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17.12.2002 16:38:15
WB Laun zur Spätabtreibung: Umkehren, bevor es zu spät ist!
Eine Gruppe namhafter Ärzte, Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft Prä- und Perinatalmedizin, hat vor kurzem Richtlinien für "Spätabtreibung aus medizinischer Indikation" veröffentlicht. Der Salzburger Weihbischof Laun nimmt im kath.net-Kommentar dazu Stellung. Seine abschließende Bewertung, nach umfangreicher Detailanalyse: "Armes Österreich, wann wird es begreifen, welch böser Geist hier mitten unter uns und in uns sein blutiges Unwesen treibt! Mögen wir umdenken, bevor es zu spät ist. Wie schön wäre es, wenn all die Ärzte, die dieses Konzept unterschrieben haben, ein gegenteiliges Dokument gezeichnet hätten: eines, durch das sie sich jeder Tötungshandlung einmal für immer entziehen. Ein solches Schreiben würde ein moralisches Erdbeben auslösen, das um die Welt ginge und vielen tausenden Kindern das Leben rettete. Im Himmel würde diese ihre Unterschrift im 'Buch des Lebens' stehen - zu ihrem ewigen Heil."
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17.12.2002 16:33:50
Welttag der Migranten 2003
Zum 89. Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der am 18. Dezember 2003 begangen wird, hat Papst Johannes Paul II. bereits am 24. Oktober eine Botschaft veröffentlicht. Darin weist auf die einheitsstiftende und alle Völker und Kulturen betreffende Botschaft des Evangeliums hin, die in der universalen Sendung der Kirche zum Ausdruck kommt. Von daher verbietet sich jede Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und übertriebenem Nationalismus. „Entscheidend für die Zugehörigkeit zur katholischen Gemeinschaft ist nicht die Nationalität oder die gesellschaftliche oder ethnische Abstammung, sondern vor allem der Glaube an Jesus Christus und die Taufe im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Die »kosmopolitische« Natur des Volkes Gottes ist heute in praktisch jeder Teilkirche sichtbar, denn durch die Migration haben sich selbst kleine und ehemals isolierte Gemeinden in pluralistische und interkulturelle Realitäten verwandelt. Orte, an denen bislang nur selten Fremde zu sehen waren, sind nun die Heimat von Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt.“ Auf der vatikanischen Web-Site können alle Botschaften des Papstes zum Welttag der Migranten seit dem Jahr 1995 aufgerufen werden.
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16.12.2002 17:37:03
Innsbrucker Hofkirche online
Seit kurzem ist die Innsbrucker Hofkirche im Internet zu finden: www.hofkirche.at . Die Innsbrucker Hofkirche mit dem Grabdenkmal Kaiser Maximilians I. ist das bedeutendste Kaisergrabdenkmal Europas und Zeugnis einer europäischen Hofkunst, für die die besten Künstler wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d. Ä., Alexander Colin u.a. beschäftigt wurden. Die von den Habsburgern geprägte Hofkunst in Innsbruck ist international, aber auch lokalen Traditionen verbunden. Mit Kaiser Maximilian I. (1459-1519) verbindet sich die zentrale Stellung Innsbrucks in Europa zu jener Zeit. Nachdem sich die Idee im Testament Maximilians, sein Grabdenkmal in der Burgkapelle zu Wiener Neustadt aufzustellen, praktisch als undurchführbar erwiesen hatte, legte König Ferdinand I. als Testamentserfüller die Errichtung eines neuen Stiftes mit Kirche und Kloster in Innsbruck für das Grabdenkmal fest. Die dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Rund- bzw. Spitzbogenfenstern und steilem Krüppelwalmdach wurde 1553 bis 1563 nach den Plänen des Trientiner Architekten Andrea Crivelli errichtet. Baumeister war Nikolaus Türing aus Memmingen, dessen Großvater das Goldene Dachl erbaut hatte, und nach Türings Tod 1558 der Steinmetzmeister Marx della Bolla. Im nördlichen Joch links steht das Grabmal für den 1810 in Mantua erschossenen Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer.
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16.12.2002 12:28:23
Diakonenweihe im Grazer Dom
Vor einem "verzerrten Bild der Kirche" warnte der steirische Diözesanbischof Egon Kapellari bei der Diakonenweihe im Grazer Dom. Verfehlungen mancher Amtsträger müsse sich die Kirche "ehrlich stellen", sie dürfe aber auch erwarten, dass "die Güte und Schönheit dessen, was in der Kirche weltweit millionenfach gerade durch Priester und Ordensleute getan wird, in der öffentlichen Meinung eine positive Würdigung erfährt". Die vier zu Diakonen geweihten Theologen Johannes Biener (Feldbach), Johann Huber (Riegersburg), Werner Marterer (Pischelsdorf) und P. Maximilian Manfred Cordin (Zisterzienser aus Stit Lilienfeld; er stammt aus Dornbirn) sollen 2003 zu Priestern geweiht werden. Die Predigt von Bischof Kapellari können Sie auch im vollen Wortlaut nachlesen!
