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19.02.2005 05:59:42
Zeugen der Herrlichkeit des Herrn und seiner Mutter Maria
In überragender Weise durften drei der Apostel – Petrus, Jakobus und Johannes – in der Gegenwart Christi auf dem Berg Zeugen seiner Herrlichkeit werden. Vor ihren Augen wurde er verwandelt, verklärt. Vor 88 Jahren, genau gesagt von Mai bis Oktober des Jahres 1917, durften drei Hirtenkinder in Fatima auf eine besondere Art Zeugen des Übernatürlichen werden. Ihnen erschien die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, die durch diese Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta die Menschen zum Gebet (vor allem des Rosenkranzes), zur Umkehr und Buße aufrief. Auf diese Weise erinnerte Maria uns alle an die Botschaft ihres Sohnes Jesus Christus, die wir leben sollen. Vor einer Woche starb Schwester Lucia; heute feiert die Kirche das Gedenken der bereits seliggesprochenen Kinder Francisco und Jacinta. - Lesen Sie mehr über diese Zusammenhänge in der Predigt zum 2. Fastensonntag A!
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18.02.2005 16:50:03
Kritische Situation in Brasilien nach Ermordung von Sr. Dorotea Stang
(Kathpress) Die beiden Mörder der US-amerikanischen Ordensfrau Sr. Dorotea Stang haben einem Pressebericht zufolge von brasilianischen Großgrundbesitzern umgerechnet rund 14.700 Euro Kopfgeld erhalten. Die Berufskiller seien per Flugzeug von einem nahen Gutshof geflüchtet und dürften sich bereits im Ausland befinden, berichtete die Tageszeitung "O Estado de Sao Paulo" in ihrer Freitagausgabe. Um die Ermittlungen der Bundespolizei irrezuleiten, sei der Verdacht auf zwei andere flüchtige "Pistoleiros" gelenkt worden, nach denen derzeit mit Hochdruck gefahndet werde. Die 74-jährige Ordensfrau war vor einer Woche in Anapu im Teilstaat Para nach mehreren Morddrohungen erschossen worden. Als Auftraggeber werden Großgrundbesitzer vermutet, die an der illegalen Rodung von Tropenhölzern verdienen. Die Ordensfrau wurde mehrfach international für ihren Einsatz zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in den Amazonas-Wäldern ausgezeichnet. Die bei den armen Landarbeiterfamilien sehr beliebte Ordensfrau - die der Gemeinschaft der Schwestern von Notre-Dame-de-Namur angehörte - hatte in den Wochen vor der Tat im brasilianischen Fernsehen erzählt, dass von Großgrundbesitzern und Holzunternehmern bezahlte Killer sie töten wollten. Laut "Kathpress" las die 74-Jährige Ordensfrau den beiden "Pistoleiros", die des Mordes verdächtigt werden, in den Minuten vor dem Verbrechen noch mehrere Stellen aus der Bibel vor, wohl um die Täter umzustimmen. Doch diese töteten sie dennoch. "Unglaublich couragiert zeigte sie Großgrundbesitzer und Holzunternehmer an, die Amazonien zerstören und wertvollen Urwald in Flächen für Export-Soja verwandeln", sagte Bischof Tomas Balduino, Vorsitzender der Kommission für Landseelsorge, im Gespräch mit der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. "Schwester Dorotea Stang gab als Nordamerikanerin und Mitglied eines angesehenen Ordens in Nordbrasilien jenen einfachen Menschen eine Stimme, auf die man sonst nichts gibt". Sie habe sich für Brasiliens Interessen eingesetzt - und sei gerade deshalb gehasst worden, so der Bischof. Auch der aus Österreich stammende Bischof der Prälatur Xingu, Erwin Kräutler, hat die ermordete Ordensfrau Dorotea Stang gewürdigt. Die aus den USA stammende Ordensfrau habe unermüdlich für die Ausgeschlossenen und Armen im Amazonasgebiet gearbeitet. Schwester Dorotea sei, so Kräutler, "in die Amazonas-Region verliebt" gewesen und habe gewollt, dass diese "ein Land für alle sei, vor allem für die Ärmeren, nicht nur Land zum Ausplündern". Bischof Kräutler forderte die brasilianische Regierung auf, "endlich den kriminellen Großgrundbesitzern und Holzhändlern im Amazonasgebiet das Handwerk zu legen". Unterdessen ist in der Urwaldgemeinde Anapu eine Militäreinheit eingetroffen, die nach Regierungsangaben für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Auch in andere Orte der Region wurden Soldaten entsandt. Der Präsident der Kommission für Landseelsorge, Bischof Tomas Balduino, bezeichnete die Maßnahmen lediglich als eine "Verlegenheitslösung". Auch nach ähnlichen Ereignissen dieser Art sei so verfahren worden. Das Militär werde jedoch nicht ständig bleiben. "Am Abzugstag haben wir genau die gleiche Situation wie vorher", so Balduino.
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18.02.2005 16:36:49
Venezuela: Kirche in Not
Die katholische Kirche in Venezuela sieht sich unter Präsident Hugo Chávez zunehmend der Bedrängnis und Verfolgung ausgesetzt. Chávez, der mit dem kommunistischen Kuba unter Fidel Castro zusammenarbeitet, möchte jede Opposition im Land ausschalten. Eine einflussreiche freie Kraft ist die katholische Kirche, die vor allem durch ihr Bildungswesen und ihr Eintreten für die unveräußerlichen Rechte des Menschen ein kritisches Korrektiv zur neokommunistischen Gleichschaltung durch Chávez und seine Anhänger darstellt. In einer Analyse in der Zeitung „Die Tagespost“ geht Jürgen Liminski auf die aktuelle Entwicklung ein und sieht einen schweren Konflikt zwischen Staat und Kirche herankommen. - Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut!
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17.02.2005 17:03:59
Vorankündigung Lebensschutztag in St. Pölten
Der „Initiativkreis von Laien und Priestern in Wien, Niederösterreich und Burgenland“ veranstaltet am Samstag, den 9. April 2005, einen Lebensschutztag in St. Pölten. Ab 13.30 Uhr ist Beichtgelegenheit; um 14.00 Uhr wird die Hl. Messe im überlieferten röm. Ritus in der Prandtauerkirche gefeiert. Um 15.30 Uhr findet ein Vortrag von em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Wolfgang Waldstein statt. Thema: „Über die Rechtswidrigkeit der Abtreibung“. Um ca. 16.30 Uhr hält Mag. Dietmar Fischer einen Vortrag zum Thema: „Was können Katholiken gegen die Abtreibung tun?“ Die beiden Vorträge finden statt im Restaurant „Zur alten Schießstätte“, Völklplatz 1, St. Pölten (Tel. 02742-70537), "Weißer Saal" (rechts vom Eingang). Das Ende ist für ca. 18.00 Uhr vorgesehen. Weitere Informationen bei Mag. Thomas Lintner, Tel./Fax +43 (2742) 258845; e-mail: thomas.lintner@aon.at.
