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21.08.2004 12:46:23
Herr, werden nur wenige gerettet?
„Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?“ fragte ein Mann Jesus, der mit seinen Jüngern auf dem Weg nach Jerusalem war. Die Antwort des Herrn lautete: „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.“ Wenn wir ein Evangelium wie an diesem Sonntag hören, erschrecken wir vor der Direktheit der Worte und Aussagen Jesu. Da wir alle betroffen sind, Priester wie Gläubige, Prediger wie Zuhörer, wünscht man sich wohl bisweilen, Jesus Christus hätte die Dinge etwas „diplomatischer“ formuliert, weniger krass und weniger hart, etwas „harmloser“, sodass es nicht mehr „weht tut“ und von Belang ist. So fragt man: Geht es denn wirklich an, dass der Herr von der „engen Pforte“ ins Reich Gottes spricht, in welche alle eintreten müssen, die gerettet werden wollen? Umgekehrt gibt es die pharisäische Versuchung, aus der Frohbotschaft eine Drohbotschaft zu machen. Dies würde dann geschehen, wenn in einer selbstgerechten und überheblichen Weise gleichsam der Richterstab gebrochen wird über jene vielen Menschen, die sich im Leben schwer tun und die auch mit der Erfüllung der Gebote Gottes ihre Probleme haben. Man wähnt sich dann in der Rolle des unbeteiligten Beobachters, dem selber nichts passieren kann, der sich aber das Recht anmaßt, über andere zu richten und zu urteilen und zu sagen: Ihr kommt sicher nicht hinein ins Reich Gottes! Beide Extreme scheinen also nicht richtig zu sein: Die Verharmlosung und die Angst machende, in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung stürzende Drohung. Wie aber versteht die Kirche dieses Wort des Herrn? - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 21. Sonntag im Jahreskreis C!
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20.08.2004 18:04:19
Neues Kloster in Kleinmariazell
Im niederösterreichischen Wallfahrtszentrum Kleinmariazell wird ein neues "Kloster" gebaut. Zum Fest Maria Geburt am 8. September 2004 wird Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger die feierliche Grundsteinlegung vornehmen. Innerhalb eines Jahres werden auf den Fundamenten der alten Klosteranlage sechs Wohneinheiten mit Priesterwohnungen entstehen, so Robert Rintersbacher von der mit dem Bauvorhaben betrauten Baugenossenschaft "Alpenland". Baubeginn ist in wenigen Tagen. In die Wohnungen werden Brüder der "Samaritanischen Gemeinschaft" einziehen. In Kleinmariazell ist in den vergangenen Jahren ein großes Wallfahrtszentrum entstanden, so Franz Eckert, der für Kleinmariazell zuständige Diakon, im Gespräch mit "Kathpress". Was jedoch noch fehle, sei eine ständige geistliche Betreuung der mehr als 50.000 Pilger, die jedes Jahr kommen. Dies werde nun in Zukunft durch die Brüder der "Samaritanischen Gemeinschaft" möglich sein. Eckert: "Damit ist die geistliche Betreuung der Pilger endlich wieder zufriedenstellend gesichert" - auch durch das ständige Angebot von Beicht- und Aussprachemöglichkeiten. Auch die Wallfahrtskirche könne damit endlich ständig geöffnet bleiben. "Kleinmariazell bekommt wieder ein spirituelles Herz", so Eckert wörtlich, der zugleich betonte, dass die Finanzierung des Projekts ohne Mittel der Erzdiözese Wien durchgeführt werde. - Lesen Sie mehr im Bericht von stephanscom.at! - Homepage: www.kleinmariazell.at
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20.08.2004 18:00:54
Scheitern und Verdienste von Bischof Krenn: Kommentar von Christa Meves
Im "Wochenkommentar von Radio Vatikan" nimmt Christa Meves Stellung zu den St. Pöltner Vorgängen. Sie schreibt: Es wird so kommen, wie es kommen muss. Ein Karren, der das Tor der Öffentlichkeit so widerstandslos passiert hat, ist unaufhaltsam der Erdgravitation ausgeliefert. Er fährt an die Wand. Krenn und die Seinen sind nicht zu retten. Beute gewiss umkläfft die Meute das abschüssige Gefährt. Aber immerhin sollte der Wahrheit die Ehre gegeben werden. Da hat sich anscheinend Homosexuelles in das Priesterseminar von St. Pölten eingenistet. Das sollte, das darf nicht sein. Es entspricht nicht dem Gebot des Zölibats und nicht der Lehre der katholischen Kirche. Rom bleibt deshalb gar nichts anderes übrig als zu handeln. Es ist nun einmal für die Ordnung des Ladens verantwortlich. Aber ebenso klar ist es, dass ein modernes Priesterseminar noch nicht die absolut sicheren Tore des himmlischen Jerusalems zu Verfügung hat. Im Gegenteil: Dass sich die meisten Teufel einschleichbereit auf Klosterdächern herumtreiben, weiß seit langem schon der Volksmund - und das ist ja auch logisch - ist hier doch auch noch etwas zu holen … Dass manche der jungen Herren, die sich der direkten Nachfolge Gottes verschrieben haben, in unserer vor Sex geradezu triefenden Zeit in dieser Hinsicht mit manchen Anfechtungen zu kämpfen haben - wer vermag sich das nicht vorzustellen, zumal Homosexualität in der Öffentlichkeit schließlich mittlerweile ein geradezu vergöttertes Ansehen genießt. Ich vermute, dass das Register solcher nach Rom gemeldeten Vorfälle, auf die unspektakulär mit einer raschen Säuberung des Augiasstalls reagiert wurde, gar nicht einmal kurz ist. Nicht das Geschehen an sich also macht das Besondere des Falles St. Pölten aus, sondern der Beschuss aus allen Kanonenrohren der Öffentlichkeit - weltweit. Hier ist mehr als Ninive! Das ist daran zu erkennen dass die Hatz nichts aus läßt: Dieser Krenn - so lässt sich aus jeglichem Blätterwald, aus jeder elektronischen Röhre erfahren - ist absolut unhaltbar , indiskutabel ... Aber hat denn noch niemand der Schmähenden erfahren, dass man im ersten Aufprall einer Katastrophe keine Überlegensmöglichkeit hat? Dass man unverständig, emotional, unklug reagiert? Und erlauben es Missstände im eigenen Haus, in die er als Person nicht involviert war und die er wissend nie toleriert hätte, einem Familienvater seine Verdienste und seine Qualität in Bausch und Bogen abzusprechen? Ich möchte deshalb in diesem Kommentar eine andere Tonart anschlagen - eine klagende über die Art des Vorgehens gegen diesen kleinwüchsigen Hirten, der - gleich, was ihn in der letzten Zeit krankheitshalber geschwächt haben mag - ein Großer ist, ein Mann Gottes von echtem Schrot und Korn. Ich bin ihm selbst oft begegnet in all den Schlachten, in denen der Glaube verhöhnt, aber von Krenn verteidigt wurde. Wer setzt sich sonst dem noch aus? Er stand hingegen wie der Fels in der Brandung und ließ die Giftpfeile gelassen an sich abprallen, Jahre - jahrzehntelang. Klar, eine solche Bastion zu stürmen löst in der Tat Hohngelächter der Hölle aus. - Homepage: www.christa-meves.de
