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05.02.2005 07:54:32
Organtransplantation nur bei Gewißheit über Tod des Spenders zulässig
(ZENIT) Nur bei einer "moralischen Gewissheit" über den klinischen Tod des Verstorbenen sei es zulässig, Organe zu Zwecken einer Transplantation zu entnehmen, erklärt Johannes Paul II. in einer diesen Donnerstag veröffentlichten Botschaft anlässlich einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, die diese Tage zum Thema "Anzeichen für den Tod" in Rom stattfindet. Wie kann der Tod eines Menschen mit Sicherheit festgestellt werden? Um diese delikate Frage klären zu können, bedient sich der Heilige Vater zunächst der christlichen Anthropologie: Ihr gemäß "ist es allgemein bekannt, dass der Augenblick des Todes für jeden Menschen im endgültigen Verlust der konstituierenden Einheit zwischen Körper und Geist besteht", schreibt er. "Jeder Mensch ist gerade insofern lebendig, als sie oder er 'corpore et anima unus' (Gaudium et Spes, 14) ist. Und er oder sie bleibt solange am Leben, solange diese substantielle Einheit in ihrer Vollkommenheit fortbesteht." Somit sei "der Tod eines Menschen, wenn er in diesem grundlegenden Sinn verstanden wird, ein Ereignis, das von keiner wissenschaftlichen Technik und keiner empirischen Methode genau bestimmt werden kann", fährt der Papst fort. "Der einzig richtige Weg, auf dem dieses Problem der Feststellung des menschlichen Todes gelöst werden kann, ist auch der einzig mögliche", erklärt er. Der bestehe im aufmerksamen Forschen nach "entsprechenden 'Anzeichen für den Tod', die sich durch physische Auswirkungen im Individuum bemerkbar machen". Mit einem Zitat von Papst Pius XII. aus dem Jahre 1957 beantwortet der Papst schließlich die Frage mit der Bekräftigung, "dass es am Arzt liegt, eine klare und genaue Definition von 'Tod' und 'Todesmoment' im Leben eines Patienten zu geben". Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften besteht aus 80 Mitgliedern, die der Papst auf Lebzeiten ernennt, nachdem sie von den Fachleuten selbst vorgeschlagen werden. - Lesen Sie dazu auch die Ansprache von Papst Johannes Paul II. beim Internationalen Kongreß für Organverpflanzung im „Palazzo dei Congressi“ in Rom am 29. August 2000!
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05.02.2005 07:50:35
"Salz der Erde" und "Licht der Welt"
Nüchtern betrachtet erleben wir schon seit Jahren einen Prozess der fortschreitenden Säkularisierung in Europa und der westlichen Welt. Es scheint, dass bei vielen Menschen der christliche Glaube seine lebensbestimmende Kraft verloren hat. Die Folge davon ist zunehmende Entfremdung vom Glauben der Kirche, was sich vor allem in der abnehmenden Glaubenspraxis zeigt – also im Rückgang des Gottesdienstbesuches und des Sakramentenempfangs -, aber auch in der steigenden Zahl von Kirchenaustritten. Man könnte fast den Eindruck haben, dass der Baum der Kirche stark geschüttelt wurde und wird und nur mehr wenige Früchte an diesem Baum hängen bleiben. Trotz dieses allgemeinen Trends und der damit verbundenen Einschätzung dürfen wir uns nicht vom Pessimismus leiten lassen. Die Kirche ist keine rein menschliche, nur soziologisch erfassbare Größe. Statistiken über praktizierende oder nicht mehr praktizierende Kirchenmitglieder sind nicht die einzig mögliche gültige Aussageform über sie. Größer und wesentlicher ist ihr von Gott gewirktes übernatürliches Mysterium, das auch dann bestehen bleibt, wenn es nur mehr wenige sind, die begreifen, welch kostbarer Schatz uns im Glauben an Jesus Christus anvertraut ist. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis A!
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04.02.2005 09:36:18
Amtsübernahme von Bischof Küng auf Video
(DPS) St. Pölten hat seit September vergangenen Jahres einen neuen Diözesanbischof. Die feierliche Amtseinführung im Dom zu St. Pölten wurde zu einem Fest des Neubeginns. Zahlreiche Gläubige konnten dieses Ereignis über den ORF Niederösterreich am Bildschirm mitverfolgen. Dieses einmalige Ereignis der Amtsübernahme am 28. November ist nun auch als Dokumentation auf Videokassette erhältlich. Dauer: 135 Minuten. Preis: 20.- Euro plus Versandkosten. Die Videokassette ist ab sofort erhältlich im Behelfsdienst des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3101 St. Pölten, Tel. 02742/398-315, FAX: -380, e-mail: behelfe.pa.stpoelten@kirche.at.
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04.02.2005 09:34:17
Papst auf dem Weg der Besserung
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung, muss aber noch einige Tage in der römischen Gemelli-Klinik bleiben. Der Papst, der Dienstagabend mit einer Entzündung der Atemwege in die Klinik gebracht worden war, habe die dritte Nacht dort gut überstanden und plane bereits sein Arbeitsprogramm für die nächsten Tage, hieß es. Am Sonntagmittag wolle der Papst das traditionelle Angelus-Gebet von seinem Krankenbett aus in einer Radio-Liveschaltung mit den Gläubigen sprechen. Eine Audio-Botschaft an die Seminaristen des römischen Priesterseminars, die am Samstag in den Vatikan kommen, dürfte es jedoch entgegen italienischen Medienspekulationen nicht geben. Die neue amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice werde bei ihrem Vatikanbesuch am kommenden Dienstag mit Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano zusammentreffen, hieß es im Vatikan.
