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22.04.2005 08:49:23
Klare Worte Kardinal Schönborns zu gesellschaftlichen Themen
Unerwartet klare Worte findet Kardinal Christoph Schönborn mit Aussagen zu gesellschaftlichen Fragen in dem Buch "Österreich - und jetzt?" von Ex-"Presse"-Chefredakteur Andreas Unterberger, berichtet ORF Wien. Schönborn spricht in dem Buch von der "Feigheit der 'Political Correctness'", bedauert den Immigrationsdruck, der auf Österreich liege und lehnt die Schwulenehe vehement ab. "Besondere Sorgen" bereitet Schönborn, dass Europa "in sehr dramatischer Weise Abschied von einem Weiterleben in der nächsten Generation genommen" habe. "So wie die Entwicklung in Europa ist, wird der Immigrationsdruck in den nächsten Jahrzehnten enorm sein...Es wird in diesem Vakuum der europäischen Geburtenverweigerung ein Immigrationsdruck entstehen, der verständlicherweise vielen Menschen Angst und Sorge macht", so Schönborn. Schönborn spricht auch die Causa Buttiglione an: "Die Reaktionen auf Buttiglione sind nicht nur Reaktionen gegen seine christlichen Positionen, sondern es ist einfach die Feigheit der 'Political Correctness', Dinge beim Namen zu nennen, von der ein Großteil der Bevölkerung überzeugt ist." Ebenso von Feigheit der "Political Correctness" spricht Schönborn in dem Buch beim Thema Homosexuellen-Ehe. Zwischen Menschen gleichen Geschlechts gebe es keine Ehe. Das sei nicht eine Frage von Religion, "das ist eine Frage - pardon - von Physiologie, von Psychologie, das ist eine Frage dessen, was wir Natur nennen", so Schönborn. Dass die dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau Ehe genannt werde und die Fruchtbarkeit dieser Beziehung Familie genannt werde, gehöre nicht nur zum klassischen christlichen Erbe, sondern auch zum klassischen antiken Erbe. "Das nicht in dieser Klarheit zu sagen, ist die Feigheit der Political correctness", so Schönborn. Das Gespräch mit Schönborn führte Andreas Unterberger kurz vor dem Tod von Papst Johannes Paul II.
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21.04.2005 14:41:34
Gratulationen per e-mail an Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI. hat bereits eine eigene Mailadresse. benediktxvi@vatican.va ist die Adresse für Glückwünsche an den neugewählten Pontifex. Von der offiziellen Homepage des Vatikan aus ( http://www.vatican.va ) gibt es einen Link. Wer das "Habemus Papam" anklickt, kommt zu einem Foto des Papstes: "Glückwünsche an den Papst" steht direkt darunter, und mit einem Klick öffnet sich ein Mailformular.
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21.04.2005 14:36:29
Der neue Papst: das weitere Programm
(Kathpress) Nach seiner ersten Ansprache als Papst bereitet sich Benedikt XVI. auf die Messe zu seiner Amtseinführung am Sonntag vor. Am Freitagmorgen wird der deutsche Papst alle in Rom anwesenden Kardinäle treffen, wie Vatikansprecher Joaquin Navarro Valls mitteilte. Am Samstagvormittag wird der Papst mit den beim Heiligen Stuhl akkreditierten Journalisten zusammenkommen. Am Samstagnachmittag wird er von seiner Wohnung auf der Piazza della Citta' Leonina Abschied nehmen. Am Sonntag feiert Benedikt XVI. um 10 Uhr auf dem Petersplatz die Festmesse zu seiner Amtseinführung. Die offiziellen Delegationen, die zu der Zeremonie anreisen, will der Papst am Montag empfangen. Am Montagnachnmittag wird Benedikt XVI. die Basilika San Paolo fuori le Mura besuchen.
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21.04.2005 09:13:28
Der neue Papst: ein Nazi? - Eine Widerlegung unhaltbarer Vorwürfe
„Vom Hitler-Jungen zum Papa-Ratzi“, titelte die britische Boulevardzeitung „The Sun“ am Mittwoch. Gibt es dunkle Flecken auf der blütenweißen Papst-Soutane? War Benedikt XVI. früher gar ein Nazi? In dem Buch „Salz der Erde“ räumt Joseph Ratzinger mit diesem hässlichen Gerücht auf. Frage: „Waren Sie in der Hitler-Jugend?“ Ratzingers Antwort: „Wir waren zunächst nicht dabei, mit der Einführung der Pflicht-HJ wurde allerdings mein Bruder pflichtmäßig aufgenommen. Ich war noch zu jung, wurde aber später vom (Priester-)Seminar aus in die HJ hineingemeldet. Sobald ich aus dem Seminar weg war, bin ich nicht mehr hingegangen. Und das war schwierig, weil die Schulgeldermäßigung, die ich wirklich nötig hatte, mit dem Nachweis des HJ-Besuchs verbunden war. Da gab es aber Gott sei Dank einen sehr verständnisvollen Mathematiklehrer. Er war selber ein Nazi, aber ein redlicher Mann, der zu mir gesagt hat: ,Geh doch einmal hin, damit wir das haben ...‘ Als er sah, daß ich einfach nicht mochte, hat er gemeint: ,Ich versteh’ dich, ich bring’ das in Ordnung‘, und so konnte ich davon frei bleiben.“ Mit 16 wurde Ratzinger Flakhelfer. Bei München schützte seine Einheit ein BMW-Werk. In den letzten Kriegstagen desertierte er. Es hätte ihn das Leben kosten können. Deserteure wurden von SS-Einheiten auf der Stelle erschossen, an Laternenpfählen aufgeknüpft. Einmal hätten ihn Soldaten gestoppt, erinnert sich Ratzinger in seinem Buch „Aus meinem Leben“: „Zum Glück waren es Soldaten, die genug vom Krieg hatten und nicht auch noch zu Mördern werden wollten.“ - Quelle: Bild-Zeitung.
