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15.03.2003 18:30:05
Nehmt Maria bei Euch auf! - Papstworte an die Jugend
"Radio Vatikan" dokumentiert nun wesentliche Auszüge aus der Botschaft von Papst Johannes Paul II. zum Weltjugendtag 2003, der heuer auf diözesaner Ebene am Palmsonntag weltweit begangen wird. Unter anderem schreibt der Papst: "Das Christentum ist nicht nur eine Meinung und besteht nicht aus leeren Worten. Das Christentum ist Christus selbst! Es ist eine Person, es ist der Lebendige! Jesus zu treffen, ihn zu lieben und ihn lieben zu lassen - das ist die christliche Berufung! Maria wird euch geschenkt, um euch in eine wahrere, persönlichere Beziehung mit Jesus eintreten zu lassen. Mit ihrem Beispiel lehrt euch Maria, einen liebevollen Blick auf den zu richten, der euch geliebt hat. Dieses Jahr habe ich zum Jahr des Rosenkranzes erklärt. Schämt euch nicht, den Rosenkranz allein zu beten, wenn ihr in die Schule, in die Universität oder zur Arbeit geht, auf der Straße oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln; macht es euch zur Gewohnheit, ihn miteinander zu beten, in euren Gruppen, Bewegungen und Vereinigungen. Schlagt doch vielleicht auch vor, ihn zu Hause zu beten, zusammen mit euren Eltern und Geschwistern."
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14.03.2003 19:15:21
Die Verherrlichung Jesu auf dem Berg - 2. Fastensonntag
Die Verherrlichung Jesu auf dem Berg ist eines der neuen „lichtreichen Geheimnisse“ des Rosenkranzes, die Papst Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ vom 16.10.2002 vorgestellt hat. Das entsprechende 4. Geheimnis lautet in der offiziellen Fassung: „Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist“. Drei der Apostel hat Jesus mitgenommen, als er auf einen Berg gestiegen ist, um zu seinem himmlischen Vater zu beten: Petrus, Jakobus und Johannes. Sie sollten jene Atmosphäre des Heiligen und Wunderbaren erfahren, die den Herrn umgab, als er sich auf besondere Weise offenbaren wollte. Denn auf einmal – so berichtet uns der Evangelist Markus – wurde Jesus „vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.“ - Mehr darüber in der Predigt zum 2. Fastensonntag 2003! (In der Diözese St. Pölten wird der 2. Teil des Hirtenbriefes von Bischof Dr. Kurt Krenn zur Fasten- und Osterzeit vorgelesen.)
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14.03.2003 19:13:16
VISION 2000 mit neuen Beiträgen im Netz
Die auf Spendenbasis herausgegebene katholische Zeitschrift "VISION 2000" ist mit neuen Beiträgen auch im Internet vertreten: http://www.vision2000.at . Unter anderem sind lesenswert die Artikel von P. Karl Wallner: "Geht ihr seid gesendet!" Apostel für das 3. Jahrtausend; ein Interview mit Peter Seewald, ein Bericht über das Jugendtreffen in Pöllau, ein Portät des bald seliggesprochenen Ladislaus Batthyány und vieles andere mehr ...!
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14.03.2003 10:18:04
Neubau des "Clementinum" eröffnet
(stephanscom.at/Kathpress:) Der Neubau des "Haus der Barmherzigkeit"-Pflegeheims "Clementinum" in Kirchstetten (Niederösterreich) wurde am Freitag von Kardinal Christoph Schönborn gesegnet. Das moderne Heim für 90 Personen war binnen eines Jahres errichtet worden, die Gesamtkosten einschließlich der noch bis Jahresende dauernden Bauphase II belaufen sich auf 11,8 Millionen Euro. Am Samstag, 15. März, findet im "Clementinum" ein "Tag der offenen Tür" statt. 90 Bewohner und 60 Mitarbeiter leben und arbeiten künftig auf einer 7.417 Quadratmeter großen Fläche. Institutsdirektor Wolfgang Huber und der ärztliche Direktor des "Hauses der Barmherzigkeit", Prim. Prof. Christoph Gisinger betonten die reibungslose Bauabwicklung. Das verbesserte Raumangebot ergänze die "hervorragende Pflegequalität, die wir seit hundert Jahren im 'Clementinum' anbieten". Weitere Informationen unter http://www.clementinum.at !
