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07.05.2005 07:01:51
Über den Priester als Spender der Krankensalbung
Im "Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg" (Mai 2005) wird eine Entscheidung der Kongregation für die Glaubenslehre über den Priester als einzigen Spender der Krankensalbung veröffentlicht, welche am 11. Februar 2005 unterzeichnet wurde. Sie hat folgenden Wortlaut:
Da in den letzten Jahren bei der Kongregation für die Glaubenslehre verschiedene Anfragen bezüglich des Spenders des Sakramentes der Krankensalbung eingegangen sind, hat die Kongregation folgende Anweisung erlassen: Der Codex des kanonischen Rechtes greift in can. 1003 § 1 (vgl. auch can. 739 § 1 des Codex der Kanones der Orientalischen Kirchen) genau die vom Konzil von Trient formulierte Lehre auf (Sessio XIV, Kanon 4: DS 1719; vgl. auch Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1516), gemäß der nur Priester (Bischöfe und Presbyter) die Spender des Sakraments der Krankensalbung sind. Diese Lehre ist endgültig zu halten (definitive tenenda). Weder Diakone noch Laien können deshalb den genannten Dienst ausüben und jegliche Handlung in diesem Sinn stellt eine Vortäuschung des Sakraments dar. - Außerdem stellt das Erzbischöfliche Ordinariat Salburg den offiziellen vatikanischen Kommentar zu dieser Note der Kongregation für die Glaubenslehre online zur Verfügung.
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07.05.2005 06:55:26
Dank sei Gott für jede Frau und Mutter!
Dieser Sonntag vor dem Pfingstfest wird fast überall auf der Welt auch als Muttertag gefeiert. Natürlich wäre es zu wenig, nur an einem einzigen Tag im Jahr an unsere Frauen und Mütter zu denken. Wir wollen aber diesen besonderen Tag zum Anlass nehmen, uns all des Großen dankbar bewusst zu werden, was uns Gott in jeder Frau und insbesondere in ihrer mütterlichen Berufung geschenkt hat. Vor einem Jahr hat die „Kongregation für die Glaubenslehre“ unter ihrem damaligen Präfekten Joseph Kardinal Ratzinger, der jetzt als Papst Benedikt XVI. die Kirche leitet, ein Schreiben über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt veröffentlicht. Darin wird aufgezeigt, dass Gott der Herr die Menschen als Mann und Frau erschaffen hat. Sie sollen einander beistehen und sind zur Liebe berufen. In ihrer Verschiedenheit sind sie aufeinander angewiesen und ergänzen sich. Beide haben die gleiche Würde und sind berufen, Kinder Gottes und Erben des Himmels zu werden. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 7. Sonntag der Osterzeit 2005!
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06.05.2005 08:07:46
Papst Benedikt XVI. besuchte Castel Gandolfo
(Kathpress) Benedikt XVI. hat am Donnerstagnachmittag die Päpstliche Sommerresidenz Castel Gandolfo besucht. Für den Ausflug benutzte er einen Hubschrauber der italienischen Luftwaffe. In Castelgandolfo traf der Papst mit dem Ortsbischof von Albano, Marcello Semeraro, und mit mehreren Vertretern religiöser Gemeinschaften zusammen. Danach stand ein Treffen mit dem Bürgermeister und mit Vertretern des Gemeinderates sowie ein Segen für die Bevölkerung auf dem Programm. Mehr als 1.000 Menschen bejubelten den Papst, als er sich gegen 17 Uhr auf einem Balkon des Palastes zeigte. Benedikt XVI. versprach, er werde, wenn es Gott gefalle, wie seine Vorgänger die Sommermonate in Castelgandolfo verbringen. Nach der mehrfach von Beifall unterbrochenen Ansprache besichtigte der Papst die Gärten und Parkanlagen des rund 45 Hektar großen Areals.
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06.05.2005 08:06:54
Kirchliche Anerkennung von Jugend 2000 durch Bischof Mixa (Eichstätt)
(pde) Bischof Dr. Walter Mixa hat die Bewegung „Jugend 2000 in der Diözese Eichstätt“ als „freien kirchlichen Zusammenschluss“ offiziell kirchenrechtlich anerkannt. Aus diesem Anlass feiert der Bischof am Samstag, den 14. Mai um 18.00 Uhr einen Gottesdienst zusammen mit den Jugendlichen von „Jugend 2000“ in der Eichstätter Schutzengelkirche. In seinem Anerkennungsdekret ernannte der Bischof zeitgleich Domvikar Christoph Wölfle (37) zum geistlichen Begleiter der Bewegung. „Jugend 2000“ ist eine weltweite Bewegung von Jugendlichen, die den Auftrag der Neuevangelisierung von Papst Johannes Paul II. erfüllen möchte. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Weltjugendtage bekannt zu machen und umzusetzen. Insbesondere versucht „Jugend 2000“ das Programm, das der Papst in den Botschaften zu den Weltjugendtagen entfaltet, in der kirchlichen Jugendarbeit ins Bewusstsein zu bringen. In der Diözese Eichstätt gibt es die Bewegung seit dem Weltjugendtag in Rom 2000. Die Jugendlichen betonen dabei, dass ihnen die Anbindung an den Ortsbischof und die Zusammenarbeit mit allen in der kirchlichen Jugendarbeit bestehenden Einrichtungen und Verbänden besonders wichtig sei. Die „Jugend 2000“ trifft sich jeweils einmal im Monat zu einer Katechese und „Holy Hour“ in der Kirche St. Salvator in Ingolstadt-Unsernherrn und der Eichstätter Hl. Geist-Spitalkirche. Außerdem stehen wöchentliche Gebetskreise auf dem Terminkalender.
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04.05.2005 15:17:58
Das Himmlische erhoffen
Die erste Frage des früher im Schulunterricht und in der pfarrlichen Glaubensunterweisung verwendeten Katechismus lautete: „Wozu sind wir auf Erden?“ Und die Antwort wurde meist in dieser oder einer ähnlichen Form gegeben: „Wir sind auf Erden, um Gott zu ehren, ihn zu lieben und ihm zu dienen und auf diese Weise die ewige Seligkeit bei Gott im Himmel zu erlangen.“ Es ist, modern formuliert, die Frage nach dem Sinn des Lebens, die hier gestellt wird. Auf diese Frage eine Antwort zu finden, die wirklich trägt, ist das Wichtigste im Leben. Wer die Sinnfrage verdrängt oder nicht zulässt, befindet sich auf der Flucht vor sich selber. Das Leben ist dann wirklich „sinn-los“ und darum auch unbefriedigend, unerfüllt und unglücklich. Das innere Vakuum wird dann ausgefüllt mit Ersatzangeboten, die keineswegs „sinn-stifend“ sind, wohl aber für eine gewisse Zeit die Sinnfrage unterdrücken können: Alkohol und Drogen, Macht, Sex und Gewalt, hemmungslose Gier nach Reichtum und Ansehen und ähnliche Dinge. Blicken wir nochmals auf die Antwort nach dem Sinn unseres Lebens auf Erden: „Wir sind auf Erden, um Gott zu ehren, ihn zu lieben und ihm zu dienen und auf diese Weise die ewige Seligkeit bei Gott im Himmel zu erlangen.“ Diese Antwort zeigt uns, dass zwar die Sinnfrage „auf Erden“ gestellt wird, die Antwort darauf aber eben „nicht von dieser Welt“ ist. Sie ist dort zu finden, wo es um das „Himmelreich“ geht, also um das ewige und selige Leben bei Gott. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt 2005!
