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06.04.2005 12:09:37
Initiative "Drei Monate Haft für Gerhard Haderer"
Der Österreicher Gerhard Haderer wurde am 19.01.2005 in Griechenland wegen des umstrittenen Buches "Das Leben des Jesus" zu sechs Monaten Haft verurteilt. Das Berufungsverfahren läuft, da Haderer das Urteil nicht akzeptieren will. Eine private Initiative setzt sich nun für „drei Monate Haft“ für Herrn Haderer in Griechenland ein. Mit 13.04.2005 endet die Einspruchsfrist beim zuständigen Gericht, das Haderer verurteilen soll. Hier der Wortlaut der Aussendung, für die Robert Wenisch verantwortlich zeichnet:
"Sie müssen sich entscheiden: Solidarität mit Haderer oder Solidarität mit Jesus?" (Zitat: Robert Menasse, FORMAT Nr. 12, 25.3.2005, S. 98). Ja, ich habe mich entschieden. In Zeiten wo international, rücksichtslos Menschen in die Armut gestürzt werden - der Tanz ums goldene Kalb: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein". In Zeiten, wo Folter wieder als Mittel der Kriegsführung verwendet wird: "Du sollst deinen Bruder lieben wie Dich selbst". In Zeiten wo in der westlichen Welt Euthanasie an alten Menschen legalisiert wird: "Du sollst nicht töten"! Ich weiss nicht, wie viel sie von den Grundlagen unserer abendländischen Kultur verstehen bzw. was durch christlichen Einfluss auf europäischen Boden gewachsen ist: aber der tägliche Blick auf das Weltgeschehen im Großen und den Alltag im Kleinen, zeigt, dass es böse enden wird, wenn wir uns von unseren Grundlagen verabschieden. Sie haben einen wertvollen Beitrag zur Demontage geleistet, der noch dazu gut in das Zeitgeschehen passt. Wie bezeichnend auch, dass gerade im Mutterland der Philosophie – in Griechenland – kein Verständnis für Ihre "Kunst" herrscht. Ich begrüße drei Monate Haft für Sie Herr Haderer: Eine Nachdenkpause wird Ihnen sicher gut tun!
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06.04.2005 11:57:46
Spezielles Gebetsgedenken für den verstorbenen Papst in der Diözese St. Pölten
(presse.kirche.at) Zum Zeitpunkt des Beginns des Begräbnisses von Papst Johannes Paul II. am Freitag, dem 8. April werden alle Glocken in den Pfarr- und Klosterkirchen der Diözese zehn Minuten lang läuten. Dies wurde vom Bischöflichen Ordinariat der Diözese St. Pölten verfügt. Bis nach der Beisetzung des Heiligen Vaters sind auch die Kirchen und kirchlichen Gebäude schwarz beflaggt. In allen Pfarr- und Klosterkirchen der Diözese wird auch ein Trauergottesdienst für den verstorbenen Papst gehalten, zu dem die Gläubigen besonders eingeladen werden. In manchen Pfarren ist dies bereits geschehen. Weiters weist das Bischöfliche Ordinariat hin, dass nach der Beisetzung des verstorbenen Heiligen Vaters in den Fürbitten der heiligen Messe um einen guten Ausgang der kommenden Papstwahl gebetet wird. Am Abend nach Bekanntwerden der Nachricht über die Wahl eines neuen Papstes sollen alle Kirchenglocken in der Diözese zehn Minuten lang läuten. Am Sonntag nach Beendigung des Konklaves zur Papstwahl wird auch in allen Pfarr- und Klosterkirchen ein feierlicher Dankgottesdienst mit Te Deum (Danklied: „Großer Gott wir loben dich“) für die erfolgte Wahl und Fürbitten für den neuen Papst gehalten.
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06.04.2005 05:57:08
Trauer und Erinnerung: George Weigel über Johannes Paul II.
Unter dem Titel "Trauer und Erinnerung" ("Mourning and Remembrance") hat der bekannte Publizist George Weigel am 04.04.2005 einen Artikel über Johannes Paul II. in “The Wall Street Journal” veröffentlicht, der nun ins Deutsche übersetzt wurde und auf http://www.stjosef.at online zugänglich ist. Unter anderem stellt George Weigel fest: "Es gibt nur eine Geschichte. Aber diese Geschichte, so glaubte der Papst, ist die Geschichte der Suche Gottes nach dem Menschen und des Menschen, der denselben Weg nimmt wie Gott. Die Geschichte ist Seine Geschichte. Indem Karol Józef Wojtyla, Johannes Paul II., das glaubte, veränderte er die Geschichte. Die Macht dieses Glaubens setzte Millionen anderer in die Lage, dasselbe zu tun." - Lesen Sie den Beitrag in voller Länge!
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06.04.2005 05:56:52
Rückblick: Der Papst in Österreich
Johannes Paul II. hat Österreich drei mal besucht. Vom 19.-21. Juni 1998 fand (nach 1983 und 1988) der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich statt. Salzburg, St. Pölten und Wien waren diesmal die Stationen seines Aufenthaltes. Für die katholischen Christen ist der Papst nicht irgendein religiöser Repräsentant oder nur das Staatsoberhaupt des Vatikan, sondern der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden. Damit steht er in der Nachfolge des hl. Petrus, dem Jesus die Schlüssel des Himmelreiches anvertraut hat (vgl. Mt 16,18 f: Joh 21,15-17). - Buchtip: Was Petrus uns gesagt hat. Der dritte Pastoralbesuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich vom 19.- 21. Juni 1998. Vollständige Dokumentation aller Begrüßungen, Reden, Predigten und Ansprachen im Wortlaut mit Rückblick auf die Pastoralbesuche von 1983 und 1988. Taschenbuchformat (20 x 11 cm), 140 Seiten, gebunden, 15 Bilder, EUR 6,00 (auch in größeren Stückzahlen erhältlich), im Verlag St. Josef.
