Startseite> News

 Newsletter

SucheSeite 148/200
(Einträge 4411 - 4440 von 5990)
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] (148) [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] nächste Seite letzte Seite
27.01.2005 08:51:40
Auschwitz-Erklärung der deutschen Bischöfe
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde am 27. Januar 2005 von den deutschen Bischöfen eine Erklärung veröffentlicht. Unter anderem stellen die Bischöfe fest: "Wie kein anderer Ort steht Auschwitz als Symbol für die Vernichtung des europäischen Judentums. Auch Hunderttausende Sinti und Roma wurden Opfer des massenhaften Mordens im Zeichen des nationalsozialistischen Rassenwahns. Auschwitz – das bedeutet auch die Vernichtung menschlichen Lebens durch pseudowissenschaftliche medizinische Versuche und die mörderische Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener. Viele Tausend Soldaten der Roten Armee wurden gezwungen, als Zwangsarbeiter das Lager Auschwitz-Birkenau zu errichten, und dabei systematisch zu Tode gebracht. Allen diesen Opfern, auch den christlichen Glaubenszeugen, gilt unser Gedenken. ... Die Erinnerung an Auschwitz lässt uns auch fragen, wie nachhaltig Deutschland und Europa aus dieser alle Maße übersteigenden Katastrophe gelernt haben. Immer wieder flackert der Antisemitismus auf. Auch in unserem Land scheint er zu erstarken, jedenfalls wird er wieder sichtbarer. So liegt weiterhin ein langer Weg der Läuterung und der Auseinandersetzung vor uns. Wir sind dankbar, dass in den letzten Jahren viele Juden den Mut aufgebracht haben, nach Deutschland zu kommen. Als Christen leitet uns dabei auch die Hoffnung, dass die Begegnung im Glauben uns allesamt – Christen wie Juden – bereichert und uns dem gemeinsam verehrten Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs näher bringt."
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
27.01.2005 08:42:27
Mess-Simulation durch Diakon in Welser Pfarre?
Der Verdacht erhärtet sich, dass Diakon Franz Schrittwieser aus der Welser Pfarre St. Franziskus am Dreikönigstag (06.01.2005) ein Messe simuliert hat. Jedenfalls finden sich dazu einschlägige Bilder auf der entsprechenden Pfarrhomepage unter http://www.dioezese-linz.or.at/pfarren/wels-stfranziskus/ (Gallery/Dreikönige). Möglicherweise werden diese Bilder bald vom Netz genommen, da dem Diakon im Fall des Nachweises einer derartigen Simulation die Suspendierung durch den zuständigen Bischof Maximilian Aichern von Linz droht: "Die Tatstrafe des Interdikts oder, falls es sich um einen Kleriker handelt, der Suspension, zieht sich zu, wer ohne Priesterweihe das eucharistische Opfer zu feiern versucht" (CIC Can. 1378, Abs. 2). Lesen Sie den Bericht auf kath.net!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.01.2005 17:57:03
Maria Taferl: Innenrenovierung wird fortgesetzt
(NLK) Mit einer Kuratoriumssitzung in Maria Taferl erfolgte heute der Start für den zweiten Bauabschnitt der Innenrenovierung der Wallfahrtsbasilika, die 2010 zu den Jubiläen "350 Jahre Grundsteinlegung" bzw. "300 Jahre Fertigstellung" wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen soll. LH Dr. Erwin Pröll sprach dabei von einem Dokument der Verantwortung gegenüber den kulturellen Schätzen der Vergangenheit und der Verpflichtung, das Marienheiligtum Niederösterreichs schlechthin als Kraftquelle des Landes auf dem Weg in die Zukunft zu erhalten. Aus heutiger Sicht werde die in sechs Etappen durchgeführte Renovierung mit Gesamtkosten von rund 3 Millionen Euro verbunden sein. Die zweite Etappe für das westliche Querhaus werde in etwa die Größenordnung der 2004 abgeschlossenen ersten Tranche (340.000 Euro) für das östliche Querhaus ausmachen. Neben der engen Zusammenarbeit mit Bund, Diözese, Gemeinde und Pfarre brauche das Land dazu auch die Hilfe aller, so Pröll. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, gemeinsam mit dem Landeshauptmann Vorsitzender des Kuratoriums, betonte die neue Bedeutung von Wallfahrtsorten: Trotz einer oft dünnen Bindung zu Kirche und Glaube seien dennoch viele Menschen mit einem rein materiellen Lebensstil nicht mehr zufrieden. Die Renovierung von Maria Taferl sei eine ausgezeichnete Investition in die menschliche Entwicklung des Landes, für die der Glaube an Gott die beste Grundlange sei. Auch Küng unterstrich die größte Bedeutung der Mithilfe aller Gläubigen für die seinerzeit mit hoher Opferbereitschaft errichtete Basilika. - www.mariataferl.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
26.01.2005 17:52:22
Neuer Generaloberer der Legionäre Christi
Die Mitglieder der Ordensgemeinschaft „Legionäre Christi“ haben Pater Álvaro Corcuera zum neuen Generaldirektor der Kongregation gewählt. Zuvor hatte Pater Marcial Maciel, der Ordensgründer und bisherige Generalobere, seine Wiederwahl aus Altersgründen abgelehnt. Es sei sein Wunsch, die Ordensgemeinschaft noch zu Lebzeiten unter der Leitung seines Nachfolgers voranschreiten zu sehen. Das dritte ordentliche Generalkapitel der Legionäre Christi, das in diesen Tagen in Rom tagt, wählte im ersten Wahlgang P. Marcial Maciel mit absoluter Mehrheit erneut zum Generaldirektor der Kongregation. Der 84-jährige Pater Maciel, der die Ordensgemeinschaft seit ihrer Gründung 1941 geleitet hat, lehnte die Wiederwahl jedoch ab. In Pater Corcuera sahen die Kapitelväter die geeignete Person, um nun das Werk des Gründers als Leiter der Kongregation fortzusetzen. Diesen Wunsch brachte er auch selbst bei der Annahme der Wahl zum Ausdruck: „Ich möchte meinen Weg in voller Treue zum Charisma der Kongregation und zur Person unseres Ordensgründers gehen und so das Werk weiterführen, das er im Dienst der Kirche begonnen hat.“ Pater Corcuera (47) stammt aus Mexiko und war seit 1987 Rektor des Zentrums für Höhere Studien der Legionäre Christi in Rom. In verschiedenen Aufgaben arbeitete er mit Pater Maciel in der Leitung der Kongregation zusammen. Außerdem ist er Berater der vatikanischen Bischofskongregation. - Homepage: www.legionariesofchrist.org
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.01.2005 10:12:30
Fest der Bekehrung des Apostels Paulus (25.01.)
