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25.02.2005 16:12:01
Neuorientierung bei "Radio Maria Österreich"
Wie der bisherige Programmdirektor von „Radio Maria Österreich“, P. Clemens Reischl OSB, in einer Aussendung mitteilt, treten mit dem morgigen Tag (26. Februar 2005) einschneidende Veränderungen in der Leitung von "Radio Maria Österreich" ein: Eine völlig neue Mannschaft wird den Verein Radio Maria Österreich übernehmen. Den neuen Vorstand werden Dr. Remo Schneider, Pfr. Dr. Richard Kocher und Mag. Andreas Weber bilden. Der bisherige Vorstand unter der Leitung von DI Erich Berger und die bisherigen Mitglieder scheiden aus dem Verein aus. Für Pater Clemens, der zugleich Prior in Stift Göttweig ist, endet damit seine Tätigkeit als Programmdirektor. Zu den Hintergründen der personellen Neuorientierung schreibt P. Clemens Reischl: „Hinter uns liegen Monate des Ringens um den eigenverantworteten Weg für Radio Maria Österreich. Inmitten eines starken Aufbruchs im letzten Herbst, mussten wir zur Kenntnis nehmen, daß die Vertrauensbasis zwischen der Leitung der Weltfamilie und uns aus vielen Gründen schwer gelitten hat. Ich hoffe, daß Radio Maria Österreich NEU einen guten Weg findet für die Kirche in unserem Land. Ich bin voll überzeugt von der Bedeutung eines starken eigenständigen katholischen Senders mit diesem Charisma in der Mitte der Kirche.“ Pater Clemens Reischl weist auf die Unterstützung und Wertschätzung von Radio Maria Österreich durch Kardinal Schönborn hin und dankt „allen von Herzen für alle Verbundenheit, bereichernde Mitarbeit an einem faszinierenden Werk“, das er „in den Händen der Muttergottes weiß“. Abschließend stellt Pater Clemens die Frage, wie es denn nun weitergehe mit Radio Maria Österreich. Sein Appell: „Ich ersuche Sie/Euch um das Gebet, um - auch kritische - Offenheit, für das Radio, um die Unterstützung! Ich wünsche dem künftigen Team Gottes Segen, ein fruchtbares Wirken!“ Aus Anlaß des Abschieds von Pater Clemens von Radio Maria bedankt sich in besonderer Weise auch der Redakteur dieses Newsletters bei ihm; möge Gott ihm und seinen Mitarbeitern alles Gute reichlich vergelten! - http://www.radiomaria.at
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24.02.2005 16:04:48
Jesuiten im Widerstand 1945
Im Februar 1945 mussten zwei Jesuiten - Alfred Delp und Johann Schwingshackl - für ihren Glauben ihr Leben lassen. Für die Nationalsozialisten waren sie ausgemachte Feinde und wurden wegen ihrer offenen Ablehnung des Regimes zum Tode verurteilt. Der süddeutsche Jesuitenpater Alfred Delp aus Mannheim wurde keine 38 Jahre alt. Vor 60 Jahren, am 2. Februar 1945, wurde er wegen "Hoch- und Landesverrats" in Berlin Plötzensee hingerichtet. Als Mitglied des bekannten Kreisauer Kreises hatte sich Alfred Delp, Mitarbeiter der Münchner Jesuitenzeitschrift Stimmen der Zeit, und später Kirchenrektor in München Bogenhausen, zusammen mit anderen Gedanken gemacht, für ein "Danach" in Gesellschaft, Staat und Kirche. Österreichs Jesuiten erinnern sich im Gedenkjahr 2005 ihrer von den Nationalsozialisten ermordeten Mitbrüder. Für die Nazis waren sie ausgemachte Feinde und erhielten oft Predigtverbot und Gauverweisung, wurden ins Gefängnis und KZ abgeschoben. Neben Pater Alfred Delp wurde 1945 auch der Jesuit Johann Schwingshackl zum Tode verurteilt. - Lesen Sie mehr auf stephanscom.at!
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24.02.2005 15:58:55
Papst erneut im Krankenhaus
(ZENIT) Am Donnerstagmorgen ist Papst Johannes Paul II. aufgrund eines Rückfalls seiner jüngsten Grippeerkrankung wieder in die römische Poliklinik Agostino Gemelli eingeliefert worden. Bereits am Mittwochnachmittag habe der Heilige Vater einen Rückfall seiner Grippesymptome erlitten, sagte Joaquín Navarro-Valls, Pressesprecher des Heiligen Stuhls, in einer heute publizierten Stellungnahme. Aus diesem Grund sei der Papst "für angemessene fachärztliche Behandlung und weitere Untersuchungen" wieder im Krankenhaus. Navarro-Valls fügte hinzu, dass die Ärzte bis Freitagmittag keine neue Stellungnahme zum Gesundheitszustand des Papstes abgeben würden. Papst Johannes Paul II. wird bereits zum zweiten Mal in diesem Monat stationär im Gemelli-Krankenhaus behandelt. Um ihn sorgt sich wieder das Spezialistenteam unter der Leitung von Dr. Rodolfo Proietti, der mit der "akuten Entzündung der Atemwege mit Schluckbeschwerden" des 84 Jahre alten Papstes – das war der Grund für die erste Einlieferung am 1. Februar – bereits gut vertraut ist.
Die neuerlichen Gesundheitsprobleme des Papstes machten sich bereits am Donnerstagvormittag bemerkbar, denn zum ersten Mal in diesem Pontifikat fehlte er bei einem Konsistorium, das diesmal zur Kanonisierung fünf neuer Heiliger zusammenkam. An seiner statt nahm Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano teil, das Datum für die Heiligsprechungen ist der 23. Oktober. Noch diesen Mittwoch sprach der Papst rund 30 Minuten lang von seiner Privatbibliothek aus über Liveschaltung zu unzähligen Gläubigen, die sich zur traditionellen Generalaudienz am Mittwoch in der Aula Paul VI. im Vatikan versammelt hatten. Dabei lud er sie ein, sich in dieser Fastenzeit durch vermehrtes Gebet, Fasten, Buße und Werke der Nächstenliebe für das Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen.