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03.05.2005 19:31:17
Vor 60 Jahren hielt Kurt Schubert erste Vorlesung
(stephanscom.at) Die Jubiläumsveranstaltung an der Universität Wien erinnerte an die erste Vorlesung an der Alma Mater Rudolphina nach der Befreiung. Der spätere Doyen der deutschsprachigen Judaistik, Kurt Schubert, schaffte es 1945, im kriegszerstörten Wien die Universität wieder zu eröffnen. Während am 2. Mai 1945 an der Universität Innsbruck noch Vorlesungen in NS-"Rassenhygiene" gehört werden konnten - die Alliierten Truppen rückten erst am 3. Mai in die Stadt ein -, hielt zur gleichen Zeit in Wien der junge Kurt Schubert seine erste Universitätsvorlesung, und zwar mit dem Titel "Hebräisch für Anfänger": Zum 60-Jahr-Gedenken dieser ersten Vorlesung nach der Befreiung Wiens fand am Montagabend, 2. Mai 2005, an der Universität Wien eine Jubiläumsveranstaltung statt. Anwesend war Prominenz aus Wissenschaft, Religionsgemeinschaften und Diplomatie, mit Israels Botschafter Dan Ashber an der Spitze. Für Schubert gab es "standing ovations". Vizerektor Arthur Mettinger wies darauf hin, dass Schubert - Doyen der deutschsprachigen Judaistik und Präsident des Österreichischen Katholischen Bibelwerks - der am längsten tätige Wiener Universitätslehrer ist. Er lehrt seit mittlerweile 60 Jahren ohne Unterbrechung an der "Alma Mater Rudolphina" - trotz der 1993 erfolgten Emeritierung. - Lesen Sie mehr im Bericht auf stephanscom.at!
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03.05.2005 19:17:35
Papst übernimmt am Samstag römische Bischofskirche
(Kathpress) Papst Benedikt XVI. nimmt am Samstag von seiner römischen Bischofskirche, der Basilika San Giovanni in Laterano, Besitz. Um 17.30 Uhr zelebriert er in der Kirche, die als "Mutter und Haupt aller Kirchen" bezeichnet wird, die Festmesse, mit der er offiziell den römischen Bischofsstuhl übernimmt. Anschließend macht Benedikt XVI. auch einen Besuch in der römischen Patriarchal-Basilika Santa Maria Maggiore. Dort werde er der von den Römern hochverehrten Marienikone "Salus Populi Romani" (Heil des römischen Volkes) seine Reverenz erweisen, hieß es in einer Vatikanerklärung vom Dienstag. "Die Diözese von Rom empfängt ihren neuen Bischof, den Nachfolger des Apostels Petrus, der in der Basilika des Heiligsten Erlösers - Mutter und Haupt aller Kirchen - die Kathedra des Apostels übernimmt, auf den die Kirche gegründet ist", heißt es in der Vatikanmitteilung. Mit dem Papst konzelebrieren die Kardinäle, der Bischofsrat der Diözese Rom, das Domkapitel der Lateranbasilika und der Priesterrat. Benedikt XVI. hatte bereits am Tag nach seinem Amtsantritt die Basilika San Paolo fuori le Mura besucht und am Grab des Völkerapostels Paulus gebetet. - Der neue Papst Benedikt will künftig nur noch Heiligsprechungs-Feiern selbst leiten, nicht aber Seligsprechungen. Das geht aus einem Schreiben von Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano hervor. Der Vatikan kehrt damit zur alten Praxis zurück, wie sie bis 1975 üblich war. Die anstehende Seligsprechung einer US-Ordensfrau wird also Mitte Mai im Auftrag des Papstes der zuständige Vatikan-Kardinal vornehmen, nicht aber Benedikt XVI. selbst.
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02.05.2005 10:49:03
Altbischof Krenn in neuer Wohnung
Der St. Pöltner Altdiözesanbischof Dr. Kurt Krenn ist am 16. April in seine Wohnung in der Klostergasse 14 übersiedelt. "Er fühlt sich dort wohl und weiß sich mit allen Gläubigen der Diözese weiterhin verbunden", heißt es in einer Mitteilung auf der Homepage www.hippolytus.net . Das Sekretariat von Altbischof Krenn (Frau Jutta Kern) ist ab sofort erreichbar: Klostergasse 14; A-3100 St. Pölten; Tel. 0043 (0)2742-26696; Fax 0043 (0)2742-26696-40; e-mail: bischof.k.krenn@kirche.at.
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02.05.2005 10:46:23
Pastoralrat St. Pölten behandelt wichtige Themen
(presse.kirche.at) Der Pastoralrat der Diözese St. Pölten hat sich am 28. April zu seiner ersten Sitzung mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng getroffen. Die Mitglieder dieses Gremiums, das nach dem Rücktritt von Bischof Dr. Kurt Krenn zu bestehen aufgehört hat, sind vom neuen Diözesanbischof bis zum Ende der laufenden Funktionsperiode übernommen und bestätigt worden. Aufgabe des Pastoralrates, der aus Priestern, Vertretern der Orden und Laien besteht, ist es, unter dem Vorsitz des Bischofs das seelsorgliche Wirken in der Diözese zu untersuchen, zu beraten und daraus praktische Folgerungen abzuleiten. Vor dem versammelten Pastoralrat betonte der Bischof, dass dieser eine wichtige Aufgabe der Kommunikation zwischen Dekanaten, Gemeinschaften, Arbeitsgruppen und der Diözesanleitung, aber auch zwischen den Gemeinschaften selbst sei. Er erwarte, dass von ihm Impulse ausgehen, was in der Seelsorge wichtig und notwendig sei und was geändert werden soll. Alles, was erarbeitet werde, müsse auch „geerdet“, also auf die Praxis bezogen sein, sagte Bischof Küng. Der Pastoralrat muss auch eine Hilfe sein, jene pastoralen Ziele, die als wichtig erkannt wurden, umzusetzen. Er verbinde diese Anliegen mit der Hoffnung, dass alle gemeinsam zu dieser Arbeit aufbrechen, sagte der Bischof. Auf der Tagesordnung dieser ersten Sitzung standen auch Informationen und Überlegungen zum kommenden 20. Weltjugendtag vom11. bis 21. August in Köln. An diesem Treffen werden auch Gruppen von Jugendlichen aus der Diözese St. Pölten teilnehmen. In einem weiteren Kurzreferat informierte P. Dr. Pius Maurer über das im vergangenen Oktober von Papst Johannes Paul II. ausgerufene Jahr der Eucharistie. Er regte an, sich in diesem Jahr besonders mit den wesentlichen Elementen der Eucharistie zu befassen und alles zu tun, dieses Geheimnis näher kennen und verstehen zu lernen. Dafür sei gerade die Mitfeier und das Verstehen der Sonntagsmesse von großer Bedeutung, sagte P. Pius. Man könne aber nur dann den Menschen die Liebe zur und das Wissen über die Eucharistie vermitteln, wenn man sie selbst in ihrer Tiefe kennen und schätzen gelernt habe, sagte er.
