die Menschen, sich ihrem Unbefleckten Herzen ganz anzuvertrauen, um so mit Gott verbunden zu sein. Die Mariennovene dient zur Vorbereitung auf das Hochfest Verkündigung des Herrn, das heuer wegen der österlichen Busszeit (Fastenzeit) allerdings nicht am 25. März gefeiert wird, sondern erst am 31. März 2008! Zur Vorbereitung auf die Weihe an die Gottesmutter Maria finden sich täglich auf http://www.amicididio.com kurze Begleitimpulse. Ein Gebet zur Vorbereitung: "Gedenke, gütigste Jungfrau Maria, man hat es noch niemals gehört, dass jemand, der zu dir seine Zuflucht nahm, deine Hilfe anrief, um deine Fürsprache flehte, von dir verlassen worden sei. Von solchem Vertrauen beseelt, nehme ich meine Zuflucht zu dir, Mutter, Jungfrau der Jungfrauen. Zu dir komme ich, vor dir stehe ich seufzend als Sünder. Mutter des ewigen Wortes, verschmähe nicht meine Worte, sondern höre mich gnädig an und erhöre mich. Amen."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.02.2008 13:51:46
Seligsprechungsprozess für Oscar Romero wird doch fortgesetzt
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Radio Vatikan hat eine heute verbreitete Meldung korrigiert, wonach der Vatikan den Seligsprechungsprozess von Erzbischof Oscar Romero unterbrochen habe. P. Max Cappabianca OP übermittelte uns eine neue und nun (hoffentlich) korrekte Fassung der Meldung, die jetzt wie folgt lautet: Der Seligsprechungs-Prozess für Oscar Romero geht weiter. Das bestätigte der Präfekt der Heiligsprechungskongregation Kardinal Saraiva Martins am Montag im Vatikan. Zur Zeit würden alle Aspekte seines Lebens sowie die Schriften und Predigten überprüft. Wichtig sei außerdem, dass – wie bei allen Märtyrerprozessen – absolute Sicherheit über die Todesursache erlangt werde. Der „Hass gegen den Glauben“ (odium fidei) müsse ausschlaggebend sein und nicht allein politische oder soziale Gründe.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.02.2008 13:49:57
Kritik, aber auch Lob zu Interviewaussagen von Erzbischof Zollitsch
(news.stjosef.at) Die katholische Publizistin Gabriele Kuby hat in einem offenen Brief den neugewählten Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, heftig angegriffen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL hatte Zollitsch erklärt, die Verbindung zwischen Priestertum und Ehelosigkeit sei "nicht theologisch notwendig". Zugleich ging er auf Distanz zu Äußerungen anderer Bischöfe zum Thema Kinderkrippe. "Begriffe wie 'Gebärmaschinen' oder 'Herdprämie' gehören nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benötigen." Der Freiburger Erzbischof warb zugleich für eine bessere Beziehung zur evangelischen Kirche. Die römische Erklärung über das, was Kirche sei, habe Verstimmung bei den Protestanten ausgelöst. Die evangelische Kirche "ist Kirche. Ich kann ihr das nicht absprechen." Dazu meint nun Gabriele Kuby in ihrem offenen Brief: „Es bestand die Hoffnung, dass eine Persönlichkeit gewählt würde, die in der bedrohten Lage der Katholischen Kirche in Deutschland einen Erneuerungskurs einschlagen würde. Erneuerung kann es, wie die gesamte Kirchengeschichte zeigt, nur aus Treue zu Jesus Christus und zu seinem Stellvertreter auf Erden, dem Heiligen Vater, geben. Eben darin bestand das Lebenswerk des Gründers der Schönstatt Bewegung, der Sie als Mitglied des Instituts der Schönstatt-Diözesanpriester angehören. Pater Kentenich hat durch seine Exerzitien Tausenden von Priestern geholfen, ihren Dienst auf das feste Fundament der Eucharistie, der Treue zum Petrusamt und der Liebe zur Mutter Jesu zu stellen. Ich hatte die Hoffnung, dass Sie sich von den Prinzipien Ihres großen Gründers leiten lassen würden. Diese Hoffnung haben Sie mit Ihrem ersten Interview nach Ihrer Wahl den Boden entzogen. Ohne Not haben Sie eine Fahne gehisst auf der steht: GEGEN ROM MIT DEM STROM.