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16.08.2006 17:11:12
Marianische Frauenkongregation gegründet
(kath.net) Rund 140 Frauen aus der Diözese Regensburg haben zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel im Dom feierlich ihren Willen bekundet, eine Marianische Frauen-Congregation (MFC) Regensburg zu gründen. Bischof Gerhard Ludwig, der das Pontifikalamt anlässlich des Hochfestes zelebrierte, nannte es „erfreulich, dass sich eine große Zahl an Frauen gefunden hat, in einer neuen Kongregation mit Maria den Weg des Glaubens zu gehen“. In der Feier versprachen die künftigen Sodalinnen, die Gottesmutter Maria durch ihr Beten und ihr Leben zu ehren. Der Regensburger Bischof erklärte daraufhin: „Sie haben Ihren Willen bekundet, eine Marianische Frauen-Congregation Regensburg zu gründen, die vorgesehene Satzung einzuhalten und im Geiste Mariens zu leben.“ Die Kongregation soll zusätzlich zur Marianischen Congregation (MC), die aus zahlreichen ehemaligen Schülerinnen von Regensburger Mädchenschulen besteht, sowie in Anlehnung und Anbindung an die Struktur der Marianischen Männer-Congregation (MMC) entstehen. In nächster Zeit wird dem Bischof ein Satzungsentwurf zur Bestätigung vorgelegt werden. Danach können die 140 Kandidatinnen auch formell in die MFC aufgenommen werden. Die Initiative zur Gründung war im vergangenen Jahr von der Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in Rom ausgegangen. Im Anschluss an das Pontifikalamt fand im Fürstlichen Brauhaus ein erster Konvent der Frauen statt. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis sprach von der Liebe zur Gottesmutter Maria und von der Treue gegenüber Rom, die das Wirken der MFC in Zukunft prägen sollten.
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16.08.2006 17:09:57
"Der Libanon darf nicht sterben!"
(radiovatikan.de) Der vom Vatikan in den Libanon entsandte Kardinal Roger Etchegaray hat zum Abschluss seines Besuchs in Beirut dazu aufgerufen, den Waffenstillstand zu achten. Jede Gewalt sei zu stoppen und humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Etchegaray forderte Christen und Muslime zu Einheit auf. Dies sei eine Voraussetzung, um die Souveränität des Landes zu retten. Etchegaray betonte: «21 Jahre nach meiner ersten Friedensmission im Libanon - damals auf Initiative des verstorbenen Johannes Paul II. - wiederhole ich meinen lauten Appell: Libanon, du darfst nicht sterben.» Der Kardinal unterstrich nochmals die tiefe Verbundenheit des Papstes mit den Libanesen. Der Sondergesandte traf sich bei seinem Libanon-Aufenthalt unter anderen mit den Bischöfen der Maroniten, die die größte Christengruppe des Libanon stellen.
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16.08.2006 05:08:03
Zugwallfahrt nach Mariazell / Radwallfahrt in Tirol
(presse.kirche.at) Das Pastoralamt der Diözese St. Pölten lädt am 2. September 2006 zur Zugwallfahrt mit Bischof Klaus Küng nach Mariazell. Abfahrt am Bahnhof St. Pölten ist um 8:23 Uhr, Gottesdienst in der Basilika um 12:15 Uhr und geplante Rückkunft in St. Pölten 19:19 Uhr. Die Hin- und Rückfahrt ist für Kinder bis 6 Jahren frei, kostet für Kinder/Jugendliche von 6 - 15: 13 Euro, für Erwachsene 25 und Senioren 14,20 Euro. Anmeldung und Information: Pastoralamt der Diözese St. Pölten, Tel. 02742/398-304, Fax: 02742/398-382, e-mail mailto:hs.pa.stpoelten@kirche.at.
(www.tt.com) Es soll eine diözesanverbindende Radltour werden, auf die sich Gläubige am Sonntag, 27. August, begeben können. Nach dem Start um 11 Uhr bei der Pfarrkirche Mayrhofen werden zehn Pfarrkirchen dies- und jenseits des Zillers angefahren. Bekanntlich trennt der Fluss die Diözese Innsbruck von der Erzdiözese Salzburg. Das erste Ziel ist die Pfarrkirche Ramsau in der Diözese Salzburg. Danach geht es weiter zur Kapelle Laimach in Hippach, Diözese Innsbruck. Insgesamt werden 13 Stationen gemacht. Die Pfarrkirchen sollen nicht nur der Rast zum Kräftetanken dienen, sondern auch als „Dank-Stellen“. Wer nicht die gesamte Radlwallfahrt mitmachen möchte, darf sich selbstverständlich bei einer der erwähnten Kirchen dem Pulk anschließen. Sanitäter und auch Fahrradmechaniker fahren bei der Radwallfahrt mit. Die Strecken sind so bemessen, dass auch Kinder teilnehmen können. Ziel ist die Jakobskirche Strass (Innsbruck), in der um etwa 15 Uhr die Abschlussandacht gehalten wird. Anmeldungen unter Telefon 05285/62473.
