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31.12.2004 19:26:14
1. Januar: Hochfest der Gottesmutter Maria
Wir grüßen das neue Jahr, das wir aus der Hand Gottes empfangen. Möge 2005 ein „Jahr des Heiles“ für uns alle sein, in dem wir Gott näher kommen und gemeinsam den Plan der Liebe verwirklichen, den Gottes Gnade im Voraus für uns bestimmt hat. Die Kirche lädt uns ein, dieses neue Jahr mit Maria, der Mutter des Herrn, zu beginnen. Wir feiern heute die Gottesmutterschaft der heiligen Jungfrau Maria. Sie hat Jesus Christus in ihrem mütterlichen Schoß empfangen auf höchst wunderbare Weise: ohne Zutun eines Mannes, durch das Wirken des Heiligen Geistes. In ihr nahm jenes menschliche Leben des Gottessohnes seinen Anfang, durch das wir hinein genommen sind in die Gemeinschaft der Kinder Gottes. Als Gott eintreten wollte in diese Welt, da wollte er wirklich einer von uns werden: ein Mensch unter Menschen, in allem uns gleich, außer der Sünde. Von Maria, der Jungfrau, nahm der Sohn Gottes einen wahren menschlichen Leib an, in dem er all das empfinden konnte, was Menschen eigen ist. Er konnte hungern und dürsten, sich freuen und traurig sein, er konnte leiden und sterben. Er nahm Anteil am Los seiner Brüder und Schwestern, für die er da war und denen er den Weg zum Heile wies. - Lesen Sie die Predigt von Dr. Josef Spindelböck in vollem Wortlaut!
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31.12.2004 19:24:25
Silvesteransprache von Bischof DDr. Klaus Küng
Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat am 31.12.2004 erstmals im Dom zu St. Pölten den Gottesdienst zum Jahresabschluß gefeiert und dabei die Silvesteransprache gehalten. Unter anderem führte er aus: "Wer über die heutige Situation von Kirche und Gesellschaft nachdenkt, gelangt zur Einsicht, dass unser erstes Gebot die Hinwendung zu Ihm, zu Gott, sein muss. Es ist sehr sinnvoll, sehr angebracht und zugleich verheißungsvoll, wenn wir das Neue Jahr – der Weisung des Papstes entsprechend - als eucharistisches Jahr angehen, uns bewusst Christus, dem menschgewordenen Sohn Gottes, der durch Sein Wort und durch Sein Brot in der Kirche gegenwärtig ist, zuwenden. Es ist eine gute Grundlegung der Zuversicht für das Neue Jahr, für Kirche und Gesellschaft, wenn wir es mit diesem Vorsatz eröffnen: alles in Christus erneuern (vgl. Eph 1,10) und daher in den Pfarren, Gemeinschaften, Klöstern, Gebetsstunden einführen und das Gebet in stiller Anbetung vor dem Tabernakel pflegen." - Lesen Sie die Ansprache in vollem Wortlaut, wie sie vom diözesanen Pressereferat dokumentiert wird!
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30.12.2004 17:47:45
Zum Ausklang des Jahres 2004 - eine Predigt
Der Altjahrestag lässt uns zurückblicken auf das zu Ende gehende Jahr 2004. Persönliche Eindrücke, Erlebnisse und Erfahrungen, für die wir dankbar sind, aber auch so manches Leidvolle und Schicksalsschwere, an dem wir zu tragen haben, tritt in diesen Tagen hervor und bewegt uns in der Erinnerung. Und doch tritt all das in gewisser Weise auch zurück mit Blick auf die vielen Todesopfer und Obdachlosen infolge des großen Seebebens in Südostasien. Wir alle sind zutiefst betroffen und in unserer tatkräftigen Solidarität herausgefordert. Wer gibt den Menschen in Südostasien ihre durch die Flut umgekommenen Angehörigen zurück? Wer tröstet die Hinterbliebenen? Auch Österreich und Deutschland sowie andere Länder sind betroffen durch zahlreiche Opfer unter den dort befindlichen Touristen. Wir können an dieser Stelle nur unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen und wollen für alle beten, die von Gott unerwartet abberufen wurden in die Ewigkeit. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 31.12.2004!
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30.12.2004 17:44:38
Tsunami-Katastrophe: Zahlreiche Feuerwerke abgesagt
Vielerorts werden im Gedenken an die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Südostasien Feuerwerksveranstaltungen abgesagt, so auch in der Stadt St. Pölten, berichtet das Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten:
Zu einem „Lichtermeer der Nächstenliebe“ für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien anstelle des traditionellen Feuerwerks zu Silvester haben Bischof Klaus Küng, der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler und Caritasdirektor Friedrich Schuhböck die Bevölkerung aufgerufen. Gedenkminute am 31. Dezember, 23.30 Uhr am Rathausplatz St. Pölten. Sie bitten die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, bei den Silvesterparties ein Zeichen der Solidarität zu setzen. „Verbinden wir den Jahreswechsel mit einer spürbaren Hilfe für die Flutopfer. Nur schnelle Hilfe sichert ihnen das Überleben“, sagt Direktor Schuhböck. „Es geht nicht darum, dass wir nicht feiern sollen. Aber wenn aus unserer Freude auch Hilfe entsteht und obdachlose Menschen überleben können, wird der Jahreswechsel doppelt gelingen“. - Weitere Informationen. - Theologische Deutungen der Katastrophe geben u.a. P. Eberhard von Gemmingen und P. Robert Bösner.
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29.12.2004 18:06:05
Abtreibung bleibt ein heißes Eisen
In einem Kommentar der Zeitung "Die Tagespost" schreibt Stephan Baier u.a.: Ein trauriges Jubiläum: Nun wird die „Fristenlösung“ genannte Abtreibungs-Gesetzgebung in Österreich dreißig Jahre alt. Die Zwischenbilanz dieser „Lösung“, die am 23.1.1974 mit 92 gegen 89 Stimmen im Parlament angenommen wurde und am 1.1.1975 in Kraft trat, ist erschreckend: Jedes zweite bis dritte Kind wird im Mutterleib getötet. Da es in Österreich weder Statistik noch Motivenforschung zur Abtreibung gibt, gehen die Schätzungen weit auseinander. Seriöse Quellen sprechen von 40000 bis 80000 Abtreibungen pro Jahr, während rund 70000 Kinder jedes Jahr das Licht dieser Welt erblicken dürfen. Der in diesem Jahr verstorbene Kardinal Franz König hatte in einer Predigt gewarnt: „Wo man jenes Gesetz, durch das werdendes Leben geschützt wird, abschafft, dort zerstört man zugleich die Grundvoraussetzung menschlichen Zusammenlebens. Denn eine Gesellschaft, die vor dem menschlichen Leben keine Ehrfurcht mehr hat, ist über kurz oder lang selber dem Untergang geweiht.“ Tatsächlich schwand mit dem strafrechtlichen Schutz des ungeborenen Lebens auch das Bewusstsein für das Lebensrecht der Ungeborenen. - Lesen Sie den Kommentar in vollem Wortlaut!
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29.12.2004 07:47:05
Spendenaufrufe für Flutopfer
Caritas-Bischof Manfred Scheuer bittet statt Raketen und Böller zu kaufen, für die Menschen in Südasien zu spenden. Wir seien jetzt gefordert, den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe mit allen Möglichkeiten zu unterstützen. Als Caritas-Bischof sei er froh über die internationale Vernetzung der Caritas und die kirchlichen Strukturen vor Ort, so Bischof Scheuer. Gemeinsam mit den lokalen Caritas-Organisationen und engagierten Pfarrgemeinden konnten bereits erste Notprogramme gestartet werden. - www.caritas.at
Auch das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" ruft zur Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien auf. Die katholische Kirche ist in allen von der Flut betroffenen Gebieten präsent und wird, wie Kirche in Not nach Rücksprache mit den verantwortlichen Bischöfen erfahren hat, ihre Einrichtungen und verfügbaren Mittel für die Opfer zur Verfügung stellen. Die Spenden werden umgehend den Überlebenden als „erste Hilfe“ zu Gute kommen. Wie üblich wird das Hilfswerk alle Spenden über die vor Ort zuständigen Bischöfe leiten. Spenden werden erbeten unter: Kirche in Not/Ostpriesterhilfe, PSK-Konto-Nr. 7.631.087, BLZ 60.000, Kennwort: Flutkatastrophe. - www.kircheinnot.at
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28.12.2004 06:26:33
Bischof Küng betont: Wir können uns mit "Fristenregelung" nicht abfinden!
