Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 11/192
(Einträge 301 - 330 von 5751)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] (11) [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
24.12.2011 12:08:02
Gott ist Mensch geworden
(stjosef.at/predigten; JSp) Aus der Predigt bei der Messe in der Hl. Nacht:
Wer vermag sich ganz dem Zauber dieser Heiligen Nacht zu entziehen, wenn die Engel den Hirten auf dem Felde die frohe Botschaft verkünden, dass der Erlöser der Welt geboren ist? Zum Zeichen für die Wahrheit dieser frohen Nachricht werden sie ein kleines Kind finden, das in einer Krippe liegt.
2000 Jahre später sind auch wir herbei geeilt von unseren Häusern und Familien, um hier in der Kirche beim Kind in der Krippe zu sein. Zwar sind uns selber nicht Engel vom Himmel erschienen, die uns diese Nachricht verkündet haben, doch wird seit damals in der ganzen Welt die Botschaft von diesem Kind verbreitet durch alle jene, die an das Jesuskind glauben und in ihm den Erlöser der Menschen anerkennen.
Wie lautet der so einfache und doch unerhört tiefe Inhalt dieser Botschaft vom Kind an der Krippe? Wir hören es im Evangelium und wir werden dessen in der bildlich-figürlichen Darstellung gewahr: Gott ist Mensch geworden. Der Ewige und Unfassbare, der Allmächtige und Heilige ist in Liebe vom Himmel herabgestiegen, um ein Mensch wie wir zu werden. Durch Maria, die Jungfrau, hat das ewige Wort Gottes Fleisch angenommen. Dieses Kind Jesus ist der Immanuel, was wörtlich heißt: Gott ist bei uns!
Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
20.12.2011 22:32:37
Österreichische Orden helfen Kindern in Kasachstan
(kathpress.at) Dort, wo alle Straßen enden, wo es im Winter über Wochen minus 40 Grad hat, liegen Korneewka und Tonkoschurowka. Zwei kleine Orte inmitten der Einsamkeit der nordkasachischen Steppe. Einst, zu Sowjetzeiten, hatte Tonkoschurowka 1.700 Einwohner, heute sind es noch 250. Korneewka ist noch etwas größer. Wer kann, verlässt die Gegend. Doch viele müssen bleiben. Und viele haben trotz aller Not die Chance auf ein besseres Leben - dank österreichischer Ordensfrauen und Ordensmänner, die u. a. in Korneewka ein großes Schulzentrum betreiben.
Das von den Franziskanerinnen in Vöcklabruck und dem Orden "Servi Jesu et Mariae" im niederösterreichischen Blindenmarkt getragene Zentrum gibt 230 Kindern im von der Entwicklung weitgehend abgeschnittenen Norden Kasachstans die Chance auf eine bessere Zukunft. Das Zentrum umfasst inzwischen einen Kindergarten, eine Schule, die bis zur Matura führt, ein Internat und ein Lehrerwohnheim. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art im gesamten zentralasiatischen Raum, die einen christlichen Träger hat.
Gegründet wurde die Schule vom Berliner Priester Lorenz Gawol. Dieser wurde Anfang der 1990er-Jahre mit dem Elend der Bevölkerung konfrontiert. Über Nacht hatte die Sowjetunion zu existieren aufgehört. Für die Menschen habe es keinerlei Perspektiven mehr gegeben, so Sr. Kunigunde Fürst, Generaloberin der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, im "Kathpress"-Gespräch. Gemeinsam mit den Franziskanerinnen gründete Gawol eine vorerst kleine Schule, die 1996 den Betrieb aufnahm. Im Laufe der Zeit wurde das Projekt immer größer. Gawol erkrankte vor zehn Jahren schwer an Krebs, sein Hilferuf nach Menschen, die sein Projekt fortführen, wurde von den "Servi Jesu et Mariae" gehört. Als Gawol 2001 starb, übernahmen sie seine Aufgaben.
Für das Schulzentrum, das auch für rund 80 Arbeitsplätze in der Region sorgt, werden pro Monat zwischen 30.000 und 35.000 Euro benötigt - Geld, das die beiden Ordensgemeinschaften aus Spenden aufstellen müssen, was allerdings mit größten Anstrengungen verbunden ist. Deshalb habe man auch lange überlegt, ob das Projekt überhaupt fortgesetzt werden kann. P. Barton, Generalvikar der "Servi Jesu et Mariae": "Die Menschen verbinden aber so viel Hoffnung mit dieser Schule, dass wir sie nicht schließen können. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Gott die Menschen auch hier, in der Steppe, nicht vergessen hat." Und auch für Sr. Fürst steht fest: "Die Kinder müssen eine Zukunft haben." - Lesen Sie noch mehr!
Weblinks: http://www.franziskanerinnen.at/ausland/kasachstan.html und http://www.schule.kasachstan.sjm-online.org
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.12.2011 21:57:01
Wahrheit und Bedeutung der Jungfräulichkeit Marias
(radiovatikan.de) Die Bedeutung der Jungfräulichkeit Mariens hat Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am Sonntag betont. Ihre Jungfräulichkeit sei wesentlich, um zu verstehen wer Jesus ist, denn sie „bezeugt dass die Initiative von Gott kommt und vor allem, weil sie offenbart, wer der Empfangene ist.“
„Die Jungfräulichkeit Mariens ist einzigartig und unwiederholbar; aber ihre geistliche Bedeutung betrifft jeden Christen und betrifft wesentlich den Glauben: Denn wer zutiefst an die Liebe Gottes glaubt, nimmt Jesus und sein göttliches Leben durch das Handeln des Heiligen Geistes in sich auf. Das ist das Geheimnis von Weihnachten! Ich wünsche euch allen, es mit inniglicher Freude zu leben.“
Außerdem erwähnte der Papst die Seligsprechung von 22 Ordensleuten und eines Laien, die am Samstag in Madrid stattfand. Die Hünfelder Oblaten (so ihr Name in Deutschland) hatten während des Spanischen Bürgerkriegs das Martyrium erlitten.
Auch an die deutschsprachigen Pilger und Gäste wandte sich der Papst mit einem Grußwort:
„Am heutigen vierten Advent hören wir das Evangelium der Verkündigung an Maria, das wir auch im Gebet des Angelus betrachten: „Der Engel brachte Maria die Botschaft.“ Wenige Tage vor Weihnachten blicken wir auf die Jungfrau Maria, die Gott dazu erwählt hat, die Mutter des Erlösers zu werden. Das Ja der demütigen Magd steht am Anfang der Menschwerdung. Maria möge uns in unserem Ja zu Gott bestärken, dass auch wir der Botschaft Gottes in unserem Leben Raum geben, dass auch wir bereit sind, den Herrn aufzunehmen und neue Menschen zu werden. Von Herzen wünsche ich euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest.“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.12.2011 11:58:25
Erziehung zur Gerechtigkeit und zum Frieden
(radiovatikan.de) Die jungen Menschen zur Gerechtigkeit und zum Frieden erziehen: Unter diesem Titel steht die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2012. Sie wurde an diesem Freitag im Vatikan vorgestellt.
Im vergangenen Jahr sei die Frustration über die Gesellschaft gestiegen, die Krise in Arbeits- und Finanzwelt habe aber nicht nur wirtschaftliche, sie habe auch kulturelle Wurzeln. Gerade die Jugend mit ihrem Enthusiasmus könne hier der Welt neue Hoffnung geben, so der Papst. „Die Sorgen, die von vielen Jugendlichen in der letzten Zeit in ganz verschiedenen Regionen der Welt bekundet wurden, drücken das Verlangen aus, mit Zuversicht in die Zukunft blicken zu können.“ Die Kirche vertraue der Jugend und ermutige sie, die Wahrheit zu suchen.
Erziehung sei eine Aufgage der ganzen Gesellschaft, so Benedikt XVI. Der Papst wendet sich in der Botschaft zuerst an die für die Erziehung Verantwortlichen. Die Erziehung sei „das faszinierendste und schwierigste Abenteuer des Lebens“. Erziehen bedeute, einen Menschen über sich selbst hinauszuführen, um ihn in die Wirklichkeit einzuführen, in eine Fülle, die ihn wachsen lasse. Dazu brauche es die Begegnung der Offenheit des Schülers mit der Bereitschaft des Erziehers, „sich zu verschenken.“ „Daher sind vor allem authentische Zeugen notwendig und nicht bloße Austeiler von Regeln und Informationen.“ Zeugen lebten einen Weg vor.
