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11.03.2003 09:21:02
Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten
(Diözesane Pressestelle:) Der "Karfreitagszauber" aus Wagners Oper Parsifal auf der Domorgel bildete die Einstimmung zur diesjährigen Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten. Der Bischofsvikar für Kunst und Kultur, Propst Ulrich Küchl und Dompfarrer Kan. Mag. Wolfgang Reisenhofer konnten zu dieser Besinnungsstunde am Abend des ersten Fastensonntags zahlreiche Kunstschaffende aus der Diözese begrüßen. "In Zeiten der Spannungen zwischen Religionen und Völkern, zwischen Kirche und Kunst und zwischen Mensch und Gott ist es wichtig, Begegnung zu suchen und zu ermöglichen", weist Dompfarrer Reisenhofer hin. Diese Besinnung sei eine solche Begegnung. Der St. Pöltner Literat Alois Eder stellte in seinem Beitrag die Frage: was ist erlöst? und Schriftsteller Herbert Pauli meint, dass eine "radikale Lösung nicht immer eine Erlösung" sei, auch wenn der Tod von vielen oft als Erlösung von einem langem Leiden gesehen werde. Wahrscheinlich habe Erlösung immer auch etwas mit Befreiung zu tun, wies er hin. In die zentrale Überlegung seiner Meditation stellte Propst Küchl dann den oft gesprochenen Satz "Es war eine Erlösung für ihn". Ist diese "Erlösung" mehr Resignation, Erleichterung oder Freude, fragte er. Viele Menschen leiden heute an fehlender Sehnsucht und an der Ablehnung der Erlösungsbedürftigkeit. Um dies den Menschen wieder zu zeigen, müssten Künstler die Verbündeten der Priester sein, die "Asche der Gleichgültigkeit entfernen und den Funken der Hoffnung" wieder entzünden. Denn letztlich sei Erlösung ein langer und schwerer Weg. Propst Küchl rief die Künstler auf, "gehen wir gemeinsam diesen Weg - Christus der Erlöser ist unser Ziel!"
In seinen Grußworten ging auch Bischof Dr. Kurt Krenn auf das Thema "Erlöst" ein. Es bedeute, dass der Mensch um einen hohen Preis erkauft sei, sagte er. Durch das Blut Christi, durch sein Leiden und Sterben wurde der Mensch erlöst. Es sei ein hoher Preis, den Gott durch Jesus Christus zu zahlen bereit war. Erlöst sein heiße mehr als Befreiung von Störendem. Es bedeute, heil sein und damit fähig zu sein für Liebe, Hoffnung und Glaube. Damit sei die Erlösung nicht ein "Handelsgut", sondern christliche Identität, unterstrich der Bischof. Die Künstler rief der Bischof auf, Propheten zu sein. Denn der Prophet habe den Blick auf Gott gerichtet und sei sein Zeuge. Neben literarischen Beiträgen zur Fastenbesinnung haben fast 50 bildende Künstler ihre Überlegungen zum Thema "Erlöst" in Bildern und Skulpturen ausgedrückt. Diese Werke sind bis 23. März von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes zu besichtigen.
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09.03.2003 18:28:24
Weitere Hirtenworte
Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg hat einen Fastenhirtenbrief über die Umkehr zu Gott verfaßt. Bischof Dammertz von Augsburg schreibt einen Hirtenbrief über die Lebendigkeit des Gotteswortes. Den Fastenhirtenbrief von Bischof DDr. Klaus Küng von Feldkirch können Sie hier lesen. Der Fastenhirtenbrief von Bischof Dr. Alois Schwarz aus der Diözese Gurk-Klagenfurt ist ebenfalls online zugänglich.
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09.03.2003 18:17:42
Hirtenbrief über das Sakrament der Buße
Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller von Regensburg widmet seinen ersten Fastenhirtenbrief dem Sakrament der Buße, das Jesus der Kirche und damit allen Gläubigen geschenkt hat. Es ist das vierte in der Reihe der sieben Sakramente des Neuen Bundes. Durch das Bußsakrament wird den Getauften, die gesündigt haben, die Gnade der Wiederversöhnung mit Gott und der ganzen Kirche geschenkt. Dieses Sakrament geht zurück auf die Vollmacht zur Sündenvergebung, die Jesus seinen Aposteln und damit auch ihren Nachfolgern im Bischofs- und Priesteramt übertragen hat. Der auferstandene Herr sagt zu den Jüngern: "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch ... Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,21-22; vgl. Mt 16,19; 18,18) - Lesen Sie den Hirtenbrief im vollen Wortlaut auf der Web-Seite des Bistums Regensburg!