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02.05.2005 10:44:32
Stift Göttweig nach Renovierung für Besucher wieder geöffnet
Nach viermonatiger Renovierung wurde das Benediktinerstift Göttweig am 1. Mai wieder eröffnet, berichtet der ORF. Damit wolle sich das Stift für den stark steigenden Besucherandrang noch attraktiver präsentieren. Das Stift Göttweig ist UNESCO-Weltkulturerbe und es ist eines der niederösterreichischen "Top-Ausflugsziele". Etwa 120.000 Menschen zählt man jedes Jahr in der Stiftsanlage, im Museum und bei Veranstaltungen in Göttweig. Die Zahl der Gäste hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dem großen Andrang musste das Stift jetzt auch in baulicher Hinsicht gerecht werden, und so wurden auf 3.500 Quadratmetern der Eingangsbereich, das Restaurant, der Klosterladen und die Sanitäranlagen umgebaut und vergrößert. Mehr als drei Millionen Euro hat die Renovierung gekostet, ganz abgeschlossen ist sie noch nicht. Um auch alten und behinderten Menschen einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wird ein Lift eingebaut. Das ist der schwierigste Teil der Bauarbeiten, da der Lift in den Felsen gebaut werden muss, auf dem das Stift steht. - Homepage: http://www.stiftgoettweig.or.at
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30.04.2005 15:55:13
Familien-Novene zum heiligen Josef
Die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ lädt alle ein, am 1. Mai mit einer Familien-Novene zu beginnen. An diesem Tag feiert die katholische Kirche das Fest des Heiligen Josef (heuer liturgisch wegen des Sonntags nicht begangen), der als Beschützer der Heiligen Familie und Patron der ganzen katholischen Kirche ein besonderer Fürsprecher für Ehepaare und Familien und alle arbeitenden Menschen ist ist. „Amici“-Sprecherin Linda Noé betonte in der Aussendung: „Neun Tage langwollen wir um Segen, Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Familien beten. Gerade der Friede in den Familien ist eine der bedeutendsten Voraussetzungen für den Frieden in der Welt. Beten wir um den Zusammenhalt in unseren Familien und um die Gnade, gemeinsam mit unseren Grosseltern, Eltern, Geschwistern, Kindern und allen Verwandten in der Gemeinschaft mit Christus auf dem Weg des Glaubens gesegnet und gestärkt zu werden. In dieser Novene stellen wir unsere Familien am Beginn des Marienmonats Mai unter den Schutz des heiligen Josef und der Heiligen Familie.“ - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" in Kleinhain unterstützt dieses Anliegen. - Link zu den Texten der Novene.
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30.04.2005 08:38:56
Neue Fassung der AEM auf Deutsch online
Das Deutsche Liturgische Institut Trier stellt auf seiner Homepage nun erstmals nicht nur die lateinische Fassung der neuen "Institutio generalis Missalis Romani" (IGMR) vor, sondern verlinkt auch auf eine private Übersetzung in deutscher Sprache. Am 18. März 2002 wurde in Rom die 3. Auflage des Missale Romanum (Römisches Messbuch) als editio typica (Original-Vorlage) veröffentlicht. Auf dieser Grundlage und nach den Maßgaben der Instruktion Liturgiam authenticam soll nun auch das Deutsche Messbuch überarbeitet werden. Zu erwarten ist, dass gerade der neue Papst Benedikt XVI., der sich schon als Kardinal immer für eine würdige Feier der Liturgie eingesetzt hat, diese Aufgabe in besonderer Weise begleiten wird. - Quelle der AEM: http://www.liturgie.de (unter "Dokumente")
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30.04.2005 08:34:48
Den Auferstandenen in Freude bezeugen!
Unsere gegenwärtige Gesellschaft gilt als offen, tolerant und liberal. Viele Standpunkte sind möglich; es gibt unzählige Lebensstile. Wie sieht es aus mit dem Stellenwert des christlichen Glaubens in dieser vom Pluralismus gezeichneten Welt? Ist die Botschaft von Jesus Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, konsensfähig? Findet sie Zustimmung oder erregt sie Widerspruch? Wie sollen wir als Christen hier reagieren? Diese und ähnliche Fragen bewegen uns immer wieder einmal, wenn wir den Glauben an den auferstandenen Herrn Jesus Christus nicht nur als unverbindliche Privatsache ansehen, sondern wirklich von der Wahrheit des Geglaubten überzeugt sind. Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Wer im Herzen glaubt, dass Jesus der Messias und Retter ist, wird ihn auch mit dem Mund bekennen. Er will durch Wort und Tat Zeugnis ablegen für die frohe Botschaft von der Auferstehung des Herrn! - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit!
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29.04.2005 13:08:01
Erste Reisen des neuen Papstes angekündigt
(kath.net/Kathpress) Papst Benedikt XVI. wird am 29. Mai nach Bari reisen und am Eucharistischen Kongress teilnehmen. Dies gab Vatikansprecher Joaquin Navarro-Valls am Freitag bekannt. Damit steht neben dem Weltjugendtag in Köln eine zweite Reise des neuen Papstes fest. Möglicherweise gibt es vor dem Weltjugendtreffen in Köln auch noch eine Reise nach Polen. Der Nationale Eucharistische Kongress Italiens findet von 21. bis 29. Mai in Bari statt. Das Thema lautet: "Ohne Sonntag können wir nicht leben". Zur Messe mit Papst Benedikt XVI. werden rund 400.000 Gläubige erwartet. Bereits Johannes Paul II. hatte seine Teilnahme an diesem Gottesdienst in Bari zugesagt. Benedikt XVI. bekräftigte in seiner ersten Rede die besondere Bedeutung des von seinem Vorgänger ausgerufenen "Jahres der Eucharistie" und bezeichnete das bevorstehende Fronleichnamsfest als Großereignis.
