| | 14.05.2006 17:59:03 | | Papst Benedikt XVI. erinnerte an Attentat auf Johannes Paul II. | | (kath.net) Papst Benedikt XVI. hat heute an das Attentat auf Johannes Paul II. gestern vor 25 Jahren erinnert. Beim Regina-Cæli-Gebet sagte er auf dem Petersplatz, sein Vorgänger habe seine Rettung dem Schutz der Muttergottes von Fatima zugeschrieben. Diese war 1917 drei Hirtenkindern erschienen: „Die Botschaft [der Muttergottes von Fatima] ist wahrhaft prophetisch gewesen, wenn man sieht, wie das 20. Jahrhundert heimgesucht wurde von unglaublichen Zerstörungen durch Kriege und totalitäre Regime und wenn man die zahlreichen Verfolgungen der Kirche sieht. Wenn es auch nicht an Leid und Sorgen gemangelt hat, und wenn auch noch Befürchtungen für die Zukunft der Menschheit bleiben, so tröstet es doch, dass die ,weiße Frau’ [von Fatima] den Hirtenkindern versprochen hat: „Am Ende wird mein unbeflecktes Herz siegen!“ Auf deutsch sagte der Papst nach dem Regina-Cæli-Gebet: „Herzlich grüße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache; darunter die Wallfahrer aus dem Bistum Fulda und die Katholische Landvolkshochschule St. Ulrich aus dem Erzbistum Freiburg. Jesus Christus ist unser Lebensquell. Wenn wir in Ihm bleiben und an seinem Wort festhalten, haben wir das Leben. Die Gemeinschaft mit dem Herrn schenkt uns Kraft und macht unser Leben fruchtbar. Bleibt in dieser Gemeinschaft, denn getrennt von Christus können wir nichts vollbringen. – Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!“ | | |    |
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| | 13.05.2006 06:51:27 | | Wo bist Du, Eva? Kritische Anmerkungen von Christa Meves | | "Aldous Huxleys Vision von 1932, dass in der 'Brave New World' die Mutter abgeschafft sein würde, ist im gesellschaftlichen Tenor längst Wirklichkeit geworden. Seit 35 Jahren ist das Muttersein ins Abseits geraten. Selbst das Wort Mutter kommt in den neuen öffentlichen Diskussionen um die Familie kaum vor. Und im Gefolge all der Programme für die sich selbst bestimmende Frau hat die Verwirklichung des Versuchs, die Mutter ganz aus unserer Gesellschaft zu eliminieren, nicht mehr lange auf sich warten lassen: Mutter mag man nicht mehr sein. Mutter kann man häufig gar nicht mehr sein." So leitet Christa Meves ihren Beitrag zum Muttertag ein ("Rheinischer Merkur"). Sie sieht aber auch Positives: "Aber es gibt auch heute noch Menschen, denen das volle Glück einer guten Mutter in aller maßvollen Realität zuteil wird und die im Nachhinein berichten: 'Ich habe eine wunderbare, immer verständnisbereite, mich nie bedrängende, sondern mich freilassende, mitdenkende, mich lebenslänglich seelisch begleitende Mutter gehabt. Sie hat mich mit einer inneren Stabilität ausgestattet, die es mir möglich machte, den Stürmen des Lebens standzuhalten.'" - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 13.05.2006 06:46:41 | | Die Würde und Berufung der Frau als Mutter | | Der „Muttertag“, den wir an diesem Sonntag feiern, ist ein ursprünglich christlicher Gedenktag. In England wurde bereits im 13. Jh. der Sonntag „Laetare“ auch als "mothering sunday" begangen, an dem man der „Mutter Kirche“ für ihre Mutterschaft dankte. Jeder Christ, jeder Getaufte, hat Gott zum Vater und die Kirche zur Mutter. Gott hat uns ja als seine „geliebten Kinder“ angenommen (vgl. das Tagesgebet der Messe). Die Kirche als Gemeinschaft aller Glaubenden wird durch das Wasser der Taufe geistlich fruchtbar und empfängt und gebiert Kinder Gottes für das ewige Leben. Dadurch dass man gemäß dieser alten Tradition der „Mutter Kirche“ gedachte, welche in der Jungfrau und Gottesmutter Maria ihr Urbild besitzt, wurde zugleich auch jede Mutter in diesen Dank mit einbezogen. - Die Mutter ist in einer Familie nicht ersetzbar. Sie ist gleichsam das „Herz“ der Familie. Auch dort, wo eine Frau nicht biologisch Mutter geworden ist oder werden kann, soll sie doch in ihrem Wesen etwas Mütterliches ausstrahlen. Mutter sein bedeutet Leben schenken und fördern, für andere da sein, die Werte des familiären Zusammenlebens und der Eintracht hochhalten. Mutter sein heißt auch im Glauben von Gott empfangen, um diese geistigen Werte weiterzugeben an die Angehörigen und an alle Menschen. Eine gläubige Frau ist mit Jesus Christus, dem lebendigen Weinstock, verbunden und bringt so reiche Frucht. - Lesen Sie mehr in der Predigt am 5. Sonntag der Osterzeit B von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 11.05.2006 16:46:28 | | Konservatorium für Kirchenmusik in St. Pölten | | (presse.kirche.at) Vor 15 Jahren wurde das Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten gegründet – mit einer stattlichen Anzahl von Studierenden und einer Hand voll ambitionierten Lehrern. In diesen 15 Jahren hat sich Vieles verändert. Nunmehr werden am Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten 134 Studierende von 21 Lehrenden, die nebenbei alle auch noch künstlerisch tätig sind, in den Hauptfächern Orgel, Stimmbildung und Chorleitung unterrichtet. Die Ausbildungszweige Kirchenmusik, Lied – Messe – Oratorium und das Chorleiterseminar erfreuen sich regen Zustroms. Neben der Stammschule in St. Pölten wird auch noch in den Exposituren Horn und seit drei Jahren in Blindenmarkt unterrichtet. Das Schuljahr 2006/07 bringt wieder tiefgreifende Neuerungen mit sich: zum einen übersiedelt die Stammschule in St. Pölten während der Sommerferien in den Neubau, Eingang Klostergasse, und zum anderen ändern sich die Termine der Aufnahmeprüfungen. Die Aufnahmeprüfungen für den Ausbildungszweig Lied – Messe – Oratorium finden am 20. Juni 2006 ab 16.00 Uhr (Anmeldeschluss: 31. Mai 2006) und für den Ausbildungszweig Kirchenmusik am 4. September 2006 ab 14.00 Uhr (Anmeldeschluss: 31. Juli 2006) statt. - Weitere Informationen auf der Homepage unter http://www.dsp.at/kons/ | | |    |
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| | 11.05.2006 16:40:56 | | Die Einzigartigkeit der Berufung zur Ehe | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. hat die Einzigartigkeit der Ehe als dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau hervorgehoben. Ihr dürften nicht andere Formen der Lebensgemeinschaft gleichgesetzt werden, sagte der Papst am Donnerstag in Rom. Der sexuelle Unterschied zwischen Mann und Frau sei nicht nur biologischer Natur, sondern verweise auf eine personale Gemeinschaft, die offen sei für die Weitergabe des Lebens. Benedikt XVI. sprach mit Blick auf die Ehe von einem "Abbild der Beziehung Gottes zu seinem Volk und umgekehrt". Dem christlichen Gottesbild entsprechend sei die Ehe auf Ausschließlichkeit und Dauerhaftigkeit angelegt. Der Papst wandte sich zugleich gegen "eine weit verbreitete privatistische Auffassung" von Liebe. Der Papst äußerte sich zu Beginn eines dreitägigen internationalen Kongresses des Päpstlichen Institutes für Ehe und Familie. Die Tagung steht unter dem Thema "Die menschliche Liebe lieben - Das Erbe Johannes Paul II. für Ehe und Familie". Anlass ist der 15. Jahrestag der Gründung des päpstlichen Instituts. Benedikt XVI. würdigte dabei das Erbe seines Vorgängers, der das Institut an der Lateran-Universität begründet hatte. Die Ehelehre von Johannes Paul II. sei von einer Einheit des Sinns menschlicher Liebe und menschlichen Lebens geprägt gewesen, so der Papst. Katholische Forschung über die Ehe könne den Reichtum der einen Wahrheit in der Vielfalt der Kulturen aufzeigen, so Benedikt XVI. | | |    |