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14.03.2003 10:13:18
Der Papst im Dialog - live auf Radio Maria Österreich
Einen Live-Dialog mit Papst Johannes Paul II. wird Kardinal Franz König am Samstag, 15. März, vom Edith-Stein-Haus der Wiener Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) aus führen. Das Edith-Stein-Haus ist so wie die katholischen Studentenhäuser und Universitätskirchen in Uppsala, Preßburg, Krakau, Köln und Fatima aus Anlaß des "1. Europäischen Tages der Universiätsangehörigen" von 17.30 bis 20 Uhr über eine TV-Satellitenschaltung mit der Nervi-Halle im Vatikan verbunden, wo Johannes Paul II. mit tausenden Studenten und Professoren den "Lichtreichen Rosenkranz" für den Frieden beten wird. Aus den Partnerstädten werden Lebenszeugnisse, Gebete, Lieder und Meditationen eingeblendet. In Krakau wird Kardinal Macharski anwesend sein, in Köln Kardinal Meisner und in Preßburg Kardinal Korec. In Wien wird zu Kardinal König auch der Apostolische Nuntius, Erzbischof Zur, erwartet. RADIO MARIA strahlt LIVE ab 18 Uhr die von RADIO VATIKAN moderierte Übertragung aus. Empfangsmöglichkeiten: www.radiomaria.at Infos zur Veranstaltung: www.univie.ac.at/khg
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14.03.2003 05:06:08
Bedenkminute für den Frieden
(Evangelischer Pressedienst:) Die Kirchen in Österreich unterstützen den gemeinsamen Aufruf von Kardinal Schönborn und der Präsidenten Christoph Leitl und Fritz Verzetnitsch zu einer Bedenkminute am 14. März um 12 Uhr. Das hat die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) beschlossen, die am Donnerstag, 13. März, in Wien tagte. Unter dem Motto "Es ist 5 vor 12" haben Römisch-katholische Kirche, Wirtschaftskammer Österreich und Österreichischer Gewerkschaftsbund alle Menschen in Österreich aufgerufen - ob in den Betrieben, den Büros, den Familien oder in der Öffentlichkeit -, mit einer Bedenkminute ein klares Zeichen für den Frieden und gegen einen Irak-Krieg zu setzen. "Mit dieser Bedenkminute wollen wir alle jene stärken, die die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung ausschöpfen wollen, um zu verhindern, dass die Welt in ein gefährliches Kriegs-Abenteuer gestürzt wird. Wir sind überzeugt davon, dass die Zukunft der Menschheit nicht durch die Logik des Krieges gesichert werden kann. Für die Menschen im Irak, die bereits unter dem Regime Saddam Husseins und dem Embargo wegen des Kuwait-Konflikts zu leiden haben, würde ein Krieg neuerlich schweres Leid bedeuten", betonen Kardinal Christoph Schönborn und die Präsidenten Christoph Leitl (Wirtschaftskammer) und Fritz Verzetnitsch (ÖGB) in ihrem gemeinsamen Aufruf. "Wir fordern auch die verantwortlichen Politiker unseres Landes auf, sich den weltweit erhobenen Appellen - des Papstes, des Weltkirchenrates, zahlreicher Politiker unterschiedlicher ideologischer Richtung - anzuschließen und für einen Stopp der Kriegsvorbereitungen gegen den Irak sowie für neue internationale Initiativen für friedliche Konfliktlösungen im gesamten Nahen und Mittleren Osten einzutreten", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf. Die Initiative der Sozialpartner, so der evangelisch-lutherische Bischof und stellvertretende ÖRKÖ-Vorsitzende Herwig Sturm, zeige, dass es sich „nicht nur um ein religiöses Thema“ handle, vielmehr stehe „unsere ganze Gesellschaft und unsere Zukunft auf dem Spiel“.
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13.03.2003 17:21:26
Heraklit als Theologe - ein interessanter Vortrag
Am Donnerstag, den 27. März 2003, findet um 17.00 Uhr c.t im Hörsaal 21 der Universität Wien (Dr.-Karl-Lueger-Ring 1) ein Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Reinhardt (Theologische Hochschule Chur) statt. Unter dem Titel "Heraklit als Theologe" wird vermittels einer literaturwissenschaftlichen Wahrnehmungsanalyse, einer historischen Situationsanalyse und einer Untersuchung von Heraklits Verhältnis zur olympischen und zur prä-olympischen Religion versucht, die das religionsphilosophische Anliegen Heraklits seit Jahrzehnten verdeckende oder zumindest marginalisierende Forschung zu korrigieren. Der Vortrag thematisiert die Frage, ob bzw. inwieweit Heraklit vom Zarathustrismus abhängig ist, und zeigt auf, daß der Ausgangspunkt von Heraklits Lehre, der Begriff des ewigen Feuers mit dem ihm inhärenten göttlichen Logos, eine präzise Erkenntnis des Maximum-Minimum-Gedankens erlaubt, der Heraklits Theologie und Natur- und Staatsphilosophie zu einem konsistenten Ganzen vereinigt.
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13.03.2003 04:50:42
Zwischenruf eines Laien
In einem beachtenswerten Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung stellt Jan-Heiner Tück das liturgiewissenschaftlich bedeutsame Buch des Schriftstellers Martin Mosebach vor. Es trägt den Titel "Häresie der Formlosigkeit - Die römische Liturgie und ihr Feind" und ist im Karolinger-Verlag, Wien 2002, erschienen. ISBN 3854181027, broschiert, 157 Seiten, Preis: 15,00 EUR. Bestellungen bei: service@allesmedia.at! - Bereits am 12. Februar 2002 ist in der Zeitung "Die Tagespost" eine Buchbesprechung von Regina Einig erschienen. Ihre Einschätzung: "Nicht auszuschließen ist, dass Kritiker, die die nachkonziliare Protestantisierung der katholischen Liturgie als Fortschritt auf dem Weg zum gemeinsamen Abendmahl begrüßen, über Mosebachs Position die Stirn runzeln. Doch unter besonnenen Zeitgenossen und in der jungen Generation, die auf der Suche nach den Schätzen der Kirche ist, wird das Buch ein Publikum finden."
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13.03.2003 04:44:29
Netzwerk katholischer Priester legt "Schematismus" an
Das 2001 gegründete NETZWERK KATHOLISCHER PRIESTER bietet die Möglichkeit für Geistliche, sich in ein Adressverzeichnis aufnehmen zu lassen, das öffentlich zugänglich ist. Nach Auskunft der Initiatoren geht es dabei nicht um ein Mitgliederverzeichnis, da das Netzwerk kein Verein sei: Wer sich in den Adressverteiler aufnehmen lasse, signalisiere damit lediglich der Öffentlichkeit, dass er sich mit den Grundsätzen des katholischen Priestertums identifiziere, so wie sie in den Grundsätzen Netzwerkes genannt sind: Die ordnungsgemäße Sakramentenspendung, die unverkürzte Verkündigung der kirchlichen Lehre und die treue Beachtung der liturgischen Vorschriften bei der Feier der Heiligen Messe. Indem die Adressen allgemein zugänglich gemacht würden, so die Initiatoren weiter, könne die Vernetzung glaubenstreuer Priester fortschreiten. Für Laien werde die Suche nach einer guten priesterlichen Betreuung erleichtert. Das NETZWERK KATHOLISCHER PRIESTER ruft deswegen alle Priester und Diakone, die sich mit ihrem Amt im Sinne der Kirche und ihrer Tradition identifizieren, auf, sich unter www.priesternetzwerk.net registrieren zu lassen. Dort finden sich auch weitere Kontaktadressen.