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29.04.2005 13:05:25
Stiftsarchiv Heiligenkreuz im Internet
Zahlreiche wertvolle Schriftstücke des Klosterarchivs von Stift Heiligenkreuz sind ab sofort im Internet abrufbar, teilt Kathpress mit. Heiligenkreuz ist damit ein weiterer Partner des Projekts "Monasterium" (MOM). Ziel von MOM ist die vollständige digitale Erfassung und Internet-Präsentation der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden der Stifte und Klöster des Landes Niederösterreich. In einem zweiten ehrgeizigen Schritt soll ganz Mitteleuropa erfasst werden. Durchgeführt wird das Pionier-Projekt vom Diözesanarchiv St. Pölten. Zu den Heiligenkreuzer Kostbarkeiten zählt vor allem die Kopie der Stiftungsurkunde von 1136, die das dem Stift zugesprochene Gebiet beschreibt, das den Unterhalt der dort lebenden Mönche und Laienbrüder gewährleisten sollte. Das virtuelle Klosterarchiv soll das zukünftige Arbeiten mit Geschichtsquellen in vieler Hinsicht erleichtern. Die Suche nach Personen, Orten oder Kirchen, die in den bisher digitalisierten, bearbeiteten und vernetzten Beständen der Klöster und Stifte vorkommen, ist nur noch von einem Mausklick abhängig. Die Reise zu weit entfernten Archiven mit beschränkten Öffnungszeiten weicht einer ständigen Zugriffsmöglichkeit über das Internet. Über das Internet abrufbar sind bisher die Stifte Melk, Klosterneuburg, Zwettl, Herzogenburg, Lilienfeld, Altenburg, Neukloster und Geras. Auch die Archiv-Bestände der beiden Ende des 18. Jahrhunderts aufgelassenen Augustiner-Chorherrenstifte Dürnstein und St. Andrä bei Traisen sowie das aufgelassene Augustiner-Eremitenkloster Baden und die aufgelassene Kartause Aggsbach sind zugänglich, ebenso das Archiv der Tiroler Franziskanerprovinz. Homepage: www.monasterium.net
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28.04.2005 18:13:19
Weihbischof Laun: Initiativen für das Leben stärken
(Kathpress) Die zunehmende Aushöhlung des Schutzes des Lebens in der Gesellschaft hat der Salzburger Weihbischof Andreas Laun beklagt. Laun betonte am Mittwochabend im Wiener Neuen Institutsgebäude (NIG), dass aus der gesetzlichen Bestimmung der Fristenregelung, in bestimmten Fällen von Strafe abzusehen, schleichend ein "Recht" geworden sei. Es werde sogar von einem Recht gesprochen, das von der öffentlichen Hand bezahlt werden sollte. Laun: "Der Rechtsstaat verändert sich in Besorgnis erregender Weise. Aus der Stärke des Rechts wird ein Recht des Stärkeren". Von grundlegender Bedeutung sei die Frage nach dem Mensch- und Personsein. Die Idee, das "Mensch-Sein" an Fähigkeiten zu binden oder damit gar gleichzusetzen, führe zu einem gestuften Begriff der Menschenwürde, vor dem schon Papst Johannes Paul II. immer gewarnt hatte. Ebenso habe Johannes Paul II. immer den zunehmenden Relativismus und Individualismus beklagt. Die Antwort auf diese Entwicklung könne nur die Rückkehr zu Gott und zum elementaren Naturrecht sein, so Laun. Es sei die Überzeugung der Christen, dass es "Rechte mit Wahrheitsanspruch gibt, an denen keine Mehrheitsbestimmung und keine Ethikkommission vorbei können". Der Salzburger Weihbischof plädierte auch dafür, dass Pfarren verstärkt zu "Lebenszentren" werden, von denen verzweifelte Frauen stets Hilfe erwarten können. Auch eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei dringend nötig, forderte der Weihbischof. Es fehle ein elementares Umdenken, das auch marktwirtschaftliche Kriterien mit einschließe. Laun: "Kinder, so zu sagen das 'Produkt' der Mütter, werden dringend vom Staat gebraucht. Frauen sollen dafür auch anständig bezahlt werden und als Managerin von Familie und Haushalt gelten". Auch ein späterer Einstieg ins Berufsleben müsste den Frauen erleichtert werden. All diese Schritte des Umdenkens würden aber nur dann gelingen, wenn es zu einer echten Rückbesinnung auf Gott komme, unterstrich der Salzburger Weihbischof, der bereits in seiner Wiener Zeit wesentlich dazu beigetragen hatte, etwa durch die "Initiative Pflegefamilien" die Lebenschancen ungeborener Kinder zu vergrößern.
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28.04.2005 18:08:44
Europaparlament gegen Euthanasie
(Radio Vatikan) Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat erneut einen Vorstoß zur Legalisierung von aktiver Sterbehilfe abgeschmettert. Das internationale Gremium veränderte gestern einen Bericht des Schweizer Euthanasie-Befürworters Dick Marty zunächst stark; dann lehnte sie auch den geänderten Bericht ab. 138 Mitglieder stimmten gegen den Entwurf, 26 dafür, es gab 5 Enthaltungen. Der Verfasser des Berichts, Dick Marty, stimmte schließlich selbst gegen die stark veränderte Vorlage. Damit bleibt es bei der Beschlusslage der Empfehlung 1418 von 1999, in der die Parlamentarische Versammlung des Europarats Euthanasie ausdrücklich verurteilt hat. Gleichzeitig forderte diese Empfehlung, den Zugang Todkranker und Sterbender zu Einrichtungen der Palliativmedizin zu verbessern. Die internationale Schönstatt-Bewegung freut sich über die Entscheidung des Europarates. Eine Schönstatt-Initiative hatte vor der Debatte über 50.000 Unterschriften gegen Euthanasie überreicht und die Abstimmung dann von der Zuschauertribüne aus verfolgt.