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02.02.2005 18:12:05
Bischof Küng bei Markterhebungsfeier in Obritzberg
(DPS) Die Kirche möge Mitte des Ortes bleibe, wo die Menschen Heimat und Kraft für ihr Leben finden. Dies wünschte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng der Gemeinde Obritzberg-Rust bei St. Pöltern, die am 29. Jänner 2005 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Im Anschluss an die Festlichkeit im Gemeindezentrum feierte der Bischof mit den anwesenden Priestern und der Pfarrgemeinde in der Kirche die Abendmesse. Bei der Markterhebungsfeier äußerte der Bischof den Wunsch, dass sich die Jugend in der neuen Marktgemeinde wohl fühlen und so in ihre Verantwortung für die Zukunft hineinwachsen möge. Auch die Bewohner sollten jene Bedingungen im Ort vorfinden, damit sie Familie und Leben bejahen, sagte der Bischof. Auch die alten und kranken Menschen sollen sich nicht allein gelassen fühlen, wies er hin. Als wichtig legte Bischof Küng der Gemeinde und Pfarre Obritzberg-Rust ans Herz, dass die Menschen "den Weg zum Wesentlichen finden und dabei Gott nicht außer Acht lassen". In der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche wurde der Diözesanbischof bei der Abendmesse herzlich willkommen geheißen. "Wir wollen heute und auch in Zukunft nie vergessen, dass Gottes Liebe wirklich so unendlich groß ist, wie ihr gesungen habt", meinte der Bischof am Beginn der Messe zu den Kindern. In der Predigt erinnerte er dann daran, dass sich heute immer mehr Menschen von Gott abwenden und nicht mehr in seinem Wort das Heil suchen. Er bedauerte, dass er der Pfarre derzeit keinen eigenen Priester vor Ort geben könne. Die Pfarre werde aber von zwei Seelsorgern begleitet. Der Priestermangel, so der Bischof, bleibe eine große Sorge. Nicht alles hänge allein nur vom Pfarrer ab, sagte der Bischof und dankte den Gläubigen, dass sie eine lebendige Gemeinde geblieben seien, in der sehr viele Menschen mitarbeiten und mitwirken. Mit Hinweis auf das Evangelium des Sonntags, die Seligpreisungen, betonte der Bischof, dass diese tatsächlich ein Festprogramm seien. Wer sie umzusetzen versuche, werde den Weg zur Freude und zu Frieden finden. Er ermutigte die Anwesenden, auf dem Weg Christi weiter zu gehen, auch wenn dies oft schwer falle. Dann werde die Kirche auch in Zukunft Heimat sein und bleiben. Bischof Küng erklärte abschließend, dass ihm diese Begegnung Zuversicht gebe, "dass die Kirche präsent ist - nicht nur hier auf dem Berg, sondern auch in den Häusern und Herzen der Menschen". – Zur Marktgemeinde Obritzberg gehört auch Kleinhain, wo sich das geistliche Haus der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ befindet und von aus der katholische Internetnachrichtendienst news.stjosef.at in alle Welt ausgesandt wird!
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02.02.2005 17:56:25
Papst Johannes Paul II. im Krankenhaus
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. wurde in der Nacht auf Mittwoch in das römische Gemelli-Krankenhaus eingeliefert. Ein grippaler Infekt, der ihn schon am Montag dazu zwang, die Audienzen abzusagen, ist die Ursache. Dazu kam eine Entzündung der Luftröhre, wegen der er schließlich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Mittwoch Vormittag hat der Sprecher des Heiligen Stuhls, Joaquin Navarro-Valls, folgende Erklärung abgegeben: "In der letzten Nacht sind Therapien zur Atmungshilfe fortgesetzt worden. Sie haben eine Stabilisierung der klinischen Lage möglich gemacht. Die Herz-, Atmungs- und Stoffwechselwerte liegen derzeit innerhalb der Norm. Es bestätigt sich allerdings die Diagnose einer akuten Luftröhren-Entzündung mit vorübergehenden Kehlkopf-Verengungen, wie schon gestern Abend bekannt gegeben. In der Nacht hat der Heilige Vater ein paar Stunden geschlafen. Um den Heiligen Vater kümmert sich das Ärzte-Team von Prof. Rodolfo Proietti, dem Leiter der Notaufnahme. Ich möchte noch anfügen, dass heute morgen, als ich das Krankenhaus verließ, der Sekretär des Papstes, Erzbischof Dsziwizs, eine Messe zelebriert hat, bei der der Papst vom Bett aus konzelebrierte." In einem Interview mit Radio Vatikan unterstrich Navarro-Valls, dass diese Konzelebration ein Zeichen dafür sei, dass es dem Papst besser gehe. Wann der Papst aus dem Krankenhaus entlassen werde, sei noch nicht ganz sicher: "Das Fieber ist zurückgegangen, aber der Papst wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Das müssen die Ärzte entscheiden, wann die Zeit gekommen ist, ihn aus dem Krankenhaus zu entlassen."
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01.02.2005 09:57:12
Bischöfliche Interviews zur Situation des Glaubens und der Kirche
In Interviews der liberalen österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ haben die Diözesanbischöfe von Graz-Seckau, Dr. Egon Kapellari, sowie von Innsbruck, Dr. Manfred Scheuer, zu Fragen des Glaubens und der Kirche Stellung genommen. Auf die Frage, ob die Kirche denn nicht ein „Face-Lifting“ brauche, meinte Bischof Kapellari: „Um ein gutes Image sollten wir uns als Kirche zwar bemühen, es darf dabei aber nicht bloß um ein ‚Facelifting’ gehen auf Kosten eines ernsthaften Versuchs zur Nachfolge Christi. Wörter wie ‚liberal’ und ‚modern’ greifen da zu kurz.“ Bischof Scheuer stellte fest, dass es der Kirche in manchen Bereichen schwer falle, das Evangelium zu vermitteln. Es gebe einen Trend zur Individualisierung. Scheuer wörtlich: „Was in der Gesellschaft so Mode ist, ist ja nicht einfach auf das Evangelium ausgerichtet. Das Thema ‚Austritte’ hat auch einen gewissen medialen Unterhaltungswert. Manche versuchen mit den Austrittszahlen ‚ihre Botschaft’ zu transportieren.“ Es brauche nicht mehr Funktionäre, sondern mehr Christuszeugen. Es geht Bischof Scheuer auch angesichts des Priestermangels darum, dass der Wert der ehelosen Lebensform erkannt wird.
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01.02.2005 09:41:48
Diözese Linz: Kein Ende des Liturgieskandals?
