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13.12.2007 17:29:21
Österreichischer Kurienkardinal Stickler gestorben
(radiovatikan.de) Er war der älteste Kardinal der Kirche und besaß als Kirchenrechtsexperte internationalen Ruf; am Mittwochabend ist der österreichische Kardinal Alfons Maria Stickler im 98. Lebensjahr in seiner Wohnung im Vatikan gestorben. In den letzten Jahren lebte Kardinal Alfons Maria Stickler zurückgezogen in seiner Wohnung im Palast der Glaubenskongregation. Doch der gebürtige Österreicher konnte auf ein bewegendes Leben im Dienst der Kirche zurückblicken. Als zweites von insgesamt zwölf Kindern 1910 in Neunkirchen geboren, trat Stickler nach dem Abitur in den Orden der Salesianer Don Boscos ein. Nach seinem Theologiestudium, unter anderem in Turin und Rom, promovierte er an der Päpstlichen Lateran-Universität zum Doktor beider Rechte; 1937 wurde er dann zum Priester geweiht. Zunächst lehrte Stickler Kirchenrechtsgeschichte an der römischen Salesianer-Universität. Sein Rat als international angesehener Kirchenrechtler war gefragt. Doch die wichtigste Veränderung in seinem Leben war nach eigener Aussage die Ernennung zum Präfekten der Vatikanischen Bibliothek 1971 durch Paul VI. 1983 übertrug ihm Johannes Paul II. dann das Amt des „Probibliothekars der Heiligen Römischen Kirche” und ernannte ihn zum Titularbischof. Zudem hatte Stickler seit Juli 1984 die Leitung des Vatikanischen Geheimarchivs inne. Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für die Erhaltung und Modernisierung der Vatikan-Bibliothek ein. Seinen unermüdlichen Einsatz würdigte Johannes Paul II. im Mai 1985 mit der Ernennung zum Kardinal. In einem Beileidstelegramm an Sticklers Angehörigen würdigt der Papst den Verstorbenen. Er nehme lebhaften Anteil an ihrem Schmerz, so Benedikt XVI. Kardinal Stickler sei „viele Jahre hindurch ein aufrichtiger und pflichtbewusster Mitarbeiter des Heiligen Stuhls gewesen”. Dabei habe er ein „Zeugnis tiefer Treue zu Christus und zur Kirche gegeben”. Am Freitag wird Benedikt die Beisetzungsfeiern für Stickler leiten. Das Kardinalskollegium umfasst jetzt 200 Senatoren, 120 davon sind unter 80 Jahren.
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12.12.2007 17:50:57
Gloria TV - Don Reto Nay informiert!
(gloria.tv) Interview mit Don Reto Nay, dem Leiter des neuen katholischen Video-Portals www.gloria.tv
Was ist „Gloria.TV“?
Das Portal „Gloria.TV“ ist eine Homepage, die katholische Video-Beiträge veröffentlicht. Die Seite nennt sich „Gloria“, weil sie den weihnachtlichen Gloria-Gesang der Engel ganzjährig zu allen Menschen bringen will.
Wer betreibt „Gloria.TV“?
Hinter „Gloria.TV“ steht eine offene Gruppe, deren Kern aus zwei Priestern und gegenwärtig etwa fünf Mitarbeiterinnen besteht. Doch „Gloria.TV“ gehört allen, weil jeder dort seine Videos einstellen oder Videos deeplinken kann.
Wie wird produziert?
Wir betreiben gegenwärtig zwei kleine Studios in Wien und in der Schweiz. Dort werden Texte geschrieben, Aufnahmen gemacht, Videos geschnitten. Daneben haben wir auch externe Helfer, die für uns in Deutschland und in den USA arbeiten und uns schon sehr geholfen haben. Weitere Standorte sind in Vorbereitung.
Gibt es bei „Gloria.TV“ schon ein Flaggschiff?
Ja, das gibt es: unsere Zwei-Minuten-Nachrichtensendung „Gloria.Global“. Sie kann auch so in andere Websites eingebunden werden, dass jeden Tag die aktuelle Sendung erscheint.
Was ist das Ziel von „Gloria.TV“?
Das Ziel des Portals ist die von Papst Johannes Paul II. verkündigte Neuevangelisation. Vor allem unter jungen Menschen. Darum gibt es Gloria.TV auch schon auf Englisch, Russisch, Polnisch und Rumänisch. Unser Portal würde gerne auch die Weiten des Ostens für Christus erobern.
Was freut Sie am meisten bei „Gloria.TV“?
Am meisten freut mich bei „Gloria.TV“, dass das die Initiative junger Menschen ist, die es in der Kirche auch noch gibt. Mit meinen 45 Lenzen bin ich eigentlich der einzige alte Knacker in der Corona.
Wollen Sie mit den großen Fernseh-Ketten konkurrieren?
Ja, denn Studien beweisen, dass sich das Interesse der Jugendlichen immer mehr vom traditionellen Fernsehen ab- und dem Internet zuwendet. Passiver Fernsehkonsum ist out. Das früher prophezeite „interaktive Fernsehen“ hat sich im Internet verwirklicht.
Was machen Sie persönlich außer „Gloria.TV“?
Ich schaufle Schnee und bin Administrator einer abgelegenen Bergpfarrei im romanischsprechenden Teil meiner Heimatdiözese Chur. Daneben unterrichte ich bei den Dienern Jesu und Mariens in Niederösterreich. Manchmal schaue ich auch den Vögeln des Himmels nach.
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12.12.2007 17:47:46
"KATHTUBE" online
(kath.net) Im Internet gibt es seit 12. Dezember 2007 eine neue katholische Plattform für Videos, Audios, Bilder und Dokumente: www.kathtube.com . Das Portal ist ähnlich konzipiert wie die bekannte Video-Plattform „Youtube“. User können sich anmelden und dort Beiträge einstellen. Die verschiedenen Medienbeiträge können von angemeldeten Usern kommentiert und bewertet werden. Das besondere an der Plattform ist, dass man nicht nur Videos sondern auch Audios, Fotos und Dokumente einstellen kann.
Das Projekt wird bereits von einer großen Anzahl von katholischen Medien unterstützt, darunter K-TV, RADIO MARIA ÖSTERREICH, EWTN und „Kirche in Not“. Die Kooperationsmedien werden ab sofort regelmäßig Beiträge veröffentlichen. Im Musikbereich hat Gerth-Medien, der größte christliche Musikvertrieb im deutschen Sprachraum, die Zusage gemacht, ausgewählte Audio- und Videobeiträge zur Verfügung zu stellen. Auch aus dem Bereich der neuen Bewegungen (z. B. Jugendtreffen Pöllau) gibt es Zusagen für Audios von Vorträgen. „Pfaffenheini“ Christian Sieberer und KATH.NET-Webmaster Johannes Maria Schwarz werden auf der Plattform ebenfalls neue Kurzvideos veröffentlichen. Auch das „Vatican“-Magazin und Paul Badde werden das Projekt unterstützen und beispielsweise regelmäßig Fotos zur Verfügung stellen.
