| | 10.05.2007 14:52:52 | | Bitte an den Heiligen Vater zur Weihe Österreichs an Maria | | (news.stjosef.at) Die Vereinigung „Katholische Neuevangelisierung“ verbreitet derzeit Unterschriftenlisten, welche am 15. August 2007 dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., übergeben werden sollen. Darin wird die Bitte ausgesprochen, er möge bei seinem Besuch in Mariazell Österreich so wie Johannes Paul II. der Gottesmutter Maria weihen. Wörtlich heißt es: „2007: 850 Jahre Mariazell - 90 Jahre Fatima. Heiliger Vater, wir bitten Sie, die Weihe Österreichs an Maria am 8. September 2007 in Mariazell zu erneuern.“ Das Dokument ist im PDF-Format ab sofort unter diesem Link online verfügbar. Die ganz oder teilweise ausgefüllten Unterschriftenlisten sollen bis Ende Juli 2007 eingesandt werden an: Katholische Neuevangelisierung, 1010 Wien, Elisabethstr. 26/22, Fax 01/5869411/30. Ab 15. August 2007, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, wird es eine dreiwöchige Intensivvorbereitung auf die Weiheerneuerung geben. Ein Behelf dafür - „Die Macht der Weihe an Maria“ - steht ab Anfang August zur Verfügung. So können dann die Gläubigen die Weihe Österreichs an die Gottesmutter Maria auch persönlich mit vollziehen. | | |    |
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| | 09.05.2007 16:29:33 | | Jesus Christus und die Einehe - Text von Karol Wojtyła (Johannes Paul II.) | | Christus stellte sich kompromisslos diesen traditionellen Gebräuchen entgegen, indem er den Charakter der Ehe betonte, so wie sie ursprünglich eingesetzt worden war, sowie die ursprüngliche Absicht des Schöpfers („Am Anfang war das nicht so“, Mt 19,8). Die Idee der monogamen Ehe, welche im Denken und Wollen des Schöpfers ihren Platz hatte, wurde durch das „auserwählte Volk“ sowie durch andere entstellt. Die Entschuldigung, welche für die Polygamie der Patriarchen oft vorgebracht wurde, ist deren Wunsch nach einer zahlreichen Nachkommenschaft. ... Aber zugleich geben die Bücher des Alten Testaments ausreichend davon Zeugnis, dass die Polygamie (Polygynie) in der Praxis zur Behandlung von Frauen durch Männer als Objekte des Gebrauchs führt und so schließlich die Frauen entwürdigt und die Stufe der Sittlichkeit unter den Männern verringert. Wir müssen uns nur an die Geschichte des Königs Salomon erinnern. Die Abschaffung der Polygamie und die Wiederbegründung der Monogamie und der Unauflöslichkeit der Ehe sind eine notwendige Konsequenz des Gebotes der Liebe, wenn es als Darstellung der personalistischen Norm verstanden wird, wie wir das die ganze Zeit über getan haben. Wenn alle Beziehungen zwischen Männern und Frauen sich auf dieser hohen Ebene abspielen sollen, müssen sie sich in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Monogamie und der Unauflöslichkeit entwickeln und es darstellen, das auch auf andere Aspekte des Zusammenlebens und des Umgangs von Mann und Frau sein Licht wirft. - Textauszug aus: Karol Wojtyła (Johannes Paul II.), Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie, gebunden, 420 Seiten, 21 × 14 cm, Verlag St. Josef, Kleinhain 2007, Preis 15,80 EURO, ISBN: 978-3-901853-14-2. Bestellung: http://verlag.stjosef.at oder verlag@stjosef.at bzw. auch über den Buchhandel. | | |    |
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| | 09.05.2007 16:22:13 | | Papst Benedikt XVI. nach Brasilien abgereist | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist heute Morgen zu seiner Brasilienreise gestartet. Kurz nach 9.00 Uhr hob die Sondermaschine vom Flughafen Rom-Fiumicino in Richtung Brasilien ab. Dort wird der Papst gegen 21.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erwartet. Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt bereist der Papst damit erstmals ein lateinamerikanisches Land. Erste Station ist die Wirtschaftsmetropole São Paulo, wo Benedikt am Donnerstag mit Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva zusammenkommen will. Im Flugzeug sprach der Papst zu mitreisenden Journalisten: „Wir fliegen zum Kontinent der Hoffnung. Zu dieser Begegnung mit Lateinamerika gehe ich voll großer Freude und Hoffnungen. Einer der Höhepunkte meiner Reise wird die Konferenz der lateinamerikanischen Bischöfe sein. Diese Zusammenkunft an sich hat vor allem religiöse Bedeutung. Doch der religiöse Auftrag der Kirche soll auch Bedingungen setzen für die notwendigen Lösungen der sozialen und politischen Probleme in Lateinamerika. Die Kirche als solches betreibt keine Politik. Wir respektieren die Laizität des Staates, doch die Kirche bietet die Bedingungen, unter denen eine gesunde Politik und die Lösung der sozialen Probleme heranreifen können.“ Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist für den Papst die Heiligsprechung von Frei Galvao (1739-1822) am Freitag. Sie sei ein „Geschenk für Brasilien“. Der Franziskaner habe Versöhnung und Frieden nach Brasilien gebracht. Auf der „Fazenda de Esperenza“ werde er Jugendliche aus den Randgruppen der Gesellschaft treffen, so der Papst, die dort durch die „Frohe Botschaft“ neues Leben erhielten. Auf Nachfrage betonte das Kirchenoberhaupt, wie sehr ihm sein Gastgeber-Kontinent am Herzen liegt: „Ich liebe Lateinamerika. Ich war schon oft dort und habe viele Freunde in Lateinamerika. Ich weiß auch, wie groß die Probleme auf diesem Kontinent sind. Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass dieser Kontinent sehr reich ist. In den vergangenen Wochen hatte die schwierige Situation im Nahen Osten absolute Priorität. Das gilt auch für das Leid in Afrika. Doch deswegen sorge ich mich nicht weniger um Lateinamerika oder liebe es weniger. Es ist der größte katholische Kontinent, und deshalb trägt der Papst auch die größte Verantwortung für Lateinamerika.“ | | |    |
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| | 09.05.2007 16:20:10 | | Goldenes Priesterjubiläum von Pfr. Otto Bayer | | Am 6. Mai 2007 wurde in See im Paznaun das Goldene Priesterjubiläum des Ortspfarrers KR Otto Bayer gefeiert. Außerdem wurde das 40jährige Priesterjubiläum des aus der Pfarre stammenden Missionars P. Hans Schmid MSC begangen. Moderator Mag. Werner Schmid von der Gemeinschaft vom heiligen Josef in Kleinhain hielt die Festpredigt, die nun online auf stjosef.at im vollen Wortlaut dokumentiert wird! Unter anderem führte Moderator Schmid aus: Als Ihnen, lieber Pfr. Bayer, vor 50 Jahren am 6. April 1957 Bischof Rusch in Innsbruck die Hände auflegte und zum Priester weihte, konnten Sie nicht ahnen, dass nach dem kommenden Konzil über die Kirche ein Sturm hereinbrechen würde, der nicht nur morsches Holz hinweggefegt hat, sondern sogar das Heilige, ja das Allerheiligste selbst ins Wanken brachte und zahlreiche „Brunnen“ austrocknen ließ. Sie, lieber Jubilar, haben sich davon nie beirren lassen, sondern sich die Worte zu eigen gemacht, die der Papst den deutschen Bischöfen einmal (1989) in einer Ansprache gesagt hat: Wir müssen heute den Mut haben, „in unerschütterlicher Treue zum Evangelium Minderheit zu sein ... Der Glaube steht heute wie immer im Widerspruch zu vielem, was gerade gängig ist, und gerade als Widerspruch dient er dem Menschen; im Mut des Widersprechens erhält er neue Schwungkraft, neue Lebendigkeit.