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01.10.2007 17:57:31
Marini II folgt Marini I
(radiovatikan.de) Ein 42-jährige Priester aus Genua, Guido Marini, ist heute zum neuen Päpstlichen Zeremonienmeister ernannt worden. Sein Vorgänger Erzbischof Piero Marini, der seit 1987 unter Johannes Paul II. und dann unter Benedikt XVI. die liturgischen Feiern der Päpste vorbereitete, wurde zum Präsidenten des Komitees für die Eucharistischen Weltkongresse ernannt und ersetzt damit den slowakischen Kurienkardinal Jozef Tomko. Guido Marini wurde am 31.1.1965 in Genua geboren, studierte zunächst in seiner Heimatstadt und promovierte nach der Priesterweihe 1989 an der römischen Lateran-Universität in Kirchenrecht. 2007 machte er einen zweiten Studienabschluss in Kommunikationspsychologie an der Salesianer-Universität Roms. Zwischen 1988 und 2003 war er Privatsekretär zunächst von Kardinal Giovanni Canestri, anschließend von Kardinal Dionigi Tettamanzi und danach von Kardinal Tarcisio Bertone, bis dieser 2006 als Kardinalstaatssekretär an den Vatikan wechselte.
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29.09.2007 07:38:32
DBK erläßt Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio
(dbk.de) Am 7. Juli 2007 hat Papst Benedikt XVI. das Apostolische Schreiben Summorum Pontificum in Form eines Motu Proprio erlassen. Es behandelt den Gebrauch der Römischen Liturgie in ihrer Gestalt vor der Reform der Messliturgie von 1970 und wurde zusammen mit einem Begleitschreiben des Papstes an die Bischöfe veröffentlicht. Die Bestimmungen sind am 14. September in Kraft getreten. Wir haben nun Leitlinien zur Umsetzung des Motu Proprio verabschiedet, die sich schwerpunktmäßig auf die Messfeiern der außerordentlichen Form in den Pfarrgemeinden beziehen. Die Leitlinien im Wortlaut liegen Ihnen in der Anlage 1 vor. Sie sollen dazu beitragen, dass die Gläubigen, die der älteren Form der Liturgie verbunden sind, einen Zugang zu Messfeiern in der außerordentlichen Form erhalten, soweit dies im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten realisierbar ist. Die Messe in der außerordentlichen Form kann nicht den sonntäglichen Pfarrgottesdienst in der ordentlichen Form ersetzen. Grundsätzlich muss die Möglichkeit zur Messfeier in der außerordentlichen Form vom Prinzip der Harmonie zwischen dem Interesse und Wohl der antragstellenden Gläubigen und der ordentlichen Hirtensorge für die Pfarrei unter der Leitung des Bischofs getragen sein. In den meisten deutschen Bistümern fanden bereits vor dem neuen Motu Proprio mit Genehmigung des Diözesanbischofs an Sonntagen und werktags Tridentinische Messfeiern statt. Eine Umfrage im letzten Jahr hat gezeigt, dass der Bedarf hier weitgehend gedeckt ist. - Link: Die Ausführungsbestimmungen (Leitlinien) der DBK im Wortlaut.
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29.09.2007 07:35:25
Am wichtigsten ist die Dankbarkeit
(news.stjosef.at) In vielen Pfarren – so auch hier in Mühldorf-Niederranna – wird an diesem Sonntag das Erntedankfest gefeiert. Nicht nur jene Menschen, die direkt in der Landwirtschaft tätig sind oder mit Obst- und Weinbau oder der Forstwirtschaft und der Fischerei befasst sind, sondern wir alle, die wir von den Gaben dieser Erde leben, sind eingeladen, Gott unsere Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen! Wenn der Mensch Gott dankt, dann zeigt er damit, dass er begriffen hat, dass das menschliche Leben hier auf Erden ein Geschenk ist. Die ganze belebte und unbelebte Natur ist dem Menschen anvertraut, damit er sie pflege und behüte und aus ihr seinen Nutzen ziehe. Aber auch all das, was der Mensch durch seiner Hände Arbeit erreicht und erwirtschaftet, ist zugleich immer ein Geschenk Gottes. Denn dieser hat dem Menschen seine Kräfte und Fähigkeiten gegeben, und in diesem Sinn sind wir nur Verwalter, die einst Rechenschaft ablegen müssen, ob sie die ihnen anvertrauten Gaben in guter Weise gebraucht oder zum Schlechten eingesetzt, also missbraucht haben. - Lesen Sie die Predigt zum 26. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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27.09.2007 16:54:07
"Die Christen" starten Familienvolksbegehren
Wien (www.kath.net, pk) Die neue österreichische Partei „Die Christen“ startet ein „Kinder- und Familien-Volksbegehren“. Das gab die Partei am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt. Zentraler Kern des Volksbegehrens, das 2008 durchgeführt werden soll, ist das so genannte „Müttergehalt“, mit dem die die Familienarbeit als eine der Erwerbsarbeit gleichwertige Leistung anerkannt werden soll. Die Absicht der Initiatoren des Volksbegehrens ist darauf gerichtet, möglichst vielen Kindern Geborgenheit in ihren Familien zu ermöglichen und Mütter finanziell so abzusichern, dass sie sich persönlich um ihre Kinder kümmern können, was nach den neuesten Ergebnissen der Hirnforschung für Kinder bis zum Alter von drei Jahren besonders wichtig ist. Rudolf Gehring, Landesparteiobmann für Niederösterreich, erklärte bei der Pressekonferenz den Beweggrund für das Müttergehalt. Es müsse endlich allen klar werden, „dass Mütter eine Leistung für die Gesellschaft erbringen, und diese Leistung soll materiell anerkannt werden“. - Link: www.diechristen.at (dort kann auch die Unterstützungserklärung für das Volksbegehren heruntergeladen werden).