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17.02.2005 16:49:27
Familienfasttag 2005
Unter dem Motto "Teilen macht mehr daraus" wirbt heuer die Katholische Frauenbewegung für ihre "Dritte Welt"-Aktion „Familienfasttag“. Im Rahmen dieser entwicklungspolitischen Initiative wird in der vorösterlichen Fastenzeit als Zeichen der Solidarität mit jenen, die keinen Platz in der Wohlstandsgesellschaft haben, ein persönlicher Verzicht geleistet. Das beim Fasten ersparte Geld wird als symbolischer Akt des Teilens für Frauenförderungsprojekte in Asien und Lateinamerika zur Verfügung gestellt. So werden Frauen durch Bildungsangebote, Selbsthilfegruppen und Einkommen schaffende Projekte befähigt, für sich selbst und ihre Familien die Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Außerdem werden Programme unterstützt, die Frauen beim Wiederaufbau in der von der Flutkatastrophe betroffenen Region stärken. Die Aktion Familienfasttag wurde 1958 zur Bekämpfung des Hungers in der Welt gegründet. Nun will sie den Hunger nach Gerechtigkeit stillen. Traditionell wird der zweite Freitag in der Fastenzeit, der Quatemberfreitag,18. Februar 2005 , von vielen Gläubigen als Familienfasttag begangen. An diesem Tag gibt es als Zeichen der Verbundenheit mit benachteiligten Menschen nur eine Suppe oder eine einfache Speise. In den meisten Pfarren wird am darauf folgenden Sonntag, 20. Februar 2005, bei den Gottesdiensten das dadurch ersparte Geld für die Aktion Familienfasttag gesammelt. Immer mehr setzt sich jedoch der Brauch durch, während der gesamten Fastenzeit jenes Geld, das durch einen persönlichen Verzicht erspart wurde, in eigenen Sparwürfeln zu sammeln und nach Ostern zu überweisen. Homepage: www.teilen.at
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16.02.2005 18:30:11
Fastenhirtenbrief über Gebet und Anbetung
Gebet und Anbetung sind das Thema des diesjährigen Fastenhirtenbriefes des Kölner Erzbischofs Kardinal Joachim Meisner. Der aktuelle Anlass dafür ist der Weltjugendtag im August dieses Jahres. Papst Johannes Paul II. hat ihn im Hinblick auf die Heiligen Drei Könige unter das Motto gestellt: „Wir sind gekommen, um IHN anzubeten“. Der Kardinal stellt dazu fest: „Wenn das Erzbistum Köln für dieses Großereignis Gastgeber sein darf, dann dürfen wir nicht nur versuchen, dieser Aufgabe organisatorisch zu genügen, sondern ganz besonders auch organisch-geistlich, damit in unseren Gemeinden etwas vom Geist der Anbetung für die jungen Pilger aus aller Welt erfahrbar wird. Aber auch für unseren eigenen geistlichen Weg – und damit für unser Menschsein – ist die Anbetung von einer gar nicht hoch genug einzuschätzenden Bedeutung.“ - Lesen Sie den Fastenhirtenbrief in vollem Wortlaut (PDF-Format bzw. auch auf kath.net)!
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16.02.2005 18:27:04
Proteste gegen Einführung der Handkommunion in der Diözese Warschau
(kath.net) Die geplante Einführung der Handkommunion in der Diözese Warschau durch den polnischen Primas Kardinal Josef Glemp stößt in Polen auf Widerstand. Wie KATH.NET berichtet hat, wird Glemp ab Gründonnerstag als erster polnischer Diözesanbischof die Handkommunion zulassen. In der Zeitschrift „Christianitas“ wurde am 10. Februar eine Deklaration gegen die Handkommunion veröffentlicht. Darin wird vor der möglichen Gefahr einer Profanierung gewarnt und auf die Instruktion „Redemptionis sacramentum“ verwiesen, wo es heißt: „Wenn eine Gefahr der Profanierung besteht, darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die Hand gegeben werden.“ (Kap. 92) Unter den Unterzeichnern der Erklärung befinden sich zahlreiche Politiker, Wissenschaftler und Publizisten, unter anderem die Ärztin Wanda Poltawska, die mit dem Papst in Krakau gearbeitet hat und mit ihm bis heute freundschaftlich verbunden ist.
Kardinal Glemp sieht indes keine Gefahr der Profanierung. Die Handkommunion könne die Ehrfurcht vor der Eucharistie vertiefen, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur KAI. Die Kritiker der Handkommunion zeigten ein „mangelndes Verständnis“ der Eucharistie, kritisierte er. In der Deklaration betonen die Kritiker außerdem, dass es aus dem Vatikan keine Stellungnahme gebe, welche die Praxis der Handkommunion lobe oder zur Ausbreitung ermuntere. Weiters wird auf „Memoriale Domini“ verwiesen, ein Schreiben der Gottesdienstkongregation aus dem Jahre 1969, in dem zur Handkommunion folgendes steht: „Es steht auch zu befürchten, dass die neue Form der Kommunionspendung Gefahren nach sich zieht: Minderung der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament, Profanierung eben dieses Sakramentes und Verfälschung der rechten Lehre.“ (Memoriale Domini)
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16.02.2005 18:20:04
Requiem für Schwester Lucia von Fatima
(ZENIT) Kardinal Tarsicio Bertone, Erzbischof von Genua, hat in seiner Funktion als Sondergesandter von Papst Johannes Paul II. am Dienstagnachmittag (16.02.2005) das Seelenamt für Schwester Lucia in der Kathedrale von Coimbra geleitet. An diesem portugiesischen Ort verstarb am ersten Fastensonntag im Alter von 97 Jahren die letzte Seherin der Erscheinungen der Jungfrau Maria in Fatima im Jahre 1917. Seit Dienstagmittag befindet sich der Leichnam der Seherin in der Kathedrale von Coimbra, wo am Nachmittag das Seelenamt gehalten wurde. Bestattet wurde Schwester Lucia dann im Karmel von Coimbra. In einem Jahr werden ihre sterblichen Überreste ihrem Wunsch gemäß nach Fatima überführt. Am Wallfahrtsort wird sie neben den anderen beiden Sehern, ihren Vettern Jacinta und Francisco Marto, ihre letzte Ruhestätte finden. Jacinta und Francisco waren noch im Kindesalter in den Jahren 1919 bzw. 1920 gestorben. Im Jahr 2000 wurden sie vom Heiligen Vater selig gesprochen. Ihr Gedenktag ist der kommende 20. Februar.
