| | 16.06.2007 07:15:16 | | Priester müssen Hirten nach dem Herzen Jesu sein | | (kathpress.at) Priester müssen Hirten "nach dem Herzen Jesu" sein, betonte Kardinal Christoph Schönborn am Freitagabend im Wiener Stephansdom bei der Weihe von sieben Neupriestern. Wörtlich sagte der Wiener Erzbischof: "Nichts braucht unsere Zeit so sehr als wirkliche Hirten nach dem Herzen Jesu". Solche Hirten wachsen "aus dem Glaubenszeugnis ihrer Familien, aus dem Vorbild anderer Priester, aus den Erfahrungen mit den Menschen und vor allem aus dem immer tieferen Hinhören auf Jesus". Das Entscheidende sei nicht, ob ein Priester Inländer oder Ausländer, Diözesan- oder Ordenspriester, jung oder alt, Früh- oder Spätberufener ist, sondern dass er "ein Hirte nach dem Herzen Jesu ist". Kardinal Schönborn betonte bei der Priesterweihe, dass die Vielfalt in der Kirche in Zukunft noch größer werden wird. Auch in der Erzdiözese Wien gebe es Weltkirche im kleinen, die anderssprachigen Gemeinden stellen einen wachsenden Anteil der Katholiken: "Sie sind Teil der Kirche von Wien, sie sind zum Teil die Zukunft der Kirche bei uns. Sie bringen uns viel. Sie empfangen auch manches von uns. Wir gehören zusammen und wollen mehr zusammenwachsen". Zugleich unterstrich der Wiener Erzbischof, dass die Kirche nicht ohne Priester leben kann: "Wir wollen Priester, wir suchen sie und hoffen auf sie, auch auf Priester aus unseren Gemeinden, aus unseren Familien". Das Bild der Priester in der Erzdiözese Wien sei bereits jetzt sehr bunt, sagte Kardinal Schönborn. 55 Prozent der Geistlichen seien Diözesanpriester, 45 Prozent Ordenspriester aus rund 60 verschiedenen Ordensgemeinschaften. Es gebe ehelose und verheiratete Priester (die der östlichen Riten). In diesem Zusammenhang erinnerte der Wiener Erzbischof daran, dass unter den Neupriestern ein früherer evangelischer Pfarrer ist, der vom Papst die Zulassung zur Priesterweihe erhielt. Fast ein Drittel der Diözesan- und Ordenspriester in der Erzdiözese Wien komme aus anderen Ländern, Sprachen und Kulturen, so Kardinal Schönborn. Wörtlich sagte der Wiener Erzbischof: "Wenn der Priester ein Hirte ist, wie Jesus ihn sich wünscht, wird er die Sprache der Herzen finden, auch wenn sein deutsch noch unvollkommen ist. Wenn er mit den Augen Jesu die Menschen sieht, wird er die Wege zu ihnen finden, auch wenn er aus einem anderen Kulturkreis kommt". Kulturen seien keine geschlossenen Welten, sondern zueinander offen. "Hirten nach dem Herzen Jesu" könnten mit den Gläubigen eine andere Kultur bauen, eine Kultur eines anderen Menschen- und Gemeinschaftsbildes. Christliche Gemeinschaften würden nicht eine bestehende Kultur "kopieren", sondern Kultur aus der Kraft des Glaubens schaffen, so der Kardinal. | | |    |
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| | 16.06.2007 07:11:23 | | Geborgen im Heiligsten Herzen Jesu | | (news.stjosef.at) Am Freitag nach der Fronleichnamsoktav ist das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, am Sonntag darauf der in manchen Gegenden und Orten besonders gefeierte Herz-Jesu-Sonntag. Unter dem Symbol des Herzens gelingt die menschliche Liebe zum Ausdruck, und auch Gott hat sich dieses Zeichens bedient, um uns in besonderer Weise zu zeigen, dass er uns liebt, dass er „ein Herz für uns hat“. Das Heiligste Herz Jesu ist aber nicht nur ein Zeichen, nicht nur ein Symbol, es ist lebendige Wirklichkeit! Denn Gott ist in Jesus Christus wirklich Mensch geworden, und als Mensch ist er uns in allem gleich geworden außer der Sünde. Als Mensch liebt uns der Sohn Gottes auch mit einem menschlichen Herzen, und so bekennen wir in Dankbarkeit: Gott hat uns in seiner Liebe sein Herz eröffnet. - Lesen Sie die Predigt zum 11. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 15.06.2007 12:37:32 | | 100 Jahre Pfadfinderbewegung | | (presse.kirche.at) Die Pfadfinderbewegung feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „One World One Promise“ begehen Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus über 200 Ländern mit zahlreichen Veranstaltungen weltweit dieses Jubiläum. In einem „Scoutpark“ stellt sich der Niederösterreichische Landesverband am 16. und 17. Juni in Tulln vor. Am Beginn der Pfadfinderbewegung stand ein kleines Zeltlager mit 20 Londoner Buben aus unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten auf der kleinen Insel "Brownsea" an der Südküste Englands. Fast 100 Jahre später ist dieses kleine Experiment zu einer weltweiten Bewegung mit 38 Millionen Mädchen, Buben, Frauen und Männern aus fast allen Ländern der Welt angewachsen, zu der sich Menschen aller Hautfarben, Religionen und Kulturen bekennen. Lesen Sie mehr! - (news.stjosef.at) Die Bundeswallfahrt der "Katholischen Pfadfinderschaft Europas" (KPE Österreich) führte dieses Jahr nach Neukirchen am Ostrong. Dort feierte der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng mit den Pfadfidern am Samstag, dem 02. Juni 2007, die heilige Messe. Bischof Küng konnte auf diese Weise einen Einblick in die katholische Pfadfinderarbeit erhalten. - Link: http://www.kpe.at.tt | | |    |
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| | 15.06.2007 11:37:48 | | "Collegium Rudolphinum" wird zu "Collegium Leopoldinum" | | (stift-heiligenkreuz.at/news.stjosef.at) Bischof Gerhard L. Müller von Regensburg wird am 19. Juni 2007 in einem Festakt feierlich die Verantwortung für das Priesterseminar "Collegium Rudolphinum" an das Stift Heiligenkreuz übergeben. Das Priesterseminar war 1975 vom Regensburger Bischof Rudolf Graber gegründet worden, vor allem für Priesterkandidaten ohne Matura. Jetzt möchte Bischof Gerhard L. Müller verständlicherweise alle seine Priesterkandidaten in einem zentralen Seminar in Regensburg haben. Die Österreichische Bischofskonferenz hat daraufhin die Verantwortung für das Seminar auf das Stift Heiligenkreuz übertragen und neue Statuten approbiert. Ab 1. Juli trägt das Priesterseminar einen neuen Namen: "Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz". - Lesen Sie auch den Bericht auf kath.net über neue Wege der Priesterausbildung in der Diözese Regensburg! - Link: www.collegium-rudolphinum.de | | |    |
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| | 13.06.2007 18:16:10 | | Papst sprach über Konstantinische Wende | | (kath.net) Das erste ökumenische Konzil von Nizäa (3. Jahrhundert n. Chr.) stellte die erste allgemein gültige Lehrentscheidung der christlichen Kirche durch Kaiser Konstantin. Darüber sprach Papst Benedikt XVI. am Mittwochvormittag bei der Generalaudienz, wie Radio Vatikan meldete. Vor mehreren Zehntausend Pilgern auf dem Petersplatz erläuterte Benedikt diese Epoche – auch „Konstantinische Wende“ genannt – und stellte einen Protagonisten jener Zeit vor. „Ein Zeitgenosse dieses Übergangs von der Verfolgungszeit war Eusebius von Cäsarea, der „Vater der Kirchengeschichtsschreibung“, über den ich heute sprechen möchte. Als Bischof von Cäsarea und Freund Kaiser Konstantins des Großen nahm er auf dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 eine wichtige Rolle ein. Und er hat das Credo mitunterschrieben, dass wir jeden Sonntag in der Heiligen Messe beten, indem davon die Rede ist, dass Jesus Christus ein Wesen mit dem Vater ist." Der Kirchenhistoriker Eusebius hat auch für die gegenwärtige Zeit eine wichtige Bedeutung, erklärte der Papst. „Dabei hat Eusebius eine christozentrische Sicht der Geschichte: Christus, das Wort Gottes, der Logos, wirkt in seiner Kirche und in der Geschichte und enthüllt das Geheimnis der Liebe Gottes zu den Menschen. Zugleich will Eusebius mit seiner ,Kirchengeschichte’ die Gläubigen zur Umkehr einladen, damit sie das Zeugnis eines echten christlichen Lebens geben.“ Den deutschsprachigen Pilgern sagte der Papst: „Von Herzen grüße ich alle deutschsprachigen Pilger und Besucher, die zur heutigen Audienz gekommen sind. Einen besonderen Gruß richte ich an eine Delegation von Abgeordneten zum National- und Bundesrat der Republik Österreich. Liebe Freunde, in der Geschichte der Kirche sehen wir Gottes große Taten zum Heil der Menschen. Dankbar dem Herrn für sein gütiges Wirken wollen wir als gläubige Christen die Gegenwart mitgestalten und mithelfen, dass Gottes Liebe zu den Menschen kommt. Der Herr segne euch alle.“ | | |    |
