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19.01.2005 16:12:27
Zunahme der Kirchenaustritte: GV Schagerl analysiert Ursachen
(DPS St. Pölten) Die Verdünnung des Glaubens in der Gesellschaft ist die Hauptursache für die steigende Zahl der Kirchenaustritte. Die dramatische Situation in der Diözese im vergangenen Jahr war dabei „ein wesentlicher Faktor, der diese Zahlen mitbestimmt hat“, stellt Generalvikar Msgr. Leopold Schagerl zu den jüngsten Austrittszahlen vom Jahr 2004 fest. Im vergangenen Jahr sind in der Diözese St. Pölten 5.129 Personen aus der Kirche ausgetreten. Das ist um etwa 44 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr, in dem 3.548 Personen die Kirche verlassen hatten. Die meisten Austritte waren in den Monaten März, August und Dezember zu verzeichnen. Gegenüber ORF-Niederösterreich erklärte der Generalvikar, „die Bindung an die Kirche ist bei vielen Menschen schwächer geworden, und wenn dann irgendwo ein Anlass auftritt, fällt auch die Entscheidung leichter, sich von dieser Gemeinschaft loszulösen“. Man müsse daher dringend wieder ein wachsames Auge auf die Ausbildung der Priester legen und die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherstellen, meint er. 193 Personen sind im vergangenen Jahr in der Diözese St. Pölten wieder in die Kirche zurückgekehrt.
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19.01.2005 14:45:49
Papst bekräftigt Einsatz für Einheit der Christen
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat alle Christen zum verstärkten Einsatz für die Ökumene aufgerufen. Die Wiederherstellung der vollen Einheit zwischen den Christen sei ein "bleibender Auftrag" aller Getauften, sagte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. Der Papst verwies auf jüngste Fortschritte und auf wichtige Kontakte im ökumenischen Dialog und in der Zusammenarbeit: "Der Schmerz der Trennung wird besonders deutlich angesichts der Herausforderungen einer Welt, die ein klares und einheitliches christliches Zeugnis erwartet". Aus Anlass der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen nahmen auch Vertreter anderer Kirchen an der Begegnung im Petersdom teil. "Christus ist das Fundament der Kirche", zitierte der Papst in seiner Audienzansprache das diesjährige Motto der Weltgebetswoche. Die Versöhnung der Christen übersteige die menschlichen Kräfte und Fähigkeiten: "Daher ist die ersehnte Einheit eine Gottesgabe, um die wir unermüdlich in Demut und Aufrichtigkeit bitten müssen". Dieses Beten um Einheit müsse mit persönlicher Umkehr und mit einer "Reinigung der Erinnerung" einhergehen. "Es gibt keine echte Ökumene ohne innere Bekehrung", betonte der Papst. Daraus entspringe der Eifer für neue Initiativen. "Beten wir darum, dass die Familie der Christen bald wieder zusammenfindet. Die Wahrheit macht frei und ist das Fundament der Einheit. Der Heilige Geist stärke und führe euer Streben nach Einheit", so der Papst in seinem deutschsprachigen Grußwort. Die traditionelle Abschlussfeier der Gebetswoche in der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura wird kommenden Dienstag vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, gefeiert. Johannes Paul II. dankte seinem "Ökumene-Minister", dass er ihn bei diesem Vesper-Gottesdienst vertritt.
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18.01.2005 17:20:38
Vorbereitung zur Marienweihe im Geist des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort
Die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ lädt zu einer besonderen Marienweihe ein. Der Beginn der 33-tägigen-Betrachtungen ist am 15. Februar, das Ende am Palmsonntag. „Amici-di-Dio“-Sprecherin Linda Noé, die die Weihe bereits gemacht hat, lädt alle zu diesem Schritt ein. „Man hält 33 Tage lang Betrachtungen zur Marienweihe und legt am Ende der 33 Tage diese Weihe ab. Das ganze ist auch eine gute Vorbereitung auf das Osterfest“, erklärt sie. „Man steht dadurch unter einem besonderen Schutz der Muttergottes.“ Bei „Amici di Dio“ kann man per E-Mail die notwendigen Unterlagen für die Weihe bestellen: amici@kath.net. - Näheres unter www.amicididio.com !
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18.01.2005 17:17:07
Pius XII. durch historische Forschungen entlastet
(Radio Vatikan) Der Vatikan weist Vorwürfe zurück, wonach in Frankreich getaufte jüdische Kinder nach dem 2. Weltkrieg nicht ihren Eltern zurückgegeben werden sollten. Der Historiker Alberto Melloni hatte Ende Dezember im "Corriere della Sera" einen unveröffentlichten Brief abgedruckt, aus dem angeblich hervorging, dass Papst Pius XII. im Jahr 1946 entsprechende Anweisungen gegeben hätte. Der Historiker und Jurist Peter Gumpel, Untersuchungsrichter im Seligsprechungsprozess Pius` XII., schaltete daraufhin seine Mitarbeiter in Frankreich ein. Uns sagte er heute: "Es hat sich herausgestellt, dass der Brief, der veröffentlich wurde, erstens nicht das Wappen der Apostolischen Nuntiatur trägt, zweitens nicht unterschrieben ist, drittens gar nicht vom Heiligen Offizium kommt und dass das Datum falsch ist. Eine Dame, die anonym bleiben will, hat den Brief gefunden. Sie sagte: Vorsicht, es handelt sich nur um ein Resümee. Und zweitens: Es fehlt eine ganze Seite in dem, was abgedruckt ist." Von diesem Resümee haben Gumpels französische Mitarbeiter vor wenigen Tagen das Originaldokument gefunden, bestätigt der Jesuitenpater. "Das ist ein Dokument von dem damaligen Chef des diplomatischen Dienstes im Vatikan, Erzbischof Tardini, das aber einen ganz anderen Inhalt hat als das, was Melloni veröffentlicht hat. Diese fünfte Abschnitt, auf den diese ganze Sache ausschließlich beruht, fehlt vollkommen in dem Brief von Tardini - im Gegenteil, er sagt ausdrücklich, wenn die Eltern sich melden, sollen die Kinder sofort den Eltern wieder zurückgegeben werden." - www.radiovatikan.de
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17.01.2005 17:25:33
Referate für Weltanschauungsfragen online
Das Referat für Weltanschauungsfragen der österreichischen katholischen Diözesen präsentiert sich neu im Worldwideweb. Durch die neue Site sollen noch rascher Antworten auf brennende Fragen gefunden werden. Mit der neuen Internetplattform www.weltanschauungsfragen.at sind die Referate für Weltanschauungsfragen der katholischen Diözesen in Österreich im Internet vertreten. "Es geht uns darum über die vielen religiösen Gruppierungen, die durchaus auch für Verwirrung stiften können, zu informieren", erklärt Stefan Lorger-Rauwolf vom Wiener Weltanschauungsreferat.