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27.04.2005 12:07:04
Dankgottesdienst der österreichischen Bischöfe
(stephanscom.at) In der Predigt des Dankgottesdienstes für die Wahl von Papst Benedikt XVI. am Dienstagabend, 26. April 2005, betonte Kardinal Christoph Schönborn besonders das Wort Jesu an den ersten Vorgänger von Papst Benedikt XVI.: "Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen." Darin liege das Geheimnis der Beständigkeit des Papstamtes, das sei die klare Antwort des Glaubens, so der Wiener Erzbischof. "Das Wort Christi aus dem Matthäusevangelium (Mt 16,18) steht, und nur deshalb steht das Petrusamt bis heute und wird bis zur Wiederkunft Christi stehen", predigte Kardinal Christoph Schönborn. Das Geheimnis der Beständigkeit des Papstamtes liege in der Verheißung Jesu Christi an Petrus: "Du bist der Fels." "Wieso aber war er, als die Wahl eindeutig auf ihn gefallen war, so gelöst und fast fröhlich?", fragte Kardinal Schönborn. Die Antwort habe der Papst am Sonntag in der "Antrittspredigt" selbst klar benannt: "Das eigentliche Regierungsprogramm ist, nicht meinen Willen zu tun, nicht meine Ideen durchzusetzen, sondern gemeinsam mit der ganzen Kirche auf Wort und Wille des Herrn zu lauschen und mich von ihm führen zu lassen, damit er selbst die Kirche führe in dieser Stunde der Geschichte", zitierte Kardinal Schönborn aus der Predigt des Pontifex Maximus. Papst Benedikt XVI., der 24 Jahre der Präfekt der Glaubenskongregation war, wollte immer deutlich machen: "Wahrheit ist nicht eine Theorie, eine Ideologie. Sie ist jemand. Sie ist Christus. Er ist der Fels, auf dem wir das Haus unseres eigenen Lebens bauen können." Der schwache Mensch solle Felsen sein. "Er wurde es. Er ist es. Bis heute baut der Herr seine Kirche auf diesem Felsen weiter", so der Wiener Erzbischof. Zum Abschluss seiner Predigt sagte Kardinal Schönborn: "Ich bin voller Freude und Dankbarkeit, dass uns Papst Benedikt XVI. geschenkt wurde. Petrus hat wieder einen Nachfolger, einen treuen, liebevollen, felsenfesten Zeugen für Christus. Gott segne ihn. Er wird ein Segen sein. Amen." Den großen Dankgottesdienst im Stephansdom feierte der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn mit den österreichischen Diözesanbischöfen Alois Kothgasser, Maximilian Aichern, Klaus Küng, Paul Iby, Alois Schwarz, Manfred Scheuer und den Weihbischöfen Helmut Krätzl, Andreas Laun, Ludwig Schwarz, Franz Lackner und etwa 3.000 Menschen im Stephansdom. Zum Gottesdienst war auch der Apostolische Nuntius, Erzbischof Georg Zur, gekommen.
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27.04.2005 12:04:51
Erste Generalaudienz von Papst Benedikt XVI.
(n-tv) Vor zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz hat Papst Benedikt XVI. am Mittwoch seine erste Generalaudienz gehalten. Damit nahm der neue Pontifex die Tradition der Mittwochs-Audienzen wieder auf, die vor fast genau drei Monaten wegen der Krankheit von Johannes Paul II. unterbrochen worden war. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen herrschte auf dem weiten Platz ein fröhliches, fast ausgelassenes Klima. Immer wieder spendeten die Menschen Joseph Ratzinger Beifall und schwenkten ihre Landesflaggen. "Danke, liebe Freunde, für eurer Gebet und für die Zuneigung, mit denen ihr mich und meinen Dienst begleitet", sagte der Papst sichtlich bewegt. Es war die erste Generalaudienz seit dem 26. Januar. Johannes Paul hatte sich zwar auch im Februar und März noch mehrmals kurz den Gläubigen bei der Generalaudienz am Fenster gezeigt, jedoch konnte er nicht mehr sprechen.
In seiner Ansprache an die Gläubigen ging er noch einmal auf die Wahl seines Namens als Nachfolger auf dem Petrusstuhl ein: "Ich habe mich Benedikt XVI. genannt, um mich an das Pontifikat des mutigen Friedens-Papstes Benedikt XV. anzulehnen", sagte Joseph Ratzinger. Auch er stelle sein Pontifikat "in den Dienst der Versöhnung und des guten Einvernehmens unter den Menschen und Völkern". Sein Name knüpfe aber auch an den heiligen Benedikt von Nursia (480-547) an, den vor allem in seiner Heimat Bayern verehrten Gründer des Benediktinerordens und "Vater des abendländischen Mönchtums". Begeisterung brach aus, als Ratzinger die anwesenden Pilgergruppen in acht Sprachen grüßte, darunter Deutsch, Spanisch, Polnisch und Slowenisch. "Grüß Gott!", sagte er in bester bayerischer Manier zu den Deutschen. Immer wieder spendeten die Menschen dem neuen Pontifex Beifall, viele schwenkten ihre Landesfahnen. Trotz der allgemeinen Fröhlichkeit betonte Benedikt aber noch einmal, dass die Anfangstage seines Petrusamtes von "widersprüchlichen Gefühlen" geprägt seien: Einerseits "Staunen und Dankbarkeit gegenüber Gott", aber andererseits auch "ein inneres Zittern vor der Größe der mir übertragenen Verantwortung". Vor Beginn der Audienz war der Papst zehn Minuten lang im Papamobil über den Petersplatz gefahren und hatte sich den Gläubigen gezeigt. Viele zückten ihre Fotoapparate, andere versuchten, mit Ferngläsern einen Blick auf Ratzinger zu erhaschen. Der lächelte freundlich in die Menge und segnete in alle Richtungen. - Weblink: Ansprache bei der Generalaudienz.
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25.04.2005 18:59:58
Begegnung des Papstes mit den deutschen Pilgern
kath.net dokumentiert die Ansprache, die Papst Benedikt XVI. am Montag 25.04.2005 bei der Audienz für die deutschsprachigen Pilger gehalten hat. Unter anderem wandte er sich an die Jugend: "Es ist gar nicht wahr, daß die Jugend vor allem an Konsum und an Genuß denkt. Es ist nicht wahr, daß sie materialistisch und egoistisch ist. Das Gegenteil ist wahr: Die Jugend will das Große. Sie will, daß dem Unrecht Einhalt geboten ist. Sie will, daß die Ungleichheit überwunden und allen ihr Anteil an den Gütern der Welt wird. Sie will, daß die Unterdrückten ihre Freiheit erhalten. Sie will das Große. Sie will das Gute. Und deswegen ist die Jugend – seid Ihr – auch wieder ganz offen für Christus. Christus hat uns nicht das bequeme Leben versprochen. Wer Bequemlichkeit will, der ist bei ihm allerdings an der falschen Adresse. Aber er zeigt uns den Weg zum Großen, zum Guten, zum richtigen Menschenleben. Wenn er vom Kreuz spricht, das wir auf uns nehmen sollen, ist es nicht Lust an der Quälerei oder kleinlicher Moralismus. Es ist der Impuls der Liebe, die aufbricht aus sich selbst heraus, die nicht umschaut nach sich selber, sondern den Menschen öffnet für den Dienst an der Wahrheit, an der Gerechtigkeit, am Guten. Christus zeigt uns Gott und damit die wahre Größe des Menschen." Und am Schluß führte er aus: "Liebe Freunde, lassen wir uns nicht abbringen von diesem Großmut, von dieser Wanderschaft zu Christus. Ich freue mich auf Köln, wo sich die Jugend der Welt treffen wird oder besser: wo die Jugend der Welt ihre Begegnung mit Christus hält. Gehen wir miteinander, halten wir zusammen. Ich vertraue auf Eure Hilfe. Ich bitte Euch um Nachsicht, wenn ich Fehler mache wie jeder Mensch oder wenn manches unverständlich bleibt, was der Papst von seinem Gewissen und vom Gewissen der Kirche her sagen und tun muß. Ich bitte Euch um Euer Vertrauen. Halten wir zusammen, dann finden wir den rechten Weg. Und bitten wir Maria, die Mutter des Herrn, daß sie uns ihre frauliche und mütterliche Güte spüren läßt, in der uns erst die ganze Tiefe des Geheimnisses Christi aufgehen kann. Der Herr segne Euch alle!"