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27.09.2007 16:51:11
Hw. Herr Karl Prohazka neuer Abt von Geras
(presse.kirche.at) Michael Karl Prohazka ist der neue Abt des Prämonstratenserstiftes Geras. Prohazka wurde am Montag im Wahlkapitel unter dem Vorsitz von Generalabt Thomas Handgrätinger und Abt Raimund Schreier von Stift Wilten zum Abt von Geras gewählt. Prohazka wurde 1956 in Wien geboren, studierte Philosophie und Theologie in Wien, Freiburg im Breisgau und Rom und trat 1979 in das Prämonstratenserstift Geras ein. 1983 wurde er zum Priester geweiht. Nach verschiedenen Tätigkeiten als Pfarrer in Stiftspfarren, als Dechant des Dekanates Geras und Novizenmeister in der Abtei übernahm er im September 2004 die Aufgabe des Vizerektors am "Collegium Orientale", einem ökumenisch ausgerichteten Priesterseminar für Studenten aus östlichen Schwesterkirchen in der Diözese Eichstätt in Bayern. Im Frühjahr 2005 kehrte Prohazka nach Geras zurück und übernahm die Funktion des Priors. Als eine seiner wichtigsten Aufgaben bezeichnete er die Festigung und Stärkung der Klostergemeinschaft, die Bildung von Vertrauen untereinander und vor allem eine spirituelle Erneuerung des Konventes. Abt Joachim Angerer, hatte sein Amt zu seinem 70. Geburtstag im Februar 2004 nach internen Spannungen zurückgelegt. Martin Felhofer, Abt der Prämonstratenserstiftes Schlägl, wurde zum interimistischen Administrator ernannt. - Link: http://www.stiftgeras.at
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27.09.2007 06:29:43
Internationales Johannes-Messner-Symposion
(kathpress.at) Die aktuelle Bedeutung des Naturrechts stand im Mittelpunkt des 8. Johannes-Messner-Symposions im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling. 50 Experten aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Japan nahmen teil; das Generalthema lautete "Mensch und Naturrecht in Evolution". Em. Prof. Rudolf Weiler, Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft, verwies auf die von Kardinal Christoph Schönborn initiierte Evolutionismusdebatte und die schon bei Johannes Messner (1891-1984) vorhandene Evolutionismuskritik. Der Priester und Philosoph Joseph Messner habe dargelegt, dass die rein positivistische Sicht der Entwicklung des Menschseins den Blick auf die Natur des Menschen verstellt. Aus einer solchen positivistischen Sicht ergebe sich ein Menschenbild ohne sittliche Urteilsfähigkeit. Weiler und andere Teilnehmer des Symposions fühlten sich im Gespräch mit "Kathpress" auch durch Papst Benedikt XVI. in ihrem Anliegen bestärkt. Der Papst betone immer wieder den Relativismus als Grundproblem der Gesellschaft und stelle die Frage nach dem Wesen der Dinge und des Menschen sowie nach dem, was allen Menschen gemein ist. Aber schon Johannes Paul II. habe angemerkt, "dass es in Ethik und Moral ohne Naturrecht nicht mehr gehen wird", so Weiler. Die Frage nach dem, was allen Menschen gemein ist, sei in einer globalisierten Welt inzwischen unerlässlich, betonte Prof. Lothar Ross, Vorsitzender der Joseph-Höffner-Gesellschaft in Bonn. Die christliche Naturrechtskonzeption könne hier mit Werten und Zielen, die allen Menschen von Natur aus eigen sind, sinnvolle Ansatzpunkte zur Verständigung schaffen. Johannes Messner habe als einen solchen Lebensmodus etwa die Familie bestimmt. Dass es solche gemeinsamen Ziele und Werte auch tatsächlich über kulturelle Grenzen hinweg gibt, bestätigte Prof. Hideshi Yamada, Obmann der japanischen Johannes-Messner-Gesellschaft. Yamada lehrt an der Nanzan-Universität in Nagoya. Der Wissenschaftler, der sich ausdrücklich nicht als Christ versteht, referierte beim Symposion über "Mensch und Naturrecht aus Sicht der japanischen Kultur". Zur Frage, inwieweit das Naturrecht auch für den Dialog mit dem Islam als Basis herangezogen werden könnte, äußerten sich die Symposionsteilnehmer eher vorsichtig. Ansätze einer Naturrechtsphilosophie gebe es auch im Islam, sagte Prof. Karl-Heinz Peschke von der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Gabriel, der auf die Aristoteles-Tradition im Islam verwies. Diese Tradition friste aber derzeit im Islam nur ein Schattendasein. Msgr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese und Leiter des Instituts für Religion und Friede, unterstrich im "Kathpress"-Gespräch die Weitsicht Messners, der sich schon in den fünfziger Jahren mit brennenden Fragen der internationalen Ordnung und Gerechtigkeit auseinander gesetzt hatte. Wörtlich sprach Freistetter von vielen "aktuellen Einsichten" Messners, etwa was die Bedeutung des internationalen Gerichtshofs betrifft. Im Hinblick auf die aktuelle Familienpolitik in vielen Ländern kritisierten die Teilnehmer des Symposions, dass hier immer wieder die Frage nach der Natur des Menschen außer Acht gelassen werde. Die Familienpolitik orientiere sich oft nicht am Wohl und Interesse des Kindes, sondern am Wohl der Wirtschaft. Doz. Josef Spindelböck (St. Pölten) sprach sich dafür aus, die aktuelle Geschlechter-Debatte auf Basis des Naturrechts neu aufzurollen und etwa jene Tendenzen, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau nivellieren wollen, kritisch zu hinterfragen. Spindelböck betonte u.a. auch, dass die Kirche den Globalisierungsprozess noch viel kritischer begleiten müsse, als dies bisher der Fall gewesen sei. Die "Option für die Armen" stelle eine bleibende Verpflichtung für das soziale Handeln dar. "Entwicklung muss in diesem Sinn verstärkt als Befreiung wahrgenommen werden, ohne freilich eine Reduktion auf eine bloß soziale oder politische Ebene zu erfahren", so der Ethiker. - Link: Johannes-Messner-Gesellschaft.
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27.09.2007 06:25:54
Unrecht muss Unrecht bleiben
(news.stjosef.at) Der Lebensschützer Andreas Kirchmair hat in der „Wiener Zeitung“ vom 24.09.2007 einen Gastkommentar unter dem Titel „Der Ausnahmefall ist zur Regel geworden“ veröffentlicht, den wir im folgenden dokumentieren:
Am 3. September haben über 50 österreichische Lebensschützer ein Manifest veröffentlicht. In diesem wandten sie sich gemeinsam mit Gleichgesinnten und Organisationen aus insgesamt sechs Ländern an den Papst. Sie baten ihn anlässlich seines bevorstehenden Besuchs um Stärkung im Einsatz für die ungeborenen Kinder. Dieser Hilferuf der Plattform "Allianz für die ungeborenen Kinder" hat Aufsehen erregt. Warum entstand dieser Aufruf gerade in Österreich? Die Situation ist hier ist besonders schlimm, die Heuchelei reicht tief ins katholische Lager. De facto wird bereits ein Recht auf Abtreibung gelebt, ungeachtet der Gesetzeslage und des Kindermangels. Pro-Life-Gruppen, die für Rechte ungeborener Kinder eintreten und sich unermüdlich um Schadensbegrenzung bemühen, werden von Politik und Teilen der Kirche bedrängt und diskriminiert. Man hat die Ungeborenen aufgegeben, will die Wahrheit und das viele Leid nicht sehen und empfindet Lebensschützer als Störenfriede. Ein Beispiel: Gedenk- und Begräbnisstätten für Ungeborene in jedem katholischen Friedhof. Selbst die alten Griechen haben ihre Todfeinde soweit respektiert, ihnen ein Begräbnis zu ermöglichen. In der Geschichte des Trojanischen Krieges bittet Priamos, der König von Troja, seinen Todfeind Achill um den Leichnam seines Sohnes Hektor. Seine Bitte wird erfüllt. Wer bittet heute Ärzte und Krankenhäuser um die Leichname der getöteten Ungeborenen? Diese findet man als "Sondermüll" oder "Organabfall" für Müllverbrennung dort in der Asche, nicht am Friedhof. Die Rede in der Wiener Hofburg klang wie eine Antwort des Heiligen Vaters auf diesen Aufruf. Der Papst hat sich zum Sprecher der Ungeborenen gemacht und an unsere Politiker appelliert, "nicht zuzulassen, dass die in ihrer Rechtsordnung festgelegte Qualifizierung der Abtreibung als ein Unrecht faktisch aufgehoben wird". Die betretenen Gesichter im Saal und Reaktionen danach haben gezeigt, da wurde ein Tabuthema angesprochen. Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel, wenn der Ausnahmefall Abtreibung zur Regel geworden ist. Die Fristenregelung gehört nach 30 Jahren endlich evaluiert. Mehrere Grundannahmen darin sind einfach falsch. Als auf unseren Straßen vor einigen Jahren tausend Autofahrer tödlich verunfallten, wurde diese Opferzahl mit verschiedensten Maßnahmen gesenkt. Wenn 70-mal so viele ungeborene Kinder getötet werden, schauten bisher fast alle weg. Kardinal Schönborn soll seinen Runden Tisch zuerst innerkirchlich mit den Lebensschützern umsetzen. Die Ortskirche wird dann ein starker Gesprächspartner für die Politik sein, wenn sie mit einer Zunge spricht und ihr Modell des Schutzes Ungeborener und Schwangerer glaubhaft vorlebt.
