| | 01.03.2004 17:50:23 | | Papstbotschaft zum Weltjugendtag 2004 | | (Radio Vatikan) „Das Jahr 2004 ist der letzte Schritt hin zur großen Verabredung in Köln.“ Mit diesen Worten beginnt die Botschaft von Papst Johannes Paul II. für den diesjährigen Weltjugendtag, der in den einzelnen Diözesen begangen wird. Am Palmsonntag, also in einem guten Monat, soll er stattfinden. „Wir möchten Jesus sehen!“ Dieser Satz aus dem Johannesevangelium ist das Thema des diesjährigen, des 19. Weltjugendtages. Dieser Wunsch, Jesus zu sehen und ihm zu begegnen, solle auch der brennende Wunsch der Jugendlichen sein, so der Papst in seiner Botschaft: „Lasst aus der Tiefe eures Herzens die brennende Sehnsucht, Gott zu sehen, herauskommen, eine Sehnsucht, die manchmal vom Lärm der Welt und den Verführungen von Vergnügungen erstickt wird.“ Wichtig sei die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Jesus, meint der Papst. Denn: „Das Christentum ist nicht einfach eine Lehre; es ist die Begegnung im Glauben mit Gott, der sich durch die Menschwerdung Jesu in unserer Geschichte gegenwärtig gemacht hat.“ Nach dieser Begegnung sollten alle suchen, schreibt der Papst, denn diese allein könne dem Leben Sinn geben. Das Beispiel Jesu seiner Selbsthingabe müsse die Menschen zu Liebe führen, aber nicht nur zu einer „affektiven“ Liebe, sondern auch zu einer „effektiven“: Zum Willen nämlich, das Wohl des Nächsten zu wirken. Der Papst betont in seiner Botschaft auch, dass es wichtig sei, Christus in der Kirche zu suchen und sein Kreuz zu betrachten und da erwähnt er auch das Ereignis, das für den Palmsonntag in Berlin geplant ist: Dort werden nämlich Jugendliche das Weltjugendtagskreuz offiziell in Deutschland in Empfang nehmen. | | |    |
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| | 01.03.2004 17:48:15 | | Presseerklärungen zur Abtreibungsfrage und zu "Donum vitae" | Das „Forum Deutscher Katholiken“ sowie die „Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester in den deutschsprachigen Diözesen“ hat auf seiner Jahrestagung zwei Presseerklärungen veröffentlicht, die hier dokumentiert werden. Gezeichnet sind sie jeweils von Prof. Dr. Hubert Gindert (Forum) und Gerhard Braun (Aktionsgemeinschaft). Erklärung zur steuerfinanzierten Abtreibung Die Deutsche Bundesregierung hat im Jahr 2003 über 41 Millionen Euro Steuergelder für Abtreibungen ausgegeben. Hinzu kommen die staatlichen Zuschüsse für Beratungseinrichtungen wie „Pro Familia“ und „Donum vitae“, die Scheine für die rechtswidrige, jedoch straffreie Abtreibung ausstellen. Die Länder haben seit 1996 den Krankenkassen Kosten für die Tötung von 810.947 Kindern in einer Höhe 250,5 Millionen Euro erstattet. Der Einsatz von Steuergeldern zur Tötung ungeborener Kinder geschieht trotz einer extrem niedrigen Geburtenrate, die das gesamte Sozialsystem gefährdet. Das Geld für die Abtreibungen fehlt kinderreichen Familien, Kindergärten und Einrichtungen für die Jugendarbeit. Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg hat den Skandal der steuerfinanzierten Abtreibung angeprangert und gefordert, dass das „Schwangerenhilfegesetz“ von 1995 mit seinen katastrophalen Auswirkungen auf den Prüfstand gestellt und geändert wird. Für seine mutige Wortmeldung gegen die political correctness verdient der Erzbischof von Bamberg Anerkennung, Respekt und Dank. Wir rufen alle Katholiken und die Bürger „guten Willens“ auf, das Bemühen von Erzbischof Ludwig Schick zu unterstützen. Der Zweck heiligt nicht die Mittel Das Forum Deutscher Katholiken und die Aktionsgemeinschaft katholischer Laien und Priester in den deutschsprachigen Diözesen begrüßen die Stellungnahme des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller zur Schwangerenkonfliktberatung von „Donum vitae“. Bischof Müller verdient Dank und Anerkennung, weil er die Lehre der Kirche klar und deutlich vertritt. Der Verein „Donum vitae“ will abtreibungsgefährdete Kinder dadurch retten, dass er durch Ausstellung von Beratungsscheinen andere Kinder der rechtswidrigen, aber straffreien Tötung überlässt. Wer abtreibt und an einer Abtreibung mitwirkt, zieht sich nach can. 1398 des Kirchenrechts die Exkommunikation zu. „Donum vitae“ stiftet Verwirrung unter den deutschen Katholiken und übt Verrat am Glauben der Kirche. Homepage: http://www.forum-deutscher-katholiken.de | | |    |
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| | 29.02.2004 09:32:27 | | Als Kinder Gottes auserwählt - Hirtenbrief von Bischof Müller (Regensburg) | | Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat seinen Fasten-Hirtenbrief 2004 unter das Thema gestellt: „Wir heißen Kinder Gottes und sind es“ (1 Joh 3,1). Er lädt die Gläubigen ein, im Licht des Glaubens über die Würde und Berufung der Kinder nachzudenken. Denn auch Jesus „erweist den Kindern nicht nur seine göttliche Liebe, sondern darüber hinaus warnt er uns auch davor, die Kinder zu missachten und sie als lästige Störenfriede unseres egoistischen Lebensgenuss zur Seite zu schieben.“ Der Bischof führt aus: „Kinder sind unsere Freude und unsere Zukunft. Sie sind aber auch Auftrag und Verpflichtung. Widmen wir den Kindern genügend Aufmerksamkeit? Geben wir ihnen das Gefühl, in Liebe angenommen zu sein? Bemühen wir uns, sie immer richtig zu verstehen? Wir müssen uns immer bewusst sein, dass die Kleinsten und Hilflosesten unserer Gesellschaft den größten Gefahren ausgesetzt sind.“ Kindern müsse die Liebe Gottes vermittelt werden, der uns alle „im voraus dazu bestimmt hat, seine Kinder zu werden durch Jesus Christus“ (Eph 1,5). Lesen Sie das Hirtenwort in vollem Wortlaut (PDF-Format)! - Auch Papst Johannes Paul II. hat die Gläubigen in der soeben begonnenen Fastenzeit zu einem "Wettstreit der Solidarität" mit Kindern aufgerufen, meldet "Kathpress". Insbesondere Kindern in Not und schweren Gefahren müsse großzügig geholfen werden, sagte er am Sonntag 29.02.2004 vor seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Nicht selten würden Kinder zu "schuldlosen Opfern von boshaften und niederträchtigen Menschen". Die Kirche widme ihnen nach dem Vorbild und dem Auftrag Christi ganz besondere Aufmerksamkeit, betonte der Papst vor rund 30.000 Menschen. | | |    |