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16.08.2006 05:05:00
350 Jahre Wallfahrt nach Maria Dreieichen
(presse.kirche.at/news.stjosef.at) Am 15. August 1656, vor genau 350 Jahren, stellte der Horner Kürschnermeister Matthias Weinberger seine Marienstatue am „Molderberg“ bei einer markanten Baumgruppe, den „drey Aichen“ auf. Er wollte sich damit als von Gott Beschenkter zeigen. Damit begann auch die Wallfahrt nach „Dreieichen“. Trotz seines anfänglichen Zögerns, in aller Öffentlichkeit eine schlichte „Waldandacht“ zu errichten, ist aus diesem Zeichen im Laufe von hundert Jahren die heutige Kirche entstanden. Die Errichtung wurde vor allem durch den Altenburrger Abt Plazidus Much und den Grundherrn Graf Hoyos gefördert. Zum diesem Jubiläum wurde der am Hochaltar befindlichen Ehrenplatz der Wallfahrtsstatue unter beratender Mitwirkung des Bundesdenkmalamtes und des Diözesanbauamtes restauriert. Die Gnadenstatue stand am 15. August im besonderen Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Im Gedenken an die Errichtung dieser Wallfahrtsstätte wurde sie am Dienstag durch die Horner Pfarrbevölkerung von der Altöttingerkapelle in Horn aus in Prozession über „das Gmoos“ und über Mold wieder nach Maria Dreieichen getragen. Dort wurde sie von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng feierlich in Empfang genommen und nach einer Prozession rund um die Kirche mit Hilfe der Arbeiter der ausführenden Horner Firmen am Hochaltar neu „inthronisiert“. - www.maria-dreieichen.at
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16.08.2006 04:59:32
7 neue Novizen in Stift Heiligenkreuz
(www.stift-heiligenkreuz.at) Der 14. August war ein Tag des Jubels und des Dankes! Zu den 4 "alten" Novizen, die am 13. September durch ihre zeitlichen Gelübde das Noviziat beenden, sind 7 neue dazugekommen, berichten die Verantwortlichen des Stiftes Heiligenkreuz auf ihrer Website. Und weiter heißt es: "Abt Gregor war sichtlich und hörbar gerührt (wir Mönche auch!), als er die 7 Burschen einkleidete. Mit Recht: jede Berufung ist ein Wunder! - Die Zeremonie fand in der Abteikirche statt, weil im Kapitelsaal kein Platz war. Die Eltern und Verwandten waren gekommen, um ihre Söhne, Enkelkinder, Brüder und Freunde auf diesem ersten Schritt in das klösterliche Leben zu begleiten. Für viele Eltern ist das nicht leicht! - Wir freuen uns: Jetzt haben wir in Heiligenkreuz für 1 Monat lang gleich 11 Novizen. Ein Rekord!!! 4 von ihnen werden aber am 13. September die Gelübde ablegen. Die Namen der Novizen finden sich auf der entsprechenden Seite unserer Homepage. - Nach der Einkleidung umarmten wir Alten unsere neuen jungen Mitbrüder: Der Herr segne Euren Eintritt und geleite Euch bis zum Tod in Eurer Berufung!"
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14.08.2006 12:41:08
NER-Rötzer versus NFP-Malteser: Was ist der Unterschied?
Vorweg scheint es, als ob NER (Natürliche Empfängnisregelung) und NFP (Natürliche Familienplanung) stets dasselbe bedeuten würde. Das kath.net-Interview mit Graziella und Ignaz Specken über NFP-Malteser und NER-Rötzer legt einen Unterschied offen, der nicht nur die Methode, sondern das Menschenbild betrifft. Während NER-Rötzer ganz ohne künstliche Verhütung auskommt und in allem die Gesetze der Natur respektiert, wie sie der Schöpfer mit der Fähigkeit von Mann und Frau, gemeinsam fruchtbar zu werden und Kinder zu zeugen, verbunden hat, gibt es bei NFP-Malteser ein "Schlupfloch" (Anwendung von Kondomen während der fruchtbaren Zeit der Frau), das nicht nur eine fehlende Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre aufzeigt, sondern auf ein grundlegend anderes Ziel und damit verbundenes Menschenbild verweist. - Lesen Sie das Interview im Wortlaut!
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14.08.2006 12:34:03
Mit Leib und Seele bei Gott vollendet
Mit großer Freude feiern wir das Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Die erste Lesung aus der Offenbarung des Johannes gibt uns das Thema vor: „Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ (Offb 12,1) Es ist ein gewaltiges Bild, das Johannes, der Seher von Patmos, hier entwirft und uns vor Augen stellt. Im Himmel thront eine Frau, die der dreifaltige Gott selber mit aller Herrlichkeit geschmückt hat, die einem Geschöpf zukommen kann. Maria, die Jungfrau und Gottesmutter, wurde von Gott nach Vollendung ihres irdischen Lebenslaufes mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen. Das große Zeichen der himmlischen Frau verweist in allem auf Gott, der Großes getan hat an Maria, die nichts anderes sein wollte als die demütige Magd des Herrn. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest in vollem Wortlaut!
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13.08.2006 15:53:26
Papstinterview im Wortlaut
Es ist eine Premiere - erstmals stellte sich ein Papst in einem ausführlichen Interview den Fragen von TV-Journalisten zu den Themen "Rolle der Familie" und "Ökumene", aber auch zu den Erfahrungen im ersten Jahr seines Pontifikats: Welche Ereignisse haben ihn besonders bewegt, wie gehen die Menschen auf ihn zu, welches Verständnis vom Petrusamt hat er? Das Gespräch von Papst Benedikt XVI. mit Journalisten des BR, von ZDF, Deutscher Welle und Radio Vatikan wurde in Castel Gandolfo aufgezeichnet. kath.net und Radio Vatikan dokumentieren bereits den Wortlaut des Interviews mit dem Heiligen Vater Benedikt XVI., das gerade im ARD ausgestrahlt wurde (ORF 2 sendet das Interview heute am 13.08.2006 um 22 Uhr). Wir verzichten hier auf Zusammenfassung und Auszüge und empfehlen die Lektüre des Interviews in vollem Wortlaut unter www.kath.net!
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12.08.2006 17:29:16
Vatikanischer Sondergesandter für Libanon
(Kathpress) Nach einem Dutzend Appellen und Erklärungen zur jüngsten Nahostkrise schickt Papst Benedikt XVI. einen Sondergesandten in den Libanon. Anfang nächster Woche soll der frühere vatikanische "Krisenminister" Kardinal Roger Etchegaray (84), der schon in der Vergangenheit wiederholt in Krisenregionen entsandt worden war, der leidgeprüften Bevölkerung des Landes die Verbundenheit und die Solidarität des Papstes und der Weltkirche bekunden. Und er soll "für die großen Friedensanliegen beten", teilte der Vatikan am Freitag mit. - (www.orf.at) Kurz nach Verabschiedung einer UNO-Resolution zum Libanonkonflikt hat Israel am Samstag seine Bodenoffensive im Nachbarland massiv ausgeweitet. Militärangaben zufolge wurde die Zahl der Soldaten im Kampfgebiet nahezu verdreifacht. Ziel sei es offenbar, noch vor Eintreffen der UNO-Truppen die Hisbollah aus dem Grenzgebiet zu vertreiben. Angesichts der schweren Gefechte scheint derzeit völlig offen, ab wann die Waffen schweigen werden.
