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10.02.2003 07:42:16
WB Laun: Es gibt keine sittliche Rechtfertigung für Irak-Krieg!
Die Katholische Kirche sagt ein klares „Nein“ zum Krieg, den die USA gegen den Irak beginnen wollen. Um einen Krieg moralisch rechtfertigen zu können, muss eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt sein, und zwar gleichzeitig. Wenn nur eine einzige Voraussetzung nicht gegeben ist, darf nicht zum Mittel des Krieges gegriffen werden. Weihbischof Laun zeigt in seinem Beitrag in der Zeitschrift "Kirche heute", Nr. 2/2003, in aller Klarheit auf, dass im Fall des geplanten Irak-Kriegs kein einziger Punkt dafür spricht. Es gibt keine Legitimation für diesen Krieg. Lesen Sie den Beitrag in vollem Wortlaut (Word-Format)!
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08.02.2003 12:28:55
Jesus Christus - der Freund der Kranken und Leidenden
Das heutige Evangelium, in dem Jesus die Schwiegermutter des Petrus heilt, ist ein hervorragendes Beispiel für die Liebe Jesu zu den Kranken. Ihnen und allen Leidenden hat er sich in besonderer Weise zugewandt. Wiederholt heißt es in der Heiligen Schrift, daß er Kranken die Hände aufgelegt und sie geheilt hat. Immer wieder haben ihn kranke Menschen aufgesucht oder wurden von anderen zu ihm gebracht, damit er sie heile. Ja, es gibt viele Beispiele, wo Jesus selber die Kranken besucht hat und ihnen Heil und Heilung gebracht hat! Jedes Jahr am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes, denkt die Kirche an die Kranken und Leidenden. Es ist der Welttag der Kranken, und der Papst ruft uns in seiner Botschaft dazu auf, sich dieser Menschen ganz besonders anzunehmen. Niemand ist gern krank, und wir alle wünschen uns, daß die verschiedenen Leiden von uns genommen werden. Es ist darum durchaus angebracht und entspricht dem Willen Gottes, wenn wir uns dafür einsetzen, daß Kranke und Leidende wieder gesund werden. Wieviel Großes an echt christlicher Nächstenliebe geschieht hier durch Angehörige, durch die Hilfe von Nachbarn, Freunden und Bekannten, ja auch durch die Mitarbeiter des ärztlichen Standes, der Rettung und der Pflegeberufe. Ihnen allen möchte die Kirche ausdrücklich danken, weil der leidende Mensch in besonderer Weise das Abbild Christi trägt, der für uns am Kreuz alles Leid auf sich genommen hat. - Mehr darüber in der Predigt zum 5. Sonntag im Jahreskreis B!
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07.02.2003 09:25:34
Rom stellt fest: Gläubige haben ein Recht auf knienden Kommunionempfang
Das Thema des knienden Empfangs der Kommunion wurde in den "Notitiae" (Nov-Dez 2002), dem offziellen Bulletin der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst, behandelt. Anlaßfall war ein Priester, der einer knienden Gläubigen die Kommunion verweigert hatte. Die Kongregation hob in einem Brief an den zuständigen Bischof sowie an die Betroffene hervor, dass bei der Kongregation mittlerweile mehrere ähnliche Beschwerden eingetroffen seien. Die Weigerung, Gläubigen die heilige Kommunion zu geben, stelle eine "Verletzung eines Rechts des Gläubigen" dar, heißt es. Mehr darüber im kath.net-Bericht!
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07.02.2003 09:23:33
Vortrag über Kirche und Freimaurerei jetzt online
Der vielbeachtete Vortrag von Rektor DDr. Reinhard Knittel (Prandtauerkirche St. Pölten) über das Verhältnis von Katholischer Kirche und Freimaurerei ist jetzt in vollem Umfang auch online zugänglich! - Lesenswert ist auch die Sammlung von kirchlichen Stellungnahmen zur Freimaurerei. Vorsicht: Der angegebene Link führt direkt zu einer Web-Site der Freimaurer, die diese kirchlichen Stellungnahmen dokumentieren. Die Quintessenz der einschlägigen kirchlichen Aussagen lautet: Die gleichzeitige Mitgliedschaft in Loge und Kirche ist nicht möglich, da die Freimaurerei einen A-Dogmatismus vertritt, während die Kirche das Glaubensdogma bejaht. Insofern führt die Freimaurerei entweder einen offenen oder doch einen von der Sache her gegebenen Kampf gegen die von der Kirche verkündete Botschaft des Heils.