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23.02.2005 19:37:20
Neues Papstbuch vorgestellt
(Kathpress/news.stjosef.at) Das neue Buch von Papst Johannes Paul II.«Erinnerung und Identität - Gespräche an der Schwelle zwischen den Jahrtausenden» wurde am 23. Februar 2005 vorgestellt. Es ist im Weltbild Buchverlag (Augsburg) erschienen. In dem 224-Seiten-Werk geht es um politisch-philosophische Themen wie Demokratie, Freiheit und Frieden aus christlicher Sicht. Das Buch, das auch in anderen Ländern auf den Markt komme, basiert auf Gesprächen, die der Papst 1993 mit den beiden polnischen Philosophen Józef Tischner und Krzysztof Michalski geführt habe. Die Gespräche hat der Papst später überarbeitet und aktualisiert. «Es ist ein literarischer Dialog, der nach den Wurzeln und dem Sinn der Geschichte sucht«, meinte Vatikan-Sprecher Joaquín Navarro-Valls. Der Papst geht dabei auch auf Nationalsozialismus und Kommunismus ein. Neben den Kapiteln über Gut und Böse enthält das Werk tiefgründige philosophische und theologische Exkurse, die um das zentrale Thema der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus kreisen. In immer neuen Wendungen reflektiert der Papst über dieses geheimnisvolle Geschehen, in dem die Einzigartigkeit des Christentums unter den Weltreligionen gründet. Weitere Kapitel behandeln die Themen "Freiheit und Verantwortung", "Vaterland" und "Europa". Einen besonderen Schwerpunkt legt der Papst auf die Entwicklung in Polen, die ihn geprägt hat und die ihn auch mit Blick auf die Zukunft lebhaft beschäftigt. Scheinbar unverbunden steht am Ende des Buches als "Epilog" ein Gespräch zwischen dem Papst und seinem persönlichen Sekretär, Erzbischof Stanislaw Dziwisz. Die beiden sprechen rückblickend über die dramatischen Stunden nach dem Attentat von 1981, dem der Papst um Haaresbreite zum Opfer gefallen wäre. Schon der Titel des Abschnitts ("Jemand hat diese Kugel geleitet...") deutet an, warum dieses blutige Kapitel am Ende dieses Buches steht: Aus der Sicht des Papstes war das Attentat kein Zufall, sondern ein "Zeichen der göttlichen Gnade". - Direktbestellung bei Amazon.de.
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23.02.2005 19:32:27
"Lerne Don Bosco kennen!"
"Lerne Don Bosco kennen", dazu laden die Salesianer Don Boscos Jugendliche auf der BeSt, der größten Bildungsmesse Österreichs, von 3.-6. März 2005 in der Wiener Stadthalle ein. Mit ihrem Info-Stand geht Don Bosco neue Wege in der Berufungspastoral. Die Patres des Jugendordens sprechen junge Menschen an und informieren sie aus erster Hand über das Ordensleben und Priestersein. "Die Tätigkeitsfelder der Salesianer Don Boscos in Schulen, Studentenheimen, Jugendzentren, Pfarren, Universitäten, bei Volontariatseinsätzen in den Ländern des Südens und an sozialen Brennpunkten wie etwa im Don Bosco Flüchtlingswerk sind auch heute attraktiv," ist P. Siegfried Kettner SDB überzeugt. Das Bild, das Medien oftmals über Ordensleute und Priester transportieren, sei manchmal verzerrt. Mit der Initiative der Salesianer auf der BeSt wolle man hingegen interessierten Jugendlichen zeigen, dass religiöse Motivation, Teamfähigkeit und Einsatzfreude zu einem erfüllten Berufs- und Ordensleben führen können. Seit mehr als 100 Jahren engagieren sich die Salesianer Don Boscos und ihre Mitarbeiter/innen in Österreich gemäß den Zielen Don Boscos besonders für benachteiligte Jugendliche. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion und ist auch heute Leitsatz der derzeit 89 Salesianer Don Boscos und 85 Don Bosco Schwestern in Österreich. – Homepage: www.donbosco.at
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22.02.2005 10:16:57
Preisgekrönter Film "Sophie Scholl" in den Kinos
(stephanscom.at) Der preisgekrönte deutsche Spielfilm "Sophie Scholl - Die letzten Tage" läuft am Freitag, 25. Februar 2005, in den österreichischen Kinos an. Der Film schildert die letzten sechs Tage im Leben von Sophie und Hans Scholl, den führenden Mitgliedern der Widerstandsgruppe "Weiße Rose"; dabei wird die 21-jährige Münchner Studentin in den Mittelpunkt gestellt. Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die NS-Diktatur wurden die Geschwister in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der "Weißen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte. Am 22. Februar 1943 wurden die Scholls und ihr Freund Christoph Probst aus Innsbruck von dem eigens aus Berlin angereisten Vorsitzenden des sogenannten Volksgerichtshofs, Roland Freisler, zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde noch am selben Tag im Gefängnis München-Stadelheim vollstreckt.
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22.02.2005 10:15:34
Familie und Eucharistie: Vortrag von Bischof Küng
(DPS) Familie und Eucharistie war das Thema von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, in der Bischofskonferenz auch für die Fragen von Ehe und Familie zuständig, bei der diesjährigen Priesterstudientagung am 22. Februar 2005 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die Eucharistie gehöre zum Kern unserer großen Hoffung, sagte der Bischof in seinen Ausführungen. Gerade in Zusammenhang mit der Eucharistie erleben Seelsorger heute oft große Not. Für viele Priester sei es belastend, wenn trotz größter Anstrengungen in der liturgischen Gestaltung der Besuch der Gottesdienste kontinuierlich zurückgehe. Dennoch sei die Eucharistie geradezu der Quellgrund „für die große Familie Gottes, die Kirche“ wie auch „für deren kleinste Keimzelle, die christliche Familie“. Die Eucharistie sei Mitte, Höhepunkt und Quelle des christlichen Lebens, vor allem des christlichen Ehe- und Familienlebens. Sie sei dabei auch „Quelle ehelicher Treue und ehelichen Lebens“. Christus habe die tiefste Offenbarung gebracht, was Liebe und Hingabe bedeuten, wies der Bischof hin. Gerade in der Eucharistie werde die Vereinigung und Gemeinschaft mit ihm ermöglicht. Sie sei daher die ganz besondere Schule von Ehe und Familie und des christlichen Lebens überhaupt. Die Familie, so der Bischof weiter, soll „so etwas wie eine Kirche im Kleinen sein“, denn sie sei „der wichtigste Ort der Inkulturation des Glaubens“. Eheleute sollten sich gegenseitig beistehen, um in ihrem Christsein zu reifen und ihre Kinder zu begleiten, den in ihnen verborgenen Schatz zu heben. Damit die Eucharistie zur Quelle christlichen Lebens werden kann, brauche sie auch Voraussetzungen, sagte der Familienbischof. Ein wichtiger Schlüssel dafür sei „der Glaube an die Gegenwart des Herrn in der Kirche“, vor allem an seine sakramentale Gegenwart. Es bedürfe weiters einer „bestimmten Ausrichtung des Verstandes und des Herzens“ auf den würdigen Empfang der Beichte und Eucharistie hin sowie eine „Bereitschaft zur Umkehr“ zu „ernsthaftem persönlichen Bemühen“ um ein konsequentes Christsein. Heute fehle es dagegen weithin an einem tiefen Glauben, bedauerte Bischof Küng. Ebenso an der Bereitschaft zur Umkehr. Bei vielen gebe es „eine Art Sonntagschristentum“, das trotz regelmäßigen Besuchs der Heiligen Messe kein Verlangen nach echter Veränderung zeige. Bei vielen brenne „zuwenig Feuer im Herzen“, meint der Bischof. Dagegen sei es wichtig, aus der Messe zu leben und das Leben aller in diesen Gottesdienst „hineinzutragen“, damit dadurch das Leben der Menschen in Christus verwandelt werden kann. Es gehöre zu den Aufgaben der Christen, auch den anderen, vor allem den Familien diesen Weg zu zeigen. Denn Glaube und die Glaubensvollzüge seien Geschenke Gottes „Wir können nur Hinweise geben, Horizonte öffnen, geistliche Erfahrungen vermitteln“. Mit dem Hinweis auf die Frage der wiederverheirateten Geschiedenen und ihre Nichtzulassung zur Kommunion meinte der Bischof, es könne die Hinwendung zu Christus in der Eucharistie „ein guter Weg sein“ zu entdecken, „dass Gott allen nahe ist“ und dass er nie zu lieben aufhöre, „auch wenn im Leben etwas krumm gelaufen ist“.