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17.01.2005 17:23:47
Linzer Priesterkreis appelliert an Bischof Aichern
(kath.net) Der „Linzer Priesterkreis“ hat gegenüber zu den liturgischen Missständen in der Diözese Linz Stellung genommen. Man habe die lehramtlichen Ausführungen zu Liturgie und Priesteramt mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Umso bestürzter sei man nun, „dass gerade in unserer Diözese (zumindest auf der offiziellen Homepage der Diözese, aber wie wir wissen, leider auch in der pastoralen Praxis) diese römischen Klarstellungen und Ermahnungen geradezu verhöhnt werden“, heißt es in einer KATH.NET vorliegenden Stellungnahme. In der Diözese sei es zu „untragbaren Entgleisungen“ gekommen, betonen die Verantwortlichen. Als Beispiele nennen sie eine eigene Leseordnung für Frauen, „die offenbar ganz offiziell bzw. zumindest mit Duldung offizieller diözesaner Stellen in 20 Pfarren der Diözese Linz drei Jahre lang ad experimentum angewendet wurde“. Außerdem werde die Heilige Messe von einer Pastoralassistentin mit theologischer Ausbildung als „Brotfeier“ bezeichnet. Als „untragbar“ und „unerträglich“ bezeichnet der Priesterkreis die „missverständliche Kleidung der PastoralassistentInnen bzw., wie an uns herangetragen, überhaupt das Tragen priesterlicher liturgischer Kleidung durch einen Pastoral- oder Pfarrassistenten und noch manch anderes“. Hier zeige sich eine „kleinkarierte und auf merkwürdige Weise verschrobene Sakramententheologie“ sowie ein „massiver Unglaube, gerade was die Eucharistie und das Amt in der Kirche betrifft“. Der „Linzer Priesterkreis“ appelliert an den Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern, „auch im Interesse der ihm anvertrauten Gläubigen, die nötige liturgische und disziplinäre Ordnung gemäß den römischen Bestimmungen wiederherzustellen und für eine entsprechende Klarstellung in der Öffentlichkeit Sorge zu tragen“. - Inzwischen gibt es bereits die nächste Aufregung in der Diözese Linz: Christine Mayr-Lumetzberger spricht am Mittwoch in der Pfarre Timelkam (siehe Bericht).
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15.01.2005 06:48:12
14. Herz-Jesu-Studientag 2005
Die Vereinigung „UNIO COR IESU – Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung“ lädt auch heuer wieder ein zu einem „Herz-Jesu-Studientag“. Dieser findet am Samstag, 22. Jänner 2005, von 14.30-18.00 Uhr in Wien 9, Boltzmanngasse 9 (d.h. im Priesterseminar der Erzdiözese Wien) statt. Zwei Referate sind heuer vorgesehen: Doz. Dr. Ildefons Manfred Fux aus Neulengbach spricht über das Thema: „Der selige Karl von Österreich und seine Beziehung zum Heiligsten Herzen Jesu“. Doz. Dr. Josef Spindelböck aus Kleinhain fragt nach den Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche im Hinblick auf das Heiligste Herz Jesu. – In Zusammenhang damit steht auch die Vereinigung "Perfectae caritatis", welche die Zeitschrift "Gottgeweiht" herausgibt, siehe www.gottgeweiht.at
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15.01.2005 06:42:58
Abtreibung aus rechtlicher Sicht
"Jugend für das Leben" lädt ein zum Vortrag von Univ. Prof. DDr. h.c. em. Wolfgang Waldstein am Mittwoch, 26. Jänner 2005 um 18 Uhr an der Universität Salzburg, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Churfürststraße 1 (Toskana-Trakt), Hörsaal 208. Prof. DDr. h.c. em. Wolfgang Waldstein lehrte von 1965 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 Römisches Recht an der Universität in Salzburg und ist Gründungsdekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Im Jahr 1968/69 war er Rektor der Universität Salzburg. Zum Zeitpunkt der Anfechtung der Fristenregelung durch die Salzburger Landesregierung 1974 war Waldstein Teilnehmer im Beratungsteam von Landeshauptmann Lechner. Als Spezialist des Römischen Rechtes hat er die Fragen der historischen Rechtswidrigkeit der Abtreibung gegenüber der österreichischen Verfassung untersucht. 1992 wurde ihm das "Große Goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich" verliehen, am 8. Oktober 1993 das "Goldene Ehrenzeichen des Landes Salzburg". Prof. Waldstein ist Ehrenmitglied der Österreichischen Juristenkommission. Seit 31. Mai 1994 ist er Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben und seit 1999 Mitglied des Consiglio Direttivo dieser Akademie. 1996-98 war Waldstein Ordinarius an der Zivilrechtlichen Fakultät der päpstlichen Lateran Universität in Rom. Eine wichtige Aussage von Prof. Waldstein lautet (siehe Interview): "Es wurde ganz klar, daß die Fristenregelung wirklich objektiv verfassungswidrig ist. Sie verletzt das grundlegendste Menschenrecht, daß auch im österreichischen Recht, im § 22 ABGB (Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch), sogar ausdrücklich festgeschrieben ist. Dieser Paragraph wird von Fachleuten mit Recht als im Verfassungsrang stehend angesehen. Im Jahre 1811 hat der Gesetzgeber im ABGB als grundlegendes Recht festgeschrieben, daß auch 'die ungeborenen Kinder vom Zeitpunkt der Empfängnis an einen Anspruch auf den Schutz der Gesetze haben'. In Verbindung mit der Tatsache, daß Österreich die europäische Menschenrechtskonvention zum Bestandteil des innerstaatlichen Verfassungsrechtes gemacht hat, und im Artikel 2 der europäischen Menschenrechtskonvention, der Schutz des menschlichen Lebens ausdrücklich als das grundlegendste Menschenrecht festgeschrieben ist (mit bestimmten Ausnahmen, die aber auf das ungeborene Kind in keinster Weise zutreffen, beispielsweise bei Gewalt darf man sich verteidigen usw.), war die Beurteilung der Rechtslage eindeutig: Die Fristenregelung ist objektiv verfassungswidrig." - http://www.youthforlife.net
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15.01.2005 06:38:58
Christus, das Lamm Gottes
Johannes der Täufer hat Jesus mit einem besonderen Titel hervorgehoben: Er bezeichnet ihn als das „Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt“. Uns ist dieser Ausdruck aus der Liturgie der heiligen Messe vertraut. Bevor der Priester die heilige Kommunion spendet, hebt er die Hostie empor und sagt dieselben Worte wie Johannes. Denn in der Brotsgestalt begegnet uns derselbe Herr Jesus Christus, auf den Johannes der Täufer hingewiesen hat. Wir sehen ihn nicht, aber wir glauben an ihn! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A!