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27.09.2007 06:22:12
Das Vorbild des heiligen Johannes Chrysostomos
Papst Benedikt XVI. sprach bei der Generalaudienz am Mittwochvormittag über den heiligen Johannes Chrysostomus. Der Kirchenvater (4. Jh.) wird sowohl in der katholischen als auch in der orthodoxen Kirche verehrt. Kath.net dokumentiert die deutschsprachige Katechese des Papstes: „Liebe Brüder und Schwestern! Im Anschluss an die Katechese der vergangenen Woche wollen wir uns auch heute mit dem hl. Johannes Chrysostomus befassen. Der Einsiedler und spätere Priester und Prediger wurde im Jahr 397 Bischof der Reichshauptstadt Konstantinopel. Dort bemühte er sich um die Erneuerung der Kirche, sorgte sich um die Armen und setzte sich in Wort und Tat für eine christlich geprägte Gesellschaft ein. Damit machte er sich allerdings auch Feinde, die bei jeder Gelegenheit gegen ihn und die ihm verbundenen Gläubigen vorgingen. Im Jahre 406 musste er seinen Bischofssitz endgültig verlassen und starb noch auf dem Weg in die Verbannung am 14. September 407. Schon wenige Jahrzehnte später folgte seine Rehabilitierung und begann seine Verehrung als Heiliger im Osten und im Westen. Von großem Interesse ist, wie dieser Kirchenvater, ausgehend von einem tiefen Verständnis der Schöpfung und des göttlichen Heilsplans, entgegen verbreiteter Ansichten seiner Zeit die Würde eines jeden Menschen und die Ausrichtung des Irdischen auf die ewige, himmlische Heimat betonte. Einen frohen Gruß richte ich an die Pilger aus Deutschland, Österreich, aus der Schweiz, aus Südtirol und auch aus den Niederlanden. Ich grüße die vielen Gruppen und heute besonders die Schulgemeinschaft des Gymnasiums St. Kaspar in Neuenheerse. Das Leben des heiligen Johannes Chrysostomus, der sich als Prediger und Hirte ganz in den Dienst der Liebe Gottes gestellt hat, sei für euch alle Ermutigung und Ansporn! Der Herr begleite euch mit seinem Segen.“ - Linktip: www.vatican.va
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24.09.2007 11:51:04
Papst ruft zu verantwortungsbewußtem Umgang mit Schöpfung auf
(kath.net/news.stjosef.at) Papst Benedikt XVI. hat beim gestrigen Angelusgebet in Castelgandolfo an den rechten Umgang mit den irdischen Gütern und an den unehrlichen aber ziemlich gerissenen Verwalter im heutigen Sonntags-Evangelium erinnert. „Christus hat seinen Aposteln gelehrt, dass es die bessere Methode ist, das Geld und die materiellen Reichtümer zu nützen, in dem Sinne allerdings, dass man den Reichtum mit den Armen teilen muss und so ihre Freundschaft gewinnt, vor allem auch im Hinblick auf das Himmelreich.“, betont der Papst und erinnerte gleichzeitig auch daran, dass das Geld „nicht in sich unanständig“ sei, allerdings könne das Geld mehr als alle anderen Dinge den Mensch in einen „blinden Egoismus“ verstricken. In deutscher Sprache sagte der Papst: “Ganz herzlich heiße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache hier in Castelgandolfo willkommen. Unter ihnen grüße ich besonders die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der LIGA-Bank, die heuer ihr 90-jähriges Bestehen als katholische Genossenschaftsbank feiert. Die Lesungen der Liturgie dieses Sonntags erinnern uns an die vom Schöpfer gewollte Ordnung der Welt, in der sich alle Menschen frei entfalten können. Unsere Aufgabe ist es, die Ressourcen der Erde im Dienst der Menschen fruchtbringend und gerecht zu verwalten. Dazu gehört auch die Sorge für die bedürftigen Brüder und Schwestern, damit sie durch uns das Erbarmen und die Güte Gottes erfahren können. Der Herr mache euch auf all euren Wegen zu Boten seines Friedens. – Gesegneten Sonntag!"
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24.09.2007 11:48:35
Erste Sponsionsfeier an Päpstlicher Hochschule Heiligenkreuz
(stift-heiligenkreuz.org/kathpress.at/news.stjosef.at) Am Montag, 1. Oktober 2007, wird das neue akademische Jahr an der Päpstlichen Hochschule des Stiftes Heiligenkreuz mit einem Festgottesdienst um 15 Uhr in der Abteikirche eröffnet. Danach findet ein Festakt im Kaisersaal statt. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Klausnitzer hält einen Festvortrag über den "Priester als Zeugen der Herrschaft Gottes". Im Rahmen des Festaktes wird der Abt die Sponsion der ersten 6 Absolventen der Päpstlichen Hochschule zum "Magister" bzw. zur "Magistra" "theologiae" vornehmen. Unter den 6 Absolventen sind 1 Absolventin (Fr. Angelika Bazant-Hegemark), 2 "Rudolphiner" (Marius Frantescu und Jürgen Schmidt) sowie 3 Zisterzienser (PP. Simeon, Pirmin und Irenäus). Rektor Karl Wallner erklärte: "Rektor Prof. P. Karl Wallner: "Normalerweise wäre diese erste Sponsionsfeier in der Geschichte der Hochschule ein Grund für die Entfaltung großer Feierlichkeit. Doch wir halten den Rahmen bewusst dezent, da wir anlässlich des historischen Besuches des Heiligen Vaters heuer schon sehr intensiv gefeiert haben. Jetzt müssen wir an unserer Hochschule still und konzentriert weiterarbeiten, um unser Niveau auszubauen und unser Profil zu schärfen." - Link: http://www.hochschule-heiligenkreuz.at
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21.09.2007 18:40:29
Neuer Erzbischof für Moskau
(radiovatikan.de) Ein Italiener ist neuer Erzbischof in Moskau. Papst Benedikt XVI. ernannte heute Paolo Pezzi zum Metropoliten der „Erzdiözese der Mutter Gottes“. Er tritt die Nachfolge von Tadeusz Kondrusiewicz an, der gleichzeitig zum Erzbischof von Minsk-Mohilew in Weißrussland ernannt wurde. Gegen ihn war immer wieder Kritik von Seiten des Moskauer Patriarchats laut geworden. Der 47-Jährige Pezzi lehrte seit 2004 am Priesterseminar in St. Petersburg und war seit einem Jahr dessen Rektor. Er stammt aus der Emilia-Romagna, kommt aus der Bewegung „Comunione e Liberazione“ und ist seit fast 15 Jahren als Seelsorger in Russland tätig. Pezzi studierte an der Dominikaner-Universität in Rom und wurde 1990 als Mitglied der Priesterbruderschaft des Heiligen Karl Borromäus (FSCB) zum Priester geweiht. Anschließend promovierte er an der Päpstlichen Lateran-Universität zum Thema „Katholiken in Sibirien - Ursprünge, Verfolgung, Gegenwart“. Tadeusz Kondrusiewicz verlässt Moskau nach 16 Jahren; Johannes Paul II. hatte den polnischstämmigen Weißrussen, der jetzt in seine Heimat zurückkehrt, nach dem Fall des Kommunismus eingesetzt. Er stehe „wie ein Soldat“ immer im Dienst der Kirche, sagte Kondrusiewicz heute gegenüber Radio Vatikan. Der Wille des Papstes sei für ihn der Wille Gottes. Er müsse dort arbeiten, wo dieser es wolle. „Ich lasse hier einen Teil meines Herzens zurück, denn ich hatte hier bei Null angefangen: Ich musste die Strukturen aufbauen, die Kommissionen einrichten, die Kathedrale erwerben, den Bischofssitz, das theologische Institut errichten… Wir haben die Kontakte mit den zivilen Behörden und der orthodoxen Kirche gepflegt, mit den christlichen Gemeinschaften und den nichtchristlichen Religionen. Das alles lasse ich zurück - zu einem Zeitpunkt, in dem die Beziehungen gut vorankommen. Ich hoffe, dass mein Nachfolger das fortführt und gute Kontakte knüpft - mit den zivilen Autoritäten, der russischen Gesellschaft und der russisch-orthodoxen Kirche.“
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21.09.2007 18:33:25
Der Sonntag als Mitte des christlichen Lebens
(news.stjosef.at) Unser menschliches Leben ist auf bestimmte Ordnungen und Vorgaben angewiesen. Freilich gibt es auch Dinge, die uns einengen und unserer Freiheit im Wege stehen, wie zum Beispiel jede Form von Unrecht oder Gewalt. Eine echte Ordnung jedoch fördert Frieden und Gerechtigkeit und kann auf freie Weise bejaht werden, da sie sinnvoll ist. Eine solche Ordnungsvorgabe sowohl für das private als auch für das gesellschaftliche Leben, sowohl für den irdisch-sozialen als auch für den religiös-kirchlichen Bereich ist uns im wöchentlichen Ruhetag gegeben, im Sonntag, dem „Tag des Herrn“. - Lesen Sie die Predigt zum 25. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut!