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12.12.2007 17:46:04
Papstkatechese über den hl. Paulinus von Nola
(radiovatikan.de) Der heilige Paulinus von Nola war, wie Benedikt XVI. ausführte, ein Zeitgenosse und Freund des heiligen Augustinus. „Paulinus entstammte einer vornehmen Familie aus Bordeaux und erhielt eine gute literarische Ausbildung. Früh schlug er die politische Laufbahn ein und wurde Statthalter in Kampanien. Dort wurde die Verehrung des Märtyrers Felix für ihn zu einem Schlüsselerlebnis auf seinem Weg zu einem echt christlichen Leben. Paulinus begab sich zunächst in die Schule des Ambrosius von Mailand, ehe er in seiner Heimat die Taufe empfing. Von mehreren Heimsuchungen getroffen, beschlossen Paulinus und seine Frau Therasia, ihren Besitz zugunsten der Bedürftigen zu verkaufen und in Nola ein mönchisches Leben in Armut, Gebet und in der Betrachtung der Heiligen Schrift zu führen. Paulinus wurde Priester, kümmerte sich um Arme und Pilger und sorgte auch für die Erweiterung und Ausgestaltung des Heiligtums seines Schutzpatrons Felix. Um 409 wurde er schließlich zum Bischof von Nola gewählt, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 431 wirkte.” Soviel zur Biographie des Heiligen. Benedikt XVI. kam dann aber auch auf den geistlichen Aspekt im Leben des hl. Paulinus: „Mit seiner Bekehrung zum Mönchstum hat Paulinus sein Leben, besonders auch sein dichterisches Talent, ganz in den Dienst Christi gestellt. Die von ihm überlieferten Dichtungen sind Gesänge des Glaubens und der Liebe und zeugen ebenso wie sein umfangreiches Briefkorpus von einer gelebten, vom Wort Gottes durchtränkten Theologie. Gerade in seinen Briefen, durch die er wichtigen Gestalten seiner Zeit in geistlicher Freundschaft verbunden war, tritt die Kirche als Geheimnis der Einheit und Gemeinschaft zutage. ... „Der Mensch ohne Christus ist Staub und Schatten” (Carm. X, 289), schreibt Paulinus von Nola in einem seiner Gedichte.” Dieses Wort des hl. Paulinus gab Benedikt XVI. an diesem Mittwoch den deutschsprachigen Pilgern und Touristen mit auf den Weg." Durch den Glauben und in der Gemeinschaft der Kirche erfahren auch wir, daß Christus das Leben eines jeden von uns ist. Er ist die Hoffnung, die nicht trügt, sondern heilt und rettet. Der Herr begleite uns alle mit seiner Gnade und seiner Liebe.”
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11.12.2007 08:46:49
Weihe von Diakonen in Innsbruck
(dioezese-innsbruck.at) „Mit der Weihe zum Diakon werdet ihr hineingestellt in eine ganz und gar nicht heile Welt.“ Das sei nicht als Erwählung im Sinne eines Privileges zu deuten, betonte Bischof Manfred Scheuer in seiner Predigt anlässlich der Diakonatsweihe zweier junger Männer im Innsbrucker Dom am vergangenen Marienfeiertag, 8. Dezember. Vielmehr gehe es darum, den Dienst im Sinne der abgegebenen Versprechen zu Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit als christliche Grundhaltung zu verrichten. Die beiden neu geweihten Diakone sind Anwärter zum Priesteramt in der Diözese Innsbruck. Der Tiroler Thomas Ladner (29) stammt aus dem Paznauntal und absolviert derzeit das Pastoraljahr in Prutz und Ried. Der aus Rumänien stammende Joan Budulai (27) ist in der Pfarre Innsbruck-Mariahilf im pastoralen Einsatz. Ehe er den beiden Weihekandidaten die Hände auflegte, machte Bischof Scheuer die Lebensweise eines Diakons verständlich. „Nur wer selbst einfach lebt und von innen her arm ist, kann wirklich ein Freund der Geringen und Armen werden.“ Die Frage nach der Armut des Diakons sei auch eine Frage nach der Selektion seines Umgangs mit den Menschen: „Lasse ich Arme, schwierige und psychisch anstrengende Menschen an mich herankommen?“ Und schließlich: „Wie steht es mit dem Einsatz, bei dem kein Erfolg, keine Anerkennung und keine Sympathie raus schaut, der also rein umsonst getan werden will?“ Der konkrete kirchliche Gehorsam sei in ein vielschichtiges Beziehungsgefüge eingeordnet, führte der Bischof weiter aus. Die primären Bezugspunkte seien Gott und sein Evangelium. So wie Jesus Christus „Ja“ zu seiner Sendung und seinem Schicksal gesagt habe, solle der Diakon „Raum für Liebe schaffen“ und sich in die Dynamik dieser Liebe hinein nehmen lassen. „Der Gehorsam der Sendung ist das Gegenteil von Selbstdarstellung und Selbstinszenierung“, so Scheuer wörtlich. Die Entscheidung für den Zölibat dürfe weder mit Arroganz noch mit Abneigung, mit dem Gefühl, im Leben zu kurz zu kommen, verbunden sein, fügte Bischof Scheuer hinzu. Die Ehelosigkeit als Tugend des Diakons dränge zur „Solidarität mit den Unglücklichen, den kaputten Ehen und Familien, den Alten ohne einen Menschen, den Jungen ohne Zukunft und den sprachlos Vereinsamten“.
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11.12.2007 08:43:55
Diakonenweihe in Haag
(presse.kirche.at) Als „Freude für die Diözese“ bezeichnete Bischof DDr. Klaus Küng die Weihe von drei Diakonen am Sonntag, dem 9. Dezember 2007, in der Pfarrkirche Haag. Ihr Diakonat ist eine Zwischenstufe zum Priesteramt. Es sind dies Mag. Robert Bednarski aus Walbrzych in Polen, Dr. Erich-Markus Kuen aus Innsbruck und Mag. Christian Zeilinger aus St. Pölten. Denn viele Menschen hätten heute Sehnsucht nach der Botschaft Jesu, sagte der Bischof. Ein besonderer Auftrag der Diakone sei, diese Botschaft zu verkünden. In seiner Predigt betonte der Bischof, dass jene, die Priester werden wollen, bei der Diakonenweihe eine dreifache Verpflichtung eingehen: die Ehelosigkeit, den Gehorsam und das Stundengebet zu verrichten. Besonders der Zölibat sei heute zu einem „Stein des Anstoßes“ geworden, sagte der Bischof. Er sei für viele Menschen schwer verständlich geworden. Ehelos leben bedeute, eine große Liebe zu Gott zu haben und sein Leben ganz in den Dienst der anvertrauten Menschen zu stellen. „Die Ehelosigkeit ist, positiv gelebt, eine große Quelle der Kraft“, unterstrich der Bischof. Dazu sei auch ein intensives geistliches Leben, ein großer seelsorglicher Einsatz sowie ein zur Liebe fähiges Herz nötig, wies der Bischof hin und wünschte den Diakonen, ihren Weg zu einer „frohen, priesterlichen Hingabe“ zu finden. Denn die Gesellschaft wie die Kirche brauchen frohe und heiligmäßige Priester. Der Bischof rief die neuen Diakone auf, ihre Aufgaben anzunehmen, die Verkündigung des Wortes Gottes im Herzen zu erwägen und auch den anderen weiter zu geben, den Dienst am heiligen Sakrament zu lieben mit dem Wunsch, es auch den anderen zu bringen und die Nächstenliebe zu üben, um für die Menschen Mittler zu sein. Die Eltern, Angehörigen und Freunde der Neugeweihten bat er, den Diakonen auf ihrem Weg weiterhin Rückhalt zu sein.