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14.02.2005 05:38:43
Papst bei Angelus-Gebet
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach Verlassen der Gemelli-Klinik - zum Angelus-Gebet am ersten Fastensonntag - die Fortsetzung seiner Mission angekündigt und Rücktrittsspekulationen zurückgewiesen. Er wolle die ihm von Jesus anvertraute Mission erfüllen, betonte der Papst vor dem Angelus-Gebet am Sonntag vor vielen Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz. Dazu erbitte er die Unterstützung und das Gebet der Gläubigen. Wie bei früheren Gelegenheiten wurde die Rede des Papstes von Erzbischof Leonardo Sandri verlesen, der auch das Angelus-Gebet rezitierte. Der Papst saß während der knapp 15-minütigen Zeremonie am Fenster seiner Wohnung im dritten Stock des Apostolischen Palastes und spendete mit schwacher, aber verständlicher Stimme den Segen.
Ausdrücklich dankte Johannes Paul II. in der verlesenen Rede für die Anteilnahme und das Gebet während seines Aufenthaltes in die Gemelli-Klinik.
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14.02.2005 05:36:29
Schwester Lucia von Fatima verstorben
Schwester Maria Lucia de Jesus vom Unbefleckten Herzen, die berühmte Fatima-Seherin ist tot, berichtet kath.net. Lucia dos Santos starb am Sonntag, den 13. Februar, im Alter von 97 Jahren in Portugal. Schwester Lucia hatte vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 gemeinsam mit den inzwischen seliggesprochenen Francisco und Jacinta Marto mehrere Erscheinungen der Muttergottes. Einen besonderen Bezug zu Fatima hat Papst Johannes Paul II., nochdem er am 13. Mai 1981 das schwere Schussattentat am Petersplatz überlebte. Bereits ein Jahr später pilgerte der Heilige Vater nach Fatima und dankte der Muttergottes für die Rettung. Einer der letzten Besucher bei Lucia war übrigens Mel Gibson Der US-Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ist im vergangenen Sommer mit der Fatima-Seherin Sr. Lucia dos Santos zusammengetroffen. Das Begräbnis von Schwester Lucia findet bereits am Dienstag, den 15. Februar, statt.
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12.02.2005 14:54:27
Plattform "Kindeswohl und Elternrechte"
Alles Nachdenken über die Zukunft der Schule und des Unterrichts müsse sich am Wohl des Kindes orientieren. In einer Erklärung vom 10.02.2005 appelliert die Plattform „Kindeswohl und Elternrechte“ in diesem Sinn an alle Beteiligten der aktuellen Schul- und Schulreformdiskussion. Es wird gefordert:
a) das Recht des Kindes auf Kindheit zu beachten. Dieses verwirklicht sich u.a. durch das Recht auf ausreichende Zeit der Eltern, weiter durch ausreichend Zeit für Spiel, Sport, musische Betätigung, durch Teilnahme an Angeboten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Der zeitliche Rahmen für schulischen Unterricht und für schulische Betreuung muss sich am Kindeswohl orientieren;
b) die elterliche Erziehungsverantwortung zu stärken und zu fördern, weil die Voraussetzungen für jede Bildung in der Familie geschaffen werden;
c) für Eltern tatsächliche Wahlfreiheit zwischen Familienarbeit und Erwerbsarbeit zu schaffen, was umfangreiche wirtschaftliche, gesetzliche und gesellschaftliche Reformanstrengungen erfordert;
d) familiäre und schulische Nachmittagsbetreuung in finanzieller Hinsicht gleichzustellen;
e) Eltern und Kindern auch zukünftig ein leistungsorientiertes und differenziertes Angebot an Schulformen zur Verfügung zu stellen;
f) vor allen organisatorischen Fragen eine gesellschaftliche Verständigung über Ziele und Inhalte von Bildung auf der Grundlage des § 2 des Schulorganisationsgesetzes anzustreben.
Die Plattform hofft, dass der fünfte Absatz der Präambel zur UN-Kinderrechtskonvention (von Österreich am 26.1.1990 unterzeichnet) mehr Beachtung findet: „...daß der Familie als Grundeinheit der Gesellschaft und natürlicher Umgebung für das Wachstum und Gedeihen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihrer Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft voll erfüllen kann“. Darüber hinaus wird gefordert, weitgehende Strukturveränderungen mit hohen Folgekosten (wie etwa eine schulische Nachmittagsbetreuung) nur auf der Grundlage des tatsächlichen Bedarfs vorzunehmen, um verlorene finanzielle Aufwendungen zu vermeiden.
Dieser Appell wird unter anderem von folgenden Einrichtungen unterstützt: Österreichischer Akademikerbund, Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), Familienmanifest, Freiheitlicher Familienverband, Gesellschaft für Familienorientierung, Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Institut für Ehe und Familie (IEF), Jugend für das Leben, Katholischer Familienverband Steiermark, Liga für Sozialhygiene, Österreichischer Cartellverband, Österreichischer Familienbund, Paneuropabewegung Österreich und dem Ring Freiheitlicher Jugend.
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12.02.2005 14:50:46
Kardinal Schönborn unterstützt "Jugend für das Leben"
Kardinal Christoph Schönborn hat nach einem Bericht von kath.net bei einer Begegnung mit Vertretern des Vereins "Jugend für das Leben" den jungen Menschen dafür gedankt, dass sie sich auf der Grundlage der Enzyklika "Evangelium vitae" für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzen. Er begrüße und unterstütze diesen Einsatz für eine "Kultur des Lebens", sagte der Erzbischof von Wien. Als besonders positiv hob Kardinal Schönborn die Schuleinsätze der "Jugend für das Leben" hervor, durch die so vielen Schülerinnen und Schülern Wissen über die Würde und das Lebensrecht "jedes menschlichen Wesens von der Empfängnis an" mit allen Konsequenzen vermittelt werde. Bei der Aussprache konnten auch Probleme im Zusammenhang mit dem Salzburger Abtreibungsstreit geklärt werden. Die Kritik des Kardinals an einem gewissen "Aktionismus" habe nicht der "Jugend für das Leben" gegolten, sondern einer anonymen Salzburger Initiative. Im Hinblick auf die Auseinandersetzung um die Vorgangsweise von Landeschefin Gabi Burgstaller, die ab demnächst Abtreibungen an Salzburger Landeskrankenhäusern durchführen lassen will, verwies Kardinal Schönborn auf die ausführliche Stellungnahme des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser in dessen jüngstem Hirtenbrief, der in aller Deutlichkeit das Lebensrecht der Ungeborenen verteidige. Gegenstand des Gesprächs war auch die gemeinsame Sorge über den einstimmigen Beschluss des jüngsten SP-Bundesparteitags, der die Abtreibung in den Bereich des Gesundheitsrechts verlegen möchte. "Dadurch würde Schwangerschaft erstmals als Krankheit eingestuft werden", bedauerte Kardinal Schönborn.