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06.04.2005 05:55:20
Anerkennung für Soziallehre des Papstes
Die Vorsitzenden von FCG und ÖAAB, Karl Klein und Fritz Neugebauer, würdigen das Wirken des verstorbenen Heiligen Vaters für die Arbeitnehmer und gedenken dankbar seiner päpstlichen Rundschreiben "Laborem exercens" (über die menschliche Arbeit) und "Centesimus annus" (100 Jahre danach), die Richtung gebend und wichtig seien. In der Stellungnahme heißt es: In einer Zeit, in der der Mensch gerne auf seine Arbeitskraft reduziert und als Humankapital bezeichnet wird, so als sei er bloß ein Teil des betrieblichen Anlagevermögens, ruft Johannes Paul II. in Erinnerung: Gott hat in Jesus Christus einen Teil seines irdischen Lebens der Arbeit als Zimmermann gewidmet. Dieser Umstand ist als solcher das "beredteste Evangelium der Arbeit", aus dem hervorgeht, dass die Grundlage zur Bewertung menschlicher Arbeit nicht in erster Linie die Art der geleisteten Arbeit ist, sondern die Tatsache, dass der, der sie verrichtet, Person ist. Die Würde der Arbeit wurzelt zutiefst nicht in ihrer objektiven, sondern in ihrer subjektiven Dimension. So wahr es auch ist, dass der Mensch zur Arbeit bestimmt und berufen ist, so ist doch in erster Linie die Arbeit für den Menschen da und nicht der Mensch für die Arbeit. Mit dieser Schlussfolgerung kommt man logisch zur Anerkennung des Vorranges der subjektiven Bedeutung der Arbeit vor der objektiven. Zweck jeder Arbeit bleibt im Grund immer der Mensch selbst (Laborem exercens 6. Kapitel, letzter Absatz). Johannes Paul II hat in seinem päpstlichen Rundschreiben "über die menschliche Arbeit" uns zugerufen, uns wieder am Menschen und seiner Würde zu orientieren und demnach menschenwürdige Arbeit und nicht bloß Beschäftigung, gerechte Löhne und nicht "Unterstützungsleistungen", humane Gestaltung der Arbeit und nicht bloß "man power" zu verlangen. Arbeit muss Ausdruck der Würde des Menschen sein. Das zu erreichen ist Aufgabe der Christen in Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu braucht es genügend Arbeit für alle und das stete Bemühen um eine menschengerechte Gestaltung dieser Arbeit. Das "Rundschreiben über die menschliche Arbeit" (Laborem exercens) ist Ausdruck eines tiefen Verständnisses des Papstes vom Menschsein als Ebenbild Gottes. Er war bemüht, in der ganzen Welt den Verantwortlichen klar zu machen, dass Menschen nicht Sklaven, nicht Maschinen, nicht Lasttiere sind, sondern Söhne und Töchter Gottes. FCG und ÖAAB verneigen sich vor Johannes Paul II.
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04.04.2005 10:03:50
Anerkennung und Kritik für den verstorbenen Papst
Zahlreiche Stellungnahmen aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich würdigen die menschliche und geistliche Größe des verstorbenen Papstes sowie dessen Pontifikat insgesamt. Es fehlt allerdings auch nicht an Kritik. Diese kommt sowohl aus dem traditionalistischen Bereich wie aus sog. progressiven Kreisen. Während für die einen der Papst zu wenig für den Erhalt des katholischen Glaubens und die Liturgie getan habe, war er für die anderen zu starr und dogmatisch. Bemerkenswert ist, dass die Zeitschrift „Der Spiegel“ in seiner Online-Ausgabe in einer TV-Kritik von Matthias Matussek mit dem Titel „Der Papst, die Frauen und Sabine Christiansen“ zu einer Verteidigung des Papstes ansetzt. Dem Papst als einem echten „Defender of Faith“ ist auch die neueste Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Time“ gewidmet.
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04.04.2005 09:57:03
Papstbegräbnis am Freitag um 10 Uhr vormittag
Die Beisetzungsfeier für Papst Johannes Paul II. wird am Freitagvormittag um zehn Uhr beginnen. Wie "Kathpress" aus Kardinalskreisen erfuhr, beschlossen dies die im Vatikan versammelten Kardinäle bei ihrer ersten Zusammenkunft nach dem Tod des Papstes am Montagvormittag. Um den erwarteten Massenansturm zu den Trauerfeierlichkeiten für Johannes Paul II. besser zu koordinieren, sollen Pilger aus italienischen Pfarren gestaffelt nach Rom kommen. Die Italienische Bischofskonferenz und die zuständigen zivilen Behörden haben sich auf einen nach Regionen erstellten Plan verständigt, wie am Montag in Rom verlautete. Danach sollen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Pilger aus jeweils verschiedenen Regionen in die Ewige Stadt reisen. Zur Beerdigung des Papstes werden bis zu zwei Millionen Pilger erwartet. Die italienische Bahn setzt Sonderzüge ein. Papst Johannes Paul II. wird seine letzte Ruhestätte unter dem Petersdom in Rom finden. Wie "Kathpress" am Montagmittag erfuhr, waren am Morgen in den Papstgrotten unter der Kirche Bauarbeiten im Gange. Die Baustelle befindet sich in der vatikanischen Krypta, in der Papst Johannes XXIII. bis zu seiner Seligsprechung im Jahr 2000 begraben lag. - Unterdessen organisiert kath.net eine Kurzreise nach Rom zum Begräbnis (Anmeldungen werden baldigst erbeten).
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03.04.2005 07:17:52
Bischof Küng würdigt Papst Johannes Paul II.