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19.08.2004 16:43:48
Mittelalterliche Angstmacher? Eine Glosse aus der Schweiz
(Glosse von Martin Meier-Schnüriger:) Kollege X. hatte neulich ein haarsträubendes (oder heisst es heute: ein Haar streubendes?) Erlebnis. Auf einer Wanderung durch unsere schöne Bergwelt geriet er am Sonntag unversehens an einen Alpgottesdienst. Obwohl kein Kirchgänger, packte ihn die Neugier, und er lauschte den Worten des jungen Priesters. "Scheusslich!", berichtete er später am Arbeitsplatz. "Da war von nichts anderem als von Sünde und Hölle die Rede. Das reinste Mittelalter! Die Kirche muss sich nicht wundern, dass ihr die Leute davonlaufen, wenn sie ihnen solche Angst einflösst!" Beim Nachhaken kam aus, dass der junge Priester durchaus nicht nur von Sünde und Hölle gesprochen, diese Themen aber unter anderem auch erwähnt hatte. Ich fragte meinen Kollegen: "Weißt du, was an den Starkstrommasten für ein Schild angebracht ist?" – "Klar: Lebensgefahr beim Berühren der Leitung. Warum fragst du?" – "Ganz einfach: Gemäss deiner Logik sind die Elektrizitätswerke demnach mittelalterliche Angstmacher." – "Wieso?" – "Weil sie die Leute mit dem Tod bedrohen." – "Das ist doch Quatsch. Sie warnen ja nur. Sonst kommt noch so ein Verrückter auf die Idee, auf einen Starkstrommast zu klettern. Der ultimative Kick, weisst du!" – "Was du nicht sagst! Meinst du nicht, dass der Priester beim Alpgottesdienst eine ähnliche Absicht hatte? Jesus begann seine Botschaft auch mit den Worten "Kehrt um!". Viele Priester stellen heute den Lieben Gott als einen gutmütigen, aber leicht trotteligen Grossvater dar, dem es eigentlich egal ist, wie die Menschen leben. Am Schluss nimmt er alle zu sich. Aber Gott ist nicht nur barmherzig, er ist auch gerecht. Das geht heute viel zu oft vergessen, weil die Menschen es nicht gerne hören. Der Priester bei deinem Alpgottesdienst hat viel Mut bewiesen." - Quelle: http://www.kath.ch, 19.08.2004
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19.08.2004 16:38:08
Die Weisheit Gottes suchen
(Mittagsgedanken auf "Radio Maria Österreich" am 19.08.2004 von Dr. Josef Spindelböck:)
Ich möchte die eben gehörte Kurzlesung zur Sext aus dem Buch Weish 1,1-2 zum Anlass nehmen für eine kurze Betrachtung. Es handelt sich um die Einleitungsworte, welche an die „Herrscher der Erde“ gerichtet sind. Dieser Adressatenkreis ist im engeren, aber auch im weiteren Sinn zu verstehen: Nicht nur die Könige und Fürsten, also die irdischen Machthaber, sind hier gemeint, sondern alle, die in der einen oder anderen Weise Verantwortung tragen und auf diese Weise nach Weisheit suchen. Weisheit ist mehr als Wissen; sie hat mit Gott zu tun. Der weise Mensch erkennt das Ziel seines Lebens und ordnet alles Übrige darauf hin. Das letzte und eigentliche Ziel für uns Menschen kann nur Gott selber sein. Alles Irdische ist vergänglich; Gott allein bleibt. Weise ist der Mensch dann, wenn er alles als Gabe Gottes begreift, dies es recht zu nutzen gilt. Vor allem sind es die Dankbarkeit des Herzens und die Ehrfurcht vor Gottes Gaben, die den weisen Menschen beseelen. Diese Gesinnung der Ehrfurcht gilt besonders jedem Menschen, in dem wir das Abbild Gottes erkennen dürfen. Darin liegt unsere eigentliche Würde, welche durch die Berufung zur Gotteskindschaft auf unüberbietbare Weise erhöht wird und ihre Vollendung findet. Die Einleitung des biblischen und daher vom Geist Gottes inspirierten Buches der Weisheit fordert nun die „Herrscher der Erde“ dazu auf, in Frömmigkeit an den Herrn zu denken und ihn mit reinem Herzen zu suchen. Gott, der überall gegenwärtig ist und den wir doch nicht sehen, will von uns mit einem lauteren Herzen gesucht werden. Unsere Beziehung zu Gott, die sich in besonderer Weise im Gebet verwirklicht, will gleichsam erobert werden. Da gilt es, Störendes und Ablenkendes beiseite zu schieben, damit wir die Spuren Gottes erkennen und den Ruf seiner Liebe vernehmen. Selig, wer dann bereit ist, wenn der Herr ihn ruft!
Die Verheißung des Buches der Weisheit ist jedenfalls sehr trostvoll: Gott „lässt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen, und zeigt sich denen, die ihm nicht misstrauen.“ Wer sein Herz Gott zuwendet, wird nicht enttäuscht werden und leer ausgehen. Er wird Gott als Fülle des Lebens und der Liebe finden und damit sein wahres, unvergängliches Glück. In diesem Sinn möchte ich Ihnen allen den Segen Gottes erbitten!
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19.08.2004 16:36:38
Gott als Ursprung und Ziel aller Dinge
(Abendgedanken auf "Radio Maria Österreich) von Dr. Josef Spindelböck, 19.08.2004):
Anfang und Ende des Tages sind für uns Christen bevorzugte Zeiten, in denen wir unser Herz zu Gott hin wenden. Von daher ist es angebracht, dass wir keinen Tag verstreichen lassen, ohne am Morgen im Gebet Gott für die Ruhe der Nacht zu danken und den kommenden Tag Gott anzuempfehlen und ohne am Abend Gott für den vollbrachten Tag zu danken und seinen Schutz für die kommende Nacht zu erflehen. Angebracht ist es auch, den Tag mit einer kurzen Besinnung auf die eigene Verantwortlichkeit abzuschließen. Diese Art von Gewissenserforschung sollte weder ängstlich noch allzu großzügig sein. So wie wir vor Gott stehen, sind wir wirklich. Wenn wir in Demut und Vertrauen auf seine Barmherzigkeit vor ihn hintreten, empfangen wir seine Vergebung und das Heil.
Wie muss doch das Leben der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria in allem ganz auf Gott hingeordnet gewesen sein! Sie kannte feste Zeiten des Gebetes, und ihr ganzes Leben verlief in der Gegenwart Gottes. Ihr Herz war erfüllt von der Liebe zu Gott und den Menschen. Diese bedeutete nicht immer einen gefühlshaften Aufschwung, denn von der Süßigkeit unserer Gefühle hängt die Echtheit des christlichen Lebens nicht ab. Der Glaube bewährt sich vielmehr in aller Nüchternheit, und das vor allem auch in Prüfungen und Leiden. Gerade an diesen fehlte es der heiligen Gottesmutter Maria wahrhaft nicht, da sie Anteil nahm am Schicksal ihres Sohnes Jesus Christus. Dieser erfuhr von den Menschen zwar oft auch Anerkennung; sein Weg führte aber dann doch erst durch das Kreuz und den Tod hin zur Auferstehung.