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11.02.2005 16:40:30
Kardinal Scheffczyk nimmt Stellung zu Frauenpriestertum
Der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk widerspricht der Regensburger Kirchenrechtlerin Sabine Demel. Die Debatte über eine mögliche Priesterweihe für Frauen sei nicht mehr offen, betont Scheffczyk unter Verweis auf das Apostolische Schreiben "Ordinatio sacerdotalis" von 1994. Das "männliche Priesteramt" gehöre "in den Zusammenhang des Glaubens als Kern- und bleibender Bezugspunkt hinein". Wer in diesem Punkt auf eine Änderung setzte, riskiere "eine Spaltung der Kirche". Nachdenklich stimmt den Kardinal "dass der Spalt latent schon vorhanden ist und die Bereitschaft zur Akzeptanz des Irrtums immer größer wird." - Lesen Sie den ausführlichen Beitrag in der Zeitung "Die Tagespost"!
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11.02.2005 16:38:56
11. Februar 2005: Welttag der Kranken
Am 11. Februar 2005 feierte die katholische Kirche den 13. Welttag der Kranken, der heuer in der Hauptstadt von Kamerun, Yaoundé, in Afrika begangen wurde. Papst Johannes Paul II. veröffentlichte dazu eine Botschaft. Durch die Ortswahl des Heiligtums "Maria, Königin der Apostel" in Yaoundé sollte Gelegenheit geboten werden, „den Völkern dieses Kontinents, die unter schwerwiegenden Mängeln im Gesundheitswesen zu leiden haben, konkrete Solidarität zu bekunden.“ So werde ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Verpflichtung getan, die die Christen Afrikas vor nunmehr zehn Jahren anlässlich des 3. Welttages der Kranken übernommen hätten, nämlich zu "barmherzigen Samaritern" der Brüder und Schwestern zu werden, die sich in Schwierigkeiten befinden. Was das Drama von Aids betreffe, müsse, um diese Krankheit verantwortungsvoll zu bekämpfen, „durch die Erziehung mit Blick auf den heiligen Wert des Lebens und durch die Anleitung zum richtigen Umgang mit der Sexualität eine verstärkte Vorbeugung erfolgen. Denn auch wenn es in vielen Fällen, besonders während der Schwangerschaft, zur Ansteckung über das Blut kommt - Infektionen, die mit aller Anstrengung bekämpft werden müssen -, sind jene Ansteckungen weitaus zahlreicher, die durch sexuelle Kontakte erfolgen, sich aber durch ein verantwortungsvolles Verhalten und die Einhaltung der Tugend der Keuschheit vermeiden ließen.“ Die an der Afrikasynode 1994 teilnehmenden Bischöfe hatten die Auswirkungen verantwortungslosen sexuellen Verhaltens auf die Verbreitung der Krankheit im Blick, als sie folgende Empfehlung formulierten: "Das Gefühl, die Freude, das Glück und der Friede, wie sie die christliche Ehe und die Treue erzeugen, sowie die von der Keuschheit gewährte Sicherheit müssen den Gläubigen, vor allem den Jugendlichen, ständig vor Augen geführt werden.“ Der Papst schloss die Botschaft mit einem Gebet zur Gottesmutter Maria: „Maria, Unbefleckte Jungfrau, Frau des Schmerzes und der Hoffnung, stehe jedem leidenden Menschen zur Seite und erwirke für jeden die Fülle des Lebens. Richte deinen mütterlichen Blick besonders auf jene, die sich in Afrika in äußerster Not befinden, weil sie von Aids oder einer anderen tödlichen Krankheit befallen sind. Schau auf die Mütter, die um ihre Kinder weinen; schau auf die Großeltern, die über keine ausreichenden Mittel verfügen, um Ihren verwaisten Enkeln zu helfen. Drücke alle an dein Mutterherz. Königin Afrikas und der ganzen Welt, allerseligste Jungfrau, bitte für uns!“ - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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10.02.2005 10:07:54
Papst verläßt heute das Krankenhaus
Wie Kathpress berichtet, verläßt Papst Johannes Paul II. im Laufe des heutigen Donnerstag (10.02.2005) die römische Gemelli-Klinik und kehrt in den Vatikan zurück. Die akute Atemwegsentzündung, wegen der der 84-Jährige am 1. Februar eingeliefert worden war, sei geheilt, teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Donnerstag mit. Die Stimme sei wieder "normal", und der gesundheitliche Allgemeinzustand bessere sich zunehmend, fügte der Sprecher hinzu. Die Computer-Tomographien der vergangenen beiden Tage habe gezeigt, dass andere Krankheiten auszuschließen seien.
Nach seiner Rückkehr in den Vatikan werde der Papst sein Arbeitsprogramm durchgehen, sich mit seinem Arzt beraten und danach seine Entscheidungen treffen, teilte Navarro weiter mit. Das gelte auch für den nächsten im Programm vorgesehenen Auftritt am Sonntag zum Angelus-Gebet. Johannes Paul II. wolle in einem Brief seinen Ärzten und Pflegern und allen danken, die sich im Zusammenhang mit seinem Krankenhausaufenthalt um ihn bemüht hatten, so der Sprecher.
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10.02.2005 10:05:59
Kinderhirtenbrief zur Fastenzeit
(DPS) Der Diözesanbischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, hat einen eigenen Kinder-Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, den wir im folgenden dokumentieren:
Liebe Kinder!
Als Bischof mit dem Namen Klaus, möchte ich am Beginn der Fastenzeit nicht nur den Erwachsenen, sondern auch euch, den Kindern, einen Brief schreiben. Ein Brief ist immer etwas ganz Besonderes. Er kann uns sagen, wie wichtig wir für jemand sind; wie sehr uns jemand gern hat und an uns denkt.
Ihr als die Jüngsten in unserer Kirche seid für mich als Bischof Freunde im Glauben. Ihr seid getauft – wie ich. Ihr bemüht euch wie ich -, Gott und die Menschen zu lieben. Wenn ihr am Sonntag mit euren Eltern in die Kirche geht, dann ist euch Gott ganz besonders nahe, auch wenn ihr das nicht immer spürt.
Wir feiern jeden Sonntag als große Pfarrfamilie Gottesdienst, um Gott zu danken und ihn zu loben. Denn Gott ist nahe, wenn wir zu ihm beten, wenn wir mit ihm reden. Er ist uns nahe, wenn wir in Liedern Gott loben und ihm danken. Er ist uns nahe, wenn wir aus der Bibel Geschichten von Gott und den Menschen hören. Er ist uns nahe, wenn wir die Liebe von Menschen erfahren und andere lieben und ihnen helfen.
