| | 05.09.2006 14:44:07 | | Mariä-Namen-Feier in der Wiener Stadthalle | | (presse.kirche.at) Das alljährliche große Glaubensfest in der Wiener Stadthalle - die MARIA-NAMEN-FEIER findet heuer am 9. und 10. September 2006 statt. Die Feier steht heuer unter dem Motto: "Christus, unser Leben". Besonders wird um den Frieden im Nahen Osten gebetet. Der Rosenkranz-Sühnekreuzzug begeht heuer ein nicht unbedeutendes Jubiläum: 1946 hatte der Franziskaner P.Petrus Pavlicek in Mariazell die Eingebung "Tut, was ich euch sage und ihr werdet Frieden haben". Dieses innere Erlebnis motiverte ihn, am 2. Februar 1947 die Ewige Rosenkranz-Gemeinschaft (heute Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt - RSK) zu gründen. In der stillen Stunde von Mariazell wurde nicht nur der Grundstein für eine weltweite Gebetsgemeinschaft, sondern auch für ein wichtiges politisches Ereignis gelegt: die Freiheit Österreichs durch den Abschluss des Staatsvertrages. Die geistliche Leitung der Maria-Namen-Feier haben: Kardinal Christoph Schönborn (Eucharistiefeier und Predigt), P. Jean-Rodolphe Kars (Paray-le-Monial, Frankreich) (Zeugnis), Bischof von Nowosibirsk, Joseph Werth (Eucharistiefeier und Predigt), Weihbischof Dr. Franz Scharl (Zeugnis). | | |    |
|
| | 05.09.2006 11:30:51 | | Islam-Kongress von "Kirche in Not" | | (kath.net) „Die katholische Weltkirche und der Islam“ lautete das Thema einer zweistündigen Podiumsdiskussion auf dem Kongress Treffpunkt Weltkirche im März dieses Jahres in Augsburg. In der voll besetzten Kongresshalle in Augsburg diskutierten Bischöfe und Fachleute aus drei Kontinenten über die weltweite Auseinandersetzung mit dem Islam und das Zusammenleben mit Muslimen in den deutschsprachigen Ländern. Mitwirkende der viele Teilnehmer bewegenden Diskussion waren der Bischof für Anatolien, Professor Luigi Padovese, der Bischof von Mauretanien, Martin Happe, der Salzburger Weihbischof Andreas Laun sowie der nigerianische Prälat Professor Obiora Ike. Außerdem sprachen Prälat Bertram Meier vom Bistum Augsburg und der Bundestagsabgeordnete Norbert Geis. Die Marianisten-Patres Josef Herget und Alexander Lainer berichteten über ihre Arbeit als Seelsorger für katholische Türken. Außerdem sprachen drei ehemalige Muslime über ihren Weg zum katholischen Glauben. Eine für das Fernsehen produzierte neunzigminütige Zusammenfassung der zweistündigen Diskussion kann man jetzt beim Veranstalter des Kongresses, dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“, unentgeltlich anfordern unter: info@kirche-in-not.de. Das Hilfswerk freut sich über eine Spende zur weltweiten Hilfe für die Kirche in Ländern, in denen sie verfolgt oder bedrängt wird oder zu wenig Mittel für ihre seelsorgerischen Aufgaben hat. | | |    |
|
| | 04.09.2006 10:47:51 | | Neuer Dompfarrer in St. Pölten eingeführt | | (presse.kirche.at) Mit viel Applaus wurde der neue Dompfarrer Norbert Burmettler nach seiner Begrüßungsansprache bei der Amtsübernahme am Samstag, dem 2. September im Dom zu St. Pölten begrüßt. „Ich bin euer Pfarrer und will allen Menschen, ganz gleich welcher Altersstufe oder in welcher Lebenssituation, meine Dienste anbieten“, sagte er mit Berufung auf das Zweite Vatikanische Konzil. Nach der Verlesung des Ernennungsdekretes durch Domdechant Prl. Alois Hörmer legte der neue Dompfarrer vor dem Bischof das Glaubensbekenntnis ab. Mit der Übernahme der Pfarre wurde Dompfarrer Burmettler auch in das Domkapitel aufgenommen. Als Zeichen dieses Amtes überreichte ihm der Bischof das Schultertuch, eine violette Mozetta sowie das Brustkreuz und das Birett, die Kopfbedeckung der Domkapitulare. Damit gehört Norbert Burmettler nun auch zum engeren Beraterkreis des Bischofs. Anschließend wies ihm der Bischof seinen Platz im Chorgestühl zu. Die Pfarrkirchenräte und Pfarrgemeinderäte der Dompfarre erklärten dem neuen Dompfarrer durch Handschlag ihre Zusammenarbeit. Schon in seiner Predigt hat Bischof DDr. Klaus Küng auf die besondere Stellung der Domkirche und die damit verbundene Aufgabe und Bedeutung der Dompfarre hingewiesen. Sie soll „ein wichtiges Gebetszentrum der Diözese“ sein und so auch „in vielen Belangen ein Vorbild für alle Pfarren“, sagte er. Er würde sich auch freuen, so der Bischof, wenn im Dom „nach und nach katechumenale Angebote für die Erwachsenenseelsorge“ entwickelt werden, wie sie heute nötig seien. Ebenso soll der Dom „in besonderer Weise ein Ort des Heils sein, in dem das Sakrament der Versöhnung in besonderer Weise gepflegt und angeboten wird“, erklärte er. Schließlich soll „im Dom und vom Dom aus“ auch die Nächstenliebe „mit besonderem Eifer“ gepflegt werden, sagte der Bischof. Besonders wichtig sei aber die Botschaft des Evangeliums. Es enthalte auch die Ermahnung, nicht bloß äußerlich Gesetzesregeln zu befolgen oder Riten zu vollziehen. Viel mehr sei Authentizität gefragt, denn es komme auf das Herz an. „Das Herz muss gut sein, dann werden die Worte, die Handlungen gut und Gott wohlgefällig“ betonte der Bischof. | | |    |
|
| | 04.09.2006 10:44:13 | | Linz: Nun doch Priesterweihe von Andreas Golatz | | (Kathpress) Nach mehreren Gesprächen mit dem Priesteramtskandidaten Andreas Golatz hat der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz die im vergangenen Juni aufgeschobene Priesterweihe für Freitag, 22. September, um 9 Uhr im Mariendom der oberösterreichischen Landeshauptstadt festgelegt. Die Verschiebung der Priesterweihe war durch ein kritisches Zeitungsinterview von Andreas Golatz ausgelöst worden. Die darauf folgenden Gespräche verliefen aber in einer "sehr guten und mitbrüderlichen Atmosphäre", wie es in einer Mitteilung der Diözese Linz heißt. Bischof Schwarz betonte am Montag in einer Presseaussendung wörtlich: "Wir haben über einzelne Punkte des Interviews mehrere klärende Gespräche geführt. Andreas Golatz hat bei den Gesprächen glaubwürdig betont, dass er in tiefer Loyalität mit mir als Bischof und mit der Diözese verbunden ist". Er sei über diese Entwicklung sehr froh, so der Bischof, und freue sich über die bevorstehende Weihe. In den beiden Primizpfarren Steyregg und Peuerbach könnten nun die Vorbereitungsarbeiten für die Primizfeiern "freudig weitergeführt" werden. | | |    |
