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08.12.2007 14:42:07
Maria - Stern der Hoffnung
(radiovatikan.de/kath.net) Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens in Rom an das 150-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinungen in Lourdes erinnert. "Mit Freude grüße ich alle Brüder und Schwestern deutscher Zunge“, sagte Benedikt XVI., wie Radio Vatikan berichtete. „Am heutigen Hochfest feiern wir, dass Gott die Jungfrau Maria zur Wohnstatt seines Sohnes erwählt und vom ersten Augenblick ihres Daseins vor jeder Sünde bewahrt hat. Durch sie kommt Jesus Christus, die Hoffnung und das Heil der Menschen, zu uns. So ist Maria die Mutter und der Stern der Hoffnung auf unserem Lebensweg. Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Herr auch uns aus den Verstrickungen in das Böse befreit und uns das wahre Leben schenken will. Euch allen wünsche ich einen frohen Festtag!" Benedikt XVI. geißelte außerdem den Missbrauch von Kindern: „Wir machen leider die Erfahrung, dass die Heranwachsenden, die Jugendlichen und sogar Kinder leicht zum Opfer von pervertierten Form der Liebe werden, verführt von skrupellosen Erwachsenen, die sich selber etwas vormachen und sie in die ausweglose Sackgasse des Konsumismus führen: Selbst heiligste Dinge, wie der menschliche Leib, der Tempel des Gottes der Liebe und des Lebens, werden so zu Konsumobjekten; und das immer früher, manchmal sogar vor der Pubertät. Wie traurig ist es, wenn die Kinder das Staunen verlernen gegenüber dem Zauber der schönsten Gemütsregungen und die Wertschätzung des Körpers verloren geht, der Ausdruck der Person ist und seines unergründlichen Geheimnisses.“ Der absolute Wert der Liebe müsse geschützt werden, so Benedikt. „Ich denke an die jungen Menschen heute, die aufgewachsen sind in einem Umfeld, das übersättigt ist von falschen Glücksverheißungen. Diese jungen Mädchen und Jungen riskieren, die Hoffnung zu verlieren, weil sie häufig zu „Waisen der wahren Liebe“ werden, die dem Leben Sinn und Freude schenkt.“
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08.12.2007 14:39:41
Bereitet dem Herrn den Weg!
(news.stjosef.at) Umkehr und Buße verkündet der Prophet Johannes der Täufer dem Volk Israel, das auf den Erlöser wartet. Noch ist der verheißene Messias nicht erschienen, und manche meinen, es könnte Johannes sein. Dieser aber weist solche Vorstellungen zurück und weist hin auf den Kommenden, dem die Schuhe von den Füßen zu lösen er sich selber nicht würdig sieht. Im Grunde handelt es sich beim Geschehen von damals, kurz vor dem öffentlichen Auftreten des Messias, um ein adventliches Geschehen: „Advent“ (lat. „adventus“) heißt wörtlich „Ankunft, Eintreffen, Besuch“, und im weiteren Sinn bedeutet das Wort „Erwartung“, „Vorbereitung auf das Kommende“. Der Kirchenschriftsteller Tertullian hat das Wort „adventus“ mit dem „Erscheinen“ oder „Offenbarwerden Gottes“ gleichgesetzt. In Anlehnung an die Vorbereitung auf das erste Kommen Christi vor 2000 Jahren, welche aufgrund der Predigt des Johannes als Zeit der Buße und des Fastens begangen wurde, hat die Kirche auch eine besondere Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest eingeführt, eine Zeit der Besinnung und der Buße; von daher kommt auch die violette liturgische Farbe in der Adventszeit. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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07.12.2007 05:58:54
Schlagerstar bekennt sich zum Glauben an Gott
(news.stjosef.at) In der Dokumentation „Berg und Geist: Francine Jordi“ des Schweizer Fernsehens, welche am 06.12.2007 erstmals auf 3SAT ausgestrahlt wurde, erklärte die Schlagersängerin unter anderem auch, dass ihr der Glaube an Gott sehr viel bedeute. Wörtlich sagte die Schweizer Sängerin: „Mein Glaube, das ist klar, das hilft mir auch: Ich weiß, dass ich nicht das Wichtigste bin in der Welt, dass ich eigentlich sehr unwichtig bin in dieser Welt, schon nur, wenn man da rumschaut, das kann nicht sein, wir haben diese Welt gekriegt, und es ist so etwas Faszinierendes, die Natur, da muss nämlich eine höhere Macht sein, und das ist für mich klar: Gott, und da glaub ich auch dran; aber ich praktiziere das für mich, und ich gehe nicht jeden Sonntag in die Kirche, oder weiß ich was, sondern ich bete für mich sehr viel, jeden Tag, und vertraue auch darauf, dass er mich auch lenkt, dass ich das Richtige tue und dass ich noch vielen Leuten auch Freude machen kann.“ - Link: www.francinejordi.ch
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07.12.2007 05:46:41
Ganz schön bist du, Maria
(news.stjosef.at) Im Blick auf die heilige Gottesmutter Maria, die „Unbefleckte Empfängnis“, wird uns der Mensch vorgestellt, wie er vor Gott sein soll. Jeder von uns sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Unversehrtheit und Vollkommenheit. Meistens kommt diese Sehnsucht nur in oberflächlicher Weise zum Ausdruck, wenn z.B. peinlichst genau darauf geachtet wird, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen oder nach außen hin die guten Formen des Umgangs zu wahren. Wie viele aber sind sich bewusst, dass wahre Schönheit mit der Schönheit des Herzens zu tun hat – dass also in Wahrheit nur ein guter und liebender Mensch, der von innen her schön ist, auch im vollen und eigentlichen Sinn des Wortes „schön“ genannt zu werden verdient? In Maria wird uns diese Schönheit in ihrer Ursprünglichkeit und Reinheit vorgestellt. Von Anfang an war Maria durch Gottes Gnade „ganz schön gemacht“, d.h. Gott hat sie geheiligt und vor allem Bösen bewahrt. Sie war der Schuld Adams nicht unterworfen, da sie durch den Erlöser Jesus Christus im Voraus davor bewahrt wurde. Der Sohn Gottes sollte eine menschliche Mutter haben, die in ihrer Heiligkeit und Würde ganz ihm entsprach. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria in vollem Wortlaut!