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12.08.2006 17:27:33
25 Jahre EWTN
Mit einem Festgottesdienst unter der Leitung des Kurienkardinals Alfonso Lopez Trujillo begeht der der Fernsehsender EWTN (Eternal World Televison Network), am Wochenende sein 25jähriges Bestehen, berichtet Radio Vatikan. EWTN Global Catholic Network (Eternal World Televison Network) ist der weltweit größte katholische Fernsehsender. EWTN wurde 1981 von der Franziskanerklarissin Mutter Angelica in Birmingham (Alabama/USA) gegründet. Zum Programmangebot gehören Dokumentarfilme, Nachrichten, Kinder- und Jugendsendungen, Talk-Shows und Spielfilme. Als Multimedia-Organisation betreibt EWTN einen eigenen Radiosender und bietet einen umfangreichen Internet-Service an. Mutter Angelica hat ihren Sender mit starkem Glauben, 200 Dollar und viel Überzeugungskraft begonnen. Inzwischen erreicht der aus Spenden finanzierte Sender mit seinem englischen und spanischen 24-Stunden-Programm weltweit mehr als 125 Millionen Haushalte in 127 Ländern. In Europa strahlt EWTN derzeit sein Programm über den EUTELSAT–Satelliten Hotbird 6 (13° Ost) aus und kann mit einer digitalen Satellitenempfangsanlage kostenfrei empfangen werden. Darüber hinaus ist EWTN bereits in einigen Regionen über Kabel zu empfangen. - http://www.ewtn.de
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11.08.2006 05:43:04
Volltextsuche für den KKK
Der Programmierer Christoph Overkott hat eine Volltextsuche für den "Katechismus der Katholischen Kirche" erstellt. In deutscher und lateinischer Sprache ist diese unter der Adresse http://overkott.dyndns.org/kkk-suche.htm verfügbar. Weitere Sprachen sind Spanisch, Englisch und Französisch. Eine Übersichtsseite mit vielen relevanten Links zum KKK sowie zum Kompendium des Katechismus finden Sie unter http://stjosef.at/kkk !
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11.08.2006 05:37:54
Rückkehr zur Einheit der Kirche: der heilige Hippolyt von Rom
Die Diözese St. Pölten feiert an diesem Sonntag das Hochfest ihres Patrons, des heiligen Hippolyt. Der Name St. Pölten kommt von diesem Heiligen, der um das Jahr 235 das Martyrium erlitten hat. Hippolyt war ein gelehrter Theologe, dem die Glaubensfragen viel bedeuteten. Er hatte das Glück, einen berühmten Bischof als Lehrer zu haben, den heiligen Irenäus von Lyon. Dieser wiederum war ein Schüler des heiligen Polykarp, welcher noch den heiligen Apostel Johannes gekannt hatte. Auch Heilige fallen nicht fertig vom Himmel, und so darf es uns nicht verwundern, dass im Leben des heiligen Hippolyt zuerst eine gewisse Trübung und Verdunkelung dadurch eingetreten ist, dass er es in seinem maßlosen Ehrgeiz nicht vertragen konnte, als sein Konkurrent Kallistus zum Papst gewählt wurde (etwa 217-222). Nun hätte es die christliche Demut und die Kirchlichkeit seiner Gesinnung von ihm verlangt, dass er die Wahl des neuen Papstes anerkannte und sich ihm in Gehorsam unterordnete. Stattdessen verweigerte er dem Papst die Anerkennung und warf ihm Irrtümer in Glaubensfragen vor. Damit begründete Hippolyt ein Schisma, also eine Spaltung in der römischen Kirche, was wenig zu seinem Ruhm beitragen kann. Wäre er in dieser Haltung gestorben, so könnten wir ihn jetzt nicht als Heiligen der Kirche verehren. - Warum Hippolyt dann doch noch ein Heiliger geworden ist, können Sie online in der Predigt zum Hochfest des heiligen Hippolyt (13. August) nachlesen!
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10.08.2006 13:56:37
Kirchenrechtliche Arbeitshilfe zur Trauung
Das Offizialat des Bistums Chur (Schweiz) hat eine Handreichung für Seelsorger mit dem Titel "Die kirchliche Trauung" herausgegeben. Diese versteht sich als kirchenrechtliche Arbeitshilfe zur Behandlung praktischer Fragen vor der Trauung, im Rahmen ihrer Durchführung und danach. Das Dokument kann als PDF-Datei vom Internet downgeloadet werden. Die darin angesprochenen Themenbereiche sind nicht nur für die Schweiz von Relevanz, sondern geben wichtige Hinweise, wie sie in der ganzen lateinischen Kirche seit der Promulgation des "Codex Iuris Canonici" 1983 von Bedeutung sind. - www.bistum-chur.ch
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10.08.2006 13:42:56
"Papst-Seminar" zur Evolution
(stephanscom.at) Papst Benedikt XVI. trifft sich mit einigen seiner ehemaligen Studenten aus Regensburg Anfang September zu einem Seminar zu dem heiß diskutierten philosophischen Thema "Schöpfung und Evolution". Unter den Teilnehmern ist auch Kardinal Christoph Schönborn. Der so genannte "Ratzinger-Schülerkreis" wird sich in der ersten Septemberwoche, kurz vor der Reise von Papst Benedikt XVI. nach Bayern, in der Päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo zu Vorträgen und Diskussionen versammeln. Das berichtete der römische Nachrichtendienst "Koraym" - Herausgeber ist die katholische Erneuerungsbewegung "Neokatechumenaler Weg" - am Mittwoch, dem 9. August 2006. - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at!