Mit diesem Wort führte der Auferstandene vor den Toren von Damaskus den „immer noch mit Drohungen und Mord wütenden Saulus“ (Apg 9,1) zur Bekehrung und zur Taufe. „Als auserwähltes Werkzeug soll er meinen Namen vor Völker und Könige und die Söhne Israels tragen. Ich werde ihm auch zeigen, wie viel er für meinen Namen leiden muss.“ (Apg 9, 15-16) So legte der auferstandene Herr dem Hananias, dem Leiter der Jüngergemeinde von Damaskus, die künftige Sendung des von Ihm selbst berufenen bisherigen Verfolgers der ‚Jünger des neuen Weges’ dar. Seit den Jahren der Vorbereitung auf das „Gnadenjahr des Herrn – großes Jubiläum 2000“ lädt der Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen im Waldviertel, beginnend mit Jänner 1995, heuer zum 11. Mal, die Priester und Gläubigen zur Mitfeier eines Wallfahrtsgottesdienstes am Fest der „Bekehrung des Hl. Apostels Paulus“ ein. „Ohne Bereitschaft zur Vertiefung der eigenen Bekehrung kann kein Priester und kein gläubiger Christ das Große Jubiläum 2000 fruchtbar mitfeiern“ – so das hinter dieser Einladung stehende Anliegen von Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner OSB. Alle Feiern und Treffen in Rom sowie in den entsprechenden Ablasskirchen der einzelnen Diözesen sollten im Jahr 2000 nichts anderes sein als Anlässe und Hilfen, die ganz im Dienste der Vertiefung der Glaubens und des Bekenntnisses zur Kirchenzugehörigkeit standen. - http://www.maria-dreieichen.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
25.01.2005 09:55:32
Vollkommener Ablaß im Eucharistischen Jahr
Im „Jahr der Eucharistie“ hat Papst Johannes Paul II. die Verehrung und Anbetung des Altarssakramentes mit einem besonderen Ablass verbunden. Der Ablass ist der Nachlass für zeitliche Sündenstrafen, die nach der Vergebung der Sünden im irdischen Leben oder nach dem Tod gesühnt werden müssen. Den Ablass kann man für sich gewinnen oder fürbittweise den Verstorbenen zukommen lassen. Wörtlich heißt es im Dekret "Miracolorum maximum" der Apostolischen Pönitentiarie, das von kath.net im vollen Wortlaut dokumentiert wird, unter anderem:
1. Ein vollkommener Ablass wird allen und jedem Gläubigen unter den gewohnten Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters, Gesinnung vollkommener innerer Abkehr von jeglicher Sünde) gewährt, sooft sie andächtig und fromm an einem Gottesdienst oder einer Andacht teilnehmen, die zu Ehren des Allerheiligsten Sakramentes gefeiert werden, sei es feierlich ausgesetzt oder im Tabernakel verwahrt.
2. Außerdem wird der vollkommene Ablass zu den obengenannten Bedingungen dem Klerus gewährt, den Mitgliedern der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens und allen weiteren Gläubigen, die zur Feier des Stundengebetes gesetzlich verpflichtet sind, sowie jenen, die gewohnt sind, das Stundengebet (»Officium divinum«) aus reiner Andacht zu beten, und zwar sooft sie zum Tagesabschluß vor dem Herrn im Tabernakel gemeinsam oder einzeln die Vesper und die Komplet beten.
Die Gläubigen, die durch Krankheit oder aus anderen rechtmäßigen Gründen gehindert sind, das Allerheiligste Sakrament der Eucharistie in einer Kirche oder Kapelle zu besuchen, können den vollkommenen Ablass zu Hause oder wo auch immer sie sich aufgrund der Verhinderung befinden, erlangen, wenn sie unter völliger Abkehr von jeglicher Sünde, wie es oben gesagt wurde, und mit der Absicht, sobald wie möglich die drei gewohnten Bedingungen zu erfüllen, im Geiste des Glaubens an die wirkliche Gegenwart Jesu Christi im Altarsakrament den Besuch in geistlicher Weise und in der Sehnsucht des Herzens erfüllen und das Vater unser sowie das Glaubensbekenntnis sprechen unter Hinzufügung einer frommen Anrufung Jesu im Sakrament (z. B. »Hochgelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament«).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.01.2005 17:31:08
60. Geburtstag von Kardinal Schönborn
(stephanscom.at) Der Geburtstag sei eigentlich kein Anlass dem Geburtstagskind zu gratulieren, betonte Kardinal Christoph Schönborn beim Benefizkonzert im Wiener Stephansdom anlässlich seines 60. Geburtstages. "Man hat ja nichts getan, um geboren zu werden. Der Dank gilt den Eltern, die in einer schweren Zeit 'ja sagen' konnten und Gott, dem Schöpfer", so der Wiener Erzbischof. Es sei kaum zu fassen, wie schnell 60 Jahre um wären, führte Kardinal Schönborn weiter aus. Natürlich gelte es auch den Begleitern im Leben, den Lehrern, der Familie, den Priestern - aber auch den Menschen, die einen ab und zu ermutigt oder zurecht gewiesen hätten - zu danken. Der Wiener Erzbischof erinnerte an den Psalm 90 "Unser Leben währt siebzig Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es achtzig Jahr. Das Beste daran ist nur Mühsal und Beschwer, rasch geht es vorbei, wir fliegen dahin." (Ps 90,10) und bat die Anwesenden, ihre Zeit zu nutzen. "Die Zeit ist unglaublich kostbar und unwiederbringlich", so Kardinal Christoph Schönborn. Aber auch wenn sie irreversibel sei, sei immer noch ein anderes Vorzeichen setzbar. "Umkehr ist immer möglich", betonte Kardinal Schönborn, der anregte ein erfülltes Leben anzustreben. "Schon Augustinus hat gesagt: 'Voll wird mein Leben sein, wenn es ganz voll ist von Dir`".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
23.01.2005 17:29:18
Herz-Jesu-Studientag: Vorträge jetzt online
Am 22. Jänner 2005 fand im Gebäude des Wiener Priesterseminars bereits der 14. Herz-Jesu-Studientag statt. Dieser wird jährlich von der „Unio Cor Iesu – Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung“ veranstaltet. In einem ersten Vortrag referierte Doz. Dr. Ildefons Manfred Fux aus Neulengbach über den seligen Kaiser Karl von Österreich und seine Beziehung zum Heiligsten Herzen Jesu. Der zweite Vortrag von Dr. Josef Spindelböck aus Kleinhain befasste sich mit dem Herzen Jesu im „Katechismus der Katholischen Kirche“. An die 200 Personen nahmen daran teil. Beide Vorträge sind ab sofort online auf www.stjosef.at aufrufbar: Vortrag über den seligen Kaiser Karl / Vortrag über das Heiligste Herz Jesu im Katechismus der Katholischen Kirche.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.01.2005 08:34:20
Bischof Aichern rügt Pfarrer von Timelkam