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21.02.2005 18:59:20
Bischof Aichern nimmt Stellung zur Liturgie
(Kathpress) Die zentrale Bedeutung der Liturgie für das Leben der Kirche hat der Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern aus Anlass des Todestages seines Amtsvorgängers Franz Salesius Zauner am Sonntag betont. Aichern erinnerte daran, dass Zauner einer der großen Vorkämpfer der liturgischen Erneuerung war: "Bischof Zauner wurde mit so großer Stimmenmehrheit in die Liturgische Kommission des Zweiten Vatikanischen Konzils gewählt, weil Bischöfe aus aller Welt sein tiefes Verständnis der Liturgie geschätzt haben. Gerade im heurigen Jubiläumsjahr, in dem sich der Abschluss des Konzils zum 40. Mal jährt, ist uns in der Diözese Linz das Erbe Bischof Zauners Auftrag für heute und für morgen". Die Liturgie "ist der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt", zitierte Bischof Aichern das Zweite Vatikanische Konzil. "In der Liturgie handelt Christus selbst", sagte der Bischof, umso mehr bedürfe die Gestaltung des Gottesdienstes der Ehrfurcht, des Vertrauens und der Liebe. Bischof Aichern erinnerte daran, wie sein Amtsvorgänger "in großartiger Weise weltkirchliche Ausrichtung und Aufmerksamkeit für die Sensibilität der Ortskirche" miteinander verbunden hatte. Denn die liturgische Ordnung sei eine "verbindliche Norm, die Freiheit und Kreativität nicht einschränkt, sondern den freien Zugang der Gläubigen zur Liturgie der Kirche ermöglicht und schützt". Die Liturgie sei - so Aichern - Unterpfand der Einheit und dürfe nicht "Ursache der Zwietracht" sein, "sie ist auch nicht der Ort für theologische Flügelkämpfe". Wörtlich meinte der Linzer Bischof: "Die liturgische Ordnung der Kirche gibt den Gläubigen in aller Welt Heimat und verbindet sie im gemeinsamen Blick auf Christus".
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21.02.2005 18:53:47
Die Kirche und die Medien
(Radio Vatikan) Pünktlich zum Beginn der Vollversammlung des Päpstlichen Medienrats hat der Vatikan ein Apostolisches Schreiben über die Kommunikationsmittel veröffentlicht. Darin fordert das Kirchenoberhaupt alle Teile der Gesellschaft zu einem verantwortlichen Umgang mit traditionellen und neuen Medien auf. Die Kirche behalte sich in bestimmten Fällen das Recht auf Geheimhaltung vor. Das dürfe die Kommunikation über kirchliche Vorgänge aber nicht beeinträchtigen, schreibt das Kirchenoberhaupt in dem Dokument. Bischof Renato Boccardo, der Sekretär des Medienrats: "Der Papst fordert darin zunächst einen verstärkten Dialog zwischen den Kirchen und den Medien. Dabei betont er, dass die Kirche ihre Botschaft in die Welt tragen muss. Dazu muss sie alle Kommunikationsmittel nützen, von den traditionellen wie Presse und Radio bis hin zum Internet. Außerdem weist der Papst darauf hin, dass die Medien gut oder schlecht je nach dem Gebrauch sind, den man von ihnen macht, d.h. diejenigen, die sie benutzen, tragen Verantwortung. Ferner ruft er zu einer guten Ausbildung der Medienschaffenden auf und zu einer korrekten Verwaltung der Kommunikationsmittel. Nicht zuletzt geht es ihm um Dialog: Dialog für Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und den Schutz der Menschenwürde sowie für Völkerverständigung." - Für eine verstärkte Nutzung von Internet und Radio zur Evangelisierung haben sich die Bischöfe Amerikas ausgesprochen. Auf ihrer am Sonntag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota beendeten Jahressitzung forderten die Oberhirten des lateinamerikanischen Bischofsrats CELAM sowie ihre Kollegen aus den USA und Kanada, die Möglichkeiten der neuen Medien besser auszuschöpfen. Dazu sei es nötig, den Mitarbeitern in den säkularen Medien entsprechend aufbereitetes Material zur Verfügung zu stellen, um Falsch oder Fehlinformationen zu vermeiden. Andererseits müssten die Kirchenvertreter auch selbst lernen, besser mit den Medien umzugehen, heißt es in einer von der CELAM verbreiteten Mitteilung.
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20.02.2005 15:53:55
Papst bekräftigt seinen Dienst für die Einheit der Kirche
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat seine Ansprache beim Angelusgebet erstmals seit seinem neuntägigen Krankenhausaufenthalt wieder gänzlich selbst vorgetragen. Darin betonte er die Aufgabe des Kirchenoberhaupts, für die Einheit der Kirche zu sorgen. Zu den Pilgern auf dem Petersplatz sagte er : "Die Eucharistie ist die Quelle, aus der die Gemeinschaft der einzelnen Glieder des Leibes Christi immer neue Kraft zieht. In dieser Perspektive wird die besondere Bedeutung des Aufgabe deutlich, die Petrus und seinen Nachfolgern anvertraut ist: Das Petrusamt ist im wesentlichen Dienst an der Einheit der Kirche. "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen." In der Betrachtung des eucharistischen Geheimnisses spüre ich besonders deutlich die Aufforderung Jesu, die Schafe zu hüten."