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21.04.2005 09:06:54
Im Zeichen der Einmütigkeit
In einem Kommentar der Zeitung "Die Tagespost" vom 21.04.2005 schreibt Guido Horst: "Wer als Papst ins Konklave geht, kann es bisweilen auch als Papst verlassen. Das bewiesen zu haben, ist nicht die einzige Besonderheit des beginnenden Pontifikats von Benedikt XVI. Es war ein überaus kurzes Konklave mit nur vier Wahlgängen. Und die Mehrheit der Stimmen, die der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger sehr schnell auf sich vereinigen konnte, war überdeutlich. Die Amtszeit des neuen Papstes beginnt im Zeichen des Konsenses und der Einmütigkeit. Das ist ein Pfund, mit dem die Kirche nun wuchern kann. Ein „einfacher und demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn“ – so hat sich der soeben Gewählte selbst bezeichnet. Das ist ernst gemeint. Der Ratzinger in Weiß wird bleiben, was er als langjähriger Präfekt der Glaubenskongregation war: ein Mann des Studiums und der Arbeit am Schreibtisch. Einer der sichtet und analysiert, aber auch viel und oft selber zur Feder greift, um Ansprachen, Referate oder amtliche Texte zu entwerfen. Das hohe Amt des Petrusdienstes wird den Menschen Ratzinger nicht verändern, es wird ihn aber befähigen, Guter Hirte einer Milliarde von Getauften zu sein." - Lesen Sie die Analyse in vollem Wortlaut!
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20.04.2005 09:00:15
Viele positive Reaktionen auf Wahl des neuen Papstes
Weltweit sind die Reaktionen auf die Wahl des neuen Papstes Benedikt XVI. (Joseph Ratzinger) überwiegend positiv. Vor allem in Deutschland findet seine Wahl ein großes Echo. Das Boulevard-Blatt „Bild“ titelt sogar: „Wir sind Papst.“ Teilweise abwartend, teilweise bereits ablehnend kritisch äußern sich Anhänger eines „progressiven“ Kurses der Kirche, da vom neuen Papst vor allem die Kontinuität der Glaubenslehre erwartet wird und sich die Forderungen des sog. Kirchenvolks-Begehrens nicht verwirklichen dürften. Besondere Akzente werden vom neuen Papst im Hinblick auf die würdige und geordnete Feier der Liturgie erwartet. Seine theologischen Bücher sind bereits zu Bestsellern geworden. - Zur Wahl von Kardinal Dr. Joseph Ratzinger zum neuen Papst, der sich den Namen "Benedikt XVI." gab, sagte der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng: "Kardinal Ratzinger ist eine ganz große Persönlichkeit. Ich glaube, er ist wirklich jemand, der die Lage der Gesellschaft und natürlich auch der Kirche, insbesondere in Europa, aber auch in der ganzen Welt bestens kennt. Und er ist natürlich wie kaum jemand anderer, auch sehr verbunden gewesen mit Johannes Paul II. Auch in all diesen Kämpfen der vergangenen Jahre war er zusammen mit ihm bemüht, entsprechende Akzente zu setzen. Das ist Kontinuität. Ich bin überzeugt davon, dass für ihn, genauso wie für Johannes Paul II., dieses 'Ecclesia semper reformanda', dass die Kirche immer zu reformieren ist, das zentrale Anliegen war und jetzt auch ist." - Kath.net bietet eine Kurzreise nach Rom zur Amtseinführung des neuen Papstes an (23./24. April 2005).
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20.04.2005 08:55:21
Erste programmatische Predigt von Papst Benedikt XVI.
(stephanscom.at) Einen Tag nach der Wahl, am Mittwoch 20. April 2005, feierte Papst Benedikt XVI. in der "Capella Sistina" die erste Eucharistiefeier als Papst. Unter den prächtigen Fresken der Sixtinischen Kapelle erinnerte er in seiner Predigt an seinen Vorgänger Johannes Paul II. "Es scheint mir, seine starke Hand zu fühlen, die meine festhält." Bei seiner ersten Messe als Ponifex Maximus verzichtete Papst Benedikt XVI. auf eine Predigt nach dem Evangelium. Die erste Predigt folgte erst am Ende der Messe in lateinischer Sprache. Damit entsprach der neue Papst einer alten Tradition der Kirche. Das Amt des Papstes sei ein Dienst der Einheit, betonte der neue Papst Benedikt XVI. Sein besonderes Ziel sei es, der ganzen Welt die lebendige Gegenwart Christi zu beweisen. "Johannes Paul II. hat uns eine fröhliche Kirche hinterlassen, die in Freiheit und Freude in die Zukunft blickt", so Benedikt XVI. Dass sein Pontifikat im Jahr der Eucharistie, das von Johannes Paul II. ausgerufen worden war, beginne, sei ein besonderer Hinweis auf seine Aufgabe für die Einheit der Kirche zu arbeiten. In seiner programmatischen Predigt in der Sixtinischen Kapelle kündigte Benedikt XVI. an, die Verwirklichung der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils vorantreiben zu wollen, das 1965 abgeschlossen wurde und vor allem den inneren Reformen der katholischen Kirche galt. "Ich bin überzeugt, dass die neuen Generationen die Reichtümer des Konzils entdecken werden. Denn die Dokumente des Konzils haben nichts an Aktualität verloren", so Papst Benedikt XVI. wörtlich. Die Aufgabe der Ökumene sehe er als eine wichtige Aufgabe: "Wir müssen bereit sein die fundamentale Aufgabe der Ökumene zu fördern und voranzutreiben", betonte Benedikt XVI. Der Papst sandte einen Gruß an alle Kirchen: "Christus ist unser aller einiger Herr." Zugleich sicherte der neue Papst auch den nichtchristlichen Religionen die Fortsetzung des Dialogs zu: "Die katholische Kirche will mit ihnen weiterhin einen offenen und aufrichtigen Dialog fortsetzen, auf der Suche nach dem echten Wohl des Menschen und der Gesellschaft." "Euch Jugendlichen sende ich einen besonders liebevollen Segen, und freue mich, so Gott es will, Euch in Köln beim Weltjugendtag zu treffen", wandte sich Benedikt XVI. direkt an die Jugendlichen, die er als die Hoffnung und Zukunft der Kirche bezeichnete. Mit dem Dank an die Kardinäle für das Vertrauen und die Bitte um das Gebet aller beschloss der neu gewählte Papst Benedikt XVI. seine Predigt. "Der Fürbitte der Gottesmutter Maria und aller Apostel vertraue ich mein Pontifikat an." - Link zur Predigt im lateinischen Wortlaut und in italienischer Übersetzung; hier auch zur deutschen Übersetzung!
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19.04.2005 15:43:22
Erste Worte des neuen Papstes
Kardialprotodiakon Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez sprach am Dienstag, 19. April, um 18.43 Uhr folgende Worte von der Benediktionsaula des Petersdomes aus: „Annuntio vobis gaudium magnum; habemus Papam: Eminentissimum ac Reverendissimum Dominum, Dominum Josephum Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem Ratzinger qui sibi nomen imposuit Benedictum XVI“. Der neue Papst Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen genannt, bevor er ihnen den Segen "Urbi et Orbi" spendete: "Liebe Brüder und liebe Schwestern, nach dem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herren Kardinäle mich, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn, gewählt. Mich tröstet die Tatsache, dass der Herr auch mit ungenügenden Werkzeugen zu arbeiten und zu handeln weiß. Vor allem vertraue ich mich euren Gebeten an, in der Freude des Auferstandenen Herrn, im Vertrauen auf seine ständige Hilfe. Gehen wir voran, der Herr wird uns helfen, und auch Maria, seine Heiligste Mutter, steht an unserer Seite." - Weitere Berichte laufend auf www.kath.net !