(kath.net) Ein KATH.NET-Bericht über eine geplante Podiumsdiskussion mit der selbst ernannten, mittlerweile exkommunizierten „Priesterin“ Christine Mayr-Lumetzberger hat in der Diözese Linz Bewegung ausgelöst, und zwar beim Bischof höchstpersönlich. Er richtete einen Brief an den Pfarrer von Timelkam, P. Franz Kniewasser, der für die vom Katholischen Bildungswerk getragene Veranstaltung „Die Zukunft der Kirche – Kirche ohne Priester“ verantwortlich war. Darin bekundete er ausdrücklich seine „Missbilligung“ darüber, „dass mit Frau Mayr-Lumetzberger eine Person eingeladen wurde, die sich durch eigenmächtiges Vorgehen aus der Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen hat“. Es sei wichtig, „sich über die Zukunft der Kirche und ihre brennenden Fragen Gedanken zu machen“, hielt er in dem Schreiben fest, das vor Beginn der Veranstaltung verlesen werden musste. Diese Zukunft umfasse jedoch „mehr als die Priesterfrage“ und könne nicht nur auf dieses Thema eingeschränkt werden.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
22.01.2005 08:32:49
Weltgebetswoche für die Einheit der Christen
Vom 18.-25. Januar findet jedes Jahr die „Weltgebetswoche für die Einheit der Christen“ statt. Auch wir wollen in diesem Anliegen beten. Möge Gott der Herr das Geschenk der Einheit all jenen verleihen, die an seinen Namen glauben, die festhalten am Bekenntnis zu unserem Herrn Jesus Christus und die kraft der Taufe zu Kindern Gottes und untereinander zu Brüdern und Schwestern geworden sind! Das Thema der Gebetswoche für die Einheit der Christen lautet heuer: „Christus, das eine Fundament der Kirche“ (vgl. 1 Kor 3,1-23). Die 2. Lesung aus dem 1. Korintherbrief macht uns bewusst, wie wichtig die Einheit im Glauben ist. Paulus ruft die Christen seiner Zeit dazu auf, keine Spaltung unter sich zu dulden. Er stellt die Frage: „Ist denn Christus zerteilt?“ Am 21. November 1964 verkündete das 2. Vatikanische Konzil das Dekret über den Ökumenismus „Unitatis redintegratio“. Es sind also jetzt 40 Jahre, dass uns dieses Erbe anvertraut wurde. Wir wollen daher über die wichtigsten Aussagen nachdenken und mögliche Wege der Verwirklichung suchen. - Lesen Sie die Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis A! - Linktip: Dekret über den Ökumenismus des 2. Vatikanischen Konzils.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
20.01.2005 11:24:24
Spanische Bischofskonferenz korrigiert mißverständliche "Kondom-Erklärung"
Die spanische Bischofskonferenz hat sich in einer am 19. Januar verbreiteten "Presseerklärung über AIDS und das Kondom" gegen mißverständliche Aussagen des Sprechers der Bischofskonferenz gewandt, die er im Anschluß an ein Gespräch mit der Gesundheitsministerin vor zwei Tagen vor Journalisten vorgebracht hatte. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut (inoffizielle Übersetzung von Dr. Josef Spindelböck gemäß dem Original):
Der Generalsekretär der Bischofskonferenz, P. Juan Antonio Martínez Camino, besuchte gestern die Ministerin für Gesundheit und Konsum, Frau Elena Salgado, mit dem Ziel, sich über die Art und Weise einer bestmöglichen Zusammenarbeit bei der Prävention der AIDS-Epidemie zu besprechen. Es handelt sich um eine Angelegenheit, die die Kirche sehr beunruhigt, nämlich die Katholiken und die damit in besonderer Weise befaßten kirchlichen Institutionen in Spanien und in der ganzen Welt im Hinblick auf die soziale und sanitäre Aufmerksamkeit für die von dieser Krankheit Betroffenen.
Der Generalsekretär erörterte mit der Ministerin das unter dem Namen “ABC” bekannte Präventionsprogramm, das von angesehenen Wissenschaftlern und Spezialisten internationalen Ranges vorgelegt wurde (siehe die medizinische Zeitschrift “The Lancet” in der Ausgabe von November 2004). Der Ratschlag der Spezialisten ist, dass sich die Durchführung der Prävention gegenüber der AIDS-Übertragung auf sexuellem Weg, um vollständig und wirksam zu sein, auf die Empfehlung von Enthaltsamkeit, Treue und der Verwendung von Kondomen – in dieser Reihenfolge – gründen müsse. Dasselbe bekräftigt auch die Weltgesundheitsorganisation.
Daher wurde gegenüber der Ministerin erklärt, jene Aussagen seien nicht zutreffend, welche behaupten, dass sich die Kirche, wenn sie den rechten Umgang mit der menschlichen Sexualität fördere und dabei von der Tugend der Keuschheit geleitet werde, in Gegensatz zu den wissenschaftlichen Empfehlungen stelle, der Infektion durch AIDS zuvorzukommen. Im Gegenteil: Die Enthaltung von unrechtmäßigen sexuellen Beziehungen und die gegenseitige Treue zwischen den Gatten stellen ganz allgemein das einzige sichere Verhalten gegenüber der Gefahr von AIDS dar. Die Empfehlungen der Experten für die öffentliche Gesundheit stimmen darin mit der Morallehre der Kirche überein.
Der Generalsekretär antwortete kurz den Journalisten, die beim Verlassen des Gesundheitsministeriums auf ihn warteten, dass die Verwendung eines Kondoms einen Platz in diesem Programm habe, das „ABC“ genannt werde – ein umfassender technischer Plan zur Prävention von AIDS. Diese Erklärung muss im Sinn der Lehre der Kirche verstanden werden, welche daran festhält, dass der Gebrauch des Kondoms ein unmoralisches sexuelles Verhalten mit einschließt. Aus diesem Grund arbeitet die Kirche auf wirksame und vernünftige Weise bei der Vorbeugung von AIDS mit, indem sie die Erziehung der Personen für eine treue eheliche Liebe, die offen für das Leben ist, fördert. Auf diese Weise sucht sie jene unrechtmäßigen und promisken Beziehungen zu vermeiden, welche den so genannten gesundheitlichen „Risikosituationen“ Raum geben. In Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen ist es nicht möglich, den Gebrauch des Kondoms zu empfehlen, da es im Gegensatz steht zur Moral der Person. Das, wozu man wirklich raten kann, ist einzig und allein der verantwortliche Umgang mit der Sexualität gemäß der sittlichen Norm.
Als Schlussfolgerung ergibt sich, dass es im Gegensatz zu dem, was von verschiedenen Stellen behauptet wurde, nicht zutreffend ist, dass sich die Lehre der Kirche über das Kondom geändert habe.

Hinweis: Die Buchstaben "ABC" des angesprochenen Programms stehen für "(A)bstinence [Enthaltsamkeit]", "(B)e faithful [Treue]" und "(C)ondom [Kondom]".
