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14.11.2007 11:10:15
Österreichs Bischöfe wollen Ehe schützen
(kathpress.at) Mit "zunehmender Sorge" beobachten die Bischöfe die in den letzten Monaten geführte Diskussion über die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, heißt es in einer Presseerklärung der Vollversammlung der Bischofskonferenz. Die Bischöfe sind der Überzeugung, dass "in diesem Bereich kein Bedarf zur Schaffung eines eigenen Rechtsinstituts besteht". "Bei allem Respekt für homosexuell geprägte Personen" sei festzuhalten, dass homosexuelle Partnerschaften in keiner Weise die gleichen Leistungen und Opfer wie eine Familie auf der Grundlage der Ehe für die Entwicklung der Gesellschaft erbringen. Daher liege keine Diskriminierung vor, wenn man eine Gleichstellung (oder Fast-Gleichstellung) gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ablehnt. Dies beziehe sich auch auf "äußere Zeichen und missdeutbare Symbolhandlungen". Eine Registrierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften auf dem Standesamt sei daher grundsätzlich abzulehnen. Als Grund für das Drängen auf gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften werde meist das Vorliegen einer Diskriminierung angeführt, heißt es in der Presseerklärung. Die Bischöfe verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass der Gleichheitsgrundsatz der österreichischen Rechtsordnung einerseits gebietet, Gleiches gleich zu behandeln; andererseits verbiete er, Ungleiches gleich zu behandeln. Entscheidend bleibe daher die sachliche Differenzierung zwischen der Ehe als einer auf Dauer angelegten vertraglichen Beziehung zwischen Mann und Frau als Voraussetzung für Zeugung und Erziehung von Kindern einerseits und einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder anderen Lebensform andererseits. Die seit langem in der österreichischen Rechtsordnung verankerten Regelungen bezüglich Unterhaltspflicht, Wohn-, Pensions-, Steuer- und Erbrecht im Zusammenhang mit Ehe und Familie hätten ihre Begründung darin, dass der Ehebund eine feste Bindung und Verpflichtung füreinander mit sich bringt und in der Regel einer der Ehepartner mit Inkaufnahme finanzieller Einbußen sich verstärkt den Kindern und der Familie widmet. Dies komme der ganzen Gesellschaft zu Gute, und die gesetzlichen Regelungen dienten dazu, die wirtschaftliche und rechtliche Grundlage für den Bestand von Ehe und Familie zu sichern, so die Bischöfe.
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14.11.2007 11:07:39
Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen
(kath.net) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch 14.11.2007 bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz seine Katechese über den Hl. Hieronymus fortgesetzt. Auf Deutsch sagte der Papst: Liebe Brüder und Schwestern! Im Anschluß an die Katechese vom vergangenen Mittwoch über das Leben des heiligen Hieronymus möchte ich heute einen kurzen Überblick über sein Denken geben. Um zum geistigen Gut dieses Kirchenvaters einen Zugang zu erhalten, müssen wir ihn als gläubigen Christen begreifen. Im Zentrum seines Denkens steht Christus, das Wort des Vaters und das wahre Leben, das Hieronymus im Studium der Heiligen Schrift immer tiefer zu erkennen sucht. Sein berühmter Satz „Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen“, der sich auch in einem Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils wieder findet (Dei Verbum Nr. 25), bringt dies treffend zum Ausdruck. Der Heilige lädt die Gläubigen ein, mit der Bibel einen vertrauten Umgang zu pflegen. Die Heilige Schrift ist das Instrument, durch das Gott jeden Tag zu uns sprechen will. Allerdings bedarf es des Gebets und der Bitte um den Heiligen Geist, um im Verständnis des Wortes Gottes voranzuschreiten. Auf diesem Weg lernt der Christ auch, seinen Herrn in Werken der Nächstenliebe zu erkennen: Christus in den Armen zu kleiden, in den Leidenden zu begegnen, in den Hungernden zu speisen und in den Heimatlosen zu beherbergen. Die Gläubigen sind zur Vervollkommnung ihres geistlichen Lebens aufgerufen, die durch beständige Wachsamkeit, durch Verzicht, Arbeitseifer und Gehorsam erlangbar ist. Der Kirchenvater Hieronymus weiß und sagt uns: Das Wort Gottes erschließt uns Menschen Wege des Lebens und der Heiligkeit. Von Herzen grüße ich die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache. Der heilige Hieronymus sei uns allen ein Vorbild, das uns ermutigt, im beständigen Gebet und im Hören auf Gottes Wort mit Christus immer vertrauter zu werden. Der Herr unseres Lebens schenke euch seinen Frieden und geleite euch auf euren Wegen.
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13.11.2007 17:47:43
Papst will 2008 nach Lourdes reisen
(radiovatikan.de) „Die Papstreise nach Lourdes ist - nach menschlichem Ermessen – sicher!” mit diesen Worten bestätigte am Dienstag der Bischof von Lourdes, Jacques Perrier, entsprechende Spekulationen. Ein genauer Zeitpunkt stehe allerdings noch nicht fest, sagte er bei der Vorstellung des Jubiläumsprogramms im Vatikan. Anlass der Reise: der hundertfünfzigste Jahrestag der Marienerscheinungen von Bernadette Soubirous.
„Der Papst hat mir in der Tat am 18. Juli diesen Jahres persönlich einen Brief zum Jubiläum der Marienerscheinungen geschrieben. Da heißt es, ich vertraue der Vorsehung Gottes meine Hoffnung an, einmal zu einem wichtigen Moment während dieses Jubiläumsjahres zu ihnen kommen zu können.”
Während des Jubiläumsjahres werden in Lourdes acht Millionen Pilger erwartet.