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05.12.2007 19:53:40
Hochrangige Islam-Diskussion
(kathpress.at) Eine globale "Entsäkularisierung" und wachsendes Interesse an Religion ortet die Wiener Sozialethikerin Prof. Ingeborg Gabriel. Bei einer Podiumsdiskussion über "Religion und Öffentlichkeit" im Wiener Otto-Mauer-Zentrum verwies die Wissenschaftlerin auf das Auftreten neuer Bruchlinien in der öffentlichen Debatte zwischen "religiösen" und "antireligiösen" Positionen sowie auf das Hinzutreten des Islam als neuem "Player". An der Podiumsdiskussion - gemeinsam veranstaltet vom Wiener "Böhlau"-Verlag und der österreichischen bischöflichen Kommission für die Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") - nahmen auch der Politikwissenschaftler em. Prof. Heinrich Schneider, Prof. Bernd Fragner vom Institut für Iranistik an der Akademie der Wissenschaften, der Religionsrechtler Prof. Richard Potz und der Grazer Soziologe Prof. Manfred Prisching teil. Anlass für die Diskussion waren zwei neue "Böhlau"-Bücher: "Religion im öffentlichen Raum. Religiöse Freiheit im neuen Europa", herausgegeben von Friedrich Gleißner, Hanspeter Ruedl, Heinrich Schneider und Ludwig Schwarz sowie "Der christlich-muslimische Dialog" von Heinrich Schneider. "Die Modernisierung treibt die Religion nicht aus", stellte auch Manfred Prisching fest. Im Weltmaßstab bestehe in weiten Teilen Europas, wo die Säkularisierung weiter voranschreite, eine Sondersituation. Während es in den USA wichtig sei, religiös zu sein, egal um welche Religion es sich handelt, gebe es in Europa Berührungsängste und subtile Herangehensweisen. Der Islam hat laut Prisching darunter zu leiden, dass ihm Toleranz nur entgegengebracht wird, wenn er im Hintergrund bleibe. Laut Heinrich Schneider hat die Furcht vor der Wiederkehr von Religionskriegen dazu geführt, dass manche eine Politik der gänzlichen Entmachtung der Religion betreiben. Religion werde damit aber zu Unrecht auf das Niveau "kulinarischer Geschmacksrichtungen und Spleens" ohne öffentliche Relevanz herabgesetzt. Zur Herausforderung durch den Islam erklärte der Iranistik-Professor Fragner: "An die Atheisten und Agnostiker hat man sich schon gewöhnt, die Muslime sind aber erst seit zwei, drei Generationen hier". Das erkläre das überproportionale Interesse der Öffentlichkeit an der islamischen Glaubensgemeinschaft. Doch auch wenn der Islam im Fokus der öffentlichen Diskussion stehe, sei das Wissen über diese Religion nach wie vor begrenzt, sagte Fragner. Zum Thema eines EU-Beitritts der Türkei äußerten sich alle Diskutanten auf ähnliche Weise: Das Problem sei nur zu einem geringen Teil religiöser Natur, die größeren Herausforderungen lägen in der Frage der Finanzierbarkeit einer EU-Erweiterung und den damit einhergehenden politischen Aufgaben. Prisching charakterisierte die gegenwärtige Politik der EU gegenüber der Türkei pointiert als eine "Zurückweisung mit offenen Armen". - Buchhinweis: Heinrich Schneider, Der christlich-muslimische Dialog. Voraussetzungen - Erfahrungen - Probleme, Wien 2007 (Böhlau Verlag), ISBN 978-3-205-77689-5.
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05.12.2007 19:50:29
SJM organisiert "Fahrt" zum Weltjugendtag
(sjm-congregation.org/news.stjosef.at) Die „Servi Jesu et Mariae“ laden alle „Raider und Raiderinnen“ (d.h. ältere Pfadfinder) sowie auch alle übrigen Interessierten ein zur Fahrt zum Weltjugendtag 2008 nach Sydney (Australien). Eine Anmeldung ist möglich bis zum 15. Dezember 2007. Nur wenn sich genügend Interessierte finden, kommt die Fahrt (bzw. der Flug) zustande. Auf jeden Fall möchte man zur Zeit des eigentlichen Weltjugendtages (15.-20. Juli 2008) in Sydney sein. Die Teilnehmer sollen über 17 Jahre alt sein. Kontaktaufnahme wird erbeten an auhof@sjm-congregation.org, Tel.+43 (7473) 2094, mit Angabe des Namens, der Telefonnummer (für schnellere Kommunikation) und des bevorzugten Reisetermins (z.B. 10.-20. Juli, oder 15-28. Juli ...). Ab 15. Dezember wird dann mitgeteilt, ob und wann die Fahrt stattfindet.
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05.12.2007 19:44:24
Webpräsenz des L'Osservatore Romano ausgebaut
(radiovatikan.de) Die Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano” baut ihre Präsenz im Internet aus. Das gab der neue Direktor des Blattes, Giovanni Maria Vian, bekannt. Zukünftig sei die italienische Ausgabe der Zeitung sowohl als Text- wie auch als Bildversion online abrufbar, kündigte Vian am Montag an. Seiner Meinung nach eröffnet das Internet auch den fremdsprachigen Ausgaben neue Perspektiven. Der „Osservatore” erscheint auf italienisch als Tageszeitung, daneben wöchentlich auf französisch, englisch, spanisch, portugiesisch und deutsch sowie monatlich auf polnisch.
„Das Problem der fremdsprachigen Ausgaben ist die Lieferung. Viele haben mir gesagt, wie wichtig es ist, weiterhin auch die gedruckte Version zu verschicken, denn der „Osservatore” erfüllt dokumentarische Aufgaben. Freilich kostet es uns eine Menge Geld, die Zeitungen nach Afrika, Asien, Lateinamerika zu verschicken – ein echtes Vermögen. Natürlich werden wir die gedruckte Zeitung weiterhin an Abonnenten verschicken. Aber die Zukunft ist klarerweise das Internet.” Inhaltlich hat der „Osservatore Romano” seit dem Amtsantritt des neuen Direktors am 27. Oktober seine internationale Berichterstattung ausgebaut. Auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes finden nun ostkirchliche Themen mehr Platz in der Zeitung. Auch die Kulturseiten wurden verdoppelt. Hören sie mehr darüber heute Abend in der „Woche in Rom”. - Link: L'Osservatore Romano.
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03.12.2007 12:36:08
Enzyklika "Spe salvi" - über die christliche Hoffnung
(radiovatikan.de) Knapp zwei Jahre nach seiner ersten Enzyklika über die Liebe hat Benedikt XVI. an diesem Freitag sein zweites großes Lehrschreiben veröffentlicht. Auch diesmal geht es um eine der drei christlichen Haupttugenden: um die Hoffnung nämlich. Der Titel „Über die christliche Hoffnung“ stützt sich auf ein Wort des Apostels Paulus im achten Kapitel des Römerbriefes."Denn wir sind gerettet, doch in der Hoffnung. Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung. Wie kann man auf etwas hoffen, das man sieht?" Das ist die biblische Vorlage – und hier ist nun ein erster Blick auf die Enzyklika, die Papst Benedikt dazu geschrieben hat. Vom Papst – so heißt es – gleich auf Latein verfasst. In der deutschen Fassung 80 Seiten. Adressat: „Bischöfe, gottgeweihte Personen, alle Christgläubige“ – die Formel „an alle Menschen guten Willens“ fehlt. Der Text: theologisch und philosophisch sehr dicht; viele Zitate von Kirchenvätern, dazu die Philosophen Kant, Bacon, Adorno, aber auch Martin Luther, Schriftsteller wie Dostojewski und Jean Giono oder der verstorbene vietnamesische Kardinal Nguyen Van Thuan. Am sorgfältigsten eingesetzt: Zitate des heiligen Augustinus. Ernsthafte Auseinandersetzung mit protestantischen Positionen, freundliche Worte zu den Kirchen des „Ostens“. Richtig liebevoll: das Porträt einer Heiligen aus dem Sudan, die von der Sklavin zur Ordensfrau wurde. Nebenbei: ein Papst-Lob für die „sprachliche und denkerische Kraft“ von Karl Marx, trotz dessen „grundlegenden Irrtums“, und eine Kritik an der deutschen Einheitsübersetzung der Bibel. Zum Abschluß ein Hymnus auf Maria. Gesamteindruck von Benedikts Enzyklika: theologischer und auch mehr aus einem Guss als seine erste. Für den Normalchristen wohl schwerer zu lesen als „Deus Caritas est“ - aber eine lohnende Lektüre. Ein echter Ratzinger. - Lesen Sie die Enzyklika in vollem Wortlaut!
