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14.02.2005 05:38:43
Papst bei Angelus-Gebet
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach Verlassen der Gemelli-Klinik - zum Angelus-Gebet am ersten Fastensonntag - die Fortsetzung seiner Mission angekündigt und Rücktrittsspekulationen zurückgewiesen. Er wolle die ihm von Jesus anvertraute Mission erfüllen, betonte der Papst vor dem Angelus-Gebet am Sonntag vor vielen Zehntausend Menschen auf dem Petersplatz. Dazu erbitte er die Unterstützung und das Gebet der Gläubigen. Wie bei früheren Gelegenheiten wurde die Rede des Papstes von Erzbischof Leonardo Sandri verlesen, der auch das Angelus-Gebet rezitierte. Der Papst saß während der knapp 15-minütigen Zeremonie am Fenster seiner Wohnung im dritten Stock des Apostolischen Palastes und spendete mit schwacher, aber verständlicher Stimme den Segen.
Ausdrücklich dankte Johannes Paul II. in der verlesenen Rede für die Anteilnahme und das Gebet während seines Aufenthaltes in die Gemelli-Klinik.
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14.02.2005 05:36:29
Schwester Lucia von Fatima verstorben
Schwester Maria Lucia de Jesus vom Unbefleckten Herzen, die berühmte Fatima-Seherin ist tot, berichtet kath.net. Lucia dos Santos starb am Sonntag, den 13. Februar, im Alter von 97 Jahren in Portugal. Schwester Lucia hatte vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 gemeinsam mit den inzwischen seliggesprochenen Francisco und Jacinta Marto mehrere Erscheinungen der Muttergottes. Einen besonderen Bezug zu Fatima hat Papst Johannes Paul II., nochdem er am 13. Mai 1981 das schwere Schussattentat am Petersplatz überlebte. Bereits ein Jahr später pilgerte der Heilige Vater nach Fatima und dankte der Muttergottes für die Rettung. Einer der letzten Besucher bei Lucia war übrigens Mel Gibson Der US-Schauspieler und Regisseur Mel Gibson ist im vergangenen Sommer mit der Fatima-Seherin Sr. Lucia dos Santos zusammengetroffen. Das Begräbnis von Schwester Lucia findet bereits am Dienstag, den 15. Februar, statt.
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12.02.2005 14:54:27
Plattform "Kindeswohl und Elternrechte"
Alles Nachdenken über die Zukunft der Schule und des Unterrichts müsse sich am Wohl des Kindes orientieren. In einer Erklärung vom 10.02.2005 appelliert die Plattform „Kindeswohl und Elternrechte“ in diesem Sinn an alle Beteiligten der aktuellen Schul- und Schulreformdiskussion. Es wird gefordert:
a) das Recht des Kindes auf Kindheit zu beachten. Dieses verwirklicht sich u.a. durch das Recht auf ausreichende Zeit der Eltern, weiter durch ausreichend Zeit für Spiel, Sport, musische Betätigung, durch Teilnahme an Angeboten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Der zeitliche Rahmen für schulischen Unterricht und für schulische Betreuung muss sich am Kindeswohl orientieren;
b) die elterliche Erziehungsverantwortung zu stärken und zu fördern, weil die Voraussetzungen für jede Bildung in der Familie geschaffen werden;
c) für Eltern tatsächliche Wahlfreiheit zwischen Familienarbeit und Erwerbsarbeit zu schaffen, was umfangreiche wirtschaftliche, gesetzliche und gesellschaftliche Reformanstrengungen erfordert;
d) familiäre und schulische Nachmittagsbetreuung in finanzieller Hinsicht gleichzustellen;
e) Eltern und Kindern auch zukünftig ein leistungsorientiertes und differenziertes Angebot an Schulformen zur Verfügung zu stellen;
f) vor allen organisatorischen Fragen eine gesellschaftliche Verständigung über Ziele und Inhalte von Bildung auf der Grundlage des § 2 des Schulorganisationsgesetzes anzustreben.
Die Plattform hofft, dass der fünfte Absatz der Präambel zur UN-Kinderrechtskonvention (von Österreich am 26.1.1990 unterzeichnet) mehr Beachtung findet: „...daß der Familie als Grundeinheit der Gesellschaft und natürlicher Umgebung für das Wachstum und Gedeihen aller ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, der erforderliche Schutz und Beistand gewährt werden sollte, damit sie ihrer Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft voll erfüllen kann“. Darüber hinaus wird gefordert, weitgehende Strukturveränderungen mit hohen Folgekosten (wie etwa eine schulische Nachmittagsbetreuung) nur auf der Grundlage des tatsächlichen Bedarfs vorzunehmen, um verlorene finanzielle Aufwendungen zu vermeiden.
Dieser Appell wird unter anderem von folgenden Einrichtungen unterstützt: Österreichischer Akademikerbund, Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), Familienmanifest, Freiheitlicher Familienverband, Gesellschaft für Familienorientierung, Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE), Institut für Ehe und Familie (IEF), Jugend für das Leben, Katholischer Familienverband Steiermark, Liga für Sozialhygiene, Österreichischer Cartellverband, Österreichischer Familienbund, Paneuropabewegung Österreich und dem Ring Freiheitlicher Jugend.
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12.02.2005 14:50:46
Kardinal Schönborn unterstützt "Jugend für das Leben"
Kardinal Christoph Schönborn hat nach einem Bericht von kath.net bei einer Begegnung mit Vertretern des Vereins "Jugend für das Leben" den jungen Menschen dafür gedankt, dass sie sich auf der Grundlage der Enzyklika "Evangelium vitae" für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einsetzen. Er begrüße und unterstütze diesen Einsatz für eine "Kultur des Lebens", sagte der Erzbischof von Wien. Als besonders positiv hob Kardinal Schönborn die Schuleinsätze der "Jugend für das Leben" hervor, durch die so vielen Schülerinnen und Schülern Wissen über die Würde und das Lebensrecht "jedes menschlichen Wesens von der Empfängnis an" mit allen Konsequenzen vermittelt werde. Bei der Aussprache konnten auch Probleme im Zusammenhang mit dem Salzburger Abtreibungsstreit geklärt werden. Die Kritik des Kardinals an einem gewissen "Aktionismus" habe nicht der "Jugend für das Leben" gegolten, sondern einer anonymen Salzburger Initiative. Im Hinblick auf die Auseinandersetzung um die Vorgangsweise von Landeschefin Gabi Burgstaller, die ab demnächst Abtreibungen an Salzburger Landeskrankenhäusern durchführen lassen will, verwies Kardinal Schönborn auf die ausführliche Stellungnahme des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser in dessen jüngstem Hirtenbrief, der in aller Deutlichkeit das Lebensrecht der Ungeborenen verteidige. Gegenstand des Gesprächs war auch die gemeinsame Sorge über den einstimmigen Beschluss des jüngsten SP-Bundesparteitags, der die Abtreibung in den Bereich des Gesundheitsrechts verlegen möchte. "Dadurch würde Schwangerschaft erstmals als Krankheit eingestuft werden", bedauerte Kardinal Schönborn.