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12.11.2007 18:04:33
"Fall Sabo" wird zu Prüfstein für Staat-Kirche-Verhältnis in der Schweiz
(radiovatikan.de) Der Fall Röschenz nimmt neue juristische Dimensionen an. Der Bischof von Basel, Kurt Koch, wies an diesem Montag in einer offiziellen Erklärung das Urteil des kantonalen Gerichtes im Fall Röschenz zurück. Er appelliert aber nicht an die höhere Instanz. Dies würde seiner Überzeugung nach bestätigen, dass der Staat die Kirche kontrollieren darf, was allen Regeln widerspräche, so der Bischof. Koch hält die Entscheidung des Kantongerichtes Basel-Land für einen Affront. Uns sagt er, durch die Appellation an das Gericht seien „zu viele Fragen aufgeworfen worden, die nun nicht mehr nur Röschenz betreffen, sondern das ganze Verhältnis Kirche-Staat. Diese Fragen sind derart offen und unbeantwortet, dass sie nicht durch den anlassbezogenen Entscheid eines kantonalen Gerichts beantwortet werden können. Das wäre meines Erachtens ein derartiger Präzedenzfall, den ich einfach der Kirche in der Schweiz nicht zumuten darf, und eine Berufung vor dem Bundesgericht würde genau diesen Präzedenzfall bestätigen.“ Das schweizerische Kirche-Staat-Verhältnis unterscheidet sich stark von dem anderer Länder. Denn der Bischof gibt Pfarrern und anderen Kirchenbeauftragten die „Missio canonica“, damit sie kirchlichen Dienst leisten können. Der Staat aber stellt sie an. In Röschenz konkret will der Ortskirchenrat Pfarrer Franz Sabo nicht entlassen, obwohl ihm die Missio entzogen ist. Das muss er auch nicht, hat das Baselbieter Kantonsgericht am 5. September einstimmig entschieden. Für Bischof Koch macht der Fall klar, dass jetzt über das Staat-Kirche-Verhältnis grundsätzlich diskutiert werden muss. „Die offenen Fragen müssen angegangen werden und können nicht mit einem einzelnen Gerichtsentscheid eines kantonalen Gerichts als erledigt betrachtet werden.“ Bischof Koch ist sich darüber im Klaren, dass mit seiner Nicht-Anerkennung dieses Urteils der Konflikt auf eine staatskirchenrechtliche Ebene gerät. Über diese rechtlichen Regelungen in der Schweiz ist Koch seit langem unglücklich. Seiner Ansicht nach setzt die Regelung eine Art Volkskirche voraus, und dass Kirche und Staat wohlwollend mit einander umgehen. „Ich habe dies jetzt ins Rollen gebracht. Es kommt nun darauf an, wie der Staat diese Fragen, die ich als offen bezeichne, aufnimmt, und ob er gewillt ist, dies zu tun, sowie in welcher Art und Weise er diese Diskussion führen will.” Auch der Landeskirchenrat muss nach Bischof Koch jetzt die Konsequenzen ziehen, wie er mit Pfarrer Sabo ohne kirchlichen Auftrag umgeht. - Link: www.bistum-basel.ch
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10.11.2007 09:20:58
Im Himmelreich werden die Menschen nicht mehr heiraten
(news.stjosef.at) Eine gute Ehe zu führen und für die eigene Familie in rechter Weise zu sorgen und für seine Angehörigen in Liebe da zu sein, ist eine zugleich schöne und große, aber auch anspruchsvolle und schwierige Aufgabe, die nur mit Gottes Hilfe zu erfüllen ist. Das Evangelium dieses Sonntags spricht indirekt davon, als wir nämlich von der Argumentation der sadduzäischen Gegner Jesu hören, welche darauf abzielen, den Glauben an die Auferstehung von den Toten zu erschüttern. Es könne nämlich der Fall eintreten, so ihr „Beweis“, dass ein- und dieselbe Frau jeweils nach dem Tod ihres Ehemannes wiederum geheiratet habe und daher auf Erden nacheinander schließlich mit mehreren Männern verheiratet gewesen sei. Wenn es die Auferstehung von Toten wirklich gäbe, meinen diese besonders „Klugen“, wem würde die Frau dann im Himmel angehören? Wer würde ihr rechtmäßiger Mann sein? Jesus widerlegt dieses Scheinargument dadurch, dass er aufzeigt, dass Gottes Macht größer ist als jede menschliche Vorstellung. - Lesen Sie die Predigt zum 32. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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09.11.2007 10:18:59
Hirtenbrief aus Galiläa
(stephanscom.at) In einem "Brief aus Galiläa", der am Donnerstag, 8. November 2007, in Jerusalem veröffentlicht worden ist, hat die Österreichische Bischofskonferenz zentrale Anliegen ihrer dieswöchigen Herbstvollversammlung zusammengefasst. Die Beratungen hatten im katholischen Tagungszentrum "Domus Galilaeae" bei Tiberias (Israel) stattgefunden. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Nachbereitung des Papstbesuchs und die Solidarität mit den Christen im Heiligen Land. Nach ihrer Vollversammlung besuchten die Bischöfe Jerusalem und Bethlehem. In einem Hirtenbrief hat die Bischofskonferenz die zentralen Anliegen der Herbstvollversammlung zusammengefasst. "Drei Monate nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Österreich und seiner Reise als Pilger nach Mariazell haben wir Bischöfe eine Pilgerfahrt in das Heilige Land unternommen. Hier - am Ursprung des Christentums - haben wir gebetet; wir haben bei unserer hier abgehaltenen Herbstkonferenz über Impulse aus dem Besuch des Heiligen Vaters und über den weiteren Weg der Kirche in Österreich inmitten unserer Weltkirche nachgedacht. Und wir haben auch in vielen Begegnungen unsere Solidarität mit den Christen des Heiligen Landes in ihrer schwierigen Situation zum Ausdruck gebracht", so ein Auszug aus dem Hirtenbrief. Die Bischöfe äußern Hoffnung, aber auch Sorge über die Entwicklung der Gesellschaft und der Kirche in Österreich. Sorge bereite Aushöhlung und Zerfall tragender Werte wie Familie, Ehe, Solidarität mit den Ungeborenen sowie Solidarität mit kranken und alten Menschen. Was auch fehle, sei Mut zu mehr Kindern. In der Kirche gebe es, so die Bischöfe, lebendige Pfarren und Gemeinschaften, aber auch einen großen Mangel an Glaubenswissen bei vielen Getauften. Auch bei Priestern und Ordensleuten gebe es "eine Versuchung zur Resignation". Doch man sollen sich "davor hüten, einige der Hauptursachen voneinander zu trennen und gegeneinander auszuspielen". So sei der Rückgang der Besucher der Sonntagsgottesdienste keineswegs nur auf den Mangel an Priestern zurückzuführen. Betont wird in dem "Brief aus Galiläa", dass der Episkopat Spannungen "nicht ausweichen und nicht kleinreden" wolle. Allerdings sei es notwendig, dass "wir in der Kirche Österreichs tiefer graben und auch tiefer denken müssen, als dies jetzt oft vorgeschlagen wird". Wichtig wäre der Blick auf die lebendige Kirche in anderen Ländern. Dort gebe es weniger Strukturen und finanzielle Mittel. Ein Blick dorthin könnte Österreichs Christen ermutigen, die Chancen in ihrem Land zu nützen. Als Beispiel nennen die Bischöfe ihre Begegnung mit jungen Christen in Galiläa: "Im Heiligen Land konnten wir Bischöfe auch jungen Christen aus vielen Ländern begegnen, die uns das Zeugnis eines fröhlichen Glaubens gegeben haben. Manche haben eine Bekehrung erlebt und sind unterwegs zu einem geistlichen Beruf". - Lesen Sie das Dokument in vollem Wortlaut!
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08.11.2007 16:38:48
Die Kirchenväter neu entdecken!
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat den Theologen nahe gelegt, sich wieder mehr mit den frühchristlichen Kirchenvätern befassen. Die Autoren der ersten christlichen Jahrhunderte sollten ein "fester Bezugspunkt für alle Theologen der Kirche" werden, schrieb der Papst in einem an alle Bischöfe gerichteten und am Donnerstag veröffentlichten Brief über Johannes Chrysostomos. Der brillante Prediger und Patriarch von Konstantinopel starb vor 1.600 Jahren. Sich den Kirchenvätern zuzuwenden, heiße "zu den Quellen der christlichen Erfahrung aufsteigen, um deren Frische und Ursprünglichkeit zu kosten", erläutert Benedikt XVI. Aus dem "Weisheits-Erbe der heiligen Väter" könne eine Bereicherung auch für theologische Reflexionen über heutige Probleme kommen. Aus Anlass des Johannes-Chrysostomos-Jubiläums findet im römischen Patristik-Institut "Augustinianum" ein internationaler Kongress über den Kirchenlehrer statt. Von Donnerstag bis Samstag diskutieren Fachleute über Werk und Wirkungsgeschichte des oströmischen Gelehrten.