Es brauche für die Erziehung auch gute Familien, vor allem in einer Zeit, in der die Familien selbst ständig bedroht und durch „Arbeitsbedingungen, die oft kaum mit der familiären Verantwortung in Übereinstimmung gebracht werden können, Sorgen um die Zukunft, frenetische Lebensrhythmen, Migrationen auf der Suche nach einem angemessenen Unterhalt, wenn nicht nach dem bloßen Überleben“ nicht selten zerbrochen und aufgesplittert seien. Dazu brauche es Institutionen, die den Jugendlichen helfen, ihre jeweilige Berufung zu entdecken. Und es brauche politisch Verantwortliche, die für den Schutz der Familie eintreten. Auch die Medien ruft der Papst dazu auf, ihren Beitrag zur Erziehung zu leisten. Letztlich sei es aber auch eine Aufgabe der Jugendlichen selbst, sie „müssen den Mut haben, zuallererst selber das zu leben, was sie von ihrer Umgebung fordern“.
Es gehe darum, den jungen Menschen die Wertschätzung für die positive Bedeutung des Lebens zu vermitteln, indem man in ihnen den Wunsch wecke, es für den Dienst am Guten einzusetzen. Das sei eine Aufgabe, in der alle persönlich gefordert seien, so der Papst.
Papst Benedikt geht auch auf die Inhalte der Erziehung ein, es müsse um die ganzheitliche Bildung des Menschen, „einschließlich der moralischen und spirituellen Dimension des Seins“.
Link: Das Dokument im Wortlaut.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.12.2011 11:55:27
Weihnachten wird an der Krippe entschieden
(stjosef.at/predigten; JSp) Immer heller wird es, je näher wir dem Weihnachtsfest kommen. Die vier Kerzen des Adventkranzes drücken die freudige Erwartung aus, und der Kinderreim bezeugt es: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier; dann steht das Christkind vor der Tür!“
Ja, ist es wirklich so? Wen oder was erwarten wir eigentlich zu Weihnachten? Warten wir noch auf das Christkind oder nicht doch auf die materiellen Güter, von denen manche nie genug bekommen können? Eine deutsche Elektronikkette („Media Markt“) verwendet den Werbeslogan: „Weihnachten wird unter dem Baum entschieden.“ Das will heißen: Es kommt allein auf die Geschenke an und deren Qualität und Preis. Doch wenn dies unsere einzige Hoffnung und Erwartung zu Weihnachten wäre, dann hätten der Materialismus und der Konsumrausch gesiegt!
Demgegenüber wollen wir als Christen sagen: „Weihnachten wird bei der Krippe entschieden.“ Auf die Geburt des menschgewordenen Sohnes Gottes kommt es an. Das Jesuskind ist das wahre Christkind, das wir erwarten. Es beschenkt uns mit seiner Liebe und mit ewigem Leben, und das ist mehr, als wir uns irgendwo kaufen können.
Lesen Sie die Predigt zum 4. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.12.2011 22:24:25
Buddhistisches Bauprojekt in Gföhl entzweit die Gemüter
(kathpress.at) Vorbehalte gegenüber einem buddhistischen Bauprojekt in seiner Diözese hat der St. Pöltner Bischof Klaus Küng geäußert: "Bei aller interreligiösen Toleranz" sei er "doch ein wenig verwundert" über das in Gföhl geplante Projekt, sagte Küng in einem "Kurier"-Interview am Donnerstag: "Warum wird der größte Stupa Europas ausgerechnet mitten im Waldviertel errichtet?" Ihm sei nicht bekannt, dass es im Waldviertel eine so große Zahl von Buddhisten gebe, die diesen Bau begründen könnte.
Als weiteren "Punkt, der mich stört", nannte Bischof Küng unklare Information über die Ausrichtung des Projekts. "In der Öffentlichkeit wird von einem Welt-Friedens-Denkmal mit umgebendem Friedensgarten geredet. Nach meinen Informationen entsteht hier aber ein religiöses Zentrum von koreanischen Mönchen der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus." Das sei kein Denkmal, sondern ein Tempel mit Reliquien und Opfergaben, wandte Küng ein. An den Gföhler Stupa werde außerdem ein 600 Quadratmeter großes buddhistisches Ordenszentrum angebaut. Dort sollen Kurse und Gemeinschaftsprojekte veranstaltet werden.
Auf die Frage, ob der Stupa besser nicht entstehen sollte, antwortete Küng mit dem Verweis auf die Religionsfreiheit in Österreich. Der Tempel entstehe auf einem privaten Baugrund, "insofern ist nichts dagegen einzuwenden". Er finde es aber richtig, so der Bischof, "dass die Bevölkerung weiß, worum es geht".
Bereits am Montag hatten sich namhafte kirchliche Persönlichkeiten in die Diskussion über das Bauprojekt zu Wort gemeldet und eine sachliche Diskussion eingemahnt. Sosehr es legitim sei, zum konkreten Vorhaben unterschiedliche Meinungen zu vertreten, sowenig könne es angehen, "eine Ablehnung mit einer unsachlichen Diffamierung des Buddhismus zu verbinden" hieß es in einer Erklärung, die u.a. vom Altenburger Abt Christian Haidinger, "Furche"-Herausgeber Heinz Nußbaumer und dem Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, Prof. Martin Jäggle, unterzeichnet wurde.
Das Projekt in Gföhl will eine Wiener Stiftung realisieren; der Gföhler Bürgermeister ist für das Projekt. Seine Zustimmung wird von vielen in der Gemeinde allerdings nicht geteilt. Auf der Webseite www.stupa.at/index.php können Internet-User ihre Meinung zum Bau deponieren.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2011 21:18:30
Kundgebung für den Schutz des menschlichen Lebens
(youthforlife.net) Am Samstag, den 10. Dezember fanden sich über 150 Personen zur Lichterkette der Jugend für das Leben vor den Salzburger Landeskliniken ein. Dort gibt es seit 2005 auf Weisung von LH Gabi Burgstaller eine Abtreibungsambulanz, in der wöchentlich geschätzte zwanzig Kinder abgetrieben werden. Mit Liedern und Ansprachen machten die mehrheitlich jugendlichen Teilnehmer auf das große Unrecht der Abtreibung aufmerksam. Sie forderten den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens ab der Empfängnis, sowie mehr Hilfsmöglichkeiten für schwangere Frauen.
Die Jugendlichen forderten in ihren Ansprachen die konsequente Einhaltung der Menschenrechte für alle Menschen, ob geboren oder ungeboren. Pressesprecherin Carina Broucek betonte, dass „der Mensch nicht erst durch die Geburt Mensch wird, sondern ab dem Augenblick seiner Empfängnis Mensch ist“. Gesetzliche Regelungen, die Abtreibung als „straffrei“ deklarieren wären demnach ein Skandal, denn „Abtreibung tritt die Rechte ungeborener Kinder mit Füßen, weil sie ihnen das grundlegendste aller Rechte, nämlich das „Recht auf Leben“ abspricht“.