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.01.2005 17:12:27
Zunahme der Kirchenaustritte: GV Schagerl analysiert Ursachen
(DPS St. Pölten) Die Verdünnung des Glaubens in der Gesellschaft ist die Hauptursache für die steigende Zahl der Kirchenaustritte. Die dramatische Situation in der Diözese im vergangenen Jahr war dabei „ein wesentlicher Faktor, der diese Zahlen mitbestimmt hat“, stellt Generalvikar Msgr. Leopold Schagerl zu den jüngsten Austrittszahlen vom Jahr 2004 fest. Im vergangenen Jahr sind in der Diözese St. Pölten 5.129 Personen aus der Kirche ausgetreten. Das ist um etwa 44 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr, in dem 3.548 Personen die Kirche verlassen hatten. Die meisten Austritte waren in den Monaten März, August und Dezember zu verzeichnen. Gegenüber ORF-Niederösterreich erklärte der Generalvikar, „die Bindung an die Kirche ist bei vielen Menschen schwächer geworden, und wenn dann irgendwo ein Anlass auftritt, fällt auch die Entscheidung leichter, sich von dieser Gemeinschaft loszulösen“. Man müsse daher dringend wieder ein wachsames Auge auf die Ausbildung der Priester legen und die Glaubwürdigkeit der Kirche wiederherstellen, meint er. 193 Personen sind im vergangenen Jahr in der Diözese St. Pölten wieder in die Kirche zurückgekehrt.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
19.01.2005 15:45:49
Papst bekräftigt Einsatz für Einheit der Christen
(Kathpress) Papst Johannes Paul II. hat alle Christen zum verstärkten Einsatz für die Ökumene aufgerufen. Die Wiederherstellung der vollen Einheit zwischen den Christen sei ein "bleibender Auftrag" aller Getauften, sagte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. Der Papst verwies auf jüngste Fortschritte und auf wichtige Kontakte im ökumenischen Dialog und in der Zusammenarbeit: "Der Schmerz der Trennung wird besonders deutlich angesichts der Herausforderungen einer Welt, die ein klares und einheitliches christliches Zeugnis erwartet". Aus Anlass der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen nahmen auch Vertreter anderer Kirchen an der Begegnung im Petersdom teil. "Christus ist das Fundament der Kirche", zitierte der Papst in seiner Audienzansprache das diesjährige Motto der Weltgebetswoche. Die Versöhnung der Christen übersteige die menschlichen Kräfte und Fähigkeiten: "Daher ist die ersehnte Einheit eine Gottesgabe, um die wir unermüdlich in Demut und Aufrichtigkeit bitten müssen". Dieses Beten um Einheit müsse mit persönlicher Umkehr und mit einer "Reinigung der Erinnerung" einhergehen. "Es gibt keine echte Ökumene ohne innere Bekehrung", betonte der Papst. Daraus entspringe der Eifer für neue Initiativen. "Beten wir darum, dass die Familie der Christen bald wieder zusammenfindet. Die Wahrheit macht frei und ist das Fundament der Einheit. Der Heilige Geist stärke und führe euer Streben nach Einheit", so der Papst in seinem deutschsprachigen Grußwort. Die traditionelle Abschlussfeier der Gebetswoche in der römischen Basilika San Paolo fuori le Mura wird kommenden Dienstag vom Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper, gefeiert. Johannes Paul II. dankte seinem "Ökumene-Minister", dass er ihn bei diesem Vesper-Gottesdienst vertritt.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.01.2005 18:20:38
Vorbereitung zur Marienweihe im Geist des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort
Die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ lädt zu einer besonderen Marienweihe ein. Der Beginn der 33-tägigen-Betrachtungen ist am 15. Februar, das Ende am Palmsonntag. „Amici-di-Dio“-Sprecherin Linda Noé, die die Weihe bereits gemacht hat, lädt alle zu diesem Schritt ein. „Man hält 33 Tage lang Betrachtungen zur Marienweihe und legt am Ende der 33 Tage diese Weihe ab. Das ganze ist auch eine gute Vorbereitung auf das Osterfest“, erklärt sie. „Man steht dadurch unter einem besonderen Schutz der Muttergottes.“ Bei „Amici di Dio“ kann man per E-Mail die notwendigen Unterlagen für die Weihe bestellen: amici@kath.net. - Näheres unter www.amicididio.com !
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
18.01.2005 18:17:07
Pius XII. durch historische Forschungen entlastet
(Radio Vatikan) Der Vatikan weist Vorwürfe zurück, wonach in Frankreich getaufte jüdische Kinder nach dem 2. Weltkrieg nicht ihren Eltern zurückgegeben werden sollten. Der Historiker Alberto Melloni hatte Ende Dezember im "Corriere della Sera" einen unveröffentlichten Brief abgedruckt, aus dem angeblich hervorging, dass Papst Pius XII. im Jahr 1946 entsprechende Anweisungen gegeben hätte. Der Historiker und Jurist Peter Gumpel, Untersuchungsrichter im Seligsprechungsprozess Pius` XII., schaltete daraufhin seine Mitarbeiter in Frankreich ein. Uns sagte er heute: "Es hat sich herausgestellt, dass der Brief, der veröffentlich wurde, erstens nicht das Wappen der Apostolischen Nuntiatur trägt, zweitens nicht unterschrieben ist, drittens gar nicht vom Heiligen Offizium kommt und dass das Datum falsch ist. Eine Dame, die anonym bleiben will, hat den Brief gefunden. Sie sagte: Vorsicht, es handelt sich nur um ein Resümee. Und zweitens: Es fehlt eine ganze Seite in dem, was abgedruckt ist." Von diesem Resümee haben Gumpels französische Mitarbeiter vor wenigen Tagen das Originaldokument gefunden, bestätigt der Jesuitenpater. "Das ist ein Dokument von dem damaligen Chef des diplomatischen Dienstes im Vatikan, Erzbischof Tardini, das aber einen ganz anderen Inhalt hat als das, was Melloni veröffentlicht hat. Diese fünfte Abschnitt, auf den diese ganze Sache ausschließlich beruht, fehlt vollkommen in dem Brief von Tardini - im Gegenteil, er sagt ausdrücklich, wenn die Eltern sich melden, sollen die Kinder sofort den Eltern wieder zurückgegeben werden." - www.radiovatikan.de
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.01.2005 18:25:33
Referate für Weltanschauungsfragen online
Das Referat für Weltanschauungsfragen der österreichischen katholischen Diözesen präsentiert sich neu im Worldwideweb. Durch die neue Site sollen noch rascher Antworten auf brennende Fragen gefunden werden. Mit der neuen Internetplattform www.weltanschauungsfragen.at sind die Referate für Weltanschauungsfragen der katholischen Diözesen in Österreich im Internet vertreten. "Es geht uns darum über die vielen religiösen Gruppierungen, die durchaus auch für Verwirrung stiften können, zu informieren", erklärt Stefan Lorger-Rauwolf vom Wiener Weltanschauungsreferat.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
17.01.2005 18:23:47
Linzer Priesterkreis appelliert an Bischof Aichern