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11.03.2003 18:12:11
Mit dem Pastoralamt St. Pölten zur Heiligsprechung von Ursula Ledochowska
Die aus Loosdorf stammende Gründerin der Kongregation der „Ursulinen vom Herzen Jesu im Todeskampf“ wird am Sonntag, den 18. Mai von Papst Johannes Paul II. in Rom heiliggesprochen. Julia Ledochowska wurde 1865 als Tochter eines polnischen Adeligen und einer österreichischen Mutter in Loosdorf bei St. Pölten geboren. Im Alter von 21 Jahren trat sie 1886 in das Ursulinenkloster Krakau ein. Als Ordensschwester der Union der polnischen Ursulinen führte sie ein bewegtes Leben. Sie gründete ein Pensionat in Russland, ging nach der Oktoberrevolution nach Skandinavien ins Exil, unternahm Vortragsreisen und organisierte ein umfangreiches Werk für Erziehung und karitative Tätigkeit. 1920 gründete sie eine unabhängige Kongregation. Ursula Ledochowska starb am 29. Mai 1939 in Rom. Am 23. Juni 1983 wurde sie selig gesprochen. Für alle, die bei der Heiligsprechung am 18. Mai 2003 im Petersdom anwesend sein wollen, bietet das Pastoralamt der Diözese St. Pölten zwei Möglichkeiten einer Fahrt nach Rom an. Von Samstag, 17. Mai bis Montag, 19. Mai eine Flugreise und von Donnerstag, 15. Mai bis Dienstag, 20. Mai eine Busreise. Anmeldeschluss ist der 1. Mai. Näheres: Reisebüro Edtbrustner GmbH, 3382 Loosdorf, Otto Glöckel-Str. 2, Tel. 02754/6404-0, FAX: 02754/6404-20. Internet: www.edtbrustner-reisen.at - Nähere Informationen auch auf der Internet-Informationsseite von Pastoralamt und Diözesaner Pressestelle St. Pölten!
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11.03.2003 09:21:02
Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten
(Diözesane Pressestelle:) Der "Karfreitagszauber" aus Wagners Oper Parsifal auf der Domorgel bildete die Einstimmung zur diesjährigen Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten. Der Bischofsvikar für Kunst und Kultur, Propst Ulrich Küchl und Dompfarrer Kan. Mag. Wolfgang Reisenhofer konnten zu dieser Besinnungsstunde am Abend des ersten Fastensonntags zahlreiche Kunstschaffende aus der Diözese begrüßen. "In Zeiten der Spannungen zwischen Religionen und Völkern, zwischen Kirche und Kunst und zwischen Mensch und Gott ist es wichtig, Begegnung zu suchen und zu ermöglichen", weist Dompfarrer Reisenhofer hin. Diese Besinnung sei eine solche Begegnung. Der St. Pöltner Literat Alois Eder stellte in seinem Beitrag die Frage: was ist erlöst? und Schriftsteller Herbert Pauli meint, dass eine "radikale Lösung nicht immer eine Erlösung" sei, auch wenn der Tod von vielen oft als Erlösung von einem langem Leiden gesehen werde. Wahrscheinlich habe Erlösung immer auch etwas mit Befreiung zu tun, wies er hin. In die zentrale Überlegung seiner Meditation stellte Propst Küchl dann den oft gesprochenen Satz "Es war eine Erlösung für ihn". Ist diese "Erlösung" mehr Resignation, Erleichterung oder Freude, fragte er. Viele Menschen leiden heute an fehlender Sehnsucht und an der Ablehnung der Erlösungsbedürftigkeit. Um dies den Menschen wieder zu zeigen, müssten Künstler die Verbündeten der Priester sein, die "Asche der Gleichgültigkeit entfernen und den Funken der Hoffnung" wieder entzünden. Denn letztlich sei Erlösung ein langer und schwerer Weg. Propst Küchl rief die Künstler auf, "gehen wir gemeinsam diesen Weg - Christus der Erlöser ist unser Ziel!"
In seinen Grußworten ging auch Bischof Dr. Kurt Krenn auf das Thema "Erlöst" ein. Es bedeute, dass der Mensch um einen hohen Preis erkauft sei, sagte er. Durch das Blut Christi, durch sein Leiden und Sterben wurde der Mensch erlöst. Es sei ein hoher Preis, den Gott durch Jesus Christus zu zahlen bereit war. Erlöst sein heiße mehr als Befreiung von Störendem. Es bedeute, heil sein und damit fähig zu sein für Liebe, Hoffnung und Glaube. Damit sei die Erlösung nicht ein "Handelsgut", sondern christliche Identität, unterstrich der Bischof. Die Künstler rief der Bischof auf, Propheten zu sein. Denn der Prophet habe den Blick auf Gott gerichtet und sei sein Zeuge. Neben literarischen Beiträgen zur Fastenbesinnung haben fast 50 bildende Künstler ihre Überlegungen zum Thema "Erlöst" in Bildern und Skulpturen ausgedrückt. Diese Werke sind bis 23. März von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes zu besichtigen.