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20.02.2005 15:53:13
Initiativkreis Linz fordert Päpstliche Visitation der Diözese
Der „Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Linz“ hat ein Schreiben an das Päpstliche Staatssekretariat gerichtet, in dem aufgrund der von bestimmten Personen und Gruppen aufgezeigten liturgischen Missstände in der Diözese Linz eine Apostolische Visitation der Diözese gefordert wird. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut: „In den letzten Wochen wurde in verschiedenen Medien auf Vorgänge und Zustände in der Diözese Linz hingewiesen, die mit den kanonischen Rechten der Gläubigen nicht zu vereinbaren wären (vgl. kath.net 11.1., 13.1., 31.1., 1.2., 7.2., 14.2.). In den Meldungen ist u.a. von Predigtverpflichtungen für Pastoralassistenten, von verschiedenen liturgischen Missständen und sogar von Messsimulationen die Rede. S. Em. Kardinal Scheffczyk sprach in diesem Zusammenhang in der Zeitung ‚Die Tagespost’ sogar von ‚revolutionärem Potential’ (a.a.O., 3.2.05). Da uns bislang kein Dementi von Seiten der Diözese bekannt geworden ist, müssen wir leider davon ausgehen, dass die Berichterstattung den Tatsachen entspricht. Als von den Verhältnissen direkt betroffene Gläubige der Diözese Linz reichen wir deshalb hiermit gemäß Nr. 184 der Instruktion ‚Redemptionis Sacramentum’ (in Verbindung mit CIC can.1417§1) „beim Apostolischen Stuhl aufgrund des Primats des Papstes Klage“ ein und beantragen eine Apostolische Visitation der Diözese. Wir bitten um Weiterleitung dieses Antrags an andere ggf. zuständige römische Dikasterien. Wir bitten ferner darum, uns über den Fortgang der Angelegenheit auf dem Laufendem zu halten, damit wir auch uns verbundene Gläubige informieren können.“ Verantwortlich für das Schreiben zeichnen im Namen des Initiativkreises Linz Dr. Felix Bentz und Herbert Lindner.
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19.02.2005 07:14:19
UNO empfiehlt vollständiges Klonverbot
Ein Ausschuss der Vereinten Nationen (UNO) hat sich gestern nach vierjähriger Debatte mehrheitlich für ein weltweites vollständiges Klonverbot ausgesprochen, berichtet der ORF. Demnach soll nicht nur das reproduktive Klonen ganzer Menschen verboten werden, sondern auch das so genannte therapeutische Klonen von Stammzellen zur Heilung bestimmter Krankheiten. Die nicht-bindende Empfehlung an alle Mitgliedsstaaten wird jetzt der UNO-Vollversammlung zur Abstimmung vorgelegt. Bei den Beratungen über eine internationale Konvention gegen das Klonen stehen sich zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Die USA stehen an der Spitze der Länder, die ein vollständiges Klonverbot durchsetzen wollen. Hinter den USA stehen auch 50 überwiegend katholischen Länder. Im Gegensatz dazu sieht ein Vorschlag Belgiens nur ein Verbot des reproduktiven Klonens vor; die Regelung zum therapeutischen Klonen sollen die einzelnen Staaten demnach individuell festlegen. Der Entwurf wird von mehr als 20 Ländern unterstützt, darunter Großbritannien, Dänemark und Südkorea.
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19.02.2005 06:59:42
Zeugen der Herrlichkeit des Herrn und seiner Mutter Maria
In überragender Weise durften drei der Apostel – Petrus, Jakobus und Johannes – in der Gegenwart Christi auf dem Berg Zeugen seiner Herrlichkeit werden. Vor ihren Augen wurde er verwandelt, verklärt. Vor 88 Jahren, genau gesagt von Mai bis Oktober des Jahres 1917, durften drei Hirtenkinder in Fatima auf eine besondere Art Zeugen des Übernatürlichen werden. Ihnen erschien die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, die durch diese Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta die Menschen zum Gebet (vor allem des Rosenkranzes), zur Umkehr und Buße aufrief. Auf diese Weise erinnerte Maria uns alle an die Botschaft ihres Sohnes Jesus Christus, die wir leben sollen. Vor einer Woche starb Schwester Lucia; heute feiert die Kirche das Gedenken der bereits seliggesprochenen Kinder Francisco und Jacinta. - Lesen Sie mehr über diese Zusammenhänge in der Predigt zum 2. Fastensonntag A!
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18.02.2005 17:50:03
Kritische Situation in Brasilien nach Ermordung von Sr. Dorotea Stang
(Kathpress) Die beiden Mörder der US-amerikanischen Ordensfrau Sr. Dorotea Stang haben einem Pressebericht zufolge von brasilianischen Großgrundbesitzern umgerechnet rund 14.700 Euro Kopfgeld erhalten. Die Berufskiller seien per Flugzeug von einem nahen Gutshof geflüchtet und dürften sich bereits im Ausland befinden, berichtete die Tageszeitung "O Estado de Sao Paulo" in ihrer Freitagausgabe. Um die Ermittlungen der Bundespolizei irrezuleiten, sei der Verdacht auf zwei andere flüchtige "Pistoleiros" gelenkt worden, nach denen derzeit mit Hochdruck gefahndet werde. Die 74-jährige Ordensfrau war vor einer Woche in Anapu im Teilstaat Para nach mehreren Morddrohungen erschossen worden. Als Auftraggeber werden Großgrundbesitzer vermutet, die an der illegalen Rodung von Tropenhölzern verdienen. Die Ordensfrau wurde mehrfach international für ihren Einsatz zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in den Amazonas-Wäldern ausgezeichnet. Die bei den armen Landarbeiterfamilien sehr beliebte Ordensfrau - die der Gemeinschaft der Schwestern von Notre-Dame-de-Namur angehörte - hatte in den Wochen vor der Tat im brasilianischen Fernsehen erzählt, dass von Großgrundbesitzern und Holzunternehmern bezahlte Killer sie töten wollten. Laut "Kathpress" las die 74-Jährige Ordensfrau den beiden "Pistoleiros", die des Mordes verdächtigt werden, in den Minuten vor dem Verbrechen noch mehrere Stellen aus der Bibel vor, wohl um die Täter umzustimmen. Doch diese töteten sie dennoch. "Unglaublich couragiert zeigte sie Großgrundbesitzer und Holzunternehmer an, die Amazonien zerstören und wertvollen Urwald in Flächen für Export-Soja verwandeln", sagte Bischof Tomas Balduino, Vorsitzender der Kommission für Landseelsorge, im Gespräch mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. "Schwester Dorotea Stang gab als Nordamerikanerin und Mitglied eines angesehenen Ordens in Nordbrasilien jenen einfachen Menschen eine Stimme, auf die man sonst nichts gibt". Sie habe sich für Brasiliens Interessen eingesetzt - und sei gerade deshalb gehasst worden, so der Bischof. Auch der aus Österreich stammende Bischof der Prälatur Xingu, Erwin Kräutler, hat die ermordete Ordensfrau Dorotea Stang gewürdigt. Die aus den USA stammende Ordensfrau habe unermüdlich für die Ausgeschlossenen und Armen im Amazonasgebiet gearbeitet. Schwester Dorotea sei, so Kräutler, "in die Amazonas-Region verliebt" gewesen und habe gewollt, dass diese "ein Land für alle sei, vor allem für die Ärmeren, nicht nur Land zum Ausplündern". Bischof Kräutler forderte die brasilianische Regierung auf, "endlich den kriminellen Großgrundbesitzern und Holzhändlern im Amazonasgebiet das Handwerk zu legen". Unterdessen ist in der Urwaldgemeinde Anapu eine Militäreinheit eingetroffen, die nach Regierungsangaben für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Auch in andere Orte der Region wurden Soldaten entsandt. Der Präsident der Kommission für Landseelsorge, Bischof Tomas Balduino, bezeichnete die Maßnahmen lediglich als eine "Verlegenheitslösung". Auch nach ähnlichen Ereignissen dieser Art sei so verfahren worden. Das Militär werde jedoch nicht ständig bleiben. "Am Abzugstag haben wir genau die gleiche Situation wie vorher", so Balduino.