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03.12.2007 12:35:11
„Lefebrianer“ erwerben Gut für Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft
(news.stjosef.at) In einer Presseerklärung gibt der Distriktobere der mit dem Apostolischen Stuhl nicht in voller Gemeinschaft befindlichen traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. für Deutschland, Pater Franz Schmidberger, bekannt, dass „der Besitzer von Gut Reichenstein, Herr Dr. Handschumacher und seine Frau Gemahlin … am 29. November 2007 das von der Priesterbruderschaft St. Pius X. unterbreitete Kaufangebot für das Gut nach langwierigen Verhandlungen notariell angenommen“ hätten. Damit stehe „der Ansiedlung einer Benediktinergemeinschaft in den ehemaligen Klostergebäuden 30 Kilometer südlich von Aachen nichts mehr im Wege. Bis zur Gründung in ca. 3 Jahren werden jetzt die notwendigsten Renovierungsarbeiten unternommen werden, um den Mönchen ein ihrer Berufung gemäßes Zuhause zu bieten.“ Abschließend heißt es, der Distriktobere und seine Mitbrüder, würden sich „von Herzen“ freuen „über den Abschluss des Geschäfts und über die Perspektive eines der Tradition der Kirche verpflichteten neuen Benediktinerklosters im inzwischen neuheidnischen Deutschland.“ – Link: www.fsspx.info
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03.12.2007 11:42:18
Abtweihe im Stift Geras
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) „Ich will als Diener der Freude wirken für die Kirche, die Menschen in der Kirche und für alle, die guten Willens sind“, sagte der neue Abt des Stiftes Geras, Mag. Michael Karl Prohazka nach seiner Weihe am 2. Dezember in der Stiftskirche Geras, begleitet vom Applaus zahlreichen Gläubiger und Mitfeiernder in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche. Die Aufgabe eines Priors habe der neue Abt seit 2005 „mit Klugheit, Umsicht und Liebe wahrgenommen“, betonte Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Predigt. Gleich nach seinem Amtsantritt sei im Stift eine Beruhigung eingetreten, wies er hin. Dies sei auch Grund zur Zuversicht, führte der Bischof aus und zeigte sich überzeugt, dass das Stift Geras „einen wichtigen Beitrag“ zur gesamten Erneuerung der Diözese leisten werde. Dies aber nicht nur durch die Pfarrseelsorge, sondern vor allem „durch das Vorbild des geistlichen Lebens aller, die zu diesem Stift gehören“. „Wir brauchen euer gutes Beispiel“, sagte Bischof Küng und er hoffe, dass vom Stift Geras neue Impulse ausgehen, die die Menschen zur Umkehr bewegen. Neben Bischof Dr. Klaus Küng, Weihbischof Dr. Anton Leichtfried und den Generalvikaren der Diözesen Wien und St. Pölten, Franz Schuster und Leopold Schagerl feierten weit über 100 Priester darunter der Generalabt des Prämonstratenserordens Thomas Handgrätinger, der Abt von Wilten, Raimund Schreier sowie der Abt des Stiftes Schlägl, Martin Felhofer die Weihe mit, ebenso Mitbrüder und Schwestern aus dem Prämonstratenserorden, Äbte und Altäbte, Pröpste und Provinzialen aus verschiedenen Ordensgemeinschaften in und außerhalb der Diözese. Auch Vertreter ökumenischer Kirchen waren gekommen, unter ihnen Erzbischof Kyr Petro von der Ukrainisch-Autokephalen Kirche, Archimandrit Germanos Katsarikas von der orthodoxen Kirche sowie die stellvertretende Superintendentin der Evangelischen Kirche Niederösterreich, Birgit Schiller. - Link: http://www.stiftgeras.at
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01.12.2007 06:35:12
Von der großen und unzerstörbaren Hoffnung in Gott
(news.stjosef.at) Mit dem 1. Adventsonntag treten wir ein in die liturgische Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Wir gehen hoffnungsvoll und mit großer Erwartung dem Kommen Christi entgegen, das sich nicht nur vor 2000 Jahren im Stall von Bethlehem ereignet hat, sondern das auch in unserem Herzen stets neu Wirklichkeit werden soll. Die Mentalität vieler Menschen von heute ist darauf ausgerichtet, möglichst alles sofort zu haben. Wer einen Wunsch hat und das entsprechende Geld (soweit die Sache überhaupt käuflich ist), wartet nicht lange zu, sondern schaut, dass er seine Bedürfnisse befriedigt. Umgekehrt dauert es oft nicht lange, bis eine Sache nicht mehr interessant ist oder sie sich gleichsam erschöpft hat; dann wird sie auf die Seite gelegt oder weggeworfen bzw. mehr oder weniger umweltfreundlich entsorgt. Man spricht nicht umsonst von der „Konsummentalität“, die uns alle mehr oder weniger ergriffen hat, weil wir einfach Kinder unserer Zeit sind und dem allgemeinen Trend nicht ganz entfliehen können. - Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag A in vollem Wortlaut!
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01.12.2007 06:27:56
Gott. Eine kleine Geschichte des Größten
(news.stjosef.at, Rezension von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck) Der Theologe und Psychotherapeut Manfred Lütz hat ein neues Buch vorgelegt mit dem Titel „Gott. Eine kleine Geschichte des Größten“. Darin unternimmt er es, aus seiner Sicht, d.h. als überzeugter katholischer Christ und mit umfangreichen Kenntnissen in Medizin, den Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Kunst und Kultur, den Argumenten sowohl der Nichtglaubenden als auch der Glaubenden auf den Grund zu gehen. Die Kernfragen lauten natürlich: Existiert Gott? Wie bzw. wer ist er? Wie kann ich seine Nähe erfahren? Worauf kommt es wirklich an im Leben? Lütz nähert sich dem Thema von verschiedenen Seiten, indem er z.B. aufzeigt, wie Gott sicher nicht zu finden ist, bis er dann Wege vorstellt, wo der denkende Mensch in der Schöpfung die Spuren Gottes tatsächlich erkennen kann. Die letztgültige und volle Offenbarung Gottes ist freilich nur in der Selbsterschließung Gottes des Vaters in seinem Sohn Jesus Christus durch den Heiligen Geist gegeben, welche sich geschichtlich im Alten und im Neuen Bund ereignet hat und in der Verkündung und im Lebensvollzug der Sakramente der Kirche präsent gemacht wird. Lütz bemüht sich um die Vermeidung theologischer Fachbegriffe; dennoch stellt er sich den hintergründigen und subtilen Anfragen kritischer Geister. Eines bleibt nach der Lektüre des Buches jedoch klar: Die Entscheidung zu glauben oder nicht zu glauben kann dem Menschen, welcher zur verantwortlichen Wahrnehmung seiner Freiheit gelangt ist, niemand abnehmen. Gott selbst, der die Liebe ist, lädt uns Menschen ein, an ihn zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben. Aber weil er eben die Liebe ist, will er die freie Antwort des Menschen und kein erzwungenes oder halbherziges „Ja“. Wem der mitunter etwas „flapsige“ Stil des Buches nicht entspricht, dem schreibt der Autor ins Nachwort: „Ganz zum Schluss beschleicht mich dann noch einmal die Sorge, dass man die unbestreitbaren Defizite dieses Buches zum Anlass nehmen könnte, nun endgültig die Suche nach Gott aufzugeben. Dazu kann ich nur noch einmal versichern, dass dieses Buch ein sehr subjektiver Versuch ist. Es gibt viele andere und gewiss bessere …“ – Bibliographische Angaben: Manfred Lütz, Gott. Eine kleine Geschichte des Größten, München 2007 (Pattloch Verlag), ISBN 978-3629021588, EUR 19,95 (D) bzw. 20,60 (A) - Bestellung z.B. bei buch@kath.net .