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19.09.2007 16:32:23
Kurioser FPÖ-Streit um eine "deutschsprachige Liturgie"
(kath.net) H.C. Strache, der Obmann der österreichische Rechtspartei FPÖ, Bundesparteiobmann, hat am Mittwoch im Rahmen der derzeit stattfindenden Islam-Diskussion sich für die Verpflichtung der Religionen zur Verwendung der deutschen Sprache bei der Abhaltung von Gottesdiensten und Predigten ausgesprochen. Betroffen von den Forderungen des FPÖ-Politikers wäre auch die katholische Kirche und die dort stattfindenden Hl. Messen in lateinischer Sprache oder die auch die sogenannte „Alte Messe“. Gerald Grosz, Sprecher und Generalsekretär des BZÖs, der zweiten österreichischen Rechtspartei, meinte in einer Reaktion auf die FPÖ-Forderung wörtlich: "Wir verstehen schon die persönliche Abneigung des Herrn Strache gegenüber dem Herrn Stadler, der ja bekanntermaßen ein bekennender Fan des lateinischen vorkonziliaren Messritus ist. Diese persönliche Männerfeindschaft kann aber nicht so weit gehen, dass Herr Strache in seinem wenig intellektuellen Übereifer einen einheitlichen deutschsprachigen Messritus für die österreichischen Kirchen und Religionen fordert. Nachdem Papst Benedikt XVI persönlich den lateinischen Messritus nunmehr zugelassen hat, werden sich abgesehen von der katholischen Kirche eine Reihe von christlichen Kirchen und anderen Religionen, wie beispielsweise die armenisch katholische Kirche, die griechisch-orthodoxe Kirche, die israelitische Religionsgemeinschaft, die Buddhisten etc. allein mit der Umsetzung dieser mehr oder weniger lachhaften Forderung schwer tun."
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19.09.2007 16:29:45
Das Vorbild des heiligen Johannes Chrysostomos
(radiovatikan.de) Auf das Thema seiner Regensburger Rede vom September letzten Jahres ist Papst Benedikt XVI. heute zurückgekommen. Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz bekräftigte er die Beziehung von Glaube und Vernunft. Wörtlich meinte er: „Glaube braucht einen klaren Verstand”. Ansonsten unterstrich der Papst, wie wichtig eine gute Ehevorbereitung für das Gelingen dieses Bundes ist. Sie helfe dabei, später eine Scheidung zu vermeiden, so Benedikt. Hier sind die Worte des Papstes an die deutschsprachigen Pilger: „Liebe Brüder und Schwestern! Unsere Mittwochskatechesen wollen wir heute mit dem Kirchenvater Johannes Chrysostomus fortsetzen, dessen 1600. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Der Beiname Chrysostomus heißt übersetzt „Goldmund” und weist auf die große Redebegabung dieses Heiligen hin. Unter seinem reichen Schrifttum finden wir über 700 Homelien, dazu 241 Briefe und 14 systematische Werke. Johannes wurde wohl um 349 in Antiochien, dem heutigen Antakya im Süden der Türkei, geboren. Zunächst von seiner frommen Mutter erzogen, erhielt er dann eine ausgezeichnete Bildung bei dem berühmten Rhetor Libanios. Nach seiner Taufe im Alter von etwa 19 Jahren entschloss er sich zum Eintritt in das Asketerion seiner Heimatstadt, einer Art Priesterseminar, wo besonders das Studium der Heiligen Schrift gepflegt wurde. Der junge Johannes Chrysostomus strebte nach einer möglichst vollkommenen, radikalen Nachfolge Christi gemäß den Weisungen des Evangeliums. Dieses Ideal suchte er mehrere Jahre lang als Mönch und Eremit zu leben. Eine Krankheit ließ ihn schließlich erkennen, daß seine Berufung nicht in der Abgeschiedenheit, sondern im Dienst des Seelsorgers in der Welt bestand. Als berühmter Prediger war es ihm ein Anliegen, die Gläubigen auf ihrem Weg des menschlichen und religiösen Wachstums zu begleiten. Er erinnerte daran, daß Glaube und alltägliches Leben im Einklang stehen müssen. - Herzlich heiße ich alle Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum willkommen. Besonders begrüße ich die vielen Jugendlichen. Liebe Freunde, der Glaube braucht einen klaren Verstand und ein offenes Herz! Mit seinem Glaubenszeugnis trägt jeder Getaufte dazu bei, daß auch seine Mitmenschen das ewige Heil finden. Der Heilige Geist stärke euch, damit ihr diesen Auftrag erfüllen könnt. Eine gesegnete Zeit euch allen hier in Rom!”
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18.09.2007 06:23:37
Wahre Religion heißt Erbarmen
(radiovatikan.de) "Wahre Religion heißt: in Einklang treten mit dem Herzen (Gottes), das reich an Barmherzigkeit ist." Das meinte Papst Benedikt XVI. heute beim Angelusgebet in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo hoch über dem Albaner See. In den Gleichnissen von Gottes Barmherzigkeit, etwa dem berühmten Gleichnis vom verlorenen Sohn, meine man heute noch "die Stimme Jesu zu hören", sinnierte Benedikt. "Richtet nicht, verurteilt nicht, vergebt" - mit diesen Worten habe Jesus seinen Jüngern auch für die heutige Zeit "ziemlich konkrete Hinweise" gegeben. Sein Vorgänger im Petrusdienst, Johannes Paul II., sei "ein großer Apostel der göttlichen Barmherzigkeit" gewesen, so der Papst weiter. Benedikt erinnerte auch an mehrere Seligsprechungen, die heute von dazu beauftragten Kardinälen vorgenommen wurden. In Polen war es Kardinal Tarcisio Bertone, der in der Wallfahrtskirche von Lichen den Ordensgründer Stanislao Papczyński in das Buch der Seligen einschrieb. Benedikt würdigte den neuen Seligen als großen Prediger, "Vater der Armen und Apostel des Gebets für die Verstorbenen". Im französischen Bordeaux hingegen sprach Kardinal José Saraiva Martins heute im Auftrag des Papstes Schwester Marie-Céline vom Zweiten Orden des heiligen Franziskus selig - für Benedikt ein Anlaß, ihr "vom Kreuz gezeichnetes Leben" zu würdigen, "ein Zeichen der Liebe Christi". Bereits gestern war in der Kathedrale von Le Mans der Ordensgründer Basile Antoine Marie Moreau selig gesprochen worden.