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09.08.2006 11:10:06
Die religiöse Dimension des Nahostkonflikts
"Beobachter weisen darauf hin, dass sich hinter der vordergründigen Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah Interessen verbergen, die für die Zukunft des Nahen Ostens bestimmend werden könnten", heißt es in einem Hintergrundbericht der aktuellen Ausgabe von "Kirche bunt", der St. Pöltner Kirchenzeitung. "Über das rein Machtpolitische hinaus lädt sich der Nahost-Konflikt aber auch zunehmend religiös auf. Den einstigen Führern der Palästinensischen Befreiungsfront schwebte die Gründung eines säkularen Staatsgebildes vor, sie hatten vor allem nationale Interessen." Nun aber werde das Ziel verfolgt, einen islamischen Gottesstaat zu errichten. "Kirche bunt" zitiert "Christ in der Gegenwart": "Die alten Nationalisten wollten den Palästinenserstaat, die neuen Revolutionäre wollen den Gottesstaat." - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
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09.08.2006 11:05:48
Abtreibungspille "Plan B" in den USA vor Zulassung
(Kathpress) In den USA soll in wenigen Wochen das rezeptfreie Abtreibungspräparat "Plan B" auf den Markt kommen. Die Zulassungsbehörde habe dem Herstellerunternehmen "Barr Laboratories" am Dienstag zugesichert, auf Antrag rasch eine entsprechende Genehmigung zu erteilen, berichteten US-Medien am Mittwoch. Zuvor hatte sich die zuständige Bundesbehörde "Federal Drug Administration" (FDA) drei Jahre lang einer Zulassung widersetzt. In den USA ist die Abtreibungspille "RU 486" auf Rezept in Apotheken erhältlich. "Plan B" soll rezeptfrei abgegeben werden können. Allein junge Frauen bis 18 Jahren benötigen eine ärztliche Verordnung. Abtreibungsgegner und christliche Kirchen haben sich gegen "Plan B" ausgesprochen. Sie verweisen darauf, dass das Mittel, das die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindert, als reguläres Verhütungsmittel genutzt werden könnte. "Plan B" soll bis zu 72 Stunden nach der Empfängnis wirksam sein. Die katholischen Bischöfe hatten gemahnt, die Verfügbarkeit ohne ärztliche Aufsicht stelle ein Risiko für Frauen dar. Vielen Frauen sei die Wirkung und der Gebrauch der Pille nicht klar. Verwirrend sei zudem, dass die FDA "Plan B" als Verhütungsmedikament bezeichnet.
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08.08.2006 12:24:46
St. Pöltner Ministranten in der Ewigen Stadt
(presse.kirche.at) Alle fünf Jahre lädt der internationale Ministrantenbund CIM Ministrantinnen und Ministranten aus allen europäischen Staaten zu einer gemeinsamen Wallfahrt nach Rom. Heuer fand sie Ende Juli bis Anfang August statt. Aus der Diözese St. Pölten nahmen 150 Personen an diesem Treffen teil. Nach der gemeinsamen Aussendungs- und Segnungsfeier im St. Pöltner Dom machten sich die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen ihrer Familienmitglieder mit persönlichen Reisewünschen von Bischof Küng auf den Weg in die Ewige Stadt. Die Buben und Mädchen kamen aus den Pfarren Purgstall, Krems-St. Paul, Rehberg, Frankenfels, Matzleinsdorf-Zelking, Steinakirchen, St. Margarethen und Loosdorf. Nach der Verabschiedung begann am Abend die fünfzehnstündige Reise in drei Bussen. Bereits gegen 10 Uhr vormittags des folgenden Tages sah die Gruppe die ersten Kirchenspitzen Roms. Gleich nach der Ankunft wurden die Sehenswürdigkeiten wie Trevibrunnen, Spanische Treppe und Pantheon besichtigt. Gemeinsam trafen sich dann alle in der Kirche San Pietro in Vincoli, wo die mit den anderen österreichischen Teilnehmern und Teilnehmerinnen zusammentrafen, um die Wallfahrtswoche gemeinsam zu beginnen. Die Wortgottesfeier wurde von Weihbischof Franz Lackner geleitet. Auch Bischof Klaus Küng war dabei anwesend. Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Vatikans. Bischof Küng nahm sich Zeit, um eine Gruppe der Teilnehmenden persönlich durch die Petersbasilika zu führen und seine ganz persönliche Sichtweise und Verbindung zu dieser Hauptkirche darzustellen. Auch beim ersten gemeinsamen Zusammentreffen aller 42.000 Teilnehmer - der Eucharistiefeier auf dem Petersplatz unter der Leitung von Kardinal Christoph Schönborn - war Bischof Küng dabei und drückte seine Verbundenheit mit den Ministrantinnen und Ministranten unserer Diözese aus. Am Mittwoch, dem 2. August, erreichte die Wallfahrt ihren Höhepunkt, als die Ministranten bei Papst Benedikt XVI. zur Generalaudienz geladen waren. Die direkte Nähe und sehr persönlichen und klaren Worte des Bischofs von Rom, in denen er die Ministrantinnen und Ministranten als Apostel bezeichnete, beeindruckten und begeisterten alle. Erfüllt mit dieser positiven Aufbruchsstimmung hatten die St. Pöltner „Minis“ beim Mittagessen noch einmal die Gelegenheit, das Gespräch mit Bischof Küng zu suchen. An den beiden letzten Tage in Rom wurden noch die Katakomben und die monumentalen Überreste des antiken Rom, vor allem das Kolosseum, besichtigt.