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25.04.2005 18:57:09
Papst Benedikt erinnert an Missionsauftrag der Kirche
(Kathpress) Papst Benedikt XVI. hat am 25.04.2005 bei seinem ersten Gottesdienst außerhalb des Vatikans Mission und Evangelisierung als vorrangige und dringliche Aufgabe seines Pontifikats unterstrichen. "Die Kirche ist von ihrer Natur her missionarisch", sagte er am Montagabend bei einem Besuch am Grab des Völkerapostels Paulus in der Basilika San Paolo furoi le Mura. Er wolle hier die Linie seines Vorgängers, des Missions-Papstes Johannes Paul II., fortsetzen. Allerdings seien dessen mehr als 100 Auslandsreisen unnachahmbar, betonte der Papst. Zuversichtlich äußerte sich Benedikt XVI. über einen Aufschwung der katholischen Kirche insbesondere in den Weltregionen, wo sie verfolgt worden sei. Da das 20. Jahrhundert eine Zeit des Martyriums war und da das Blut der Märtyrer "Samen für neue Christen" sei, rechne er zu Beginn des dritten Jahrtausends mit einer neuen Blüte der Kirche vor allem in jenen Ländern, wo die Kirche leiden musste. Nach dem Amtsantritt als Nachfolger des Apostels Petrus an dessen Grab im Vatikan wolle er auch die Gedenkstätte des anderen römischen Apostels aufsuchen, sagte Benedikt XVI. Zu Beginn des dritten Jahrtausends sei dieses "missionarische Mandat Christi aktueller denn je". Paulus habe das Evangelium Christi im Wort und mit seinem Leben gepredigt. Schließlich habe er Christus auch mit seinem Blut und seinem Martyrium verkündet, genauso wie Petrus und zahlreiche andere Glaubenszeugen. Daraus sei die besondere Stellung der Kirche von Rom erwachsen, die "der universalen Gemeinschaft der Liebe vorsteht", sagte der Papst unter Verwendung eines Zitats des Kirchenvaters Ignatius von Antiochien. Der Papst wurde bei seiner Ankunft in der Basilika von Tausenden begeistert begrüßt. Begleitet von wenigen Sicherheitsbeamten ging er durch das Menschenspalier; er gab einzelnen die Hand und segnete Kinder. Nach einem Eröffnungsgebet kniete er lange am Paulus-Grab unter dem Hauptaltar zu einem stillen Gebet nieder. Dann betete er, "dass die Menschheit vom Glauben erleuchtet werde, den Paulus vor Königen und Nationen verkündet hat", und dass die Kirche sich immer mehr "als Mutter und Lehrerin der Völker" darstelle.
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25.04.2005 10:47:58
Papst Benedikt bekennt sich zu Ökumene und Dialog der Religionen
(Kathpress) Papst Benedikt XVI. hat in seiner ersten Audienz nach dem Amtsantritt die anderen christlichen Kirchen zum ökumenischen Dialog und die Weltreligionen zur Zusammenarbeit eingeladen. Die Kirche wolle weiterhin "Brücken der Freundschaft" zu den anderen Religionen bauen, sagte er am Montag 25.04.2005 bei einer Begegnung mit den ökumenischen Delegationen und den Vertretern der Weltreligionen, die zu seiner Amtseinführung am Sonntag angereist waren. In der von Konflikten, Gewalt und Krieg geprägten Welt, die sich zugleich ernsthaft nach Frieden sehnt, müssten sich die Religionen für diesen Frieden einsetzen, betonte der Papst. Daher richte er zu Beginn seines Pontifikats an alle religiösen Traditionen die "eindringliche Einladung, gemeinsam Baumeister des Friedens zu werden, in gegenseitigem Verständnis, in Respekt und in Liebe". Ausdrücklich wandte sich Benedikt XVI. an die Muslime und bekundete seine Wertschätzung für den "wachsenden Dialog zwischen Muslimen und Christen, auf lokaler wie auf internationaler Ebene". Eindringlich rief der Papst die anderen christlichen Kirchen und Gemeinschaften zum Einsatz für die Ökumene auf: "Gehen wir in Hoffnung weiter!" Auf den Spuren seiner Vorgänger wolle er das vom Konzil eingeleitete "unumkehrbare Engagement" für die Suche nach Einheit bekräftigen. Auf diesem Weg zur vollen, von Jesus gewollten Gemeinschaft seien "Mut, Milde, Festigkeit und Hoffnung gefordert, um das Ziel zu erreichen".
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25.04.2005 10:46:33
Das päpstliche Wappen
(Pressestelle der Erzdiözese München) Papst Benedikt XVI. hat seine altbayerische Heimat in das päpstliche Wappen aufgenommen. Alle Elemente des Bischofswappens, das er schon als Erzbischof von München und Freising und dann als Präfekt der Römischen Glaubenskongregation führte, sind auch in das päpstliche Wappen eingegangen. In einem dreigeteilten Wappenschild ist der „Freisinger Mohr“ zu sehen. Der nach links blickende charakteristische gekrönte Mohrenkopf ist seit 1316 durch den Freisinger Bischof Konrad III. als Wappen des alten Fürstbistums Freising bezeugt und blieb bis zur Säkularisation 1802/1803 fast unverändert erhalten. Auch danach haben alle Erzbischöfe von München und Freising ihr Bischofswappen mit dem „Caput Aethiopum“, dem Haupt eines Äthiopiers, verbunden. Ein besonders charakteristisches Element des neuen Papstwappens ist ein Bär mit einem Packsattel, der sogenannte „Korbiniansbär“. Von Bischof Korbinian, der im 8. Jahrhundert in Altbayern den christlichen Glauben verkündete, der als geistlicher Vater und als Patron der Erzdiözese verehrt wird, gibt es eine schöne Bären-Legende. Auf einer Reise nach Rom soll ein Bär ihm das Saumtier gerissen haben. Der Heilige habe dann dem Tier befohlen, ihm die Lasten nach Rom zu tragen. In Rom angekommen, habe er den Bären jedoch entlassen, der sich dann wieder in die heimatlichen Wäldern trollte. Der Korbiniansbär symbolisiert zugleich als „Lastträger Gottes“ auch die Bürde des Amtes. Das dritte Element, die Muschel, hat einen mehrfachen Symbolwert. Sie bezieht sich zunächst auf eine berühmte Legende um den heiligen Bischof und Kirchenlehrer Augustinus (354 bis 430). Als dieser am Meeresstrand entlangging, um über die Unergründlichkeit des Dreifaltigen Gottes nachzudenken, traf er auf einen Knaben, der mit einer Muschel Meerwasser in eine kleine Grube schüttete. Als Augustinus ihn nach dem Sinn seines Tuns fragte, bekam er zur Antwort: „Ich schöpfe das Meer in diese Grube.“ So ist die Muschel das Symbol für das Eintauchen in das unergründliche Meer der Gottheit. Sie steht aber auch im Zusammenhang mit dem Theologen Joseph Ratzinger und dem Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn. 1953 promovierte er bei Professor Gottlieb Söhngen an der Universität München mit einer Dissertation über „Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche“ zum Doktor der Theologie. Als „Pilgermuschel“ weist das Symbol ferner auf einen zentralen Begriff des Zweiten Vatikanischen Konzils, das „pilgernde Gottesvolk“ hin, als dessen Hirte sich Erzbischof Ratzinger sah und jetzt auch Benedikt XVI. sieht.