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| | 13.06.2007 17:36:58 | | Programm des Papstbesuches in Österreich vorgestellt | | (kathpress.at) Eine Vatikan-Delegation unter Leitung des päpstlichen "Reisemarschalls" Alberto Gasbarri hat am 11./12. Juni Österreich besucht, um die Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. im September vorzubereiten. Die Vatikan-Delegation führte Arbeitsgespräche mit der Apostolischen Nuntiatur, der Österreichischen Bischofskonferenz und der Präsidentschaftskanzlei. Weiters wurden die örtlichen Gegebenheiten im Stift Heiligenkreuz in Augenschein genommen. Als Ergebnis des Besuches der vatikanischen Delegation konnten Präzisierungen des vorläufigen Reiseprogramms Papst Benedikts XVI. vorgenommen werden. Der Papst wird demnach am späten Vormittag des 7. September auf dem Flughafen Schwechat ankommen. Voraussichtlich um 12.45 Uhr wird Benedikt XVI. mit den Gläubigen an der Mariensäule auf dem Platz Am Hof beten. Am späten Nachmittag ist die Begegnung mit Vertretern des Öffentlichen Lebens und dem Diplomatischen Corps in der Hofburg angesetzt. Am Samstag, 8. September, erfolgt die Pilgerreise nach Mariazell. Der Papst feiert die Heilige Messe mit Gläubigen aus Österreich und Mitteleuropa auf dem Vorplatz der Wallfahrtsbasilika (voraussichtlich um 10.30 Uhr). Die Vesper mit Priestern, Ordensleuten, Diakonen und Seminaristen in der Wallfahrtsbasilika ist für 16.45 Uhr angesetzt. Am Sonntag, 9. September, feiert Benedikt XVI. voraussichtlich um 10 Uhr die Heilige Messe im Wiener Stephansdom. Das Angelus-Gebet erfolgt um 12 Uhr auf dem Stephansplatz. Der Besuch des Stiftes Heiligenkreuz erfolgt voraussichtlich um 16.30 Uhr. Die Begegnung mit Ehrenamtlichen aus Kirche und Gesellschaft im Konzerthaus in Wien ist für 17.30 Uhr angesetzt. Anschließend gibt es eine Abschiedsfeier im Flughafen Schwechat, von wo Benedikt XVI. die Rückreise nach Rom antritt. Das offizielle Programm der Apostolischen Reise von Papst Benedikt XVI. nach Österreich aus Anlass des 850-Jahr-Jubiläums des Wallfahrtsortes Mariazell wird der Heilige Stuhl nach Abschluss der erforderlichen Vorbereitungen voraussichtlich Ende Juli veröffentlichen. - http://www.papstbesuch.at | | |    |
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| | 12.06.2007 14:54:53 | | Mödlinger Orgelsommer 2007 | | (news.stjosef.at) 1983 wurde von der Firma Walcker-Mayer die alte, pneumatische Orgel in der Pfarrkirche St. Othmar in Mödling durch eine komplett neue, mechanische Orgel, ersetzt. Diese wurde in das unter Denkmalschutz stehende alte Prospekt eingebaut. Auch das Rückpositiv wurde wieder errichtet. Die Kosten betrugen damals etwa 2,8 Millionen Schilling. Seit 1984 wird daher jährlich der „Mödlinger Orgelsommer“ organisiert. Bis 1993 fanden jeweils sechs und ab 1994 nur mehr fünf Orgelkonzerte in jedem Sommer statt. Heuer (2007) ist mit sechs Konzerten ein "Ausnahmejahr". Bis inkl. 2007 sind insgesamt 131 Konzerte organisiert worden bei denen mehr als 60 Orgelkünstler fast 1.000 Konzertstücke vorgetragen haben. Das erste Konzert findet heuer am 5. Juli 2007, 20.00 Uhr, statt: Stanislav ŠURIN (Bratislava, Slowakei) – Orgel mit dem gemischten Chor aus Trnava (SK) - Ltg. Andrej RAPANT. Werke von Vivaldi/Bach, Duruflé, Cernohorský, Schneider-Trnavský, Šurin, Hrušovský und Vierne werden aufgeführt. – Programm und Informationen: http://www.othmar.at/musik/orgelsommer/ | | |    |
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| | 12.06.2007 14:50:50 | | "Katholische Singles" mit und ohne Heiratswunsch: ein Tagungsbericht | | (news.stjosef.at) Am Sonntag, dem 10.06.2007, ging in Salzburg die erste Tagung katholischer Singles im deutschsprachigen Raum zu Ende. Über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nützten das Wochenende, um zu erzählen, zu diskutieren, geistlichen Impulsen zu folgen und gemeinsam zu feiern. Als roter Faden diente dabei das Thema: „Gottes Wege lieben. Erfüllter Lebensabschnitt als Single“. Der Rektor des Kufsteiner Exerzitienhauses Mariahilf, P.Andreas Hasenburger suchte nach Antworten auf die Frage, die vielen der Teilnehmer unter den Nägeln brannte: Darf ich hoffen, dass Gott mich nicht übersieht? Pater Hasenburger unterstrich, dass Gott ein Liebender ist und für jeden einen Lebens-Plan hat. „Oft ist jedoch eine alte Wunde oder eine Unversöhnlichkeit ein großes Hindernis. Wir sind gerufen unsere Wunden in die Wunden Jesu zu legen und einen Akt des Glaubens zu setzen. Im Dunkeln sieht Gott besonders gut“. Weil Gottes „Ja“ immer über unserem Leben sei, könnten auch wir „Ja“ sagen und frei werden von uns selber. Hasenburger: „Du kannst jetzt für den Herr leben, nicht erst, wenn du in den Hafen der Ehe eingelaufen bist! Nachfolge heißt immer aufbrechen, nicht sitzen bleiben. Die Freude ist das Barometer für uns Christen und auch ein Signal an die anderen. Wer echte Freude und nicht den oberflächlichen Spaß einer Konsumgesellschaft ausstrahlt, ist auch für andere attraktiv!“ Die Ganzhingabe an Gott sei auch für die Partnersuche entscheidend. „Ich kann Ja oder Nein zu Gott sagen, aber flirten kann ich mit ihm nicht.“ Bindungsangst und Bindungsfähigkeit waren auch zentrale Themen in den zahlreichen Workshops und Podien, an denen u.a. die Psychotherapeutin Ingeborg Obereder, der Journalist Christof Gaspari und der Gründer der Loretto-Gemeinschaft Georg Mayr-Melnhof teilnahmen. Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun zeigte sich überrascht, dass sich ohne große Werbung auf Anhieb fast 200 Katholiken für so eine Tagung anmelden wollten. „Ich wollte, Gott gäbe mir die Macht, für jeden Teilnehmer den richtigen Partner zu finden“, meinte er betroffen am Ende einer Veranstaltung, die auch auf seinen und vieler Wunsch nächstes Jahr fortgesetzt werden soll. Organisiert wurde die Single-Tagung von der Online-Heiratsvermittlung www.kathtreff.org und der Österreich-Verantwortlichen der Single-Wallfahrt nach Padua, Brigitte Helnwein. „Wir waren sehr überrascht vom großen Interesse“, so Initiatorin Gudrun Kugler von KathTreff, dem ersten katholischen Heiratsportal, das am 13.6. zwei Jahre alt ist. „Wir mussten leider vielen aus Platzgründen absagen. Die Thematik des ungewollten Allein-Seins ist heute ein ernsthaftes Problem, auch unter Katholiken. Und das geistliche Angebot ist sehr schmal. Zwischen Jugendpastoral und Familienangeboten geht es fast überall unter.“ Eine der Hauptfragen, die sich die Betroffenen stellen, sei laut Kugler folgende: Wie viel Eigeninitiative soll ich setzen? Eine Antwort könne man als Resumee dieser Tage geben: „Auf Gott vertrauen, als ob er für alles verantwortlich wäre, aber so handeln, als ob ich allein für alles verantwortlich wäre.“ | | |    |