(kath.net) Seit der KATH.NET-Berichterstattung über die liturgischen Sonderwege der Welser Pfarre St. Franziskus kommt nach wie vor kein Laut aus der Diözese. Die Pfarre selbst hat jetzt als Exit-Strategie das Gästebuch geschlossen, den Inhalt der Page verändert und die Fotos vom Netz genommen. Wo ursprünglich „Dreikönigsmesse“ stand, stand zuerst tagelang „Dreikönigsfest“. In einer „Erklärung“ wurde dem Website-Verantwortlichen der Ball zugespielt. Es hieß einige Tage lang wörtlich: „Nachdem vom Homepage-Betreuer hier ursprünglich die Bezeichnung Dreikönigs-Messe verwendet wurde und dies nicht den liturgischen Tatsachen entspricht und kritisiert wurde, haben wir den Text entsprechend geändert.“ Inzwischen wurde auch dieser Text vom Netz genommen. Auch das Gästebuch wurde wenige Stunden nach Aufdeckung der liturgischen Skandale geschlossen. Seit Montag sind schließlich endgültig alle liturgischen Fotos nicht mehr zugänglich. Inzwischen sind weitere umstrittene Bilder von ökumenischen Veranstaltungen mit Diakon Schrittwieser und der evangelischen Pastorin Ingrid Bachler aufgetaucht, wo zumindest zweideutige Handlungen zu sehen sind. Bei einem der Fotos (siehe Foto beim Bericht) stehen beide gemeinsam am evangelischen Altar, wobei der Diakon den Kelch hebt. Bei einem anderen Foto steht eine Pastorin mit „liturgischen Gefässen“ am katholischen Altar. Ein anderes Bild zeigt, wie in der katholischen Kirche auf messsimulierende Weise von der evangelischen Pastorin Wein sowie vom katholischen Diakon Brot verteilt werden. Der Fall der Welser Pfarrei wird derzeit intensiv von der Diözese Linz diskutiert, wie KATH.NET aus Diözesankreisen erfahren konnte. Bislang gibt es weder ein Dementi zum Vorwurf der Messsimulation noch irgendeine andere Stellungnahme zu den liturgischen Sonderwegen. Mehrere österreichische Bischöfe, die die Fotos bereits sehen konnten, zeigten sich über die Vorfälle entsetzt. Die St. Franziskus-Pfarre gilt als Prestigeobjekt der Diözese Linz. In einem ORF-Beitrag wurde die Kirche als „gewöhnungsbedürftig“ und nicht unbedingt als „Haus Gottes“ erkennbar bezeichnet. Bilder oder Statuen von Heiligen sucht man vergeblich, an Stelle eines Kreuzes ist ein y-förmiger Olivenbaum aufgestellt, und statt Glocken gibt es Klangrohre. Für Letzteres brauchte es eine Sondergenehmigung der Diözese. Gekostet hat das Projekt 4,3 Millionen Euro, davon musste die Pfarre eine Million Euro aufbringen. Die formalen Eigenheiten spiegeln sich auch im Inhalt wider. Beispielsweise dürfte die Pfarre wenig mit der Beichte anfangen können. Im Pfarrbrief vom April 2004 steht, dass die Erstkommunionkinder statt der Beichte eine Wieder-Gut-Feier haben, bei der sie ihre Sünden auf einen Zettel schreiben und dann verbrennen sollen. Die Kinder sollten ihren Glauben angstfrei leben und erleben dürfen, wird argumentiert. Pfarrangehörige Irmgard Lehner, die ehemalige Frauenbeauftragte der Diözese Linz, kündigte im Pfarrblatt einige neuheidnische Rituale für 2005 an. Im Februar soll es ein „Lichtritual rund um Maria“ geben, im Mai ein „Feuerritual rund um Maria Maienkönigin“, am 4. August ein “Erdenritual rund um Maria Himmelfahrt“ und am 3. November ein „Wasserritual rund um Allerheiligen/Allerseelen“. Im Begleittext heißt es: „Im ersten Jahr werden sich die Frauenliturgien an den Mondfesten orientieren – an denen sich ja traditionell auch viele Marienfeste ausrichten.“ Bislang unbestätigte Gerüchte gibt es, dass im Tabernakel der Pfarre ein Bild des umstrittenen Aktionskünstlers Hermann Nitsch zu finden sein soll. KATH.NET hat am vergangenen Freitag die Pfarre mit dem Vorwurf konfrontiert, bis jetzt aber keine Antwort und auch kein Dementi erhalten. Dass Hermann Nitsch durchaus für so etwas zu haben ist, zeigt der letztjährige Skandal um die Geriatrie-Klinik in Rosenheim in Bayern, wo der Aktionskünstler die Kapelle der Klinik gestaltete. Damals folgte ein Aufstand des Pfarrers und der Patienten wie "Bayern 2" im Jahr 2004 berichtete. Nitsch macht keinen Hehl daraus, dass für ihn das Christentum überlebt sei und es der mythisch-orgiastischen Wiederbelebung durch sein "Orgien-Mysterientheater" bedarf.
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31.01.2005 09:43:09
Kardinal Scheffczyk zu Liturgiemißbrauch in Diözese Linz
Im Kath.net-Interview hat Leo Kardinal Scheffczyk, der emeritierte Münchner Dogmatikprofessor, zur Frage des Liturgiemißbrauchs (nicht nur) in der Diözese Linz Stellung genommen. Unter anderem meint der Kardinal: Der Austausch der kirchlichen Lesungen oder die Einführung von „Alternativen“ durch „Frauenperikopen“ kommt einer Selektion des Evangeliums und einer willkürlichen menschlichen Verkürzung des Wortes Gottes gleich. Wenn gar gewisse biblische Texte und Schriften als ungeeignet ausgesondert werden, so meldet sich hier die Gefahr einer Reduktion des Evangeliums auf bestimmte „brauchbare“ Texte an, was im Grunde einer Ablehnung der Verbindlichkeit des Kanons der Heiligen Schriften gleichkommt. Darin zeigt sich das in solchen Eigenwilligkeiten angelegte revolutionäre Potential des Ganzen.
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31.01.2005 06:24:50
Zum "Jahr der Eucharistie": das Beispiel von + Pfr. Prinz
P. Robert Bösner hat in einem Kurzbeitrag zum "Jahr der Eucharistie" auf das Beispiel des verstorbenen Pfarrers Prinz verwiesen: "Ein heute aktiver Pfarrer (Anm.: 2002, in der Diözese St. Pölten) schreibt, dass er als Priesterstudent in den Sommerferien öfters mit seinem Fahrrad Ausflüge in die nähere und weitere Gegend der Diözese St. Pölten gemacht hat. Dabei kam er an einem heißen Sommernachmittag in die (Pfarr-)Kirche Mödring bei Horn. Nach dem interessierten Durchlesen aller Ankündigungen in den Schaukästen ging er in die kühle Kirche und fand den Pfarrer, still in Anbetung vor dem Allerheiligsten versunken, knien. Ein Erlebnis, das ihm während seiner häufigen sommerlichen Ausflüge nur dieses eine Mal unter gekommen ist und das ihn bis heute noch prägt." Außerdem zititert P. Bösner Johannes Paul II.: "Ich erwarte nicht, dass man außergewöhnliche Dinge unternimmt," sagt der Papst. "Wenn die Frucht dieses Jahres auch nur bestünde … in der Verlebendigung der Feier der Sonntagsmesse, aus der ein von der Liebe durchdrungenes christliches Leben entspringt und in der Förderung der eucharistischen Anbetung außerhalb der heiligen Messe in allen christlichen Gemeinschaften, dann hätte dieses Gnadenjahr schon ein bedeutsames Ergebnis erreicht."
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29.01.2005 07:26:44
Ikonen als Fenster zum Himmel
(DPS) „Ikonen haben eine Fensterfunktion, die uns eine Begegnung mit dem Himmel ermöglicht, vorausgesetzt, wir lernen mit dem Herzen zu schauen“, so Sr. Christine Scherz bei ihrem Festvortrag in der Theologischen Hochschule St. Pölten anlässlich des Gedenktages des Hl. Thomas von Aquin. Die Absolventin der St. Pöltner Hochschule hatte sich in ihrer Abschlussarbeit zum Studium mit Geschichte und Funktion der Ikonen auseinandergesetzt. Ikonen erfreuten sich heute zunehmender Beliebtheit, stellte Sr. Christine von der Gemeinschaft der Seligpreisungen fest. Sie wären in Schulbüchern zu finden, einen Ikonenmalkurs zu besuchen entspräche dem Trend der Zeit. – Eine Chance für die Erwachsenenkatechese, so Sr. Christine, die sich überzeugt davon zeigte, dass „Ikonen helfen die Wurzeln christlicher Spiritualität wieder zu entdecken“. „Gott ist Schönheit, die Begegnung mit ihm – auch durch Ikonen – heilt“, sagte die Theologin. Der Mensch in der westlichen Gesellschaft wäre zutiefst verletzt von der Hässlichkeit, die ihn umgibt. Möglicherweise wäre gerade die „Flut von negativen Bildern die heute auf uns eindringen“ ein Grund dafür, warum Ikonen zunehmend das Interesse der Menschen auf sich zögen. - Lesen Sie noch mehr zum Thema!