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| | 10.05.2006 18:30:08 | | Katholische Kirche ändert ihre Lehre über Kondome nicht | (kath.net) Die Katholische Kirche wird ihre Position zum Gebrauch von Kondomen in der Aids-Prävention nicht ändern. Das sagte Kardinal Alfonso Lopez Trujillo, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie laut einem Bericht der "Catholic News Agency". In einem Interview mit dem Kolumbianischen Sender "Radio Cadena Nacional" erklärte Kardinal Trujillo, der Vatikan "halte unverändert an der Lehre über Kondome fest". Entgegen vieler Medienberichte sagte er, Papst Benedikt XVI. habe keine Studien über ein neues Verbot in Sachen Kondomgebrauch in Auftrag gegeben. "Als Dikasterium haben wir keine Anweisungen, eine Studie über etwas Neues in Hinblick auf Kondome durchzuführen", betonte Trujillo. Hier noch ein kurzer moraltheologischer Kommentar zu dieser Frage (Dr. theol. habil. Josef Spindelböck): Selbst bei Ehepaaren, von denen ein Teil HIV-positiv ist, ist der Gebrauch von Kondomen nicht vertretbar; nur sexuelle Enthaltsamkeit bietet einen wirklichen Schutz. Diese stellt im besagten Fall eine wesentliche Forderung der ehelichen Liebe dar und bringt die personale Hingabe der Gatten dadurch zum Ausdruck, dass - um eine Ansteckung des anderen Gatten zu vermeiden - beide einvernehmlich auf sexuellen Verkehr verzichten. Kondome sind kein hundertprozentiger Schutz; außerdem wird dadurch die Vorbehaltlosigkeit der ehelichen Hingabe im Akt selber nicht mehr zum Ausdruck gebracht. Man kann im konkreten Fall auch nicht vom "kleineren Übel" sprechen, das dann gegeben wäre, wenn es nur eine Alternative des "größeren Übels" gäbe. Hier aber ist die Alternative die Enthaltsamkeit der Gatten. Diese ist, wenn sie aus Liebe und Rücksichtnahme erfolgt, keineswegs ein "Übel", sondern ein Weg zu neuer und vertiefter Gemeinsamkeit auch angesichts der Prüfung durch Krankheit und Leiden. | | |    |
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| | 10.05.2006 18:21:51 | | Die apostolische Tradition lebt in der Kirche | (Radio Vatikan) Etwa 40.000 Menschen haben heute auf dem Petersplatz an der Generalaudienz von Papst Benedikt XVI. teilgenommen. Dabei waren nicht nur Pilger aus Vietnam, sondern auch viele Gruppen aus dem deutschen Sprachraum. Ihnen sagte der Papst: "Liebe Brüder und Schwestern! Die Kirche hat ihren Ursprung im Willen und im historischen Wirken Christi, der die Apostel um sich gesammelt und sie mit seiner Vollmacht als Hirten der Kirche eingesetzt hat. Die Zwölf berufen ihrerseits weitere Männer und senden sie aus, damit sie in der Kraft des Geistes Aufgaben der missionarischen Verkündigung und der Gemeindeleitung übernehmen. Auch der vom Auferstandenen selbst berufene Apostel Paulus übt seinen Dienst in Übereinstimmung mit den übrigen Aposteln aus. Unter der Führung des Geistes Gottes nimmt so das von Christus begründete kirchliche Amt der Bischöfe, Priester und Diakone konkrete Formen an. Die apostolische Sukzession, die ununterbrochene Kette der Inhaber des Bischofsamtes, verbindet die Kirche unserer Zeit auf historische und auf geistliche Weise mit dem Apostelkollegium des Ursprungs. Sie gibt die Garantie für das treue Festhalten an Worten und Werken der Apostel und damit an Jesus Christus selbst. Der Heilige Geist bewirkt, dass in den jeweils von ihren Vorgängern geweihten Bischöfen Christus selbst als Haupt und Hirte seines Volkes gegenwärtig ist. Als Bischof der Kirche von Rom, die auf dem Fundament der Apostel Petrus und Paulus gegründet ist und in der durch Gottes Gnade die apostolische Tradition immer bewahrt worden ist, begrüße ich euch alle, liebe Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern. Danken wir Christus für das Geschenk der Kirche, für die Worte, die er durch ihre Hirten an uns richtet, und für die Sakramente, mit denen er uns heiligt. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Tag!" | | |    |
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| | 09.05.2006 16:49:37 | | Popetown wird nun doch ganz ausgestrahlt | (© ZEIT online, 9. Mai 2005) Der Musiksender MTV hat beschlossen, die umstrittene Zeichentrickserie „Popetown“ auszustrahlen. Das gab der Sender am heutigen Dienstag bekannt. Die Erzdiözese München / Freising und der CSU-Landtagsabgeordnete Joachim Herrmann hatten gegen MTV geklagt. Die Serie verunglimpfe das Kreuz als Symbol des Christentums, hatte die Kirche argumentiert – scheiterte aber am vergangenen Mittwoch mit einer Unterlassungsklage. In der einzigen Folge, die einem breiten deutschen Publikum bekannt ist, benutzt der „Papst“ ein Kruzifix als Springstock. Herrmann hatte gegen die Reklame für die Serie geklagt: In etlichen Zeitungen waren große Anzeigen geschaltet, die Jesus mit Dornenkrone vor dem Fernseher sitzend zeigten. Der Slogen lautete „lachen statt rumhängen“. Nach den Protesten verzichtete MTV auf weitere Anzeigen. Damit lag die Entscheidung, Popetown auszustrahlen, in den Händen von MTV. Der Musikkanal nutzte aber zunächst geschickt die Aufmerksamkeit: Er zeigte die erste Folge und berief ein Podium im Stile politischer Diskussionsrunden ein. Laut Moderator Markus Kavka waren sowohl Vertreter der CSU wie auch der Kirche eingeladen, die aber absagten. Das Ergebnis der Diskussion war dann auch wenig überraschend: Keiner der Podiumsteilnehmer sprach sich für ein Verbot aus, ebenso die große Mehrheit der eilig befragten Zuschauer. Doch selbst der Künstler in der Runde, Smudo von den Fantastischen Vier, sagte, auf dem Fernsehsender seiner Träume würde eine solche Sendung nicht laufen. Aber nicht die Qualität, die Justiziabilität war das Thema. Und die Vermarktbarkeit. Und allein die wird bei den Diskussionen innerhalb der MTV-Redaktion eine Rolle gespielt haben, bedenkt man, dass der Sender mit „Southpark“ eine mindestens genauso sarkastische Serie im Programm hat. Bei „Popetown“ geht es um einen Papst, der sich wie ein schlecht erzogener Siebenjähriger verhält und seine Mitarbeiter damit in den Wahnsinn treibt. Die Serie stammt aus Großbritannien, wo sie von der öffentlich-rechtlichen BBC in Auftrag gegeben, aber nie ausgestrahlt wurde. Die deutsche Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) sah aber keinen Grund, vom Senden der Serie abzuraten, doch gab sie einige Folgen nur für das Abendprogramm frei. MTV wird „Popetown“ von nun an immer mittwochs um 21.30 Uhr ausstrahlen und Samstags zur selben Uhrzeit wiederholen. - Link: Homepage bei MTV / Proteste sind nicht umsonst, auch wenn sie keine sichtbare Wirkung zeigen (JSp). | | |    |