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09.03.2003 18:28:24
Weitere Hirtenworte
Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg hat einen Fastenhirtenbrief über die Umkehr zu Gott verfaßt. Bischof Dammertz von Augsburg schreibt einen Hirtenbrief über die Lebendigkeit des Gotteswortes. Den Fastenhirtenbrief von Bischof DDr. Klaus Küng von Feldkirch können Sie hier lesen. Der Fastenhirtenbrief von Bischof Dr. Alois Schwarz aus der Diözese Gurk-Klagenfurt ist ebenfalls online zugänglich.
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09.03.2003 18:17:42
Hirtenbrief über das Sakrament der Buße
Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller von Regensburg widmet seinen ersten Fastenhirtenbrief dem Sakrament der Buße, das Jesus der Kirche und damit allen Gläubigen geschenkt hat. Es ist das vierte in der Reihe der sieben Sakramente des Neuen Bundes. Durch das Bußsakrament wird den Getauften, die gesündigt haben, die Gnade der Wiederversöhnung mit Gott und der ganzen Kirche geschenkt. Dieses Sakrament geht zurück auf die Vollmacht zur Sündenvergebung, die Jesus seinen Aposteln und damit auch ihren Nachfolgern im Bischofs- und Priesteramt übertragen hat. Der auferstandene Herr sagt zu den Jüngern: "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch ... Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,21-22; vgl. Mt 16,19; 18,18) - Lesen Sie den Hirtenbrief im vollen Wortlaut auf der Web-Seite des Bistums Regensburg!
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08.03.2003 05:28:35
Weltweit gültiger Kurzkatechismus angekündigt
Papst Johannes Paul II. hat verfügt, dass ein Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche promulgiert wird, berichtet ZENIT. Er hat Joseph Kardinal Ratzinger, den Präfekten der Glaubenskongregation mit dieser Aufgabe betraut, wie der Pressesaal des Heiligen Stuhles am Freitag bekannt gab. In Absprache mit dem Staatssekretariat sollen eine Sonderkommission und ein Redaktionskomitee dafür eingesetzt werden. Diese Entscheidung traf der Papst, nachdem man auf dem Internationalen Katechesekongress in Rom vom 8. bis 11. Oktober 2002 diese Bitte an ihn herangetragen hat. Die Leiter der Katechismuskommissionen aller Bischofskonferenzen und die Vertreter der Lokalkirchen, die sich mit dem Katechismus beschäftigen, sowie verschiedene internationale Organisationen waren damals in Rom zusammengekommen. Am 7. Dezember 1992 wurde der Katechismus der Katholischen Kirche zuerst auf Französisch promulgiert und erst vor fünf Jahren kam die sogenannte editio typica, also die lateinische Urfassung heraus, nach der sich alle Übersetzungen zu richten haben. Laut Kongressteilnehmer muss das Kompendium "alles und alle wesentlichen und grundlegenden Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in klarer Kurzform enthalten. Vorlage und Modell muss der Katechismus der Katholischen Kirche sein". In seinem Schreiben pflichtet der Papst dem bei und vermerkt auch, dass die zahlreichen regionalen Kurzfassungen des Katechismus in verschiedenen Sprachen "ein Beweis für die große und tief empfundene Notwendigkeit eines kleinen Kompendiums sind, das alle grundsätzlichen Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in einfacher und deutlicher Form enthält". "Die Erfahrung zeigt, dass es bei einer solchen Zusammenfassung nicht einfach ist, immer und gänzlich die Fülle und Integrität des katholischen Glaubensinhalts zu wahren". Das Kompendium solle "ein Vademekum sein, dass es allen ermöglicht, ob Gläubigen oder nicht, sich ein Gesamtbild und einen Überblick über den katholischen Glauben zu verschaffen". "Vor seiner Approbation wird das Kompendium allen Kardinälen und Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zur Beurteilung vorgelegt", so der Papst abschließend. – Zur Zeit wird die völlig neubearbeitete Neuauflage des „Katechismus der Katholischen Kirche“ auf deutscher Sprache vorbereitet. Sie soll in den nächsten Wochen im Handel erhältlich sein. Mehr Informationen bei kath.net sowie direkt auf der Titel-Homepage des Oldenbourg-Verlags!
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07.03.2003 18:36:02
Von der Versuchung Jesu durch den Teufel
Wir können es uns nicht vorstellen, wie diese Versuchung Jesu durch den Teufel vor sich gegangen ist. Die Evangelien geben uns hier gewisse Hinweise. Weil Jesus gefastet hatte, hungerte ihn. So nahm dies der Teufel zum Anlaß, ihm die Aussicht darauf vorzulegen, er solle die Steine in Brot verwandeln. Jesus lehnte dieses Ansinnen ab mit den Worten: Nicht nur vom Brot allein lebt der Mensch! Der Teufel führte ihn dann – ob wirklich oder nur im Geiste, das wissen wir nicht – auf die höchste Zinne des Tempels in Jerusalem. Er schlug Jesus vor, sich hinabzustürzen, um auf diese Weise die Hilfe Gottes und seiner Engel zu erfahren. Jesus widerstand dieser Provokation mit den Worten, daß man Gott nicht versuchen dürfe. Schließlich zeige ihm der Satan von einem hohen Berg aus alle Reiche dieser Welt und sagte zu Jesus, er wolle ihm dies alles übergeben, wenn er ihn anbete. Auch hier erteilte der Herr dem Teufel eine Abfuhr mit den Worten, daß man Gott allein anbeten und ihm dienen solle. - Mehr darüber in der Predigt zum 1. Fastensonntag 2003!
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07.03.2003 16:28:15
Josefsmonat März
Im Josefsmonat März ehren wir den heiligen Josef als jungfräulichen Bräutigam der Gottesmutter Maria und fürsorglichen Vater Jesu Christi in besonderer Weise. Eine gute Sammlung von Gebeten zum heiligen Josef finden Sie unter dem hier angegebenen Link! - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" freut sich, daß Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn am 18. März 2003 um 17 Uhr Herrn Peter Rückl in der Pfarrkirche von Abstetten zum Diakon weihen wird! Wir bitten ums Gebet für den Weihkandidaten.