Neben den ungeborenen Kindern standen vor allem die betroffenen Frauen im Zentrum der Veranstaltung. Carina Broucek betonte in einer Ansprache, dass man Frauen mit all ihren Sorgen und Ängsten ernst nehmen müsse: „Frauen mit der ,Scheinlösung´ Abtreibung abzuspeisen ist zutiefst frauenfeindlich“, kritisierte die 22- jährige Studentin. Denn Abtreibung löst keine Probleme, sondern schafft nur neue. Dass die meisten Frauen nach einer Abtreibung vielfach jahre- bis jahrzehntelang leiden und den Schritt zutiefst bereuen, wird wohlweislich verschwiegen. Damit werden die Frauen ebenfalls zum Opfer der Abtreibung. Ihnen werden nicht nur die möglichen Folgen einer Abtreibung vorenthalten, sie werden auch in ihrem seelischen Leid danach allein gelassen. Broucek: „Frauen haben das Recht auf umfassende, konkrete und lebensbejahende Hilfe, die ihnen ein „Ja“ zum Kind auch in schwierigen Situationen ermöglicht“. - Lesen Sie noch mehr!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.12.2011 10:05:35
Heft 16 (2011/2012) von "St. Josef" erschienen
(news.stjosef.at) Soeben ist das 16. Heft (2011/2012) der Informationsschrift „St. Josef“ für alle Freunde und Wohltäter der Gemeinschaft vom heiligen Josef in Kleinhain bei St. Pölten erschienen, das redaktionell vom Moderator der Gemeinschaft, Mag. Werner Schmid, verantwortet wird. Den Abonnenten wurde es bereits zugestellt; wer es noch nicht hat, kann es kostenlos (auch in mehrfacher Stückzahl) online bestellen. Inhaltlich sind die Themen breit gestreut: Unter dem Titel „Drei Grundfragen“ wird in einer Zusammenfassung eines Vortrags vor 20 Jahren des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger auf Schwierigkeiten mit dem Glauben heute eingegangen. Eine Predigt des Eisenstädter Diözesanbischofs Aegidius Zsifkovics am Hochfest des heiligen Josef wird dokumentiert, die er am 19. März 2011 in der Kirche des Karmels St. Josef in Mayerling gehalten hat. Josef Spindelböck bietet in einer meditativen Betrachtung inhaltliche Zugänge zu den einzelnen Anrufungen der Josefslitanei. In einer Rückschau wird anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums an die am 25. März 1987 vom seligen Papst Johannes Paul II. vorgelegte Enzyklika „Redemptoris Mater“ über die selige Jungfrau Maria im Leben der pilgernden Kirche erinnert. Eine geistliche Gemeinschaft im Zeichen Mariens, die „Dienerinnen der Immaculata“, werden vorgestellt, welche in der Diözese St. Pölten kirchlich errichtet sind und segensreich wirken. Sie bauen derzeit ein Mutterhaus in Gerersdorf und hoffen auf weitere Neueintritte. In manchen Messen wird das „Confiteor“ nicht mehr gebetet; deshalb widmet sich ein eigener Beitrag dem Sinngehalt des allgemeinen Schuldbekenntnisses. Ein großer Teil des Heftes stellt die Gestalt und das Wirken der heiligen Jeanne d’Arc (1412-1432), vor, bekannt als die Jungfrau von Orleans, deren 600. Geburtstag 2012 begangen wird. Auch Papst Benedikt XVI. hat ihr am Mittwoch, dem 26. Januar 2011, eine Ansprache gewidmet, die im Josefsheft dokumentiert wird. – Hier der Link zur Online-Bestellung der Josefshefte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.12.2011 10:39:04
Arabischer Frühling bringt keine Besserung für Christen
(kathpress.at) Die orientalischen Christen in Österreich halten wenig von der medialen Euphorie über den "Arabischen Frühling". In einer Diskussion mit dem ägyptischen Menschenrechtler, Juristen und Publizisten Naguib Gobrail auf Einladung der "Union Orientalischer Christen in Österreich" - sie vertritt rund 20.000 Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund - am Freitag in Wien herrschte Übereinstimmung, dass sich für Christen die Lage seit dem Rücktritt Hosni Mubaraks nicht verbessert hat.
"Die Hassprediger können sich jetzt offener artikulieren, und die Angriffe auf Kirchen werden offener", hieß es. Unverschleierte Frauen - sehr oft Christinnen - erlebten täglich Angriffe in Form der Aufforderung zum Anlegen des Schleiers. Anlass des Vortrags in Wien war der Internationale Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.
Die Islamisierung Ägyptens sei unausweichlich, nachdem Muslimbrüder und Salafisten voraussichtlich 80 Prozent der Sitze der verfassungsgebenden Versammlung erhalten werden. Die Angst der Christen im Land sei groß, und es sei mit einer Verstärkung der Auswanderungsbewegung unter den Gebildeten zu rechnen. Hauptziele seien Australien und Europa, sagte Gobrail.
Den Salafisten schwebe ein Entzug der Bürgerrechte für Christen vor: "Sie wollen die Rückkehr zu den historischen Zeiten der islamischen Eroberung Ägyptens, mit dem Versuch, die christlich-koptische Identität zu eliminieren und die Zeiten des Kalifen Abdul Malik Bin Marwan wieder zu beleben. Dieser beendete die Verwendung der koptischen Sprache, zerstörte die Kirchen und Klöster." Seit der Revolution von 25. Jänner wiederhole sich das. Insgesamt 15 Mal seien Kirchen, Klöster und christliche Läden angegriffen und in Brand gesetzt worden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.12.2011 10:37:01
Gaudete - Freuet euch!
(stjosef.at/predigten; JSp) Der dritte Adventsonntag hat die lateinische Bezeichnung „Gaudete“ – „Freuet euch!“ Denn damit beginnt die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher.
Wir wollen über die kurzen und prägnanten Aufforderungen des Apostels nachdenken, die er in diesem Brief an seine Gemeinde gibt. Es geht um das christliche Leben in der Zwischenzeit, bis der Herr kommt. Es ist eine Zeit des Wachens und Betens, aber auch der freudigen Hoffnung. Diese Zeit gilt es gut zu nutzen, „damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt“, wie der Apostel schreibt. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2011 22:29:17
"Kirche in Not" zur päpstlichen Stiftung erhoben
(kirche-in-not.de) KIRCHE IN NOT ist von Papst Benedikt XVI. zu einer Stiftung päpstlichen Rechts erhoben worden. Sitz der Stiftung ist der Vatikanstaat. Der Rechtsakt erfolgte durch eine eigenhändig unterschriebene Urkunde des Papstes in lateinischer Sprache, ein sogenanntes Chirograph.
Zum Präsidenten der Stiftung berief der Papst den Präfekten der Kongregation für den Klerus, Mauro Kardinal Piacenza. Dieser hat mit Wirkung vom 1. Dezember 2011 Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck zum geschäftsführenden Präsidenten ernannt. Die internationale Geschäftsstelle des Werkes bleibt in Königstein im Taunus.
Heereman hat in den vergangenen 30 Jahren als Generalsekretär und später als geschäftsführender Präsident den Malteser-Hilfsdienst in Deutschland geleitet. Ebenfalls zum 1.12.2011 wurde Pater Martin Barta zum Geistlichen Assistenten des Werkes ernannt. Barta ist Mitglied der klerikalen Vereinigung “Werk Jesu des Hohenpriesters”.
Der Impuls zur Gründung des Hilfswerks KIRCHE IN NOT, früher Ostpriesterhilfe, kam durch Papst Pius XII. Angeregt durch die Bitte des Papstes, unmittelbar nach dem Krieg, die Not der 14 Millionen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen zu lindern, rief der Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten zur Versöhnung durch Taten der Nächstenliebe auf. Da er unter anderem Speck sammelte, wurde er bald “Speckpater” genannt.
Heute ist KIRCHE IN NOT eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 600 000 Freunden und Wohltätern, die jedes Jahr in über 140 Ländern etwa 5000 Projekte fördert. 2010 belief sich das Spendenvolumen auf knapp 87 Millionen Euro. Die Wohltäter des Hilfswerkes werden von 17 Nationalbüros in Europa, Nord- und Südamerika sowie Australien betreut.
In dem Chirograph betont der Heilige Vater die jahrzehntelangen Verdienste des Werkes für die Kirche. Die nunmehr päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT hilft im Geist der tätigen Nächstenliebe überall dort, wo die Kirche verfolgt und bedrängt wird. Als pastorales Werk, das im Namen der Kirche handelt, setzt es sich für die Vertiefung und Stärkung des katholischen Glaubens und der Moral ein.
www.kirche-in-not.de
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2011 22:27:15
Gott offenbart sich den Kleinen
(radiovatikan.de) Kennen kann man nur jemanden, mit dem man in Seinsgemeinschaft steht. Daran hat der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz in der „Aula Paolo VI“ erinnert. Jesus habe sich aber nicht den „Gescheiten und Mächtigen“ offenbart, sondern den Kleinen und Schwachen, fügte Benedikt XVI. an.