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14.12.2002 17:47:45
Weltfamilientreffen Januar 2003 in Manila
Vom 22. bis 26. Jänner 2003 findet das 4. Welttreffen der Familien diesmal in Asien statt, nämlich auf den Philippinen, der einzigen katholischen Nation des Kontinents. Diesmal wird die ganze Welt zum Thema "Die Christliche Familie: Die Gute Botschaft des Dritten Milleniums" eingeladen. Beim Angelusgebet sagte der Papst am 15.12.2002 vor mehreren tausend Pilgern auf dem Petersplatz, das Ereignis auf den Philippinen solle ein Zeichen der Hoffnung für die Welt sein. Er hoffe, dass viele Menschen an diesem "wichtigen Ereignis" teilnehmen, betonte der Papst. Der Heilige Vater wird an diesem Treffen aller Voraussicht nach nicht selbst teilnehmen können. Der Papst bezeichnet das dritte Jahrtausend als das "asiatische Jahrtausend", denn es fällt in die Zeit, in der die Verkündigung des Namens und der Frohen Botschaft Jesu Christi in Asien mehr denn je erforderlich geworden ist. Asien beheimatet bis zu zwei Drittel der Weltbevölkerung, und dennoch haben von diesen vier Milliarden Menschen lediglich 120 Millionen die Frohe Botschaft vernommen, wodurch es zu einem weitläufigen Missionsgebiet wird. Obwohl große Teile Asiens noch nicht evangelisiert sind, hat dieser Kontinent der Welt sehr viel in Bezug auf die Werteinstufung der Familien in den jeweiligen Kulturen und Überlieferungen mitzugeben. Die bisherigen Treffen dieser Art fanden in Rom (1994 und 2000), sowie in Rio de Janeiro (1997) statt. Umfassende Informationen über das Welttreffen der Familien finden sich auf der offiziellen Homepage unter http://www.family2003.ph ! - Der Päpstliche Rat für die Familien bietet in einem Vorbereitungsdokument Informationen für Meditations- und Gesprächthemen. Verbunden mit dem Treffen ist der Internationale Pastoraltheologische Kongreß.
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14.12.2002 06:21:26
"Freuet euch!" - Das Heil ist nahe
In der Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten sind wir bereits beim 3. Adventsonntag, der den Namen „Gaudete“ trägt, angelangt. „Freuet euch!“, so lautet die Botschaft heute (entnommen den Anfangsworten der 2. Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher). Es ist einerseits die Vorfreude auf das kommende Fest, und andererseits ist es für uns, die wir bereits an Jesus Christus glauben, auch die Freude über das bereits Geschehene. Uns ist Gott bereits begegnet. Wir glauben schon an ihn, an den „Immanuel“, den „Gott ist mit uns“. Johannes der Täufer spricht von dem, der mitten unter den Menschen steht, den sie noch nicht kennen. Johannes soll das Volk Israel auf den Erlöser vorbereiten. Auch uns ist Johannes der Täufer von der Liturgie der Kirche als adventlicher Wegweiser auf Christus hin gegeben. Lesen Sie mehr in der Predigt zum 3. Adventsonntag 2002 (Lesejahr B)!
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12.12.2002 17:23:08
Initiativkreis Paderborn im Internet!
Initiativkreise katholischer Laien und Priester, wie sie sich in Deutschland und im angrenzenden deutschen Sprachraum in den letzten Jahren auf Diözesanebene in fast allen Bistümern gebildet haben, sind eine Initiative zur Verbreitung und Verteidigung der Lehre der katholischen Kirche nach den (sittlichen und religiösen) Weisungen der Päpste und der mit ihnen verbundenen Bischöfe. (vgl. LG 25). Laien und Priester, die in Treue zu Papst und Kirche stehen und die katholische Glaubens- und Sittenlehre vorbehaltlos annehmen und verteidigen, haben sich aus Liebe zu Christus und seiner heiligen Kirche zusammengeschlossen. Getragen von vertieftem Glauben und bewusstem Gnadenleben wollen sie so anderen die unverfälschte christliche Lehre der katholischen Kirche näherbringen. Nun hat auch der Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Paderborn den "Sprung ins Netz" geschafft, wozu wir ganz herzlich gratulieren. Auf der Homepage findet man Hinweise zur geistlichen und theologischen Identität des Initiativkreises, Veranstaltungstermine und Kontaktadressen. Zwei lesenswerte Vorträge von Univ. Prof. Dr. Joseph Schumacher sind bereits in vollem Wortlaut dokumentiert ("Privatoffenbarungen und Marienverehrung" sowie "Warum die Frau in der katholischen Kirche nicht Amtsträger sein kann"). Ein virtueller Besuch lohnt sich!
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12.12.2002 16:37:03
Wird das Hospiz am Sonntagberg versteigert?
Diese Frage stellt die Tageszeitung "Die Presse" in einem Beitrag vom 12.12.2002. "Täglich steht zu befürchten, daß uns eine Exekutionsbewilligung vom Gericht ins Haus flattert", warnt Percy Pachta-Rayhofen, der Obmann des Vereins "Freunde des Sonntagberges". Das bekannte Pilgerhospiz des Wallfahrtsorts im Mostviertel steckt nämlich in Finanzproblemen. "Das Versteigerungsverfahren hat schon begonnen", sagt Joseph Doblhoff. Doblhoff hat das Haus bei der Basilika zur Heiligen Dreifaltigkeit im Jahr 1992 als Ruine übernommen. Er ließ es bis 1997 um 5,45 Millionen Euro renovieren. Der Großteil davon - 4,36 Millionen - stamme von Spendern, Förderern und aus Schulden-Nachlässen. - Hier kommen Sie zur Web-Site des Hospizes am Sonntagberg!