“ Auch verschiedene andere katholische Persönlichkeiten und Organisationen hatten sich gegen die Aussagen von Erzbischof Zollitsch gewandt, unter anderem das Netzwerk katholischer Priester, welches die Aussagen von Erzbischof Zollitsch als „wenig hilfreich“ empfindet. Sie seien nicht dazu angetan, die Identität des katholischen Priesters – insbesondere auch im Hinblick auf den Priesternachwuchs – zu stärken. Bischöfliche Gedankenspiele zum Thema „Zölibat“ verunsicherten die Gläubigen und erschwerten den Dienst des geweihten Priesters vor Ort. Hingegen stellte sich der Sprecher des deutschen Kirchenvolksbegehrens Christian Weisner hinter die Aussagen des Erzbischofs und erklärte gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“: „Es wäre fantastisch, wenn andere Bischöfe, die genauso wie er denken, den Mut haben, zu sprechen.“ Auch ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer verteidigte den Erzbischof. Zollitsch selber hat seine umstrittenen Aussagen in einer Stellungnahme gegenüber „Bild am Sonntag“ wenig später relativiert. Zollitsch: „Zu diesem Thema habe ich mich viel differenzierter geäußert, als es jetzt teilweise in den Medien wiedergegeben wird. Priester müssen voll und ganz für ihre Aufgabe verfügbar sein. Unter dieser Hinsicht ist die Ehelosigkeit ein großer geistlicher Wert. Bischöfe aus Afrika oder Lateinamerika halten die Frage für typisch deutsch. Sie halten nichts von einem freiwilligen Zölibat. Sie wollen weiterhin die Ehelosigkeit als Pflicht." Der Zölibat sei theologisch betrachtet kein Dogma. Doch er habe sich bewährt. Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller nahm zur Debatte wie folgt Stellung: „In einem schnellen Interview konnte zum Thema Priestertum und Zölibat nicht alles so differenziert gesagt werden, wie es theologischen Ansprüchen genügt. Das II. Vatikanische Konzil hat in seinem ‚Dekret über Dienst und Leben der Priester’ im Artikel 16 die maßgeblichen Zusammenhänge erläutert. Das ist und bleibt die Linie der katholischen Kirche. Von einer Aufhebung des Zölibates braucht niemand – weder jetzt noch in Zukunft – auszugehen. Bei aller Wertschätzung der Priester im Ehestand, die es in den Ostkirchen legitimerweise gibt, hält die katholische Kirche (im lateinischen Ritusgebiet) fest an der äußerst sinnvollen Verbindung von Priesteramt und dem ehelosen keuschen Leben um des Himmelreiches willen. Wer nach dem Worten Christi und auch des Apostels Paulus das Charisma dieser evangeliumsgemäßen Lebensform erkennt und zum Priesteramt berufen ist, der kann in der katholischen Kirche zum Priester geweiht werden, wenn auch die weiteren erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind. Statt einer Neuauflage alter Zölibatsdebatten, bei denen alles schon einmal und von allen gesagt worden ist, werden wir uns als Bischöfe verstärkt um die Weckung von Priesterberufungen und die tiefere Einsicht in die spirituelle Dimension der zölibatären Lebensform bemühen, die – mit den Worten des Konzils gesagt – ‚dem Priestertum in vielfacher Hinsicht angemessen ist’ (Presbyterorum ordinis, Art. 16).“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.02.2008 18:09:17
Neue Richtlinien für Seligsprechungen