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18.02.2005 17:36:49
Venezuela: Kirche in Not
Die katholische Kirche in Venezuela sieht sich unter Präsident Hugo Chávez zunehmend der Bedrängnis und Verfolgung ausgesetzt. Chávez, der mit dem kommunistischen Kuba unter Fidel Castro zusammenarbeitet, möchte jede Opposition im Land ausschalten. Eine einflussreiche freie Kraft ist die katholische Kirche, die vor allem durch ihr Bildungswesen und ihr Eintreten für die unveräußerlichen Rechte des Menschen ein kritisches Korrektiv zur neokommunistischen Gleichschaltung durch Chávez und seine Anhänger darstellt. In einer Analyse in der Zeitung „Die Tagespost“ geht Jürgen Liminski auf die aktuelle Entwicklung ein und sieht einen schweren Konflikt zwischen Staat und Kirche herankommen. - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
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17.02.2005 18:03:59
Vorankündigung Lebensschutztag in St. Pölten
Der „Initiativkreis von Laien und Priestern in Wien, Niederösterreich und Burgenland“ veranstaltet am Samstag, den 9. April 2005, einen Lebensschutztag in St. Pölten. Ab 13.30 Uhr ist Beichtgelegenheit; um 14.00 Uhr wird die Hl. Messe im überlieferten röm. Ritus in der Prandtauerkirche gefeiert. Um 15.30 Uhr findet ein Vortrag von em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Waldstein statt. Thema: „Über die Rechtswidrigkeit der Abtreibung“. Um ca. 16.30 Uhr hält Mag. Dietmar Fischer einen Vortrag zum Thema: „Was können Katholiken gegen die Abtreibung tun?“ Die beiden Vorträge finden statt im Restaurant „Zur alten Schießstätte“, Völklplatz 1, St. Pölten (Tel. 02742-70537), "Weißer Saal" (rechts vom Eingang). Das Ende ist für ca. 18.00 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen bei Mag. Thomas Lintner, Tel./Fax +43 (2742) 258845; e-mail: thomas.lintner@aon.at.
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17.02.2005 17:49:27
Familienfasttag 2005
Unter dem Motto "Teilen macht mehr daraus" wirbt heuer die Katholische Frauenbewegung für ihre "Dritte Welt"-Aktion „Familienfasttag“. Im Rahmen dieser entwicklungspolitischen Initiative wird in der vorösterlichen Fastenzeit als Zeichen der Solidarität mit jenen, die keinen Platz in der Wohlstandsgesellschaft haben, ein persönlicher Verzicht geleistet. Das beim Fasten ersparte Geld wird als symbolischer Akt des Teilens für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika zur Verfügung gestellt. So werden Frauen durch Bildungsangebote, Selbsthilfegruppen und Einkommen schaffende Projekte befähigt, für sich selbst und ihre Familien die Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Außerdem werden Programme unterstützt, die Frauen beim Wiederaufbau in der von der Flutkatastrophe betroffenen Region stärken. Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Nun will sie den Hunger nach Gerechtigkeit stillen. Traditionell wird der zweite Freitag in der Fastenzeit, der Quatemberfreitag,18. Februar 2005 , von vielen Gläubigen als Familienfasttag begangen. An diesem Tag gibt es als Zeichen der Verbundenheit mit benachteiligten Menschen nur eine Suppe oder eine einfache Speise. In den meisten Pfarren wird am darauf folgenden Sonntag, 20. Februar 2005, bei den Gottesdiensten das dadurch ersparte Geld für die Aktion Familienfasttag gesammelt. Immer mehr setzt sich jedoch der Brauch durch, während der gesamten Fastenzeit jenes Geld, das durch einen persönlichen Verzicht erspart wurde, in eigenen Sparwürfeln zu sammeln und nach Ostern zu überweisen. Homepage: www.teilen.at
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16.02.2005 19:30:11
Fastenhirtenbrief über Gebet und Anbetung
Gebet und Anbetung sind das Thema des diesjährigen Fastenhirtenbriefes des Kölner Erzbischofs Kardinal Joachim Meisner. Der aktuelle Anlass dafür ist der Weltjugendtag im August dieses Jahres. Papst Johannes Paul II. hat ihn im Hinblick auf die Heiligen Drei Könige unter das Motto gestellt: „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“. Der Kardinal stellt dazu fest: „Wenn das Erzbistum Köln für dieses Großereignis Gastgeber sein darf, dann dürfen wir nicht nur versuchen, dieser Aufgabe organisatorisch zu genügen, sondern ganz besonders auch organisch-geistlich, damit in unseren Gemeinden etwas vom Geist der Anbetung für die jungen Pilger aus aller Welt erfahrbar wird. Aber auch für unseren eigenen geistlichen Weg – und damit für unser Menschsein – ist die Anbetung von einer gar nicht hoch genug einzuschätzenden Bedeutung.“ - Lesen Sie den Fastenhirtenbrief in vollem Wortlaut (PDF-Format bzw. auch auf kath.net)!
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16.02.2005 19:27:04
Proteste gegen Einführung der Handkommunion in der Diözese Warschau
(kath.net) Die geplante Einführung der Handkommunion in der Diözese Warschau durch den polnischen Primas Kardinal Josef Glemp stößt in Polen auf Widerstand. Wie KATH.NET berichtet hat, wird Glemp ab Gründonnerstag als erster polnischer Diözesanbischof die Handkommunion zulassen. In der Zeitschrift „Christianitas“ wurde am 10. Februar eine Deklaration gegen die Handkommunion veröffentlicht. Darin wird vor der möglichen Gefahr einer Profanierung gewarnt und auf die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ verwiesen, wo es heißt: „Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden.“ (Kap. 92) Unter den Unterzeichnern der Erklärung befinden sich zahlreiche Politiker, Wissenschaftler und Publizisten, unter anderem die Ärztin Wanda Poltawska, die mit dem Papst in Krakau gearbeitet hat und mit ihm bis heute freundschaftlich verbunden ist.
