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05.03.2005 07:12:40
Jesus der Christus im Glauben der Kirche
Das christologische Standardwerk des wegen seiner theologischen Verdienste von Papst Johannes Paul II. am 26.11.1994 zum Kardinal erhobenen und am 13.9.1998 in Unterhaching bei München verstorbenen Dogmengeschichtlers Alois Grillmeier liegt jetzt in einer neuen und erweiterten Sonderausgabe vor: Alois Grillmeier: Jesus der Christus im Glauben der Kirche. Herder Verlag, Freiburg 2004/05, 5 Bände in Kassette, 68 EUR, ISBN 3451283514. In einer Rezension des „Rheinischen Merkur“ schreibt Peter Thiede unter anderem: „Zur Sichtung der christologischen Problemstellungen und Lösungen der Alten Kirche eignet sich die Ausgabe der Studien von Alois Grillmeier, fortgeführt und aktualisiert von Theresia Hainthaler, hervorragend. Der katholische Dogmengeschichtler schuf ein international beachtetes Standardwerk, das auf drei Bände angelegt ist. Der rund 800 Seiten umfassende erste Band führt den Leser von der Apostolischen Zeit bis zum Konzil von Chalcedon. Der zweite Band besteht aus vier nicht ganz so dicken Teilbänden und behandelt die gespaltene Rezeption des Konzils von Chalcedon bis 518 (1), um sodann die Problemstellung in den östlichen Kirchen des 6. Jahrhunderts zu beschreiben, nämlich in denen von Konstantinopel (2), Jerusalem und Antiochien (3) sowie in denen von Alexandrien, Nubien und Äthiopien (4). Der dritte Band, der bis in die Zeit Karls des Großen führen soll, wird demnächst veröffentlicht und gehört noch nicht zu dieser Sonderausgabe. Grillmeier zeigt, dass die Dynamik der Entwicklung in der Väterzeit in der Verbindung von Botschaft und Reflexion liegt. Die Verkündigung der Kirche von Jesus Christus, die sich in der Predigt, in der Taufkatechese, der Liturgie und im sakramentalen Leben abspielt, bedarf über eine einfache Sprache hinaus – besonders gegenüber einer sich bildenden christlichen Intelligenzschicht – einer tieferen Begründung und Ausdeutung. Sie bedarf nicht zuletzt einer intellektuellen Verteidigung.“
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05.03.2005 06:58:20
Der "Osterputz der Seele": die heilige Beichte
Die neueste Ausgabe der Ministrantenzeitschrift „minililie“ befasst sich mit dem Thema der heiligen Beichte, die den jungen Lesern in der Fastenzeit besonders ans Herz gelegt wird. Was der kleine Fisch ICHTHYS im Gespräch mit der Gottesmutter über das Geschenk der Vergebung erfährt und wie Obelix die Beichte mit seinem erheblichen Körperumfang in Zusammenhang bringt, erfährt man auf den insgesamt 16 Seiten der minililie (Format A5). Außerdem dürfen auch die aufregende Geschichte des Heiligen Johannes Nepomuk, ein spannendes Osterrätsel und einige Miniwitze nicht fehlen. Die MINILILIE wird von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestundenten Christoph Weiss redigiert und vom eigens gegründeten Verein „Marianisches Jugendwerk“ herausgegeben. Die Zeitschrift kann auf freiwilliger Spendenbasis bestellt werden: Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-mail:
pfarre.abstetten@hippolytus.net bzw. minililie@stjosef.at.
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04.03.2005 15:28:37
Neue Leitung für das Priesterseminar St. Pölten
Neuer Regens des Priesterseminars in St. Pölten wird der derzeitige Spiritual des Propädeutikums in Horn, Dr. Anton Leichtfried. Dies gab Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am 4. März 2005 im Rahmen einer Pressekonferenz im Bildungshaus St. Hippolyt bekannt. Gleichzeitig wurde der Pastoraltheologe Dr. Gerhard Reitzinger zum Subregens ernannt. Der Name des Spirituals wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Damit sei man in die engere Phase der Vorbereitung für einen Neuanfang im Priesterseminar getreten, wies Bischof Küng hin. Dieses Seminar soll, so der Bischof, „ein Herzensstück der Diözese“ sein. Von ihm aus soll auch die Berufungspastoral ausgehen und vor allem die Kapläne und Jungpriester der Diözese begleitet und betreut werden. Ein weiterer wichtiger Punkt sei, so der Bischof, dass das Priesterseminar auch ein spirituelles Angebot für all jene entwickle, die an der Hochschule St. Pölten studieren. - Der noch von Bischof Kurt Krenn als Nachfolger für den zurückgetretenen Regens Küchl eingesetzte Mag. Werner Schmid verliert damit sein Amt. Schmid bleibt weiterhin Moderator der "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain. - Lesen Sie mehr im Bericht der diözesanen Pressestelle!
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04.03.2005 08:40:20
Interview zur Liturgie mit Kardinal Schönborn
Auf dem Hintergrund der Linzer Liturgievorwürfe hat Kardinal Christoph Schönborn dem Internet-Nachrichtendienst kath.net ein ausführliches Interview gegeben. Der Wiener Erzbischof und Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz stellt darin unter anderem fest: "Grundsätzlich gilt: Die Liturgie ist immer Liturgie der Kirche, des ganzen Volkes Gottes, die Gläubigen haben ein Recht darauf, dass die Liturgie der Kirche gefeiert wird, wie sie in der Gemeinschaft der Weltkirche gültig ist. Die Gläubigen, die Gemeinden und die Priester haben aber auch die Pflicht, den Gottesdienst in der Gemeinschaft der ganzen Kirche zu feiern. Dieses Recht und diese Pflicht ist nicht eine Einengung der Freiheit, sondern die Voraussetzung dafür, dass die Gläubigen wirklich am Gottesdienst der Kirche teilnehmen und nicht an dem, was einzelne Personen als Liebhaberei oder als – wenn auch gut gemeinte – liturgische Ideen selber hervorbringen. Der tiefste Grund für diese Ordnung der Liturgie ist, dass sie Gottesdienst ist, das heißt, dass im christlichen Gottesdienst zuerst Gott sich den Menschen zuneigt, Christus der Feiernde ist, der zu uns in seinem Wort spricht, und der uns in seine Hingabe an den Vater zum Heil aller Menschen mit hinein nimmt. Deshalb ist es immer die erste Sorge der Kirche gewesen, dass Christus im Mittelpunkt der Liturgie steht. Er ist der Hauptzelebrant. Damit das deutlich bleibt, ist es gut und richtig, dass es eine kirchliche Ordnung der Liturgie gibt, die uns zur Christusbegegnung in Liturgie hilft."
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04.03.2005 08:38:32
Bischof Küng: Brief an ausgetretene Katholiken in vollem Wortlaut
presse.kirche.at dokumentiert den Brief von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng von St. Pölten an die ausgetretenen Katholiken in vollem Wortlaut:
Grüß Gott!