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19.04.2005 14:03:52
Habemus Papam! Joseph Kardinal Ratzinger ist Benedikt XVI.
Kardinal Ratzinger ist Papst. Er nennt sich Benedikt XVI.!
Über der Sixtinischen Kapelle stieg weißer Rauch auf. Damit ist eine erfolgreiche Papstwahl angezeigt. Das Glockengeläut, das die Wahl des Nachfolgers von Johannes Paul II. anzeigen sollte, blieb jedoch vorerst aus. Die Gläubigen auf dem Petersplatz waren zuerst verunsichert, als sie den Rauch sahen. Erst, als sich der Rauch langsam, aber deutlich weiß färbte, brandete Jubel unter den Wartenden auf. Später stellte sich auch das Glockengeläut ein. ORF2 berichtet live in einer Sondersendung. Um 18.43 wurde der Name des neuen Papstes verkündet! Deo gratias!
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18.04.2005 10:32:53
Heute beginnt das Konklave: Wer wird nächster Papst?
In einer Kathpress-Analyse wird der Ablauf des heute beginnenden Konklaves beschrieben:
Mit der Aufforderung "extra omnes" (alle hinaus!) beginnt am Montagnachmittag um 16.30 Uhr das Konklave zur Wahl eines Nachfolgers von Papst Johannes Paul II. Zeremonienmeister Piero Marini fordert mit dieser Formel alle Unbeteiligten auf, die Sixtinische Kapelle zu verlassen, damit sich die Kardinäle in der vorgeschrieben Abgeschiedenheit der geheimen Wahl des neuen Papstes zuwenden können. 77 Stimmen von den insgesamt 115 Wählern braucht der Kardinal, der als Papst das Konklave verlassen will. Das ist die Zweidrittelmehrheit, die Johannes Paul II. in seiner Papstwahlordnung "Universi Dominici Gregis" von 1996 für die Ermittlung seines Nachfolgers festgelegt hat. Als einzigen Modus ließ er dabei die geheime Wahl per Stimmzettel zu. Die früher zumindest theoretische Möglichkeit der Wahl per Akklamation oder die Überweisung an ein Wählergremium schaffte er definitiv ab. Der Ablauf des Konklaves ist genau geregelt, wenn auch mit einigem Gestaltungsspielraum. Noch am Eröffnungstag findet der erste Wahlgang statt. Dann sind in für jeden Tag in der Regel vier Urnengänge vorgesehen, zwei vormittags und zwei nachmittags. - Lesen Sie mehr!
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18.04.2005 10:28:20
Liebe und Wahrheit - Predigt von Kardinal Ratzinger
Heute (Montag, 18.04.2005) um 10 Uhr fand im Petersdom die "Missa pro eligendo papa" statt. KATH.NET dokumentiert die von "Radio Vatikan" zur Verfügung gestellte deutsche Übersetzung der Predigt des Hauptzelebranten Kardinal Josef Ratzinger. Im Anschluss an seine Predigt gab es spontanen Beifall - von den Gläubigen im Petersdom wie auch von den Kardinälen. Unter anderem führte der Kardinal in seiner Predigt aus: "Die Barmherzigkeit Christi ist keine Gnade zu einem billigen Preis, sie legt nicht die Banalisierung des Bösen zugrunde. Christus trägt in seinem Leib und auf seiner Seele das ganze Gewicht des Bösen, seine ganze zerstörende Kraft. Er verbrennt und formt das Böse im Leid um, im Feuer seiner leidenden Liebe. Der Tag der Vergeltung und das Gnadenjahr fallen im Ostergeheimnis zusammen, im gestorbenen und auferstandenen Christus. Das ist die Vergeltung Gottes: Er selbst, in der Person des Sohnes, leidet für uns. Je mehr wir von der Barmherzigkeit des Herrn getroffen werden, desto mehr treten wir in die Solidarität mit seinem Leiden ein – wir werden bereit, in unserem Fleisch das zu ergänzen 'was an den Leiden Christi noch fehlt' (Kol 1, 24). ... 'Reif' ist nicht ein Glaube, der den Wellen der Mode und des letzten Schreis folgt; erwachsen und reif ist ein Glaube, der tief in der Freundschaft mit Christus verwurzelt ist. Es ist diese Freundschaft, die uns all dem gegenüber öffnet, was gut ist und uns das Kriterium liefert, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden, zwischen Betrug und Wahrheit. Diesen erwachsenen Glauben müssen wir reifen lassen, zu diesem müssen wir die Herde Christi führen. Und es ist dieser Glaube – nur der Glaube –, der Einheit stiftet und sich in der Liebe verwirklicht. ... In dieser Stunde bitten wir den Herrn vor allem eindringlich, dass er uns nach dem großen Geschenk Papst Johannes Pauls II. uns wieder einen Hirten nach seinem Herzen schenke, einen Hirten, der zur Erkenntnis Christi führt, zu seiner Liebe, zur wahren Freude."
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17.04.2005 16:10:45
Wünsche an den zu wählenden Papst / Papst-SMS
Die österreichische Tageszeitung KURIER befragte verschiedene Personen nach ihren Wünschen an den kommenden Papst. Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun hofft, dass der neue Papst die Linie von Johannes Paul II. weiter führt. Er sollte es ebenso verstehen, die ganze Welt anzusprechen. "Johannes Paul II. wurde als Autorität angesehen, und die Menschen haben in ihm mehr gesehen als einen einfachen Diskussionspartner. Mir kam vor, als wäre in den letzten Tagen seines Lebens die ganze Welt für kurze Zeit katholisch gewesen." Laun ist sich sicher, dass "Gott uns wieder einen sehr guten Mann schicken wird". Seiner Meinung nach wäre es dennoch gut, wenn der nächste Papst aus einem Entwicklungsland kommt, aus Afrika oder Südamerika oder auch aus Asien, damit dieser neue Akzente setzen kann. - Im Kommentar von Hannes Winkler in der "Kleinen Zeitung" heißt es: "Nicht nur in Ostmitteleuropa, auch in manchem ehemals 'gut katholischen Land' des Westens ist die kirchliche und Glaubenssubstanz bedenklich ausgedünnt. Jetzt nach einem Papst zu rufen, der vordringlich den kirchlichen 'Reformstau' aufzulösen habe, ist ein Rezept der Siebzigerjahre und verkennt die Lage und die Aufgabe. Es wird keinen Papst geben, der etwa dem Kirchenvolks-Begehren seine Wünsche erfüllt. Johannes Paul II. hat an diesem Europa nur Dekadenz, Schwäche und Lebensfeindschaft erkannt. Er hat das beklagt und von 'Neuevangelisierung' gesprochen, hatte aber nicht die Zeit und die Kraft, sie noch zu beginnen. Die Aufgabe bleibt seinem Nachfolger." - Die "Kleine Zeitung" bietet ein Papstwahl-SMS-Service: Sobald der neue Papst gewählt ist, erhält man in drei SMS den Namen und nähere Infos zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche. Man müsse nur eine SMS mit dem Inhalt papst an die österreichische Nummer 0900 40 10 50 senden. Max. werden 3 SMS versandt, Kosten: 0,5 Euro pro SMS.