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10.12.2007 19:28:45
Gedenktag Unserer Lieben Frau von Guadalupe
(kath-info.de) Am 9. Dezember 1531 ist in Guadalupe, Mexiko, dem Indianer Juan Diego (um 1474 - 1548, 2002 heiliggesprochen) die Muttergottes erschienen. "Ich bin eure erbarmungsreiche Mutter, die Mutter aller Menschen, all jener, die mich lieben, die zu mir rufen, die Vertrauen zu mir haben. Hier will ich auf ihr Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden, ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen." Dies bewahrheitete sich auf unwahrscheinliche Weise: Innerhalb weniger Jahre bekehrten sich über acht Millionen Indios vom Götzendienst zum Christentum. Als Zeichen hinterließ die Muttergottes ein fortwährendes Wunder: Ihr Bildnis auf der Tilma, dem mantelartigen Überhang des Sehers, das in den letzten Jahrzehnten Gegenstand ungezählter wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen ist. - Linktips: Buchauszüge aus "So hat er keinem Volk getan"; "Maria von Guadalupe".
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10.12.2007 19:24:03
Symposion "Sein und Sollen des Menschen" in Eichstätt
(ku-eichstaett.de) Kurz vor seiner Wahl zum Papst hat Joseph Kardinal Ratzinger die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt gebeten, »drängende Fragen bezüglich des Naturbegriffs bzw. des natürlichen Sittengesetzes zu vertiefen«. Das internationale Symposion vom Mittwoch bis Freitag, 23. bis 25. Januar 2008 kommt dieser Bitte des jetzigen Papstes nach und sucht das »Sein und Sollen des Menschen« aus dezidiert philosophisch-theologischer Sicht in den Blick zu nehmen. Die philosophische Reflexion steht am ersten Tag des Symposions im Vordergrund. Grundlegende wie aktuelle Problemstellungen bis hin zu konkreten Fragen nach dem politischen Handeln heute kommen zur Sprache. Die Podiumsdiskussion am Abend wird die zahlreichen Impulse des Tages noch einmal aufgreifen und im Sinne eines interdisziplinären Austausches voranbringen. Am zweiten Tag werden schwerpunktmäßig der »Naturbegriff« und das »Naturrecht« vor allem aus fundamentaltheologischer Perspektive reflektiert sowie interkulturell und interreligiös ausgelegt. Gibt es neben all den religiösen Wertvorstellungen auch eine gemeinsame Auffassung von der menschlichen Natur? Der letzte Tag des Symposions greift noch einmal die Gesamtthemenstellung der Tagung auf. Die theologische Anthropologie kommt zu Wort: in ihrer biblischen Grundlegung, ihrer theologiegeschichtlichen Entfaltung und – exemplarisch und punktuell – unter gegenwärtiger Problemstellung. Zum Abschluss des Symposions soll vorläufiges Resümee gezogen und weitere Forschungs- und Handlungsperspektiven aufgezeigt werden. - Link: Detailprogramm.
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09.12.2007 15:51:46
Unternehmensethik als Bewährungsfeld für die katholische Soziallehre
(radiovatikan.de) Die Katholische Soziallehre ist keineswegs etwas Überholtes; fruchtbarstes Feld für sie sei heute vor allem die Unternehmensethik, davon ist die Dekanin der sozialwissenschaftlichen Fakultät der Dominikaner-Universität Angelicum in Rom, Sr. Helen Alford OP, überzeugt. „Manager und Unternehmer sind an Konkretem interessiert. Daher sind sie offen für praktische Hinweise, wie man ein Unternehmen führen kann. Die Kirche kann nämlich gerade den Entscheidern etwas anbieten. Sicher muss man auch sie zu einer Art ‚Bekehrung’ führen, vor allem was die Rolle des Geldes im Leben des Menschen angeht, denn Geld ist wichtig als Mittel, aber es darf nicht ausschließliches Ziel des unternehmerischen Handelns werden. Die Frage der Wirtschaftlichkeit und der Finanzen sind zweifelsohne zentral, aber sie dürfen niemals alleiniges Kriterium sein.“ Am Freitag wurde in Rom ein u.a. von Alford herausgegebener Sammelband unter dem Titel „Preaching Justice“ (Die Gerechtigkeit predigen) vorgestellt. Die Beiträge wollen die Aufmerksamkeit auf die große soziale Tradition des Dominikanerordens lenken. „Auf konkreter Ebene haben die Frauen und Männer des Predigerordens sehr viel getan. Sie waren als Arbeiterpriester tätig, sie sind in die Bergwerke gegangen, sie waren im Widerstand gegen die Nazis und gegen die Kommunisten. Sie haben mit den Indios gearbeitet, sie haben Universitäten gegründet und es gab vor allem eine ganze Reihe großer Vordenker, deren Einsichten in die Soziallehre der Kirche eingeflossen sind.” In Deutschland waren vor allem die so genannte Walberberger Schule um Eberhard Welty OP prägend, aber auch Friedensaktivisten des Zweiten Weltkriegs wie Franziskus Stratmann OP, so Alford.
„Wir wollen diese Tradition für die Zukunft bewahren, wie es das lateinische Wort „traditio“ meint: Dieses Charisma und den Genius der Predigerbrüder für die Zukunft bewahren und weitergeben, damit die Männer und Frauen des Ordens auch weiterhin einen fruchtbaren Beitrag für die Verkündigung der Kirche leisten können.“
„Preaching Justice. Dominican Contributions to Social Ethics in the Twentieth Century”, herausgegeben von Francesco Compagnoni OP and Helen Alford OP. Mit einem Vorwort von Gustavo Gutièrrez OP. Dominican Publications, Dublin 2007.
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09.12.2007 15:41:50
Mutter der ganzen Menschheit
(kathpress.at) Die Kirche zeigt Maria der Welt als "Zeichen des endgültigen Sieges des Guten über das Böse", sagte Papst Benedikt XVI. am 8. Dezember beim traditionellen Besuch an der Mariensäule auf der römischen Piazza di Spagna. Maria erinnere die Menschen daran, dass sie alle Geschwister sind, die Gott zum Vater haben. "Ohne ihn, noch weniger gegen ihn, werden wir Menschen niemals den Weg zur Liebe finden, die Macht des Hasses und der Gewalt besiegen und einen stabilen Frieden aufbauen", so der Papst. In seiner Ansprache nannte Benedikt XVI. Maria die "Mutter der ganzen Menschheit". Unter dem Schutz Marias könnten sich alle "in der Verschiedenheit der Kulturen als eine einzige Familie fühlen". Maria habe die täglichen Mühen jeder Frau und Familienmutter geteilt, erinnerte der Papst. Freilich sei sie von Gott für eine einzigartige Mission auserwählt worden. Ihr irdischer Pilgerweg sei von "furchtlosem Glauben, unerschütterlicher Hoffnung und demütiger und grenzenloser Liebe" gekennzeichnet gewesen. Dass Jesus am Kreuz die Menschen Maria anvertrauen wollte, habe der Kirche eine "fruchtbare spirituelle Mütterlichkeit" verliehen. Die "himmlische Mutter" lade alle Menschen ein, das Böse zu fliehen und das Gute zu tun, untereinander Geschwister zu sein, die sich gemeinsam bemühen, eine "gerechtere, solidarischere und friedlichere Welt" aufzubauen. Abschließend richtete Benedikt XVI. auf französisch einen Gruß an die in den Marienwallfahrtsorten Lourdes und Fourviere bei Lyon versammelten Gläubigen, der über eine Videoschaltung nach Frankreich übertragen wurde. Der Papst nahm darauf Bezug, dass am 8. Dezember das Jubiläum des 150-Jahr-Gedenkens der Marienerscheinungen in Lourdes begonnen hat. Die Wallfahrtsorte sollten noch stärker ihre Berufung verwirklichen, Orte des Gebets und "des Willkommens für jene Suchenden zu sein, die auf den Weg Gottes zurück kehren wollen".