Wie Sie wissen, bin ich seit Herbst vergangenen Jahres Bischof der Diözese St. Pölten.
Ich habe erfahren, dass Sie in letzter Zeit bzw. im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten sind, was ich sehr bedaure.
Für mich, für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge ist Ihre Entscheidung ein schmerzliches Zeichen, dass Ihnen unsere Kirche nicht mehr wichtig ist. Ich lade Sie ein, mir Ihre Beweggründe mitzuteilen, um daraus für unsere Arbeit in der Diözese zu lernen und notwendige Veränderungen durchführen zu können.
Ich weiß, dass die traurigen Vorkommnisse des vergangenen Jahres für viele ein großes Ärgernis waren, die sie an der Glaubwürdigkeit der Kirche zweifeln lassen. Möglicherweise waren diese Vorkommnisse Auslöser Ihres Entschlusses.
Es tut mir sehr leid, dass Verantwortliche der Kirche dieses Ärgernis gegeben haben, und ich möchte mich dafür entschuldigen.
Ich darf Ihnen aber auch versichern, dass wir an einer Bereinigung der leidigen Situation arbeiten, um einen Neuanfang für unsere Diözese zu ermöglichen. Bitte sehen Sie unser Bemühen mit Wohlwollen. Ich bitte Sie, aber auch zu bedenken, dass die Kirche zwar von Menschen mit Fehlern – wer hat keine? – getragen wird, aber ihre Wirksamkeit letztlich Christus begründet: Mit seiner Lehre, seinem Leben, seinem Sterben am Kreuz und seiner Auferstehung. Seine Hilfe benötigen wir alle.
So möchte ich Ihnen sagen, dass unsere Türen für Sie immer offen stehen und eine Rückkehr in die Kirche jederzeit möglich ist. Sollte dieser Wunsch in Ihnen wachsen, wenden Sie sich bitte an Ihren Ortspfarrer oder an einen anderen Priester Ihres Vertrauens.
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen
Klaus Küng, Bischof
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03.03.2005 11:03:45
Gesundheitszustand des Papstes bessert sich
(news.stjosef.at / Kathpress) Am 3. März 2005 veröffentlichte das Presseamt des Heiligen Stuhles folgende Erklärung zum Gesundheitszustand des Papstes, der sich weiterhin in der Gemelli-Klinik befindet: „Die Gesundheit des Heiligen Vaters bessert sich ständig. Wie bereits zuvor erklärt, nimmt der Papst regelmäßig Nahrung zu sich und verbringt einige Stunden täglich in einem Lehnsessel. Die Wunden der Operation sind am Verheilen. Die täglichen Übungen zur Rehabilitation im Hinblick auf Atmung und Sprache werden fortgesetzt, wobei der Heilige Vater aktiv dabei mitwirkt. Das nächste Bulletin wird am Montag, den 7. März um 12.30 veröffentlicht werden.“ Navorro-Valls ergänzte: „In den vergangenen Tagen hat der Papst einige seiner Mitarbeiter empfangen, mit denen er sich täglich über die Aktivität des Heiligen Stuhls und das Leben der Kirche auf dem laufenden hält.“ Navarro erklärte auf Nachfrage, dass er eine Entlassung des Papstes aus der Klinik vor Ostern für "möglich" halte. Am Terminplan der Osterfeierlichkeiten werde nichts geändert. In welcher Form Johannes Paul II. daran teil nehme, werde nach dessen Rückkehr in den Vatikan entschieden. Navarro betonte, Johannes Paul II. sehne sich danach, in den Vatikan zurückzukehren. Für eine Entlassung aus der Klinik gebe es aber noch kein genaues Datum. Details über eine eventuelle Beteiligung des Papstes am Angelusgebet des kommenden Sonntags würden am Samstag bekannt gegeben.
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03.03.2005 10:31:27
Pater Udo Fischer wird wieder Pfarrer von Paudorf
In einer knappen Mitteilung des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten wird im wesentlichen der Bericht der Zeitung "Der Standard" bestätigt, wonach der von Bischof Kurt Krenn abgesetzte Pfarrer von Paudorf P. Udo Fischer wieder in sein Amt eingesetzt werden soll. In der Presseerklärung heißt es wörtlich: "Zwischen Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Mag. P. Udo Fischer OSB, Paudorf, gab es am Montag vergangener Woche ein Gespräch, das positiv verlaufen ist. In einer nachfolgenden Aussprache ist man übereingekommen, in der Pfarre Paudorf einen Neuanfang zu setzen. P. Udo Fischer wird auf Vorschlag des Abtes von Stift Göttweig wieder als Pfarrer eingesetzt."
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02.03.2005 18:32:07
Christa Meves ist 80 Jahre alt
(Kathpress) Die deutsche katholische Psychologin und Publizistin Christa Meves wird am Freitag 80 Jahre alt. Meves ist seit 1978 Mitherausgeberin der Wochenzeitung "Rheinischer Merkur". Die erfolgreiche Autorin hat bislang 108 Bücher veröffentlicht, die in dreizehn Sprachen übersetzt wurden. Die Gesamtauflage ihrer Werke in deutscher Sprache beträgt fünf Millionen Exemplare. Meves, deren Thesen zur Erziehung vor allem in den siebziger und achtziger Jahren quer zum damaligen Zeitgeist lagen, beschäftigt sich in ihren Büchern vorwiegend mit der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In zahlreichen Artikeln und Vorträgen warnte sie vor familienfeindlichen Entwicklungen in der Gesellschaft. Entgegen der emanzipatorischen Lebensphilosophie von 1968 setzte sie sich für eine Erziehung zum Maß und zur Verantwortung ein. Eltern müssten "liebend Grenzen setzen", mahnte sie. Geboren wurde die Psychologin als Tochter eines Malers im schleswig-holsteinischen Neumünster; sie studierte Germanistik, Geographie und Philosophie an den Universitäten Breslau und Kiel. In Hamburg absolvierte sie zusätzlich ein Studium der Psychologie. Von 1973 bis 1984 gehörte sie der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. 1987 trat sie aus Enttäuschung über den ausufernden Pluralismus der evangelischen Kirche zur katholischen Kirche über. Die katholische Kirche gebe angesichts der hohen Abtreibungszahlen, der Frühsexualisierung von Kindern und der Aufhetzung gegen die Eltern eine klarere Orientierung als die evangelische Kirche, begründete sie ihren Schritt. - Lesen Sie auch die Würdigung der Jubilarin von Jürgen Liminski in der Zeitung "Die Tagespost"! - Homepage: www.christa-meves.de
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02.03.2005 18:28:53
Bischof Küng kündigt Wiedereröffnung des St. Pöltner Seminars an