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11.02.2005 16:40:30
Kardinal Scheffczyk nimmt Stellung zu Frauenpriestertum
Der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk widerspricht der Regensburger Kirchenrechtlerin Sabine Demel. Die Debatte über eine mögliche Priesterweihe für Frauen sei nicht mehr offen, betont Scheffczyk unter Verweis auf das Apostolische Schreiben "Ordinatio sacerdotalis" von 1994. Das "männliche Priesteramt" gehöre "in den Zusammenhang des Glaubens als Kern- und bleibender Bezugspunkt hinein". Wer in diesem Punkt auf eine Änderung setzte, riskiere "eine Spaltung der Kirche". Nachdenklich stimmt den Kardinal "dass der Spalt latent schon vorhanden ist und die Bereitschaft zur Akzeptanz des Irrtums immer größer wird." - Lesen Sie den ausführlichen Beitrag in der Zeitung "Die Tagespost"!
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11.02.2005 16:38:56
11. Februar 2005: Welttag der Kranken
Am 11. Februar 2005 feierte die katholische Kirche den 13. Welttag der Kranken, der heuer in der Hauptstadt von Kamerun, Yaoundé, in Afrika begangen wurde. Papst Johannes Paul II. veröffentlichte dazu eine Botschaft. Durch die Ortswahl des Heiligtums "Maria, Königin der Apostel" in Yaoundé sollte Gelegenheit geboten werden, „den Völkern dieses Kontinents, die unter schwerwiegenden Mängeln im Gesundheitswesen zu leiden haben, konkrete Solidarität zu bekunden.“ So werde ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Verpflichtung getan, die die Christen Afrikas vor nunmehr zehn Jahren anlässlich des 3. Welttages der Kranken übernommen hätten, nämlich zu "barmherzigen Samaritern" der Brüder und Schwestern zu werden, die sich in Schwierigkeiten befinden. Was das Drama von Aids betreffe, müsse, um diese Krankheit verantwortungsvoll zu bekämpfen, „durch die Erziehung mit Blick auf den heiligen Wert des Lebens und durch die Anleitung zum richtigen Umgang mit der Sexualität eine verstärkte Vorbeugung erfolgen. Denn auch wenn es in vielen Fällen, besonders während der Schwangerschaft, zur Ansteckung über das Blut kommt - Infektionen, die mit aller Anstrengung bekämpft werden müssen -, sind jene Ansteckungen weitaus zahlreicher, die durch sexuelle Kontakte erfolgen, sich aber durch ein verantwortungsvolles Verhalten und die Einhaltung der Tugend der Keuschheit vermeiden ließen.“ Die an der Afrikasynode 1994 teilnehmenden Bischöfe hatten die Auswirkungen verantwortungslosen sexuellen Verhaltens auf die Verbreitung der Krankheit im Blick, als sie folgende Empfehlung formulierten: "Das Gefühl, die Freude, das Glück und der Friede, wie sie die christliche Ehe und die Treue erzeugen, sowie die von der Keuschheit gewährte Sicherheit müssen den Gläubigen, vor allem den Jugendlichen, ständig vor Augen geführt werden.“ Der Papst schloss die Botschaft mit einem Gebet zur Gottesmutter Maria: „Maria, Unbefleckte Jungfrau, Frau des Schmerzes und der Hoffnung, stehe jedem leidenden Menschen zur Seite und erwirke für jeden die Fülle des Lebens. Richte deinen mütterlichen Blick besonders auf jene, die sich in Afrika in äußerster Not befinden, weil sie von Aids oder einer anderen tödlichen Krankheit befallen sind. Schau auf die Mütter, die um ihre Kinder weinen; schau auf die Großeltern, die über keine ausreichenden Mittel verfügen, um Ihren verwaisten Enkeln zu helfen. Drücke alle an dein Mutterherz. Königin Afrikas und der ganzen Welt, allerseligste Jungfrau, bitte für uns!“ - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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10.02.2005 10:07:54
Papst verläßt heute das Krankenhaus
Wie Kathpress berichtet, verläßt Papst Johannes Paul II. im Laufe des heutigen Donnerstag (10.02.2005) die römische Gemelli-Klinik und kehrt in den Vatikan zurück. Die akute Atemwegsentzündung, wegen der der 84-Jährige am 1. Februar eingeliefert worden war, sei geheilt, teilte Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Donnerstag mit. Die Stimme sei wieder "normal", und der gesundheitliche Allgemeinzustand bessere sich zunehmend, fügte der Sprecher hinzu. Die Computer-Tomographien der vergangenen beiden Tage habe gezeigt, dass andere Krankheiten auszuschließen seien.
Nach seiner Rückkehr in den Vatikan werde der Papst sein Arbeitsprogramm durchgehen, sich mit seinem Arzt beraten und danach seine Entscheidungen treffen, teilte Navarro weiter mit. Das gelte auch für den nächsten im Programm vorgesehenen Auftritt am Sonntag zum Angelus-Gebet. Johannes Paul II. wolle in einem Brief seinen Ärzten und Pflegern und allen danken, die sich im Zusammenhang mit seinem Krankenhausaufenthalt um ihn bemüht hatten, so der Sprecher.
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10.02.2005 10:05:59
Kinderhirtenbrief zur Fastenzeit
(DPS) Der Diözesanbischof von St. Pölten, DDr. Klaus Küng, hat einen eigenen Kinder-Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, den wir im folgenden dokumentieren:
Liebe Kinder!
Als Bischof mit dem Namen Klaus, möchte ich am Beginn der Fastenzeit nicht nur den Erwachsenen, sondern auch euch, den Kindern, einen Brief schreiben. Ein Brief ist immer etwas ganz Besonderes. Er kann uns sagen, wie wichtig wir für jemand sind; wie sehr uns jemand gern hat und an uns denkt.
Ihr als die Jüngsten in unserer Kirche seid für mich als Bischof Freunde im Glauben. Ihr seid getauft – wie ich. Ihr bemüht euch wie ich -, Gott und die Menschen zu lieben. Wenn ihr am Sonntag mit euren Eltern in die Kirche geht, dann ist euch Gott ganz besonders nahe, auch wenn ihr das nicht immer spürt.
Wir feiern jeden Sonntag als große Pfarrfamilie Gottesdienst, um Gott zu danken und ihn zu loben. Denn Gott ist nahe, wenn wir zu ihm beten, wenn wir mit ihm reden. Er ist uns nahe, wenn wir in Liedern Gott loben und ihm danken. Er ist uns nahe, wenn wir aus der Bibel Geschichten von Gott und den Menschen hören. Er ist uns nahe, wenn wir die Liebe von Menschen erfahren und andere lieben und ihnen helfen.
Und ganz besonders nahe ist uns Jesus in der heiligen Kommunion. Manche von euch waren schon bei der Erstkommunion; andere bereiten sich darauf vor. Und die jüngeren Kinder unter euch, die noch nicht bei der Erstkommunion waren, bekommen ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Durch dieses Zeichen seid ihr mit allen Menschen verbunden, die an Jesus glauben.
Liebe Kinder – wenn wir alle miteinander fest daran glauben, dass Jesus bei uns ist und mit uns geht, dann können wir auch anderen von IHM erzählen. Erinnert euch nicht nur am Sonntag an Jesus. Immer dann, wenn ihr an einer Kirche vorbeikommt, könnt ihr ihn besuchen.
Erzählt ihm alles, was euch froh oder traurig macht; worüber ihr euch ärgert; wofür ihr „Danke“ sagen möchtet.
Ich, Euer Bischof, bitte euch, auch für mich zu beten, damit ich das tue, was Gott will und was für die Menschen gut ist.
Als Bischof bitte ich für euch und eure Eltern:
Der Herr segne und beschütze euch. Er bewahre euch vor Unglück und Traurigkeit. Er schenke euch Freude, Liebe, ein glückliches Zuhause und ein Daheimsein bei IHM. Amen.