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12.12.2002 16:27:17
Offizielle Stille Nacht - Seite im Internet
Noch ist es wohl etwas zu früh, das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht zu singen". Es gibt jedoch bereits eine offiziell freigeschaltete Stille-Nacht-Homepage, auf der man alles Wissenswerte über das Lied und seine Entstehung erfährt und am Heiligen Abend per Webcam auch das Singen des berühmtesten Weihnachtsliedes aller Zeiten live mitverfolgen kann (falls die Verbindung unter dem erwarteten Ansturm von Surfern nicht zusammenbricht ...). - Weihnachtspost kann man übrigens über www.christkindl.at erledigen!
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12.12.2002 16:23:37
Der neue Apostolische Nuntius Georg Zur hat sein Amt angetreten
Der neue Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Georg Zur, hat am 12.12.2002 sein Beglaubigungsschreiben an Bundespräsident Dr. Thomas Klestil überreicht. Der Nuntius hob die besondere Wertschätzung Papst Johannes Pauls II. für Österreich hervor. Nuntius Zur betonte, er freue sich, als 84. Apostolischer Nuntius in Österreich wirken zu dürfen. Die lange Reihe der Nuntien sei ein Hinweis auf die engen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Österreich. Wörtlich stellte Erzbischof Zur fest: "Ich erhoffe und erwarte mir in Österreich nur Gutes". Er freue sich auch, erstmals in seiner Laufbahn in einem Land tätig sein zu können, wo seine Muttersprache deutsch gesprochen wird, sagte der Nuntius, der aus Görlitz stammt. In seiner römischen Studienzeit habe er österreichische Kollegen gehabt; später habe es nur punktuelle Begegnungen mit Österreich gegeben, berichtete Erzbischof Zur. - Lesen Sie mehr auf ORF Religion bzw. (noch ausführlicher) auf stephanscom.at! Die Web-Site der Apostolischen Nuntiatur in Wien war am Abend des 12.12. noch nicht auf dem aktuellen Stand . Wir danken dem scheidenden Nuntius DDr. Donato Squicciarini für sein segensreiches Wirken und wünschen dem neuen Nuntius viel Kraft und Gottes Schutz und Segen auf die Fürbitte der Gottesmutter Maria, der "Magna Mater Austriae"!
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12.12.2002 09:26:06
Erzbischof Eder im NEWS-Interview
Der scheidende Salzburger Erzbischof Dr. Georg Eder hat der Zeitschrift "News" ein Interview gegeben, in dem er zu verschiedenen Fragen Stellung nimmt. Hier einige Aussagen des Erzbischofs: Im Zusammenhang der Bevölkerungsstruktur und -entwicklung stellt EB Eder fest: "Immer wieder wird diskutiert, ob es in Österreich zu viele Ausländer gibt, ob die Zuwanderung zu sehr zunimmt. Ich glaube, das Problem würde sich von selber stabilisieren, wenn unser Volk wieder mehr Kinder hat. Unser Volk muss wieder gesunden, dann wird sich auch das Problem der Zuwanderung entspannen, weil die Wirtschaft in der eigenen Bevölkerung ausreichend Mitarbeiter findet". Auf die Frage, ob Aids wirklich eine Geißel Gottes sei, sagt Erzbischof Eder: "Die Natur rächt sich. Schrankenloses Ausleben kostet etwas: die Gesundheit. Nun kann nicht geleugnet werden, dass die Anfänge und Hauptquellen der vernichtenden Krankheit im zu permissiven und oft pervertierten Sexualleben liegen. Wenn aber die gesamte Natur und die des Menschen von Gott stammt, kann das Zurückschlagen der Natur von gläubigen Menschen sehr wohl als Strafe Gottes gesehen werden. Heute hat die furchtbare Krankheit alle Dämme gebrochen und reisst Schuldige und Unschuldige mit". Offene Worte findet der Erzbischof zur Debatte um den sexuellen Missbrauch in der Kirche: "Das hat enorm geschadet. Das war ein Umsturz. Vor einigen Jahren habe auch ich noch gelaubt: So etwas gibt es nicht. Und plötzlich ist diese Sünde auch mitten in unserer Kirche." Zur gegenwärtigen Fragen der Regierungsbildung wünscht sich der Salzburger Erzbischof: "Funktionsfähig und stabil soll sie sein. Ich finde, es sollten verschiedene Parteien in der Regierung mitarbeiten." Schwarz-Grün stehe er nicht ablehnend gegenüber. Er sei dagegen "von vornherein gute Ideen deswegen abzulehnen, nur weil vielleicht die Farbe nicht stimmt", so Eder. - Siehe auch den Bericht von ORF Religion bzw. (noch ausführlicher) von kath.net!
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11.12.2002 16:49:41
Diözese Innsbruck jetzt im Internet!