(Kathpress) Das St. Pöltner Priesterseminar soll im Herbst 2005 seinen Betrieb wieder aufnehmen. Das hat Diözesanbischof Klaus Küng bekräftigt. In einem "Tagespost"-Interview kündigte der Bischof an, dass es noch vor Ostern für alle prinzipell im Seminar zugelassenen Kandidaten Exerzitien geben wird. Das Seminar sei ihm ein sehr großes Anliegen, so Küng. Er habe sich vorgenommen, dort regelmäßig anwesend zu sein, geistliche Impulse zu geben und das Gespräch mit den Studenten zu suchen. Zur Frage, wie der Priestermangel überwunden werden könne, forderte der St. Pöltner Bischof, dass in den Diözesen verstärkte Anstrengungen unternommen werden müssten, um die Jugendlichen für eine Auseinandersetzungen mit ihrer persönlichen Berufung zu gewinnen. Dazu brauche es auch Angebote unterschiedlichster Art: Gebetsschulungen, lebensnahe Erklärungen des Christseins, geistliche Orte, Aktionen für den Lebensschutz und die Familie. Wertvoll könne es auch sein, wenn junge Menschen eine Zeit lang bei einer geistlichen Gemeinschaft mitleben. Und es brauche mutige Seelsorger, "die junge Leute auf das Priestertum ansprechen". Der Bischof betonte, dass gerade in einer Zeit des Priestermangels auf die Auswahl der Priesteramtskandidaten größter Wert gelegt werden müsse. Der Weg, die Anforderungen herabzusetzen, habe sich als Irrtum erwiesen. Küng: "Das Christentum hat mit wenigen begonnen. Wir brauchen vor allem heilige Männer und Frauen, Verheiratete und Unverheiratete. Und wir brauchen besonders dringend heiligmäßige Priester. Sie sind für den Aufbau der Kirche unerlässlich". Priesteramtskandidaten müssten körperlich und seelisch gesund und belastbar sein. Der Bischof verwies auch auf Papst Johannes Paul II., der gefordert hatte, die Eignung der Kandidaten für das zölibatäre Leben schon bei der Aufnahme ins Seminar zu untersuchen. Deshalb brauche es gründliche Gespräche vor der Aufnahme, wobei auch die Vorgeschichte und das Umfeld des Kandidaten beleuchtet werden müssten, so Küng: "In manchen Fällen ist auch eine fachärztliche Durchuntersuchung zur Feststellung der körperlichen und seelischen Gesundheit nötig". Das in Österreich vor fünf Jahren eingeführte "Propädeuticum" - ein Vorbereitungsjahr auf das Priesterseminar, das alle Kandidaten absolvieren müssen - habe sich bisher weitgehend bewährt, so der Bischof. Diese Meinung würden alle österreichischen Bischöfe teilen. Derzeit sei man dabei, die bisher gemachten Erfahrungen genauer zu prüfen. Einige Verbesserungen halte er für notwendig, so der Bischof, etwa mehr Kontinuität in der Pflege des geistlichen Lebens oder eine noch tiefer gehende Einführung in die Grundlagen des Glaubens. Als wichtige Erkenntnis, die er aus den problematischen Vorgängen im St. Pöltner Seminar gewonnen habe, nannte Küng die Notwendigkeit, dass die Seminarleiter, Regens und Subregens sowie der Spiritual, im Seminar wohnen sollten. Wenn es die Zahl der Seminaristen erfordere, dürften sie außerhalb des Seminars kaum Verpflichtungen übernehmen. Auch disziplinäre Fragen wie die regelmäßige Teilnahme an den Gemeinschaftsaktivitäten oder Vorlesungen seien sehr wichtig. Darüber hinaus halte er vor allem auch die persönliche geistliche Begleitung der Kandidaten für unerlässlich, so Küng. Das gelte auch für den praxisorientierten pastoralen Einsatz unter der Führung eines erfahrenen Seelsorgers. Auf das Thema Homosexualität angesprochen, meinte Küng, dass der Zölibat den Verzicht auf die Ehe bedeute und daher eine heterosexuelle Geneigtheit voraussetze. Die Kirche habe die Praxis, eine eindeutig homosexuelle Geneigtheit als Weihehindernis anzusehen; aber natürlich seien auch homosexuell empfindende Personen wertvolle Menschen mit Fähigkeiten. Dennoch habe die Haltung der Kirche ihren guten Grund. Küng: "Ein Abgehen von dieser Praxis würde unter Umständen zu einer tief greifenden Unterminierung des Zölibats führen und andere schwere Gefährdungen mit sich bringen". Das Thema sei in der Vergangenheit auch mehrmals in der Bischofskonferenz angesprochen worden.
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01.03.2005 12:08:12
Karl Rahner im Kreuzverhör
Der Glaube an den dreifaltigen Gott ist ein Herzstück unseres christlichen Glaubens. Er hebt den Monotheismus nicht auf. Ein Gott in drei Personen, die sich gegenseitig durchdringen und „eins“ sind (Joh 10, 30), sind ein Gott, nicht drei. Zugleich hängt die Lehre von Christus, dem Gottessohn und Menschensohn, und die Erlösungslehre am Glauben an die Dreifaltigkeit. Aus Sorge um den Erhalt des Monotheismus hat der Theologe Karl Rahner mehrfach davor gewarnt, in einen Tritheismus zu verfallen, so etwa in seinem Werk „Mysterium Salutis“ II, 391. Man solle nicht leichtfertig von „drei Personen“ in Gott reden, das nannte er „schwierig“ und wollte er „vermeiden“ (Grundkurs des Glaubens, 296). So ernst diese Sorge genommen werden muss, sie kann nicht dazu führen, den Kern des christlichen Glaubens aufzugeben. Dass diesbezüglich schwerwiegende Anfragen an die inhaltliche Orthodoxie der Dreifaltigkeitslehre Karl Rahners zu richten sind, hat Kardinal Ratzinger in einem Brief zum Ausdruck gebracht, wonach man „man über die objektive Orthodoxie seiner Texte sprechen“ müsse. – Lesen Sie mehr im Beitrag von Hans-Jürgen Vogels in der Zeitung „Die Tagespost“!
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01.03.2005 12:01:43
Bischof Küng schreibt an ausgetretene Katholiken
(presse.kirche.at) In einem Brief an die ausgetretenen Katholiken drückt Bischof DDr. Klaus Küng sein Bedauern über diesen Schritt aus, der für ihn ein "schmerzliches Zeichen" dafür ist, dass die Kirche manchen nicht mehr wichtig erscheine. Der Bischof bittet, die Gründe für diesen Entschluss mitzuteilen, um „für die Arbeit in der Diözese zu lernen“ und auch notwendige Veränderungen durchzuführen. Die "traurigen Vorkommnisse des vergangenen Jahres" seien für viele ein "großes Ärgernis" gewesen, , meint der Bischof. Viele hätten dadurch an der Glaubwürdigkeit der Kirche gezweifelt. Möglichweise sei dies auch der Anlass für den Austritt gewesen. "Ich möchte mich dafür entschuldigen", schreibt der Bischof in seinem Brief und versichert, die Situation zu bereinigen und in der Diözese einen Neuanfang zu setzen. Der Diözesanbischof weist in seinem Brief auch hin, dass die Kirche zwar von Menschen mit Fehlern getragen werde, ihre Wirksamkeit aber letztlich in Christus begründet sei. Die Tür zur Kirche stehe für alle Menschen immer offen und eine Rückkehr sei jederzeit möglich, unterstreicht der Bischof in seinem Schrieben. Gleichzeitig ruft der Bischof alle Priester und Mitarbeiter in der Pastoral auf, diese Initiative zu unterstützen, sich ebenso der Ausgetretenen anzunehmen und Kontakt mit ihnen zu suchen. "Nur wenn für diese Mitchristen die Kirche als Heilsgemeinschaft wieder erlebbar wird, wird es möglich sein, sie zurück zu gewinnen".