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09.02.2005 10:37:59
Aschermittwoch und Fastenzeit
(stephanscom.at) Die Zahl 40 hat im biblischen Sinn eine besondere Bedeutung: Sie steht für einen Zeitraum, in dem sich das Leben durch die Begegnung mit Gott verändert. Die Sintflut (Gen 7,4ff) dauerte 40 Tage, die Wanderung Israel durch die Wüste dauerte 40 Jahre, 40 Tage verbrachte Moses auf dem Berg Sinai und 40 Tage und Nächte hielt sich Jesus in der Wüste auf. Am Aschermittwoch zeichnet der Priester den Gläubigen in den katholischen Kirchen das Aschenkreuz aus gesegneter Asche auf die Stirn. Dieser Ritus soll an die Buße erinnern, denn Asche ist ein alttestamentliches Symbol für Reue und Demut. Im Buch Jona heißt es "Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche." (Jona 3,6). Die Asche erinnert außerdem an die eigene Vergänglichkeit. "Bedenke Mensch, dass du aus Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." Entsprechend alter Tradition wird die Asche durch das Verbrennen von gesegneten Weidenzweigen, die im Vorjahr am Palmsonntag zur Palmweihe getragen wurden, gewonnen. "Kehre um und glaub an das Evangelium," heißt es bei der Segnung mit dem Aschenkreuz. Die Umkehr ist ein wichtiger Gedanke am Aschermittwoch und in der Fastenzeit. Umkehr bedeutet dabei nicht immer eine 180°-Wendung, sondern eine Wegkorrektur, damit Gott wieder ins Zentrum des Lebens rücken kann. Der Ritus des Aschenkreuzes stammt aus der Zeit, in der die Büßer öffentlich am Aschermittwoch aus der Kirche ausgeschlossen wurden und als Zeichen der Buße mit Asche bestreut wurden. Erst am Gründonnerstag wurden sie feierlich wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. 40 Tage lang, vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag bereiten sich die Christen durch die Fastenzeit auf Ostern vor. Die Sonntage werden dabei nicht mitgezählt. Jeder Sonntag ist eine kleine Oase in der Fastenzeit, an ihnen wird nicht gefastet. Als Grundregel des Fastens gilt das Wort Jesu: Beim Fasten solle man kein finsteres Gesicht machen. "Wenn du fastest salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten." (Mt 6,16-18)
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09.02.2005 10:32:04
Fastenhirtenbrief von Bischof Küng
(Kathpress) Eine "Erneuerung des christlichen Lebens" erbittet der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng von den Gläubigen in seiner neuen Diözese. In seinem ersten Fastenhirtenbrief als Diözesanbischof von St. Pölten schreibt Küng, er habe in der Diözese viele positive Eindrücke gewonnen. Viele Menschen seien um ein echtes Christsein bemüht. Als nächste große Anliegen nennt Küng die Einheit in der Diözese, die Wiedereröffnung des Priesterseminars und die Entwicklung und Verwirklichung eines Pastoralplanes. Er ruft in seinem Schreiben an die Gläubigen auf, auch jene Menschen anzusprechen, die derzeit dem kirchlichen Leben fern bleiben. Es sei ebenso notwendig, den jungen Paaren beizustehen und sich für geistliche Berufungen einzusetzen. Die "solide Grundlage" für die Erneuerung der Diözese sei die Verbindung mit Christus, betont der Bischof. Es gelte, sich persönlich und gemeinsam wieder stärker Christus zuzuwenden. Vor allem das "Jahr der Eucharistie" könne diesbezüglich ein Anlass für eine Neubesinnung sein, denn Christus sei in der Eucharistie in besonderer Weise gegenwärtig. Ein persönlicher Neuanfang könne in vielen Formen geschehen, etwa durch die Pflege der eucharistischen Anbetung oder durch eine liebevolle Vorbereitung und Mitfeier jener Feste, die zur Eucharistie einen besonderen Bezug haben wie etwa Gründonnerstag und Fronleichnam. Besonders brauche es auch das Bemühen, den Sonntag als Tag des Herrn hoch zu halten. Den Pfarren, Gemeinschaften und Klöstern empfiehlt der Bischof, Katechesen über die Eucharistie abzuhalten, damit dieses Geheimnis des Glaubens besser erfasst und erkannt werde und die Einheit unter den Gläubigen, Priestern und Laien wachse. Die innerliche Beziehung zur Eucharistie brauche, so Küng, die Liebe zur Stille und zur Sammlung im Glauben und die Bereitschaft zum Hinhören auf das Wort Gottes und zur Umkehr. Die Eucharistie wachen Herzens mitzufeiern, könne das Leben verändern. Sie sei die wichtigste Schule des christlichen Lebens, eine Quelle des Trostes und der Kraft, hebt Bischof Küng hervor. - Lesen Sie den Hirtenbrief in vollem Wortlaut!
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08.02.2005 18:33:29
EB Kothgasser: Hirtenbrief gegen Abtreibung
Dem Thema Schutz des Lebens widmet Salzburgs Erzbischof Alois Kothgasser einen sehr umfangreichen Hirtenbrief zur bevorstehenden Fastenzeit. Dabei rief er dazu auf, sich jenen Gesetzen zu widersetzen, die Abtreibung oder Euthanasie legitimieren. Zwar habe sich die Kirche seit Anbeginn zum Gehorsam gegenüber den staatlichen Autoritäten bekannt, gleichzeitig aber verlangt sie, dass man "Gott mehr gehorchen muss als den Menschen". Kothgasser betonte, dass die Menschenrechte und die Freiheit dort aufhören würden, wo sie dem Willen des Stärkeren unterworfen seien. "Das 'Recht' auf Abtreibung, Kindestötung und Euthanasie zu fordern, heißt, eine absolute Macht über die anderen und gegen die anderen zu behaupten. Aber das ist der Tod der wahren Freiheit. Das ist der Untergang der Grundrechte des Menschseins." Besonders gefährdet sei das menschliche Leben heute, "wenn es in die Welt eintritt und wenn es das irdische Dasein verlässt". Der Erzbischof meinte, dass die Billigung der Abtreibung in Gesinnung, Gewohnheit und selbst im Gesetz "Zeichen für eine sehr gefährliche Krise des sittlichen Bewusstseins" sei, das immer weniger im Stande sei, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. In Österreich werde meist vergessen, dass der Unrechtscharakter der Abtreibung weiterhin eindeutig festgehalten werde (StGB Par. 96), dass es sich bei der Abtreibung nicht um ein Anspruchsrecht oder gar um eine Errungenschaft modernen Lebens handeln könne. Zur gesetzlichen Legitimation von Abtreibung oder Euthanasie merkte Kothgasser an, dass beides Verbrechen seien. "Diese für rechtmäßig zu erklären, kann sich kein menschliches Gesetz anmaßen. Gesetze dieser Art rufen nicht nur keine Verpflichtung für das Gewissen hervor, sondern erheben vielmehr die schwere und klare Verpflichtung, sich ihnen mit Hilfe des Einspruchs aus Gewissensgründen zu widersetzen." Gleichzeitig warnte der Oberhirte aber vor Fanatismus von Abtreibungsgegnern. "Gruppen, die aktiv und engagiert für das Leben eintreten, sollten nicht in blinden, nahezu fanatischen Eifer verfallen, der mehr zu feindseliger Konfrontation als zur Überwindung der Schwierigkeiten beiträgt." Anders Denkenden sollte stets mit Achtung begegnet werden. - Lesen Sie den Fastenhirtenbrief in vollem Wortlaut!