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29.01.2005 07:23:29
Gottes Verherrlichung und die Heiligung der Menschen
Als gläubige katholische Christen soll es für uns eine heilige Selbstverständlichkeit sein, dass wir regelmäßig, ja täglich beten. Insbesondere ist uns der sonntägliche Gottesdienst, d.h. die Teilnahme an der heiligen Messe ein zentrales Anliegen. Nicht umsonst hat ja das 2. Vatikanische Konzil festgehalten, dass die Eucharistie Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche ist: „Dennoch ist die Liturgie der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt. Denn die apostolische Arbeit ist darauf hingeordnet, dass alle, durch Glauben und Taufe Kinder Gottes geworden, sich versammeln, inmitten der Kirche Gott loben, am Opfer teilnehmen und das Herrenmahl genießen. Andererseits treibt die Liturgie die Gläubigen an, dass sie, mit den ‚österlichen Geheimnissen’ gesättigt, ‚in Liebe eines Herzens sind’; sie betet, dass sie ‚im Leben festhalten, was sie im Glauben empfangen haben’; wenn der Bund Gottes mit den Menschen in der Feier der Eucharistie neu bekräftigt wird, werden die Gläubigen von der drängenden Liebe Christi angezogen und entzündet. Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt.“ (SC 10) Es gibt – wie uns bekannt ist – das Kirchengebot, das jeden getauften Katholiken, der dazu in der Lage ist, verpflichtet, an Sonn- und Feiertagen an der Heiligen Messe teilzunehmen. Dabei handelt es sich nicht um eine äußere oder gar willkürliche Vorschrift, sondern es soll damit ausgedrückt werden, dass es für das christliche Leben wesentlich ist, den sonn- und feiertäglichen Gottesdienst mitzufeiern und wenn möglich auch die Werktagsmesse. Eigentlich sollte es dazu ja gar kein Gebot brauchen. Denn wenn wir Gott lieben und wirklich daran glauben, dass bei jeder Heiligen Messe Gott selber durch sein Wort zu uns spricht, dass Christus sich dem himmlischen Vater opfert und darbringt in der geheimnisvollen Erneuerung und unblutigen Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, dass wir dem auferstandenen Herrn begegnen und von seinem Heiligen Geist zur Einheit und zum Frieden befähigt werden und dass wir bei rechter Vorbereitung und unter den gegebenen Voraussetzungen auch eingeladen sind, Jesus Christus in der Heiligen Kommunion zu empfangen – wenn wir das alles gläubig, hoffend und liebend bejahen, dann wird es uns eine heilige Selbstverständlichkeit sein, so oft wir können, an der Feier der heiligen Eucharistie teilzunehmen. Von daher wird die Kirche aufgebaut, gerade auch vor Ort als Pfarrgemeinde. Im „Jahr der Eucharistie“ wollen wir uns um eine gute Mitfeier der heiligen Messe bemühen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis A!
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28.01.2005 18:48:57
stjosef.at als "Web-Site" des Monats prämiert
(kath.net) Für den Monat Februar 2005 hat das KATH.NET-Team zwei Internetseiten ausgewählt und verleiht an beide den Titel „KATH.NET-Website des Monats Februar 2005“. Zur Website http://www.stjosef.at genügt das Wort: „Komm und lies“: Immer aktuell und eine wahre Fundgrube für kirchliche Dokumente mit eigenem Verlag. Eine Seite, die jeder Katholik als Favorit gespeichert haben soll. / http://www.ratzingerfanclub.com - Ebenfalls eine „kleine“ Fundgrube, allerdings auf Englisch ist „The Cardinal Ratzinger Fan Club“. Die Seite hat auch einen interessanten Blog.
Kommentar: Wir freuen uns über die große Auszeichnung und wünschen auch kath.net, dem engagierten katholischen Internetnachrichtendienst, weiterhin viele treue Leser!
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28.01.2005 18:45:26
Abtreibungen bleiben rechtswidrig
(Die Tagespost) Landeshauptfrau Burgstaller hat Abtreibungen am Landeskrankenhaus Salzburg per Weisung angeordnet. Sie versucht nun den Widerstand des Personals durch ein Wiener Abtreiber-Team zu brechen. Diese Weisung ist jedoch nach Ansicht des renommierten Salzburger Rechtsgelehrten Wolfgang Waldstein rechtswidrig. Waldstein, der von 1965 bis 1992 Römisches Recht an der Universität Salzburg lehrte und in den Jahren 1968/69 Rektor der Universität Salzburg war, hielt auf Einladung der „Jugend für das Leben“ am Mittwoch-abend einen vielbeachteten Vortrag aus juristischer Sicht. Waldstein vertrat dabei die Ansicht, dass es für die Durchführung von Abtreibungen an Landeskrankenhäusern im Rahmen der Fristenlösung nicht nur keine gesetzliche Grundlage gebe, sondern dass diese sogar gesetzwidrig sei. Mit der Fristenregelung werde die grundsätzliche Rechtswidrigkeit der Abtreibung eindeutig nicht aufgehoben. Paragraf 97 regle lediglich Ausnahmen von der Strafbarkeit. Die Strafaufhebungs- beziehungsweise Strafausschließungsgründe könnten sich aber nur auf denjenigen beziehen, der die Voraussetzungen erfüllt. „Gesetzwidrige Handlungen und Weisungen zu gesetzwidrigem Handeln sind jedoch klarerweise unerlaubt und damit verfassungswidrig.“ Wörtlich sagte Waldstein: „Ein staatliches Organ, wie es die Landeshauptfrau ist, verlässt den Boden der Rechtsstaatlichkeit, wenn es eine politische Machtposition dazu missbraucht, Rechtswidriges durchzusetzen, nur weil es von der betreffenden politischen Partei gewünscht wird, die gerade die Macht hat.“ Weil die staatliche Verwaltung nur auf der Grundlage der Gesetze ausgeübt werden darf, schlussfolgerte Wolfgang Waldstein: „Eine politische Partei, die rechtswidrige Handlungen wie das Töten ungeborener Kinder im Schutz der Straflosigkeit durchführen will, muss es auf eigene Verantwortung in eigenen Einrichtungen auf eigene Kosten machen. Sie darf die öffentlichen Einrichtungen und die von allen Bürgern beizubringenden Steuermittel dafür nicht missbrauchen.“ Weder Bund noch Land dürften rechtswidrige Unternehmungen finanziell unterstützen. Juristische Mittel, Burgstaller noch zu stoppen, sieht Waldstein allerdings nicht: Wenn Burgstaller nicht „zur Rechtmäßigkeit zurückkehrt“ und der Landtag „die Rechtsverletzung deckt“, bleibe nur die Hoffnung, „dass die politischen Kräfteverhältnisse sich in der Zukunft so ändern, dass eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit wieder möglich ist“. Burgstallers Pressesprecher, Michael Wimmer, der Waldsteins Vortrag an der Salzburger Universität mitschnitt, verteidigte die Weisung der Landeshauptfrau: Als Juristin sei sich diese der juristischen und der moralischen Dimen-sion durchaus bewusst. Die Landeshauptfrau wolle keine Abtreibung, „aber es gibt sie – ob wir sie wollen oder nicht“, so Wimmers Begründung. - Lesen Sie noch mehr über die Hintergründe im ausführlichen Bericht der Zeitung "Die Tagespost"!