|
| | 03.09.2006 14:51:42 | | Papst betont Vorbild Gregors des Großen | | (kathpress.at) Papst Gregor der Große (540-604) ist nach den Worten von Benedikt XVI. nicht nur ein bleibendes Vorbild für die Hirten der Kirche, sondern auch für weltliche Amtsträger. Der spätere Papst und Kirchenlehrer habe sich derart durch administrative Fähigkeiten und moralische Integrität ausgezeichnet, dass er schon mit 30 Jahren mit dem höchsten römischen Amt des Stadtpräfekten betraut worden sei, sagte Benedikt XVI. am Sonntag beim Angelusgebet in seinem Sommersitz Castel Gandolfo. Neben der von Gregor eingeleiteten Reform der Kirchenmusik, die zum "gregorianischen Gesang" führte, hob Benedikt XVI. besonders dessen Handreichung für Seelsorger hervor. Die "Regula pastorale" des monastisch geprägten Papstes sei mit ihrer Forderung nach einer Ausgewogenheit von Kontemplation und Aktion sowie der Zuwendung zu den Armen noch immer aktuell. Das Priesterbild des Zweiten Vatikanischen Konzils sei maßgeblich von diesem Schreiben Gregors inspiriert, unterstrich der Papst. Der 3. September wird nach dem katholischen Kalender als Festtag Gregors begangen. - Links: Gregor der Große bei Wikipedia, im BBKL. | | |    |
|
| | 03.09.2006 09:31:08 | | KTV jetzt auch als Live-Stream im Internet | | (k-tv.at/news.stjosef.at) Mit 1. September 2006 hat der katholische Privatsender K-TV mit der Ausstrahlung seines Programms nun auch über einen „Live-Stream“ im Internet begonnen. Am Sonntag, 3. September, wird um 18 Uhr die Ausstrahlung jenes Interviews wiederholt, welches Papst Benedikt XVI. verschiedenen Medien gegeben hat. K-TV sendet ein Kulturprogramm, dessen Hauptbestandteile die tägliche Übertragung von Liturgie und Gebet sind. Daneben gibt es Lebens- und Gesundheitsberatung, Kinder- und Jugendsendungen, Kultur- und Dokumentarfilme sowie Musikmagazine. Jede Woche werden die Generalaudienz (mittwochs) und das Angelusgebet (sonntags) des Papstes live aus Rom zugeschaltet. Der Sender begleitet den Papst auch auf seinen Pastoralreisen und bei besonderen Anlässen (wie z. B. an Hochfesten und Heiligsprechungen). Regelmäßige Katechesen mit Bischöfen und anerkannten Theologen geben den Zusehern Gelegenheit, sich über den katholischen Glauben zu informieren. K-TV kann über das Satellitensystem von ASTRA digital 24 Stunden frei und kostenlos empfangen werden. Die Verbreitung im Fernsehkabel erfolgt über zahlreiche Kabelnetze. Das Hauptstudio befindet sich in Dornbirn, im Dreiländereck am Bodensee. Die Produktions- und Sendekosten werden durch Spenden und Sponsoren gedeckt. Es gibt keine kommerzielle Werbung. Aufgebaut wurde der Sender von dem katholischen Geistlichen Pfr. Hans Buschor, der seit über dreißig Jahren in der Medienwelt arbeitet. Empfangen werden kann K-TV europaweit mit einer digitalen Satellitenanlage auf der Frequenz: ASTRA 19,2° Ost, Transponder: 113, Frequenz: 12,63325 Ghz, Polarisation: horizontal, Symbolrate 22.000, FEC 5/6. Bezugsadresse für das kostenlose Monatsprogramm: K-TV, Bäumlegasse 35, A-6850 Dornbirn Tel: 0043-(0)5572-56512-0 (-30 Fax) Internet: www.k-tv.at, Email: info@k-tv.at. | | |    |
|
| | 02.09.2006 05:13:57 | | Papst Benedikt XVI. besuchte Wallfahrtsort Manoppello | | (radiovatikan.de) Mit großer Begeisterung ist Papst Benedikt XVI. Freitag Morgen im Wallfahrtsort Manoppello empfangen worden. Sein Appell an alle Gläubigen: „Sucht stets das Antlitz Christi!“ Kurz vor zehn Uhr landete der Hubschrauber aus Castelgandolfo im Abruzzenstädtchen. Auf den rund 300 Metern Fußweg zur Kirche nahm der Papst ein Bad in der Menge. Der zuständige Bischof von Chieti-Vasto, Bruno Forte, und Vertreter der Bezirksregierung begleiteten ihn. Benedikt war sichtlich gerührt über diesen „so herzlichen Empfang“. „Ich sehe die Kirche als eine große Familie. Wo der Vater ist, vereint sich die Familie mit großer Freude. Für mich ist das ein Zeichen lebendigen Glaubens, ein Zeichen der Freude, die der Glaube in uns erweckt.“ Der Papst betete still vor dem so genannten „Volto Santo“, der Reliquie, die als Schweißtuch der Veronika verehrt wird. Benedikt bezeichnete seinen Besuch als „private Pilgerreise“, auf die Debatte um die Echtheit des Tuches ging er nicht ein. Der Papst grüßte sie besonders, die Menschen, die sich zum Priester- und Ordensleben berufen fühlten: „Personen, die ich gerne als in Christus verliebt bezeichne, von ihm angezogen und darauf aus, die eigene Existenz zu einer ständige Suche nach seinem Heiligen Angesicht werden zu lassen.“ Christusnachfolge war das Thema der kurzen Ansprache, keine historisch-wissenschaftlichen Diskurse: „Ja, liebe Brüder und Schwestern, wer ‚Gott sehen’ will, muss Christus kennen und sich von seinem Geist durchleuchten lassen, der die Gläubigen ‚zur vollkommenen Wahrheit’ führt (vgl. Joh 16,13). Wer Jesus begegnet, wer sich von ihm anziehen lässt und bereit ist, ihm bis zur Aufgabe des Lebens zu folgen, erfährt am eigenen Leib, so wie Er am Kreuz, dass nur ‚das Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, reiche Frucht bringt’ (vgl. Joh 12,24).“ Alle Gläubigen forderte der Papst zu dieser Nachfolge auf. Nur so könne das Antlitz Christi gefunden werden: „Um das Antlitz des Herrn in den Mitmenschen und den Ereignissen des Alltags zu erkennen, braucht es ‚unschuldige Hände und reine Herzen’. Unschuldige Hände, also ein Dasein, das von der Wahrheit der Liebe erleuchtet ist, die die Gleichgültigkeit besiegt, den Zweifel, Lüge und Egoismus. Außerdem braucht es reine Herzen, Herzen, die von der Schönheit Gottes geraubt wurden, wie es die kleine Teresa von Lisieux in ihrem Gebet zu Heiligen Antlitz sagt, Herzen, die das Siegel des Angesichts Christi tragen.“ - Lesen Sie mehr bei Radio Vatikan! | | |    |