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17.04.2005 16:06:51
Letzte Messe für verstorbenen Papst
(Radio Vatikan) Bei der letzten Gedenkmesse im Petersdom für den verstorbenen Papst hat ein Vatikan-Kardinal davor gewarnt, Johannes Paul II. zu idealisieren. Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez, der frühere Präfekt der Liturgie-Kongregation, feierte Samstag abend (16.04.2005) die Messe am neunten und letzten Trauertag um den Papst. Dabei sagte er Sätze, die als Warnung vor einer überstürzten Seligsprechung Johannes Pauls gedeutet werden können: "Wir feiern diese Messe auch, um für all das Abbitte zu leisten und zu reparieren, was dem verstorbenen Papst an der Heiligkeit gefehlt haben mag. Wir können uns doch nicht als perfekte Jünger Christi betrachten - Johannes Paul II. war sich selbst bewußt, wie sehr sich jeder Mensch der göttlichen Barmherzigkeit anvertrauen muß. Darum hat er ja auch jeden Karfreitag hier die Beichte gehört. Möge der Herr seine Seele von jeder Sünde und Unzulänglichkeit, so geringfügig sie auch sein mögen, reinigen!"
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16.04.2005 11:02:20
Gebetsiniativen für Wahl des neuen Papstes
(kath.net) Auf der ganzen Welt betet die Kirche intensiv für die Kardinäle und den Nachfolger von Papst Johannes Paul II., der auf dem Konklave im Vatikan, das am 18. April beginnt, gewählt werden wird. Vor allem in Italien, den USA, in Brasilien, Chile, El Salvador, Mexiko und anderen Nationen wurden aus diesem Anlass besondere Gebete abgedruckt und unter den Gläubigen verteilt. Die Gebetsinitiative, die vor allem junge Menschen anspricht, geht von einigen Mitgliedern der kirchlichen Bewegung "Regnum Christi" aus, die sich von Abschnitt 84 der Apostolischen Konstitution "Universi Dominici Gregis" von Papst Johannes Paul II. inspirieren ließen. Darin heißt es unter anderem: "Während der Sedisvakanz und ganz besonders während der Zeitdauer, in der die Wahl des Nachfolgers Petri erfolgt, ist die Kirche in ganz besonderer Weise mit den Hirten und vor allem mit den Kardinälen, die den Papst wählen, verbunden und erfleht von Gott den neuen Papst als Geschenk seiner Güte und Vorsehung. Deshalb muss die Gesamtkirche nach dem Beispiel der christlichen Urgemeinde, von der die Apostelgeschichte (vgl. 1, 14) spricht, mit Maria, der Mutter Jesu, geistig vereint einmütig im Gebet verharren; so wird die Wahl des neuen Papstes kein vom Volk Gottes isoliertes Geschehen sein, das ausschließlich das Wahlkollegium betrifft, sondern in gewissem Sinn eine Handlung der ganzen Kirche." In einem Brief vom 12. April, der an die Mitglieder dieser internationalen, von Pater Marcial Maciel LC gegründeten Apostolatsbewegung gerichtet ist, fördert deren jetziger Leiter und Generaldirektor der Legionäre Christi, Pater Álvaro Corcuera LC, die Gebetsinitiative, weil es sich dabei um eine "besonders schöne und gleichzeitig sehr einfache Art handelt, in der Kirche den Geist des Gebetes und der Liebe zum Papst und zur Kirche auszubreiten." In seinem Schreiben lädt Msgr. Corcuera außerdem dazu ein, am kommenden Montag, dem ersten Tag des Konklaves, "eine besondere Zeit des Gebetes vor dem Allerheiligsten Altarsakrament zu halten". Allen, denen es möglich sei, rät er dazu, in der eigenen Pfarre speziell für diesen bedeutenden Tag eine Eucharistische Anbetung anzuregen. Auch in Österreich hat am Samstag die Gemeinschaft "Amici di Dio" aufgerufen, ab kommenden Montag "jede freie Minute" für die Anbetung für die Kardinäle zu nützen. Amici-Sprecherin Linda Noé: "Es ist ganz wichtig, dass man jetzt besonders für die Kirche um den Hl. Geist bittet, damit die Kardinäle die richtige Entscheidung treffen. Wir möchten alle ermutigen, besonders ab Montag jede freie Minute zur Anbetung vor dem Allerheiligsten zu nützen".
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16.04.2005 10:58:44
Jesus Christus ist der Gute Hirte
In seinen Unterweisungen an die Jünger und die versammelte Volksmenge gebrauchte unser Herr Jesus Christus des öfteren Bildworte und Gleichnisse. Auf diese Weise wurde das Vorstellungsvermögen der Zuhörer angeregt und gleichsam eine Brücke geschlagen zu jenen Wahrheiten des Reiches Gottes, die unser Herr verkünden wollte. An diesem Sonntag ist es das Bild des Guten Hirten, mit dem uns Jesus Christus darlegt, wie Gott für sein Volk sorgt. Ja, er selber als der menschgewordene Sohn Gottes ist der Gute Hirte, der die Seinen kennt und sie liebt. Für alle, die ihm vom himmlischen Vater anvertraut ist, trägt er Sorge. Sind die Lebenswege der Menschen oft auch verschlungen und gibt es Pfade, die in die Irre führen: Christus, der gute Hirte, geht ihnen nach und sucht sie auf, um sie heimzuholen! - Lesen Sie mehr in der Predigt für den 4. Sonntag der Osterzeit 2005!