Und ganz besonders nahe ist uns Jesus in der heiligen Kommunion. Manche von euch waren schon bei der Erstkommunion; andere bereiten sich darauf vor. Und die jüngeren Kinder unter euch, die noch nicht bei der Erstkommunion waren, bekommen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Durch dieses Zeichen seid ihr mit allen Menschen verbunden, die an Jesus glauben.
Liebe Kinder – wenn wir alle miteinander fest daran glauben, dass Jesus bei uns ist und mit uns geht, dann können wir auch anderen von IHM erzählen. Erinnert euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.
Erzählt ihm alles, was euch froh oder traurig macht; worüber ihr euch ärgert; wofür ihr „Danke“ sagen möchtet.
Ich, Euer Bischof, bitte euch, auch für mich zu beten, damit ich das tue, was Gott will und was für die Menschen gut ist.
Als Bischof bitte ich für euch und eure Eltern:
Der Herr segne und beschütze euch. Er bewahre euch vor Unglück und Traurigkeit. Er schenke euch Freude, Liebe, ein glückliches Zuhause und ein Daheimsein bei IHM. Amen.
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09.02.2005 10:37:59
Aschermittwoch und Fastenzeit
(stephanscom.at) Die Zahl 40 hat im biblischen Sinn eine besondere Bedeutung: Sie steht für einen Zeitraum, in dem sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. Die Sintflut (Gen 7,4ff) dauerte 40 Tage, die Wanderung Israel durch die Wüste dauerte 40 Jahre, 40 Tage verbrachte Moses auf dem Berg Sinai und 40 Tage und Nächte hielt sich Jesus in der Wüste auf. Am Aschermittwoch zeichnet der Priester den Gläubigen in den katholischen Kirchen das Aschenkreuz aus gesegneter Asche auf die Stirn. Dieser Ritus soll an die Buße erinnern, denn Asche ist ein alttestamentliches Symbol für Reue und Demut. Im Buch Jona heißt es "Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche." (Jona 3,6). Die Asche erinnert außerdem an die eigene Vergänglichkeit. "Bedenke Mensch, dass du aus Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Entsprechend alter Tradition wird die Asche durch das Verbrennen von gesegneten Weidenzweigen, die im Vorjahr am Palmsonntag zur Palmweihe getragen wurden, gewonnen. "Kehre um und glaub an das Evangelium," heißt es bei der Segnung mit dem Aschenkreuz. Die Umkehr ist ein wichtiger Gedanke am Aschermittwoch und in der Fastenzeit. Umkehr bedeutet dabei nicht immer eine 180°-Wendung, sondern eine Wegkorrektur, damit Gott wieder ins Zentrum des Lebens rücken kann. Der Ritus des Aschenkreuzes stammt aus der Zeit, in der die Büßer öffentlich am Aschermittwoch aus der Kirche ausgeschlossen wurden und als Zeichen der Buße mit Asche bestreut wurden. Erst am Gründonnerstag wurden sie feierlich wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. 40 Tage lang, vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag bereiten sich die Christen durch die Fastenzeit auf Ostern vor. Die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt. Jeder Sonntag ist eine kleine Oase in der Fastenzeit, an ihnen wird nicht gefastet. Als Grundregel des Fastens gilt das Wort Jesu: Beim Fasten solle man kein finsteres Gesicht machen. "Wenn du fastest salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." (Mt 6,16-18)
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09.02.2005 10:32:04
Fastenhirtenbrief von Bischof Küng
(Kathpress) Eine "Erneuerung des christlichen Lebens" erbittet der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng von den Gläubigen in seiner neuen Diözese. In seinem ersten Fastenhirtenbrief als Diözesanbischof von St. Pölten schreibt Küng, er habe in der Diözese viele positive Eindrücke gewonnen. Viele Menschen seien um ein echtes Christsein bemüht. Als nächste große Anliegen nennt Küng die Einheit in der Diözese, die Wiedereröffnung des Priesterseminars und die Entwicklung und Verwirklichung eines Pastoralplanes. Er ruft in seinem Schreiben an die Gläubigen auf, auch jene Menschen anzusprechen, die derzeit dem kirchlichen Leben fern bleiben. Es sei ebenso notwendig, den jungen Paaren beizustehen und sich für geistliche Berufungen einzusetzen. Die "solide Grundlage" für die Erneuerung der Diözese sei die Verbindung mit Christus, betont der Bischof. Es gelte, sich persönlich und gemeinsam wieder stärker Christus zuzuwenden. Vor allem das "Jahr der Eucharistie" könne diesbezüglich ein Anlass für eine Neubesinnung sein, denn Christus sei in der Eucharistie in besonderer Weise gegenwärtig. Ein persönlicher Neuanfang könne in vielen Formen geschehen, etwa durch die Pflege der eucharistischen Anbetung oder durch eine liebevolle Vorbereitung und Mitfeier jener Feste, die zur Eucharistie einen besonderen Bezug haben wie etwa Gründonnerstag und Fronleichnam. Besonders brauche es auch das Bemühen, den Sonntag als Tag des Herrn hoch zu halten. Den Pfarren, Gemeinschaften und Klöstern empfiehlt der Bischof, Katechesen über die Eucharistie abzuhalten, damit dieses Geheimnis des Glaubens besser erfasst und erkannt werde und die Einheit unter den Gläubigen, Priestern und Laien wachse. Die innerliche Beziehung zur Eucharistie brauche, so Küng, die Liebe zur Stille und zur Sammlung im Glauben und die Bereitschaft zum Hinhören auf das Wort Gottes und zur Umkehr. Die Eucharistie wachen Herzens mitzufeiern, könne das Leben verändern. Sie sei die wichtigste Schule des christlichen Lebens, eine Quelle des Trostes und der Kraft, hebt Bischof Küng hervor. - Lesen Sie den Hirtenbrief in vollem Wortlaut!