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08.11.2007 16:14:35
Interreligiöser Dialog bedeutet nicht Verzicht auf Mission
(radiovatikan.de) Der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog arbeitet auf Hochtouren an einer Antwort auf den Brief islamischer Gelehrter. 138 bekannte Moslems hatten Anfang Oktober in einem langen Schreiben den Christen einen ehrlichen Dialog angeboten. Darauf will der zuständige Vatikan-Rat unter dem französischen Kardinal Jean-Louis Tauran innerhalb der nächsten zwei Wochen antworten, berichtet die Nachrichtenagentur „Apic“. Derweil hat der Vatikan klargestellt, dass Mission unter Angehörigen anderer Religionen nicht per se im Widerspruch zum interreligiösen Dialog steht. Das erklärte der Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, in einem Interview mit dem „Osservatore Romano”. Wörtlich sagte Amato: Interreligiöser Dialog „hat zum Ziel, den Frieden zwischen den Völkern zu fördern. Er kann nicht und darf nicht die Bekehrung zur Wahrheit und zum christlichen Glauben ausschließen - im Respekt vor der Freiheit und Würde jeder Person.” Christen dürften im Angesicht anderer Religionen „nicht auf ihre Identität verzichten”, sonst verliere der Dialog mit den anderen seinen Sinn. Ziel des interreligiösen Gesprächs sei es im Übrigen nicht, irgendwie alle Religionen als „Wege zum Heil” anzuerkennen oder in Relativismus abzugleiten.
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06.11.2007 16:31:43
Jugendeinkehrtag in Kleinhain
(news.stjosef.at) Das „Marianische Jugendwerk e.V.“ veranstaltet einen ganztägigen Jugendeinkehrtag in Kleinhain: Treffpunkt ist am Samstag, 24. November 2007, um 8.30 Uhr in Kleinhain 6, 3107 St. Pölten-Tr. (Haus der "Gemeinschaft vom heiligen Josef"). Ablauf: 9 Uhr: erster Vortrag (Pfr. Mag. Christian Poschenrieder) 10.30 Uhr: zweiter Vortrag (Pfr. Poschenrieder), 12.00 Uhr: Mittagessen, 14.00 Uhr: Gelegenheit zur Anbetung und zur hl. Beichte, 15.00 Uhr: Kaffeepause, 16.00 Uhr: dritter Vortrag (Pfr. Mag. Christoph Heibler), 17.30 Uhr: Vesper, 18.00 Uhr: Hl. Messe, anschließend Abendessen. Eingeladen sind junge Menschen ab 16 Jahren! – Anmeldung und Kontakt: Marianisches Jugendwerk e.V., Kleinhain 6, A-3107 St. Pölten-Traisenpark, e-mail: jugendwerk@stjosef.at.
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06.11.2007 16:27:40
Saudischer König Abdullah war beim Papst
(radiovatikan.de) König Abdullah von Saudi-Arabien war heute beim Papst – vor zwei Monaten hatte der Monarch bereits seinen Außenminister bei Benedikt vorbeigeschickt. Saudi-Arabien hat es sich zum Anliegen gemacht, ein besseres Verhältnis mit dem Heiligen Stuhl aufzubauen, glaubt Bischof Paul Hinder, der Apostolische Vikar von Arabien. „Es ist gewiss ein Interesse von saudischer Seite da, dass grundsätzlich die Beziehungen zwischen Islam und Christentum – und da spielt die katholische Kirche eine besondere Rolle – entschärft bzw. verbessert werden. Dann dürfte es im Interesse von Saudi Arabien liegen, in Sachen Religionsfreiheit bzw Gottesdienstfreiheit aus einer gewissen Isolation herauszukommen, weil es inzwischen das einzige Land auf der arabischen Halbinsel ist, wo Restriktionen für Christen in diesem Ausmaß da sind. Im Moment ist Saudi Arabien das Schlusslicht. Die anderen Staaten der Golfregion sind bei Religions- und Gottesdienstfreiheit schon weiter.“Saudi Arabien verbietet jede Form von nicht-islamischer Gottesverehrung im öffentlichen Raum. Kirchen gibt es nicht, Kreuzzeichen sind nicht erlaubt, Gottesdienste dürfen „im privaten Rahmen“ abgehalten werden – aber nur, sagt Bischof Hinder, „sofern das nicht andere stört. Die Schwierigkeit liegt aber darin, dass es keine zuverlässigen Regelns gibt, was das eigentlich heißt. Wo hört die Privatheit der Gottesdienstform auf? Was den Ort betrifft, wie viel es sein dürfen, wie laut sie singen dürfen undsoweiter. Dort liegen Schwierigkeiten.“ König Abdullah, den Papst Benedikt heute in Audienz empfangen hat, gilt als vorsichtiger Modernisierer Saudi-Arabiens. Bischof Hinder glaubt, dass der Monarch an eine Lockerung der strengen Regeln für nicht-islamische Religionen denkt. „Ich denke, das liegt im Interesse des Landes, weil sehr viele Expatriates im Land wohnen, die das Land mit aufbauen. Die ganze Infrastruktur Saudi-Arabiens käme ohne diese fremden Arbeiter nicht aus, die aus Asien oder anderen Ländern kommen. Es liegt also im Interesse des Landes, dass diese Leute sich hier wohl fühlen, auch was ihre religiöse Betätigung betrifft.“
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05.11.2007 07:04:44
gloria.tv startet durch
(news.stjosef.at) Der private katholische Internet-Fernsehdienst www.gloria.tv startet durch: Fast täglich werden neue Beiträge aus dem kirchlichen Leben und zur katholischen Glaubenslehre eingestellt, außerdem gibt es seit kurzem auch "Gloria Global", eine Art katholischer Kurznachrichten mit Einspielungen von Film- und Videosequenzen aktueller kirchlicher Ereignisse. Hauptverantwortlich für gloria.tv ist Don Reto Nay; außerdem wirken mit: Kaplan Markus Doppelbauer und Doina Buzut. Auf der Internetseite heißt es wörtlich: "gloria.tv produziert katholische Kurzvideos mit Predigten, Nachrichten und Unterhaltung: gloria.tv ist eine katholische Kanzel im Internet. Jeder Benützer ist zur Mitarbeit sehr herzlich eingeladen. Sie können ein Video mit katholischem Inhalt produzieren und auf gloria.tv hochladen. Filmen Sie sich selbst oder jemand anderen bei einer Predigt oder filmen Sie irgendein religiöses Ereignis in Ihrer Pfarrei oder anderswo. Sagen Sie das Evangelium weiter. gloria.tv wird Ihre perönliche Kanzel sein. Sie können die Videos von gloria.tv auch auf Ihrer eigenen Internetseite einbauen."