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08.03.2003 05:28:35
Weltweit gültiger Kurzkatechismus angekündigt
Papst Johannes Paul II. hat verfügt, dass ein Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche promulgiert wird, berichtet ZENIT. Er hat Joseph Kardinal Ratzinger, den Präfekten der Glaubenskongregation mit dieser Aufgabe betraut, wie der Pressesaal des Heiligen Stuhles am Freitag bekannt gab. In Absprache mit dem Staatssekretariat sollen eine Sonderkommission und ein Redaktionskomitee dafür eingesetzt werden. Diese Entscheidung traf der Papst, nachdem man auf dem Internationalen Katechesekongress in Rom vom 8. bis 11. Oktober 2002 diese Bitte an ihn herangetragen hat. Die Leiter der Katechismuskommissionen aller Bischofskonferenzen und die Vertreter der Lokalkirchen, die sich mit dem Katechismus beschäftigen, sowie verschiedene internationale Organisationen waren damals in Rom zusammengekommen. Am 7. Dezember 1992 wurde der Katechismus der Katholischen Kirche zuerst auf Französisch promulgiert und erst vor fünf Jahren kam die sogenannte editio typica, also die lateinische Urfassung heraus, nach der sich alle Übersetzungen zu richten haben. Laut Kongressteilnehmer muss das Kompendium "alles und alle wesentlichen und grundlegenden Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in klarer Kurzform enthalten. Vorlage und Modell muss der Katechismus der Katholischen Kirche sein". In seinem Schreiben pflichtet der Papst dem bei und vermerkt auch, dass die zahlreichen regionalen Kurzfassungen des Katechismus in verschiedenen Sprachen "ein Beweis für die große und tief empfundene Notwendigkeit eines kleinen Kompendiums sind, das alle grundsätzlichen Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in einfacher und deutlicher Form enthält". "Die Erfahrung zeigt, dass es bei einer solchen Zusammenfassung nicht einfach ist, immer und gänzlich die Fülle und Integrität des katholischen Glaubensinhalts zu wahren". Das Kompendium solle "ein Vademekum sein, dass es allen ermöglicht, ob Gläubigen oder nicht, sich ein Gesamtbild und einen Überblick über den katholischen Glauben zu verschaffen". "Vor seiner Approbation wird das Kompendium allen Kardinälen und Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zur Beurteilung vorgelegt", so der Papst abschließend. – Zur Zeit wird die völlig neubearbeitete Neuauflage des „Katechismus der Katholischen Kirche“ auf deutscher Sprache vorbereitet. Sie soll in den nächsten Wochen im Handel erhältlich sein. Mehr Informationen bei kath.net sowie direkt auf der Titel-Homepage des Oldenbourg-Verlags!
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07.03.2003 18:36:02
Von der Versuchung Jesu durch den Teufel
Wir können es uns nicht vorstellen, wie diese Versuchung Jesu durch den Teufel vor sich gegangen ist. Die Evangelien geben uns hier gewisse Hinweise. Weil Jesus gefastet hatte, hungerte ihn. So nahm dies der Teufel zum Anlaß, ihm die Aussicht darauf vorzulegen, er solle die Steine in Brot verwandeln. Jesus lehnte dieses Ansinnen ab mit den Worten: Nicht nur vom Brot allein lebt der Mensch! Der Teufel führte ihn dann – ob wirklich oder nur im Geiste, das wissen wir nicht – auf die höchste Zinne des Tempels in Jerusalem. Er schlug Jesus vor, sich hinabzustürzen, um auf diese Weise die Hilfe Gottes und seiner Engel zu erfahren. Jesus widerstand dieser Provokation mit den Worten, daß man Gott nicht versuchen dürfe. Schließlich zeige ihm der Satan von einem hohen Berg aus alle Reiche dieser Welt und sagte zu Jesus, er wolle ihm dies alles übergeben, wenn er ihn anbete. Auch hier erteilte der Herr dem Teufel eine Abfuhr mit den Worten, daß man Gott allein anbeten und ihm dienen solle. - Mehr darüber in der Predigt zum 1. Fastensonntag 2003!
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07.03.2003 16:28:15
Josefsmonat März
Im Josefsmonat März ehren wir den heiligen Josef als jungfräulichen Bräutigam der Gottesmutter Maria und fürsorglichen Vater Jesu Christi in besonderer Weise. Eine gute Sammlung von Gebeten zum heiligen Josef finden Sie unter dem hier angegebenen Link! - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" freut sich, daß Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn am 18. März 2003 um 17 Uhr Herrn Peter Rückl in der Pfarrkirche von Abstetten zum Diakon weihen wird! Wir bitten ums Gebet für den Weihkandidaten.
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07.03.2003 16:23:19
Baldige Heiligsprechung von P. Arnold Janssen und P. Joseph Freinademetz
(Radio Vatikan:) Arnold Janssen, Gründer der Steyler Missionare, wird heiliggesprochen – und zwar aller Voraussicht nach am kommenden 5. Oktober. Der Vatikan gab heute grünes Licht für die Heiligsprechung von 12 Seligen. Neben Janssen sind darunter auch der aus Südtirol stammende China-Missionar Josef Freinademetz (1852-1909) und Daniele Comboni (1831-1881), Gründer des nach ihm benannten Afrika-Missionsordens. Die Entscheidung fiel beim heutigen Konsistorium, zu dem Papst Johannes Paul II. die in Rom anwesenden Kardinäle zusammengerufen hatte. Der gebürtige Münsteraner Arnold Janssen (1837-1909), hatte 1875 im niederländischen Steyl den Missionsorden der „Diener des Göttlichen Wortes“ gegründet, die Steyler Missionare. Zwei Frauenorden – ein aktiver und ein kontemplativer, folgten. Zu den ersten Steyler Missionaren, die Janssen nach China schickte, gehörte der Südtiroler Josef Freinademetz. Auch er soll im Oktober heiliggesprochen werden. Noch heute zählt die Steyler Ordensfamilie weltweit insgesamt 10.301 Frauen und Männer. Zu den weiteren Kandidaten, deren Heiligsprechungsprozess bereits zuvor abgeschlossen war, gehört Giuseppe Sebastiano Pelczar (1842-1924), lateinischer Bischof aus dem heute polnischen Przemysl. Auch die Gründerin der Ursulinen-Schwestern, Urzula Ledochowska (1863-1922) soll demnächst die höchste Kirchenehrung erhalten. - Zur Homepage der Steyler Missionare.