„Die Kleinen, die Einfachen sind es, denen er sich öffnet. Und ihnen kann er sich öffnen, weil sie näher an seinem Herzen sind, weil sie auf ihn warten und sich nicht selbst genügen, sondern wissen, dass sie nur durch sein Heruntergehen ihn sehen können. So sagt uns Jesus, wenn wir Gott erkennen wollen, müssen wir – wie wir auch sonst in der Welt sind, groß oder klein, gescheit oder dumm – einfachen Herzens sein, reinen Herzens sein, müssen wir da hinkommen, wo wir zu diesen Kleinen gehören, die wissen, dass sie Gott brauchen, die auf ihn warten und für ihn offen sind.“
Von Jesus könne man deshalb Folgendes lernen, so der Papst: „Eben die Güte, die Demut, die wahre Reinheit des Herzens. Der Weg, den er uns zeigt und auf dem wir in allen Schwierigkeiten der Welt innere Ruhe und Frieden und Freude finden, ist nicht, irgendetwas zu wissen und Theorien zu erfinden, sondern Ihm nachzugehen, Ihm ähnlich zu werden, in die Gemeinschaft mit seiner Person und so mit dem lebendigen Gott selbst zu kommen, Kinder Gottes, Söhne Gottes, Töchter Gottes zu werden. Dann leben wir richtig.“
Herzlich Willkommen hieß der Papst alle Pilger und Besucher aus den Ländern deutscher Sprache: „In Christus dürfen wir mit kindlichem Vertrauen Gott ,den Vater‘ nennen – so wie es Christus getan hat. Im Gebet wollen wir unser Herz einfach machen, offen werden für Gottes Gaben und bereit, den Willen des Vaters zu erfüllen und so auch dann die innere Ruhe und Freude zu finden. Nutzen wir dazu diese Zeit des Advents! Der Herr möge euch alle segnen und ecuh einen gesegneten Advent schenken!“
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
07.12.2011 22:25:33
Ganz schön bist Du, Maria!
(stjosef.at/predigten; JSp) Das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria lässt uns, wenige Wochen vor Weihnachten, die gnadenvolle, allzeit von Sünden reine Jungfrau und Gottesmutter Maria feiern.
Dabei ist es nicht so, als ob wir heute das Empfangenwerden Jesu im jungfräulichen Schoß Marias im Fest begehen würden: Denn dies wird ja am Hochfest der Verkündigung des Herrn an Maria gefeiert. Vom 25. März sind es bekanntlich genau neun Monate bis zum 25. Dezember, dem Hochfest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus.
Beim heutigen Fest geht es vielmehr darum, dass Maria selber als kleines, noch ungeborenes Kind im Schoß ihrer Mutter ins Leben getreten ist. Wir feiern ihre Empfängnis, also jenen Augenblick, als sie von ihren Eltern Joachim und Anna auf natürliche Weise gezeugt wurde. Gott aber hat schon diesen Moment auf einzigartige Weise geheiligt, indem Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an frei war von jeder Sünde: von der Erbsünde und auch von jeder persönlichen Sünde. Sie wird mit Recht als die Jungfrau „voll der Gnade“ bezeichnet, weil sie die Liebe Gottes in ihrer Fülle empfangen hat, um später dem Sohne Gottes eine würdige Mutter zu werden. - Lesen Sie die Predigt von Prof. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.12.2011 22:59:11
Der heilige Bischof Nikolaus von Myra
(stjosef.at/artikel) Unter dem Titel "Nikolaus: Märchengestalt oder heiliger Konzilsbischof?" befasst sich P. Lic.theol. Robert Bösner OSB aus Maria Dreieichen mit der Gestalt des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra. Den wenigsten ist bekannt, dass dieser seine Unterschrift unter die Teilnehmerliste beim Konzil von Nicaea gesetzt hat (325), auf dem die Gottheit Jesu Christi in feierlicher Form bekräftigt wurde. So erweist sich dieser heilige Bischof nicht nur als der große Freund der Kinder und aller Notleidenden, sondern auch als Zeuge des wahren Glaubens an Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes. - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
03.12.2011 22:47:49
Byzantinische Liturgie im Stephansdom
(kathpress.at) An die enge Verbindung von Liturgie und tätiger Nächstenliebe hat Kardinal Christoph Schönborn bei einem Gottesdienst mit Priestern und Gläubigen der griechisch-katholischen Kirche am Samstagabend im Wiener Stephansdom erinnert. Der östlichen Christenheit werde oft vorgeworfen, sie beschäftige sich zu sehr mit der Liturgie und zu wenig mit der Caritas. "Das stimmt nicht", unterstrich der Wiener Erzbischof, der zugleich Ordinarius der Katholiken des byzantinischen Ritus in Österreich ist. Die Ostkirche verstehe Liturgie - stärker als die Westkirche - als Abbild der "himmlischen Liturgie". Die Schönheit ihrer Liturgie aber "ist genährt von der Nächstenliebe", so der Kardinal.
Schönborn erinnerte zudem an die schwierigen Umstände, unter denen sich vor wenigen Jahrhunderten Teile der Orthodoxie im damaligen Habsburgerreich der Jurisdiktion des Papstes in Rom unterstellten. Diese unierten Kirchen in der Ukraine, Rumänien, Ungarn und der Slowakei hätten unter der kommunistischen Diktatur "unvorstellbar gelitten". Fast alle Bischöfe seien verhaftet worden, viele von ihnen als Märtyrer gestorben, manche von ihnen bereits seliggesprochen. Nach dem Zerfall des Sowjetherrschaft seien diese Kirchen wiedererstanden, "als Frucht des Martyriums, des Zeugnisses so vieler". Gläubige aus diesen Kirchen seien seit langem in Wien und ganz Österreich beheimatet, so der Kardinal. Als für sie zuständiger Bischof betrachte er es als besonderen Moment, mit ihnen im Stephansdom eine Liturgie im byzantinischen Ritus feiern zu können.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
02.12.2011 22:38:37
Evangelikale Kritik am Jesus-Heft von "Spiegel Geschichte"
(idea.de) Scharfe Kritik hat eine „Spiegel“-Publikation über Jesus bei einem führenden evangelikalen Theologen ausgelöst. Das Hamburger Nachrichtenmagazin hat vor Weihnachten in seiner Reihe „Geschichte“ ein Sonderheft unter dem Titel „Jesus von Nazareth und die Entstehung einer Weltreligion“ herausgebracht. Wie der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT), Rolf Hille (Heilbronn), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage sagte, sei es typisch, „dass die gesamte theologische Forschung der letzten 250 Jahre mit konsequenter Ausschließlichkeit auf die liberale historisch-kritische Forschung eingeschränkt wird“.
Die Beiträge seien allein durch Urteile über angebliche Mythen und Legenden bestimmt. Hille: „Gott als redende und handelnde Person wird dabei völlig ausgeschlossen. Alles wird säkular vom Menschen und seinen Möglichkeiten her bedacht.“ Doch gebe es auch „eine objektive Offenbarung Gottes in der Geschichte“. Dies liege aber nicht im Horizont der Spiegel-Autoren. Aus dieser Perspektive sei auch die Behauptung zu verstehen, dass Jesus sich nie als Sohn Gottes verstanden habe. Entsprechendes gelte für die Deutung der Auferstehung sowie des Kreuzes als erlösendem Sühnetod. Diese werden in dem Spiegel-Heft nur als nachträgliche Interpretationen des Geschicks und Scheiterns von Jesus aus Nazareth dargestellt.