Als letzte österreichische Diözese hat es nun auch die Diözese Innsbruck geschafft, gerade noch rechtzeitig vor dem Abgang von Bischof Kothgasser, der nach der Wahl durch das Domkapitel vom Papst zum Erzbischof von Salzburg ernannt wurde: Unter der Adresse http://www.dioezese-innsbruck.at ist das kirchliche Online-Angebot der Diözese aufrufbar. Die katholische Kirche in Tirol bietet damit allen Dienststellen, Einrichtungen und Pfarrgemeinden erstmals die Möglichkeit, sich auf einem gemeinsamen Internet-Portal zu präsentieren. Die Diözese will im Internet Hilfestellung für ein Leben aus dem Glauben geben und über kirchliche Vorgänge informieren, sagte Kothgasser bei einer Pressekonferenz. Man hoffe, "auch Menschen zu erreichen, die sich von der Kirche entfernt haben". - Besonders erfreulich ist es, daß dem kürzlich eröffneten Seligsprechungsverfahren für den Tiroler Priester Univ.Prof. DDr. Johannes Messner ein eigener Beitrag gewidmet ist! Sicher bietet die Web-Site auch noch so manches andere, das es erst zu entdecken gilt.
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11.12.2002 16:41:23
Erklärung der Glaubenskongregation zur vorsätzlichen Abtreibung
Bestimmte kirchliche Dokumente - und seien sie von der Sache her noch so wichtig - erfahren das Schicksal, in bestimmten Kreisen nur selektiv verbreitet und gelesen zu werden. Dies trifft für die bereits 1974 veröffentlichte und heute nicht weniger aktuelle Erklärung der Glaubenskongregation "De abortione procurato" - über den Schwangerschaftsabbruch; besser: über die vorsätzliche Abtreibung - zu. Erstmals wird dieses wichtige Dokument nun im Internet in deutscher Sprache verfügbar gemacht. Alternativ zum HTML-Format gibt es das Schreiben auch im PDF-Format sowie im Word-Format. Möge es mit dazu beitragen, einer "Kultur des Lebens" die Tore zu öffnen!
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10.12.2002 06:01:26
"Gemeinschaft der Seligpreisungen" päpstlich anerkannt
Wie Kathpress berichtet, ist eine der interessantesten "neuen Bewegungen" (Movimenti) in der katholischen Kirche - die "Gemeinschaft der Seligpreisungen" - seit 09.12.2002 päpstlich anerkannt. Der Päpstliche Laien-Rat, in dessen Zuständigkeit die "neuen Bewegungen" fallen, hat die Gemeinschaft als "pia unio" (fromme Vereinigung) akzeptiert. Kennzeichnend für die 1973 in Frankreich entstandene Gemeinschaft ist die Einbeziehung von Elementen der jüdischen und der christlich-orthodoxen Spiritualität, aber auch das Zusammenleben von Familien und geweihten Personen in der gleichen Kommunität; nach außen am auffallendsten und zugleich auch umstritten ist die Bedeutung des liturgischen Tanzes in der Gemeinschaft. In Österreich gibt es seit 1993 eine Niederlassung der Gemeinschaft in Maria Langegg (Diözese St. Pölten), seit 1997 eine weitere in der Hinterbrühl (Erzdiözese Wien), die zur Ausbildung von Semiaristen gedacht ist. - Hier finden Sie die offizielle Homepage der Communauté des Béatitudes. Die deutsche Homepage ist erst im Entstehen. Lesen Sie auch den ausführlichen Bericht von stephanscom.at!
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09.12.2002 06:35:29
P. Franz Lackner zum Weihbischof in Graz-Seckau geweiht!
Im Grazer Dom wurde am 08.12.2002 der Franziskanerpater Dr. Franz Lackner zum Weihbischof geweiht. Er wird Diözesanbischof Egon Kapellari zur Seite gestellt. 2000 Gläubige fanden sich im Grazer Dom ein, um der Weihe beizuwohnen. Die Messe wurde von Bischof Kapellari zelebriert. Ihm zur Seite stand Alt-Bischof Johann Weber und der neu ernannte Erzbischof von Salzburg, Alois Kothgasser, ebenfalls ein Steirer. Die Ansprachen von Bischof Kappelari sowie von Weihbischof Lackner werden von kath.net im Wortlaut dokumentiert!
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08.12.2002 09:38:19
Von der Wirkung bischöflicher Mahnworte
Schon im Vorfeld hatte es heftige Kritik, u.a. von Bischof Krenn, gegeben: Thomas Gottschalk besuchte, als Nikolaus verkleidet, ein Wiener Bordell. Wie diese Kritik möglicherweise gewirkt hat und was daraus geworden ist, untersucht ein aktueller Kommentar von Dr. Josef Spindelböck auf der "Bischöflichen Homepage" unter www.hippolytus.net!
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07.12.2002 09:53:51
Weihbischof Franz Lackner: Bischofsweihe in Graz am 8. Dezember
Die Weihe des neuen steirischen Weihbischofs Franz Lackner wird am 8. Dezember 2002 um 15 Uhr im Grazer Dom erfolgen. Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari wird mit Altbischof Dr. Johann Weber und dem designierten Salzburger Erzbischof, dem Tiroler Bischof Dr. Alois Kothgasser, einem gebürtigen Steirer, die Bischofsweihe vornehmen. Zahlreiche Gäste aus allen Diözesen Österreichs werden erwartet, unter ihnen auch Kardinal Schönborn und der Wiener Alterzbischof König. Es wird dies die erste Bischofsweihe in der Diözese Graz-Seckau seit 33 Jahren sein, wie die Pressestelle der Diözese Graz-Seckau mitteilt.