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07.03.2003 16:23:19
Baldige Heiligsprechung von P. Arnold Janssen und P. Joseph Freinademetz
(Radio Vatikan:) Arnold Janssen, Gründer der Steyler Missionare, wird heiliggesprochen – und zwar aller Voraussicht nach am kommenden 5. Oktober. Der Vatikan gab heute grünes Licht für die Heiligsprechung von 12 Seligen. Neben Janssen sind darunter auch der aus Südtirol stammende China-Missionar Josef Freinademetz (1852-1909) und Daniele Comboni (1831-1881), Gründer des nach ihm benannten Afrika-Missionsordens. Die Entscheidung fiel beim heutigen Konsistorium, zu dem Papst Johannes Paul II. die in Rom anwesenden Kardinäle zusammengerufen hatte. Der gebürtige Münsteraner Arnold Janssen (1837-1909), hatte 1875 im niederländischen Steyl den Missionsorden der „Diener des Göttlichen Wortes“ gegründet, die Steyler Missionare. Zwei Frauenorden – ein aktiver und ein kontemplativer, folgten. Zu den ersten Steyler Missionaren, die Janssen nach China schickte, gehörte der Südtiroler Josef Freinademetz. Auch er soll im Oktober heiliggesprochen werden. Noch heute zählt die Steyler Ordensfamilie weltweit insgesamt 10.301 Frauen und Männer. Zu den weiteren Kandidaten, deren Heiligsprechungsprozess bereits zuvor abgeschlossen war, gehört Giuseppe Sebastiano Pelczar (1842-1924), lateinischer Bischof aus dem heute polnischen Przemysl. Auch die Gründerin der Ursulinen-Schwestern, Urzula Ledochowska (1863-1922) soll demnächst die höchste Kirchenehrung erhalten. - Zur Homepage der Steyler Missionare.
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05.03.2003 19:04:07
Prof. Bonelli gegen Selektion durch Pränatale Diagnostik
(Kathpress:) Für "ethisch verfehlt" hält das katholische IMABE-Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik den jüngsten Vorstoß des Wiener Gynäkologen Prof. Peter Husslein zur Verstärkung des Angebots an Pränataler Diagnostik. Das Ziel dieser Diagnostik sei die "eugenische Selektion" durch Schwangerschaftsabbruch bei Behinderung. Auch wenn es die Gynäkologen nicht gerne hören wollen, werde pränatale Diagnostik zu einem Selektions- und Tötungsinstrument degradiert. Ihr Schwergewicht liege in der Früherkennung von Krankheiten, um die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs anbieten zu können, warnt IMABE-Chef Prof. Johannes Bonelli, Ärztlicher Direktor des Elisabethinen-Spitals in Wien. Gynäkologen seien wie alle Ärzte vor allem und zuerst "dem Leben selbst" verpflichtet. Sie dürften nicht zulassen, dass sie – so Bonelli - zu "Vollstreckern von Tötungen an Behinderten" degradiert werden. Leider würden Ärzte von der Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt, diese Rolle zu spielen, so Bonelli: "Wie erfrischend wäre es, wenn in der heutigen hedonistischen Gesellschaft Gynäkologen auch darüber laut nachdenken würden, wie man Abtreibungen wirklich verhindern könnte, oder was sie tun könnten, um sich aus dieser gegen das ärztliche Ethos verstoßenden Rolle herauszumanövrieren". Der IMABE-Direktor appellierte in diesem Zusammenhang auch an den Staat und die Bürgergesellschaft, "endlich alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um entschieden Abtreibungen zu vermeiden". – Homepage: www.imabe.org
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05.03.2003 04:45:35
Im Stand der heiligmachenden Gnade - Fastenhirtenbrief von EB Haas
Der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, hat einen Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, in dem er auf das Wesen und die Wirksamkeit der "heiligmachenden Gnade" eingeht. Gott heiligt den Menschen in der Taufe und vergöttlicht ihn, wodurch wir nicht nur Kinder Gottes heißen, sondern es in Wahrheit auch sind. Diesem Geschenk der Kindschaft entsprechend gilt es auch zu leben. "Denn ich bin der Herr, euer Gott. Erweist euch als heilig, und seid heilig, weil ich heilig bin." (Lev 11,44)
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04.03.2003 18:26:19
Fasten- und Osterhirtenbrief von Bischof Krenn
Um gottgefällig zu fasten genügt es nicht, weniger zu essen und weniger zu tun, sondern wir sollten uns bewusst werden, dass das Reich Gottes naht. Diesen Hinweis stellte Bischof Dr. Kurt Krenn an den Beginn seines diesjährigen Fastenhirtenbriefes, der an den ersten beiden Fastensonntagen in den Kirchen der Diözese verlesen wird und in dem er die Gläubigen der Diözese zur „Umkehr“ auffordert. Der Bischof erinnert in seinem Schreiben an die Verordnungen der Kirche. Er schließt im Hirtenbrief den Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene ausdrücklich aus, da sie durch ihre zweite Heirat „gegen die Ordnung Christi leben“. Große Sorge bereite „den Eltern und der Kirche“, dass junge Frauen und Männer heute ohne Eheschließung zusammenleben, weist der Bischof hin. Wo Gott verschwinde, würden Chaos und moralische Unordnung in die Herzen der Menschen einziehen. Als weitere Sorge, die bereits „zu einer Katastrophe wird“, nennt der Bischof die geringe Geburtenrate. Wo ein Land unter das Bevölkerungsminimum falle, „geht es unaufhörlich abwärts“. Dabei würden auch die kleinen Gemeinschaften zerfallen, meint der Bischof. Weiters erinnert der Bischof in seinem pastoralen Schreiben an die „Gewissenspflicht zur regelmäßigen Sonntagsmesse“ und an die jährliche Beichte. Galt früher Ungehorsam als „zeitgemäß und mutig“, so sei heute „Ungehorsam und Disziplinlosigkeit keine besondere Leistung“ mehr, weist der Bischof hin und nennt dazu die „Unordnung und Beliebigkeit in der Feier der Liturgie und in der geistlichen Kleidung der Priester". Zur bevorstehenden Landtagswahl ruft der Bischof die Gläubigen auf, ihre „Bürgerpflicht“ wahrzunehmen. Jeder wirke dadurch am Wohl des Landes mit. Denn das Evangelium müsse von Christen auch politisch bezeugt werden, betont er. Die Kirche stehe zu den politischen Parteien aber nicht in gleicher Distanz. Es seien die Parteien selbst, die ihre Nähe oder Distanz zu Glaube und Kirche bestimmen, weist der Bischof in seinem Hirtenbrief hin. Sie sollten sich daher auch von den Gläubigen auf ihre Nähe zur Kirche prüfen lassen. Lesen Sie den Hirtenbrief im Wortlaut auf der "Bischöflichen Web-Site" von Dr. Kurt Krenn unter http://www.hippolytus.net !