Spiegel-Redakteur Christian Schüle vertritt die Ansicht, dass man der „realen Person hinter dem theologisch-literarischen Jesus“ nie näher gekommen sei als durch sozialwissenschaftliche Rekonstruktion. Jesus habe sich von anderen damaligen Predigern, die zuhauf durch Palästina gezogen seien, durch „die Kraft der Anmaßung“ unterschieden. Mit „scheinbar unbeirrter Selbstsicherheit und unbeirrbarem Sendungsbewusstsein“ habe er beansprucht, die Vollmacht Gottes zu besitzen. Schüle: „So viel Hybris irritierte und verstörte – hier sprach ja doch ein Mensch!“ Da für Juden der Tod des verheißenen Messias nicht einsichtig gewesen sei, sei Jesus gescheitert. Erst im Nachhinein sei die christliche Sicht etabliert worden: „Wenig später hieß es auf einmal, Jesus, der Christus, sei für die Sünden der Menschen gestorben.“
Der evangelische Theologe und Kirchenhistoriker Prof. Christoph Markschies (Berlin) vertritt in dem Heft die Auffassung, Jesus sei ein „antiker jüdischer Prophet“ gewesen, „der mit Wort und Tat versuchte, Gesellschaft heil zu machen, und damit bis heute Gesellschaften gestaltet und Menschen hilft“. Jesus habe tatsächlich Kranke heilen können. Auf die Frage, ob dies nicht konstruiert sei, antwortet Markschies: „Nein, dafür gibt es viel zu viele Überlieferungen davon. Ich glaube, man muss anerkennen, dass er bei bestimmten Krankheitsbildern eine signifikante Besserung erzielen konnte.“
Nach Hilles Worten entspricht die Aussage des Theologieprofessors, dass Jesus nur ein Prophet gewesen sei, im Grunde der islamischen Auffassung. Hille: „Der Islam behauptet nämlich, erst die späteren Christen hätten die Botschaft des historischen Jesus verfälscht und aus ihm einen Gottessohn gemacht, obwohl er doch selbst nur ein Prophet sein wollte.“ Laut Hille sind die beiden Jesus-Bücher von Papst Benedikt XVI. ein „hilfreicher Gegenentwurf“ zur rein säkularen Sicht im Spiegel-Heft. Auch in der seriösen evangelischen Forschung fänden sich gute Argumente für eine andere Sichtweise. Beispielhaft seien die historischen Forschungen der Professoren Martin Hengel (1926-2009), Roland Deines (Nottingham/England) und Rainer Riesner (Dortmund). Hille ist auch ehrenamtlicher Direktor für ökumenische Angelegenheiten der Weltweiten Evangelischen Allianz und stand von 1996 bis 2008 ihrer Theologischen Kommission vor.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
02.12.2011 22:37:06
Bereitet dem Herrn den Weg!
(stjosef.at/predigten; JSp) Der Advent ist eine Zeit des Wartens und der Erwartung. Wie wir alle aus Erfahrung wissen, kann uns die Zeit manchmal zu lange werden, wenn wir auf jemanden oder etwas warten. Meist sind es die freudigen Ereignisse, die wir herbeisehnen! Es kann uns gar nicht schnell genug gehen, bis etwas Gutes eintrifft und wir uns daran erfreuen können. Mitunter aber wollen wir auch, dass etwas weniger Angenehmes oder gar Leidvolles und Bedrängendes bald vorübergeht oder auch, dass wir eine wichtige Aufgabe oder Pflicht, die mit Mühe verbunden ist, schon gut erfüllt hätten. „Wenn nur dies oder jenes schon getan wäre!“
Wir warten auf das Kommen Jesu Christi, des Erlösers. Ja, gewiss: Da ist zuerst das Weihnachtsfest, auf das wir zugehen und voll Freude erwarten. Die Kinder zählen schon die Tage am Adventkalender, „bis endlich das Christkind kommt.“ Weihnachten darf aber nicht eine bloße Erinnerung an das Kommen Christi vor 2000 Jahren bleiben. Der Herr kommt auch zu uns, in unserer Zeit; er will auch in unserem Herzen Wohnung nehmen! Er klopft an, und wir sollen ihm öffnen. Leise ist seine Stimme, und allzu schnell überhören viele sein Kommen. Selig der Mensch, der wach und bereit ist, ihm zu öffnen, wenn er kommt!
Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag 2011 in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.11.2011 23:09:07
Advent 2011: Jugendbischof bloggt
(jugendbischof.at) Seit Juni 2009 ist DI Mag. Stephan Turnovszky römisch-katholischer Jugendbischof in Österreich. Er hat unter der Adresse www.jugendbischofs.at einen Blog für junge Menschen eingerichtet. Wörtlich heißt es dort: "Im Advent bereiten wir uns auf die Ankunft Christi vor, aber was heißt das konkret? Ist Jesus nur damals in Betlehem gekommen oder dürfen wir ihn auch 2011 erwarten? Jugendbischof Stephan Turnovszky lädt dazu ein, Großes in diesem Advent zu erwarten: Der Advent ist ein Adventure. Mit dem Beginn des neuen Kirchenjahres am 26. November erwarten dich auf dieser Seite geistliche Impulse: Du bekommst jeden Tag eine Bibelstelle vom jeweiligen Adventsonntag, die vom Jugendbischof ausgelegt wird. Darauf folgt eine Frage bzw. Anregung für den Tag und die Einladung, eine Zeit der Stille und des Gebets zu halten. Advent 2011 – vielleicht hilft dir dieser Blog, dass er wirklich zur ruhigsten Zeit des Jahres wird! Und vielleicht möchtest du auch etwas im Kommentarbereich unter den Betrachtungen zurückmelden?"
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
30.11.2011 22:46:49
Die Unauflöslichkeit der Ehe und die Situation wiederverheirateter Geschiedener
(radiovatikan.de) In seiner Mittwochsausgabe (30.11.2011) veröffentlicht der L'Osservatore Romano ein Vorwort, das der damalige Kardinal Joseph Ratzinger 1998 für einen Sammelband der von ihm geleiteten Glaubenskongregation („Documenti e Studi 17“) verfaßte. Radio Vatikan dokumentiert diesen Text in der vom „Osservatore“ veröffentlichten deutschsprachigen Fassung.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.11.2011 11:26:09
In Erwartung des kommenden Herrn
(stjosef.at/predigten) Es gibt verschiedene Wahrnehmungen der Zeit des Advents. Wir kennen den hektischen Advent, den romantischen Advent und den gläubig-besinnlichen Advent! Es gilt den gläubig-besinnlichen Advent wieder neu zu entdecken:
Hier geht es um die Vorbereitung auf das Kommen Christi, denn „Advent“ heißt „Ankunft“. Ja, die Bedeutung umfasst die Begriffe Ankunft, Eintreffen, Auftreten, Anwesenheit, Besuch, Anmarsch, ja auch das Heranrücken. Gemeint ist ganz direkt die Vorbereitung auf das Geburtsfest Christi, das Weihnachtsfest. Gott ist Mensch geworden aus der Jungfrau Maria, und er will ankommen auch in unserem Herzen! Auf ihn bereiten wir uns vor; dem soll die Zeit des Advents dienen.
Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag (27.11.2011), Lesejahr B, in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.11.2011 23:16:25
Ent-welt-bild-lichung
(dbk.de) Stellungnahme der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands zur aktuellen Debatte über die Verlagsgruppe Weltbild GmbH:
Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) hat sich gestern in Würzburg mit der aktuellen Debatte über die Verlagsgruppe Weltbild GmbH befasst. Der VDD hält 24,2 Prozent der Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild GmbH.
Die Geschäftsführung kennt die verpflichtenden Vorgaben der Gesellschafter in Bezug auf die Werteorientierung des Unternehmens und hat sie aufgrund der entsprechenden Verankerung in der Satzung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH umzusetzen. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung diesbezüglich zu überwachen. Es ist der Geschäftsführung nicht gelungen, die internetgestützte Verbreitung sowie die Produktion von Medien, die den ideellen Zielen der Gesellschafter widersprechen, im eigenen Bereich bzw. im Bereich der Unternehmensbeteiligungen hinreichend zu unterbinden. Die Glaubwürdigkeit der Verlagsgruppe und ihrer Gesellschafter hat darunter gelitten.