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05.03.2003 19:04:07
Prof. Bonelli gegen Selektion durch Pränatale Diagnostik
(Kathpress:) Für "ethisch verfehlt" hält das katholische IMABE-Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik den jüngsten Vorstoß des Wiener Gynäkologen Prof. Peter Husslein zur Verstärkung des Angebots an Pränataler Diagnostik. Das Ziel dieser Diagnostik sei die "eugenische Selektion" durch Schwangerschaftsabbruch bei Behinderung. Auch wenn es die Gynäkologen nicht gerne hören wollen, werde pränatale Diagnostik zu einem Selektions- und Tötungsinstrument degradiert. Ihr Schwergewicht liege in der Früherkennung von Krankheiten, um die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs anbieten zu können, warnt IMABE-Chef Prof. Johannes Bonelli, Ärztlicher Direktor des Elisabethinen-Spitals in Wien. Gynäkologen seien wie alle Ärzte vor allem und zuerst "dem Leben selbst" verpflichtet. Sie dürften nicht zulassen, dass sie – so Bonelli - zu "Vollstreckern von Tötungen an Behinderten" degradiert werden. Leider würden Ärzte von der Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt, diese Rolle zu spielen, so Bonelli: "Wie erfrischend wäre es, wenn in der heutigen hedonistischen Gesellschaft Gynäkologen auch darüber laut nachdenken würden, wie man Abtreibungen wirklich verhindern könnte, oder was sie tun könnten, um sich aus dieser gegen das ärztliche Ethos verstoßenden Rolle herauszumanövrieren". Der IMABE-Direktor appellierte in diesem Zusammenhang auch an den Staat und die Bürgergesellschaft, "endlich alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um entschieden Abtreibungen zu vermeiden". – Homepage: www.imabe.org
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05.03.2003 04:45:35
Im Stand der heiligmachenden Gnade - Fastenhirtenbrief von EB Haas
Der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, hat einen Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, in dem er auf das Wesen und die Wirksamkeit der "heiligmachenden Gnade" eingeht. Gott heiligt den Menschen in der Taufe und vergöttlicht ihn, wodurch wir nicht nur Kinder Gottes heißen, sondern es in Wahrheit auch sind. Diesem Geschenk der Kindschaft entsprechend gilt es auch zu leben. "Denn ich bin der Herr, euer Gott. Erweist euch als heilig, und seid heilig, weil ich heilig bin." (Lev 11,44)
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04.03.2003 18:26:19
Fasten- und Osterhirtenbrief von Bischof Krenn
Um gottgefällig zu fasten genügt es nicht, weniger zu essen und weniger zu tun, sondern wir sollten uns bewusst werden, dass das Reich Gottes naht. Diesen Hinweis stellte Bischof Dr. Kurt Krenn an den Beginn seines diesjährigen Fastenhirtenbriefes, der an den ersten beiden Fastensonntagen in den Kirchen der Diözese verlesen wird und in dem er die Gläubigen der Diözese zur „Umkehr“ auffordert. Der Bischof erinnert in seinem Schreiben an die Verordnungen der Kirche. Er schließt im Hirtenbrief den Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene ausdrücklich aus, da sie durch ihre zweite Heirat „gegen die Ordnung Christi leben“. Große Sorge bereite „den Eltern und der Kirche“, dass junge Frauen und Männer heute ohne Eheschließung zusammenleben, weist der Bischof hin. Wo Gott verschwinde, würden Chaos und moralische Unordnung in die Herzen der Menschen einziehen. Als weitere Sorge, die bereits „zu einer Katastrophe wird“, nennt der Bischof die geringe Geburtenrate. Wo ein Land unter das Bevölkerungsminimum falle, „geht es unaufhörlich abwärts“. Dabei würden auch die kleinen Gemeinschaften zerfallen, meint der Bischof. Weiters erinnert der Bischof in seinem pastoralen Schreiben an die „Gewissenspflicht zur regelmäßigen Sonntagsmesse“ und an die jährliche Beichte. Galt früher Ungehorsam als „zeitgemäß und mutig“, so sei heute „Ungehorsam und Disziplinlosigkeit keine besondere Leistung“ mehr, weist der Bischof hin und nennt dazu die „Unordnung und Beliebigkeit in der Feier der Liturgie und in der geistlichen Kleidung der Priester". Zur bevorstehenden Landtagswahl ruft der Bischof die Gläubigen auf, ihre „Bürgerpflicht“ wahrzunehmen. Jeder wirke dadurch am Wohl des Landes mit. Denn das Evangelium müsse von Christen auch politisch bezeugt werden, betont er. Die Kirche stehe zu den politischen Parteien aber nicht in gleicher Distanz. Es seien die Parteien selbst, die ihre Nähe oder Distanz zu Glaube und Kirche bestimmen, weist der Bischof in seinem Hirtenbrief hin. Sie sollten sich daher auch von den Gläubigen auf ihre Nähe zur Kirche prüfen lassen. Lesen Sie den Hirtenbrief im Wortlaut auf der "Bischöflichen Web-Site" von Dr. Kurt Krenn unter http://www.hippolytus.net !