(zenit.org) Mehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit seitens der Ortsbischöfe in der diözesanen Phase der Aufnahme einer Seligsprechungsprozesses, mehr Klarheit hinsichtlich der Prozeduren zur Feststellung von Wundern: Zu diesen wesentlichen Punkten äußert sich die Instruktion „Sanctorum Mater“ der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse. Das 86 Seiten lange Schreiben wurde heute, Montag, vom Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal José Saraiva Martins, im Rahmen einer Pressekonferenz im Vatikan vorgestellt. Die neue Instruktion handelt in erster Linie, so heißt es in der Einleitung, „von den diözesanen oder eparchalen Untersuchungen, die den heroischen Tugendgrad oder das Martyrium des Dieners Gottes betreffen. Bevor entschieden wird, dass der Prozess aufgenommen wird, muss der Bischof einige Nachforschungen anstellen, die für seine Entscheidung grundlegend sind“. Wird ein Verfahren tatsächlich eröffnet, bestehe der nächste Schritt in der Untersuchung der verschiedenen Texte. Danach müssten die Nachforschungen zu einem Abschluss geführt und die entsprechenden Akten an die Kongregation geschickt werden, die dann die römische Phase des Prozesses in Angriff nehme: „das heißt das Studium und definitive Urteil des Prozesses selbst“. Die Instruktion ist in sechs Teile gegliedert und beschreibt detailgetreu alles, was der Diözesanbischof tun muss, um die diözesane Phase eines Seligsprechungsprozesses zu beginnen und zu ihrem Abschluss zu führen. Der erste Teil betont die Notwendigkeit eines echten Rufes der Heiligkeit zur Aufnahme der Verfahrens. Dabei werden die Rolle und Aufgaben des Betreffenden, des Postulators und des zuständigen Bischofs näher erläutert. Der zweite Teil beschreibt die dem Prozess vorausgehenden Phasen bis zur Erlangung des „Nulla obstat“ durch die Kongregation. Der dritte Teil handelt von der Durchführung des Prozesses und der vierte über die Modalitäten, die bei der Sammlung der Beweis-Dokumentation zu verfolgen sind. Der fünfte Abschnitt nimmt die durch „Zeugnisse“ dokumentierbaren Beweise in den Blick, und der sechste Abschnitt enthält schließlich Anweisungen über die Schlussinstanzen der diözesanen Phase. - Lesen Sie noch mehr darüber!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.02.2008 18:04:19
Vatikanische Vorsicht bei Anerkennung des Kosovo
(radiovatikan.de) Europa hat ab diesem Sonntag Nachmittag einen Staat mehr: Der mehrheitlich albanische Kosovo hat seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Wie der Vatikan darüber denkt, hat Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi in einer Erklärung verdeutlicht. Der Heilige Stuhl hat in den letzten Jahren den Kosovo weder zu einer Unabhängigkeits-Erklärung ermutigt noch davon abgeraten – aus dem Gefühl heraus, da sollte er sich nicht einmischen. Hauptziele der Vatikan-Politik mit Blick auf den Kosovo: Ausgleich mit Serbien und friedliches Zusammenleben der albanischen Mehrheit mit der serbischen Minderheit in der bisherigen Provinz. Darum rief der Vatikan, wie Lombardi erinnert, in den letzten Jahren immer wieder nach Direkt-Gesprächen zwischen Belgrad und Pristina – und nach einer „realistischen Lösung der Kosovo-Frage, die den Wünschen beider Seiten gerecht wird“. Absolute Priorität sollte „eine definitive Lösung im Konsens“ haben. Unbedingt vermeiden wollte man im Vatikan ein neues Blutvergießen in der Region, oder ein neues Flüchtlingsdrama. Wird der Vatikan nun den Kosovo anerkennen oder noch zögern? Die Besuche kosovarischer Politiker beim Papst in letzter Zeit bedeuten in dieser Frage kein Präjudiz. Der Heilige Stuhl will jetzt nach Pater Lombardis Angaben „die neue Lage aufmerksam beobachten“, will auch „an die Empfehlungen des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari“ denken – und „eventuelle Anfragen“ aus Pristina „abwägen“. Das ist kein Ja und kein Nein. Der Vatikan wünscht sich „von Serbien und