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01.06.2011 10:41:55
In den Himmel aufgefahren und doch bei uns geblieben
(stjosef.at/predigten) 40 Tage nach seiner Auferstehung ist unser Herr Jesus Christus vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren. Damit entzog er sich ihren Blicken; seine sichtbare Gegenwart war nicht länger wahrnehmbar. Und doch hat er die Seinen nicht verlassen! Er versprach der Kirche seinen Heiligen Geist, den er vom Vater her senden würde. Und im Evangelium hören wir ausdrücklich die Worte: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“
Der Auferstandene bleibt also bei uns, auch wenn wir ihn nicht mehr sehen. Er verlässt die an ihn Glaubenden nicht – bis zum Ende der Welt. Ist dies nicht eine großartige Verheißung? Mögen auch die Fundamente der Erde erschüttert werden, mag sich auch noch so vieles ereignen in der Welt – an Gutem wie an Bösem: Der Herr bleibt immer gegenwärtig in seiner Kirche! - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest Christi Himmelfahrt in vollem Wortlaut!
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31.05.2011 21:45:16
Neue mobile Anwendungen der Kathpress
(kathpress.at) Aktuelle Nachrichten über das kirchliche Geschehen in Österreich und der Weltkirche gibt es ab sofort auch "to go": Mit einem neuen kostenlosen IPhone-App und einer Mobil-Version für alle anderen Smartphones komplettiert die katholische Presseagentur "Kathpress" ihr breites Serviceangebot. Neben dem Webportal www.kathpress.at und den Twitter- und Facebook-Kanälen stellen das "Kathpress-App" und die anderen Handy-Anwendungen "eine "konsequente und zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres Angebots dar", betont Chefredakteur Paul Wuthe. Das Mobil-Angebot umfasst den aktuellen Meldungsticker, Dossiers zu aktuellen Themen ("Fokus") sowie einen medienrelevanten Terminüberblick.
Im Übrigen setzt "Kathpress" auch zunehmend auf die ganze Bandbreite der Publikations- und Kommunikationsmöglichkeiten via soziale Netzwerke: So bietet ein eigener Twitter-Kanal (http://twitter.com/Kathpress_Wien) die Möglichkeit, Kathpress-Meldungen im Live-Ticker zu verfolgen. Über Schwerpunktangebote informiert ein eigener Facebook-Kanal www.facebook.com/Katholische.Presseagentur. Videos, die anlassgebunden produziert und auch auf www.kathpress.at zu finden sind, werden über einen Youtube-Kanal gespeist.
Informationen und Download-Möglichkeiten für die "Kathpress-App" finden sich unter www.kathpress.at/mobil.
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31.05.2011 21:41:33
Scheiden tut weh - auch in Malta
(radiovatikan.de) Die katholische Kirche in Malta bedauert das Ergebnis des Referendums vom vergangenen Wochenende. Im Falle zerrütteter Ehen hat sich die knappe Mehrheit der Malteser für die Scheidung ausgesprochen. Trotz der Kritik der Kirche und obwohl das Referendum nicht bindend ist, will Regierungschef Lawrence Gonzi den Gesetzesvorschlag im Parlament einbringen. Der kleine Inselstaat im Mittelmeer, auf dem sich 98 Prozent der Bewohner zur römisch-katholischen Kirche bekennen, ist das einzige Land der EU, in dem es kein Scheidungsrecht gibt. Der Erzbischof von Malta, Paul Cremona, sucht im Gespräch mit Radio Vatikan nach Erklärungen für dieses knappe Ergebnis:
„Auch die Medien, vor allem die sozialen Netzwerke, haben, glaube ich, eine große Rolle zu Gunsten der Scheidung gespielt. Darum müssen wir uns auch bemühen. Ich muss aber auch sagen, dass es eine Gruppe von Laien gegeben hat, die sich zwar nicht mit der Kirche vereint zeigten, aber doch von der Doktrin der Kirche inspiriert waren. Sie haben eine große Bewegung gegen die Scheidung ins Leben gerufen. Ich glaube, dass wir vor Gott versucht haben, unser Pflicht als christliche Gemeinschaft innerhalb der maltesischen Gesellschaft zu erfüllen.“
Offenbar habe Unklarheit darüber geherrscht, wie sich ein guter Katholik bei der Abstimmung zu verhalten habe, so der stellvertretende Generalvikar Anton Gouder in der Ausgabe der maltesischen Tageszeitung „Times of Malta“ von diesem Dienstag. Erzbischof Cremona sieht jetzt die Kirche gefordert, die Beziehungen zu den Maltesern neu zu knüpfen:
„Wir müssen auch über die Seelsorge nachdenken. Nicht nur über die Familienseelsorge, die sehr wichtig ist, und die Ehe, sondern darüber hinaus. Um vielleicht eine Art der Seelsorge zu finden, die über die persönliche Entscheidung jedes einzelnen Christen hinaus geht. Und ich glaube, dass es wichtig ist, die Evangelisierung zu stärken, die nicht über die Kultur, sondern besonders durch die Familien vermittelt wird und eine Kraft sein muss, die sich durch die Kinder fortsetzt. Ich glaube, darin liegt die Herausforderung, der sich die Kirche stellen muss.“
Bereits in den nächsten Tagen soll das Scheidungsgesetz dem Parlament vorgelegt werden. Damit könnte das Scheidungsrecht in Malta noch vor der Sommerpause im Juli verabschiedet werden.
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27.05.2011 21:44:57
Die Gegenwart des Auferstandenen gibt uns Hoffnung
(stjosef.at/predigten) Es gibt Menschen, die fragen nicht nach Gott, weil sie ihn angeblich nicht brauchen. Andere Menschen wiederum fragen sehr wohl nach Gott, haben aber vielleicht ihre liebe Not damit, die Spuren seiner Gegenwart in dieser Welt zu entdecken. „Wo ist Gott?“ So lautet die bedrängte Frage jener, die angesichts eigener oder fremder Not nicht wissen, wo sie Gott finden sollen.
Ist es da nicht tröstlich und hoffnungsvoll, dass Gott selbst in diese Welt gekommen ist? In seinem Sohn Jesus Christus ist er uns Menschen nahe! Und bevor Jesus, der Auferstandene, heim geht zum Vater im Himmel, da sagt er zu seinen Jüngern: „Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch.“ Im Heiligen Geist bleibt der Auferstandene unsichtbar und doch wirklich gegenwärtig bei den Menschen, die an ihn glauben. - Lesen Sie die Predigt zum 6. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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27.05.2011 11:14:11
Gebetsnetz um geistliche Berufungen
(presse.kirche.at) Die Pfingstnovene ist die traditionelle neuntägige Gebetsvorbereitung auf das Pfingstfest. Vorbild ist die in der Apostelgeschichte berichtete Gebetsversammlung der Apostel „zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern“ an den Tagen zwischen der Himmelfahrt Jesu und der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten. In der Diözese St. Pölten steht die Novene heuer im Zeichen des Gebetes um geistliche Berufungen – mit einem gemeinsamen Berufungsgebet und eucharistischer Anbetung.
„Mit dieser Pfingstnovene soll ein Netzwerk des Gebetes wachsen, das die ganze Diözese überzieht“, sagt Bischofsvikar Gerhard Reitzinger, Verantwortlicher für die Berufungspastoral in der Diözese. Die Einladung zum gemeinsamen Gebet ergeht in zweifacher Weise: Zum einen sind einzelne Personen und (Pfarr-)Gemeinschaften eingeladen, das „gemeinsame Berufungsgebet“ in diesen neun Tagen täglich einmal zu beten.