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30.11.2007 09:41:15
Definitiv: Reinhard Marx ist neuer Erzbischof von München
(erzbistum-muenchen.de) Papst Benedikt XVI. hat zehn Monate nach der Annahme des Amtsverzichtes von Kardinal Friedrich Wetter einen neuen Erzbischof für das Erzbistum München und Freising, sein Heimatbistum, ernannt. Es ist Reinhard Marx (54), Bischof von Trier, der schon in römischer Zeit gegründeten und damit ältesten deutschen Diözese. Seine Ernennung wurde am Freitag, 30. November, dem Fest des heiligen Apostels Andreas, gleichzeitig in Rom, München und Trier offiziell bekannt gegeben. Marx ist der 73. Nachfolger auf dem Bischofsstuhl des heiligen Korbinian, der im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen Glauben verkündete. - Weitere Informationen: www.erzbistum-muenchen.de
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30.11.2007 06:25:36
Maria in der Ökumene
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) In der Geschichte der christlichen Religion nimmt die Mutter Jesu, Maria, eine bedeutende Stellung ein. In allen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften kommt ihr besondere Verehrung zu, doch immer nur in Hinblick darauf, dass sie die Mutter Jesu Christi, des Erlösers, ist. Beim Ökumenischen Studientag am 24. November nahmen die Vertreter der "ökumenischen Kirchen" das Bild Mariens unter die Lupe und legten die Bedeutung Mariens in der evangelischen, orthodoxen, altkatholischen und katholischen Tradition dar. „Es ist die Haltung von Maria, die uns so imponiert“, sagte die evangelische Pfarrerin Baukje Leitner in ihren Ausführungen. Sie war bereit, in den Dienst des Heils zu treten. Doch immer weise Maria „demütig von sich selbst weg und auf Jesus hin“. Gerade darin sei sie Vorbild für die Christen heute, sagte sie. Die evangelische Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner erinnerte, dass gerade die Stellung Marias lange Zeit das Unterscheidungsmerkmal von katholischer und evangelischer Kirche gewesen sei. Heute sei Maria spirituell sehr gefragt. Sie sei als „die Glaubende“ Vorbild für die Menschen. In der orthodoxen Kirche wird besonders die untrennbare Verbindung von Christus und Maria betont, die sich nicht nur in der Erwählung als Gottesgebärerin und durch die Geburt des Gottessohnes erweist, sondern auch in ihrem Tod und ihrer Aufnahme in den Himmel. Dies zeige sich in der überragenden Bedeutung der Gottesmutter im Glaubensleben orthodoxer Christen, die einen mystischen Zugang zu ihr gefunden haben. „Von Maria sprechen heißt von Christus sprechen“, skizzierte Bischof Bernhard Heitz die Marienvorstellung in der altkatholischen Kirche. Die Mariendogmen von 1854 und 1950 seien für die Gläubigen der altkatholischen Kirchen nicht verbindlich. „Maria ist Gottesgebärerin. Dies ist das zentrale Dogma der Christologie“, stellte der St. Pöltner Dogmatiker Dr. Michael Stickelbroeck fest. Maria sei in ihrem Kern von der Gottesmutterschaft geprägt. Auch die Mariendogmen der neueren Zeit seien schon in der patristischen Glaubenslehre grundgelegt, erklärte er. Ökumenisch sei aber vor allem die Mittlerschaft Marias am meisten umstritten, wies er hin. Sie werde stets an der Seite Christi gesehen. Auch das zweite Vatikanische Konzil habe Maria als Mitwirkende beim Werk des Erlösers genannt, und zwar „in einzigartiger Weise in Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe“. Maria sei dabei das Urbild der Glaubenden. Was die Kirche ihrem Wesen nach sei, zeige sich besonders in Maria, sagte Stickelbroeck. Dass eine Dogmatisierung Marias als „Miterlöserin“ Christi zu erwarten sei, wurde von allen als unwahrscheinlich angesehen. Hingegen sei eine „Gnadenmittlerschaft Mariens“ heute ein allgemeiner ökumenischer Konsens geworden. Das zweite Vatikanische Konzil habe keine eigene Konstitution über Maria verfasst, Fragen über Maria wurden in die Konstitution über die Kirche mit hineingenommen. Verschiedenheit zeigte sich in der Grundlegung des Marienbildes. Während Superintendent Mag. Paul Weiland auf die Bibel als einzige Quelle für das Bild Maria verwies, unterstrich Stickelbroeck, dass die Erkenntnisse der Mariologie nicht allein aus der Schrift und nicht nur durch die historisch-kritische Methode eruiert werden können. Es müssten auch andere Methoden für eine theologische Reflexion herangezogen werden, verwies er auf die Position der katholischen Kirche.
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30.11.2007 06:07:34
Der heilige Josef zieht durch Innsbruck
(dioezese-innsbruck.at/news.stjosef.at) Einkaufszentrum DEZ, Flughafen Innsbruck und Glockengießerei Grassmayr: Das sind die drei Stationen der diesjährigen „Advent-Tour“ der Statue des hl. Josef der Innsbrucker Pfarrkirche St. Pirmin. Im DEZ steht die Statue vom 30. November bis 6. Dezember, am Flughafen vom 7. bis 13. Dezember und in der Firma Grassmayr vom 14. bis 23. Dezember. Am 24. Dezember kehrt sie in die Pfarrkirche St. Primin zurück. Die Übergaben erfolgen im Rahmen von Adventbesinnungen am jeweiligen Standort. Die Pfarre St. Pirmin schickt ihre lebensgroße Josefsstatue heuer zum dritten Mal auf Advent-Tour zu Firmen und belebten Plätzen in Innsbruck. Die Pfarre hat damit eine ungewöhnlichen Variante des alten Tiroler Brauchs der Herbergsuche begonnen. Sinn der Advent-Tour ist es, die MitarbeiterInnen, Kunden und Passanten darauf hinzuweisen, dass der Advent als Vorbereitung auf das Fest der Geburt Jesu auch in der Arbeitswelt Platz hat. Der hl. Josef symbolisiert hervorragend dieses Anliegen: Er war der väterliche Beschützer des Jesuskindes und ist Patron der Arbeit. In der Vorbereitung und Durchführen der heurigen Aktion arbeitet die Pfarre St. Pirmin mit den drei genannten Unternehmen, mit dem diözesanen Haus der Begegnung und der Kath. ArbeitnehmerInnen-Bewegung zusammen. - Buchtip: Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der hl. Josef in Leben und Lehre der Kirche, gebunden, 246 Seiten, 20 × 13 cm, ISBN 978-3-901853-11-1, EUR 13,50, online bestellen bei http://verlag.stjosef.at
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29.11.2007 15:50:06
Advent-Ausgabe der "MINI-LILIE"