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07.12.2002 09:49:25
Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria
Im Jahre 1647 hatte Kaiser Ferdinand III. die unbefleckte Gottesmutter zur Schutzpatronin des Erzherzogtums Österreich unter der Enns erklärt. In der NS-Zeit wurde der Feiertag am 8. Dezember vom Hitler-Regime abgeschafft. Nach dem Krieg führte eine von hunderttausenden Österreichern getragene Unterschriften-Aktion zur Wiedereinführung des Feiertages. Der Nationalrat beschloß im Jahr 1955, den 8. Dezember erneut als Feiertag zu begehen - als Dank für die wiederlangte Freiheit Österreichs. Am heutigen Festtag bekennt die Kirche, daß Maria schon vom ersten Augenblick ihres Daseins an frei war von der Erbsünde. Sie wurde durch ein außerordentliches Vorrecht, eben durch ein besonderes Eingreifen Gottes, bewahrt vor der Verstrickung in die Unheils- und Sündenmacht, der alle übrigen Menschen seit der Ursünde der Stammeltern (Adam und Eva) ausgeliefert sind. Mehr darüber in der Predigt zum Hochfest, das heuer auf den 2. Adventsonntag fällt!
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05.12.2002 14:43:13
"Lichtreiche Geheimnisse" des Rosenkranzes nun offiziell auf Deutsch
(Radio Vatikan/kath.net/) Die fünf Geheimnisse des neuen lichtreichen Rosenkranzes gibt es nun auch offiziell auf Deutsch. Die deutschsprachigen Bischofskonferenzen haben die genauen Formulierungen approbiert. Damit führen sie den von Papst Johannes Paul II. vorgeschlagenen neuen Rosenkranz für den deutschsprachigen Raum ein. Die von den Bischöfen approbierte Fassung der lichtreichen Betrachtungs-Geheimnisse lehnt sich eng an die Anregungen des Papstes in seinem apostolischen Schreiben zum Rosenkranz an. Die als Relativsätze in das Ave Maria eingefügten Gesätze lauten:
Jesus, der von Johannes getauft worden ist
Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat
Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat
Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist, und:
Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat
Das Problem der genauen Formulierung der vom Papst eingeführten Gesätze stellte sich praktisch nur für den deutschsprachigen Raum. Denn in anderen Regionen werden die Geheimnisse jeweils nur am Anfang frei vorgestellt. Die deutsche Liturgie-Kommission unter Kardinal Joachim Meisner hatte seit der Veröffentlichung des Papstschreibens Ende Oktober zahlreiche Vorschläge für die Formulierung der neuen Gesätze gesichtet. Mit dem jetzt veröffentlichten Ergebnis ist der neue lichtreiche Rosenkranz auch im deutschen Sprachraum offiziell den bisherigen drei Rosenkränzen hinzugefügt worden.
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04.12.2002 16:17:33
Die Heilige Messe - Quelle des christlichen Lebens
Bischof Gerhard Ludwig Müller, bis jetzt Professor für Dogmatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, ordnet die heilige Messe ein in das Verhältnis zwischen Gott und Mensch und das Heilsgeschehen insgesamt. Schritt für Schritt erläutert er den Aufbau und die einzelnen Teile der Eucharistiefeier unter ständigem Bezug auf die Heilige Schrift, die Tradition der Kirchenväter und das Zweite Vatikanische Konzil. Bischof Gerhard Ludwig Müller: Die Messe - Quelle christlichen Lebens, St. Ulrich Verlag, 208 Seiten, EUR 20,- Das Buch kann bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung CHRIST-MEDIA (Linz)bestellt werden! Lieferung in alle deutschsprachigen Länder möglich. Es werden die anteiligen Portokosten zum Buch dazugerechnet. buch@kath.net
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04.12.2002 16:11:55
Rettet das Christkind! - Stoppt den Weihnachtsmann!
Ab sofort steht die Christkind-Unterstützungsseite wieder offen ( www.christkind.at.tf ) - voriges Jahr haben diese rein private Initiative 608 Personen unterstützt. Langsam macht sich als Gegengewicht gegen die Übermacht des "Weihnachtsmannes" wieder eine stärkere Beachtung des christlichen Weihnachtsfestes bemerkbar, etwa auch durch die Initiative des Frankfurter Jesuiten Eckhard Bieger, der mittels eines Aufklebers in der Form eines Verbotsschildes eine "Weihnachtsmannfreie Zone" schaffen will. So wie Halloween ist auch die "Santa Claus"-Hysterie, die mit dem echten Hl. Nikolaus nichts zu tun hat, von den USA nach Europa übergeschwappt. Selbst in österreichischen Baumärkten kann man schon lebensgroße Weihnachtsmänner-Puppen kaufen, die dann an Schornsteinen oder Balkonen befestigt die Häuserwände erklettern.
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03.12.2002 17:13:51
Anna Katharina Emmerick vor baldiger Seligsprechung?