Zum anderen bieten zahlreiche Pfarren, Ordensgemeinschaften und geistliche Bewegungen unterschiedliche Möglichkeiten zur eucharistischen Anbetung. Die ganzen neun Tage, vom 2. Juni um 18 Uhr bis 11. Juni um 18 Uhr, soll ohne Unterbrechung Tag und Nacht ein dichtes Gebetsnetz entstehen. Für die Gestaltung der Anbetung gibt es den Behelf „Gott, du mein Gott, dich suche ich“, der Gebetsvorschläge und auch Hinführungen zur Stille und zum persönlichen, inneren Gebet enthält.
Das „Berufungsgebet“ soll, so Reitzinger, „zumindest einmal am Tag der Novene“ gebetet werden. „Das kann ganz persönlich geschehen oder in der Familie, in einer Gebetsrunde, während der Anbetung oder auch als Fürbitte im Gottesdienst.“ Das Gebet umfasst vier Bereiche der Berufung: Zuerst den Dank dafür, dass Gott uns ins Leben gerufen hat. Dann die Berufung durch die Taufe zum Leben als Christ. als Drittes die spezielle Berufung jedes Einzelnen mit seinen besonderen Fähigkeiten (Charismen). Und schließlich die Berufung zum Dienst in der Kirche, besonders zum Priester und zum Ordensleben. - Link: Weitere Informationen.
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27.05.2011 11:10:35
Hl. Philipp Neri - Schriften und Maximen - Gesamtausgabe neu
(kath.net) Der hl. Philipp Neri (1515–1595; Gründer des Oratoriums) hat sich folgenden Generationen durch seine Fröhlichkeit und seine wirkungsvollen, originellen Seelsorgemethoden eingeprägt, aber auch durch die Gründung der Kongregation des Oratoriums. Er selbst veröffentlichte zu Lebzeiten nichts, hinterließ aber Briefe, geistliche Maximen, Testamente, Gebete und Gedichte, die nun erstmals umfassend in deutscher Sprache vorliegen. Die zweisprachige Gesamtausgabe ermöglicht einen vollumfänglichen Einblick in diese erhaltenen Schriften und geistlichen Wegweisungen Philipp Neris. Die Dokumente sind jeweils eingeleitet und um den aktuellen Forschungsstand ergänzt, das Literaturverzeichnis vermittelt einen Überblick über die relevante Literatur. Man kann sehen, mit welcher Klarheit der Lieblingsheilige von Johann Wolfgang von Goethe seine Korrespondenz (z.B. mit dem hl. Carlo Borromeo) erledigt, dem Papst und hohen kirchlichen Würdenträgern mit Witz und Charme begegnet und zugleich immer ganz demütig und bescheiden bleibt. - Hier die Angabe: Philipp Neri - Schriften und Maximen. Mit einem Vorwort von Christoph Kardinal Schönborn O.P. Herausgegeben von Ulrike Wick-Alda / Paul Bernhard Wodrazka C.O., EOS Verlag 2011, ISBN 978-3-8306-7424-5, € 25,80.
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23.05.2011 09:59:07
Jesus Christus zu verkünden ist die Hauptaufgabe der Kirche
(radiovatikan.de) An Jesus zu glauben, heißt ihm täglich nachzufolgen, auch in den einfachen Tätigkeiten, aus denen unser Tag besteht. Daran hat Papst Benedikt XVI. an diesem Sonntag beim mittäglichen Regina Coeli-Gebet erinnert. „Liebe Freunde, Jesus Christus zu verkünden, der „der Weg, die Wahrheit und das Leben ist“, ist die hauptsächliche Aufgabe der Kirche“, sagte der Papst vor den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz. Hier seine Worte an die Anwesenden deutscher Sprache:
„Im Evangelium des heutigen Sonntags antwortet der Herr auf das Unwissen und die Richtungslosigkeit der Jünger mit der Zusicherung: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Er gibt ihnen damit mehr als einen Wegweiser und ein orientierendes Wort. Er begegnet ihnen als Person, der sie sich anvertrauen können. Auch uns lädt er ein, ihn in unser Leben und in unsere Welt aufzunehmen. Dann empfangen wir von ihm die Einsicht in das Wahre und Gute und die Anleitung zu einem wirklich gelungenen Leben. Ich wünsche Euch allen einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche!“
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23.05.2011 09:57:54
Radio Maria ab 1. Juni in St. Pölten zu hören
(presse.kirche.at) Radio Maria Österreich weitet sein Sendegebiet auf Wien und St. Pölten aus. Mit dem Zuschlag der UKW-Frequenz 95,5 für den Raum St. Pölten ist Radio Maria ab 1. Juni erstmals in einer Landeshauptstadt auf gewöhnlichen Radiogeräten empfangbar. Bereits seit Mitte April nützt der katholische Radiosender DVB-T als Verbreitungstechnik für das Gebiet der Erzdiözese Wien und das Nordburgenland.
Sehr erfreut zeigte sich Bischof Klaus Küng über die Erweiterung des Sendebereichs des Radios, der sich "mit der Hörerfamilie von Radio Maria sehr verbunden" fühlt und im Sender einen "wesentlichen Beitrag für die Evangelisation" sieht. "Es ist mir ein Anliegen, diesen wertvollen christlichen Sender vielen nahe zu bringen", sagte Bischof Küng mit Verweis auf das Programm. Es biete die Möglichkeit, "am Stundengebet oder Gottesdienst teilzunehmen, Katechesen zu hören, sich über das Leben der Kirche in Österreich und weltweit zu informieren".
Neue Wege mit der Verbreitung geht Radio Maria im Großraum von Wien: Seit 15. April ist das Programm über das digitale Antennenfernsehen DVB-T zu empfangen. Die DVB-T Ausstrahlung erfolgt auf Kanal 34 über drei Wiener Sendeanlagen am Kahlenberg, Arsenal und Himmelhof. "Als Priester der Erzdiözese Wien freue ich mich besonders, dass noch viel mehr Menschen als bisher Radio Maria im Stadtgebiet von Wien und in der ganzen Diözese hören können", sagte Programmdirektor Andreas Schätzle gegenüber "Kathpress".
In der "Langen Nacht der Kirchen" am Freitag, den 27. Mai, sind die Studios von Radio Maria in ganz Österreich für alle Hörer und Interessierte geöffnet. "Erfahren Sie mehr über Radio Maria und lernen Sie die Studios und Mitarbeiter kennen", lädt Schätzle ein.
www.radiomaria.at
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20.05.2011 22:18:48
Pressekonferenz zur Langen Nacht der Kirchen
(presse.kirche.at) „In die Dunkelheit gehen, um besser zu sehen“, sagte Bischof Klaus Küng bei einem Pressegespräch zur bevorstehenden „Langen nach der Kirchen“, die am Freitag, den 27. Mai, in über 100 Kirchen und Kapellen in der Diözese St. Pölten durchgeführt wird. Mit anderen Christen „unser Herz grübeln zu lassen, nachzusinnen", wie es das diesjährige Motto mit dem Psalm 77 nennt, das seien „Bedürfnisse von Menschen überall“. Der evangelische Superintendent Paul Weiland bezeichnet die „Lange Nacht der Kirchen“ als einen „positiven Kontrapunkt, der die Kirchen „offen, einladend und sehr aktiv“ zeige. Auch heuer werden zu diesem Anlass wieder 20.000 Menschen bei rund 380 Programmpunkten in den teilnehmenden Kirchen im Westen Niederösterreichs erwartet.