(presse.kirche.at) Johannes Paul II. ist einer der großen Päpste der Geschichte, betont der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Der Papst hatte eine besondere Gabe, auf die Menschen zuzugehen, war zugleich ein Mann des Gebetes und einer tiefen Gläubigkeit. Seine Herzensanliegen waren die Verwirklichung des II. Vatikanischen Konzils, die Einheit der Christen und der interreligiöse Dialog sowie die Verteidigung der bleibenden Werte wie die Würde der Person, die Unantastbarkeit des Lebens und die Bedeutung der Familie. Er war ein großes Geschenk für die Kirche und die ganze Welt. Sein Tod habe die Menschen in der ganzen Welt bewegt, sagte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng in einer Stellungnahme. "Das allein ist schon etwas sehr Beeindruckendes. Er war jemand, der eine ganz große Ausstrahlung hatte". Trotz seiner Krankheit habe er die Menschen angezogen und niemand, der einmal in seiner Nähe war, sei gleichgültig geblieben. Man habe immer wieder gemerkt, wie der Papst den Menschen Halt gegeben hat, auch in seiner Krankheit, seiner Gebrechlichkeit und seinem Alter, sagte Bischof Küng. Vor sieben Jahren, am 20. Juni 1998, besuchte Papst Johannes Paul II. zum ersten Mal als Papst die Diözese St. Pölten. Auf dem Festplatz inmitten des neuen Regierungsviertels feierte er mit 25.000 Gläubigen die Heilige Messe, nachdem er zuvor den Dom besucht hatte. Tausende Menschen säumten den Weg vom Dom zum Festplatz. Stürmischer Applaus begleitete seine Fahrt, weiß-gelbe Wimpel, aber auch manch schwarze Luftballons waren zu sehen. Das 12 Meter hohe „Papstkreuz“ vom damaligen Festplatz blieb als Erinnerung an diesen Besuch im Landhauspark stehen. In seinem Dankschreiben erklärte der Papst: „Reich beschenkt bin ich von meinem Österreich-Besuch nach Rom zurückgekehrt. Die Begegnung und die Feier der Eucharistie mit dem pilgernden Gottesvolk von St. Pölten werden für mich eine bleibende Erinnerung sein“. Am Donnerstag, dem 7. April, wird um 18 Uhr im Dom zu St. Pölten ein Requiem für den verstorbenen Papst gefeiert.
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03.04.2005 07:14:07
Trauerfeierlichkeiten für verstorbenen Papst
(kathpress.at) Die sterbliche Hülle des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. wird voraussichtlich am Montagnachmittag aus seiner Privatwohnung in den Petersdom überführt. Das teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am frühen Sonntagmorgen mit. Die Generalkongregation der Kardinäle, die nach dem Tod des Papstes vorübergehend die Kirchenleitung übernimmt, werde kommenden Montag zu ihrer ersten Sitzung im Apostolischen Palast zusammentreten. Über den Termin der Beisetzung machte der Sprecher keine Angaben. Darüber muss die Kardinalskongregation entscheiden. Dem Vernehmen nach werde sie nicht vor Donnerstag stattfinden. Laut dem vorgeschriebenen Regular muss ein verstorbener Papst zwischen dem vierten und sechsten Tag nach seinem Tod beigesetzt werden. Frühestens 15 und spätestens 20 Tage nach dem Tod eines Papstes muss ein Konklave zur Wahl des Nachfolgers einberufen werden. Im Moment des Todes waren nach Angaben des Sprechers die beiden Privatsekretäre Johannes Pauls II., Erzbischof Stanislaw Dziwisz und Msgr. Mieczyslaw Mokrzycki, die Ordensschwestern des päpstlichen Haushalts sowie mehrere polnischstämmige Bischöfe und der Theologieprofessor Tadeusz Styczen anwesend. Die letzten Stunden des Papstes waren nach Navarro-Valls' Worten von ständigem Gebet bestimmt. Um 20 Uhr habe Dziwisz im Krankenzimmer des Papstes mit der Feier der Messe zum Fest der Göttlichen Barmherzigkeit begonnen. Konzelebranten waren der lateinische Erzbischof von Lemberg (Lwiw), Kardinal Marian Jaworski, sowie der polnische Kurienerzbischof Stanislaw Rylko. Während der Messe sei dem Papst noch einmal das Sakrament der Krankensalbung gespendet worden, und er habe zum letzten Mal die Krankenkommunion empfangen.
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02.04.2005 19:22:21
Papst Johannes Paul II. ist verstorben - R.I.P.
Papst Johannes Paul II. ist am 02.04.2005 um 21.37 Uhr gestorben. Er wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice bei Krakau, Polen, geboren und leitete die Kirche als Papst seit dem 16. Oktober 1978. Mit seinem Tod endet eines der längsten Pontifikate der Papstgeschichte. Der Tod des Papstes fällt damit zugleich auf den Herz-Mariä-Samstag (1. Samstag des jeweiligen Monats) wie auch auf den liturgisch mit der 1. Vesper bereits begonnenen „Sonntag der Barmherzigkeit“, den „Weißen Sonntag“ (2. Sonntag der Osterzeit). Viele Katholiken sind überzeugt, dass Gott der Herr seinen treuen Diener aufgenommen hat in die himmlische Herrlichkeit. Auf Erden ging ein guter Hirte verloren, doch im Himmel ist ein Fürbitter bei Gott gewonnen! Requiescat in pace ("Möge er ruhen in Frieden"). Wir empfehlen ihn auf die Fürbitte Mariens dem barmherzigen Erlöser.
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02.04.2005 05:42:08
Bischof Küng ruft zum Gebet für sterbenden Papst auf
(presse.kirche.at) Der Gesundheitszustand des Papstes hat sich in den vergangenen Stunden dramatisch verschlechtert, heißt es aus dem Vatikan. Bischof DDr. Klaus Küng ruft die Gläubigen der Diözese St. Pölten zum Gebet auf und widmete die Monatswallfahrt in St. Marein dem Gedenken an den todkranken Papst. Auch in vielen anderen Kirchen der Diözese wird für den Papst gebetet. „Man leidet mit und ist sich gleichzeitig dessen bewusst, dass er ein ganz großer Papst ist. Um so mehr verdient er es, dass wir für ihn beten und ihn begleiten“, so Diözesanbischof DDr. Klaus Küng in einer Stellungnahme gegenüber dem ORF Niederösterreich. Der Bischof ruft damit alle Gläubigen der Diözese auf, für den todkranken Papst zu beten. „Natürlich hätte man ihn gern länger unter und gehabt. Letztlich müssen wir es aber Gott überlassen, wann er ihn zu sich ruft“, sagte Bischof Küng. Bischof DDr. Klaus Küng leitete am Abend des 1. April die Monatswallfahrt in St. Marein bei Horn, die diesmal vor allem dem todkranken Papst gewidmet war. Seit Monaten leidet Papst Johannes Paul II. an einer schweren Krankheit. In den vergangenen Tagen und Stunden hat sich nach einem Herzkreislaufkollaps und einer Blutvergiftung die Lage dramatisch verschlechtert. Vor über einem Monat wurde dem Papst nach einer Luftröhrenoperation ein Tubus am Hals eingesetzt, um ihm das Atmen nach einer Grippeerkrankung zu erleichtern. Seine fortgeschrittene Parkinson-Erkrankung macht das Schlucken schwieriger, sodass der Papst seit einigen Tagen über eine Magensonde ernährt wird.