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| | 11.06.2007 10:43:23 | | Aufruf zur eucharistischen Anbetung | Papst Benedikt XVI. rief am 10.06.2007 beim Angelus-Gebet zur Anbetung des eucharistischen Herrn auf. ZENIT dokumentiert den Text, wie er im folgenden wiedergeben wird: Das heutige Hochfest des Leibes und Blutes Christi, das im Vatikan und in anderen Nationen schon am vergangenen Donnerstag gefeiert worden ist, lädt uns ein, das höchste Geheimnis unseres Glaubens zu betrachten: die allerheiligste Eucharistie, die wirkliche Gegenwart des Herrn Jesus Christus im Altarsakrament. Jedes Mal, wenn der Priester das eucharistische Opfer erneuert, wiederholt er im Gebet der Konsekration: „Das ist mein Leib…, das ist mein Blut.“ Er sagt dies, indem der die Stimme, die Hände und das Herz Christus leiht, der unter uns bleiben und das pochende Herz der Kirche sein wollte. Aber auch nach der Feier der göttlichen Geheimnisse bleibt der Herr Jesus lebendig im Tabernakel; deshalb wird er besonders mit der eucharistischen Anbetung gepriesen, wie ich im jüngsten Nachsynodalen Apostolischen Schreiben Sacramentum caritatis (Nr. 66-69) erinnern wollte. Ja, mehr noch: Es gibt da ein inniges Band zwischen der Feier und der Anbetung: Die Heilige Messe ist nämlich in sich selbst der größte Akt der Anbetung der Kirche: „Niemand esse von diesem Fleisch“ – schreibt der heilige Augustinus –, „ohne es vorher angebetet zu haben“ (Enarr. in Ps. 98,9: CCL XXXIX, 1385). Die Anbetung außerhalb der Heiligen Messe verlängert und verstärkt das, was in der liturgischen Feier geschehen ist, und ermöglicht eine wahre und tiefe Aufnahme Christi. Heute findet dann in allen christlichen Gemeinden die eucharistische Prozession statt, eine einzigartige Form der öffentlichen Anbetung der Eucharistie, die durch schöne und traditionelle Kundgebungen der Volksverehrung bereichert wird. Ich möchte die Gelegenheit ergreifen, die mir das heutige Hochfest bietet, um lebhaft den Hirten und allen Gläubigen die Praxis der eucharistischen Anbetung zu empfehlen. Ich bringe meine Wertschätzung gegenüber den Instituten geweihten Lebens wie auch den Vereinigungen und Bruderschaften zum Ausdruck, die sich ihr in besonderer Weise widmen: Sie stellen einen Aufruf zur Zentralität Christi in unserem persönlichen und kirchlichen Leben dar, der an alle ergeht. Ich freue mich des weiteren darüber, dass viele junge Menschen die Schönheit der sowohl persönlichen als auch gemeinschaftlichen Anbetung entdecken. Ich lade die Priester dazu ein, die Jugendgruppen darin zu ermutigen, sie aber auch zu begleiten, damit die Formen der gemeinschaftlichen Anbetung immer angebracht und würdig seien, mit angemessenen Zeiten der Stille und des Hörens des Wortes Gottes. Im heutigen Leben, das oft lärmend ist und in der Zerstreuung verläuft, ist es wichtiger denn je, die Fähigkeit zu innerer Stille und Sammlung wiederzugewinnen. Die eucharistische Anbetung gestattet es, dies nicht nur um das Ich herum zu tun, sondern auch in Gemeinschaft mit jenem Du, das voller Liebe ist: Jesus Christus, „der uns nahe Gott“. Die Jungfrau Maria, eucharistische Frau, möge uns in das Geheimnis der wahren Anbetung einführen. Ihr demütiges und einfaches Herz betrachtete stets das Geheimnis Jesu, in dem es die Gegenwart Gottes und die Gegenwart seiner erlösenden Liebe anbetete. Durch ihre Fürsprache möge in der ganzen Kirche der Glaube an das eucharistische Geheimnis, die Freude über die Teilnahme an der Heiligen Messe - vor allem am Sonntag - und der Schwung wachsen, um Zeugnis abzulegen von der unendlichen Liebe Christi. | | |    |
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| | 11.06.2007 10:38:51 | | Bischof Küng lädt ein zum Papstbesuch | Diözesanbischof DDr. Klaus Küng wendet sich in einem Brief an alle Gläubigen, den wir im folgenden dokumentieren: Liebe Mitbrüder im Priester- und Diakonenamt, liebe PastoralassistentInnen und ReligionslehrerInnen! Liebe Mitchristen! Am Pfingstfest ist mir der Gedanke gekommen, an alle einen kurzen Brief zu schreiben. Es wäre so wichtig, dass der Heilige Geist in unser aller Herzen einen neuen Aufbruch zu Christus hin hervorruft. Schon seit längerem sind in unserer Diözese Vorbereitungen in Gang gesetzt worden, welche die Vereinigung aller vorhandenen Kräfte in Christus und die Erneuerung der Pastoral den heutigen Anforderungen entsprechend als Ziel haben. Dieses Ziel lässt sich durch organisatorische Maßnahmen allein nicht erreichen, auch nicht durch viele Sitzungen und Gespräche, die trotzdem notwendig sind. Wir müssen von Anfang an apostolisch sein, d. h. handeln und vor allem voll Vertrauen, mit einer großen Offenheit für das, was Gott von uns will, den Heiligen Geist herabflehen, damit er Christus in unseren Herzen und den Herzen aller hervorbringt. Ich sehe zwei konkrete Anlässe vor uns, die uns in besonderer Weise Gelegenheit zum Handeln und zum Beten bieten: einerseits die Jugendwallfahrt nach Mariazell vom 12. bis 15. August, andererseits das Kommen des Heiligen Vaters im Herbst. Ich möchte Euch alle bitten: Nützen wir diese Anlässe. Bezüglich Jugendwallfahrt sollte es das Bestreben jedes Pfarrers, Diakons, aller Pastoralassistenten und Pastoralassistentinnen, aller Religionslehrer und Religionslehrerinnen, jedes PGR, jeder Familie sein, Jugendliche im Alter von 13 bis 25 zur Teilnahme zu ermutigen. Sprecht alle an, die in Frage kommen, erklärt ihnen die Zielsetzung der Tage in Mariazell, überlegt, ob Ihr selbst oder jemand anderer sie begleiten könnte zu Fuß, per Rad oder im Auto. Wichtig ist es, die Jugendlichen auf Gott hin anzusprechen. Was nützen eine wunderbare Berufsausbildung oder andere Chancen im Leben, wenn man den Weg übersieht, der zur Freude, zum inneren Frieden, zu dem führt, was wahre Liebe ist. Jede Pfarre, jede Schule sollte das Bestreben haben, dass eine gute Gruppe bei der Jugendwallfahrt mitmacht. Das zweite Thema, das ich anschneiden wollte, ist der Papstbesuch im Herbst. Bis jetzt standen in den internen Ankündigungen zu sehr die organisatorischen Fragen im Vordergrund: die begrenzte Platzzahl, wie man hinkommt, wer Karten ausgibt usw. Ich bitte Euch, den Papstbesuch als Anlass zu betrachten, der für uns eine Chance darstellt, aber auch eine dringende Einladung bedeutet, für die Erneuerung des Glaubens in unseren Pfarren, in unseren Familien, bei Jung und Alt zu bitten. Beginnen wir sofort mit den Vorbereitungen: ab jetzt kein Sonntag ohne Fürbitte für die Jugendwallfahrt im Sommer und den Papstbesuch im Herbst. Verbreiten wir die Schriften des Heiligen Vaters und überlegen wir, wie wir persönlich und gemeinsam in irgendeiner Form dabei sein können. Ich ermutige dazu, nicht zu viel Angst zu haben, es gäbe keinen Platz. Im Prinzip sind alle eingeladen. Am 7. September nachmittags in Wien im Platz Am Hof werden unter anderem Schülerinnen und Schüler den Heiligen Vater begrüßen. Es sind aber alle, die dabei sein möchten, willkommen. Mariazell soll der Höhepunkt sein. Im Hinblick auf die im Frühjahr durchgeführte PGR-Wahl und den Beginn einer neuen PGR Periode wurde zunächst die Devise ausgegeben, dass aus jedem PGR (in ganz Österreich) wenigstens zwei als Repräsentanten anwesend sein sollten. Wenn alle Vorgesehenen mitfahren, sind das etwa 5000 Personen, d.h. dass mindestens weitere 55000 kommen können. Wir sollen uns meines Erachtens auch nicht zu viel Sorgen machen, ob wir direkt am Platz vor der Basilika oder mittels Beamwand dabei sind. Es geht darum, gemeinsam mit dem Heiligen Vater für die Neuevangelisierung Europas und der ganzen Welt zu beten. Ich würde mich freuen, wenn sich viele aus unserer Diözese auf den Weg begeben und wir unter den Teilnehmenden in Mariazell einen Löwenanteil gewinnen. Die Heilige Messe am 9. September ist um 10h im Stephansdom und am Nachmittag findet noch nach dem Besuch des Heiligen Vaters in Heiligenkreuz eine Begegnung im Wiener Konzerthaus statt, zu der vor allem Gläubige eingeladen sind, die in Pfarren, in der Caritas und anderen kirchlichen und nichtkirchlichen Institutionen ehrenamtlich tätig sind. Ich bitte Euch alle, persönlich und gemeinsam dazu beizutragen, dass der Papstbesuch für unser Land zu einem wichtigen Schritt wird in eine neue Etappe christlichen Bemühens. Alle Informationen: http://www.papstbesuch.at | | |    |