|
| | 02.09.2006 05:11:06 | | Ein neues Herz erschaffe mir, o Gott! | | Es liegt in der Verfaßtheit unserer menschlichen Natur, dass wir uns leicht von äußeren Gegebenheiten leiten lassen: Wir nehmen das wahr, was vor Augen ist, und übersehen allzu oft das Dahinterstehende, vielleicht Wichtigere und Wesentlichere. Von dieser Anfälligkeit des Menschen für das Neue, Spektakuläre und Auffallende leben die Medien der sozialen Kommunikation. Was zählt, ist Aktualität; zugleich gilt: nach wenigen Tagen ist alles wieder vergessen. Im Gespräch mit den Pharisäern, die er wegen ihrer Heuchelei tadelt, führt uns Jesus hin zu einer tieferen Sicht des Menschseins: Mag das Äußere noch so schön, herrlich und glanzvoll erscheinen – was wirklich zählt, ist das Herz eines Menschen. So kann es sein, dass jemand nach außen hin als kraftvoller, vielfach talentierter „Star“ gesehen wird, es aber in seinem eigenen Herzen ganz leer ist, ja sogar ungeordnet und dunkel. Er hat im Letzten keinen Frieden und kennt auch nicht die Hingabe und Erfüllung wahrer Liebe. Auch wir selber spüren immer wieder: In unserem Inneren gibt es Dinge, die wir lieber nicht nach außen hin kehren wollen, weil wir uns dafür schämen. Denn nicht nur Gutes findet sich im menschlichen Herz, sondern auch Sündhaftes und Böses. - Lesen Sie die Predigt zum 22. Sonntag im Jahreskreis im vollen Wortlaut! | | |    |
|
| | 31.08.2006 17:03:08 | | 700 katholische Predigten auf CD: 1996-2006 | | Seit Oktober 1996 werden die Predigten des Priesters Dr. Josef Spindelböck von der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" für die Sonn- und Feiertage regelmäßig ins Netz gestellt und sind unter http://www.stjosef.at abrufbar. Auf besonderen Wunsch gibt es nun auch die Möglichkeit, alle Predigten, die von Okt. 1996 bis August 2006 gehalten wurden, gesammelt als Textdateien auf einer CD zu erhalten (HTML-Format). Diese "Predigt-CD" mit immerhin schon fast 700 Predigten kann per e-mail bestellt werden bei josef@spindelboeck.net (Unkostenersatz bzw. Spende für die Gemeinschaft vom heiligen Josef wird erbeten). Wir legen jeweils auch ein Büchlein aus dem Verlag St. Josef bei "Was Petrus uns gesagt hat: Papst Johannes Paul II. in Österreich". | | |    |
|
| | 31.08.2006 16:59:23 | | Polnischer Episkopat nimmt Stellung zu Spitzeltätigkeit für Kommunisten | | (zenit.org/stjosef.at) Die polnische Bischofskonferenz hat am 25. August 2006 ein umfangreiches "Memorandum über die Zusammenarbeit von einigen Priestern mit den Sicherheitsbehörden in Polen in den Jahren 1944-1989" veröffentlicht. Das für die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit zuständige Institut des Nationalen Gedenkens (IPN), das aus Historikern und Kirchenmännern besteht, hatte die Vorarbeit zu dem Dokument geleistet, das der Öffentlichkeit pastorale Kriterien zur Bewertung von einigen Priestern geben an die Hand geben will, die auf Druck der kommunistischen Sicherheitsbehörden hin als Informanten tätig geworden waren. Im ZENIT-Interview erklärte Kardinal Stanislaw Dziwisz, der Erzbischof von Krakau, dazu: „Nach der Öffnung der Archive des kommunistischen Sicherheitsdienstes wurde bestätigt, dass einige Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen damit zusammengearbeitet haben. In einigen Fällen handelt es sich um falsche Anschuldigungen, die auf gefälschten Unterlagen basieren, die vom Sicherheitsdienst selbst stammen.“ Das Dokument der Bischöfe stelle klar, „dass jede freie und freiwillige Zusammenarbeit mit den kommunistischen Sicherheitsbehörden eine Sünde ist. Konsequenterweise gilt, dass jeder, der sich von dieser Schuld befreien möchte, sie zuerst vor dem eigenen Gewissen verantworten muss, vor Gott und vor den Menschen, denen man Böses zugefügt hat. Danach muss er um Vergebung bitten und dieses Böse wiedergutmachen. Das ‚Memorandum’ erinnert daran, dass dies zur Umkehr und nicht zur Verurteilung führt, zur Vergebung und nicht zu Hass und Rache.“ Konkret könne das dann so aussehen: „Einem Priester ist es aufgegeben, seinem Bischof freiwillig zu bekennen, dass er mit den Kommunisten zusammengearbeitet hat; wenn es sich um einen Ordensmann handelt, dann sollte er dies gegenüber seinem Oberen tun. Es geht dabei um die Beweggründe, die Natur der Kontakte und um den möglichen Schaden, den das für andere mit sich brachte. Zusammen können sie dann entscheiden, wie man das öffentliche Ärgernis wieder beheben und gutmachen kann. In einigen Fällen kann es durchaus nötig sein, das jemand, der ein bestimmtes Amt ausübt (besonders, wenn es sich um ein wichtiges Amt handelt), davon zurücktritt. Alle, die sich spontan stellen, können jedoch mit Erbarmen und Vergebung rechnen. Ich selber glaube aber nicht, dass die Zahl der Kollaborateure unter den Priestern sehr hoch gewesen ist.“ – Link zum Dokument (polnisch). | | |    |
|
| | 30.08.2006 09:34:26 | | Geplante Türkei-Reise wird verlängert | | (die-tagespost.de) Die Reise von Papst Benedikt XVI. in die Türkei Ende November wird um einen Tag verlängert. Das berichteten übereinstimmend mehrere internationale katholische Nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf die Apostolischen Vikare Bischof Louis Pelatre (Istanbul) und Luigi Padovese (Iskenderun). Durch die Verlängerung solle eine Begegnung mit den Katholiken von Istanbul und ein Besuch der Hagia Sophia ermöglicht werden. Ursprünglich sollte die Reise vom 28. bis 30. November dauern. Die Etappen des Papstes sind Ankara, Izmir, Selcuk (Ephesus) und Istanbul. In Istanbul möchte Benedikt XVI. mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., aber auch mit den obersten Vertretern der türkischen Muslime, Juden und Armenier zusammentreffen. "Wenn der Papst seine Reise nicht verlängern würde, könnte er die Katholiken von Istanbul gar nicht treffen", wird Pelatre zitiert. Das ursprüngliche Programm sei so kompakt gewesen, dass keine Zeit für eine Messe in Istanbul gewesen wäre. Nun habe man beschlossen, den Katholiken einen Vormittag zu widmen. In der im Stadtteil Harbiye gelegenen Heilig-Geist-Kathedrale soll eine Messe gefeiert werden. Dort hatten bereits 1967 Paul VI. und 1979 Johannes Paul II. einen Gottesdienst zelebriert. Danach ist nach Angaben Pelatres auf dem Weg zum Flughafen ein Stopp bei der Hagia Sophia geplant. Die einst größte Kirche der Christenheit wurde im sechsten Jahrhundert unter Kaiser Justinian erbaut und 537 geweiht. Nach dem Fall Konstantinopels wurde sie 1453 zur Moschee und auf Befehl des laizistischen Kemal Atatürk 1935 zum Museum erklärt. - Lesen Sie noch mehr im Originalbericht! | | |    |