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05.11.2007 06:58:53
Christentum und Islam: Unterscheidung und Dialog nötig
(opusdei.org) Christen müssen sich Muslimen gegenüber vor allem als gute Menschen, als gute Christen zeigen. Dazu rief P. Josef Herget CM bei einem Vortrag im Wiener Kulturzentrum Währing am 22. Oktober 2007 auf. Gleichzeitig mahnte der Lazaristenpater, der vor allem in der Betreuung von türkischen und persischen Konvertiten tätig ist, ein klares und offenes Bekenntnis der Christen zu ihrem Glauben ein: „Diese Menschen haben das Recht, dass wir ihnen von der Heilswahrheit Jesu Christi erzählen.“ Diese Offenheit und Ehrlichkeit ist für P. Herget, der 15 Jahre lang in der Türkei als Missionar tätig war, die Grundlage jedes echten Dialogs: „Beim Dialog muss man den anderen als Freund gewinnen und seine Andersartigkeit voll ernst nehmen.“ Nur so ein Vertrauen könne die Grundlage für Dialog bilden - alles andere sei „verlogen“. Dementsprechend plädierte der Gründer des Mariazeller Instituts St. Justinus, das Katechisten für die Erstverkündigung ausbildet, für eine gute Kenntnis der anderen Seite und eine klare Sicht auf die Unterschiede. Dass unter Christen im Westen ein großer Wissensdurst über den Islam herrscht, zeigte auch der Abend im Studentinnenheim Währing: wegen des großen Andrangs musste der Vortrag per Videoleinwand in einen Nebenraum übertragen werden. Auch wenn Islam und Christentum bzw. Judentum oft ähnliche Begriffe verwendeten, stehe dahinter ein jeweils ganz anderes Gottes- bzw. Menschenbild, betonte P. Herget. So sei der Gott des Islam absolut transzendent und nicht einmal an sein eigenes Wort gebunden. Ein persönliches Verhältnis oder gar Liebe zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer gebe es nicht. Der Mensch sei auch nicht als Ebenbild Gottes geschaffen. Genauso wenig könne sich der Islam Gott als Vater vorstellen, wie es für Christen selbstverständlich ist. Vielmehr basiere der Islam auf die völlige Unterwerfung des Gläubigen unter den Willen Allahs – das Wort „Islam“ bedeute selbst „Unterwerfung“. Das wirke sich auch auf das gesamte Glaubensleben der Muslime aus: der Islam sei eine „typische Gesetzesreligion“, wo es nicht auf eine persönliche Beziehung zu Gott, sondern auf die genaue Befolgung bestimmter Regeln und Rituale ankomme. Als Beispiel nannte P. Herget das fünfmal täglich verrichtete Gebet der Muslime, wo sogar der Blick des Betenden ganz streng reguliert sei – werde auch nur ein Fehler gemacht, sei das Gebet ungültig und müsse wiederholt werden, erklärte der Lazarist. P. Herget warnte daher eindrücklich davor, oberflächliche Ähnlichkeiten zwischen Christentum und Islam als Erweis für die Nähe der beiden Religionen zu sehen. Einen klaren Unterschied zog er jedoch zwischen dem „System Islam“ und den „Muslimen“. Diese zu lieben, als Menschen zu schätzen, ihre Sorgen und Fragen ernst zu nehmen, sei erster Auftrag an die Christen. Nur „das Ernstnehmen des anders Glaubenden“ könne Grundlage für einen echten Zugang sein. Dazu sei aber auch eine umfassende Information über Wesen und Lehre des Islam unumgänglich: „Jeder Christ muss sich mit Wahrhaftigkeit und ernsthaft mit dem Islam auseinandersetzen.“
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03.11.2007 08:36:53
Der Allerseelenablass: ein Werk der Barmherzigkeit
(news.stjosef.at) Die Rede vom „Ablass“, den wir für uns selber oder die Verstorbenen gewinnen können, erscheint vielen antiquiert und kaum mehr den heutigen Gläubigen vermittelbar. Was meint die Kirche, wenn sie „Ablässe“ gewährt? Theologisch gesprochen handelt es sich um einen auf die Fürbitte der Kirche und ihrer Heiligen von Gott gewährten Nachlass zeitlicher Sündenstrafen, der immer in Verbindung mit der Reue und Bußgesinnung dessen zu sehen ist, der einen Ablass entweder für sich oder für die „Armen Seelen“ im Reinigungsort („Purgatorium“ oder „Fegefeuer“ genannt“) gewinnen will. Jede Schuld, die von Gott vergeben wird, hinterlässt mehr oder weniger tiefe Wunden, d.h. Nach- und Folgewirkungen, die erst „aufgearbeitet“ oder durch Leiden „abgetragen“ werden müssen. Damit uns dies nicht allzu schwer fällt bzw. damit wir auch den Verstorbenen helfen können, in Frieden mit ihrem Leben hier auf Erden abzuschließen und so ganz zur Teilnahme an Gottes Seligkeit zu gelangen, gibt es die Ablässe: Hier zeigt sich die Solidarität der Glaubenden untereinander, welche sogar die Grenzen von Raum und Zeit, ja auch des Todes überwindet. - Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden ("Allerseelenablass"). Neben den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters - diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden - sind vonnöten: a) am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder: b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.
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03.11.2007 08:30:16
Die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes
(news.stjosef.at) Die Lesung aus dem Buch der Weisheit lädt uns ein, über das machtvolle Wirken Gottes nachzudenken. Es gibt ja heute viele Menschen, die sich sagen: „Ich sehe Gott nicht und ich spüre auch nichts von seinem Wirken.“ Das mag vordergründig stimmen, denn Gottes Gegenwart erschließt sich uns nicht einfach so wie die der sichtbaren Welt um uns. Seine Spuren sind dennoch da, aber er selber entzieht sich unserem Zugriff. Gott ist keine unpersönliche Kraft, über die man nach Belieben verfügen kann (etwa nach Art der Magie und des Okkultismus), und auch kein Knecht, der uns dann stets zu Diensten steht, wenn wir ihn brauchen, und der uns sonst gefälligst in Ruhe lassen sollte, damit wir ungestört unseren eigenen Plänen und Interessen nachgehen können. Nein, Gott ist Gott, und als solcher ist er erhaben über alles Irdische. Er ist der Schöpfer und Herr, und wir können ihn nur in Ehrfurcht anbeten und verehren!Die Worte aus dem Buch der Weisheit zeigen uns jedoch, dass Gott in seiner unendlichen Größe und Herrlichkeit zugleich derjenige ist, der sich dem Kleinen und Geringen zuneigt. Ja, wir erfahren, wie menschenfreundlich doch der Schöpfer und Herr aller Dinge ist! Er, der alles geschaffen hat, der allem das Dasein und Leben verleiht, hat keine Freude am Untergang der Lebendigen. Vielmehr erhält er alles im Sein; ohne sein gütiges Wirken würde die ganze Welt ins Nichts zurücksinken. In besonderer Weise kümmert sich Gott um die Menschen und ruft sie auf, sich an seine Gebote zu halten. - Lesen Sie noch mehr in der Predigt zum 31. Sonntag im Jahreskreis C!
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02.11.2007 12:07:34
Dokumentation der Papstansprachen in Österreich
(news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. besuchte vom 7.-9. September 2007 Österreich. Dabei hielt er wichtige Predigten und Ansprachen, die einer gründlichen Nachbereitung bedürfen, um so ihre volle Wirksamkeit zu entfalten und angeeignet zu werden. Im Internet sind diese unter http://www.papstbesuch.at sowie unter http://www.vatican.va seit dem Papstbesuch direkt zugänglich und jederzeit abrufbar. Gedruckt wurden die Papstansprachen allerdings bis jetzt nur im L’Osservatore Romano; teilweise wurden sie auch in der Zeitung „Die Tagespost“ bzw. in österreichischen Kirchenzeitungen publiziert. Doch ist soeben in der Schriftenreihe „Die österreichischen Bischöfe“ eine vollständige Dokumentation erschienen: "Papst Benedikt XVI. in Österreich". Das Heft enthält auf 100 Seiten alle Reden, Ansprachen und Predigten, die entweder der Papst selber gehalten hat oder die von anderen zu seiner Begrüßung gehalten wurden. Man kann sich die Broschüre entweder im PDF-Format herunterladen oder diese bestellen bei: Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz, Rotenturmstraße 2, 1010 Wien, email: sekretariat@bischofskonferenz.at. Außerdem gibt es folgende Dokumentationen zum Papstbesuch: Benedikt XVI. in Österreich. Die Dokumentation des Papstbesuches in Österreich 2007, hrsg. in Kooperation mit der Österreichischen Bischofskonferenz, Wien – Graz – Klagenfurt 2007 (Styria Verlag); DVD Papst Benedikt XVI. in Österreich (zu beziehen über den ORF, Würzburggasse 30, 1136 Wien, email: kundendienst@orf.at).