(kath.net) Der „Linzer Priesterkreis“ hat gegenüber zu den liturgischen Missständen in der Diözese Linz Stellung genommen. Man habe die lehramtlichen Ausführungen zu Liturgie und Priesteramt mit großer Freude zur Kenntnis genommen. Umso bestürzter sei man nun, „dass gerade in unserer Diözese (zumindest auf der offiziellen Homepage der Diözese, aber wie wir wissen, leider auch in der pastoralen Praxis) diese römischen Klarstellungen und Ermahnungen geradezu verhöhnt werden“, heißt es in einer KATH.NET vorliegenden Stellungnahme. In der Diözese sei es zu „untragbaren Entgleisungen“ gekommen, betonen die Verantwortlichen. Als Beispiele nennen sie eine eigene Leseordnung für Frauen, „die offenbar ganz offiziell bzw. zumindest mit Duldung offizieller diözesaner Stellen in 20 Pfarren der Diözese Linz drei Jahre lang ad experimentum angewendet wurde“. Außerdem werde die Heilige Messe von einer Pastoralassistentin mit theologischer Ausbildung als „Brotfeier“ bezeichnet. Als „untragbar“ und „unerträglich“ bezeichnet der Priesterkreis die „missverständliche Kleidung der PastoralassistentInnen bzw., wie an uns herangetragen, überhaupt das Tragen priesterlicher liturgischer Kleidung durch einen Pastoral- oder Pfarrassistenten und noch manch anderes“. Hier zeige sich eine „kleinkarierte und auf merkwürdige Weise verschrobene Sakramententheologie“ sowie ein „massiver Unglaube, gerade was die Eucharistie und das Amt in der Kirche betrifft“. Der „Linzer Priesterkreis“ appelliert an den Linzer Diözesanbischof Maximilian Aichern, „auch im Interesse der ihm anvertrauten Gläubigen, die nötige liturgische und disziplinäre Ordnung gemäß den römischen Bestimmungen wiederherzustellen und für eine entsprechende Klarstellung in der Öffentlichkeit Sorge zu tragen“. - Inzwischen gibt es bereits die nächste Aufregung in der Diözese Linz: Christine Mayr-Lumetzberger spricht am Mittwoch in der Pfarre Timelkam (siehe Bericht).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.01.2005 07:48:12
14. Herz-Jesu-Studientag 2005
Die Vereinigung „UNIO COR IESU – Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Herz-Jesu-Verehrung“ lädt auch heuer wieder ein zu einem „Herz-Jesu-Studientag“. Dieser findet am Samstag, 22. Jänner 2005, von 14.30-18.00 Uhr in Wien 9, Boltzmanngasse 9 (d.h. im Priesterseminar der Erzdiözese Wien) statt. Zwei Referate sind heuer vorgesehen: Doz. Dr. Ildefons Manfred Fux aus Neulengbach spricht über das Thema: „Der selige Karl von Österreich und seine Beziehung zum Heiligsten Herzen Jesu“. Doz. Dr. Josef Spindelböck aus Kleinhain fragt nach den Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche im Hinblick auf das Heiligste Herz Jesu. – In Zusammenhang damit steht auch die Vereinigung "Perfectae caritatis", welche die Zeitschrift "Gottgeweiht" herausgibt, siehe www.gottgeweiht.at
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.01.2005 07:42:58
Abtreibung aus rechtlicher Sicht
"Jugend für das Leben" lädt ein zum Vortrag von Univ. Prof. DDr. h.c. em. Wolfgang Waldstein am Mittwoch, 26. Jänner 2005 um 18 Uhr an der Universität Salzburg, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Churfürststraße 1 (Toskana-Trakt), Hörsaal 208. Prof. DDr. h.c. em. Wolfgang Waldstein lehrte von 1965 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1992 Römisches Recht an der Universität in Salzburg und ist Gründungsdekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Im Jahr 1968/69 war er Rektor der Universität Salzburg. Zum Zeitpunkt der Anfechtung der Fristenregelung durch die Salzburger Landesregierung 1974 war Waldstein Teilnehmer im Beratungsteam von Landeshauptmann Lechner. Als Spezialist des Römischen Rechtes hat er die Fragen der historischen Rechtswidrigkeit der Abtreibung gegenüber der österreichischen Verfassung untersucht. 1992 wurde ihm das "Große Goldene Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich" verliehen, am 8. Oktober 1993 das "Goldene Ehrenzeichen des Landes Salzburg". Prof. Waldstein ist Ehrenmitglied der Österreichischen Juristenkommission. Seit 31. Mai 1994 ist er Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben und seit 1999 Mitglied des Consiglio Direttivo dieser Akademie. 1996-98 war Waldstein Ordinarius an der Zivilrechtlichen Fakultät der päpstlichen Lateran Universität in Rom. Eine wichtige Aussage von Prof. Waldstein lautet (siehe Interview): "Es wurde ganz klar, daß die Fristenregelung wirklich objektiv verfassungswidrig ist. Sie verletzt das grundlegendste Menschenrecht, daß auch im österreichischen Recht, im § 22 ABGB (Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch), sogar ausdrücklich festgeschrieben ist. Dieser Paragraph wird von Fachleuten mit Recht als im Verfassungsrang stehend angesehen. Im Jahre 1811 hat der Gesetzgeber im ABGB als grundlegendes Recht festgeschrieben, daß auch 'die ungeborenen Kinder vom Zeitpunkt der Empfängnis an einen Anspruch auf den Schutz der Gesetze haben'. In Verbindung mit der Tatsache, daß Österreich die europäische Menschenrechtskonvention zum Bestandteil des innerstaatlichen Verfassungsrechtes gemacht hat, und im Artikel 2 der europäischen Menschenrechtskonvention, der Schutz des menschlichen Lebens ausdrücklich als das grundlegendste Menschenrecht festgeschrieben ist (mit bestimmten Ausnahmen, die aber auf das ungeborene Kind in keinster Weise zutreffen, beispielsweise bei Gewalt darf man sich verteidigen usw.), war die Beurteilung der Rechtslage eindeutig: Die Fristenregelung ist objektiv verfassungswidrig." - http://www.youthforlife.net
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
15.01.2005 07:38:58
Christus, das Lamm Gottes
Johannes der Täufer hat Jesus mit einem besonderen Titel hervorgehoben: Er bezeichnet ihn als das „Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt“. Uns ist dieser Ausdruck aus der Liturgie der heiligen Messe vertraut. Bevor der Priester die heilige Kommunion spendet, hebt er die Hostie empor und sagt dieselben Worte wie Johannes. Denn in der Brotsgestalt begegnet uns derselbe Herr Jesus Christus, auf den Johannes der Täufer hingewiesen hat. Wir sehen ihn nicht, aber wir glauben an ihn! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 2. Sonntag im Jahreskreis A!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
14.01.2005 06:00:17
Erdiözese Salzburg stoppt Lüftenegger-Biographie
(ORF Salzburg/news.stjosef.at) Die Erzdiözese Salzburg hat die Auslieferung der Autobiographie des 92-jährigen Ex-Domdechanten Leonhard Lüftenegger jetzt gestoppt. Er plaudere in dem Buch zuviel über die turbulente Bischofswahl 1988 aus, lautet der Vorwurf. Lüftenegger ist Träger des höchsten Ehrentitels für Priester - Apostolischer Protonotar - und hat nach mehr als 60 Berufsjahren in dem Buch Bilanz gezogen und dabei heikle Situationen der jüngeren Kirchengeschichte nicht ausgespart, wie die turbulente Bischofswahl 1988, bei der Georg Eder zum Erzbischof bestellt wurde. Lüftenegger wiederholt in dem jetzt gestoppten Buch, was damals Kurienkardinal Alfons Stickler der auflagenstärksten Zeitung Österreichs mitteilte: Der Dreiervorschlag, aus dem das Salzburger Domkapitel den Erzbischof wählen musste, war Klaus Küng, der mittlerweile Bischof von St. Pölten ist, Andreas Laun, seit 1995 Weihbischof von Salzburg, und Georg Eder. Lüftenegger erinnert sich: "Als ich die drei Namen sah - Eder, Laun, Küng - gab ich den Brief an Domkustos Johann Maier weiter. Ich war nicht in der Lage, den Brief vorzulesen und bin aus der Runde weggegangen - geschockt von dem, was uns in der Dreierliste zugemutet wurde [...] Zuerst machten wir einige Versuche, eine neue Dreierliste zu bekommen oder wenigstens eine teilweise Änderung. Deshalb bat ich um eine Audienz beim apostolischen Nuntius und fuhr mit Prälat Dr. Ritter nach Wien. Aber mehr als über das Wetter war mit dem Nuntius nicht zu reden." Selbst eine Audienz des damaligen Erbischof Karl Berg bei Papst Johannes Paul II in Rom half nicht weiter, so Lüftenegger in dem Buch: "Der Papst reagierte beleidigt: 'Warum wählen sie nicht? Es sind doch drei hervorragende Kandidaten.'"