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| | 27.02.2004 17:40:34 | | Innsbrucker Dogmatiker Raymund Schwager SJ verstorben | | (Diözese Innsbruck) Völlig unerwartet ist am 27. Februar, der Jesuitenpater Raymund Schwager im Alter von 68 Jahren gestorben. Schwager war seit 1977 Professor für Dogmatische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck. Von 1985 bis 1987 und von 1999 bis Ende 2003 stand er der Fakultät als Dekan vor. Bischof Manfred Scheuer zeigt sich tief betroffen vom Ableben Schwagers. "Ich habe Raymund Schwager als großen Theologen und Menschen kennen und schätzen gelernt. Er hat in seiner Forschungstätigkeit die Kirche in Tirol mtibedacht", so der Bischof in einer ersten Stellungnahme. Generalvikar Ernst Jäger würdigte Schwager als "engagierten und wertvollen theologischen Berater". Schwager sei stets interessiert gewesen an einer guten Verbindung der Theologischen Fakultät mit der Diözese Innsbruck. Unter Bischof Alois Kothgasser war Schwager Mitglied des Pastoralrats der Diözese. In seiner intensiven Forschungs- und Lehrtätigkeit setzte sich Raymund Schwager mit Fragen rund um Gewalt und Religion auseinander. In Auseinandersetzung mit anthropologischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen entwarf er das Modell einer "Dramatischen Theologie". Er zeigte, wie die Bibel einen gewaltlosen Gott verkünde und zugleich radikal gewalttätige Strukturen entlarve. Die Forschungsarbeit mündete unter anderem in die Gründung der internationalen wissenschaftlichen Gesellschaft "Gewalt und Religion" (Violence & Religion), deren erster Präsident er war. In seinen Büchern verstand es Schwager, seine Lehre in allgemein verständlicher Sprache darzustellen. In letzter Zeit profilierte sich Schwager als scharfsinniger Kommentator kirchlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. Raymund Schwager wurde am 11. November 1935 in der Schweiz geboren. 1955 trat er in den Jesuitenorden ein und studierte von 1957 bis 1960 Philosophie im Berchmannskolleg in Pullach/München. Anschließend arbeitete er als Pädagoge im Kolleg "Stella Matutina" in Feldkirch, ehe er mit dem Studium der Theologie in Lyon-Fourviere begann, das er 1969 mit der Dissertation in Fribourg (Schweiz) abschloss. Nach Gastvorlesungen in Amsterdam und der Mitarbeit in der Redaktion der Jesuitenzeitschrift "Orientierung" wurde Schwager 1977 Universitätsprofessor für Dogmatik in Innsbruck. 1998 wurde Schwager für seine Forschungstätigkeit mit dem Tiroler Landespreis für Wissenschaft ausgezeichnet. Im Herbst 2004 wäre er in den Ruhestand getreten. - R.I.P. Linktip: Online-Texte von Prof. Schwager. | | |    |
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| | 27.02.2004 17:38:38 | | Jesus Christus: um unsretwillen versucht, doch ohne Sünde! | | Am 1. Fastensonntag stellt uns die Kirche im Evangelium die Versuchung Jesu durch den Teufel vor Augen. Möglicherweise sind wir durch eine bestimmte Denkweise angehalten, diese Begebenheit, wie sie uns der Evangelist Lukas berichtet, gar nicht mehr ernst zu nehmen. Zu fremd ist uns vielleicht diese Welt; zu „mythologisch“, meinen wir; zu „unwirklich“! Aber sind wir da nicht doch Gefangene unserer eigenen Vorurteile? Verfallen wir da nicht einem platten Rationalismus, der nur mehr das als wirklich anerkennt, was den eigenen Gedanken und Vorstellungen entspricht, was sich mühelos einsehen und begreifen lässt? Es lohnt sich jedenfalls, mit der Kirche über den Zusammenhang dessen nachzudenken, was uns im Evangelium verkündet wird. Der Herr bereitet sich vor auf sein öffentliches Wirken. Aus diesem Anlass zieht er sich in die Wüste zurück und fastet dort 40 Tage lang. Kein Wunder, dass er anschließend Hunger hatte! Ja, wir wundern uns, dass er überhaupt so lange ausgehalten hat. Eben dies wird nun zum Anlass einer Versuchung durch den Teufel, der den Sohn Gottes von seinem Heilsplan abhalten will. - Lesen Sie die Predigt am 1. Fastensonntag im Jahreskreis C! | | |    |
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| | 27.02.2004 05:51:58 | | Vorbereitung für "Wallfahrt der Völker" am 22. Mai in Mariazell | | Die Vorbereitungen für die "Wallfahrt der Völker", die im Rahmen des Mitteleuropäischen Katholikentags von 21. bis 23. Mai in Mariazell stattfinden wird, laufen auf Hochtouren. "80.000 Hostien sind gerichtet", berichtete der Liturgie-Verantwortliche, Prälat Gottfried Lafer, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Graz. Vor allem der große Gottesdienst am 22. Mai stellt eine logistische Herausforderung dar: Die 50.000 bis 80.000 Pilger werden mit 10.000 Pkw und rund 1000 Bussen anreisen, einige Tausend Quartiere müssen organisiert werden. Darüber, ob der Papst kommen wird, werde man Ende März "deutlicher Antwort" geben können. "Mariazell soll der Ort werden, in dem die Völker mit ihrer unterschiedlichen Geschichte ein Zeichen der Einheit setzen", formulierte Wallfahrts-Koordinator Prälat Heinrich Schnuderl die Zielsetzung. Über 80 steirische Pfarren beteiligen sich an der Festlichkeit, sie stellen auch Übernachtungsmöglichkeiten bereit. Gerechnet wird damit, dass rund die Hälfte der Wallfahrer aus dem Ausland kommt, wobei jene aus den unmittelbaren Nachbarländern am selben Tag an- und abreisen dürften. - Lesen Sie mehr im Bericht von ORF Religion! | | |    |
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| | 27.02.2004 05:50:23 | | Video-Konferenz über Kirche, New Age und Sekten | | Heute Freitag, 27. Februar 2004, wird eine Videokonferenz zum Thema „Die Kirche, New Age und die Sekten“ weltweit ausgestrahlt werden. Die Konferenz wird von der Päpstlichen Klerus-Kongregation organisiert. Dank der neuen Technologien im Bereich der Kommunikationsmittel können zu diesem Zeitpunkt Theologen aus Rom, New York, Regensburg, Moskau, Bogota, Madrid, Taiwan, Sydney, Manila und Johannesburg direkt miteinander in Verbindung treten. Die Konferenz kann man direkt und in einer Aufzeichnung auf der Webseite der Päpstlichen Klerus-Kongregation unter www.clerus.org mitverfolgen, deren Präfekt Kardinal Dario Castrillòn Hoyos ist. Im Nachhinein können auf dieser Webseite die Erklärungen der einzelnen Theologen in den verschiedenen Sprachen gelesen werden. | | |    |