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| | 09.05.2006 16:43:29 | | Fatima-Statue kommt nach Rom | | (Kathpress/news.stjosef.at) Zum Gedenken an das Attentat auf Johannes Paul II. vor 25 Jahren (13. Mai 1981) kommt am Samstag die Marienstatue von Fatima nach Rom. Nach Angaben des römischen Pilgerbüros soll die berühmte Madonna vom Flughafen per Helikopter zur Engelsburg geflogen und von dort in einer Prozession zum Petersplatz getragen werden. Im Anschluss an eine Messfeier mit Kardinalvikar Camillo Ruini steht ein Fest zu Ehren von Johannes Paul II. auf dem Programm. Dieser hatte sein Überleben bei dem Schusswaffenanschlag am 13. Mai 1981 stets auf die Hilfe der Gottesmutter von Fatima zurückgeführt, deren Fest an diesem Datum begangen wird (liturgisch als "Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima"). Eine der beiden Kugeln, die ihn trafen, ließ er in die Krone der Statue einarbeiten. Zuletzt war die Figur im Heiligen Jahr 2000 aus dem portugiesischen Pilgerort nach Rom gebracht worden. Die letzte überlebende Seherin von Fatima, Schwester Maria Lucia dos Santos, war am 14. Februar 2005 im Alter von 97 Jahren in ihrem Kloster in Portugal gestorben. Als Hirtenmädchen hatte sie nach eigenen Angaben zwischen dem 13. Mai und dem 13. Oktober 1917 gemeinsam mit den im Mai 2000 selig gesprochenen Geschwistern Francisco und Jacinta Marto mehrfach die Gottesmutter gesehen. Die Geschwister Marto starben bereits drei Jahre nach den Erscheinungen. Maria Lucia dos Santos war 1921 in ein Kloster eingetreten. - Link: Messtexte zum Gedenktag Unserer Lieben Frau von Fatima. | | |    |
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| | 08.05.2006 10:57:46 | | Bankkonto für Menschen in sozialer Not | | (erstebank.at) Eine neue Vereinssparkasse soll Menschen in sozialer und wirtschaftlicher Notlage wenigstens eine existierende Bankverbindung ermöglichen. Damit könnten solche Menschen an den wirtschaftlichen Prozessen teilnehmen, so der Grundgedanke. Die Vereinssparkasse, eine Initiative der Erste Bank-Privatstiftung, soll am 4. Oktober 2006 ihre Tätigkeit aufnehmen. Das einzige Produkt dieser Sparkasse ist zunächst ein zeitlich befristetes, verzinstes Basiskonto mit einer Bankkarte, das grundsätzlich keine Überziehungsmöglichkeit biete und den Kunden für drei Jahre zur Verfügung gestellt wird. Erfahrungswerte würden zeigen, dass bei Privatkunden "bei entsprechend konsequenter Begleitung eine Sanierung innerhalb von drei Jahren möglich ist, zumal wenn es einen sanften zeitlichen Druck gibt", so die Erste. Es gehe nicht um Dauerlösungen, vielmehr soll die Basis für eine geregelte Bankbeziehung geschaffen werden. Caritas und die Dachorganisation der österreichischen Schuldnerberatungen ASB begrüßen die Initiative. Es handle sich um einen "wesentlichen Beitrag, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen einen zweite Chance zu geben", erklärte ASB-Geschäftsführer Hans Grohs in einer Mitteilung von heute, Montag. In Österreich gibt es knapp 12.000 Menschen, die aus verschiedenen Gründen keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Abgesehen von einer Kundenberatungsstelle wird die Sparkasse keine eigenen Filialen eröffnen. Sie wird als Pilotprojekt in Ostösterreich starten und auf das Netzwerk der Erste Bank zurückgreifen. In der Gründungsphase wird ein Kundenstock von rund 2.000 Personen erwartet. | | |    |
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| | 08.05.2006 10:54:11 | | "Humanae vitae" - ein Plädoyer für die Würde des Menschen | | Die von Papst Paul VI. am 25. Juli 1968 veröffentlichte Enzyklika „Humanae vitae“ brachte das hohe und anspruchsvolle, mit der Gnade Gottes zu verwirklichende Leitbild von Ehe und Familie zum Ausdruck, wie es die Kirche auf der Grundlage von Schrift und Tradition verkündet. Im Hinblick auf den human vollzogenen ehelichen Akt hielt der Papst daran fest, dass die beiden Sinngehalte dieses Aktes – nämlich liebende Vereinigung und Offenheit für die Weitergabe des Lebens – nicht willkürlich auseinander gerissen werden dürfen. Deshalb erklärte der Papst in Nr. 14: „Der direkte Abbruch einer begonnenen Zeugung, vor allem die direkte Abtreibung - auch wenn zu Heilzwecken vorgenommen -, sind kein rechtmäßiger Weg, die Zahl der Kinder zu beschränken, und daher absolut zu verwerfen. Gleicherweise muß, wie das kirchliche Lehramt des öfteren dargetan hat, die direkte, dauernde oder zeitlich begrenzte Sterilisierung des Mannes oder der Frau verurteilt werden. Ebenso ist jede Handlung verwerflich, die entweder in Voraussicht oder während des Vollzugs des ehelichen Aktes oder im Anschluß an ihn beim Ablauf seiner natürlichen Auswirkungen darauf abstellt, die Fortpflanzung zu verhindern, sei es als Ziel, sei es als Mittel zum Ziel.“ Der Jesuit Prof. Giovanni B. Sala SJ hat es vor einem Jahr unternommen, in einem umfangreichen Beitrag für die Zeitschrift „Forum katholische Theologie“ den bleibenden Wert und die hervorragende Bedeutung dieser Enzyklika "Humanae vitae" als „Plädoyer für die Würde und Verantwortung des Menschen“ herauszustellen. stjosef.at kann nun diesen wichtigen und grundlegenden Artikel mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers online bereitstellen. Möge dies ein Beitrag sein, das Verständnis für den Sinngehalt der authentischen kirchlichen Lehre zu wecken und zu vertiefen! - Link zum Kommentar von Prof. Sala. | | |    |
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| | 06.05.2006 16:14:38 | | Jubiläum 500 Jahre Schweizer Garde | | (radiovatikan.de) 500 Jahre Schweizer Garde - die Feierlichkeiten wären nicht denkbar ohne einen Gottesdienst mit dem Papst. Benedikt XVI. zelebrierte heute morgen im Petersdom eine Messe, die aktiven wie ehemaligen Gardisten, der Schweizer Bundespräsident und viele, viele Angehörige und Freunde waren gekommen - gut 5.000 Menschen. Die Feier im Petersdom begann mit einem Totengedenken an die Opfer des "Sacco di Roma". 147 Schweizer ließen an jenem 6. Mai 1527 bei der Verteidigung des Medici-Papstes Clemens VII. ihr Leben. Nur ein Drittel der Leibwache überlebte, die Farben des Geschlechts der Medici bestimmen bis heute ihre Fahne und Uniform. Auch Papst Benedikt erinnerte im Gottesdienst an dieses Ereignis. „Warum rufen wir uns heute diese weit zurückliegenden Ereignisse in Erinnerung, die sich in einem Rom und einem Europa ereignet haben, das mit der heutigen Situation überhaupt nicht zu vergleichen ist? In erster Linie, um dem Korps der Schweizer Garde Ehre zu erweisen, einem Korps das bis heute stets seiner Mission treu geblieben ist und darin bestärkt wurde, auch als Papst Paul VI. im Jahr 1970 alle übrigen militärischen Einheiten aus dem Vatikan entließ." Die Messe war mehrsprachig, wie die Schweizer selbst. Außer Latein erklangen die Lesungen und die Predigt in italienisch, rätoromanisch, französisch und deutsch. Der Papst sagte mit Bezug auf die Lesung aus dem Buch der Weisheit: "Für die Weisheit lohnt es sich, auf alles andere zu verzichten, denn nur sie gibt dem Leben letzten Sinn - einen Sinn, der selbst den Tod überwindet, weil sie in eine wirkliche Gemeinschaft mit Gott führt. Die Weisheit, sagt der Text, ‚schafft Freunde Gottes’ (Weish 