Die letzten Monate seien voll von Aufregungen und erschreckenden Meldungen gewesen, sagte Bischof Küng im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten: „Machen wir uns nichts vor: Wir leben in einer lauten, schnellen, uns ständig überfordernden Zeit.“ Viele Menschen sehnten sich nach Ruhe und nach der Möglichkeit, „innezuhalten, um das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden“, betonte der Bischof. „Unser Leben einem hinzuhalten, der liebevoll darauf sieht, der uns zuhört und hilft, nach vorne zu blicken.“ Dieses innere Bedürfnis der Menschen verdeutliche sich im wachsenden Erfolg der „Langen Nacht der Kirchen“, so Küng. Die Aktion, die es erst seit wenigen Jahren gibt, habe sich „unaufhörlich verbreitet und längst die Grenzen unseres Landes gesprengt“.
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20.05.2011 22:17:41
Wer mich sieht, sieht den Vater
(stjosef.at/predigten) Jesus Christus zeigt uns im heutigen Evangelium, dass er ganz eins ist mit seinem himmlischen Vater. So kann er sagen: „Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“
In Jesus Christus ist der Vater zugegen; er scheint gleichsam durch ihn hindurch und leuchtet uns in ihm auf. Jesus ist vollkommen offen für seinen himmlischen Vater, der ihn im Heiligen Geist in die Welt gesandt hat.
Was bedeuten die Worte Jesu für uns? Wir leben ja nicht in derselben geschichtlichen Zeit wie Jesus. So scheint es, als ob wir in gewisser Weise weiter entfernt sind von ihm als die Apostel und die übrigen Jünger Jesu. Ist das tatsächlich wahr?
Nein! Denn im Glauben haben wir Gemeinschaft mit dem auferstandenen Herrn Jesus Christus; wir begegnen wirklich dem lebendigen Gott. - Lesen Sie die Predigt zum 5. Sonntag der Osterzeit in vollem Wortlaut!
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19.05.2011 09:07:17
Ökumenischer Kommentar von Kardinal Kurt Koch zu "Summorum pontificum"
(stift-heiligenkreuz.at) P. Prof. Dr. Karl Wallner OCist schreibt auf der Website des Stiftes Heiligenkreuz: "Die Gleichstellung der "außerordentlichen Form" der römischen Liturgie nach dem Messbuch von 1962 mit der "ordentlichen Form" des einen römischen Ritus der Liturgie wie dies nach dem Wunsch von Papst Benedikt schon 2007 durch "Summorum Pontificum" und unlängst durch die Instruktion "Universae Ecclesiae" erfolgt ist, hat als Ziel eine Hermeneutik der Kontinuität zwischen "alter und neuer Liturgie". Das sagte Kardinal Kurt Koch vor einigen Tagen in Rom, und es ist das Klügste und Beste, was man überhaupt zu der "Reform der Reform" sagen kann. Liturgieinteressierte und an Missständen Leidende sollten das unbedingt lesen. Sein Referat ist hervorragend, was für ein Geschenk ist dieser Theologie für die Kirche! Er hat den Heiligen Vater am besten verstanden. Wir dürfen Kardinal Koch am 3. Oktober zur Inauguration des Hochschuljahres in Heiligenkreuz begrüßen. Wir fühlen uns dadurch sehr bestätigt, denn in Heiligenkreuz bemühen wir uns schon seit den 1970er Jahren, in der sakralen, würdigen und mit Hingabe gepflegten Liturgie diese Kontinuität deutlich zu machen." - Link zum Beitrag von Kardinal Koch.
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19.05.2011 09:03:37
SF-Dokumentation: Tödliche Nebenwirkungen chemischer Verhütung
(sf.tv) Antibabypille, Verhütungsring und Hormonpflaster können gravierende Nebenwirkungen haben. Diese sind in Datenbanken der Kontrollbehörden dokumentiert. Dem Schweizer Fernsehen (Sendung «10vor10») ist es gelungen, zum ersten Mal Einblick in diese Register zu erhalten. Dabei kamen unerwartet viele Todesfälle ans Licht. - Link zum Videobeitrag.
(news.stjosef.at) Es gibt eine Alternative: "Die natürliche Empfängnisregelung (NER), die ein verlässliches Wissen vom Zyklus der weiblichen Fruchtbarkeit sowie die Bereitschaft, sich zu bestimmten Zeiten der sexuellen Vereinigung zu enthalten, voraussetzt, wird aufgrund ihres generell hohen Grades an Sicherheit bei richtiger Anwendung und entsprechender Motivation inzwischen auch von medizinischer Seite anerkannt. Es ist zu begrüßen, wenn vor allem in den medizinischen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft Beratungs- und Schulungsangebote im Hinblick auf NER für interessierte Paare angeboten werden. Besondere Vorteile der NER, die von ihrem Grundansatz her mit einer Haltung grundsätzlicher Offenheit gegenüber dem Kind verbunden ist34, sind Selbstkontrolle, größere Aufmerksamkeit für den Partner sowie für die Funktionen des Organismus, die Einbeziehung der Verantwortung beider Partner sowie der Ausschluss gesundheitlicher Risken und Abhängigkeiten von pharmazeutischen Präparaten, aber auch die Vermeidung von Situationen des Drucks von außen. Auch medizinisch gesehen ist dies der gesündere Weg." (Dokument "Leben in Fülle" der Österreichischen Bischofskonferenz, 10. November 2005), www.bischofskonferenz.at // Hier ein Link zur NER (abgesehen davon soll man sich über jede Frau freuen, die ein vorbehaltloses Ja zu Kindern sagt!): http://www.iner.org/methode.shtml
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18.05.2011 20:26:44
Studientagung über Hoheliedexegese
(stift-heiligenkreuz.org) An der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz findet am 20. und 21. Mai 2011 eine biblische Studientagung statt. Thema: Die Hoheliedexegese als Chiffre
für eine heilende und heiligende Gottesbeziehung. Unter dem folgenden Link finden Sie das Programm sowie die Gelegenheit, die Vorträge per Live-Stream anzusehen und anzuhören! http://sites.google.com/site/officecjmmedia/Home/livestreaming
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18.05.2011 20:21:21
Neuer Heiligenkreuzer Klosterführer
(stephanscom.at) Nach 32 Jahren hat das Zisterzienserstift Heiligenkreuz einen neuen Klosterführer. Im Jahr 1979 hat der damalige Pater Gregor Henckel Donnersmarck das erste Mal einen bebilderten Führer herausgegeben. Dieses Besucherhandbuch erfuhr mehrmalige Auflagen, das Fotomaterial war aber nun nach den vielen Jahren völlig überaltert. Außerdem gab es seit damals wichtige Ereignisse wie etwa der Papstbesuch 2007, so dass Pater Karl Wallner nun einen neuen Bildband gestaltet hat. Gedacht ist "Der bilderreiche Klosterführer durch das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald" für die zahlreichen Touristen - jedes Jahr kommen 150.000 - und die Gäste des Klosters.
Nicht nur ein Kunst- und Kulturführer
"Mein Anliegen war, nicht nur Kultur und Kunst zu beschreiben, sondern den Menschen, die das Kloster besichtigen, auch gleich zu sagen, wie wir hier leben: zum Beispiel was wir im Kreuzgang tun oder wenn wir in dem barocken Chorgestühl stehen", so Pater Karl.