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24.04.2005 09:47:34
"Providentissimus Deus" erstmals auf Deutsch online
stjosef.at hat dank der Mitarbeit von Armin Jauch ein weiteres wichtiges kirchliches Dokument ins Netz gestellt. Ab sofort ist die Enzyklika „Providentissimus Deus“ von Papst Leo XIII. aus dem Jahr 1893 über das Studium der Heiligen Schrift zum ersten Mal online in Deutsch verfügbar. Im Ringen um die richtige Auslegung der Heiligen Schrift als Wort Gottes hat das Lehramt der katholischen Kirche mehrmals mit gewichtigen Dokumenten Stellung bezogen. Zunächst hatte Papst Leo XIII. am 18. November 1893 mit der Enzyklika „Providentissimus Deus“ einige Markierungen in die Landkarte der Exegese eingezeichnet. Wenn sich Leo XIII. in der Zeit eines äußerst selbstsicheren und geradezu dogmatisch auftretenden Liberalismus überwiegend kritisch geäußert hatte, ohne das Positive der neuen Möglichkeiten auszuschließen, so konnte fünfzig Jahre später aufgrund der fruchtbaren Arbeit großer katholischer Exegeten Papst Pius XII. in seinem Schreiben "Divino afflante Spiritu" vom 30. September 1943 vor allem positiv ermutigen, die modernen Methoden für das Verstehen der Bibel fruchtbar zu machen. Die Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die göttliche Offenbarung, "Dei Verbum", vom 18. November 1965 griff dieses alles auf; sie ermöglichte eine Synthese zwischen den bleibenden Einsichten der Vätertheologie und den neuen methodischen Erkenntnissen der Moderne, die maßgebend bleibt.
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24.04.2005 09:32:28
Feierliche Amtseinführung von Benedikt XVI.
Der neue Papst Benedikt XVI. ist am Sonntag Vormittag (24.04.2005) in einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz in sein Amt eingeführt worden. Dabei wurden ihm auch das Pallium und der Fischerring als Zeichen der päpstlichen Verantwortung und Würde überreicht. Die Predigt wurde mehrmals von Applaus unterbrochen und wird bereits von „Radio Vatikan“ auf Deutsch dokumentiert. Hier einige Auszüge: „Ich bin nicht allein. Ich brauche nicht allein zu tragen, was ich wahrhaftig allein nicht tragen könnte. Die Schar der Heiligen Gottes schützt und stützt und trägt mich. Und Euer Gebet, liebe Freunde, Eure Nachsicht, Eure Liebe, Euer Glaube und Euer Hoffen begleitet mich. Denn zur Gemeinschaft der Heiligen gehören nicht nur die großen Gestalten, die uns vorangegangen sind und deren Namen wir kennen. Die Gemeinschaft der Heiligen sind wir alle, die wir auf den Namen von Vater, Sohn und Heiligen Geist getauft sind und die wir von der Gabe des Fleisches und Blutes Christi leben, durch die er uns verwandeln und sich gleich gestalten will. Ja, die Kirche lebt – das ist die wunderbare Erfahrung dieser Tage. Durch alle Traurigkeit von Krankheit und Tod des Papstes hindurch ist uns dies auf wunderbare Weise sichtbar geworden: Die Kirche lebt. Und die Kirche ist jung. Sie trägt die Zukunft der Welt in sich und zeigt daher auch jedem einzelnen den Weg in die Zukunft. Die Kirche lebt – wir sehen es, und wir spüren die Freude, die der Auferstandene den Seinen verheißen hat. Die Kirche lebt – sie lebt, weil Christus lebt, weil er wirklich auferstanden ist. Wir haben an dem Schmerz, der auf dem Gesicht des Heiligen Vaters in den Ostertagen lag, das Geheimnis von Christi Leiden angeschaut und gleichsam seine Wunden berührt. Aber wir haben in all diesen Tagen auch den Auferstandenen in einem tiefen Sinn berühren dürfen. Wir dürfen die Freude verspüren, die er nach der kurzen Weile des Dunkels als Frucht seiner Auferstehung verheißen hat. … Das Gleichnis vom verlorenen Schaf, dem der Hirte in die Wüste nachgeht, war für die Kirchenväter ein Bild für das Geheimnis Christi und der Kirche. Die Menschheit, wir alle, sind das verlorene Schaf, das in der Wüste keinen Weg mehr findet. Den Sohn Gottes leidet es nicht im Himmel; er kann den Menschen nicht in solcher Not stehen lassen. Er steht selber auf, verläßt des Himmels Herrlichkeit, um das Schaf zu finden und geht ihm nach bis zum Kreuz. Er lädt es auf die Schulter, er trägt unser Menschsein, er trägt uns – er ist der wahre Hirt, der für das Schaf sein eigenes Leben gibt. Das Pallium sagt uns zuallererst, daß wir alle von Christus getragen werden. Aber er fordert uns zugleich auf, einander zu tragen. So wird das Pallium zum Sinnbild für die Sendung des Hirten, von der die zweite Lesung und das Evangelium sprechen. Den Hirten muß die heilige Unruhe Christi beseelen, dem es nicht gleichgültig ist, daß so viele Menschen in der Wüste leben. Und es gibt vielerlei Arten von Wüsten. Es gibt die Wüste der Armut, die Wüste des Hungers und des Durstes. Es gibt die Wüste der Verlassenheit, der Einsamkeit, der zerstörten Liebe. Es gibt die Wüste des Gottesdunkels, der Entleerung der Seelen, die nicht mehr um die Würde und um den Weg des Menschen wissen. Die äußeren Wüsten wachsen in der Welt, weil die inneren Wüsten so groß geworden sind. Deshalb dienen die Schätze der Erde nicht mehr dem Aufbau von Gottes Garten, in dem alle leben können, sondern dem Ausbau von Mächten der Zerstörung. Die Kirche als Ganze und die Hirten in ihr müssen wie Christus sich auf den Weg machen, um die Menschen aus der Wüste herauszuführen zu den Orten des Lebens – zur Freundschaft mit dem Sohn Gottes, der uns Leben schenkt, Leben in Fülle.“
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23.04.2005 08:26:27
Erste Pressekonferenz des neuen Papstes
Der neue Papst, Benedikt XVI., hat am Samstagvormittag (23.04.2005, 11 Uhr) seine erste Pressekonferenz abgehalten. In einer kurzen Ansprache vor den versammelten Vertretern der Medien aus aller Welt, die er wechselweise auf Italienisch, Englisch, Französisch und Deutsch hielt, dankte ihnen der Papst für Ihren Beitrag, die Anliegen der Kirche weltweit präsent zu machen. Er rief sie dazu auf, in Verantwortung dem Gemeinwohl zu dienen, das Gewissen der Menschen zu achten und sich für die Wahrheit und Würde der menschlichen Person einzusetzen. Morgen Sonntag folgt die feierliche Messe zur Amtseinführung. Die großen Medienstationen übertragen live ab 10 Uhr vormittag. - Linktip: Vatican Television Center.