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15.04.2005 16:18:20
Drei wichtige Online-Lexika
Das beliebte Online-Lexikon WIKIPEDIA wurde durch eine im Herbst 2004 erschienene CD-ROM der Digitalen Bibliothek erstmals auch offline zugänglich gemacht. Die Ausgabe Frühjahr 2005 ist die aktualisierte Version mit einem Redaktionsstand vom 3. März 2005 und enthält 200.000 Stichwörter auf einer DVD (mit Bildern) sowie auf einer CD-ROM (ohne Bilder). Die Ausgabe ist mit der Software Digibib4 für Windows, Mac und Linux ausgestattet und ist auch lauffähig für Palm OS, Pocket PC sowie diverse Handys und Communicator. Weitere aktualisierte Offline-Versionen werden jeweils in halbjährlichem Turnus erscheinen. Jeder Internetnutzer kann an der Wikipedia mitarbeiten, das Projekt erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Wissen wird auf diese Weise verbreitet und mit anderen geteilt. Seit Januar 2001 zunächst nur auf Englisch, und mittlerweile international mit über einer Millionen Artikeln in mehr als 50 Sprachen verfügbar, gibt es seit Mai 2001 eine deutschprachige Ausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Sie ist unter http://de.wikipedia.org abrufbar und umfasst derzeit schon mehr als 200.000 Artikel. Täglich kommen rund 300 neue deutschsprachige Artikel aus allen Fachgebieten hinzu.
Das Internet-Lexikon "AEIOU", das Anfang April vom Netz genommen wurde, ist wieder online und wird weiter bestehen. Dies bestätigte der Grazer Multimedia-Experte Hermann Maurer, der das Trägersystem entwickelt hat, am Freitag. Vorerst für die Dauer von drei Monaten hat das Bildungsministerium zugesagt, "AEIOU" in seiner jetzigen Form zu unterstützen, hieß es dort auf Anfrage. In diesem Zeitraum soll eine fixe Lösung für die Zukunft gefunden werden, denn es sei ein "großes Anliegen", dass das Lexikon weiter besteht. - http://www.aeiou.at
Erwähnen wollen wir zum Schluß das "Lexikon der christlichen Moral", das unter http://www.morallexikon.org auf stjosef.at läuft und vom inzwischen verstorbenen Professor Karl Hörmann erstellt wurde. Das "Hörmann-Lexikon" zeichnet sich vor allem durch eine ausgeprägte systematische Ordnung innerhalb der einzelnen Artikel aus. Hörmann gelang dabei eine ausgewogene Synthese aufgrund von überaus intensiven, "positiv" erhebenden Recherchen in den Quellen von Schrift, Tradition und kirchlichem Lehramt sowie bei vielen theologischen Autoren. Eine Einbeziehung der Erfahrungswelt und damit auch eine Würdigung der Ergebnisse der Profanwissenschaften war ihm ein wichtiges Anliegen.
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15.04.2005 12:30:23
Wallfahrt für das Leben mit Bischof Küng
(Kathpress) Für das Leben einzutreten ist eine Pflicht "aller, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind", sagte "Familien-Bischof" Klaus Küng bei einer Wallfahrt zum Marienheiligtum Pöstlingberg in Linz. Die Wallfahrt stand im Zeichen des Gedenkens an das Inkrafttreten der Fristenregelung in Österreich vor 30 Jahren. Der Einführung der Fristenregelung sei ein "harter Kampf" vorausgegangen, in dem viele entschlossen für den Schutz des Lebens eingetreten seien, erinnerte Bischof Küng. Leider sei es nicht gelungen, die Unantastbarkeit des Lebens in Bezug auf die ersten Monate der Schwangerschaft konsequent zu verteidigen. Auch die versprochenen "flankierenden Maßnahmen" seien nie verwirklicht worden. Inzwischen gebe es bereits Stimmen, die im Gesetz verankern möchten, dass jede Frau "ein Recht auf Abtreibung" hat, bedauerte Bischof Küng. Außerdem komme in den letzten Jahren immer häufiger auch die "Pille danach" zum Einsatz, die nichts anderes als Abtreibung im frühesten Stadium der Schwangerschaft bedeutet. Der "Familien-Bischof" verwies auch auf andere Negativentwicklungen: In den letzten Jahrzehnten seien viele großartige Einrichtungen für Behinderte geschaffen worden; in einigen Jahren werde man diese Einrichtungen voraussichtlich nur mehr zu einem geringen Teil brauchen, weil durch die pränatale Diagnostik behinderte Kinder in einem hohen Prozentsatz abgetrieben werden. Die Einführung der In-vitro-Fertilisation habe dazu geführt, dass es tausende "überzählige" Embyronen gibt, die bis zu zehn Jahre eingefroren aufbewahrt werden. Manche Forscher schauten auf diese Embyronen mit Habgier, weil sie für die Gewinnung von Stammzellen und anderes sehr nützlich sind. Es bestehe die Gefahr, so Bischof Küng, dass "menschliches Leben wie ein Produkt behandelt wird". Zugleich verwies der "Familien-Bischof" darauf, dass die Aufhebung des Lebensschutzes am Anfang des Lebens auch Konsequenzen für das Ende des Lebens hat. Bis jetzt bestehe zwar in Österreich unter den politischen Parteien Konsens, dass die Förderung der Hospizbewegung und der Palliativmedizin der richtige Weg ist. Trotzdem reiße die Diskussion über "Sterbehilfe" nicht ab und es bestehe die große Gefahr, dass sich auf europäischer Ebene die Einführung der Euthanasie durchsetzt. Es gebe aber Grund zur Hoffnung, unterstrich Bischof Küng. Dazu gehöre nicht nur das friedliche Miteinander von vier Millionen Menschen beim Begräbnis Papst Johannes Pauls II. In den letzten 30 Jahren seien auch "Initiativen für das Leben" entstanden, es gebe Hilfseinrichtungen für Frauen in Not und gute Beratungsstellen. All das sei noch "entwicklungsfähig" und müsse zu einer großen Bewegung werden. Wörtlich sagte der St. Pöltner Bischof: "Wir müssen uns für die Kinder stark machen, für die Familie". Das Bewusstsein der eigenen Berufung stelle den besten Schutz des Lebens dar, es führe auch zur Bejahung des Lebens, auch konkret zur Bejahung von Kindern.