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06.02.2003 17:33:04
Zwei wichtige Erklärungen der Österreichischen Bischöfe erstmals online!
stjosef.at dokumentiert unter dem hier angegeben Link zwei wichtige Erklärungen der österreichischen Bischöfe. Diese waren bis jetzt online nicht zugänglich und sind doch Bezugspunkt für viele thematische Auseinandersetzungen im Hinblick auf Glaube und Leben katholischer Christen in Österreich. Beim ersten Dokument handelt es sich um die sogenannte „Maria-Troster-Erklärung“ der österreichischen Bischöfe, die diese am 22. September 1968 im Anschluß an die Enzyklika Papst Pauls VI. „Humanae vitae“ verabschiedeten. Darin sprechen die Bischöfe dem Papst ihren Dank aus für das hohe Leitbild von Ehe und Familie, wie er es in der Enzyklika zum Ausdruck gebracht hatte. Sie bekunden auch ihre grundsätzliche Übereinstimmung mit dem, was der Papst über verantwortete Elternschaft den katholischen Christen als verbindliche Norm des kirchlichen Lehramtes vorlegt. Dazu gehört der Ausschluß jeder Form von künstlicher Empfängnisverhütung, da die beiden Sinngehalte des ehelichen Aktes – liebende Vereinigung und Offenheit für die Weitergabe des Lebens – nicht willkürlich auseinandergerissen werden dürfen. Allerdings haben die Bischöfe damals eingeräumt, daß es dem einzelnen Gläubigen möglich sein müsse, bei einer vom Lehramt der Kirche abweichenden Gewissensüberzeugung dieser „zunächst“ zu folgen, sofern die Bereitschaft zur weiteren Auseinandersetzung mit der in Frage stehenden Norm gegeben sei. Gerade diese auf dem Hintergrund einer angezielten pastoralen Vermittlung formulierte Annahme der Bischöfe wurde bald Anlaß zu gezielter Opposition gegen die in „Humanae vitae“ bezüglich der Empfängnisverhütung vertretene katholische Lehre. Von daher ist das zweite hier präsentierte Dokument – die Erklärung der österreichischen Bischofskonferenz vom 29. März 1988 anläßlich des bevorstehenden Papstbesuches im Juni 1988 – als „Fortschreibung“, ja in gewisser Weise sogar als „Korrektur“ der „Maria-Troster-Erklärung“ zu werten. Ausdrücklich bedauern die Bischöfe darin die „Mißverständnisse“, denen die Maria-Troster-Erklärung von 1968 ausgesetzt war, und stellen fest: „Es konnte nicht die Absicht dieser Erklärung sein, den damals beschriebenen Fall einer von ‚Humanae vitae’ abweichenden Überzeugung (vgl. BE II) als eine allgemeine Erlaubnis zur Anwendung aller empfängnisverhütenden Mittel deuten zu lassen.“ Bischof Krenn hat dies noch deutlicher zum Ausdruck gebracht: „Der Versuch, ein irrendes und im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehendes Gewissen als rechtes Gewissen dennoch zuzulassen und ihm eine gewisse allgemeine und objektive Gültigkeit zuzugestehen, war die bedauerliche Inkonsequenz der sogenannten ‚Maria-Troster-Erklärung’ der österreichischen Bischöfe vom 22. September 1968.“ Auch auf andere wichtige Fragen gehen die österreichischen Bischöfe in ihrer Erklärung vor dem Papstbesuch 1988 noch ein: Weitergabe des Glaubens in Einheit mit dem Papst als Nachfolger des Apostels Petrus, Feier der Liturgie, Empfang des Bußsakraments. Es sind Themen, die bleibend aktuell sind. Von daher ist pastorale Erneuerung stets anzuzielen und im Vertrauen auf Gottes Hilfe zu erhoffen! - Dr. theol. Josef Spindelböck.
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06.02.2003 17:30:36
Papst Johannes Paul II. würdigt den verstorbenen "Speckpater" Werenfried
(Kirche in Not:) Als „herausragenden Apostel der Nächstenliebe“ hat Papst Johannes Paul II. den verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche ein Not/Ostpriesterhilfe, Pater Werenfried van Straaten, bezeichnet. In einem von „Kirche in Not“ veröffentlichten Kondolenzschreiben erinnerte der Papst an den „beispielhaften apostolischen Eifer“ und seinen „kompetenten Beitrag zur Einheit unter den Christen“. Vor dem Requiem für den „Speckpater“ am morgigen Freitag (07.02.2003) im Limburger Dom seien bereits mehr als hundert Beileidsadressen von Kardinälen, Bischöfen und anderen kirchlichen Persönlichkeiten aus aller Welt bei „Kirche in Not“ eingetroffen. Wie „Kirche in Not“ mitteilte, habe van Straaten auf besonderen Wunsch des Papstes in den Neunzigerjahren neben der vorrangigen Hilfe für die russischen Katholiken auch Projekte der Russisch-orthodoxen Kirche durch sein Hilfswerk gefördert und die Kontakte auch angesichts der aktuellen ökumenischen Schwierigkeiten nicht abreißen lassen.
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05.02.2003 18:48:50
Linkverzeichnis in Testphase
stjosef.at plant eine umfassende Neugestaltung der Homepage. Bereits jetzt ist das Linkverzeichnis in der Testphase zugänglich! Rückmeldungen erbeten.
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05.02.2003 18:47:05
Ist ein Krieg gegen den Irak unvermeidbar?