dem Kosovo“ „Augenmaß und Mäßigung“, und bitte „keine extremistischen Reaktionen oder Gewalt“. Es müsse alles getan werden, „um Demokratie und Rechtsstaat zu bewahren und im Kosovo die internationalen Standards zu sichern, was Minderheitenrechte ... betrifft und den Schutz des christlichen, künstlerischen Erbes“ – das meint die zahlreichen und historischen, serbisch-orthodoxen Klöster im Kosovo. Zwischen den Einwohnern des Kosovo dürfe „kein Unterschied aus Ethnien-, Religions-, Sprach- oder Nationen-Gründen“ gemacht werden. Und die internationale Gemeinschaft – so wünscht man es sich im Vatikan nach Angaben des Papst-Sprechers – sollte auch künftig ihren Beitrag zur Stabilität in der Region leisten. Papst Benedikt betet „für die Menschen in Serbien und im Kosovo ... in diesem entscheidenden Moment ihrer Geschichte“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.02.2008 12:22:01
"Warum erst jetzt?" Antwort auf eine Kritik an + P. Hönisch SJM
news.stjosef.at dokumentiert eine kritische Stellungnahme von Wallfahrtspfarrer Lic.theol. P. Robert Bösner OSB, zu einer posthumen Kritik an P. Andreas Hönisch SJM, vorgebracht im PUR-Magazin, dokumentiert von kath.net:
Wenn man erst einige Tage nach dem Begräbnis (und nicht zum Ableben) von P. Andreas Hönisch, dem Gründer von SJM (Orden der Diener Jesu und Mariens) eine „kritische Würdigung“ seines jesuitisch geprägten Lebenswerkes (als Mitbegründers der “Katholischen Pfadfinder Europas“ und als Gründergeneral des päpstlich anerkannten Ordens SJM) liest, darf man sich ja auch über den Artikel in PUR seine kritischen Gedanken machen. Vor allem, dass der/die Verfasser das Wirken des Verstorbenen „auseinanderreißen“. Mit Recht findet es die Redaktion der Zeitschrift PUR erwähnenswert, dass „… tausende Jugendliche, die Hönisch durch seine KPE-Tätigkeit im Glauben bestärkte ebenso wie viele Eltern, ihm ihre Dankbarkeit dafür bekunden“. Der Grund für diese geistliche Fruchtbarkeit (dazu auch mehr als 20 zum kirchlichen Apostolat bereite Priester) wird gerechterweise in PUR angegeben: er tat dies „…ohne feiges Anpassen und Wegducken klar und konsequent…..“ Hätte er in anderen Bereichen anders gehandelt, dann hätte man ihm Mangel an Kohärenz vorwerfen können, so aber brachte ihn – wie abwertend festgestellt wird - „.. seine entschiedene Ablehnung der Marienerscheinungen in Medjugorje……in den letzten Jahren in Distanz zu engagierten katholischen Jugendlichen…“ Anmerkung: hat die Kirche schon gesagt, dass es wirklich Marien-Erscheinungen sind?
Ob die „tausenden Jugendlichen“ der katholischen Pfadfinder Europas und die jetzt z.T. erwachsenen Mitglieder des „Bundes“ nicht, wie der Artikel insinuiert, engagierte katholische Jugendliche seien, das wage ich zu bezweifeln. Sie sind es vielleicht anders als andere „engagierte“ katholische (Anm.: „Verbands“-) Jugendliche. Ob diese aber „die“ engagierten katholischen Jugendlichen sind, ist schon eine sehr selbstvereinahmende Einschätzung. Es hat wohl keinen Sinn, sich die Zahl der geistlichen Berufungen in den jeweiligen Reihen gegenseitig aufzurechnen, aber dass KPE und SJM das aus ungebrochenem katholischen „sentire cum ecclesia“ tun, das kann man nicht gut bezweifeln. Wenn PUR beim Thema „Medjugorje“ jedoch eine „spirituelle Schlagseite“ des Pater Generals zu orten meint, dann wäre es der Redaktion dieser Zeitschrift unbenommen geblieben, schon zu seinen Lebzeiten den Verstorbenen „kritisch zu würdigen“, aber auch entgegen den Vorbehalten des Ordensgründer, die er ‚für seine geistlichen Söhne’(!) ausgab, darauf hinzuweisen und ihn zu seinen Lebzeiten auch zu kritisieren. Mir ist derartiges aber nicht bekannt.