Dies alles vermag auch uns zu trösten: Auch unser Leben ist stets mit Christus verborgen in Gott. Dunkelheit und Not, Leiden und Bedrängnisse vermögen uns nicht zu trennen von der Liebe Gottes. Wir müssen nur vertrauen und durchhalten. Möge uns Gottes Liebe dazu stets neu die Kraft geben. Im übrigen aber gilt es stets zu danken für das viele Gute, das uns Gott jeden Tag schenkt. Auch in den kleinen Dingen liegt seine Gnadenführung. Gott hat uns Großes bereitet im ewigen Vaterhaus des Himmels. Mögen wir jeden Tag so leben, dass wir einst in Frieden sterben können und dann eintreten in seine ewige Seligkeit.
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17.08.2004 06:46:26
Salzburger Weihbischof Laun gegen "Homo-Ehe"
(kath.net) Der Salzburger Weihbischof Andreas Laun nahm gegenüber KATH.NET Stellung zur aktuellen Debatte um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe. Die Einführung der so genannten „Homo-Ehe“ sei „ein in sich widersprüchliches Unterfangen“ und zeige die „Verwirrung in unserer Zeit“, kritisierte der Salzburger Weihbischof. Die „Homo-Ehe“ der Ehe „gleichzustellen“ sei „in Wirklichkeit eine Ungleichstellung, weil die beiden Verbindungen eben nicht ‚gleich’ sind“, erklärte Laun. „Ehepaare haben besondere Rechte wegen ihrer besonderen Leistung für die Gesellschaft. Warum sollen Homosexuelle besondere Rechte ohne Leistung erhalten?“ Jemandem Vorteile gewähren, weil er etwas leiste, und einem anderen die gleichen Vorteile ohne Leistung zukommen zu lassen, sei nicht „Gleichbehandlung“, sondern „Ungleichbehandlung“. Der Salzburger Weihbischof: „Die Gerechtigkeit fordert, Gleiches gleich, Ungleiches ungleich zu behandeln.“ Homosexuelle Partner hätten grundsätzlich keine Kinder und hätten es daher wirtschaftlich viel leichter als eine Familie. „Beide können verdienen, beide Karriere machen. Warum sie fördern?“ Laun fordert vielmehr, die Zeichen der Zeit zu achten und die Familien zu fördern. „Wir haben in dramatischem Ausmaß zu wenige Kinder. Wir müssen alles tun, um Frauen zu ermöglichen und zu ermutigen, Kinder zu bekommen und sie zu erziehen. Daher muss all unsere Kraft in diese Richtung gehen. Heute noch unfruchtbare Beziehungen zu fördern, ist eine Vogel-Strauss-Politik, wie sie realitätsfremder nicht gedacht werden kann.“ Kinderlose sollten überhaupt „erheblich mehr Steuer zahlen als Eltern“, schlägt der Salzburger Weihbischof vor – auch Priester und Bischöfe seien hier nicht ausgenommen. Laun machte auf mögliche Konsequenzen der rechtlichen Gleichstellung von Ehe und homosexueller Partnerschaft aufmerksam, etwa im Erbrecht. „Wenn ich einen Freund in meinem Testament bedenke, warum muss er sich vom Notar fragen lassen, ob wir ‚schwule’ Freunde waren, und sich dann, wenn er das verneint, sagen lassen: ‚Dann müssen Sie mehr Steuer zahlen!’“ - Es gebe keinen Handlungsbedarf bei der Gleichstellung homosexueller Paare und es solle auch keine "besondere aktive Förderung geben", erklärte der ÖVP-Abgeordnete Vinzenz Liechtenstein Montag abend (16.08.2004) in der "ZIB 2". Liechtenstein sagte, die ÖVP als christlich demokratische Partei habe natürlich gerade die Familie in den Mittelpunkt gestellt. "Kinder sind unsere Zukunft". Man dürfe die "Leistungen von Millionen österreichischer Mütter nicht gering schätzen", indem man sage, "das können zwei Männer genauso gut. Das sicher nicht. Ehe ist eine Sache, Lebensgemeinschaft eine andere". Sehen Sie das ZiB2-Interview im Real-Media-Format!
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17.08.2004 04:59:21
Prayer-Festival in Zell am Ziller
In der Pfarre Zell am Ziller (Erzdiözese Salzburg) laufen derzeit die Vorbereitungen für das erste internationale Jugendgebetstreffen (Prayer-Festival). Das Motto des Treffens lautet: Alles was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten - wenn ihr glaubt! (vgl. Mt 21,22). Die Idee, ein solches Gebetstreffen zu veranstalten, wurde 2002 in Toronto beim Weltjugendtag geboren. Dieses Fest soll eine Vorbereitung auf das Weltjugendtreffen in Köln 2005 sein. Ablauf: Am 10. September 2004 beginnt des Gebetstreffen mit einer Eröffnungsmesse und einer Lichterprozession zum Seligen Engelbert Kolland nach Ramsau. Am 12. September sind alle eingeladen, die Bergmesse am Gerlosstein mitzufeiern, um von diesem geographischen und geistlichen Höhepunkt aus als Gesandte Christi wieder hinauszugehen in Alltag, Schule oder Berufsleben. Im Mittelpunkt dieses Gebetstreffens stehen weiters Anbetung, Gespräch, Gottesdienste, Katechesen, Beichte und ein Barmherzigkeitsabend. Zwei neugeweihte Priester werden den Primizsegen spenden. Eingeladen sind Jugendliche von 15 - 30 Jahren aufwärts. Das Fest soll eine Gelegenheit sein, sich in den Glauben zu vertiefen und die Freude am Glauben neu zu entdecken. Besonders sind jene eingeladen, die suchen, und jene, die spüren, dass es vielleicht mehr geben könnte, als das vordergründig Wichtige ... Die Unterbringung erfolgt in Turnhallen (mit Schlafsack). Die Verpflegung ist gratis. Anmeldungen sind zur besseren Planung der Verpflegung erwünscht. Hauptverantwortlich für die Durchführung ist Pfarrer Dr. Ignaz Steinwender. Weitere Informationen: Tel. +43 5282 2319 oder +43 676 8746 6280; e-mail: steinwender.ignaz@gmx.at; Homepage: http://www.zell-am-ziller.tirol.gv.at/PfarrgemeindeZell/Index.htm
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16.08.2004 11:18:54
Diözesanmuseum St. Pölten zeigt kostbare Paramente
Das liturgische Gewand war im Laufe der Zeit vielen Veränderungen ausgesetzt. Schnitt, Technik aber auch Farben und Motive veränderten sich mit den modischen und damit zusammenhängenden stilistischen Gegebenheiten der jeweiligen Epochen. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden viele der bis dahin in Verwendung stehenden Gewänder zu musealen Objekten. An Hand von Beispielen werden einige dieser Gegebenheiten anschaulich dargestellt. Am Dienstag, 17. August 2004 um 12.30 Uhr werden bei freiem Eintritt im Rahmen einer Kurzführung wertvolle liturgische Gewänder präsentiert. Treffpunkt: Eingang zum Diözesanmuseum St. Pölten (Treffpunkt Eingang zum Diözesanmuseum, Zugang über Brunnenhof und Kreuzgang des Bistumsgebäude im 1. Stock). - Homepage: http://www.dz-museum.at