7, 27) - eine wunderschöne Formulierung, die einerseits den ‚gestaltenden’ Aspekt hervorhebt, dass nämlich die Weisheit die Persönlichkeit formt und sie in innerem Wachstum zur Vollendung ihrer Reife gelangen lässt, und die zugleich besagt, dass diese Fülle des Lebens in der Freundschaft mit Gott besteht, in der innigen Übereinstimmung mit seinem Sein und seinem Wollen. Der innere Ort, in dem die göttliche Weisheit wirkt, ist der, den die Bibel das Herz nennt, es ist der geistige Mittelpunkt der Person." Die jungen Männer der Schweizer Garde leisteten als Laien in der Kirche einen ganz besonderen Dienst, daran erinnerte Benedikt im französischen Teil der Predigt: "Junge Männer die angetrieben von der Liebe zu Christus und zur Kirche sich in den Dienst des Nachfolgers Petri stellen. Einige von ihnen bleiben nur für eine begrenzte Zeit hier, andere machen sich den Dienst zu ihrer Lebensaufgabe. In einigen, und das sage ich mit besonderer Freude, hat der Dienst im Vatikan die die Berufung zum Priester- oder Ordensleben reifen lassen. Schweizer Gardist zu sein, bedeutet aber für alle, sich voll und ganz an Christus und die Kirche zu binden, bereit, sein Leben zu geben. Der Dienst als solcher kann zu Ende gehen, aber im Herzen bleibt man immer Gardist." Am Nachmittag wurden die neuen Rekruten feierlich vereidigt - aus Anlass des 500-jährigen Jubiläums erstmals auf dem Petersplatz. | | |    |
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| | 06.05.2006 16:12:08 | | Karol Wojtylas Kritik an Sigmund Freud | | Aus Anlass des 150. Geburtstags von Sigmund Freud (* 6. Mai 1856, † 23. September 1939) dokumentiert stjosef.at die Kritik von Karol Wojtyła (Johannes Paul II.) an der so genannten libidobezogenen Interpretation des Geschlechtstriebs, wie sie Freud und seine Schüler vorgenommen haben. Diese Interpretation hat sich in vielfacher Weise negativ ausgewirkt. Unter anderem schrieb Wojtyla: "Wenn der sexuelle Trieb grundlegend als Trieb nach Genuss verstanden wird, dann wird dadurch dieses innere Leben der Person fast ganz geleugnet. In dieser Konzeption wird die Person auf ein Subjekt reduziert, das „von außen her“ für genussvermittelnde sinnliche Reize sexueller Natur sensibilisiert wird. Dieses Konzept stellt den Zustand der menschliche Psyche – vielleicht ohne es zu bemerken – auf eine Ebene mit dem psychischen Zustand von Tieren. Ein Tier kann konditioniert sein, sinnlich-vitale Lust zu suchen und unlustvolle Erfahrungen derselben Art zu vermeiden, da es sich für gewöhnlich in instinktiver Weise verhält, um die objektiven Ziele seiner Existenz zu erreichen." - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut: Die libidobezogene Interpretation des sexuellen Triebes. Eine Kritik an Sigmund Freud. | | |    |
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| | 05.05.2006 18:36:41 | | Vatikanische Kritik an chinesischen Bischofsweihen | | (radiovatikan.de) Die illegalen Bischofsweihen bleiben weiterhin Brennpunkt in der kirchlichen Diskussion. Die Beziehung zwischen dem Vatikan und China sind gespannt. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die patriotische Vereinigung, die um eine Stellung innerhalb Chinas kämpft, großen Druck auf die dortigen Bischöfe ausübt. Dies sagte auch der Pressesprecher des heiligen Stuhls Joaquin Navarro Valls gegenüber Radio Vatikan. "Nach unseren Informationen waren die Bischöfe starkem Druck und Drohungen von Kräften außerhalb der Kirche ausgesetzt, damit sie an der Bischofsweihen teilnehmen. Sie sind ohne päpstliche Zustimmung geschehen und daher illegal und darüber hinaus auch noch gegen das Gewissen vieler Bischöfe. Einige Bischöfe haben sich dem Druck widersetzt, während andere sich der Tatsache unter großer innerer Qual ergeben haben." Die große Enttäuschung des Papstes sei auch ein Zeugnis für die ernsthaften Bemühungen zwischen dem heiligen Stuhl und China in den letzten Jahren: "Daher der Schmerz und die Ernsthaftigkeit mit der der Vatikan diese Sache behandelt. Wenn es wirklich stimmt, dass bald weitere illegale Bischofsweihen unter diesen Umständen stattfinden sollen, muss der heilige Stuhl die Notwendigkeit des Respekts der Freiheit der Kirche und der Autonomie seiner Institutionen von jeder äußerlicher Einmischung erneut bekräftigen. Wir wünschen uns daher, dass sich solche gewaltsamen Zwänge nicht wiederholen, denn das können wir nicht akzeptieren. Der heilige Stuhl hat bei unterschiedlichen Gelegenheiten seine Bereitschaft zu einem ehrlichen und konstruktiven Dialog mit den chinesischen Autoritäten bekräftigt, um Lösungen zu finden, die die berechtigten Wünsche beider Seiten zufrieden stellen." Der Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen, hat unterdessen gegenüber italienischen Medien erneut seine Kritik an den Weihen bekräftigt. Er sei für eine "harte Linie gegen die Einmischungen aus Peking", um nicht jede Glaubwürdigkeit zu verlieren. Er zweifle am Willen Pekings, einen aufrichtigen und transparenten Dialog zu führen. Das Problem liege aber wohl vor allem bei der Patriotischen Vereinigung, weniger bei der Regierung. Der Vatikan müsse jetzt auf offizieller Ebene verhandeln. | | |    |
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| | 05.05.2006 18:35:29 | | Weltgebetstag für geistliche Berufe | | Am „Weltgebetstag für geistliche Berufe“ sind wir eingeladen, uns einem wichtigen, ja lebensnotwendigen Anliegen der Kirche zu widmen. Nicht erst dann, wenn es wieder einmal heißt, diese oder jene Pfarre bekommt keinen eigenen Seelsorger mehr, weil es zu wenig Priester gibt, soll uns das Gebet für Priester- und Ordensberufe ein Anliegen sein. Es wäre vielmehr wünschenswert, wenn wir unser tägliches Beten und Arbeiten auch in diesem Anliegen Gott darbringen wollten! Jesus sagte einmal, dass die Ernte groß sei, es aber nur wenige Arbeiter gebe. Damit meinte er die geistliche Wirklichkeit des Reiches Gottes, das in der Kirche seinen Anfang nimmt und zu dem wir durch die Taufe gehören. In dieser Kirche Gottes gibt es Personen, die vom Herrn zu einem besonderen Lebensstand und zu einem Dienst eigener Art berufen sind. Wir denken an die Priester, Diakone und Ordensleute, aber auch an Personen, die mitten in der Welt ihren Dienst in besonderer Weise für Christus und sein Reich ausüben. Unser Herr Jesus Christus hat aber auch gesagt, dass wir den Vater im Himmel bitten sollen, er möge Arbeiter in seinen Weinberg senden. Haben wir Zweifel, dass dieses Gebet nicht erhört wird? Es kann nicht anders sein, als dass Gott der Herr die Bitten seines Volkes erfüllt, wenn wir nur vertrauensvoll, ausdauernd und mit tiefer Hingabe unser Flehen vor Gott bringen! - Lesen Sie die ganze Predigt von Dr. Josef Spindelböck zum Vierten Ostersonntag B! - Beachten Sie auch die Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum Weltgebetstag! | | |    |