Ein Wunder ist geschehen. Das sagen sogar Mediziner. Es ist der "entscheidende Durchbruch" im Seligsprechungsverfahren für die westfälische Mystikerin Anna Katharina Emmerick, das meint Domkapitular Martin Hülskamp gegenüber dem Online-Magazin "kirchensite" des Bistums Münster. Mehr als 100 Jahre hat das Verfahren gedauert, war 1927 sogar eingestellt. Jetzt steht der Seligsprechung nichts mehr im Weg. Nach dem bereits abgeschlossenen so genannten "Tugendprozess" konnte nun der "Wunderprozess" erfolgreich beendet werden. Eine Gutachterkommission in Rom erklärte am 21. November einen der Fürsprache Emmericks zugesprochenen Heilungsvorgang für medizinisch nicht erklärbar. Nach dem erfahrungsgemäßen "Fahrplan" der römischen Kurie dürfte die letztentscheidende Audienz zur Bekanntgabe des Beschlusses zur Seligsprechung von Anna Katharina Emmerick in Anwesenheit des Papstes in der Zeit kurz vor Ostern 2003 erfolgen. - Über das Leben von Anna Katharina Emmerick informiert die Sonderseite des Bistums Münster sowie der Emmerick-Bund.
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03.12.2002 17:07:23
China: Internet als "Instrument der Evangelisierung"
(ZENIT). Das Internet wird auch in China immer mehr genutzt. Nach neuesten statistischen Angaben der China Internet Network Information Center (CNNIC) gab es zum Juni 2002 in China rund 45.800.000 Internetnutzer (3,6% der Gesamtbevölkerung). Auch die Kirche und Katholiken in China nutzen die neue Informationstechnologie zur Verbreitung des Evangeliums. In einem von der katholischen Bistumszeitung der Diözese Hebei "Faith" veröffentlichten Artikel wurden zahlreiche katholische Websites der verschiedenen Diözesen in Festlandchina mit Links zu zahlreichen Sites der Weltkirche vorgestellt. Rund 35.000 chinesische Leser besuchen monatlich die Website der vatikanischen Missionsnachrichtenagentur FIDES, und die Zahlen steigen. Im Internet stellt die Kirche die Bibel, das Lehramt der Kirche, Nachrichten aus der Weltkirche, die Geschichte der Weltkirche und der Kirche in China, den Katechismus, Glaubenserfahrungen und das Leben der Kirche vor. Internet ist damit zu einem Nährboden der Evangelisierung geworden. Es ist ein Fenster, das den chinesischen Katholiken Kontakt und zur ganzen Welt und auch zur Weltkirche ermöglicht. - Anfrage an unsere Leser: Kennt jemand Links katholischer chinesischer Internet-Seiten? Interessant wären echte Links nach Festlandchina ...
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03.12.2002 07:20:54
450. Todestag des hl. Franz Xaver
Am 3. Dezember vor 450 Jahren starb vor den Toren Chinas Franz Xaver, der bedeutendste Missionar der Neuzeit und Mitbegründer des Jesuitenordens. Die Jesuiten haben im Gedächtnisjahr 2002 in besonderer Weise an ihn erinnert. Der Elan dieses Lebens, die Entdeckung von Völkern und Kulturen, die damals in Europa kaum bekannt waren, verbindet sich mit heutigen Herausforderungen. Franz Xaver erweist sich als Pionier des modernen Missionsgedankens. Lesen Sie die Würdigung des hl. Franz Xaver und des von ihm vertretenen Missionsideals in der Online-Ausgabe der Zeitung "Die Tagespost"! Weitere Informationen über den hl. Franz Xaver finden Sie im Ökumenischen Heiligenlexikon sowie im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon.
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01.12.2002 16:52:40
Stephanscom.at in neuem Design
Das Internetportal der Erzdiözese Wien, http://www.stephanscom.at, ist seit kurzem in neuem Design aufrufbar. Die Inhalte sollen noch ansprechender präsentiert werden und leichter zu finden sein. Man findet neben vielen Informationen aus der Erzdiözese Wien und der Weltkirche auch Glaubenswissen und Impulse für das geistliche Leben. Was weiters auffällt: Die Website ist nun direkt Radio Stephansdom zugeordnet, das auch im Netz vertreten ist ( www.radio-stephansdom.at ). Online hören kann man das Wiener Kultur- und Religions-Radio trotz schon längerer Ankündigungen bis jetzt leider noch nicht!
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30.11.2002 07:24:10
Advent: Warten auf die Ankunft des Herrn!
„Seid wachsam!“ Mit diesen Worten werden wir im Evangelium vom 1. Adventsonntag eingestimmt auf die heilige Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, die heute beginnt. Wir Christen sollen uns nicht treiben lassen von den aufgeregten und ruhelosen Vorgaben der Geschäftswelt in der sogenannten „Vorweihnachtszeit“. Es muß uns darum gehen, einen „alternativen Lebensstil“ zu entwickeln, auch und gerade in dieser „stillsten Zeit des Jahres“, wie sie Karl Heinrich Waggerl einmal genannt hat! Wie soll das geschehen? So fragen wir uns vielleicht, denn trotz allen guten Willens ist es nicht einfach, sich den Dingen, die rings um uns vorgehen, zu entziehen und ein wenig innere Distanz zur Hektik des vorweihnachtlichen Treibens zu gewinnen. Die Antwort kann nur lauten: Der Glaube an Gott ist es, wo wir Kraft und Orientierung bekommen. Wenn schon das Weihnachtsfest zuallererst ein Glaubensfest ist, dann muß auch die adventliche Zeit der Vorbereitung darauf vom Glauben geprägt sein! Mehr dazu in der Predigt zum 1. Adventsonntag 2002 des Lesejahres B (nach dem Evangelisten Markus).
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30.11.2002 05:31:13
"Volksaltar-Streit" in Wien Ober St. Veit entschieden!