(Die Tagespost:) Johannes Paul II. hat bei den Bischöfen in den vergangenen Wochen ausnahmslos Zustimmung für seine Verurteilung eines Irak-Angriffs und seine Friedensbemühungen geerntet. In seltener Eintracht haben sich alle großen englischsprachigen Bischofskonferenzen hinter den Papst – und teilweise auch gegen die Politik ihrer jeweiligen Landesregierungen gestellt. In den Vereinigten Staaten klafft mittlerweile ein schier unüberbrückbarer Graben zwischen Bischöfen und konservativen Gläubigen. Während sich die so genannten „liberalen“ Katholiken, die den klassischen Fragenkanon – Frauenpriestertum, Zölibat, Wiederzulassung verheirateter Geschiedener zur Kommunion und Ähnliches – verfechten, mit der pazifistischen Position des Papstes ohne Einschränkung identifizieren, sind es nun die traditionell romtreuen Gläubigen, die Johannes Paul II. plötzlich die kalte Schulter zeigen. Mehr darüber im Beitrag von Regina Einig in der Zeitung "Die Tagespost" vom 06.02.2003!
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05.02.2003 14:49:08
Kirchenkollekte am Sonntag, 9. Februar 2003, für die Osthilfe der Diözese
Der Osthilfefonds der Diözese St. Pölten unterstützt die Christen jener Länder beim Aufbau ihrer pastoralen Infrastruktur. Galt es ursprünglich, desolate Kirchen und kirchliche Gebäude zu renovieren, so sind heute vor allem Weiterbildungsmaßnahmen notwendig. Auch computerunterstützte Einrichtungen und ihre Vernetzung gehören zum modernen pastoralen Standard. Was bei uns selbstverständlich ist, ist dort weithin noch Mangelware. Im vergangenen Jahr 2002 hat der Osthilfefonds der Diözese wieder 24 Projekte mit einem Gesamtaufwand von 122.835,79 € unterstützt. Die Projekte sind vor allem in Albanien, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, in Tschechien, der Ukraine und in Ungarn. Die Kollekte erbrachte im vergangenen Jahr 51.254,18 Euro und aus der Fastenaktion wurden weitere 58.140.- Euro überwiesen. Hinzu kamen noch der Rest von 2001 und über 690.- Euro aus den Zinsen. Aus diesem Grund wird am kommenden Sonntag, dem 9. Februar 2003, in allen Kirchen der Diözese St. Pölten die Sammlung für den Osthilfefonds durchgeführt!
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05.02.2003 14:46:53
Schwere Bedenken gegenüber ökumenischem Kirchentag
Schwere Bedenken hinsichtlich des Ökumenischen Kirchentages hat der „Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt/Main“ erhoben. In einer Erklärung, die Anfang Februar in Frankfurt mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, heißt es unter anderem:
„Der Ökumenische Kirchentag wird die Gläubigen verunsichern, die verbindliche Lehre der Kirche aushöhlen und die Autorität der Bischöfe weiter untergraben. Unser Gewissen mahnt uns, der Einladung nach Berlin nicht Folge zu leisten und glaubenstreue Katholiken vor dieser Veranstaltung zu warnen.“ Dem Arbeitskreis gehören ca. 50 Vertreter aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens an (Kultur, Wirtschaft, Kirche, Politik). Zur Begründung weist der Arbeitskreis auf die fundamentalen Differenzen hin, die zwischen den Konfessionen in wichtigen Fragen bestehen (z.B. „Homo-Ehe“, Abtreibung, PID). Deswegen sei zurzeit kein gemeinsames Zeugnis für die Gesellschaft möglich. Außerdem warnt der Arbeitskreis vor einzelnen Gruppen, die trotz anderslautender bischöflicher Mahnungen angekündigt haben, die Interkommunion zu erzwingen. Weiter heißt es in der Stellungnahme: "Die Deutschen Bischöfe haben in einem Hirtenwort alle Gläubigen zum Ökumenischen Kirchentag nach Berlin eingeladen. Aus drei Gründen erheben wir schwere Bedenken gegen dieses Vorhaben: 1. Das Hirtenwort spricht von „getrennten Kirchen“ und von der noch fehlenden sichtbaren Einheit der Kirche Jesu Christi:
Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil stellen wir hingegen fest, dass die Kirche Jesu Christi in der römisch-katholischen Kirche verwirklicht ist (LG 8 ). 2. Das Hirtenwort spricht von dem „gemeinsamen Beitrag“ der Christen für die Gesellschaft. Wir stellen fest, dass aufgrund fundamentaler Differenzen in Grundüberzeugungen („Homo-Ehe“, Abtreibung, PID etc.) ein gemeinsamer Beitrag der Christen für die Gesellschaft zurzeit nicht möglich ist. 3. Das Hirtenwort spricht davon, dass Nichtkatholiken die sogenannte „eucharistische Gastfreundschaft“ nicht gewährt werden kann. Wir stellen fest, dass unbeschadet dieser Mahnungen sogenannte „Reform-Gruppen“ die Durchführung von Interkommunion und Interzelebration planen und sich von diesem Vorhaben bisher nicht distanziert haben. Der Ökumenische Kirchentag wird die Gläubigen verunsichern, die verbindliche Lehre der Kirche aushöhlen und die Autorität der Bischöfe weiter untergraben. Unser Gewissen mahnt uns, der Einladung nach Berlin nicht Folge zu leisten und glaubenstreue Katholiken vor dieser Veranstaltung zu warnen. Wir bitten die Bischöfe um Klarstellung."