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28.02.2005 12:31:00
Erzbischof Thissen verteidigt den Papst
Hamburgs Erzbischof Werner Thissen hat nach einem Bericht von ORF Religion den Papst gegen Vorwürfe verteidigt, Abtreibung und Holocaust auf eine Stufe zu stellen. Wer Johannes Paul II. kenne, wisse, dass er stets die "schreckliche Einmaligkeit" des Judenmordes betone, sagte Thissen am Sonntag in Hamburg bei der Auftaktveranstaltung der "Woche der Brüderlichkeit" von Christen und Juden. Johannes Paul II. bestehe aber darauf, dass auch heute ein Parlament nicht das Recht habe, die Vernichtung von menschlichen Wesen zu bagatellisieren oder darüber hinwegzusehen. Der Papst sei selbst in der Nähe von Auschwitz geboren und habe dort Kollegen und Freunde verloren, unterstrich Thissen. Was ihn leite, sei die Frage nach den Ursachen des Verbrechens. Auschwitz sei nur durch eine "gottlose Ideologie" möglich geworden. Wir dokumentieren dazu den Auszug aus dem Buch des Papstes „Erinnerung und Identität“: „Wenn der Mensch allein, ohne Gott, entscheiden kann, was gut und böse ist, dann kann er auch verfügen, dass eine Gruppe von Menschen zu vernichten ist. Derartige Entscheidungen wurden zum Beispiel im Dritten Reich gefällt von Menschen, die, nachdem sie auf demokratischen Wegen zur Macht gekommen waren, sich dieser Macht bedienten, um die perversen Programme der nationalsozialistischen Ideologie zu verwirklichen, die sich an rassistischen Vorurteilen orientierten. Vergleichbare Entscheidungen wurden in der Sowjetunion und in den der marxistischen Ideologie unterworfenen Ländern auch von der kommunistischen Partei getroffen (...) An diesem Punkt kann man es nicht unterlassen, ein Problem anzusprechen, das heute außerordentlich aktuell und schmerzlich ist. Nach dem Sturz der Regime, die auf den Ideologien des Bösen aufgebaut waren, haben in ihren Ländern die eben erwähnten Formen der Vernichtung de facto aufgehört. Was jedoch fortdauert, ist die legale Vernichtung gezeugter, aber noch ungeborener menschlicher Wesen. Und diesmal handelt es sich um eine Vernichtung, die sogar von demokratisch gewählten Parlamenten beschlossen ist, in denen man sich auf den zivilen Fortschritt der Gesellschaften und der gesamten Menschheit beruft. Und auch an anderen schweren Formen der Verletzung des Gesetzes Gottes fehlt es nicht. Ich denke zum Beispiel an den starken Druck des Europäischen Parlaments, homosexuelle Verbindungen anzuerkennen.“
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28.02.2005 12:26:34
Linzer Liturgievorwürfe: Kardinal Arinze ist informiert und will handeln
Der Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Francis Arinze, hat zu den liturgischen Sonderwegen in der Diözese Linz Stellung genommen. In einem Brief vom 19. Februar 2005 schreibt Arinze: „Die Gottesdienstkongregation ist bereits über die meisten Missbrauchsfälle informiert und wird alles unternehmen, um diese Missbräuche abzustellen.“ - Lesen Sie mehr im Bericht von kath.net!
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27.02.2005 13:35:15
Liturgie-Vorwürfe in Linz: Rom untersucht bereits
Der Diözesanbischof von Linz, Maximilian Aichern, hat in seinem vor wenigen Tagen veröffentlichten Bischofswort zur Fastenzeit dazu aufgefordert, „über die tiefe und unlösbare Verbindung der Kirche mit der Eucharistie“ nachzudenken. Er selbst gibt dazu Denkanstöße, wenn er den Papst mit den Worten zitiert, die Eucharistie „enthält zusammenfassend den Kern des Mysteriums der Kirche“, und erläutert: „Jesus Christus ist in diesem Opfermahl und unter den Gestalten von Brot und Wein ,leibhaftig‘ gegenwärtig, er selbst als Sohn Gottes und ,Mensch mit Fleisch und Blut‘, als Auferstandener, als Haupt seiner Kirche.“ - Was aber geschieht mit den von kath.net und anderen Medien dokumentierten schwerwiegenden Verstößen gegen die liturgische Disziplin der Kirche im Bereich der Diözese Linz? Offiziell wird gemauert, wie auch "Die Tagespost" erfahren mußte. Auf eine schriftliche Anfrage der Zeitung an Bischof Maximilian Aichern und insistierende Nachfragen an sein Kommunikationsbüro teilte dessen Leiter, Ferdinand Kaineder, mit: „Die vorgebrachten Vorwürfe werden intern (also nicht über die Medien) genau aufgearbeitet und an die kirchlichen Stellen in Österreich und der Weltkirche mit der entsprechenden Erklärung weitergeleitet. Deshalb nehme ich nicht im Einzelnen zu den Fragestellungen Stellung.“ - Lesen Sie mehr im Bericht der Zeitung "Die Tagespost" von Stephan Baier!