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14.01.2005 05:00:17
Erdiözese Salzburg stoppt Lüftenegger-Biographie
(ORF Salzburg/news.stjosef.at) Die Erzdiözese Salzburg hat die Auslieferung der Autobiographie des 92-jährigen Ex-Domdechanten Leonhard Lüftenegger jetzt gestoppt. Er plaudere in dem Buch zuviel über die turbulente Bischofswahl 1988 aus, lautet der Vorwurf. Lüftenegger ist Träger des höchsten Ehrentitels für Priester - Apostolischer Protonotar - und hat nach mehr als 60 Berufsjahren in dem Buch Bilanz gezogen und dabei heikle Situationen der jüngeren Kirchengeschichte nicht ausgespart, wie die turbulente Bischofswahl 1988, bei der Georg Eder zum Erzbischof bestellt wurde. Lüftenegger wiederholt in dem jetzt gestoppten Buch, was damals Kurienkardinal Alfons Stickler der auflagenstärksten Zeitung Österreichs mitteilte: Der Dreiervorschlag, aus dem das Salzburger Domkapitel den Erzbischof wählen musste, war Klaus Küng, der mittlerweile Bischof von St. Pölten ist, Andreas Laun, seit 1995 Weihbischof von Salzburg, und Georg Eder. Lüftenegger erinnert sich: "Als ich die drei Namen sah - Eder, Laun, Küng - gab ich den Brief an Domkustos Johann Maier weiter. Ich war nicht in der Lage, den Brief vorzulesen und bin aus der Runde weggegangen - geschockt von dem, was uns in der Dreierliste zugemutet wurde [...] Zuerst machten wir einige Versuche, eine neue Dreierliste zu bekommen oder wenigstens eine teilweise Änderung. Deshalb bat ich um eine Audienz beim apostolischen Nuntius und fuhr mit Prälat Dr. Ritter nach Wien. Aber mehr als über das Wetter war mit dem Nuntius nicht zu reden." Selbst eine Audienz des damaligen Erbischof Karl Berg bei Papst Johannes Paul II in Rom half nicht weiter, so Lüftenegger in dem Buch: "Der Papst reagierte beleidigt: 'Warum wählen sie nicht? Es sind doch drei hervorragende Kandidaten.'"
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14.01.2005 04:56:21
"Kirche heute" nun auch katholische Programmzeitschrift
(news.stjosef.at) Die von Weihbischof Dr. Andreas Laun (Salzburg) und den Priestern Erich Maria Fink und Thomas Rimmel herausgegebene Zeitschrift „Kirche heute – Aufbruch der Kirche in eine neue Zeit“ präsentiert sich ab sofort zusätzlich zu den Beiträgen über Glaube und Kirche auch als katholische Programmzeitschrift. Darin werden die katholischen Radio- und Fernsehprogramme von Radio Vatikan, K-TV und Radio Horeb vorgestellt. Zur Neugestaltung von „Kirche heute“ hat Kardinal Ratzinger ein Geleitwort geschrieben. Unter anderem stellt der Kardinal in Nr. 1/2005 fest: „Kirche heute erhebt zu brennenden und unbequemen Themen die Stimme. Dies gilt etwa für Fragen des Lebensschutzes und der Förderung von Ehe und Familie. Hier hat sich vor allem Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg mit seinen Beiträgen große Verdienste erworben. Gerade die neu eingeführte Programmbeilage für katholische Fernseh- und Radiosender beweist, wie sehr eine authentische und zeitgemäße Verkündigung des katholischen Glaubens das Charakteristikum für Kirche heute ist. Daher wünsche ich dieser Zeitschrift eine erfolgreiche Zukunft als Werkzeug, mit dem die Stimme der Kirche viele Menschen erreichen und die Gläubigen zu wahrer Erneuerung anspornen kann.“ In der aktuellen Nummer gibt es Beiträge u.a. von Weihbischof Laun („Euthanasie: Hat die Todeslobby das letzte Worte?“), Joachim Piegsa („Das christliche Europa zwischen Sendung und Bedeutungslosigkeit“) und Thomas Maria Rimmel („Die Heilige Messe – Austausch zwischen Gott und Mensch“). Der Jahresbezugspreis der Zeitschrift beträgt derzeit EUR 29,00 (Ausland EUR 34,00); Studenten EUR 20,00. Bestellung: Kirche heute Verlags GesmbH, Postfach 1406, D-84498 Altötting. Internet: http://www.kirche-heute.de , e-mail: kirche.heute@t-online.de.
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13.01.2005 14:42:32
Glimmbrand in der zukünftigen Wohnung von Altbischof Krenn
(DPS St. Pölten) Ein heißer Fußboden alarmierte heute, Donnerstag dem 13. Jänner in der Früh, die Arbeiter, die derzeit in der Schreckvilla eine Wohnung für Altbischof Dr. Kurt Krenn sanieren. Bei Betreten der Wohnung wurde ein Glimmbrand im Zwischenboden entdeckt. Wie Feuerwehrtechniker Michael Pulker mitteilte, dürfte der Brand von einer Ecke unter dem frisch verlegten Holzboden ausgegangen sein. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Rauch bereits bis in den Dachboden gezogen. Die St. Pöltner Feuerwehr rückte um 7.16 Uhr mit vier Fahrzeugen und 23 Mann aus. Bei Eintreffen in der Schreckvilla hatten die Arbeiter bereits versucht, den Glutnestern mit Feuerlöschern Herr zu werden. Laut Feuerwehrtechniker Pulker dürfte der Zwischenboden über Nacht bereits gebrannt haben. Ursache könnte elektrische Energie gewesen sein, mutmaßt der Experte. Eine Zigarette als Auslöser gelte als unwahrscheinlich: Ein neuer Holzboden war bereits verlegt und mit Plastik abgedeckt worden. Der verbrannte Boden wurde von den Feuerwehrmännern herausgebrochen und die Glutnester gelöscht. Nach Belüftung des gesamten Gebäudes konnte der Einsatz um 8.30 Uhr beendet werden. - Der neue St. Pöltner Bischof Küng hat heute vor der Presse sein Seelsorgskonzept vorgestellt (siehe ORF-Bericht).