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13.04.2005 11:43:35
Karikaturist Haderer freigesprochen
Der österreichische Karikaturist Gerhard Haderer muß für seinen Jesus-Comic nicht ins Gefängnis, berichtet die FAZ. Nach langem juristischen Streit hat ein Athener Gericht den Zeichner an diesem Mittwoch freigesprochen. Das Strafverfahren wegen seines Comics „Das Leben des Jesus” wurde damit eingestellt. „Wir sind sehr froh und glücklich,” sagte Haderers Rechtsanwältin Maria Marazioti unmittelbar nach dem Freispruch. Ein anderes Athener Gericht hatte Haderer in erster Instanz im Januar wegen Verletzung des öffentlichen Anstandes und religiöser Gefühle in Abwesenheit zu sechs Monaten Haft verurteilt. Seine Bücher wurden beschlagnahmt und aus den Regalen der Buchhandlungen genommen. Nach dem Beschluß des Berufungsgerichtes dürfen die Bücher wieder verkauft werden. - Kommentar (JSp): Mit dieser Entscheidung wurde ein weiteres Mal exemplifiziert, dass die gegenwärtige Rechtsordnung in vielen Staaten die Freiheit der Kunst prinzipiell höher ansetzt, als die Freiheit und die Rücksicht auf jene, die den christlichen Glauben bekennen. Dies ist bedauerlich, zeigt jedoch, dass wir uns keine Illusionen im Hinblick auf die institutionelle Präsenz des Christlichen in Staat und Gesellschaft machen sollen. Was nötig ist, ist mehr denn je das frohe und unbeirrte christliche Zeugnis!
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13.04.2005 11:37:37
Der Faktor X im römischen Konklave
Zu den zahlreichen Bonmots, die eine Papstwahl begleiten, gehört auch Folgendes: „Jeder Kardinal, der ins Konklave geht, weiß drei Dinge. Erstens: Warum er völlig unfähig ist, dieses Amt zu übernehmen und deshalb absagen müsste. Zweitens: Welchen Papstnamen er wählt und drittens, wen er zum Staatssekretär macht.“ Was die Welt in den kommenden Wochen erlebt, ist etwas zutiefst Katholisches. Es sind Menschen, die den Nachfolger von Johannes Paul II. zu bestimmen haben. Menschen, denen nichts Menschliches fremd ist – also auch nicht Ehrgeiz, ein wenig Eitelkeit und das Kokettieren mit der Aussicht auf höchste Würden und Ehren. Welchem Kardinal mag man es verdenken, wenn er sich plötzlich bei dem Gedanken erwischt: Ja, was wäre, wenn ich...? Dennoch ist das Konklave nicht die einfache Summe dieser Menschen, die das Schicksal – und in den meisten Fällen Johannes Paul II. – in den Kardinalsstand berufen hat. Das Konklave ist die Summe dieser Männer plus X. Und dieses X, das ist das Katholische. Gott hat entschieden, sich der Menschen zu bedienen, um sein Reich auf Erden zu verwirklichen. - Dies und noch mehr schreibt Gudo Horst in seinem Beitrag "115 Purpurträger plus X" in der Zeitung "Die Tagespost" am 12.04.2005.
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12.04.2005 12:41:21
Basel: Konflikt um Pfarrer Sabo eskaliert
Von einem sofortigen Entzug der bischöflichen «Sendung» ist nach einer Medienkonferenz von gestern in Solothurn auszugehen, wo Generalvikar Roland-Bernhard Trauffer die Sonntagspredigt des Pfarrers kritisierte, berichtet das Bieler Tagblatt. Sabo habe die sonntägliche Eucharistiefeier für persönliche Angriffe gegen Bistumsleitung und Gesamtkirche missbraucht, sagte Trauffer gestern in Solothurn im Namen der Bistumsleitung. Der Generalvikar verwahrte sich gegen die Vorwürfe. Sabo habe Vertrauensbruch begangen, die Beziehung sei zerrüttet, sagte Trauffer. Das Statement des Pfarrers disqualifiziere diesen selbst. Der Röschenzer Pfarrer hatte in seiner Predigt in Anspielung auf Bischof Kurt Koch davon gesprochen, dass eine ganze Reihe Päpste und Bischöfe zu «Diktatoren, Landes- und Feldherren, Managern, Moralaposteln, Richtern, Gelehrten, ja sogar Volksverhetzern» geworden seien. Trauffer wurde von Sabo als Hardliner tituliert, der in Röschenz aufräumen wolle. - Eine ausführliche Stellungnahme des Basler Generalvikars zur Causa Sabo findet sich inzwischen auf der Homepage des Bistums Chur.
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12.04.2005 12:38:17
Berufsverbot für Religionslehrerin
Für Aufsehen sorgt seit einigen Tagen die Suspendierung einer geschiedenen und in einer neuen Beziehung lebenden katholischen Religionslehrerin in Osttirol. Dazu nahm der Leiter des Bischöflichen Schulamtes, Prof. Oswald Stanger, in folgender Weise auf der Web-Site der Diözese Innsbruck Stellung: "Eine Scheidung allein stellt noch keinen hinreichenden Grund dar, die Erlaubnis zum Erteilen des Religionsunterrichtes zu entziehen. Vielmehr werden in jedem Einzelfall die persönlichen Lebensumstände und die familiäre Situation der Betroffenen berücksichtigt. Ich habe nach eingehender Untersuchung und ausführlichen Gesprächen mit den Betroffenen entschieden, dass die betreffende Religionslehrerin für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr Religion unterrichtet. Das Bischöfliche Schulamt hat Sorge dafür getragen, dass für sie im laufenden Schuljahr finanzielle Nachteile abgefedert werden. Aufgrund meiner Verpflichtung zur Amtsverschwiegenheit kann ich über ihre persönlichen Lebensumstände, die zu meiner Entscheidung geführt haben, keine Auskunft erteilen. Im Fall ihres ehemaligen Gatten bin ich zur Überzeugung gelangt, dass einer weiteren Unterrichtstätigkeit im Fach Religion keine gewichtigen Gründe entgegenstehen."
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12.04.2005 12:32:50
Missa pro Eligendo Romano Pontifice
Kardinal-Dekan Joseph Ratzinger leitet kommenden Montag 18.04.2005 im Petersdom die Messe "Pro eligendo Romano Pontifice" - für die Wahl des Römischen Papstes, berichtet Kathpress Er zelebriert den Gottesdienst um 10 Uhr zusammen mit allen Konklave-Teilnehmern, teilte der Vatikan am Dienstag mit. Eingeladen seien zudem ausdrücklich auch die über 80-jährigen Kardinäle, die nicht an der Papstwahl teilnehmen können, aber auch alle Bischöfe, Priester, Ordensleute und katholischen Laien. "Die ganze Kirche soll sich in diesem so wichtigem Moment zum gemeinsamen Gebet vereinen", so das Vatikan-Kommunique. Am Nachmittag des Montags ziehen die papstwahlberechtigten Kardinäle und sonstigen Konklaveteilnehmer um 16.30 Uhr nach dem vorgeschriebenen Ritus von der Benediktionsaula in die Sixtinische Kapelle. - Über das heutige (12.04.) Treffen der Kardinäle berichtet das vatikanische Bulletin. Dabei wurde unter anderem die Finanzsituation erörtert sowie wichtige Themen des kirchlichen Lebens.