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08.12.2007 14:42:07
Maria - Stern der Hoffnung
(radiovatikan.de/kath.net) Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Rom an das 150-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinungen in Lourdes erinnert. "Mit Freude grüße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Zunge“, sagte Benedikt XVI., wie Radio Vatikan berichtete. „Am heutigen Hochfest feiern wir, dass Gott die Jungfrau Maria zur Wohnstatt seines Sohnes erwählt und vom ersten Augenblick ihres Daseins vor jeder Sünde bewahrt hat. Durch sie kommt Jesus Christus, die Hoffnung und das Heil der Menschen, zu uns. So ist Maria die Mutter und der Stern der Hoffnung auf unserem Lebensweg. Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr auch uns aus den Verstrickungen in das Böse befreit und uns das wahre Leben schenken will. Euch allen wünsche ich einen frohen Festtag!" Benedikt XVI. geißelte außerdem den Missbrauch von Kindern: „Wir machen leider die Erfahrung, dass die Heranwachsenden, die Jugendlichen und sogar Kinder leicht zum Opfer von pervertierten Form der Liebe werden, verführt von skrupellosen Erwachsenen, die sich selber etwas vormachen und sie in die ausweglose Sackgasse des Konsumismus führen: Selbst heiligste Dinge, wie der menschliche Leib, der Tempel des Gottes der Liebe und des Lebens, werden so zu Konsumobjekten; und das immer früher, manchmal sogar vor der Pubertät. Wie traurig ist es, wenn die Kinder das Staunen verlernen gegenüber dem Zauber der schönsten Gemütsregungen und die Wertschätzung des Körpers verloren geht, der Ausdruck der Person ist und seines unergründlichen Geheimnisses.“ Der absolute Wert der Liebe müsse geschützt werden, so Benedikt. „Ich denke an die jungen Menschen heute, die aufgewachsen sind in einem Umfeld, das übersättigt ist von falschen Glücksverheißungen. Diese jungen Mädchen und Jungen riskieren, die Hoffnung zu verlieren, weil sie häufig zu „Waisen der wahren Liebe“ werden, die dem Leben Sinn und Freude schenkt.“
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08.12.2007 14:39:41
Bereitet dem Herrn den Weg!
(news.stjosef.at) Umkehr und Buße verkündet der Prophet Johannes der Täufer dem Volk Israel, das auf den Erlöser wartet. Noch ist der verheißene Messias nicht erschienen, und manche meinen, es könnte Johannes sein. Dieser aber weist solche Vorstellungen zurück und weist hin auf den Kommenden, dem die Schuhe von den Füßen zu lösen er sich selber nicht würdig sieht. Im Grunde handelt es sich beim Geschehen von damals, kurz vor dem öffentlichen Auftreten des Messias, um ein adventliches Geschehen: „Advent“ (lat. „adventus“) heißt wörtlich „Ankunft, Eintreffen, Besuch“, und im weiteren Sinn bedeutet das Wort „Erwartung“, „Vorbereitung auf das Kommende“. Der Kirchenschriftsteller Tertullian hat das Wort „adventus“ mit dem „Erscheinen“ oder „Offenbarwerden Gottes“ gleichgesetzt. In Anlehnung an die Vorbereitung auf das erste Kommen Christi vor 2000 Jahren, welche aufgrund der Predigt des Johannes als Zeit der Buße und des Fastens begangen wurde, hat die Kirche auch eine besondere Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest eingeführt, eine Zeit der Besinnung und der Buße; von daher kommt auch die violette liturgische Farbe in der Adventszeit. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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07.12.2007 05:58:54
Schlagerstar bekennt sich zum Glauben an Gott
(news.stjosef.at) In der Dokumentation „Berg und Geist: Francine Jordi“ des Schweizer Fernsehens, welche am 06.12.2007 erstmals auf 3SAT ausgestrahlt wurde, erklärte die Schlagersängerin unter anderem auch, dass ihr der Glaube an Gott sehr viel bedeute. Wörtlich sagte die Schweizer Sängerin: „Mein Glaube, das ist klar, das hilft mir auch: Ich weiß, dass ich nicht das Wichtigste bin in der Welt, dass ich eigentlich sehr unwichtig bin in dieser Welt, schon nur, wenn man da rumschaut, das kann nicht sein, wir haben diese Welt gekriegt, und es ist so etwas Faszinierendes, die Natur, da muss nämlich eine höhere Macht sein, und das ist für mich klar: Gott, und da glaub ich auch dran; aber ich praktiziere das für mich, und ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche, oder weiß ich was, sondern ich bete für mich sehr viel, jeden Tag, und vertraue auch darauf, dass er mich auch lenkt, dass ich das Richtige tue und dass ich noch vielen Leuten auch Freude machen kann.“ - Link: www.francinejordi.ch
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07.12.2007 05:46:41
Ganz schön bist du, Maria
(news.stjosef.at) Im Blick auf die heilige Gottesmutter Maria, die „Unbefleckte Empfängnis“, wird uns der Mensch vorgestellt, wie er vor Gott sein soll. Jeder von uns sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Unversehrtheit und Vollkommenheit. Meistens kommt diese Sehnsucht nur in oberflächlicher Weise zum Ausdruck, wenn z.B. peinlichst genau darauf geachtet wird, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen oder nach außen hin die guten Formen des Umgangs zu wahren. Wie viele aber sind sich bewusst, dass wahre Schönheit mit der Schönheit des Herzens zu tun hat – dass also in Wahrheit nur ein guter und liebender Mensch, der von innen her schön ist, auch im vollen und eigentlichen Sinn des Wortes „schön“ genannt zu werden verdient? In Maria wird uns diese Schönheit in ihrer Ursprünglichkeit und Reinheit vorgestellt. Von Anfang an war Maria durch Gottes Gnade „ganz schön gemacht“, d.h. Gott hat sie geheiligt und vor allem Bösen bewahrt. Sie war der Schuld Adams nicht unterworfen, da sie durch den Erlöser Jesus Christus im Voraus davor bewahrt wurde. Der Sohn Gottes sollte eine menschliche Mutter haben, die in ihrer Heiligkeit und Würde ganz ihm entsprach. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
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05.12.2007 19:53:40
Hochrangige Islam-Diskussion