(news.stjosef.at) Wieder ist eine aktuelle Ausgabe der Ministrantenzeitschrift „minililie“ erschienen. Was wird wohl der kleine Fisch „ICHTYS“ in seiner katechetischen Geschichte zum Thema „ICHTYS will heiraten“ den Kindern erzählen? Vorweg: Es hat mit der Hochzeit von Kana zu tun. Ein „Brief an die Enden der Erde“ handelt über den heiligen Franz Xaver und seine Mission. Außer dem Advent- und Weihnachtsrätsel gibt es Unterweisungen in der „Minischule“. Die „minililie“ wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestudenten Christoph Weiss erstellt und vom Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Ein Jahresabo (5 Ausgaben) der Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-Mail: minililie@stjosef.at. Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Region St. Pölten (BLZ 32.585), Konto-Nr. 1.600.204; (international) IBAN: AT31 3258 5000 0160 0204 , BIC: RLNWATWWOBG
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29.11.2007 15:42:56
Caterina von Siena: Briefe an die Ordensfrauen im Webshop zu bestellen
(news.stjosef.at) Ab sofort ist das im Verlag St. Josef neu erschienene Buch aus der Reihe „Caterina von Siena“ auch über den Webshop des Verlags bestellbar, http://verlag.stjosef.at . Alle Online-Bestellungen von Privatkunden sind portofrei; es ist auch möglich per Kreditkarte zu bezahlen (verschlüsseltes System). Bei dem neu erschienenen Band handelt es sich um die von Werner Schmid erstmals vollständig auf Deutsch herausgegebenen Briefe „an die Ordensfrauen“. Die Übersetzung aus dem Italienischen besorgte Rita Manlik-De Cesaris. Bereits im Herbst 2005 waren im Verlag St. Josef zwei Bände mit Briefen „an die Männer der Kirche“ erschienen. Mit der letzten Neuerscheinung ist nun die erste Hälfte des „caterinianischen Briefcorpus“, welche dem geistlichen Stand gewidmet ist, für den deutschsprachigen Leser zur Gänze erschlossen. Für die Zukunft ist auch die Edition jener Briefe der heiligen Caterina von Siena vorgesehen, welche an weltliche Personen gerichtet sind (politisch Verantwortliche, Frauen in der Welt, Personen unterschiedlichen Standes). – Ein Zitat aus dem neuen Briefband der hl. Caterina von Siena (aus Br. 214): „Nicht jene, die beginnen, werden mit Ehre gekrönt, sondern diejenigen, die ausharren bis zum Tod. Meine Tochter, Du hast damit begonnen, die Hand an den Pflug der Tugenden zu legen, indem Du Dich mühst, die Todsünde zu meiden. Nun musst Du durchhalten, wenn Du die Früchte Deiner Mühe ernten willst, denn sie (die Mühe bzw. Tugend) führt den Menschen so, dass er den Drang seiner Jugend zügelt und keine Beute des Teufels wird.“ – Bibliographische Angaben: Caterina von Siena: An die Ordensfrauen (Sämtliche Briefe), Kleinhain 2007, ISBN 978-3-901853-15-9, Preis EUR 23,80.
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29.11.2007 15:40:20
Christlich-islamischer Dialog in neuer Phase
(radiovatikan.de/news.stjosef.at) Der Dialog zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Islam tritt in eine neue Phase. Papst Benedikt XVI. hat an diesem Donnerstag auf den offenen Brief von 138 muslimischen Gelehrten vom 13. Oktober reagiert, in dem diese den "christlichen Kirchen" einen Dialog angeboten hatten. Papst Benedikt dankt den Islam-Vertretern für diese Geste und für den „positiven Geist“, der aus ihrem Text spreche, heißt es in einem Schreiben von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone an Prinz Ghazi bin Muhammad bin Talal, der den Brief der Gelehrten an den Papst weitergeleitet hatte. „Ohne die Differenzen zwischen Christen und Moslems zu ignorieren oder sie zu unterschätzen, können und sollen wir auf das blicken, was uns eint, nämlich den Glauben an einen Gott, den Schöpfer und universellen Richter, der am Ende der Zeit jeden Menschen nach seinen oder ihren Taten beurteilen wird“, heißt es in dem englisch geschriebenen Dokument. Den Papst habe am Brief der islamischen Gelehrten „besonders beeindruckt“, dass sie vom zweifachen Gebot der Gottesliebe und der Nächstenliebe schrieben. Der gemeinsame Glaube daran, dass „das Leben jedes menschlichen Wesens heilig ist“, erlaube es beiden Religionen, einen Dialog zu führen. Als Basis für diesen Dialog nennt Papst Benedikt „den tatsächlichen Respekt für die Würde jeder Person, objektive Kenntnis über die Religion des anderen, das Teilen der religiösen Erfahrung und eine gemeinsame Verpflichtung, gegenseitigen Respekt und Toleranz in den jungen Generationen zu fördern“. Er sei zuversichtlich, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit für Gerechtigkeit und Frieden möglich sei, sobald diese Grundlagen geschaffen seien. Der Papst lud Ghazi bin Muhammad und eine vom Prinzen auszuwählende „begrenzte Gruppe von Unterzeichnern“ zu einem persönlichen Gespräch ein. Gleichzeitig schlug er ein vatikanisch-islamisches Arbeitstreffen vor. Daran könnten sich von vatikanischer Seite der päpstliche Dialograt, das päpstliche Institut für Islamwissenschaften und die Gregoriana-Universität beteiligen, heißt es in dem Schreiben. Die Details könne man später klären, „sollte dieser Vorschlag für Sie im Prinzip akzeptabel sein“, schließt der Brief an den Prinzen.
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28.11.2007 14:00:38
Abtreibungskonflikt in Wien nun vor Gericht
(news.stjosef.at) "Der gestern auf der Video-Homepage http://www.gloria.tv veröffentlichte Kurzfilm über sexuelle Belästigungen und Psychoterror gegen Lebensschützer spricht für sich", erklärte der Leiter der österreichischen Lebensrechtsbewegung HLI, Dietmar Fischer: "Ich kann den Journalisten und der Bevölkerung nur sagen: Schaut Euch das Video an. Dem ist nichts hinzuzufügen." Die Angriffe gegen Mitarbeiter seiner Organisation vor der Abtreibungsklinik Gynmed habe sich wie im Film zugetragen, bestätigt Fischer. Er dementiert Behauptungen des Besitzers und Betreibers der Abtreibungsklinik, Dr. Christian Fiala, wonach das Videomaterial "offensichtlich manipuliert" sei. Fischer: "Die gezeigten Aufnahmen gegen unsere freiwilligen Beter sind echt." Die HLI hat die Missbräuche der von Fiala bezahlten (mutmaßlichen) Wachangestellten (Fiala spricht von "Schauspielern", die er engagiert habe) beim Staatsanwalt angezeigt. Die erste Gerichtsverhandlung wurde bereits auf Mitte Dezember festgesetzt. Weihbischof Laun erklärte im gloria.tv-Interview, der Abtreibungs"arzt" Dr. Fiala lebe in einem ständigen Konflikt mit seinem eigenen Gewissen und setze sich nicht wirklich für das Wohl der Frauen ein. Ein Abtreiber können nicht wirklich für die Frauen da sein; das sei ein Widerspruch.