Die VDD-Vollversammlung hat eine Stellungnahme des Aufsichtsrates der Verlagsgruppe Weltbild GmbH und einen Bericht von P. Dr. Hans Langendörfer SJ und Dr. Matthias Meyer als den beiden Aufsichtsratsmitgliedern erörtert, die den VDD seit zwei Jahren im Aufsichtsrat repräsentieren. Die VDD-Vollversammlung dankt ihnen für ihre Initiative, die Geschäftsführung zur Einhaltung der in der Unternehmenssatzung verankerten kirchlichen Werte anzuhalten. Sie spricht ihnen ihr uneingeschränktes Vertrauen aus.
Die VDD-Vollversammlung hat die unverzügliche Einberufung einer Gesellschafterversammlung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH verlangt und dieser klare Beschlussempfehlungen unterbreitet. Sie betreffen verbindliche Vorgaben der Gesellschafter, nach denen der Aufsichtsrat sicherstellen soll, dass die angezeigten organisatorischen und strukturellen Maßnahmen für eine Veräußerung der Verlagsgruppe Weltbild GmbH ohne jeden Verzug entschlossen aufgenommen werden. Die Gesellschafter sollen einen regelmäßigen Bericht der Geschäftsführung über den Veräußerungsprozess erhalten und neue Aufsichtsräte berufen. Die Gesellschafterversammlung ist diesen Beschlussempfehlungen vollständig gefolgt. Über die Einzelheiten informiert die Verlagsgruppe Weltbild GmbH.
Die deutschen Bischöfe, die der Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands angehören, bedauern die verzerrende und unangemessene Weise der publizistischen Auseinandersetzung mit den anstehenden Fragen namentlich in Medien, die der Kirche nahestehen.
Link: Die Hintergründe dieser Trennung nach heftigen Turbulenzen (kathpress)
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.11.2011 23:14:02
Genau vor 30 Jahren erschien "Familiaris consortio"
(dbk.de) Würdigung von Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz: Heute vor 30 Jahren wurde das Apostolische Schreiben „Familiaris Consortio“ veröffentlicht. Papst Johannes Paul II. schreibt darin „an die Bischöfe, Priester und Gläubigen der ganzen Kirche über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute“. In großer Dankbarkeit für die Klarheit dieses wegweisenden Dokuments der päpstlichen Lehrverkündigung erinnert die katholische Kirche an seine nach wie vor bestehende grundlegende Bedeutung und bleibende Gültigkeit.
Texte des päpstlichen Lehramts werden in einer bestimmten Zeit und auf bestimmte Zeitsituationen hin geschrieben. Damit ist ihre Wirkung jedoch nicht erschöpft. Sie enthalten in der Art und Weise, in der sie die Lehre der Kirche entfalten, eine Aussagekraft, die über eine momentane Gegebenheit weit hinausreicht. Sie bergen einen Bedeutungsüberschuss, auf den es sich, gerade in einem zeitlichen Abstand, lohnt, zurück zu blicken. So vermögen diese lehramtlichen Aussagen, auch unserer Zeit etwas Neues auszurichten, oft gerade weil sie nicht dem Heute verhaftet sind. - Lesen Sie noch mehr!
Link: Apostolisches Schreiben "Familiaris consortio" auf stjosef.at.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
21.11.2011 22:22:48
Die hl. Edith Stein - eine besondere Patronin Europas
(erzdioezese-wien.at) Als Vorbild und Kraftquelle für das Zeugnis des christlichen Lebens in der heutigen Zeit hat der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser die Heilige Edith Stein gewürdigt. Die große Philosophin und Karmelitin, die 1942 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet worden ist, sei "eine Frau der Aktion, der Kontemplation und der Passion" gewesen, sagte Bischof Kothgasser am Samstag, 18. November 2011, in der Wiener Schottenkirche bei einem Gottesdienst zum Auftakt einer Festveranstaltung der österreichischen Edith-Stein-Gesellschaft.
Aus Anlass ihres 120. Geburtstages am 12. Oktober wird das heurige Jahr mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen als Edith Stein-Gedenkjahr begangen. Die Festmesse mit Erzbischof Kothgasser war gleichzeitig Auftakt zu einer Festveranstaltung der österreichischen Edith-Stein-Gesellschaft, bei der der Leiter des Salzburger Bildungszentrums Juvavum, Bernhard Augustin, Stein als "Patronin Europas" würdigte und im Anschluss die Dresdener Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz den Festvortrag unter dem Titel "Keine Frau ist ja nur Frau" hielt.
Die Heilige habe "ihr Leben mit Christus gelebt und für die Menschen hingegeben", so Erzbischof Kothgasser in seiner Predigt: "Gott hat ihr gestattet, ihn selber in aller Tiefe kennenzulernen - daraus zog sie ihre Kraft." Der Bischof erinnerte bei der Messe an die Lebensstationen Edith Steins, die 1891 als Tochter einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Breslau (heute Wroclaw) geboren wurde. 1922 ließ sie sich taufen und nahm den katholischen Glauben an, beeinflusst von der Biographie der christlichen Mystikerin und Unbeschuhten Karmelitin Teresia von Avila.
Angesichts des NS-Terrors ab 1933 in Sorge um die jüdischen Menschen - denen sie sich zeitlebens zutiefst verbunden fühlte, wie Erzbischof Kothgasser erinnerte - wollte Edith Stein nach Rom zu Papst Pius XI. fahren und ihn persönlich bitten, eine Enzyklika gegen die Judenverfolgung zu veröffentlichen. Dazu kam es nicht, aber sie schrieb dem Papst einen Brief. Im selben Jahr trat sie in den Karmel in Köln ein und nahm den Ordensnamen "Teresia Benedicta a Cruce" ("die vom Kreuz Gesegnete") an.
Der Weg Edith Steins führte zunächst nach Holland. Von dort wurde sie 1942 zusammen mit ihrer leiblichen Schwester Rosa von der Gestapo verhaftet, nach Auschwitz deportiert und im Konzentrationslager ermordet. Papst Johannes Paul II. sprach Edith Stein 1987 selig. 1998 wurde sie heiliggesprochen und ein Jahr später zur Mitpatronin Europas erhoben.
Der Leiter des Salzburger Bildungszentrums Juvavum, Bernhard Augustin, beleuchtete in seinem Vortrag bei der anschließenden Festakademie vor allem die Zeit, die Edith Stein im Jahr 1931 - also vor exakt 80 Jahren - auf Einladung zum Dritten Österreichischen katholischen Frauentag in Wien verbracht hat. Aus dieser Zeit lasse sich herausdestillieren, was sie in ihrer Bedeutung auch für heute auszeichne: So habe sie gezielt öffentlich gewirkt und einen viel diskutierten Vortrag über die heilige Elisabeth von Thüringen gehalten; außerdem habe sie die persönliche Begegnung mit Freunden und Bekannten gesucht und bewusst an Liturgien teilgenommen.
Links: http://www.edith-stein-gesellschaft.de (Deutschland); http://www.edithstein.karmel.at/Edith-Stein/Edith-Stein-Gesellschaft (Österreich)
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
20.11.2011 15:20:38
Gelebte Liebe vermag zu überzeugen
(presse.kirche.at) Bischof Klaus Küng zeigte sich bei der traditionellen Elisabethfeier im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt erfreut über das positive Image der Caritas in der Gesellschaft. „Gelebte Liebe vermag zu überzeugen“, so Küng in seiner Predigt beim Gottesdienst. Das sei auch der Grund, warum bei kirchenfernen Menschen „die Caritas hoch im Kurs steht“. Er sei dankbar, dass sich viele finden, die die mitunter mühsame Arbeit der kirchlichen Hilfsorganisation mittragen. Aber: Wer gibt, der empfange auch und erfahre Bereicherung.