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16.08.2004 11:14:27
Ordensnachwuchs in zwei Wienerwald-Klöstern
(Kathpress) Zwei Wienerwald-Klöster - das Zisterzienserstift Heiligenkreuz und der Karmel in Mayerling - können sich über Ordensnachwuchs freuen. In Heiligenkreuz wurden am Samstag, 14. August, drei neue Novizen aufgenommen und "eingekleidet". Florian Winkelhofer und Samuel Rindt stammen aus Wien bzw. Trumau in Niederösterreich, Marcel Jütte aus Bamberg. Im Hinblick darauf war auch der Bamberger Alterzbischof Karl Braun in Heiligenkreuz anwesend. Das Noviziat dauert bei den Zisterziensern ein Jahr und ist eine grundlegende Vorbereitung auf das Leben als Ordensmann. Die Kommunität der Zisterzienser von Heiligenkreuz umfasst mit den drei neuen Novizen bereits 64 Mitglieder. Auch die Zahl der Schwestern des Konvents der unbeschuhten Karmelitinnen in Mayerling ist am Samstag mit der Einkleidung einer Kandidatin auf zehn angewachsen. Nach dem Tode von Kronprinz Rudolf am 30. Jänner 1889 im Jagdschloss in Mayerling verfügte Kaiser Franz Joseph I., einen Teil des Schlosses zum Kloster umzufunktionieren. Bereits 1890 zogen Karmelitinnen aus Wien-Baumgarten in das neue Kloster ein. Der Kaiser verfügte in der Stiftung des Klosters wörtlich: "In der Kapelle muss für immerwährende Zeiten der freie Zutritt gewährt bleiben. Insbesondere haben die Karmelitinnen alltäglich für das Seelenheil des Kronprinzen zu beten". Die Schwestern des Konvents der unbeschuhten Karmelitinnen erfüllen mit ihrer Gebetsverpflichtung bis heute den Wunsch des Klosterstifters und sorgen für die Erhaltung von Kloster und Gedächtnisstätte. Homepages: www.stift-heiligenkreuz.at , www.mayerling.org
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15.08.2004 14:54:05
Jubiläum des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis
Papst Johannes Paul II. gedachte an diesem Wochenende in Lourdes des 150-jährigen Jubiläums des Verkündigung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Am 8. Dezember 1854 hatte Pius IX. mit dem Apostolischen Lehr-schreiben „Ineffabilis Deus“ verkündet, dass die Gottesmutter vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis an von der Erbsünde befreit war. In Lourdes erschien Maria 1858 achtzehn Mal der vierzehnjährigen Bernadette Soubirous. Am 25. März 1858 antwortete Maria auf die Frage Bernadettes, wer sie sei: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Regina Einig befragte Professor Michael Schulz von der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn zur Geschichte des Dogmas. Lesen Sie das Interview im Wortlaut in der Zeitung "Die Tagespost"!
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15.08.2004 14:52:40
Papst ruft in Lourdes zum Schutz des Lebens auf
(Radio Vatikan) Mit über dreihunderttausend Pilgern aus allen fünf Kontinenten hat Papst Johannes Paul II. am 15.08.2004 die heilige Messe auf der „Prairie vor dem Heiligtum von Lourdes gefeiert, berichtet Radio Vatikan. In seiner Predigt heute erinnerte Johannes Paul noch einmal an die feierliche Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariens vor 150 Jahren durch Papst Pius IX., deren 150. Jahrestag einer der Anlässe für seine Pilgerreise nach Lourdes ist. Vor vielen Kranken, die traditionellerweise in den Gnadenort in den französischen Pyrenäen pilgern, sagte der Papst weiter: "Die Worte des Evangeliums, die wir eben gehört haben, haben uns mit den Augen des Herzens das junge Mädchen aus Nazareth sehen lassen, das auf dem Weg ist in eine "Stadt im Bergland von Judäa", wo sie ihre Kusine besucht, um ihr ihre Dienste anzubieten. Was uns vor allem in Maria trifft, ist ihre volle Aufmerksamkeit gegenüber der alten Verwandten. Es ist eine konkrete Liebe, die sich nicht auf Worte des Verständnisses beschränkt, sondern die sich persönlich in einer wirklichen Hilfe engagiert. Die Jungfrau gibt ihrer Kusine nicht einfach irgendetwas, was ihr zusteht; sie schenkt sich selbst, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Sie hat vollkommen verstanden, dass die von Gott erhaltene Gabe mehr eine Pflicht denn ein Privileg ist, die sie gegenüber den anderen in Pflicht nimmt, und zwar mit der Selbstverständlichkeit, die das Kennzeichen der Liebe ist." Einen ausdrücklichen Gruß richtete der Papst auch an die Jugendlichen und die Frauen. Den Jugendlichen, so Johannes Paul, stehe es besonders zu, auf die Botschaft Mariens zu hören: "Hört vor allem ihr Jugendlichen, die ihr eine Antwort sucht, die fähig ist, eurem Leben Sinn zu geben. Den könnt ihr hier finden. Es ist eine fordernde Antwort, aber es ist die einzige, die es wert ist. In ihr sitzt das Geheimnis der wahren Freude und des Friedens. Von dieser Grotte aus will ich einen speziellen Aufruf an euch richten, liebe Frauen. Als sie in dieser Grotte erschien, vertraute Maria ihre Botschaft einer Frau an, fast so, als ob sie die besondere Sendung unterstreichen wollte, die die Frau in unserer Zeit hat, die von Materialismus und Säkularismus gekennzeichnet ist. Die Aufgabe nämlich, in der Gesellschaft wahre Zeuginnen der aktuellen Werte zu sein, die nur mit den Augen des Herzens verstanden werden können. Euch Frauen steht die Aufgabe zu, Wächterinnen des Unsichtbaren zu sein!" Der Papst forderte in seiner Ansprache aber auch ganz deutlich den Schutz des Lebens: "An euch alle, liebe Schwestern und Brüder, richte ich einen besonderen Aufruf. Tut all das, was in eurer Macht steht, damit das Leben, jedes Leben, von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende, respektiert und geschützt wird. Das Leben ist ein heiliges Geschenk! Niemand darf sich als Herr darüber aufspielen!"