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08.08.2006 11:22:59
Nur eingeschränkte Religionsfreiheit in der Türkei
(kath.net) Als „heuchlerisch“ bezeichnen Menschenrechtler die ständigen Beteuerungen der türkischen Regierung, Christen in der Türkei gleich zu behandeln. Seit 35 Jahren sei das griechisch-orthodoxe Priesterseminar geschlossen und werde dem orthodoxen Patriarchat die Ausbildung von Priestern verwehrt, kritiserte die Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Während hohe Vertreter der türkischen Regierung im Zuge der EU-Beitrittsverhandlungen jährlich die Gleichbehandlung der Christen beteuerten, sammelten Vertreter der rechtsgerichteten Organisation „Graue Wölfe“ nach eigenen Angaben 2,5 Millionen Unterschriften, um das Patriarchat aus Istanbul zu vertreiben. Trotz der seit Jahren nachdrücklich vorgetragenen Forderung des EU-Ministerrates, die Priesterausbildung wiederzuzulassen, wurde keine Entscheidung gefällt. Angesichts des fortschreitenden Exodus der Christen in der Türkei fordert die IGFM von der türkischen Regierung, als Zeichen des guten Willens zur Achtung der Religionsfreiheit aller türkischen Bürger die Öffnung des Priesterseminars bis zum 3. Oktober 2006 – das wäre ein Jahr nach Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen - zuzustimmen. Im Sommer 1971 – vor 35 Jahren – mußte das griechisch-orthodoxe Priesterseminar auf dem als „Prinzeninsel“ bekannten Eiland im Marmara-Meer aufgrund einer Entscheidung des türkischen Verfassungsgerichtshofs geschlossen und der Lehrbetrieb der 1844 gegründeten theologischen Fakultät eingestellt werden. Die EU, deren Mitgliedschaft die Türkei anstrebt, verlangte mehrfach die Wiederöffnung des Priesterseminars und machte dies unter anderem in den Kopenhagener Kriterien zur Vorbedingung für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen. Noch am 23. Januar 2006 forderte der EU-Ministerrat in einem Türkei-Dokument das Recht auf Ausbildung christlicher Geistlicher und bezog neben der Forderung nach Öffnung der griechisch-orthodoxen Priesterseminars auch die Öffnung des seit 1970 geschlossenen Seminars der armenischen Christen in Üskudar am Bosporus mit ein. Angesichts der öffentlichen Äußerung des türkischen Unterrichtsminister Heseyin Cem im Jahre 2003, wonach es keinen Grund gebe, „sich einer theologischen Hochschule zu widersetzen, da es 24 theologische Fakultäten für Muslime in unserem Land gibt“, und der wiederholten Vertagung einer Entscheidung über die Wiedereröffnung, wirft die IGFM der türkischen Regierung Heuchelei und Täuschungsversuch vor. Vor dem Hintergrund jüngster Angriffe auf christliche Pfarrer und der Unterschriftensammlung der „Grauen Wölfe“ mit dem eindeutigen Ziel der Vertreibung des griechisch-orthodoxen Patriarchats stellt die IGFM eine wachsende antichristliche Grundstimmung in der Türkei fest, der die Regierung sofort entgegentreten müsse. Dazu gehöre die Zulassung der Priesterausbildung, also die Öffnung der geschlossenen theologischen Anstalten. Ihre Forderungen will die IGFM durch eine Unterschriftensammlung unterstreichen.
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06.08.2006 13:32:57
Auch Ungeborene haben ein Recht auf Leben!
(Kathpress) Auch Ungeborene sind Personen, die "unveräußerliche Rechte", vor allem das Recht auf Leben, haben. Dies betonte der Salzburger Weihbischof Andreas Laun am Samstagabend im Wiener Stephansdom beim Abschlussgottesdienst des "Pro Life"-Marsches der Bewegung "Jugend für das Leben". Es sei die Aufgabe der Kirche, dieses "Bild des Menschen" immer wieder in Erinnerung zu rufen. Bischof Laun erinnerte daran, dass vor rund 30 Jahren in Österreich die Fristenregelung eingeführt wurde. Die Fristenregelung habe die Einstellung der Menschen zur Abtreibung verändert. Zunächst habe man noch festgestellt, dass Abtreibung ein "Unrecht" sei, aber nicht mehr bestraft werden sollte. Im Lauf der Zeit sei die Abtreibung immer mehr als "erlaubt" angesehen worden. Heute gebe es bereits Stimmen, die Abtreibung als "Menschenrecht" ansehen. Bis in die verdienstvolle Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" hinein gebe es darüber Diskussionen. Der weltumspannende Zeitgeist habe das Denken verändert, bedauerte Bischof Laun. Die Auswirkungen seien auch in der Diskussion um die Euthanasie und um die Embryonenforschung zu spüren. Den Aktivisten von "Jugend für das Leben" sagte Laun: "Habt Mut". Immer wieder seien es kleine Minderheiten gewesen, die das Richtige getan haben. In manchen westlichen Ländern, so in den Vereinigten Staaten, sei heute bereits eine Änderung der öffentlichen Meinung im Hinblick auf das Lebensrecht der Ungeborenen zu bemerken. Und schließlich sei in jedem Menschen das Gewissen als "die Stimme Gottes" der wichtigste Verbündete jener, die für das Lebensrecht der Ungeborenen eintreten. Über Aufforderung des Bischofs wurde beim Gottesdienst ausdrücklich eine Fürbitte für die Abtreibungsbefürworter formuliert, die auf dem Stephansplatz gegen die Initiative von "Jugend für das Leben" Stellung genommen hatten. Bischof Laun erinnerte daran, dass es sich um Menschen handle, die vielfache Verletzungen erlebt hätten.
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06.08.2006 13:29:50
Papst Benedikt XVI. ruft zum Frieden auf
(radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat mangelndes Engagement für Frieden im Nahen Osten beklagt. Beim Angelusgebet in Castelgandolfo appellierte er erneut an alle Menschen guten Willens, ihr Möglichstes für einen Waffenstillstand zwischen Israel und den libanesischen Hizbullah-Milizen zu tun. „Möge die Heilige Jungfrau Maria Frieden für die Bevölkerungen des Nahen Ostens erlangen, die in tödliche Brüderkämpfe verstrickt sind! Der Frieden ist vor allem ein Geschenk Gottes, aber er ist auch eine Aufgabe aller Menschen guten Willens. Niemand darf sich dieser Pflicht entziehen! Angesichts der bitteren Feststellung, dass der Aufruf nach einem sofortigen Waffenstillstand in jener gemarterten Region bislang ungehört blieben, erneuere ich meine Forderung danach. Jeder muss einen tatsächlichen Beitrag zum Aufbau eines gerechten und dauerhaften Friedens leisten.
Bei einem Interview mit deutschen Medien am Samstag warnte der Papst vor Hoffnungen auf eine Lösung des Nahostkonflikts mit Waffengewalt „Krieg ist die schlechteste Lösung für alle. Dies gelte auch für diejenigen Konfliktparteien, die daraus als „scheinbare Sieger hervorgingen. Diese Erkenntnis habe Europa durch die Erfahrung von zwei Weltkriegen erlangt. Der Heilige Stuhl erhebe keinen Anspruch auf politische Macht, er appelliere jedoch an alle Christen und diejenigen Menschen, die sich durch seine Worte angesprochen fühlten. Benedikt stellte sich in Castelgandolfo in einem Gemeinschaftsinterview des Bayerischen Rundfunks (BR), des ZDF, der Deutschen Welle (DW) und Radio Vatikan den Fragen deutscher Journalisten. Die einzige Lösung für den Nahostkonflikt bestehe darin, „dass wir miteinander leben müssen, betonte das Kirchenoberhaupt darin. Das Interview wird am 13. August von Radio Vatikan und den Fernsehsendern ausgestrahlt.