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04.02.2003 17:04:03
Schulbuchanalyse ist eine „pädagogische Verantwortung“
Erstmals seit ihrem Amtsantritt im September 2002 stellte sich die neue Provinzoberin der "Auerbacher Schulschwestern" Sr. Lucilla Hauser den Fragen der „Nordbayrischen Nachrichten". Unter anderem heißt es dort: (Frage) "Kennen Sie die Biologiebücher, die manche Ihrer (früheren) Mitschwestern so rigoros ablehnten? Teilen Sie diese Meinung?" Schwester Lucilla: "Zunächst muss ich korrigieren, dass die Biologiebücher an sich nicht rigoros abgelehnt wurden, sondern die Art und Weise, wie in diesen das Thema Sexualität behandelt wird. Beim genauen Durchsehen musste ich feststellen, dass die Bedenken berechtigt waren. Eine Analyse, welche unsere Bedenken spezifiziert, haben wir an die Buchkommission der Bayerischen Bischofskonferenz geschickt. Das Thema Sexualität darf aus der Erziehung meines Ermessens nicht ausgeklammert werden. Die Kinder und Jugendlichen kommen damit auf vielerlei Weise in Berührung. Umso wichtiger ist es, ihnen eine 'gesunde Einstellung' und Hilfen zum menschenwürdigen Umgang mit der eigenen Sexualität zu vermitteln. Disziplin auf sexuellem Gebiet schränkt die Lebensfreude nicht ein, sondern vermehrt sie und stärkt die Selbstachtung, die ein so wichtiges Erziehungsziel ist. Als Religionslehrerinnen werden wir die Kinder auch mit dem katholischen Standpunkt, der sich mit dem natürlichen Sittengesetz deckt, vertraut machen." Lesen Sie den ganzen Beitrag im Original!
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04.02.2003 09:34:09
"Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..."
Unter dem Titel "Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..." hat Frau Martina Lintner eine Seminararbeit in Ethik bei Prof. DDr. Rudolf Weiler erstellt, die mit freundlicher Erlaubnis der Verfasserin auf stjosef.at im Internet veröffentlicht wird. Zuerst werden Vorgeschichte, Entstehung und Folgewirkungen der Enzyklika Humanae Vitae angesprochen. Anschließend erfolgt eine Vorstellung des Inhalts von Humanae Vitae unter besonderer Berücksichtigung der hohen Auffassung der Ehe und Familie. Es folgen ethische Bewertungen der menschlichen Sexualität und der ehelichen Aktes aus naturrechtlicher Sicht, wobei sich die Verfasserin vor allem auf Johannes Messner stützt, für den vor kurzem das Seligsprechungsverfahren eröffnet wurde. Eine kritische Bewertung der oralen Kontrazeptiva läßt nach „katholischen“ Alternativen fragen, die in der NER (natürlichen Empfängnisregelung) zu finden sind. Die Praxis der internationalen Geburtenkontrolle läßt einen teilweise rassistischen Hintergrund sowie einen kontrazeptiven Imperialismus erkennen und entspricht daher in vielem nicht einem humanen und christlichen Ideal der Menschenwürde. Das abschließende Urteil der Verfasserin über die Enzyklika „Humanae vitae“: "Irgendwann wird auch der Tag kommen, an dem die vorausblickende Enzyklika „Humanae Vitae“ von der Menschheit gebührend gewürdigt werden wird." Die Lektüre dieser beachtenswerten Arbeit lohnt sich!
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04.02.2003 09:27:38
Theologe Knittel nimmt Stellung zu "Kirche und Freimaurerei"
Wie die Zeitung "Die Tagespost" in einem Artikel von Stephan Baier berichtet, sieht der katholische Theologe Reinhard Knittel die Freimaurerei als eine „säkulare Gegenkirche“, die sich selbst als humanistisch und tolerant definiert. Auch wenn das neue Kirchenrecht die Freimaurer nicht mehr ausdrücklich mit der Strafe der Exkommunikation belegt, seien Freimaurerei und Christentum doch ein „unverträglicher und unvereinbarer Gegensatz“, sagte Knittel, der lange Jahre enger Mitarbeiter von Bischof Kurt Krenn und Dozent an der römischen Lateranuniversität war, bei einem Vortrag in St. Pölten. Die römische Glaubenskongregation habe klargestellt, dass „das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen unverändert bleibt“. Gläubige, die solchen Vereinigungen angehören, seien nach dem Urteil der Glaubenskongregation „im Stand schwerer Sünde“. - Zur Homepage der von Rektor Knittel betreuten Prandtauerkirche in St. Pölten.
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03.02.2003 17:59:28
Kirche veröffentlicht Dokument über Unvereinbarkeit von New Age und Christentum
(Radio Vatikan:) Der Vatikan warnt vor der Ausbreitung der Lehren des New Age und der Esoterik. Die päpstlichen Räte für Kultur und interreligiösen Dialog haben heute ein Grundsatzpapier vorgestellt, in dem deren Ideen als Irrlehren verurteilt werden. Bei der Vorstellung des Dokuments mit dem Titel „Jesus Christus, Überbringer des Lebendigen Wassers" sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Paul Poupard: „Das Phänomen des so genannten „New-Age" bildet heute mit seinem Cocktail aus heidnischen Glaubensüberzeugungen, gnostischen Theorien, seiner Mischung aus Praktiken und Doktrinen eine der wichtigsten religiösen und kulturellen Herausforderungen." Die katholische Kirche will in einen kritischen Dialog mit der Bewegung treten, die Ende der 60er Jahre in den USA entstand, betonte der Präsident der Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Erzbischof Michael Fitzgerald: „Im Verhältnis mit den anderen Religionen vermeidet die Kirche aber alles, was bestimmten Vorstellungen Glauben schenken könnte, die bei New Age vorhanden sind, z.B. der These der Einheit der Religionen, der Vorstellung, das alle Wege gleich sind, die Einschätzung, dass die vorchristlichen Religionen besonders authentisch sind. Oder auch die Idee, dass der Mensch jede Religion selbst schaffen kann, wie ein Handwerker oder ein Chemiker." Stattdessen müsse Klarheit über das geschaffen werden, was Christentum und New Age trennt, heißt es in dem Dokument. Wesentliche Passagen des Schreibens auf Deutsch finden Sie hier! Auf Englisch ist das Dokument bereits in vollem Wortlaut zugänglich.