|
| | 30.08.2006 09:30:42 | | 6. Sternwallfahrt nach Velehrad | | (P. Robert Bösner OSB) 706 Jugendliche aus fast allen Diözesen Tschechiens sind in der vergangenen Woche vom 21.-26. August 2006 zum sechsten Mal in einer großen Sternwallfahrt zum Nationalheiligtum der tschechischen Kirche nach Velehrad gepilgert. Ausgehend von der Feier des Gedenktages des Heiligen Brüderpaares Cyrill und Method in Maria Dreieichen am 16.Februar 2006 lud der geistliche Leiter der Jugendwallfahrt, Dechant Jan Peňas aus Velké Mesiříčí (Groß Mesiritsch) in Vertretung aller Priester, die als Seelsorger bei „Novy Jeruzalem“ mitwirken, die Wallfahrer von Maria Dreieichen und auch die ganze Diözese St. Pölten bei seiner Predigt in deutscher Sprache zur Mitfeier des Abschlusses dieser sechsten Sternwallfahrt nach Velehrad ein. Im Auftrag des Diözesanbischofs von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, hat Altabt Bernhard Naber von Stift Altenburg die Diözese St. Pölten vertreten. Er hat aber auch als Vertreter des Benediktinerordens an der Wallfahrt mit den 20 anderen Wallfahrern teilgenommen, die sich mit Maria Dreieichen verbunden wissen und sich vom Wallfahrtspfarrer P.Robert Bösner und Diakon Maria Levicki dazu in ihren Predigten ansprechen ließen. Das Wallfahrtsanliegen der sechsten Sternwallfahrt lautete: „Worauf sich jeder Mensch freuen kann“ oder „die vier letzten Dinge“. „Die Wallfahrt sei, wie damals bei der Geburt des Erlösers in Bethlehem ‚Freude für alle Menschen!’, wie der Engel den Hirten verkündete.“ „Wir beten in großer Dankbarkeit für das Wort des Lebens, das die „Väter unseres Glaubens“ von Velehrad aus durch das Evangelium in slavischer Sprache in die Heimat unserer Vorfahren gebracht haben. Bei der Abschlussveranstaltung gaben die Veranstalter ihrer Freude Ausdruck, dass heuer das erste Mal ihre Wallfahrt „internationalen“ Charakter durch die Teilnahme der Diözese St. Pölten bekommen hatte. | | |    |
|
| | 29.08.2006 10:15:20 | | Schwierige Situation der Christen in China | | (radiovatikan.de) Nach zehn Jahren Haft ist am Samstag ein chinesischer Bischof freigekommen; der Weihbischof von Baoding in der Provinz Hebei. Der gewöhnlich gutinformierte katholische Pressedienst Asianews berichtetet von einem Kompromiss, der zur Freilassung des romtreuen Bischofs aus der haft führte: Der Oberhirte akzeptierte eine Anerkennung durch die kommunistische Regierung, aber keinen Betritt zur von ihr kontrollierten „patriotischen Vereinigung“. Diese ist die offizielle, also: regimetreue Fraktion der katholischen Kirche; Angehörige der romtreuen und damit illegalen Kirche lehnen die "patriotische Vereinigung" ab. Warum ist dieser Kompromiss offenbar für beide Seiten akzeptabel? Das fragten wir die Sinologin Katharina Wenzel-Teuber vom China-Zentrum St. Augustin. "Wenn ein Bischof bereit ist, sich von den Behörden registrieren zu lassen und dann auch seine Priester und die Gemeinden ordnungsgemäß registriert werden, dann herrschen aus Sicht der Regierung geregelte Verhältnisse, und sie hat mehr Überblick und Kontrolle über die gesamte Situation. Zweitens denke ich, es dient auch ihrem internationalen Ansehen. Denn es ist sicher immer besser für die chinesische Regierung sagen zu können, wir haben hier einen Bischof, der von der Regierung anerkannt ist, als zu sagen, wir haben hier einen Untergrundbischof im Gefängnis." Bisher hatte Peking meist versucht, Bischöfe der romtreuen, illegalen Kirche mit allen Mitteln zum Übertritt zur patriotischen Vereinigung zu bewegen. Eine Registrierung durch Peking, ohne der patriotischen Vereinigung beizutreten, schätzt Wenzel-Teuber als hilfreich ein. "Es ist so, dass in letzter Zeit Gespräche und Annäherungen zwischen China und dem Vatikan stattgefunden haben. In diesem Prozess sind komplizierte Fragen zu klären, und eine ganz wichtige Frage ist sicher, wie soll die Rolle des Untergrunds werden, der inoffiziellen Kirche, welchen Platz kann sie in dem Spektrum haben. Da kann so eine Lösung schon hilfreich sein, dass die inoffizielle Kirche aus dem Untergrund auftaucht, also ihre Oberhirten und Bischöfe von den Behörden anerkannt werden, aber ohne dass diese ihr Gewissen aufgeben, ihr Prinzip, dass sie der patriotischen Vereinigung nicht beitreten wollen." | | |    |
|
| | 29.08.2006 09:55:37 | | Die unerfüllbaren Wünsche an die Priester ... | (Etwas Humor muss sein ...; Quelle: http://www.kirchberg.org ) Priester – ein schwieriger Beruf? Wenn der Priester zehn Minuten länger predigt, dann hat er die lange Platte aufgelegt, predigt er kurz – ist ihm nichts eingefallen. Wenn er bei der Predigt laut spricht, dann schreit er; wenn er normal spricht, dann versteht man nichts. Wenn er zu spät kommt, hält er die ganze Gemeinde auf (oder es hat ihn wahrscheinlich jemand aufgehalten). Wenn er die Pfarrangehörigen besucht, dann schnüffelt er herum. Wenn er Hausbesuche macht, dann ist er nie im Pfarrhof erreichbar. Wenn er zu Hause ist, dann ist er nicht bei den Leuten. Wenn er vom Geld spricht, dann ist er geldgierig. Wenn er zugunsten der Kirche ein Fest veranstaltet, dann saugt er den Leuten das Blut aus den Adern. Wenn er alles beim Alten lässt, dann geht er nicht mit der Zeit. Wenn er etwas verändert, dann soll lieber alles beim Alten bleiben. Wenn er die Kirche renoviert, dann wirft er unnötig das Geld hinaus – wenn er es nicht tut, dann lässt er alles zugrunde gehen. Wenn er jung ist, hat er keine Erfahrung. Wenn er alt ist, dann soll er sich endlich pensionieren lassen. Wenn er stirbt, dann wird niemand da sein, der ihn ersetzen will.... | | |    |