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28.01.2005 18:38:50
Hochschule St. Pölten feierte den hl. Thomas von Aquin
(DPS) Mit einem festlichen Gottesdienst unter Leitung von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und anschließender Festakademie in der Aula feierte die Hochschule St. Pölten am 28. Jänner ihren Patron, den Heiligen Thomas von Aquin. Die Messe wurde in der Kapelle des Priesterseminars gefeiert. Diese Messe am Fest des heiligen Thomas sei ein Akt des Glaubens an Gott, ein Akt der Hoffnung und eine Einladung an die Bereitschaft, an der Verkündigung und der Sendung der Kirche mitzuwirken, sagte der Bischof. Er verwies dabei auf das Leben des heiligen Thomas von Aquin, das durch eine grundlegende Ausrichtung auf Christus bis zu seinem Lebensende gekennzeichnet war. Sein Streben und Wirken war, nach Ergründung der Geheimnisse Gottes ganz mit ihm eins zu sein. Dies gelte auch heute, wies der Bischof hin. Wenn diese Grundlagen bei Lehrenden und Studierenden gegeben seien, könne man auch heute in diese Geheimnisse Gottes eindringen. Es müsse das Ziel jeder Forschung und jedes Bemühens sein, selber diesen Weg zu diesem Geheimnis zu finden. Christus selbst müsse dabei das Zentrum und die Mitte, unterstrich der Bischof. Dann werde es auch möglich sein, dass diese Theologische Lehranstalt in die Diözese hinaus ausstrahle.
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28.01.2005 12:14:12
Papstbotschaft zum Auschwitz-Gedenken
(Radio Vatikan) "Du sollst nicht töten!" An dieses Gebot hat der Papst heute erinnert - in seiner Botschaft zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz. Die Botschaft wurde an diesem Nachmittag vom päpstlichen Nuntius bei der Gedenkfeier auf dem Gelände des früheren Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau verlesen. An dem Ereignis nahm auch der aus einer jüdischen Familie stammende Kardinal Jean-Marie Lustiger teil - im Auftrag Johannes Pauls.
In seiner Botschaft verneigt sich der Papst vor den "Millionen von Opfern", die in Auschwitz "Unmenschliches erlitten und in den Gaskammern und Krematorien ausgelöscht wurden". Das jüdische Volk, das von Gott das Gebot "Du sollst nicht töten" empfing, habe am eigenen Leib spüren müssen, was Mord sei. Die Shoah bleibe "für immer ein Schandfleck in der Geschichte der Menschheit". Der Papst wörtlich: "Man darf nie vor Ideologien zurückweichen, die Verletzungen der Menschenwürde rechtfertigen - ob aus Gründen der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache oder der Religion." Der Papst erwähnt, dass auch die Roma von Hitler zur "völligen Vernichtung vorgesehen" waren. Er erinnert auch an die polnischen Opfer von Auschwitz und zeigt sich erleichtert, dass Polen jetzt "seinen gerechten Platz auf der Landkarte Europas" gefunden hat. Einzelne Beispiele des Guten in Auschwitz zeigten, dass das Böse nicht das letzte Wort behalte. "Selbst im Abgrund des Leidens kann die Liebe siegen." Das sei auch der tiefste Sinn des jetzigen Gedenkens, so Johannes Paul. Er mahnt, die "historische Wahrheit" von Auschwitz nicht zu vergessen. "In keinem Winkel der Erde darf sich so ein Leiden jemals wiederholen!" - Den Text der Papstbotschaft in vollem Wortlaut können Sie unter dem angegebenen Link nachlesen!
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28.01.2005 12:01:15
Österreich-Verfassung: Entwurf für Präambel mit Gottesbezug
(Kathpress) Die christlichen Kirchen haben nun offiziell einen gemeinsamen Textvorschlag für einen Gottesbezug in der Präambel einer neuen österreichischen Bundesverfassung vorgelegt. Der Text wurde in der "Ökumenischen Expertengruppe" zum Verfassungskonvent erarbeitet und von den Kirchenleitungen bereits gebilligt. Die Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, Oberin Christine Gleixner, die Mitglied des Verfassungskonvents ist, legte den Text am Freitag beim Konventsplenum vor. Der Entwurf der Kirchen für eine Präambel lautet: "Wir, die Bürgerinnen und Bürger Österreichs in den Ländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien geben uns in den kulturellen, religiösen und humanistischen Traditionen Österreichs, in Erkenntnis der Grenzen menschlicher Macht und der Freiheit des Gewissens, in Verantwortung vor Gott, vor den Menschen und vor der Schöpfung, in freier Selbstbestimmung und kraft unserer verfassungsgebenden Gewalt als Fundament für die demokratische Regierungsform, für die Rechtsstaatlichkeit und die Bundesstaatlichkeit unserer Republik diese Bundesverfassung: ...".
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27.01.2005 07:51:40
Auschwitz-Erklärung der deutschen Bischöfe
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde am 27. Januar 2005 von den deutschen Bischöfen eine Erklärung veröffentlicht. Unter anderem stellen die Bischöfe fest: "Wie kein anderer Ort steht Auschwitz als Symbol für die Vernichtung des europäischen Judentums. Auch Hunderttausende Sinti und Roma wurden Opfer des massenhaften Mordens im Zeichen des nationalsozialistischen Rassenwahns. Auschwitz – das bedeutet auch die Vernichtung menschlichen Lebens durch pseudowissenschaftliche medizinische Versuche und die mörderische Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener. Viele Tausend Soldaten der Roten Armee wurden gezwungen, als Zwangsarbeiter das Lager Auschwitz-Birkenau zu errichten, und dabei systematisch zu Tode gebracht. Allen diesen Opfern, auch den christlichen Glaubenszeugen, gilt unser Gedenken. ... Die Erinnerung an Auschwitz lässt uns auch fragen, wie nachhaltig Deutschland und Europa aus dieser alle Maße übersteigenden Katastrophe gelernt haben. Immer wieder flackert der Antisemitismus auf. Auch in unserem Land scheint er zu erstarken, jedenfalls wird er wieder sichtbarer. So liegt weiterhin ein langer Weg der Läuterung und der Auseinandersetzung vor uns. Wir sind dankbar, dass in den letzten Jahren viele Juden den Mut aufgebracht haben, nach Deutschland zu kommen. Als Christen leitet uns dabei auch die Hoffnung, dass die Begegnung im Glauben uns allesamt – Christen wie Juden – bereichert und uns dem gemeinsam verehrten Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs näher bringt."
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27.01.2005 07:42:27
Mess-Simulation durch Diakon in Welser Pfarre?