Mit klaren Worten hat Familienbischof Klaus Küng in einem kath.net-Interview zur aktuellen Lebensschutzdebatte Stellung genommen. Unter anderem stellte Küng fest: "Die Kirche wird sich nie mit einer Fristenregelung abfinden. Dem Leben gebührt Schutz von seinem Anfang an bis zum natürlichen Tod. Die Hauptaufgabe der Kirche besteht darin zu helfen: durch die Ermutigung Kinder zu bejahen, durch die Betonung der Verantwortung, die den Männern und den Frauen bezüglich Lebensschutz zukommt. Sexualität darf nicht bloß wie ein Konsumartikel betrachtet werden. Wichtig sind Beratungsangebote, Hilfestellungen in Notsituationen wie z.B. Mutter-Kind-Heime, auch seelischer Beistand, wenn Abtreibung vorgekommen ist. Die Kirche vermittelt, ins besondere durch Spendung der Sakramente, Versöhnung mit Gott und mit sich selbst. Bezüglich Fristenregelung wäre es höchste Zeit, endlich jene flankierende Maßnahmen zu erreichen, die Bruno Kreisky schon vor 30 Jahren versprochen hat. Außerdem wäre es dringend, zumindest einige Verbesserungen durchzusetzen, die mehrheitsfähig sind: z.B. bei Verlangen, eine Abtreibung durchführen zu wollen, die Einführung einer 3-Tages-Frist zur Vermeidung von überstürzten Handlungen, die Förderung von Beratung in Schwangerschaftskonfliktsituationen, insbesondere auch im Zusammenhang mit pränataler Diagnostik, die Beauftragung einer Motivationsforschung bezüglich Abtreibung und Förderung der Hilfestellung für Frauen, die unter dem Postabortion-Syndrom leiden. Es scheint, dass wir derzeit keine Mehrheit finden, um eine grundlegende Veränderung der Gesetzeslage durchzusetzen, eine solche Änderung ist jedoch erstrebenswert. Das bedeutet nicht unbedingt Rückkehr zur früheren Gesetzgebung mit Bestrafung der Frauen, die eine Abtreibung durchführen lassen. Bei einer echten Novellierung der Gesetzeslage wird es eher darum gehen, z.B. jede Druckausübung seitens des Kindesvaters oder anderer Personen (Verwandte, Arbeitgeber) sowie die Unterlassung der Beratungspflicht seitens des Arztes zu sanktionieren." - Lesen Sie das Interview in vollem Wortlaut!
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28.12.2004 06:22:32
Jugend für das Leben: Beweggrund ist die Liebe
In einem am Fest der "Unschuldigen Kinder" (28.12.2004) publizierten Kommentar gibt Jutta Lang, Vorsitzende von "Jugend für das Leben", wichtige Klarstellungen zu den Aktivitäten der Lebensschützer. Unter anderem hält sie fest: " Liebe heißt nicht, eine anspruchsvolle Wahrheit aus Angst zu verschweigen, sondern sie so zu sagen, dass sie dem Mitmenschen zum Guten gereicht. Die Liebe ist der einzige Beweggrund für jedes Gespräch, jeden Einsatz und jede Aktion, die wir im Namen der ‚Jugend für das Leben’ durchführen. Natürlich müssen Stil und Sprache auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden. Wenn wir in Schulen gehen, dann sprechen wir auf freundliche, klare und kreative Weise. Wenn wir auf der Straße Gespräche führen, versuchen wir unser Gegenüber zu hören, zu verstehen und ihn davon ausgehend einen Schritt weiter zu führen. Wenn Frauen nach einer Abtreibung leiden, dann begegnen wir ihnen mit größter Rücksicht und Sanftheit, denn wir wissen, dass nichts und niemand auf dieser Welt dazu berechtigt ist, ein Urteil zu fällen. Wenn wir eine öffentliche Kundgebung, wie vergangene Woche in Salzburg, veranstalten, dann tragen wir Lichter, wir singen, wir sprechen deutlich und ruhig. Wenn uns jedoch eine Politikerin gegenüber steht, die im Begriffe ist, ihr Amt für einen fatalen Fehler, der unzähligen Kindern das Leben kosten wird, zu missbrauchen, dann sprechen wir mit größerem Nachdruck. Haben wir durch unsere Aktion das nötige Maß an Nachdruck überschritten? Wenn dies der Fall war, dann nur deshalb, weil wir sehen, wie das Leben so vieler ungeborener Mitmenschen an einem seidenen Faden über dem Abgrund baumelt. Was hätte eine Handvoll junger Lebensschützer angesichts Burgstallers eisernen Willens unternehmen sollen? Schweigen? Sprechen? Hätte man uns Gehör geschenkt?" - Lesen Sie den Kommentar in vollem Wortlaut!
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27.12.2004 10:09:13
Kardinal Schönborn zu Pro-Life-Gruppen
(kath.net) Kardinal Christoph Schönborn hat am Montag gegenüber KATH.NET Stellung zum Thema Abtreibung und seinen in den vergangenen Tagen getätigten Aussagen genommen. Schönborn erinnerte daran, dass er in seiner Predigt am Stephanitag viele diakonalen Initiativen in Österreich gelobt habe (Flüchtlingshilfe, Licht ins Dunkel, Nachbar in Not, DKA). Er betonte gegenüber KATH.NET: "Auch wenn ich vor einigen Tagen einen gewissen Aktionismus von Jugendlichen, die im Lebensschutz engagiert sind, kritisiert habe, weil sie hier über das Ziel hinausgeschossen haben, so möchte ich doch klarstellen, dass ich mit großer Dankbarkeit den Einsatz so vieler junger Menschen für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod begrüße und unterstütze." Der Kardinal betonte gegenüber KATH.NET ausdrücklich, dass er mit der Kritik an vereinzelten Aktionen nicht das Bemühen dieser Jugendinitiativen negativ beurteile. Zur Fristenregelung selbst meinte Schönborn: "Natürlich ist das eine offene Wunde. Das habe ich auch immer wieder gesagt. Wir wünschen uns endlich die flankierenden Maßnahmen zum Lebensschutz, die seit 30 Jahren versprochen und nur zum geringsten Teil eingelöst worden sind. Ich hoffe, es gelingt, hierüber mit allen politischen und gesellschaftlichen Kräften ins Gespräch zu kommen, wie Erzbischof Kothgasser das auf Landesebene in Salzburg versucht hat."
(news.stjosef.at) Im ORF Radiointerview vom 23.12. hatte Kardinal Schönborn den „Aktionismus“ bestimmter „Pro-Life-Gruppen“ kritisiert, wie er u.a. in den Aktionen „Schuhe für Gabi“ (von HLI) sowie in der Karikatur Burgstallers, welche der Heiligen Familie zur Abtreibung rät (JfdL), zum Ausdruck gekommen war. Diese Äußerungen sowie auch seine Predigt am 26.12., in der er erneut „Jugend für das Leben“ kritisch nannte, führten zu massivem Unverständnis betroffener Aktivisten bzw. von vielen Gläubigen, die das Engagement von Pro-Life-Gruppen ausdrücklich begrüßen. Schönborn habe mit dieser Distanzierung jenen Politikern einen Dienst erwiesen, die von der Kirche ein „Leisetreten“ in puncto Abtreibung erwarteten, lautete eine Einschätzung dieser Äußerungen von Kardinal Schönborn. Ob es ihm mit dem Interview in kath.net gewinnt, das verloren gegangene Vertrauen der Lebensschützer zurück zu gewinnen, bleibt offen.