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| | 26.02.2004 17:20:20 | | Otto-Mühl-Ausstellung: Wer nimmt Rücksicht auf die Opfer des Straftäters? | Mag. iur. Peter Pitzinger, Landessekten- und Familienreferent für Niederösterreich, nimmt in seinem stjosef.at - Kommentar Stellung zur Otto-Mühl-Ausstellung, die Anfang März 2004 im MAK (Museum für angewandte Kunst) in Wien eröffnet wird: Otto Muehl ist nicht irgendein Künstler, über dessen „Kunstwerke“ man zwar streiten kann, der ansonsten aber unauffällig ist. Denn Otto Muehl ist nicht nur in seiner Zeit als sogenannter „Wiener Aktionist“ mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt geraten (Herabwürdigung religiöser Symbole, Erregung öffentliches Ärgernisses) sondern wurde als „Guru“ einer sektenähnlichen Kommune im Burgenland am 17. Juni 1991 verhaftet, wegen Unzucht mit Minderjährigen und anderer Delikte zu sieben Jahre Gefängnis verurteilt und hat diese Strafe auch abgesessen. ... Kaum aus der Haft entlassen, wurde Otto Muehl wieder hofiert. Das Burgtheater stellte ihm eine Bühne zur Selbstdarstellung zur Verfügung und auch das MAK stellte damals schon Zeichnungen von ihm aus. Hans Rauscher bemerkte damals in einem Kommentar im „Der Standard“ richtig, dass Muehl seine Terrorherrschaft mit der Kunst und seinem Künstlertum legitimierte. Die Freiheit der Kunst kann aber – ebenso wenig wie die Religionsfreiheit – den sexuellen Missbrauch von Kindern und Minderjährigen niemals rechtfertigen. Muehl sieht auch keine Schuld, das hat er in den letzten Tagen mehrfach in Interviews bewiesen. Wird nun seine Kunst ausgestellt und bewundert, so dient das ihm persönlich und der staunenden Öffentlichkeit letztlich als Rechtfertigung seiner Lebenssicht und seiner künstlerisch verbrämten strafbaren Handlungen. Dies trifft umso mehr zu, als in seinen „Kunstwerken“ ja hauptsächlich sexuell perverse und aggressive frauenfeindliche Motive dominieren. Ein Mann, der sagt seine Opfer hätten ja schließlich Spaß an ihrem Missbrauch gehabt, ist widerwärtig. Einem solchen Mann darf keine weitere Bühne gegeben werden. Das verlangt der Opferschutz und der Anstand von uns. Lesen Sie den Kommentar in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 26.02.2004 16:45:40 | | Berufen zum Dienst in Kirche und Welt | | In einer Rezension der Zeitung "Die Tagespost" stellt Stephan Baier das neue Buch des Windischgartener Pfarrers Dr. Gerhard Wagner vor: "In einer Zeit, in der nur das Widersprüchliche, das Außergewöhnliche, das Abnorme ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gerät, haben Priester, die nicht an Gott glauben, die ihre eigene Kirche beflegeln oder in irgendeiner Hinsicht offensichtlich aus der Rolle fallen, Hochkonjunktur. Die vielen Priester, die ihrer geistlichen Berufung treu bleiben, trotz aller Widerstände ihren immer mühsameren Dienst in der Seelsorge tun und sogar die Sakramente mit Würde spenden, gelten im Allgemeinen als uninteressant. Der Oberösterreicher Gerhard Wagner, seit 1988 Pfarrer in Windischgarsten, mag ein solcher 'unauffälliger' Priester sein, aber sicher kein uninteressanter. Wer durch irgendeinen Zufall den Veranstaltungskalender oder den Pfarrbrief von Windischgarsten in die Hände bekommt, erkennt dahinter einen Hochleistungs-Seelsorger. Mit seinem Buch 'Berufen zum Dienst in Kirche und Welt' hat Wagner nun eine Sammlung von Briefen 'eines Pfarrers an seine Pfarrgemeinde' vorgelegt, die man jedem Seelsorger in die Hand geben sollte. Die wenigsten dieser Briefe sind an die ganze Gemeinde gerichtet. Hier finden sich viele Briefe an die Kranken, die Alten, die Kinder und die Familien, aber auch inhaltsreiche Schreiben an die aus der Kirche Ausgetretenen und die Distanzierten, die Alkoholkranken und Drogenabhängigen, die Homosexuellen und die Frauen nach einer Abtreibung. Durch alle diese Schreiben zieht sich ein roter Faden: die doppelte Sorge des Priesters um den Menschen und um die geoffenbarte Wahrheit." - Lesen Sie die ganze Buchbesprechung im Original! - Hier die bibliographischen Angaben zum Buch: Gerhard Wagner: Berufen zum Dienst in Kirche und Welt. Briefe eines Pfarrers an seine Pfarrgemeinde, Stella Maris Verlag, Buttenwiesen 2003, 331 Seiten, broschiert, 12,50 Euro. Homepage des Verlages: www.stella-maris-verlag.de | | |    |
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| | 25.02.2004 18:24:07 | | Papst zu Beginn der Fastenzeit: Solidarität mit Kindern nötig | | (ORF Religion) Mit einem Bußgottesdienst im Petersdom und der Austeilung des Aschenkreuzes hat Papst Johannes Paul II. am Mittwoch die diesjährige Fastenzeit eröffnet. In der Fastenzeit seien alle Gläubige zu aufrichtiger Umkehr und Bekehrung, aber auch zu konkreten Taten der Nächstenliebe aufgerufen, betonte er in seiner Predigt. Spezielle Aufmerksamkeit richtete der Papst dabei auf das schwere Schicksal von vielen Kindern in der Welt, die krank oder allein gelassen seien. Nach der Aschenweihe erhielt Johannes Paul II. als erster das Aschenkreuz, das ihm als Zeichen der Buße von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano aufgelegt wurde. Gerade die wehr- und schutzlosen Kleinen seien besonders auf Schutz und Verteidigung angewiesen, so das katholische Kirchenoberhaupt. Die Probleme der Kindheit seien oft sehr komplex, sagte der Papst in seiner Predigt: "Ich hoffe, dass diese unsere kleinsten Brüder und Schwestern, die oft auf sich selbst gestellt sind, durch unsere Solidarität die erforderliche Pflege erhalten". Dies wäre eine konkrete Geste, um die Bemühungen zur Fastenzeit in die Tat umzusetzen. Zugleich verwies Johannes Paul II. auf die christlichen Bußtraditionen wie Abstinenz, Fasten und Verzicht auf Dinge, die in sich legitim sind. Die äußeren Gesten der Buße und Reue müssten freilich mit der inneren Einstellung übereinstimmen, sagte der Papst. Sie müssten den festen Willen deutlich machen, sich vom Bösen zu entfernen und den Weg des Guten zu gehen. Auch in seiner diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit hatte der Papst an die Leiden der zahlreichen Kinder erinnert, die Opfer von Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt werden. Er beklagte, dass immer wieder Minderjährige Opfer der Gewalt von Erwachsenen würden. Neben dem sexuellen Missbrauch und der Auslieferung an die Prostitution kritisierte Johannes Paul II. auch die Einbeziehung in den Drogenhandel, die Zwangsarbeit, die Rekrutierung von Kindern als Soldaten und ihre Ausbeutung im "schändlichen Handel mit Organen". Zugleich beklagte der Papst, dass viele Kinder vom Auseinanderbrechen von Familien geschädigt würden. Besonders besorgt äußerte er sich über die Ausbreitung von Aids, die vor allem in Afrika immer mehr Neugeborene betreffe. "Die Menschheit darf die Augen vor einer so Besorgnis erregenden Katastrophe nicht verschließen", stellte Johannes Paul in der Fastenbotschaft fest. - Link: Botschaft für die Fastenzeit 2004. | | |    |