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08.02.2005 18:33:29
EB Kothgasser: Hirtenbrief gegen Abtreibung
Dem Thema Schutz des Lebens widmet Salzburgs Erzbischof Alois Kothgasser einen sehr umfangreichen Hirtenbrief zur bevorstehenden Fastenzeit. Dabei rief er dazu auf, sich jenen Gesetzen zu widersetzen, die Abtreibung oder Euthanasie legitimieren. Zwar habe sich die Kirche seit Anbeginn zum Gehorsam gegenüber den staatlichen Autoritäten bekannt, gleichzeitig aber verlangt sie, dass man "Gott mehr gehorchen muss als den Menschen". Kothgasser betonte, dass die Menschenrechte und die Freiheit dort aufhören würden, wo sie dem Willen des Stärkeren unterworfen seien. "Das 'Recht' auf Abtreibung, Kindestötung und Euthanasie zu fordern, heißt, eine absolute Macht über die anderen und gegen die anderen zu behaupten. Aber das ist der Tod der wahren Freiheit. Das ist der Untergang der Grundrechte des Menschseins." Besonders gefährdet sei das menschliche Leben heute, "wenn es in die Welt eintritt und wenn es das irdische Dasein verlässt". Der Erzbischof meinte, dass die Billigung der Abtreibung in Gesinnung, Gewohnheit und selbst im Gesetz "Zeichen für eine sehr gefährliche Krise des sittlichen Bewusstseins" sei, das immer weniger im Stande sei, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. In Österreich werde meist vergessen, dass der Unrechtscharakter der Abtreibung weiterhin eindeutig festgehalten werde (StGB Par. 96), dass es sich bei der Abtreibung nicht um ein Anspruchsrecht oder gar um eine Errungenschaft modernen Lebens handeln könne. Zur gesetzlichen Legitimation von Abtreibung oder Euthanasie merkte Kothgasser an, dass beides Verbrechen seien. "Diese für rechtmäßig zu erklären, kann sich kein menschliches Gesetz anmaßen. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen." Gleichzeitig warnte der Oberhirte aber vor Fanatismus von Abtreibungsgegnern. "Gruppen, die aktiv und engagiert für das Leben eintreten, sollten nicht in blinden, nahezu fanatischen Eifer verfallen, der mehr zu feindseliger Konfrontation als zur Überwindung der Schwierigkeiten beiträgt." Anders Denkenden sollte stets mit Achtung begegnet werden. - Lesen Sie den Fastenhirtenbrief in vollem Wortlaut!
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08.02.2005 18:31:02
Papstbotschaft zur Fastenzeit 2005
Die Botschaft von Papst Johannes Paul II. zur Fastenzeit 2005 ist diesmal besonders den alten Menschen gewidmet. „Es gilt, das Bewusstsein der öffentlichen Meinung zu stärken, dass die alten Menschen auf jeden Fall ein kostbarer Schatz sind“, schreibt der Heilige Vater. „Darum möge man die wirtschaftlichen Hilfen und die Gesetzesinitiativen verbessern, die den Ausschluss der alten Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben verhindern.“ – Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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07.02.2005 16:11:00
Diözese Linz: Pastoralassistenten zur Predigt "verpflichtet"?
Der Predigtdienst für Pastoralassistenten, der vom Vatikan nicht erlaubt wird, sei in der Diözese Linz von höchster Stelle angeordnet. Das gehe aus einem Schreiben des Bischöflichen Ordinariats Linz hervor, wie KATH.NET berichtet. In einem Protokoll der Personalstelle des Bischöflichen Ordinariates heiße es unter Punkt 2,3 im Rahmen der Aufgabenbereiche für "Pfarrassistenten": "Der Pfarrassistent übernimmt den Predigtdienst an jedem zweiten Sonn- und Feiertag. Als Prediger ist er jeweils auch verantwortlich für die Gestaltung des Gottesdienstes." Im Vorjahr war in der päpstlichen Instruktion "Redemptionis sacramentum" vor "missbräuchlichen Praktiken" in der Liturgie gewarnt worden. Die Homilie innerhalb der Messe sei "dem Priester oder Diakon vorbehalten", heißt es in Punkt 161.
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07.02.2005 16:08:26
Leo Maasburg neuer Nationaldirektor von Missio Austria
"Missio Austria" (früher "Päpstliche Missionswerke") erhält einen neuen Nationaldirektor: Der Priester Leo Maasburg folgt auf den Wiener Weihbischof Ludwig Schwarz, berichtet Kathpress. Maasburg wird sein neues Amt am 9. Februar antreten. Er wurde auf Vorschlag der Österreichischen Bischofskonferenz von der vatikanischen Missionskongregation für fünf Jahre bestellt. Maasburg, geboren 1948 in Graz, ist Priester der Erzdiözese Wien und war enger Vertrauter und Beichtvater von Mutter Teresa. Nach dem Jura-, Politologie- und Theologiestudium in Innsbruck, Oxford und Rom und der Priesterweihe in Fatima (1982) erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation der ehemals kommunistischen Länder. Weiters begleitete er auch Mutter Teresa immer wieder auf ihren Reisen zu Neugründungen oder öffentlichen Anlässen und hielt für den von Mutter Teres gegründeten Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" (MC) geistliche Einkehrtage. Als Mutter Teresa 1988 ihre ersten Niederlassungen in Moskau und Armenien errichtete, war "Father Leo" dabei. Maasburg war auch maßgeblich in den Seligsprechungsprozess von Mutter Teresa involviert. Drei Jahre wirkte Maasburg auch als Assistent des Gründers von "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe", des legendären "Speckpaters" Werenfried van Straaten. Von 1994 bis 2001 arbeitete er zusammen mit einem italienischen Unternehmer aus Varese am weltweiten Aufbau von "Radio Maria". Die Päpstlichen Missionswerke hätten als weltweite Organisation die große Chance, mehr und mehr ihrem Auftrag gemäß eine freundschaftlich helfende Hand für die materiell, sozial und spirituell Ärmsten zu werden, so Maasburg in einer ersten Stellungnahme.
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06.02.2005 18:54:37
Gedenken an 60. Jahrestag der Hinrichtung von P. Alfred Delp SJ
(ebm) In der Erzdiözese München und Freising ist am Samstag, 5. Februar, des 60. Jahrestages der Hinrichtung des Münchner Jesuitenpaters Alfred Delp durch die nationalsozialistische Justiz gedacht worden. Delp war einer der führenden Köpfe im Kreisauer Kreis, einer Widerstandsgruppe, in der sich katholische und evangelische Christen auf eine Neuordnung Deutschlands nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes vorbereiteten. Bei einem Gottesdienst in der Münchner Pfarrei Heilig Blut, wo Delp von 1939 bis zu seiner Verhaftung im Juli 1944 als Seelsorger wirkte, erinnerte der Kardinal auch an weitere sieben Männer aus dem Erzbistum, die vor 60 Jahren unter dem Nationalsozialismus ihr Leben lassen mussten. Sie hätten „im Kampf gegen das gottlose Regime ihr Zeugnis für den Glauben und die Würde des Menschen mit ihrem Leben bezahlt“. Ihre Namen seien ein „lebendiges Vermächtnis“ für die Zukunft. Wörtlich sagte der Kardinal: „Wir stellen ihr Licht auf den Leuchter, damit es auch den kommenden Generationen leuchte“. Was in der Zeit der gottlosen Diktatur geschehen sei, bewege nicht nur jene, die in jungen Jahren Zeitgenossen der Ereignisse waren, sondern auch die nachgeborenen Generationen. Er selbst erinnere sich „noch an das Entsetzen und die Scham, die die Menschen befiel, als nach dem Kriegsende bekannt wurde, was in Auschwitz, in Dachau und den anderen Konzentrationslagern geschehen war“, sagte der Kardinal. Er fügte hinzu: „Da ist nichts zu entschuldigen, zu verharmlosen oder gar zu leugnen. Das Grauen darzustellen, fehlen uns die Worte.“ Bis in seine letzten Tage habe das NS-Regime Menschen gequält, hingerichtet und brutal ermordet. „Eine entsetzliche und in ihrer perfiden Planung und Durchführung bislang in der Völkergeschichte einmalige Bilanz der Unmenschlichkeit bedrückt uns noch heute“, sagte Wetter. Der Kardinal rief dazu auf, dem Vorbild der christlichen Widerstandskämpfer und Gegner des Nationalsozialismus zu folgen: „Seien wir Menschen der Anbetung, die vor Gott allein das Knie beugen und ihr ganzes Dasein in seine Hand legen“. Pater Alfred Delp habe „die Gottesferne des neuzeitlichen Menschen“ klar erkannt. Dieser Gottesferne müssten die Christen offensiv begegnen, indem sie „missionarisch wirken und Menschen für das Evangelium gewinnen“. Gerade am Vorbild von Pater Delp werde „eine Wert- und Lebensordnung sichtbar, die Gott unverrückbar in die Mitte stellt“. - Lesen Sie die Predigt von Kardinal Wetter in vollem Wortlaut!