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| | 04.05.2006 06:42:00 | | Papst besuchte Heiligtum der Gottesmutter Maria | (fides.org) Es ist für mich ein Trost, dass ich heute mit euch den Heiligen Rosenkranz beten darf, in diesem Heiligtum der Gottesmutter von der Göttlichen Liebe, in dem die Volksfrömmigkeit, die in der Seele und in der Geschichte der Einwohner Roms verankert ist, zum Ausdruck kommt. Besonders freue ich mich dass ich auf diese Weise die Erfahrung meines geliebten Vorgängers Johannes Paul II. wiederholen darf, der heute genau vor 27 Jahren, am ersten Tag im Mai 1979, erstmals als Papst dieses Heiligtum besuchte“, so Papst Benedikt XVI. am Nachmittag des 1. Mai in seiner Ansprache an die zahlreichen Gläubigen, die sich in dem kleinen antiken Marienheiligtum versammelt hatten, dass der Gottesmutter der Göttlichen Liebe geweiht ist., wo der Papst mit den Gläubigen einen Rosenkranz betete, der über Lautsprecher auch von den tausenden Gläubigen zu hören war, die sich in der neuen Kirche aufhielten, die der Papst im Anschluss in privater Form besuchte. Indem er sich auf den Namen des Heiligtums der „Gottesmutter von der Göttlichen Liebe“ bezog, betonte der Papst, dass dieser vor allem die Verbindung zwischen Marie und dem Heiligen Geist besonders hervorhebt, „von Beginn ihres Lebens an, als der Heilige Geist, die Ewige Liebe des Vaters und des Sohnes, ihr bereits innewohnten und sie vor jedem Schatten der Sünde bewahrte; und später, als derselbe Geist, in ihrem Schoß den Sohn Gottes zur Welt kommen ließ; und in Verlauf ihres ganzen Lebens, in dem sich durch die Gnade des Geistes das Wort Mariens erfüllte: ‚Hier bin ich, ich bin die Magd des Herrn’; und schließlich, als sie durch die Kraft des Heiligen Geistes mit ihrer ganzen konkreten Menschlichkeit neben dem Sohn in die Herrlichkeit Gott Vaters aufgenommen wurde.“ Indem er die Enzyklika „Deus caritas est“ zitierte erinnerte der Heilige Vater daran, dass „Maria die Frucht und das Zeichen der Liebe Gottes zu uns ist, seiner Zärtlichkeit und seiner Barmherzigkeit. Aus diesem Grund … wenden wir uns an sie wenn wir etwas brauchen und wenn wir hoffen, in glücklichen und in schmerzlichen Stunden unseres Lebens.“ Im Mai kommen jedes Jahr besonders viele Pilger in das Marienheiligtum, wo sie beten und die Schönheit und Harmonie dieses Ortes genießen: „Aus diesem Marienheiligtum von der Göttlichen Liebe“, so der Papst, „erhoffen wir uns also Hilfe und Unterstützung für die Diözese Rom, für mich als ihren Bischof und für die anderen Bischöfe, meine Mitarbeiter, für die Priester, für die Familien, für die Berufe, für die Armen, für die Leidenden, für die Kranken, für die Kinder und für die Senioren, für das ganze geliebte Italien. Richten wir all unser Streben darauf, das Gelübde zu erfüllen, das die Römer am 4. Juni 1944 abgelegt haben, als sie zur Madonna der Göttlichen Liebe flehten, dass diese Stadt vom Schrecken des Krieges verschont bliebe. Sie wurden erhört. In dem Gelübde versprachen sie, ihren Lebenswandel zu ändern und moralisch zu verbessern. Sie wollten ihn dem Leben Jesu ähnlicher machen. Auch heute braucht es eine stärkere Ausrichtung auf Gott, die Bekehrung zum Gott der Liebe, damit die Welt von Kriegen und Terrorismus befreit werde.“ Papst Benedikt beendete seine Ansprache im Anschluss an das Rosenkranzgebet mit dem Aufforderung, die er in der Enzyklika „Deus caritas est“ formuliert hat: „Verwirklichen wir die Liebe Gottes und lassen so das Licht Gottes in der Welt aufstrahlen.“ | | |    |
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| | 04.05.2006 06:29:26 | | Erzdiözese Salzburg informiert über Status der Priesterbruderschaft Pius X. | Im Verordnungsblatt (Mai 2006) der Erzdiözese Salzburg wird über den Status der Priesterbruderschaft St. Pius X. wie folgt informiert: Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest: • Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. • Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: • Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen. • Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. • Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu. Es ist nicht angebracht, Kinder, die in den Kapellen der Priesterbruderschaft St. Pius X. getauft wurden, als nicht-katholisch zu betrachten und ihre Ehen mit einem anderen Katholiken als Mischehen zu behandeln. Wenn die Taufe durch einen Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. schriftlich bestätigt wird und die Eltern des Täuflings in der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht die einzig wahre Kirche sehen, kann mit dieser Bestätigung ein Eintrag in das Taufbuch der jeweiligen Taufpfarre mit Reihenzahl 0 erfolgen. Aufgrund dieser Eintragung kann ein Taufschein ausgestellt werden. Die Verordnung bezüglich der Eheschließung mit einem Gläubigen, der in einer Kapelle der Priesterbruderschaft St. Pius X. getauft wurde (VBl. 2005, 126), ist nur anzuwenden, wenn der Gläubige in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sieht und dies im äußeren Bereich sichtbar macht. Um Missverständnissen vorzubeugen, wird jeder Einzelfall vom Erzb. Ordinariat geprüft. Erzb. Ordinariat, 10. Mai 2006, Prot.Nr. 579/06 | | |    |
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| | 02.05.2006 17:17:54 | | Schismatische Bischofsweihe in China | | Der Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, hat sich für einen Abbruch der diplomatischen Gespräche zwischen dem Vatikan und Peking ausgesprochen, meldet Kathpress. Der Dialog könne nicht weitergeführt werden, da sonst der Eindruck einer Kapitulation der Kirche entstehe, sagte Zen der in Hongkong erscheinenden Tageszeitung "South China Morning Post" am Dienstag. Am Wochenende hatte die "Patriotische Vereinigung" (PACC) gegen den Willen des Heiligen Stuhls den Priester Ma Yinglin zum Bischof von Kunming in der Provinz Yunnan (Südwestchina) weihen lassen. Zen bezeichnete dieses Vorgehen als Affront, der jedem Geist des Dialogs widerspreche. Ma Yinglin, der bisher Sekretär des "patriotischen" Bischofsrates war, hatte selbst gebeten, von der Bischofsweihe abzusehen, weil er nicht ohne Zustimmung des Heiligen Stuhls geweiht werden wollte. Der Generalsekretär der PACC, Anthony Liu Bai-nian (ein Laie), soll aber auf der Weihe bestanden haben. Liu gilt als der eigentliche Gegner einer Aussöhnung zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl. Der Heilige Stuhl bemüht sich seit längerem um eine Annäherung an Peking, erwartet aber umfassende Religionsfreiheit auch für die Katholiken. | | |    |