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
14.01.2005 05:56:21
"Kirche heute" nun auch katholische Programmzeitschrift
(news.stjosef.at) Die von Weihbischof Dr. Andreas Laun (Salzburg) und den Priestern Erich Maria Fink und Thomas Rimmel herausgegebene Zeitschrift „Kirche heute – Aufbruch der Kirche in eine neue Zeit“ präsentiert sich ab sofort zusätzlich zu den Beiträgen über Glaube und Kirche auch als katholische Programmzeitschrift. Darin werden die katholischen Radio- und Fernsehprogramme von Radio Vatikan, K-TV und Radio Horeb vorgestellt. Zur Neugestaltung von „Kirche heute“ hat Kardinal Ratzinger ein Geleitwort geschrieben. Unter anderem stellt der Kardinal in Nr. 1/2005 fest: „Kirche heute erhebt zu brennenden und unbequemen Themen die Stimme. Dies gilt etwa für Fragen des Lebensschutzes und der Förderung von Ehe und Familie. Hier hat sich vor allem Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg mit seinen Beiträgen große Verdienste erworben. Gerade die neu eingeführte Programmbeilage für katholische Fernseh- und Radiosender beweist, wie sehr eine authentische und zeitgemäße Verkündigung des katholischen Glaubens das Charakteristikum für Kirche heute ist. Daher wünsche ich dieser Zeitschrift eine erfolgreiche Zukunft als Werkzeug, mit dem die Stimme der Kirche viele Menschen erreichen und die Gläubigen zu wahrer Erneuerung anspornen kann.“ In der aktuellen Nummer gibt es Beiträge u.a. von Weihbischof Laun („Euthanasie: Hat die Todeslobby das letzte Worte?“), Joachim Piegsa („Das christliche Europa zwischen Sendung und Bedeutungslosigkeit“) und Thomas Maria Rimmel („Die Heilige Messe – Austausch zwischen Gott und Mensch“). Der Jahresbezugspreis der Zeitschrift beträgt derzeit EUR 29,00 (Ausland EUR 34,00); Studenten EUR 20,00. Bestellung: Kirche heute Verlags GesmbH, Postfach 1406, D-84498 Altötting. Internet: http://www.kirche-heute.de , e-mail: kirche.heute@t-online.de.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.01.2005 15:42:32
Glimmbrand in der zukünftigen Wohnung von Altbischof Krenn
(DPS St. Pölten) Ein heißer Fußboden alarmierte heute, Donnerstag dem 13. Jänner in der Früh, die Arbeiter, die derzeit in der Schreckvilla eine Wohnung für Altbischof Dr. Kurt Krenn sanieren. Bei Betreten der Wohnung wurde ein Glimmbrand im Zwischenboden entdeckt. Wie Feuerwehrtechniker Michael Pulker mitteilte, dürfte der Brand von einer Ecke unter dem frisch verlegten Holzboden ausgegangen sein. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte sich der Rauch bereits bis in den Dachboden gezogen. Die St. Pöltner Feuerwehr rückte um 7.16 Uhr mit vier Fahrzeugen und 23 Mann aus. Bei Eintreffen in der Schreckvilla hatten die Arbeiter bereits versucht, den Glutnestern mit Feuerlöschern Herr zu werden. Laut Feuerwehrtechniker Pulker dürfte der Zwischenboden über Nacht bereits gebrannt haben. Ursache könnte elektrische Energie gewesen sein, mutmaßt der Experte. Eine Zigarette als Auslöser gelte als unwahrscheinlich: Ein neuer Holzboden war bereits verlegt und mit Plastik abgedeckt worden. Der verbrannte Boden wurde von den Feuerwehrmännern herausgebrochen und die Glutnester gelöscht. Nach Belüftung des gesamten Gebäudes konnte der Einsatz um 8.30 Uhr beendet werden. - Der neue St. Pöltner Bischof Küng hat heute vor der Presse sein Seelsorgskonzept vorgestellt (siehe ORF-Bericht).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
13.01.2005 15:40:56
Liturgische Mißbräuche in der Diözese Linz
(Die Tagespost/kath.net) Wer auf der offiziellen Website der Diözese Linz surft, um sich über katholische Liturgie zu informieren, für den stehen die Zeichen auf Sturm. Angeboten wird dort unter anderem eine „Liturgiebörse“ mit fraglichen Inhalten, die jetzt für große Aufregung bei Katholiken sorgt. Die Börse soll „den Austausch von liturgischen Impulsen“ fördern. Besonderen Anstoß erregt die Kategorie „Frauenpredigtunterlagen“. In einem „Predigthilfenbeitrag 33/04“ meinte die Linzer Pastoralassistentin Alexandra Freinthaler: „Gott ist die gute Hirtin aller Menschen, ihre Weisheit ist größer als die Weisheit aller Welt, niemand kann ihr die, die ihr in Liebe anvertraut sind, entreißen. Gott und ich, wir sind eins, in der Liebe, in unserer Hingabe, Leben für jeden Menschen dieser Welt zu spenden.“ Im „Schlussgebet“ meint sie dann: „Möge die heilige Geistin, die dich am Morgen mit einen Kuss aufweckt und dir zur Seite steht, durch alle Höhen und Tiefen deines Lebens hindurch, dich segnen.“ Am 4. Februar 2005 soll der überarbeitete Alternativleseplan „Frauenperikopen“ nach einer Testphase von drei Jahren in zwanzig Pilotpfarren im Rahmen eines Studientages in der Diözese Linz präsentiert werden. Hinter diesen liturgischen Phänomenen steht die Bestrebung der diözesanen Frauenkommission, Frauen in der Kirche wieder „sichtbar“ zu machen. Als Unrecht wird unter anderem bezeichnet, dass Frauen in der römisch-katholischen Kirche nach wie vor ausgeschlossen vom Diakonat und Priesteramt sind und Erkenntnisse der Feministischen Theologie als nicht relevant abgetan würden. - Der Kirchenrechtler Dr. Alexander Pytlik spricht bereits von einer Situation, die eine Apostolische Visitation rechtfertigen könnte (siehe seinen Kommentar).