Lebendiges Kloster im 21. Jahrhundert
Auf 168 Seiten mit Fotos von Rudolf Zöchling und Jerko Malinar wird das Stift Heiligenkreuz präsentiert. "Ich habe einen eigenen Teil mit 30 Seiten eingefügt, in dem es auch Bilder aus dem Gemeinschaftsleben gibt, damit die Menschen nicht glauben, es handelt sich hier um ein Museum. Wir sind ein lebendiges Kloster. Wir leben, beten und arbeiten in diesen Räumen. Ich möchte einen Einblick geben, wie sich Mönchsleben im 21. Jahrhundert gestaltet", erklärt der Autor.
Der Klosterführer kann im Onlineshop des Stiftes oder per E-Mail an bestellung@bebeverlag.at für 12,90 Euro zuzüglich Versandkosten bestellt werden. - www.stift-heiligenkreuz.at
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18.05.2011 20:19:21
Gebet für die Kirche in China
(kath.net/as) Am Ende der Generalaudienz am heutigen Mittwoch erhob Papst Benedikt XVI. ein eindringliches Gebet für die Kirche in China.
Der Papst erinnerte daran, dass der kommende 24. Mai der liturgische Gedenktag Unserer Lieben Frau, Hilfe der Christen, sei, die mit großer Hingabe im Heiligtum von Sheshan in Shanghai verehrt werde. So vereine sich die ganze Kirche im Gebet mit der Kirche in China.
„Dort wie an anderen Orten lebt Christus seine Passion“, so der Papst. Während die Zahl derer zunehme, die ihn als ihren Herrn empfangen, werde Christus von anderen abgelehnt und verfolgt. Vor allem in diesem Augenblick bedürfe die Kirche in China des Gebets der universalen Kirche.
„Ich lade vor allem die chinesischen Katholiken ein, weiterhin ihr Gebet zu intensivieren, vor allem zu Maria, der starken Jungfrau. Doch auch für alle anderen Katholiken der Welt sei die Kirche in China eine Verpflichtung: jene Gläubigen haben das Recht auf unser Gebet, sie brauchen unser Gebet“.
Die chinesischen Katholiken, so Benedikt XVI. weiter, wollten die Einheit mit der universalen Kirche, mit dem obersten Hirten, mit dem Nachfolger Petri. „Durch das Gebet können wir es für die Kirche in China erlangen, dass sie eine, heilig und katholisch bleibt, treu und fest in der Lehre und in der kirchlichen Disziplin. Sie verdient all unsere Zuneigung“.
Es sei bekannt, dass es unter den chinesischen Bischöfen einige gebe, die leiden und bei der Ausübung ihres Hirtenamtes unter Druck stehen. „Ihnen, den Bischöfen und allen Gläubigen, die beim freien Bekenntnis des Glaubens Schwierigkeiten begegnen, bringen wir unsere Nähe zum Ausdruck. Mit unserem gebet können wir ihnen helfen, den Weg zu finden, um den Glauben lebendig, die Hoffnung stark, die Liebe zu allen glühend und die Ekklesiologie unversehrt zu erhalten, die wir vom Herrn und den Aposteln geerbt haben und die uns in Treue bis in unsere Tage weitergegeben wurde.“
„Mit dem Gebet können wir es erlangen, dass ihr Verlangen, in der einen und universalen Kirche zu sein, die Versuchung eines von Petrus unabhängigen Weges überwindet“, so Benedikt XVI. eindringlich. „Das Gebet kann für sie und für uns die Freude und die Kraft erlangen, in aller Offenheit und ohne Hindernisse den gekreuzigten und auferstandenen Christus zu verkündigen und zu bezeugen, den Neuen Menschen, Sieger über Sünde und Tod.“
„Maria bitte ich, die Zweifelnden zu erleuchten, die Verlorenen zurückzurufen, die Traurigen zu trösten und all jene zu stärken, die sich von den Verlockungen des Opportunismus verführen lassen haben. Jungfrau Maria, Hilfe der Christen, Unsere Liebe Frau von Sheshan, bitte für uns!“
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16.05.2011 13:33:40
Wirksames Vorgehen gegen sexuellen Missbrauch - neues Dokument
(kathpress.at) Die katholische Kirche will weltweit wirksamer gegen sexuellen Missbrauch durch Kleriker vorgehen. Mit einem Rundschreiben vom Montag forderte die Glaubenskongregation alle Bischofskonferenzen auf, bis Mai 2012 eigene Leitlinien für die Behandlung von Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker zu erarbeiten. Für Österreich hat die Bischofskonferenz bereits im Vorjahr eine "Rahmenordnung" erlassen, die wesentliche Punkte des aktuellen Dokuments der Glaubenskongregation behandelt.
Im vatikanischen Rundschreiben wird festgehalten, dass die geforderten Regelungen der Bischofskonferenzen den kirchenrechtlichen Bestimmungen folgen und den entsprechenden staatlichen Rechtsvorschriften Rechnung tragen müssen. Das gelte insbesondere für eine Anzeigepflicht derartiger Verbrechen; diese sei "immer zu beachten". Das Rundschreiben fasst die bisherigen kirchlichen Normen für derartige Vergehen zusammen und gibt Mindeststandards vor.
Ziel aller Bemühungen müsse sein, Minderjährige zu schützen und den Opfern zu helfen, heißt es in dem Dokument. Verantwortlich für das Vorgehen in Missbrauchsfällen von katholischen Klerikern sei letztlich der jeweilige Diözesanbischof. "Die Bischöfe müssen in der Behandlung von möglichen Fällen sexuellen Missbrauchs, die ihnen gemeldet wurden, jeden erdenklichen Einsatz, unter Beachtung der kanonischen und staatlichen Vorschriften und unter Wahrung der Rechte aller Parteien zeigen. Dabei sollten sie sich ein Vorbild am Papst nehmen, der sich wiederholt mit Opfern sexuellen Missbrauchs getroffen und sie angehört habe.
"Der sexuelle Missbrauch Minderjähriger ist nicht nur eine Straftat nach kanonischem Recht, sondern stellt auch ein Verbrechen dar, das staatlicherseits verfolgt wird", stellt das Dokument klar. Daher sei die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen wichtig, "insbesondere sind die staatlichen Rechtsvorschriften bezüglich einer Anzeigepflicht für solche Verbrechen immer zu beachten". Dies gelte sowohl für Missbrauchstaten von Kleriker, als auch für Ordensleute und Laien, die in kirchlichen Einrichtungen tätig sind.
Gemäß dem Rundschreiben ist der Bischof verpflichtet, eine kirchliche Voruntersuchung einzuleiten, außer wenn die Anzeige "völlig abwegig" erscheint. Erweist sich die Anschuldigung als glaubwürdig, muss er den Fall der Glaubenskongregation in Rom melden. Die überprüft den Fall und weist dann den Bischof an, wie weiter zu verfahren sei. Aufgabe des Bischofs ist es dann, für ein "gerechtes Verfahren" zu sorgen, das dem Wohl des Opfers, dem Verteidigungsrecht des beschuldigten Klerikers wie dem Wohl der Kirche Rechnung trägt.