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04.03.2003 18:07:26
Aschermittwoch - Beginn der Fastenzeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit (Österliche Bußzeit), auch "Quadragesima" genannt. Sie dient der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi im Ostergeheimnis. Das Fastengebot des Aschermittwochs und Karfreitags umfaßt den Verzicht auf Fleischspeisen sowie die einmalige Sättigung am Tag und verpflichtet zwischen dem vollendeten 18. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres (vgl. CIC can. 1252). Am Aschermittwoch erfolgt die Segnung und Auflegung der Asche, entweder im Rahmen der Meßfeier oder außerhalb. Dazu eine Hinführung: „Die Religionsgeschichte weist die Asche als Bild Vergänglichkeit und als Zeichen der Trauer und der Buße aus. Sich das Haupt mit Asche zu bestreuen galt nicht nur bei den Israeliten, sondern auch bei Ägyptern, Arabern und Griechen als ausdrucksvolle Gebärde der Klage. Von hier aus versteht man die altkirchliche Sitte, dass öffentliche Sünder im rauen Gewand und mit Asche bestreut ihre Bußzeit antraten. Man konnte sich für diese Sitte auf Gewohnheiten berufen, die mehrfach im Alten und Neuen Testament geschildert sind: Ps 102, 10; Jes 58, 5; Mt 11, 21 u. a. Seit dem 7. Jahrhundert ist der Aschermittwoch als Tag der Bußeröffnung bezeugt. Von diesem Tag bis zum Gründonnerstag wurde von der eigentlichen Eucharistiefeier ausgeschlossen und mit schweren Bußleistungen belegt, wer eine Ka­pitalsünde begangen hatte. Damit waren wohl nicht nur Unzucht, Mord und Glaubensabfall gemeint, sondern alles, was heute noch beim Durchschnittsmenschen als auch subjektiv schweres Vergehen präsumiert werden kann ... Als die Einrichtung der öffentlichen Buße mehr und mehr an Bedeutung verlor und endlich ganz verschwand, blieb jene Zeremonie in ihrer Grundform als sinnvolle Einführung al­ler Gläubigen in die große Bußzeit der Kirche bestehen. Diese Übung hatte sich gewiss schon eine beträchtliche Zeit eingebürgert, als Papst Urban II. auf der Synode von Benevent 1091 es als eine Pflicht der Gläubigen bezeichnete, am Beginn der Fastenzeit sich in der Kirche mit Asche bestreuen zu lassen“ (Alfons Auer). - Die Liturgie des Aschermittwochs finden Sie im Schott-Meßbuch!
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03.03.2003 17:53:02
Pius XII. und der Holocaust - eine neue Untersuchung
Der Streit über die Rolle von Papst Pius XII. im Zweiten Weltkrieg wird seit Jahrzehnten erbittert geführt. Hätte ein lautstarker Protest des Kirchenführers, der von 1939 bis 1958 die Geschicke der Katholiken leitete, die Schrecken des Holocaust mildern können? Der amerikanische Autor José M. Sánchez hat nun mit seinem Buch "Pius XII. und der Holocaust. Anatomie einer Debatte" einen fundierten Überblick über den Forschungsstand vorgelegt, der für historisch Interessierte einen lesenswerten Einstieg in die Thematik bedeuten kann. - Mehr darüber im Bericht von ORF Religion!
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03.03.2003 17:51:33
Papst ruft für Aschermittwoch Weltgebetstag um den Frieden aus
Wir dokumentieren die Worte von Papst Johannes Paul II. beim Angelusgebet am 02.03.2003:
1. Seit Monaten lebt die internationale Gemeinschaft in großer Sorge angesichts der Gefahr eines Krieges, der die gesamte Region des Nahen Ostens erschüttern und die zu Beginn des dritten Jahrtausends leider bereits bestehenden Spannungen weiter verschärfen könnte. Die Gläubigen, welcher Religion sie auch immer angehören, haben die Pflicht, zu verkünden, daß wir niemals "gegeneinander" glücklich sein können; niemals kann die Zukunft der Menschheit durch Terrorismus und durch die Logik des Krieges gesichert werden. Besonders wir Christen sind dazu aufgerufen, an den Orten, wo wir leben und arbeiten, gleichsam Wächter des Friedens zu sein. Es wird also von uns gefordert, darüber zu wachen, daß die Gewissen nicht den Versuchungen des Egoismus, der Lüge und der Gewalt nachgeben.