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02.04.2005 05:35:05
"Lebendiger Rosenkranz" startet neu ab 3. April
Mit 3. April startet die Gebetsinitiative "Lebendiger Rosenkranz" mit einer neuen Serie ihrer gemeinsamen Gebetsetappen. Die Veranstalter schreiben dazu: "Die Initiative des lebendiger Rosenkranzes wurzelt tief in der Geschichte Österreichs: Wir gehen in den Fußstapfen Kaiser Ferdinands III., der in den Wirren des 30jährigen Krieges unser Land durch die Fürsprache Mariens dem immerwährenden Schutz Gottes anvertraut hat; des sel. Kappuziners Marco d’Aviano, der vom Leopoldsberg aus im Jahre 1683 die Befreiung des christlichen Abendlandes erbetet hat; des Franziskaner Paters Petrus Pavlicek, der vor genau 50 Jahren mit Bundeskanzler Raab, Außenminister Figl und Zehntausenden von Rosenkranz betenden Österreichern die Freiheit Österreichs errungen hat." Für Sonntag, 03.04.2005, sieht das Programm so aus: 8.00 U4 Heiligenstadt; 9.00 Kahlenbergerdorf –Aufstieg zum Leopoldsberg (Nasenweg); 10.00 Leopoldsberg, Hl.Messe mit P. Karl Wallner OCist, Dekan der Theol. Hochschule Heiligenkreuz (Bus 38A ) anschl. eucharist. Segen für die Stadt und die Pilger - Picknick; 12.00 Abmarsch nach Schönstatt am Kahlenberg (Sulzwiese/38A); 13.00 Statio beim Schönstattheiligtum: „Der neue Wein“; 13.30 Abmarsch nach Hütteldorf U4 (ca 18h).
- Weitere Informationen unter http://www.totustuus.at
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02.04.2005 05:28:25
Im Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit
Alle Welt und besonders die katholischen Christen nehmen in diesen Stunden Anteil am Heimgang unseres Heiligen Vaters, Papst Johannes Pauls II., zu Gott. Auch wenn ein Mensch schon in vorgerücktem Alter steht, so gilt doch, dass niemand den Tag und die Stunde weiß, wann der Herr kommt. Wohlvorbereitet und gestärkt durch die Sakramente der Kirche nimmt der Papst den Tod aus Gottes Hand an, der ihn erwartet. Es wird berichtet, dass er sich noch in den letzten Stunden an seine engsten Mitarbeiter gewandt hat und sie aufgefordert hat, mit ihm zu beten. Seine Worte, die er mit Unterstützung vom Privatsekretär Erzbischof Stanislaw Dziwisz auf einen Zettel schrieb, lauten: „Ich bin fröhlich, seid ihr es auch. Beten wir gemeinsam mit Fröhlichkeit zur Jungfrau Maria.“ - Lesen Sie mehr in der Predigt am Sonntag der Barmherzigkeit 2005!
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01.04.2005 13:48:05
Papst liegt im Sterben - zahlreiche Gebetsaufrufe
Papst Johannes Paul II. hat nach einem Bericht des italienischen TV-Senders Sky Italia das Bewusstsein verloren, schreibt der ORF. Zugleich hatte Vatikan-Sprecher Joaquin Navarro-Valls Freitagabend mitgeteilt, dass sich der Zustand des Papstes weiter verschlechtere. Der Papst atme nur noch flach, es hätten sich weitere Probleme mit Kreislauf und Nieren eingestellt, so Navarro-Valls. Das rechte Bronzetor des Petersdoms wurde geschlossen. Das gilt als symbolische Ankündigung, dass der Tod des Papstes nahe ist. Inzwischen gibt es zahlreiche Gebetsinitiativen für den todkranken Papst. Unter anderem ruft der katholische Fernsehsender EWTN alle Zuschauer auf der ganzen Welt auf, in diesen Stunden ganz besonders für Papst Johannes Paul II. zu beten. Die täglich übertragene Heilige Messe soll diesem Anliegen in besonderer Weise dienen. Heute morgen hat der Heilige Vater hat sich die 14 Kreuzweg-Stationen vorbeten lassen, um sie selbst im stillen Gebet zu betrachten. im Gebetsaufruf heißt es: "Begleiten und stärken wir den Heiligen Vater bei seinem persönlichen Kreuzweg und bitten wir den Herrn auf die Fürsprache der Muttergottes, ihm die Fülle seiner Gnade zu schenken ... Beten wir für den Heiligen Vater und die ganze Kirche um Barmherzigkeit sowie die Gnade und die Kraft, den Göttlichen Willen anzunehmen, wie dies die Muttergottes mit ihrem "fiat" vorbildlich getan hat." – http://www.ewtn.de / Weitere Informationen über den ernsten Gesundheitszustand des Papstes auf http://www.kath.net sowie auch in den säkularen Medien.