Bis zum Erweis des Gegenteils steht der angeklagte Kleriker unter Unschuldsvermutung, so das Papier. Allerdings könne der Bischöfe als Vorsichtsmaßnahme dessen priesterliche Aufgaben bis zur Klärung der Anschuldigungen einschränken. Falls ein Geistlicher zu Unrecht beschuldigt wurde, müsse man alles unternehmen, um seinen guten Ruf wiederherzustellen.
Wenn ein Kleriker des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger für schuldig befunden wurde, gebe es zwei Arten kanonischer Maßnahmen, legt das Papier dar. Zum einen können gegen ihn Auflagen erlassen werden, die seine öffentliche Ausübung des Priesteramtes vollständig oder zumindest soweit einschränken, dass ein Kontakt mit Minderjährigen ausgeschlossen wird. Hinzu kommen kirchliche Strafen, die bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand reichen. Allerdings dürften unbefristete Strafen wie etwa eine solche Entlassung nicht vom Bischof allein verfügt werden, sondern müssten per Urteil von der Glaubenskongregation gefällt werden. Eine Rückkehr eines solches Klerikers in den öffentlichen Seelsorgedienst müsse ausgeschlossen werden, wenn dies eine Gefahr für Minderjährige oder ein Ärgernis in der Gemeinde darstellte, stellt das Rundschreiben klar.
Nachdrücklich empfiehlt die Glaubenskongregation den Bischofskonferenzen, in ihre nationalen Leitlinien Präventionsmaßnahmen und Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung von Priestern aufzunehmen. Das gelte insbesondere für die korrekte Berufungsklärung und eine gesunde menschliche und spirituelle Ausbildung der Kandidaten.
Link: Dokument im Wortlaut (kath.net).
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16.05.2011 09:56:32
Wallfahrt zum Weltgebetstag für geistliche Berufe
(presse.kirche.at) „Unsere Gesellschaft braucht geistliche Menschen mit Tiefe, Weite und Perspektiven, die vom Heiligen Geist sowie von Gottes- und Nächstenliebe geprägt sind“. Dies betonte Weihbischof Anton Leichtfried am Sonntag, dem 15. Mai bei der Wallfahrt zum Weltgebetstag für geistliche Berufe nach Maria Taferl.
Es war diesmal nur eine kleine Gruppe, angeführt von Weihbischof Anton Leichtfried und Subregens Gerhard Reitzinger, die sich besonders wetterfest erwies und den Aufstieg zur Basilika von Marbach aus bei Wind und Regen auch zu Fuß schaffte. Der anschließende Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika wurde vom Chor Rastislav aus Blansko in Tschechien musikalisch mitgestaltet. „Sie helfen uns, dass wir besser beten, singen und feiern können“, erläuterte der Weihbischof.
In seiner Predigt wies er auf das Motto des Weltgebetstages, „du kannst dich sehen lassen“, hin. Jeder Mensch, so Weibischof Leichtfried, sei eine von Gott „angesehene Person“, die sich sehen lassen kann. Bei Gott gibt es keine „graue Masse“, denn jeder Mensch sei einmalig und etwas ganz besonderes.
Christus, sei dabei die Tür zum Leben eines jeden Menschen selbst und die Tür zu den anderen. Und je mehr man zum Glauben finde, „umso spannender, freier und fröhlicher“ wird das Leben, sagte der Weihbischof. Denn Christus sei nicht nur gekommen, damit wir das Leben haben, sondern es in seiner ganzen Fülle haben.
Am Schluss des Gottesdienstes lud der Weihbischof alle Gläubigen ein, in einer Pfingstnovene besonders um geistliche Berufe zu bitten und zu beten, dass jeder auch seine eigene Berufung erkenne.
Link: Materialien zur Pfingstnovene.
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15.05.2011 20:33:19
Geistliche Berufungen fördern
(kath.net) Am heutigen Sonntag, 5. Mai, begeht die Kirche den 48. Weltgebetstag um geistliche Berufungen, der dieses Jahr unter dem Thema steht: „Die Berufungen in der Ortskirche fördern“. In seiner Botschaft zu diesem Anlass hatte Papst Benedikt XVI. das Gebet und damit die persönliche Gottesbeziehung als Grundlage jeder Berufung in den Bordergrund gestellt. Die Nachfolge Christi als Priester oder im Ordensleben bedeute, aus der „eigenen Vorstellung von Selbstverwirklichung“ herauszutreten und „zu lernen, den eigenen Willen seinem [Christi] Willen anzugleichen“.
Besonders in der heutigen Zeit, in der die Stimme Gottes von „anderen Stimmen“ erstickt zu werden scheine und der Vorschlag, ihm zu folgen und ihm sein eigenes Leben hinzugeben, als zu schwierig gelte, „müsste jede christliche Gemeinschaft, jeder Gläubige bewusst die Aufgabe übernehmen, Berufungen zu fördern“.
Es sei wichtig, diejenigen, die eindeutige Zeichen einer Berufung zum Priestertum oder zum geweihten Leben zeigen, zu ermutigen und zu unterstützen, damit sie das Wohlwollen der gesamten Gemeinschaft spüren, wenn sie ihr „Ja“ zu Gott und der Kirche sagen. „Ich selber ermutige sie, wie ich auch diejenigen ermutigt habe, die sich für den Eintritt ins Seminar entschieden haben“. Link: Papstbotschaft im Wortlaut!
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15.05.2011 20:31:58
120 Jahre Rerum novarum
(radiovatikan.de) Die Sozialenzyklika „Rerum Novarum“ ist heute noch so aktuell wie vor 120 Jahren. Das schreibt der Präsident des Päpstlichen Friedensrates, Kardinal Peter Turkson, an diesem Sonntag in der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“. „Eines der großen Verdienste der Enzyklika“, die Papst Leo XIII. vor genau 120 Jahren veröffentlichte, ist es nach Turksons Eindruck, „der Soziallehre der Kirche eine Methode gegeben zu haben“. Theologische, philosophische, wirtschaftliche, ökologische und politische Konzepte seien in dem Text „kohärent miteinander verknüpft worden“. Leo XIII. habe mit der bahnbrechenden Enzyklika, auf die sich nicht umsonst noch heute die Päpste bezögen, „die menschliche Person in ihrer Ganzheit in den Mittelpunkt aller Denksysteme und allen Handelns gestellt“. Turkson bescheinigt „Rerum Novarum“ einen „prophetischen Charakter“ und „anhaltende Gültigkeit; die Kirche habe damit „gleichermaßen Bürgerrecht in den vielfältigen Realitäten des öffentlichen Lebens erhalten“. - Link: Text der Enzyklika "Rerum novarum" auf Deutsch.
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13.05.2011 21:53:11
Instruktion "Universae Ecclesiae" veröffentlicht
(kath.net, Armin Schwibach) „Alte Messe“: allein das Aussprechen dieser beiden Worte erregt in vielen extreme Gefühlsregungen, die oft bar jeder Vernunft sind. So hatten sich in den Monaten vor der seit langem erwarteten Veröffentlichung der Instruktion „Universae Ecclesiae“ mit den Ausführungsbestimmungen zum Motu proprio „Summorum Pontificum“ von verschiedenster Seite besorgte Einwände vernehmen lassen. Aus dem Bereich der der „alten“ liturgischen Tradition verbundenen Christen waren Stimmen laut geworden, die eine „Verwässerung“ des Motu proprio befürchteten und es somit nicht scheuten, sich vor einem auch durch Verschwörungstheorien geprägten Hintergrund mit einer Petition direkt an den Papst zu wenden.