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26.12.2004 17:03:27
Papst betet für Opfer des Seebebens
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul II. hat zum Gebet für die Opfer des Erdbebens in Südasien und zu Hilfeleistungen aufgerufen. Bei dem schwersten Erdbeben seit 44 Jahren sind Schätzungen zufolge mindestens 6.000 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Angelus-Gebet sagte Papst Johannes Paul II. heute: "Das Weihnachtsfest ist sehr traurig geworden durch die Nachrichten, die uns aus Süd-Ost-Asien erreichen über das schwere Erdbeben, das Indonesien getroffen hat und zu Folgen in anderen Ländern führte, in Sri Lanka, Indien, Bangladesh, Myanmar, Thailand, Malaysia und den Malediven. Wir beten für die Opfer dieser ungeheuren Tragödie und versichern alle Leidenden unserer Solidarität, während wir erwarten, dass die internationale Gemeinschaft sich dafür einsetze, den betroffenen Völkern Erleichterung zu verschaffen." Das Erdbeben im Indischen Ozean kommt genau ein Jahr nach jenem in der iranischen Stadt Bam, bei dem am 26. Dezember 2003 rund 31.000 Menschen ums Leben kamen. Aber zurück zum Angelus: Des weiteren hat Papst Johannes Paul heute den Wert der Familie und der Ehe unterstrichen. Am heutigen Fest der heiligen Familie sagte der Papst, Jesus Christus habe durch seine Inkarnation die menschliche Familie geheiligt: "Die heilige Familie, die nicht wenige schmerzhaften Prüfungen überstehen musste, möge über alle Familien der Welt wachen, besonders über jene, die sich in schwierigen Umständen befinden. Sie helfe genauso den Kulturschaffenden und den Verantwortlichen in der Politik, dass sie die Einrichtung der Familie verteidigen, die sich auf die Ehe gründet, und dass sie sie unterstützen, da sie ja die schweren Herausforderungen der Gegenwart angehen muss." Im "Jahr der Eucharistie", so Johannes Paul II, sei eine weitere Bedeutung der Familie noch zu unterstreichen: "Die christliche Familie möge das Licht und die Kraft wieder finden, um vereint voran zu gehen und als "Hauskirche" zu wachsen, besonders durch die ausdauernde Teilnahme an der heiligen Messe."
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25.12.2004 11:55:02
Neuaufbruch unter dem Zeichen des Weihnachtssterns
(DPS St. Pölten) „Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten. Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder, ist Weihnachten. Jedes Mal, wenn ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten“. Dies betonte Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Predigt am Christtag im Dom zu St. Pölten. Weihnachten sei etwas „Großes, Unfassbares“, wies der Bischof hin. „Der Herr selbst sucht den Menschen, ehe der Mensch ihn sucht“. Dieses Geheimnis von Weihnacht, so der Bischof weiter, eröffne den Menschen völlig neue Horizonte. Weihnachten verweise auf einen Weg geistiger Erneuerung, stellte Bischof Küng in seiner Predigt fest. Wer sich dem Weihnachtsgeschehen zuwende, werde erfahren, „Wie ein Licht aufgeht, das gerade in der Finsternis leuchtet, das uns Mut macht und anspornt, vom Weg für den wir bestimmt sind, nicht abzulassen“. Weihnachten führt zur Bejahung der Kirche, „auch wenn Fehler an ihren Gliedern“ zu erkennen seien, sagte der Diözesanbischof. Es führe zur Lebensbejahung und sporne die Menschen an, „auch anderen von Seinem Licht zu bringen“. Abschließend wies der Bischof hin, dass er gerne auch „den notwendigen Neuaufbruch“ der Diözese „unter das Licht des Weihnachtssterns“ stellen möchte. Niemand, „auch keine Einzelgruppe“ soll davon ausgeschlossen sein. Alle sollen mittun, sofern sie vom Wunsch erfüllt seien, „Christus im Herzen zu tragen und ihn den anderen zu vermitteln“. - Hier finden Sie die Predigt von Bischof Küng im Wortlaut! - Weiterer Link: Predigt bei der Christmette.
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25.12.2004 11:53:09
Papst spendete Weihnachtssegen
Papst Johannes Paul II. hat am ersten Weihnachtsfeiertag den traditionellen Weihnachtssegen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis") erteilt. Zehntausende Gläubige, darunter zahlreiche Kinder, versammelten sich am Samstag trotz schlechten Wetters auf dem Petersplatz in Rom. In 62 Sprachen richtete der Papst zuvor seine Weihnachtswünsche an alle Welt. Zuvor hatte der Papst eine kurze Weihnachtsansprache gehalten. - Lesen Sie auch die Predigt von Papst Johannes Paul II. bei der Christmette!
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24.12.2004 13:05:37
Fest der heiligen Familie
Heuer feiert die Kirche am 2. Weihnachtsfeiertag, dem Fest des Erzmärtyrers Stephanus, aufgrund des Sonntags zugleich das „Fest der heiligen Familie“. Entsprechend der liturgischen Ordnung tritt der Blutzeuge Stephanus damit in den Hintergrund, da sich die Messtexte auf die Heilige Familie beziehen. Unser Blick geht zur Krippe, wo wir die Heilige Familie antreffen: Zu ihr gehören Maria, die Jungfrau und Mutter, Josef, der jungfräuliche Ehemann und väterliche Beschützer, sowie das Kind Jesus, der in einer menschlichen Familie aufwachsen wollte. Im Geheimnis der Menschwerdung des Sohnes Gottes hat Gott Ja gesagt auch zur menschlichen Familie. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum Fest der Heiligen Familie 2004!
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24.12.2004 07:46:19
Weihnachtspredigt II: Was verbirgt sich hinter "Weihnachten"?
Was würden wir jemandem sagen, der uns fragt: „Was feiert ihr eigentlich zu Weihnachten?“ Hören wir dazu folgende Geschichte: Da kommt jemand von weit, weit her, gleichsam von einem fern Stern, auf unsere Erde und bemerkt das geschäftige Treiben der Menschen in der Advent- und Weihnachtszeit. „Da rührt sich etwas, da tut sich vieles“, denkt er sich. „Was kann das wohl bedeuten?“ Eine Zeit lang beobachtet dieser Besucher das Geschehen. Dann fasst er sich ein Herz und fragt den Nächstbesten: „Sag mir, was geschieht hier eigentlich? Worauf bereiten sich die Menschen vor? Was wird hier gefeiert?“ Die Antwort lautet: „Ja, weißt Du denn nicht, dass man hier Weihnachten feiert?“ Der Fragende, der überhaupt nicht Bescheid weißt, gibt sich mit dieser so selbstverständlich klingenden Antwort nicht zufrieden. Er beschließt weiterzufragen und dem Geheimnis von Weihnachten auf den Grund zu gehen. Was verbirgt sich wohl hinter diesem Fest? - Lesen Sie die ganze Geschichte in der Weihnachtspredigt II von Dr. Josef Spindelböck!