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01.02.2003 05:31:42
Requiem für Pater Werenfried
Für den am 31. Januar verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not/Ostpriesterhilfe, Werenfried van Straaten, wird am kommenden Freitag, 7. Februar, um 11 Uhr, ein Requiem im Limburger Dom gefeiert. Hauptzelebrant ist der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Dario Castrillon Hoyos. Jeder, der Pater Werenfried die letzte Ehre geben möchte, sei herzlich willkommen, teilte „Kirche in Not“ in München mit. Die Beerdigung ist zu einem späteren Zeitpunkt in engstem Familienkreis in der Prämonstratenserabtei Tongerlo in Belgien. Kirche in Not/Ostpriesterhilfe bittet anstelle von Blumengeschenken um eine Spende auf das Konto 215 2002 bei der Liga Bank München, BLZ 750 903 00. Ein Gedenkbild von Pater Werenfried und eine Broschüre „PUR-Spezial“ zu seinem neunzigsten Geburtstag können unentgeltlich angefordert werden bei: Kirche in Not e.V., Postfach 70 10 27, 81310 München, Telefon: 0 89 / 7 60 70 55, Fax: 0 89 / 7 69 62 62, E-Mail: kinophde@t-online.de.
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01.02.2003 05:19:17
Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmeß)
Obwohl das Fest der „Darstellung des Herrn“ nicht mehr zum Weihnachtsfestkreis gehört, hat es dennoch einen weihnachtlichen Charakter. An vielen Orten bleiben darum die Krippen bis „Mariä Lichtmeß“, wie der Tag im Volksmund heißt, noch aufgestellt. Es war 40 Tage nach der Geburt des Jesuskindes: Da machten sich Maria und Josef auf, um das Kind in den Tempel zu bringen und Gott darzustellen. Jesus war ja der Erstgeborene, für den nach dem jüdischen Gesetz eine symbolische Ablöse gegeben werden mußte. Dieses stellvertretende Opfer bestand für die ärmeren Bevölkerungsgruppen in ein paar Turteltauben oder in zwei jungen Tauben. Weil Maria und Josef fromme Juden waren, hielten sie sich genau an die Vorschriften des Gesetzes und brachten das Kind Jesus zum Tempel. Dort kommt es zu jener schicksalhaften Begegnung, von der das Evangelium berichtet: Der greise Simeon und die hochbetagte Prophetin Hanna erkennen im Kind, das die Eltern bringen, den verheißenen Messias. Es ist nicht Menschenweisheit, die sie das begreifen läßt, sondern das Wirken des Heiligen Geistes. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Fest der Darstellung des Herrn!
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31.01.2003 09:33:09
100 Jahre Salesianer in Österreich
Vor genau 100 Jahren kamen die ersten Salesianer Don Boscos auf Einladung des wohltätigen Vereins „Kinderschutzstation“ nach Wien, nachdem sie bereits in mehreren Orten der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie Einrichtungen aufgebaut hatten. Gemäß den Zielen des Ordensgründers und Jugendapostels Johannes Bosco (1815-1888) engagierten sich die Patres und ihre Mitarbeiter besonders für benachteiligte Jugendliche. Bereits im Herbst 1903 betreuten sie 120 Kinder in der Schutz- und Heimstätte in der Brückengasse in Wien Mariahilf. Als erste eigenständige Einrichtung wurde 1910 das Salesianum im 3. Bezirk aufgebaut. Innerhalb weniger Jahre gründete der Kinder- und Jugendorden weitere Häuser, in denen nach dem sogenannten "Präventivsystem" besonders auf die Bedürfnisse sozial vernachlässigter und individuell beeinträchtigter Kinder eingegangen wurde. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Glaube und ist auch heute Leitsatz der derzeit 95 Salesianer Don Boscos und 90 Don Bosco Schwestern in Österreich. Ein erster Höhepunkt des Jubiläums ist der Fernsehgottesdienst am Sonntag, 9. Februar 2003, der vom Salzburger Erzbischof und Salesianerpater Alois Kothgasser im Schulzentrum der Don Bosco Schwestern Vöcklabruck gefeiert wird. ORF 2 überträgt die hl. Messe live ab 09:30 Uhr. Mehr über das Jubiläum und die einzelnen Programmveranstaltungen erfahren Sie auf der Web-Site des Salesianerordens unter http://www.donbosco.at !