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| | 24.02.2004 12:11:02 | | ORF lässt Skandal-Song gegen Papst und Kirche zu | | Wie heute bekannt geworden ist, räumt der ORF nach eingängiger Prüfung des Textes des "song.null.vier"-Beitrags "Rich White Man" der Band "5 In Love" nun alle Bedenken aus und lässt die Band mit unverändertem Text antreten. Laut ORF-Verantwortlichem Tim Lange wurde ernsthaft darüber nachgedacht, die Band mit dem Text, in dem die katholische Kirche und der Papst für ihr Verhalten gegen die Abtreibung kritisiert werden, zu disqualifizieren oder zumindest zum Umtexten zu bewegen. Die strittige Passage lautet im Original: "Well in church they say 'women must obey, and lay their bodies down', right? But if the pope got pregnant, next day you'd see 'men's clinics' in every town". Übersetzt: “In der Kirche sagt man, Frauen müssen gehorchen und ihren Leib hinlegen. Aber wenn der Papst schwanger würde, könntet ihr am nächsten Tag überall ‚Männerkliniken’ in jeder Stadt sehen“ (Anm.: für Abtreibung!). Der ORF hat aber nun beschlossen, dass der Song unverändert in der Sendung Song 04 (5.3.2004, 21.15 Uhr – ORF1) aufgeführt werden darf. Es ist aufgrund dieser fatalen Entscheidung durchaus möglich, dass dieses umstrittene Lied Österreich beim Song-Contest 2004 in Istanbul vertritt, was auf jeden Fall ein schlechtes Aushängeschild für unser Land wäre. Und wir Katholiken – sollen wir uns immer alles gefallen lassen, wenn man gegen die Kirche agiert? Hätte die Gruppe dieses Lied gegen jüdische oder muslimische Glaubensangehörige so texten können? Hätte der ORF den „Mut“ gehabt, es dann zuzulassen?! Proteste können gerichtet werden an: ORF-Zentrum, Würzburggasse 30, A - 1136 Wien, Telefon: (01) 870 70-30 (täglich von 8.00 bis 24.00 Uhr), Fax: (01) 870 70-330, e-mail: kundendienst@orf.at. | | |    |
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| | 24.02.2004 09:09:16 | | Der Anspruch der Liebe | In einem Kommentar in der Salzburger Kirchenzeitung „Rupertusblatt“ nimmt Weihbischof Laun Stellung zur Frage der vorehelichen Enthaltsamkeit. Hier der Wortlaut seiner Ausführungen: „Ich habe ein Mädchen, das nicht verstehen will, warum ich nicht mit ihr ins Bett will“, schrieb mir – man glaubt es kaum! – ein junger Mann vor kurzem und fragte mich nach einer englischen Übersetzung meines einschlägigen Buches. Die gibt es noch nicht, musste ich sagen, aber zugleich fragte ich mich: Und wenn, hätte das Mädchen „es“ verstanden? Hätte sie den Mut gehabt, gegen den Strom zu schwimmen? Ich kenne das Mädchen nicht, aber ich kenne den Zeitgeist, der die Menschen, was ihre Sexualität betrifft, blind macht, und zwar so, dass sie sich zugleich für Sehende halten. Auch innerhalb der Kirche gibt es viele „blinde Blindenführer“ in diesem Sinn. Und doch, es wird auch in diesen Fragen eine Erneuerung kommen, nicht erst durch den Einfluss der Muslime. Durch Gottes Erbarmen werden die Menschen wieder erkennen, wie notwendig sie auch für ihre Sexualität der „Weisung des Herrn“ bedürfen und wie erlösungsbedürftig diese ist. Werden „dann“ alle Menschen vor der Ehe enthaltsam bleiben und in der Ehe treu sein? Nein, aber es wird Christen geben, die den Weg in die richtige Richtung vorausgehen werden: „Wir bilden uns nicht ein, dass wir es schon ergriffen hätten. Aber wir strecken uns nach dem aus, was vor uns ist. Das Ziel vor Augen, jagen wir nach dem Siegespreis: der Erfüllung unserer Liebe im Bund der Ehe, die Gott uns schenkt“ (frei nach Paulus). Links: http://rupertusblatt.kirchen.net , http://www.kirchen.net/bischof/laun/ . | | |    |
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| | 24.02.2004 07:20:08 | | Erfolgreiche ORF-Beschwerde in der Causa Holl | | Die Beschwerdeaktion einer niederösterreichischen Rechtsanwaltskanzlei wegen eines Radiobeitrags des Publizisten Adolf Holl auf Ö1 hat ein enormes Echo ausgelöst. Rund 7000 Menschen haben die vor wenigen Wochen gestartete Aktion bislang per Unterschrift unterstützt, davon sind etwa 5000 Personen mit einer Rundfunk-Hauptbewilligung. Für eine formelle Beschwerde sind 500 Unterschriften nötig. Der 73-jährige Publizist Adolf Holl brachte Anfang Jänner die Gottesmutter Maria bei einer Meditation auf Ö1 zum Thema „Weihrauch und Schwefel“ in geschmacklos-beleidigender Weise mit sexuellen Phantasien in Zusammenhang. Trotz der sofortigen Absetzung der Sendung beschloss die Anwaltskanzlei Adam und Steier, eine formelle Beschwerde beim ORF einzubringen. Am Montag teilte die Kanzlei mit, dass eine wahre Flut an Unterschriften eingegangen sei. Holl studierte Theologie und Philosophie; vor 30 Jahren wurde ihm die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. - news.stjosef.at hat diese Beschwerde mitgetragen. Der Erfolg ist ein Zeichen dafür, dass Katholiken in unserem Land kein "Freiwild" sein dürfen, mit dem man nach Belieben umgehen kann. Möglicherweise gibt es bald neuen Anlass für Proteste. | | |    |
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| | 23.02.2004 18:05:41 | | Symposion über Kaiser Karl von Österreich | | In der Diskussion um die Seligsprechung Kaiser Karls I. sollten die tausenden von Seiten der Dokumente des akribisch durchgeführten Seligsprechungsprozesses mehr Beachtung finden, forderte der Organisator des Wiener Wissenschaftler-Symposions über den letzten Habsburgermonarchen, der Historiker und Pfarrer Jan Mikrut. Freilich seien gute Italienischkenntnisse - die hier zu Lande leider nur die wenigsten hätten - die Bedingung. De facto würden von den Medien "immer nur die gleichen Vorwürfe wiederholt"; niemand mache sich die Mühe zum Aktenstudium. Die 3.000-seitige "Positio", eine historisch fundierte Biografie des Kaisers, wurde 1980 abgeschlossen und der vatikanischen Heiligsprechungskongregation zur Prüfung übergeben. Eine Historikerkommission wurde in der Folge vom Vatikan mit weiteren detaillierten Studien beauftragt. Die Kirchenhistorikerin Elisabeth Kovacs, die Mitglied in der Kommission war, zeigte auf Grund neu erschlossenen Quellenmaterials bisher völlig unbeachtete Aspekte in der Verbindung des Kaisers zu Papst Benedikt XV. auf. Beide wollten durch innere Neuordnung der Habsburger-Monarchie und ihre Umformung zu einer Donauföderation der bolschewistischen Revolution von 1917 ein katholisches Mitteleuropa-Konzept entgegenstellen. - Lesen Sie mehr im Bericht von stephanscom.at! | | |    |