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27.02.2005 13:30:46
Papst zeigte sich kurz zum Angelus-Gebet
Erstmals in 26 Amtsjahren hat Papst Johannes Paul II. aus Gründen seiner Krankheit am Sonntag auf das traditionelle Angelus-Gebet verzichten müssen. In seinem Auftrag sprach Erzbischof Leonardo Sandri das Gebet und segnete die Menschen auf dem Petersplatz. Zur Überraschung vieler zeigte sich jedoch der 84-jährige Papst kurz am Fenster des römischen Krankenhauses und segnete die Gläubigen. Wir dokumentieren hier (mit Kathpress) den Wortlaut der Botschaft des Papstes, wie er von Erzbischof Sandri verlesen wurde: "Liebe Brüder und Schwestern. Erneut wende ich mich aus dem Poliklinikum Agostino Gemelli an euch. Ich danke für die Zuneigung und fühle mich allen geistig verbunden. Ich denke an euch, die auf dem Petersplatz versammelt sind, an die einzelnen und die Gruppen, die heute teilnehmen, und an alle, die in jedem Teil der Welt an meiner Person Interesse zeigen. Ich bitte euch, mich weiterhin mit eurem Gebet zu begleiten. Die Fastenzeit hilft uns, den Wert des Leidens besser zu erkennen, das - in der ein oder anderen Form - uns alle berührt. Im Blick auf Christus und in geduldigem Vertrauen gelingt es uns zu verstehen, wie jede Form menschlichen Schmerzes das göttliche Versprechen des Heils und der Freude einschließt. Möge diese Botschaft der Bestärkung und der Hoffnung alle erreichen, insbesondere diejenigen, die schwierige Momenten durchmachen und die körperlich und geistig leiden. Auf Maria, die Mutter der Kirche, erneuere ich mein Vertrauen: Totus Tuus! (Ganz der Deine). Möge sie uns helfen, in jedem Augenblick des Lebens den heiligen Willen Gottes zu erfüllen. Möge mein väterlicher Segen alle erreichen.“
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25.02.2005 18:47:46
Bischof Küng würdigt Bedeutung katholischer Privatschulen
(presse.kirche.at) Nach dem ersten Treffen mit den Direktoren und Schulerhaltern der katholischen Privatschulen in der Diözese St. Pölten im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes zeigte sich Diözesanbischof DDr. Klaus Küng „beeindruckt“ über die „Vielzahl der Schulen und Initiativen“ sowie vom „großen Engagement der Direktoren und Schulerhalter“. In der Diözese St. Pölten gibt es 34 Katholische Privatschulen mit insgesamt 6.124 Schülerinnen und Schülern in 254 Klassen. Dazu gehören sechs Volksschulen und ebenso viele Hauptschulen, vier Allgemeinbildende Höhere Schulen und 18 Berufsbildende mittlere und höhere Schulen. Die Orte mit den katholischen Privatschulen in der Diözese sind Amstetten, Gleiss-Rosenau, Krems, Langenlois, Melk, St. Pölten, St. Valentin-Erla, Seitenstetten, Stössing-Hochstrass, Yspertal und Zwettl. Nach der Vorstellung aller 34 katholischen Privatschulen mit ihren Schwerpunkten und Zielvorstellungen meinte der Bischof, dass das gesamte Bildungswesen heute vor großen Herausforderungen stehe. "Wir befinden uns in einer Übergangszeit, die eine große Reaktionsfähigkeit verlangt", sagte der Bischof. Die katholischen Privatschulen seien durch die neuen gesellschaftlichen Entwicklungen herausgefordert und müssen auch auf die dadurch veränderten Gegebenheiten bei Schülern reagieren. - Lesen Sie noch mehr darüber!
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25.02.2005 18:46:01
Das Wasser des Lebens
„Wofür leben wir?“ Diese wichtige Frage wagen heute viele nicht mehr zu stellen, weil sie fürchten, damit belächelt zu werden. Die große Oberflächlichkeit der Zeit hat auch so manche Christen erfasst, die sich den wesentlichen Themen des Lebens – nämlich der Frage nach dem Sinn und Ziel des Lebens und damit auch nach dem eigentlichen und wahren Glück – nicht mehr zu stellen wagen. In jener samaritanischen Frau, die Jesus beim Jakobsbrunnen begegnete, war diese Sehnsucht, dieser Hunger nach der Sinnfrage noch lebendig geblieben. Vordergründig suchte sie das Wasser aus dem Brunnen. Jesus zeigt ihr im Gespräch, dass sie schon ihr ganzes Leben lang auf der Suche ist nach jenem Wasser, das in Ewigkeit strömt und Leben bringt. Dieses Wasser kann nur der Messias geben. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Fastensonntag 2005!
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25.02.2005 16:13:01
Gesundheitszustand des Papstes ist stabil
(kath.net) “Der Heilige Vater hat eine ruhige und erholsame Nacht verbracht.” Das teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Freitagmittag mit. “Heute früh hat er mit gutem Appetit gefrühstückt. Die post-operative Phase verläuft regulär.“ Er atme selbständig, sein Gesundheitszustand sei gut. „Auf Anraten der Ärzte wird der Papst für einige Tage auf das Sprechen verzichten“, erklärte Navarro-Valls. Er kündigte ein nächstes ärztliches Bulletin für Montagmittag an. Der Papst sei zu keinem Zeitpunkt künstlich beatmet worden, erklärte er auf Anfragen von Journalisten. Kardinal Christoph Schönborn hat am Freitag als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz zum Gebet für den Heiligen Vater aufgerufen. Die Erklärung des Kardinals hat folgenden Wortlaut: „Die österreichischen Katholiken sind Papst Johannes Paul II. in diesem Augenblick im Gebet besonders verbunden. Diese Verbundenheit im Gebet kommt vor allem in den Fürbitten bei den Messfeiern zum Ausdruck, aber auch im persönlichen Gebet, das dem Heiligen Vater und seinem unermüdlichen Dienst für die ganze Kirche und die Menschheit gilt.“
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25.02.2005 16:12:01
Neuorientierung bei "Radio Maria Österreich"
Wie der bisherige Programmdirektor von „Radio Maria Österreich“, P. Clemens Reischl OSB, in einer Aussendung mitteilt, treten mit dem morgigen Tag (26. Februar 2005) einschneidende Veränderungen in der Leitung von "Radio Maria Österreich" ein: Eine völlig neue Mannschaft wird den Verein Radio Maria Österreich übernehmen. Den neuen Vorstand werden Dr. Remo Schneider, Pfr. Dr. Richard Kocher und Mag. Andreas Weber bilden. Der bisherige Vorstand unter der Leitung von DI Erich Berger und die bisherigen Mitglieder scheiden aus dem Verein aus. Für Pater Clemens, der zugleich Prior in Stift Göttweig ist, endet damit seine Tätigkeit als Programmdirektor. Zu den Hintergründen der personellen Neuorientierung schreibt P. Clemens Reischl: „Hinter uns liegen Monate des Ringens um den eigenverantworteten Weg für Radio Maria Österreich. Inmitten eines starken Aufbruchs im letzten Herbst, mussten wir zur Kenntnis nehmen, daß die Vertrauensbasis zwischen der Leitung der Weltfamilie und uns aus vielen Gründen schwer gelitten hat. Ich hoffe, daß Radio Maria Österreich NEU einen guten Weg findet für die Kirche in unserem Land. Ich bin voll überzeugt von der Bedeutung eines starken eigenständigen katholischen Senders mit diesem Charisma in der Mitte der Kirche.“ Pater Clemens Reischl weist auf die Unterstützung und Wertschätzung von Radio Maria Österreich durch Kardinal Schönborn hin und dankt „allen von Herzen für alle Verbundenheit, bereichernde Mitarbeit an einem faszinierenden Werk“, das er „in den Händen der Muttergottes weiß“. Abschließend stellt Pater Clemens die Frage, wie es denn nun weitergehe mit Radio Maria Österreich. Sein Appell: „Ich ersuche Sie/Euch um das Gebet, um - auch kritische - Offenheit, für das Radio, um die Unterstützung! Ich wünsche dem künftigen Team Gottes Segen, ein fruchtbares Wirken!“ Aus Anlaß des Abschieds von Pater Clemens von Radio Maria bedankt sich in besonderer Weise auch der Redakteur dieses Newsletters bei ihm; möge Gott ihm und seinen Mitarbeitern alles Gute reichlich vergelten! - http://www.radiomaria.at
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24.02.2005 16:04:48
Jesuiten im Widerstand 1945
Im Februar 1945 mussten zwei Jesuiten - Alfred Delp und Johann Schwingshackl - für ihren Glauben ihr Leben lassen. Für die Nationalsozialisten waren sie ausgemachte Feinde und wurden wegen ihrer offenen Ablehnung des Regimes zum Tode verurteilt. Der süddeutsche Jesuitenpater Alfred Delp aus Mannheim wurde keine 38 Jahre alt. Vor 60 Jahren, am 2. Februar 1945, wurde er wegen "Hoch- und Landesverrats" in Berlin Plötzensee hingerichtet. Als Mitglied des bekannten Kreisauer Kreises hatte sich Alfred Delp, Mitarbeiter der Münchner Jesuitenzeitschrift Stimmen der Zeit, und später Kirchenrektor in München Bogenhausen, zusammen mit anderen Gedanken gemacht, für ein "Danach" in Gesellschaft, Staat und Kirche. Österreichs Jesuiten erinnern sich im Gedenkjahr 2005 ihrer von den Nationalsozialisten ermordeten Mitbrüder. Für die Nazis waren sie ausgemachte Feinde und erhielten oft Predigtverbot und Gauverweisung, wurden ins Gefängnis und KZ abgeschoben. Neben Pater Alfred Delp wurde 1945 auch der Jesuit Johann Schwingshackl zum Tode verurteilt. - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at!