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31.03.2005 18:17:50
Terri Schiavo ist tot
(kathpress.at) Washington, 31.3.05 (KAP) Die amerikanische Wachkoma-Patientin Terri Schiavo ist tot. Sie starb am Donnerstag im Woodside-Hospiz in Florida, teilte Pater Paul O'Donnell mit, der die Eltern Schiavos beraten und begleitet hat. Schiavo überlebte 13 Tage ohne Zufuhr von Flüssigkeit oder Nahrungsmittel. Die Magensonde, die sie seit einem schweren Hirnschaden vor 15 Jahren am Leben hielt, war am 18. März entfernt worden. Ihr Schicksal und der verzweifelte Kampf der Eltern, die ihre Tochter am Leben halten wollten, hatten weltweit Anteilnahme ausgelöst. Unter anderem hatten sich Papst Johannes Paul II. und US-Präsident George W. Bush und vergeblich für Schiavo eingesetzt. - Kommentar (JSp): Durch die richterliche Entscheidung und Anordnung, die Ernährung von Frau Schiavo einzustellen, wurde Euthanasie im Sinn der direkten Tötung einer unschuldigen Frau durchgeführt. Frau Schiavo war vor der richterlichen Entscheidung zwar eine schwerst behinderte Frau, aber keine Sterbende, der man es in den letzten Stunden ihres Lebens ersparen hätte können, ihr noch weitere Nahrung zuzuführen. Erst die Einstellung ihrer Ernährung führte den Tod herbei, und daher handelte es sich dabei um Mord!
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31.03.2005 17:57:06
Ostern und das Geschenk der Taufe
Mittagsimpuls von Dr. Josef Spindelböck auf "Radio Maria Österreich" am 31.03.2005:
Die Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an Titus (3,5b-7) spricht vom „Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist“, durch das uns Gott gerettet hat. Damit ist das Geschenk der heiligen Taufe gemeint. Wir haben sie empfangen durch Übergießen mit Wasser und durch die Worte des Spenders: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
In der heiligen Taufe wurden wir zu Kindern Gottes. Gott hat uns angenommen als seine Söhne und Töchter. Er hat uns das göttliche Leben geschenkt, das es zu bewahren gilt für die Ewigkeit. Wir sind erfüllt mit dem Geist der Liebe, der uns zu Gott „Abba“ – „Vater“ rufen lässt.
Gerade die Osterzeit lässt uns an die heilige Taufe denken: Wir sind mit Christus in der Taufe begraben worden, und wir wurden mit ihm auferweckt zu einem neuen Leben. Der alte Mensch der Sünde ist tot, der neue Mensch der Gnade soll leben und sich in Werken der Liebe bewähren. Wir sind befreit von der Erbschuld, die heiligmachende Gnade ist uns geschenkt. Wir sind gestärkt zu allem Guten.
Durch die heilige Taufe gehören wir zur Kirche. Wir sind eingefügt als lebendige Steine in den heiligen Bau des Gottesvolkes, das Christus durch sein Blut am Kreuz erworben hat und das er in seiner Auferstehung, Himmelfahrt und Geistsendung zusammengerufen hat aus allen Völkern und Nationen.
Die Taufe ist heilsnotwendig. Nur wer wiedergeboren ist aus Wasser und dem Heiligen Geist, kann ins Reich Gottes eingehen. Auf diese Weise sollen wir „das ewige Leben erben, das wir erhoffen“, wie es im Brief an Titus (V.7) heißt.
Bleiben wir also immer dankbar für das Geschenk der Taufe, das wir empfangen haben. Bewahren wir die heiligmachende Gnade, indem wir uns vor jeder schweren Sünde hüten bzw. die heiligmachende Gnade wieder erlangen durch den Empfang des Sakramentes der Buße. Wir dürfen uns freuen und jubeln, da wir durch die österlichen Sakramente eingetreten sind in die Gemeinschaft der Heiligen! Gott dem Herrn sei Lob und Preis in Ewigkeit. Amen.
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30.03.2005 17:41:27
Papst erhielt Magensonde
(kathpress.at) Der Genesungsprozess von Papst Johannes Paul II. schreitet nach Worten von Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls langsam und stetig voran. Damit er wieder zu Kräften komme, habe man mit einer extra-oralen Ernährung begonnen und dazu durch die Nase eine Magensonde einführt. Das geht aus einem Kommunique des Vatikansprechers von Mittwochmittag hervor. Der Papst stehe jedoch weiterhin im Arbeitskontakt mit seinen Mitarbeitern und verfolge direkt des Aktivitäten der Kurie und der Kirche. Es ist die erste offizielle Mitteilung des Vatikans über den Gesundheitszustand des Papstes seit dessen Entlassung nach einer Kehlkopf-Operation aus der Klinik vor zweieinhalb Wochen. "Der Heilige Vater setzt seine langsame und stetige Genesung fort", heißt es in dem Kommunique. "Er verbringt viele Stunden des Tages im Sessel, zelebriert die Messe in seiner Privatkapelle. Er steht im Arbeitskontakt mit seinen Mitarbeitern und verfolgt direkt die Aktivitäten des Heiligen Stuhls und das Leben der Kirche." Um die notwendige Kalorienzufuhr zu verbessern und eine Wiedererlangung der Kräfte zu fördern, "ist mit einer extra-oralen Ernährung begonnen worden, mittels der Einführung einer Magensonde durch die Nase". Die öffentlichen Audienzen blieben weiterhin ausgesetzt, heißt es weiter. Im übrigen sei die medizinische Versorgung des Papstes durch das Personal der vatikanischen Gesundheitsbehörde unter Leitung von Doktor Renato Buzzonetti, den persönlichen Arzt des Papstes, garantiert, so der Sprecher.