(kathpress.at) Eine globale "Entsäkularisierung" und wachsendes Interesse an Religion ortet die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel. Bei einer Podiumsdiskussion über "Religion und Öffentlichkeit" im Wiener Otto-Mauer-Zentrum verwies die Wissenschaftlerin auf das Auftreten neuer Bruchlinien in der öffentlichen Debatte zwischen "religiösen" und "antireligiösen" Positionen sowie auf das Hinzutreten des Islam als neuem "Player". An der Podiumsdiskussion - gemeinsam veranstaltet vom Wiener "Böhlau"-Verlag und der österreichischen bischöflichen Kommission für die Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") - nahmen auch der Politikwissenschaftler em. Prof. Heinrich Schneider, Prof. Bernd Fragner vom Institut für Iranistik an der Akademie der Wissenschaften, der Religionsrechtler Prof. Richard Potz und der Grazer Soziologe Prof. Manfred Prisching teil. Anlass für die Diskussion waren zwei neue "Böhlau"-Bücher: "Religion im öffentlichen Raum. Religiöse Freiheit im neuen Europa", herausgegeben von Friedrich Gleißner, Hanspeter Ruedl, Heinrich Schneider und Ludwig Schwarz sowie "Der christlich-muslimische Dialog" von Heinrich Schneider. "Die Modernisierung treibt die Religion nicht aus", stellte auch Manfred Prisching fest. Im Weltmaßstab bestehe in weiten Teilen Europas, wo die Säkularisierung weiter voranschreite, eine Sondersituation. Während es in den USA wichtig sei, religiös zu sein, egal um welche Religion es sich handelt, gebe es in Europa Berührungsängste und subtile Herangehensweisen. Der Islam hat laut Prisching darunter zu leiden, dass ihm Toleranz nur entgegengebracht wird, wenn er im Hintergrund bleibe. Laut Heinrich Schneider hat die Furcht vor der Wiederkehr von Religionskriegen dazu geführt, dass manche eine Politik der gänzlichen Entmachtung der Religion betreiben. Religion werde damit aber zu Unrecht auf das Niveau "kulinarischer Geschmacksrichtungen und Spleens" ohne öffentliche Relevanz herabgesetzt. Zur Herausforderung durch den Islam erklärte der Iranistik-Professor Fragner: "An die Atheisten und Agnostiker hat man sich schon gewöhnt, die Muslime sind aber erst seit zwei, drei Generationen hier". Das erkläre das überproportionale Interesse der Öffentlichkeit an der islamischen Glaubensgemeinschaft. Doch auch wenn der Islam im Fokus der öffentlichen Diskussion stehe, sei das Wissen über diese Religion nach wie vor begrenzt, sagte Fragner. Zum Thema eines EU-Beitritts der Türkei äußerten sich alle Diskutanten auf ähnliche Weise: Das Problem sei nur zu einem geringen Teil religiöser Natur, die größeren Herausforderungen lägen in der Frage der Finanzierbarkeit einer EU-Erweiterung und den damit einhergehenden politischen Aufgaben. Prisching charakterisierte die gegenwärtige Politik der EU gegenüber der Türkei pointiert als eine "Zurückweisung mit offenen Armen". - Buchhinweis: Heinrich Schneider, Der christlich-muslimische Dialog. Voraussetzungen - Erfahrungen - Probleme, Wien 2007 (Böhlau Verlag), ISBN 978-3-205-77689-5.
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05.12.2007 19:50:29
SJM organisiert "Fahrt" zum Weltjugendtag
(sjm-congregation.org/news.stjosef.at) Die „Servi Jesu et Mariae“ laden alle „Raider und Raiderinnen“ (d.h. ältere Pfadfinder) sowie auch alle übrigen Interessierten ein zur Fahrt zum Weltjugendtag 2008 nach Sydney (Australien). Eine Anmeldung ist möglich bis zum 15. Dezember 2007. Nur wenn sich genügend Interessierte finden, kommt die Fahrt (bzw. der Flug) zustande. Auf jeden Fall möchte man zur Zeit des eigentlichen Weltjugendtages (15.-20. Juli 2008) in Sydney sein. Die Teilnehmer sollen über 17 Jahre alt sein. Kontaktaufnahme wird erbeten an auhof@sjm-congregation.org, Tel.+43 (7473) 2094, mit Angabe des Namens, der Telefonnummer (für schnellere Kommunikation) und des bevorzugten Reisetermins (z.B. 10.-20. Juli, oder 15-28. Juli ...). Ab 15. Dezember wird dann mitgeteilt, ob und wann die Fahrt stattfindet.
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05.12.2007 19:44:24
Webpräsenz des L'Osservatore Romano ausgebaut
(radiovatikan.de) Die Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano” baut ihre Präsenz im Internet aus. Das gab der neue Direktor des Blattes, Giovanni Maria Vian, bekannt. Zukünftig sei die italienische Ausgabe der Zeitung sowohl als Text- wie auch als Bildversion online abrufbar, kündigte Vian am Montag an. Seiner Meinung nach eröffnet das Internet auch den fremdsprachigen Ausgaben neue Perspektiven. Der „Osservatore” erscheint auf italienisch als Tageszeitung, daneben wöchentlich auf französisch, englisch, spanisch, portugiesisch und deutsch sowie monatlich auf polnisch.
„Das Problem der fremdsprachigen Ausgaben ist die Lieferung. Viele haben mir gesagt, wie wichtig es ist, weiterhin auch die gedruckte Version zu verschicken, denn der „Osservatore” erfüllt dokumentarische Aufgaben. Freilich kostet es uns eine Menge Geld, die Zeitungen nach Afrika, Asien, Lateinamerika zu verschicken – ein echtes Vermögen. Natürlich werden wir die gedruckte Zeitung weiterhin an Abonnenten verschicken. Aber die Zukunft ist klarerweise das Internet.” Inhaltlich hat der „Osservatore Romano” seit dem Amtsantritt des neuen Direktors am 27. Oktober seine internationale Berichterstattung ausgebaut. Auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes finden nun ostkirchliche Themen mehr Platz in der Zeitung. Auch die Kulturseiten wurden verdoppelt. Hören sie mehr darüber heute Abend in der „Woche in Rom”. - Link: L'Osservatore Romano.
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03.12.2007 12:36:08
Enzyklika "Spe salvi" - über die christliche Hoffnung
(radiovatikan.de) Knapp zwei Jahre nach seiner ersten Enzyklika über die Liebe hat Benedikt XVI. an diesem Freitag sein zweites großes Lehrschreiben veröffentlicht. Auch diesmal geht es um eine der drei christlichen Haupttugenden: um die Hoffnung nämlich. Der Titel „Über die christliche Hoffnung“ stützt sich auf ein Wort des Apostels Paulus im achten Kapitel des Römerbriefes."Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?" Das ist die biblische Vorlage – und hier ist nun ein erster Blick auf die Enzyklika, die Papst Benedikt dazu geschrieben hat. Vom Papst – so heißt es – gleich auf Latein verfasst. In der deutschen Fassung 80 Seiten. Adressat: „Bischöfe, gottgeweihte Personen, alle Christgläubige“ – die Formel „an alle Menschen guten Willens“ fehlt. Der Text: theologisch und philosophisch sehr dicht; viele Zitate von Kirchenvätern, dazu die Philosophen Kant, Bacon, Adorno, aber auch Martin Luther, Schriftsteller wie Dostojewski und Jean Giono oder der verstorbene vietnamesische Kardinal Nguyen Van Thuan. Am sorgfältigsten eingesetzt: Zitate des heiligen Augustinus. Ernsthafte Auseinandersetzung mit protestantischen Positionen, freundliche Worte zu den Kirchen des „Ostens“. Richtig liebevoll: das Porträt einer Heiligen aus dem Sudan, die von der Sklavin zur Ordensfrau wurde. Nebenbei: ein Papst-Lob für die „sprachliche und denkerische Kraft“ von Karl Marx, trotz dessen „grundlegenden Irrtums“, und eine Kritik an der deutschen Einheitsübersetzung der Bibel. Zum Abschluß ein Hymnus auf Maria. Gesamteindruck von Benedikts Enzyklika: theologischer und auch mehr aus einem Guss als seine erste. Für den Normalchristen wohl schwerer zu lesen als „Deus Caritas est“ - aber eine lohnende Lektüre. Ein echter Ratzinger. - Lesen Sie die Enzyklika in vollem Wortlaut!