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14.08.2004 06:27:55
Mariä Himmelfahrt oder Olympia? Von der Vollendung des Menschseins
Am 15. August blicken wir in gläubiger Weise nach oben, in Gottes himmlische Herrlichkeit: Maria, die Jungfrau und Gottesmutter, wurde von Gott dem Herrn nach Vollendung ihres Lebenslaufes mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen! Der ganze Erdkreis jubelt, die Engel freuen sich und die Kirche Gottes mit ihnen. Wahrhaft Großes ist damals geschehen, als Maria ihr Leben dem Schöpfer zurückgeben durfte: Ihr Leib brauchte die Verwesung nicht zu schauen, denn er wurde sogleich auferweckt und verherrlicht. Auf diese Weise ist an Maria durch die wunderbare Machttat Gottes Großes geschehen. Sie ist die erste von uns Menschen, die dem auferstandenen Herrn in seine himmlische Herrlichkeit nachfolgen darf. Nun nimmt sie teil an der Glorie des Auferstandenen, zu der auch wir gerufen sind! - Lesen Sie mehr in der Predigt am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel!
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14.08.2004 06:17:57
Zusammenschluss von Katholiken gegen die Verhöhnung des Glaubens
Die Rechtsanwälte Dr. Alfons Adam und Mag. Gernot Steier (Neulengbach) haben sich in einem "Pro-Vita-Sonderheft", das unter diesem Link (Word-Format) heruntergeladen und gelesen werden kann, gegen die teilweise systematische Verhöhnung des Glaubens gewandt, wie sie u.a. durch Adolf Holl oder Hermann Nitsch zutage getreten ist. Damit verbunden ist eine Unterschriftenliste zur weiteren Verbreitung, die ebenfalls zum Download bereitsteht. Unter anderem wird festgestellt: "Wir müssen uns nur endlich aufraffen und gemeinsam agieren. Wir müssen unsere Staatsbürgerrechte ausschöpfen, unsere politischen Möglichkeiten nützen, unter Umständen auch politischen und wirtschaftlichen Druck ausüben. Es ist sündhaft, tatenlos zuzusehen, wie unser Land immer mehr von der Bosheit, Häßlichkeit und Dummheit des Satans beherrscht wird. Und es gibt für uns keine Entschuldigung, weil wir kein Risiko eingehen, wenn wir unsere staatsbürgerlichen Rechte wahrnehmen. Wir können uns auch nicht zurücklehnen und auf Gottes Hilfe warten, weil Gott – wie wir aus der gesamten Heilsgeschichte wissen – die Mitwirkung des Menschen will. Wir können zwar überzeugt sein, daß Er uns helfen wird, wir müssen aber das Unsere dazu beitragen." Kontakt: Dr. Adam und Mag. Steier, Rathausplatz 108, 3040 Neulengbach, Telefon 02772/52844, Telefax 02772/54690, e-mail: rechtsanwaelte@adam-steier.at
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14.08.2004 06:11:07
Ex-Seminarist wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilt
Zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten wurde am 12.08.2004 ein ehemaliger Alumne im Priesterseminar St. Pölten verurteilt. Er hat rund 1.700 Fotos mit größtenteils kinderpornografischem Inhalt besessen. Die Verhandlung im Landesgericht St. Pölten hatte weniger als eineinhalb Stunden gedauert, dann sprach die Richterin ihr Urteil: Sechs Monate Haft, bedingt auf drei Jahre. - Lesen Sie mehr im Bericht von ORF Niederösterreich!
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12.08.2004 09:28:07
Nicht Ende, sondern Neubeginn!
Der Apostolische Visitator der Diözese St. Pölten, der Feldkircher Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, hat am 12.08.2004 eine Erklärung veröffentlicht. Darin wird das Priesterseminar der Diözese St. Pölten ab sofort für geschlossen erklärt. Dies freilich nicht für immer: Es soll die Chance eines Neubeginns genützt werden. Unter anderem stellt Bischof Küng fest:
Bei allem Verständnis für die Probleme der betroffenen Personen hat Bischof Krenn im Einverständnis mit dem Heiligen Stuhl einen herzhaften Entschluss gefasst: Das Priesterseminar der Diözese St. Pölten wird mit sofortiger Wirkung für geschlossen erklärt. Es soll ein echter Neuanfang ermöglicht werden. Alle bisherigen und zukünftigen Priesteramtskandidaten werden sich auch zu ihrem eigenen Schutz unter Zuhilfenahme erfahrener Seelsorger und soweit erforderlich renommierter Fachkräfte einem Aufnahmeverfahren unterziehen. Manche, die für das Priesteramt sicher nicht geeignet scheinen, werden Hilfe empfangen, um sich beruflich neu zu orientieren; wenn gewünscht, wird ärztlicher und seelsorglicher Beistand angeboten. Jene, die die nötigen Voraussetzungen mitbringen, werden als Priesteramtskandidaten der Diözese St. Pölten weiterstudieren. Die Katholische Hochschule bleibt auch im kommenden Jahr geöffnet. Ob die Priesteramtskandidaten im nächsten Jahr in einzelnen, dafür geeigneten Pfarren mitleben oder sich vorübergehend in das Priesterseminar einer anderen Diözese eingliedern werden, wird in den nächsten Wochen mit den dafür zuständigen Personen besprochen. Es ist für die Diözese St. Pölten und für die Kirche in ganz Österreich eine schmerzhafte Stunde. Ich bin aber davon überzeugt, dass diese Stunde zum Guten gereichen wird. - Lesen Sie die Erklärung in vollem Wortlaut!
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10.08.2004 18:12:27
Papstreise nach Lourdes zum 15. August
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. will bei seinem Lourdes-Besuch am Samstag und Sonntag (14./15.08.2004) in besonderer Weise auf das 150-Jahr-Jubiläum des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens eingehen. Der eigentliche Jahrestag der Verkündigung des Dogmas ist zwar erst in vier Monaten - denn am 8. Dezember 1854 veröffentlichte Papst Pius IX. feierlich das Apostolische Schreiben "Ineffabilis Deus" -, aber die Geschichte von Lourdes ist eng mit dem Dogma verbunden. Historisch gesehen fiel die Verkündigung des Dogmas 1854 in eine kirchenpolitisch unruhige Zeit. Pius IX. musste nach der Ausrufung der Republik in Rom im November 1848 nach Gaeta fliehen und konnte erst 1850 mit Hilfe französischer Truppen wieder zurückkehren - Ereignisse, die schließlich zwei Jahrzehnte später zum Ende des Kirchenstaates führten. Die Verkündung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch die Bulle "Ineffabilis Deus" 1854 hatte weltkirchlich größte Wirkung. Die Selbstbezeichnung der "Dame", die der Seherin von Lourdes, Bernadette Soubirous, 1858 erschien ("Je suis l'Immaculee Conception"/Ich bin die Unbefleckte Empfängnis), wurde deshalb allgemein als Bestätigung des Dogmas aufgefasst. Pius IX. hatte 1854 keine neue Lehre verkündet. Das Dogma fasste nur die seit dem Frühchristentum von vielen Theologen und einfachen Gläubigen vertretene Auffassung zusammen, dass Maria vom ersten Augenblick ihrer Existenz (der Empfängnis) an von der allgemeinen Sündenverflochtenheit der Menschen ausgenommen war.