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18.09.2007 06:21:16
Unbedachte Werbung auf Kosten der Religion bei interwetten.com
(news.stjosef.at) Der Wettanbieter „Interwetten.com“ (mit Sitz in Malta) wirbt derzeit (so über Einschaltung auf www.orf.at) mit dem Spruch: „Der Papst ist weg. Unsere Religion ist zurück. Real-Bremen Champions League 2007. Beten hilft nicht. Nur wetten! Jetzt!“ Auf Protest von Ethikdozent Dr. Josef Spindelböck bei der Marketingabteilung von „Interwetten.com“ erklärte man, es liege nicht in der Intention des Wettanbieters, mit dieser Werbung glaubende Menschen zu verletzen bzw. die Religion verächtlich zu machen. Man sei aber dankbar für die Rückmeldung, dass die Wirkung der Werbeeinschaltung in diesem Sinn missverstanden werden könne. Außerdem wolle man die weiteren Reaktionen abwarten. Dr. Spindelböck regte an, die Werbung vorzeitig zu stoppen, um derartige Interpretationen zuungunsten der Religion nicht mehr zu ermöglichen. Kritische Rückmeldungen zur Werbung sind möglich per E-Mail: service.de@interwetten.com oder telefonisch unter +43-1-77 464 77.
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17.09.2007 17:51:35
Rückblick auf Mariä-Namen-Feier
(stephanscom.at) Die Verlorenen heimzuführen ist Herzensanliegen Jesu". Das betonte Kardinal Christoph Schönborn beim größten Friedensgebet Österreichs am Sonntag, 16. September 2007, in der Wiener Stadthalle. Die Maria-Namen-Feier des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges stand unter dem Motto "Zeige uns Jesus" und diente im Anklang an das Thema des Papstbesuches in Österreich, "Auf Christus schauen", auch der Nachbereitung des 850-Jahr-Jubiläums von Mariazell. Die 8.000 Gläubigen aus Österreich und mehreren Nachbarländern gedachten zugleich auch des 60-jährigen Bestehens der Gebetsgemeinschaft sowie des 90-Jahr-Jubiläums des portugiesischen Marienwallfahrtsortes Fatima. Rosenkranzgebet, Glaubenszeugnis und Eucharistiefeier sind in jedem Jahr die Eckpfeiler der traditionellen Veranstaltung. Heuer wurde insbesondere für den Frieden in der Welt und die Bekehrung der Menschen zu Gott gebetet. "Gott der Vater hat Jesus in die Welt gesandt, damit er die, die tot waren, lebendig mache", erinnerte der Wiener Erzbischof in seiner Predigt. Anknüpfend an das Evangelium zum Tag und das Motto der Feier appellierte Kardinal Schönborn an die Gläubigen, sich das eigene oft ausgrenzende Verhalten bewusst zu machen: "Wie ist das mit uns? Zeigen wir nicht oft mit dem Finger auf die, die wie der verlorene Sohn im Dreck liegen? Zeigen wir nicht voll Verachtung auf die, die weit weg sind von der Kirche und vom Glauben, von denen aber Jesus uns in dem Gleichnis sagt: 'Das sind doch eure Brüder und Schwestern!'?" Maria zeige uns Jesus, so der Wiener Erzbischof, "sie hilft uns auf Christus zu schauen, aber wer auf Christus schaut, der sieht den Vater." Der "verlorene Sohn" aus dem Sonntagsevangelium "ist zurückgekehrt in ein ihm bekanntes und vertrautes Zuhause", so Kardinal Schönborn. Unter den Kirchenfernen dagegen seien heute viele, welche die Kirche noch nie kennen gelernt hätten - und hier seien die Gläubigen besonders gefordert: "Das ist unsere Kirchenstunde. Immer mehr Menschen wissen nicht, was es heißt, in der Kirche zuhause zu sein, weil sie nicht von ihr weggegangen sind, sondern weil sie noch nie dort waren. Das ist die große Herausforderung." - Linktip: Rosenkranz-Sühnekreuzzug.
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17.09.2007 17:48:52
Priesterweihen bei der SJM-Kongregation
(news.stjosef.at) Am Freitag, den 5. Oktober 2007 um 15.00 Uhr weiht Erzbischof Wolfgang Haas in der Basilika am Sonntagberg bei Amstetten zwei Mitglieder der päpstlichen Kongregation „Servi Jesu et Mariae“ zu Priestern. Es sind dies die Diakone Christian Dietrich und Matthäus Ottenwälder. Die Servi Jesu et Maria wurden 1994 als Kongregation päpstlichen Rechts anerkannt und haben ihr Haupthaus im Schloss Auhof in Blindenmarkt (Diözese St. Pölten). Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet die Pfadfinderseelsorge und die Gruppenarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE). Die Spiritualität ist jesuitisch geprägt. Die Mitglieder feiern die Messe sowohl in der „forma ordinaria“ gemäß dem Missale Pauls VI. als auch in der „forma extraordinaria“ gemäß dem Missale Johannes’ XXIII. – Link: www.sjm-congregation.org
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16.09.2007 15:55:56
Apostolischer Nuntius dankt für gute Aufnahme des Papstes in Österreich
(zenit.org) Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Edmond Farhat, hat den Journalisten für ihre Berichterstattung über den Papstbesuch in Österreich persönlich seinen Dank ausgesprochen. Zugleich nutzte er die informelle Begegnung mit knapp 20 Medienvertretern am Mittwochnachmittag in der Wiener Theresianumgasse, dem Sitz der Nuntiatur, um die Gläubigen in Österreich dazu anzuregen, in der Öffentlichkeit selbstbewusster aufzutreten und den Glauben zu „exportieren“. Erzbischof Farhat würdigte die Gastfreundschaft der Österreicher und hob hervor, dass ihre Heimat über ungeheure kulturelle Schätze verfüge: Man könne den Glauben gleichsam auf Schritt und Tritt einatmen; er präge die Kultur und sei lebendig. Der Apostolische Nuntius fügte allerdings hinzu: „Wir lassen uns hier zu sehr von menschlichen Rücksichten leiten.“ Man traue sich vielfach nicht, sich zum Glauben zu bekennen, zur eigenen Kultur und zur eigenen Identität. Er erwarte sich gerade aufgrund der Homogenität und des kulturellen Reichtums dieses Landes, dass die Gläubigen ihre Standpunkte entschiedener vertreten würden. Der Höhepunkt der Reise Benedikts XVI., der „die familiäre Atmosphäre hier im Haus“ und den „lebendigen Glauben“ so vieler Österreicher genossen habe, war nach Worten seines offiziellen Vertreters die „Wallfahrt zum Nationalheiligtum Mariazell“. In diesem 850 Jahre alten Marienwallfahrtsort habe der Heilige Vater erklärt, was der Leitgedanke des Papstbesuchs: „Auf Christus schauen“ heute heiße. Ähnlich wie Jesus bei der Bergpredigt, habe Benedikt XVI. in seiner Predigt beim Hochamt vor der Basilika die Wahrheit verkündet. Deshalb sprach Erzbischof Farhat in diesem Zusammenhang von der „Bergpredigt“ von Papst Benedikt. Der Heilige Vater hatte in Mariazell rund 30.000 Pilger dazu aufgerufen, jene Menschen nachzuahmen, „die sich nicht mit dem begnügten, was alle taten und dachten, sondern nach dem Stern suchten, der sie den Weg zur Wahrheit selbst, zum lebendigen Gott weisen konnte“. Und er hatte bekräftigt: „Wir brauchen Gott…, wir brauchen die Wahrheit.“ - Weitere Informationen: www.papstbesuch.at