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04.03.2003 18:07:26
Aschermittwoch - Beginn der Fastenzeit
Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit (Österliche Bußzeit), auch "Quadragesima" genannt. Sie dient der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Christi im Ostergeheimnis. Das Fastengebot des Aschermittwochs und Karfreitags umfaßt den Verzicht auf Fleischspeisen sowie die einmalige Sättigung am Tag und verpflichtet zwischen dem vollendeten 18. bis zum Beginn des 60. Lebensjahres (vgl. CIC can. 1252). Am Aschermittwoch erfolgt die Segnung und Auflegung der Asche, entweder im Rahmen der Meßfeier oder außerhalb. Dazu eine Hinführung: „Die Religionsgeschichte weist die Asche als Bild Vergänglichkeit und als Zeichen der Trauer und der Buße aus. Sich das Haupt mit Asche zu bestreuen galt nicht nur bei den Israeliten, sondern auch bei Ägyptern, Arabern und Griechen als ausdrucksvolle Gebärde der Klage. Von hier aus versteht man die altkirchliche Sitte, dass öffentliche Sünder im rauen Gewand und mit Asche bestreut ihre Bußzeit antraten. Man konnte sich für diese Sitte auf Gewohnheiten berufen, die mehrfach im Alten und Neuen Testament geschildert sind: Ps 102, 10; Jes 58, 5; Mt 11, 21 u. a. Seit dem 7. Jahrhundert ist der Aschermittwoch als Tag der Bußeröffnung bezeugt. Von diesem Tag bis zum Gründonnerstag wurde von der eigentlichen Eucharistiefeier ausgeschlossen und mit schweren Bußleistungen belegt, wer eine Ka­pitalsünde begangen hatte. Damit waren wohl nicht nur Unzucht, Mord und Glaubensabfall gemeint, sondern alles, was heute noch beim Durchschnittsmenschen als auch subjektiv schweres Vergehen präsumiert werden kann ... Als die Einrichtung der öffentlichen Buße mehr und mehr an Bedeutung verlor und endlich ganz verschwand, blieb jene Zeremonie in ihrer Grundform als sinnvolle Einführung al­ler Gläubigen in die große Bußzeit der Kirche bestehen. Diese Übung hatte sich gewiss schon eine beträchtliche Zeit eingebürgert, als Papst Urban II. auf der Synode von Benevent 1091 es als eine Pflicht der Gläubigen bezeichnete, am Beginn der Fastenzeit sich in der Kirche mit Asche bestreuen zu lassen“ (Alfons Auer). - Die Liturgie des Aschermittwochs finden Sie im Schott-Meßbuch!
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03.03.2003 17:53:02
Pius XII. und der Holocaust - eine neue Untersuchung
Der Streit über die Rolle von Papst Pius XII. im Zweiten Weltkrieg wird seit Jahrzehnten erbittert geführt. Hätte ein lautstarker Protest des Kirchenführers, der von 1939 bis 1958 die Geschicke der Katholiken leitete, die Schrecken des Holocaust mildern können? Der amerikanische Autor José M. Sánchez hat nun mit seinem Buch "Pius XII. und der Holocaust. Anatomie einer Debatte" einen fundierten Überblick über den Forschungsstand vorgelegt, der für historisch Interessierte einen lesenswerten Einstieg in die Thematik bedeuten kann. - Mehr darüber im Bericht von ORF Religion!
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03.03.2003 17:51:33
Papst ruft für Aschermittwoch Weltgebetstag um den Frieden aus
Wir dokumentieren die Worte von Papst Johannes Paul II. beim Angelusgebet am 02.03.2003:
1. Seit Monaten lebt die internationale Gemeinschaft in großer Sorge angesichts der Gefahr eines Krieges, der die gesamte Region des Nahen Ostens erschüttern und die zu Beginn des dritten Jahrtausends leider bereits bestehenden Spannungen weiter verschärfen könnte. Die Gläubigen, welcher Religion sie auch immer angehören, haben die Pflicht, zu verkünden, daß wir niemals "gegeneinander" glücklich sein können; niemals kann die Zukunft der Menschheit durch Terrorismus und durch die Logik des Krieges gesichert werden. Besonders wir Christen sind dazu aufgerufen, an den Orten, wo wir leben und arbeiten, gleichsam Wächter des Friedens zu sein. Es wird also von uns gefordert, darüber zu wachen, daß die Gewissen nicht den Versuchungen des Egoismus, der Lüge und der Gewalt nachgeben.
2. Daher lade ich alle Katholiken ein, den kommenden 5. März, Aschermittwoch, besonders intensiv dem Gebet und dem Fasten für die Sache des Friedens - insbesondere im Nahen Osten - zu widmen. Vor allem wollen wir von Gott die Bekehrung der Herzen erbitten, aber auch die Weitsicht richtiger Entscheidungen, um die Auseinandersetzungen, die den Pilgerweg der Menschheit in dieser unserer Zeit behindern, mit angemessenen und friedlichen Mitteln lösen zu können. In jedem Marienheiligtum wird sich durch den heiligen Rosenkranz ein inständiges Gebet um Frieden zum Himmel erheben. Ich vertraue darauf, daß der Rosenkranz in diesem wichtigen Anliegen, von dem das Wohl aller abhängt, auch in den Pfarreien und Familien gebetet wird. Dieser einstimmige Bittruf wird begleitet vom Fasten als Ausdruck der Buße für den Haß und die Gewalt, die die zwischenmenschlichen Beziehungen vergiften. Die Christen teilen die jahrtausendealte Praxis des Fastens mit vielen Brüdern und Schwestern anderer Religionen, die durch sie allen Hochmut ablegen und bereitwillig von Gott die größten und notwendigsten Gaben annehmen wollen, unter ihnen vor allem das Geschenk des Friedens.
3. Schon jetzt rufen wir auf diese Initiative zu Beginn der Fastenzeit die Hilfe der allerseligsten Jungfrau und Friedenskönigin Maria herab. Die Seligpreisung aus dem Evangelium: "Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden" (Mt 5,9) möge in der Welt mit neuer Kraft erklingen und eine tatkräftige Aufnahme erfahren!
Quelle: L’Osservatore Romano, deutsche Ausgabe, Nr. 9, 28. Februar 2003.