“ Unser Glaube ändert sich nicht. Gottes Gebote sind wahr, solange die Welt steht. Aus den Sakramenten zu leben ist für uns bleibend notwendig. Priestertum und Eucharistie gehören untrennbar zusammen. Und Christus im allerheiligsten Sakrament in Ehrfurcht anzubeten ist immer richtig und lässt sich durch nichts wegargumentieren! Das Zweite Vatikanische Konzil hat uns gesagt: die hl. Messe ist nach wie vor „Quelle, Mitte und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“, dem „kein anderes Tun der Kirche an Rang und Maß gleich kommt“. Das gilt für die Gläubigen, aber ebenso für den Priester selbst, so dass Papst Johannes Paul II. einmal sogar gesagt hat: „Der Priester ist soviel wert, wie sein eucharistisches Leben, besonders sein Messopfer.“ Das heißt, das Erlösungswerk, die hl. Messe, wie wir sie feiern, wo und wie oft, davon hängt alles ab. Hier am Altar hat der Priester die alleinige Sicherheit, wirklich nützlich und wirksam zu sein für die Menschen, denn hier geschehen die Erneuerung und die Verwandlung der Welt. Mit dieser Hinordnung des Priesters auf die Eucharistie ist auch zutiefst verbunden sein Verhältnis zu Kirche und Papst und zur Mutter des Herrn, die Christus selbst vom Kreuz herab seinem Neupriester Johannes als Primizgeschenk übergeben hat. Sie erinnern sich, lieber Jubilar, an die Tage vor Ihrer Weihe vor 50 Jahren, als Sie sich selbst und Ihr kommendes priesterliches Wirken ganz der Gottesmutter anvertraut haben; wie Sie dann an ihren verschiedenen Seelsorgsstellen diese Liebe zur Mutter des Herrn besonders den Kindern und Jugendlichen ins Herz gelegt haben, wie man Sie deshalb angefeindet und ausgegrenzt hat, wie sie 1968 – von Gottes Vorsehung geführt – hierher nach See kamen, und wie sich nach anfänglichen Widerständen und Schwierigkeiten schließlich doch die Tore für Christus zu öffnen begannen. Nicht, weil Ihre Kraft dies vermochte, sondern weil die Mittlerin aller Gnaden sich als Mutter erwies und das Gebet ihres Dieners und ihrer Kinder erhörte. Der Rosenkranz und die Familienweihe waren für Sie der so schlichte, einfache und wirksame Weg, der letztlich die ganze Pfarrei geprägt und verändert hat. Und heute wissen Sie es selbst, liebe Gläubige aus See: Gnade gibt es nur beim Herzen Gottes und bei dem Herzen der Mutter, das seine Liebe erfüllt hat. Keine Macht der Welt ist uns gnädig, nur das Herz unseres Gottes. Und dieses Vertrauen wollen wir immer wieder neu erbeten, weil wir es nötig haben. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 08.05.2007 09:26:19 | | Karmel Mayerling mit eigener Homepage im Netz | | Auf Initiative von P. Dr. Karl Wallner OCist ist nun eine offizielle Homepage des Karmels Mayerling im Netz: Unter http://www.karmel-mayerling.at können die entsprechenden Inhalte aufgerufen werden. Das Karmelitinnenkloster Mayerling wurde von Kaiser Franz Josef I. als Sühnestätte für die blutige Tragödie des 30. Jänner 1889 gegründet, wo sein Sohn Kronprinz Rudolph und dessen Geliebte Mary Freiin Vetsera den Tod fanden. Die Kirche des Karmelitinnen steht genau an der Stelle, wo die Bluttat verübt wurde. Die Karmelitinnen leben ein verborgenes Leben. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie durch die Einnahmen aus den Führungen. Bei einer Führung sieht man die Kirche, die Elisabethkapelle und einige Schauräume mit dem kaiserlichen Stiftungskelch und Bildtafeln über die Tragödie von Mayerling. P. Karl Wallner setzt sich ein für die Renovierung des Gästehauses der Karmeliten. Die Schwestern wollen es als Heim für Studenten der "Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz" herrichten lassen und suchen nun Personen, welche dies finanziell ermöglichen können. | | |    |
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| | 08.05.2007 09:21:22 | | Herodes-Grab entdeckt | | (orf.at/news.stjosef.at) Israelische Archäologen haben nach Medienberichten das Grab von König Herodes entdeckt. Das habe die Hebräische Universität Jerusalem Montagabend mitgeteilt, berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz" in der Nacht auf Dienstag in ihrer Internet-Ausgabe. Dem "Haaretz"-Bericht zufolge liegt das Grab in dem von Herodes vor mehr als 2.000 Jahren rund zwölf Kilometer südlich von Jerusalem angelegten Festungspalast Herodion. Herodes der Große regierte Judäa als von Rom eingesetzter "König der Juden" von etwa 40 v. Chr. bis 4 v. Chr. Laut Matthäus-Evangelium ließ er nach der Geburt Jesu aus Angst vor einem Machtverlust durch das prophezeite Erscheinen des Messias alle Knaben in Bethlehem töten. Das führte dazu, dass Herodes in der christlichen Tradition teilweise zum Inbegriff des Bösen wurde. Laut "Haaretz" wurde das Grab von Ehud Nezer entdeckt. Der Professor an der Hebräischen Universität, der als Herodes-Experte gilt, habe seit 1972 in der Festung Herodium nach der Ruhestätte des Herodes gegraben. Damit sei eines der größten Rätsel der israelischen Archäologie gelöst, so "Haaretz". Von Experten wurde seit Jahrzehnten allgemein angenommen, dass Herodes in der Festung begraben wurde. Sie stützten sich dabei auf einen Bericht des jüdischen Historikers Josephus Flavius aus dem ersten Jahrhundert. | | |    |
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| | 07.05.2007 12:23:24 | | Priesterbruderschaft St. Pius' X. führte Marienweihe Bayerns durch | (fsspx.info) Die vom Deutschen Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius' X. veranstaltete Prozession zur Mariensäule mit der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens wurde am Sonntag, dem 6. Mai 2007, von über 1200 Gläubigen begleitet. Zuvor kamen die Pilger in den Herkulessaal der Residenz um dort dem Festhochamt, zelebriert vom Distriktoberen Pater Franz Schmidberger, beizuwohnen. Anlass für die Veranstaltung waren zwei Jubiläen: 90 Jahre Fatima, 90 Jahre Patrona Bavariae. Viele Passanten blieben in der Fußgängerzone stehen, als die große Pilgerschar, angeführt von Fahnen, Ministranten, über vierzig Klerikern und begleitet von einer Blasmusikkapelle betend und singend durch Münchens Innenstadt zog. An der Mariensäule wurde die feierliche Weihe Bayerns an die Muttergottes erneuert. Pater Stefan Frey, Regens des Priesterseminars in Zaitzkofen, wies in seiner Ansprache auf die gnadenhafte Hilfe der Muttergottes hin, die sie dem Land und dem Volk der Bayern zukommen ließ; er sprach aber auch von der Verantwortung der Menschen und der Verpflichtung, die Wege der Gottlosigkeit und des Materialismus zu verlassen, wenn man des Schutzes der Muttergottes würdig bleiben wolle. Das Münchner Ordinariat empfand die Veranstaltung nach eigenen Aussagen als “Provokation“. Pater Franz Schmidberger erklärte diese Anschuldigung am Ende der Veranstaltung als unzutreffend: "Vor dieser Festfeier zu Ehren der Patrona Bavariae – der Schutzfrau Bayerns – haben wir im Ordinariat angefragt. Dort hieß es, dass das Jubiläum der 90-jährigen Weihe des Landes in keiner Weise gedacht werde. Daraufhin haben wir der Muttergottes die Ehre erwiesen, und zwar öffentlich.“ Öffentlich gebetet wurde auch namentlich für den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. In seiner Festpredigt erwähnte der Distriktobere auch die Tatsache, dass der ehemalige Münchner Kardinal Ratzinger an der Mariensäule Abschied nahm von seiner Diözese, um den Weg nach Rom anzutreten. - Die Internetseite katholisches.org schreibt, dass die Ursache der Anschuldigungen vonseiten des Erzbischöflichen Ordinariats München auch an der Art und Weise der Bekanntmachung und Werbung der religiösen Veranstaltung lag: "In den Publikationen zur Veranstaltung wurde versäumt darauf hinzuweisen, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. Organisator ist." | | |    |