2. Daher lade ich alle Katholiken ein, den kommenden 5. März, Aschermittwoch, besonders intensiv dem Gebet und dem Fasten für die Sache des Friedens - insbesondere im Nahen Osten - zu widmen. Vor allem wollen wir von Gott die Bekehrung der Herzen erbitten, aber auch die Weitsicht richtiger Entscheidungen, um die Auseinandersetzungen, die den Pilgerweg der Menschheit in dieser unserer Zeit behindern, mit angemessenen und friedlichen Mitteln lösen zu können. In jedem Marienheiligtum wird sich durch den heiligen Rosenkranz ein inständiges Gebet um Frieden zum Himmel erheben. Ich vertraue darauf, daß der Rosenkranz in diesem wichtigen Anliegen, von dem das Wohl aller abhängt, auch in den Pfarreien und Familien gebetet wird. Dieser einstimmige Bittruf wird begleitet vom Fasten als Ausdruck der Buße für den Haß und die Gewalt, die die zwischenmenschlichen Beziehungen vergiften. Die Christen teilen die jahrtausendealte Praxis des Fastens mit vielen Brüdern und Schwestern anderer Religionen, die durch sie allen Hochmut ablegen und bereitwillig von Gott die größten und notwendigsten Gaben annehmen wollen, unter ihnen vor allem das Geschenk des Friedens.
3. Schon jetzt rufen wir auf diese Initiative zu Beginn der Fastenzeit die Hilfe der allerseligsten Jungfrau und Friedenskönigin Maria herab. Die Seligpreisung aus dem Evangelium: "Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden" (Mt 5,9) möge in der Welt mit neuer Kraft erklingen und eine tatkräftige Aufnahme erfahren!
Quelle: L’Osservatore Romano, deutsche Ausgabe, Nr. 9, 28. Februar 2003.
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02.03.2003 18:19:20
Sondergesandter des Papstes zu George Bush
(ZENIT:) Angesichts der Irakkrise wird Papst Johannes Paul II. einen Sondergesandten zum Präsidenten der Vereinigten Staaten schicken. Das hat Pressesaalchef Joaquín Navarro-Valls am 1. März 2003 bekannt gegeben. Es handelt sich um den langjährigen Nuntius des Heiligen Stuhls in den USA, Kardinal Pio Laghi. Der Sondergesandte wird in den nächsten Tagen in die USA reisen und George W. Bush eine Botschaft des Papstes überbringen. Er wird die Haltung und die Initiativen des Heiligen Stuhls zur Entwaffnung und zum Frieden im Nahen Osten erläutern, sagte Navarro-Valls am Samstag. Der 80-jährige Kardinal Pio Laghi und ehemalige Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen hat eine lange diplomatische Laufbahn hinter sich. Bevor er im Konsistorium vom 28. Juni 1991 zum Kardinal ernannt wurde, war er von April 1974 bis Dezember 1980 Apostolischer Nuntius in Argentinien, als er zum Nuntius für die Vereinigten Staaten ernannt wurde. Einige Jahre später, nachdem er die offiziellen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten geknüpft hatte, wurde er Pro-Nuntius in Washington und behielt diese Position bis zum April 1990, als er zur Führung der Kongregation für das Katholische Bildungswesen berufen wurde. Sein Aufenthalt an der Washingtoner Nuntiatur umfasst die Präsidentschaften von Ronald Reagan und George Bush senior. Die Bestimmung Kardinal Laghis zum Sonderlegaten entspricht dem analogen Auftrag, mit dem der Papst Kardinal Roger Etchegaray betraute, der vom 10. bis 17. Februar als Sonderlegat im Irak war.
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02.03.2003 18:13:34
Die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi
Der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, hat im November 2002 auf Einladung der Spanischen Bischofskonferenz während des Christologie-Kongresses in Murcia einen Vortrag über das Thema des Lehrschreibens „Dominus Iesus“ gehalten. Die Zeitung "Die Tagespost" publiziert den deutschen Originaltext im Wortlaut. Unter anderem stellt der Kardinal fest: "'Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat uns Kunde gebracht', sagt das Johannesevangelium (1, 18). In der Tat – niemand hat Gott gesehen. Die Schauungen der großen Erleuchteten der Religionsgeschichte bleiben doch immer Schauungen von ferne, 'in Schatten und Bildern'. Nur Gott kennt sich selbst ganz. Nur Gott sieht Gott. Und daher konnte nur der, der Gott ist, wirklich Kunde bringen von ihm und die widersprüchlichen Schauungen zur Ganzheit zusammenfügen – auch wenn freilich das in menschlichen Worte Gesagte immer nur von ferne den Glanz des uns unfassbaren, uns blendenden Lichts der Wahrheit Gottes selbst wiedergeben kann. Aber der Unterschied zwischen dem, was der Sohn sagt, der am Herzen des Vaters ruht, und den fernen Schauungen der Erleuchteten bleibt abgründig, ist wesenhaft. Nur ER ist Gott, alle anderen tasten von ferne nach Gott. Nur er kann sagen: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben', alle anderen mögen Stücke des Weges zeigen, aber sie sind nicht der Weg."
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01.03.2003 06:42:31
Baldige Heiligsprechung von Ursula Ledochowska
Papst Johannes Paul II. hat für den 7. März ein öffentliches Konsistorium angekündigt, bei dem die Heiligsprechungsprozesse von zwölf Seligen ihren Abschluss finden sollen. Unter ihnen ist auch die polnisch-österreichische Ordensgründerin Ursula (Julia) Ledochowska (1865-1939). Julia Ledochowska wurde 1865 als Tochter eines polnischen Adeligen und einer österreichischen Mutter in Loosdorf bei St. Pölten geboren. Im Alter von 21 Jahren trat sie 1886 in das Ursulinenkloster Krakau ein. Sie gründete ein Pensionat in Russland, ging nach der Oktoberrevolution nach Skandinavien ins Exil, unternahm Vortragsreisen und organisierte ein umfangreiches Werk für Erziehung und karitative Tätigkeit. 1920 gründete sie eine unabhängige Kongregation. Ursula Ledochowska starb am 29. Mai 1939 in Rom. Am 23. Juni 1983 wurde sie selig gesprochen. - Mehr darüber auf ORF Religion!