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24.02.2005 15:58:55
Papst erneut im Krankenhaus
(ZENIT) Am Donnerstagmorgen ist Papst Johannes Paul II. aufgrund eines Rückfalls seiner jüngsten Grippeerkrankung wieder in die römische Poliklinik Agostino Gemelli eingeliefert worden. Bereits am Mittwochnachmittag habe der Heilige Vater einen Rückfall seiner Grippesymptome erlitten, sagte Joaquín Navarro-Valls, Pressesprecher des Heiligen Stuhls, in einer heute publizierten Stellungnahme. Aus diesem Grund sei der Papst "für angemessene fachärztliche Behandlung und weitere Untersuchungen" wieder im Krankenhaus. Navarro-Valls fügte hinzu, dass die Ärzte bis Freitagmittag keine neue Stellungnahme zum Gesundheitszustand des Papstes abgeben würden. Papst Johannes Paul II. wird bereits zum zweiten Mal in diesem Monat stationär im Gemelli-Krankenhaus behandelt. Um ihn sorgt sich wieder das Spezialistenteam unter der Leitung von Dr. Rodolfo Proietti, der mit der "akuten Entzündung der Atemwege mit Schluckbeschwerden" des 84 Jahre alten Papstes – das war der Grund für die erste Einlieferung am 1. Februar – bereits gut vertraut ist.
Die neuerlichen Gesundheitsprobleme des Papstes machten sich bereits am Donnerstagvormittag bemerkbar, denn zum ersten Mal in diesem Pontifikat fehlte er bei einem Konsistorium, das diesmal zur Kanonisierung fünf neuer Heiliger zusammenkam. An seiner statt nahm Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano teil, das Datum für die Heiligsprechungen ist der 23. Oktober. Noch diesen Mittwoch sprach der Papst rund 30 Minuten lang von seiner Privatbibliothek aus über Liveschaltung zu unzähligen Gläubigen, die sich zur traditionellen Generalaudienz am Mittwoch in der Aula Paul VI. im Vatikan versammelt hatten. Dabei lud er sie ein, sich in dieser Fastenzeit durch vermehrtes Gebet, Fasten, Buße und Werke der Nächstenliebe für das Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen.
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23.02.2005 19:37:20
Neues Papstbuch vorgestellt
(Kathpress/news.stjosef.at) Das neue Buch von Papst Johannes Paul II.«Erinnerung und Identität - Gespräche an der Schwelle zwischen den Jahrtausenden» wurde am 23. Februar 2005 vorgestellt. Es ist im Weltbild Buchverlag (Augsburg) erschienen. In dem 224-Seiten-Werk geht es um politisch-philosophische Themen wie Demokratie, Freiheit und Frieden aus christlicher Sicht. Das Buch, das auch in anderen Ländern auf den Markt komme, basiert auf Gesprächen, die der Papst 1993 mit den beiden polnischen Philosophen Józef Tischner und Krzysztof Michalski geführt habe. Die Gespräche hat der Papst später überarbeitet und aktualisiert. «Es ist ein literarischer Dialog, der nach den Wurzeln und dem Sinn der Geschichte sucht«, meinte Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro-Valls. Der Papst geht dabei auch auf Nationalsozialismus und Kommunismus ein. Neben den Kapiteln über Gut und Böse enthält das Werk tiefgründige philosophische und theologische Exkurse, die um das zentrale Thema der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus kreisen. In immer neuen Wendungen reflektiert der Papst über dieses geheimnisvolle Geschehen, in dem die Einzigartigkeit des Christentums unter den Weltreligionen gründet. Weitere Kapitel behandeln die Themen "Freiheit und Verantwortung", "Vaterland" und "Europa". Einen besonderen Schwerpunkt legt der Papst auf die Entwicklung in Polen, die ihn geprägt hat und die ihn auch mit Blick auf die Zukunft lebhaft beschäftigt. Scheinbar unverbunden steht am Ende des Buches als "Epilog" ein Gespräch zwischen dem Papst und seinem persönlichen Sekretär, Erzbischof Stanislaw Dziwisz. Die beiden sprechen rückblickend über die dramatischen Stunden nach dem Attentat von 1981, dem der Papst um Haaresbreite zum Opfer gefallen wäre. Schon der Titel des Abschnitts ("Jemand hat diese Kugel geleitet...") deutet an, warum dieses blutige Kapitel am Ende dieses Buches steht: Aus der Sicht des Papstes war das Attentat kein Zufall, sondern ein "Zeichen der göttlichen Gnade". - Direktbestellung bei Amazon.de.
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23.02.2005 19:32:27
"Lerne Don Bosco kennen!"