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16.09.2007 15:51:55
Mutter Teresa - ein Leben aus Liebe in der Dunkelheit des Glaubens
(die-tagespost.de) In der Zeitung „Die Tagespost“ stellt Leo Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreich und langjähriger geistlicher Begleiter der seligen Mutter Teresa von Kalkutta, die jetzt neu auf Deutsch erschienene Ausgabe ihrer Briefe vor. Leo Maasburg schreibt:
Ein mutiges Unterfangen, auf das sich Pater Brian Kolodiejchuk MC eingelassen hat. Er hat dies nicht ohne die Zustimmung seiner Oberen, ja in diesem Fall sicher auch des Heiligen Stuhls getan. Mutig ist die Veröffentlichung der Briefe der seligen Teresa von Kalkutta allemal, da es sich um eine Weltpremiere handeln dürfte: Hier werden Phänomene des intimsten spirituellen Lebens einer Heiligen vor den Augen von Millionen, keineswegs eigens theologisch oder literarisch geschulten Gläubigen, auch vor Anders- und Ungläubigen enthüllt. Aber enthüllt werden die einzelnen mystischen Erlebnisse eigentlich von Mutter Teresa selbst – es handelt sich bei dieser Neuerscheinung um eine sehr sensible und kluge Übersetzung ihrer eigenen Briefe. Mit viel Respekt, Einfühlungsvermögen und – wer könnte es ihm verübeln – Bewunderung führt der Postulator des Seligsprechungsprozesses den Leser durch einen sich historisch und theologisch entfaltenden, atemberaubenden Prozess der Ganzhingabe einer Heiligen, wie ihn die Welt wahrscheinlich noch nie so medial vermittelt vor Augen geführt bekommen hat. Mutter Teresa wurde nicht müde zu wiederholen: „Heiligkeit – und folglich auch der Weg dorthin – ist nicht der Luxus weniger, sondern die einfache Berufung von dir und mir; wir sind alle dazu geschaffen heilig zu werden.“ Wenn das wahr ist, dann wird dieses Buch ein Klassiker der volksnahen Mystik, das vielen Trost und Licht spenden kann. - Lesen Sie noch mehr!
Bibliographische Angaben: Brian Kolodiejchuk: Komm, sei du mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta, aus dem Englischen übersetzt von Katrin Krips-Schmidt, Pattloch-Verlag, München 2007, gebundene Ausgabe, 444 Seiten, EUR 19,95, ISBN 978-3-6290-2197-7.
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14.09.2007 18:08:52
Vorenthaltung der Ernährung bei Komapatienten ist Tötung durch Unterlassung
(kath.net) Die vatikanische Glaubenskongregation hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der auf Fragen der US-amerikanischen Bischofskonferenz bezüglich der künstlichen Ernährung- und Wasserversorgung geantwortet wird. Die Kongregation für die Glaubenslehre antwortete auf zwei Fragen, die von Bischof William S. Skylstad, dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten von Amerika, mit Schreiben vom 11. Juli 2005 vorlegt worden waren. Hier die Dokumentation der Stellungnahme:
1. Frage: Ist die Ernährung und Wasserversorgung (ob auf natürlichen oder künstlichen Wegen) eines Patienten im „vegetativen Zustand“ moralisch verpflichtend, außer wenn Nahrung und Wasser vom Körper des Patienten nicht mehr aufgenommen oder ihm nicht verabreicht werden können, ohne erhebliches physisches Unbehagen zu verursachen?
Antwort: Ja. Die Verabreichung von Nahrung und Wasser, auch auf künstlichen Wegen, ist prinzipiell ein gewöhnliches und verhältnismäßiges Mittel der Lebenserhaltung. Sie ist darum verpflichtend in dem Maß, in dem und solange sie nachweislich ihre eigene Zielsetzung erreicht, die in der Wasser- und Nahrungsversorgung des Patienten besteht. Auf diese Weise werden Leiden und Tod durch Verhungern und Verdursten verhindert.
2. Frage: Falls ein Patient im „anhaltenden vegetativen Zustand“ auf künstlichen Wegen mit Nahrung und Wasser versorgt wird, kann deren Verabreichung abgebrochen werden, wenn kompetente Ärzte mit moralischer Gewissheit erklären, dass der Patient das Bewusstsein nie mehr wiedererlangen wird?
Antwort: Nein. Ein Patient im „anhaltenden vegetativen Zustand“ ist eine Person mit einer grundlegenden menschlichen Würde, der man deshalb die gewöhnliche und verhältnismäßige Pflege schuldet, welche prinzipiell die Verabreichung von Wasser und Nahrung, auch auf künstlichen Wegen, einschließt.

Ein ausführlicher offizieller Kommentar geht näher auf diese Fragen ein.
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14.09.2007 18:05:18
Der Umkehr bedürfen wir alle - Predigt zum 24. So.i.Jkr.
(news.stjosef.at) Anhand von drei Gleichnissen, die uns wohlvertraut sind (verlorenes Schaf – verlorene Drachme – verlorener Sohn), stellt unser Herr Jesus Christus heraus, wie wertvoll und einzigartig es vor Gott und seinen Engeln im Himmel ist, wenn ein Sünder sich bekehrt und gleichsam heimfindet ins Vaterhaus des gütigen und barmherzigen Gottes. Die Ausführungen unseres Herrn im Evangelium sind von größter Bedeutung für jeden Menschen, da es – ausgenommen unseren Herrn Jesus Christus selber und seine heilige Mutter Maria – niemanden gibt, der nicht in irgendeiner Weise von der Sünde betroffen war oder ist: sei es die persönliche Sünde, die jemand in verschiedenen Graden und Arten begehen kann, wenn er eben „nur“ lässlich sündigt oder aber schwer, sei es die Erbsünde, welcher alle Menschen seit Adam unterworfen sind (Jesus und Maria ausgenommen: Jesus, weil er als wahrer Gott und Mensch der Erlöser ist, und Maria, weil sie als Mutter des Erlösers von ihm auf vollkommene Weise vor jeder Sünde bewahrt worden ist). Und doch müssen wir sagen, dass das Lebensgefühl des modernen Menschen dieser allgemeinen Schuldverstrickung der Menschheit insgesamt und jedes einzelnen Menschen radikal zu widersprechen scheint: Im Gegensatz zu früher fühlt sich der Mensch von heute nicht mehr als Sünder, sondern sieht sich selber in jeder Weise als großartig an. - Lesen Sie die Predigt zum 24. Sonntag im Jahreskreis C in vollem Wortlaut!