Eher haben Freunde und Wohltäter des Paters es ihm übel genommen, dass er - der anfänglich nichts dagegen einzuwenden hatte, dass seine geistlichen Söhne und Töchter zu dem Ort der angeblichen Marienerscheinungen fuhren - nach reiflicher Erwägung seine Meinung revidierte. Das ist jedenfalls typisch seine „spirituelle Handschrift“, dass er immer bemüht war, gewissenhaft zu prüfen und dann seinem erkannten Gewissensspruch zu entsprechen. Er war wohl immer bereit, wohlgemerkt als „Pater General“ und nicht als disinvolvierter akademischer Diskussionspartner, sich vor dem Vertrauen der jungen Katholiken zu rechtfertigen.
Wer ein wenig seine väterlichen Artikel in der Zeitung der Gemeinschaft gelesen hat, muss anerkennen, dass er kein „Streithansel“ ist, sondern behutsam darüber wachte, dass er den Erwachsenen des Freundes- und Wohltäterkreises gewissenhaft Wahrheit vermitteln könne. Nicht umsonst hat er immer wieder Gespräche gesucht und sich mit Verantwortlichen der Kirche ausgetauscht. Aber er war auch darauf bedacht, nicht zum Stein des Anstoßes seiner Freunde zu werden. Vor allem, weil er merkte, dass sie in ihrer vorurteilslosen Begeisterung für Argumente unzugänglich waren und sich in ihrem spirituellem Inneren verletzt fühlten und das als „Argument“ ausspielten. Das hat mir bei diesem „starken Mann“ im deutschen Sprachraum der Kirche die Hochachtung abgerungen. Gerade durch dieses Erdulden einer Haltung seiner Freunde, die für Argumente und Auseinandersetzungen unzugänglich schienen, hat mir, dem Nichtmitglied seiner Gemeinschaft, der Pater „General“, seine demütige und menschlich-christliche Größe gezeigt. Und durch diese seine Einstellung kann man posthum die Debatte über Medjugorje, nicht aber über ihn, den Verstorbenen, legitim eröffnen. Wird es wohl außer ihm noch andere „kirchlich engagierte“ Katholiken geben, die mit dieser „engagierten“ Phalanx der mit dem „mainstream“ gehenden Katholiken die geistigen Klingen kreuzen werden, um für die kirchliche Wahrheit zu kämpfen? Jedenfalls beharrlich so zu tun, als ob die außerordentlichen Ereignisse an diesem bosnischen Ort schon die kirchliche Anerkennung „in der Tasche“ hätten, ist etwas zu wenig Argument. - Link: www.sjm-congregation.org
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.02.2008 12:17:30
Klare Worte des Bischofs von Chur
(sonntagonline.ch/news.stjosef.at) Im Gespräch mit der Schweizer Zeitung «Sonntag» nahm der Churer Bischof Vitus Huonder Stellung zu wichtigen Fragen. Kürzlich hat Vitus Huonder die beiden konservativen Priester Christoph Casetti und Martin Grichting in die Leitung des Bistums geholt. Die Zürcher Zentralkommission, die staatskirchliche Exekutive, reagierte prompt mit einer besorgten Stellungnahme. Gegenüber dem «Sonntag» sagt Huonder: «Diese beiden Personen sind auf ihrem Gebiet kompetent und können so einen wichtigen Beitrag im Bischofsrat leisten. Außerdem repräsentieren auch sie einen Teil der Gläubigen im Bistum. Mit Zürich werde ich das Gespräch suchen. Ich respektiere die Belange von Zürich. Aber ich werde auch klar machen, dass ein Bischof bei der Wahl seiner engsten Mitarbeiter frei ist.» Zum Verbot der Laienpredigt äußerte sich der Bischof wie folgt: «Das Kirchenrecht legt die Spielregeln fest. Seit 1983 liegt das neue Kirchenrecht vor und gibt auch entsprechende Hinweise zur Homilie (Predigt in der Eucharistiefeier)», sagt Huonder. Und er bedauert: «Darüber hat man sich leider allzu lange hinweggesetzt.» Außerdem nimmt er zum Priestermangel Stellung: «Priesterberufe sind Ausdruck der geistlichen Lebendigkeit einer Gemeinschaft. Wo