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13.01.2005 14:40:56
Liturgische Mißbräuche in der Diözese Linz
(Die Tagespost/kath.net) Wer auf der offiziellen Website der Diözese Linz surft, um sich über katholische Liturgie zu informieren, für den stehen die Zeichen auf Sturm. Angeboten wird dort unter anderem eine „Liturgiebörse“ mit fraglichen Inhalten, die jetzt für große Aufregung bei Katholiken sorgt. Die Börse soll „den Austausch von liturgischen Impulsen“ fördern. Besonderen Anstoß erregt die Kategorie „Frauenpredigtunterlagen“. In einem „Predigthilfenbeitrag 33/04“ meinte die Linzer Pastoralassistentin Alexandra Freinthaler: „Gott ist die gute Hirtin aller Menschen, ihre Weisheit ist größer als die Weisheit aller Welt, niemand kann ihr die, die ihr in Liebe anvertraut sind, entreißen. Gott und ich, wir sind eins, in der Liebe, in unserer Hingabe, Leben für jeden Menschen dieser Welt zu spenden.“ Im „Schlussgebet“ meint sie dann: „Möge die heilige Geistin, die dich am Morgen mit einen Kuss aufweckt und dir zur Seite steht, durch alle Höhen und Tiefen deines Lebens hindurch, dich segnen.“ Am 4. Februar 2005 soll der überarbeitete Alternativleseplan „Frauenperikopen“ nach einer Testphase von drei Jahren in zwanzig Pilotpfarren im Rahmen eines Studientages in der Diözese Linz präsentiert werden. Hinter diesen liturgischen Phänomenen steht die Bestrebung der diözesanen Frauenkommission, Frauen in der Kirche wieder „sichtbar“ zu machen. Als Unrecht wird unter anderem bezeichnet, dass Frauen in der römisch-katholischen Kirche nach wie vor ausgeschlossen vom Diakonat und Priesteramt sind und Erkenntnisse der Feministischen Theologie als nicht relevant abgetan würden. - Der Kirchenrechtler Dr. Alexander Pytlik spricht bereits von einer Situation, die eine Apostolische Visitation rechtfertigen könnte (siehe seinen Kommentar).
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12.01.2005 09:53:58
Österreich: Neuer Verfassungentwurf ohne Gottesbezug
(ORF Religion) Der Entwurf für die Präambel der neuen Verfassung fällt eher knapp aus und verzichtet auf jeden religiösen Hinweis. Weder ist im "Fiedler-Entwurf" von "Gott", der "Schöpfung" oder dem "kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas" die Rede. Wörtlich lautet die Präambel: "Wir, die Bürgerinnen und Bürger Österreichs in den Ländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien, geben uns in freier Selbstbestimmung und kraft unserer verfassungsgebenden Gewalt als Fundament für die demokratische Regierungsform, die Rechtsstaatlichkeit und die Bundesstaatlichkeit unserer Republik diese Bundesverfassung." Ein Gottesbezug in der Verfassung war in der Vergangenheit vor allem von der katholischen Kirche eingefordert worden. So nannte etwa der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, in seiner Silvesteransprache 2003 einen solchen Bezug "sinnvoll". In einer 2003 gemeinsam erarbeiteten Stellungnahme zur Verfassungsdiskussion bezeichneten die christlichen Kirchen eine Präambel - und damit auch einen möglichen Gottesbezug - allerdings als nicht notwendig. - Kardinal Schönborn würdigte am Montagabend vor allem die gute Einbindung der Kirchen in den österreichischen Verfassungskonvent. Den Kirchen sei dabei von Anfang an auch klar gewesen, dass sie nur gemeinsam bei der Gestaltung der Verfassung ein deutlich vernehmbares Wort sprechen können. Dies sei auch gut gelungen, so der Kardinal. Ohne die "Erfahrungen der Zusammenarbeit im Ökumenischen Rat der Kirchen" wäre dieser Schritt kaum möglich gewesen, ist Schönborn überzeugt. Die Zusammenarbeit im Konvent habe jedenfalls aufgezeigt, "wie ein partnerschaftliches Verhältnis von christlichen Kirchen und Staat heute aussehen kann", so der Kardinal wörtlich.
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12.01.2005 09:49:25
Harter Sparkurs für das Ruhrbistum
(WAZ, kath.net) Eines der intensivsten kirchlichen Sparprogramme steht dem Ruhrbistum Essen bevor: Insgesamt 1000 Stellen werden abgebaut. Die Ausgaben des Bistums müssen um 70 Millionen Euro reduziert werden. Am 12.01.2005 verkündete Ruhrbischof Felix Genn die bittere Botschaft. Mit ihm war die gesamte Bistumsspitze samt Weihbischöfen, Generalvikar und Finanzdezernent angetreten, sie zu erläutern. Aufgrund der Situation mit immer weniger Mitgliedern, weniger Kirchensteuer-Einnahmen, weniger Gottesdienst-Besuchern und weniger Priestern sieht man sich zu einschneidenden Sparmaßnahmen gezwungen. Das Bistum hat seit der Gründung im Jahre 1958 rund ein Drittel der Mitglieder verloren. In 15 Jahren werden nur noch rund 155 Priester unter 65 Jahre dort arbeiten (derzeit sind es 247). Bis 2009 werden daher die 263 Pfarrgemeinden zu 35 Großgemeinden zusammengelegt. Dazu sollen jeweils vier bis sieben kleinere Gemeinden mit jeweils einer Kirche gehören. Nur die "Großgemeinde" soll einen Pfarrer haben. In den kleineren Gemeinden soll jeweils ein Priester sein, der nicht mehr die Verwaltungsaufgaben eines Pfarrers erledigen muss. Das Bistum verspricht sich davon auch neue Möglichkeiten für die Seelsorge oder die Jugendarbeit. Die Verwaltung soll ebenfalls verkleinert werden. Auch im Generalvikariat soll etwa die Hälfte der 380 Stellen wegfallen. - http://www.bistum-essen.de
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11.01.2005 05:11:07
"MINILILIE": eine neue Ministrantenzeitschrift
Als Frucht der Kinder- und Ministrantenpastoral in einigen Pfarren der Diözese St. Pölten ist eine neue Zeitschrift entstanden, die sich als „katholische Ministrantenzeitschrift im Geiste Mariens“ versteht. Die MINI-LILIE wird von Pfr. Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestudenten Christoph Weiss redigiert und derzeit noch im Kopierverfahren hergestellt. In der neuen Ausgabe zu Beginn des Jahres 2005 wird das Hauptthema der Heiligen Messe kindgemäß aufbereitet. Es geht um Glaubensverkündigung, die zum Kern des Mysteriums vorstößt, nämlich zur Opferhingabe Christi für uns am Kreuz, die bei der Feier der heiligen Eucharistie gegenwärtig wird. Diesem Zweck dienen kurze Geschichten, Cartoons, Rätsel und Bilder. Die Zeitschrift im A5-Format hat 16 Seiten und kann auf Spendenbasis bestellt werden im Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-mail: pfarre.abstetten@hippolytus.net.