|
| | 28.08.2006 18:17:59 | | Gründer der Johannes-Gemeinschaft gestorben | | (Kathpress) Der Gründer der Johannes-Gemeinschaft, der französische Dominikanerpater Marie-Dominique Philippe, ist im 94. Lebensjahr verstorben. Die Johannes-Gemeinschaft mit ihren vier Zweigen - den Johannes-Brüdern, den kontemplativen und den apostolischen Johannes-Schwestern sowie den Laien (Oblaten) - ist eine der am stärksten wachsenden neuen Ordensgemeinschaften in der katholischen Kirche. Die Begräbnismesse wird Kardinal Philippe Barbarin am kommenden Samstag, 2. September, in der Kirche Saint-Jean in Lyon zelebrieren, die Beisetzung erfolgt am Nachmittag auf dem Friedhof der Gemeinschaft in Rimont. Papst Benedikt XVI. erinnerte in einem Beileidstelegramm daran, dass P. Philippe unzählige Menschen "im Geist des Heiligen Johannes des Evangelisten" in der Schule Jesu geformt und sie zu "einer tiefen Liebe zur Kirche" und zur "Treue zum Nachfolger des Petrus" geführt habe. | | |    |
|
| | 28.08.2006 18:15:11 | | Papst weist auf Vorbild des heiligen Augustinus hin | | (zenit.org) Dank des unaufhörlichen Gebets seiner Mutter Monika habe sich der heilige Augustinus (354-430), dessen Gedenktag am 28. August begangen wird, "immer mehr der Fülle der Wahrheit und der Liebe" geöffnet und sich schließlich bekehrt, erklärte Papst Benedikt XVI. am Sonntag in Castel Gandolfo. Vor zahlreichen Gläubigen wies der Heilige Vater zum traditionellen Angelus-Gebet darauf hin, dass das Leben des heiligen Augustinus "eine leidenschaftliche Suche nach Wahrheit" gewesen sei. Viele Irrwege habe er durchlaufen, ehe er "den letzten und vollen Sinn seines Lebens und der ganzen menschlichen Geschichte" in Christus entdeckte. "So bleibt er Vorbild des Hingehens zu Gott, der die höchste Wahrheit und das höchste Gut ist", so der Papst. Benedikt XVI. bat Gott im Namen aller Anwesenden um eine "aufrichtige und tiefe Begegnung mit Christus", wie sie dem heiligen Augustinus zuteil geworden war. Sein Gebet galt vor allem den vielen "jungen Menschen, die nach dem Glück dürsten, dabei falsche Wege durchlaufen und sich in Sackgassen verlieren". Der Heilige Vater vertraute die Jugend dem mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria an, "damit sie wie Augustinus immer nach der Fülle der Wahrheit und der Liebe strebe, die Christus ist: Er allein kann die tiefste Sehnsucht des menschlichen Herzens stillen." Zuvor hatte der Pontifex allen Müttern das Vorbild der heiligen Monika vor Augen gestellt, deren Gedenktag auf den 27. August fällt: "Ihr Zeugnis kann für viele Familien unserer Zeit von großem Trost und von großer Hilfe sein. Monika stammte aus einer christlichen Familie in Thagaste im heutigen Algerien. Sie lebte in beispielhafter Weise ihre Sendung als Ehefrau und Mutter und half ihrem Mann Patricius, nach und nach die Schönheit des Glaubens an Christus und die Kraft der Evangelium gemäßen Liebe zu entdecken, die das Böse durch das Gute besiegen kann." Die heilige Monika ermutige diejenigen, die über das irdische Glück und das Seelenheil ihrer Kinder besorgt sind, "den Mut nicht zu verlieren, sondern in der Sendung als Ehefrau und Mutter zu beharren, das Vertrauen auf Gott zu bewahren und mit Ausdauer am Gebet festzuhalten". | | |    |
|
| | 27.08.2006 16:13:49 | | Der Schutz des ungeborenen Lebens: ein hochbrisantes Thema | Kommentar von Dr. theol. habil. Josef Spindelböck (Dozent für Ethik an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten sowie Gastprofessor für Moraltheologie am ITI in Gaming) Woran liegt es, dass das Thema Abtreibung und eine mögliche Infragestellung der unseligen „Fristenregelung“, die jährlich tausenden ungeborenen Kindern in Österreich das Leben kostet, für die wahlwerbenden Politiker in den diversen Parteien so irrelevant ist? Als der FPÖ-Politiker und Volksanwalt Ewald Stadler am 27.08.2006 öffentlich kundgab, er würde Abtreibungen verbieten, wenn es dafür eine politische Mehrheit gäbe, denn Abtreibung sei „eine Tötungshandlung“ und daher „grundsätzlich strafbar“, sie werde „nur unter bestimmten Voraussetzungen nicht verfolgt“, reagierten die politischen Kontrahenten mit sichtlicher Empörung. Frauenministerin Maria Rauch-Kallat von der ÖVP verteidigte die „Fristenlösung“ und die Straffreiheit der Abtreibung des ungeborenen Kindes in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft; daran sei nicht zu rütteln. Auch Politiker der SPÖ, der Grünen und des BZÖ wiesen die Forderung Stadlers zurück. Sind unsere Politiker mit Blindheit geschlagen? Sehen sie nicht, wie das Lebensrecht des ungeborenen Kindes durch die „Fristenlösung“ und deren Umsetzung mit Füßen getreten wird und damit auch den betroffenen Frauen, die trotz des im Strafgesetz festgehaltenen Unrechtscharakters der Abtreibung abtreiben „dürfen“, kein guter Dienst erwiesen wird? Liegt der Grund für den Widerspruch der nicht FPÖ-Politiker zu den Aussagen Ewald Stadlers darin, dass es der „rechte Stadler“ ist, der dies vertritt, und dass er zugleich auch ein „Geburtengeld“ von 15.000 Euro für jene nicht abtreibungswilligen Mütter fordert, die ihr Kind lieber austragen und zur Adoption freigeben als abtreiben – eine Forderung mit einer spezifischen Problematik, die tatsächlich zu diskutieren wäre –, oder widerspricht man Stadler letztlich deshalb, weil bestimmte Tabus wie das Thema „Fristenregelung – Abtreibung“ nicht öffentlich in Frage gestellt werden dürfen, da man sich längst mit der straflosen Tötung ungeborener Kinder abgefunden oder arrangiert hat? An der Abschaffung der „Fristenlösung“ soll allen gelegen sein, quer durch alle politischen Parteien! Warum überlässt man dieses Thema den „Stadlers“ und macht den Einsatz für das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod nicht zu einem Kernthema und Hauptanliegen der Politik? Für Christen ist es schwer geworden, die rechte politische Wahl zu treffen, wollen sie weder mit den Abtreibungsbefürwortern noch mit einem Herrn Stadler im selben Boot sitzen. Eine wirkliche Wende hin zum uneingeschränkten Einsatz für das Leben ist vor diesen Wahlen bei maßgebenden politischen Verantwortlichen leider immer noch nicht in Sicht! | | |    |