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| | 09.06.2007 05:02:51 | | Jubiläum und Krise der KFBÖ | | (news.stjosef.at) Vor wenigen Tagen feierte die katholische Frauenbewegung Österreichs – KFBÖ – ein großes Jubiläum: Die Katholische Frauenbewegung Österreichs war am Christi Himmelfahrtstag 1947 in der Salzburger Wallfahrtskirche Maria Plain gegründet worden. Der Geburtstag wurde daher am Samstag, dem 2. Juni 2007 traditionsgemäß mit einem großen Fest auf den Plätzen rund um den Salzburger Dom begangen. Die Veranstaltung, bei der 7000 Frauen aus ganz Österreich teilnahmen, stand unter dem Motto „Die Kraft ist weiblich“. Bei allem Lob und aller Freude darf freilich nicht vergessen werden, dass die KFBÖ im Hinblick auf die Kirchlichkeit der Positionen, welche von ihrer derzeitigen gesamtösterreichischen Führung vertreten werden, in einer tiefen Krise steckt. - Lesen Sie mehr im kath.net-Kommentar von Dr. Josef Spindelböck zu den Ursachen und Hintergründen dieser Krise! | | |    |
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| | 09.06.2007 04:59:43 | | Jesus erweckt vom Tod zum Leben | | (news.stjosef.at) In den Evangelien werden verschiedene Totenerweckungen durch Jesus überliefert: Menschen, bei denen jedes Lebenszeichen erloschen war, die man bereits für tot erklärt hatte und durch ein würdiges Begräbnis verabschieden wollte, wurden durch Jesus Christus von den Toten erweckt. So denken wir an die Tochter des Synagogenvorstehers Jaïrus (Mt 9,18-26; Mk 5,21-43; Lk 8,40-56) oder auch an Lazarus (Joh 11,1-44), mit dem Jesus sogar befreundet war. Das heutige Evangelium berichtet von einem bereits verstorbenen jungen Mann aus der Stadt Naïn, der seiner Mutter, einer Witwe, durch Jesus auf wunderbare Weise zurückgegeben wurde. Wenn damals offensichtlich so viele Menschen Zeugen des für unmöglich Gehaltenen wurden, dann konnten sie darin die Macht Gottes erkennen. Jesus Christus bewies damit, dass er wie ein großer Prophet von Gott gesandt war, ja noch mehr: Weil er die Wunder in eigenem Namen wirkte, waren diese ein klarer Beweis seiner Gottheit. Erinnern wir uns an das eben gehörte Evangelium. Jesus sprach zum toten Jüngling, der bereits auf der Bahre lag und zum Begräbnis geleitet werden sollte: „Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!“ Nicht im Namen eines anderen wirkt Jesus Christus dieses Wunder, sondern in eigenem Namen, weil er als der wesenhafte Sohn Gottes dem himmlischen Vater gleich ist, der ihn gesandt hat. - Lesen Sie die Predigt zum 10. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 08.06.2007 04:53:39 | | Martin Mosebach ist neuer Büchner-Preisträger | | (faz.net, Hubert Spiegel) Von Darmstadt, dem Sitz der Akademie für Sprache und Dichtung, nach Frankfurt, wo Martin Mosebach 1951 geboren wurde und seither lebt, ist es nur ein Katzensprung. Aber man hätte der Akademie diesen Katzensprung nicht ohne weiteres zugetraut. Jetzt hat sie den Satz gewagt, hat Eigensinn und die Eleganz des Selbstverständlichen vereint, und ist auf sicheren Pfoten in Frankfurt gelandet: Martin Mosebach, der Erzähler, Romancier und Essayist, der Grandseigneur in der Apfelweinkneipe, der orthodoxe Katholik und unorthodoxe Kenner der Künste, der konservative Anarch und hemmungslose Bewahrer von Stil und Form, ist ein glanzvoller Büchner-Preisträger. Mit Martin Mosebach ehrt die Akademie einen genuinen Erzähler und einen Essayisten von ungewöhnlicher stilistischer und intellektueller Brillanz. Sein umfangreiches Werk wird mit dem Büchnerpreis nicht nur gewürdigt, sondern in jenes helle Licht gerückt, das ihm angemessen ist. Martin Mosebach ist ein Büchner-Preisträger, dessen Möglichkeiten ebensowenig erschöpft sind wie seine Verdienste bestritten werden können. Für ein breites Publikum ist der Erzähler, sind seine Romane, zumal die frühen Würfe „Das Bett“, „Rupertshain“ und „Westend“, erst noch zu entdecken. - Lesen Sie mehr in der Würdigung durch Hubert Spiegel in der FAZ! - Hinweis: Das Buch "Häresie der Formlosigkeit", in welcher Martin Mosebach den "klassischen römischen Ritus" neu entdeckt, ist jetzt in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen: Martin Mosebach, Häresie der Formlosigkeit. Die römische Liturgie und ihr Feind, Verlag Carl Hanser 2007, ISBN 978-3-446-20869-8, 21,50 EUR. | | |    |
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| | 08.06.2007 04:48:05 | | Ein „streng subjektiver“ Zugang zum Buch der Bücher | | (news.stjosef.at, Rezension von Dr. Josef Spindelböck) Die ehemalige Sängerin, Fernsehmoderatorin und Bestsellerautorin Hera Lind hat unter dem Titel „Voll im Leben“ soeben ein neues Buch von „Geschichten zum Mutmachen“ vorgelegt, worin sie verschiedene im Alten und Neuen Testament berichtete Begebenheiten in moderner Sprache nacherzählt. Die Autorin, die neben Germanistik und Musik auch Theologie studiert hat, möchte mit dem 224 Seiten umfassenden Buch weder einen wissenschaftlichen noch einen theologischen, sondern bloß einen ganz persönlichen Zugang zum „Buch der Bücher“ ermöglichen, gleichsam „nach strengster Subjektivität“. Die Sprache ist der heutigen Lebenswelt entnommen, wobei das Bemühen der Autorin erkennbar ist, die historischen Grundlagen nicht außer Acht zu lassen. Die neu aufbereiteten biblischen Geschichten wirken anschaulich und erfrischend, nie langweilig und regen zum Weiterdenken an. Dies ermöglicht Lind auch durch ihre persönlichen Gedanken am Ende jeder biblischen Nacherzählung. Die in diesem Buch dargebotenen biblischen Geschichten handeln von Adam und Eva, von Sodom und Gomorra, von Jakob, der zu Reichtum kommt, von den Wachteln und dem Manna, von Ruth und Boas, von David und Bathseba, von Maria und Josef, dem sinkenden Petrus, den ersten Aposteln, der Heilung des Gelähmten, dem Weg nach Emmaus, von Pfingsten, der Bekehrung des Saulus, der Befreiung des Petrus durch den Engel und von der Purpurhändlerin Lydia. Was das Buch bewirken kann, ist eine Weckung des Interesses bei jenen, welche die Heilige Schrift bisher noch zu wenig gekannt haben, oder auch die Präsentation unkonventioneller Perspektiven auf biblische Perikopen, die man längst und vielleicht allzu gut so zu kennen meint, dass man sich nicht mehr für sie interessiert. Die Autorin selber freut sich „über den neu entdeckten Schatz“ der Bibel und lässt in ihren persönlichen Anmerkungen neben jenen Überlegungen, wie sie einer gewissen, mitunter auch turbulenten Lebenserfahrung entsprechen, auch immer wieder die Sicht des Glaubens mit einfließen. Dass sie es dabei nicht allzu dogmatisch meint, soll freilich angemerkt werden, um den Leser vor überzogenen Erwartungen und möglichen Enttäuschungen zu bewahren. Beispielsweise meint sie im Hinblick auf die eheliche Treue und den Zusammenhalt, dass Mann und Frau in der modernen Welt, welche keine klassische Rollenaufteilung mehr kenne, „nicht … um jeden Preis – oder gar der Kinder wegen – zusammenbleiben müssen, wenn sie keine Liebe mehr verspüren, keine Achtung mehr, keinen Respekt.