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10.01.2005 09:39:52
Differenzen innerhalb der KPE Österreich
(news.stjosef.at/kath.net) Kürzlich trat die Bundesführung der KPE Österreich zurück. Als Grund dafür wurden Unstimmigkeiten mit der SJM (Servi Iesu et Mariae) und deren Generaloberen, P. Andreas Hönisch, angeführt, welche einen Teil der KPE-Gruppen in Österreich geistlich betreuen. Laut Angaben des zurückgetretenen Bundeskuraten der KPE, Pfarrer Mag. Martin Leitner, gab es im Oktober 2004 ein Treffen des Vorstandes der KPE-Österreich mit zahlreichen interessierten Pfadfinderführern. „Dabei wurde der Beschluss gefasst, die derzeitige gespannte Situation in ein ‚versöhntes Nebeneinander’ von SJM-geführten Gruppen und KPE-Österreich zu führen, um so eine Lösung dieser Blockade, die für alle Beteiligten nicht befriedigend ist, herbeizuführen“, sagte er. Die Entscheidung sei seitens der SJM-nahen Pfadfinderführer hintertrieben worden, die Weisungen des Bundesfeldmeisters nicht zur Kenntnis genommen worden. Am 23. Dezember folgte schließlich der Bruch, da der Vereinspräsident, der Bundesfeldmeister und der Bundeskurat erkennen mussten, dass – so Leitner – „hinter ihrem Rücken (gegen die Statuten des Vereines ‚Katholische Pfadfinderschaft Europas- Österreich’) eine Führerinvestitur stattfand“ und „seitens des Federal Commissioners aus Frankreich Weisungen kamen, die als Vertrauensbruch gegenüber der österreichischen Bundesführung aufgefasst wurden“. Deshalb habe man sich zum Austritt bzw. Rücktritt von allen Ämtern entschieden. - Jetzt hat sich der weibliche Zweig der KPE Österreich zu Wort gemeldet. Die verantwortlichen Leiterinnen betonen in einer Stellungnahme gegenüber kath.net, dass sie weiterhin mit der SJM und P. Hönisch zusammenarbeiten wollen und das Vertrauensverhältnis fortbestehe. „Auslöser der Turbulenzen ist nicht P. Hönisch“, betonten die Pfadfinderinnen Greti Piuk, Angelika Wiegele und Lucia Kropfreiter. Die Führung des Mädchenbundes sei wie bisher im Amt, die Bundesmeisterin sei ein Gründungsmitglied der KPE-Österreich, erklärten sie. Seitens der Bundesführung schätze man die Zusammenarbeit mit der SJM sehr, man wolle aber zusätzlich klarstellen, dass „wir ausgebildete Führerinnen nach den Grundsätzen und Leitlinien der Katholischen Pfadfinderschaft Europas sind“. Im Oktober 2004 sei bei einem Treffen des Vorstandes mit einigen Pfadfinderführern, an dem Mitglieder der SJM nicht teilnehmen durften, beschlossen worden, die mit der SJM zusammenarbeitenden Gruppen und die von SJM-Mitgliedern geführten Gruppen nicht mehr im österreichischen Bund zu registrieren und zu versichern. „Da der Vorschlag einer Registrierung in Deutschland für österreichische Gruppenarbeit keine Lösung darstellt, weigerten sich die betreffenden Gruppen, dies hinzunehmen und beantragten eine ordentliche Bundesversammlung für Januar“, heißt es in der Erklärung der drei Vertreterinnen. „Als sich zudem die Bundesführung des Mädchenbundes von oben genanntem Schritt distanzierte und der Commissaire Fédéral aus Frankreich darum bat, bis zu einem Treffen im Januar den Stand von September 2004 (also Registrierung und Versicherung aller bestehenden Gruppen) zu belassen, trat ein Teil der Bundesführung zurück.“ - Inzwischen hat auch P. Andreas Hönisch, Generaloberer der SJM, auf die gegen die SJM erhobenen Vorwürfe geantwortet (siehe den Wortlaut seiner Stellungnahme). P. Hönisch bemerkt dabei: "Wir bedauern zutiefst die vorgefallenen Ereignisse, vor allem deren Veröffentlichung, welche in keiner Weise dem Frieden dient. Von unserer Seite besteht jedoch nach wie vor die Bereitschaft, nicht nur zu einem 'versöhnten Nebeneinander', sondern auch zum 'geeinten Miteinander'." Pfr. Leitner meinte dazu gegenüber news.stjosef.at, dass er die Stellungnahme von P. Hönisch nicht als sehr hilfreich ansehe, denn sie enthalte "so viele Sinn- und Wahrheitsverdrehungen", daß sie nur dazu angetan sei, seinen Ruf herabzusetzen. Er könne sich ein gemeinsames Weiterarbeiten nicht vorstellen. - Diese Entwicklung ist im Hinblick auf das Anliegen einer katholischen Kinder- und Jugendarbeit zu bedauern!
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10.01.2005 07:26:43
Papst betont Wert geistlicher Berufungen
(Kathpress) In der katholischen Kirche besteht nach Worten von Johannes Paul II. heute "großer Bedarf" an "heiligmäßigen Priestern". Daher sei eine "breitangelegte Berufungspastoral" notwendig, betont er in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltgebetstag um geistliche Berufe. Pfarrgemeinden, Bildungszentren und Familien müssten in die Anstrengungen zur Weckung geistlicher Berufe einbezogen werden. Vor allem gehe es darum, "ein aufmerksameres Nachdenken über die wesentlichen Werte des Lebens zu wecken", unterstreicht der Papst in dem jetzt veröffentlichten Text. Der 42. Weltgebetstag wird am 17. April, dem 4. Sonntag nach Ostern, begangen. Er steht unter dem Motto "Zum Hinausfahren berufen". Das Motto des Weltgebetstages erinnere an den Appell Jesu an seine zögernden Jünger, ihre Netze zum Fischfang auszuwerfen, führt der Papst aus. Auch zu Beginn seines Apostolischen Schreibens "Novo millennio ineunte" habe er an die Worte erinnert, mit denen Jesus die ersten Jünger aufforderte, auf die hohe See hinauszufahren ("Duc in altum"). Der Aufruf zur Christus-Nachfolge im Priestertum oder Ordensleben werde heute erschwert durch eine Mentalität der Gleichgültigkeit. Die erste Bedingung für das "Hinausfahren" bestehe darin, einen tiefen Geist des Gebets zu pflegen, der durch das tägliche Hören des Wortes Gottes genährt wird. Aber er erlebe auch heute immer wieder, wie in der neuen Generation "das Streben nach geistigen Werten stark ausgeprägt und ihre Sehnsucht nach Heiligkeit sehr aufrichtig" sei, betont Johannes Paul II.: "Die jungen Menschen brauchen Christus, aber sie wissen auch, dass Christus nicht ohne sie auskommen wollte". Der Papst appelliert an Eltern und christliche Erzieher sowie an alle Priester und Ordensleute, durch ihre "großherzige Treue zu Christus" ein Vorbild für die junge Generation zu sein. - Lesen Sie die Papstbotschaft zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen 2005 im Wortlaut!