|
| | 27.08.2006 16:04:15 | | Laien in der Kirche oder Christen in der Welt | | Mit dem heiligen Ignatius von Loyola und dem heiligen Josemaria Escrivà befasst sich eine Literaturbesprechung von Pfr. Lic. theol. Stefan Hartmann, die jetzt auf stjosef.at online ist. Hartmann schreibt unter anderem: „Kaum bekannt dürfte sein, wie nah und innerlich verwandt dem ignatianischen Impuls zur Bejahung der Welt und des Alltäglichen ein anderer Spanier war, der im Jahr 2002 durch Papst Johannes Paul II. heiliggesprochene Weltpriester Josemaria Escrivá (1902-1975), der Gründer der seit 1928 bestehenden Laienvereinigung ‚Opus Die’. Seine innige Mystik des Alltags wurde nun durch die mehrbändige wissenschaftliche Biographie von Andrés Vázquez de Prada (Bd. 1 Köln 2001; Bd. 2 Köln 2004; Bd. 3 angekündigt) breiter bekannt und steht der des Ignatius von Loyola in nichts nach.“ - Lesen Sie den vollen Wortlaut der Rezension! | | |    |
|
| | 25.08.2006 15:20:28 | | Papst Benedikt macht offizielle und private Wallfahrten | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. hat gemeinsam mit seinem Bruder eine Wallfahrt zum Heiligtum von Nemi unternommen. Wie erst am Donnerstag bekannt wurde, verließ der Papst bereits am Dienstag zusammen mit Msgr. Georg Ratzinger seinen Sommersitz in Castel Gandolfo in Richtung des nahe gelegenen "Santuario del Crocifisso". Der Ausflug sei absolut privat gewesen, zitiert der "Avvenire" den Prior des Konvents. Der Papst habe zunächst allein gebetet und anschließend zusammen mit den Patres die Vesper gefeiert. Nach gut zwei Stunden sei er nach Castel Gandolfo zurückgekehrt. | | |    |
|
| | 25.08.2006 15:18:47 | | Das Geschenk des Glaubens | | Als Jesus den Zuhörern seiner Predigt in Kafarnaum ankündigte, er werde ihnen seinen Leib zum Essen und sein Blut zum Trinken geben, waren viele verständnislos und überfordert. Teilweise konnte sie und teilweise wollten sie nicht einsehen, dass durch die Macht Gottes größere Dinge möglich sind, als sie sich der menschliche Verstand ausdenken kann. Gottes Liebe und Macht ist für uns Menschen unbegreiflich. Was Jesus da verheißen hat, übersteigt das menschliche Fassungsvermögen. In der heiligen Eucharistie schenkt uns Jesus Christus in den Gestalten von Brot und Wein das Geheimnis seiner unsagbaren Nähe. Die Liebe Gottes gibt sich hin, ja Gott gibt sich uns zur Speise und nährt das Leben des Menschen, der in seinem Herzen nach letzter Erfüllung und Vollendung sucht. Die Entscheidung, welche die Zuhörer damals und auch wir heute zu treffen haben, bezieht sich auf Glaube und Unglaube. Wer glaubt, öffnet sich dem Worte Gottes. Er vertraut sich seiner Botschaft an, weil er im tiefsten Grund seines Herzens weiß, dass Gott ihn nicht täuschen und enttäuschen kann. - Lesen Sie die Predigt zum 21. Sonntag im Jahreskreis in vollem Wortlaut! | | |    |
|
| | 21.08.2006 17:11:17 | | Generalkapitel des Deutschen Ordens tagt in Wien | | (stephanscom.at) Ab Dienstag, 22. August 2006, tagt in Wien das Generalkapitel des Deutschen Ordens. Zum ersten Mal seit langer Zeit findet das Generalkapitel damit wieder am Sitz des Hochmeisters statt. Das Generalkapitel - die Versammlung der Repräsentanten von Brüdern, Schwestern und "Familiaren" (Laienmitgliedern) aus sieben europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Italien, Belgien, Tschechische Republik, Slowakei und Slowenien) - findet alle sechs Jahre statt. Die Deutschordenskirche befindet sich in Wien in der Singerstraße. Die in der katholischen Kirche einzigartige Konstruktion des Deutschen Ordens versammelt unter der Leitung des Hochmeisters Schwestern und Brüder, die in ihren Provinzen jeweils den Auftrag des Ordens verwirklichen. Zudem fördern und unterstützen die "Familiaren" die Unternehmungen des Ordens und leiten eigenständige Werke, wie etwa die Rumänienhilfe oder Alten- und Sozialeinrichtungen. Aufgabe des Generalkapitels ist es zunächst, die Rechenschaftsberichte der einzelnen Provinzoberen und -oberinnen, der Leitungen der "Balleien" der "Familiaren", der Mitglieder der zentralen Ordensleitung und des Hochmeisters entgegenzunehmen. Anschließend treten die wahlberechtigten Kapitulare und Kapitularinnen zur Wahl des Hochmeisters zusammen, die statutengemäß alle sechs Jahre stattfindet. Beraten werden auf dem Generalkapitel wichtige Fragen der Gestaltung des Ordens und seiner Zukunft. Dazu gehören die Überarbeitung der Konstitutionen, Überlegungen zur Aufgabe des Ordens in der Kirche und in der Welt heute, Probleme der internen Organisation und Verfassung sowie die Frage, wie und wo sich der Orden heute in den verschiedenen Zweigen besonders engagiert, um dem ursprünglichen Charisma des "Helfens und Heilens" nachgehen zu können. Während die Brüder des Deutschen Ordens in den Brüderprovinzen Südtirol, Deutschland und Tschechien zufrieden stellende Nachwuchszahlen vorzuweisen haben, gibt es vor allem in den Schwesternprovinzen große Sorge um die personelle Zukunft. | | |    |
|