Angesichts des langen und oft mühsamen und steinigen Weges, den viele der Tradition verbundenen Personen und Gruppen in den Jahren seit der Liturgiereform Papst Pauls VI. zurücklegen mussten, ist eine derartige Sensibilität und auch teilweise Überreiztheit verständlich. Die Ausgewogenheit des am heutigen Freitag veröffentlichten Textes beweist jetzt, dass die Sorgen zum einen unberechtigt waren. Nunmehr ergeht gerade an die der Tradition verbundenen Gläubigen ein besonderer Auftrag: den wertvollen Schatz der römischen Liturgie nach dem „usus antiquior“ innig zu pflegen, damit er auch anderen angeboten und in seiner theologischen und für die Evangelisierung bestimmenden Dimension begreiflich gemacht werden kann. - Lesen Sie die ganze Analyse auf kath.net! - Link: Instruktion "Universae Ecclesiae" im Wortlaut.
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13.05.2011 21:49:37
Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen
(stjosef.at/predigten) Gott der Herr trägt wie ein Hirte Sorge für die Menschen. Es gibt den bekannten Psalm 23, in dem es so trostvoll heißt: „Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser. Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.“ Gott ist bei uns; er begleitet uns auf unserem Lebensweg, sodass der Beter im Psalm weiter sagen kann: „Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.“ Überreich sind die Gaben Gottes, die er uns zuteil werden lässt. Denn: „Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher. Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.“ So das dankbare und vertrauensvolle Bekenntnis des frommen Israeliten im Psalm 23.
Lesen Sie die Predigt zum Sonntag des Guten Hirten (4. Sonntag der Osterzeit) in vollem Wortlaut!
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12.05.2011 10:54:49
Das Gebet ermöglicht den Zugang zu Gott
(radiovatikan.de) Gebet schafft Zugang zu Gott, im Gebet kommt Gott auf den Menschen zu. Mit dieser Kurzformel könnte man die Gedanken Benedikt XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch zusammen fassen. Das Gebet heute finde sich in einer Wirklichkeit, in der viele Menschen keinen Zugang mehr zu Gott haben, so der Papst. Gleichzeitig gebe es Zeichen für ein „Wiedererwachen des Religiösen“. Das Suchen nach dem Mehr, nach Antwort und das Ungenügen der materiellen Sichtweisen lasse viele Menschen neu nach Gott fragen. Dieses Fragen bekomme Antworten im Gebet:
„In der Begegnung mit Gott darf der Mensch erfahren, dass hier seine innerste Sehnsucht gestillt wird – eine Sehnsucht, die zu seinem Menschsein gehört. Denn „wir sind von Gott und für Gott erschaffen“. Der homo sapiens und der homo faber - der weise und der arbeitende Mensch - ist in seiner tiefen Verwirklichung immer auch ein religiöser und ein betender Mensch. Die Beziehung zu Gott besonders im Gebet eröffnet ihm den Zugang zum Wahren und Schönen. Aber auch zum Unsichtbaren, Unerwarteten, Unaussprechlichen. Deshalb ist das Gebet für uns mitunter eine Herausforderung und zugleich eine Gnade, die der schenkt, an den wir uns wenden. Gott selbst kommt uns zuerst entgegen, in dem er uns innerlich anrührt, uns irgendwie gegenwärtig ist, an sich erinnert, so dass wir nach ihm rufen, ihn kennen lernen wollen. Unser Beten ist die Antwort auf sein Vorausgehen, auf seine Liebe. So wird das Gebet zum Ort des Dialogs, des liebenden Gesprächs, der Gemeinschaft mit Gott, der allein unsere Sehnsucht nach dem Unendlichen erfüllen kann.“
Diesen Ort des Gespräch mit Gott finde man in der Stille:
„Lernen wir wieder neu, vor Gott ruhig zu werden und innezuhalten. Gerade in der Stille hören wir seine Stimme, die uns zur Quelle des Lebens ruft, um uns über alle Begrenzung hinauszuführen und uns auf die Größe Gottes hin zu öffnen, zur Gemeinschaft mit ihm, der die unendliche Liebe ist, nach der wir alle verlangen. Gott segne und begleite Euch alle!“
Besuchen Sie die neugestaltete Homepage von Radio Vatikan: www.radiovatikan.de
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12.05.2011 10:52:59
Wer war der Märtyrerpriester Georg Häfner? Ein Portrait
(georg-haefner.de) Geboren wird Georg Häfner am 19. Oktober 1900 in Würzburg. Er wohnt in der Unteren Bockgasse in der Pfarrei Neumünster und wächst in der Bischofsstadt auf. Nach Abitur und Kriegsdienst in den letzten Wochen des Ersten Weltkriegs beginnt er im Wintersemester 1919/20 das Theologiestudium. Spirituell schließt sich Häfner in dieser Zeit dem Dritten Orden vom Berge Karmel an. Seine von Kindheit an enge Vertrautheit mit dem Karmelitinnenkloster Himmelspforten wirkt sich auf sein weiteres geistliches Leben aus. Am 13. April 1924 weiht ihn der Bamberger Erzbischof Jakobus von Hauck in der Würzburger Michaelskirche zum Priester. Kaplansjahre in Motten, Goldbach, Mürsbach und Altglashütten folgen. Am 12. November 1934 wird Georg Häfner Pfarrer von Oberschwarzach am Fuße des Steigerwalds.
Pfarrer Häfner lebt bescheiden, zurückgezogen, konzentriert auf Gebet und Opfer. Gegenüber den Nationalsozialisten tritt er aber kompromisslos auf. Er lehnt sie ab und gerät bald in Konflikt mit dem NS-Regime. Häfner verweigert den Hitler-Gruß. Ein Schulverbot wird gegen den Priester verhängt. Häfner unterrichtet im Oberschwarzacher Kirchenturm weiter. Am 22. August 1941 wird ihm auch diese Aktion untersagt. Die Situation des Oberschwarzacher Pfarrers spitzt sich immer mehr zu. Am 31. Oktober 1941 wird Häfner verhaftet. Begründung der Geheimen Staatspolizei: Häfner habe die Bevölkerung aufgehetzt, das priesterliche Amt missbraucht und damit die „innere Front geschwächt“. Anlass für die Verhaftung sind die Umstände um den Tod und die Beerdigung des Forstwarts Michael Wünsch. Dieser hatte auf dem Sterbebett auf Geheiß Häfners eine Erklärung unterschrieben, wonach er seine zweite, standesamtlich geschlossene Ehe für ungültig deklarierte. Pfarrer Häfner äußert hierzu bei der Vernehmung am 31. Oktober 1941: „Für mich war maßgebend, dass sich der Tote mit der Kirche ausgesöhnt hatte und nunmehr kirchlich beerdigt werden konnte. Dass ich die Aussöhnung des verstorbenen Wünsch mit der Kirche in die Wege leitete, erachtete ich als meine Pflicht.“
Der Weg ins Konzentrationslager Dachau, der Kreuzweg Georg Häfners, folgt. „Es ist vom Herrgott bestimmt, dass ich den Kreuzweg weiter gehe. Am Donnerstag komme ich wahrscheinlich nach Dachau. ... Keinem Menschen wollen wir fluchen, keinem etwas nachtragen, mit allen wollen wir gut sein“, schreibt er am 9. Dezember 1941 an seine Eltern. Und im Brief vom Tag seiner Einlieferung ins Konzentrationslager am 12. Dezember 1941 heißt es: „Es waren schon schwere Tage, die ich bis jetzt habe mitmachen müssen, und wünsche sie nicht meinem größten Feind. Der liebe Gott hat mir immer wieder Kraft gegeben.“ Acht Monate voller Qual, Hunger und Folter folgen. 16 Briefe des Gefangenen Nummer 28876 aus dem Priesterblock des Schreckenslagers sind erhalten. Sie geben Zeugnis von der tiefen Frömmigkeit und geistlichen Reife Häfners. Der Postulator im Seligsprechungsprozess für Pfarrer Häfner, Domkapitular Monsignore Günter Putz, bezeichnet die Briefe als „Sendschreiben“ aus Dachau an die Gemeinde in Oberschwarzach, in denen Pfarrer Häfner seine Schwestern und Brüder bestens aufbaue und ihnen das Leben aus der Kraft des Evangeliums und dem Vertrauen auf das Walten Gottes in diesen Tagen deute.