Kardinal Glemp sieht indes keine Gefahr der Profanierung. Die Handkommunion könne die Ehrfurcht vor der Eucharistie vertiefen, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur KAI. Die Kritiker der Handkommunion zeigten ein „mangelndes Verständnis“ der Eucharistie, kritisierte er. In der Deklaration betonen die Kritiker außerdem, dass es aus dem Vatikan keine Stellungnahme gebe, welche die Praxis der Handkommunion lobe oder zur Ausbreitung ermuntere. Weiters wird auf „Memoriale Domini“ verwiesen, ein Schreiben der Gottesdienstkongregation aus dem Jahre 1969, in dem zur Handkommunion folgendes steht: „Es steht auch zu befürchten, dass die neue Form der Kommunionspendung Gefahren nach sich zieht: Minderung der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament, Profanierung eben dieses Sakramentes und Verfälschung der rechten Lehre.“ (Memoriale Domini)
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16.02.2005 19:20:04
Requiem für Schwester Lucia von Fatima
(ZENIT) Kardinal Tarsicio Bertone, Erzbischof von Genua, hat in seiner Funktion als Sondergesandter von Papst Johannes Paul II. am Dienstagnachmittag (16.02.2005) das Seelenamt für Schwester Lucia in der Kathedrale von Coimbra geleitet. An diesem portugiesischen Ort verstarb am ersten Fastensonntag im Alter von 97 Jahren die letzte Seherin der Erscheinungen der Jungfrau Maria in Fatima im Jahre 1917. Seit Dienstagmittag befindet sich der Leichnam der Seherin in der Kathedrale von Coimbra, wo am Nachmittag das Seelenamt gehalten wurde. Bestattet wurde Schwester Lucia dann im Karmel von Coimbra. In einem Jahr werden ihre sterblichen Überreste ihrem Wunsch gemäß nach Fatima überführt. Am Wallfahrtsort wird sie neben den anderen beiden Sehern, ihren Vettern Jacinta und Francisco Marto, ihre letzte Ruhestätte finden. Jacinta und Francisco waren noch im Kindesalter in den Jahren 1919 bzw. 1920 gestorben. Im Jahr 2000 wurden sie vom Heiligen Vater selig gesprochen. Ihr Gedenktag ist der kommende 20. Februar.
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14.02.2005 06:38:43
Papst bei Angelus-Gebet
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach Verlassen der Gemelli-Klinik - zum Angelus-Gebet am ersten Fastensonntag - die Fortsetzung seiner Mission angekündigt und Rücktrittsspekulationen zurückgewiesen. Er wolle die ihm von Jesus anvertraute Mission erfüllen, betonte der Papst vor dem Angelus-Gebet am Sonntag vor vielen Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz. Dazu erbitte er die Unterstützung und das Gebet der Gläubigen. Wie bei früheren Gelegenheiten wurde die Rede des Papstes von Erzbischof Leonardo Sandri verlesen, der auch das Angelus-Gebet rezitierte. Der Papst saß während der knapp 15-minütigen Zeremonie am Fenster seiner Wohnung im dritten Stock des Apostolischen Palastes und spendete mit schwacher, aber verständlicher Stimme den Segen.
Ausdrücklich dankte Johannes Paul II. in der verlesenen Rede für die Anteilnahme und das Gebet während seines Aufenthaltes in die Gemelli-Klinik.
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14.02.2005 06:36:29
Schwester Lucia von Fatima verstorben
Schwester Maria Lucia de Jesus vom Unbefleckten Herzen, die berühmte Fatima-Seherin ist tot, berichtet kath.net. Lucia dos Santos starb am Sonntag, den 13. Februar, im Alter von 97 Jahren in Portugal. Schwester Lucia hatte vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 gemeinsam mit den inzwischen seliggesprochenen Francisco und Jacinta Marto mehrere Erscheinungen der Muttergottes. Einen besonderen Bezug zu Fatima hat Papst Johannes Paul II., nochdem er am 13. Mai 1981 das schwere Schussattentat am Petersplatz überlebte. Bereits ein Jahr später pilgerte der Heilige Vater nach Fatima und dankte der Muttergottes für die Rettung. Einer der letzten Besucher bei Lucia war übrigens Mel Gibson Der US-Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ist im vergangenen Sommer mit der Fatima-Seherin Sr. Lucia dos Santos zusammengetroffen. Das Begräbnis von Schwester Lucia findet bereits am Dienstag, den 15. Februar, statt.
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12.02.2005 15:54:27
Plattform "Kindeswohl und Elternrechte"
Alles Nachdenken über die Zukunft der Schule und des Unterrichts müsse sich am Wohl des Kindes orientieren. In einer Erklärung vom 10.02.2005 appelliert die Plattform „Kindeswohl und Elternrechte“ in diesem Sinn an alle Beteiligten der aktuellen Schul- und Schulreformdiskussion. Es wird gefordert:
a) das Recht des Kindes auf Kindheit zu beachten. Dieses verwirklicht sich u.a. durch das Recht auf ausreichende Zeit der Eltern, weiter durch ausreichend Zeit für Spiel, Sport, musische Betätigung, durch Teilnahme an Angeboten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Der zeitliche Rahmen für schulischen Unterricht und für schulische Betreuung muss sich am Kindeswohl orientieren;
b) die elterliche Erziehungsverantwortung zu stärken und zu fördern, weil die Voraussetzungen für jede Bildung in der Familie geschaffen werden;
c) für Eltern tatsächliche Wahlfreiheit zwischen Familienarbeit und Erwerbsarbeit zu schaffen, was umfangreiche wirtschaftliche, gesetzliche und gesellschaftliche Reformanstrengungen erfordert;
d) familiäre und schulische Nachmittagsbetreuung in finanzieller Hinsicht gleichzustellen;
e) Eltern und Kindern auch zukünftig ein leistungsorientiertes und differenziertes Angebot an Schulformen zur Verfügung zu stellen;
f) vor allen organisatorischen Fragen eine gesellschaftliche Verständigung über Ziele und Inhalte von Bildung auf der Grundlage des § 2 des Schulorganisationsgesetzes anzustreben.
Die Plattform hofft, dass der fünfte Absatz der Präambel zur UN-Kinderrechtskonvention (von Österreich am 26.1.1990 unterzeichnet) mehr Beachtung findet: „...daß der Familie als Grundeinheit der Gesellschaft und natürlicher Umgebung für das Wachstum und Gedeihen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihrer Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft voll erfüllen kann“. Darüber hinaus wird gefordert, weitgehende Strukturveränderungen mit hohen Folgekosten (wie etwa eine schulische Nachmittagsbetreuung) nur auf der Grundlage des tatsächlichen Bedarfs vorzunehmen, um verlorene finanzielle Aufwendungen zu vermeiden.
Dieser Appell wird unter anderem von folgenden Einrichtungen unterstützt: Österreichischer Akademikerbund, Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), Familienmanifest, Freiheitlicher Familienverband, Gesellschaft für Familienorientierung, Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Institut für Ehe und Familie (IEF), Jugend für das Leben, Katholischer Familienverband Steiermark, Liga für Sozialhygiene, Österreichischer Cartellverband, Österreichischer Familienbund, Paneuropabewegung Österreich und dem Ring Freiheitlicher Jugend.