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24.12.2004 07:45:03
Weihnachtspredigt I: Gott hat sich uns selbst geschenkt
Wie den Hirten wird auch uns in dieser hochheiligen Nacht die frohe Botschaft durch die Engel verkündet: „Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.“ (Lk 2,10-11) Ja, ein Kind ist uns geboren, ein Sohn, auf dessen Schultern die Herrschaft ruht (vgl. Jes 9,5). Gelingt es uns, das zu begreifen? Sind wir überhaupt fähig dazu, zum Zentralgeheimnis von Weihnachten vorzudringen? Als damals vor 2000 Jahren das große Ereignis geschah und der Sohn Gottes geboren wurde als „Menschensohn“, da gab es keine feierliche Begrüßung durch die Großen dieser Welt. Das Jesuskind wurde nicht in einem luxuriösen Palast geboren, sondern außerhalb der Herberge an einem Ort, wo sonst die Tiere ihre Unterkunft finden. Armut prägte das Kommen des Erlösers in unsere Welt. Wir wollen das kaum glauben, wenn wir uns an diesem Tag gegenseitig beschenken und uns so vieler schöner Dinge erfreuen können. Die Frage ist nur, ob wir begreifen können, was den eigentlichen Sinngehalt des Weihnachtsfestes ausmacht. Der Sinn von Weihnachten liegt sicher nicht im Kaufrausch und im egoistischen An-Sich-Raffen aller möglichen Dinge, sondern vor allem in der liebevollen Zuwendung, da auch Gott sich uns endgültig zugewandt hat in der Menschwerdung seines Sohnes. Der Sinn von Weihnachten wird im Kind in der Krippe offenbar, wo uns die Liebe Gottes begegnet. Wir können hier nur stille werden, niederknien und anbeten! Denn Großes hat der Herr an uns getan. Eben darüber freuen wir uns, und darum beschenken wir uns auch gegenseitig zu Weihnachten, weil uns Gott in seiner Liebe das größte Geschenk gemacht hat, das möglich ist: Er hat sich uns selbst geschenkt in seinem Sohn Jesus Christus, der als Mensch zu uns gekommen ist! - Lesen Sie die Weihnachtspredigt I in vollem Wortlaut!
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23.12.2004 10:03:04
"Gut gemeint, aber nicht mehr katholisch!" Eine kritische Replik
(kath.net-Kommentar von Dr. Josef Spindelböck)
Der in der Zeitschrift „Theologisches“ (12/2004) publizierte Beitrag von Pfarrer Paul Hildenbeutel, Bingen-Dromersheim, mit dem Titel „Die Hölle“ verlangt eine kritische Stellungnahme. Das Anliegen des Autors ist anzuerkennen, die katholische Glaubenswahrheit von der Hölle wieder zur Geltung zu bringen. Nicht selten erfolgte in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch bei katholischen Gläubigen entweder eine direkte Leugnung dieser Wahrheit, oder aber es gab und gibt zumindest eine verschämte Unsicherheit, sich offen dazu zu bekennen. Demgegenüber erinnert der „Katechismus der Katholischen Kirche“ ganz klar daran, dass es einen „Zustand der endgültigen Selbstausschließung aus der Gemeinschaft mit Gott und den Seligen“ gibt, den man „Hölle“ nennt (KKK 1033). „Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt.“ (KKK 1035) Ausdrücklich heißt es im „Katechismus der Katholischen Kirche“: „Niemand wird von Gott dazu vorherbestimmt, in die Hölle zu kommen; nur eine freiwillige Abkehr von Gott (eine Todsünde), in der man bis zum Ende verharrt, führt dazu.“ Als kirchlich relevante Stellungnahmen für diese letzte Aussage werden angeführt das 2. Konzil von Orange (Conclusio, DS 397) sowie das Konzil von Trient (Dekret über die Rechtfertigung, Kan. 17, DS 1567).
Im Beitrag von Paul Hildenbeutel wird die These vertreten, es gäbe gleicherweise eine Vorherbestimmung für den Himmel wie auch eine Vorherbestimmung für die Hölle. Gott sei es also letztlich, der es verantworte, wofür sich der Mensch entscheide. So wörtlich: „Der Mensch kann nicht eigenmächtig und absolut wählen zwischen Himmel und Hölle. Er wäre völlig überfordert durch diese Entscheidung. Er kennt weder den Himmel noch die Hölle. Wie sollte er sich entscheiden? Auch kann er bei keiner seiner Entscheidungen auf Erden das volle Ausmaß an ewiger Wirkung ermessen. Daher hat der gütige Gott ihm die Entscheidung abgenommen. In seiner Vorherbestimmung hat er klar festgelegt, wer in den Himmel kommt und wer in die Hölle. Und seine Vorherbestimmung ist unabänderlich. Wir, seine Geschöpfe, sind daher in dieser so wichtigen Sache entlastet.“ Himmel und Hölle werden als letztlich gleichwertige Alternativen vorgestellt. Es brauche gleichsam das Äquivalent der Hölle für die Bösen, um auch die Möglichkeit des Himmels für die Guten zu sichern. „Einerseits gibt es den Himmel, die ewige Gemeinschaft mit Gott. Muss es dann nicht zum Ausgleich die Hölle geben als ewige Ferne von Gott? Zumindest wird dadurch bewirkt, dass alle im Himmel ihre Seligkeit als ungeschuldetes Geschenk Gottes erkennen. …Himmel und Hölle sind demnach die notwendige Ergänzung füreinander. Und erst dadurch wird Gottes Schöpfung vollkommen.“
Wer zur Hölle vorherbestimmt ist, findet nach Auffassung von Hildenbeutel darin sogar seine eigene Erfüllung. „Denn auch wenn der Mensch auf ewiges Leben und ewige Erfüllung hin angelegt ist, muss diese Erfüllung doch nicht notwendig im Himmel gegeben sein“, meint Hildenbeutel. Gott „gewährt“ dem Sünder „diese Gottferne, um für das ewige Leben in der Hölle gerüstet zu sein. In der Hölle erfüllt sich das, was der Teufel und sein Anhang immer gewollt haben. Sie dürfen sich nach Herzenslust austoben. Nichts fehlt ihnen zu ihrem Glück. … Es kommt ihnen vor, als gewähre Gott ihnen nichts anderes, als was sie schon immer für sich gewollt haben.“ Der Autor meint weiter, Gott „wäre … geradezu sadistisch, wenn er den Menschen in der Hölle die Freude des Himmels dauernd vor Augen stellen würde. Nein, Gott überlässt die Hölle sich selbst, damit ihr ihre Weise der ewigen Erfüllung genügen kann.“
Vom katholischen Glaubensstandpunkt aus ergeben sich schwerwiegende Anfragen gegen eine solche Sichtweise, wie sie Hildenbeutel darstellt und vertritt. Wenn es wirklich eine Vorherbestimmung des einzelnen Menschen zur Hölle unabhängig von seinen in der freien Entscheidung gegen Gott begründeten Missverdiensten gäbe, dann würde der allgemeine Heilswille Gottes geleugnet. Gott will jedoch wirklich, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,4). Jedem Menschen gibt er ausreichend Gnade, sodass er gerettet werden kann. Die Kirche hat die Auffassung einer positiven Vorherbestimmung von Gott zur Sünde und eine unbedingte Vorherbestimmung zur ewigen Höllenstrafe daher abgelehnt. Der häretische Prädestinatianismus wurde als Irrlehre verworfen, da damit die Universalität des göttlichen Heilswillens geleugnet wird sowie letztlich auch die Gerechtigkeit Gottes und die Freiheit des Menschen (vgl. Ludwig Ott, Grundriss der Dogmatik, Freiburg 1981, 295). Der Beitrag von Paul Hildenbeutel über die Hölle mag gut gemeint sein. Doch dem Inhalt nach widerspricht er in wesentlichen Punkten der katholischen Glaubenslehre. - Eine ausführliche Fassung dieser Replik können Sie online sowie demnächst in "Theologisches" lesen!