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05.08.2006 07:33:38
Ein Priester von "altem Schlag"
Der langjährige Stadtpfarrer von Baden, Ehrenkanonikus und Domkurat der Domkirche St. Stephan Prälat Josef Musgar ist am Mittwochabend, 2. August 2006, im 98. Lebensjahr verstorben. Das Begräbnis findet am Montag, 14. August, in Baden statt, berichtet stephanscom.at. "In den letzten Jahren bereitete er sich in großer Gelassenheit auf das Sterben vor und freute sich auf die Anschauung Gottes. Durch seine große Liebe zu Christus und zur Gottesmutter und seine Treue zu Kirche und Papst war er für viele ein großes Vorbild. Er war einer der ältesten Priester in der Erzdiözese Wien und der letzte noch lebende Mitstudent von Kardinal Franz König, einer der ganz wenigen, die mit ihm 'per Du' waren." - Lesen Sie eine ausführliche Würdigung auf stephanscom.at!
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05.08.2006 07:28:07
Verklärung des Herrn - ein Vorgeschmack kommender Herrlichkeit
Jesus nahm die Apostel „Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg ... Und er wurde vor ihren Augen verwandelt.“ Diese Worte aus dem eben gehörten Evangelium beschreiben kurz und prägnant das Geheimnis des heutigen Festes der „Verklärung des Herrn“. Verklärung bedeutet Verwandlung, Verherrlichung, ein Überstrahltwerden von der Größe und Macht Gottes, vom Glanz seiner Wahrheit und Liebe; es ist im heutigen Evangelium eine Vorausnahme dessen, was sich am Herrn bei seiner Auferstehung und Himmelfahrt ereignen wird, ein Vorausleuchten und Vorauskosten jener ewigen Vollendung, in die unser Herr Jesus Christus eintreten sollte, nachdem er das Kreuz und den Tod auf sich genommen und zur Sühne für die Sünden der Menschen erlitten hatte. Im Hebräerbrief (2,10) heißt es: „Es war angemessen, dass Gott, für den und durch den das All ist und der viele Söhne zur Herrlichkeit führen wollte, den Urheber ihres Heils durch Leiden vollendete.“ Auch der erste Petrusbrief (1,11) spricht von den „Leiden Christi“ und der „darauf folgenden Herrlichkeit“. - Lesen Sie die Predigt zum Fest der Verklärung des Herrn im vollen Wortlaut!
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04.08.2006 16:36:41
Wie ein kleiner Weltjugendtag
""Gott ist Liebe und macht alles neu!" - unter diesem Motto steht das elfte Internationale Forum in Altötting, zu dem sich bis Sonntag über tausend Teilnehmer versammelt haben. Gastgeber sind die Gemeinschaft Emmanuel und die Stadt Altötting. "Unser Treffen ist wie ein kleiner Weltjugendtag mit größerer persönlicher Nähe", sagt Andreas Schmid von der Gemeinschaft Emmanuel. Der Priester aus der Pfarrei Maria vom Guten Rat in München koordiniert das Treffen, das mit ihm zusammen gut hundert ehrenamtliche Helfer vorbereitet haben. "In Altötting können wir die Nähe Gottes auf besondere Weise erfahren", sagt der Geistliche. Sei es durch die lebendige Liturgie, durch das einfache und tiefe Gebet oder die neuen geistlichen Lieder. Junge wie ältere Menschen erzählen aus ihrem Alltag mit Gott und geben anderen ein Beispiel." - Lesen Sie mehr im Bericht der Zeitung "Die Tagespost"!
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04.08.2006 16:30:17
Der heilige Pfarrer von Ars: Vorbild und Fürsprecher bei Gott
Am 4. August ist der Gedenktag des heiligen Johannes Maria Vianney, besser bekannt als „Pfarrer von Ars“ (1786-1859). Diesem vorbildlichen Seelsorger und Heiligen, der im Jahre 1929 zum Patron der Pfarrer in aller Welt ernannt wurde, verdanken viele Menschen in der Pfarre Ars und in ganz Frankreich im 19. Jh. ihre Bekehrung bzw. eine Vertiefung ihres Glaubenslebens. Auch heute noch ist seine Gestalt beeindruckend. Bleibende Akzente seines pastoralen Wirkens sind die Herausstellung der Liebe Gottes, die alles Begreifen übersteigt, und der Herrlichkeit des Himmels, auf den wir zugehen, wenn wir mit der Gnade Gottes mitwirken, die Ablehnung der Sünde und deren Überwindung durch die Vergebung im Sakrament der Buße, ein Leben in der Anbetung des eucharistischen Herrn und aus der Kraft des hl. Meßopfers und der oftmaligen würdigen Kommunion; die Intensivierung des Gebetslebens, frohe Bereitschaft zu Opfer und Sühne, gerade auch im unscheinbaren Alltag. – Auf „Kathpedia“ können Sie eine ausführliche Würdigung des „Pfarrers von Ars“ nachlesen; zugleich ist dieser Artikel ein Beweis für die Leistungsfähigkeit von „Kathpedia“ als „freier katholischer Enzyklopädie“. Bisher gibt es bereits über 900 Artikel, kompetente und eifrige Mitarbeiter werden jederzeit gesucht! - www.kathpedia.com
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03.08.2006 14:29:02
Der Papst spricht zu den Ministranten
Papst Benedikt XVI. hielt bei der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom (aus Österreich waren Kardinal Schönborn, die Weihbischöfe Lackner und Scharl sowie die Diözesanbischöfe Küng und Scheuer mit dabei) am 2. August eine beachtenswerte Kurzansprache, die im folgenden wiedergegeben wird (Quelle: Radio Vatikan):
„Liebe Ministranten, ich freue mich über diese Begegnung mit euch und begrüße euch alle ganz herzlich! Herrn Weihbischof Martin Gächter danke ich für die Worte, mit denen er in seiner Eigenschaft als Präsident des "Coetus Internationalis Ministrantium" diese Audienz eingeleitet hat. Ich begrüße auch Kardinal Christoph Schönborn und die zahlreichen Bischöfe und Priester aus Deutschland, Österreich, aus der Schweiz und aus Ungarn. Euch, liebe Ministranten, möchte ich heute eine Botschaft mitgeben, die euch in eurem Leben und in eurem Dienst in der Kirche begleiten möge. Ich greife dabei auf das Thema zurück, das ich in den Mittwochskatechesen der vergangenen Monate behandelt habe. Vielleicht wisst ihr, dass ich in den Generalaudienzen die Apostel vorgestellt habe. Ich habe bereits über Petrus, seinen Bruder Andreas, über Jakobus "den Älteren", über den anderen Jakobus, genannt "der Jüngere", und über Johannes gesprochen. In den nächsten Audienzen möchte ich die übrigen Apostel in den Blick nehmen.