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01.03.2003 06:35:38
Wahre Freude gibt es nur in Gott!
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit, um geboren zu werden und zu sterben. Es gibt eine Zeit, sich zu freuen, und eine Zeit zu weinen und traurig zu sein. Es gibt eine Zeit des Feierns und eine Zeit des Fastens. An ähnliche Sätze wie diese (vgl. das biblische Buch Kohelet 3,1 ff) werden wir erinnert, wenn wir die Worte Jesu im heutigen Evangelium hören. Er spricht davon, daß seine Jünger nicht immer zu fasten brauchen. Solange der Bräutigam bei ihnen ist, herrscht Freude, und sie haben keinen Grund zu fasten. Wenn ihnen der Bräutigam aber genommen ist, dann werden sie fasten. Im Rückblick wissen wir, daß damit eine Ankündigung seines Leidens und Sterbens erfolgt ist. Solange der Messias als Lebender bei den Aposteln und Jüngern weilte, hatten diese keinen Grund, in extremer Weise wie die Johannes-Jünger oder die Pharisäer zu fasten. Als Jesus aber gefangengenommen wurde, dem ungerechten Prozeß ausgeliefert wurde, den Kreuzestod erlitt und auf sich nahm, da war die Zeit der Trauer und des Fastens gekommen. Erst im Osterjubel – aufgrund der Erscheinungen des Auferstandenen – hat sich dies alles wieder gewendet zu bleibender Freude: hier auf Erden in der Hoffnung täglicher Mühsal und Bewährung, einst im Himmel in ewiger und unverlierbarer Seligkeit! - Mehr darüber in der Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis B!
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28.02.2003 14:20:47
Die neue Regierung steht: Caritas kritisiert Innenminister Strasser
Als eine "in mehrfacher Hinsicht fragwürdige Aktion" hat der Wiener Caritasdirektor Michael Landau die Entscheidung von Innenminister Ernst Strasser bezeichnet, bei der Betreuung von Schubhäftlingen nicht mehr mit der Caritas und der Volkshilfe zusammenzuarbeiten. Am 26. Februar hatte das Innenministerium der Caritas der Erzdiözese Wien und der Volkshilfe Österreich brieflich mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit beendet wird - mit Wirksamkeit ab 28. Februar. - Mehr darüber im Bericht von stephanscom.at! - Unterdessen wurde die neue schwarz-blaue Regierung vom Bundespräsidenten angelobt. Wie immer man zu dieser Variante stehen mag: das Gebet für die Politiker ist allemal wichtig, denn an Gottes Segen ist alles gelegen!
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28.02.2003 14:17:30
Alterzbischof Eder feiert 75. Geburtstag
(edp-roi) Am kommenden Donnerstag, 6. März 2003, feiert der emeritierte Erzbischof von Salzburg, Dr. Georg Eder, seinen 75. Geburtstag. Um 10.00 Uhr findet dazu in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain ein feierlicher Gottesdienst statt. Am Abend findet mit Beginn um 19.30 Uhr in der Aula der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1, ein Festakt statt. Dabei wird die Camerata Salzburg ein Festkonzert geben; auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach. In diesem feierlichen Rahmen wird dem Alterzbischof außerdem eine Festschrift überreicht werden. Im Anschluss daran wird zu einem Buffet geladen. Zum Festgottesdienst in Maria Plain und zur Feier in der Aula der Universität sind alle Salzburgerinnen und Salzburger [und wohl auch die übrigen; Anm. news.stjosef.at] herzlich eingeladen. Der Eintritt am Abend zum Festkonzert der Camerata Salzburg ist frei. Siehe den ausführlichen Hinweis der Pressestelle der Erzdiözese Salzburg!
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27.02.2003 18:18:20
Karl May - Gesamtausgabe auf CD-ROM
In der Reihe "Digitale Bibliothek" ist nun eine elektronische Gesamtausgabe der Werke von Karl May erschienen. Seit Generationen gehört Karl May (1842–1912) weltweit zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Schriftstellern. Die Gesamtauflage seiner im Wilden Westen Nordamerikas und im Orient des 19. Jahrhunderts spielenden Abenteuererzählungen überschreitet die 100 Millionen. Grundlage der über 70.000 Bildschirmseiten umfassenden digitalen Ausgabe ist der vorläufige Editionsplan der 1987 begonnenen historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays, die – je nach Überlieferungslage – auf Erstdrucke, autorisierte Nachdrucke und Ausgaben letzter Hand zurückgreift. Die Ausgabe enthält zunächst ohne kritischen Apparat den bereits veröffentlichten beziehungsweise geplanten Textkorpus der Abteilungen Frühwerk, Fortsetzungsromane, Erzählungen für die Jugend, Reiseerzählungen und Spätwerk. Mit über 80 Bänden ist so nahezu das komplette literarische Werk Karl Mays in verlässlichen Ausgaben elektronisch im Volltext erschlossen. Ergänzt wird die Ausgabe um autobiographische Schriften, das Leseralbum (eine Photosammmlung Karl Mays mit 494 zeitgenössischen Porträtaufnahmen) sowie durch Volker Grieses informative Kurzbiographie »Karl May – Chronik seines Lebens«, die wichtige Daten zu Leben und Werk enthält. Eine Inhaltsübersicht finden Sie hier!
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