“ Die Autorin schließt weitere Verbindungen der solcherart getrennten Partner dann nicht aus. Aufgrund dieser und ähnlicher Befunde möchte der Rezensent feststellen: Das Buch ist ein anregender Zugang zur Heiligen Schrift, sollte jedoch keinen Schlusspunkt in der glaubensmäßigen Auseinandersetzung mit dem Worte Gottes darstellen, sondern zum Text der Bibel selber hinführen und zur Annahme des vollen Glaubens der Kirche. Die Autorin selber meint am Schluss, ihre eigenen Überlegungen relativierend: „Wer anderer Meinung ist, wer findet, dass Wesentliches nicht und Unwesentliches zu stark im Fokus steht, der mache sich seine eigenen Gedanken – womit dieses Buch seinen Sinn ja eigentlich schon erfüllt hätte …“ - Bibliographische Angaben: Hera Lind, Voll im Leben. Geschichten zum Mutmachen, München 2007 (Gütersloher Verlagshaus), ISBN 978-3-579-06445-1, 14,95 EUR. | | |    |
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| | 08.06.2007 04:41:18 | | Nikolaus von Tolentino - ein Werdegang | | (news.stjosef.at, Rezension von Dr. Josef Spindelböck) Der heilige Nikolaus von Tolentino, einem kleinen Städtchen des ehemaligen Kirchenstaats in der Provinz Macerata, nahe dem Apennin, zählt zu den im deutschen Sprachraum weniger bekannten Heiligen. Der biographische Roman von Peter Ebner mit dem Titel „Nikolaus von Tolentino. Ein Werdegang“ möchte diesem Manko ein wenig abhelfen. In gut verständlicher und interessanter Weise beschreibt der Autor Kindheit und Jugend des besagten Nikolaus, der 1245 in Sant’ Angelo in Pontano geboren wurde. Bald schon erkannte er seine Berufung zum Augustiner-Eremiten, wo er 1256 als Klosterschüler eintrat und 1259 mit dem Noviziat begann. Im Laufe seiner Ausbildung zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung und Frömmigkeit. Schließlich wurde Nikolaus 1268 zum Priester geweiht und nach einer kurzen Tätigkeit als Novizenmeister zum Predigtdienst bestellt. Die letzten dreißig Jahre seines Lebens (1275-1305) verbrachte er im Kloster von Tolentino, wo er bald den Ruf eines besonderen Freundes der Armen, eines ausgezeichneten Predigers und Beichtvaters sowie eines heiligmäßigen Asketen und Wundertäters erhielt. Unbeschadet dessen war Nikolaus zeit seines Lebens kaum jemals wirklich frei von Selbstzweifeln, was wohl als sein persönliches Kreuz bezeichnet werden kann, das er sich bemühte in Demut und Geduld zu tragen. Ein großes Gefühl persönlicher Unwürdigkeit befiel ihn besonders vor großen und entscheidenden Schritten seines Lebens. Er war dann geneigt, das Fasten und verschiedene Bußübungen so weit zu treiben, bis ernsthafte Beeinträchtigungen seiner Gesundheit festzustellen waren; seine Oberen geboten ihm dann jeweils im Gehorsam, diese Dinge sein zu lassen. Erst relativ spät gelangte Nikolaus – so die Darstellung in der Biographie von Peter Ebner – zu der für ihn befreienden Überzeugung, dass Gott jeden Menschen bedingungslos liebt, unabhängig von äußeren Bußleistungen, und dass das einzig wirklich Nötige für den Menschen in seiner Schwachheit und Hinfälligkeit, ja Sündhaftigkeit das Vertrauen in die Liebe Gottes und ein Leben aus dieser Liebe ist. 1446 wurde Nikolaus von Papst Eugen IV. heiliggesprochen, nachdem auch nach seinem Tod zahlreiche Wunder geschehen waren. Nikolaus wird als Patron der Seelen der Verstorbenen im Reinigungsort verehrt, da er für diese oftmals betete und das heilige Messopfer feierte. Dem Autor gelingt es in guter Weise, den inneren Entwicklungsgang des heiligen Nikolaus nachzuzeichnen. Wenn man sich der Grenzen einer derartigen erzählenden Darstellung bewusst ist, die keinen Anspruch auf absolute historische Genauigkeit erhebt und auch kein dogmatischer Traktat sein will, kann dieses Büchlein durchaus empfohlen werden! – Bibliographische Angaben: Peter Ebner, Nikolaus von Tolentino. Ein Werdegang, Kevelaer 2007 (Verlagsgemeinschaft Topus plus), ISBN 978-3-7867-8617-7, Preis 8,90 EUR. | | |    |
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| | 07.06.2007 17:44:31 | | Papst Benedikt feierte Fronleichnamsfest | | (kathpress.at) Fronleichnam bedeutet ein Bekenntnis zu einer "Kultur des Lebens" und eine Absage an "lebensverachtende Ideologien" und eine reine Logik der Macht. Dies betonte Papst Benedikt XVI. bei der Fronleichnamsfeier der Diözese Rom. Aus dem Bekenntnis zu Christus in der Eucharistie ergebe sich die Ablehnung einer Kultur der Gewalt und des Todes, sagte der Papst am Donnerstagabend vor der römischen Kathedrale San Giovanni in Laterano bei der Festmesse zum Fronleichnamsfest. Aus der Eucharistie leite sich die Verbundenheit mit Gott, aber auch die Verpflichtung zur Nächstenliebe und zum Einsatz für die Mitmenschen ab. Nach dem Gottesdienst vor der Kathedrale der Diözese Rom leitete Benedikt XVI. die Fronleichnamsprozession durch die Straßen Roms zur Basilika Santa Maria Maggiore. In Italien ist Fronleichnam seit 20 Jahren kein Feiertag mehr; das Fest wird am kommenden Sonntag begangen. Die Feier in Rom ist eine Ausnahme. Für die Christen bedeute die Eucharistie eine Stärkung in einer "Welt, die von ideologischen und wirtschaftlichen Systemen ausgetrocknet ist, die das Leben nicht fördern, sondern eher abtöten", so der Papst in seiner Predigt. Zu Fronleichnam legten die Gläubigen öffentlich ein Bekenntnis zur Präsenz Christi vor einer Welt ab, "in der die Logik der Macht und des Habens vor der des Dienens und der Liebe dominiert". In dieser Welt triumphiere nicht selten die Kultur der Gewalt und des Todes. Gerade heute sei die Realpräsenz Christi in der Eucharistie ein schwer zu verstehendes Geheimnis, räumte Benedikt XVI. ein. Sie bedeute für viele ein "Zeichen des Widerspruchs". Die Kirche bekenne sich aber mit demütiger Treue zu diesem Christus, der in der Eucharistie lebendig sei. | | |    |
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| | 07.06.2007 15:56:37 | | Kardinal Meisner betont Lebensprinzip der Eucharistie | | (erzbistum-koeln.de) Parallel zum evangelischen Kirchentag haben die katholischen Christen in Köln heute den Fronleichnamstag begangen. Auf dem Roncalliplatz neben dem Dom feierte Kardinal Joachim Meisner einen Gottesdienst unter freiem Himmel. In seiner Predigt hob Meisner die zentrale Bedeutung der Eucharistie für die Kirche hervor: Die Eucharistie sei das Lebensprinzip und das Lebenselement der Kirche schlechthin. Die Eucharistie sei in der Kirche Thema Nummer Eins. Forderungen nach einem ökumenischen Abendmahl erteilte der Erzbischof erneut eine Absage. Nach der Eucharistiefeier die traditionelle Fronleichnams-Prozession durch die Kölner Altstadt. Daran nahmen rund 8.000 Menschen teil, darunter auch viele Gäste des Kirchentags. | | |    |