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02.03.2003 18:19:20
Sondergesandter des Papstes zu George Bush
(ZENIT:) Angesichts der Irakkrise wird Papst Johannes Paul II. einen Sondergesandten zum Präsidenten der Vereinigten Staaten schicken. Das hat Pressesaalchef Joaquín Navarro-Valls am 1. März 2003 bekannt gegeben. Es handelt sich um den langjährigen Nuntius des Heiligen Stuhls in den USA, Kardinal Pio Laghi. Der Sondergesandte wird in den nächsten Tagen in die USA reisen und George W. Bush eine Botschaft des Papstes überbringen. Er wird die Haltung und die Initiativen des Heiligen Stuhls zur Entwaffnung und zum Frieden im Nahen Osten erläutern, sagte Navarro-Valls am Samstag. Der 80-jährige Kardinal Pio Laghi und ehemalige Präfekt der Kongregation für das Katholische Bildungswesen hat eine lange diplomatische Laufbahn hinter sich. Bevor er im Konsistorium vom 28. Juni 1991 zum Kardinal ernannt wurde, war er von April 1974 bis Dezember 1980 Apostolischer Nuntius in Argentinien, als er zum Nuntius für die Vereinigten Staaten ernannt wurde. Einige Jahre später, nachdem er die offiziellen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und den Vereinigten Staaten geknüpft hatte, wurde er Pro-Nuntius in Washington und behielt diese Position bis zum April 1990, als er zur Führung der Kongregation für das Katholische Bildungswesen berufen wurde. Sein Aufenthalt an der Washingtoner Nuntiatur umfasst die Präsidentschaften von Ronald Reagan und George Bush senior. Die Bestimmung Kardinal Laghis zum Sonderlegaten entspricht dem analogen Auftrag, mit dem der Papst Kardinal Roger Etchegaray betraute, der vom 10. bis 17. Februar als Sonderlegat im Irak war.
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02.03.2003 18:13:34
Die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi
Der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, hat im November 2002 auf Einladung der Spanischen Bischofskonferenz während des Christologie-Kongresses in Murcia einen Vortrag über das Thema des Lehrschreibens „Dominus Iesus“ gehalten. Die Zeitung "Die Tagespost" publiziert den deutschen Originaltext im Wortlaut. Unter anderem stellt der Kardinal fest: "'Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat uns Kunde gebracht', sagt das Johannesevangelium (1, 18). In der Tat – niemand hat Gott gesehen. Die Schauungen der großen Erleuchteten der Religionsgeschichte bleiben doch immer Schauungen von ferne, 'in Schatten und Bildern'. Nur Gott kennt sich selbst ganz. Nur Gott sieht Gott. Und daher konnte nur der, der Gott ist, wirklich Kunde bringen von ihm und die widersprüchlichen Schauungen zur Ganzheit zusammenfügen – auch wenn freilich das in menschlichen Worte Gesagte immer nur von ferne den Glanz des uns unfassbaren, uns blendenden Lichts der Wahrheit Gottes selbst wiedergeben kann. Aber der Unterschied zwischen dem, was der Sohn sagt, der am Herzen des Vaters ruht, und den fernen Schauungen der Erleuchteten bleibt abgründig, ist wesenhaft. Nur ER ist Gott, alle anderen tasten von ferne nach Gott. Nur er kann sagen: 'Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben', alle anderen mögen Stücke des Weges zeigen, aber sie sind nicht der Weg."
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01.03.2003 06:42:31
Baldige Heiligsprechung von Ursula Ledochowska
Papst Johannes Paul II. hat für den 7. März ein öffentliches Konsistorium angekündigt, bei dem die Heiligsprechungsprozesse von zwölf Seligen ihren Abschluss finden sollen. Unter ihnen ist auch die polnisch-österreichische Ordensgründerin Ursula (Julia) Ledochowska (1865-1939). Julia Ledochowska wurde 1865 als Tochter eines polnischen Adeligen und einer österreichischen Mutter in Loosdorf bei St. Pölten geboren. Im Alter von 21 Jahren trat sie 1886 in das Ursulinenkloster Krakau ein. Sie gründete ein Pensionat in Russland, ging nach der Oktoberrevolution nach Skandinavien ins Exil, unternahm Vortragsreisen und organisierte ein umfangreiches Werk für Erziehung und karitative Tätigkeit. 1920 gründete sie eine unabhängige Kongregation. Ursula Ledochowska starb am 29. Mai 1939 in Rom. Am 23. Juni 1983 wurde sie selig gesprochen. - Mehr darüber auf ORF Religion!
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01.03.2003 06:35:38
Wahre Freude gibt es nur in Gott!
Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit, um geboren zu werden und zu sterben. Es gibt eine Zeit, sich zu freuen, und eine Zeit zu weinen und traurig zu sein. Es gibt eine Zeit des Feierns und eine Zeit des Fastens. An ähnliche Sätze wie diese (vgl. das biblische Buch Kohelet 3,1 ff) werden wir erinnert, wenn wir die Worte Jesu im heutigen Evangelium hören. Er spricht davon, daß seine Jünger nicht immer zu fasten brauchen. Solange der Bräutigam bei ihnen ist, herrscht Freude, und sie haben keinen Grund zu fasten. Wenn ihnen der Bräutigam aber genommen ist, dann werden sie fasten. Im Rückblick wissen wir, daß damit eine Ankündigung seines Leidens und Sterbens erfolgt ist. Solange der Messias als Lebender bei den Aposteln und Jüngern weilte, hatten diese keinen Grund, in extremer Weise wie die Johannes-Jünger oder die Pharisäer zu fasten. Als Jesus aber gefangengenommen wurde, dem ungerechten Prozeß ausgeliefert wurde, den Kreuzestod erlitt und auf sich nahm, da war die Zeit der Trauer und des Fastens gekommen. Erst im Osterjubel – aufgrund der Erscheinungen des Auferstandenen – hat sich dies alles wieder gewendet zu bleibender Freude: hier auf Erden in der Hoffnung täglicher Mühsal und Bewährung, einst im Himmel in ewiger und unverlierbarer Seligkeit! - Mehr darüber in der Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis B!