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03.12.2007 12:35:11
„Lefebrianer“ erwerben Gut für Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft
(news.stjosef.at) In einer Presseerklärung gibt der Distriktobere der mit dem Apostolischen Stuhl nicht in voller Gemeinschaft befindlichen traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. für Deutschland, Pater Franz Schmidberger, bekannt, dass „der Besitzer von Gut Reichenstein, Herr Dr. Handschumacher und seine Frau Gemahlin … am 29. November 2007 das von der Priesterbruderschaft St. Pius X. unterbreitete Kaufangebot für das Gut nach langwierigen Verhandlungen notariell angenommen“ hätten. Damit stehe „der Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft in den ehemaligen Klostergebäuden 30 Kilometer südlich von Aachen nichts mehr im Wege. Bis zur Gründung in ca. 3 Jahren werden jetzt die notwendigsten Renovierungsarbeiten unternommen werden, um den Mönchen ein ihrer Berufung gemäßes Zuhause zu bieten.“ Abschließend heißt es, der Distriktobere und seine Mitbrüder, würden sich „von Herzen“ freuen „über den Abschluss des Geschäfts und über die Perspektive eines der Tradition der Kirche verpflichteten neuen Benediktinerklosters im inzwischen neuheidnischen Deutschland.“ – Link: www.fsspx.info
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03.12.2007 11:42:18
Abtweihe im Stift Geras
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) „Ich will als Diener der Freude wirken für die Kirche, die Menschen in der Kirche und für alle, die guten Willens sind“, sagte der neue Abt des Stiftes Geras, Mag. Michael Karl Prohazka nach seiner Weihe am 2. Dezember in der Stiftskirche Geras, begleitet vom Applaus zahlreichen Gläubiger und Mitfeiernder in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Die Aufgabe eines Priors habe der neue Abt seit 2005 „mit Klugheit, Umsicht und Liebe wahrgenommen“, betonte Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Predigt. Gleich nach seinem Amtsantritt sei im Stift eine Beruhigung eingetreten, wies er hin. Dies sei auch Grund zur Zuversicht, führte der Bischof aus und zeigte sich überzeugt, dass das Stift Geras „einen wichtigen Beitrag“ zur gesamten Erneuerung der Diözese leisten werde. Dies aber nicht nur durch die Pfarrseelsorge, sondern vor allem „durch das Vorbild des geistlichen Lebens aller, die zu diesem Stift gehören“. „Wir brauchen euer gutes Beispiel“, sagte Bischof Küng und er hoffe, dass vom Stift Geras neue Impulse ausgehen, die die Menschen zur Umkehr bewegen. Neben Bischof Dr. Klaus Küng, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried und den Generalvikaren der Diözesen Wien und St. Pölten, Franz Schuster und Leopold Schagerl feierten weit über 100 Priester darunter der Generalabt des Prämonstratenserordens Thomas Handgrätinger, der Abt von Wilten, Raimund Schreier sowie der Abt des Stiftes Schlägl, Martin Felhofer die Weihe mit, ebenso Mitbrüder und Schwestern aus dem Prämonstratenserorden, Äbte und Altäbte, Pröpste und Provinzialen aus verschiedenen Ordensgemeinschaften in und außerhalb der Diözese. Auch Vertreter ökumenischer Kirchen waren gekommen, unter ihnen Erzbischof Kyr Petro von der Ukrainisch-Autokephalen Kirche, Archimandrit Germanos Katsarikas von der orthodoxen Kirche sowie die stellvertretende Superintendentin der Evangelischen Kirche Niederösterreich, Birgit Schiller. - Link: http://www.stiftgeras.at
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01.12.2007 06:35:12
Von der großen und unzerstörbaren Hoffnung in Gott
(news.stjosef.at) Mit dem 1. Adventsonntag treten wir ein in die liturgische Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Wir gehen hoffnungsvoll und mit großer Erwartung dem Kommen Christi entgegen, das sich nicht nur vor 2000 Jahren im Stall von Bethlehem ereignet hat, sondern das auch in unserem Herzen stets neu Wirklichkeit werden soll. Die Mentalität vieler Menschen von heute ist darauf ausgerichtet, möglichst alles sofort zu haben. Wer einen Wunsch hat und das entsprechende Geld (soweit die Sache überhaupt käuflich ist), wartet nicht lange zu, sondern schaut, dass er seine Bedürfnisse befriedigt. Umgekehrt dauert es oft nicht lange, bis eine Sache nicht mehr interessant ist oder sie sich gleichsam erschöpft hat; dann wird sie auf die Seite gelegt oder weggeworfen bzw. mehr oder weniger umweltfreundlich entsorgt. Man spricht nicht umsonst von der „Konsummentalität“, die uns alle mehr oder weniger ergriffen hat, weil wir einfach Kinder unserer Zeit sind und dem allgemeinen Trend nicht ganz entfliehen können. - Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag A in vollem Wortlaut!
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01.12.2007 06:27:56
Gott. Eine kleine Geschichte des Größten
(news.stjosef.at, Rezension von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck) Der Theologe und Psychotherapeut Manfred Lütz hat ein neues Buch vorgelegt mit dem Titel „Gott. Eine kleine Geschichte des Größten“. Darin unternimmt er es, aus seiner Sicht, d.h. als überzeugter katholischer Christ und mit umfangreichen Kenntnissen in Medizin, den Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Kunst und Kultur, den Argumenten sowohl der Nichtglaubenden als auch der Glaubenden auf den Grund zu gehen. Die Kernfragen lauten natürlich: Existiert Gott? Wie bzw. wer ist er? Wie kann ich seine Nähe erfahren? Worauf kommt es wirklich an im Leben? Lütz nähert sich dem Thema von verschiedenen Seiten, indem er z.B. aufzeigt, wie Gott sicher nicht zu finden ist, bis er dann Wege vorstellt, wo der denkende Mensch in der Schöpfung die Spuren Gottes tatsächlich erkennen kann. Die letztgültige und volle Offenbarung Gottes ist freilich nur in der Selbsterschließung Gottes des Vaters in seinem Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist gegeben, welche sich geschichtlich im Alten und im Neuen Bund ereignet hat und in der Verkündung und im Lebensvollzug der Sakramente der Kirche präsent gemacht wird. Lütz bemüht sich um die Vermeidung theologischer Fachbegriffe; dennoch stellt er sich den hintergründigen und subtilen Anfragen kritischer Geister. Eines bleibt nach der Lektüre des Buches jedoch klar: Die Entscheidung zu glauben oder nicht zu glauben kann dem Menschen, welcher zur verantwortlichen Wahrnehmung seiner Freiheit gelangt ist, niemand abnehmen. Gott selbst, der die Liebe ist, lädt uns Menschen ein, an ihn zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben. Aber weil er eben die Liebe ist, will er die freie Antwort des Menschen und kein erzwungenes oder halbherziges „Ja“. Wem der mitunter etwas „flapsige“ Stil des Buches nicht entspricht, dem schreibt der Autor ins Nachwort: „Ganz zum Schluss beschleicht mich dann noch einmal die Sorge, dass man die unbestreitbaren Defizite dieses Buches zum Anlass nehmen könnte, nun endgültig die Suche nach Gott aufzugeben. Dazu kann ich nur noch einmal versichern, dass dieses Buch ein sehr subjektiver Versuch ist. Es gibt viele andere und gewiss bessere …“ – Bibliographische Angaben: Manfred Lütz, Gott. Eine kleine Geschichte des Größten, München 2007 (Pattloch Verlag), ISBN 978-3629021588, EUR 19,95 (D) bzw. 20,60 (A) - Bestellung z.B. bei buch@kath.net .