Der St. Pöltner Bischof betonte weiters die Verwurzelung in Christus als Kraftquelle für die Arbeit. Das sei auch die Quelle der Nächstenliebe für die Heilige Elisabeth (gest. 1231), der Schutzpatronin der Caritas, gewesen. Der Blick auf Christus habe sie großzügiger gemacht und ließ sie konkret handeln. Die Liebe zu Christus bewahre vor Müdigkeit, Abstumpfung und Burn Out. Das habe sich gerade bei Elisabeth gezeigt, die bereits mit 19 Jahren Witwe war und ein schweres Leben hatte. Durch die Radikalität ihrer Hingabe für andere Menschen habe sie auch Protest und Unverständnis geerntet. Allerdings überwiegte ihre Ausstrahlung. So wurde sie schon vier Jahre nach ihrem Tod heiliggesprochen. - Link: http://www.caritas-stpoelten.at (auch online spenden ist möglich)
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
20.11.2011 15:14:22
Papst Benedikt XVI. beendet Afrika-Reise
(radiovatikan.de) Mit einer Botschaft der Hoffnung und der Versöhnung hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag seinen Besuch im westafrikanischen Benin beendet. Die Kirche müsse das neue Gesicht Afrikas gestalten. Die Richtschnur dafür heiße Versöhnung, betonte er in dem neuen Grundsatzdokument für die Kirche Afrikas, das er am Sonntagmittag im „Stadion der Freundschaft“ von Cotonou feierlich den Kirchen Afrikas überreichte.
Der Papst rief bei der Abschlussmesse am Sonntagmorgen die Kirche in Afrika auf, ihre Hilfe für Aids-Kranke fortzusetzen und zu verstärken. Jeder Kranke verdiene Respekt und Liebe, hob Benedikt XVI. im westafrikanischen Benin hervor. Er wolle all jene ermutigen, „die von Aids und anderen Krankheiten“ betroffen seien. „Der Papst ist euch in seinem Gebet und seinen Gedanken nahe“, sagte er während des Gottesdienstes im Stadion von Cotonou. Die Kirche müsse die Kranken nach dem Vorbild Jesu als Brüder und Schwestern anerkennen und ihre Leiden teilen. Durch sie weise Gott den Weg zum Himmelreich, sagte der Papst vor mehreren Zehntausend Menschen. Der Gottesdienst in der größten Stadt Benins war der letzte große Programmpunkt seiner dreitägigen Reise in das westafrikanische Land.
Ein Königreich werde auch heute noch oft mit Erfolg, Macht und Geld verbunden, sagte der Papst in seiner Predigt zum Christkönigsfest, das die katholische Kirche am Sonntag beging. Das Reich Gottes sei jedoch das Gegenteil dieser landläufigen Vorstellungen. Es gehe nicht um die Herrschaft über Menschen, sondern den Dienst für Kranke, Notleidende und Schwache. Der König der Christen, Jesus, sei am Kreuz gestorben. Dies zu akzeptieren falle jedoch oft schwer. Auch heute sei der Mensch häufig Gefangener der „alten Welt“ und ihrer Ängste. Diese verhinderten ein freies und frohes Leben. Jesus habe die Menschen hingegen in eine „neue Welt“ geführt, „in der Gerechtigkeit und Wahrheit keine Parodie sind“.
Zugleich bekräftige der Papst, dass die Mission weiterhin eine „dringende Aufgabe“ der Kirche sei. Auch heute gebe es viele Menschen, die die christliche Botschaft noch nicht vernommen hätten oder sich ihr verweigerten, sagte Benedikt XVI. Zudem seien viele Christen schwach in ihrem Glauben. Im egoistischen Streben nach Wohlbefinden, Macht und schnellem Verdienst ignorierten sie die Botschaft Jesu im Alltag.
Auch aus den umliegenden Ländern Ghana, Togo, Nigeria und Burkina Faso waren zahlreiche Katholiken angereist. Die Gottesdienstbesucher begrüßten den Papst mit traditionellen Liedern und liturgischen Gesängen. Die Fürbitten wurden teils in den einheimischen Sprachen Mina, Yoruba und Dendi vorgetragen. Auch Benedikt XVI. richtete in der Predigt einen kurzen Gruß in der Landessprache Fon an die Gläubigen.
Zum Abschluss des Gottesdienstes überreichte der Papst den Repräsentanten der afrikanischen Bischofskonferenzen das päpstliche Schreiben zur Afrika-Synode im Jahr 2009.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.11.2011 03:50:24
Jesus Christus, der König aller Könige
(stjosef.at/predigten; JSp) Im Evangelium nach Matthäus wird uns ein Bild des Königs und Richters Jesus Christus vermittelt, der sichtbar wiederkommen wird am Ende der Zeiten. Im Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen wir uns zum auferstandenen und verherrlichten Herrn Jesus Christus, denn er ist „aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.“
Dass es überhaupt ein allgemeines Weltgericht geben wird und dass Gott eine endgültige Scheidung der Menschen vornehmen wird in jene, die in ihrem Leben Gutes getan haben, und in jene, die hier auf Erden Böses getan haben, mutet vielen heute fremd an. Auch gläubige Menschen wollen diese Ernsthaftigkeit des Endgerichts womöglich nicht an sich heranlassen, da sie sich schwer tun mit dem Gedanken eines richtenden und daher auch belohnenden und strafenden Gottes.
Und doch: Was wäre die Alternative, wenn Gott das Unrecht, welches hier auf Erden geschieht und vielleicht keine Wiedergutmachung empfängt, einfach ungesühnt belassen würde? Dann würden am Ende ja doch die Täter des Bösen triumphieren und nicht die Opfer. Dann verbliebe der Schrei aller Ohnmächtigen und Leidenden ungehört, die hier auf Erden der Willkür und der Bosheit ausgesetzt sind und denen niemand sonst ihr Recht verschafft. Dann stünde auch Gott letztlich auf der Seite derer, die Unrecht tun!
Eben dies ist nicht der Fall. Gott ist Liebe, und er wird die Menschen nach dem Maß ihrer Liebe richten.
Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag (19.11.2011) in vollem Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.11.2011 03:48:14
EWTN überträgt live vom Papstbesuch in Benin
(ewtn.de) Der katholische Fernsehsender EWTN überträge live die wichtigsten Ereignisse des Papstbesuches in Benin. Näheres unter www.ewtn.de
Das Programm: Samstag, 19.11.2011
09.00 – 10.00 Uhr
Begegnung mit Regierungsmitgliedern, dem Diplomatischen Korps und Vertretern der wichtigsten Religionen im Präsidentenpalast von Cotonou
11.15 – 13.00 Uhr
Besuch am Grab von Kardinal Bernardin Gantin in der Kapelle des Saint-Gall-Seminars von Oudiah
Begegnung mit Priestern, Seminaristen und Laien
Besuch der Basilika Mariä Empfängnis in Oudiah und Unterzeichnung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens
17.00 – 18.00 Uhr
Besuch im Foyer „Peace and Joy“ der Missionarinnen der Nächstenliebe der Pfarrei St. Rita in Cotonou
Begegnung mit den Bischöfen in der Apostolischen Nuntiatur von Cotonou
Sonntag, 20. November
09.00 – 12.00 Uhr
Heilige Messe und Überreichung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens an die Afrikanischen Bischöfe
16.00 – 17.00 Uhr
Abschiedszeremonie auf dem internationalen Flughafen „Kardinal Bernardin Gantin“ in Cotonou
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.11.2011 03:46:29
Papst Benedikt XVI. in Afrika - Besuch in Benin
(radiovatikan.de) Am Freitagnachmittag besuchte Papst Benedikt XVI. in Cotounou die alte Kathedrale „Notre-Dame-de-Miséricorde“. Die prächtige rot-gelb-gestreifte Kirche bildet das Herzstück der Erzdiözese, die von Kardinal Bernardin Gantin von 1960 bis 1971 geleitet wurde. Auf den Gräbern der Nachfolger von Gantin in der Kathedrale, der letzten Ruhestätte der Erzbischöfe von Cotounou Isidore de Sousa (1990-1999) und Christophe Adimou (1971-1990), hielt der Papst einen Moment inne. In seiner Ansprache erinnerte Benedikt XVI. an den Beitrag dieser beiden katholischen Persönlichkeiten für die Evangelisierung und Demokratisierung des Landes:
„Die beiden waren tapfere Arbeiter im Weinberg des Herrn, und im Herzen der Katholiken und zahlreichen Einwohner von Benin bleibt die Erinnerung an sie immer noch wach. Jeder dieser beiden Geistlichen war auf seine eigene Weise Hirte voll Eifer und Barmherzigkeit. Sie haben sich voll und ganz dem Dienst am Evangelium und am Volk Gottes hingegeben und sich vor allem um die verletzlichsten Menschen gekümmert. Ihr alle wisst, dass Bischof de Sousa ein Freund der Wahrheit war und eine maßgebliche Rolle im demokratischen Übergang Eures Landes gespielt hat.“
Der frühere Erzbischof von Cotonou, Isidore de Sousa, leitete nach den Unruhen der Jahre 1989 und 1990 die Nationalkonferenz, auf der Richtlinien für einen demokratischen Neubeginn des Landes festgelegt wurden. Zu den Errungenschaften der folgenden Jahre gehören unter anderem die Zulassung politischer Parteien, die Durchsetzung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit und die Einführung der Marktwirtschaft. Dass sich die marxistisch-leninistische „Volksrepublik Benin“ der 70er Jahre bis 1991 zur Demokratie wandeln konnte, ist auch De Sousa zu verdanken.