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| | 06.06.2007 10:39:18 | | Apostolat an der Hand der Gottesmutter Maria | | (stephanscom.at) "Unsere vorwiegende Aufgabe ist das Apostolat. Es ist die Aufgabe eines jeden getauften und gefirmten Christen in die Welt hinauszugehen und die Frohe Botschaft zu verkünden, wie Jesus uns das aufgetragen hat: 'Geht hinaus in alle Welt, verkündet allen Geschöpfen das Evangelium'. Das ist die ureigenste Aufgabe der Kirche und die möchten wir erfüllen", so Elisabeth Ruepp, Präsidentin des Senatus, des obersten Leitungsgremiums der Legion Mariens in Österreich, im Gespräch mit Radio Stephansdom. Gegründet wurde die Legion Mariens 1921 in Dublin in Irland und ab 1949 fand sie auch in Österreich Verbreitung. "Wir gehen hinaus zu den Menschen, zu den Kindern, den Erstkommunikanten, den Firmlingen, zu den Alten und Betagten oder zu den Kranken. Aber auch zu jenen, die nicht mehr zur Kirche gehören oder noch nie Näheres von der Kirche gehört haben. Es geht einfach darum die Frohe Botschaft zu verkünden", erklärt Elisabeth Ruepp. Zwei bis drei Stunden wöchentlich engagieren sich die 2.100 Mitglieder der Legion Mariens in Österreich jede Woche für Gebet und Apostolat. "Dabei gehen wir immer zu zweit, gemeinsam auf den Weg, so wie es geheißen hat: 'Jesus schickte die Jünger zu zweit auf den Weg'. Das ist unsere Aufgabe. Es muss nicht einer alleine gerade stehen, wir können uns gegenseitig stützen", so Elisabeth Ruepp. In Österreich wurde die Legion Mariens am 2. Februar 1949 offiziell, unter der geistigen Führung von Pfarrer Friedrich Wessely, in Wien gegründet. Von Wien ausgehend verbreitete sie sich innerhalb weniger Jahre im ganzen Land. Die entscheidende Motivation der Legionäre für ihre Arbeit ist stets die große Liebe zur Gottesmutter Maria. "Wir möchten versuchen, das Wirken der Gottesmutter nachzuahmen, ihr 'mir geschehe', ihr 'fiat'. So wie Maria, nachdem sie die Botschaft des Engel Gabriels empfangen hatte, über die Berge ist, um ihrer Base diese Frohe Botschaft zu überbringen und ihr zu helfen, so wollen auch die Legionäre Mariens leben", erklärt Elisabeth Ruepp, die Motivation der Legionäre die Menschen zu besuchen, ihnen von der Frohen Botschaft zu erzählen und ihnen zu helfen. "Es ist diese ganz ursprüngliche Marienverehrung. Die Legion Mariens möchte ihre ganze Hingabe an Jesus durch die Gottesmutter leben." – Lesen Sie mehr auf stephanscom.at! - Offizielle Homepage des Senatus der Legio Mariä in Österreich: www.legion-mariens.at | | |    |
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| | 06.06.2007 10:35:07 | | Gottheit, tief verborgen! | | (news.stjosef.at) Jesus, der Auferstandene, hat einmal zum Apostel Thomas gesagt: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ (Joh 20,29) Wir sehen Jesus nicht in der heiligen Eucharistie und doch glauben wir an ihn. Das, was wir sehen, ist die Gestalt des Brotes. Wenn wir die heilige Kommunion empfangen, schmecken unsere Sinne nur Brot. Für die Feier der heiligen Messe wird ungesäuertes Brot verwendet, in Anlehnung an die Überlieferung des jüdischen Volkes, welches bei seinem Auszug aus Ägypten in der Eile des Aufbruchs nur ungesäuertes Brot essen konnte. Der Glaube aber vertraut den Worten des Herrn. Jesus hat nämlich gesagt, dass er sich uns selbst zur Speise geben werde (vgl. Joh 6). Dies hat er beim Letzten Abendmahl getan, als er das Brot nahm und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“ (Lk 22,19) und ebenso den Kelch mit Wein und dabei die Worte sprach: „Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“ (Lk 22,20) - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest von Fronleichnam in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 04.06.2007 09:45:04 | | Symposium zum Lebensschutz in St. Pölten | | (kath.net/news.stjosef.at) Am internationalen Tag des Lebens, am 1. Juni 2007, veranstaltete die Partei „Die Christen“ in den Stadtsälen in St. Pölten ein Symposium zum Thema „Stirbt das Leben?“. Experten verschiedener Lebensschutzgruppen sowie Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche befassten sich mit den aktuellen Herausforderungen, denen sich die Politik im Zusammenhang mit der Abtreibung zu stellen hat. Hochschulprofessor DDr. Herbert Pribyl, der im Auftrag von Bischof DDr. Klaus Küng gekommen war, stellte fest, es gebe keine „christliche Politik“, sondern nur eine „Politik aus christlicher Verantwortung“. Diese sei nicht beliebig, sondern setze das gebildete Gewissen voraus und dafür sei, wie es in „Christifideles laici“ heißt, „eine tiefere Kenntnis der Soziallehre der Kirche unerlässlich“ (Nr. 60). Als christlicher Politiker müsse man sich für Solidarität und einen gerechten Frieden mit allen Menschen einsetzen, also auch mit den ungeborenen Kindern, betonte er. - Einen ausführlichen Bericht können Sie auf kath.net lesen! | | |    |
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| | 04.06.2007 07:15:23 | | ÖBK stellt klar: Kein automatischer Kirchenaustritt vor staatlicher Behörde | | (news.stjosef.at) Die österreichische Bischofskonferenz hat im März 2007 ein Schreiben mit dem Titel „Zugehörigkeit zur Kirche. Pastorale Initiativen in Zusammenhang mit dem Kirchenaustritt“ approbiert, welches auf http://www.bischofskonferenz.at im PDF-Format publiziert wurde. Wörtlich heißt es in dem Dokument: Wenn ein Katholik seinen Austritt aus der Kirche erklärt – aus welchen Gründen auch immer –, besteht die rechtliche Vermutung, dass er die Gemeinschaft mit der Kirche und der zuständigen kirchlichen Autorität nicht mehr wahren will. Wenn der zuständige Ordinarius von der staatlichen Behörde die Meldung des »Austrittes aus der Kirche« erhält, wird sich der Bischof schriftlich mit dem Ausgetretenen in Verbindung setzen. Er wird diesen über die kirchlichen Rechtsfolgen des Austritts – im sakramentalen Bereich, im Dienst- und Arbeitsrecht, in Vereinen und Räten, in Liturgie und Verkündigung – aufklären. Zugleich wird er ihm die Möglichkeit zu einem pastoralen Gespräch eröffnen, bei dem die Motive des »Austritts« geklärt, ein »Wiedereintritt« besprochen oder der endgültige »Austritt« bestätigt wird. In dem Schreiben wird der Bischof zugleich eine Frist von drei Monaten setzen und darauf hinweisen, dass nach deren Ablauf mit Wirkung vom Tag der Austrittserklärung vor der staatlichen Behörde die Rechtsfolgen im kirchlichen Bereich eintreten und dass der »Austritt« ins Taufbuch eingetragen wird. Gibt hingegen der Ausgetretene innerhalb der gesetzten Frist vor dem Bischof an, sich nicht von der Katholischen Kirche trennen zu wollen, so genügt die Unterzeichnung einer schriftlichen Erklärung, weiterhin der Katholischen Kirche mit allen Rechten und Pflichten angehören zu wollen. Diesfalls ist die Austrittserklärung vor der staatlichen Behörde hinfällig und wird rechtlich als nicht abgegeben angesehen. Ein förmliches Wiederaufnahmeverfahren ist daher nicht notwendig. - Link: Dokument im Original. | | |    |
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| | 03.06.2007 18:41:55 | | Martyrium von Franz Jägerstätter kirchlich bestätigt | | (kathpress.at) Der Vatikan hat am Freitag offiziell das Martyrium des österreichischen Kriegsdienstverweigerers Franz Jägerstätter (1907-43) bestätigt. Bei einer Audienz für den Präfekten der Heiligsprechungs-Kongregation, Kardinal Jose Saraiva Martins, genehmigte Papst Benedikt XVI. die Veröffentlichung eines entsprechenden Dekrets. Jägerstätter war von den Nationalsozialisten am 9. August 1943 in Berlin-Brandenburg hingerichtet worden. Er hatte sich aus religiösen Gründen geweigert, mit der Waffe für Hitler in den Krieg zu ziehen. Mit der Veröffentlichung des Dekrets ist das Seligsprechungsverfahren für Franz Jägerstätter abgeschlossen. Nun müssen noch Datum und Ort der Seligsprechung festgelegt und der bevollmächtigte Vertreter des Papstes bestimmt werden, der den feierlichen Akt der Kanonisation im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes vornimmt. Dies geschieht in Absprache zwischen dem Vatikan und den beteiligten Ortskirchen. Laut den im Vorjahr promulgierten neuen Normen für Seligsprechungen erfolgen die Feiern normalerweise in den jeweiligen Diözesen "oder an einem anderen geeigneten Ort". - Lesen Sie mehr dazu! | | |    |