wenig Priester vorhanden sind, da muss sich eine Gemeinschaft hinterfragen.» Es bestehe die Gefahr einer Abwanderung, weil vielerorts die Freundlichkeit gegenüber dem Priester fehle. In den letzten Monaten häuften sich Meldungen von Priestern, die wegen Erschöpfung pausieren mussten. Darüber sorgt sich Huonder: «Ich stelle fest, dass die administrativen Belange – auch im Zusammenhang mit den staatskirchenrechtlichen Institutionen – gewachsen sind und dass dies oft das Kerngeschäft der Seelsorge behindert.» Das könne belastend sein. Anderseits würden derart viele Wünsche und Forderungen an die Pfarrer herangetragen, dass es leicht zu Überforderungen komme. «Wer jedoch aus der Mitte des Glaubens lebt, kann zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden.» Der Bischof rechnet gemäß dem allgemeinen Trend damit, dass noch mehr Mitglieder aus der Kirche austreten werden. Er sieht darin aber auch Positives: «Vom Alten Testament her sage ich, dass der ‹Rest› immer eine große Rolle spielt. Aus einem kleinen Überbleibsel ging oft wieder neues Leben hervor. Es mag sein, dass wir in einer Zeit leben, wo es zunächst auf einen Rest zugeht. Aber das ist dann nicht das Ende, sondern der Anfang von Neuem.» Der Kritik von unzufriedenen Mitgliedern gegenüber zeigt sich Huonder gelassen: «Schon Jesus stieß nicht immer auf Gegenliebe.» Im Hinblick auf die Beziehung der Schweizer Kirche zum Papst und den römischen Institutionen erklärt der Bischof: «Es ist gewagt, von Vorrechten der Schweizer Kirche zu sprechen. Man hat sich Vorrechte jedoch oft herausgenommen. Dies wurde von Rom zum Teil einfach toleriert, doch immer wurde auch gemahnt. Wir selber müssen uns fragen, ob wir Teil der Weltkirche sein wollen oder nicht. Für mich ist die Antwort leicht.» Ausdrücklich spricht Bischof Huonder von einer „konservativen Wende“: «Die konservative Wende ist zum Teil damit zu erklären, dass man in der unmittelbaren Folgezeit des Zweiten Vatikanischen Konzils viel an Glaubensgut und Substanz verloren hat», erklärt der Bischof. «Menschen der jüngeren Generationen spüren das und orientieren sich daher entsprechend.» Huonders Blick in die Zukunft ist zuversichtlich: «Die Geschichte des 19. Jahrhunderts lehrt uns: Wenn der Untergang der Kirche prophezeit wird, geht es trotzdem weiter. Ich rechne mit einem neuen Frühling.»
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.02.2008 18:40:19
Karl von Österreich vor der Heiligsprechung?
(kath.net) Die Diözese Orlando (Florida) untersucht derzeit ein Wunder, das sich auf die Fürsprache des seligen Kaiser Karls ereignet haben soll. Eine Frau, die an Krebs gelitten hatte, gab an, dass sie auf die Fürsprache des Kaisers von Österreich geheilt wurde. Von ärztlicher Seite wurde offiziell das Verschwinden der Krankheit bestätigt. Die Diözese Orlando teilte mit, dass es sich dabei um das zweite nötige Wunder für den Heiligsprechungsprozess Kaiser Karls handeln könnte. Pfarrer Fernando Gil, ein Sprecher des Bistums, gab bekannt, dass dies ein "sehr langer und ausgedehnter Prozess" sei und dass das Bistum den Fall bereits seit 16 Monaten prüfe. Vor wenigen Tagen besuchte auch Andrea Ambrosi, ein Vertreter des Vatikans, aus diesem Grund die Diözese. Ambrosi hat bisher bereits mehr als 300 Fälle von Wundern untersucht und meint, dass das Wunder von Florida anerkannt werden könnte. Damit würde der Heiligsprechung des Kaisers nichts mehr im Wege stehen.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] (85) [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kremser Straße 7, A-3123 Kleinhain. Kontakt: newsletter@stjosef.at