Papst Benedikt XVI. ging in der Kathedrale von Cotonou weiter auf die Offenbarung der göttlichen Barmherzigkeit ein: Im Akt der Vergebung und in der Anleitung auf dem Weg der Wahrheit zeige sich die Liebe Gottes gegenüber den Menschen; dieses Erbarmen zeige sich besonders in der Figur der Jungfrau und Gottesmutter Maria:
„Unter dem Schutz ihrer Barmherzigkeit heilen die verletzten Herzen, die Übel des Bösen werden vereitelt und die Feinde versöhnt. Maria ist nicht nur ein Modell der Perfektion, sondern auch eine Hilfe, um die Einheit mit Gott und mit unseren Brüdern und Schwestern.“
Abschließend lud der Papst alle seine Zuhörer dazu ein, die Gottesmutter um Gerechtigkeit, Versöhnung und Frieden für den afrikanischen Kontinent zu bitten. Besonders die junge afrikanische Bevölkerung schloss Benedikt XVI. in sein Gebet ein: Kinder und Jugendliche, die angesichts von Krankheiten, Hunger, Krieg und politischer Instabilität auf eine bessere Zukunft hoffen.
Zahlreiche Gläubige jubelten dem Papst zu, als dieser auf dem Papamobil am Sitz der Beniner Bischofskonferenz vorbeifuhr und noch eine große Runde durch Cotonou fuhr, um möglichst viele Gläubige zu begrüßen. Nach Ankunft bei der Kathedrale wurde Benedikt XVI. im schlichten, hellen Innenraum der Kirche vom Rektor der Kathedrale sowie den Bischöfen des Landes empfangen; hunderte von Gläubigen stimmten in Gesänge ein.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
14.11.2011 20:35:03
Maria am Werk
(Benediktinerpriorat St. Josef, Maria Roggendorf) Kardinal Dr. Joachim Meisner, der Erzbischof von Köln, leitete am 13. November 2011 die 500. Monatswallfahrt in Maria Roggendorf. Über 25 Priester und Diakone und etwa 600 Gläubige fanden sich in der Wallfahrtsbasilika ein, um mit dem Kardinal die beiden Wallfahrtsgottesdienste zu begehen.
Das Evangelium sei uns nicht geschenkt, um unsere religiöse Neugier zu befriedigen, meinte der Kardinal in der ersten Predigt, sondern eine Gebrauchsanweisung für unser Leben. Zwischen dem geschriebenen Evangelium und dem Leben eines Heiligen bestehe der gleiche Unterschied wie zwischen einer nur in Noten geschriebenen Musik und einer aufgeführten Musik. „Maria ist das personifizierte Evangelium.“ Sie lädt uns zur Nachahmung ihres Glaubensgehorsams, der sich im eiligen Gang Mariens zu ihrer Base Elisabeth zeigt. „Christus hat sich gleichsam aus seinem eigenen Willen ausgehändigt und sich durch den Heiligen Geist in der Menschwerdung unter das Herz seiner Mutter führen lassen. Und nun lässt er sich von Maria, unter ihrem Herzen, dorthin führen, wohin sie will, nicht zunächst wohin er will.“ „Dein Wille geschehe“ – das bekommt hier einen mariologischen Akzent, das heißt einen kirchlichen Akzent. Christus liefert sich seiner Kirche aus und lässt sich von ihr tragen, wohin sie will, in der Eucharistie in den Händen der Kirche zu den Menschen. Unter dem Herzen Mariens übt Christus seinen Gehorsam gegenüber dem Vater ein, um dann zu sagen: „Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat.“
Unser Glaubensgehorsam nach dem Beispiel Mariens bedeutet sich auszuhändigen aus dem eigenen Willen und sich einzuhändigen in die Hände der Kirche, sich von ihr führen und tragen zu lassen, weil in ihr der Wille des Herrn wirkt. Glaubensgehorsam ist zentral im Evangelium, wie wir das bei Maria sehen. Gott will durch Maria Räume der Liebe errichten, wo er will, nicht wo wir wollen. Das wird bei Maria erstmals sichtbar. Dort wo sie Raum findet, gibt es immer Grund zur Freude. Das Kind unter dem Herzen Elisabeths jubelt vor Freude. Dort, wo vom Heiligen Geist erfüllte Menschen einander begegnen, singen sie das Gotteslob und nicht das Eigenlob.
Die zweite Predigt des Kardinals zeichnete Maria als den Horizont der Heilsgeschichte. In ihr berührt der Himmel die Erde, und der unfassbare Gott wird in Maria fassbar. Sie ist weiters die Dolmetscherin des Wortes Gottes. Das Wort ist Fleisch geworden aus Maria, der Jungfrau. Sie ist die Tatzeugin der Menschwerdung Gottes. In Maria gewöhnt sich Gott an den Menschen, und in Maria gewöhnt sich der Mensch an Gott. „Gott öffnet Maria buchstäblich sein Herz, sodass es unter ihrem Herzen plötzlich zu schlagen beginnt. Hier kommt Gott in die höchstmögliche Sympathia mit dem Menschen, und der Mensch kommt in die höchste Sympathia mit Gott. Dieses nicht einholbare Mysterium muss im Hause Gottes, der Kirche, festgehalten werden, und das macht Maria. Ich denke, das war der große pastorale Ansatz von Kardinal Groër in seiner Marienverehrung, der wir zu danken haben, dass wir heute hier sein dürfen.“
Der Begründer der Monatswallfahrten, Hans Hermann Kardinal Groër, lebte selbst ganz aus der Überzeugung, dass Maria in und durch uns Menschen am Werk ist. Was Maria durch Kardinal Groër von den Anfängen der Monatswallfahrt an bis zum Jahr 1985, in dem er als Erzbischof von Wien berufen wurde, gewirkt hat, das beschreibt die Festschrift zur Jubiläumswallfahrt: „Maria am Werk“.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.11.2011 21:10:28
Wallfahrt für die Kirche
(news.stjosef.at) In Maria Roggendorf bei Hollabrunn (NÖ) fand heute am 13.11.2011 die 500. Monatswallfahrt statt, die von Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof von Köln, geleitet wurde. Am 13. Oktober 1969 hatte die erste Monatswallfahrt stattgefunden, die der Apostolische Nuntius Dr. Opilio Rossi hielt. Die Wallfahrtsintentionen sind seither jeweils: Festigung im Glauben, geistliche Berufe, Erneuerung der Kirche und Friede in der Welt. Passend zum feierlichen Anlass des Wallfahrtsjubiläums ist eine Broschüre von P. Ildefons Fux erschienen, die den Titel trägt: Maria am Werk. Festschrift aus Anlass der 500. Monatswallfahrt in Maria Roggendorf, Wien 2011, Bestellung: http://www.gottgeweiht.at
In der Schrift geht es um die Anfänge der Monatswallfahrt und das Wirken von Dr. Hans Groër, des ersten Wallfahrtsrektors, der auch der Geistliche Leiter des Senatus der Legion Mariens war und das Entstehen des Zisterzienserinnenklosters Marienfeld und des Benediktinerklosters St. Josef wesentlich ermöglichte und förderte.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] (11) [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, A-3107 Kleinhain 6. Kontakt: newsletter@stjosef.at