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08.02.2005 18:31:02
Papstbotschaft zur Fastenzeit 2005
Die Botschaft von Papst Johannes Paul II. zur Fastenzeit 2005 ist diesmal besonders den alten Menschen gewidmet. „Es gilt, das Bewusstsein der öffentlichen Meinung zu stärken, dass die alten Menschen auf jeden Fall ein kostbarer Schatz sind“, schreibt der Heilige Vater. „Darum möge man die wirtschaftlichen Hilfen und die Gesetzesinitiativen verbessern, die den Ausschluss der alten Menschen aus dem gesellschaftlichen Leben verhindern.“ – Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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07.02.2005 16:11:00
Diözese Linz: Pastoralassistenten zur Predigt "verpflichtet"?
Der Predigtdienst für Pastoralassistenten, der vom Vatikan nicht erlaubt wird, sei in der Diözese Linz von höchster Stelle angeordnet. Das gehe aus einem Schreiben des Bischöflichen Ordinariats Linz hervor, wie KATH.NET berichtet. In einem Protokoll der Personalstelle des Bischöflichen Ordinariates heiße es unter Punkt 2,3 im Rahmen der Aufgabenbereiche für "Pfarrassistenten": "Der Pfarrassistent übernimmt den Predigtdienst an jedem zweiten Sonn- und Feiertag. Als Prediger ist er jeweils auch verantwortlich für die Gestaltung des Gottesdienstes." Im Vorjahr war in der päpstlichen Instruktion "Redemptionis sacramentum" vor "missbräuchlichen Praktiken" in der Liturgie gewarnt worden. Die Homilie innerhalb der Messe sei "dem Priester oder Diakon vorbehalten", heißt es in Punkt 161.
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07.02.2005 16:08:26
Leo Maasburg neuer Nationaldirektor von Missio Austria
"Missio Austria" (früher "Päpstliche Missionswerke") erhält einen neuen Nationaldirektor: Der Priester Leo Maasburg folgt auf den Wiener Weihbischof Ludwig Schwarz, berichtet Kathpress. Maasburg wird sein neues Amt am 9. Februar antreten. Er wurde auf Vorschlag der Österreichischen Bischofskonferenz von der vatikanischen Missionskongregation für fünf Jahre bestellt. Maasburg, geboren 1948 in Graz, ist Priester der Erzdiözese Wien und war enger Vertrauter und Beichtvater von Mutter Teresa. Nach dem Jura-, Politologie- und Theologiestudium in Innsbruck, Oxford und Rom und der Priesterweihe in Fatima (1982) erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation der ehemals kommunistischen Länder. Weiters begleitete er auch Mutter Teresa immer wieder auf ihren Reisen zu Neugründungen oder öffentlichen Anlässen und hielt für den von Mutter Teres gegründeten Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" (MC) geistliche Einkehrtage. Als Mutter Teresa 1988 ihre ersten Niederlassungen in Moskau und Armenien errichtete, war "Father Leo" dabei. Maasburg war auch maßgeblich in den Seligsprechungsprozess von Mutter Teresa involviert. Drei Jahre wirkte Maasburg auch als Assistent des Gründers von "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe", des legendären "Speckpaters" Werenfried van Straaten. Von 1994 bis 2001 arbeitete er zusammen mit einem italienischen Unternehmer aus Varese am weltweiten Aufbau von "Radio Maria". Die Päpstlichen Missionswerke hätten als weltweite Organisation die große Chance, mehr und mehr ihrem Auftrag gemäß eine freundschaftlich helfende Hand für die materiell, sozial und spirituell Ärmsten zu werden, so Maasburg in einer ersten Stellungnahme.
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06.02.2005 18:54:37
Gedenken an 60. Jahrestag der Hinrichtung von P. Alfred Delp SJ
(ebm) In der Erzdiözese München und Freising ist am Samstag, 5. Februar, des 60. Jahrestages der Hinrichtung des Münchner Jesuitenpaters Alfred Delp durch die nationalsozialistische Justiz gedacht worden. Delp war einer der führenden Köpfe im Kreisauer Kreis, einer Widerstandsgruppe, in der sich katholische und evangelische Christen auf eine Neuordnung Deutschlands nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes vorbereiteten. Bei einem Gottesdienst in der Münchner Pfarrei Heilig Blut, wo Delp von 1939 bis zu seiner Verhaftung im Juli 1944 als Seelsorger wirkte, erinnerte der Kardinal auch an weitere sieben Männer aus dem Erzbistum, die vor 60 Jahren unter dem Nationalsozialismus ihr Leben lassen mussten. Sie hätten „im Kampf gegen das gottlose Regime ihr Zeugnis für den Glauben und die Würde des Menschen mit ihrem Leben bezahlt“. Ihre Namen seien ein „lebendiges Vermächtnis“ für die Zukunft. Wörtlich sagte der Kardinal: „Wir stellen ihr Licht auf den Leuchter, damit es auch den kommenden Generationen leuchte“. Was in der Zeit der gottlosen Diktatur geschehen sei, bewege nicht nur jene, die in jungen Jahren Zeitgenossen der Ereignisse waren, sondern auch die nachgeborenen Generationen. Er selbst erinnere sich „noch an das Entsetzen und die Scham, die die Menschen befiel, als nach dem Kriegsende bekannt wurde, was in Auschwitz, in Dachau und den anderen Konzentrationslagern geschehen war“, sagte der Kardinal. Er fügte hinzu: „Da ist nichts zu entschuldigen, zu verharmlosen oder gar zu leugnen. Das Grauen darzustellen, fehlen uns die Worte.“ Bis in seine letzten Tage habe das NS-Regime Menschen gequält, hingerichtet und brutal ermordet. „Eine entsetzliche und in ihrer perfiden Planung und Durchführung bislang in der Völkergeschichte einmalige Bilanz der Unmenschlichkeit bedrückt uns noch heute“, sagte Wetter. Der Kardinal rief dazu auf, dem Vorbild der christlichen Widerstandskämpfer und Gegner des Nationalsozialismus zu folgen: „Seien wir Menschen der Anbetung, die vor Gott allein das Knie beugen und ihr ganzes Dasein in seine Hand legen“. Pater Alfred Delp habe „die Gottesferne des neuzeitlichen Menschen“ klar erkannt. Dieser Gottesferne müssten die Christen offensiv begegnen, indem sie „missionarisch wirken und Menschen für das Evangelium gewinnen“. Gerade am Vorbild von Pater Delp werde „eine Wert- und Lebensordnung sichtbar, die Gott unverrückbar in die Mitte stellt“. - Lesen Sie die Predigt von Kardinal Wetter in vollem Wortlaut!