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| | 02.05.2006 17:11:19 | | Programm der Theologischen Sommerakademie in Aigen | | Der „Linzer Priesterkreis“ veranstaltet von 28. - 30. August 2006 bereits die 18. Internationale Theologische Sommerakademie in Aigen im Mühlkreis. Das Generalthema lautet diesmal: „Werk und Vermächtnis Papst Johannes Pauls II.“ Unter den Referenten befinden sich Dr. Dr. Ignaz Steinwender, der sich der Biographie Johannes Pauls II. annimmt. Prof. Dr. P. Gerhard WInkler OCist widmet sich dem Thema der göttlichen Barmherzigkeit beim verstorbenen Papst; Dr. Peter Christoph Düren stellt die Enzykliken Johannes Pauls II. vor. Marian Kardinal Jaworski aus Lemberg spricht über die Wertung von Vernunft und Aufklärung bei Papst Johannes Paul II.; Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels untersucht die Soziallehre bei Papst Johannes Paul II.; Prof. Dr. Anton Ziegenaus referiert über „Totus tuus - Maria in Leben und Werk Papst Johannes Paul II.“; Prälat Prof. Dr. Walter Brandmüller spricht über den Papst und die Wende im Osten. Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun stellt sich dem Thema der Begegnung Johannes Pauls II. mit den anderen Religionen. Bei der Tagung ist auch der Diözesanbischof von Linz, Dr. Ludwig Schwarz, anwesend und wird eine Messe feiern sowie die Predigt halten. Nicht mehr dabei ist der eigentliche geistliche Mentor, der verstorbene Kardinal Leo Scheffczyk. - Weitere Informationen auf der Homepage: www.theol-sommerakademie.com | | |    |
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| | 01.05.2006 18:42:37 | | Präsentation des Kompendiums der Soziallehre der Kirche | | (presse.kirche.at) Am Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr, wird der neue "Sozialkatechismus" im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten präsentiert. Dieser wendet sich an „Katholiken und an alle, die in einen Dialog um das Wohl des Menschen eintreten wollen“. Mit dem Kompendium deklariert die katholische Kirche die Soziallehre als Teil ihres Verkündigungsauftrages und stellt sie gleichrangig neben die Morallehre. An der Präsentation nehmen teil: Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, LAbg. Dr. Martin Michalitsch, Mag. Renate Gamsjäger, Stadträtin für Gesundheit und Soziales; Dr. Paloma Fernández de la Hoz, Kath. Sozialakademie Österreich; Dr. Walter Feninger, SOMA (Sozialmarkt) St. Pölten; Kpl. Franz Sieder, Betriebspastoral Ybbs- und Erlauftal. - Titelangaben: Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden (Hrsg.), Kompendium der Soziallehre der Kirche, Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2006, Verlag Herder, ISBN 3-451-29078-2. | | |    |
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| | 01.05.2006 18:36:22 | | Mariazell hat zwei Bischöfe als neue Ehrenbürger | | (ORF Online) Der Wallfahrtsort Mariazell hat seit Montag zwei neue Ehrenbürger: Den Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn und der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari. Die Ehrenbürgerschaft wurde den beiden bei einer Festmesse in der Basilika verliehen. In seiner Dankesrede mahnte der Kardinal in Anlehnung an die Feiern am heutigen 1. Mai zu mehr Solidarität, auch in Krisenzeiten. Als Begründung für die Verleihung der Ehrenbürgerschaft wird das Engagement von Diözesanbischof Egon Kapellari und Kardinal Christoph Schönborn für Veranstaltungen wie etwa die Wallfahrt der Völker 2004 hervorgehoben. In seiner Dankesrede betonte Kardinal Schönborn die Wichtigkeit von Solidarität, auch in Krisenzeiten. "Skandale sollten niemanden freuen, ob sie in der Kirche oder irgendeinem Teil in der Gesellschaft geschehen. Sie schaden allen, weil sie das Gemeinwohl verletzten, das für jede Gesellschaft die Grundlegende Voraussetzung - das wertvollste Gut - darstellt. Und dem sich alle verpflichtet wissen sollen, damit es möglichst vielen gut geht“, so Schönborn. Das Engagement der neuen Ehrenbürger ist auch in Zukunft gefragt, zum Beispiel bei der Vorbereitung der Jubiläumsfeier 850 Jahre Mariazell 2007. - Lesen Sie auch den ausführlichen Bericht auf stephanscom.at! | | |    |
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| | 30.04.2006 18:03:11 | | Savonarola - ein Ketzer oder ein Prophet? | | In einem interessanten Essay ("In die Feder geschrieben: Ein Dominikaner von heute versetzt sich in Savonarola") befaßt sich P. Max Cappabianca OP auf Radio Vatikan mit einem berühmten Angehörigen des Dominikanerordens: mit dem Ordensreformer und Bußprediger Hieronymus Savonarola. Bis heute ist sein Wirken umstritten: Einerseits bekehrte er durch seine Predigten viele Menschen, andererseits ging er mit unerbittlicher Härte und Strenge gegen Widersetzliche vor, was zum Vorwurf eines "geistlichen Terrorismus" führte. Obwohl er als Ketzer verurteilt und verbrannt wurde, gibt es heute Bestrebungen, ihn selig zu sprechen. | | |    |
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| | 30.04.2006 17:46:47 | | Papst betont Glauben an die Auferstehung Christi | | (Radio Vatikan)Papst Benedikt XVI. hat heute beim Regina-Coeli-Gebet die zentrale Bedeutung der Wiederauferstehung Jesu für das Christentum betont. In der Vergangenheit sei diese Glaubenswahrheit ebenso wie heute von vielen geleugnet worden, beklagte er vor Zehntausenden Pilgern auf dem Petersplatz. Wer jedoch nicht an die Wiederauferstehung glaube oder sie auf ein rein spirituelles Ereignis reduziere, mache den Glauben wertlos, warnte der Papst. Zu den Pilgern deutscher Sprache sagte er: „Mit Freude heiße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen. Besonders grüße ich die Mitglieder und Gäste der Studentenverbindung Capitolina, die ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Ihr Motto „In mundum universum“ erinnert uns an die Worte des auferstandenen Herrn: „Geht hinaus in die ganze Welt...“ (Mk 16, 15). Die Begegnung mit den vielen Zeugen des christlichen Glaubens hier in Rom möge euch alle anspornen, für die Wahrheit, die Christus selber ist, in eurer Lebenswelt einzutreten. Die Gnade Gottes begleite euch!“ Zu den Besuchergruppen, die der Papst nach dem Regina-Coeli-Gebet begrüßte, gehörte auch eine Gruppe, die mit Dutzenden roter Ferraris auf den Petersplatz gekommen war. Vor dem morgigen ersten Mai erinnerte er auch an den Heiligen Joseph, den Schutzpatron der Arbeiter. | | |    |
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| | 30.04.2006 17:20:46 | | Papstreise nach Polen - das offizielle Programm | | (Kathpress) Papst Benedikt XVI. wird vom 25. bis 28. Mai 2006 Polen besuchen. Dabei wird er in sechs Orten - Warschau, Czestochowa (Tschenstochau), Krakau, Kalwaria Zebrzydowska, Wadowice und Oswiecim (Auschwitz) - Station machen. Das geht aus dem im Vatikan veröffentlichten Programm für die Apostolische Reise hervor. Nach der Ankunft des Papstes in Warschau am Donnerstag, 25. Mai - dem Fest Christi Himmelfahrt -, sind eine Begegnung mit dem Klerus, ein Höflichkeitsbesuch beim polnischen Präsidenten sowie eine Ökumenische Begegnung vorgesehen. Am 26. Mai will Benedikt XVI. auf dem Pilsudski-Platz der polnischen Hauptstadt eine Messe feiern. Anschließlich fliegt er per Hubschrauber nach Tschenstochau, wo er im Marienheiligtum von Jasna Gora mit Ordensleuten, Seminaristen und Vertretern von Geistlichen Bewegungen zusammentrifft. Am Abend fliegt er ebenfalls per Helikopter nach Krakau weiter. Der Samstag, 27. Mai, ist zuerst einem Besuch in Wadowice, dem Geburtsort von Johannes Paul II., gewidmet. Vorgesehen sind Stationen in der zentralen Marienbasilika und im Geburtshaus Karol Wojtylas sowie eine Ansprache auf dem Hauptplatz der westgalizischen Stadt. Von dort aus begibt sich der Papst mit dem Auto zum Wallfahrtsort Kalwaria Zebrzydowska und anschließend zum Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in der Krakauer Industrievorstadt Lagiewniki. Nach einem Besuch in der Krakauer Kathedrale auf dem Wawel-Hügel nimmt Benedikt XVI. an einem großen Treffen mit Jugendlichen teil. Am letzten Tag seiner zweiten Auslandsreise feiert Benedikt XVI. eine Messe im Blonie-Park von Krakau. Am Nachmittag ist der Besuch im Konzentrationslager Auschwitz und im Dialog- und Gebetszentrum von Auschwitz (Centrum Dialogu) vorgesehen. Danach besucht er um 17.30 das Areal des ehemaligen Vernichtungslagers Birkenau. Auf dem Programm stehen hier ein Gebet im Gedenken an die Opfer und eine Ansprache. Von dort aus begibt sich der Papst direkt zum Flughafen von Krakau. Für 19.15 Uhr ist der Beginn der Abschiedsfeier und für 20 Uhr der Abflug nach Rom-Ciampino vorgesehen. | | |    |