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| | 23.02.2004 18:01:56 | | Fastenbesinnung der Künstler im St. Pöltner Dom | | (DPS) Am 1. Fastensonntag, 29. Februar 2004 um 19 Uhr, lädt der Bischofsvikar für Kunst und Kultur, Propst Prl. Ulrich Küchl alle Bildenden und Darstellenden Künstler in Niederösterreich zur schon traditionellen „Fastenbesinnung für Künstler“ in den Dom zu St. Pölten. Das Zusammenwirken theologischer und künstlerischer Elemente soll ein spirituelles Erlebnis von meditativem und repräsentativem Charakter vermitteln. Das Thema der diesjährigen Fastenbesinnung mit Ausstellung sind die Grußworte des Auferstandenen: „Ecce Vivo“ - „Siehe, ich lebe“. Gott offenbart sich schon dem Mose als der „Seiende“ („Jahwe“). Die ganze Bibel durchzieht die Erkenntnis, dass Gott „der Freund des Lebens“ ist, kein „Gott der Toten, sondern der Lebenden“, dass er der „Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist. Leben bedarf keiner Rechtfertigung, es ist Ausfluss der Unendlichkeit Gottes. Die Diskussion um lebenswertes oder (angeblich) lebensunwertes Leben, Euthanasie und „Lebensbeendigung“, Würde des Menschen und vieles andere zu diesem Thema, lässt sich sinnvoller Weise nur mit „Ecce vivo“ führen. Die heurige Fastenbesinnung versucht dieser Thematik mit Werken der Darstellenden und Bildenden Kunst nachzugehen. Die Fastenbesinnung wird in der Art eines Wortgottesdienstes gefeiert mit Künstlern, von Künstlern und für Künstler. Zusammengefasst werden dann alle Gedanken in einer theologischen Meditation und in einem gemeinsamen Fürbittgebet. Die Leitung der Feier haben Bischofsvikar Propst Prl. Ulrich Küchl und Dompfarrer Kanonikus Mag. Wolfgang Reisenhofer. Literarischer Beiträge der Literarischen Gesellschaft St. Pölten. Musikalische Gestaltung: Vienna Vocal Consort, Leitung: Vijay Upadhyaya. | | |    |
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| | 22.02.2004 10:10:10 | | Papst lehnt künstliche Befruchtung ab | | Wie Kathpress berichtet, hat Papst Johannes Paul II. die künstliche Befruchtung als ethisch unannehmbar abgelehnt. Die natürliche Fortpflanzung dürfe nicht durch die Manipulation eines künstlichen Zeugungsaktes ersetzt werden, sagte er am Samstag vor der Päpstlichen Akademie für das Leben. Zugleich appellierte er an die Wissenschaft, stärker die Ursachen von Unfruchtbarkeit zu erforschen. Man müsse nach Wegen suchen, wie die Sterilität von Eheleuten auf natürliche Weise überwunden werden könne, so der Papst. Er ermunterte die Akademie und alle katholischen Forscher zu geeigneten Initiativen, um die "gefährlichen Manipulationen der künstlichen Befruchtung zu verhindern". An alle Gläubigen appellierte er, eine "Ersatz-Technik" für echte Vater- oder Mutterschaft abzulehnen. Sie sei für die Würde der Eltern wie der Kinder schädlich. Bei der Vollversammlung der vor zehn Jahren gegründeten Akademie für das Leben diskutierten mehrere hundert Mediziner, Biologen, Theologen und Psychologen über Fragen der künstlichen Befruchtung. - Website der Päpstlichen Akademie für das Leben. | | |    |
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| | 22.02.2004 10:06:56 | | Februar-Ausgabe von "Theologisches" online | | Die von Dr. David Berger herausgegebene Zeitschrift "Theologisches" ist jetzt mit der kompletten Ausgabe der Februar Nummer im PDF-Format online aufrufbar. Darunter finden sich u.a. folgende Beiträge: Erzbischof em. Karl Braun, Die Angst vor dem „Ghetto“; Christoph Charamsa, Der Rosenkranz – Eine Schule der Anbetung; Christoph Blath, „Bewahre uns vor der ewigen Verdammnis“; Josef Spindelböck, Die Endentscheidungshypothese und ihre Deutung (Teil 1); Walter Hoeres, Totengräber der Metaphysik – Zum Kant-Jubiläum; Walter Hoeres, Gastfreundliche Theologen; David Berger, Christologie, Ekklesiologie und Sakramentenlehre. Homepage: http://www.theologisches.net | | |    |
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| | 21.02.2004 06:47:07 | | Ein geeintes Europa braucht eine geeinte Kirche | | (Zenit) Die Wiederherstellung der Einheit der Christen ist dringend nötig - auch für Europa. Das betonte Kurienkardinal Walter Kasper am Mittwoch bei einem Vortrag in der Moskauer Marienkathedrale. Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen ist seit Dienstag auf Einladung der katholischen Bischöfe in Moskau. Der Besuch sei unter anderem durch die Gefühle der „Wertschätzung für die russisch-orthodoxe Kirche“ motiviert gewesen, hieß es in einer vatikanischen Presseerklärung im Januar. Der katholische Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz von der Diözese der Mutter Gottes in Moskau, Vorsitzender der russischen katholischen Bischofskonferenz, bezeichnete die sechstägige Visite als „Zeichen der Hoffnung“ für die Katholiken und als Impuls, die Beziehung zur Orthodoxie neu zu beleben. Kasper sagte in seinem Vortrag vor mehreren hundert Besuchern, darunter den russischen katholischen Bischöfen, der Heilige Geist habe in unserer Zeit „Reue und Scham“ hervorgerufen wegen der Spaltung in eine Kirche des Ostens und eine des Westens; der Geist habe deshalb die ökumenische Bewegung inspiriert. Die Ökumene ziele auf die „Wiederherstellung einer Einheit, die weder eine Übernahme noch einen Zusammenschluss bedeutet, sondern eine Einheit im gegenseitigen Respekt für die Vielfältigkeit der Riten und Kulturen“, sagte Kasper. „Katholiken und Orthodoxe beten das gleiche ,Vater Unser’ und doch sind sie seit vielen Jahrhunderten getrennt“ – dies sei eine Trennung, die nicht dem Willen Jesu entspreche und für die Welt ein „Anstoß“ sei. Die Annäherung zwischen den getrennten christlichen Kirchen sei „eine der Prioritäten des Papstes, der unablässig für die christliche Einheit betet und arbeitet“, erklärte der Kardinal. Dies sei auch der Grund, warum er nach Moskau gesandt worden sei. „Ich gebe mich keinen Illusionen hin“, bekannte Kasper: „Ich weiß, dass diese Aufgabe nicht leicht ist. Ich kenne die Vorbehalte und Vorurteile von beiden Seiten.“ Der Weg zur vollen Gemeinschaft aller Christen werde „wahrscheinlich noch lang“ sein. Jedoch: „Auch kleine Schritte führen vorwärts.“ Der Kardinal betonte, dass die Wiederherstellung der Einheit auch für ein geeintes Europa „dringend nötig“ sei, denn: „Europa ist nicht nur eine wirtschaftliche Einheit des Wohlstands, sondern eine kulturelle Einheit“. Deswegen könne ein geeintes Europa nicht nur auf den wirtschaftlichen Zusammenhalt bauen. Kasper: „Europa braucht eine Seele, eine christliche Seele.