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06.02.2005 18:45:13
Erkrankter Papst segnete beim Angelus-Gebet die Gläubigen
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat sich so weit erholt, dass er sich am Sonntag (06.02.2005) das erste Mal seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus Dienstag Nacht der Öffentlichkeit präsentierte. Das Angelusgebet sprach Erzbischof Leonardo Sandri vom vatikanischen Staatssekretariat, den Segen spendete der von seiner Erkrankung der Atemwege noch stark in Mitleidenschaft gezogene Papst aber selbst - vom Fenster der römischen Gemelli-Klinik aus. Sandri verlas auch die traditionelle Ansprache Johannes Pauls. Darin betonte das Kirchenoberhaupt, er werde weiter der Kirche und der Menschheit dienen, auch vom Krankenhaus aus. Außerdem dankte er Ärzten und Krankenpersonal für ihre Pflege: "Ich drücke Euch allen, die ihr mir in jedem Teil der Erde nah seid, meine Dankbarkeit für die ehrliche und teilnehmende Zuneigung aus, die ich in diesen Tagen besonders intensiv gespürt habe. Heute feiert die italienische Kirche den Tag für das Leben. Die Bischöfe betonen in ihrer Botschaft dazu das Geheimnis des Lebens als Beziehung, die Vertrauen benötigt. Vertrauen in das Leben fordern die ungeborenen Kinder. Um Vertrauen bitten auch die Kinder, die aus verschiedenen Gründen ihre Familie verloren haben und durch Adoptions- oder Pflegeeltern ein neues Heim finden." Bei geöffnetem Fenster segnete der Papst nach dem Angelusgebet dann die Gläubigen, die sich vor dem Krankenhaus versammelt hatten, und per Liveübertragung diejenigen, die auf dem Petersplatz waren.
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05.02.2005 07:54:32
Organtransplantation nur bei Gewißheit über Tod des Spenders zulässig
(ZENIT) Nur bei einer "moralischen Gewissheit" über den klinischen Tod des Verstorbenen sei es zulässig, Organe zu Zwecken einer Transplantation zu entnehmen, erklärt Johannes Paul II. in einer diesen Donnerstag veröffentlichten Botschaft anlässlich einer Tagung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften, die diese Tage zum Thema "Anzeichen für den Tod" in Rom stattfindet. Wie kann der Tod eines Menschen mit Sicherheit festgestellt werden? Um diese delikate Frage klären zu können, bedient sich der Heilige Vater zunächst der christlichen Anthropologie: Ihr gemäß "ist es allgemein bekannt, dass der Augenblick des Todes für jeden Menschen im endgültigen Verlust der konstituierenden Einheit zwischen Körper und Geist besteht", schreibt er. "Jeder Mensch ist gerade insofern lebendig, als sie oder er 'corpore et anima unus' (Gaudium et Spes, 14) ist. Und er oder sie bleibt solange am Leben, solange diese substantielle Einheit in ihrer Vollkommenheit fortbesteht." Somit sei "der Tod eines Menschen, wenn er in diesem grundlegenden Sinn verstanden wird, ein Ereignis, das von keiner wissenschaftlichen Technik und keiner empirischen Methode genau bestimmt werden kann", fährt der Papst fort. "Der einzig richtige Weg, auf dem dieses Problem der Feststellung des menschlichen Todes gelöst werden kann, ist auch der einzig mögliche", erklärt er. Der bestehe im aufmerksamen Forschen nach "entsprechenden 'Anzeichen für den Tod', die sich durch physische Auswirkungen im Individuum bemerkbar machen". Mit einem Zitat von Papst Pius XII. aus dem Jahre 1957 beantwortet der Papst schließlich die Frage mit der Bekräftigung, "dass es am Arzt liegt, eine klare und genaue Definition von 'Tod' und 'Todesmoment' im Leben eines Patienten zu geben". Die Päpstliche Akademie der Wissenschaften besteht aus 80 Mitgliedern, die der Papst auf Lebzeiten ernennt, nachdem sie von den Fachleuten selbst vorgeschlagen werden. - Lesen Sie dazu auch die Ansprache von Papst Johannes Paul II. beim Internationalen Kongreß für Organverpflanzung im „Palazzo dei Congressi“ in Rom am 29. August 2000!
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05.02.2005 07:50:35
"Salz der Erde" und "Licht der Welt"
Nüchtern betrachtet erleben wir schon seit Jahren einen Prozess der fortschreitenden Säkularisierung in Europa und der westlichen Welt. Es scheint, dass bei vielen Menschen der christliche Glaube seine lebensbestimmende Kraft verloren hat. Die Folge davon ist zunehmende Entfremdung vom Glauben der Kirche, was sich vor allem in der abnehmenden Glaubenspraxis zeigt – also im Rückgang des Gottesdienstbesuches und des Sakramentenempfangs -, aber auch in der steigenden Zahl von Kirchenaustritten. Man könnte fast den Eindruck haben, dass der Baum der Kirche stark geschüttelt wurde und wird und nur mehr wenige Früchte an diesem Baum hängen bleiben. Trotz dieses allgemeinen Trends und der damit verbundenen Einschätzung dürfen wir uns nicht vom Pessimismus leiten lassen. Die Kirche ist keine rein menschliche, nur soziologisch erfassbare Größe. Statistiken über praktizierende oder nicht mehr praktizierende Kirchenmitglieder sind nicht die einzig mögliche gültige Aussageform über sie. Größer und wesentlicher ist ihr von Gott gewirktes übernatürliches Mysterium, das auch dann bestehen bleibt, wenn es nur mehr wenige sind, die begreifen, welch kostbarer Schatz uns im Glauben an Jesus Christus anvertraut ist. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis A!
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04.02.2005 09:36:18
Amtsübernahme von Bischof Küng auf Video
(DPS) St. Pölten hat seit September vergangenen Jahres einen neuen Diözesanbischof. Die feierliche Amtseinführung im Dom zu St. Pölten wurde zu einem Fest des Neubeginns. Zahlreiche Gläubige konnten dieses Ereignis über den ORF Niederösterreich am Bildschirm mitverfolgen. Dieses einmalige Ereignis der Amtsübernahme am 28. November ist nun auch als Dokumentation auf Videokassette erhältlich. Dauer: 135 Minuten. Preis: 20.- Euro plus Versandkosten. Die Videokassette ist ab sofort erhältlich im Behelfsdienst des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3101 St. Pölten, Tel. 02742/398-315, FAX: -380, e-mail: behelfe.pa.stpoelten@kirche.at.
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04.02.2005 09:34:17
Papst auf dem Weg der Besserung
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung, muss aber noch einige Tage in der römischen Gemelli-Klinik bleiben. Der Papst, der Dienstagabend mit einer Entzündung der Atemwege in die Klinik gebracht worden war, habe die dritte Nacht dort gut überstanden und plane bereits sein Arbeitsprogramm für die nächsten Tage, hieß es. Am Sonntagmittag wolle der Papst das traditionelle Angelus-Gebet von seinem Krankenbett aus in einer Radio-Liveschaltung mit den Gläubigen sprechen. Eine Audio-Botschaft an die Seminaristen des römischen Priesterseminars, die am Samstag in den Vatikan kommen, dürfte es jedoch entgegen italienischen Medienspekulationen nicht geben. Die neue amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice werde bei ihrem Vatikanbesuch am kommenden Dienstag mit Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano zusammentreffen, hieß es im Vatikan.