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.01.2005 10:53:58
Österreich: Neuer Verfassungentwurf ohne Gottesbezug
(ORF Religion) Der Entwurf für die Präambel der neuen Verfassung fällt eher knapp aus und verzichtet auf jeden religiösen Hinweis. Weder ist im "Fiedler-Entwurf" von "Gott", der "Schöpfung" oder dem "kulturellen, religiösen und humanistischen Erbe Europas" die Rede. Wörtlich lautet die Präambel: "Wir, die Bürgerinnen und Bürger Österreichs in den Ländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg und Wien, geben uns in freier Selbstbestimmung und kraft unserer verfassungsgebenden Gewalt als Fundament für die demokratische Regierungsform, die Rechtsstaatlichkeit und die Bundesstaatlichkeit unserer Republik diese Bundesverfassung." Ein Gottesbezug in der Verfassung war in der Vergangenheit vor allem von der katholischen Kirche eingefordert worden. So nannte etwa der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, in seiner Silvesteransprache 2003 einen solchen Bezug "sinnvoll". In einer 2003 gemeinsam erarbeiteten Stellungnahme zur Verfassungsdiskussion bezeichneten die christlichen Kirchen eine Präambel - und damit auch einen möglichen Gottesbezug - allerdings als nicht notwendig. - Kardinal Schönborn würdigte am Montagabend vor allem die gute Einbindung der Kirchen in den österreichischen Verfassungskonvent. Den Kirchen sei dabei von Anfang an auch klar gewesen, dass sie nur gemeinsam bei der Gestaltung der Verfassung ein deutlich vernehmbares Wort sprechen können. Dies sei auch gut gelungen, so der Kardinal. Ohne die "Erfahrungen der Zusammenarbeit im Ökumenischen Rat der Kirchen" wäre dieser Schritt kaum möglich gewesen, ist Schönborn überzeugt. Die Zusammenarbeit im Konvent habe jedenfalls aufgezeigt, "wie ein partnerschaftliches Verhältnis von christlichen Kirchen und Staat heute aussehen kann", so der Kardinal wörtlich.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
12.01.2005 10:49:25
Harter Sparkurs für das Ruhrbistum
(WAZ, kath.net) Eines der intensivsten kirchlichen Sparprogramme steht dem Ruhrbistum Essen bevor: Insgesamt 1000 Stellen werden abgebaut. Die Ausgaben des Bistums müssen um 70 Millionen Euro reduziert werden. Am 12.01.2005 verkündete Ruhrbischof Felix Genn die bittere Botschaft. Mit ihm war die gesamte Bistumsspitze samt Weihbischöfen, Generalvikar und Finanzdezernent angetreten, sie zu erläutern. Aufgrund der Situation mit immer weniger Mitgliedern, weniger Kirchensteuer-Einnahmen, weniger Gottesdienst-Besuchern und weniger Priestern sieht man sich zu einschneidenden Sparmaßnahmen gezwungen. Das Bistum hat seit der Gründung im Jahre 1958 rund ein Drittel der Mitglieder verloren. In 15 Jahren werden nur noch rund 155 Priester unter 65 Jahre dort arbeiten (derzeit sind es 247). Bis 2009 werden daher die 263 Pfarrgemeinden zu 35 Großgemeinden zusammengelegt. Dazu sollen jeweils vier bis sieben kleinere Gemeinden mit jeweils einer Kirche gehören. Nur die "Großgemeinde" soll einen Pfarrer haben. In den kleineren Gemeinden soll jeweils ein Priester sein, der nicht mehr die Verwaltungsaufgaben eines Pfarrers erledigen muss. Das Bistum verspricht sich davon auch neue Möglichkeiten für die Seelsorge oder die Jugendarbeit. Die Verwaltung soll ebenfalls verkleinert werden. Auch im Generalvikariat soll etwa die Hälfte der 380 Stellen wegfallen. - http://www.bistum-essen.de
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
11.01.2005 06:11:07
"MINILILIE": eine neue Ministrantenzeitschrift
Als Frucht der Kinder- und Ministrantenpastoral in einigen Pfarren der Diözese St. Pölten ist eine neue Zeitschrift entstanden, die sich als „katholische Ministrantenzeitschrift im Geiste Mariens“ versteht. Die MINI-LILIE wird von Pfr. Mag. Christian Poschenrieder und dem Theologiestudenten Christoph Weiss redigiert und derzeit noch im Kopierverfahren hergestellt. In der neuen Ausgabe zu Beginn des Jahres 2005 wird das Hauptthema der Heiligen Messe kindgemäß aufbereitet. Es geht um Glaubensverkündigung, die zum Kern des Mysteriums vorstößt, nämlich zur Opferhingabe Christi für uns am Kreuz, die bei der Feier der heiligen Eucharistie gegenwärtig wird. Diesem Zweck dienen kurze Geschichten, Cartoons, Rätsel und Bilder. Die Zeitschrift im A5-Format hat 16 Seiten und kann auf Spendenbasis bestellt werden im Pfarramt Abstetten, Martinstraße 6, A-3441 Abstetten, e-mail: pfarre.abstetten@hippolytus.net.
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.01.2005 10:39:52
Differenzen innerhalb der KPE Österreich
(news.stjosef.at/kath.net) Kürzlich trat die Bundesführung der KPE Österreich zurück. Als Grund dafür wurden Unstimmigkeiten mit der SJM (Servi Iesu et Mariae) und deren Generaloberen, P. Andreas Hönisch, angeführt, welche einen Teil der KPE-Gruppen in Österreich geistlich betreuen. Laut Angaben des zurückgetretenen Bundeskuraten der KPE, Pfarrer Mag. Martin Leitner, gab es im Oktober 2004 ein Treffen des Vorstandes der KPE-Österreich mit zahlreichen interessierten Pfadfinderführern. „Dabei wurde der Beschluss gefasst, die derzeitige gespannte Situation in ein ‚versöhntes Nebeneinander’ von SJM-geführten Gruppen und KPE-Österreich zu führen, um so eine Lösung dieser Blockade, die für alle Beteiligten nicht befriedigend ist, herbeizuführen“, sagte er. Die Entscheidung sei seitens der SJM-nahen Pfadfinderführer hintertrieben worden, die Weisungen des Bundesfeldmeisters nicht zur Kenntnis genommen worden. Am 23. Dezember folgte schließlich der Bruch, da der Vereinspräsident, der Bundesfeldmeister und der Bundeskurat erkennen mussten, dass – so Leitner – „hinter ihrem Rücken (gegen die Statuten des Vereines ‚Katholische Pfadfinderschaft Europas- Österreich’) eine Führerinvestitur stattfand“ und „seitens des Federal Commissioners aus Frankreich Weisungen kamen, die als Vertrauensbruch gegenüber der österreichischen Bundesführung aufgefasst wurden“. Deshalb habe man sich zum Austritt bzw. Rücktritt von allen Ämtern entschieden. - Jetzt hat sich der weibliche Zweig der KPE Österreich zu Wort gemeldet. Die verantwortlichen Leiterinnen betonen in einer Stellungnahme gegenüber kath.net, dass sie weiterhin mit der SJM und P. Hönisch zusammenarbeiten wollen und das Vertrauensverhältnis fortbestehe. „Auslöser der Turbulenzen ist nicht P. Hönisch“, betonten die Pfadfinderinnen Greti Piuk, Angelika Wiegele und Lucia Kropfreiter. Die Führung des Mädchenbundes sei wie bisher im Amt, die Bundesmeisterin sei ein Gründungsmitglied der KPE-Österreich, erklärten sie. Seitens der Bundesführung schätze man die Zusammenarbeit mit der SJM sehr, man wolle aber zusätzlich klarstellen, dass „wir ausgebildete Führerinnen nach den Grundsätzen und Leitlinien der Katholischen Pfadfinderschaft Europas sind“. Im Oktober 2004 sei bei einem Treffen des Vorstandes mit einigen Pfadfinderführern, an dem Mitglieder der SJM nicht teilnehmen durften, beschlossen worden, die mit der SJM zusammenarbeitenden Gruppen und die von SJM-Mitgliedern geführten Gruppen nicht mehr im österreichischen Bund zu registrieren und zu versichern. „Da der Vorschlag einer Registrierung in Deutschland für österreichische Gruppenarbeit keine Lösung darstellt, weigerten sich die betreffenden Gruppen, dies hinzunehmen und beantragten eine ordentliche Bundesversammlung für Januar“, heißt es in der Erklärung der drei Vertreterinnen. „Als sich zudem die Bundesführung des Mädchenbundes von oben genanntem Schritt distanzierte und der Commissaire Fédéral aus Frankreich darum bat, bis zu einem Treffen im Januar den Stand von September 2004 (also Registrierung und Versicherung aller bestehenden Gruppen) zu belassen, trat ein Teil der Bundesführung zurück.