“ Die heiligen Cyrill und Methodius hätten Russland diese „Seele“ geschenkt. „Ein geeintes Europa braucht dringend eine geeinte Kirche“, erklärte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. Kardinal Kasper ist am Donnerstag mit Metropolit Kyrill von Smolensk und Kaliningrad, dem Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, zusammen getroffen. Thema der Gespräche waren der ökumenische Dialog zwischen den beiden Kirchen. - Kommentar (J. Sp.): Das Bemühen um die Wiedervereinigung der von Rom getrennten christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften muss in Respekt vor dem Wahrheitsethos Andersgläubiger, jedoch ohne Preisgabe der katholischen Glaubenswahrheit erfolgen. Hier läßt Kardinal Kasper - wie es scheint - leider die nötige Klarheit vermissen. Link: Vortrag von Kardinal Kasper in der französischen Originalfassung. | | |    |
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| | 21.02.2004 06:42:57 | | Die Provokation der Feindesliebe | | Die Worte aus dem Mund des Herrn sind nicht immer leicht verständlich und annehmbar. Wenn es im Evangelium vom 7. Sonntag i. Jkr. C heißt: „Liebet eure Feinde; tut Gutes denen, die euch hassen!“, dann scheint uns das wie eine Überforderung. Dass man den Nächsten lieben soll, sehen wir ja noch ein, aber den Feind?! Wie können wir Menschen in Liebe gegenübertreten, die uns übel gesinnt sind, die uns laufend Steine in den Weg legen und die ihrerseits keinen Millimeter bereit sind, uns entgegen zu kommen? Wenn wir diese Menschen lieben würden und ihnen Gutes tun sollten, wären wir dann nicht töricht, zumindest in den Augen der Welt? - Lesen Sie die Sonntagspredigt von Dr. Josef Spindelböck online! | | |    |
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| | 20.02.2004 13:52:31 | | Katholische Kirche in China - hoffnungsvolle Aufbrüche | | Die Diözese Hengshui hat einen neuen Bischof, den sowohl die chinesische Regierung als der Vatikan anerkennt: Fen Xinmao. Bischof Jia Zhi Guo, der Führer der "Untergrundkirche" der Diözese Zhengding bat die Gläubigen, den neuen Bischof nicht nur anzuerkennen, sondern sich auch mit der „offiziellen“ Kirche Chinas zu versöhnen. Die romtreuen Katholiken Chinas setzten ein weiteres Zeichen ihres zunehmenden Einflusses: Während der Bischofseinsetzung bestanden sie darauf, den päpstlichen Ernennungsbrief vorzulesen. Die Führer der „Patriotischen Vereinigung“ beharrten darauf, nur den Ernennungsbrief der Regierung zu verlesen. Man einigte sich schließlich darauf, beide Schreiben zu verlautbaren. - Lesen Sie mehr im Bericht von kath.net! | | |    |
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| | 20.02.2004 13:25:42 | | Serie zum MEKT bei Radio Maria | | (Radio Maria Presseaussendung) Hoffnungsvoll und mit Freude blickt Kardinal Dr. Franz König auf den Mitteleuropäischen Katholikentag (MEKT) 2004. Das bekundet der hochbetagte Wiener Alterzbischof in einem Exklusiv-Interview mit Radio Maria, das der katholische Sender am Samstag, 21. Feber 2004, um 9 Uhr ausstrahlt. Kardinal König reflektiert in dem knapp einstündigen Gespräch die europäische Entwicklung seit der Gründung der Stiftung "Pro Oriente" bis hin zum MEKT 2004. Seit Juli 2003 begleitet Radio Maria den Katholikentag mit einer wöchentlichen Schwerpunktsendung (Samstag, 9 Uhr) unter dem offiziellen Leitwort "Christus - Hoffnung Europas". Einerseits werden Europa betreffende öffentliche Referate und eigene Interviews ausgestrahlt. Zu Wort kamen bisher u.a. Kardinal Godfried Daneels, Erzbischof Dr. Paul Josef Cordes, Dr. Christine Haiden, Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dr. Erhard Busek, Prof. Heinz Nußbaumer u.a. Monatlich spricht Prof. Dr. Floridus Röhrig über die europäische Kirchengeschichte. In mehrern Folgen präsentiert P. Robert Bösner OSB das nachsynodale Schreiben "Ecclesia in Europa". "Radio Maria Österreich" ist in Teilen Niederösterreichs, Kärntens und Tirols über UKW empfangbar. Zudem ist der Sender in zahlreichen österreichischen Kabelnetzen präsent, über Astra-Digital europaweit und über Internet weltweit zu hören. Weitere Infos, auch zum Programm, sind abrufbar auf der Homepage des Senders: www.radiomaria.at . | | |    |
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| | 19.02.2004 04:59:42 | | Hirtenbrief: Berufen und gesandt | | Der Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser hat mit Datum vom 02. Februar 2004 einen Hirtenbrief zum Thema "Berufen und gesandt" herausgegeben. Er findet sich im "Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg". Unter anderem schreibt der Erzbischof: "Jesus ruft die Apostel, damit sie bei ihm seien und er sie sende. Jesu Ruf wendet sich an alle. Christsein bedeutet Hinkehr zu Jesus. ER ruft in die Jüngerschaft und Nachfolge." Weiter heißt es: "Die 'geistliche Berufung' mit Weihe (Diakon, Priester, Bischof), zum Ordensleben mit Gelübden oder in anderen Formen der Hingabe will Jesus als Weg zum Leben radikal und zeichenhaft sichtbar machen. Die Hauptsorge dieser Berufungen ist, Gott zu den Menschen zu bringen und die Menschen zu Gott. Wir werden in der Diözese das Anliegen geistlicher Berufungen` mit großem Ernst neu aufnehmen und fördern. Ich bitte alle Pfarrgemeinden, Ordensgemeinschaften und Bewegungen, jede Woche eine Stunde Anbetung beim Herrn im Sakrament seiner eucharistischen Gegenwart zu halten." Damit greift EB Kothgasser das Anliegen seines Vorgängers, Erzbischof Eder auf, sich in besonderer Weise für geistliche Berufe einzusetzen und für Priester- und Ordensberufe zu beten! - http://www.kirchen.net | | |    |