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02.02.2005 18:12:05
Bischof Küng bei Markterhebungsfeier in Obritzberg
(DPS) Die Kirche möge Mitte des Ortes bleibe, wo die Menschen Heimat und Kraft für ihr Leben finden. Dies wünschte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng der Gemeinde Obritzberg-Rust bei St. Pöltern, die am 29. Jänner 2005 zur Marktgemeinde erhoben wurde. Im Anschluss an die Festlichkeit im Gemeindezentrum feierte der Bischof mit den anwesenden Priestern und der Pfarrgemeinde in der Kirche die Abendmesse. Bei der Markterhebungsfeier äußerte der Bischof den Wunsch, dass sich die Jugend in der neuen Marktgemeinde wohl fühlen und so in ihre Verantwortung für die Zukunft hineinwachsen möge. Auch die Bewohner sollten jene Bedingungen im Ort vorfinden, damit sie Familie und Leben bejahen, sagte der Bischof. Auch die alten und kranken Menschen sollen sich nicht allein gelassen fühlen, wies er hin. Als wichtig legte Bischof Küng der Gemeinde und Pfarre Obritzberg-Rust ans Herz, dass die Menschen "den Weg zum Wesentlichen finden und dabei Gott nicht außer Acht lassen". In der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche wurde der Diözesanbischof bei der Abendmesse herzlich willkommen geheißen. "Wir wollen heute und auch in Zukunft nie vergessen, dass Gottes Liebe wirklich so unendlich groß ist, wie ihr gesungen habt", meinte der Bischof am Beginn der Messe zu den Kindern. In der Predigt erinnerte er dann daran, dass sich heute immer mehr Menschen von Gott abwenden und nicht mehr in seinem Wort das Heil suchen. Er bedauerte, dass er der Pfarre derzeit keinen eigenen Priester vor Ort geben könne. Die Pfarre werde aber von zwei Seelsorgern begleitet. Der Priestermangel, so der Bischof, bleibe eine große Sorge. Nicht alles hänge allein nur vom Pfarrer ab, sagte der Bischof und dankte den Gläubigen, dass sie eine lebendige Gemeinde geblieben seien, in der sehr viele Menschen mitarbeiten und mitwirken. Mit Hinweis auf das Evangelium des Sonntags, die Seligpreisungen, betonte der Bischof, dass diese tatsächlich ein Festprogramm seien. Wer sie umzusetzen versuche, werde den Weg zur Freude und zu Frieden finden. Er ermutigte die Anwesenden, auf dem Weg Christi weiter zu gehen, auch wenn dies oft schwer falle. Dann werde die Kirche auch in Zukunft Heimat sein und bleiben. Bischof Küng erklärte abschließend, dass ihm diese Begegnung Zuversicht gebe, "dass die Kirche präsent ist - nicht nur hier auf dem Berg, sondern auch in den Häusern und Herzen der Menschen". – Zur Marktgemeinde Obritzberg gehört auch Kleinhain, wo sich das geistliche Haus der „Gemeinschaft vom heiligen Josef“ befindet und von aus der katholische Internetnachrichtendienst news.stjosef.at in alle Welt ausgesandt wird!
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02.02.2005 17:56:25
Papst Johannes Paul II. im Krankenhaus
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. wurde in der Nacht auf Mittwoch in das römische Gemelli-Krankenhaus eingeliefert. Ein grippaler Infekt, der ihn schon am Montag dazu zwang, die Audienzen abzusagen, ist die Ursache. Dazu kam eine Entzündung der Luftröhre, wegen der er schließlich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Mittwoch Vormittag hat der Sprecher des Heiligen Stuhls, Joaquin Navarro-Valls, folgende Erklärung abgegeben: "In der letzten Nacht sind Therapien zur Atmungshilfe fortgesetzt worden. Sie haben eine Stabilisierung der klinischen Lage möglich gemacht. Die Herz-, Atmungs- und Stoffwechselwerte liegen derzeit innerhalb der Norm. Es bestätigt sich allerdings die Diagnose einer akuten Luftröhren-Entzündung mit vorübergehenden Kehlkopf-Verengungen, wie schon gestern Abend bekannt gegeben. In der Nacht hat der Heilige Vater ein paar Stunden geschlafen. Um den Heiligen Vater kümmert sich das Ärzte-Team von Prof. Rodolfo Proietti, dem Leiter der Notaufnahme. Ich möchte noch anfügen, dass heute morgen, als ich das Krankenhaus verließ, der Sekretär des Papstes, Erzbischof Dsziwizs, eine Messe zelebriert hat, bei der der Papst vom Bett aus konzelebrierte." In einem Interview mit Radio Vatikan unterstrich Navarro-Valls, dass diese Konzelebration ein Zeichen dafür sei, dass es dem Papst besser gehe. Wann der Papst aus dem Krankenhaus entlassen werde, sei noch nicht ganz sicher: "Das Fieber ist zurückgegangen, aber der Papst wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Das müssen die Ärzte entscheiden, wann die Zeit gekommen ist, ihn aus dem Krankenhaus zu entlassen."
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01.02.2005 09:57:12
Bischöfliche Interviews zur Situation des Glaubens und der Kirche
In Interviews der liberalen österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ haben die Diözesanbischöfe von Graz-Seckau, Dr. Egon Kapellari, sowie von Innsbruck, Dr. Manfred Scheuer, zu Fragen des Glaubens und der Kirche Stellung genommen. Auf die Frage, ob die Kirche denn nicht ein „Face-Lifting“ brauche, meinte Bischof Kapellari: „Um ein gutes Image sollten wir uns als Kirche zwar bemühen, es darf dabei aber nicht bloß um ein ‚Facelifting’ gehen auf Kosten eines ernsthaften Versuchs zur Nachfolge Christi. Wörter wie ‚liberal’ und ‚modern’ greifen da zu kurz.“ Bischof Scheuer stellte fest, dass es der Kirche in manchen Bereichen schwer falle, das Evangelium zu vermitteln. Es gebe einen Trend zur Individualisierung. Scheuer wörtlich: „Was in der Gesellschaft so Mode ist, ist ja nicht einfach auf das Evangelium ausgerichtet. Das Thema ‚Austritte’ hat auch einen gewissen medialen Unterhaltungswert. Manche versuchen mit den Austrittszahlen ‚ihre Botschaft’ zu transportieren.“ Es brauche nicht mehr Funktionäre, sondern mehr Christuszeugen. Es geht Bischof Scheuer auch angesichts des Priestermangels darum, dass der Wert der ehelosen Lebensform erkannt wird.
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01.02.2005 09:41:48
Diözese Linz: Kein Ende des Liturgieskandals?