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08.01.2005 07:56:36
Deutschland: Lebensschützer im Streit um Aktion gegen Spätabtreibung
Die deutsche Aktion Leben e.V. warnt vor einer Unterschriftenaktion gegen Spätabtreibungen, die auch von den deutschen Bischöfen unterstützt wird. Auf die Frage, ob denn eine solche Initiative für das Leben nicht lobenswert sei, meint Walter Ramm, der Vorsitzender der Aktion Leben e.V.: „Nicht nur die sog. ‚Spätabtreibungen’ sind von Übel, sondern alle Abtreibungstötungen in allen Entwicklungsstadien des Menschen, von der Befruchtung, d.h. von der Verschmelzung der mütterlichen Eizelle mit der väterlichen Samenzelle an!" Durch Initiativen nur gegen „Spätabtreibungen" entstehe der Eindruck „je früher, je besser"! Die Aktion Leben e.V. hat in einem persönlichen Brief alle deutschen Bischöfe gebeten, „diesen Weg der Halbheiten und kosmetischen Übertünchungen eines tödlichen Gesetzes“ nicht zu unterstützen, sondern „stattdessen wieder mit Nachdruck für das uneingeschränkte Lebensrecht aller ungeborenen Kinder einzutreten“. – Innerhalb der katholischen Lebensschützer stößt ist diese Position der „Aktion Leben“ teilweise auf Widerspruch. So stellt Markus Reder in einem Kommentar in der Zeitung „Die Tagespost“ vom 08.01.2005 fest: „Selbstverständlich ist es richtig, dass jede Abtreibung von Übel ist. Keiner der Initiatoren der Unterschriftenaktion behauptet etwas anderes. Ausdrücklich weisen Bischöfe, die diese Kampagne unterstützen, genau darauf hin. Wer sich gegen Spätabtreibungen einsetzt, sagt keinesfalls ‚Ja’ zu Frühabtreibungen. Den Unterstützern der Unterschriftenaktion solches zu unterstellen, ist abwegig, ignorant und unverschämt. Wenn Lebensschützer so übereinander herfallen, muss man sich nicht wundern, warum es um ihre politische Durchschlagskraft schlecht bestellt ist.“ - Links: http://www.aktion-leben.de ; http://www.erzbistum-muenchen.de/spaetabtreibung
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08.01.2005 07:45:20
Die Taufe Jesu im Jordan
Am Fest der „Taufe des Herrn“ endet die liturgische Weihnachtszeit. Mit der Taufe Jesu durch Johannes am Jordan erfolgte der Beginn des öffentlichen Lebens Jesu, der ja zuvor dreißig Jahre lang im Verborgenen gelebt und gewirkt hat, bis er vor allem Volk auftrat, um die frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Wenn Johannes, der Prophet, die Menschen getauft hat zum Zeichen der Umkehr und Buße und als Vorbereitung auf das Kommen des Erlösers, dann ist es überraschend, dass Jesus, der ersehnte Messias, sich von Johannes taufen lassen will. Johannes ist ja überzeugt, dass er selber zurücktreten muss, wenn jener Größere kommt. Er hält sich nicht für wert, ihm die Schuhriemen von den Füßen zu lösen. Wie kann er nun Jesus im Jordan taufen? Müsste es nicht umgekehrt sein, dass Johannes von Jesus die Taufe empfängt? Jesus ist doch der Sündenlose; er ist „das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt“! Warum will er die Taufe empfangen? - Lesen Sie die Predigt am Fest der Taufe des Herrn!
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07.01.2005 11:47:55
Sternsingerbesuch bei Bischof Küng
(DPS St. Pölten) Buben und Mädchen aus der St. Pöltner Dompfarre und eine Sternsingergruppe aus Hürm statteten Bischof Klaus Küng am Dreikönigstag einen Besuch ab. In seiner kurzen Ansprache wünschte der Bischof den Kindern, dass sie in ihrem Leben dieses Leuchten – den Stern von Bethlehem - entdecken könnten und selbst frohe Leute werden, die dieses Leuchten ausstrahlen. Seinen Namenspatron, den Hl. Bruder Klaus von der Flüe, nannte der Diözesanbischof als Beispiel: „Man sagt von ihm, dass er von Klein auf immer irgendwie einen Stern leuchten sah und hat sogar behauptet, dass er schon vor der Geburt irgendwie etwas leuchten sah.“ Dieser Stern, dieses Leuchten, das er immer wieder geschaut habe, wäre für Bruder Klaus immer klarer geworden. Im Alter habe er darin seine Berufung erkannt: „Das was Gott mit ihm vorgehabt hat!“ „Ich wünsche Euch, dass ihr diesen Stern entdeckt, bei jedem hat er vielleicht eine andere Bedeutung. Letztlich ist es immer der Stern von Bethlehem. Ich wünsche Euch, dass ihr diesen Stern entdeckt, ja, frohe Leute werdet, Leute, die selber auch dieses Leuchten ausstrahlen!“, sagte der Bischof zu den Kindern.
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07.01.2005 11:45:27
Kardinal Meisner verurteilt Abtreibungsmord
Mit der Gleichsetzung von NS-Völkermord und heutiger Abtreibung beleidigt Kölns Erzbischof Kardinal Joachim Meisner nach Ansicht des Zentralrates der Juden in Deutschland Millionen Holocaust-Opfer. "Meisner muss sich unverzüglich von diesem unzulässigen Vergleich distanzieren", forderte Paul Spiegel, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, am Freitag in Düsseldorf. Meisner hatte in einer Predigt am Dreikönigstag in Köln den biblischen Kindermord von Bethlehem mit den Verbrechen Hitlers und Stalins und der Gegenwart verglichen, in der nach seinen Worten "ungeborene Kinder millionenfach umgebracht werden". – Was hat Kardinal Meisner wirklich gesagt? Die betreffende Stelle der Predigt lautet im Wortlaut so: „Es ist bezeichnend: Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen lässt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst Herodes, der die Kinder von Bethlehem umbringen lässt, dann unter anderem Hitler und Stalin, die Millionen Menschen vernichten ließen, und heute, in unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Das sind nicht soziale Probleme, sondern theologische. Hier kommt das erste Gebot ins Spiel: ‚Du sollst keine fremden Götter neben mir haben’, d.h. du sollst dich nicht selbst zum Gott machen, der sich Verfügungsrecht über seinen eigenen Leib und über das Leben anderer anmaßt.“ - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut auf kath.net!