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23.12.2004 10:01:37
Bernhard von Clairvaux und das Geheimnis von Weihnachten
Die „Legenda aurea“, geschrieben nach 1264, berichtet aus der Kindheit des heiligen Bernhard von Clairvaux (1090–1153) folgendes Ereignis: Einmal während der mitternächtlichen Christmette sehnte sich der junge Bernhard danach zu erfahren, „um welche Stunde der Nacht Christus geboren sei. Da erschien ihm das Jesuskindlein dergestalt, als ob es vor seinen Augen eben wiederum aus seiner Mutter Leibe würde geboren; und solange Bernhard lebte, glaubte er sicherlich, dass dieses die Stunde der Geburt des Herrn gewesen sei. Von dieser Stunde an empfing er gar tiefen Sinn für alles, was mit diesem Sakrament zusammenhängt, und ward ihm sonderliche Gabe, davon zu reden.“ Als Deckenfresko hat Cosmas Damian Asam 1720 diese Weihnachtsvision des heiligen Bernhard in der Klosterkirche Aldersbach gemalt. Zehn Jahre später stellte der Künstler die Szene noch einmal wesentlich kleiner in der Kirche des Zisterzienserklosters Fürstenfeld dar. Eine Uhr, von einem Engel getragen, zeigt dort Mitternacht an, die Geburtsstunde Jesu. Der reale biographische Hintergrund dieser Vision sind die Weihnachtspredigten des Abtes von Clairvaux: Sechs authentische Ansprachen in der Weihnachtsvigil und fünf Predigten zum Festtag der Geburt des Herrn sind erhalten und haben den Ruf des Kirchenlehrers als bedeutenden Ausleger des Geheimnisses der Menschwerdung begründet. Einige Themen aus der Weihnachtsverkündigung des Zisterzienserabtes können die Bedeutung der Heiligen Nacht – „da uns schlägt die rettende Stund“ – erschließen helfen. Lesen Sie dazu die ausführliche Analyse von Michael Karger in der Zeitung „Die Tagespost“!
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23.12.2004 09:59:47
Bischof Küng feierte Messe mit Seminaristen
(DPS St. Pölten) „Diese Messe im Priesterseminar ist ein Zeichen der Hoffnung“, sagte Bischof DDr. Klaus Küng in der Kapelle des Priesterseminars vor Seminaristen, die zu dieser vorweihnachtlichen Messe gekommen waren. Die Seminaristen wohnen nach der Schließung des Priesterseminars im August dieses Jahres vorübergehend an anderen Orten in und außerhalb der Diözese. „Wir vertrauen, dass Gott auch in unseren Herzen geboren wird, und dürfen zuversichtlich sein“, sagte der Bischof. Zu den Priesterstudenten meinte er, dass sie ein „schwieriges Jahr voll schmerzhafter Ereignisse und Unsicherheiten“ hinter sich hätten. Die vergangenen Ereignisse seien gleichzeitig auch als Reinigungsprozess zu sehen, die zu einem Nachdenken geführt haben, „auch in Hinblick auf eure persönliche Berufung“, erläuterte er. Letztlich müsse jeder Mensch auf Gott bauen, da jeder berufen sei. „Ob Mann oder Frau, alle sind berufen, Gott im Herzen zu tragen“, sagte Bischof Küng. Es brauche aber auch die Berufung zum Priester, der für die Vergegenwärtigung Christi unersetzlich sei. Die Grundhaltung eines jeden Menschen, so Bischof Küng, müsse darin liegen, Gott zu dienen. Dazu gebe es viele Möglichkeiten. Doch brauche es auch den Ruf der Kirche und die Verfügbarkeit des Einzelnen, sich Gott zu stellen. Die Grundbereitschaft des Menschen sei aber, Gott zu dienen, betonte der Bischof. Das sei die wichtigste Voraussetzung jeglicher Berufung. Die anwesenden Studenten rief der Bischof auf, bei allen Schwierigkeiten und Widerwärtigkeiten im Leben auf Gott zu vertrauen. Diese Grundüberzeugung gebe Zuversicht. Dazu gehöre aber auch die innere Bereitschaft, sich zu ändern, ergänzte der Bischof und sprach die Bitte aus, die Grundhaltung der Berufung zu pflegen und für die Erneuerung des Priesterseminars zu bitten. Dann könne von St. Pölten ein Impuls ausgehen, der hilfreich auch für andere sein könnte, sagte er.
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22.12.2004 18:10:39
NR Liechtenstein nimmt Stellung zu "Pro vita"-Initiative
(kath.net) Der Abgeordnete zum Nationalrat, Vincenz Liechtenstein, veröffentlichte am Mittwoch eine Richtigstellung zu der von der Gruppe „Pro Vita“ geplanten österreichischen „Christian Coalition“. KATH.NET hat berichtet. „Pro Vita“ werde als „neuer Verein dargestellt, der eine Kandidatur bei Wahlen erwägt“, erklärte Liechtenstein in der Stellungnahme gegenüber KATH.NET. „Richtig jedoch ist, dass der seit drei Jahrzehnten bestehende Verein nie als kandidierende Partei angedacht war. Sollte sich diese Ausrichtung ändern, würde ich mich von Pro Vita nachhaltig distanzieren, eine eigenständige Kandidatur ablehnen und aus dem Verein Pro Vita austreten“, betonte Liechtenstein. Er sei „Abgeordneter zum Nationalrat für die österreichische Volkspartei und stehe wie bisher voll inhaltlich zu diesen Aufgaben. Als Politiker vertrete ich weiterhin christliche Werte, die ja auch das Parteiprogramm der ÖVP prägen.“ Wie KATH.NET erfahren konnte, hat es bis jetzt zahlreiche Reaktionen auf die geplante Lobbyinggruppe gegeben. Ein Pro-Vita-Sprecher teilte gegenüber KATH.NET mit, dass de facto in ganz Österreich Personen als Kandidaten für Wahlen zur Verfügung stehen.
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21.12.2004 17:20:28
Zeitschrift "O.K." stellt Erscheinen ein
Wie die von Pater Udo Fischer OSB herausgegebene „JA-Kirchenzeitung“ meldet, wird die Zeitschrift „offene Kirche“ (o.k.) per Jahresende eingestellt. Dies hat die Generalversammlung des Solidaritätskreises "Weg der Hoffnung" als Reaktion auf die "Wende in St. Pölten" beschlossen. Nach eigener Angabe wollte man in o.k. „aus kritischer Liebe zur katholischen Kirche … über Ereignisse in und außerhalb der Diözese“ informieren und „zu einem Leben aus christlicher Hoffnung“ motivieren. Weiters hieß es im Programm: „Die Zeitschrift sieht eine Aufgabe im Hinterfragen amtskirchlicher Imperative, bietet Leserinnen und Lesern ein Forum und stellt die positive Seite der Kirche in den Vordergrund.“ Der „Weg der Hoffnung“ sowie das damit verbundene „Forum XXIII“ wurden aus der Opposition gegen den damals neuen Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn 1991 gegründet. Nun nimmt man den Bischofswechsel als willkommenen Anlass, das Erscheinen der Zeitschrift einzustellen. Tatsächlich dürften auch eine gewisse Überalterung der Mitglieder sowie eine damit verbundene resignative Grundstimmung dafür ausschlaggebend gewesen sein.