Die Apostel waren "Freunde" Jesu. Er selbst hat sie so genannt, als er beim Letzten Abendmahl zu ihnen sagte: "Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde" (vgl. Joh 15,15). Sie waren Apostel und Zeugen Christi, eben weil sie seine Freunde waren. Sie waren durch ein Band der Liebe vereint, das der Heilige Geist mit Leben erfüllte. Aus dieser Sicht möchte ich auch das Motto eurer Pilgerfahrt verstehen: "Spiritus vivificat". Der Geist macht eure Beziehung zu Christus lebendig, er macht sie zu einer innigen, tiefen Freundschaft, die dem Leben eines jungen Menschen Sinn schenken und ihn zu einem mutigen Zeugen des Evangeliums machen kann. Wenn ich euch heute vor mir sehe, dann denke ich an die Apostel und höre die Stimme Jesu, der zu euch sagt: "Ich nenne euch nicht Knechte, sondern Freunde: bleibt in meiner Liebe, und ihr werdet reiche Frucht bringen" (vgl. Joh 15.9.16). Hört auf diese Stimme! Hört sie mit großer Bereitschaft, auch dann wenn diese Stimme einige von euch ruft, ohne Vorbehalte den Weg des Priestertums zu beschreiten! Hört die Stimme des Herrn voll Vertrauen, worin auch immer eure Berufung bestehen mag, denn Christus möchte auch mit euch einen Freundschaftsbund schließen, so wie er es mit Simon, dem er den Namen Petrus gab, mit Andreas, Jakobus, Johannes und mit den übrigen Aposteln gemacht hat. Er hat euch sein Wort geschenkt und schenkt es euch weiter, damit ihr die Wahrheit erkennt und die Wahrheit euch frei macht (vgl. Joh 8,31-32). So könnt ihr seine Jünger und Apostel sein.
Liebe Freunde, in Wirklichkeit seid ihr schon jetzt Apostel Jesu! Wenn ihr an der heiligen Liturgie teilnehmt und euren Dienst am Altar leistet, legt ihr vor allen ein Zeugnis ab. Eure gesammelte Haltung, eure Frömmigkeit, die aus dem Herzen kommt und sich in äußeren Gesten zeigt, euer Gesang, eure liturgischen Antworten: all das ist Apostolat! Der Bund der Freundschaft mit Jesus hat seine Quelle und seinen Höhepunkt in der Eucharistie. Ihr seid Jesus in der Eucharistie sehr nahe, und sie ist das bedeutendste Zeichen seiner Freundschaft zu euch. Vergesst das nicht; gewöhnt euch nicht an dieses Geschenk und lasst euch von einer so großen Nähe immer neu in Erstaunen versetzen! Wenn ihr mit Jesus vereint bleibt und seine Worte in euch bleiben, dann seid ihr wirklich seine Apostel und werdet in allen Bereichen eures Lebens Früchte des Guten und des Dienstes hervorbringen: in der Familie, in der Schule und in euerer Freizeit. Tragt die Liebe, die ihr in der Liturgie empfangt, zu allen Menschen, besonders wo ihr seht, dass es an Liebe fehlt; in der Kraft des Heiligen Geistes sollt ihr Jesus gerade dorthin bringen. So wird dieses Brot, das vor euren Augen am Altar gebrochen wird, geteilt und vermehrt, und wie damals die zwölf Apostel helft ihr Jesus heute dabei, das Brot des Lebens unter den Menschen unserer Zeit in ihren verschiedenen Lebenslagen auszuteilen."
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03.08.2006 14:25:47
Kardinal Willebrands verstorben
(radiovatikan.de) Kardinal Johannes Willebrands ist tot. Der frühere Leiter des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen starb im Alter von fast 97 Jahren im Franziskanerkloster Denekamp. Das Erzbistum Utrecht gab jetzt den Tod des ältesten Kardinals der Kirche bekannt. Willebrands, der aus Bovenkarspel im Bistum Haarlem kam, war einer der Pioniere bei der Annäherung zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche. Priester seit 1934, engagierte er sich in den Niederlanden schon früh für ökumenische Belange. 1960 machte ihn Papst Johannes XXIII. zum Sekretär des neu gegründeten Einheits-Sekretariats unter dem deutschen Kardinal Augustin Bea. Während des Konzils arbeitete er an den Dokumenten zu Ökumene, Religionsfreiheit und nichtchristlichen Religionen mit. Bischof wurde er 1964, Kardinal und Präsident des päpstlichen Einheits-Sekretariats dann fünf Jahre später unter Paul VI. Von 1975 bis 1983 war Willebrands auch Erzbischof von Utrecht, ohne aber seinen römischen Einheits-Posten aufzugeben. Zeitweise amtierte er auch als Präsident der niederländischen Bischofskonferenz und als Camerlengo des Kardinalskollegiums. Im Dezember 1989 ging er in den Ruhestand. Kaum einer hat wie Willebrands die ökumenische Arbeit der katholischen Kirche geprägt. - R.I.P.