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05.01.2005 07:12:18
Historiker verteidigt Pius XII.
(ORF Religion) Der italienische Historiker Matteo Luigi Napolitano hat Zeitungsberichte als falsch zurückgewiesen, wonach Papst Pius XII. nach dem Zweiten Weltkrieg die Rückgabe geretteter jüdischer Kinder an ihre Familien verboten habe. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "Il Giornale" sagte Napolitano laut "Kathpress", der Heilige Stuhl habe seinerzeit lediglich bei getauften jüdischen Kindern, die keine überlebenden Familienangehörige hatten, zur Vorsicht gegenüber den Wünschen jüdischer Verbände geraten, die diese Kinder zu sich nehmen und nach Palästina umsiedeln wollten. Anlass für diese Richtlinie des damaligen Oberhauptes der römisch-katholischen Kirche sei eine Anfrage der Oberrabbiner von Palästina und von Paris gewesen, die die Übergabe solcher Waisenkinder aus katholischer Institutionen an jüdische Organisationen erbeten hatten, sagte Napolitano. Anders habe man aber in jenen Fällen reagiert, in denen es noch überlebende Familienmitglieder gab. Der Historiker erinnerte diesbezüglich an den Fall "Finaly", bei dem 1953 in Frankreich zwei getaufte jüdische Kinder durch kirchliche Vermittlung an eine Tante zurückgegeben wurden. Napolitano lehrt Kirchengeschichte an der Universität Urbino und hat ein Buch über die Rolle Pius XII. im Zweiten Weltkrieg verfasst.
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05.01.2005 07:10:26
Weise kamen aus der Ferne zum Jesuskind
Am Hochfest der „Erscheinung des Herrn“ tritt das Geheimnis der Geburt des Sohnes Gottes in Bethlehem heraus aus der Verborgenheit. Nur wenige Menschen waren bis jetzt darin einbezogen gewesen: Maria und Josef sowie die Hirten. Das Große, das auf Erden geschehen war, war den meisten noch nicht bekannt gemacht worden; allein die Engel im Himmel wussten davon und lobten und priesen Gott für seine Liebe und Gnade zu den Menschen. Irgendwann nach der Geburt Jesu muss es gewesen sein, dass weise, reiche und mächtige Männer aus dem Osten – eben die „Heiligen Drei Könige“ – das Jesuskind aufsuchten. Sie wurden zum Kind geführt durch ein wunderbares Himmelszeichen, einen „Stern“, der ihnen erschienen war. Weil sie gelehrt und erfahren waren in der Himmelsbeobachtung, konnten sie das Zeichen richtig deuten: Ein Königskind war der Welt zum Heile geboren, und das musste im Land der Juden geschehen sein! Weder Zeit noch Kosten noch Mühe scheuten diese edlen Männer und zogen mit ihrem Gefolge in Richtung Jerusalem. Dort hofften sie den neugeborenen König der Juden zu finden! - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest von "Erscheinung des Herrn" 2005!
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04.01.2005 18:55:10
Bischof Küng: Solidarität mit Betroffenen der Flutkatastrophe
(DPS St. Pölten) Zur Solidarität mit den Betroffenen der Flutkatastrophe in Südostasien hat Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Neujahrsansprache auf Radio Niederösterreich aufgerufen. Jeder soll "mit guten Vorsätzen" in das Neue Jahr eintreten, die Zeit, die von Gott geschenkt sei gut nützen, vor Gott und den Menschen recht leben und Gutes tun. „An diesem Silvester stehen wir ganz unter dem Eindruck der Flutwellenkatastrophe“, sagte der Bischof. Dieses Ereignis mache bewusst, wie rasch sich alles im Leben eines Menschen, einer Gemeinde, eines Landes verändern könne. Den Aufruf vieler Verantwortungsträger in Politik und Kirche, in der Silvesternacht auf Feuerwerk und lautstarkes Feiern zu verzichten und das so gesparte Geld den Menschen in Not zu schenken, bezeichnete der Bischof als gute und richtige Entscheidung. Er rief aber auch auf, wieder „über unser Leben, über Gott und die Welt nachzudenken“. Flutwellen und ähnliche Katastrophen habe es im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder gegeben, erinnerte der Bischof. Es sei nicht zielführend, in ständiger Angst davor zu leben, dass vielleicht wieder etwas passieren könnte. Vielmehr soll sich der Mensch „voll Vertrauen in Gottes Hand“ zu begeben und durch ein Leben in Übereinstimmung mit seinen Geboten für Gottes Ruf „möglichst jederzeit bereit sein“. Dies bedeute, umzukehren das Leben zu verändern, aber auch „neu anfangen, wenn wir nachlässig geworden sind“, sagte Bischof Küng. Abschließend meinte der Bischof, man soll Gott von Herzen danken, wenn man gesund geblieben und vor Unglück bewahrt worden sei und wenn man im vergangenen Jahr Schönes erleben durfte und "manches oder vieles auch geglückt ist". Man soll aber auch "mit guten Vorsätzen" in das Neue Jahr eintreten, die Zeit, die von Gott geschenkt sei gut nützen, vor Gott und den Menschen recht leben und Gutes tun. Einander Gesundheit und Erfolg zu wünschen, sei ein guter Wunsch. Doch man soll dabei auch bedenken: "wenn man mit sich selbst und vor allem mit Gott eins ist, dann ist man meist auch gesund, weil man den Frieden im Herzen trägt", betonte der Bischof. Auch der Erfolg sei wichtig. "Er sollte aber in Übereinstimmung mit dem stehen, was Gott von uns erwartet", sagte Küng. So werde unser Leben wirklich fruchtbar.
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04.01.2005 18:42:37
Elio Sgreccia neuer Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben
Wie Kathpress berichtet, ist Bischof Elio Sgreccia, führender vatikanischer Bioethik-Experte, von Papst Johannes Paul II. zum Präsidenten der Päpstlichen Akademie für das Leben ernannt worden. Das teilte das vatikanische Presseamt am Montag mit. Sgreccia war seit 1994 Vizepräsident der Akademie, die den Papst in Fragen des Lebensschutzes und der Bioethik berät. Bislang wurde die Akademie von dem chilenischen Biologen und Mediziner Juan de Dios Vial Correa geleitet. Sgreccia lehrt Bioethik an der medizinischen Fakultät der Katholischen Universität in Rom. Er wurde 1992 zum Sekretär im Päpstlichen Familienrat ernannt und im Jahr darauf von Papst Johannes Paul II. zum Bischof geweiht. Um sich ganz der Arbeit an der 1994 neu gegründeten Akademie für das Leben widmen zu können, legte Sgreccia 1996 das Amt des Sekretärs im Familienrat nieder. Der Moraltheologe hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder durch prononcierte Stellungnahmen zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der Fortpflanzungsmedizin und zur Euthanasie profiliert. - Homepage der Päpstlichen Akademie für das Leben.