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| | 19.02.2004 04:54:09 | | Das Petrusamt - Kurzansprache auf "Radio Maria" | Heute am 19.02.2004 ist nach dem "Engel des Herrn" und der "Sext" eine Kurzansprache von Dr. Josef Spindelböck auf www.radiomaria.at zu hören. Als Thema wurde das Petrusamt ausgewählt. Am 22.02. feiert die Kirche "Kathedra Petri", was heuer wegen des Sonntags jedoch ausfällt. Hier die Gedanken zum Tag: Im Evangelium vom heutigen Tag (Mk 8,27-33) fragt Jesus seine Jünger, für wen die Leute den Menschensohn halten. Die einen halten ihn für diesen Propheten, die anderen für jenen. Auf die entscheidende Frage, für wen ihn die Jünger halten, gibt Petrus im Namen aller die Antwort: „Du bist der Messias!“ Vom Heiligen Geist erleuchtet hat Petrus, der Felsenmann, das Bekenntnis des Glaubens abgelegt. Petrus war ein schwacher Mensch wie wir, und doch hat ihm der Herr Jesus Christus das Hirtenamt über die Kirche anvertraut. Die Päpste stehen in der Nachfolge des Apostels Petrus. Der Papst ist der sichtbare Stellvertreter Jesu Christi auf Erden. Ihm ist die Binde- und Lösegewalt der ganzen Kirche anvertraut. „Wer euch hört, der hört mich“ (Lk 10,16), hat Jesus einmal gesagt. Dies gilt besonders für den Papst, den Bischof von Rom, der das Petrusamt innehat und den Dienst ausübt, die Brüder und Schwestern im Glauben zu stärken. So ist es wichtig für uns, auf das Lehramt des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöfe zu hören. Die Kirche bekennt auch heute, gemeinsam mit dem Nachfolger Petri von Jesus: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!“ (Mt 16,16) An unseren Herrn Jesus Christus wollen wir glauben, denn er schenkt uns sein göttliches Leben. Die Kirche als Gemeinschaft aller Glaubenden steht uns hier zur Seite. So sind wir unterwegs auf dem Pilgerweg des irdischen Lebens, der ewigen Hoffnung entgegen. | | |    |
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| | 18.02.2004 18:12:04 | | Bischof Krenn aus Spital entlassen | | (ORF NÖ/news.stjosef.at) Fast vier Wochen war der Sankt Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn im St. Pöltner Krankenhaus. Am Dienstagnachmittag (17.02.2004) ist er entlassen worden, derzeit befindet er sich auf Erholung. Der Grund für den Spitals-Aufenthalt war eine Blutvergiftung, hervorgerufen durch eine Infektion, die im Krankenhaus Sankt Pölten seit 22. Jänner behandelt wurde. Details über den gesundheitlichen Zustand gibt sein Büro bekannt. "Seine Verfassung ist sehr gut, überraschend gut. Die Ärzte sind zufrieden, und wir sind sehr froh, dass er wieder aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Er hat sich auf Anraten der Ärzte kurz zurückgezogen, er soll sich noch ein bisschen schonen und wieder zu Kräften kommen. Er wird in einigen Tagen wieder in Sankt Pölten sein", erklärt Michael Dinhobl, der Pressesprecher des Bischofs. - P. Udo Fischer OSB, abgesetzter Pfarrer von Paudorf-Göttweig, weiß es freilich besser. Er erklärt in der neuesten Ausgabe seiner Zeitschrift "JA": "In St. Pölten halten sich hartnäckig Gerüchte, dass Bischof Kurt Krenn einen Schlaganfall erlitten hat." - http://www.hippolytus.net | | |    |
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| | 18.02.2004 18:05:34 | | Bischöfliches Verbot zur Anrufung weltlicher Gerichte | Im Amtsblatt des Bischöflichen Ordinariats Regensburg (Nr. 14, 17. November 2003) findet sich auf S. 153 ein bemerkenswertes „Bischöfliches Verbot der Anrufung eines weltlichen Gerichts“. Es hat folgenden Inhalt: Die Hl. Schriften des Neuen Testaments mahnen die Gläubigen an mehreren Stellen (z.B. 1 Kor 1,10f.; 1 Tim 2, 8; 2 Tim 2,23), Streit untereinander zu vermeiden. Dennoch entstandene Streitigkeiten unter Christen sind schnellstens beizulegen, möglichst ohne dafür kirchliche, geschweige denn weltliche Gerichte in Anspruch zu nehmen: „Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist“ (Mt 5,25). Dementsprechend bestimmt can. 1446 § 1 CIC: „Alle Gläubigen, vor allem aber die Bischöfe, sollen eifrig bemüht sein, dass Rechtsstreitigkeiten im Gottesvolk ohne Beeinträchtigung der Gerechtigkeit nach Möglichkeit vermieden und baldmöglichst friedlich beigelegt werden“. Kraft meiner bischöflichen Vollmacht (can. 391) untersage ich mit sofortiger Wirkung den katholischen Christen der Diözese Regensburg, insbesondere Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern, bei Streitigkeiten, die im Rahmen ihrer kirchlichen Ämter und Aufgaben entstehen, weltliche Gerichte anzugehen. Wenn der Streit nicht vor Ort geschlichtet werden kann (vgl. DekO Art. 7 Abs. 4, u.a.), ist der Ortsordinarius um Vermittlung anzurufen. Zuwiderhandlungen, die bei kirchlichen Mitarbeitern ein Dienstvergehen darstellen, können mit einer gerechten Strafe, ggf. Disziplinarmaßnahmen, belegt werden. - Regensburg, den 11. November 2003. Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg. Nun ist die bischöfliche Anordnung zum Gegenstand einer Kontroverse von kirchlichen und weltlichen Juristen geworden. Schränkt Bischof Müller etwa damit gar bürgerliche Grundrechte ein? Dies sei keineswegs beabsichtigt, erklärt man im Bistum Regensburg. Lesen Sie den Kommentar der Süddeutschen Zeitung! | | |    |
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| | 16.02.2004 18:30:39 | | Mel Gibson verteidigt seinen Film "The Passion of Christ" | | (ORF/news.stjosef.at) Der Regisseur Mel Gibson hat seinen Jesus-Film „The Passion of Christ“ erneut gegen die Vorwürfe des Antisemitismus und überzogener Gewaltdarstellung verteidigt. Er müsse die massive Gewalt gegen Jesus zeigen und den Zuschauer "über eine gewisse Grenze hinaus" bringen, sagte Gibson laut Kathpress in einem Interview des US-Fernsehsenders ABC. Wer Gewaltdarstellungen nicht ertragen könne, dürfe sich "The Passion of Christ" nicht anschauen oder solle gegebenenfalls nach der Hälfte das Kino verlassen, so der Regisseur. Es sei niemand gezwungen, sich bis zum Ende anzuschauen, was Christus für die Menschen durchlitten habe. Antisemitismus nannte Gibson eine "Sünde", die von zahlreichen päpstlichen Gremien immer wieder verurteilt worden sei. "Antisemitisch zu sein bedeutet unchristlich zu sein, und das bin ich nicht", so Gibson wörtlich. Es gebe in seinem Film keine Schuldzuweisungen, betonte der Regisseur. Es gehe ihm um eine Darstellung der Passion Christi aus seinem Glauben heraus. Mit seinem selbst finanzierten 23-Millionen-Euro-Epos will Gibson nach eigenem Bekunden die Leidensgeschichte der letzten zwölf Stunden Jesu so realistisch wie möglich zeigen. - Gibson ist katholisch, jedoch einer traditionalistischen Gruppe zuzuordnen, die das Zweite Vatikanische Konzil ablehnt und sedisvakantistische Positionen vertritt. Gibson finanzierte deren „Holy Family Chapel“ in Agoura Hills in Kalifornien. | | |    |