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10.04.2005 16:36:59
Kardinäle bereiten sich auf Konklave vor
(stephanscom.at) Am Samstag, 9. April 2005, trafen die Kardinäle zur sechsten Generalkongregation zusammen. Dabei beschlossen die Kardinäle einstimmig keine Interviews mehr zu geben, berichtet Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls. "Keine Interviews mehr bitte!", das erbaten die Kardinäle, die zur sechsten Generalkongregation in der Zeit der Sedisvakanz, des Leerstehens des Stuhles Petri, zusammentrafen. Das berichtete der Sprecher des Vatikans, Joaquin Navarro-Valls. Die Kardinäle haben einstimmig beschlossen, keine Interviews mehr zu geben oder in anderer Weise vor die Presse zu treten, unterstrich Navarro-Valls ausdrücklich. Es hatte Spekulationen gegeben, dass Kardinaldekan Josef Ratzinger ein Interviewverbot erlassen habe. "Das ist unrichtig", betonte Navarro-Valls. Die Kardinäle hätten erklärt, kein Interview zu geben sei keine Unhöflichkeit, sondern eine "Geste großer Verantwortung", so Navarro. Das Konklave, das am 18. April 2005 im Vatikan zusammentritt um den neuen Papst zu wählen, wird aus 115 Kardinäle bestehen. Kardinal Jaime Sin, der emeritierte Erzbischof von Manila, und Kardinal Adolfo Antonio Suárez Rivera, der ehemalige Erzbischof von Monterrey, haben sich aus Krankheitsgründen entschuldigt.
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10.04.2005 16:31:35
DVD in Memoriam Johannes Pauls II.
Anlässlich des Todes Papst Johannes Pauls II. hat Paramount Pictures bereits am 7. April 2005 eine Biografie des Papstes auf DVD veröffentlicht. Den Hauptteil der mehrsprachigen DVD (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) bildet die CBS-Dokumentation über Papst Johannes Paul II., welche bereits vor einigen Jahren erstellt und nun aktualisiert wurde. Es handelt sich dabei um eine Zusammenstellung des Lebens und Wirkens von Papst Johannes Paul II., dessen Amtszeit geprägt war „von seinem unermüdlichen Einsatz für den Frieden, seinen 104 Reisen in 129 Länder, in denen er die christliche Religion in die Welt hinaus getragen hat, sowie von seinem Bemühen um den Dialog zwischen den Weltreligionen- und Kulturen“, wie es in der Pressemitteilung von Paramount Pictures heißt. Das dabei verwendete Bildmaterial ist von unterschiedlicher Qualität, zeigt aber jedenfalls geschichtliche Ereignisse von epochemachender Bedeutung, wie die Vorgänge um den Fall des Kommunismus in Polen und in den anderen Ländern des ehemaligen Ostblocks. Wichtige Ansprachen des Papstes werden mit zentralen Sätzen dokumentiert. Die Glaubenskraft des Papstes und seine Verankerung im Gebet und in der Feier der Heiligen Messe treten hervor, nicht jedoch seine ihn wesentlich tragende Marienverehrung. Außerdem findet sich auf der DVD ein englischsprachiges „Special“ mit auch deutschen Untertiteln über 48 Stunden im Vatikan, welche unter anderem Einblicke in sonst nicht zugängliche Bereiche des Vatikans bietet. – Titelangabe: „Papst Johannes Paul II. – Brücken für die Menschlichkeit“: Paramount Home Entertainment, Stützeläckerweg 12-14, D-60489 Frankfurt/Main. Direktbestellung bei AMAZON.DE.
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09.04.2005 07:14:58
Papst als Zeuge für das Christentum
Papst Johannes Paul II. ist für George Weigel der „größte Zeuge des Christentums im vergangenen Jahrhundert“. In einem Gespräch mit ZENIT zieht der Papst-Biograph aus den USA („Zeuge der Hoffnung“, Schöningh-Verlag, 2002) eine Bilanz von Leben und Wirken des Heiligen Vaters Johannes Paul II., der in der Nacht zum Barmherzigkeitssonntag gestorben ist. Unter anderem stellt Weigel fest: "Zum Vermächtnis von Johannes Paul II. gehören sicher seine entscheidende Bedeutung für den Zusammenbruch des Kommunismus, seine theologische Vertiefung der kirchlichen Lehre über Ehe und Sexualität und der neue pastorale und intellektuelle Schwung, mit dem er das Petrusamt ausgeführt hat." kath.net dokumentiert das Interview in vollem Wortlaut. kath.net hat übrigens auf ein neues Layout umgestellt und verzeichnet in den letzten Tagen Rekordzugriffe. Auch stjosef.at hat derzeit doppelt so viele Aufrufe wie früher (täglich über 3000 "visits" und an die 100.000 "hits").
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09.04.2005 06:50:29
Johannes Paul II. als Zeuge des Osterglaubens der Kirche
Vielen katholischen Christen, aber auch Gläubigen anderer Konfession oder Religion, ja selbst manchen Nichtglaubenden ist in den letzten Tagen angesichts des Heimgangs von Papst Johannes Pauls II. und dessen Begräbnisses aufgegangen, dass es Werte und Ziele gibt, die nicht allein im Bereich des Irdischen zu finden sind. Das bewusst angenommene Sterben dieses großen Papstes, der von vielen bereits wie ein Heiliger verehrt wird, lässt sich nur verstehen im Blick auf das, was er geglaubt und verkündet hat. So wie sein Leben ist auch sein Sterben ein Zeugnis für die Hoffnung, die ihn erfüllt hat und die ihm Kraft gegeben hat bis zuletzt. Was aber ist jener Glaube und jene Hoffnung, die Papst Johannes Paul II. bis zuletzt geleitet haben? Es ist der Glaube an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Auferstandenen, den Sohn Mariens, der uns erlöst hat und uns ewiges Leben bei Gott verheißt! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit 2005!
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08.04.2005 14:50:19
Das Ende des Protestantismus?