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02.11.2007 11:58:41
Österreichische Bischofskonferenz tagt im Heiligen Land
(kathpress.at) Die österreichischen Bischöfe pilgern unter Leitung von Kardinal Christoph Schönborn von 4. bis 10. November ins Heilige Land. Zunächst halten die Bischöfe in Galiläa ihre Herbstvollversammlung ab, anschließend besuchen sie Jerusalem und Bethlehem. Die Abhaltung der Herbstvollversammlung im Heiligen Land sei auch "Ausdruck der Solidarität mit den Christen des Landes, die sich als Minorität in einer schwierigen Situation befinden", so Kardinal Schönborn, der zugleich betonte, dass die Reise der österreichischen Bischöfe keinen politischen Charakter habe, sondern eine Pilgerfahrt sei. Die Bischöfe werden an entscheidenden Punkten der Geschichte Jesu - Verkündigungsbasilika in Nazareth, Geburtsbasilika in Bethlehem, Grabeskirche in Jerusalem - Gottesdienst feiern. Die Präsenz lebendiger christlicher Gemeinden im Heiligen Land sei von großer Bedeutung für die ganze Christenheit, betonte der Wiener Erzbischof: "Wenn es im Heiligen Land nur mehr 'museale Erinnerungsstücke' von der Geschichte Jesu und der Urkirche gäbe, wäre der christliche Glaube von seinen Wurzeln abgeschnitten". Es gehe den Bischöfen darum, die Gläubigen in Österreich zu ermutigen, ins Heilige Land zu pilgern. Die Existenz des Österreichischen Hospizes in der Altstadt von Jerusalem sei ein Zeichen dafür, "wie sehr die österreichischen Katholiken immer mit dem Heiligen Land verbunden waren". Zugleich gelte "das Gebet und die Sorge" der österreichischen Bischöfe dem Frieden im Heiligen Land, "dem Frieden für alle Menschen, die dort leben".
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31.10.2007 13:35:51
Galen Award 2007 für Weihbischof Laun
(kath.net) Wigratzbad (www.kath.net) Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun hat den „Galen Award 2007“ erhalten. Der Preis wird von der Lebensschutzorganisation „Human Life International“ (HLI) jedes Jahr an Persönlichkeiten übergeben, die sich in herausragender Weise für den Lebensschutz einsetzen. Weitere Preisträger sind Rafael Cabrera (HLI Nicaragua), die Bischöfe Nicaraguas, P. Paul Marx OSB (HLI Gründer), Bischof Robert William Finn (Kansas City) und Magaly Llaguno (HLI Miami). Der Preis wurde im Rahmen der „Kirche Heute Festakademie“ in Wigratzbad verliehen. In seiner Laudatio würdigte Professor Manfred Spieker (Osnabrück) das Engagement des Bischofs. Die Großnichte Kardinal von Galens, Johanna Gräfin von Westphalen von der „Stiftung Ja zum Leben“, schrieb in einem Grußwort, Laun werde für seinen „unermüdlichen Einsatz für den Schutz des menschlichen Lebens und die Familie“ und seine „tapfere Unerschrockenheit“ ausgezeichnet. Der Bischof erfülle den Wahlspruch des Kardinals „Nec laudibus, nec timore“, also dass weder Lob noch Menschenfurcht unser Denken und Handeln bestimmen sollte.
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31.10.2007 10:32:38
Motto für Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
(kath.net) „Die Medien am Scheideweg zwischen Selbstdarstellung und Dienst. Die Wahrheit suchen, um sie mitzuteilen“ lautet das Thema des 42. Welttages der Sozialen Kommunikationsmittel 2008. Das gab der Vatikan am Dienstag bekannt. Der Welttag wird am 4. Mai 2008 begangen. Der Papst lade dazu ein, über die Rolle der Medien nachzudenken, die häufig nur mehr auf sich selbst verweisen und nicht mehr Instrumente im Dienst der Wahrheit sind, erklärte Erzbischof Claudio Maria Celli, Präsident des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel. Die Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel wird traditionsgemäß am 24. Januar veröffentlicht, dem Fest des heiligen Franz von Sales, des Patrons der Journalisten.
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31.10.2007 10:31:28
Gottes Ruhm in seinen Heiligen
(news.stjosef.at) Das Hochfest „Allerheiligen“ lässt uns all jene Menschen gemeinsam feiern, die Gott bereits aufgenommen hat in seine himmlische Herrlichkeit. Sie schauen Gott und lieben ihn; sie finden ihr Glück und ihre endgültige Erfüllung in der Vereinigung mit dem dreifaltigen Gott, der ihre Seligkeit ist und ihnen ewiges Leben schenkt. Jedes Leid und jede Trauer ist von ihnen genommen, denn sie erhalten nun den Lohn für ihre Mühen hier auf Erden. So ist der heutige Tag vor allem ein Jubelfest, auch wenn wir – wie es sinnvollerweise geschieht – das Gedenken aller unserer lieben Verstorbenen insgesamt mit Allerheiligen und besonders mit Allerseelen verbinden. Wir beten und hoffen ja, dass Gott auch sie aufnimmt in seine ewige Herrlichkeit! Die Freude über das Leben und die Vollendung der Heiligen, der Lobpreis ihrer Taten und ihrer endgültigen Heimkehr zu Gott gilt in erster Linie Gott selbst, dem Gütigen und Allmächtigen, der sich in der Krönung ihrer Verdienste als der Gerechte und Barmherzige zugleich erweist. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Allerheiligen in vollem Wortlaut!
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29.10.2007 18:05:55
Nur mit Gott hat unsere Gesellschaft Zukunft und Hoffnung
(presse.kirche.at) Wenn Menschen ihre Freiheit kennen und entsprechend gut verwenden, kann eine „Gesellschaft mit Hoffnung“ entstehen, erklärte Bischof DDr. Klaus Küng am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober bei einem Vortrag am Sonntagberg. Der Bischof hatte an diesem Tag zur Österreichwallfahrt zu diesem Gnadenort im Mostviertel geladen. Gleichzeitig beging das „Haus am Sonntagberg“ sein 10-jähriges Bestehen. „Jeder einzelne Christ muss seinen Weg finden und sich Zeit für Gott und Familie nehmen, damit Hoffnung in der Gesellschaft entstehe“. Eine zentrale Bedeutung komme dabei der Familie zu, unterstrich der Bischof. Auf sie könne eine Gesellschaft, die Hoffnung für die Zukunft besitze, nicht verzichten. Österreich sei im Verhältnis zu anderen Staaten ein privilegiertes Land mit geordneten sozialen und politischen Verhältnissen und großen politischen Freiheiten, führte der Bischof aus. Es gebe eine echte Wirtschaftliche Blüte, beste Kommunikationssysteme und eine optimale medizinische Versorgung. Dennoch bestehen trotz dieser besten Voraussetzungen auch Gefährdungen für den Einzelnen wie für die gesamte Gesellschaft. Der Bischof nannte dabei den Druck der Leistungsgesellschaft, mit dem viele nicht mehr mithalten können sowie die Folgen der heutigen Fun- und Konsumgesellschaft. Neue Lebensweisen führen dazu, dass Menschen ihre echte Mitte aus dem Leben verlieren und der Materialismus das Prägende in ihrem Leben wird. Trotz gutem Schulsystem gebe es zunehmend große Probleme in der Wertevermittlung, wies Bischof Küng hin. Die Familien, die eigentliche „Schule des Lebens“, sei in eine Krise geraten. Die Folgen sind zu wenig Kinder, was sich noch dramatisch auf die Zukunft auswirken werde, warnte der Bischof. Gerade wegen des Wohlstandes habe Österreich, das zu den reichsten Ländern Europas zähle, eine große Verantwortung auch für andere Länder und Staaten. Dies nicht nur als Frage des Glaubens, sondern auch aus Klugheit und Gerechtigkeit, betonte der Bischof. Doch hinter allem, so Bischof Küng, gebe es Anzeichen einer positiven Entwicklung. Es gebe vermehrt „Oasen geistlichen Lebens“, die lebendig sind, wies er hin. Eine Gesellschaft mit Hoffnung sei jene, in der Gott wieder erkannt werde und im Grunde des Herzens eines jeden Menschen ist.