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02.01.2005 13:19:45
Zur Geschichte der Thomasrezeption im 20. Jh.
In einer Rezension der Zeitung "Die Tagespost" untersucht Thomas Marschler eine Studie von Lydia Bendel-Maidl zum Selbstverständnis neuzeitlicher Theologie im Spiegel der Thomasrezeption. Das Hauptanliegen, am Beispiel der Thomasrezeption einen grundlegenden Paradigmenwechsel innerhalb der katholischen Systematik des zwanzigsten Jahrhunderts aufzuzeigen, habe die Verfasserin in einer materialreichen Darstellung zweifellos umgesetzt. "Umstritten wird jedoch das ausnahmslos harte Urteil bleiben, mit dem Bendel-Maidl den Schulthomismus des zwanzigsten Jahrhunderts belegt. Dass er neben mancher Begrenztheit und jenseits der reinen Orthodoxie seine spezifischen Verdienste besaß – unter anderem die Vermittlung einer breiten Wissenstradition, den Schutz systematischen Denkens vor Historismus und Positivismus, die Immunität gegen Gefahren des Zeitgeistes (nachweislich im Nationalsozialismus), bewährte didaktische Vermittelbarkeit – wird von Bendel-Maidl kaum anerkannt. Stattdessen wird ihm als Versagen vorgeworfen, durch die Verweigerung theologischer 'Zeitgenossenschaft' einen Grundauftrag des Evangeliums verfehlt und möglicherweise sogar Menschen den Weg zum Glauben versperrt zu haben." - Lesen Sie die Rezension in vollem Wortlaut!
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02.01.2005 13:16:46
"Wahrheit und Liebe" - ein Kommentar von Pfr. Hartmann
Kommentar von Pfr. Lic. theol. Stefan Hartmann, Oberhaid bei Bamberg:
Es hat in den letzten Wochen bei vorwiegend innerösterreichischen Kirchendiskussionen gelegentlich den Eindruck gegeben, als bestünde zwischen "Wahrheit" und "Liebe" ein Gegensatz. Das genaue Gegenteil ist aber in einer rechten Sicht des Christlichen der Fall: Wahrheit ist Liebe und Liebe ist Wahrheit, an Weihnachten natürlich besonders im Blick auf den "für uns" Fleisch gewordenen Gottessohn. Die christliche Wahrheit ist nur die Liebe, denn nach dem Evangelisten Johannes ist "Gott Liebe" (1 Joh 4,16). Diese Liebe erntet nach demselben Evangelisten den Hass der Welt, weshalb sie nicht aufhört, die Hassenden dennoch weiter zu lieben. So erging es dem Erzmärtyrer Stephanus, der die Wahrheit gerade als Liebender ungeschminkt äusserte und für seine Peiniger betete. Würde man seiner Direktheit mangelnde Liebe unterstellen, wäre er selbst schuld an seiner Steinigung. Darüber, ob es erlaubt (also liebevoll) ist, sich für die Wahrheit "totschlagen" zu lassen, hat Sören Kierkegaard viel nachgedacht und eine eigene Abhandlung verfasst. Den Irrtum vom angeblichen Gegensatz zwischen Wahrheit und Liebe hat wahrscheinlich ungewollt der russische Schriftsteller Dostojewski in die Welt gesetzt. Nur eine extrem klerikale Sicht von Wahrheit und Liebe ist aber davon betroffen. Ein ähnlicher Gegensatz zwischen "Wahrheit" und der "Suche nach Wahrheit" wurde von Lessing formuliert - auch dies ein Konstrukt, mit dem dem personal fordernden Anspruch von Wahrheit und Liebe entgangen wird. In der alltäglichen und auch innerchristlichen Diskussion sollte man dem Gegenüber weder den Wahrheitswillen, noch erst recht die Liebe absprechen. Die staatsrechtliche Ermöglichung der Kindertötung durch Abtreibungen in Landeskrankenhäusern (nicht nur in Salzburg) ist ein Skandal, nicht aber eine diesen Skandal öffentlich machende Karikatur - sosehr sie auch manchen "geschmacklos" erscheinen mag. Die Salzburger "Jugend für das Leben" hat dadurch und durch die Lichterkette vor Weihnachten nicht "Psychoterror" oder "Aktionismus" betrieben, sondern ein prophetisches Zeichen gesetzt, für das Amtsträger der Kirche dankbar sein können, auch wenn sie im Stil der Zeugnisgabe andere Wege wählen. Es kann nicht immer ohne Schmerzen und Verletzungen zugehen, wenn durch mutige Zeugen der Geist der Wahrheit "die Welt überführt und aufdeckt, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist" (Joh 16,8 ). Liebe ist also nicht blosse Modalität der Wahrheit, die moralisierend einforderbar wäre, sondern Wesen der Wahrheit selbst. Mit allen Formen von Nicht-Liebe, besonders was den Schutz des Lebens angeht, liegt sie in einem geschichtlichem Kampf.
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01.01.2005 15:56:50
Papstbotschaft zum Weltfriedenstag
Die heurige Papstbotschaft zum Weltfriedenstag (1. Januar 2005) steht unter dem Motto: "Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!" Nur dies kann der Weg zum wahren Frieden sein. Papst Johannes Paul II. schreibt wörtlich: Der Friede ist ein Gut, das durch das Gute gefördert werden muß: Er ist ein Gut für die einzelnen Menschen, für die Familien, für die Nationen der Erde und für die gesamte Menschheit; er ist jedoch ein Gut, das durch Entscheidungen und Akte zum Guten gehütet und gepflegt werden muß. Da begreift man die tiefe Wahrheit eines anderen paulinischen Grundsatzes: »Vergeltet niemand Böses mit Bösem!« (Röm 12, 17). Der einzige Weg, um aus dem Teufelskreis des Bösen durch das Böse herauszukommen, liegt in der Annahme des Apostelwortes: »Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute!« (Röm 12, 21). - Lesen Sie die Papstbotschaft in vollem Wortlaut!
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01.01.2005 15:54:14
Gott wurde Mensch: aus Liebe!
Wieder hören wir am 2. Sonntag nach Weihnachten die Worte aus dem Prolog des Johannesevangeliums. Das ewige Wort Gottes ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. „Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.“ Was bedeutet es, dass der ewige und allmächtige Gott zu uns Menschen herabgestiegen ist? Gott ist ja unendlich vollkommen; ihm fehlt nichts zu seinem Glück. Die drei göttlichen Personen sind von Ewigkeit geeint im göttlichen Wesen und leben ein Geheimnis der Liebe und seligen Gemeinschaft. Was hätte Gott da noch gebraucht? - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten 2005!
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