Das Gebet steht im Mittelpunkt der letzten Monate Pfarrer Häfners, es ist seine Lebensquelle an der Schwelle des Todes. Oberpfarrer Franz Geiger, ein Mitgefangener Häfners in Dachau, beschreibt Häfner als sehr stillen, frommen, bescheidenen Priester, der ergeben sein Kreuz getragen habe. „Nie hat man ein ungutes Wort von ihm gehört. Er fügte sich ohne Klage in die priesterliche Gemeinschaft ein. Er betete sehr viel und war in sich gekehrt. Er war von uns Priestern geachtet und wurde allen zum Vorbild“, berichtet Geiger. Georg Häfner stirbt am Morgen des 20. August 1942, um 7.20 Uhr im KZ Dachau. Am Sonntag, dem 15. Mai 2011, wird er in Würzburg als Märtyrer der Kirche selig gesprochen.
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12.05.2011 10:46:10
Am Sonntag Seligsprechung des Priesters Georg Häfner in Würzburg
(bistum-wuerzburg.de) Die Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg Häfner markiert das Ende eines langen Weges. 1985 wurde die Seligsprechung bei Bischof Dr. Paul-Werner Scheele beantragt, 1992 das bischöfliche Erhebungsverfahren zur Seligsprechung Georg Häfners eingeleitet und am 31. Mai 2002 abgeschlossen. Papst Benedikt XVI. erkannte 2009 Georg Häfner als Märtyrer an, jetzt wird am Sonntag in Würzburg selig gesprochen.
Wenn der Märtyrerpriester Georg Häfner am Sonntag im Würzburger Kiliansdom seliggesprochen wird, geht ein langer Weg zu Ende. Ein erster Schritt war die Exhumierung der Urne Georg Häfners im November 1982 und die Beisetzung in der Kiliansgruft der Neumünsterkirche einen Monat später. Drei Jahre danach, am 19. September 1985, beantragten die Dachauer Priestergemeinschaft und der Priesterverein der Diözese Würzburg beim damaligen Bischof Dr. Paul-Werner Scheele die Seligsprechung des im August 1942 im Konzentrationslager Dachau umgekommenen Priesters.
Am 23. Juli 1992 wurde das bischöfliche Erhebungsverfahren zur Seligsprechung Georg Häfners eingeleitet und am 31. Mai 2002 abgeschlossen. Wenige Tage später, am 3. Juni 2002, überreichte Postulator Domkapitular Günter Putz die Unterlagen zur Seligsprechung an die Selig- und Heiligsprechungskongregation in Rom. Bei diesem Verfahren werden die grundlegenden Voraussetzungen geklärt: Steht die Person im Ruf der Heiligkeit, also wird der zukünftige Selige von den Menschen verehrt, und hat er eine Bedeutung für die Menschen und ihren Glauben heute? Christliche Tugenden wie Glaube, Hoffnung und Liebe sollen in vorbildlicher und herausragender Weise gelebt worden sein, sodass der zukünftige Selige den Menschen von heute als Beispiel gelten kann.
Die Übergabe der Positio Georg Häfners durch den römischen Postulator Dr. Andrea Ambrosi an den damaligen Diözesanadministrator Weihbischof Helmut Bauer erfolgte am 1. Mai 2004. Die Positio ist eine Sammlung von Dokumenten, die die Würdigkeit einer Person klären soll und enthält Beweise, die eine Seligsprechung begründen. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreichte am 8. Oktober 2004 anlässlich seines Antrittsbesuchs als Bischof von Würzburg die Positio an Papst Johannes Paul II. Das Votum der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse in Rom erreichte das Bistum am 6. Februar 2009. Knapp fünf Monate später, am 3. Juli 2009, erkannte Papst Benedikt XVI. Pfarrer Georg Häfner als Märtyrer an. Die Anerkennung eines Wunders oder der Nachweis des Martyriums ist für eine Seligsprechung nötig. Häfner gilt als Märtyrer, da er sich während seiner Gefangenschaft im KZ zu seinem Glauben bekannt und dafür sogar den eigenen Tod in Kauf genommen hat. - Linktipp: http://www.georg-haefner.de
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09.05.2011 21:45:57
Moraltheologische Anmerkungen zum Krieg gegen den Terrorismus
(die-tagespost.de) Die Antwort auf den Terrorismus muss grundsätzlich eine zweifache sein: eine sicherheitsstaatliche (durch Organe wie Polizei oder Militär), um der quasi-militärischen Funktion des Terrorismus entgegenzutreten; aber auch eine auf die tieferen Ursachen und Anliegen zielende, nur im Dialog und in echten Reformen zu bewältigende, um der kommunikativ-propagandistischen Funktion des Terrorismus entgegenzuwirken, die auf jene Gruppe zielt, die er zu vertreten angibt. - Lesen Sie die ausführliche Analyse von Prof. Josef Spindelböck in der Zeitung "Die Tagespost"!
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09.05.2011 21:44:10
Kirchenhistoriker Erwin Gatz verstorben
(kath.net) Der bekannte deutsche Kirchenhistoriker Erwin Gatz ist am Sonntag in Alter von 78 Jahren gestorben. Dies wurde am Montag in Rom bekannt. Gatz erlitt bei einem Ausflug einen Herzstillstand und starb in einem Krankenhaus.
Der Kirchenhistoriker war von 1975 bis 2010 Rektor des deutschen Priesterkollegs Campo Santo Teutonico in Rom und als Gastprofessor an der Päpstlichen Universität Gregoriana tätig. Der Campo Santo Teutonico ist der "deutsche Friedhof" in Rom, zu dem auch die Kirche Santa Maria della Pietà, das Priesterkolleg und das Römische Institut der Görres-Gesellschaft gehören. Der Theologe hat zahlreiche Werke publiziert und war auch geschäftsführender Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft. Papst Benedikt XVI. ernannte Gatz im Jahr 2008 zum Apostolischen Protonotar.
Seine zahlreichen wissenschaftlichen Forschungen machten Gatz zu einem festen Bezugspunkt für die kirchengeschichtliche Forschung und Lehre. Mit seinen Veröffentlichungen in der deutschsprachigen Ausgabe des "L'Osservatore Romano" bot er zudem einem breiten Publikum besondere Einblicke in die Geschichte der Kirche von Rom und Italien.