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21.12.2004 17:07:02
Salzburger Akademie für Ehe und Familie
Am Sonntag, den 23. Jänner 2005 schließt die zweijährige Akademie für Ehe und Familie im Bildungshaus St. Virgil mit einem Festakt (Beginn: 13.30 Uhr). Im Rahmen einer Sendungsfeier erhalten zehn Ehepaare aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern und ein Priester ihre Zertifikate mit dem Titel „Familienassistenten“. Dieser zweijährige Kurs ist – gemäß dem Logo der Ausbildung – eine „Schule der Liebe“ in allen ihren Dimensionen. Eine Vielzahl an Referenten und Ausbildnern gaben den Teilnehmern umfassende theoretische und praktische Kenntnisse in Familienfragen weiter. Das Themenangebot reichte von praktischen Familienthemen (Erziehung, Kommunikation) über spezifisch theologische Fragen (etwa die Sakramentalität der Ehe) bis zur methodisch – didaktischen Schulung (Erwachsenenbildung, Videotrainings). An 12 Fortbildungswochenenden und zwei Schulungswochen im Sommer konnten die Ehepaare ihr eigenes Familienleben vertiefen und lernten ihre Erfahrung und ihr Wissen an andere weiterzugeben. Die Kinder waren über die gesamte Kursdauer mit dabei und wurden von einer Kinderbetreuung liebevoll begleitet. Den erfolgreichen Nachweis ihrer erworbenen Kenntnisse boten die Kursteilnehmer im Rahmen eines „Familiengespräches“ zu einem freigewählten Thema. Die Absolventen stehen nunmehr als Referenten und Seminarleiter, Verantwortliche für Familienfragen in der Pfarre, Ansprechpartner für Braut- und Ehepaare oder Leiter von Hauskreisen und Familienrunden zur Verfügung. Veranstalter und Träger ist das Referat für Ehe und Familie der Erzdiözese Salzburg. Informationen und Anmeldung zum nächsten Kurs: Mag. Kurt Reinbacher, Tel: 0662 / 87 – 96 13 /11; FAX: 87 54 494; e–mail: kurt.reinbacher@kirchen.net. Homepage: http://portal.kirchen.net/familie
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20.12.2004 18:52:27
"Christian Coalition" im Entstehen
(kath.net) Die in Niederösterreich ansässige Lebensrechtsorganisation „PRO VITA“ kündigt gegenüber KATH.NET für die nächsten Wahlen eine „Christian Coalition“ für Österreich an. Dabei handelt es sich um eine christliche Lobbyinggruppe, die Einfluss auf politische Parteien nehmen möchte. In den USA hat die „Christian Coalition“ innerhalb weniger Jahre großen Einfluss auf die Republikanische Partei genommen und damit Wahlen beeinflusst. „PRO VITA“ ist derzeit in ganz Österreich auf der Suche nach Aktivisten, die bei diesem Projekt mitwirken sollen. Alfons Adam, der Sprecher von „PRO VITA“, erklärte gegenüber KATH.NET, dass mittlerweile bereits 3000 Personen mitwirkten und man derzeit Unterschriften von potentiellen Mitarbeitern sammle. Unsere Kultur sei eine „‚Anti-Kultur’, geprägt von Gotteslästerung, Hässlichkeit und Dummheit“, die auch mit Steuergeldern von Christen finanziert werde, sagt Adam. Ziel der Lobbyinggruppe ist deswegen unter anderem die Streichung von Steuergeldern für die „gotteslästerliche, hässliche und dumme Anti-Kultur“ und die Umschichtung dieser Mittel für soziale und erzieherische Aufgaben, heißt es in einer Aussendung. „Unser Staat, der zunehmend von der ‚Kultur des Todes’ geprägt wird, ist kein Rechtsstaat, weil nicht alle Menschen den Schutz der Gesetze genießen“, wird weiters festgehalten. „Und wir wissen, dass sich die menschliche Qualität einer Gesellschaft daran misst, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht.“ - Lesen Sie den ganzen Bericht auf kath.net! - http://www.provita.at
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20.12.2004 18:49:02
Anti-Abtreibungsdemonstration in Salzburg mit 250 Teilnehmern
(news.at, APA, SN) An den Salzburger Landeskliniken sollen ab April 2005 Abtreibungen durchgeführt werden. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) habe definitiv die Anweisung gegeben, Abtreibungen an den Landeskrankenanstalten einzuführen. Das erklärte am Montag, VP-Landesobmann LHStv. Wilfried Haslauer bei einem Pressegespräch nach der Regierungssitzung. "Das ist eine Entwicklung, die wir ablehnen und die zum Schaden der Landeskrankenanstalten erfolgt." Die Alleinverantwortung dafür liege bei Burgstaller und der SPÖ, stellte Haslauer klar. Rund 250 Abtreibungsgegner haben nach Angaben der Polizei am frühen Montagabend mit einer Lichterkette gegen die Bewilligung von Abtreibungen ab April 2005 vor dem Salzburger Landeskrankenhaus demonstriert. Ihnen stand eine Gegendemonstration mit rund 50 Teilnehmern gegenüber. Mit zahlreichen Fackeln bildeten die Abtreibungsgegner in klirrender Kälte eine Kette entlang des Gehsteigs neben dem Eingang zum Krankenhaus. Auch einige Kinder mit Laternen waren dabei. Prominentester Unterstützer war Salzburgs Weihbischof Andreas Laun, der neben dem Transparent "Menschenrechte auch für Ungeborene" stand. Es sei ein wichtiges Anliegen für ganz Österreich, meinte der Bischof zur APA. Er glaube nicht, dass diese Veranstaltung zur Radikalisierung des Klimas beitrage, meinte Laun auf den Hinweis, dass Erzbischof Alois Kothgasser zur Mäßigung aufgerufen hatte. "Wir hoffen sehr, dass die Landeshauptfrau (Gabi Burgstaller, SPÖ, Anm.) für das Wohl von Mutter und Kind diese Weisung (ab April 2005 Abtreibungen am Landesspital durchzuführen) zurücknimmt", sagte Jutta Lang von der Gruppe "Jugend für das Leben", die zur Kundgebung aufgerufen hatte. Auch ein Arzt aus München war extra angereist: "Ärzte: Ja zum Leben - keine Abtreibung" stand auf seinem Transparent. An der Gegen-Demonstration nahm auch die Grüne Landtagsabgeordnete Heidi Reiter teil. Sie sei auch gegen Abtreibungen, aber es sollte Frauen, die sich dazu entschlossen haben, in öffentlichen Spitälern möglich sein, sagte Reiter zur APA. Zu sehen war auch ein Transparent der Abtreibungsbefürworter mit der Aufschrift: "Hätte Maria abgetrieben, wäret ihr uns erspart geblieben", getragen wurde es von Salzburger Jugendlichen, wie sie sich selbst bezeichneten. - http://www.youthforlife.net
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20.12.2004 18:45:14
Bischof Küng feiert Weihnachten mit Gefangenen
(DPS St. Pölten) Am Montag, den 20. Dezember, feierte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng mit den Inhaftierten in der Justizanstalt St. Pölten seine erste Weihnachtsmesse. „Wir wollen hoffen und bitten, dass Gott auch Euch Hoffnung und Licht gebracht hat“, sagte der Bischof bereits am Beginn der Feier zu den Anwesenden. In seiner Predigt erzählte der Bischof von einem jungen Priester, der für über 25 Jahre eingesperrt und zur Zwangsarbeit verurteilt wurde. Für viele Mithäftlinge wurde er zum begehrten Gesprächspartner, denn er gab ihnen in der schweren Zeit Hoffnung und Zuversicht. Gemeinsam sammelten die Häftlinge Weizenkörner, um zu Weihnachten mit ihm die Messe feiern zu können – geheim, versteckt und unter den widrigsten Bedingungen. Trotzdem erzählte der Priester später von diesem Weihnachten im Lager, dass es seine schönsten Weihnachten gewesen seien. „Wir feiern etwas ganz Großes“, sagte der Bischof zu den Inhaftierten. „Wenn wir diese Messe feiern, wissen wir, dass Gott bei uns ist“. Keiner sei mehr allein. „Werdet Euch bewusst: Gott ist immer mit Euch“, unterstrich er. „Mit Gott kann man reden, auch ohne Handy“. Bischof Küng sprach den Inhaftierten Mut zu und wünschte ihnen „unter den gegebenen schwierigen Bedingungen „Hoffnung, Licht und Mut“ zu bewahren. Der Bischof erinnerte auch daran, dass Gott nicht nur vor 2.000 Jahren in Bethlehem geboren worden sei, sondern "auch jetzt in unseren Herzen geboren wird, wenn wir ihn aufnehmen“. Die Weihnachtsfeier mit den Inhaftierten wurde vom Chor des Pastoralamtes und der Katholischen Aktion musikalisch umrahmt. Am Mittwoch, den 22. Dezember feiert der Bischof die Weihnachtsmesse mit den Inhaftierten in der größten Strafanstalt Österreichs, Krems-Stein.