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28.02.2003 14:20:47
Die neue Regierung steht: Caritas kritisiert Innenminister Strasser
Als eine "in mehrfacher Hinsicht fragwürdige Aktion" hat der Wiener Caritasdirektor Michael Landau die Entscheidung von Innenminister Ernst Strasser bezeichnet, bei der Betreuung von Schubhäftlingen nicht mehr mit der Caritas und der Volkshilfe zusammenzuarbeiten. Am 26. Februar hatte das Innenministerium der Caritas der Erzdiözese Wien und der Volkshilfe Österreich brieflich mitgeteilt, dass die Zusammenarbeit beendet wird - mit Wirksamkeit ab 28. Februar. - Mehr darüber im Bericht von stephanscom.at! - Unterdessen wurde die neue schwarz-blaue Regierung vom Bundespräsidenten angelobt. Wie immer man zu dieser Variante stehen mag: das Gebet für die Politiker ist allemal wichtig, denn an Gottes Segen ist alles gelegen!
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28.02.2003 14:17:30
Alterzbischof Eder feiert 75. Geburtstag
(edp-roi) Am kommenden Donnerstag, 6. März 2003, feiert der emeritierte Erzbischof von Salzburg, Dr. Georg Eder, seinen 75. Geburtstag. Um 10.00 Uhr findet dazu in der Wallfahrtsbasilika Maria Plain ein feierlicher Gottesdienst statt. Am Abend findet mit Beginn um 19.30 Uhr in der Aula der Universität Salzburg, Universitätsplatz 1, ein Festakt statt. Dabei wird die Camerata Salzburg ein Festkonzert geben; auf dem Programm stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach. In diesem feierlichen Rahmen wird dem Alterzbischof außerdem eine Festschrift überreicht werden. Im Anschluss daran wird zu einem Buffet geladen. Zum Festgottesdienst in Maria Plain und zur Feier in der Aula der Universität sind alle Salzburgerinnen und Salzburger [und wohl auch die übrigen; Anm. news.stjosef.at] herzlich eingeladen. Der Eintritt am Abend zum Festkonzert der Camerata Salzburg ist frei. Siehe den ausführlichen Hinweis der Pressestelle der Erzdiözese Salzburg!
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27.02.2003 18:18:20
Karl May - Gesamtausgabe auf CD-ROM
In der Reihe "Digitale Bibliothek" ist nun eine elektronische Gesamtausgabe der Werke von Karl May erschienen. Seit Generationen gehört Karl May (1842–1912) weltweit zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Schriftstellern. Die Gesamtauflage seiner im Wilden Westen Nordamerikas und im Orient des 19. Jahrhunderts spielenden Abenteuererzählungen überschreitet die 100 Millionen. Grundlage der über 70.000 Bildschirmseiten umfassenden digitalen Ausgabe ist der vorläufige Editionsplan der 1987 begonnenen historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays, die – je nach Überlieferungslage – auf Erstdrucke, autorisierte Nachdrucke und Ausgaben letzter Hand zurückgreift. Die Ausgabe enthält zunächst ohne kritischen Apparat den bereits veröffentlichten beziehungsweise geplanten Textkorpus der Abteilungen Frühwerk, Fortsetzungsromane, Erzählungen für die Jugend, Reiseerzählungen und Spätwerk. Mit über 80 Bänden ist so nahezu das komplette literarische Werk Karl Mays in verlässlichen Ausgaben elektronisch im Volltext erschlossen. Ergänzt wird die Ausgabe um autobiographische Schriften, das Leseralbum (eine Photosammmlung Karl Mays mit 494 zeitgenössischen Porträtaufnahmen) sowie durch Volker Grieses informative Kurzbiographie »Karl May – Chronik seines Lebens«, die wichtige Daten zu Leben und Werk enthält. Eine Inhaltsübersicht finden Sie hier!
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27.02.2003 18:16:15
Dürer-Ausstellung im Dom- und Diözesanmuseum Wien
Wie stephanscom.at berichtet, präsentiert das Wiener Erzbischöfliche Dom- und Diözesanmuseum mehr als 50 Jahre nach der letzten großen Dürer-Ausstellung in Wien zwischen 3. April und 28. Juni Druckgrafiken des bedeutenden europäischen Künstlers. Die Ausstellung unter dem Titel "Albrecht Dürer. Das druckgraphische Werk" findet zum 475. Todestag des Meisters statt und bietet einen repräsentativen Querschnitt seines reichen druckgraphischen Oeuvres. Das Kupferstichkabinett der Akademie der Bildenden Künste in Wien besitzt 474 druckgraphische Werke von Albrecht Dürer, die an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden, als sich Europa in einem entscheidenden Umbruch befand. Die schönsten und prominentesten Blätter wurden für diese Sonderausstellung zur Verfügung gestellt. Darunter sind der Marienzyklus und der Passionszyklus, ebenso Dürers berühmte Werke "Melancolia I", "Ritter, Tod und Teufel" und "Hieronymus". - Unter diesem Link finden Sie noch mehr Informationen zum Diözesanmuseum Wien! - Nicht in Zusammenhang mit dem Wiener Diözesanmuseum, wohl aber mit Leben und Werk von Albrecht Dürer steht die diesbezügliche Informationsseite des Pariser Webmuseums!