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30.11.2007 09:41:15
Definitiv: Reinhard Marx ist neuer Erzbischof von München
(erzbistum-muenchen.de) Papst Benedikt XVI. hat zehn Monate nach der Annahme des Amtsverzichtes von Kardinal Friedrich Wetter einen neuen Erzbischof für das Erzbistum München und Freising, sein Heimatbistum, ernannt. Es ist Reinhard Marx (54), Bischof von Trier, der schon in römischer Zeit gegründeten und damit ältesten deutschen Diözese. Seine Ernennung wurde am Freitag, 30. November, dem Fest des heiligen Apostels Andreas, gleichzeitig in Rom, München und Trier offiziell bekannt gegeben. Marx ist der 73. Nachfolger auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian, der im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen Glauben verkündete. - Weitere Informationen: www.erzbistum-muenchen.de
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30.11.2007 06:25:36
Maria in der Ökumene
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) In der Geschichte der christlichen Religion nimmt die Mutter Jesu, Maria, eine bedeutende Stellung ein. In allen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften kommt ihr besondere Verehrung zu, doch immer nur in Hinblick darauf, dass sie die Mutter Jesu Christi, des Erlösers, ist. Beim Ökumenischen Studientag am 24. November nahmen die Vertreter der "ökumenischen Kirchen" das Bild Mariens unter die Lupe und legten die Bedeutung Mariens in der evangelischen, orthodoxen, altkatholischen und katholischen Tradition dar. „Es ist die Haltung von Maria, die uns so imponiert“, sagte die evangelische Pfarrerin Baukje Leitner in ihren Ausführungen. Sie war bereit, in den Dienst des Heils zu treten. Doch immer weise Maria „demütig von sich selbst weg und auf Jesus hin“. Gerade darin sei sie Vorbild für die Christen heute, sagte sie. Die evangelische Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner erinnerte, dass gerade die Stellung Marias lange Zeit das Unterscheidungsmerkmal von katholischer und evangelischer Kirche gewesen sei. Heute sei Maria spirituell sehr gefragt. Sie sei als „die Glaubende“ Vorbild für die Menschen. In der orthodoxen Kirche wird besonders die untrennbare Verbindung von Christus und Maria betont, die sich nicht nur in der Erwählung als Gottesgebärerin und durch die Geburt des Gottessohnes erweist, sondern auch in ihrem Tod und ihrer Aufnahme in den Himmel. Dies zeige sich in der überragenden Bedeutung der Gottesmutter im Glaubensleben orthodoxer Christen, die einen mystischen Zugang zu ihr gefunden haben. „Von Maria sprechen heißt von Christus sprechen“, skizzierte Bischof Bernhard Heitz die Marienvorstellung in der altkatholischen Kirche. Die Mariendogmen von 1854 und 1950 seien für die Gläubigen der altkatholischen Kirchen nicht verbindlich. „Maria ist Gottesgebärerin. Dies ist das zentrale Dogma der Christologie“, stellte der St. Pöltner Dogmatiker Dr. Michael Stickelbroeck fest. Maria sei in ihrem Kern von der Gottesmutterschaft geprägt. Auch die Mariendogmen der neueren Zeit seien schon in der patristischen Glaubenslehre grundgelegt, erklärte er. Ökumenisch sei aber vor allem die Mittlerschaft Marias am meisten umstritten, wies er hin. Sie werde stets an der Seite Christi gesehen. Auch das zweite Vatikanische Konzil habe Maria als Mitwirkende beim Werk des Erlösers genannt, und zwar „in einzigartiger Weise in Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe“. Maria sei dabei das Urbild der Glaubenden. Was die Kirche ihrem Wesen nach sei, zeige sich besonders in Maria, sagte Stickelbroeck. Dass eine Dogmatisierung Marias als „Miterlöserin“ Christi zu erwarten sei, wurde von allen als unwahrscheinlich angesehen. Hingegen sei eine „Gnadenmittlerschaft Mariens“ heute ein allgemeiner ökumenischer Konsens geworden. Das zweite Vatikanische Konzil habe keine eigene Konstitution über Maria verfasst, Fragen über Maria wurden in die Konstitution über die Kirche mit hineingenommen. Verschiedenheit zeigte sich in der Grundlegung des Marienbildes. Während Superintendent Mag. Paul Weiland auf die Bibel als einzige Quelle für das Bild Maria verwies, unterstrich Stickelbroeck, dass die Erkenntnisse der Mariologie nicht allein aus der Schrift und nicht nur durch die historisch-kritische Methode eruiert werden können. Es müssten auch andere Methoden für eine theologische Reflexion herangezogen werden, verwies er auf die Position der katholischen Kirche.
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30.11.2007 06:07:34
Der heilige Josef zieht durch Innsbruck
(dioezese-innsbruck.at/news.stjosef.at) Einkaufszentrum DEZ, Flughafen Innsbruck und Glockengießerei Grassmayr: Das sind die drei Stationen der diesjährigen „Advent-Tour“ der Statue des hl. Josef der Innsbrucker Pfarrkirche St. Pirmin. Im DEZ steht die Statue vom 30. November bis 6. Dezember, am Flughafen vom 7. bis 13. Dezember und in der Firma Grassmayr vom 14. bis 23. Dezember. Am 24. Dezember kehrt sie in die Pfarrkirche St. Primin zurück. Die Übergaben erfolgen im Rahmen von Adventbesinnungen am jeweiligen Standort. Die Pfarre St. Pirmin schickt ihre lebensgroße Josefsstatue heuer zum dritten Mal auf Advent-Tour zu Firmen und belebten Plätzen in Innsbruck. Die Pfarre hat damit eine ungewöhnlichen Variante des alten Tiroler Brauchs der Herbergsuche begonnen. Sinn der Advent-Tour ist es, die MitarbeiterInnen, Kunden und Passanten darauf hinzuweisen, dass der Advent als Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu auch in der Arbeitswelt Platz hat. Der hl. Josef symbolisiert hervorragend dieses Anliegen: Er war der väterliche Beschützer des Jesuskindes und ist Patron der Arbeit. In der Vorbereitung und Durchführen der heurigen Aktion arbeitet die Pfarre St. Pirmin mit den drei genannten Unternehmen, mit dem diözesanen Haus der Begegnung und der Kath. ArbeitnehmerInnen-Bewegung zusammen. - Buchtip: Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche, gebunden, 246 Seiten, 20 × 13 cm, ISBN 978-3-901853-11-1, EUR 13,50, online bestellen bei http://verlag.stjosef.at
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29.11.2007 15:50:06
Advent-Ausgabe der "MINI-LILIE"
(news.stjosef.at) Wieder ist eine aktuelle Ausgabe der Ministrantenzeitschrift „minililie“ erschienen. Was wird wohl der kleine Fisch „ICHTYS“ in seiner katechetischen Geschichte zum Thema „ICHTYS will heiraten“ den Kindern erzählen? Vorweg: Es hat mit der Hochzeit von Kana zu tun. Ein „Brief an die Enden der Erde“ handelt über den heiligen Franz Xaver und seine Mission. Außer dem Advent- und Weihnachtsrätsel gibt es Unterweisungen in der „Minischule“. Die „minililie“ wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestudenten Christoph Weiss erstellt und vom Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Ein Jahresabo (5 Ausgaben) der Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-Mail: minililie@stjosef.at. Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG
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29.11.2007 15:42:56
Caterina von Siena: Briefe an die Ordensfrauen im Webshop zu bestellen
(news.stjosef.at) Ab sofort ist das im Verlag St. Josef neu erschienene Buch aus der Reihe „Caterina von Siena“ auch über den Webshop des Verlags bestellbar, http://verlag.stjosef.at . Alle Online-Bestellungen von Privatkunden sind portofrei; es ist auch möglich per Kreditkarte zu bezahlen (verschlüsseltes System). Bei dem neu erschienenen Band handelt es sich um die von Werner Schmid erstmals vollständig auf Deutsch herausgegebenen Briefe „an die Ordensfrauen“. Die Übersetzung aus dem Italienischen besorgte Rita Manlik-De Cesaris. Bereits im Herbst 2005 waren im Verlag St. Josef zwei Bände mit Briefen „an die Männer der Kirche“ erschienen. Mit der letzten Neuerscheinung ist nun die erste Hälfte des „caterinianischen Briefcorpus“, welche dem geistlichen Stand gewidmet ist, für den deutschsprachigen Leser zur Gänze erschlossen. Für die Zukunft ist auch die Edition jener Briefe der heiligen Caterina von Siena vorgesehen, welche an weltliche Personen gerichtet sind (politisch Verantwortliche, Frauen in der Welt, Personen unterschiedlichen Standes). – Ein Zitat aus dem neuen Briefband der hl. Caterina von Siena (aus Br. 214): „Nicht jene, die beginnen, werden mit Ehre gekrönt, sondern diejenigen, die ausharren bis zum Tod. Meine Tochter, Du hast damit begonnen, die Hand an den Pflug der Tugenden zu legen, indem Du Dich mühst, die Todsünde zu meiden. Nun musst Du durchhalten, wenn Du die Früchte Deiner Mühe ernten willst, denn sie (die Mühe bzw. Tugend) führt den Menschen so, dass er den Drang seiner Jugend zügelt und keine Beute des Teufels wird.“ – Bibliographische Angaben: Caterina von Siena: An die Ordensfrauen (Sämtliche Briefe), Kleinhain 2007, ISBN 978-3-901853-15-9, Preis EUR 23,80.