| | 21.08.2006 17:07:19 | | Kardinal Jaworski ist 80 Jahre alt | | (Kathpress) Kardinal Marian Jaworski, römisch-katholischer Erzbischof von Lemberg (Lwiw), vollendete am Montag sein 80. Lebensjahr. Der persönliche Freund von Johannes Paul II. wurde 1984 zunächst Apostolischer Administrator der auf polnischem Gebiet verbliebenen Restdiözese und 1991 offiziell Erzbischof der Katholiken des lateinischen Ritus im Gebiet der westukrainischen Metropole Lemberg. Beim großen Konsistorium von 2001 erhob der Papst ihn in den Kardinalsstand - zusammen mit dem "unierten" Großerzbischof von Lemberg, Lubomyr Husar. Anfang April 2005 war der Kardinal unter den wenigen Freunden, die am Totenbett des Papstes standen. Der 1926 im damals polnischen Lemberg geborene Erzbischof gilt als herausragender Theologe mit einer tiefen Spiritualität und soll das Denken Johannes Pauls II. in dessen Krakauer Zeit stark beeinflusst haben. Bei einem Unfall verlor er eine Hand. Nach seiner Ernennung zum lateinischen Erzbischof von Lemberg hatte Jaworski Probleme mit den neuen nationalistischen Politikern und den von ihnen abhängigen Behörden in der westlichen Ukraine. Unter den westukrainischen Nationalisten bestehen Tendenzen, jede Erinnerung an die polnische Vergangenheit zu verleugnen. | | |    |
|
| | 20.08.2006 07:07:18 | | Neues Kloster für Johannes-Schwestern | | (kath.net/news.stjosef.at) Der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, wird am 22. August um 15 Uhr in Marchegg das neue Klostergebäude der Schwestern vom Heiligen Johannes segnen. Zum Gottesdienst und der anschließenden Segnung des neuen Klosters in der Hauptstraße 41 wird auch Sr. Alexandra, die Regional-Vikarin der Johannes-Schwestern für Europa, in Marchegg erwartet. Fünf Schwestern der Gemeinschaft, die bis jetzt in einem Bauernhof im Nachbarort Oberweiden gelebt haben, werden in das neue Klosterhauptgebäude übersiedeln, das in rund einjähriger Bauzeit fertig gestellt worden ist. Eine zweite Bauphase sieht den Bau von acht eigenen Wohnzellen für die Schwestern vor. In einer abschließenden dritten Bauphase ist die Errichtung einer eigentlichen Klosterkapelle geplant. Bereits 2001 war in Marchegg mit dem Kloster „Maria Königin“ der Brüder der Johannes-Gemeinschaft ein neuer Konvent auf dem Gebiet der Erzdiözese Wien begründet worden. Beide Gemeinschaften gehen auf den Dominikanerpater Marie-Dominique Philippe zurück. - Lesen Sie noch mehr zum Thema! | | |    |
|
| | 20.08.2006 07:02:31 | | Kathpedia mit bereits über 1000 Einträgen | | Die vom Verein "kath.net" verantwortete katholische Online-Enzyklopädie "Kathpedia" hat bereits über 1000 Einträge zu kirchlich relevanten Themen und Personen. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen und die Artikel direkt im Browser bearbeiten. Katholische Christen sind zur aktiven Mitarbeit eingeladen. Richtschnur in allen Zweifelsfällen sind die kirchlichen Lehrdokumente, insbesondere der Katechismus der Katholischen Kirche sowie das Kompendium des Katechismus. - www.kathpedia.com | | |    |
|
| | 19.08.2006 06:04:20 | | Wieder Verhaftungen romtreuer Priester und Laien in China | | (zenit.org) Vor zwei Wochen wurden in der chinesischen Diözese Xiwanzi (Provinz Hebei) Weihbischof Yao Liang, Priester Li Huisheng und mehr als 90 Gläubige der Untergrundkirche verhaftet. Nach Angaben der in den USA ansässigen Kardinal-Kung-Stiftung wurde der 82-jährige Bishop Liang am 30. Juli von den chinesischen Behörden in Gewahrsam genommen. Der Hirte sei von Mitarbeitern des Büros für Religiöse Angelegenheiten nach Zhangjiakou eingeladen worden, "um die Restitution einiger Kirchengüter zu besprechen", berichtete die Nachrichtenagentur "AsiaNews". Der Bischof sei daraufhin verhaftet worden und werde bis heute in Zhangjiakou City festgehalten. Pater Li Huisheng (33) wurde am 1. August verhaftet und nach Angaben von "AsiaNews" am Abend desselben Tages freigelassen. Er sei gefoltert worden. Die Verhaftungen ihrer Seelsorger veranlassten zahlreiche Gläubige der romtreuen Untergrundkirche, vor der Polizeistation zu demonstrieren. Ihr friedlicher Protest wurde mit Gewalt aufgelöst. Das Sicherheitsbüro reagierte außerdem mit einer großen Razzia: 500 Polizisten gingen am 2. August zwischen 2.00 und 4.00 Uhr früh gegen die katholische Gemeinde in Zhangjiakou (Zhangbei) vor und verhafteten nicht weniger als 90 Angehörige der Untergrundkirche. Pater Li wurde im Zuge dieser Aktion neuerlich verhaftet. Das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte sei eine Reaktion auf die intensiven Vorbereitungen auf die Wallfahrt zum Berg Muozi in der inneren Mongolei, erklärte "AsiaNews". Die Diözese organisiere diese Wallfahrt seit über 100 Jahren. In diesem Jahr sei sie allerdings vom Büro für Religiöse Angelegenheiten ausdrücklich untersagt worden. Wie die Kardinal-Kung-Stiftung kürzlich berichtete, wurden mittlerweile die 90 verhafteten katholischen Laien freigelassen. | | |    |
|
| | 19.08.2006 05:53:32 | | Christus ist das lebendige Brot vom Himmel | | Im Evangelium des 20. Sonntags im Jahreskreis B geht es um die Verheißung der heiligen Eucharistie. In einer langen Rede in Kapharnaum, wie sie uns Johannes im 6. Kapitel seines Evangeliums berichtet, führte Jesus seine Zuhörer in jenes Geheimnis ein, das er selber dann beim Letzten Abendmahl einsetzen wollte als bleibendes Vermächtnis seiner lebendigen Gegenwart in der Kirche. Jesus Christus ist das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Er gibt sich uns selbst auf eine geheimnisvolle Weise zur Speise, wie er seinen staunenden und fragenden, ja aufgrund ihres Unglaubens teilweise empörten Zuhörern verkündet. Wie ist es möglich, dass unser Herr Jesus Christus sich selbst zur Speise gibt? Seine Worte sind von einem unerhörten Realismus, der uns zur Entscheidung des Glaubens herausfordert: „Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) für das Leben der Welt.“ - Lesen Sie die ganze Predigt von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