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14.09.2007 06:47:08
Kreuzerhöhungsfest im Stift Heiligenkreuz
(stephanscom.at) Im Stift Heiligenkreuz hat das Alltagsleben wieder Einzug gehalten, nachdem Papst Benedikts Besuch die Zeit im Wienerwaldstift still stehen ließ. "Der Heilige Vater hat uns gestärkt durch sein Wort. Nach seinem Einzug in die Abteikirche hat er in Stille vor der Kreuzreliquie gebetet, das war wunderschön", schreibt Pater Karl Wallner auf der Website des Stiftes. Nun naht der nächste Höhepunkt im Kirchenjahr, das Fest der Kreuzerhöhung. Am Sonntag, 16. September, feiern die Mönche des Stiftes den Kreuzerhöhungssonntag mit dem Erzbischof von Tours, Bernard Nicolas Aubertin, dem Nachfolger des heiligen Martin von Tours im Bischofsamt. "Der Erzbischof spricht perfekt Deutsch und wird um 15.00 Uhr der Festmesse in der Abteikirche vorstehen", so Pater Karl. Der Stiftschor des Wiener Neustädter Neuklosters und den Wiener Neustädter Instrumentalisten unter Leitung von Walter Sengstschmid werden den Gottesdienst mit der B-Dur Messe von Franz Schubert festlich gestalten. Nach dem Gottesdienst findet die traditionelle Prozession mit der Kreuzreliquie, die im Besitz des Stiftes ist, statt. Pater Karl hofft, dass viele Pilger kommen. - Weitere Informationen: www.stift-heiligenkreuz.org
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14.09.2007 06:44:16
Grundlegendes Hirtenwort von Bischof Küng: Schwerpunkte geistlicher Erneuerung
(news.stjosef.at) Zum Abschluss eines gemeinsamen Tages mit Priestern der Diözese St. Pölten überreichte Bischof DDr. Klaus Küng den Teilnehmern die erste Ausgabe seines am 12. September 2007 erschienenen „Hirtenwortes zur Seelsorge“ mit dem Untertitel „Geistliche Erneuerung und die Frucht des Heiligen Geistes“. Darin weist er auf die grundlegende Richtung des Entwicklungsprozesses zum Pastoralplan hin, in dem es in erster Linie um „geistliche Erneuerung“ geht, mit der jeder Einzelne und die Gemeinden und Gemeinschaften schon heute beginnen könne. „Die geistliche Erneuerung, die letztlich auch zur Freude führt, gründet nach den Worten des Johannesevangeliums … im ‚Bleiben’, in der festen Beziehung mit Christus.“ Der Bischof schlägt folgende Schwerpunkte für die Erneuerung und Umkehr im Geist des Evangeliums vor: 1. Gebet, 2. Katechese, 3. Sakramente, 4. Communio, sowie 5. Mission und Diakonie. Die nötige geistliche Erneuerung bringt nach den Worten des Bischofs „auch strukturelle, organisatorische und personelle Änderungen für die Seelsorge mit sich“. Zur Orientierung will er Richtlinien geben, welche „den Rahmen bilden und auf dem geltenden Kirchenrecht beruhen.“ Zusammenarbeit innerhalb der Pfarren und darüber hinaus sei unerlässlich. Die Bedeutung haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter wird hervorgehoben. Die Leitungskompetenz müsse beim Priester bleiben, auch dort, wo es Zusammenlegungen von Pfarren oder die Entstehung von Pfarrverbänden gibt: „Die erstrebenswerte Mitsorge der Gläubigen entbindet den Priester nicht von der Gesamtverantwortung, die er durch die Mithilfe von Gläubigen ausübt.“ Zur Priorität der hl. Messe schreibt der Bischof: „Es wird in jedem Pfarrverband mindestens eine Sonntagseucharistiefeier geben, die für alle gut erreichbar ist.“ Um Überforderungen und überzogene Erwartungen zu vermeiden legt der Bischof in Einklang mit dem Kirchenrecht fest: „Priester werden in der Regel an Wochentagen einmal, an Sonntagen (inkl. Vorabendmesse) höchstens dreimal zelebrieren.“ Klöster und Orden komme „in unserer Diözese für die Seelsorge eine wichtige Rolle“ zu. „Zum einen, weil sie in vielen Pfarren tätig sind und zum anderen, weil sie darüber hinaus geistliche Zentren und besondere Orte des Gebetes sind.“ Beginnen müsse man zuerst mit der geistlichen Erneuerung, um von da aus die richtige Perspektive für auch nötige strukturelle Änderungen zu erhalten. Der Bischof schließt mit einem Gebet zum Heiligen Geist: „„Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen mit brennender Sehnsucht nach der Wahrheit, dem Weg und dem Leben in Fülle. Entzünde in uns dein Feuer, dass wir selber zum Lichte werden, das leuchtet und wärmt und tröstet. Schaffe uns neu, dass wir Menschen der Liebe werden. Erneuere uns und das Antlitz der ganzen Erde. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei uns.“ - Link: Das Hirtenwort in vollem Wortlaut (PDF).
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12.09.2007 18:22:14
Bischof Küng freut sich über Papstbesuch
„Es ist ein großes positives Erlebnis“, zeigte sich Diözesanbischof DDr. Klaus Küng nach der Papstmesse in Mariazell am 8. September beeindruckt, „schon durch die große Zahl der Teilnehmer. Der Regen hat sie nicht abgehalten zu kommen. Man konnte die innere Freude in der Atmosphäre spüren.“ „Es ist ein großes positives Erlebnis“, zeigte sich Diözesanbischof DDr. Klaus Küng nach der Papstmesse in Mariazell am 8. September beeindruckt, „schon durch die große Zahl der Teilnehmer. Der Regen hat sie nicht abgehalten zu kommen. Man konnte die innere Freude in der Atmosphäre spüren.“ Dass der Mensch ohne Gott nicht die Erfüllung finden könne, sei eine Botschaft von Benedikt XVI. die regelmäßig wiederkehre, hob Bischof Küng hervor. Bei all den Fähigkeiten und Begabungen, die der Mensch habe sei letztlich der Glaube an Jesus Christus wichtig. Küng freute sich auch über das „ermutigende Wort“ des Papstes an die Pfarrgemeinderäte. Weihbischof Dr. Anton Leichtfried freute sich ebenfalls über die „eindrucksvolle Gesamtstimmung“. Es sei „eine innere Haltung“, die die zahlreichen Pilger trotz des schlechten Wetters nach Mariazell geführt habe, sagte der St. Pöltener Weihbischof: „Das ist ein kräftiges Glaubenszeugnis der Katholiken.“ „Das Besondere an Papst Benedikt ist: Er ist einfach im Detail aber groß in den Horizonten“, erklärte Leichtfried nach der Papstmesse. Benedikt habe in seiner Predigt aufgezeigt, dass der Glaube die Antwort auf Gottes „Ja“ zum Leben sei.
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12.09.2007 18:07:43
Papst erinnert bei Generalaudienz an Österreich-Besuch
(www.kath.net) Papst Benedikt XVI. hat bei seiner Generalaudienz am Mittwochvormittag an seine Pilgerreise nach Österreich erinnert. Wir dokumentieren das Grußwort an die Pilger deutscher Sprache:
Heute darf ich in froher Erinnerung an meinen Besuch in Österreich einige wichtige Momente dieser Pilgerreise hervorheben. Mein Dank gilt einmal mehr den österreichischen Bischöfen und den staatlichen Instanzen sowie allen, die zum Gelingen dieser drei intensiven und gut gestalteten Tage beigetragen haben. Stationen meiner Reise waren das Heiligtum Mariazell, dessen 850-Jahr-Jubiläum ich unter großer Anteilnahme des Volkes Gottes feiern konnte, die Bundeshauptstadt Wien und das Zisterzienserstift Heiligenkreuz. Mit allen, denen ich an diesen Orten begegnet bin, durfte ich auf vielfältige Weise das Motto der Reise – „Auf Christus schauen“ – verwirklichen: An erster Stelle mit den zahlreichen Pilgern, denen die Gnadenstatue der Muttergottes von Mariazell ihren Sohn zeigt; dann mit den Bischöfen, Priestern, Seminaristen und gottgeweihten Männern und Frauen, die im Gebet, im Studium und in ihrem kirchlichen Dienst stets Christus vor Augen haben. Schließlich wollte ich das Motto meines Besuchs mit all jenen teilen, für die der Blick auf Christus Orientierung und Ansporn bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in Politik und Gesellschaft, in der Familie und im freiwilligen Engagement ist. Die heilige Messe im Wiener Stephansdom sollte in diesem Kontext auch die Bedeutung des Sonntags und der sonntäglichen Eucharistiefeier unterstreichen. Zurück in Rom begrüße ich gerne die Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache hier auf dem Petersplatz, besonders die Priesteramtskandidaten aus dem Erzbistum Köln und die zahlreichen Schüler- und Jugendgruppen. Lasst euch von Maria zu Christus führen! Der Herr segne und behüte euch auf euren Wegen.