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10.08.2004 18:08:17
Prozess gegen St. Pöltner Seminaristen beginnt am 13. August
Nach einem Bericht der Tageszeitung "Der Standard" wird nur drei Wochen nach Anklageerhebung der des Kinderpornobesitzes verdächtigte ehemalige Priesterseminarist am 13. August vor Gericht stehen. Das mediale Interesse am St. Pöltner Priesterseminarskandal sei "enorm" gewesen, die Arbeit der juristischen Behörden entsprechend schnell, betont Kurt Leitzenberger, Präsident des St. Pöltner Landesgerichts: Nur drei Wochen nach Anklageerhebung wird der des Kinderpornobesitzes verdächtigte ehemalige Priesterseminarist am Freitag, dem 13. August, in St. Pölten vor Gericht stehen. Das Verfahren vor Einzelrichterin Andrea Frischmann (Leitzenberger: "Strafrechtlich betrachtet keine große Sache") werde man am Freitag möglicherweise sogar abschließen können. Dem angeklagten 27 Jahre alten Expriesterschüler - er wurde inzwischen aus dem Seminar ausgeschlossen - drohen bis zu zwei Jahre Haft. Auf der Festplatte seines Privat-PCs waren pornografische Darstellungen mit Kindern und Unmündigen gefunden worden. Weniger rasch verlaufen die kirchlichen Untersuchungen in der Diözese St. Pölten. Die Arbeit von Visitator Bischof Klaus Küng sei im Laufen, hieß es am Dienstag.
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09.08.2004 11:51:58
Auseinandersetzungen um Abtreibung in Salzburg
(kath.net) In Salzburg tobt seit einigen Wochen eine Abtreibungsdiskussion, die inzwischen weit über das Bundesland hinausgeht. Hintergrund der Debatte ist die Forderung der Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ), im Bundesland Salzburg auch die Tötung ungeborener Kinder in den Landeskliniken zu ermöglichen, was vom Koalitionspartner ÖVP strikt abgelehnt wird. Der designierte ÖVP-Landesparteiobmann Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer möchte laut eigenen Aussagen lieber die Regierungskoalition verlassen, als diesem Ansuchen der SPÖ-Politikerin zuzustimmen. Seit einiger Zeit machen auch Salzburger Lebensrechtsintiativen mobil. Bereits am 13. Juli fand eine Wallfahrt der neu gegründeten Initiative "Leben in Fülle" nach Maria Plain mit Weihbischof Andreas Laun statt, zu dem sich hunderte Salzburger einfanden. Für 15. August um 15.00 Uhr ist eine weitere Gebetsveranstaltung mit dem Alterzbischof von Salzburg, Georg Eder, in Maria Plain geplant. Human Life Österreich möchte außerdem in den nächsten Tagen einige Tausend Unterschriften an die Salzburger Landesrätin Doraja Eberle sowie an Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer übergeben. Die katholische Gemeinschaft "Amici di Dio" ruft in einer Aussendung vom Samstag auf, an Haslauer und Eberle Unterstützungs-E-mails zu schicken. Beiden ÖVP-Politiker aus Salzburg hatten in den letzten Wochen klar gegen Abtreibung Stellung bezogen. "Schreibt den beiden, dass wir hinter ihnen stehen und dass wir sie unterstützen", so die Sprecherin Martina Mörtl. Vor wenigen Tagen hat sich auch ein "Salzburger Ärzteforum für das Leben" gebildet, das für den umfassenden Schutz des Lebens von Beginn bis zu seinem natürlichen Ende eintritt. Auf der Website heißt es: "Aufgrund der aktuellen Bestrebungen im Landeskrankenhaus Salzburg oder in anderen öffentlichen Spitälern Abtreibungen zu ermöglichen, sehen wir uns veranlasst, ein Forum von Salzburger Ärzten zu gründen, um eine klare Position für das Leben einzunehmen. Unser Anliegen ist es, als Ärzte aus einer überparteilichen, überkonfessionellen Sicht unsere Sorge über die zunehmende Bedrohung menschlichen Lebens zu artikulieren und so auch zur öffentlichen Meinungsbildung beizutragen." Der Salzburg Abtreibungsarzt Charles Schlebaum hat vor wenigen Tagen die Stadt Salzburg verlassen. Wie HLI gegenüber kath.net mitteilt, war Schlebaum sogar bei einer Sühnemesse in den Abtreibungsräumlichkeiten, die vor wenigen Tagen stattfand, dabei. Schlebaum, der in den letzten Jahren zehntausende Abtreibung durchführte, hat laut Angaben von HLI sogar die Ordinationsgegenstände der Klinik für ein "Babycaust"- Museum in Wien zur Verfügung gestellt.
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09.08.2004 11:49:18
Fest der heiligen Edith Stein
Am 9. August feier die Kirche das Fest der heiligen Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta a Cruce). Informationen über ihr Leben und ihr Sterben sowohl als Märtyrin wie auch als solidarische Angehörige des jüdischen Volkes finden Sie auf der Informationsseite des Karmels Maria vom Frieden in Köln.
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07.08.2004 05:47:28
Kirche und Sport
Wie das vatikanische Presseamt am 3. August 2004 bekannt gab, hat Papst Johannes Paul II. im Päpstlichen Rat für Laien eine eigene Unterabteilung „Kirche und Sport“ gegründet. Sie ist künftig für den Kontakt der katholischen Weltkirche mit nationalen und internationalen Sportverbänden zuständig und soll darüber hinaus in den einzelnen Ländern die Bildung katholischer Sportvereinigungen fördern. Ferner soll sie sich für eine wertorientierte Sportkultur einsetzen und christliche Sportler ermutigen, sich zu ihrem Glauben zu bekennen. Da sich einige Disziplinen immer weiter von den ursprünglichen Idealen des Sports entfernten, sei es dringend notwendig, auch in diesem Bereich der Gesellschaft an die Grundwerte zu erinnern. Nur wenn der Sport die komplexen Veränderungen der jüngsten Zeit mit den Geboten der Menschenwürde verbinde, könne er eine „Schule der Tugend und ein Werkzeug des Friedens sein“, so das Vatikandokument. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten!
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07.08.2004 05:38:52
Was ist christlicher Glaube?
In einem Kommentar zum Sonntag nimmt der Salzburger Weihbischof Laun Stellung zur Frage nach der rechten Orientierung im christlichen Glauben, die in unserer Zeit bisweilen schwer geworden ist. Unter anderem stellt er fest: Christen glauben nicht „etwas“, sie glauben Jemandem, und dieser „Jemand“ ist nicht irgendein Guru, sondern der Heilige Israels, dessen Wort „Fleisch geworden ist“ und nicht aufhört, unter uns zu wohnen. IHM glauben Christen, nur auf Sein Wort hin und nur weil sie Seine Herrlichkeit „gesehen“ haben, sind sie „überzeugt von Dingen, die man nicht sieht“. Gemeint sind damit nicht irgendwelche Kuriositäten, Material für Plaudereien ohne Folgen für das eigene Leben wie Debatten über das Leben auf anderen Sternen; gemeint ist ein historisches Ereignis, das immer noch weitergeht: Gott hat sich selbst in unsere menschliche Geschichte hineingemischt, deren Höhepunkt Christus ist und die weitergeht bis zu der noch unsichtbaren Vollendung, die Christen mit brennender und sicherer Sehnsucht erhoffen. Darum verstehen Christen ihr Leben als Pilgerschaft und fühlen sich, neben ihrer Liebe zur Heimat, immer auch als Fremde und Gäste auf Erden. Den Sinn ihres Lebens erblicken sie in der Suche nach der Heimat. Dorthin, in die künftige Heimat, „überweisen“ sie schon jetzt und verschaffen sich so einen „Schatz droben im Himmel“. Die Folge ist: Ihre Herzen eilen ihrer Hoffnung voraus. Denn „wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz“.