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30.03.2005 17:39:29
Kaiser-Karl-Gedenkstätte in Augustinerkirche
(wien.orf.at) Die Wiener Augustinerkirche bekommt eine Kaiser-Karl-Gedenkstätte. Ein Seitenaltar in der ehemaligen kaiserlichen Hofkirche wurde zu diesem Zweck renoviert. Militärbischof Christian Werner wird die Gedenkstätte am 1. April um 17.00 Uhr segnen. Bei der Messe wird laut Erzdiözese Wien eine Reliquie aus der Rippe des Seligen ausgestellt und ein neu geschaffenes Bild des letzten österreichischen Kaisers, das ihn als Friedensstifter zeigt, gesegnet. An der Einweihung werden als Vertreter der Familie Habsburg auch der Sohn Kaiser Karls, Rudolf Habsburg, sowie Regina und Lorenz Habsburg teilnehmen. Nach der Segnung der neuen Gedenkstätte laden die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV) und der Akademische Bund Katholisch österreichischer Landsmannschaften (KÖL) zum Symposion "Leben und Wirken Kaiser Karls I." in den Augustinussaal des Augustinerklosters. - Homepage: Augustinerkirche.
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29.03.2005 05:35:53
Das Turiner Grabtuch
(stephanscom.at) "Das Turiner Grabtuch" heißt ein neues Buch, das jetzt im Wiener "Dom"-Verlag erschienen ist und den jüngsten Stand der Grabtuchforschung dokumentiert. Das Buch fasst die wichtigsten Ergebnisse der beiden "Grabtuch"-Kongresse in Wien 2002 und 2003 zusammen. Herausgeberin des Buches ist die Generalsekretärin der Wiener Katholischen Akademie, Elisabeth Maier. Das Buch bietet zahlreiche neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die "Santa Sindone", die bisher noch nie in dieser Form publiziert wurden. So handelt es sich etwa um Ergebnisse von botanischen, chemischen und physikalischen, aber beispielsweise auch kunsthistorischen Untersuchungen. Ebenso wurde auch die Gerichtsmedizin bemüht. Forschungsergebnisse aus der jüngeren Vergangenheit legen den Schluss nahe, dass das Tuch tatsächlich aus der Zeit Jesu stammt und nicht aus dem Mittelalter, wie ein inzwischen sehr umstrittener Radiokarbontest.
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29.03.2005 04:08:35
Von der Glaubensgewissheit der Auferstehung
(kathpress.at) Kardinal Joseph Ratzinger hat vor Umdeutungen des christlichen Osterglaubens gewarnt. Der Auferstehungsglaube sei kein oberflächlicher Wunderglaube, sagte der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation am Montag 28.03.2005 in einem deutschen Radiosender. Der Osterglaube bezeuge vielmehr das konkrete Handeln Gottes in der Geschichte, betonte der Kardinal. Zu den "grundlegenden historischen Gewissheiten des Glaubens" gehöre es, dass Jesu Leib nicht im Grab geblieben und nicht der Verwesung verfallen, sondern durch die Kraft Gottes in die neue Leiblichkeit des Auferstandenen umgewandelt worden ist", erklärte Ratzinger. Auch die Jungfrauengeburt sei ähnlich zu sehen: "Für die glaubende Kirche war es von Anfang an eine zum Glaubenskern gehörende Gewissheit, dass Jesus nicht aus der Verbindung eines Mannes und einer Frau hervorgegangen ist". In beiden Aussagen gehe es nicht um theologische Interpretation, sondern um "von Gott geschenkte Gewissheit". Kardinal Ratzinger warnte eindringlich davor, das Bekenntnis zur Auferstehung umzudeuten: Häufig werde beispielsweise der Auferstehungsglaube lediglich als Ausdruck einer Hoffnung auf Unsterblichkeit gedeutet oder mit der wieder erwachenden Natur im Frühling verglichen.
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27.03.2005 10:16:36
Der Auferstandene gibt Hoffnung: Osterpredigt von Bischof Küng
(presse.kirche.at) Der auferstandene Christus zeigt eine Art der Hoffnung auf, die in allem Bestand hat, sagte Diözesanbischof Klaus Küng in seiner Predigt zum Ostersonntag. „Vielleicht neigen wir fast alle dazu, uns zumindest manchmal allzu lange bei der Betrachtung der Übel in der Welt aufzuhalten, bei der Beschreibung von Katastrophen und Missständen, bei der Analyse des Niederganges in manchen Bereichen von Gesellschaft und Kirche. Die Osterbotschaft sagt uns: Christus lebt, er hat den Tod besiegt …“, so der Bischof. Christus hat für jeden Menschen, der an ihn glaubt, der seine Hilfe sucht, sich mit ihm verbindet, einen Weg eröffnet, betonte Bischof Küng. Vielleicht würden manche einwenden: „Ja, das ist sehr schön, aber nicht so einfach!“ – Wohl jeder kenne Menschen, die hoffnungslos traurig sind, oder habe selbst erlebt, wie furchtbar das sein könne, keinerlei Silberstreif am Horizont zu sehen, wenn alles so endgültig verfahren scheint, dass sich kein Ausweg abzeichnet, sagte Bischof Küng. Es könne dann auch zur bedrängenden Frage werden: „Wo finde ich Christus, wie finde ich ihn, was kann er bei mir bewirken?“ - Lesen Sie die Predigt von Bischof DDr. Klaus Küng zum Ostersonntag 2005 in vollem Wortlaut!
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27.03.2005 10:13:36
Ostersegen des Papstes ohne Worte
(kathpress.at) Papst Johannes Paul II. erteilte am Ostersonntag vom Fenster seiner Wohnung aus den Segen "Urbi et Orbi". Unter dem Beifall von 130.000 Gläubigen machte er das Kreuzzeichen und bewegte die Lippen, doch waren die Segensworte trotz eines Mikrofons nicht zu verstehen. Zahlreiche Pilger weinten, als sie erkannten, dass der Papst nicht in der Lage war zu sprechen. Das Aussetzen der Stimme ist eine Folge der Kehlkopfoperation, der sich der Papst vor einem Monat wegen akuter Atemnot unterziehen musste. Zuletzt hat Johannes Paul II. vor zwei Wochen in der Öffentlichkeit gesprochen, als er sich von der Gemelli-Klinik aus an die Gläubigen wandte. Vor dem Ostersegen leitete Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano in Vertretung des Papstes die feierliche Ostermesse auf dem Petersplatz. Während der gesamten Messe war das Fenster der Papstwohnung im Apostolischen Palast geöffnet, weiße Gardinen machten jedoch Blicke ins Innere unmöglich. Erst am Ende des Gottesdienstes zeigte sich Johannes Paul II. den Gläubigen, während Sodano zunächst die Osterbotschaft "für die Stadt Rom und den Erdkreis" verlas und dann den päpstlichen Segen ankündigte. – Die im Auftrag des Papstes verlesene Osterbotschaft finden Sie in vollem Wortlaut auf der vatikanischen Web-Site.