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28.11.2007 13:56:25
Neue Bischöfe in München und Limburg
(kath.net) Der Trierer Bischof Reinhard Marx wird neuer Erzbischof von München und Freising. Wie die in Würzburg erscheinende "Tagespost" in ihrer Ausgabe vom Donnerstag berichtet, haben diese Ernennung am Mittwoch "übereinstimmend römische und deutsche Kirchenkreise" gegenüber der "Tagespost" bestätigt. Dem Vernehmen nach soll die offizielle Bekanntgabe dieser Entscheidung in Kürze erfolgen, berichtet die Zeitung weiter. Papst Benedikt XVI. hat den Münsteraner Weihbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zum neuen Bischof von Limburg ernannt. Die Ernennung des 48-Jährigen wurde am Mittwochmittag zeitgleich in Rom, Münster und Limburg bekannt gegeben. Franz-Peter Tebartz-van Elst folgt Bischof Franz Kamphaus nach, der nach seinem 75. Geburtstag im Februar 2007 in Ruhestand getreten war. Seither war das Bistum vakant und wurde von einem Diözesanadministrator geleitet, Domkapitular Günther Geis.
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27.11.2007 11:21:41
Todsicher und mitleidlos
(kath.net-Kommentar von WB Andreas Laun) Es ist bestürzend, mit welchem Eifer die Lobby der Abtreibung alles will, was Abtreibung noch leichter und sicherer, „todsicher“ macht: Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) will einerseits Abtreibung möglichst erreichbar in jedem Bundesland angeboten wissen. Zusammen mit Abtreibungsarzt Christian Fiala fordert sie „Schutzzonen“ um die Abtreibungsorte, innerhalb derer man den Frauen nicht einmal mehr ein Angebot machen dürfte – Zonen, die eher an Gänge aus Stacheldrahtzäunen erinnern, durch die man das Schlachtvieh treibt und aus denen es wenigstens keine Hilfe zum Entrinnen mehr geben soll. Zum Wohle der Frauen? Wohl kaum, denn ursprünglich hieß es doch immer: Jede Abtreibung ist ein Unrecht, jede Abtreibung ist eine zuviel und eine schwere Belastung für die Frau, denn keine Frau tut „es“ gerne, immer nur in großer Not… und wir wollen sie in ihrer Not und wegen ihres schweren Entschlusses nicht auch noch bestrafen. Und jetzt? Jetzt soll man den Frauen nicht einmal aus der Not heraushelfen und sie vor ihrer Tat bewahren dürfen, die sie vorher schon belastet und erst recht am Tag danach bereuen wird? Wir haben zu wenige Kinder, aber es soll verboten sein, einen letzten Versuch zu machen, jene zu retten, die schon auf der Todesliste stehen? Darf es keine moderne „Schindlers Liste“ mehr geben? Hunderte, Tausende konnten durch die Lebensschützer in den letzten Jahren gerettet werden, und keine der angesprochenen Frauen, die inzwischen Mütter wurden, hat sich jemals wegen „Belästigung“ beklagt, sondern immer nur bedankt. Aber Frau Prammer will nichts dulden, was Kinder rettet und Frauen bewahrt und sie glücklich macht. Nein, es sollen möglichst alle zur Abtreibung bestimmten Kinder auch wirklich abgetrieben werden, bevor es sich die unglückliche Mutter noch anders überlegt oder sich endlich traut, sich dem Willen der Umgebung zu widersetzen. Was für eine verrückte, böse Welt! Es scheint so etwas zu geben wie den „Durst nach Blut“, ohne Mitleid für die Kinder und ohne Mitleid für die Frauen – und ohne einen Funken Vernunft für das Wohl Österreichs, dem die Kinder jeden Tag mehr fehlen und fehlen werden.
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27.11.2007 11:20:21
Video dokumentiert Attacken gegen Lebensschützer
(news.stjosef.at) Auf gloria.tv werden Videoaufnahmen dokumentiert, wonach mutmaßliche Mitarbeiter bzw. Sympathisanten von „Gynmed“ (Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung, 1150 Wien, www.gynmed.at ) gewaltsam gegen Abtreibungsgegner vorgehen. Diese hatten still vor dem Gynmed-Ambulatorium gebetet und wurden daraufhin regelrecht attackiert bzw. auch sexuell belästigt. Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun ist erschüttert, dass dies in einem Rechtsstaat wie Österreich vorkommen kann und sieht einen Fall für den Staatsanwalt gegeben. – Link: www.gloria.tv
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25.11.2007 19:16:44
Weihbischof Laun gegen "Homo-Ehe"
(die-tagespost.de/news.stjosef.at) In einem Beitrag der Zeitung "Die Tagespost" wendet sich der Salzburger Weihbischof und Moraltheologe Andreas Laun gegen Bestrebungen, in Österreich ein "Rechtsinstitut" für homosexuelle Paare einzurichten. Zusammenfassend stellt er fest: "Jede Ungleich-Behandlung eines Bürgers muss einleuchtend begründet sein: vom Allgemeinwohl her oder in Hinblick auf seine Notlage, besonders wenn sie unverschuldet ist. Der Umstand, dass jemand homosexuell lebt, stellt aber weder einen Nutzen für die Allgemeintheit dar noch handelt es sich dabei um eine Not, die abzufedern Aufgabe der Allgemeinheit wäre. Darum bekämpfen Christen dieses geplante Gesetz: Erstens, weil es dafür keine Begründung gibt, zweitens weil es wirkliche Ungerechtigkeiten schaffen würde, drittens, weil es trotz aller verbaler Abgrenzungen und Beteuerungen der Sache nach die homosexuelle Partnerschaft ein Stück weit der Ehe gleichstellt. Dies tut es auch optisch und damit im Bewusstsein der Menschen dadurch, dass es die homosexuellen Partner zum Standesamt schickt. Durch all das relativiert das geplante Rechtsinstitut für homosexuelle Paare Ehe und Familie. Von diesen aber hängen die Existenz und das Wohl des Staates weitgehend ab. Dass sich dieser Einsicht Atheisten, ideologisch verblendet, widersetzen, ist absurd genug, aber dass jetzt auch Christen anfangen dafür blind zu werden, ist schlimm." - Link: Kommentar in vollem Wortlaut.