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29.10.2007 18:02:36
Marienfeier im Stephansdom
(kathpress.at) m Wiener Stephansdom fand erstmals aus Anlass des Nationalfeiertags eine große Marienfeier mit Rosenkranz und Lichterprozession statt. Die Feier wurde vom Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck geleitet, der auch das anschließende feierliche Hochamt zelebrierte. Abt Henckel-Donnersmarck erinnerte daran, dass die Wiedereröffnung des Doms nach der Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1952 ein "Symbol für die Auferstehung Österreichs" war. Der Stephansdom habe sich einmal mehr als "Ort der österreichischen und katholischen Identität" erwiesen. Der Heiligenkreuzer Abt betonte, dass der jüngste Österreich-Besuch Papst Benedikt XVI. marianisch geprägt gewesen sei, angefangen vom Auftakt bei der Mariensäule Am Hof über die Pilgerfahrt zur "Magna Mater Austriae" nach Mariazell bis zur Visite im Stift Heiligenkreuz, dessen Kirche Maria Himmelfahrt geweiht sei. Zugleich nahm Henckel-Donnersmarck auf den neuen österreichischen Seligen Franz Jägerstätter Bezug, "ein bescheidener Mann, der prinzipientreu die Unmoral des nationalsozialistischen Systems entlarvt" habe. Er sei ein Beispiel für alle Christen.
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28.10.2007 19:14:36
Seligsprechung spanischer Märtyrer
(radiovatikan.de) Märtyrer des Spanischen Bürgerkriegs sind heute in Rom selig gesprochen worden. Der Präfekt der Selig- und Heiligsprechungskongregation, José Saraiva Martins, vertrat den Papst auf dem Peterplatz und zelebrierte die Seligsprechung sowie die Eucharistiefeier. Es war die bisher größte Seligsprechungsfeier der Kirchengeschichte. Zu der Zeremonie reisten mehrere tausend spanische Pilger sowie die gesamte Bischofskonferenz des Landes in den Vatikan. Wegen möglicher politischer Deutungen sorgte die Ehrung in Spanien für Auseinandersetzungen. Doch auf dem Peterplatz war Freude über diesen besonderen Tag zu spüren.
In seiner Homilie betonte indes Kardinal Saraiva Martins: „Ein authentisches christliches Leben bedeutet, sich nicht von den Pflichten zu drücken, sondern es bedeutet, einen Beitrag zu leisten für das Gemeinwohl und die Gestaltung der Gesellschaft. Dies soll immer auf gerechte Art und Weise geschehen. Diese christliche Pflicht besteht heutzutage darin, die Menschenwürde zu bewahren, aber auch das Leben, von seiner Zeugung bis hin zu seinem natürlichen Tod, zu schützen sowie auch die Familie zu behüten, die sich auf die eine und unauflösliche Ehe stützt. Eine Ehe zwischen Mann und Frau.“ Die Märtyrer des Spanischen Bürgerkriegs stellen mit jetzt 978 Glaubenszeugen die größte nationale Gruppe von Seligen der jüngsten Pontifikate. Die Märtyrer sollen aber nicht nur für Spanien ein Vorbild sein, so Kardinal Saraiva Martins. „Als Stichwort für diese Seligsprechung wurde eine Passage aus dem Evangelium nach Matthäus ausgewählt: ‚Ihr seid das Licht der Welt.’ So wie es auch beim Zweiten Vatikanischen Konzil zu Beginn der dogmatischen Konstitution über die Kirche heisst, dass nämlich Christus das Licht der Menschen sei. Das gilt auch für uns alle in der heutigen Zeit, in der unser Glaube von verschiedenen Seiten auf verschiedene Arten geprüft und oft unterdrückt wird.“ Zu den neuen Seligen von heute zählen zwei Bischöfe, 24 Weltpriester und zahlreiche Ordensleute sowie zwei Laien.
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27.10.2007 18:12:59
Symposion anläßlich des 65. Geburtstags von WB Laun
(news.stjosef.at) Beim „Kirche heute“-Symposion zum Generalthema der „Kultur der Liebe und des Lebens“ in Wigratzbad vom 26.10.-28.10.2007 wurde diesmal besonders der Salzburger Weihbischof und „Kirche heute“-Herausgeber Andreas Laun geehrt, der am 13. Oktober 2007 seinen 65. Geburtstag feierte. Prof. Dr. Martin Cajthaml, Olmütz, referierte bei der Festakademie über „Die christlichen Wurzeln Europas“. Prof. Dr. Karl Wallner, Dekan der Päpstlichen Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, sprach über „Das Bischofsamt heute“, Ethikdozent Dr. Josef Spindelböck, St. Pölten, stellte „Liebe und Verantwortung - Ehe und Familie bei Karol Wojtyła“ vor, der Sozialethiker Prof. Manfred Spieker, Osnabrück, würdigte Johannes Paul II. im Hinblick auf den Schutz des menschlichen Lebens als einen Verteidiger des Rechtsstaates, und die Psychotherapeutin Christa Meves sprach vom „Widerstand der Liebe“, den besonders jene Christen erfahren müssen, die sich so wie Weihbischof Laun kompromisslos für die Botschaft von der rettenden Liebe Gottes einsetzen. In einer Predigt nahm Weihbischof Laun besonders Bezug auf den neuen Seligen, Franz Jägerstätter, und stellte ihn in seinem Martyrium in der NS-Zeit als Beispiel letzter Konsequenz der Hingabe für die Wahrheit Christi in seiner Kirche vor. Wallfahrtsdirektor Thomas Maria Rimmel moderierte die Veranstaltung, an der zahlreiche interessierte Zuhörer teilnahmen, so auch der Rechtsanwalt und Unternehmer Albrecht Graf von Brandeinstein-Zeppelin, der „Kirche heute“ besonders verbunden ist. Die Vorträge wurden auch von K-TV aufgezeichnet. – Weiterführende Links: www.kirche-heute.de , www.gebetsstaette.de, http://www.kirchen.net/bischof/laun/ , www.k-tv.at , www.brandenstein-zeppelin.de .