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| | 07.05.2007 12:19:17 | | 65-jähriges Priesterjubiläum von Pater Franz Gulyás SVD | | (steyler.de) Vor 65 Jahren am 12. Juli 1942, in den Wirren der Kriegsjahre, erhielt Pater Franz Gulyás seine Priesterweihe in Wien. Frühmorgens dreht P. Franz Gulyás mit seinem „Wien-Budapest-Express“, wie er seinen Rollwagen humorvoll nennt, eine Runde im Garten von St. Gabriel. Auch im Winter, eingehüllt in seinen schwarzen Mantel, seinen dicken Schal und seine schwarze Pudelmütze, lässt er sich davon nicht abhalten. Die Schulkinder winken ihm schon von der Ferne freudig zu. Sein Spaziergang führt ihn täglich auch auf den Friedhof, wo viele seiner ehemaligen Mitbrüder zu finden sind. P. Gulyás hält Zwiesprache mit ihnen und kehrt dann zufrieden in sein Zimmer zurück. Dort erinnert sich der 91 jährige Pater, der aus Mohács, Ungarn, stammt, gerne seines abwechslungsreichen Lebens. Seine Missionsbestimmung erhielt P. Gulyás nach Brasilien. Mit drei Dollar in der Tasche ging die Reise nach Rio. Zuerst fuhr er allerdings nach Rom. Dort ereignete sich für ihn eines der wichtigsten Begebenheiten seines Lebens. Noch heute hat er Tränen der Rührung in den Augen, wenn er diese Geschichte erzählt. P. Knöpfler, der damalige Begleiter der Missionare, vermittelte den jungen Priestern eine Audienz beim Papst. Es war der 2. März 1947, Papst Pius XII hatte Geburtstag. P. Gulyás wusste, dass der Papst Nuntius in Deutschland war und diese Sprache beherrschte. So studierte er eine kleine Rede für die Audienz ein. Er war an vierter Stelle und seine Aufregung enorm. Als der Papst bei ihm angelangt war und der nervöse Missionar seinen Text aufsagte, wurde er beim Wort „Ungarn“ unterbrochen und erhielt den päpstlichen Segen auf Ungarisch. Eine größere Freude hätte er P. Gulyás gar nicht machen können. Frohen Mutes verließ er die Heimat Richtung Brasilien. - Lesen Sie mehr über das reich gesegnete Priesterleben von P. Franz! | | |    |
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| | 06.05.2007 09:17:04 | | Papst ermutigt zur Verehrung der Gottesmutter | | (kath.net) Vor zahlreichen Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. das Regina Caeli Gebet gehalten. Der Heilige Vater sprach über den Monat Mai und seine Bedeutung für die Marienverehrung. Der Mai sei für viele Christen der Marienmonat par Excellenze. Aber auch für die anderen kann dieser Monat Gelegenheit sein, um zum christlichen Glauben zurückzukehren. In der Einheit mit Maria könne man verstehen, dass auch heute noch unsere Mission sei Jesus Christus, die Hoffnung der Menschheit, zu verkünden und zu bezeugen. Papst Benedikt erwähnte auch seine bevorstehende Reise nach Brasilien, die am kommenden Mittwoch beginnt. Er vertraute der Gottesmutter seine erste Reise nach Lateinamerika an und bat alle Gläubigen um Gebete für die fünfte Konferenz der lateinamerikanischen Bischöfe. Im deutschen Grußwort an die Pilger grüßte er auch die Angehörigen der Schweizergarde. Alljährlich wird am 6. Mai jeweils die Vereidigung der neuen Schweizergardisten vorgenommen. An diesem Nachmittag werden 38 neue Gardisten ihren Eid leisten. Neben den anderen Grußworten, sagte der Papst auf Deutsch: „Mit Freude heiße ich die Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen, besonders die vielen Gäste aus der Schweiz, die anlässlich der Vereidigung der Rekruten der Schweizergarde nach Rom gekommen sind. Ich grüße die Musikgesellschaft Oberrüti, die heuer ihr hundertjähriges Jubiläum feiert. Aus Deutschland ist eine Gruppe der Frankfurter Domgemeinde zugegen, die ich ebenfalls herzlich grüße. Euch alle ermutige ich, durch ein Leben in Wahrheit und Liebe die Gegenwart des auferstandenen Christus, des wahren Wortes Gottes an uns Menschen, froh zu bezeugen. Zugleich bitte ich euch, für einen guten Verlauf meiner bevorstehenden Reise nach Brasilien zu beten. Gottes Geist geleite euch auf all euren Wegen!“ | | |    |
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| | 06.05.2007 09:15:16 | | 90 Jahre Erscheinungen der Gottesmutter in Fatima | | Am 05.05.2007 hielt Dr. Josef Spindelböck eine Fatima-Predigt in der Peterskirche (Opus Dei) in Wien. Vorangegangen war eine Prozession im Rahmen des "62. Marianischen Sturmgebets" von der Malteserkirche zur Peterskirche (Veranstalter: Fatimagemeinschaft, Elisabethstr. 26, 1010 Wien). Unter anderem wurde in der Predigt ausgeführt: "Heute, 90 Jahre danach, kann man fragen: Was haben wir Menschen von der Botschaft der Jungfrau und Gottesmutter Maria begriffen? Wie sind wir eingegangen auf ihre eindringlichen Bitten nach dem Gebet des Rosenkranzes, nach Umkehr, nach Erneuerung des Lebens aus dem Glauben? Die Antwort muss naturgemäß verschieden ausfallen, denn in der Ordnung der Gnade gibt es keinen Automatismus. Jeder Mensch ist frei und soll in Freiheit sein Ja zu Gottes Plan der Erlösung geben. Und so ist auch die Botschaft von Fatima, die im Wesen nichts anderes sein will als eine Kurzfassung und eine Erinnerung an das Evangelium, auf jeweils verschiedenen Boden gefallen und hat auf verschiedene Weise Frucht gebracht. Die eigentliche Frucht der Heiligkeit hat sie wohl in den Seherkindern selbst hervorgebracht, wenn wir daran denken, dass Jacinta und Francisco Marto am 13. Mai 2000 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen worden sind. Bei Lúcia dos Santos konnte dies aus zeitlichen Gründen noch nicht geschehen, da sie erst vor zwei Jahren, am 13. Februar 2005, im hohen Alter von 98 Jahren verstorben ist." - Lesen Sie die ganze Predigt im Wortlaut online auf stjosef.at! | | |    |