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| | 03.06.2007 18:33:17 | | Anmeldung für Papstbesuch in Heiligenkreuz | | (kath.net) Ab sofort kann man sich für den Papstbesuch im Stift Heiligenkreuz im Rahmen des Österreichbesuchs anmelden. Papst Benedikt XVI. wird am 9. September 2007 das Stift Heiligenkreuz besuchen. Das Stift Heiligenkreuz wurde 1133 gegründet, es ist das älteste durchgehend bestehende Kloster der Welt und es liegt an der Via Sacra nach Mariazell. Der Besuch gilt auch der „Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“, an der 160 Studentinnen und Studenten inskribiert sind. Das Stift ist derzeit mit 72 Mönchen und 7 Kandidaten auf einem personellen Höchststand. Wir Zisterzienser freuen uns von ganzem Herzen auf dieses historische Ereignis und möchten die Möglichkeit, dem Heiligen Vater zu begegnen, gerne auch mit vielen Menschen teilen. Ab sofort kann man das Anmeldeformular von der Homepage des Stiftes: http://www.stift-heiligenkreuz.at herunterladen. Geplant ist, dass es schon ab Vormittag ein „geistliches Vorprogramm“ gibt, durch das die herbeiströmenden Menschen eingestimmt werden. Wir haben sowohl in der Kirche, wie auch in den beiden großen Stiftshöfen riesige Vidi-Walls vorgesehen, sodass alle, die kommen wollen, gut sehen und mitfeiern können. Der Heilige Vater kommt um ca. 16.30 an und zieht in die Abteikirche ein, wo er mit uns Zisterziensern beten wird. Nach einer Ansprache wird er durch den Inneren Stiftshof gehen und von einem Erker aus auch die Gläubigen im Äußeren Stiftshof segnen. P. Karl Wallner, der Verantwortliche des Papstbesuches in Heiligenkreuz, meinte am Sonntag Abend gegenüber KATH.NET: „Alle sind herzlich willkommen, die dem Heiligen Vater noch kurz vor seiner Rückreise nach Rom begegnen wollen. Der Besuch wird kurz, aber intensiv! Wir haben ein gutes und problemloses Verkehrskonzept ausgearbeitet, da wir schon jahrelange Erfahrung mit den zehntausenden Besuchern des jährlichen Klostermarktes am 1. Mai haben. Die Anmeldung ist unkompliziert, sie ist aber aus Sicherheitsgründen notwendig. Nur wer sich bis 1. August anmeldet, erhält ab Ende August eine Zählkarte. Nur mit Zählkarte wird man den Heiligen Vater aus der Nähe und life sehen können.“ - Link: http://www.stift-heiligenkreuz.at | | |    |
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| | 02.06.2007 12:48:14 | | Liebe, Sex und Ideale: P. Stefan Reuffurth und Ministerin Kdolsky im Gespräch | | (stephanscom.at) Wie es sich für eine ernsthafte Auseinandersetzung gehört, begannen Gesundheits- und Familienministerin Andrea Kdolsky und Pater Stefan Reuffurth ihre Diskussion im Pfarrsaal St. Rochus in Wien (2. Juni 2007) mit einer Begriffsdefinition: Was ist Heiligkeit? "Das Streben nach Heiligkeit ist ein Streben nach dem, was ich gut finde", meinte Kdolsky und der Pfarrer der Gemeinde "Zum guten Hirten" in Wien-Hietzing konterte: "Das Streben nach Heiligkeit ist ein Streben nach dem, was auch Gott gut findet." Nachdem man sich darauf geeinigt hatte, dass gemeinsame Werte richtungsweisend sein müssen, verlief die von Michael Prüller, stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung "Die Presse" geleitete Diskussion in der "Langen Nacht der Kirchen", 1. Juni 2007, vorerst harmonisch. Das Publikum im überfüllten Pfarrsaal von St. Rochus in Wien-Landstraße wartete geduldig, über eineinhalb Stunden zum Teil stehend, auf hitzigere Wortwechsel. Schnell einig zeigten sich Kdolsky und Reuffurth in ihrer Einschätzung der Jugend: "Sie ist allein gelassen und medial überfordert", so Kdolsky. Allgemein und nicht nur beim Sex stehe der Konsumgedanke im Vordergrund. "Die Kinder brauchen mehr Nestwärme. Sie sind Suchende und stürzen sich ohne familiären Rückhalt leicht in etwas, was kurzfristig Wärme und langfristig nur Enttäuschung bringt." Die Kirche propagiere den sexuellen Verzicht allerdings oftmals in für jugendliche Ohren verstaubten Worten, konstatierte die Ministerin. "Verantwortung aber ist kein verstaubtes Wort", warf der Pater von der Kongregation der Oblaten der Jungfrau Maria ein: "Das ist ein Wort, mit dem auch Jugendliche etwas anfangen können." Beim Thema Verhütung kristallisierten sich schließlich die unterschiedlichen Positionen der Diskutanten heraus. Kdolsky argumentierte als Gesundheitsministerin. Wenn etwa die Anzahl der Syphilis-Neuerkrankungen, in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten praktisch unbekannt, wieder ansteige, sei das Kondom der beste Schutz. Ebenso müsse man den vor- und außerehelichen Geschlechtsverkehr zur Kenntnis nehmen. Reuffurth hingegen gab zu bedenken, dass der von der Ministerin propagierte "Sexführerschein" die Sexualität in ein schiefes Licht setze. Sexualität könne, in der Schule und außerhalb dieser, nur ganzheitlich erfasst werden. Nur wenige Menschen würden sich heute an die Sexualmoral der Kirche halten, räumte Pater Reuffurth ein. Dennoch und unabhängig davon bleibe sie als Ideal bestehen: "Und insofern ist die Ehe der Ort, wo Sexualität ein Weg zur Heiligkeit sein kann." | | |    |
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| | 02.06.2007 12:35:30 | | Diözese Graz: "Volksaltarstreit" geht weiter | | (kath.net) Die Diskussion rund um den Volksaltar in der steirischen Pfarre Pöllauberg dürfte weiter gehen. Der dortige Pfarrer Roger Ibournigg hatte am Freitag im Gespräch mit kath.net angekündigt, dass er sich mit dem Pfarrgemeinderat auf einen Kompromiss geeinigt hat. Wörtlich sagte Ibounigg im Interview: „Ich werde die Wochentagsmessen ab nun „zum Herrn hin“, am Hochaltar feiern. An Sonntagen und Feiertagen wird das Heilige Opfer am Volksaltar dargebracht. Außerdem wird das „optische Gewicht“ des Volksaltares durch die Entfernung des Altartuches verringert. Er sieht also anders aus, wenn er „in Betrieb“ ist. Dies ist auch vom Künstler, der den Altar konzipiert hat, – übrigens mein Bruder – so intendiert. Damit können alle leben.“ Nervös auf diese Ankündigung reagiert jetzt Georg Plank, der Pressesprecher der Diözese Graz-Seckau in der „Kleinen“-Zeitung. Für Plank stehe der Volksaltar außer Debatte. Ibouniggs "Kompromiss" werde sicher laut Plank nicht akzeptiert. Man warte auf ein entsprechendes Ansuchen, dann werde reagiert. "Langt nichts ein, werden wir von uns aus aktiv." Der Volksaltar stehe für die Diözese außer Debatte, betont der Sprecher. Seine Existenz ergebe sich als schlüssige Folge aus den Grundkriterien der Reform. "Er ist ein Element der beteiligenden Messfeier." Für Plank könne es einen Wildwuchs an individuellen Regelungen nicht geben. Dieser kündigt auch an, mit Ibounigg ein Gespräch führen zu wollen. Zum Glück sei es in der Steiermark nur eine kleine Minderheit, die einen Kurs wie der Pöllauberger wolle, sagt Plank. "Das sind Priester, die ihre Berufung sehr ernst nehmen und dann übers Ziel hinausschießen." Ibounigg selber lässt sich von den Äußerungen nicht irritieren und meint laut „Kleine“-Zeitung: "Plank hat sich blamiert. Das Konzil erwähnt den Volksaltar mit keinem Wort. Nach 40 Jahren wäre es Zeit, die Dokumente genau zu lesen." Vom Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari gibt es bis jetzt keine Äußerungen zum Altar-Streit. | | |    |