Der Verdacht erhärtet sich, dass Diakon Franz Schrittwieser aus der Welser Pfarre St. Franziskus am Dreikönigstag (06.01.2005) ein Messe simuliert hat. Jedenfalls finden sich dazu einschlägige Bilder auf der entsprechenden Pfarrhomepage unter http://www.dioezese-linz.or.at/pfarren/wels-stfranziskus/ (Gallery/Dreikönige). Möglicherweise werden diese Bilder bald vom Netz genommen, da dem Diakon im Fall des Nachweises einer derartigen Simulation die Suspendierung durch den zuständigen Bischof Maximilian Aichern von Linz droht: "Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu, wer ohne Priesterweihe das eucharistische Opfer zu feiern versucht" (CIC Can. 1378, Abs. 2). Lesen Sie den Bericht auf kath.net!
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26.01.2005 16:57:03
Maria Taferl: Innenrenovierung wird fortgesetzt
(NLK) Mit einer Kuratoriumssitzung in Maria Taferl erfolgte heute der Start für den zweiten Bauabschnitt der Innenrenovierung der Wallfahrtsbasilika, die 2010 zu den Jubiläen "350 Jahre Grundsteinlegung" bzw. "300 Jahre Fertigstellung" wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen soll. LH Dr. Erwin Pröll sprach dabei von einem Dokument der Verantwortung gegenüber den kulturellen Schätzen der Vergangenheit und der Verpflichtung, das Marienheiligtum Niederösterreichs schlechthin als Kraftquelle des Landes auf dem Weg in die Zukunft zu erhalten. Aus heutiger Sicht werde die in sechs Etappen durchgeführte Renovierung mit Gesamtkosten von rund 3 Millionen Euro verbunden sein. Die zweite Etappe für das westliche Querhaus werde in etwa die Größenordnung der 2004 abgeschlossenen ersten Tranche (340.000 Euro) für das östliche Querhaus ausmachen. Neben der engen Zusammenarbeit mit Bund, Diözese, Gemeinde und Pfarre brauche das Land dazu auch die Hilfe aller, so Pröll. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, gemeinsam mit dem Landeshauptmann Vorsitzender des Kuratoriums, betonte die neue Bedeutung von Wallfahrtsorten: Trotz einer oft dünnen Bindung zu Kirche und Glaube seien dennoch viele Menschen mit einem rein materiellen Lebensstil nicht mehr zufrieden. Die Renovierung von Maria Taferl sei eine ausgezeichnete Investition in die menschliche Entwicklung des Landes, für die der Glaube an Gott die beste Grundlange sei. Auch Küng unterstrich die größte Bedeutung der Mithilfe aller Gläubigen für die seinerzeit mit hoher Opferbereitschaft errichtete Basilika. - www.mariataferl.at
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26.01.2005 16:52:22
Neuer Generaloberer der Legionäre Christi
Die Mitglieder der Ordensgemeinschaft „Legionäre Christi“ haben Pater Álvaro Corcuera zum neuen Generaldirektor der Kongregation gewählt. Zuvor hatte Pater Marcial Maciel, der Ordensgründer und bisherige Generalobere, seine Wiederwahl aus Altersgründen abgelehnt. Es sei sein Wunsch, die Ordensgemeinschaft noch zu Lebzeiten unter der Leitung seines Nachfolgers voranschreiten zu sehen. Das dritte ordentliche Generalkapitel der Legionäre Christi, das in diesen Tagen in Rom tagt, wählte im ersten Wahlgang P. Marcial Maciel mit absoluter Mehrheit erneut zum Generaldirektor der Kongregation. Der 84-jährige Pater Maciel, der die Ordensgemeinschaft seit ihrer Gründung 1941 geleitet hat, lehnte die Wiederwahl jedoch ab. In Pater Corcuera sahen die Kapitelväter die geeignete Person, um nun das Werk des Gründers als Leiter der Kongregation fortzusetzen. Diesen Wunsch brachte er auch selbst bei der Annahme der Wahl zum Ausdruck: „Ich möchte meinen Weg in voller Treue zum Charisma der Kongregation und zur Person unseres Ordensgründers gehen und so das Werk weiterführen, das er im Dienst der Kirche begonnen hat.“ Pater Corcuera (47) stammt aus Mexiko und war seit 1987 Rektor des Zentrums für Höhere Studien der Legionäre Christi in Rom. In verschiedenen Aufgaben arbeitete er mit Pater Maciel in der Leitung der Kongregation zusammen. Außerdem ist er Berater der vatikanischen Bischofskongregation. - Homepage: www.legionariesofchrist.org
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25.01.2005 09:12:30
Fest der Bekehrung des Apostels Paulus (25.01.)
Mit diesem Wort führte der Auferstandene vor den Toren von Damaskus den „immer noch mit Drohungen und Mord wütenden Saulus“ (Apg 9,1) zur Bekehrung und zur Taufe. „Als auserwähltes Werkzeug soll er meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen. Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.“ (Apg 9, 15-16) So legte der auferstandene Herr dem Hananias, dem Leiter der Jüngergemeinde von Damaskus, die künftige Sendung des von Ihm selbst berufenen bisherigen Verfolgers der ‚Jünger des neuen Weges’ dar. Seit den Jahren der Vorbereitung auf das „Gnadenjahr des Herrn – großes Jubiläum 2000“ lädt der Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen im Waldviertel, beginnend mit Jänner 1995, heuer zum 11. Mal, die Priester und Gläubigen zur Mitfeier eines Wallfahrtsgottesdienstes am Fest der „Bekehrung des Hl. Apostels Paulus“ ein. „Ohne Bereitschaft zur Vertiefung der eigenen Bekehrung kann kein Priester und kein gläubiger Christ das Große Jubiläum 2000 fruchtbar mitfeiern“ – so das hinter dieser Einladung stehende Anliegen von Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB. Alle Feiern und Treffen in Rom sowie in den entsprechenden Ablasskirchen der einzelnen Diözesen sollten im Jahr 2000 nichts anderes sein als Anlässe und Hilfen, die ganz im Dienste der Vertiefung der Glaubens und des Bekenntnisses zur Kirchenzugehörigkeit standen. - http://www.maria-dreieichen.at
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25.01.2005 08:55:32
Vollkommener Ablaß im Eucharistischen Jahr
Im „Jahr der Eucharistie“ hat Papst Johannes Paul II. die Verehrung und Anbetung des Altarssakramentes mit einem besonderen Ablass verbunden. Der Ablass ist der Nachlass für zeitliche Sündenstrafen, die nach der Vergebung der Sünden im irdischen Leben oder nach dem Tod gesühnt werden müssen. Den Ablass kann man für sich gewinnen oder fürbittweise den Verstorbenen zukommen lassen. Wörtlich heißt es im Dekret "Miracolorum maximum" der Apostolischen Pönitentiarie, das von kath.net im vollen Wortlaut dokumentiert wird, unter anderem:
1. Ein vollkommener Ablass wird allen und jedem Gläubigen unter den gewohnten Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters, Gesinnung vollkommener innerer Abkehr von jeglicher Sünde) gewährt, sooft sie andächtig und fromm an einem Gottesdienst oder einer Andacht teilnehmen, die zu Ehren des Allerheiligsten Sakramentes gefeiert werden, sei es feierlich ausgesetzt oder im Tabernakel verwahrt.