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| | 05.05.2007 05:06:27 | | Großes Interesse am Papstbesuch in Österreich | | (stephanscom.at/news.stjosef.at) Das Interesse, am Jubiläumsgottesdienst "850-Jahre-Mariazell" mit Papst Benedikt XVI. am 8. September 2007 im steirischen Gnadenort teilzunehmen, ist groß. Die Bestellungen von Zählkarten laufen auf Hochtouren. Für alle die kommen, wird es ein besonderes Feiern werden, ist Paul Wuthe, der Medienbeauftragte des Papstbesuches in Mariazell, überzeugt: "Der Altar wird nahe der Basilika, mitten unter den Gläubigen stehen. Und so kann Papst Benedikt XVI. mitten unter den Männern und Frauen, die nach Mariazell gepilgert sind, die Heilige Messe feiern." Dass der Höhepunkt des Papstbesuches in Österreich in Mariazell nahe der Basilika stattfinden wird, hat den Grund, dass Papst Benedikt gemeinsam mit den Pilgern zur Magna Mater Austriae kommt. "Maria zeigt dort auf Jesus, deshalb auch das Motto der Papstreise 'Auf Christus schauen'", erklärt Wuthe. Aufgrund des erwarteten großen Andrangs, muss jeder, der an der Heiligen Messe im Gnadenort teilnehmen will - egal ob er zu Fuß, mit der Bahn, dem Bus oder dem Rad nach Mariazell kommt - eine Zählkarte vorweisen. Damit alle Pilger den Heiligen Vater aus nächster Nähe erleben werden können, wird Papst Benedikt XVI. mit dem Papamobil durch die Menge fahren. Außerdem werden große Leinwände zur Übertragung des Gottesdienstes aufgebaut. Und auch in Wien wird man die Möglichkeit haben, Papst Benedikt XVI. zu begegnen: Für Freitag ist gleich nach seiner Ankunft am Flughafen eine Fahrt mit dem Papamobil durch die Wiener Innenstadt zur Kirche Am Hof geplant. "Von der Begegnung, dem Gebet vom Platz am Hof aus soll sich an diesem Freitag dann ein Gebetsnetz über ganz Österreich entspinnen", erläutert Paul Wuthe. In verschiedenen Kirchen der Innenstadt und darüber hinaus in ganz Österreich wird es an diesem Herz-Jesu-Freitag Gebetszusammenkünfte geben, die die Gläubigen im Glauben verbinden und auf die Pilgerfahrt am nächsten Tag vorbereiten sollen. Vor seiner Abreise am Sonntag feiert der Heilige Vater am Vormittag einen Festgottesdienst im Wiener Stephansdom und spricht das Angelusgebet am Stephansplatz. Danach besucht er noch das Stift Heiligenkreuz. – Weitere Informationen: http://www.papstbesuch.at | | |    |
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| | 05.05.2007 04:59:20 | | Ganzeinsatz aus Liebe: der heilige Florian | | (news.stjosef.at) Wenn an diesem Sonntag so wie vielerorts auch in unserer Kirche die „Florianimesse“ mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gefeiert wird, so blicken wir gemeinsam auf einen besonderen Heiligen: Florian, der ehemalige Kanzleivorstand von Cetium (St. Pölten), trat in Lauriacum (Lorch) für seine verfolgten Brüder und Schwestern ein und musste deshalb selber das Schicksal der Verfolgung und schließlich sogar des Märtyrertodes auf sich nehmen. Im Leben des heiligen Florian, den die Feuerwehren als ihren Patron erwählt haben, spiegelt sich in einzigartiger Weise die Verwirklichung des neuen Gebots der Liebe wieder, das der Herr seinen Jüngern gegeben hat. Hätte Florian nur an sich gedacht und den Status einer satten, selbstzufriedenen Bequemlichkeit dem mühsamen und für ihn nachteiligen Zeugnis für die Wahrheit vorgezogen, würden wir ihn nicht als Heiligen verehren. Er wäre längst vergessen wie viele andere Menschen aus dieser Zeit vor über 1700 Jahren. Florian war Christ aus tiefster Überzeugung seines Herzens: Darum war für ihn das Gebot des Herrn „Liebt einander!“ keine Floskel oder eine unverbindliche Weisung, sondern ein Auftrag, dem er bis in den Tod hinein treu bleiben wollte. Der ehemalige römische Beamte Florian war überzeugt, dass jemand nur dann als Christ glaubwürdig war, wenn er bereit war, die Worte Jesu ins Leben umzusetzen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit C 2007! | | |    |
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| | 04.05.2007 13:20:05 | | Auf den Spuren Karol Wojtylas | | (die-tagespost.de) Lublin liegt an den Ufern der Weichsel ungefähr 150 Kilometer südöstlich von der polnischen Hauptstadt Warschau und 180 Kilometer nordöstlich vom ukrainischen Bischofssitz Lemberg. Die Stadt bildet einen Knotenpunkt zwischen Ost und West im Herzen Europas. Unter den verschiedenen Bildungseinrichtungen nehmen zwei eine herausragende Stellung ein: die staatliche Maria-Curie-Sklodowska Universität und die katholische Johannes-Paul-II. Universität (KUL). „Die Lubliner Zeit von Karol Wojtyla, dem späteren Papst Johannes Paul II., wird seltsamerweise oft übergangen“, bemerkt der polnische Philosoph Albert Mieczyslaw Krapiec OP, ehemals Rektor der Katholischen Johannes-Paul-II.-Universität Lublin (KUL). Der Dominikanerpater ist Mitbegründer der international bekannten „Lubliner Schule der Philosophie“ und bewirkte das Engagement von Karol Wojtyla als Professor für Ethik an der KUL. Welche Spuren von Karol Wojtyla respektive Johannes Paul II. sind heute an dem Ort zu finden, an dem er 24 Jahre lang Ethik dozierte? - Lesen Sie mehr im Beitrag der Zeitung "Die Tagespost" von Robert Rauhut! | | |    |
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| | 04.05.2007 13:18:21 | | Der Weg zur wahren Freude | (news.stjosef.at, Rezension von Dr. Josef Spindelböck) Dr. Paul Blecha hat als Übersetzer aus dem Spanischen die deutsche Fassung eines lesenswerten geistlichen Büchleins des spanischen Opus-Dei-Priesters Francisco F. Carvajal vorgestellt, welches im Spanischen unter dem Titel „La tibieza“ erschienen war und nun im Verlag Fassbaender, Wien, unter dem Titel „Lauheit – wenn die Liebe erkaltet“ erstmals auf Deutsch publiziert wurde. Der Titel klingt vielleicht etwas negativ und könnte zum Fehlurteil führen, den Leser erwarte in diesem Buch nur die unfruchtbare und auf Dauer lästige Klage darüber, dass im geistlichen Leben der Christen so vieles nicht dem entspricht, was Gott von uns will. Tatsächlich beginnt das Buch mit der Analyse jenes unheilvollen Zustandes, den die Väter und Lehrer der Kirche als „Lauheit“ oder geistige Trägheit beschrieben haben. Doch merkt man gleich nach den ersten Zeilen, dass es dem Verfasser nicht um eine bloße Klage über Negatives oder gar um eine Anklage konkreter Menschen geht, sondern um einen Weg zum wahren Glück. Von einer Perspektive unerschütterlichen Glaubens in die Güte Gottes wird nämlich einerseits die Gefahr der Mittelmäßigkeit und des Abdriftens vom rechten Weg klar aufgezeigt, andererseits geht es um Mittel und Wege, wie ein geistlicher Mensch – ob Priester, Ordensmann/-frau oder Laie – dieser Gefahr der Lauheit in rechter Weise entgegentreten kann, bevor sie sich lähmend seiner bemächtigt, bzw. wie jemand, vielleicht lau geworden, aus diesem Zustand wieder heraustreten und zu neuem Eifer und neuer Freude im Dienst Gottes gelangen kann. Dabei werden im Grunde die altbewährten Ratschläge des geistlichen Lebens präsentiert, wie sie von der Heiligen Schrift, den Kirchenvätern und den geistlichen Lehrmeistern vielfach empfohlen worden sind: Gebet und innerer Blick auf Jesus Christus, Lesung und Betrachtung der Heiligen Schrift sowie Staunen über die vielen Wunder Gottes in der Schöpfung und im Alltag, Treue in den kleinen Dingen, Großmut und Opferbereitschaft aus Liebe, Kampf gegen die Todsünde, aber auch gegen die lässliche Sünde sowie in besonderer Weise die Empfehlung zur häufigen und regelmäßige Beichte. Das Sakrament der Buße ist nicht als lästige Pflichtübung und Routine zu sehen, sondern als von der Gnade getragene Sensibilisierung für die Wirklichkeit Gottes und eines auf ihn hin ausgerichteten Lebens, um so die Sünde zu überwinden und mit Kraft und Freude das Gute zu tun. Am Schluss wird in inniger Weise auf die Gottesmutter Maria Bezug genommen, da der geistliche Umgang mit Maria unweigerlich zu Jesus Christus, ihrem Sohn, führt und insofern als das „beste Heilmittel“ gegen alles Böse und alle Bedrohungen und Gefährdungen des geistlichen Lebens anzusehen ist. – Bibliographische Angaben: Francisco F. Carvajal, Lauheit – wenn die Liebe erkaltet. Aus dem Spanischen übersetzt von Dr. Paul Blecha, Hardcover, 136 Seiten, ISBN-13: 978-3-900538-85-9 Preis: EUR 11,00 plus Versandspesen. Weitere Informationen und Direktbestellung unter http://www.fassbaender.com/index.php?dest=lauheit&dir=religion . Homepage des spanischen Autors: http://www.franciscofcarvajal.org . | | |    |