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26.03.2005 09:25:10
Maria Magdalena begegnet dem Auferstandenen
In Maria aus Magdala begegnet uns die gottsuchende Seele. Jene fromme Frau, die Jesus zusammen mit anderen nachgefolgt war und die der Herr von sieben Dämonen befreit hatte (vgl. Mk 16,9), ist zu unterscheiden von Maria aus Betanien, der Schwester der Marta und des Lazarus, und auch von jener Sünderin, die Jesus mit Öl gesalbt hatte (vgl. Lk 7,37). Maria Magdalena war eine Frau, die es ernst gemacht hat mit der Nachfolge Jesu. Die Verbundenheit mit dem Herrn zeigte sie dadurch, dass sie auch unter jenen Frauen zu finden war, die unter dem Kreuz des Herrn standen. So ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in der Frühe des Ostertages aufmacht, um zum Grab des Herrn zu gehen. Was sie dort erlebt, hat sie nicht vorhergesehen: Zuerst findet sie das Grab leer, dann sieht sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten. Und schließlich begegnet ihr der Herr persönlich! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Ostersonntag!
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26.03.2005 09:23:35
Am dritten Tage auferstanden von den Toten
Die Zählung des jüdischen Kalenders lässt den kommenden Tag jeweils schon am Vorabend beginnen. Der Beginn des nächsten Tages ist abends, bald nach dem Sonnenuntergang, wenn mindestens drei Sterne am Himmel zu sehen sind, oder in einer einheitlichen zeitlichen Festlegung um 18 Uhr. Wenn Jesus also am Karfreitag am Kreuze starb (um die neunte Stunde, das ist um 15 Uhr) und sein Leichnam anschließend herab genommen wurde, um ihn noch vor Beginn des Sabbats zu bestatten, so war dieser Freitag der erste Tag, an dem Jesus im Grabe lag. Darauf folgte der jüdische Sabbat, welcher dem Karsamstag entspricht: der zweite Tag. Schließlich aber begann bereits am Abend dieses Karsamstags gegen 18 Uhr der nächste Tag: es war der erste Tag nach dem Sabbat. Es war dies also der dritte Tag, dass der Leichnam Jesu im Grabe lag. An ihm sollte er auferstehen! - Lesen Sie mehr in der Predigt zur Osternacht!
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25.03.2005 07:19:53
Einkehrtag für Ehepaare: Hinweis
Unter dem Motto „Das Gute auffrischen - Festgefahrenes lösen“ wird am 26.06.2005 ein Einkehrtag für Ehepaare im Bildungs- u. Exerzitienhaus St. Hippolyt, St. Pölten, A-3100 St. Pölten, Eybnerstr. 5, angeboten. Inhalte: Gespräch des Ehepaares – Versöhnung –„Kehr zurück zu deinen ersten Werken (Offb. 2,5); Gebet in der Familie – Hauskirche (Beziehung: Mann-Frau-Gott); Sakramente der Kirche im Ehealltag leben; Loslösungsprozess der Kinder „Der Mann wird Vater und Mutter verlassen“ (Gen 2,24) etc. Die Vortragenden sind: Kaplan Mag. Helmut Prader (Gemeinschaft vom hl. Josef) sowie das Ehepaar Heinrich und Maria Eisl. Termin: 26.06. 2005, 9.00-16.30 Uhr. Anmeldung bei Kaplan Helmut Prader, e-Mail: h.prader@stjosef.at. Bitte auch angeben, wie lange schon kirchlich verheiratet!
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25.03.2005 07:11:25
Das Leiden und Sterben des Herrn am Kreuz
Obwohl der 25. März heuer auf den Karfreitag fällt, feiert die Kirche in ihrer Liturgie heute nicht das Hochfest der Verkündigung des Herrn an Maria, sondern den Tag des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz, eben den Karfreitag. Blicken wir auf den am Kreuz hängenden Erlöser und die beim Kreuz stehenden Personen, so fällt uns auf, dass neben Johannes, dem Jünger, den Jesus auf besondere Weise liebte, auch einige Frauen dabei waren, darunter Maria, die Mutter des Herrn. Maria ist nicht einfach „zufällig“ dabei. Sie ist auch nicht einfach deshalb dabei, weil sie die leibliche Mutter des Erlösers ist. Sie steht unter dem Kreuz, weil sie selber bewusst den Herrn begleitet hat auf seinem Kreuzweg. Es ist eine Entscheidung des Glaubens, die sie getroffen hat. Wir können sogar sagen: Das Ja-Wort zum Willen und Plan Gottes, das Maria, die Jungfrau, dem Engel bei der Verkündigung gegeben hat, findet seine Vollendung in Marias geistiger Vereinigung mit dem Leiden und Sterben Christi am Kreuz. - Lesen Sie mehr in der Homilie zum Karfreitag!