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27.02.2003 13:33:34
Aufregung um Pfr. Breitenbach in St. Michael/Schweinfurt
Durch einen Bericht von kath.net sind gewisse Vorgänge rund um Pfr. Breitenbach von St. Michael in Schweinfurt nun einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht worden. Hierzu ein Kurzkommentar: "Zwei Dinge gilt es in jeder Auseinandersetzung zu bedenken: Absicht und Inhalt. Über Absichten urteilt letztlich nur Gott, der allein ins Herz des Menschen sieht. Inhalte können und sollen einer kritischen Prüfung sehr wohl standhalten. Insofern darf man auch anfragen, ob die in der Pfarre St. Michael unter Verantwortung von Pfr. Breitenbach gelehrten Inhalte noch in Übereinstimmung stehen mit dem, was die katholische Kirche unter der Leitung von Papst und Bischöfen insgesamt lehrt. Es ist dies allem Anschein nach in einigen Punkten nicht der Fall (Eucharistieverständnis, Frauenpriestertum, wiederverheiratete Geschiedene, voreheliche Sexualität, ...). Von daher wird die Diözese Stellung nehmen müssen, ob der Sonderweg von St. Michael noch tragbar ist für die kirchliche Einheit. Es ist zu hoffen, daß Pfr. Breitenbach und sein Team wieder zurückfinden zu einem wahrhaft kirchlichen Weg! Denn nur das entspricht der Botschaft Christi. Ich bin gern bereit, für eine gute Entwicklung zu beten, und auch viele andere werden das tun." (JSp) - Beachten Sie auch die Stellungnahme des Netzwerkes katholischer Priester zum "Fall Breitenbach" und zur kirchlichen Lage insgesamt!
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26.02.2003 17:32:46
Jetzt live: Radio Stephansdom im Internet
Ab sofort ist Radio Stephansdom, der Sender der Erzdiözese Wien, im Internet auf der ganzen Welt empfangbar. Radio Stephansdom folgt damit dem Beispiel anderer Radios und verbreitet seine Reichweite. Homepage: www.radiostephansdom.at ; Live-Stream im Real-Audio-Format unter http://live.radiostephansdom.at
Die Titel der jeweils gespielten Musikstücke werden zeitgleich im Internet angezeigt ...
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26.02.2003 17:19:56
kath.net-Interview mit Regens Küchl vom St. Pöltner Priesterseminar
Angesichts der steigenden Eintrittszahlen ins St. Pöltner Priesterseminar hat kath.net ein Interview mit dem Regens, Propst Msgr. Ulrich Küchl, geführt. Auf die Frage, welche Schwerpunkte er bei der Ausbildung der Seminaristen lege, antwortet Küchl: "Erstens halte ich mich an die Richtlinien des II. Vatikanischen Konzils, der Römischen Bildungskongregation und der Österreichischen Bischofskonferenz. Zweitens möchte ich in den Priesterseminaren das Interesse für traditionelle humanistische Werte wecken. Sie sollen nicht nur eine theologische und spirituelle Ausbildung erfahren, sondern auch jene humanistische Weltsicht bekommen, die von der europäischen Tradition geprägt ist. Dies deshalb, weil das Evangelium immer nur in einem kulturellen Kontext weitergegeben werden kann. Dazu gehört übrigens auch das Latein. Diesen Kulturstrom abzureißen oder erst mit dem II. Vatikanischen Konzil beginnen zu lassen, halte ich nicht für sinnvoll. Drittens möchte ich, dass die Seminaristen auch in die hierarchische Gemeinschaft mit dem Bischof und dem Presbyterium hineinwachsen."
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25.02.2003 14:50:39
Päpstliche Missionswerke in den USA online
Es geschieht nicht alle Tage, daß eine Internetseite vom Papst höchstpersönlich aktiviert wurde (news.stjosef.at hat berichtet). Unter der URL www.worldmissions-catholicchurch.org sind die Päpstlichen Missionswerke der Vereinigten Staaten nun online vertreten. Nationaldirektor Kozar schreibt unter anderem: "We invite you to become part of our family of missionaries throughout the United States who have taken up the challenge of our Lord who asks us to bring His Gospel and His love to all people — to the ends of the earth."
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25.02.2003 14:46:49
Hirtenbrief zur Bibel von EB Kothgasser
(Kathpress:) In seinem ersten Hirtenbrief hat der neue Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser die zentrale Bedeutung der Bibel für das "persönliche wie für das kirchliche Leben und für die Ökumene" betont. Das "Jahr der Bibel" sei eine Ermutigung, sich "in der direkten Begegnung dem geschriebenen Wort Gottes zu stellen, es zu hören, zu beten und im täglichen Leben umzusetzen". Der Umgang mit der Bibel sei eine "Erfahrung von einmaliger menschlicher und kultureller Dichte, weil die Bibel das Buch der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ist", betont Erzbischof Kothgasser. Die Bibel sei ein "Ort des Lebens", in dem sich die Fragen und Antworten, die Leiden und Freuden, die Zweifel und Gewissheiten der Menschen spiegeln. Zugleich sei die Heilige Schrift auch die "Quelle vieler historischer, künstlerischer und kultureller Ereignisse, ein wahres Erbe der gesamten Menschheit". Der Zugang zur Heiligen Schrift müsse für die Christen weit offen stehen, betont Erzbischof Kothgasser. Die Bibel sei das "bestimmende Element" bei der Erneuerung der Theologie, des Religionsunterrichts, der Katechese und der Liturgie. Gottes Wort stehe am Ursprung und im Mittelpunkt des Lebens zahlreicher kirchlicher Bewegungen. Die Bibel beseele und fördere den ökumenischen Dialog: "Sie macht bewusst, daß das, was uns verbindet, weit mehr ist als das, was uns trennt". Deutlich betont Kothgasser auch die Einheit von Altem und Neuem Testament: "Die Kirche glaubt, dass das Neue Testament im Alten Testament angelegt ist und das Alte Testament sich im Neuen enthüllt". - Sie können das Hirtenwort zur Bibel online lesen! Unter dem Titel "Zelt des Wortes/Bibelreise" gibt es eine vom Seelsorgeamt der ED Salzburg betreute thematische Homepage zum Jahr der Bibel: www.bibelreise.at .