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27.10.2007 17:52:35
Protestaktion gegen Wach-Kreuz in Innsbruck
(tirol.orf.at) Gegen das auf der Innbrücke in Innsbruck aufgestellte Kreuz des bekannten Künstlers Rudi Wach haben am Freitag der oberösterreichische Aktivist Martin Humer und Anhänger protestiert. Mit Gebeten und einem Rosenkranz demonstrierte die etwa 50-köpfige Gruppe gegen die ihrer Ansicht nach "Kreuz Verhöhnung". Auf der Statue wurde ein Schild "Diese Statue ist nicht Christus" angebracht. Religiöse Kunst dürfe nicht Selbstzweck sein argumentierte Humer vor Journalisten. Nicht vom Volk gehe "alles Recht" aus, sondern von Gott. Die Skulptur - ein Kruzifix, auf das ein nackter Jesus genagelt ist - sorgt seit 20 Jahren für Aufregung und Widerstand. Bürgermeisterin Hilde Zach (Für Innsbruck) holte das umstrittene Kunstwerk nun aus seiner Versenkung. Seit September ziert es die Innbrücke. Der Tiroler Bildhauer und Zeichner Wach hatte den gekreuzigten Jesus ohne Lendenschurz dargestellt, was bei vielen Katholiken für Unmut sorgte. Bereits der damalige Bischof Reinhold Stecher hatte sich gegen das Aufstellen der Christusskulptur ausgesprochen. Auch der jetzige Diözesanbischof Manfred Scheuer hatte sich distanziert zur Aufstellung geäußert.
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25.10.2007 12:24:42
Seligsprechung von Franz Jägerstätter am 26. Oktober 2007
(presse.orf.at) Am 9. August 1943 wurde der oberösterreichische Landwirt Franz Jägerstätter im Zuchthaus Brandenburg an der Havel hingerichtet. Der Mesner von St. Radegund im Innviertel war sehenden Auges in den Tod gegangen: Bis zuletzt hatte er sich standhaft geweigert, mit der Waffe in der Hand für Hitlers Unrechtsregime zu kämpfen - denn "mitzukämpfen und zu töten, dass Hitler die ganze Welt beherrschen könne", sah er als Sünde und persönliche Schuld an. Am 26. Oktober wird jetzt Franz Jägerstätter im Linzer Mariendom von Kardinal José Saraiva, dem Präfekten der vatikanischen Heiligsprechungskongregation, seliggesprochen. Der feierliche Gottesdienst mit Hauptzelebrant Diözesanbischof Ludwig Schwarz, Kardinal Christoph Schönborn und den österreichischen Bischöfen wird von 10.00 bis 12.00 Uhr in ORF 2, in 3sat und in Radio Oberösterreich live übertragen. Vor der Gottesdienst-TV-Übertragung senden ORF 2 und 3sat um 9.05 Uhr Bettina Schimaks Dokumentation "Gott hab' ihn selig - Der Leherbauer Franz Jägerstätter" und um 9.30 Uhr die Diskussion "Taugt Franz Jägerstätter als Vorbild?". - (news.stjosef.at) Auch katholische Medien wie Radio Maria oder K-TV werden die Seligsprechung übertragen: www.radiomaria.at bzw. www.k-tv.at
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25.10.2007 12:22:15
Den Demütigen schenkt Gott seine Gnade
(news.stjosef.at) Es ist ein menschliches Urbedürfnis, für eigene Leistungen Anerkennung zu erwarten und dafür Lob zu erfahren. Wer von uns blickt nicht gerne auf gut Vollbrachtes zurück und freut sich, wenn auch andere dies für gut heißen? Das Evangelium des kommenden Sonntags zeigt uns, wie der Mensch Gott gegenübertreten soll und wie nicht. Es ist selbstverständlich wichtig, Gutes zu tun und die Gebote Gottes zu halten. Dennoch gilt auch dann, wenn der Mensch gleichsam alles getan hat oder dies von sich meint, dass er darauf vor Gott nicht stolz sein soll, denn er ist und bleibt in Wahrheit nur ein „unnützer Knecht“. Das Gute, was ihm gelungen ist, konnte er nur tun durch den Beistand und die Gnade Gottes. Alle eigenen Kräfte und Talente, die er besitzt, sind ihm letztlich vom Schöpfer als Gabe anvertraut, die eine Aufgabe in sich einschließen. Der Mensch soll all das, wozu er an Gutem fähig ist, einsetzen zum Wohl der Mitmenschen und zur Ehre und zum Lobe Gottes!Falsch ist daher die Haltung des Pharisäers, wie diese im Evangelium beschrieben wird: Er schreibt sich all das Gute, das er wirken durfte, selber zu und verachtet andere. Er tut, als ob er selber der Ursprung des Guten wäre und nicht angewiesen ist auf das Erbarmen Gottes. - Lesen Sie die Predigt zum 30. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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24.10.2007 16:59:40
Evangelischer Protest gegen Plakatwerbung der "Ringstraßen-Galerien"
(evang.at) Gegen die aktuelle Kampagne der Wiener "Ringstraßen-Galerien" hat der Religionspädagogische Ausschuss (RPA) der Generalsynode der Evangelischen Kirche A.u.H.B. protestiert. Mit den Sujets "Freunde sind käuflich", "Liebe ist käuflich" und "Erfolg ist käuflich" würden "Werte österreichischer Schul- und Unterrichtsprinzipien verächtlich gemacht", heißt es in dem Protestschreiben, das der Ausschuss an den Werberat und die Ringstraßen-Galerien gerichtet hat. "Als Menschen, die sich aus evangelisch-christlicher Perspektive mit Bildungs- und Schulfragen auseinanderzusetzen haben, sind wir schockiert über solche Sujets, die uns pädagogisch im höchsten Maß kontraproduktiv erscheinen", betont der RPA-Vorsitzende Mag. Christoph Örley. Der Religionspädagogische Ausschuss protestiert gegen die Strategie, "weitere Bereiche des menschlichen Daseins in die Verwertungslogik des Geldes zu integrieren". Örley: "In unserer täglichen Arbeit als Unterrichtende sind wir mit den Auswüchsen jenes Gruppendruckes konfrontiert, der als Grundbedingung für ein 'Angenommen'-Sein schlichtweg den Besitz von Luxusgütern vorschreibt." Dieser Gruppendruck führe zu zunehmenden Diebstahlsdelikten genauso wie zu Raub, Nötigung und physischer Gewalt unter SchülerInnen. "Als konzeptionell arbeitender Ausschuss der evangelischen Kirche sehen wir es als unsere Pflicht an, Auswegstrategien aus solcherart zu Sachzwängen hochstilisierter blanker Gier zu entwickeln", meint Örley weiter. Die aktuellen Lehrpläne für evangelische Religion enthielten "konkrete Ansätze, wie im Unterrichtsgeschehen auf ein friedlicheres weil solidarischeres Miteinander hingearbeitet werden kann. Wir fordern daher die Beendigung dieser Plakatkampagne."