(kathpress.at) Sydneys anglikanischer Erzbischof Peter Jensen hat die Idee des klassischen Protestantismus für "weit gehend tot"
erklärt. Der Erzbischof rief in einer Rede vor dem Kirchenrat von New South Wales "alle Christen" auf, sich mit der römisch-katholischen Kirche in einem "Protestantismus des Gewissens" gegen den "säkularistischen Humanismus" als "gemeinsamen Feind" zusammenzutun. Das Etikett "Protestantismus" sei passend, so Jensen, solange es für ein "durch die Bibel geformtes Gewissen" stehe. Der letzte Beweis für das Ende des Protestantismus alter Prägung sei die Hochzeit zwischen dem britischen Thronfolger Prinz Charles und Camilla Parker-Bowles, sagte der anglikanische Erzbischof. Jetzt werde eine königliche Hochzeit wegen eines Papstbegräbnisses verschoben: "Eine unausweichliche Entscheidung, aber sie markiert das Ende des protestantischen England". Für Papst Johannes Paul II. fand Jensen nur lobende Worte. Der Papst habe sich gegen jene Kräfte gestellt, vor denen der Protestantismus kapituliert habe: Relativismus, Individualismus und Materialismus. Als "vornehmste Aufgabe" für Christen nannte er eine gemeinsame Evangelisierung zur "Füllung des spirituellen Vakuums". Die Christen seien "theologisch schwächer und konfessionell gespaltener, als wir es eigentlich sein sollten".
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08.04.2005 14:48:40
Größtes Begräbnis aller Zeiten in Rom
(zenit.org) Johannes Paul II. unternahm in den mehr als 26 Jahren seines Pontifikates 114 Auslandsreisen, zu über 70 Ländern nahm er diplomatische Beziehungen auf. Am 8. April, anlässlich der festlichen Begräbnisfeierlichkeiten für den in der Nacht zum Barmherzigkeitssonntag verstorbenen 84-jährigen Papst aus Polen, fanden sich über 200 Staatsgäste im Vatikan ein, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Neben ihnen kamen auch zahlreiche Vertreter anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die Stadt Rom verzeichnete an diesem Tag den absolut größten Besucheransturm ihrer Jahrtausenden alten Geschichte. Millionen von Pilgern erwarteten den Beginn des Trauergottesdienstes für Papst Johannes Paul II. am Freitag, dem 8. April, im und um den Petersdom sowie in den meisten Straßenzügen Roms. Unzählige hatten die Nacht unter freiem Himmel verbracht. Aufgeweckt hatte sie der erwartete Tag mit einer kühlen Brise, der Himmel war bedeckt. Überall sah man das Fahnenmeer in den rot-weißen Landesfarben Polens, der Heimat des verstorbenen Johannes Paul II, der feierlich zu Grabe getragen werden sollte. Die rund 4 Millionen Pilger konnten in ganz Rom Beisetzungsfeierlichkeiten mitverfolgen. Großbildschirme standen nicht nur rund um St. Peter, sondern auch im Zirkus Maximus, auf der Piazza del Popolo, der Piazza Navona, im Olympiastadion und zahlreichen anderen Orten. Joseph Kardinal Ratzinger, Dekan des Kardinalkollegiums, würdigte in seiner Predigt zum Requiem von Johannes Paul II. das Leben und Leiden des Papstes als Opfer für die gesamte Menschheit. "Unser Papst, das wissen wir alle, wollte sein Leben niemals für sich aufsparen, es für sich behalten", sagte Ratzinger am Freitag auf dem Petersplatz in Rom. "Er hat sich selbst ohne Rückhalt geben wollen, bis zum Ende. Er hat sich selbst ohne Rückhalt geben wollen bis zum Ende, für Christus und damit auch für uns. Und so hat er erfahren können, dass alles, was er in die Hände des Herrn gelegt hatte, auf neue Weise zurückgegeben worden ist", sagte der Kurienkardinal. "Die Liebe zu Christus war die beherrschende innere Kraft in unserem lieben Heiligen Vater. Wer ihn hat beten sehen, wer ihn hat predigen hören, weiß das. Und so, dank dieser tiefen Verwurzelung in Christus konnte er eine Last tragen, wie sie über allein menschliche Kraft hinausgeht – Hirte der Herde Christi und seiner gesamten Kirche zu sein." - Lesen Sie die Predigt von Kardinal Joseph Ratzinger im Wortlaut!
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07.04.2005 13:21:15
Predigt von Erzbischof Haas bei Requiem für den Papst
Kath.net dokumentiert die Predigt von Erzbischof Haas beim Requiem für den Heiligen Vater in Vaduz. Der Erzbischof betonte besonders den Einsatz des Papstes für Lebensschutz und Achtung der Menschenwürde in allen Dimensionen: "Papst Johannes Paul II., dessen wir heute in dieser heiligen Eucharistiefeier besonders gedenken und dessen unsterbliche Seele wir hier gemeinsam der Liebe und Barmherzigkeit Gottes empfehlen, war - wie wir alle wissen - bis zum letzten Atemzuge, bis zu seinem letzten „Amen“, ein geradezu prophetischer Verteidiger des menschlichen Lebens in dessen Gesamtheit, vom Beginn im Mutterschoss an bis zum natürlichen Tod in einem menschenwürdigen Sterben. Er war ein unbeugsamer Kämpfer für die Personwürde jedes Menschen und für die Würde der Gotteskindschaft aller Getauften."
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07.04.2005 13:18:52
Testament des Papstes veröffentlicht
Heute wurde das Testament von Papst Johannes Paul II. veröffentlicht. In vollem Wortlaut kann man es auf der Internet-Seite von Radio Vatikan auch in deutscher Sprache nachlesen. Unter anderem heißt es dort: "Totus tuus ego sum. Im Namen der Heiligsten Dreifaltigkeit. Amen. 'Wachet, denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommen wird' (cf. Mt 24, 42) – diese Worte erinnern mich an den letzten Ruf, der mich in dem Augenblick, den der Herr dafür bestimmt hat, ereilen wird. Ich will ihm folgen, und ich wünsche, dass alles, was Teil meines irdischen Lebens ist, mich auf diesen Moment vorbereiten möge. Ich weiß nicht, wann er kommen wird, aber wie alles andere lege ich auch diesen Moment in die Hände der Mutter meines Meisters: Totus Tuus. In den gleichen mütterlichen Händen lasse ich alles und alle, mit denen mich mein Leben und meine Berufung in Kontakt gebracht haben. In diesen Händen lasse ich vor allem die Kirche und auch meine Nation und die ganze Menschheit. Ich danke allen. Ich bitte alle um Verzeihung. Ich bitte auch um Gebet, damit die Barmherzigkeit Gottes sich größer erweisen möge als meine Schwächen und Unwürdigkeiten."
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