"Lerne Don Bosco kennen", dazu laden die Salesianer Don Boscos Jugendliche auf der BeSt, der größten Bildungsmesse Österreichs, von 3.-6. März 2005 in der Wiener Stadthalle ein. Mit ihrem Info-Stand geht Don Bosco neue Wege in der Berufungspastoral. Die Patres des Jugendordens sprechen junge Menschen an und informieren sie aus erster Hand über das Ordensleben und Priestersein. "Die Tätigkeitsfelder der Salesianer Don Boscos in Schulen, Studentenheimen, Jugendzentren, Pfarren, Universitäten, bei Volontariatseinsätzen in den Ländern des Südens und an sozialen Brennpunkten wie etwa im Don Bosco Flüchtlingswerk sind auch heute attraktiv," ist P. Siegfried Kettner SDB überzeugt. Das Bild, das Medien oftmals über Ordensleute und Priester transportieren, sei manchmal verzerrt. Mit der Initiative der Salesianer auf der BeSt wolle man hingegen interessierten Jugendlichen zeigen, dass religiöse Motivation, Teamfähigkeit und Einsatzfreude zu einem erfüllten Berufs- und Ordensleben führen können. Seit mehr als 100 Jahren engagieren sich die Salesianer Don Boscos und ihre Mitarbeiter/innen in Österreich gemäß den Zielen Don Boscos besonders für benachteiligte Jugendliche. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion und ist auch heute Leitsatz der derzeit 89 Salesianer Don Boscos und 85 Don Bosco Schwestern in Österreich. – Homepage: www.donbosco.at
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22.02.2005 10:16:57
Preisgekrönter Film "Sophie Scholl" in den Kinos
(stephanscom.at) Der preisgekrönte deutsche Spielfilm "Sophie Scholl - Die letzten Tage" läuft am Freitag, 25. Februar 2005, in den österreichischen Kinos an. Der Film schildert die letzten sechs Tage im Leben von Sophie und Hans Scholl, den führenden Mitgliedern der Widerstandsgruppe "Weiße Rose"; dabei wird die 21-jährige Münchner Studentin in den Mittelpunkt gestellt. Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die NS-Diktatur wurden die Geschwister in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte. Am 22. Februar 1943 wurden die Scholls und ihr Freund Christoph Probst aus Innsbruck von dem eigens aus Berlin angereisten Vorsitzenden des sogenannten Volksgerichtshofs, Roland Freisler, zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde noch am selben Tag im Gefängnis München-Stadelheim vollstreckt.
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22.02.2005 10:15:34
Familie und Eucharistie: Vortrag von Bischof Küng
(DPS) Familie und Eucharistie war das Thema von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, in der Bischofskonferenz auch für die Fragen von Ehe und Familie zuständig, bei der diesjährigen Priesterstudientagung am 22. Februar 2005 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die Eucharistie gehöre zum Kern unserer großen Hoffung, sagte der Bischof in seinen Ausführungen. Gerade in Zusammenhang mit der Eucharistie erleben Seelsorger heute oft große Not. Für viele Priester sei es belastend, wenn trotz größter Anstrengungen in der liturgischen Gestaltung der Besuch der Gottesdienste kontinuierlich zurückgehe. Dennoch sei die Eucharistie geradezu der Quellgrund „für die große Familie Gottes, die Kirche“ wie auch „für deren kleinste Keimzelle, die christliche Familie“. Die Eucharistie sei Mitte, Höhepunkt und Quelle des christlichen Lebens, vor allem des christlichen Ehe- und Familienlebens. Sie sei dabei auch „Quelle ehelicher Treue und ehelichen Lebens“. Christus habe die tiefste Offenbarung gebracht, was Liebe und Hingabe bedeuten, wies der Bischof hin. Gerade in der Eucharistie werde die Vereinigung und Gemeinschaft mit ihm ermöglicht. Sie sei daher die ganz besondere Schule von Ehe und Familie und des christlichen Lebens überhaupt. Die Familie, so der Bischof weiter, soll „so etwas wie eine Kirche im Kleinen sein“, denn sie sei „der wichtigste Ort der Inkulturation des Glaubens“. Eheleute sollten sich gegenseitig beistehen, um in ihrem Christsein zu reifen und ihre Kinder zu begleiten, den in ihnen verborgenen Schatz zu heben. Damit die Eucharistie zur Quelle christlichen Lebens werden kann, brauche sie auch Voraussetzungen, sagte der Familienbischof. Ein wichtiger Schlüssel dafür sei „der Glaube an die Gegenwart des Herrn in der Kirche“, vor allem an seine sakramentale Gegenwart. Es bedürfe weiters einer „bestimmten Ausrichtung des Verstandes und des Herzens“ auf den würdigen Empfang der Beichte und Eucharistie hin sowie eine „Bereitschaft zur Umkehr“ zu „ernsthaftem persönlichen Bemühen“ um ein konsequentes Christsein. Heute fehle es dagegen weithin an einem tiefen Glauben, bedauerte Bischof Küng. Ebenso an der Bereitschaft zur Umkehr. Bei vielen gebe es „eine Art Sonntagschristentum“, das trotz regelmäßigen Besuchs der Heiligen Messe kein Verlangen nach echter Veränderung zeige. Bei vielen brenne „zuwenig Feuer im Herzen“, meint der Bischof. Dagegen sei es wichtig, aus der Messe zu leben und das Leben aller in diesen Gottesdienst „hineinzutragen“, damit dadurch das Leben der Menschen in Christus verwandelt werden kann. Es gehöre zu den Aufgaben der Christen, auch den anderen, vor allem den Familien diesen Weg zu zeigen. Denn Glaube und die Glaubensvollzüge seien Geschenke Gottes „Wir können nur Hinweise geben, Horizonte öffnen, geistliche Erfahrungen vermitteln“. Mit dem Hinweis auf die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen und ihre Nichtzulassung zur Kommunion meinte der Bischof, es könne die Hinwendung zu Christus in der Eucharistie „ein guter Weg sein“ zu entdecken, „dass Gott allen nahe ist“ und dass er nie zu lieben aufhöre, „auch wenn im Leben etwas krumm gelaufen ist“.
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21.02.2005 18:59:20
Bischof Aichern nimmt Stellung zur Liturgie
(Kathpress) Die zentrale Bedeutung der Liturgie für das Leben der Kirche hat der Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern aus Anlass des Todestages seines Amtsvorgängers Franz Salesius Zauner am Sonntag betont. Aichern erinnerte daran, dass Zauner einer der großen Vorkämpfer der liturgischen Erneuerung war: "Bischof Zauner wurde mit so großer Stimmenmehrheit in die Liturgische Kommission des Zweiten Vatikanischen Konzils gewählt, weil Bischöfe aus aller Welt sein tiefes Verständnis der Liturgie geschätzt haben. Gerade im heurigen Jubiläumsjahr, in dem sich der Abschluss des Konzils zum 40. Mal jährt, ist uns in der Diözese Linz das Erbe Bischof Zauners Auftrag für heute und für morgen". Die Liturgie "ist der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt", zitierte Bischof Aichern das Zweite Vatikanische Konzil. "In der Liturgie handelt Christus selbst", sagte der Bischof, umso mehr bedürfe die Gestaltung des Gottesdienstes der Ehrfurcht, des Vertrauens und der Liebe. Bischof Aichern erinnerte daran, wie sein Amtsvorgänger "in großartiger Weise weltkirchliche Ausrichtung und Aufmerksamkeit für die Sensibilität der Ortskirche" miteinander verbunden hatte. Denn die liturgische Ordnung sei eine "verbindliche Norm, die Freiheit und Kreativität nicht einschränkt, sondern den freien Zugang der Gläubigen zur Liturgie der Kirche ermöglicht und schützt". Die Liturgie sei - so Aichern - Unterpfand der Einheit und dürfe nicht "Ursache der Zwietracht" sein, "sie ist auch nicht der Ort für theologische Flügelkämpfe". Wörtlich meinte der Linzer Bischof: "Die liturgische Ordnung der Kirche gibt den Gläubigen in aller Welt Heimat und verbindet sie im gemeinsamen Blick auf Christus".