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24.03.2005 12:33:04
Den Menschen Christus bringen! - Bischof Küng bei der Chrisammesse
(presse.kirche.at) Bischof Klaus Küng bezeichnete die Chrisammesse (23.03.2005) als „wichtige Stunde für die ganze Diözese, ganz besonders für die Diakone, Priester und für den Bischof.“ Nicht nur die Weihe der Öle wäre für die Einheit grundlegend, sondern auch die Treue jener, die als Hirten dazu berufen und dazu bestimmt wären, in einer besonderen Weise Diener des Hohepriesters Jesu Christi und des Gottesvolkes zu sein. Der Bischof wies darauf hin, dass die geweihten Öle, in Zusammenhang mit dem Leiden und Sterben und mit der Auferstehung des Herrn stehen: „Sie stehen mit Christus“ … „in enger Beziehung. Sie sind vom sakramentalen Zeichen her darauf ausgerichtet, die Verbundenheit mit ihm und seinem Geist auszudrücken und zu bewirken. Wir können an ihm Anteil erlangen und so sind wir alle“ … „schon bei der Taufe das erste Mal gesalbt worden“ … „um deutlich zu machen: Du bist verbunden mit dem, der Christus heißt – Christos, das heißt ja übersetzt „der Gesalbte“ – damit du teilhast an seinem Priester-, Propheten- und Königsamt, das er gebracht hat. Der Spendung der Sakramente kommt eine ganz hervorragende, besondere, zentrale Bedeutung zu, weil durch sie die Früchte der Erlösung vermittelt werden, ja Christus selber geschenkt wird, betonte der Bischof. Durch Handauflegung und Salbung hätten Diakone, Priester und Bischof nicht nur eine besondere Vollmacht empfangen, sondern auch eine ganz besondere Verantwortung: Es gehe darum, die Menschen zu Christus zu bringen, das Licht anzuzünden, den Menschen beizustehen, in echter Dienstgesinnung an Christus und auch den Menschen gegenüber. Es gelte das Evangelium ungekürzt zu verkünden, „so dass man es verstehen kann“. „Nur die Wahrheit ist es, die frei macht!“, so der Bischof. Das Evangelium solle den Menschen verkündet werden, mit dem Wunsch, ihnen wirklich „Christus, Hirte, zu sein, der gute Hirte, der oft den Menschen Horizonte öffnet, sodass sie wissen, wohin sie unterwegs sind - der manchmal die Menschen warnt und sagt, man kann auch in die Irre gehen - der befreit durch die Spendung der Sakramente, dadurch, dass er in persona Christi tätig ist.“ Der Hl. Vater habe in einem Brief aus dem Krankenhaus schön aufgezeigt, dass der Priester nicht nur im Augenblick der Wandlung, oder bei der Spendung des Bußsakramentes, in der Ichform spreche „Das ist mein Leib und das ist mein Blut“, sondern dass er auch im Namen Jesu verkünden, anleiten und helfen solle. - Auch wenn er selber der Hilfe, der Gnade und oft auch der Vergebung bedürfe: „Wir alle sind auch Schafe, wenn wir Hirt sind. Wir bleiben Schafe, die des Hirten bedürfen“, so der Bischof.
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24.03.2005 09:31:56
Interview mit Jim Caviezel
(die-tagespost.de) Seit Dienstag ist Mel Gibsons „Passion Christi“ wieder in den Kinos. Auf Grund der großen Nachfrage kommt der Film in den Vereinigten Staaten mit 950 Kopien zum Einsatz. In Deutschland ist er in mehr als 140 Städten zu sehen. Bewährt sich die Wiederaufnahme, wird Gibsons Passionsfilm jährlich in der Karwoche in die Kinos kommen. „Die Tagespost“ sprach mit Jesus-Darsteller Jim Caviezel über den Film seines Lebens, seinen Glauben und sein Jesusbild. - Ein lesenswertes Porträt eines ungewöhnlichen Schauspielers, dem die Treue zur Wahrheit wichtiger ist als Erfolg und Geld.
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24.03.2005 09:27:46
Das eucharistische Opfer als Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers
Bei jeder heiligen Messe tut die Kirche das, was ihr unser Herr Jesus Christus beim Letzten Abendmahl aufgetragen hat. Er nahm das Brot und sprach die Worte: „Nehmet und esset: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, und er nahm den Kelch mit Wein und sprach die Worte: „Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (vgl. Mt 26,26-28). Dabei gab er den Aposteln und ihren Nachfolgern die Weisung: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (vgl. Lk 22,19; 1 Kor 11,24-25). Wenn die Kirche Eucharistie feiert, dann versteht sie dies nicht als bloßes Zeichen der Erinnerung an den Herrn. Vielmehr ist es das gläubige Bewusstsein der Kirche, dass durch das Geschehen am Altar auf unblutige Weise das Kreuzesopfer Christi – sein Tod und seine Auferstehung – vergegenwärtigt wird. Unter den Gestalten von Brot und Wein beten wir wirklich den Leib und das Blut des Herrn an, der zugegen ist als wahrer Gott und Mensch, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Blut. Ihn dürfen wir nach rechter Vorbereitung – und wenn wir durch das Sakrament der Buße frei geworden sind von schwerer Sünde – in der heiligen Kommunion empfangen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Gründonnerstag!
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23.03.2005 18:25:57
Protestanten entdecken die Gottesmutter Maria neu
(news.stjosef.at) Anlässlich des heurigen terminmäßigen Zusammenfalls des Karfreitags mit dem Fest „Mariä Verkündigung“ (exakt: „Verkündigung des Herrn“, liturgisch heuer am Montag nach dem 2. Ostersonntag gefeiert, d.h. erst am 4. April) widmet das internationale TIME-Magazine den Hauptartikel („Cover Story“) der Ausgabe vom 21. März 2005 unter dem Titel „Hail, Mary“ der in protestantischen Gemeinschaften neu erwachenden Hinwendung zur Gestalt der Gottesmutter Maria und ihrer wieder entdeckten Wertschätzung. Verschiedene Prediger und Theologen, z.B. aus dem Bereich der Presbyterianer und der Methodisten, werden angeführt, welche es nun wagen, Maria als erste Jüngerin ihres Sohnes der Vergessenheit zu entreißen, und die mitunter sogar das „Ave Maria“ anstimmen. Gerade die Besinnung auf das Zeugnis der Heiligen Schrift verbiete eine Marginalisierung der Rolle der Jungfrau und Gottesmutter Maria, sind nicht wenige maßgebliche Vertreter aus diesen Gemeinschaften überzeugt. Es gäbe dadurch zwar eine Annäherung an die katholische und orthodoxe Kirche; eine „Rekatholisierung“ will man darin dennoch nicht sehen.
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