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25.11.2007 19:10:17
Papstmesse mit den neuen Kardinälen
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat zum Abschluss des zweitägigen Konsistoriums am Sonntag eine gemeinsame Messe mit den 23 neu ernannten Kardinälen gefeiert. Als Zeichen der Verbundenheit steckte er ihnen den Kardinalsring an den Finger. Die neuen Kardinäle traten dazu einzeln vor den Papst. Den Anfang machte unter dem Applaus von mehreren Tausend Besuchern im Petersdom der irakische Kardinal Emmanuel III. Delly. Es folgten der aus den USA stammende frühere vatikanische Medien-Minister John Foley und der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes. Es sei für ihn ein Trost, im Petrusamt stets auf die Unterstützung und Zusammenarbeit der Kardinäle zählen zu können, sagte der Papst in seiner Ansprache. In seiner Predigt schlug Benedikt XVI. mehrere Brücken zwischen dem Christkönigsfest und dem Kardinalsdienst. Im Tagesevangelium war die Rede von der Kreuzigung Jesu. Der Papst sagte, genau sie sei auf dem Kardinalsring abgebildet. „Liebe Brüder-Neukardinäle, das wird für euch immer eine Erinnerung daran sein, welchem König ihr dient, auf welchem Thron er erhöht worden ist, und wie er treu geblieben ist bis zum Ende, um in der Kraft der göttlichen Barmherzigkeit Sünde und Tod zu besiegen. Die Mutter Kirche, die Braut Jesu Christi gibt euch dieses Zeichen zur Erinnerung an ihren Bräutigam.“ In einer Festtags-Lesung war die Rede von der Salbung Davids zum König. Dabei hatten die Ältesten Israels zu David gesagt: Wir sind Fleisch und Bein von dir. Daran knüpfte Papst Benedikt an: „Auch ihr, die ihr den Senat der Kirche bildet, könnt Jesus sagen: Wir betrachten uns als dein Fleisch und Bein. Wir gehören dir und wollen mit dir eins sein. Du bist das Haupt der Kirche. In dieser Eucharistiefeier wollen wir den Bund mit dir erneuern, denn nur in dieser engen und tiefen Beziehung mit dir haben die Würde, die wir empfangen haben, und die dazu gehörende Verantwortung Sinn und Wert.“ Gegen Ende legte der Papst den neuen Kardinälen und allen Anwesenden besonders den Frieden und die Einheit der Christen ans Herz. „Der Frieden unter allen Jüngern Christi: Er soll ein Zeichen sein für den Frieden, den Jesus in die Welt bringen wollte. Die Kirche ist der Teil der Menschheit, in der sich das Königtum Christi schon zeigt. Es hat als besonderes Merkmal den Frieden.“ Beim Angelusgebet direkt im Anschluss an die Messe – nicht vom Fenster des Apostolischen Palastes sondern vor dem Haupteingang des Petersdoms – ging der Papst auf das Konsistorium am Samstag ein und auf die Dankmesse am Christkönigsfest: „Von Herzen grüße ich die Pilger und Besucher aus Deutschland, die anläßlich des Konsistoriums nach Rom gekommen sind. Mit Freude haben wir Gott in dieser Eucharistiefeier für die neuen Kardinäle gedankt. Wir haben dabei auf Christus als den König auf dem Kreuzesthron geschaut. Am Kreuz offenbart Jesus Christus seine Liebe, welche die Macht hat, den Tod zu überwinden und neues Leben zu schenken. Der Herr stärke die neuen Kardinäle und uns alle, daß wir seine Botschaft der Liebe und des Heils zu den Menschen bringen und so an seinem Reich mitarbeiten. Gottes Segen begleite euch und eure Lieben.” Am Abend zuvor hatten mehrere Tausend Menschen den neuen Kardinälen bei Höflichkeitsbesuchen im Vatikan persönlich ihre Glückwünsche ausgesprochen. Zwei Stunden lang schob sich eine Menschenschlange durch die alten Prunksäle des Apostolischen Palastes, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Politiker und Botschafter, Alt-Kardinäle und Kurienprälaten, aber auch normale Besucher mussten dabei lange Wartezeiten in Kauf nehmen, um „ihrem“ Kardinal gratulieren zu können. - Link: Papstpredigt in vollem Wortlaut.
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24.11.2007 17:10:02
Papst kreierte neue Kardinäle
(radiovatikan.de) „Apostel Gottes und Zeugen des Evangeliums” mit besonderer Verantwortung: Das sind laut Benedikt XVI. die neuen Kardinäle. 23 verdiente Kirchenmänner erhob der Papst am Samstag Vormittag in den Kardinalsstand, unter ihnen der deutsche Kurienerzbischof Paul Josef Cordes, dienstältester Kuriale, der österreichstämmige Odilo Scherer aus Sao Paolo in Brasilien und der Patriarch von Bagdad, Emmanuel III. Delly. Mit dem zweiten Konsistorium von Papst Benedikt erreicht der Kreis der möglichen Papstwähler wieder die Obergrenze von 120. Gemeinsam mit den Über-80-Jährigen, die nicht mehr an einem Konklave teilnehmen dürfen, zählt der Senat des Papstes damit 201 Mitglieder, mehr als je zuvor. Im öffentlichen Konsistorium in der Petersbasilika erhielten die sieben Kurienvertreter, elf Diözesanbischöfe, der Patriarch der chaldäischen Kirche sowie vier verdiente „Senioren” das rote Kardinalsbirett. In einer gemeinsamen Messfeier am Sonntag steckt Benedikt ihnen den Kardinalsring an. - Lesen Sie die Ansprache des Heiligen Vaters in vollem Wortlaut!
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24.11.2007 06:06:19
Organtransplantation II
(news.stjosef.at) Die ethische Stellungnahme von Dr. Josef Spindelböck zur Organtransplantation, welche von der Kirche unter bestimmten Bedingungen als Tat der Nächstenliebe anerkannt wird, hat teilweise kontroverse Reaktionen hervorgerufen. So hat uns DI Andreas Kirchmair auf seine kritische Sichtweise hingewiesen, die sich unter anderem auf der von ihm mitverantworteten Internetseite des Vereins "Werk für menschenwürdige Therapieformen" http://www.wfmtf.net findet. Dr. Spindelböck stellt abschließend zu dieser Diskussion fest: Bischof Küng hat in seiner Stellungnahme beim Informationsabend an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten betont, dass wir nicht sagen können, wann der Mensch wirklich stirbt bzw. wann sich die Seele vom Leibe trennt. Deshalb ist es wichtig, zu einer neuen Kultur des Abschiednehmens hinzufinden. Inwieweit man sich hier im konkreten Fall auch von Seite der Ärzte oder Pfleger bemüht, ist wohl verschieden! Man hört hier sowohl Positives als auch Negatives. Auch wenn es zum Hirntod noch so manche Fragen gibt, die der weiteren Klärung bedürfen, so stellt sich aus ethischer Sicht die Situation wie folgt dar: Es gibt erstens nach dem Hirntod (der unbedingt nach strengen Kriterien festzustellen ist) keine ärztliche Behandlungspflicht mehr, weil diese ja nichts mehr bewirken könnte (insofern kann es auch keinen Konflikt zwischen dem therapeutischen Anliegen und einer eventuellen Organverpflanzung geben). Zweitens wird durch einen nach dem Hirntod erfolgenden Eingriff sicher nicht der Tod verursacht oder das Leben verkürzt, da mit dem Hirntod das definitive Absterben aller übrigen Organe beginnt. Es ist dann eine Frage der Pietät, wie man den Leib/Leichnam des Hirntoten möglichst würdevoll behandelt. Auch eine eventuelle Organentnahme darf nicht einfach zum „Ausschlachten“ werden, obwohl natürlich für Außenstehende mitunter dieser Eindruck entstehen kann. Die Bereitschaft zu einer Organspende kann – soweit diese im Einklang steht mit dem Gebot Gottes, eigenes und fremdes Leben zu achten – aus Sicht der christlichen Ethik tatsächlich ein Ausdruck besonderer Nächstenliebe sein kann. Auf jeden Fall muss die Freiwilligkeit der Organspende garantiert sein, und hier gibt es sicher ein Informationsdefizit in Österreich. Gibt es auch eine sittliche Pflicht zur Organspende? Die Bereitschaft zur Organspende ist keine unter Sünde verpflichtende sittliche Aufgabe, außer vielleicht es gäbe eine ganz konkrete, jemandem persönlich bekannte Person, die nur dann überleben könnte oder dazu eine Chance hätte, wenn ein anderer (meist wohl ein Verwandter) eine gewisse Spendebereitschaft hätte. Aber auch hier hinge vieles von den konkreten Umständen ab und sicher auch davon, ob jemand psychisch und physisch überhaupt in der Lage ist, einer Organspende freiwillig zuzustimmen. Johannes Paul II. hat zur Organspende in „Evangelium vitae“ festgestellt: „Jenseits aufsehenerregender Taten gibt es den Heroismus im Alltag, der aus kleinen und großen Gesten des Teilens besteht, die eine echte Kultur des Lebens fördern. Unter diesen Gesten verdient die in ethisch annehmbaren Formen durchgeführte Organspende besondere Wertschätzung, um Kranken, die bisweilen jeder Hoffnung beraubt sind, die Möglichkeit der Gesundheit oder sogar des Lebens anzubieten.“