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12.02.2005 15:50:46
Kardinal Schönborn unterstützt "Jugend für das Leben"
Kardinal Christoph Schönborn hat nach einem Bericht von kath.net bei einer Begegnung mit Vertretern des Vereins "Jugend für das Leben" den jungen Menschen dafür gedankt, dass sie sich auf der Grundlage der Enzyklika "Evangelium vitae" für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzen. Er begrüße und unterstütze diesen Einsatz für eine "Kultur des Lebens", sagte der Erzbischof von Wien. Als besonders positiv hob Kardinal Schönborn die Schuleinsätze der "Jugend für das Leben" hervor, durch die so vielen Schülerinnen und Schülern Wissen über die Würde und das Lebensrecht "jedes menschlichen Wesens von der Empfängnis an" mit allen Konsequenzen vermittelt werde. Bei der Aussprache konnten auch Probleme im Zusammenhang mit dem Salzburger Abtreibungsstreit geklärt werden. Die Kritik des Kardinals an einem gewissen "Aktionismus" habe nicht der "Jugend für das Leben" gegolten, sondern einer anonymen Salzburger Initiative. Im Hinblick auf die Auseinandersetzung um die Vorgangsweise von Landeschefin Gabi Burgstaller, die ab demnächst Abtreibungen an Salzburger Landeskrankenhäusern durchführen lassen will, verwies Kardinal Schönborn auf die ausführliche Stellungnahme des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser in dessen jüngstem Hirtenbrief, der in aller Deutlichkeit das Lebensrecht der Ungeborenen verteidige. Gegenstand des Gesprächs war auch die gemeinsame Sorge über den einstimmigen Beschluss des jüngsten SP-Bundesparteitags, der die Abtreibung in den Bereich des Gesundheitsrechts verlegen möchte. "Dadurch würde Schwangerschaft erstmals als Krankheit eingestuft werden", bedauerte Kardinal Schönborn.
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11.02.2005 17:40:30
Kardinal Scheffczyk nimmt Stellung zu Frauenpriestertum
Der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk widerspricht der Regensburger Kirchenrechtlerin Sabine Demel. Die Debatte über eine mögliche Priesterweihe für Frauen sei nicht mehr offen, betont Scheffczyk unter Verweis auf das Apostolische Schreiben "Ordinatio sacerdotalis" von 1994. Das "männliche Priesteramt" gehöre "in den Zusammenhang des Glaubens als Kern- und bleibender Bezugspunkt hinein". Wer in diesem Punkt auf eine Änderung setzte, riskiere "eine Spaltung der Kirche". Nachdenklich stimmt den Kardinal "dass der Spalt latent schon vorhanden ist und die Bereitschaft zur Akzeptanz des Irrtums immer größer wird." - Lesen Sie den ausführlichen Beitrag in der Zeitung "Die Tagespost"!
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11.02.2005 17:38:56
11. Februar 2005: Welttag der Kranken
Am 11. Februar 2005 feierte die katholische Kirche den 13. Welttag der Kranken, der heuer in der Hauptstadt von Kamerun, Yaoundé, in Afrika begangen wurde. Papst Johannes Paul II. veröffentlichte dazu eine Botschaft. Durch die Ortswahl des Heiligtums "Maria, Königin der Apostel" in Yaoundé sollte Gelegenheit geboten werden, „den Völkern dieses Kontinents, die unter schwerwiegenden Mängeln im Gesundheitswesen zu leiden haben, konkrete Solidarität zu bekunden.“ So werde ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Verpflichtung getan, die die Christen Afrikas vor nunmehr zehn Jahren anlässlich des 3. Welttages der Kranken übernommen hätten, nämlich zu "barmherzigen Samaritern" der Brüder und Schwestern zu werden, die sich in Schwierigkeiten befinden. Was das Drama von Aids betreffe, müsse, um diese Krankheit verantwortungsvoll zu bekämpfen, „durch die Erziehung mit Blick auf den heiligen Wert des Lebens und durch die Anleitung zum richtigen Umgang mit der Sexualität eine verstärkte Vorbeugung erfolgen. Denn auch wenn es in vielen Fällen, besonders während der Schwangerschaft, zur Ansteckung über das Blut kommt - Infektionen, die mit aller Anstrengung bekämpft werden müssen -, sind jene Ansteckungen weitaus zahlreicher, die durch sexuelle Kontakte erfolgen, sich aber durch ein verantwortungsvolles Verhalten und die Einhaltung der Tugend der Keuschheit vermeiden ließen.“ Die an der Afrikasynode 1994 teilnehmenden Bischöfe hatten die Auswirkungen verantwortungslosen sexuellen Verhaltens auf die Verbreitung der Krankheit im Blick, als sie folgende Empfehlung formulierten: "Das Gefühl, die Freude, das Glück und der Friede, wie sie die christliche Ehe und die Treue erzeugen, sowie die von der Keuschheit gewährte Sicherheit müssen den Gläubigen, vor allem den Jugendlichen, ständig vor Augen geführt werden.“ Der Papst schloss die Botschaft mit einem Gebet zur Gottesmutter Maria: „Maria, Unbefleckte Jungfrau, Frau des Schmerzes und der Hoffnung, stehe jedem leidenden Menschen zur Seite und erwirke für jeden die Fülle des Lebens. Richte deinen mütterlichen Blick besonders auf jene, die sich in Afrika in äußerster Not befinden, weil sie von Aids oder einer anderen tödlichen Krankheit befallen sind. Schau auf die Mütter, die um ihre Kinder weinen; schau auf die Großeltern, die über keine ausreichenden Mittel verfügen, um Ihren verwaisten Enkeln zu helfen. Drücke alle an dein Mutterherz. Königin Afrikas und der ganzen Welt, allerseligste Jungfrau, bitte für uns!“ - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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10.02.2005 11:07:54
Papst verläßt heute das Krankenhaus
Wie Kathpress berichtet, verläßt Papst Johannes Paul II. im Laufe des heutigen Donnerstag (10.02.2005) die römische Gemelli-Klinik und kehrt in den Vatikan zurück. Die akute Atemwegsentzündung, wegen der der 84-Jährige am 1. Februar eingeliefert worden war, sei geheilt, teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Donnerstag mit. Die Stimme sei wieder "normal", und der gesundheitliche Allgemeinzustand bessere sich zunehmend, fügte der Sprecher hinzu. Die Computer-Tomographien der vergangenen beiden Tage habe gezeigt, dass andere Krankheiten auszuschließen seien.
Nach seiner Rückkehr in den Vatikan werde der Papst sein Arbeitsprogramm durchgehen, sich mit seinem Arzt beraten und danach seine Entscheidungen treffen, teilte Navarro weiter mit. Das gelte auch für den nächsten im Programm vorgesehenen Auftritt am Sonntag zum Angelus-Gebet. Johannes Paul II. wolle in einem Brief seinen Ärzten und Pflegern und allen danken, die sich im Zusammenhang mit seinem Krankenhausaufenthalt um ihn bemüht hatten, so der Sprecher.
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10.02.2005 11:05:59
Kinderhirtenbrief zur Fastenzeit
(DPS) Der Diözesanbischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, hat einen eigenen Kinder-Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, den wir im folgenden dokumentieren:
Liebe Kinder!