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| | 02.05.2007 16:36:54 | | Vor 185 Jahren begann eine Idee zu zünden | | (missio.at) Vor 185 Jahren gründete die 22-jährige Pauline Jaricot in Frankreich den ersten "Volksverein zur Verbreitung des Glaubens". Heute unterstützen die "Päpstlichen Missionswerke" weltweit die 1100 ärmsten Diözesen. Dr. Leo Maasburg, Nationaldirektor von Missio Austria: "Missio lebt die Mitverantwortung für die gesamte Weltkirche, wir denken global und handeln lokal. Nächstenliebe und Solidarität kennen keine Grenzen." Aufgewühlt von einem Brief ihres Bruders, der in Paris im Priesterseminar weilt und die Schwester um Gebet und Almosen für die Missionare bittet, entwickelt Pauline Jaricot eine Idee: "Kleine Beiträge, aber von vielen; täglich ein Missionsgebet, aber von Millionen." Das Echo ist überwältigend. Schon nach 13 Monaten kann Pauline Jaricot 2.000 Francs für die asiatischen Missionen überführen. Die Mitglieder verpflichten sich, täglich ein "Vater unser" und ein "Gegrüßet seist du Maria" für die Mission zu beten und wöchentlich einen Sou zu spenden. 1922 wurden die nationalen Missionsvereine, die auch im übrigen Europa entstanden zu den "Päpstlichen Missionswerken" zusammengefasst. Das ist auch das Geburtsjahr der "Missio Austria". Derzeit werden soziale und pastorale Projekte in über 40 Ländern der Welt gefördert und mehr als 4600 Priesterseminaristen in ihrem Studium unterstützt. - Linktip: http://www.missio.at | | |    |
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| | 02.05.2007 16:31:37 | | Beeindruckende Kinderwallfahrt nach Mariazell | | Über 1.200 Kinder aus Österreich und Bayern kamen am 1. Mai zu einer großen Kinderwallfahrt nach Mariazell. Gemeinsam mit ihnen kamen rund 500 Väter, Mütter und Begleitpersonen. „Lasst die Kinder zu mir kommen…!“ Dieses Wort Jesu begleitete die Vorbereitungen zur Kinderwallfahrt, berichtet Schwester Luise Pollanz vom Organisationsteam gegenüber KATH.NET. Alle Teilnehmer erhielten ein oranges Halstuch mit der Aufschrift „Auf Christus schauen“ und „850 Jahre Mariazell“. Insgesamt 28 Priester und Weihbischof Franz Lackner konzelebrierten mit Kardinal Schönborn die Heilige Messe in der Basilika von Mariazell, die der Höhepunkt dieser Wallfahrt war. „Eine junge, lebendige Kirche wurde sichtbar“, freut sich Sr. Luise, die der Kongregation der Schwestern der Jüngersuche angehört, die hauptverantwortlich für die Organisation waren. „Die Begeisterung und Freude war den aufmerksamen Kindern sowohl beim Gottesdienst als auch bei der Kindergebetsstunde ins Gesicht geschrieben.“ Visueller Höhepunkt des Nachmittags war das gleichzeitige Steigenlassen Hunderter Luftballons in den blauen Himmel von Mariazell. „Die Begeisterung der Kinder und der Erwachsenen war in ganz Mariazell spürbar“, meint auch Ferry Seyer, ein Mitglied des Organisationsteams. „Die Stimmung, begünstigt durch das schöne Wetter, war einfach großartig und machte diese Wallfahrt zu einem Fest für Christus und für Maria.“ Besonders beeindruckt habe ihn, dass „beim gemeinsamen Gebet und während der Aussetzung des Allerheiligsten die Ruhe und Andacht bei den Kindern am größten war“. Über Radio Maria waren zahlreiche Hörerinnen und Hörer in ganz Österreich an diesem Tag mit Mariazell verbunden und konnten sowohl die Heilige Messe mit Kardinal Christoph Schönborn als die Kindergebetsstunde am Nachmittag miterleben. „Wir konnten erleben, dass in der konstruktiven Zusammenarbeit von Pilgerzentrum Mariazell, der Jüngergemeinschaft und Radio Maria eine Veranstaltung zustande gekommen ist, die vielen Menschen gestern in Mariazell das Gefühl gegeben hat, dass der Himmel sich aufgetan hat und die Gnaden von oben reichlich geflossen sind“, freut sich Schwester Luise. – Linktipp: www.kinderbeten.at | | |    |
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| | 02.05.2007 12:27:45 | | Papst freut sich auf Brasilienbesuch | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. freut sich auf seine Reise nach Brasilien Mitte dieses Monats. Das sagte er heute bei seiner Generalaudienz zu Pilgern aus dem Erzbistum Sao Paolo. „Ich will die lateinamerikanische Jugend treffen und die Bischöfe des Kontinents; außerdem will ich der Heiligsprechung von Bruder Antonio de Sant’Anna Galvão vorstehen und in Aparecida die Fünfte Generalkonferenz des Lateinamerikanischen Bischofsrates eröffnen. Vertrauen wir den Erfolg dieses Ereignisses, das für ganz Lateinamerika sehr wichtig ist, Maria an! Dieses bedeutsame Treffen sei ein Stimulus für die Jünger Christi; mögen sie die Schlußfolgerungen dieser großen Versammlung mit gestärktem Glauben und erneuter Hoffnung aufnehmen!“ In anderen Sprachen schickte Benedikt XVI. einen besonderen Gruß nach Polen, zum Fest der Muttergottes von Tschenstochau, die auch als Königin Polens verehrt wird, und rief mit Blick auf Rumänien zu einer „geistlichen Wiedergeburt“ des Landes auf. Auf Deutsch meinte der Papst: „Liebe Brüder und Schwestern! In der Katechese der vergangenen Woche haben wir über den großen Kirchenschriftsteller Origenes und sein Werk nachgedacht. Heute möchte ich zwei wichtige Themen seiner Schriften weiter vertiefen: Seine Lehre über das Gebet und seine Darstellung des allgemeinen Priestertums. Origenes kommt in seinen Predigten, aber auch in seinen exegetischen und theologischen Werken immer wieder auf das Gebet zu sprechen, denn er ist überzeugt, daß der Mensch durch die Gnade Gottes und das beständige betende Betrachten der Person Christi und der Heiligen Schrift in eine fruchtbare geistliche Liebesgemeinschaft mit seinem Schöpfer und Erlöser eintritt. Dieser Liebe, die wir immer neu erbitten und entfachen müssen, entspringt die höchste Erkenntnis Gottes und das beste Verständnis seiner Offenbarung. „Das betrifft uns alle!“, betont Origenes; denn alle Getauften sind berufen, durch ein reines Leben und durch entschiedenes Festhalten an seinem Wort am Priestertum Christi Anteil zu haben. … Mit diesen Gedanken begrüße ich die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum. Ganz besonders willkommen heiße ich heute die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Soldaten Österreichs in Begleitung von Militärbischof Christian Werner sowie eine Delegation der königlichen Militärakademie der Niederlande; ich grüße die Teilnehmer der Behindertenwallfahrt aus dem Erzbistum München und Freising, die Pilger vom Bund Katholischer Unternehmer und eine Gruppe von Abgeordneten aus dem Bereich des Erzbistums Hamburg. Folgen wir der Einladung des Origenes und bitten wir um die Gnade, Jesus Christus immer tiefer erkennen und immer mehr lieben zu können, damit unser Leben ein freudiger und wohlgefälliger Dienst an Gott und an unseren Mitmenschen werde. Der Herr segne und behüte euch und eure Familien!“ | | |    |