(kath.net) Seit der KATH.NET-Berichterstattung über die liturgischen Sonderwege der Welser Pfarre St. Franziskus kommt nach wie vor kein Laut aus der Diözese. Die Pfarre selbst hat jetzt als Exit-Strategie das Gästebuch geschlossen, den Inhalt der Page verändert und die Fotos vom Netz genommen. Wo ursprünglich „Dreikönigsmesse“ stand, stand zuerst tagelang „Dreikönigsfest“. In einer „Erklärung“ wurde dem Website-Verantwortlichen der Ball zugespielt. Es hieß einige Tage lang wörtlich: „Nachdem vom Homepage-Betreuer hier ursprünglich die Bezeichnung Dreikönigs-Messe verwendet wurde und dies nicht den liturgischen Tatsachen entspricht und kritisiert wurde, haben wir den Text entsprechend geändert.“ Inzwischen wurde auch dieser Text vom Netz genommen. Auch das Gästebuch wurde wenige Stunden nach Aufdeckung der liturgischen Skandale geschlossen. Seit Montag sind schließlich endgültig alle liturgischen Fotos nicht mehr zugänglich. Inzwischen sind weitere umstrittene Bilder von ökumenischen Veranstaltungen mit Diakon Schrittwieser und der evangelischen Pastorin Ingrid Bachler aufgetaucht, wo zumindest zweideutige Handlungen zu sehen sind. Bei einem der Fotos (siehe Foto beim Bericht) stehen beide gemeinsam am evangelischen Altar, wobei der Diakon den Kelch hebt. Bei einem anderen Foto steht eine Pastorin mit „liturgischen Gefässen“ am katholischen Altar. Ein anderes Bild zeigt, wie in der katholischen Kirche auf messsimulierende Weise von der evangelischen Pastorin Wein sowie vom katholischen Diakon Brot verteilt werden. Der Fall der Welser Pfarrei wird derzeit intensiv von der Diözese Linz diskutiert, wie KATH.NET aus Diözesankreisen erfahren konnte. Bislang gibt es weder ein Dementi zum Vorwurf der Messsimulation noch irgendeine andere Stellungnahme zu den liturgischen Sonderwegen. Mehrere österreichische Bischöfe, die die Fotos bereits sehen konnten, zeigten sich über die Vorfälle entsetzt. Die St. Franziskus-Pfarre gilt als Prestigeobjekt der Diözese Linz. In einem ORF-Beitrag wurde die Kirche als „gewöhnungsbedürftig“ und nicht unbedingt als „Haus Gottes“ erkennbar bezeichnet. Bilder oder Statuen von Heiligen sucht man vergeblich, an Stelle eines Kreuzes ist ein y-förmiger Olivenbaum aufgestellt, und statt Glocken gibt es Klangrohre. Für Letzteres brauchte es eine Sondergenehmigung der Diözese. Gekostet hat das Projekt 4,3 Millionen Euro, davon musste die Pfarre eine Million Euro aufbringen. Die formalen Eigenheiten spiegeln sich auch im Inhalt wider. Beispielsweise dürfte die Pfarre wenig mit der Beichte anfangen können. Im Pfarrbrief vom April 2004 steht, dass die Erstkommunionkinder statt der Beichte eine Wieder-Gut-Feier haben, bei der sie ihre Sünden auf einen Zettel schreiben und dann verbrennen sollen. Die Kinder sollten ihren Glauben angstfrei leben und erleben dürfen, wird argumentiert. Pfarrangehörige Irmgard Lehner, die ehemalige Frauenbeauftragte der Diözese Linz, kündigte im Pfarrblatt einige neuheidnische Rituale für 2005 an. Im Februar soll es ein „Lichtritual rund um Maria“ geben, im Mai ein „Feuerritual rund um Maria Maienkönigin“, am 4. August ein “Erdenritual rund um Maria Himmelfahrt“ und am 3. November ein „Wasserritual rund um Allerheiligen/Allerseelen“. Im Begleittext heißt es: „Im ersten Jahr werden sich die Frauenliturgien an den Mondfesten orientieren – an denen sich ja traditionell auch viele Marienfeste ausrichten.“ Bislang unbestätigte Gerüchte gibt es, dass im Tabernakel der Pfarre ein Bild des umstrittenen Aktionskünstlers Hermann Nitsch zu finden sein soll. KATH.NET hat am vergangenen Freitag die Pfarre mit dem Vorwurf konfrontiert, bis jetzt aber keine Antwort und auch kein Dementi erhalten. Dass Hermann Nitsch durchaus für so etwas zu haben ist, zeigt der letztjährige Skandal um die Geriatrie-Klinik in Rosenheim in Bayern, wo der Aktionskünstler die Kapelle der Klinik gestaltete. Damals folgte ein Aufstand des Pfarrers und der Patienten wie "Bayern 2" im Jahr 2004 berichtete. Nitsch macht keinen Hehl daraus, dass für ihn das Christentum überlebt sei und es der mythisch-orgiastischen Wiederbelebung durch sein "Orgien-Mysterientheater" bedarf.
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31.01.2005 09:43:09
Kardinal Scheffczyk zu Liturgiemißbrauch in Diözese Linz
Im Kath.net-Interview hat Leo Kardinal Scheffczyk, der emeritierte Münchner Dogmatikprofessor, zur Frage des Liturgiemißbrauchs (nicht nur) in der Diözese Linz Stellung genommen. Unter anderem meint der Kardinal: Der Austausch der kirchlichen Lesungen oder die Einführung von „Alternativen“ durch „Frauenperikopen“ kommt einer Selektion des Evangeliums und einer willkürlichen menschlichen Verkürzung des Wortes Gottes gleich. Wenn gar gewisse biblische Texte und Schriften als ungeeignet ausgesondert werden, so meldet sich hier die Gefahr einer Reduktion des Evangeliums auf bestimmte „brauchbare“ Texte an, was im Grunde einer Ablehnung der Verbindlichkeit des Kanons der Heiligen Schriften gleichkommt. Darin zeigt sich das in solchen Eigenwilligkeiten angelegte revolutionäre Potential des Ganzen.
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31.01.2005 06:24:50
Zum "Jahr der Eucharistie": das Beispiel von + Pfr. Prinz
P. Robert Bösner hat in einem Kurzbeitrag zum "Jahr der Eucharistie" auf das Beispiel des verstorbenen Pfarrers Prinz verwiesen: "Ein heute aktiver Pfarrer (Anm.: 2002, in der Diözese St. Pölten) schreibt, dass er als Priesterstudent in den Sommerferien öfters mit seinem Fahrrad Ausflüge in die nähere und weitere Gegend der Diözese St. Pölten gemacht hat. Dabei kam er an einem heißen Sommernachmittag in die (Pfarr-)Kirche Mödring bei Horn. Nach dem interessierten Durchlesen aller Ankündigungen in den Schaukästen ging er in die kühle Kirche und fand den Pfarrer, still in Anbetung vor dem Allerheiligsten versunken, knien. Ein Erlebnis, das ihm während seiner häufigen sommerlichen Ausflüge nur dieses eine Mal unter gekommen ist und das ihn bis heute noch prägt." Außerdem zititert P. Bösner Johannes Paul II.: "Ich erwarte nicht, dass man außergewöhnliche Dinge unternimmt," sagt der Papst. "Wenn die Frucht dieses Jahres auch nur bestünde … in der Verlebendigung der Feier der Sonntagsmesse, aus der ein von der Liebe durchdrungenes christliches Leben entspringt und in der Förderung der eucharistischen Anbetung außerhalb der heiligen Messe in allen christlichen Gemeinschaften, dann hätte dieses Gnadenjahr schon ein bedeutsames Ergebnis erreicht."
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29.01.2005 07:26:44
Ikonen als Fenster zum Himmel
(DPS) „Ikonen haben eine Fensterfunktion, die uns eine Begegnung mit dem Himmel ermöglicht, vorausgesetzt, wir lernen mit dem Herzen zu schauen“, so Sr. Christine Scherz bei ihrem Festvortrag in der Theologischen Hochschule St. Pölten anlässlich des Gedenktages des Hl. Thomas von Aquin. Die Absolventin der St. Pöltner Hochschule hatte sich in ihrer Abschlussarbeit zum Studium mit Geschichte und Funktion der Ikonen auseinandergesetzt. Ikonen erfreuten sich heute zunehmender Beliebtheit, stellte Sr. Christine von der Gemeinschaft der Seligpreisungen fest. Sie wären in Schulbüchern zu finden, einen Ikonenmalkurs zu besuchen entspräche dem Trend der Zeit. – Eine Chance für die Erwachsenenkatechese, so Sr. Christine, die sich überzeugt davon zeigte, dass „Ikonen helfen die Wurzeln christlicher Spiritualität wieder zu entdecken“. „Gott ist Schönheit, die Begegnung mit ihm – auch durch Ikonen – heilt“, sagte die Theologin. Der Mensch in der westlichen Gesellschaft wäre zutiefst verletzt von der Hässlichkeit, die ihn umgibt. Möglicherweise wäre gerade die „Flut von negativen Bildern die heute auf uns eindringen“ ein Grund dafür, warum Ikonen zunehmend das Interesse der Menschen auf sich zögen. - Lesen Sie noch mehr zum Thema!