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| | 16.02.2004 18:15:52 | | Bischofssynode 2005 über die Heilige Eucharistie | | (ZENIT/stjosef.at) Der Papst hat eine weltweite Bischofssynode einberufen, die vom 2.-29. Oktober 2005 über das Thema der Hl. Eucharistie beraten soll. Die 11. ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode hat das Thema: „Die Eucharistie, Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Mission der Kirche“. Papst Johannes Paul II. wählte das Thema der Synodenversammlung in Übereinkunft mit den Patriarchen, Bischofskonferenzen, Vertretern der römischen Kurie und der Vereinigung der Generaloberen aus. Erzbischof Nikola Eterovic, der neuernannte Generalsekretär der Bischofssynode, ist für ihre Vorbereitung verantwortlich. Die Synodenversammlungen haben Beratungscharakter und wurden von Papst Paul VI. ins Leben gerufen. Der Rat des Generalsekretariates der Bischofssynode wird mit Hilfe von verschiedenen Theologen einen Leitfaden zu diesem Thema vorbereiten. Die so erstellten „Lineamenta“ werden an Bischöfe in aller Welt verschickt, um auf lokaler Ebene das Studium und die Diskussion vorzubereiten und das Gebet für die Synode anzuregen. Nachdem die Bischöfe und Bischofskonferenzen ihre Vorschläge eingereicht haben, wird das Sekretariat ein Arbeitspapier für die Diskussionen der Synode erstellen. Schließlich werden die Bischöfe die Ergebnisse der Synode zusammenfassen und an dem Papst übergeben, der auf dieser Basis ein Apostolisches Schreiben verfassen wird. Die letzte Generalversammlung der Synode über die Person des Bischofs fand vom 26. September bis zum 25. Oktober 2001 statt. Sie war der Schlusspunkt einer Reihe von Synodenversammlungen, die vor dem Hintergrund des II. Vatikanischen Konzils über die verschiedenen Berufungen und Lebensstände in der Kirche berieten. 1987 wurde eine Synode über die Laien gehalten, 1991 fand sie zum Thema Priesterausbildung statt. Eine dritte über gottgeweihtes Leben schloß sich 1995 an. Die Synode von 1983 war dem Sakrament der Versöhnung gewidmet. Bei der ersten Synode, die Johannes Paul II. 1980 einberief, ging es um das Thema der Familie. - Linktip: Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia". | | |    |
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| | 15.02.2004 16:21:47 | | Der Mensch als Ersatzteillager? | | In einem Kommentar der Zeitung "Die Tagespost" analysiert Stefan Rehder die Hintergründe jener Nachricht, dass südkoreanische Forscher menschliche Embryonen geklont hätten, um aus ihren Stammzellen Ersatzgewebe züchten zu können. Mit dem so genannten therapeutischen Klonen wollen Forscher Ersatzgewebe züchten, um Menschen, die an Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes oder Parkinson leiden, zu heilen. Aber auch die Züchtung ganzer Organe gehört zu den Träumen, denen Forscher nachhängen. Nur ein strikter Bann gegen jegliches Klonen menschlicher Embryonen kann die Antwort auf derartige "Forschungen" und "Therapien" sein. - Lesen Sie die Analyse von Stefan Rehder im Wortlaut! | | |    |
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| | 15.02.2004 16:14:53 | | Pro-Sancta-Ecclesia-Erklärung gegen jede Art des Klonens | Zur ersten „Klonierung menschlicher Embryonen“ erklären die „Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum“ und „Pro Sancta Ecclesia e.V.: * Jegliche künstliche „Produktion“ und jeglicher „Verbrauch“ von Embryonen - auch zu angeblich „therapeutischen“ Zwecken verstoßen gegen die Würde des Menschen vom ersten Augenblick seiner Existenz an. * Die Trennung von Sexualität und Fortpflanzung sowie die Verlagerung von Sexualität oder Fortpflanzung aus dem Bereich der Ehe wirken sich sowohl für den einzelnen Menschen als auch für die Menschheit verhängnisvoll aus. Sie verstoßen gegen die Natur des Menschen und die naturrechtliche Ordnung. Auch Nichtchristen können das erkennen. * Angesichts der Verletzungen und Bedrohungen der gottgewollten Schöpfungsordnung müssen alle Christen in ihren jeweiligen Lebensbereichen für diese Ordnung aktiv eintreten. * Wir danken der Deutschen Bischofskonferenz für ihre jüngste Erklärung zu diesem Thema. Zugleich appellieren wir an sie, die „Königsteiner Erklärung“ von 1968 (gleiches gilt für die Österreichische Bischofskonferenz und ihre „Maria Troster Erklärung“ ebenfalls aus 1968) zu widerrufen und so die uneingeschränkte Gültigkeit der Enzyklika „Humanae Vitae“ zu bekräftigen, in welcher der gottgewollte Zusammenhang zwischen Sexualität, Fortpflanzung und Ehe überzeugend dargestellt ist. - Siebnach, den 14. Februar 2004. Kontakt: Dr. Wolfgang Graf, St. Georg-Straße 7; D-86833 Siebnach; Fax 0049-(0)8249-90105. Mag. Thomas Lintner, Medienbeauftragter, Tel.+Fax 0043-(0)2742-258845, E-mail: thomas.lintner@aon.at. | | |    |
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| | 14.02.2004 05:15:16 | | Meßfeier im griechisch-katholischen Ritus zu Ehren der Patrone Europas | | Im Rahmen der Bemühungen um die Neuevangelisierung Europas und die Einheit der Katholiken in der erweiterten EU veranstalten die Bischofskonferenzen des östlichen Mitteleuropas die „Wallfahrt der Völker nach Mariazell“ am Samstag, dem 22. Mai 2004. Im Hinblick darauf wird anläßlich der äußeren Feier des Festes der Konpatrone Europas, des Hl. Brüderpaares Cyrill und Method, und des Hl. Benedikt, am 15. Februar 2004 um 10.00 in der Wallfahrtsbasilika Maria Dreieichen die Sonntags-Messfeier im griechisch – katholischen Ritus gefeiert. Father Jurai Terek hält mit den Studenten des „Päpstlichen Internationalen Theologischen Institutes Gaming“ (Chorgruppe) die Liturgie in der Form des Hl. Johannes Chrysostomus in slawischer Sprache. Kurztexte zum Mitverfolgen d. Liturgie in deutscher Sprache wird Mag. Joh. Sauter, Repräsentant der „Catholica Unio“, Wien, ab 9.45 erklären. Lesungen, Evangelium und Predigt sind in deutscher Sprache. Die hl. Kommunion wird in der Form der östlichen Liturgie (mit Löffel) oder im r.k.-Ritus beim Seitenaltar auf Zunge oder Hand gespendet. Zur Vorbereitung auf die „Wallfahrt der Völker“ können sich die Gläubigen in Maria Dreieichen schon jetzt damit vertraut machen, „was in Europa alles katholisch ist!“ Durch das künstliche Fernhalten der Katholiken voneinander durch den sogen. „Eisernen Vorhang“ und durch nationalistische Vorurteile sind uns viele altehrwürdige Formen gottesdienstlichen Lebens der katholischen Kirche in den anderen Völkern Europas entgangen. Als Diözesanbeauftragter für die geistliche Vorbereitung des mitteleuropäischen Katholikentages lädt der Wallfahrtspfarrer von Maria Dreieichen, KR P. Robert Bösner OSB, die interessierten Gläubigen zur Mitfeier herzlich ein. http://www.maria-dreieichen.at/ | | |    |
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