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| | 02.05.2007 12:24:39 | | Pfarre Maria Laach am Jauerling: seit kurzem "energieautark" | | (news.stjosef.at) Die Kirche und der Pfarrhof von Maria Laach am Jauerling (NÖ, Diözese St. Pölten) sind seit kurzem energieautark. Dies teilt Pfr. Erzdechant Franz Hofstetter in einer Aussendung mit. Der letzte Schritt zur Energie-Unabhängigkeit war: 2007 wurden Kirche und Pfarrhof an eine neue Fernheiz-Hackschnitzelanlage angeschlossen. Bereits vor 15 Jahren wurde eine Solaranlage erbaut (zur Heizung von Warmwasser und der Räumlichkeiten des Pfarrhofs, teilweise sogar im Winter möglich). Vor 10 Jahren wurde dann eine 4,8 kW Photovoltaikanlage gebaut. Außerdem ist Pfr. Hofstetter über Aktien Teilhaber an Windkraftanlagen. Er meint wörtlich: „Die Freude für uns ist sagen zu können: Atomstrom ade!“ Bei der Photovoltaik- und Solaranlage sieht er es als „das Schönste“ an, dass ihm der liebe Gott noch nie eine Rechnung geschickt habe. Außerdem könne Holz aus dem vorhandenen Wald nun in Wärme verwandelt werden. Das bisher für Heizzwecke verwendete Geld bleibe in der Region und komme den Bauern zugute. „Wer es sehen will, ist jederzeit im Pfarrhof willkommen.“ – Homepage: http://kirche.maria-laach.members.pgv.at | | |    |
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| | 30.04.2007 16:13:41 | | Missionsbischof Madersbacher gestorben | | (tirol.orf.at) Am Samstag ist der bekannte Missionsbischof Bonifaz Madersbacher im Alter von 88 Jahren im Altersheim Hall gestorben. Als Bischof von Chiquitos in Bolivien setzte er sich 25 Jahre lang für die Belange der Indios ein. Madersbacher wurde am 8. Jänner 1919 in Matrei a. Brenner geboren. Er besuchte das Gymnasium in Hall und trat 1934 in den Franziskanerorden ein. Seine theologische Ausbildung absolvierte er in Schwaz und an der Universität Salzburg. 1970 wurde Bonifaz Madersbacher in Innsbruck zum Bischof geweiht, anschließend kam er in die Diözese Chiquitos nach Bolivien, wo er 25 Jahre lang wirkte. In seinem Missionsgebiet setzte er sich für die Erhaltung der Kultur der Indios ein. Durch den Bau von Krankenhäusern förderte er die medizinische Versorgung und ließen Schulen errichten. Sein Einsatz für die Bevölkerung war der bolivianischen Drogenmafia ein Dorn im Auge, nur knapp entkam er ihren Mordanschlägen. Im Alter von 76 Jahren kehrte Madersbacher wieder nach Tirol zurück. Die letzten Jahre verbrachte er von mehreren Schlaganfällen gezeichnet im Altersheim in Hall. | | |    |
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| | 30.04.2007 16:12:21 | | Zum Gedenktag des heiligen Josef, des Arbeiters | (Predigt von Josef Spindelböck) Am Gedenktag Josef, des Arbeiters, weist uns die Kirche auf einen besonderen Aspekt in der Gestalt und im Leben des heiligen Josef hin: Er war ein arbeitender Mensch, genauer gesagt ein Handwerker und noch spezieller ein Zimmermann. Mit diesem Beruf war in alter Zeit noch viel mehr verbunden als heute, entsprechend den damaligen Möglichkeiten: Er musste in der Lage sein, ein Haus zu bauen und für die nötige Innenausstattung zu sorgen. Weil Josef von Nazareth „gerecht“ war, wie die Schrift sagt, hat er seinen Beruf sicher mit ganzer Hingabe und Sorgfalt ausgeübt. Der heilige Josef war weit davon entfernt, blind durch das Leben zu gehen. Er hatte Augen für das Schöne und Gute und stand mitten im Leben. Zugleich war er in tiefer Weise mit Gott verbunden, dem er in allem dienen wollte. Genau aufgrund dieser und vieler anderer Qualitäten erwählte Gott den heiligen Josef zum Bräutigam und jungfräulichen Ehemann der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Josef sollte der heiligen Jungfrau Maria ein liebevoller Gatte und Begleiter und dem Jesuskind ein väterlich fürsorgender Beschützer sein. Jetzt darf er vom Himmel aus durch seine Fürbitte Sorge tragen für die ganze heilige Kirche. Auch wir wollen alle unsere Anliegen ihm im Gebet empfehlen, dass er sie vor Gott bringe und wir erhört werden. Nicht ohne Grund hat die Kirche also den 1. Mai, den „Tag der Arbeit“, dem heiligen Josef als Patron anempfohlen. Er gehört zur Schar der arbeitenden Menschen und zeigt durch sein Beispiel, dass die Arbeit der Hände nichts verachtenswert ist, sondern einen großartigen Dienst darstellt zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen. Alle arbeitenden Menschen seien der Fürbitte des heiligen Josef anvertraut. Dabei dürfen wir an die vielen Formen geistiger und körperlicher Arbeit denken, wie sie heute möglich sind und ihre Verwirklichung finden. In allem gilt es Gott die Ehre zu geben, denn nur dann wirkt der Mensch zu seinem Wohl und letztlich zu seinem Heil, wenn er sein Tun und Wirken ganz auf Gott bezieht, der ihm die Erde anvertraut hat, um sie zu hüten und zu bebauen. Möge der heilige Josef von Nazareth durch seine Fürbitte und durch sein Beispiel vielen Menschen zeigen, wie es möglich ist, mitten im Alltag von Arbeit, Beruf und Familie ein Leben des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu führen! Amen. | | |    |
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| | 29.04.2007 09:39:13 | | Maß für Maß - ein vielbeachteter Vortrag von Kardinal Schönborn | | (katholisch.at) Die zentralen Begriffe in Shakespeares "Maß für Maß" sind Vergebung, Barmherzigkeit, Gnade: Darauf wies Kardinal Christoph Schönborn am Mittwochabend auf der Bühne des Wiener Burgtheater in seinem Vortrag "Maß für Maß oder die Kraft des Verzeihens" hin. "Measure for Measure" (so der Original-Titel der Tragikomödie von Shakespeare) sei jenes Drama des von manchen als "Kryptokatholiken" bezeichneten Dichters, das "dem Gedanken der Vergebung am stärksten verbunden" sei. Kristallisationsfigur dieser Kraft sei die angehende Klarissin Isabella - für Schönborn die "eigentliche Heldin des Stücks". Sie mache deutlich, dass Gnade jenes Maß ist, "mit dem wir von Gott gemessen werden". Der Wiener Erzbischof wandte sich in seiner theologischen "Einbegleitung" des Dramas, das am Samstag, 28. April, in der "Burg" Premiere hatte, gegen ein heute verbreitetes Verständnis von Gnade als "autoritäre Willkür". In der Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" heiße es zum Beispiel, Gnade setze Untertanentum und Abhängighalten der Menschen als "gottgewollt und gottgefällig" voraus. Zwar könne nicht übersehen werden, dass es all das unter dem Mäntelchen "Gnade" gibt, sagte der Kardinal. Gnade müsse dann als Legitimation für Entmündigung herhalten und mache "den Menschen zum Kriecher, statt zum aufrecht Gehenden". Entscheidend für das rechte Verständnis von Gnade ist nach den Worten Schönborns die