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29.11.2007 15:40:20
Christlich-islamischer Dialog in neuer Phase
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Der Dialog zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Islam tritt in eine neue Phase. Papst Benedikt XVI. hat an diesem Donnerstag auf den offenen Brief von 138 muslimischen Gelehrten vom 13. Oktober reagiert, in dem diese den "christlichen Kirchen" einen Dialog angeboten hatten. Papst Benedikt dankt den Islam-Vertretern für diese Geste und für den „positiven Geist“, der aus ihrem Text spreche, heißt es in einem Schreiben von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone an Prinz Ghazi bin Muhammad bin Talal, der den Brief der Gelehrten an den Papst weitergeleitet hatte. „Ohne die Differenzen zwischen Christen und Moslems zu ignorieren oder sie zu unterschätzen, können und sollen wir auf das blicken, was uns eint, nämlich den Glauben an einen Gott, den Schöpfer und universellen Richter, der am Ende der Zeit jeden Menschen nach seinen oder ihren Taten beurteilen wird“, heißt es in dem englisch geschriebenen Dokument. Den Papst habe am Brief der islamischen Gelehrten „besonders beeindruckt“, dass sie vom zweifachen Gebot der Gottesliebe und der Nächstenliebe schrieben. Der gemeinsame Glaube daran, dass „das Leben jedes menschlichen Wesens heilig ist“, erlaube es beiden Religionen, einen Dialog zu führen. Als Basis für diesen Dialog nennt Papst Benedikt „den tatsächlichen Respekt für die Würde jeder Person, objektive Kenntnis über die Religion des anderen, das Teilen der religiösen Erfahrung und eine gemeinsame Verpflichtung, gegenseitigen Respekt und Toleranz in den jungen Generationen zu fördern“. Er sei zuversichtlich, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit für Gerechtigkeit und Frieden möglich sei, sobald diese Grundlagen geschaffen seien. Der Papst lud Ghazi bin Muhammad und eine vom Prinzen auszuwählende „begrenzte Gruppe von Unterzeichnern“ zu einem persönlichen Gespräch ein. Gleichzeitig schlug er ein vatikanisch-islamisches Arbeitstreffen vor. Daran könnten sich von vatikanischer Seite der päpstliche Dialograt, das päpstliche Institut für Islamwissenschaften und die Gregoriana-Universität beteiligen, heißt es in dem Schreiben. Die Details könne man später klären, „sollte dieser Vorschlag für Sie im Prinzip akzeptabel sein“, schließt der Brief an den Prinzen.
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28.11.2007 14:00:38
Abtreibungskonflikt in Wien nun vor Gericht
(news.stjosef.at) "Der gestern auf der Video-Homepage http://www.gloria.tv veröffentlichte Kurzfilm über sexuelle Belästigungen und Psychoterror gegen Lebensschützer spricht für sich", erklärte der Leiter der österreichischen Lebensrechtsbewegung HLI, Dietmar Fischer: "Ich kann den Journalisten und der Bevölkerung nur sagen: Schaut Euch das Video an. Dem ist nichts hinzuzufügen." Die Angriffe gegen Mitarbeiter seiner Organisation vor der Abtreibungsklinik Gynmed habe sich wie im Film zugetragen, bestätigt Fischer. Er dementiert Behauptungen des Besitzers und Betreibers der Abtreibungsklinik, Dr. Christian Fiala, wonach das Videomaterial "offensichtlich manipuliert" sei. Fischer: "Die gezeigten Aufnahmen gegen unsere freiwilligen Beter sind echt." Die HLI hat die Missbräuche der von Fiala bezahlten (mutmaßlichen) Wachangestellten (Fiala spricht von "Schauspielern", die er engagiert habe) beim Staatsanwalt angezeigt. Die erste Gerichtsverhandlung wurde bereits auf Mitte Dezember festgesetzt. Weihbischof Laun erklärte im gloria.tv-Interview, der Abtreibungs"arzt" Dr. Fiala lebe in einem ständigen Konflikt mit seinem eigenen Gewissen und setze sich nicht wirklich für das Wohl der Frauen ein. Ein Abtreiber können nicht wirklich für die Frauen da sein; das sei ein Widerspruch.
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28.11.2007 13:56:25
Neue Bischöfe in München und Limburg
(kath.net) Der Trierer Bischof Reinhard Marx wird neuer Erzbischof von München und Freising. Wie die in Würzburg erscheinende "Tagespost" in ihrer Ausgabe vom Donnerstag berichtet, haben diese Ernennung am Mittwoch "übereinstimmend römische und deutsche Kirchenkreise" gegenüber der "Tagespost" bestätigt. Dem Vernehmen nach soll die offizielle Bekanntgabe dieser Entscheidung in Kürze erfolgen, berichtet die Zeitung weiter. Papst Benedikt XVI. hat den Münsteraner Weihbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zum neuen Bischof von Limburg ernannt. Die Ernennung des 48-Jährigen wurde am Mittwochmittag zeitgleich in Rom, Münster und Limburg bekannt gegeben. Franz-Peter Tebartz-van Elst folgt Bischof Franz Kamphaus nach, der nach seinem 75. Geburtstag im Februar 2007 in Ruhestand getreten war. Seither war das Bistum vakant und wurde von einem Diözesanadministrator geleitet, Domkapitular Günther Geis.
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