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06.02.2005 18:45:13
Erkrankter Papst segnete beim Angelus-Gebet die Gläubigen
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat sich so weit erholt, dass er sich am Sonntag (06.02.2005) das erste Mal seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus Dienstag Nacht der Öffentlichkeit präsentierte. Das Angelusgebet sprach Erzbischof Leonardo Sandri vom vatikanischen Staatssekretariat, den Segen spendete der von seiner Erkrankung der Atemwege noch stark in Mitleidenschaft gezogene Papst aber selbst - vom Fenster der römischen Gemelli-Klinik aus. Sandri verlas auch die traditionelle Ansprache Johannes Pauls. Darin betonte das Kirchenoberhaupt, er werde weiter der Kirche und der Menschheit dienen, auch vom Krankenhaus aus. Außerdem dankte er Ärzten und Krankenpersonal für ihre Pflege: "Ich drücke Euch allen, die ihr mir in jedem Teil der Erde nah seid, meine Dankbarkeit für die ehrliche und teilnehmende Zuneigung aus, die ich in diesen Tagen besonders intensiv gespürt habe. Heute feiert die italienische Kirche den Tag für das Leben. Die Bischöfe betonen in ihrer Botschaft dazu das Geheimnis des Lebens als Beziehung, die Vertrauen benötigt. Vertrauen in das Leben fordern die ungeborenen Kinder. Um Vertrauen bitten auch die Kinder, die aus verschiedenen Gründen ihre Familie verloren haben und durch Adoptions- oder Pflegeeltern ein neues Heim finden." Bei geöffnetem Fenster segnete der Papst nach dem Angelusgebet dann die Gläubigen, die sich vor dem Krankenhaus versammelt hatten, und per Liveübertragung diejenigen, die auf dem Petersplatz waren.
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05.02.2005 07:54:32
Organtransplantation nur bei Gewißheit über Tod des Spenders zulässig
(ZENIT) Nur bei einer "moralischen Gewissheit" über den klinischen Tod des Verstorbenen sei es zulässig, Organe zu Zwecken einer Transplantation zu entnehmen, erklärt Johannes Paul II. in einer diesen Donnerstag veröffentlichten Botschaft anlässlich einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, die diese Tage zum Thema "Anzeichen für den Tod" in Rom stattfindet. Wie kann der Tod eines Menschen mit Sicherheit festgestellt werden? Um diese delikate Frage klären zu können, bedient sich der Heilige Vater zunächst der christlichen Anthropologie: Ihr gemäß "ist es allgemein bekannt, dass der Augenblick des Todes für jeden Menschen im endgültigen Verlust der konstituierenden Einheit zwischen Körper und Geist besteht", schreibt er. "Jeder Mensch ist gerade insofern lebendig, als sie oder er 'corpore et anima unus' (Gaudium et Spes, 14) ist. Und er oder sie bleibt solange am Leben, solange diese substantielle Einheit in ihrer Vollkommenheit fortbesteht." Somit sei "der Tod eines Menschen, wenn er in diesem grundlegenden Sinn verstanden wird, ein Ereignis, das von keiner wissenschaftlichen Technik und keiner empirischen Methode genau bestimmt werden kann", fährt der Papst fort. "Der einzig richtige Weg, auf dem dieses Problem der Feststellung des menschlichen Todes gelöst werden kann, ist auch der einzig mögliche", erklärt er. Der bestehe im aufmerksamen Forschen nach "entsprechenden 'Anzeichen für den Tod', die sich durch physische Auswirkungen im Individuum bemerkbar machen". Mit einem Zitat von Papst Pius XII. aus dem Jahre 1957 beantwortet der Papst schließlich die Frage mit der Bekräftigung, "dass es am Arzt liegt, eine klare und genaue Definition von 'Tod' und 'Todesmoment' im Leben eines Patienten zu geben". Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften besteht aus 80 Mitgliedern, die der Papst auf Lebzeiten ernennt, nachdem sie von den Fachleuten selbst vorgeschlagen werden. - Lesen Sie dazu auch die Ansprache von Papst Johannes Paul II. beim Internationalen Kongreß für Organverpflanzung im „Palazzo dei Congressi“ in Rom am 29. August 2000!
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05.02.2005 07:50:35
"Salz der Erde" und "Licht der Welt"
Nüchtern betrachtet erleben wir schon seit Jahren einen Prozess der fortschreitenden Säkularisierung in Europa und der westlichen Welt. Es scheint, dass bei vielen Menschen der christliche Glaube seine lebensbestimmende Kraft verloren hat. Die Folge davon ist zunehmende Entfremdung vom Glauben der Kirche, was sich vor allem in der abnehmenden Glaubenspraxis zeigt – also im Rückgang des Gottesdienstbesuches und des Sakramentenempfangs -, aber auch in der steigenden Zahl von Kirchenaustritten. Man könnte fast den Eindruck haben, dass der Baum der Kirche stark geschüttelt wurde und wird und nur mehr wenige Früchte an diesem Baum hängen bleiben. Trotz dieses allgemeinen Trends und der damit verbundenen Einschätzung dürfen wir uns nicht vom Pessimismus leiten lassen. Die Kirche ist keine rein menschliche, nur soziologisch erfassbare Größe. Statistiken über praktizierende oder nicht mehr praktizierende Kirchenmitglieder sind nicht die einzig mögliche gültige Aussageform über sie. Größer und wesentlicher ist ihr von Gott gewirktes übernatürliches Mysterium, das auch dann bestehen bleibt, wenn es nur mehr wenige sind, die begreifen, welch kostbarer Schatz uns im Glauben an Jesus Christus anvertraut ist. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis A!