Frage: "Gibt es echte Schuld?" Er glaube, dass es so viele Vorurteile gegen Gnade gibt, "weil die Frage der Schuld verdrängt wird", sagte der Wiener Erzbischof. Dies geschehe entweder durch Uminterpretation von Schuld zum "so genannten Bösen" (Konrad Lorenz), zu einem Teil der Natur, in der nur die Fittesten im "sozialdarwinistischen" Kampf ums Dasein durchkommen. Oder man sage: "Es gibt Schuld, aber nicht bei mir". Schuld werde hier nicht geleugnet, aber delegiert - "an die Gesellschaft, die Juden, die Amerikaner, je nachdem, wer gerade zum Sündenbock gemacht wird". Sich für unschuldig zu halten und andere zu beschuldigen, darin habe es die Gegenwart zur "wahren Meisterschaft" gebracht. Gerade Shakespeares "Maß für Maß" zeigt für Schönborn: "Echte Schuldeinsicht wird erst im Raum der Gnade möglich". Schuld einzusehen ohne die Perspektive der Gnade führe dagegen zur Verzweiflung bis hin zum Selbstmord - wie bei Lady Macbeth. In "Maß für Maß" würden die Protagonisten Schritt für Schritt durch Prüfung, Scheitern, Gericht reif für das Verzeihen und die Gnade. - Links: Vortrag zum Nachlesen; Vortrag als Video-on-demand. | | |    |
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| | 29.04.2007 09:36:06 | | Die heilige Caterina von Siena: Patronin Europas | | (news.stjosef.at) Am 1. Oktober 1999 ernannte Papst Johannes Paul II. drei heilige Frauen zu Schutzpatroninnen Europas: Birgitta von Schweden, Caterina von Siena und Edith Stein. Seine Wahl fiel auf diese drei, weil sie sich durch die „tatkräftige Liebe zur Kirche“ und durch das „Zeugnis für sein Kreuz“ ausgezeichnet haben und weil die „Heiligkeit mit weiblichem Antlitz“ gerade für unsere Zeit „besonders bedeutsam“ ist. Eine besonders herausragende Rolle kommt zweifellos der heiligen Caterina von Siena zu, deren Gedenktag am 29. April gefeiert wird. Die Texte der heiligen Caterina von Siena sind von tiefem Glauben, Begeisterung für das Reich Gottes und hingebungsvoller Liebe für die Kirche Christi erfüllt. Sie scheut es nicht, auch konfliktträchtige Themen aufzugreifen und wendet sich in prophetischer Weise an Menschen unterschiedlichen Lebensstandes, darunter auch an Päpste, Bischöfe und Fürsten. Die Lektüre ihrer Schriften kann auch dem nach geistlicher Vertiefung strebenden Menschen von heute eine Hilfe sein. Moderator Mag. Werner Schmid von der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ ist ein ausgewiesener Kenner von Leben und Lehre der heiligen Caterina von Siena. Im Rahmen eines größeren Editionsprojekts des Verlags St. Josef, A-3107 Kleinhain 6, sind unter seiner Verantwortung und Herausgeberschaft bereits wichtige Quelltexte in deutscher Sprache erschienen. Siehe mehr unter http://verlag.stjosef.at . | | |    |
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| | 27.04.2007 18:04:15 | | Kinderwallfahrt nach Mariazell am 1. Mai 2007 | | (stephanscom.at/news.stjosef.at) "Im großen Jubiläumsjahr (850 Jahre Mariazell) ist für jede Altersgruppe die Möglichkeit zu einer Wallfahrt nach Mariazell. Am 8. September kommt unser Papst Benedikt XVI., im August findet die Jugendwallfahrt statt, und am 1. Mai 2007 sind besonders die Kinder und Teenager (von 6 - 14 Jahren) eingeladen. Die Bibelstelle: 'Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran!' soll uns besonders motivieren, mit den Kindern gemeinsam aufzubrechen." So heißt es auf der Einladungsseite zur Kinderwallfahrt www.kinderbeten.at . Das Programm startet in Mariazell um 11.00 Uhr mit der Begrüßung durch Kardinal Christoph Schönborn am Platz vor der Basilika. "Dann findet eine kleine Station vor der Gnadenmutter statt, bevor wir alle zum Hochaltar ziehen, wo um zirka 11.15 Uhr der große Festgottesdienst mit den Kindern und Begleitpersonen beginnt", so Schwester Luise Pollanz. Bis jetzt haben sich 1.500 Personen für die Kinderwallfahrt angemeldet. "Eine ganz besondere weitere Aktion ist dann um 14.45 Uhr, wenn alle Kinder einen Luftballon in den Himmel schicken dürfen. Von 15.00 bis 16.00 Uhr wird es eine Kindergebetsstunde beim Gnadenaltar geben", berichtet Schwester Luise. | | |    |
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| | 27.04.2007 17:47:31 | | "Bittet den Herrn der Ernte!" | | An diesem Sonntag, dem „Weltgebetstag für geistliche Berufe“, lädt uns die Kirche dazu ein, besonders im Anliegen für Priester- und Ordensberufe zu beten. „Herr, sende Arbeiter in deine Ernte, denn die Ernte ist groß, es sind aber nur wenige Arbeiter!“ Der Gebetsaufruf der Kirche zeigt uns, dass die Not der geistlichen Berufe keineswegs nur ein organisatorisches Problem ist, dass allein durch menschliche Weisheit und durch menschliche Maßstäbe zu lösen sein könnte. Nein – in allem brauchen wir den Heiligen Geist, welcher die Kirche erfüllt und uns seine Gaben schenkt, damit wir wahrhaft erleuchtet und von der Liebe zum Guten und Heiligen erfüllt und zu einem Leben der Gottes- und Nächstenliebe angetrieben werden. Auch geistliche Berufe können nicht einfach durch irgendwelche klugen Rezepte hervorgerufen oder gar „gemacht“ werden: Sie müssen letztlich erbetet und eropfert werden! Der Historiker und Politikwissenschaftler Andreas Maislinger hat eine sehr interessante Untersuchung durchgeführt und nach den Entstehungsbedingungen geistlicher Berufe gefragt. Dabei konnte er den Befund soziologisch erhärten, dass es bestimmte Orte, bestimmte Pfarren gibt, in denen geistliche Berufe schon über Jahre hin besonders gut „gedeihen“. In jeder Diözese Österreichs finden sich solche Pfarren. In der Diözese St. Pölten sind es besonders die Pfarren Konradsheim, Purgstall, St. Valentin und Ybbsitz, aus denen in den letzten Jahrzehnten immer wieder Priester und Ordensberufe hervorgegangen sind. So sind aus Konradsheim von 1960-2000 fünf Priesterberufe hervorgegangen, aus Purgstall in den letzten Jahren und Jahrzehnten neun Priester, von denen acht noch leben und einer sogar Weihbischof geworden ist, aus St. Valentin sind von 1895-1977 sogar 24 Priester hervorgegangen und aus Ybbsitz immerhin sechs in den Jahren von 1940-1987. - Lesen Sie die ganze Predigt zum 4. Sonntag der Osterzeit 2007! | | |    |