|
| | 18.08.2006 17:18:35 | | Sexualaufklärung in Übereinstimmung mit dem christlichen Menschenbild | | (kath.net) Was ist nur mit mir und meinem Körper los? Was ist Liebe? Was ist Sex? Und wie hängt das zusammen? Viele Teenager stehen recht hilflos vor diesen Fragen und irren herum zwischen billiger „Bravo“-Aufklärung und offensivem Sexualkunde-Unterricht. Eine Alternative bietet das TeenSTAR-Programm. „STAR“ ist die Abkürzung für „Sexuality Teaching in the context of Adult Responsabilty“. Was das bedeutet, erklärte Helga Sebernik, die Österreich-Leiterin von TeenSTAR. „Die Sexualität wird in die eigene Persönlichkeit integriert, wobei die Fruchtbarkeit als Gabe und Aufgabe einbezogen wird.“ Das Programm steht für „bewusstes Frau- und Mannwerden“, beschreibt sie. Die Teilnehmer lernen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. „Das lässt sich lernen, so wie eine Berufsausbildung oder der Führerschein.“ Entwickelt wurde TeenSTAR Anfang der 80er Jahre von der gebürtigen Österreicherin Sr. Hanna Klaus, einer Gynäkologin. Sie baute mir ihrem Team in Privatinitiative ein Programm auf, das heute bereits in 30 Ländern weltweit umgesetzt wird. In Österreich und in der Schweiz gibt es TeenSTAR seit etwa zehn Jahren. Auch in Deutschland und in Südtirol wurden in den letzten Jahren bereits Kurse abgehalten, berichtet Sebernik. „Auch beim Weltjugendtag in Köln waren die verschiedensprachigen TeenSTAR-Workshops überwältigend gut besucht.“ - Lesen Sie mehr in der kath.net - Serie über natürliche Empfängnisregelung! | | |    |
|
| | 18.08.2006 17:16:21 | | Diözesanprozess für Seligsprechung Johannes Pauls I. vor Abschluss | | (Kathpress) Der Vizepostulator für die Seligsprechung von Papst Johannes Paul I., Msgr. Giorgio Lise, hat angekündigt, dass das Diözesanverfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen wird. Die Ankündigung in "Radio Vatikan" am Donnerstagabend erfolgte im Zusammenhang mit der Präsentation des Programms der Feiern zum 28. Jahrestag der Papstwahl des damaligen Patriarchen von Venedig, Kardinal Albino Luciani, die am 26. August 1978 erfolgt war. Unter anderem wird am 25. September ein neues Buch über den Luciani-Papst vorgestellt, das den Titel "Das Staunen Gottes" trägt. Am 26. August wird der Bischof von Belluno, Giuseppe Andrich, auf der Marmolada einen Gedenkgottesdienst für Johannes Paul I. zelebrieren. Bei einer Pressekonferenz in Canale d'Agordo - dem Geburtsort des Luciani-Papstes - sagte Lise, dass bei insgesamt 190 Befragungsterminen seit 2003 fast ebenso viele Zeugen - nämlich 170 - ausgesagt hätten. Es fehlten noch einige wenige Termine in Vittorio Veneto und Rom. Zum Patronatsfest der Diözese Belluno am 11. November solle das Diözesanverfahren jedoch abgeschlossen sein, das Dossier werde anschließend der zuständigen vatikanischen Heiligsprechungskongregation übergeben. Das diözesane Seligsprechungsverfahren für Johannes Paul I. war im November 2003 in Belluno vom damaligen Diözesanbischof Vincenzo Savio eröffnet worden. | | |    |
|
| | 16.08.2006 17:11:12 | | Marianische Frauenkongregation gegründet | | (kath.net) Rund 140 Frauen aus der Diözese Regensburg haben zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel im Dom feierlich ihren Willen bekundet, eine Marianische Frauen-Congregation (MFC) Regensburg zu gründen. Bischof Gerhard Ludwig, der das Pontifikalamt anlässlich des Hochfestes zelebrierte, nannte es „erfreulich, dass sich eine große Zahl an Frauen gefunden hat, in einer neuen Kongregation mit Maria den Weg des Glaubens zu gehen“. In der Feier versprachen die künftigen Sodalinnen, die Gottesmutter Maria durch ihr Beten und ihr Leben zu ehren. Der Regensburger Bischof erklärte daraufhin: „Sie haben Ihren Willen bekundet, eine Marianische Frauen-Congregation Regensburg zu gründen, die vorgesehene Satzung einzuhalten und im Geiste Mariens zu leben.“ Die Kongregation soll zusätzlich zur Marianischen Congregation (MC), die aus zahlreichen ehemaligen Schülerinnen von Regensburger Mädchenschulen besteht, sowie in Anlehnung und Anbindung an die Struktur der Marianischen Männer-Congregation (MMC) entstehen. In nächster Zeit wird dem Bischof ein Satzungsentwurf zur Bestätigung vorgelegt werden. Danach können die 140 Kandidatinnen auch formell in die MFC aufgenommen werden. Die Initiative zur Gründung war im vergangenen Jahr von der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Rom ausgegangen. Im Anschluss an das Pontifikalamt fand im Fürstlichen Brauhaus ein erster Konvent der Frauen statt. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sprach von der Liebe zur Gottesmutter Maria und von der Treue gegenüber Rom, die das Wirken der MFC in Zukunft prägen sollten. | | |    |
|
| | 16.08.2006 17:09:57 | | "Der Libanon darf nicht sterben!" | | (radiovatikan.de) Der vom Vatikan in den Libanon entsandte Kardinal Roger Etchegaray hat zum Abschluss seines Besuchs in Beirut dazu aufgerufen, den Waffenstillstand zu achten. Jede Gewalt sei zu stoppen und humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Etchegaray forderte Christen und Muslime zu Einheit auf. Dies sei eine Voraussetzung, um die Souveränität des Landes zu retten. Etchegaray betonte: «21 Jahre nach meiner ersten Friedensmission im Libanon - damals auf Initiative des verstorbenen Johannes Paul II. - wiederhole ich meinen lauten Appell: Libanon, du darfst nicht sterben.» Der Kardinal unterstrich nochmals die tiefe Verbundenheit des Papstes mit den Libanesen. Der Sondergesandte traf sich bei seinem Libanon-Aufenthalt unter anderen mit den Bischöfen der Maroniten, die die größte Christengruppe des Libanon stellen. | | |    |
|
Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] (106) [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] [148] [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] |
|
|
|