2. Außerdem wird der vollkommene Ablass zu den obengenannten Bedingungen dem Klerus gewährt, den Mitgliedern der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens und allen weiteren Gläubigen, die zur Feier des Stundengebetes gesetzlich verpflichtet sind, sowie jenen, die gewohnt sind, das Stundengebet (»Officium divinum«) aus reiner Andacht zu beten, und zwar sooft sie zum Tagesabschluß vor dem Herrn im Tabernakel gemeinsam oder einzeln die Vesper und die Komplet beten.
Die Gläubigen, die durch Krankheit oder aus anderen rechtmäßigen Gründen gehindert sind, das Allerheiligste Sakrament der Eucharistie in einer Kirche oder Kapelle zu besuchen, können den vollkommenen Ablass zu Hause oder wo auch immer sie sich aufgrund der Verhinderung befinden, erlangen, wenn sie unter völliger Abkehr von jeglicher Sünde, wie es oben gesagt wurde, und mit der Absicht, sobald wie möglich die drei gewohnten Bedingungen zu erfüllen, im Geiste des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu Christi im Altarsakrament den Besuch in geistlicher Weise und in der Sehnsucht des Herzens erfüllen und das Vater unser sowie das Glaubensbekenntnis sprechen unter Hinzufügung einer frommen Anrufung Jesu im Sakrament (z. B. »Hochgelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament«).
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23.01.2005 16:31:08
60. Geburtstag von Kardinal Schönborn
(stephanscom.at) Der Geburtstag sei eigentlich kein Anlass dem Geburtstagskind zu gratulieren, betonte Kardinal Christoph Schönborn beim Benefizkonzert im Wiener Stephansdom anlässlich seines 60. Geburtstages. "Man hat ja nichts getan, um geboren zu werden. Der Dank gilt den Eltern, die in einer schweren Zeit 'ja sagen' konnten und Gott, dem Schöpfer", so der Wiener Erzbischof. Es sei kaum zu fassen, wie schnell 60 Jahre um wären, führte Kardinal Schönborn weiter aus. Natürlich gelte es auch den Begleitern im Leben, den Lehrern, der Familie, den Priestern - aber auch den Menschen, die einen ab und zu ermutigt oder zurecht gewiesen hätten - zu danken. Der Wiener Erzbischof erinnerte an den Psalm 90 "Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahr. Das Beste daran ist nur Mühsal und Beschwer, rasch geht es vorbei, wir fliegen dahin." (Ps 90,10) und bat die Anwesenden, ihre Zeit zu nutzen. "Die Zeit ist unglaublich kostbar und unwiederbringlich", so Kardinal Christoph Schönborn. Aber auch wenn sie irreversibel sei, sei immer noch ein anderes Vorzeichen setzbar. "Umkehr ist immer möglich", betonte Kardinal Schönborn, der anregte ein erfülltes Leben anzustreben. "Schon Augustinus hat gesagt: 'Voll wird mein Leben sein, wenn es ganz voll ist von Dir`".
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23.01.2005 16:29:18
Herz-Jesu-Studientag: Vorträge jetzt online
Am 22. Jänner 2005 fand im Gebäude des Wiener Priesterseminars bereits der 14. Herz-Jesu-Studientag statt. Dieser wird jährlich von der „Unio Cor Iesu – Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung“ veranstaltet. In einem ersten Vortrag referierte Doz. Dr. Ildefons Manfred Fux aus Neulengbach über den seligen Kaiser Karl von Österreich und seine Beziehung zum Heiligsten Herzen Jesu. Der zweite Vortrag von Dr. Josef Spindelböck aus Kleinhain befasste sich mit dem Herzen Jesu im „Katechismus der Katholischen Kirche“. An die 200 Personen nahmen daran teil. Beide Vorträge sind ab sofort online auf www.stjosef.at aufrufbar: Vortrag über den seligen Kaiser Karl / Vortrag über das Heiligste Herz Jesu im Katechismus der Katholischen Kirche.
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22.01.2005 07:34:20
Bischof Aichern rügt Pfarrer von Timelkam
(kath.net) Ein KATH.NET-Bericht über eine geplante Podiumsdiskussion mit der selbst ernannten, mittlerweile exkommunizierten „Priesterin“ Christine Mayr-Lumetzberger hat in der Diözese Linz Bewegung ausgelöst, und zwar beim Bischof höchstpersönlich. Er richtete einen Brief an den Pfarrer von Timelkam, P. Franz Kniewasser, der für die vom Katholischen Bildungswerk getragene Veranstaltung „Die Zukunft der Kirche – Kirche ohne Priester“ verantwortlich war. Darin bekundete er ausdrücklich seine „Missbilligung“ darüber, „dass mit Frau Mayr-Lumetzberger eine Person eingeladen wurde, die sich durch eigenmächtiges Vorgehen aus der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen hat“. Es sei wichtig, „sich über die Zukunft der Kirche und ihre brennenden Fragen Gedanken zu machen“, hielt er in dem Schreiben fest, das vor Beginn der Veranstaltung verlesen werden musste. Diese Zukunft umfasse jedoch „mehr als die Priesterfrage“ und könne nicht nur auf dieses Thema eingeschränkt werden.
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22.01.2005 07:32:49
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen
Vom 18.-25. Januar findet jedes Jahr die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ statt. Auch wir wollen in diesem Anliegen beten. Möge Gott der Herr das Geschenk der Einheit all jenen verleihen, die an seinen Namen glauben, die festhalten am Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus und die kraft der Taufe zu Kindern Gottes und untereinander zu Brüdern und Schwestern geworden sind! Das Thema der Gebetswoche für die Einheit der Christen lautet heuer: „Christus, das eine Fundament der Kirche“ (vgl. 1 Kor 3,1-23). Die 2. Lesung aus dem 1. Korintherbrief macht uns bewusst, wie wichtig die Einheit im Glauben ist. Paulus ruft die Christen seiner Zeit dazu auf, keine Spaltung unter sich zu dulden. Er stellt die Frage: „Ist denn Christus zerteilt?“ Am 21. November 1964 verkündete das 2. Vatikanische Konzil das Dekret über den Ökumenismus „Unitatis redintegratio“. Es sind also jetzt 40 Jahre, dass uns dieses Erbe anvertraut wurde. Wir wollen daher über die wichtigsten Aussagen nachdenken und mögliche Wege der Verwirklichung suchen. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis A! - Linktip: Dekret über den Ökumenismus des 2. Vatikanischen Konzils.