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29.01.2005 07:23:29
Gottes Verherrlichung und die Heiligung der Menschen
Als gläubige katholische Christen soll es für uns eine heilige Selbstverständlichkeit sein, dass wir regelmäßig, ja täglich beten. Insbesondere ist uns der sonntägliche Gottesdienst, d.h. die Teilnahme an der heiligen Messe ein zentrales Anliegen. Nicht umsonst hat ja das 2. Vatikanische Konzil festgehalten, dass die Eucharistie Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche ist: „Dennoch ist die Liturgie der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt. Denn die apostolische Arbeit ist darauf hingeordnet, dass alle, durch Glauben und Taufe Kinder Gottes geworden, sich versammeln, inmitten der Kirche Gott loben, am Opfer teilnehmen und das Herrenmahl genießen. Andererseits treibt die Liturgie die Gläubigen an, dass sie, mit den ‚österlichen Geheimnissen’ gesättigt, ‚in Liebe eines Herzens sind’; sie betet, dass sie ‚im Leben festhalten, was sie im Glauben empfangen haben’; wenn der Bund Gottes mit den Menschen in der Feier der Eucharistie neu bekräftigt wird, werden die Gläubigen von der drängenden Liebe Christi angezogen und entzündet. Aus der Liturgie, besonders aus der Eucharistie, fließt uns wie aus einer Quelle die Gnade zu; in höchstem Maß werden in Christus die Heiligung der Menschen und die Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf sein Ziel hinstrebt.“ (SC 10) Es gibt – wie uns bekannt ist – das Kirchengebot, das jeden getauften Katholiken, der dazu in der Lage ist, verpflichtet, an Sonn- und Feiertagen an der Heiligen Messe teilzunehmen. Dabei handelt es sich nicht um eine äußere oder gar willkürliche Vorschrift, sondern es soll damit ausgedrückt werden, dass es für das christliche Leben wesentlich ist, den sonn- und feiertäglichen Gottesdienst mitzufeiern und wenn möglich auch die Werktagsmesse. Eigentlich sollte es dazu ja gar kein Gebot brauchen. Denn wenn wir Gott lieben und wirklich daran glauben, dass bei jeder Heiligen Messe Gott selber durch sein Wort zu uns spricht, dass Christus sich dem himmlischen Vater opfert und darbringt in der geheimnisvollen Erneuerung und unblutigen Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, dass wir dem auferstandenen Herrn begegnen und von seinem Heiligen Geist zur Einheit und zum Frieden befähigt werden und dass wir bei rechter Vorbereitung und unter den gegebenen Voraussetzungen auch eingeladen sind, Jesus Christus in der Heiligen Kommunion zu empfangen – wenn wir das alles gläubig, hoffend und liebend bejahen, dann wird es uns eine heilige Selbstverständlichkeit sein, so oft wir können, an der Feier der heiligen Eucharistie teilzunehmen. Von daher wird die Kirche aufgebaut, gerade auch vor Ort als Pfarrgemeinde. Im „Jahr der Eucharistie“ wollen wir uns um eine gute Mitfeier der heiligen Messe bemühen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis A!
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28.01.2005 18:48:57
stjosef.at als "Web-Site" des Monats prämiert
(kath.net) Für den Monat Februar 2005 hat das KATH.NET-Team zwei Internetseiten ausgewählt und verleiht an beide den Titel „KATH.NET-Website des Monats Februar 2005“. Zur Website http://www.stjosef.at genügt das Wort: „Komm und lies“: Immer aktuell und eine wahre Fundgrube für kirchliche Dokumente mit eigenem Verlag. Eine Seite, die jeder Katholik als Favorit gespeichert haben soll. / http://www.ratzingerfanclub.com - Ebenfalls eine „kleine“ Fundgrube, allerdings auf Englisch ist „The Cardinal Ratzinger Fan Club“. Die Seite hat auch einen interessanten Blog.
Kommentar: Wir freuen uns über die große Auszeichnung und wünschen auch kath.net, dem engagierten katholischen Internetnachrichtendienst, weiterhin viele treue Leser!
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28.01.2005 18:45:26
Abtreibungen bleiben rechtswidrig
(Die Tagespost) Landeshauptfrau Burgstaller hat Abtreibungen am Landeskrankenhaus Salzburg per Weisung angeordnet. Sie versucht nun den Widerstand des Personals durch ein Wiener Abtreiber-Team zu brechen. Diese Weisung ist jedoch nach Ansicht des renommierten Salzburger Rechtsgelehrten Wolfgang Waldstein rechtswidrig. Waldstein, der von 1965 bis 1992 Römisches Recht an der Universität Salzburg lehrte und in den Jahren 1968/69 Rektor der Universität Salzburg war, hielt auf Einladung der „Jugend für das Leben“ am Mittwoch-abend einen vielbeachteten Vortrag aus juristischer Sicht. Waldstein vertrat dabei die Ansicht, dass es für die Durchführung von Abtreibungen an Landeskrankenhäusern im Rahmen der Fristenlösung nicht nur keine gesetzliche Grundlage gebe, sondern dass diese sogar gesetzwidrig sei. Mit der Fristenregelung werde die grundsätzliche Rechtswidrigkeit der Abtreibung eindeutig nicht aufgehoben. Paragraf 97 regle lediglich Ausnahmen von der Strafbarkeit. Die Strafaufhebungs- beziehungsweise Strafausschließungsgründe könnten sich aber nur auf denjenigen beziehen, der die Voraussetzungen erfüllt. „Gesetzwidrige Handlungen und Weisungen zu gesetzwidrigem Handeln sind jedoch klarerweise unerlaubt und damit verfassungswidrig.“ Wörtlich sagte Waldstein: „Ein staatliches Organ, wie es die Landeshauptfrau ist, verlässt den Boden der Rechtsstaatlichkeit, wenn es eine politische Machtposition dazu missbraucht, Rechtswidriges durchzusetzen, nur weil es von der betreffenden politischen Partei gewünscht wird, die gerade die Macht hat.“ Weil die staatliche Verwaltung nur auf der Grundlage der Gesetze ausgeübt werden darf, schlussfolgerte Wolfgang Waldstein: „Eine politische Partei, die rechtswidrige Handlungen wie das Töten ungeborener Kinder im Schutz der Straflosigkeit durchführen will, muss es auf eigene Verantwortung in eigenen Einrichtungen auf eigene Kosten machen. Sie darf die öffentlichen Einrichtungen und die von allen Bürgern beizubringenden Steuermittel dafür nicht missbrauchen.“ Weder Bund noch Land dürften rechtswidrige Unternehmungen finanziell unterstützen. Juristische Mittel, Burgstaller noch zu stoppen, sieht Waldstein allerdings nicht: Wenn Burgstaller nicht „zur Rechtmäßigkeit zurückkehrt“ und der Landtag „die Rechtsverletzung deckt“, bleibe nur die Hoffnung, „dass die politischen Kräfteverhältnisse sich in der Zukunft so ändern, dass eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit wieder möglich ist“. Burgstallers Pressesprecher, Michael Wimmer, der Waldsteins Vortrag an der Salzburger Universität mitschnitt, verteidigte die Weisung der Landeshauptfrau: Als Juristin sei sich diese der juristischen und der moralischen Dimen-sion durchaus bewusst. Die Landeshauptfrau wolle keine Abtreibung, „aber es gibt sie – ob wir sie wollen oder nicht“, so Wimmers Begründung. - Lesen Sie noch mehr über die Hintergründe im ausführlichen Bericht der Zeitung "Die Tagespost"!
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