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| | 29.04.2006 06:32:14 | | Caterina von Siena - eine prophetische Frau | Am heutigen Tag, dem 29. April, feiert die Kirche die heilige Kirchenlehrerin Katharina von Siena. Sie ist eine der Mitpatroninnen Europas, neben Schwester Theresia Benedicta a Cruce (Edith Stein) und Birgitta von Schweden. Die Heilige wurde als Caterina Benincasa am 25. März 1347 in Siena als 24. Kind einer bürgerlichen Familie in eine politisch unruhige und auch kirchlich verworrene Zeit hineingeboren. Bereits als Kind hatte sie erste Visionen. Mit 12 Jahren sollte sie verheiratet werden, weigerte sich jedoch und trat sechzehnjährig gegen den Willen ihrer Eltern in den Dritten Orden der Dominikaner ein. Sie widmete sich intensiv der Pflege von Kranken und der Armenfürsorge. Um sie herum bildete sich ein geistlicher Freundeskreis, den sie als ihre „Familie“ bezeichnete. Katharina entfaltete durch ihre vielfältigen Kontakte zu politischen und kirchlichen Autoritäten eine rege Tätigkeit, indem sie sich für die Erneuerung der Kirche an Haupt und Gliedern einsetzte. Sie konnte Papst Gregor XI. im Jahr 1376 überzeugen, von Avignon wieder nach Rom zurückzukehren. Moderator Mag. Werner Schmid von der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ ist ein ausgewiesener Kenner von Leben und Lehre der heiligen Caterina von Siena. Im Rahmen eines größeren Editionsprojekts des Verlags St. Josef, A-3107 Kleinhain 6, sind unter seiner Verantwortung und Herausgeberschaft bereits wichtige Quelltexte in deutscher Sprache erschienen: * Tommaso Caffarini - Erinnerungen eines Zeitzeugen. Die Legenda Minor, Verl. St. Josef, gebunden, 400 Seiten, ISBN 3-901853-06-5, EUR 19,10 * Tommaso Caffarini - Das Supplementum. Biographische Ergänzungen zu Caterina von Siena, gebunden, 498 Seiten, ISBN 3-901853-10-3, EUR 25,00 Aus der Reihe „Sämtliche Briefe“ der heiligen Caterina von Siena liegen die ersten beiden Bände bereits vor: * An die Männer der Kirche I (Dominikaner, Franziskaner, Augustiner-Eremiten, Benediktiner, Olivetaner, Vallombrosaner, Wilhelmiten),gebunden, 595 Seiten, ISBN 3-901853-07-3, EUR 23,80 * An die Männer der Kirche II (Kartäuser, Weltpriester, Prälaten, Bischöfe, Kardinäle, Päpste), gebunden, 564 Seiten, 20 × 13 cm, ISBN 3-901853-08-1, EUR 23,80 Die Texte der heiligen Caterina von Siena sind von tiefem Glauben, Begeisterung für das Reich Gottes und hingebungsvoller Liebe für die Kirche Christi erfüllt. Die Lektüre ihrer Schriften kann auch dem nach geistlicher Vertiefung strebenden Menschen von heute eine Hilfe sein. – Zu bestellen online bei http://verlag.stjosef.at oder über den Buchhandel! | | |    |
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| | 29.04.2006 06:28:07 | | Von der unvergänglichen Osterfreude | | Worin besteht die Osterfreude der Christen? Wie wird sie sichtbar? Wodurch zeichnet sie sich aus? Gibt es etwas, das glaubende Menschen von Nichtglaubenden unterscheidet? Merkt man es den Christen wirklich an, dass sie erlöst sind? Diese Fragen sind durchaus ernst gemeint. Wir bewegen uns damit nicht nur an der Oberfläche dessen, was wir wahrnehmen, sondern gehen in die Tiefe. Welche Freude soll uns Christen auszeichnen, wenn wir wirklich daran glauben, dass wir durch Christi Tod und Auferstehung erlöst sind von der Sünde und allem Bösen? Als der Herr den Aposteln erschien, da freuten sie sich. Oder doch nicht? Wenn wir das Evangelium des Dritten Ostersonntags aufmerksam betrachten, dann heißt es zuerst, dass die Jünger „erschraken“ und „große Angst“ hatten, als Jesus in ihre Mitte trat und zu ihnen sagte: „Der Friede sei mit euch!“ Seltsamerweise ist es also nicht spontane Freude, die sie erfüllte, sondern Furcht und Angst. Sie meinten nämlich, einen Geist zu sehen, wie der Evangelist Lukas erklärt. Aber der Auferstandene möchte keineswegs, dass seine Jünger in dieser Angst und in diesen Zweifeln gefangen sind. Darum spricht er sie gleich direkt daraufhin an, indem er fragt: „Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?“ - Lesen Sie die ganze Predigt zum Dritten Ostersonntag B von Dr. Josef Spindelböck! | | |    |
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| | 27.04.2006 17:44:40 | | Zerbrochene Herzen heilen - neue Zugänge zur Beichte | | "Die Krise der Pastoral, der Gemeinden und ihrer Priester ist aber weitgehend eine Krise des Bußsakramentes. In ihm kommt die seelsorgerische Vollmacht und Sendung des geweihten Priesters wie nirgends sonst zum Tragen. In der Beichte werden Kreuz und Auferstehung des Herrn so real wie sonst nur in der nach der Ordnung der Kirche gefeierten Liturgie der heiligen Messe." So Pfr. Stefan Hartmann in seiner Rezension zum neuen Buch von Pfr. Ulrich Filler, Zerbrochene Herzen heilen. Neue Zugänge zur Beichte. Mit einem Geleitwort des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, Kisslegg (fe-medien) 2006, 159 Seiten, ISBN 3-928929-88-7, € 5,- / Es handelt sich um ein "ein notwendiges und Not-wendendes Buch des Kölner Priesters und Publizisten, das einen Nerv der Zeit trifft: nach dem Porträt der hl. Schwester Faustyna Kowalska (vgl. Theologisches 10/2005, 671f) mit ihrer von Papst Johannes Paul II. im Heiligen Jahr 2000 offiziell beglaubigten charismatischen Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes ist es angebracht, den hierzulande (anders als in Polen!) verdrängten und vergessenen Ort der Erfahrung und Zuwendung der Barmherzigkeit neu vorzustellen, das Sakrament der Beichte." | | |    |