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31.01.2003 09:30:14
Pater Werenfried van Straaten gestorben
Nur wenige Tage nach der Feier seines 90. Geburtstags ist der Gründer des Hilfswerkes "Kirche in Not", P. Werenfried van Straaten, verstorben. Am 17. Jänner 2003 hatte er noch im Hohen Dom zu Limburg mit Gästen aus aller Welt seinen 90. Geburtstag gefeiert. In seinem letzten Brief an seine treuen Wohltäter schrieb er: „Ein Freund machte mich vor Weihnachten darauf aufmerksam, dass die Feiern zu meinem 90. Geburtstag anstrengend werden würden. Aber wenn ich das nicht mehr aushielte, entgegnete ich, müsste ich noch lange auf den Himmel warten, denn dort wird nur gefeiert. Ich weiß nicht, ob unser Herr mich im Himmel annehmen wird, aber hier habe ich die Feiern gut überstanden – dank Eurer großzügigen Gaben. Sie sind wie ein kleiner Vorgeschmack auf die Begegnung mit Gott. Noch bin ich aber hier und mein Hunger nach Hilfe für die Kirche in Not ist groß. Deshalb verbinde ich meinen Dank an Euch alle mit der Bitte: Lasst noch mehr Brüder und Schwestern in unserer Kirche in Not an den Vorfreuden des Himmels, an Eurer Liebe, teilhaben!“ - Lesen Sie den Bericht von kath.net!
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28.01.2003 17:32:32
Aufruf des Katholischen Laienrats zum Gebet für den Frieden
In einer Aussendung des Österreichischen Laienrates vom 28.02.2003 heißt es: "Wir appellieren an alle Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft, den immer zahlreicher werdenden Appellen aus aller Welt zu folgen, die derzeit nicht von der UNO autorisierte militärische Maßnahmen im Irak verhindern wollen. Alle Bemühungen um die Vermeidung eines Krieges sind anzuerkennen und zu unterstützen. Wir drücken den Wunsch aus und beten dafür, dass der Welt eine möglicherweise große Zahl von Opfern und unermessliches Leid erspart bleiben möge. Als Ausdruck unserer Sorge um den Frieden ruft der Katholische Laienrat Österreichs auf, am Fest Darstellung des Herrn (2. Februar, Mariae Lichtmess) in den Gemeindegottesdiensten und privat um Frieden zu beten. Wir fordern auch Sie dazu auf. Bitte nutzen Sie auch alle Mittel (Gespräch, Telefon, Email), um diesen Aufruf möglichst vielen Menschen in unserem Land bekannt zu machen und sie aufzufordern mitzutun. Vielen Dank für Ihre Mitsorge! - Präsident und Vorstand des Katholischen Laienrates Österreichs. - Mag. Wolfgang Rank, Präsident des KLRÖ, Tel. 02641/2513 (Privat); 02641/2202/12 (Direktion); 0664/2851391, e-mail: w.rank@direkt.at."
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28.01.2003 17:29:44
Koptisch-orthodoxe Kirche wird in Österreich anerkannte Religionsgemeinschaft
Am 28.01.2003 passierte das sogenannte "Orientalische Kirchengesetz" den österreichischen Ministerrat, meldet der ORF. Das Gesetz sieht die staatliche Anerkennung der koptisch-orthodoxen Kirche als Religionsgemeinschaft vor. In den kommenden Wochen soll das neue Gesetz ins Parlament eingebracht und behandelt werden. Durch die staatliche Anerkennung der koptischen Kirche wird diese in Österreich der armenisch-apostolischen und syrisch-orthodoxen Kirche gleichgestellt. Alle drei Kirchen zählen zu den "orientalisch-orthodoxen Kirchen". Mehr darüber auf ORF Religion!
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27.01.2003 11:42:09
Stellungnahme von "Jugend für das Leben" zu ambulanten Abtreibungen
Die katholische Lebensschutzbewegung "Jugend für das Leben" stellt in einer Erklärung fest: "Nach einem einstimmigen (!) Beschluss aller Parteien der Landesregierung Wiens werden seit 1. Jänner 2003 Abtreibungen in allen öffentlichen Spitälern des Krankenanstaltverbundes ambulant und daher zum Billigstpreis möglich gemacht. Da die Abtreibung als Leistung in den Ambulanzkatalog der Spitäler aufgenommen wird, fallen die kalkulierten Kosten von zwischen 674 und 936 Euro auf 274,91 Euro herunter. Man möchte mit diesem Schritt Frauen die Abtreibung finanziell erleichtern und Hemmungen abbauen, die bisher beim Gang zur spezialisierten Abtreibungsklinik auftraten. Dieser Schritt ist kein Erfolg, sondern ein peinlicher Denkfehler in der Logik der Landesregierung, denn Abtreibungen haben in Krankenhäusern nichts verloren. Erstens sind Mütter, die ein Kind erwarten, nicht krank. Ganz im Gegenteil - sie sind die Hoffnungsträger unserer Zeit! Zweitens ist Abtreibung nicht die Heilung einer Krankheit, sondern das Töten eines Kindes, welches meist bei guter Gesundheit im Mutterleib schon recht lebhafte Purzelbäume schlägt. Dass der Preis einer Abtreibung dadurch um fast drei Viertel sinkt, ist Betrug an den Frauen. Der wahre Preis einer Abtreibung lässt sich von keiner lebensfeindlichen Lobby manipulieren. Ganz gleich wie sehr man es zu vertuschen versucht, er ist und bleibt ein Menschenleben."