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19.12.2004 18:17:43
Papst spricht über weihnachtliche Symbolik
(Radio Vatikan) Papst Johannes Paul hat den Brauch des Christbaumes und der Geschenke zu Weihnachten gelobt. Bereits letzte Woche hatte der Papst die Wichtigkeit von Krippen und ihren spirituellen Nutzen unterstrichen. Vor dem sonntäglichen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz erinnerte das Kirchenoberhaupt heute dann an den Christbaum auf dem Petersplatz: "Der Brauch des Christbaums ist sehr alt, er unterstreicht den Wert des Lebens, denn in der winterlichen Jahreszeit ist wird die immergrüne Tanne zu einem Zeichen des Lebens, das nicht stirbt. Unter dem Baum werden üblicherweise die Weihnachtsgeschenke abgelegt. So wird das Symbol auch in einem typisch christlichen Sinne wirklich beredt: Es erinnert an den "Baum des Lebens", ein Bild für Christus, die höchste Gabe Gottes an die Menschheit." Die Botschaft des Weihnachtsbaumes, fuhr der Papst fort, sei auch ein Zeichen des Lebens, das "immer grün" bleibe, wenn man Geschenke mache: "Es geht dabei nicht so sehr um materielle Dinge, als vielmehr um das Schenken von sich selbst! In der Freundschaft und der ehrlichen Zuneigung, in der geschwisterlichen Hilfe und in der Vergebung, in der mit einander geteilten Zeit und im gegenseitigen Zuhören." Nach dem Angelusgebet grüßte der Papst eine besondere Gästegruppe - auf russisch: "Liebe Kinder aus Beslan, ich grüße euch aus Anlass der Geburt Christi!" Unter den Pilgern auf dem Petersplatz befand sich nämlich auch eine Gruppe von Kindern, die die Geiselnahme in der nordossetischen Stadt Beslan überlebt hatten. Sie waren mit einigen Angehörigen der Unbeschuhten Karmeliten aus Trient nach Rom gekommen.
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19.12.2004 18:16:51
Glaube hinter Gittern: "Radio Maria" jetzt auch "im Häfen"
(rma) In diesen Tagen startet im katholischen Medienbereich eine Kooperation, die beiden Partnern sehr wichtig ist: Die Justizanstalt Stein/Donau und der katholische Sender "Radio Maria Österreich" präsentieren in Anwesenheit von Justizministerin Mag. Karin Miklautsch ihre programmliche Zusammenarbeit. Beim Festakt am Mittwoch, 22. Dezember 2004, um 11 Uhr wird die Bundesministerin außerdem offiziell die Einschaltung der Empfangsmöglichkeit von Radio Maria für alle Insassen vornehmen. Die Feier wird live übertragen. Unter dem Leitwort "Glaube hinter Gittern" startet eine sechsteilige Sendereihe mit einer monatlichen einstündigen Folge am Heiligen Abend: Am 24. Dezember strahlt Radio Maria die Weihnachtssendung um 20.30 Uhr aus, die von Insassen konzipiert und auch technisch umgesetzt wurde mit Wortbeiträgen und eigener Musik. Projektleiterin ist die Kommunikationspädagogin Heidi Hebart (Radio Maria), die am Mittwoch die Kooperation präsentieren wird. Justizanstaltsleiter Hofrat Mag. Friedrich Nowak und der katholische Seelsorger Mag. Leszek Urbanowicz haben sich seit längerem für die Kooperation eingesetzt und werden bei der Feier am 22. d.M. ebenso das Wort ergreifen wie Programmdirektor P. Clemens M. Reischl (Radio Maria). Die Feier wird von Insassen musikalisch umrahmt und um 11 Uhr ausgestrahlt. – www.radiomaria.at
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17.12.2004 18:00:16
Gedenken an den seligen Karl Leisner
(www.katholisch.de) Der 4. Advent steht in Dachau und München im Zeichen der Erinnerung an die einzige Priesterweihe in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager. Der aus dem Bistum Münster stammende, im Konzentrationslager Dachau inhaftierte Diakon Karl Leisner war von einem Mithäftling, dem französischen Bischof von Clermont-Ferrand, Gabriel Piguet, am 17. Dezember 1944 geheim zum Priester geweiht worden. Des 60. Jahrestages dieser Weihe in der Baracke 26, dem sogenannten „Priesterblock“, gedenken Bischöfe und Christen aus vier europäischen Ländern bei einem festlichen Gottesdienst. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, feiert den Gottesdienst in Konzelebration mit dem französischen Erzbischof von Clermont-Ferrand, Hippolyte Simon, dem Bischof von Münster, Reinhold Lettmann, der auch predigen wird, dem niederländischen Bischof von Rotterdam, Adrianus van Luyn, dem polnischen emeritierten Bischof von Koszalin, Ignacy Jez, der in Dachau mit mehr als 1.700 polnischen Priestern inhaftiert war, und dem französischen Weihbischof Benoit Rivière aus der Erzdiözese Marseille. Es konzelebrieren auch zwei ehemalige Mithäftlinge Leisners aus dem Dachauer Priesterblock: Jean Kammerer aus Frankreich und Prälat Hermann Scheipers aus Deutschland. Im Anschluss an den Gottesdienst zieht eine Prozession mit dem Bild des 1996 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochenen Karl Leisners zum Block 26 auf dem ehemaligen Lagergelände, wo Erzbischof Simon sprechen wird. Zum Abschluss wird Kardinal Wetter in der Kirche des Karmels Heilig Blut auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers sprechen.
(schoenstatt.de) Die Priesterweihe von Karl Leisner fand am Dritten Adventssonntag, dem Sonntag Gaudete zwischen 8.15 Uhr und 10.00 Uhr statt. Nur mit letzter Kraft konnte der schwerkranke Diakon die heilige Handlung mit vollziehen. Wegen seiner Atemnot war die Zahl der Teilnehmer begrenzt worden, damit in dem niedrigen Kapellenraum die Luft nicht so schnell verbraucht sein sollte. Der Weihegottesdienst wurde bewusst schlicht und einfach gehalten, um den Weihekandidaten nicht zu überanstrengen. Obwohl die Feier ihn bis zum Äußersten angestrengt hat, war Karl Leisner innerlich voller Jubel und Seligkeit. Davon gibt Heinz Dresbach Zeugnis, der ihn in den Tagen nach der Weihe (illegal) im Krankenrevier besuchen konnte: „Er sprach mit Worten und mit seinem ganzen Verhalten die große innere Seligkeit aus, in der er in jenen Tagen sozusagen schwamm. Besonders sein Primizspruch aus dem Psalm 117 hatte es ihm angetan. . . . Er erzählte später, dass er bei der heiligen Handlung innerlich ganz ruhig und ohne jede Zerstreuung gewesen sei. Er war wie im Himmel . . . In den Tagen und Wochen nachher floss er sozusagen über von Jubel und Dankbarkeit.“ Wie sehr Karl Leisner von Priesterweihe und Primiz ergriffen war, zeigt auch ein Brief, den er am 30. Dezember 1944 an seinen Freund und Gruppenführer (der Münsteraner Gruppe) Heinrich Tenhumberg als Feldpost geschrieben hat: „Seit 14 Tagen kann ich nur noch ergriffen beten: Gott, was bist du groß und gut. Für uns alle waren es Stunden unbegreiflichen Glückes und hoher, hellster Freude, die uns für viele dunkle Stunden reich entschädigten. – Nach der hl. Wandlung war ich für einige Sekunden tief ergriffen und gerührt, sonst sehr ruhig und konzentriert. Stunden seligster Weihnachtsfreuden und feinster, innigster Stimmung.“ Von vielen Seiten erhielt der Neupriester Glückwünsche in denen die innere Teilnahme und aufrichtige Mitfreude der Mitbrüder zum Ausdruck kommt. Eine umfangreiche, kunstvoll gestaltete Gratulationsmappe enthält über 200 Unterschriften von Mitbrüdern. Im Namen der Gruppe „Victor in Vinculis“ gratulierte Hermann Richarz: „Das schönste und beste Geschenk aber geben wir Dir gern: unser Gebet und unser Opfer, unsere Verbundenheit mit Dir im Geiste der Mta, Victor in Vinculis Mariae. Maria ist Dir wahrhaft nachgegangen in die vincula [Fesseln] von Dachau und in die noch schlimmeren vincula Deiner Krankheit. Und mit ihrer Hilfe bist Du bis jetzt wahrhaft als Sieger hervorgegangen.“ In seiner Antwort nach etwa vier Wochen schrieb Karl Leisner: „So nach und nach verklingen die heiligen Ereignisse in der Seele. Darum komme ich jetzt erst zur schriftlichen Antwort . . . An P. K. [Pater Kentenich] und P. Fischer besonderen Dank für die feinen Mta-Horen, die mir große Freude machen.“ Und er erinnert sich lebendig an die Primizmesse am Fest des hl. Stephanus: „Nach der Konsekration in der Primizmesse war’s mir, als stünde ich vor unserem König als sein Ritter und Sieger. Und der lieben Mta hatte ich vorher mich ganz anempfohlen. Es war mir, als ob sie als Schutzherrin jeden Schritt und jede Handbewegung lenkte und segnete. Ich meine, so glücklich noch nie gewesen zu sein.“
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17.12.2004 17:55:35
Jede heilige Kommunion ist ein Weihnachtsfest!