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| | 26.04.2007 17:17:13 | | Weltgebetstag der geistlichen Berufe | | (stephanscom.at) Der Papst ermutigt zum "Weltgebetstag um geistliche Berufe" junge Menschen, ihre Berufung zu finden. "Ich bin dort, wo ich hin gehör“. Das herauszufinden ist aber heute sehr schwer", gesteht die 29-jährige Ordensschwester Irina im Gespräch mit Radio Stephansdom 107,3. Die Kirche braucht Menschen, "die gegen den Strom schwimmen" - das verkündet Papst Benedikt XVI. in der diesjährigen Botschaft zum "Weltgebetstag um geistliche Berufe", der am Sonntag, 29. April 2007, begangen wird. Das Kirchenoberhaupt versucht mit seinem Text, junge Menschen zu ermutigen, Priester zu werden oder einem Orden beizutreten. Und obwohl dieser Schritt in der heutigen Zeit - zumindest in Westeuropa - etwas nicht Alltägliches ist, haben ihn im vergangenen Jahr allein in Österreich über 75 Männer und Frauen gesetzt. "Das Verhältnis zwischen Priestern, Priesterweihen und regelmäßigen Kirchgängern ist sogar besser als noch vor 50 Jahren", erklärt auch Nikolaus Haselsteiner von der Berufungspastoral der Erzdiözese Wien. Weil allerdings die Gottesdienststätten nicht weniger würden, fehle es unleugbar an Priestern, zumindest hätten die gläubigen Messbesucher dieses Gefühl, so Haselsteiner. Um das zu ändern, hat der Mitarbeiter der Berufungspastoral ein einfaches Rezept: "Beten!" "Wer noch nie um Berufungen gebeten hat, darf sich auch nicht aufregen, dass es keine gibt", ist Nikolaus Haselsteiner überzeugt und regt an, nicht nur am "Weltgebetstag um geistliche Berufe" - am Sonntag des guten Hirten - um Priester, Ordensfrauen und Ordensmänner zu beten, sondern öfters im Jahr, und auch gleich um die eigene Berufung. Denn: "Jeder Mensch hat eine Berufung. Es geht bei diesem Thema nicht nur um Klosterschwestern", klärt Haselsteiner auf: "Man kann berufen sein für die Ehe, für das Leben im Orden oder für das Leben als Priester und noch vieles mehr." Seine jeweilige Berufung zu entdecken, sei jedenfalls eine große Gnade und bedürfe des Innehaltens. - Lesen Sie die Botschaft des Papstes zum Welttag der geistlichen Berufe 2007! | | |    |
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| | 26.04.2007 17:10:52 | | Drei Bischöfe gratulierten Altbischof Krenn zum Jubiläum | | (presse.kirche.at/hippolytus.net) Am 26. April 2007 waren es 20 Jahre, dass der St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn zum Bischof geweiht wurde. Aus diesem Anlass feierte Bischof DDr. Klaus Küng in Konzelebration mit Militärischof Mag. Christian Werner und Weihbischof Dr. Anton Leichtfried in der Hauskapelle des Bischofs eine Heilige Messe. Mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand von Altbischof Krenn fand die Feier nur im familiären Rahmen statt. In der Predigt würdigte Militärbischof Mag. Christian Werner das Wirken von Altbischof Krenn. „Es war dir stets ein Anliegen, die Wahrheit des Wortes Gottes, sei es gelegen oder ungelegen, den Menschen zu verkünden“, sagte er. Auch seine Aufgabe als Hirte habe Bischof Kurt Krenn immer wieder durch sein Wirken vorzuleben versucht. Stets sei es ihm darum gegangen, den Menschen den Weg zu Jesus zu zeigen, wies er in seinen Worten hin. Im Rahmen der Feier überbrachte Bischof Klaus Küng auch die Glückwünsche der ganzen Diözese. Bischof Küng bittet den Klerus und alle Gläubigen der Diözese St. Pölten um ihr Gebet für Altbischof Kurt, damit er Trost und Stärkung empfange. - Buchtipp: Buchtipp: Kurt Krenn: Worte auf dem Weg. Gedanken eines Hirten der Kirche, zusammengestellt und herausgegeben von Werner Schmid, wesentlich erweiterte Neuausgabe, gebunden, 309 Seiten, 11 Abbildungen, 2-farbig, 20 x 11 cm, ISBN 978-3-901853-04-3, Verlag St. Josef, Kleinhain 1999. - Link: Homepage des Altbischofs. | | |    |
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| | 24.04.2007 16:32:54 | | Internationales Symposion zur "Theologie des Leibes" | | (news.stjosef.at) Vom 18.-20. Mai 2007 findet im Gebäude der ehemaligen Kartause in Gaming ein hochkarätiges internationales Symposion zur „Theologie des Leibes statt“. Zu den Referenten zählen neben dem verantwortlichen Organisator Peter Colosi unter anderem Michael Waldstein, Josef Seifert, William May und Gudrun Kugler-Lang. Veranstaltet wird das Symposion von der „Franciscan University of Steubenville“, dem Internationalen Theologischen Institut für Studien zu Ehe und Familie und dem International Solidarity and Human Rights Intitute. Die Konferenzgebühr beträgt 115 EUR, Studenten können um 75 EUR daran teilnehmen. Unterkunft und Verpflegung sind darin nicht eingeschlossen. Nähere Informationen unter www.j2tob.com | | |    |
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| | 24.04.2007 16:24:49 | | 50 Jahre Enzyklika "Fidei donum" | | (radiovatikan.de) Papst Pius XII. veröffentlichte vor fünfzig Jahren seine Enzyklika „Fidei Donum“, in der er die Katholiken zur Weitergabe des Glaubens aufrief. Nach dem Willen des Papstes sollte die Verbreitung des Evangeliums weltweit gefördert werden. Die Bedingungen waren angesichts hoher Priesterzahlen etwa in Italien günstig, erklärt Antonio Silvestrelli, der Untersekretär der vatikanischen Kleruskongregation: „Besonders am Anfang hat die Enzyklika einen starken Anstoß gegeben. Es gab Priester im Übermaß. Auch die Bischöfe forderten ihre Geistlichen zu Missionsreisen auf. Besonders interessant ist, dass vielleicht erstmals in der Geschichte die Laien für das Thema Mission sensibilisiert wurden. Neben Priestern gingen auch viele Laien ins Ausland. Ehepaare, in manchen Fällen sogar deren Kinder evangelisierten in den Ländern, in die sie ausgewandert waren.“ - Link: Text der Enzyklika (Englisch). | | |    |
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| | 23.04.2007 09:38:41 | | Liturgie als lebendige und gewachsene Wirklichkeit | | (news.stjosef.at) In der aktuellen Ausgabe von „Theologisches“ werden liturgische Themen und Fragen aufgegriffen. So untersucht P. Paul Wodrazka CO die Zelebration „versus orientem“ bzw. „versus absidem“, P. Uwe Michael Lang stellt Überlegungen zu Liturgie und Sakralsprache an, P. Franz Prosinger informiert über den aktuellen Stand der „pro multis“-Debatte, P. Martin Lugmayr geht auf die heutige Form der Handkommunion ein, Peter Kwasniewski äußert Bedenken bezüglich der heutigen Kirchenmusik, Reinhard Dörner fragt nach dem Zusammenhang von „lex orandi“ und „lex credendi“ und Reinhard Knittel analysiert die Problematik von Fernsehübertragungen bei Papstgottesdiensten. „Theologisches“ wurde von Wilhelm Schamoni begründet und wird derzeit von David Berger herausgeben. Die Zeitschrift erscheint im Verlag nova & vetera, Bataverweg 21, D-53117 Bonn. – Homepage: www.theologisches.net | | |    |
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| | 23.04.2007 09:31:45 | | Weihejubiläum von Altbischof Kurt Krenn | | (hippolytus.net) Am 26. April 2007 sind es 20 Jahre, dass der St. Pöltner Altbischof Kurt Krenn zum Bischof geweiht wurde. Mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand von Bischof Dr. Kurt Krenn wird das Jubiläum in einem ganz familiären Rahmen stattfinden. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng wird in der Hauskapelle des Altbischofs in Konzelebration mit Militärbischof Mag. Christian Werner und Weihbischof Dr. Anton Leichtfried die Heilige Messe feiern und dabei die Glückwünsche der ganzen Diözese überbringen. Bischof Werner wird die Predigt halten. Bischof Küng bittet den Klerus und alle Gläubigen der Diözese St. Pölten um ihr Gebet für Altbischof Kurt, damit er Trost und Stärkung empfange. - Buchtipp: Kurt Krenn: Worte auf dem Weg. Gedanken eines Hirten der Kirche, zusammengestellt und herausgegeben von Werner Schmid, wesentlich erweiterte Neuausgabe, gebunden, 309 Seiten, 11 Abbildungen, 2-farbig, 20 x 11 cm, ISBN 978-3-901853-04-3, Verlag St. Josef, Kleinhain 1999. - Link: Homepage des Altbischofs. | | |    |
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