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24.11.2007 05:58:28
In einer Woche erscheint die Papstenzyklika über die Hoffnung
(radiovatikan.de) Die zweite Enzyklika Papst Benedikt XVI. erscheint am kommenden Freitag. Das teilte der vatikanische Pressesaal mit. Das päpstliche Rundschreiben trägt den Titel „Spe salvi” und beschäftigt sich dem Thema der Hoffnung. Zwei Kardinäle werden die Enzyklika am Freitag im Auftrag des Papstes der Öffentlichkeit vorstellen: Georges Marie Cottier OP, emeritierter päpstlicher Haustheologe, und Albert Vanhoye SJ, emeritierter Professor für Neues Testament am päpstlichen Bibelinstitut. Das päpstliche Lehrschreiben erscheint gleichzeitig auf Latein, Italienisch, Französisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch und Polnisch. „Spe Salvi” - das ist ein Zitat aus dem Römerbrief des Apostels Paulus: „In der Hoffnung sind wir gerettet.” Dazu sagt der bekannte italienische Theologe und Bischof Bruno Forte: „Nachdem die großen Horizonte der ideologischen Mythen verblasst sind, bietet die Hoffnung jetzt von neuem einen Sinn-Horizont. Ich habe das Gefühl, dass uns der Papst mit diesem Motto „Gerettet durch Hoffnung” wieder auf die so genannten eschatologische Dimension des Christentums hinweisen will – die Verheißung des Künftigen; das, was wir oft vergessen angesichts dessen, was heute und jetzt alles so dringend zu tun ist. Die Eschatologie (also die so genannte Rede von den letzten Dingen) rückt wieder ins Zentrum dessen, was das Menschenherz beschäftigt. Die Fragen nach dem letzten Sinn, nach Leben und Tod, Gericht und ewigem Leben... das sind Themen, die wir heute wiederentdecken, da die großen Ideologien untergegangen sind und mit ihnen manche Hoffnung und mancher Sinn. Ich warte also auf die neue Enzyklika des Papstes mit Freude und - das kann man hier wirklich sagen - mit Hoffnung!”
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24.11.2007 05:57:33
Ein König, der am Kreuze hängt
(news.stjosef.at) Unser Glaube an Gott und sein Königtum ist in dieser Welt immer wieder von Anfechtungen und Zweifeln bedroht. Gott selbst sehen wir ja nicht, und seine Zeichen und Spuren werden auch nicht von allen anerkannt. Er ist der Allmächtige, der Barmherzige und Gerechte, aber es gibt viele Erfahrungen im Leben, wo wir von seiner Allmacht, seiner Barmherzigkeit und Gerechtigkeit nichts zu spüren meinen. Wo ist Gott, wo finden wir ihn? Das fragen nicht nur Atheisten, sondern immer wieder auch Gläubige. Gott entzieht sich immer wieder dem menschlichen Zugriff. Wenn die Kirche an diesem Sonntag das Hochfest Christi, des Königs, feiert, dann ist dies ein feierliches Glaubensbekenntnis an die rettende Macht Gottes. Gott hat sich uns Menschen in Liebe zugewandt in seinem Sohn, der für uns Mensch geworden ist. Sein Königtum übt Jesus Christus nicht aus als stolzer Herrscher; gerade in seiner Selbstentäußerung und Erniedrigung bis zum Tod am Kreuz zeigt er uns die königliche Weise seines Dienstes aus Liebe. Dem entspricht es, dass Gott von uns Menschen in Freiheit anerkannt werden will. Ein aufgezwungener Glaube wäre kein Glaube: Der Mensch soll sein freies Ja-Wort sagen gegenüber dem Bund der Liebe, den ihm Gott in Jesus Christus anbietet. Das Evangelium zeigt uns die Situation des nach außen hin ganz und gar ohnmächtigen Herrn Jesus Christus am Kreuz: Wehrlos hängt er dort und wird verachtet und verspottet. Manche meinen, er solle sich selbst helfen, wenn er könne, da er doch auch anderen geholfen habe. Sie haben keinen Sinn für die Möglichkeit einer Liebe, die sich selbst zum Opfer der Hingabe macht für andere. - Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag 2007 in vollem Wortlaut!
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22.11.2007 09:16:53
Stammzellenforschung: keine embryonalen Zellen mehr nötig!
(zenit.org/news.stjosef.at) In den beiden Fachzeitschriften „Science“ und „Cell“ wurde am 20.11.2007 der Nachweis der „Reprogrammierung“ menschlicher Hautzellen zu pluripotenten Stammzellen publiziert. „Der senationelle Durchbruch von Yamanaka und Thomson wird die deutsche Stammzelldebatte nachhaltig beeinflussen“, bekräftigte aus diesem Anlass der CDU-Bundestags-Abgeordnete und für Bioethik zuständige Berichterstatter der Arbeitsgruppe Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, in einer Aussendung. „Das neue Verfahren stellt der Forschung alternative menschliche Stammzellen (iPS) zur Verfügung, die sich verhalten wie die bisherigen embryonalen Stammzellen. Zu ihrer Gewinnung ist jedoch die Tötung menschlicher Embryonen nicht mehr erforderlich. Grundlagenforschung kann sogar mit patientenspezifischen pluripotenten ‚iPS‘-Stammzellen stattfinden.“ Der Bundestagsabgeordnete bekräftigte, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun aufgefordert sei, „die Finanzierung von Projekten mit menschlichen embryonalen Stammzellen einzufrieren.“ Die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen habe sich als Sackgasse erwiesen. „Sie ist ethisch problematisch und therapeutisch enttäuschend.“ Eine Änderung oder Abschaffung des Stichtags im Stammzellgesetz werde nun keine Mehrheit mehr finden. „Die DFG sollte zügig eine aktuelle Stellungnahme zur Stammzellforschung vorlegen, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 15 Monate aufgreift.“ Wertvolle Informationen zum Thema Stammzellenforschung bietet die Webseite http://www.deine-stammzellen-heilen.de
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22.11.2007 09:14:37
Linzer Kirchenbeitragsboykott aus Gewissengründen: Diözese will klagen
(kath.net) Die Finanzkammer der Diözese Linz droht den Aktivisten der Gebetsaktion „Kirchentreu“ mit einer Klage. In einem KATH.NET vorliegenden Schreiben des Direktors der Diözesanfinanzkammer Linz, Siegfried Primetshofer, heißt es, dass man sich gezwungen sehe, diese Angelegenheiten „mit Hilfe des Gerichtes einer Lösung zuzuführen“. Ob auch Bischof Ludwig Schwarz hinter dieser Ankündigung steht bzw. ob es wirklich zur Klage kommen wird, ist unklar. Der Bischof selbst hatte im Gespräch mit Vertretern von „Kirchentreu“ immer klar gestellt, dass es kein Gerichtsverfahren gegen die Teilnehmer der Treuhandaktion geben werde. Vom Linzer Bischof gibt es zu dieser Sache auch keine Stellungnahme. - Lesen Sie mehr auf kath.net sowie unter www.kirchentreu.info !
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