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01.08.2006 17:54:44
Bischof Küng gegen Forschung mit embryonalen Stammzellen
(presse.kirche.at) Es dürfe nicht so weit kommen, dass die Menschen angesichts der Faszination an der technischen Machbarkeit in der Medizin blind werden für die Würde des Menschen. Das betonte Bischof Klaus Küng in einer Stellungnahme zur politischen Einigung des EU-Ministerrats vom 24.Juli 2006, wonach die Europäische Gemeinschaft die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen fördern wird. Es gelte die Tragweite dieser Entscheidung zu erkennen, mahnte Küng. „Ich möchte den Appell der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft verstärken, die sich an alle europäischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und insbesondere die Katholikinnen und Katholiken wendet, sich den anthropologischen Zusammenhang dieser Debatte über die Menschenwürde bewusst zu machen“, sagte der Bischof und betonte erneut: "Jedes menschliche Leben beginnt mit der Empfängnis, bedarf besonderen Schutzes und darf niemals zu Labormaterial instrumentalisiert werden.“ „Ich anerkenne den Beitrag, den Wissenschaft und Forschung zur Verbesserung der Lebensqualität leisten - etwa im Bereich der Gesundheit, wo die Bemühungen der Suche nach neuen therapeutischen Möglichkeiten gelten. Es besteht allerdings die Gefahr, dass wir uns von der Faszination an der technischen Machbarkeit, besonders im Bereich der Biomedizin, blenden lassen. Wir dürfen nicht blind werden für die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die letztlich darin begründet ist, dass der Mensch Ebenbild Gottes ist“, sagte der Bischof. Die Europäische Grundrechtecharta stellt in Artikel 1 fest: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.“ Wie die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft COMECE bereits festgestellt habe, stehe die Entscheidung des EU-Ministerrats, die einen Eingriff in die Würde des Menschen zu Beginn seiner Existenz impliziert, im krassen Widerspruch dazu, meinte Küng. Der Beschluss, dass der erste Forschungsschritt - die Zerstörung menschlicher Embryonen zur Erzeugung von Stammzellen - nicht aus EU-Mitteln gefördert werde, sei zwar begrüßenswert, hindere aber nicht daran, die folgenden Forschungsschritte aus Gemeinschaftsmitteln zu fördern, in denen menschliche embryonale Stammzellen zur Anwendung kommen, kritisierte Küng die mangelnde Konsequenz. Man könne den Beschluss des Ministerrats auch als Aufforderung verstanden wissen, die vorherige Etappe der Zerstörung menschlicher Embryonen eben dann auf mitgliedstaatlicher Ebene zu fördern, so Küng. Ausdrücklich lobte der Bischof die Haltung der Österreichischen Bundesregierung: Ministerin Elisabeth Gehrer hatte mit den Vertretern aus Litauen, Malta, Polen und der Slowakei gegen das Forschungsrahmenprogramm gestimmt. Gleichzeitig forderte Küng die Verantwortungsträger in Politik und Kirche auf, im Vorfeld der zweiten Lesung im Europäischen Parlament im Herbst dieses Jahres die Chance für eine Grundsatzdebatte über die Embryonenverbrauchende Forschung zu nutzen - auf Ebene der Europäischen Institutionen, aber auch in Österreich auf breiter Basis in der Zivilgesellschaft.
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01.08.2006 17:51:06
Portiunkula-Ablass
Der Portiunkula-Ablass kann am 2. August oder am darauf folgenden Sonntag (ab 12 Uhr des Vortages bis 24 Uhr des betreffenden Tages) in Pfarrkirchen oder Kirchen des Franziskanerordens, jedoch nur einmal als vollkommener Ablass gewonnen werden. Voraussetzungen hiefür sind der Besuch einer dieser Kirchen mit dem Gebet Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis sowie die üblichen Bedingungen, und zwar: Beichte mit entschlossener Abkehr von jeder Sünde, Kommunionempfang und Gebet auf Meinung des Heiligen Vaters (z.B. Vaterunser und Gegrüßet seist du, Maria, oder ein anderes Gebet nach freier Wahl). Die drei zuletzt genannten Bedingungen können mehrere Tage vor oder nach dem Kirchenbesuch erfüllt werden. Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, gewinnt man einen Teilablass. Unter einem Ablass versteht man die Nachlassung von Sündenstrafen, die Gott auf die Fürbitte der Kirche gewährt. Bei einem vollkommenen Ablass werden alle Sündenstrafen getilgt, bei einem unvollkommenen Ablass nur ein Teil. - Lesen Sie mehr über die Hintergründe dieses Ablasses! Demnächst wird sich sogar das ORF Fernsehen in einer Dokumentation mit dem Portiunkula-Ablass befassen.
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31.07.2006 17:06:41
Exklusivinterview mit dem Sekretär des Papstes
(radiovatikan.de) Die meistbeachtete Gestalt im engsten Kreis um den Papst ist heute jener Priester, der im Papamobil gegenüber dem Heiligen Vater Platz nimmt: sein Privatsekretär Dr. Georg Gänswein. Der Sohn eines Schmiedemeisters hat eine steile Karriere hinter sich. Georg Gänswein wurde am 30. Juli 1956 als ältestes von fünf Kindern in Waldshut am Hochrhein geboren. Sein Theologiestudium begann er in Freiburg und führte es an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom weiter. 1984 wurde Gänswein zum Priester geweiht. 1993 promovierte er zum Doktor des Kirchenrechtes. Dann zog es den jungen Kleriker wieder nach Rom. Gänswein arbeitete kurz an der Sakramentenkongregation und wechselte 1996 in die Glaubenskongregation. 2003 bestellte ihn Kardinal Joseph Ratzinger, damals noch Präfekt der römischen Glaubenskongregation, zu seinem Privatsekretär. - Radio Vatikan hat ein Exklusivinterview mit Prof. Gänswein geführt, das sie online nachlesen können!
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31.07.2006 17:04:01
450. Todestag von Ignatius von Loyola
(Kirche bunt) Vor 450 Jahren, am 31. Juli 1556, starb in Rom ein Mann, der der römisch-katholischen Kirche am Beginn der Neuzeit, in einer Welt voller Umbrüche und unmittelbar nach der Spaltung der abendländischen Christenheit, nachhaltig Orientierung gegeben hat: Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens und als Begründer der Exerzitien bis heute für viele Suchende ein geistlicher Lehrer. Am Pfingstsonntag des Jahres 1521 wurde bei der Beschießung der Zitadelle von Pamplona durch französische Artillerie ein baskischer Edelmann, Inigo López de Loyola, durch eine Kanonenkugel schwer verwundet. Das Ende der ehrgeizigen Karriere gilt als Wendepunkt im Leben des heiligen Ignatius von Loyola. Nach einer langen Rekonvaleszenz – seine Knieverletzung heilte nie ganz aus – vertauschte er den Dienst für den spanischen König mit dem Dienst für Christus, den König des Himmels und der Erde. - Lesen Sie mehr im Beitrag der St. Pöltner Kirchenzeitung!
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