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08.05.2011 17:17:39
Fest der Familie in Maria Langegg
(presse.kirche.at) Rund 80 Familien trafen sich zum „Fest der Familie“ in Maria Langegg zu einem Vortrag mit dem Heiligenkreuzer Zisterzienserpater Bernhard Vošicky, Workshops und Gesprächsrunden, einer „Stunde der Barmherzigkeit“ und einer abschließenden Familienmesse mit Bischof Klaus Küng in der Wallfahrtskirche. Während des ganzen Tages gab es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm für alle Altersstufen. Das Fest der Familie wurde vom Bereich Familie der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten in Zusammenarbeit mit der „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und der „Initiative Christlicher Familien“ (ICF) veranstaltet.
„Schön, dass so viele Kinder da sind; es ist ein Zeichen, dass die Eltern Ja zum Leben sagen“, betonte Bischof Küng bei der Messe mit Familiensegnung. „Das menschliche Leben und die Liebe gehören ganz eng zusammen.“ Deshalb sei die Familie für die Bejahung des Lebens besonders wichtig, so Küng. „Daher feiern wir den Auftakt zur Woche für das Leben mit einem Fest der Familie.“ Der Bischof erinnerte daran, dass niemand sich darauf beschränken dürfe, nur sein eigenes Leben zu retten. So sei es eine wichtige Aufgabe der Familie, Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich darum zu sorgen, „dass alle auf einem guten Weg sind, zu Gott hin.“ - Lesen Sie noch mehr!
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08.05.2011 17:14:38
Petition ersucht den Papst um "Jahr des hl. Josef" 2012
(news.stjosef.at) Auf der Website http://www.josephologie.info wurde bereits im März 2011 eine Petition an Papst Benedikt XVI. gestartet, er möge aufgrund der Bedrohungen der menschlichen Familie das Jahr 2012 zum "Jahr des heiligen Josef" erklären. Der Initiator Doublier-Villette schreibt: "Wir möchten an den Ruhm und die Macht des hl. Josef appellieren, damit er die Würde des Menschen von der Empfängnis an verteidigt, so wie er den Heiland geschützt hat."
Außerdem wurde in fast allen Kathedralen Frankreichs mit dem 7. Mai 2011 ein "Rosenkranz für das Leben" gestartet, siehe http://www.rosairepourlavie.org
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08.05.2011 17:02:03
Papstmesse in Venedig
(kath.net) Über 350.000 Gläubige hatten sich nach Angaben der Stadtpolizei von Venedig in Mestre im Park „San Giuliano“ eingefunden, um zusammen mit Papst Benedikt XVI. am heutigen dritten Sonntag der Osterzeit die heilige Messe zu feiern. Es handelte sich dabei um die zweite Etappe eines zweitägigen Pastoralbesuchs im Nordosten Italiens.
Bereits eine Stunde vor Beginn der Feierlichkeiten hatten 160.000 Menschen das 700 Hektar umfassende Areal des Parks gefüllt, während weitere 80.000 vor dem Park auf die Ankunft des Papstes warteten. Die Gläubigen waren aus allen Teilen der nordöstlichen Region gekommen, wie die zahlreichen Spruchbänder bezeugten. Zehn Reisebusse hatten die Pilger aus Kroatien nach Mestre gebracht, weitere fünf Busse kamen aus Slowenien. Lange Schlangen hatten sich am Bahnhof gebildet, wo die Leute auf die Transportmittel warteten, die sie zum Park bringen sollten. Ein Pilger hatte versucht, zusammen mit einer Kuh das Areal zu betreten. Rund Tausend Ehrenamtliche waren für die Organisation der Pilger zuständig.
Die Altarsinsel, auf der Benedikt XVI. die Messe feierte, reproduzierte einen Teil des Apsismosaiks der Basilika des heiligen Markus in Venedig. 400 Priester kümmerten sich in den verschiedenen Sektoren um die Verteilung der heiligen Kommunion, insgesamt 80.000 Hostien wurden für die Konsekration vorbereitet.
In seiner Predigt ging Benedikt XVI. vom Sonntagsevangelium von den Emmausjüngern aus. Diese Episode zeige die Folgen, welche der auferstandene Jesus in den beiden Jüngern wirke: „Umkehr von der Verzweiflung zur Hoffung; Umkehr von der Trauer zur Freude; und auch Umkehr zum Gemeinschaftsleben“. Der Papst betonte, dass die christliche Umkehr vor allem auch Quelle der Freude, Hoffnung und Liebe sei: „Sie ist immer Werk des auferstandenen Christus, des Herrn des Lebens, der für uns durch sein Leiden diese Gnade erlangt hat und sei uns kraft seiner Auferstehung mitteilt“.
Benedikt XVI. erklärte vor den Gläubigen, dass er gekommen sei, um mit den Bischöfen und Priestern die Sorge um die missionarische Verkündigung zu teilen, welche alle in einem ernsthaften und gut koordinierten Dienst an der Sache des Reiches Gottes einbegreifen müsse. Es sei notwendig, dass die Christen heute vor dem modernen Menschen von der christlichen Hoffung Rechnung tragen, „einem Menschen, der nicht selten von großen und beunruhigenden Problematiken überwältigt wird, welche die Fundamente selbst seines Seins und Handelns in eine Krise stürzen“.
- Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf kath.net!
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06.05.2011 21:53:39
Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis für den Theologen DDr. David Berger
(erzbistum-koeln.de) Das Erzbistum Köln veröffentlicht folgende Presseerklärung zum Entzug der "missio canonica" des Theologen DDr. David Berger:
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat am 2. Mai 2011 Dr. David Berger die Missio canonica (Kirchliche Lehrerlaubnis) für das Fach Katholische Religionslehre an Schulen entzogen. Dr. Berger war bis zu diesem Zeitpunkt u.a. als Religionslehrer an einer öffentlichen Schule in der Erzdiözese Köln tätig. Kardinal Meisner sah sich zu diesem Schritt gezwungen, weil Dr. Berger durch seine Veröffentlichungen und Äußerungen in den Medien selbst den unwidersprochenen Anschein gesetzt hat, in Lehre und Lebensführung mit den moralischen und gesetzlichen Normen der Kirche nicht übereinzustimmen. Damit hat er das für den Verkündigungsauftrag unverzichtbare Vertrauen des Bischofs zerstört und kann nicht mehr glaubwürdig im Auftrag der Kirche katholischen Religionsunterricht erteilen. Der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis war deshalb unausweichlich.
Die Entscheidung des Erzbischofs beruht auf dem kirchenrechtlich ordnungsgemäßen Verfahren, in dessen Verlauf der Betroffene Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten hat. Rechtsgrundlage sind die „Rahmenrichtlinien zur Erteilung der Kirchlichen Unterrichtserlaubnis und der Missio canonica für Lehrkräfte mit der Fakultas Katholische Religionslehre“ und die dazu erlassene Rahmengeschäftsordnung für die Erzdiözese Köln von 1974.
Die Verleihung der Missio canonica ist gemäß Kirchenrecht Sache des Ortsbischofs für seine Diözese (vgl. can. 805 CIC). Sie ist die persönlich übertragene, amtliche Teilhabe am Verkündigungsauftrag der Kirche. Bei ihrem Entzug verliert der Betroffene die Berechtigung, im Namen der Kirche und des Ortsbischofs die Lehre der Kirche zu verkünden, z.B. durch die Erteilung von Religionsunterricht. Aufgrund der staatskirchenrechtlichen Regelungen hat der Entzug der Missio canonica zur Folge, dass der Betroffene – unbeschadet seiner sonstigen Lehrverpflichtungen – nicht mehr als Religionslehrer eingesetzt werden kann.
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