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27.01.2003 11:40:11
"Frauenpriesterweihen": Exkommunikationen sind endgültig
Die Glaubenskongregation hat eine Erklärung mit Datum vom 21. Dezember 2002 veröffentlicht, wonach die bereits letzten Sommer ausgesprochene Exkommunikation über jene Frauen, die sich von einem schismatischen "Bischof" zu "Priesterinnen" hatten "weihen" lassen, aufrecht bleibt. Unter anderem heißt es in Nr. 4 (vom Papst "in forma specifica" approbiert): "Die oben erwähnten Mitglieder der Kongregation für die Glaubenslehre bekräftigen deshalb das Exkommunikationsdekret, das am 5. August 2002 ausgestellt wurde, und stellen noch einmal klar, dass die versuchte Priesterweihe der genannten Frauen nichtig und ungültig ist (vgl. can. 1024 CIC) und deshalb auch die dem priesterlichen Amt eigenen Handlungen, die von ihnen vorgenommen wurden, nichtig und ungültig sind (vgl. cann. 124; 841 CIC). Als Folge der Exkommunikation ist ihnen untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden, Sakramente zu empfangen und irgendeine Funktion in kirchlichen Ämtern, Diensten oder Aufgaben auszuüben (vgl. can. 1331 § 1 CIC)."
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27.01.2003 07:07:53
Vortrag über "Herr der Ringe"
„Der Herr der Ringe“ ist ein durch und durch religiöser Film, der die Frage nach Gut und Böse aus einer nicht-moralischen, sondern spirituellen Perspektive stellt. - Dies ist die These von Mag. Regina Pollak, erläutert in einem ausführlichen Online-Artikel, die sie auch in einem Vortrag am Mittwoch, 29. Jänner 2003, 19:00 Uhr, im Club Stephansplatz 4 (rechts hinter dem Stephansdom) präsentieren wird.
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26.01.2003 13:53:40
Skandal um "Billig-Abtreibungen" in öffentlichen Spitälern
Wie die Zeitung "Die Presse" berichtet, gibt es Aufregung um eine neue Verordnung des Wiener Rathauses: Seit 1. Jänner können in Wiener Krankenhäusern Abtreibungen (= sog. "Schwangerschaftsabbrüche") auch ambulant durchgeführt werden. Dadurch werden die Kosten erheblich gesenkt: Zahlte man bisher zwischen 674 und 936 Euro (man wurde nämlich als Sonderklassepatient eingestuft), so müssen nun einheitlich 274,91 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: In der Privatklinik am Fleischmarkt werden für eine Abtreibung rund 450 Euro berechnet, in der Klinik "Lucia" 428 Euro. In Niederösterreich ist nach Angaben von Gesundheitsreferentin Heidemaria Onodi (SPÖ) derzeit nicht vorgesehen, "Schwangerschaftsabbrüche" ähnlich wie in Wien verstärkt in Krankenhäusern anzubieten. Wie Onodi sagt, bestehe dazu derzeit kein Bedarf. Heftige Kritik kommt von der "Aktion Leben", die der katholischen Kirche nahesteht: Sie spricht von "Dumpingpreisen in öffentlichen Spitälern". "Statt Abtreibungen zu bewerben sollten die Beratungsstellen besser beworben werden." Die Mittel für Beratungsstellen seien jedoch von der öffentlichen Hand in den vergangenen Jahren gekürzt worden.
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25.01.2003 18:26:31
Papstansprache zum Welttreffen der Familien im Wortlaut
Wie bereits berichtet, hat sich Papst Johannes Paul II. via Satellit an die Teilnehmer des Weltfamilien-Treffens in Manila gewandt. KATH.NET dokumentiert die Ansprache vom 25.01.2003 in vollem Wortlaut. Das nächste Weltfamilientreffen findet im Jahr 2006 in Valencia (Spanien) statt.
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25.01.2003 18:23:04
Festmesse und Studientag zum Jahr des Rosenkranzes
(Diözesane Pressestelle St. Pölten:) „Bekehrung ist auch heute das Gebot der Stunde“, sagte Bischof Dr. Kurt Krenn bei der Messe am Fest Pauli Bekehrung am 25. Jänner im Dom zu St. Pölten. Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten viel geplant und geschaffen wurde, fehle es weithin noch an der eigenen Bekehrung, wies er hin. Diese Bekehrung heiße, so der Bischof „in die Wahrheit Gottes und in die Liebe Christi treten“. „Bekehrt euch und bleibt in dieser Bekehrung“, rief er den Anwesenden zu. Mit diesem Gottesdienst feierten Priester und Diakone aus der Diözese und verschiedenen Ordensgemeinschaften, vor allem die Wallfahrtsseelsorger auch den Beginn des vom Papst ausgerufenen „Jahr des Rosenkranzes“. Bischof Dr. Kurt Krenn ging in seiner Predigt auf diesen Anlass ein. Den Rosenkranz beten bedeute, in der Gnade Gottes stehen, sagte er. Christus selbst stehe in der Mitte dieses Gebetes. Der Rosenkranz sei daher mehr als ein Friedensgebet oder ein Gebet um Bewältigung der eigenen Sorgen. Vielmehr sei er ein Lobpreis Gottes, betonte der Bischof. - Lesen Sie mehr über den Studientag im Bericht der Diözesanen Pressestelle!