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04.02.2005 09:36:18
Amtsübernahme von Bischof Küng auf Video
(DPS) St. Pölten hat seit September vergangenen Jahres einen neuen Diözesanbischof. Die feierliche Amtseinführung im Dom zu St. Pölten wurde zu einem Fest des Neubeginns. Zahlreiche Gläubige konnten dieses Ereignis über den ORF Niederösterreich am Bildschirm mitverfolgen. Dieses einmalige Ereignis der Amtsübernahme am 28. November ist nun auch als Dokumentation auf Videokassette erhältlich. Dauer: 135 Minuten. Preis: 20.- Euro plus Versandkosten. Die Videokassette ist ab sofort erhältlich im Behelfsdienst des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3101 St. Pölten, Tel. 02742/398-315, FAX: -380, e-mail: behelfe.pa.stpoelten@kirche.at.
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04.02.2005 09:34:17
Papst auf dem Weg der Besserung
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung, muss aber noch einige Tage in der römischen Gemelli-Klinik bleiben. Der Papst, der Dienstagabend mit einer Entzündung der Atemwege in die Klinik gebracht worden war, habe die dritte Nacht dort gut überstanden und plane bereits sein Arbeitsprogramm für die nächsten Tage, hieß es. Am Sonntagmittag wolle der Papst das traditionelle Angelus-Gebet von seinem Krankenbett aus in einer Radio-Liveschaltung mit den Gläubigen sprechen. Eine Audio-Botschaft an die Seminaristen des römischen Priesterseminars, die am Samstag in den Vatikan kommen, dürfte es jedoch entgegen italienischen Medienspekulationen nicht geben. Die neue amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice werde bei ihrem Vatikanbesuch am kommenden Dienstag mit Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano zusammentreffen, hieß es im Vatikan.
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02.02.2005 18:12:05
Bischof Küng bei Markterhebungsfeier in Obritzberg
(DPS) Die Kirche möge Mitte des Ortes bleibe, wo die Menschen Heimat und Kraft für ihr Leben finden. Dies wünschte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng der Gemeinde Obritzberg-Rust bei St. Pöltern, die am 29. Jänner 2005 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Im Anschluss an die Festlichkeit im Gemeindezentrum feierte der Bischof mit den anwesenden Priestern und der Pfarrgemeinde in der Kirche die Abendmesse. Bei der Markterhebungsfeier äußerte der Bischof den Wunsch, dass sich die Jugend in der neuen Marktgemeinde wohl fühlen und so in ihre Verantwortung für die Zukunft hineinwachsen möge. Auch die Bewohner sollten jene Bedingungen im Ort vorfinden, damit sie Familie und Leben bejahen, sagte der Bischof. Auch die alten und kranken Menschen sollen sich nicht allein gelassen fühlen, wies er hin. Als wichtig legte Bischof Küng der Gemeinde und Pfarre Obritzberg-Rust ans Herz, dass die Menschen "den Weg zum Wesentlichen finden und dabei Gott nicht außer Acht lassen". In der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche wurde der Diözesanbischof bei der Abendmesse herzlich willkommen geheißen. "Wir wollen heute und auch in Zukunft nie vergessen, dass Gottes Liebe wirklich so unendlich groß ist, wie ihr gesungen habt", meinte der Bischof am Beginn der Messe zu den Kindern. In der Predigt erinnerte er dann daran, dass sich heute immer mehr Menschen von Gott abwenden und nicht mehr in seinem Wort das Heil suchen. Er bedauerte, dass er der Pfarre derzeit keinen eigenen Priester vor Ort geben könne. Die Pfarre werde aber von zwei Seelsorgern begleitet. Der Priestermangel, so der Bischof, bleibe eine große Sorge. Nicht alles hänge allein nur vom Pfarrer ab, sagte der Bischof und dankte den Gläubigen, dass sie eine lebendige Gemeinde geblieben seien, in der sehr viele Menschen mitarbeiten und mitwirken. Mit Hinweis auf das Evangelium des Sonntags, die Seligpreisungen, betonte der Bischof, dass diese tatsächlich ein Festprogramm seien. Wer sie umzusetzen versuche, werde den Weg zur Freude und zu Frieden finden. Er ermutigte die Anwesenden, auf dem Weg Christi weiter zu gehen, auch wenn dies oft schwer falle. Dann werde die Kirche auch in Zukunft Heimat sein und bleiben. Bischof Küng erklärte abschließend, dass ihm diese Begegnung Zuversicht gebe, "dass die Kirche präsent ist - nicht nur hier auf dem Berg, sondern auch in den Häusern und Herzen der Menschen". – Zur Marktgemeinde Obritzberg gehört auch Kleinhain, wo sich das geistliche Haus der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ befindet und von aus der katholische Internetnachrichtendienst news.stjosef.at in alle Welt ausgesandt wird!
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02.02.2005 17:56:25
Papst Johannes Paul II. im Krankenhaus
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. wurde in der Nacht auf Mittwoch in das römische Gemelli-Krankenhaus eingeliefert. Ein grippaler Infekt, der ihn schon am Montag dazu zwang, die Audienzen abzusagen, ist die Ursache. Dazu kam eine Entzündung der Luftröhre, wegen der er schließlich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Mittwoch Vormittag hat der Sprecher des Heiligen Stuhls, Joaquin Navarro-Valls, folgende Erklärung abgegeben: "In der letzten Nacht sind Therapien zur Atmungshilfe fortgesetzt worden. Sie haben eine Stabilisierung der klinischen Lage möglich gemacht. Die Herz-, Atmungs- und Stoffwechselwerte liegen derzeit innerhalb der Norm. Es bestätigt sich allerdings die Diagnose einer akuten Luftröhren-Entzündung mit vorübergehenden Kehlkopf-Verengungen, wie schon gestern Abend bekannt gegeben. In der Nacht hat der Heilige Vater ein paar Stunden geschlafen. Um den Heiligen Vater kümmert sich das Ärzte-Team von Prof. Rodolfo Proietti, dem Leiter der Notaufnahme. Ich möchte noch anfügen, dass heute morgen, als ich das Krankenhaus verließ, der Sekretär des Papstes, Erzbischof Dsziwizs, eine Messe zelebriert hat, bei der der Papst vom Bett aus konzelebrierte." In einem Interview mit Radio Vatikan unterstrich Navarro-Valls, dass diese Konzelebration ein Zeichen dafür sei, dass es dem Papst besser gehe. Wann der Papst aus dem Krankenhaus entlassen werde, sei noch nicht ganz sicher: "Das Fieber ist zurückgegangen, aber der Papst wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Das müssen die Ärzte entscheiden, wann die Zeit gekommen ist, ihn aus dem Krankenhaus zu entlassen."
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