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06.08.2004 12:45:03
Von den überraschenden Gnaden der Bekehrung
Journalisten aufgepasst: Wer im Beichtstuhl recherchiert, könnte überraschend von der Gnade Gottes erfasst werden. Eine theologische Meditation von P. Robert Bösner OSB, zu lesen bei kath.net.
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06.08.2004 12:42:53
Glaube ist wachsame Bereitschaft für den Herrn!
Glauben heißt – wie es der Hebräerbrief (11,1) ausdrückt – „Feststehen in dem, was man erhofft“, und „Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.“ Wir glauben und vertrauen auf Gott, der uns in seiner Liebe Kunde gebracht hat von sich selbst und seinem Heilsplan mit uns Menschen. Auf diese Weise halten wir all das für wahr, was uns Gott offenbart hat und durch die katholische Kirche zu glauben lehrt.Vor kurzem sagte mir ein junger Mann, der nicht an Gott glaubt, in der Art einer kritischen Anklage, in der katholischen Kirche finde sich nur wenig Glaube. Alles sei auf äußere Riten und Traditionen aufgebaut; dahinter stehe bei den wenigsten Christen die lebendige Überzeugung. Eine solche Feststellung ist sicher nicht zutreffend. Dennoch kann es zu denken geben und mag es anhand des heutigen Evangeliums ein Anlass sein zu fragen, wie denn der Glaube eines katholischen Christen beschaffen sein soll! Jesus spricht im Bild und Gleichnis von der wachsamen Bereitschaft jener, die glauben. Sie sollten sein wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist. Sobald er kommt und anklopft, würden sie ihm öffnen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis C!
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06.08.2004 07:18:04
Der "andere Widerstand"
Die Berliner „Netzeitung“ dokumentiert den „anderen Widerstand“. In einem interessanten Bericht wird eine Hilfsaktion von belgischen Ordensschwestern für acht jüdische Mädchen dokumentiert, die auf diese Weise vor den Nazis versteckt und gerettet wurden. Aus den klostereigenen Stellungnahmen geht hervor, dass die Kinder getauft wurden. Sie erhielten gewöhnliche und unverdächtige Namen, galten fortan als «Kriegswaisen» und mussten andere Lebensdaten verinnerlichen, da die Gestapo zuerst in den Namensregistern der Schulen nach untergetauchten jüdischen Kindern forschte. Dennoch wurde das Versteck der Kinder an die Gestapo verraten, die sofort erschien, um die Hauptverantwortliche, Schwester Geneviève, zu verhören. Durch den Beistand des Bürgermeisters von Kontich, Herrn Tollenaere, der die Tarngeschichte der Schwestern vor der Gestapo legitimierte, musste die Gestapo ohne die Kinder unverrichteter Dinge wieder abziehen.
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06.08.2004 07:16:35
Attentat auf österreichischen Missionar
Wie die „Oberösterreichischen Nachrichten“ berichten, hat der Brasilien-Missionar Ludwig Laaber, ein gebürtiger Niederösterreicher aus St. Peter/Au, ein schweres Schussattentat überlebt. Laaber galt als engagierter Fürsprecher der Armen in seiner Diözese Oeras-Floriano, das Attentat dürfte aber nicht politisch motiviert gewesen sein. Der Vorfall hat sich schon am 20. Juli ereignet. Laut Bericht in den OÖ Nachrichten hatte der Sohn des Pfarrhofnachbarn in Floriano auf den 64-jährigen Priester geschossen. Spezialisten retteten Laaber im örtlichen Krankenhaus in einer Notoperation das Leben. Als Finanzchef der Diözese Oeras-Floriano habe der Herz-Jesu-Missionar bei den Gerichten Besitzurkunden beglaubigen lassen, damit Menschen von den Großgrundbesitzern nicht mehr vertrieben werden können, wird der Missionar als "Fürsprecher für die Armen" beschrieben. Einen politischen Hintergrund für das Attentat schließt Laabers Orden aber aus: Vielmehr dürfte ein Wasserhahn, den der Täter ruiniert hatte, das Motiv gewesen sein. Laaber, der mit dem Brunnen der armen Bevölkerung Gemüseanbau ermöglicht hatte, forderte von dem Mann, den Schaden zu reparieren. Der 19-jährige, der in Verdacht steht, einer örtlichen Drogenbande anzugehören, "antwortete" mit der Pistole. Ein Mitbruder fand Laaber, verband die Wunden und brachte ihn ins örtliche Spital. „Zufall oder Gottes Fügung - in der Klinik weilten zwei Spezialisten“, schreibt die Zeitung. Die Chirurgen retteten dem Missionspfarrer, der im Kugelhagel im Bauch, an der Hand und zwei Mal im Gesicht getroffen wurde, in einer Notoperation das Leben.
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05.08.2004 08:44:57
Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore
(Dr. Josef Spindelböck auf "Radio Maria Österreich", 05.08.2004:) Die Kirche feiert heute den Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom. Dabei handelt es sich um eine der ältesten Marienkirchen des Westens. Auf dem Konzil von Ephesus war im Jahre 431 verkündet worden, dass Maria, die Mutter Jesu, mit Recht „theotokos“, d.h. Gottesgebärerin oder Gottesmutter genannt werden darf. Dahinter stand die Frage: Wer ist Jesus Christus? Wen hat Maria geboren? Das Konzil von Ephesus legte mit dieser dogmatischen Aussage ein Bekenntnis ab zu Jesus Christus, der sein wahres Menschsein unter Mitwirkung des Heiligen Geistes aus der Jungfrau Maria erhielt, da sie das Jesuskind empfangen und geboren hat. Jesus Christus ist als Mensch in allem uns gleich geworden, außer der Sünde. Er ist zugleich der ewige und dem himmlischen Vater wesensgleiche Sohn Gottes, der „Logos“ oder das ewige Wort, die zweite göttliche Person, die mit dem Vater und dem Heiligen Geist geeint ist im einen göttlichen Wesen. Wenn wir nun Maria als wahre Gottesmutter bekennen und verehren, so gilt unsere Ehre vor allem ihrem Sohn, Jesus Christus. Maria hat ihn uns geschenkt. In lebendigem Glauben sagte sie ihr Ja zum Plane Gottes und durfte so zu seiner Mutter werden. Zugleich ist sie unsere Mutter geworden, da sie in Liebe Sorge trägt für unser ewiges Heil. Wer sich der Fürbitte der heiligen Jungfrau Maria anvertraut, geht nicht in die Irre. Maria kann und darf nicht von ihrem Sohn Jesus getrennt werden. Wenn wir uns ihr anvertrauen, uns ihr hingeben und weihen, werden wir durch sie zu Gott geführt. Empfehlen wir unser persönlichen Anliegen, aber auch die großen Bitten und Nöte der Kirche und der Welt ihrer Fürsprache an. Sie wird uns bestimmt die Erhörung bei Gott erbitten.