Als Bischof mit dem Namen Klaus, möchte ich am Beginn der Fastenzeit nicht nur den Erwachsenen, sondern auch euch, den Kindern, einen Brief schreiben. Ein Brief ist immer etwas ganz Besonderes. Er kann uns sagen, wie wichtig wir für jemand sind; wie sehr uns jemand gern hat und an uns denkt.
Ihr als die Jüngsten in unserer Kirche seid für mich als Bischof Freunde im Glauben. Ihr seid getauft – wie ich. Ihr bemüht euch wie ich -, Gott und die Menschen zu lieben. Wenn ihr am Sonntag mit euren Eltern in die Kirche geht, dann ist euch Gott ganz besonders nahe, auch wenn ihr das nicht immer spürt.
Wir feiern jeden Sonntag als große Pfarrfamilie Gottesdienst, um Gott zu danken und ihn zu loben. Denn Gott ist nahe, wenn wir zu ihm beten, wenn wir mit ihm reden. Er ist uns nahe, wenn wir in Liedern Gott loben und ihm danken. Er ist uns nahe, wenn wir aus der Bibel Geschichten von Gott und den Menschen hören. Er ist uns nahe, wenn wir die Liebe von Menschen erfahren und andere lieben und ihnen helfen.
Und ganz besonders nahe ist uns Jesus in der heiligen Kommunion. Manche von euch waren schon bei der Erstkommunion; andere bereiten sich darauf vor. Und die jüngeren Kinder unter euch, die noch nicht bei der Erstkommunion waren, bekommen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Durch dieses Zeichen seid ihr mit allen Menschen verbunden, die an Jesus glauben.
Liebe Kinder – wenn wir alle miteinander fest daran glauben, dass Jesus bei uns ist und mit uns geht, dann können wir auch anderen von IHM erzählen. Erinnert euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.
Erzählt ihm alles, was euch froh oder traurig macht; worüber ihr euch ärgert; wofür ihr „Danke“ sagen möchtet.
Ich, Euer Bischof, bitte euch, auch für mich zu beten, damit ich das tue, was Gott will und was für die Menschen gut ist.
Als Bischof bitte ich für euch und eure Eltern:
Der Herr segne und beschütze euch. Er bewahre euch vor Unglück und Traurigkeit. Er schenke euch Freude, Liebe, ein glückliches Zuhause und ein Daheimsein bei IHM. Amen.
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09.02.2005 11:37:59
Aschermittwoch und Fastenzeit
(stephanscom.at) Die Zahl 40 hat im biblischen Sinn eine besondere Bedeutung: Sie steht für einen Zeitraum, in dem sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. Die Sintflut (Gen 7,4ff) dauerte 40 Tage, die Wanderung Israel durch die Wüste dauerte 40 Jahre, 40 Tage verbrachte Moses auf dem Berg Sinai und 40 Tage und Nächte hielt sich Jesus in der Wüste auf. Am Aschermittwoch zeichnet der Priester den Gläubigen in den katholischen Kirchen das Aschenkreuz aus gesegneter Asche auf die Stirn. Dieser Ritus soll an die Buße erinnern, denn Asche ist ein alttestamentliches Symbol für Reue und Demut. Im Buch Jona heißt es "Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche." (Jona 3,6). Die Asche erinnert außerdem an die eigene Vergänglichkeit. "Bedenke Mensch, dass du aus Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Entsprechend alter Tradition wird die Asche durch das Verbrennen von gesegneten Weidenzweigen, die im Vorjahr am Palmsonntag zur Palmweihe getragen wurden, gewonnen. "Kehre um und glaub an das Evangelium," heißt es bei der Segnung mit dem Aschenkreuz. Die Umkehr ist ein wichtiger Gedanke am Aschermittwoch und in der Fastenzeit. Umkehr bedeutet dabei nicht immer eine 180°-Wendung, sondern eine Wegkorrektur, damit Gott wieder ins Zentrum des Lebens rücken kann. Der Ritus des Aschenkreuzes stammt aus der Zeit, in der die Büßer öffentlich am Aschermittwoch aus der Kirche ausgeschlossen wurden und als Zeichen der Buße mit Asche bestreut wurden. Erst am Gründonnerstag wurden sie feierlich wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. 40 Tage lang, vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag bereiten sich die Christen durch die Fastenzeit auf Ostern vor. Die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt. Jeder Sonntag ist eine kleine Oase in der Fastenzeit, an ihnen wird nicht gefastet. Als Grundregel des Fastens gilt das Wort Jesu: Beim Fasten solle man kein finsteres Gesicht machen. "Wenn du fastest salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." (Mt 6,16-18)
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09.02.2005 11:32:04
Fastenhirtenbrief von Bischof Küng
(Kathpress) Eine "Erneuerung des christlichen Lebens" erbittet der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng von den Gläubigen in seiner neuen Diözese. In seinem ersten Fastenhirtenbrief als Diözesanbischof von St. Pölten schreibt Küng, er habe in der Diözese viele positive Eindrücke gewonnen. Viele Menschen seien um ein echtes Christsein bemüht. Als nächste große Anliegen nennt Küng die Einheit in der Diözese, die Wiedereröffnung des Priesterseminars und die Entwicklung und Verwirklichung eines Pastoralplanes. Er ruft in seinem Schreiben an die Gläubigen auf, auch jene Menschen anzusprechen, die derzeit dem kirchlichen Leben fern bleiben. Es sei ebenso notwendig, den jungen Paaren beizustehen und sich für geistliche Berufungen einzusetzen. Die "solide Grundlage" für die Erneuerung der Diözese sei die Verbindung mit Christus, betont der Bischof. Es gelte, sich persönlich und gemeinsam wieder stärker Christus zuzuwenden. Vor allem das "Jahr der Eucharistie" könne diesbezüglich ein Anlass für eine Neubesinnung sein, denn Christus sei in der Eucharistie in besonderer Weise gegenwärtig. Ein persönlicher Neuanfang könne in vielen Formen geschehen, etwa durch die Pflege der eucharistischen Anbetung oder durch eine liebevolle Vorbereitung und Mitfeier jener Feste, die zur Eucharistie einen besonderen Bezug haben wie etwa Gründonnerstag und Fronleichnam. Besonders brauche es auch das Bemühen, den Sonntag als Tag des Herrn hoch zu halten. Den Pfarren, Gemeinschaften und Klöstern empfiehlt der Bischof, Katechesen über die Eucharistie abzuhalten, damit dieses Geheimnis des Glaubens besser erfasst und erkannt werde und die Einheit unter den Gläubigen, Priestern und Laien wachse. Die innerliche Beziehung zur Eucharistie brauche, so Küng, die Liebe zur Stille und zur Sammlung im Glauben und die Bereitschaft zum Hinhören auf das Wort Gottes und zur Umkehr. Die Eucharistie wachen Herzens mitzufeiern, könne das Leben verändern. Sie sei die wichtigste Schule des christlichen Lebens, eine Quelle des Trostes und der Kraft, hebt Bischof Küng hervor. - Lesen Sie den Hirtenbrief in vollem Wortlaut!
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