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12.09.2007 18:06:01
Ein Akt wahrer Großherzigkeit
(news.stjosef.at) Der Herausgeber („Editor in Chief“) der amerikanischen katholischen Zeitschrift „First Things“, Richard John Neuhaus, kommentiert in der Ausgabe October 2007 die Wiederzulassung der klassischen Form des römischen Messritus, welche man nach seinen Worten in der Form von 1962 nicht als „Tridentinische Messe“ und auch nicht als „Messe Pius’ X.“, sondern vielmehr als Messe des seligen Papstes Johannes’ XXIII. und des 2. Vatikanischen Konzils bezeichnen sollte, mit Rechtswirksamkeit ab dem 14. September 2007 als einen Akt wahrer Liberalität und Großzügigkeit: „Summorum Pontificum“ sei „der Substanz und dem Geist nach ein ganz und gar „liberales Dokument“, wenn man unter „liberal“ den „Großmut des Geistes“ verstehe. Papst Benedikt XVI. habe mit dieser Entscheidung die Kontinuität der katholischen Tradition in jenen Fragen gestärkt, welche die „lex orandi“ betreffen, so wie Johannes Paul II. die Kontinuität in jenen Fragen herausgestellt habe, welche die „lex credendi“ zum Ausdruck bringen. Die Kritik der jüdischen Anti-Defamation-League an den Fürbitten um die Bekehrung der Juden hält Neuhaus für nicht berechtigt und überzogen. Es gehe einfach um die Anerkennung der Grunddifferenz zwischen Christentum und Judentum, welche die Basis für einen echten Dialog bilden müsse. – Link: www.firstthings.com (die aktuellen Beiträge sind in ihrer Gesamtheit nur für Subskribenten zugänglich)
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11.09.2007 19:57:11
Papst weihte Österreich der Gottesmutter
(news.stjosef.at) Wie angekündigt, hat Papst Benedikt bei seinem Besuch Österreich der Gottesmutter Maria anvertraut - sogar gleich zweimal (am „Hof“ war es durch einen Stromausfall nicht hörbar, deshalb erfolgte die Wiederholung am Stephansplatz vor dem „Engel des Herrn“). Zusammen mit P. Benno Mikocki vom RSK hatte sich der Verein „Katholische Neuevangelisierung“ intensiv dafür eingesetzt. In einem Brief aus dem Staatssekretariat aus dem Vatikan acht Tage vor dem Papstbesuch hatte der Heilige Vater diesen Akt der Weihe Österreichs an Maria angekündigt und um die Zustimmung vonseiten Kardinal Schönborns ersucht. Hier die wichtige Passage im Wortlaut:
„Bitten wir Maria, uns zu lehren, wie sie frei von uns selber zu werden, um in der Verfügbarkeit für Gott unsere wahre Freiheit, das eigentliche Leben und die echte und anhaltende Freude zu finden. Ich möchte nun das Gebet an die Muttergottes sprechen, das ich eigentlich an der Mariensäule hatte sprechen wollen. Da war ja der bekannte Stromausfall, so ging es nicht. So darf ich dieses Gebet an die Muttergottes nun nachholen:
Heilige Maria, makellose Mutter unseres Herrn Jesus Christus, in dir hat Gott uns das Urbild der Kirche und des rechten Menschseins geschenkt. Dir vertraue ich das Land Österreich und seine Bewohner an: Hilf uns allen, deinem Beispiel zu folgen und unser Leben ganz auf Gott auszurichten! Lass uns, indem wir auf Christus schauen, ihm immer ähnlicher, wirklich Kinder Gottes werden! Dann können auch wir, erfüllt mit allem Segen seines Geistes, immer besser seinem Willen entsprechen und so zu Werkzeugen des Friedens werden für Österreich, für Europa und für die Welt. Amen. “
Dieses Gebet der Anvertrauung Österreichs an die Gottesmutter Maria wird auch bei der Maria-Namen-Feier am 16. September in der Wiener Stadthalle gebetet werden.
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11.09.2007 19:52:24
Goldene Rose für Heiligtum von Mariazell
(kathpress.at) Papst Benedikt XVI. hat dem österreichischen Nationalheiligtum Mariazell eine hohe Auszeichnung verliehen. Er brachte zu seiner Pilgerreise nach Mariazell die "Goldene Rose" mit. Diese päpstliche Auszeichnung ist eine aus Gold geschmiedete Blüte, die mit wohlriechenden Essenzen wie Balsam, Weihrauch und Weihwasser gefüllt ist. Der Vorgänger von Papst Benedikt XVI., Papst Johannes Paul II., hatte die "Goldene Rose" als besondere Auszeichnung an die großen Wallfahrtsorte Tschenstochau, Loreto und Lourdes übergeben. Die "goldene Rose" war zugleich das Geschenk des Papstes an Mariazell. Zur Erinnerung an seinen Besuch in Mariazell erhielt der Papst seinerseits vom Superior von Mariazell, P. Karl Schauer, eine silberne und vergoldete Reliefdarstellung der Mariazeller Madonna. Das Relief trägt eine lateinische Inschrift, die an den Besuch Papst Benedikts XVI. anlässlich des 850-Jahr-Jubiläums von Mariazell erinnert. Die Darstellung ist die Nachbildung eines in der Mariazeller Schatzkammer befindlichen Originals aus dem Jahr 1866. Von den österreichischen Bischöfen erhielt der Papst ein Faksimile des "Ave Regina" für Sopran, zwei Violinen und Orgel, das Johann Michael Haydn eigens für Mariazell komponiert und 1759 als Votivgabe gespendet hatte. Das Original befindet sich in der Mariazeller Schatzkammer. Der Abt des obersteirischen Benediktinerstiftes St. Lambrecht (zu dem Mariazell gehört), P. Otto Strohmaier, übergab dem Papst eine von ihm selbst gemalte Christus-Ikone.
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10.09.2007 18:39:14
stjosef.at - Bitte nur "mit großer Vorsicht" lesen!
Im Linkverzeichnis der Theologischen Kurse in Wien findet sich folgender Hinweis:
http://www.stjosef.at/konzil/
Alle Dokumente des II. Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 - 8. Dezember 1965) mit Volltextsuche – Literaturhinweise und Kommentare auf dieser Seite sind jedoch mit großer Vorsicht zu genießen – Betreiber ist die Gemeinschaft vom Heiligen Josef in Kleinhain/Diözese St. Pölten (mit Naheverhältnis zum Diözesanbischof von St. Pölten)

Kommentar von stjosef.at: Wir freuen uns über Leser jedweder Richtung und grüßen von Herzen auch alle "kritischen Geister"!
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