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21.02.2005 18:53:47
Die Kirche und die Medien
(Radio Vatikan) Pünktlich zum Beginn der Vollversammlung des Päpstlichen Medienrats hat der Vatikan ein Apostolisches Schreiben über die Kommunikationsmittel veröffentlicht. Darin fordert das Kirchenoberhaupt alle Teile der Gesellschaft zu einem verantwortlichen Umgang mit traditionellen und neuen Medien auf. Die Kirche behalte sich in bestimmten Fällen das Recht auf Geheimhaltung vor. Das dürfe die Kommunikation über kirchliche Vorgänge aber nicht beeinträchtigen, schreibt das Kirchenoberhaupt in dem Dokument. Bischof Renato Boccardo, der Sekretär des Medienrats: "Der Papst fordert darin zunächst einen verstärkten Dialog zwischen den Kirchen und den Medien. Dabei betont er, dass die Kirche ihre Botschaft in die Welt tragen muss. Dazu muss sie alle Kommunikationsmittel nützen, von den traditionellen wie Presse und Radio bis hin zum Internet. Außerdem weist der Papst darauf hin, dass die Medien gut oder schlecht je nach dem Gebrauch sind, den man von ihnen macht, d.h. diejenigen, die sie benutzen, tragen Verantwortung. Ferner ruft er zu einer guten Ausbildung der Medienschaffenden auf und zu einer korrekten Verwaltung der Kommunikationsmittel. Nicht zuletzt geht es ihm um Dialog: Dialog für Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und den Schutz der Menschenwürde sowie für Völkerverständigung." - Für eine verstärkte Nutzung von Internet und Radio zur Evangelisierung haben sich die Bischöfe Amerikas ausgesprochen. Auf ihrer am Sonntag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota beendeten Jahressitzung forderten die Oberhirten des lateinamerikanischen Bischofsrats CELAM sowie ihre Kollegen aus den USA und Kanada, die Möglichkeiten der neuen Medien besser auszuschöpfen. Dazu sei es nötig, den Mitarbeitern in den säkularen Medien entsprechend aufbereitetes Material zur Verfügung zu stellen, um Falsch oder Fehlinformationen zu vermeiden. Andererseits müssten die Kirchenvertreter auch selbst lernen, besser mit den Medien umzugehen, heißt es in einer von der CELAM verbreiteten Mitteilung.
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20.02.2005 15:53:55
Papst bekräftigt seinen Dienst für die Einheit der Kirche
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat seine Ansprache beim Angelusgebet erstmals seit seinem neuntägigen Krankenhausaufenthalt wieder gänzlich selbst vorgetragen. Darin betonte er die Aufgabe des Kirchenoberhaupts, für die Einheit der Kirche zu sorgen. Zu den Pilgern auf dem Petersplatz sagte er : "Die Eucharistie ist die Quelle, aus der die Gemeinschaft der einzelnen Glieder des Leibes Christi immer neue Kraft zieht. In dieser Perspektive wird die besondere Bedeutung des Aufgabe deutlich, die Petrus und seinen Nachfolgern anvertraut ist: Das Petrusamt ist im wesentlichen Dienst an der Einheit der Kirche. "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen." In der Betrachtung des eucharistischen Geheimnisses spüre ich besonders deutlich die Aufforderung Jesu, die Schafe zu hüten."
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20.02.2005 15:53:13
Initiativkreis Linz fordert Päpstliche Visitation der Diözese
Der „Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Linz“ hat ein Schreiben an das Päpstliche Staatssekretariat gerichtet, in dem aufgrund der von bestimmten Personen und Gruppen aufgezeigten liturgischen Missstände in der Diözese Linz eine Apostolische Visitation der Diözese gefordert wird. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut: „In den letzten Wochen wurde in verschiedenen Medien auf Vorgänge und Zustände in der Diözese Linz hingewiesen, die mit den kanonischen Rechten der Gläubigen nicht zu vereinbaren wären (vgl. kath.net 11.1., 13.1., 31.1., 1.2., 7.2., 14.2.). In den Meldungen ist u.a. von Predigtverpflichtungen für Pastoralassistenten, von verschiedenen liturgischen Missständen und sogar von Messsimulationen die Rede. S. Em. Kardinal Scheffczyk sprach in diesem Zusammenhang in der Zeitung ‚Die Tagespost’ sogar von ‚revolutionärem Potential’ (a.a.O., 3.2.05). Da uns bislang kein Dementi von Seiten der Diözese bekannt geworden ist, müssen wir leider davon ausgehen, dass die Berichterstattung den Tatsachen entspricht. Als von den Verhältnissen direkt betroffene Gläubige der Diözese Linz reichen wir deshalb hiermit gemäß Nr. 184 der Instruktion ‚Redemptionis Sacramentum’ (in Verbindung mit CIC can.1417§1) „beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage“ ein und beantragen eine Apostolische Visitation der Diözese. Wir bitten um Weiterleitung dieses Antrags an andere ggf. zuständige römische Dikasterien. Wir bitten ferner darum, uns über den Fortgang der Angelegenheit auf dem Laufendem zu halten, damit wir auch uns verbundene Gläubige informieren können.“ Verantwortlich für das Schreiben zeichnen im Namen des Initiativkreises Linz Dr. Felix Bentz und Herbert Lindner.
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19.02.2005 07:14:19
UNO empfiehlt vollständiges Klonverbot
Ein Ausschuss der Vereinten Nationen (UNO) hat sich gestern nach vierjähriger Debatte mehrheitlich für ein weltweites vollständiges Klonverbot ausgesprochen, berichtet der ORF. Demnach soll nicht nur das reproduktive Klonen ganzer Menschen verboten werden, sondern auch das so genannte therapeutische Klonen von Stammzellen zur Heilung bestimmter Krankheiten. Die nicht-bindende Empfehlung an alle Mitgliedsstaaten wird jetzt der UNO-Vollversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Bei den Beratungen über eine internationale Konvention gegen das Klonen stehen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Die USA stehen an der Spitze der Länder, die ein vollständiges Klonverbot durchsetzen wollen. Hinter den USA stehen auch 50 überwiegend katholischen Länder. Im Gegensatz dazu sieht ein Vorschlag Belgiens nur ein Verbot des reproduktiven Klonens vor; die Regelung zum therapeutischen Klonen sollen die einzelnen Staaten demnach individuell festlegen. Der Entwurf wird von mehr als 20 Ländern unterstützt, darunter Großbritannien, Dänemark und Südkorea.
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