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23.04.2005 08:22:40
Papst Benedikt XVI.: "Mitarbeiter der Wahrheit"
Überraschend schnell und mit großer Einmütigkeit wurde der Kirche in der vergangenen Woche wieder ein Papst geschenkt: Am Dienstagabend verkündete der weiße Rauch aus der Sixtinischen Kapelle, bestätigt durch das Leuten der Glocke des Petersdoms, das, was wenig später offiziell verlautbart wurde: „Habemus Papam!“ – „Wir haben einen neuen Papst.“ Und dieser ist niemand anderer als der frühere Kurienkardinal und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Joseph Ratzinger. Er nennt sich Benedikt XVI., in Anlehnung an den großen Friedenspapst Benedikt XV. und an den heiligen Benedikt von Nursia, den Gründer des Benediktinerordens, den Schutzpatron Europas. Er tritt die Nachfolge des verstorbenen „Papa grande“ Johannes Pauls II. an und wird die Kirche in seinem Geist weiterführen auf dem Weg des Heils. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit 2005!
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22.04.2005 10:15:05
Diözese St. Pölten hat neues Web-Layout
Mit einem neuen Gesicht zeigt sich bereits seit einigen Tagen die Homepage der Diözese St. Pölten. Unter www.dsp.at findet man die neuesten Informationen aus der Pressestelle und aktuelle Veranstaltungen. Zusätzlich wird der Besucher bei jedem Neueinstieg zu einem virtuellen Besuch in einer Pfarre der Diözese, die bereits eine eigene Homepage besitzt, eingeladen. Hinweise auf derzeit interessante Seiten und Schwerpunktbereiche, etwa zu den Sakramenten, den Firmtermine, dem Social-Workcamp der Jugend oder auch den diesjährigen Weltjugendtag ergänzen die Einstiegseite der Diözese. Wer noch mehr Aktuelles aus der Diözese erfahren möchte, kann sich einfach über "Aktuelles" auf die Homepage des Pressereferates klicken. Dort gibt es neben weiteren Meldungen einen Kulturbericht, wöchentlich ein spezielles "Thema der Woche" zu einem aktuellen Anlass, einen Schwerpunktbeitrag aus der Redaktion der diözesanen Kirchenzeitung "Kirchebunt" sowie einen aktuellen Tipp für ein besonderes Ereignis oder eine Veranstaltung. Hinzu kommt Tag für Tag noch eine kleine Auswahl von Nachrichten aus der Kirche Österreichs und der Weltkirche. Über "Einrichtungen" kommt man zu den verschiedenen Stellen, etwa dem Ordinariat, dem Kirchenbeitrag oder auch dem Pastoralamt und den Pfarren. Unter "Soziales" sind unter anderen auch die Caritas und die Telefonseelsorge zu finden, unter "Medien" das Pressereferat, die Bibliotheksfachstelle und pastorale Behelfe und unter "Bildung" das Katholische Bildungswerk sowie die Bildungshäuser der Diözese. Bereits zahlreiche Predigten und Stellungnahmen des Diözesanbischofs DDr. Klaus Küng sind abzurufen; weiterhin im Netz ist auch die Homepage von Altbischof Dr. Kurt Krenn, der inzwischen in sein neues Domizil in der Nähe des Hippolythauses übersiedelt ist: www.hippolytus.net
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22.04.2005 09:49:23
Klare Worte Kardinal Schönborns zu gesellschaftlichen Themen
Unerwartet klare Worte findet Kardinal Christoph Schönborn mit Aussagen zu gesellschaftlichen Fragen in dem Buch "Österreich - und jetzt?" von Ex-"Presse"-Chefredakteur Andreas Unterberger, berichtet ORF Wien. Schönborn spricht in dem Buch von der "Feigheit der 'Political Correctness'", bedauert den Immigrationsdruck, der auf Österreich liege und lehnt die Schwulenehe vehement ab. "Besondere Sorgen" bereitet Schönborn, dass Europa "in sehr dramatischer Weise Abschied von einem Weiterleben in der nächsten Generation genommen" habe. "So wie die Entwicklung in Europa ist, wird der Immigrationsdruck in den nächsten Jahrzehnten enorm sein...Es wird in diesem Vakuum der europäischen Geburtenverweigerung ein Immigrationsdruck entstehen, der verständlicherweise vielen Menschen Angst und Sorge macht", so Schönborn. Schönborn spricht auch die Causa Buttiglione an: "Die Reaktionen auf Buttiglione sind nicht nur Reaktionen gegen seine christlichen Positionen, sondern es ist einfach die Feigheit der 'Political Correctness', Dinge beim Namen zu nennen, von der ein Großteil der Bevölkerung überzeugt ist." Ebenso von Feigheit der "Political Correctness" spricht Schönborn in dem Buch beim Thema Homosexuellen-Ehe. Zwischen Menschen gleichen Geschlechts gebe es keine Ehe. Das sei nicht eine Frage von Religion, "das ist eine Frage - pardon - von Physiologie, von Psychologie, das ist eine Frage dessen, was wir Natur nennen", so Schönborn. Dass die dauerhafte Beziehung zwischen Mann und Frau Ehe genannt werde und die Fruchtbarkeit dieser Beziehung Familie genannt werde, gehöre nicht nur zum klassischen christlichen Erbe, sondern auch zum klassischen antiken Erbe. "Das nicht in dieser Klarheit zu sagen, ist die Feigheit der Political correctness", so Schönborn. Das Gespräch mit Schönborn führte Andreas Unterberger kurz vor dem Tod von Papst Johannes Paul II.
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21.04.2005 15:41:34
Gratulationen per e-mail an Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI. hat bereits eine eigene Mailadresse. benediktxvi@vatican.va ist die Adresse für Glückwünsche an den neugewählten Pontifex. Von der offiziellen Homepage des Vatikan aus ( http://www.vatican.va ) gibt es einen Link. Wer das "Habemus Papam" anklickt, kommt zu einem Foto des Papstes: "Glückwünsche an den Papst" steht direkt darunter, und mit einem Klick öffnet sich ein Mailformular.
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