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24.10.2007 16:57:34
Der Exorzismus der Kirche im Widerstreit der Meinungen
(die-tagespost.de, sb) Das Befreiungsgebet und der Exorzismus seien Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes und gehören zur Seelsorge der Kirche. Dies unterstrich der beauftragte Exorzist der Erzdiözese Wien, Larry Hogan, bei einem Workshop im Rahmen des Kongresses „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ am Samstag in Graz. Als Symptome der Besessenheit nannte Hogan übermenschliche Kräfte, das Sprechen in fremden Sprachen, hellseherische Fähigkeiten sowie eine heftige Abneigung gegen Gott und den Namen Jesu. Der seit Mai 2001 als Exorzist in Wien tätige amerikanische Priester unterschied zwischen Bedrängnissen wie Versuchungen und „Umsessenheit“, die sich etwa in seelischen Schmerzen und Aufforderungen zum Suizid zeige. Als Ursachen dafür nannte er Verfluchungen, fahrlässige Kontakte und Einflüsse sowie die häufige Wiederholung schwerer Sünden: „Der Satan sucht die moralischen Schwachstellen.“ Hogan plädierte für eine Zusammenarbeit zwischen Psychiatern und Exorzisten, weil eine länger besessene Person auch psychisch krank werde. Er selbst arbeitet nicht nur mit fünfzehn Priestern in der Erzdiözese Wien sondern auch mit Oberarzt Andreas Masching von der Psychiatrischen Abteilung am Donauspital zusammen. Ausgehend von der offiziellen psychiatrischen Definition von „Trance und Besessenheitszustände“ (Punkt F44.3 im ICD–10) erklärte Masching die Besessenheit als „Inbesitznahme durch ein personales Agens“: „Die betroffene Person kann dieses Handeln an sich beobachten, aber nicht verhindern.“ Masching beschrieb den Fall einer jungen Frau, die ein natürlich nicht zu erklärendes Vorauswissen hatte und von Stimmen bedrängt wurde, die sie zu Mord, Misshandlungen und Suizid aufforderten. Als Merkmale nannte Masching abrupte Änderungen der Persönlichkeit, des Handlungsziels, der Stimme, des Gesichtsausdrucks und des Körpers sowie die Unwirksamkeit von Medikamenten. Masching zeigte anhand konkreter Kriterien, wie er in seiner psychiatrischen Praxis Phänomene der Besessenheit von der paranoiden Schizophrenie, dem Wahn, Borderline- und Zwangsstörungen sowie Hysterie unterscheidet. „In der Regel ist dem Betroffenen klar, mit wem er es zu tun hat“, so Masching. Diese Patienten seien zugänglich für Argumente, dankbar für Verständnis und fähig zu einer Zusammenarbeit. Im Gegensatz zum Wahn sei bei besessenen Personen „primär das Realitätsurteil intakt“. Im Gegensatz zu Hogan und Masching versuchte der Innsbrucker Psychiater Hartmann Hinterhuber zu zeigen, warum der Exorzismus aus seiner Sicht medizinisch und theologisch obsolet ist. Als Ursachen des „Gefühls der Besessenheit“ nannte er Störungen beispielsweise der Ich-Vitalität und der Ich-Identität. Der Exorzismus diskriminiere psychisch Kranke, indem er ihnen ihre Personalität und ihre Seele abspreche. Die Vorstellung von Dämonen erklärte Hinterhuber auf doppelte Weise: „Weil der Mensch sich nicht eingestehen kann, selbst Urheber des Bösen zu sein, erfindet er Projektionsflächen.“ Überdies könne „eine vor-wissenschaftliche Welt“ sich bestimmte Krankheiten nicht anders erklären als durch die Annahme von Dämonen.
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24.10.2007 16:55:41
Papstkatechese über den heiligen Ambrosius
(radiovatikan.de) Zehntausende von Menschen haben heute im Vatikan an der Generalaudienz des Papstes teilgenommen. Dabei setzte Benedikt seine Katechesen über große Persönlichkeiten der Kirchengeschichte fort. Wer den Glauben verkündet, so der Papst eindringlich, der sollte nicht eine Art "Clown" sein, der nur etwas vorführt, sondern eher dem Lieblingsjünger Jesu gleichen, der "sein Haupt an den Herrn lehnt". Ausfürhlich würdigte der Papst den heiligen Ambrosius, Bischof von Mailand im vierten Jahrhundert. "Er kam um das Jahr 340 in einer christlichen Familie in Trier zur Welt. Wie sein Vater trat Ambrosius in den staatlichen Dienst und wurde schon in jungen Jahren zum ranghöchsten römischen Beamten in Norditalien. Dort bemühte er sich nach dem Tod des Bischofs von Mailand mit Geschick und Autorität um die Lösung innerkirchlicher Spannungen und wurde daraufhin, obwohl er selber erst Katechumene (d.h. Taufbewerber) war, von den Gläubigen per Akklamation zum Bischof gewählt." Ambrosius habe sich nicht nach dem Bischofsamt gedrängt, so Benedikt; aber einmal im Amt, habe er sich eifrig in die Heilige Schrift vertieft. "Als Jünger legte er im betenden Hören auf Gottes Wort gleichsam sein Haupt an das Herz Christi, als Hirte führte er die Gläubigen im gemeinsamen Gebet, in der Liturgie und im Zeugnis für das Evangelium. Nicht wenige – unter ihnen der hl. Augustinus – folgten diesem leuchtenden Beispiel und konnten schließlich mit Ambrosius sagen: „Omnia Christus est nobis!“ – „Für uns ist Christus alles!“ Der Papst konnte auf dem Petersplatz viele Gruppen aus seiner Heimat begrüßen - und gab ihnen Folgendes mit auf den Weg: "Öffnen wir uns jeden Tag neu dem Anruf Gottes! Euch allen wünsche ich einen schönen Aufenthalt in Rom unter dem Segen Gottes."
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22.10.2007 10:44:22
"Wer braucht Gott?"
(news.stjosef.at; Rezension von Josef Spindelböck) Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Interviewbuch mit einem Kardinal auf die Bestsellerlisten gelangt: Das im Salzburger ecowin-Verlag innerhalb kürzester Zeit bereits in zweiter Auflage erschienene Buch mit dem provokanten Titel „Wer braucht Gott?“ von Christoph Schönborn und Barbara Stöckl findet sich auf Spitzenplätzen der „Schwarzer-Bestsellerliste“ und wurde in den Bestseller-Wertungen einzelner Zeitungen („Die Presse“, „Salzburger Nachrichten“) sogar eine Zeitlang auf Platz 1 gereiht. Dies ist wohl nicht nur wegen des prominenten Interviewgastes der Fall, sondern zeigt, dass die im Buch angesprochenen Themen auf breites Interesse stoßen: „Die Gretchenfrage“ der Religion überhaupt, das Thema „Glaube und Welt“, das angebliche oder wirkliche „Kreuz mit der Kirche“, „Wünsche an die Kirche“ und schließlich die ethische Frage: „Was ist richtig, was ist falsch?“ Auf all dies und noch mehr bemüht sich der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, mit großer Offenheit Antwort zu geben, so wie ihm die TV-Moderatorin und Rundfunkjournalistin Barbara Stöckl Fragen der Menschen unserer Zeit vorlegt. Dabei zeigt sich, dass der Kardinal bei aller Bindung an die Kirche und den von ihr bezeugten Glauben an Jesus Christus durchaus persönliche Akzente in seine Antworten und Stellungnahmen einfließen lässt. Der Glaube wird als Weg mit Gott beschrieben, der Kraft im Leben geben kann. Dabei gelte es, stets mehr ein wirklicher Christ zu werden. Auch er selbst, der Kardinal, sei erst auf dem Weg dorthin, meint er. Das Buch zeigt auf, dass es der christliche Glaube wert ist, sich näher damit auseinanderzusetzen, unabhängig davon, ob jemand als Gläubiger lebt oder sich einfach mit bestimmten Fragen befassen will oder muss. Nicht alles kann in diesem Buch von 188 Seiten ausreichend vertieft werden. Wer authentisch die Glaubenslehre der Kirche kennen lernen will, ist sicher auf den von Christoph Schönborn als Redaktionssekretär mitverantworteten „Katechismus der Katholischen Kirche“ verwiesen. Wer aber einen Eindruck davon gewinnen will, wie der Kardinal mit Lebens- und Glaubensfragen umgeht, die nicht nur andere, sondern auch ihn persönlich betreffen, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Es ist ein Buch, das nachdenklich macht und herausfordert. – Bibliographische Angaben: Wer braucht Gott? Barbara Stöckl im Gespräch mit Kardinal Christoph Schönborn, ecowin Verlag, Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-33-6, EUR 19,95.
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