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| | 27.04.2006 17:36:33 | | Seligsprechungsprozess für Pius XII. wird fortgesetzt | | (Kathpress) Das Seligsprechungsverfahren für Papst Pius XII. (1939-58) ist nach Angaben des zuständigen Postulators an einem guten Punkt. Er sei zuversichtlich, dass es in nächster Zukunft zu einem Abschluss komme, die letzte Entscheidung liege stets beim Papst, betonte Jesuitenpater Peter Gumpel am Donnerstag bei einem Kongress in Rom über den Pacelli-Papst. Während des am 19. Oktober 1967 eröffneten Verfahrens habe es mitunter Probleme und auch Proteste gegeben, aber das Verfahren gehe weiter. Bei der Tagung an der römischen Lateran-Universität verteidigte der New Yorker Rabbiner David G. Dalin den Pacelli-Papst gegen den Vorwurf des Antisemitismus und gegen die Behauptung, er sei "Hitlers Papst" gewesen. Pius XII. habe nach den "Rassen-Gesetzen" Mussolinis von 1938 und erst recht im Zweiten Weltkrieg viele Juden versteckt und ihnen im Vatikan eine Beschäftigung gegeben. Allein in Castel Gandolfo habe er 3.000 Juden vor den Nazis in Sicherheit gebracht. Im Gegensatz zu den meisten Spitzenpolitikern ihrer Zeit hätten Pius XI. und sein Kardinalstaatssekretär Eugenio Pacelli eine Begegnung mit Hitler abgelehnt und seinen Rom-Besuch im Jahre 1938 ignoriert. Dies habe in damaliger Zeit Mut und charakterliche Stärke erfordert, so der Rabbiner. Er hob hervor, dass auch Albert Einstein in einem Zeitungsartikel den Pacelli-Papst gelobt habe. In einem von Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano unterzeichneten Grußwort an den Kongress würdigte Benedikt XVI. das enorme Werk von Pius XII. Ausdrücklich verwies er auf dessen Bemühungen, den Zweiten Weltkrieg zu verhindern, dessen Leiden zu lindern und auf ein Ende zu drängen. Zu dem Kongress hatte die vom früheren italienischen Ministerpräsidenten Giulio Andreotti herausgegebene katholische Zeitung "Trenta Giorni" eingeladen. | | |    |
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| | 26.04.2006 18:12:10 | | Bischof Küng zur Notwendigkeit der Solidarität | | (presse.kirche.at, Josef Wessely) In der gesellschaftlichen Realität ist ein zunehmendes Auseinanderdriften und eine Entsolidarisierung der Generationen festzustellen. Bischof Klaus Küng hat sich in einem Vortrag im „Karl Kummer-Institut für Sozialreform“ in Wien am 25. April dafür ausgesprochen, dass Solidarität von einem abstrakten wieder zu einem konkret gelebten Prinzip der Gesellschaft werden müsse. Eingeladen hatte die Seniorenakademie des Kummer-Instituts, deren Leiterin die langjährige St. Pöltner Diözesanvorsitzende und Österreich-Präsidentin des Kath. Familienverbandes, Elisabeth Schrittwieser, ist. Der Mensch ist nicht als Einzelwesen geschaffen, so Bischof Küng, sondern lebt in Gemeinschaft und ist auf Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen. Der in vielem äußerst positiv zu beurteilende Aufbau institutionalisierter Solidarität etwa in Form des Sozialversicherungssystems und der Übertragung von solidarischem Handeln an hochqualifizierte Experten in den Hilfsorganisationen habe bei vielen das Bewusstsein getrübt, ganz persönlich für den Nächsten Verantwortung zu tragen. Solidarität sei gewissermaßen zu einem abstrakten Prinzip geworden. Diese Delegierung von Verantwortung habe auch vor der Familie nicht Halt gemacht. Waren früher Senioren- und Pflegeheime Notlösungen, seien sie heute die „Normallösung“, und in Kinderkrippen sehe man geradezu einen Maßstab für die Fortschrittlichkeit der Gesellschaft. Der Bischof kam dann auf die gegenwärtige demographische Entwicklung zu sprechen. Die immer weniger werdenden Kinder würden nicht in der Lage und auch nicht Willens sein, das Sozialsystem für immer mehr ältere Menschen zu finanzieren. Als Folge würden die sozialen Netze Masche für Masche reißen. Es müsse alles getan werden, dass die „Lehrwerkstatt jeder Solidarität“, die Familie, nicht abhanden komme, sondern gestärkt werde. Letztlich gehe es um die „Ressource Liebe“, so Bischof Küng. Alles entscheide sich an der Liebe. Eine nach noch so perfekten Spielregeln und sozialen Systemen funktionierende Gesellschaft könne die Liebe nicht ersetzen, wie dies auch Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika „Deus caritas est“ festgestellt hat. „Wer die Liebe abschafft, schafft den Menschen ab. Liebevolle persönliche Zuwendung ist unersetzbar.“ „Allerdings“, so Bischof Küng weiter, „die Öffnung für die Liebe lässt sich gesellschaftlich nicht verordnen. Aber sie wächst dort, wo Liebe erfahren wird.“ Daher sei die Stärkung der Familie das Gebot der Stunde. Für die Kirche sieht der Bischof am Beginn des 21. Jahrhunderts eine besondere Herausforderung darin, Prophetin des Lebens und der Liebe zu sein und zu vermitteln, dass jedes Leben als Geschenk Gottes wert ist, gelebt zu werden. Von der Gesellschaft erwartet Bischof Küng ein klares Bekenntnis zu einer Politik der Förderung der Familie und die Abkehr vom Konzept, dass nur, wer außer Haus arbeitet, „ein vollwertiger Staatsbürger ist“. | | |    |
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| | 26.04.2006 18:10:06 | | Die lebendige Tradition der Kirche | | (zenit.org) Anhand mehrerer Stellen aus der Apostelgeschichte zeigte Papst Benedikt heute, Mittwoch, während der Generalaudienz, dass der Heilige Geist das Vermächtnis Jesu Christi mit Hilfe der Apostel und deren Nachfolgern durch die Geschichte hindurch bis in unsere heutige Zeit hineingetragen hat und auch in Zukunft weitertragen wird. "Dank des Wirkens des Paraclitus können die Apostel und ihre Nachfolger die Sendung, die sie vom Auferstandenen erhalten haben, in der Zeit verwirklichen", betonte der Papst vor rund 50.000 Gläubigen aus allen Teilen der Welt. "In der Stunde der feierlichen Entscheidungen im Leben der Kirche ist der Heilige Geist gegenwärtig, um sie zu führen." Diese "leitende Anwesenheit des Heiligen Geistes", von der Benedikt XVI. in seiner fünften Katechese über die untrennbare Beziehung zwischen Christus und seiner Kirche sprach, hätten die Apostel unter anderem ganz konkret beim Konzil von Jerusalem erfahren. Die unaufhörliche "Aktualisierung der tätigen Gegenwart des Herrn Jesus in seinem Volk wird vom Heiligen Geist gewirkt und kommt in der Kirche durch den apostolischen Dienst und die brüderliche Gemeinschaft zum Ausdruck; sie ist das, was im theologischen Sinn mit dem Begriff 'Tradition' gemeint ist: Diese ist nicht die rein materielle Übermittlung dessen, was den Aposteln zu Beginn geschenkt worden war, sondern die wirksame Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus, der die von ihm gesammelte Gemeinde begleitet und im Heiligen Geist führt." Der Heilige Vater erinnerte seine Gäste daran, dass gerade dank der Tradition, "die durch den Dienst der Apostel und ihrer Nachfolger gewährleistet ist", das Wasser des Lebens und das heilende Blut Jesu Christi die Frauen und Männer aller Zeiten erreiche. "So ist die Tradition die andauernde Gegenwart des Heilands, der kommt, um uns zu begegnen, um uns im Heiligen Geist durch den Dienst seiner Kirche zur Ehre des Vaters zu erlösen und zu heiligen", fuhr er fort. Zum Abschluss bekräftigte Benedikt XVI.: "Die Tradition besteht nicht in der Weitergabe von Dingen oder Worten, in der Überlieferung von einer Ansammlung toter Dinge. Die Tradition ist der lebendige Fluss, der uns mit den Ursprüngen verbindet, jener lebendige Fluss, in dem die Ursprünge immer gegenwärtig sind: der große Fluss, der uns zum Hafen der Ewigkeit führt. Und weil das so ist, verwirklicht sich in diesem lebendigen Fluss immer neu das Wort des Herrn, das wir am Anfang gehört haben: 'Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt' (Mt 28,20)." - Lesen Sie die Ansprache des Heiligen Vaters in vollem Wortlaut! | | |    |
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