Nur mehr wenige Tage trennen uns vom Weihnachtsfest. Wie wird diese Zeit der Vorbereitung für uns aussehen? Lassen wir uns mitreißen von der allgemeinen Hektik dieser Tage, wo ein jeder noch schnell die fehlenden Geschenke besorgt und dies und jenes zu organisieren ist, oder können wir doch wenigstens einige Augenblicke der Stille und Besinnung finden, in denen wir uns dem eigentlichen Geheimnis des Kommens des Herrn zuwenden? In diesem „Jahr der Eucharistie“ wollen wir bedenken, dass unser Herr Jesus Christus immer wieder in unser Leben kommen will, wenn wir die Heilige Kommunion empfangen. Hier begegnen wir dem lebendigen Christus, dem wahren Gott und Menschen, der uns nahe ist und uns liebt! Er ist zugegen unter der Gestalt des Brotes und offenbart sich uns als Speise für das ewige Leben. Es ist jener Herr Jesus Christus, der seinen menschlichen Leib von der Jungfrau Maria erhalten hat. Sie hat das Jesuskind empfangen durch das Wirken des Heiligen Geistes. Jesus wollte als Kind von ihr angenommen werden. Wie sehnte sich doch die heilige Gottesmutter Maria nach dem Kommen des Herrn! Als sie die frohe Botschaft durch den Engel vernahm, war sie in ihrem Herzen bereit zu glauben. So hat sie den Sohn Gottes als kleines Kind aufgenommen in ihrem Mutterschoß und war sozusagen in einer neunmonatigen Kommunion mit ihm verbunden. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 4. Adventsonntag!
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17.12.2004 12:43:35
Abtreibungsproteste in Salzburg
(Jugend für das Leben, Jutta Lang) Emotional geladen verläuft die Debatte bezüglich des Cartoons von "Jugend für das Leben", welcher Maria und Josef beim Chiemseehof auf Herbergssuche zeigt. Da die wiederholten Anfragen und Beschwerden vieler Bürger von Landeshauptfrau Burgstaller ignoriert wurden, wollten wir der Stimme der besorgten Bevölkerung und unserer ungeborenen Mitbürger durch den Cartoon Ausdruck verleihen. Die Zeichnung soll lediglich darauf aufmerksam machen, dass Burgstallers Vorhaben keine Hilfe für schwangere Mütter ist. Wenn eine Mutter für sich und ihr Kind keine Zukunft sieht, dann darf die offizielle Antwort nicht ein Hinweis sein, wie sie ihr Kind schnell und billig loswerden kann. Abtreibung in Landesspitälern ist ein irreführendes Signal an die Salzburger Mütter, und wird unweigerlich zu mehr Abtreibungen führen. Zudem kommt in Burgstallers Vorhaben eine massive Missachtung der Würde unserer ungeborenen Mitbürger zum Ausdruck. Ein demokratischer Staat muss auf das Wohl jedes einzelnen Menschen - ob geboren oder ungeboren - bedacht sein. Wenn Abtreibung sozusagen als "Service" des Landes angeboten wird, dann dürfen wir uns weder als "sozial" noch als "demokratisch" bezeichnen. Denn dann wird durch das "Recht des Stärkeren" die Würde der Wehrlosen rücksichtslos übergangen. Wenn Landeshauptfrau Burgstaller sich durch den Cartoon persönlich angegriffen fühlt, möchten wir uns hiermit bei ihr entschuldigen. Unsere Aussage bezieht sich nicht auf ihre Person, sondern auf die Weisung zur Einrichtung von Abtreibungsstationen an den Landeskrankenhäusern. Darüber hinaus stammt die Inspiration zum Cartoon nicht von uns selbst, sondern von den Jungen Sozialisten, einer Basisgruppe der SPÖ, welche "Jugend für das Leben" im Jänner dieses Jahres in Salzburg mit dem Transparent entgegentrat: "Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben." Die Reaktionen auf unsere Postwurfsendung waren bisweilen unterschiedlich und sehr erfreulich. Selbst mit Kritikern führen wir einen konstruktiven Dialog und die Menschen bedanken sich bei uns für die Möglichkeit des Gespräches. Unser Eindruck, dass einem beachtlichen Teil der Bevölkerung das Anliegen der ungeborenen Kinder am Herzen liegt, hat sich dadurch erneut bestätigt. Am 20. Dezember organisiert "Jugend für das Leben" eine Lichterkette beim Landeskrankenhaus. Wir laden alle Salzburger dazu ein, mit uns auf diese Weise für die lebensbejahende Tradition des Spitals und das Lebensrecht jedes Menschen ein unmissverständliches Zeugnis abzulegen. - http://www.youthforlife.net
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17.12.2004 12:37:12
Wohnung für Altbischof Krenn
Altbischof Dr. Kurt Krenn ist vor einigen Tagen aus dem Krankenhaus St. Pölten entlassen worden, wo er wegen einer Harnwegsinfektion behandelt wurde. Wie das bischöfliche Sekretariat bekennt gibt, ist nun auch die Entscheidung für den Wohnsitz von Altbischof Dr. Kurt Krenn gefallen: eine Wohnung im Haus Klostergasse 14 auf dem Areal der ehemaligen Schreckmühle. In der Meldung der Pressestelle der Diözese St. Pölten heißt es dazu: Über den Sitz von Altbischof Krenn ist eine Entscheidung getroffen worden. Altbischof Krenn wird eine bestehende Wohnung beziehen, die im Eigentum der Diözese steht und im Herbst frei geworden ist. Die St. Pöltener Wohnung in der Klostergasse 14 hat sich als kostengünstige, angemessene und in relativ kurzer Zeit realisierbare Lösung herausgestellt. Die Diözese kommt damit ihrer Verpflichtung nach, wie das auch im Kirchenrecht vorgesehen ist, für die Unterbringung des Altbischofs zu sorgen und aufzukommen. Im Zuge der Neuvergabe dieser Wohnung an Bischof Krenn wird eine Wohneinheit im selben Haus von zwei geistlichen Schwestern bezogen werden, die bislang in Räumen des Bischofshauses untergebracht waren. Nach 15 Jahren sind Restaurierungs- und Reparaturarbeiten (Ausmalen, Erneuern defekter Leitungen) notwendig gewordenen. In geringem Umfang werden Adaptierungsarbeiten wie der Einbau eines Treppenliftes im Haus durchgeführt. Die Arbeiten werden wie bei den anderen Häusern der Diözese unter der Aufsicht des Diözesanbauamtes durchgeführt. - www.hippolytus.net
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