Am 1. Dezember 2002 wird Kardinal Schönborn den im Zuge der Renovierung neu eingebauten Volksaltar in der Pfarrkirche Ober St. Veit weihen. Vorausgegangen war ein jahrelanger Streit um diese, nach Auffassung der „Initiative Altar“ unangemessene Umgestaltung des gottesdienstlichen Raumes. Die Initiative erklärt in einer Stellungnahme: „So sollen nun frische Malertünche und glänzende Vergoldungen darüber hinwegtäuschen, dass der Volksaltar, so wie er jetzt praktiziert wird, niemals, auch in der Urkirche nicht, Praxis und Tradition der Kirche war. Unsere Initiative hätte einen Volksaltareinbau ohne Zerstörung des architektonischen Gesamtkonzepts akzeptiert und damit für die Zukunft alle Möglichkeiten offen gehalten. Das will man aber offenbar in der Diözese bewusst nicht. Es sei legitim, zeitgemäße Formen in das alte Konzept einzubauen. Gerade auch Kardinal Schönborn hatte hier taube Ohren. Er konnte die Notwendigkeit eines Volksaltares nicht erklären. Die ideologische Einseitigkeit der Verantwortlichen hat gesiegt. Einer Neueinführung, die gerade erst 30 Jahre alt ist, werden ohne Rücksicht auf theologie- und kunsthistorische Argumente die Innenräume der Kirchen hier und offenbar weiterhin auch anderswo geopfert. Bald wird man sich den Originalzustand der Kirche wieder herbeiwünschen. Die Kirche selbst bringt weiterhin die Gläubigen um ihr unversehrtes bauliches Erbe.“ Demgegenüber hat der zuständige Pfarrer, Dr. Franz-Paul Fetzer, in einer Klarstellung, wie sie gegenüber kath.net vorgenommen wurde, festgestellt: „Seit Abschluß des Konzils, also seit über 30 Jahren, wird in Ober St.Veit (von meinem Vorvorgänger eingeführt) die Heilige Messe an einem Volksaltar in Richtung auf das Volk zelebriert. Bei diesem Altar handelt es sich um ein Provisorium, ein Holzgestell, dessen Häßlichkeit nur mühsam durch Altartücher verhüllt wird. Wir - das sind außer mir, dem Pfarrgemeinderat und dem größten Teil unserer Meßbesucher, insbesondere auch unser Erzbischof - finden es unangemessen, die ganze Kirche auf Hochglanz zu bringen, den geistlichen Mittelpunkt der Kirche aber, den Ort, an dem das Heilige Opfer stattfindet, in einem wenig würdigen Zustand zu belassen.“ Eben dies sei nun geschehen, wodurch eigentlich alle Probleme gelöst sein müßten, so der Tenor der offiziellen Verantwortlichen. - Zur weiteren Klärung stellt stjosef.at fest, daß der Volksaltar als liturgische Möglichkeit keineswegs allgemein vorgeschrieben ist und schon gar nicht die Zelebration „versus populum“. Insofern wäre es durchaus angebracht, auch für die traditionelle Form der Meßfeier einen gleichberechtigten Raum im Rahmen einer „Einheit in Vielfalt“ zu ermöglichen – all das auf der Basis des unverfälschten katholischen Glaubens!
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29.11.2002 14:46:19
Polenreise mit "Jugend für das Leben"
Vom 27.12.2002 bis zum 02.01.2003 findet eine Polenreise mit "Jugend für das Leben" und Don Reto Nay statt. Programm: 27.12.: 21.30 Uhr Abfahrt am Linzer Hauptbahnhof. 28.12.: Breslau, Tschenstochau - Schwarze Madonna, Hl. Messe beim Heiligtum. 29.12.: Hl. Messe, KZ Auschwitz, Wadowice (Geburtsort des Papstes), abendlicher Rundgang durch Krakau. 30.12.: Salzkapelle Wieliczka, Krakau Besichtigung. 31.12.: Krakau, Kloster der Schwester Faustyna, Heiligtum der Barmherzigkeit, Abend in Zakopane (Hohe Tatra). 01.01.: Zakopane Besichtigung, Einsiedelei des hl. Albert. 02.01.: Hl. Messe, Rückfahrt über Wien nach Linz, Ankunft ca. 19.00 Uhr. Kosten: 165 Euro (Busfahrt, Nächtigungen, Frühstück, 2x Abendessen). Anmeldung (bis 6. Dezember): office@youthforlife.net oder 0664-34 20 804. Die Homepage von "Jugend für das Leben" unter http://www.youthforlife.net ist leider bereits seit Tagen unerreichbar!