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| | 02.06.2007 12:34:02 | | Das Geheimnis des Dreifaltigen Gottes | | Wer Gott wirklich begegnen will, muss sich auf ihn hin ausrichten und öffnen. Er muss warten, bis Gott selber sich mitteilt und offenbart. Dies ist in einzigartiger und unüberbietbarer Weise bereits geschehen, als Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt hat und als er uns seinen Heiligen Geist geschenkt hat. Hier hat sich Gott uns Menschen gezeigt als der, welcher er wirklich ist. Er ist der „Ich-bin-da (für euch)“, Jahwe, der „Gott-mit-uns“ (Immanuel), welcher in Jesus Christus Mensch geworden ist. Nur in Glaube und Liebe können wir dem einen Gott in drei Personen begegnen. Denn gerade dies ist das innerste Geheimnis Gottes: Dass Gott Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,8.16) und dass dieser eine und einzige Gott in drei göttlichen Personen lebt und existiert von Ewigkeit. - Lesen Sie die Predigt zum Dreifaltigkeitssonntag 2007 in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 01.06.2007 18:13:23 | | Erzbischof Kothgasser - der letzte Sozialist? | | In einem Leserbrief der „Salzburger Nachrichten“ zur aktuellen Abtreibungsdiskussion schreibt der Wiener Pastoraltheologe Dekan Prof. Paul Michael Zulehner unter anderem: „Die Position, die EB Kothgasser vertritt, ist weit sozialistischer als jene von Landeshauptfrau Burgstaller und ihrer SPÖ. Für die Schwachen einzutreten ist sozialistisch: Der Erzbischof steht vorab für das schwächste Glied im Überlebenskonflikt, das Kind. Dessen Menschenleben ist unantastbar, unabhängig von irrationalen Fristen (wie drei Monate, für die es wirklich keine wissenschaftlichen Argumente gibt). Zu den Schwächeren gehört sodann die Frau in der Konfliktschwangerschaft. Sie ist, wenn sie eine Abtreibung erwägt, in einer schwerstwiegenden Position. … Ohne kinder- wie elternfreundliche Verhältnisse von einer freien Entscheidung der Frauen zu reden, ist unhaltbar. Gesellschaftspolitische Förderung der Entscheidungsfreiheit von Frauen wäre hingegen konsequente Frauenfreundlichkeit. Statt nun solche Verhältnisse engagiert zu verändern, was eben sozialistisch wäre, wird der leichteste Weg gewählt: das Kind wird getötet. Statt die sozialen Probleme zu beseitigen, wird unsozial das Kind beseitigt. Das ist die billigste und zudem völlig liberalistische Lösung: also genau das Gegenteil von sozialistisch. Offenbar ist – in Abwandlung eines Nenning-Zitats über Johannes Paul II. – der Erzbischof in Salzburg der letzte Sozialist.“ – Lesen Sie die Stellungnahme in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 01.06.2007 18:07:53 | | Zelebration versus orientem: Miteinander auf dem Weg zu Gott | | Der steirische Pfarrer Roger Ibounigg ließ aus der Wallfahrtskirche in Pöllauberg den Volksaltar räumen. kath.net sprach mit ihm über seine Beweggründe dafür sowie über sein Liturgieverständnis. Ibounigg plädiert im kath.net -Interview für ein Ende der liturgischen Priesterzentriertheit und spricht sich für eine liturgische Gleichrichtung mit dem Volk aus. Die Gemeinde sollte mit dem Priester in eine Richtung blicken, zitierte er aus einem Buch des jetzigen Papstes Benedikt XVI. Wörtlich meint Pfarrer Ibounig: Man muss unsere herrliche Wallfahrtskirche kennen, um zunächst das architektonische Argument zu verstehen. Der atemberaubende Siegeszug des so genannten Volksaltares hat viele blind gemacht für das ästhetische Argument. Ebenso stießen denkmalschützerische Zwischenrufe auf taube Ohren. Wichtiger noch ist aber das theologische Moment der Zelebration „Ad dominum“. In seinem im Jahr 2000 erschienenen Buch „Der Geist der Liturgie“, spricht unser jetziger Papst – damals noch Präfekt der Glaubenskongregation – das Problem klar an: „Die Wendung des Priesters zum Volk formt nun die Gemeinde zu einem in sich geschlossenen Kreis. Sie ist – von der Gestalt her – nicht mehr nach vorne und oben aufgebrochen, sondern schließt sich in sich selber. Die gemeinsame Wendung nach Osten war nicht ,Zelebration zur Wand’, bedeutete nicht, dass der Priester ,dem Volk den Rücken zeigt’: So wichtig war er gar nicht genommen.“ In diesem Sinne äußerte sich auch der Innsbrucker Liturgiker Josef Andreas Jungmann, einer der Architekten der Liturgie-Konstitution des II. Vatikanums. Er wandte sich gegen das polemische Schlagwort, der Priester habe bisher „mit dem Rücken zum Volk“ zelebriert. Jungmann hatte demgegenüber herausgestellt, dass es sich nicht um eine Abwendung vom Volk, sondern um eine Gleichrichtung mit dem Volk handelte. Dieses „eschatologische Defizit“ – so der Liturgiker Reinhard Messner - empfinde auch ich seit Jahren bei der Zelebration der Heiligen Messe. - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 30.05.2007 18:18:44 | | Der Heilige Geist sei uns nahe! | | (zenit.org) Gedanken von Bischof DDr. Klaus Küng: Die Erneuerung der Kirche lässt sich nicht durch organisatorische Maßnahmen erreichen. Wir müssen bitten: „Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstere Nacht zerreißt…“ Wir müssen für seine Regungen offen sein. Wie Kardinal Newman kurz nach seiner Konversion in einer Predigt ausgerufen hat: „Herr, erneuere deine Kirche und fang bei mir an!“ Was könnte es sein, das der Heilige Geist uns sagen will? Vielleicht mehr Gebet, intensiveres, aufrichtigeres Gebet? Vielleicht Umkehr und Reue in einem bestimmten Punkt, verbunden mit einem Neuanfang? Oder mehr Mut im Bekenntnis des Glaubens, im Ansprechen anderer? Wir dürfen doch nicht einfach zuschauen, wie sie Schaden erleiden oder ihre Talente brach liegen lassen. Seien wir davon überzeugt: Der Heilige Geist ist uns nahe! | | |    |
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| | 30.05.2007 18:15:37 | | Papst erinnert an Kirchenschriftsteller Tertullian | | (kath.net) Ein großer Theologe ist bescheiden und anerkennt die Schwächen der Kirche genauso wie seine eigenen. Das erklärte Papst Benedikt XVI. am Mittwoch bei der Generalaudienz vor rund 50.000 Gläubigen auf dem Petersplatz, wie Radio Vatikan meldete. Anlass für die nachdenklichen Worte war die Katechese über Tertullian, einem nordafrikanischen Schriftsteller, der gegen Ende des zweiten Jahrhunderts lebte. An die deutschsprachigen Pilger wandte sich der Papst mit folgenden Worten: "In der heutigen Katechese wenden wir uns dem nordafrikanischen Schriftsteller Tertullian zu, mit dem gegen Ende des zweiten Jahrhunderts die christliche Literatur in lateinischer Sprache ihren Anfang nahm. Die Person und das Leben dieses wichtigen christlichen Lehrers haben auch ihre Schattenseiten: Seine zu sehr auf sich selbst gestellte Suche nach der Wahrheit und seine teilweise sehr harten Urteile über seine Mitchristen führten ihn in eine fortschreitende Isolierung; er verließ schließlich die Gemeinschaft der Kirche und gründete eine Sekte. Viele seiner Aussagen sind aber weiter von Bedeutung für das Glaubensverständnis der Kirche. So stammt von ihm das bekannte Wort über das Zeugnis der Märtyrer: Semen est sanguis christianorum; das Blut der Christen, die in Zeiten der Verfolgung aus Liebe zu Gott den Tod erleiden, ist eine Saat, die aufgeht und reiche Frucht bringt. In diesem Bild kommt auch die Hoffnung auf die Auferstehung zum Ausdruck. Von großem Interesse für unsere Zeit ist schließlich die Überzeugung Tertullians, dass die Seele des Menschen ,von Natur her christlich’ (naturaliter christiana) ist. Der christliche Glaube und die Gnade Gottes stehen nicht nur nicht im Widerspruch zu den menschlichen Werten, sondern führen diese zur Reifung und verleihen ihnen Festigkeit." | | |    |
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