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20.01.2005 10:24:24
Spanische Bischofskonferenz korrigiert mißverständliche "Kondom-Erklärung"
Die spanische Bischofskonferenz hat sich in einer am 19. Januar verbreiteten "Presseerklärung über AIDS und das Kondom" gegen mißverständliche Aussagen des Sprechers der Bischofskonferenz gewandt, die er im Anschluß an ein Gespräch mit der Gesundheitsministerin vor zwei Tagen vor Journalisten vorgebracht hatte. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut (inoffizielle Übersetzung von Dr. Josef Spindelböck gemäß dem Original):
Der Generalsekretär der Bischofskonferenz, P. Juan Antonio Martínez Camino, besuchte gestern die Ministerin für Gesundheit und Konsum, Frau Elena Salgado, mit dem Ziel, sich über die Art und Weise einer bestmöglichen Zusammenarbeit bei der Prävention der AIDS-Epidemie zu besprechen. Es handelt sich um eine Angelegenheit, die die Kirche sehr beunruhigt, nämlich die Katholiken und die damit in besonderer Weise befaßten kirchlichen Institutionen in Spanien und in der ganzen Welt im Hinblick auf die soziale und sanitäre Aufmerksamkeit für die von dieser Krankheit Betroffenen.
Der Generalsekretär erörterte mit der Ministerin das unter dem Namen “ABC” bekannte Präventionsprogramm, das von angesehenen Wissenschaftlern und Spezialisten internationalen Ranges vorgelegt wurde (siehe die medizinische Zeitschrift “The Lancet” in der Ausgabe von November 2004). Der Ratschlag der Spezialisten ist, dass sich die Durchführung der Prävention gegenüber der AIDS-Übertragung auf sexuellem Weg, um vollständig und wirksam zu sein, auf die Empfehlung von Enthaltsamkeit, Treue und der Verwendung von Kondomen – in dieser Reihenfolge – gründen müsse. Dasselbe bekräftigt auch die Weltgesundheitsorganisation.
Daher wurde gegenüber der Ministerin erklärt, jene Aussagen seien nicht zutreffend, welche behaupten, dass sich die Kirche, wenn sie den rechten Umgang mit der menschlichen Sexualität fördere und dabei von der Tugend der Keuschheit geleitet werde, in Gegensatz zu den wissenschaftlichen Empfehlungen stelle, der Infektion durch AIDS zuvorzukommen. Im Gegenteil: Die Enthaltung von unrechtmäßigen sexuellen Beziehungen und die gegenseitige Treue zwischen den Gatten stellen ganz allgemein das einzige sichere Verhalten gegenüber der Gefahr von AIDS dar. Die Empfehlungen der Experten für die öffentliche Gesundheit stimmen darin mit der Morallehre der Kirche überein.
Der Generalsekretär antwortete kurz den Journalisten, die beim Verlassen des Gesundheitsministeriums auf ihn warteten, dass die Verwendung eines Kondoms einen Platz in diesem Programm habe, das „ABC“ genannt werde – ein umfassender technischer Plan zur Prävention von AIDS. Diese Erklärung muss im Sinn der Lehre der Kirche verstanden werden, welche daran festhält, dass der Gebrauch des Kondoms ein unmoralisches sexuelles Verhalten mit einschließt. Aus diesem Grund arbeitet die Kirche auf wirksame und vernünftige Weise bei der Vorbeugung von AIDS mit, indem sie die Erziehung der Personen für eine treue eheliche Liebe, die offen für das Leben ist, fördert. Auf diese Weise sucht sie jene unrechtmäßigen und promisken Beziehungen zu vermeiden, welche den so genannten gesundheitlichen „Risikosituationen“ Raum geben. In Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen ist es nicht möglich, den Gebrauch des Kondoms zu empfehlen, da es im Gegensatz steht zur Moral der Person. Das, wozu man wirklich raten kann, ist einzig und allein der verantwortliche Umgang mit der Sexualität gemäß der sittlichen Norm.
Als Schlussfolgerung ergibt sich, dass es im Gegensatz zu dem, was von verschiedenen Stellen behauptet wurde, nicht zutreffend ist, dass sich die Lehre der Kirche über das Kondom geändert habe.

Hinweis: Die Buchstaben "ABC" des angesprochenen Programms stehen für "(A)bstinence [Enthaltsamkeit]", "(B)e faithful [Treue]" und "(C)ondom [Kondom]".
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19.01.2005 16:12:27
Zunahme der Kirchenaustritte: GV Schagerl analysiert Ursachen
(DPS St. Pölten) Die Verdünnung des Glaubens in der Gesellschaft ist die Hauptursache für die steigende Zahl der Kirchenaustritte. Die dramatische Situation in der Diözese im vergangenen Jahr war dabei „ein wesentlicher Faktor, der diese Zahlen mitbestimmt hat“, stellt Generalvikar Msgr. Leopold Schagerl zu den jüngsten Austrittszahlen vom Jahr 2004 fest. Im vergangenen Jahr sind in der Diözese St. Pölten 5.129 Personen aus der Kirche ausgetreten. Das ist um etwa 44 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr, in dem 3.548 Personen die Kirche verlassen hatten. Die meisten Austritte waren in den Monaten März, August und Dezember zu verzeichnen. Gegenüber ORF-Niederösterreich erklärte der Generalvikar, „die Bindung an die Kirche ist bei vielen Menschen schwächer geworden, und wenn dann irgendwo ein Anlass auftritt, fällt auch die Entscheidung leichter, sich von dieser Gemeinschaft loszulösen“. Man müsse daher dringend wieder ein wachsames Auge auf die Ausbildung der Priester legen und die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherstellen, meint er. 193 Personen sind im vergangenen Jahr in der Diözese St. Pölten wieder in die Kirche zurückgekehrt.
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19.01.2005 14:45:49
Papst bekräftigt Einsatz für Einheit der Christen
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat alle Christen zum verstärkten Einsatz für die Ökumene aufgerufen. Die Wiederherstellung der vollen Einheit zwischen den Christen sei ein "bleibender Auftrag" aller Getauften, sagte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. Der Papst verwies auf jüngste Fortschritte und auf wichtige Kontakte im ökumenischen Dialog und in der Zusammenarbeit: "Der Schmerz der Trennung wird besonders deutlich angesichts der Herausforderungen einer Welt, die ein klares und einheitliches christliches Zeugnis erwartet". Aus Anlass der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen nahmen auch Vertreter anderer Kirchen an der Begegnung im Petersdom teil. "Christus ist das Fundament der Kirche", zitierte der Papst in seiner Audienzansprache das diesjährige Motto der Weltgebetswoche. Die Versöhnung der Christen übersteige die menschlichen Kräfte und Fähigkeiten: "Daher ist die ersehnte Einheit eine Gottesgabe, um die wir unermüdlich in Demut und Aufrichtigkeit bitten müssen". Dieses Beten um Einheit müsse mit persönlicher Umkehr und mit einer "Reinigung der Erinnerung" einhergehen. "Es gibt keine echte Ökumene ohne innere Bekehrung", betonte der Papst. Daraus entspringe der Eifer für neue Initiativen. "Beten wir darum, dass die Familie der Christen bald wieder zusammenfindet. Die Wahrheit macht frei und ist das Fundament der Einheit. Der Heilige Geist stärke und führe euer Streben nach Einheit", so der Papst in seinem deutschsprachigen Grußwort. Die traditionelle Abschlussfeier der Gebetswoche in der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura wird kommenden Dienstag vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, gefeiert. Johannes Paul II. dankte seinem "Ökumene-Minister", dass er ihn bei diesem Vesper-Gottesdienst vertritt.
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