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29.11.2002 10:09:54
Religion im ORF - eine Bilanz
(ORF Radio Öffentlichkeitsarbeit) Am 29. November 2002 fand im Wiener Funkhaus ein Pressegespräch zum Thema "64 ORF-Radio-Messen im Jahr 2003" statt. ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, ORF-Hörfunkdirektor Mag. Kurt Rammerstorfer und Medienbischof Dr. Egon Kapellari sprachen über den Stellenwert der Religion im ORF. 2003 werden 64 Live-Übertragungen katholischer Gottesdienste (inklusive der kompletten Oster-Liturgie) aus allen neun Bundesländern von den ORF-Radios gesendet - darunter auch zwei zweisprachige Gottesdienste, einmal slowenisch / deutsch und einmal kroatisch / deutsch, und eine Übertragung in Kooperation mit RAI-Bozen. Es handelt sich dabei um eine nationale spirituelle Dienstleistung, die mehr als die Erfüllung des Kultur- und Programmauftrages darstellt: Sie ist Teil österreichischer Identität. Die ORF Religion bietet flächendeckend aus ganz Österreich in Kooperation mit den ORF-Landesstudios die Möglichkeit an, den Gottesdienst im Radio mitzufeiern - oder zumindest mitzuverfolgen. Dies tun bereits rund 600.000 Hörerinnen und Hörer jeden Sonntag, wobei sogar Spitzenwerte bis zu 870.000 erzielt werden. Das heißt: Jeder achte Österreicher ab 10 Jahren hört zumindest eine Viertelstunde lang den katholischen Gottesdienst. Zwei Drittel der Hörerschaft gehören formal der mittleren und höheren Bildungskategorie an; 40 Prozent der Hörer sind berufstätig, 43 Prozent befinden sich im Ruhestand. Und: Ein Drittel zählt zum jüngeren Aktivsegment der 14 bis 49jährigen, zwei Drittel sind zwischen 40 und 69 Jahre alt. ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: "Die Gottesdienstübertragungen im Radio gehören selbstverständlich zu unserem öffentlich-rechtlichen Auftrag, und der ORF kommt dem mit 64 Radio- und zwölf TV-Gottesdiensten in hohem Maße nach. Wir stehen zu diesem Angebot, denn es ist nicht nur angebracht in einem weitestgehend katholischen Land, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des Programms für unser Publikum." "Die Kirchen beseelen einen großen Teil der Zivilgesellschaft unseres Landes und der ORF trägt dem mit vielen Sendungen - die alle sehr hohe Qualität haben - Rechnung. Dafür möchte ich mich, auch im Namen der Österreichischen Bischofskonferenz, herzlich bedanken", so Medienbischof Dr. Egon Kapellari. ORF-Hörfunkdirektor Mag. Kurt Rammerstorfer zum Thema Religion im Radio: "Wir fühlen uns verpflichtet, diesen Bereich hochzuhalten, denn in Zeiten der Konsumgesellschaft bieten wir unseren Hörern durch unsere Angebote eine Möglichkeit zum Innehalten, zur Besinnung." Religion im ORF hat drei Standbeine - Radio, Fernsehen und Internet - und definiert sich, wie alle anderen redaktionellen Bereiche auch, durch drei Elemente: Objektivität, Unabhängigkeit und umfassendes, ausgewogenes Angebot in der Berichterstattung. Diese berücksichtigt sowohl die 14 im Ökumenischen Rat der Kirchen zusammengefassten christlichen Kirchen als auch die anderen anerkannten Religionsgesellschaften, wie etwa Judentum, Islam, evangelische Kirchen in Österreich oder Buddhismus. Mehr über Religion im ORF: http://religion.ORF.at
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29.11.2002 10:02:03
KMB St. Pölten verleiht Erzbischof-Romero-Preis
(NÖ Landesregierung, Pressestelle) In Anwesenheit von Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka überreichte die Katholische Männerbewegung am 29.11.2002 im ORF-Landesstudio in St. Pölten den "Erzbischof Oscar Romero-Preis" an Bischof Charles Palmer-Buckle und Pfarrer Josef Pichler. Der "Erzbischof Oscar Romero-Preis" wird jährlich von der Katholischen Männerbewegung an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise für Gerechtigkeit, Menschenrechte und Entwicklung in Ländern der "Dritten Welt" einsetzen. Der Preis wurde von der Katholischen Männerbewegung anlässlich der Ermordung des damaligen Erzbischofs von San Salvador, Oscar Arnulf Romero gestiftet und ist mit 7.300 Euro dotiert. Erzbischof Oscar Romero wurde im Jahre 1980 erschossen und setzte sich Zeit seines Lebens immer für die Armen und Unterdrückten ein. Die diesjährigen Preisträger sind Bischof Charles Palmer-Buckle aus Ghana und der gebürtige Waldviertler Pfarrer Josef Pichler. Beide Preisträger haben zusammen mit der Unterstützung der Diözese St. Pölten ein Pastoralzentrum sowie eine Schule und einen Kindergarten errichtet, um den Kindern und Jugendlichen eine bessere Ausbildung zu ermöglichen. Die Analphabetenrate in Ghana liegt bei fast 50 Prozent, die schlecht ausgestatteten Schulen und die geringe Bezahlung der Lehrer sind mit ein Grund für die ungenügende Ausbildung der Bevölkerung. Bei der heutigen Pressekonferenz in St. Pölten bedankte sich Bischof Charles Palmer-Buckle für die Unterstützung und kritisierte die immer geringer werdende Entwicklungshilfe für Afrika durch die EU und USA. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung von Saudi Arabien und Kuwait würden die Mohammedaner Afrikas neue Universität, Schulen und Kindergärten bekommen und die Jugend systematisch islamisieren. "Viele Menschen sind bereits aus der katholischen Kirche ausgetreten und zum Islam konvertiert", berichtete Bischof Charles Palmer-Buckle abschließend. - Lesen Sie den Bericht der Diözesanen Pressestelle St. Pölten über die Preisverleihung!
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