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25.01.2003 12:55:52
Debatte um Gottesbezug in der Verfassung
In einem kath.net-Bericht wird die derzeitige Diskussion um einen möglichen Gottesbezug in der österreichischen Verfassung zusammengefaßt. "Soll die österreichische Verfassung eine Präambel mit Gottesbezug enthalten?", fragte die "Wiener KirchenZeitung" den ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol. "Es entspricht nicht der österreichischen Verfassungstradition, Präambeln dem Gesetzestext voranzustellen", sage Khol: "Sollte man davon abgehen, so gehört sicher das religiöse Erbe unseres Landes erwähnt." Teilweise heftige Reaktionen waren die Folge. Im kath.net - Bericht findet übrigens auch die über news.stjosef.at verbreitete Stellungnahme von Dr. Josef Spindelböck Berücksichtigung!
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25.01.2003 12:49:16
Abschluß des Weltfamilienteffens 2003 in Manila
(Kathpress:) Mit einem eindringlichen Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie hat Papst Johannes Paul II. am Samstag das vierte Katholische Weltfamilientreffen auf dem Philippinen beendet. Die auf der Ehe gegründete Familie sei ein "Erbe der Menschheit" und "für das Leben, die Entwicklung und die Zukunft der Völker notwendig", betonte er in einer Botschaft an die rund eine Million Teilnehmer des Treffens. Die Ansprache wurde aus dem Vatikan via Satellit auf Großbildschirmen übertragen. Aus gesundheitlichen Gründen hatte der Papst eine geplante Reise nach Manila abgesagt. Der fünfte Weltfamilientag soll 2006 im spanischen Valencia stattfinden, kündigte er an. "Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie", betonte Johannes Paul II. in seiner aus der Sala Clementina des Vatikan übertragenen Botschaft. Die Ehe bedeute für die Menschen unserer Zeit "eine gute Nachricht". Der Papst appellierte an die Eltern, die Ehe allen
Schwierigkeiten und Hindernissen zum Trotz in lebenslanger Treue zu leben. Zugleich unterstrich Johannes Paul II. die wichtige Erziehungsfunktion der Familie. Sie sei für die Menschen "die Erzieherin par excellence" und "für eine wahre Humanökologie unerlässlich". Die mit dem päpstlichen Segen beendete Botschaft war Höhepunkt einer großen Begegnungsveranstaltung in der philippinischen Hauptstadt. Für Sonntagmorgen steht noch eine Schlussmesse mit dem vatikanischen "Familienminister" Kardinal Alfonso López Trujillo auf dem Programm. Dem Großtreffen vorausgegangen war ein dreitägiger internationaler pastoraltheologischer Fachkongress. Neun Kardinäle, 193 Bischöfe, 320 Priester und mehr als 6.000 Laien-Delegierte aus 82 Länder nahmen teil.
- Beachten Sie auch die offizielle Homepage http://www.family2003.ph sowie das Vorbereitungsdokument des Päpstlichen Rats für die Familien!
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24.01.2003 18:03:43
Kongress über die Geschwister Scholl in München
Die Texte der Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose" können Anregungen für zeitgenössisches gesellschaftliches Engagement geben. Ein Kongress vom 21. bis 23. Februar 2003 in München befaßt sich mit dem Gegenwartsbezug der Geschwister Scholl, die für ihre Überzeugung den Tod durch das nationalsozialistische Regime auf sich nehmen mußten. Als Redner sind u.a. Dr. Otto von Habsburg, Prof. Splett, Prof. Seifert, Prof. Ballestrem, Dr. Martin Kugler sowie Zeitzeugen vorgesehen. Beachten Sie den kath.net-Bericht sowie die Dateianlage im PDF-Format mit dem genauen Programm!
 kongress_weisse_rose.pdf (158.3 KBytes) Dateianhang herunterladen  [kongress_weisse_rose.pdf (158.3 KBytes)]
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24.01.2003 17:57:58
Die Zeit ist kurz, und die Gestalt dieser Welt vergeht ...
Wenn wir hören, daß die Gestalt dieser Welt vergeht und die Zeit kurz ist (vgl. 1 Kor 7,29.31), in der wir leben, dann möchten wir am liebsten sagen: „Nein! Nicht so schnell. Lieber Gott, laß uns doch noch etwas Zeit. Das Leben vergeht so schnell; wir haben noch gar nicht richtig gelebt, und du läßt uns schon ans Ende denken ...“ Was mutet uns die Kirche da also zu, wenn sie heute den Apostel Paulus in der Lesung verkünden läßt, wir sollten uns zwar die Welt zunutze machen, doch so als würden wir sie nicht nutzen! Das alles klingt doch sehr nach Weltverachtung und Weltverneinung. Mit einem gewissen Recht werden wir sagen: „Das kann es doch nicht sein. Das läßt sich doch nicht leben! Ich möchte in der Welt stehen, mich an ihr erfreuen und mich im Leben bewähren.“ - Mehr darüber in der Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis B!
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