“ - Inzwischen hat auch P. Andreas Hönisch, Generaloberer der SJM, auf die gegen die SJM erhobenen Vorwürfe geantwortet (siehe den Wortlaut seiner Stellungnahme). P. Hönisch bemerkt dabei: "Wir bedauern zutiefst die vorgefallenen Ereignisse, vor allem deren Veröffentlichung, welche in keiner Weise dem Frieden dient. Von unserer Seite besteht jedoch nach wie vor die Bereitschaft, nicht nur zu einem 'versöhnten Nebeneinander', sondern auch zum 'geeinten Miteinander'." Pfr. Leitner meinte dazu gegenüber news.stjosef.at, dass er die Stellungnahme von P. Hönisch nicht als sehr hilfreich ansehe, denn sie enthalte "so viele Sinn- und Wahrheitsverdrehungen", daß sie nur dazu angetan sei, seinen Ruf herabzusetzen. Er könne sich ein gemeinsames Weiterarbeiten nicht vorstellen. - Diese Entwicklung ist im Hinblick auf das Anliegen einer katholischen Kinder- und Jugendarbeit zu bedauern!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
10.01.2005 08:26:43
Papst betont Wert geistlicher Berufungen
(Kathpress) In der katholischen Kirche besteht nach Worten von Johannes Paul II. heute "großer Bedarf" an "heiligmäßigen Priestern". Daher sei eine "breitangelegte Berufungspastoral" notwendig, betont er in seiner Botschaft zum diesjährigen Weltgebetstag um geistliche Berufe. Pfarrgemeinden, Bildungszentren und Familien müssten in die Anstrengungen zur Weckung geistlicher Berufe einbezogen werden. Vor allem gehe es darum, "ein aufmerksameres Nachdenken über die wesentlichen Werte des Lebens zu wecken", unterstreicht der Papst in dem jetzt veröffentlichten Text. Der 42. Weltgebetstag wird am 17. April, dem 4. Sonntag nach Ostern, begangen. Er steht unter dem Motto "Zum Hinausfahren berufen". Das Motto des Weltgebetstages erinnere an den Appell Jesu an seine zögernden Jünger, ihre Netze zum Fischfang auszuwerfen, führt der Papst aus. Auch zu Beginn seines Apostolischen Schreibens "Novo millennio ineunte" habe er an die Worte erinnert, mit denen Jesus die ersten Jünger aufforderte, auf die hohe See hinauszufahren ("Duc in altum"). Der Aufruf zur Christus-Nachfolge im Priestertum oder Ordensleben werde heute erschwert durch eine Mentalität der Gleichgültigkeit. Die erste Bedingung für das "Hinausfahren" bestehe darin, einen tiefen Geist des Gebets zu pflegen, der durch das tägliche Hören des Wortes Gottes genährt wird. Aber er erlebe auch heute immer wieder, wie in der neuen Generation "das Streben nach geistigen Werten stark ausgeprägt und ihre Sehnsucht nach Heiligkeit sehr aufrichtig" sei, betont Johannes Paul II.: "Die jungen Menschen brauchen Christus, aber sie wissen auch, dass Christus nicht ohne sie auskommen wollte". Der Papst appelliert an Eltern und christliche Erzieher sowie an alle Priester und Ordensleute, durch ihre "großherzige Treue zu Christus" ein Vorbild für die junge Generation zu sein. - Lesen Sie die Papstbotschaft zum Weltgebetstag für geistliche Berufungen 2005 im Wortlaut!
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
08.01.2005 08:56:36
Deutschland: Lebensschützer im Streit um Aktion gegen Spätabtreibung
Die deutsche Aktion Leben e.V. warnt vor einer Unterschriftenaktion gegen Spätabtreibungen, die auch von den deutschen Bischöfen unterstützt wird. Auf die Frage, ob denn eine solche Initiative für das Leben nicht lobenswert sei, meint Walter Ramm, der Vorsitzender der Aktion Leben e.V.: „Nicht nur die sog. ‚Spätabtreibungen’ sind von Übel, sondern alle Abtreibungstötungen in allen Entwicklungsstadien des Menschen, von der Befruchtung, d.h. von der Verschmelzung der mütterlichen Eizelle mit der väterlichen Samenzelle an!" Durch Initiativen nur gegen „Spätabtreibungen" entstehe der Eindruck „je früher, je besser"! Die Aktion Leben e.V. hat in einem persönlichen Brief alle deutschen Bischöfe gebeten, „diesen Weg der Halbheiten und kosmetischen Übertünchungen eines tödlichen Gesetzes“ nicht zu unterstützen, sondern „stattdessen wieder mit Nachdruck für das uneingeschränkte Lebensrecht aller ungeborenen Kinder einzutreten“. – Innerhalb der katholischen Lebensschützer stößt ist diese Position der „Aktion Leben“ teilweise auf Widerspruch. So stellt Markus Reder in einem Kommentar in der Zeitung „Die Tagespost“ vom 08.01.2005 fest: „Selbstverständlich ist es richtig, dass jede Abtreibung von Übel ist. Keiner der Initiatoren der Unterschriftenaktion behauptet etwas anderes. Ausdrücklich weisen Bischöfe, die diese Kampagne unterstützen, genau darauf hin. Wer sich gegen Spätabtreibungen einsetzt, sagt keinesfalls ‚Ja’ zu Frühabtreibungen. Den Unterstützern der Unterschriftenaktion solches zu unterstellen, ist abwegig, ignorant und unverschämt. Wenn Lebensschützer so übereinander herfallen, muss man sich nicht wundern, warum es um ihre politische Durchschlagskraft schlecht bestellt ist.“ - Links: http://www.aktion-leben.de ; http://www.erzbistum-muenchen.de/spaetabtreibung
 Druckversionzum SeitenanfangEintrag per E-Mail verschicken
erste Seite Seite zurück Seite [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62] [63] [64] [65] [66] [67] [68] [69] [70] [71] [72] [73] [74] [75] [76] [77] [78] [79] [80] [81] [82] [83] [84] [85] [86] [87] [88] [89] [90] [91] [92] [93] [94] [95] [96] [97] [98] [99] [100] [101] [102] [103] [104] [105] [106] [107] [108] [109] [110] [111] [112] [113] [114] [115] [116] [117] [118] [119] [120] [121] [122] [123] [124] [125] [126] [127] [128] [129] [130] [131] [132] [133] [134] [135] [136] [137] [138] [139] [140] [141] [142] [143] [144] [145] [146] [147] (148) [149] [150] [151] [152] [153] [154] [155] [156] [157] [158] [159] [160] [161] [162] [163] [164] [165] [166] [167] [168] [169] [170] [171] [172] [173] [174] [175] [176] [177] [178] [179] [180] [181] [182] [183] [184] [185] [186] [187] [188] [189] [190] [191] [192] [193] [194] [195] [196] [197] [198] [199] [200] nächste Seite letzte Seite
News per E-Mail abonnieren
E-Mailadresse:
Format der E-Mail: HTML
nur Text
  News per E-Mail abonnieren
Abonnement löschen
Inhalt www.stjosef.at
Powered by SimpNews V2.49.01 ©2002-2009 Bösch EDV-Consulting

Zum Archiv des Newsletters

Dieser Newsletter wird fallweise erweitert und kann kostenfrei sowohl im Web gelesen als auch per e-mail abonniert werden. Grundlegende Richtung: römisch-katholisch.

Nachdruck oder weitere Veröffentlichung im Internet mit genauer Quellenangabe gestattet (Mitteilung erbeten). Für externe Links übernehmen wir keine inhaltliche Verantwortung. Redaktionelle Verantwortung: Dr. Josef Spindelböck, Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef, Kremser Straße 7, A-3123 Kleinhain. Kontakt: newsletter@stjosef.at