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24.02.2003 11:03:28
Sonderseite zur Seligsprechung von Dr. Ladislaus Batthyany-Strattmann
(Kathpress:) Die Diözese Eisenstadt bietet im Internet nun eine eigene Homepage mit zahlreichen Fotos und Informationen über ihren ersten Seligen, den "Arzt der Armen" Ladislaus Batthyany-Strattmann, an. Die vom diözesanen Medienbüro erstellte Site gibt Einblick in das Leben und Wirken des Arztes, Familienvaters und überzeugten Christen. Auch Auszüge aus Batthyanys Tagebuch sind zu finden, weiters Gebete, Andachten und Termine. Die Seligsprechung wird am 23. März 2003 in Rom stattfinden. Die Adresse der Batthyany-Website lautet: http://www.kath-kirche-eisenstadt.at/batthyany/
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23.02.2003 16:30:41
Großer Bedarf an engagierten, im Glauben der Kirche verankerten Religionslehrern
An den Niederösterreichs Pflichtschulen herrscht ein akuter Mangel an Religionslehrern. Und das obwohl der Religionsunterricht von den niederösterreichischen Eltern als wichtiger Bestandteil der Schulbildung gesehen wird. Nicht nur katholische Kinder, sondern auch 40 Prozent der Schüler ohne Bekenntnis besuchen in der Volksschule den Religionsunterricht, berichtet ORF Niederösterreich. Weitere Informationen finden Sie auf den Homepages der Diözesanschulämter der Erzdiözese Wien (Direktor HR Dr. Christine Mann) sowie der Diözese St. Pölten (Direktor HR Prof. Konrad Panstingl). Direktor Panstingl schreibt iin seiner aktuellen Rubrik "Grüß Gott" unter anderem: "Wir haben jetzt gerade Fasching und das ist eine Zeit der äußeren und oft auch recht lauten Freude. Das ist sicher auch gut so, aber diese Freude wäre doch zu wenig. Es braucht die tiefe, innere Freude, die Freude aus dem Glauben, die Freude im Herrn. Ein Glaube ohne Freude, - ein freudloser Glaube - ist undenkbar für einen Christen. Die Freude ist ja auch eine Frucht des Heiligen Geistes, der uns in der heiligen Taufe und in der heiligen Firmung geschenkt wurde."
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22.02.2003 10:01:28
Links aus Kirche und Welt - in neuer Version online
Soeben haben wir eine neue Version der "Links aus Kirche und Welt" online gestellt! In der nun beginnenden Testphase sind wir besonders auf Ihre Beiträge und Rückmeldungen angewiesen. Bestimmt finden Sie manches Interessante bei uns - denn das Internet lebt von Verknüpfungen. Sind Sie selber Webmaster oder Hostprofi, dann legen Sie doch bitte auch einen freundlichen Link zu uns
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22.02.2003 09:56:10
Leiter von Privatschulen im Gespräch mit Bischof Krenn
(Diözesane Pressestelle St. Pölten:) Die Anliegen und Wünsche der katholischen Privatschulen waren auch Thema des jüngsten Treffens der Schuldirektoren und Schulerhalter katholischer Privatschulen am 18. Februar mit Bischof Dr. Kurt Krenn. In der Diözese St. Pölten gibt es insgesamt 21 katholische Privatschulen. Davon sind fünf Volksschulen, ebensoviele Hauptschulen, vier Allgemeinbildende Höhere Schulen und sieben Berufsbildende Höhere und Mittlere Schulen. Derzeit werden insgesamt 5067 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Bischof Dr. Kurt Krenn zeigt sich bei der Vorstellung der einzelnen Schulen über die große Vielfalt der Lehr- und Projektangebote sowie über die zusätzlichen Schulaktivitäten erfreut. So wird als zeitgemäßer Unterricht bereits durchwegs Informatik angeboten, Fremdsprachen und musische Fächer besonders gefördert und auf Ökologie starke Akzente gesetzt. Einige der Schulen haben ein angeschlossenes Internat oder einen Hort oder bieten aus der eigenen Schulküche den Schülerinnen und Schülern günstige Mittagsmahlzeiten an. Als weitere Initiativen gibt es an einem Gymnasium bereits einen „Schulseelsorger“, an anderen werden jährlich Schülerwallfahrten oder Orientierungstage durchgeführt oder auch Projekte wie „gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ besonders gepflegt. Ein großes Problem sei für die privaten Schulen unter anderem die Finanzierung. Durch verschiedene Kürzungen seitens des Staates, vor allem bei den Nebenleistungen, sind nun die Schulerhalter finanziell überfordert. Zusätzliche Projekte und moderne Ausstattungen seien ohne Hilfe von Elternvereinen, Unterstützungsvereinen und Sponsorfirmen kaum mehr finanzierbar, wurde beklagt. Bischof Dr. Kurt Krenn wies in seinen Worten darauf hin, dass nach dem neuen Kirchenrecht die Diözese die Oberaufsicht und Verantwortung für die katholischen Privatschulen habe, die als „apostolisches Werk“ gelten. Ein großes Anliegen sei ihm, dass die Ordensgemeinschaften, vor allem die Frauenorden, genügend Nachwuchs haben, um ihre Tätigkeit in der schulischen Erziehung aufrecht halten zu können.
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