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05.08.2004 08:43:51
Diözese Funchal auf den Spuren von Kaier Karl
(stephanscom.at) Mit dem Bischof von Funchal, Dom Teodoro de Faria, an der Spitze sind am Mittwoch, 4. August 2004, die Pilger von der portugiesischen Atlantikinsel Madeira in Wien eingetroffen. Die diesjährige Diözesanwallfahrt der madeirensischen Katholiken gilt im Hinblick auf die bevorstehende Seligsprechung Kaiser Karls I. dem mitteleuropäischen Raum. Auf den Spuren des letzten österreichischen Monarchen, der 1922 auf Madeira gestorben ist und von den Inselbewohnern bis heute "Unser Heiliger" genannt wird, besuchen die portugiesischen Wallfahrer Wien, Prag und Budapest. Am Freitag, 6. August, feiert Bischof de Faria in Konzelebration mit Weihbischof Ludwig Schwarz um 9.00 Uhr in der Wiener Karlskirche einen Pilger-Gottesdienst. Das Verfahren zur Seligsprechung des letzten österreichischen Kaisers dauerte mehr als 50 Jahre. Im April 2003 bestätigte die Heiligsprechungskongregation, dass Karl I. ein "vorbildlicher Christ, Ehemann, Familienvater und Herrscher" gewesen sei und tugendhaft gelebt habe. Auch das Friedensengagement des Kaisers dürfte eine Rolle gespielt haben. Praktisch als einziges Staatsoberhaupt der Krieg führenden Mächte hatte sich Karl I. die Bewertung des Ersten Weltkriegs durch Papst Benedikt XV zu Eigen gemacht. Auch das Verhalten des exilierten Monarchen in seiner letzten Lebensphase auf Madeira wurde positiv bewertet. Auf Madeira spielt die Gestalt des jung verstorbenen Kaisers in der Volksfrömmigkeit bis heute eine große Rolle. Zur Seligsprechungsfeier am 3. Oktober 2004 auf dem Petersplatz in Rom haben sich ebenfalls zahlreiche Pilger aus Karls Exilheimat Madeira angesagt. Papst Johannes Paul II. wird beim Seligsprechungsgottesdienst am 3. Oktober um 10.00 Uhr außer Karl I. auch die Mystikerin Anna Katherina Emmerick (1774-1824), den Trappistenpater Giuseppe M. Cassant, die italienische Ordensfrau Ludovica de Angelis und den Priester und Ordensgründer Pietro Vigne zur Ehre der Altäre erheben.
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04.08.2004 15:16:32
Bistum Regensburg: Suspension für Pfr. Trimpl ist rechtswirksam
(pdr) Am Mittwoch, den 4. August, wurde Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller die Entscheidung der Kleruskongregation über den hierarchischen Rekurs von Pfarrer Hans Trimpl mitgeteilt. Darin beschließt die Kleruskongregation in Ausübung ihrer Zuständigkeit:
„1. Die Zurückweisung des hierarchischen Rekurses von Hochw. Johannes Trimpl, wegen mangelnder Rechtsgrundlage.
2. Die Bestätigung des Strafdekrets, das vom Bischof von Regensburg am 23. Juli erlassen worden ist, da es mit den kirchenrechtlichen Bestimmungen sowohl in decernendo [in der Entscheidung] als auch in procedendo [in der Vorgehensweise] übereinstimmt.“
In einem gesonderten Schreiben wird Bischof Gerhard Ludwig gebeten, dieses Dekret Pfarrer Trimpl „im Rahmen einer persönlichen Unterredung auszuhändigen und ihm nahezulegen, diese Entscheidung in Ruhe zu akzeptieren und in Zukunft seinen priesterlichen Dienst in Verbundenheit mit seinem Bischof zu versehen“. Die Kleruskongregation geht davon aus, dass Pfarrer Trimpl so bald wie möglich die beim Verwaltungsgericht erhobene Klage zurückzieht.
Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller hat noch heute in einem persönlichen Gespräch Pfarrer Trimpl die Entscheidung mitgeteilt und einen Brief der Kleruskongregation an ihn übergeben.
Mit der von Rom bestätigten Suspension von Pfarrer Trimpl, nach der ihm die Ausübung aller Akte der Weihe- und Leitungsgewalt untersagt ist, bleibt der vom Bischof bestellte Pfarradministrator Pater Kilian Saum OSB der verantwortliche Seelsorger für die Pfarrei Oberalteich.
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04.08.2004 15:14:37
Erklärung des Apostolischen Visitators Bischof Küng
In Hinblick auf verschiedene Meldungen in den österreichischen Medien betreffend eine angebliche Finanzierung zivilrechtlicher Verteidigungsschritte für die auf Grund öffentlich geäußerter Beschuldigungen in Verdacht auf Übertretung kirchenrechtlicher und moralischer Normen geratenen Priester, Prälat Ulrich Küchl und Dr. Wolfgang F. Rothe, seitens der Diözese St. Pölten stelle ich hiermit fest:
Auch unter der Voraussetzung, dass jeder Mensch ein Grundrecht auf Verteidigung besitzt, wurde von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn am 3. August 2004 unterschrieben, dass aus den Finanzmitteln der Diözese St. Pölten keinerlei Kostenübernahme bisher angestrengter oder noch beabsichtigter zivilrechtlicher Klagen der genannten Priester erfolgen wird. Ich weise darauf hin, dass Priester nach Möglichkeit zur Verteidigung eines eventuell gefährdeten guten Rufes die der Kirche eigene Gerichtsbarkeit nützen sollten. Darüber hinaus müsste der Bischof im Sinne innerkirchlicher Kontrolle vor einer solchen Erlaubnis die Zustimmung des diözesanen Vermögensverwaltungsrates sowie des Konsultorenkollegiums einholen. Die nunmehr mit meiner ausdrücklichen Zustimmung getroffene Entscheidung des Diözesanbischofs zur Nichtübernahme zivilrechtlicher Prozesskosten dient vor allem auch der Vermeidung weiteren Ärgernisses in der Öffentlichkeit.
Ich möchte die Gelegenheit nützen, den vielen besorgten Priestern und Gläubigen der Diözese St. Pölten für ihre große Kooperationsbereitschaft bei der ehrlichen Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit herzlich zu danken. Ich bitte alle Katholikinnen und Katholiken Österreichs um weitere intensive Gebetsbegleitung der von mir übernommenen Aufgabe.
+ DDr. Klaus Küng
Bischof von Feldkirch
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