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26.07.2003 06:00:11
Ein Schaudern läßt sich nicht unterdrücken ...
(stephanscom.at) Auf die Negativfolgen der "In-Vitro-Fertilisation" hat "Familien-Bischof" Klaus Küng im Hinblick auf den 25. Jahrestag der Geburt des ersten "Retorten-Babys" aufmerksam gemacht. Der Bischof und ausgebildete Arzt verwies am Freitag im Gespräch mit "Kathpress" vor allem auf die permanent anfallenden "überzähligen" Embryonen, die getötet würden und auf die bei der Verwendung von "Keimzellen dritter Personen" absehbaren Identitätsprobleme der entstandenen Kinder. Zudem öffne die einer Einpflanzung künstlich befruchteter Eizellen vorausgehende Präimplantationsdiagnostik (PID) der Selektion Tür und Tor. "Wenn weltweit bereits mehr als eine Million Menschen durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden, mag das beim ersten Hinhören positiv klingen", so der Bischof wörtlich, "bei näherer Betrachtung der damit verbundenen Probleme lässt sich ein Schaudern fast nicht unterdrücken". Viele weitere mit künstlicher Befruchtung zusammenhängende Fragen wie Hormonbehandlungen, Eizellenentnahme, Samenspenden, Implantationen usw. seien "ethisch ungeklärt". Für Küng wäre es - wie er sagte - auch "interessant zu wissen, welchen Umsatz das gebracht hat". Der österreichische "Familien-Bischof" erinnerte daran, dass die Reproduktionsmediziner behauptet hatten, in der Regel nur so viele Eizellen zu befruchten, wie auch implantiert werden: "In Wirklichkeit war es von Anfang an klar, dass aus Gründen der Effizienz immer möglichst viele Eizellen entnommen und befruchtet werden". Das Problem der Tötung von Embryonen werde heute oft verschwiegen. Wenn mehrere - meist drei bis vier - implantierte Eizellen in der Gebärmutter anwachsen, mache die Reduktion der Embryonen "selbst hart gesottenen Medizinern und den assistierenden Krankenschwestern zu schaffen", so Küng: "Denn es handelt sich ja bei jedem Embryo um einen Menschen in seiner allerersten Entwicklung". Küng wandte sich damit gegen die Ansicht des Fertilisationsexperten Wilfried Feichtinger, der im "Standard" gemeint hatte, es sei "vertrottelt, befruchtete Eizellen, die eingefroren werden, Embryo zu nennen". Für Bischof Küng ist das eine "abwertende und beinahe höhnisch klingende Aussage". Es sei heute besser denn je bekannt, dass schon in der Zygote die gesamte Erbanlage einer Person, wie Größe, Charakter, Talente, Haarfarbe, Augen usw. grundgelegt ist. Der Bischof wies auch auf das unbeabsichtigte Absterben eingepflanzter Eizellen hin: Die Erfolgsrate liege jetzt bei angeblich 30 Prozent. Das sei "gewiss ein Fortschritt gegenüber den anfänglichen 15 Prozent, aber auch jetzt ist die Zahl der Fehlversuche beachtlich". Höchst problematisch sei auch die Präimplantationsdiagnostik: "Ein Reproduktionsmediziner wird es sich nicht leisten können, ein behindertes Kind zu 'produzieren'". Somit "müssten" wohl all jene sterben, "die vielleicht irgendwie von der vom Arzt festgelegten 'Norm' abweichen", so der Bischof. Dass die nach künstlicher Befruchtung zur Welt gekommenen Kinder gesund sind, "mag sein", sagte Küng weiter: "Nachdenklichkeit müsste sich jedoch spätestens einstellen, wenn man z.B. hört, dass zwei taubstumme lesbische Frauen den dringenden Wunsch verspürten, ein taubstummes Kind zu haben, und dass ihr Wunsch in Erfüllung ging, und zwar durch die Samenspende von jemandem, dessen Vorfahren vier Generationen zurück taubstumm waren und der damit entsprechende 'Garantien' bot". Dass insbesondere bei heterologer Insemination (Verwendung von Samenzellen eines Fremden) Identitätsprobleme auftreten, ist laut Küng inzwischen erwiesen. Das könne auch nicht verwundern, denn auch bei der Adoption stelle sich für die betroffenen Kinder selbst unter günstigsten Verhältnissen mit liebevoller Zuwendung der Adoptiveltern in oft sehr belastender Weise die Frage nach den "eigenen" Eltern. Im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung müsse auch das Thema Eingriffe in die Keimbahn gesehen werden: "So schön es wäre, wenn Erbkrankheiten geheilt werden könnten, so ungeheuerlich sind die Möglichkeiten des Missbrauches und die sich daraus ergebenden Bedrohungen für die Freiheit und Würde des Menschen", warnte Küng. Seiner Überzeugung nach ist im Hinblick auf die Auswirkungen der "In-Vitro-Fertilisation" "die Verantwortung der Wissenschaftler und Ärzte mehr denn je gefordert".
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26.07.2003 05:53:48
Von der irdischen und der himmlischen Speise
Als Christen sind wir – wie bereits der heilige Augustinus festgestellt hat – gleichsam „Bürger zweier Welten“. Einerseits leben und bewegen wir uns in dieser irdischen und sichtbaren Wirklichkeit. Alles, was wir hier tun und erleben, ist derart eindrucksvoll, dass manche meinen, es gäbe nur diese Welt. Andererseits ist es doch dem tieferen Nachdenken einsichtig, dass all das uns vor Augen liegende nicht das Letzte sein kann. Der Glaube an die Offenbarung Gottes zeigt uns jenes Ziel, auf das wir zugehen und wofür wir nach Gottes Plan geschaffen und berufen sind: die ewige Herrlichkeit des Himmels! Als unser Herr Jesus Christus hier auf Erden seine Wunder wirkte, da musste er damit rechnen, von den Menschen falsch verstanden und interpretiert zu werden. Es konnte leicht sein, und es war auch tatsächlich oft so, dass man nur das Augenscheinliche und offen zutage Tretende bemerkte und meinte, das sei schon die ganze Wirklichkeit. Ein Beispiel dafür ist das Wunder der Brotvermehrung, von dem wir im heutigen Evangelium gehört haben. Fünf Gerstenbrote und zwei Fische, die ein kleiner Junge besaß, genügten, um viele satt zu machen. Was aber bewirkte dieses Wunder bei den Menschen? Vielen genügte es einfach, dass sie satt geworden waren. Sie fragten nicht danach, ob all das Wunderbare und Große, das sie erlebt hatten, noch irgendeine andere, vielleicht zeichenhafte Bedeutung auf Größeres hin haben könnte. Sie gaben sich zufrieden mit dem Sichtbaren und Irdischen. Hauptsache, man war versorgt und zufrieden! So ist es nicht verwunderlich, dass viele den Wunsch hatten, Jesus möge ihr irdischer König werden. „Was wäre das für ein Leben!“ dachten sie. „Wenn uns Jesus als König zur Verfügung stünde, bräuchten wir uns um nichts mehr zu sorgen. Wir hätten alles, was wir brauchen.“ Und doch war der Plan Gottes ein anderer. Nicht die irdische Speise ist das Größte, so wichtig sie auch ist, sondern die himmlische Speise, die uns Gott schenkt und uns das ewige Leben gibt. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 17. Sonntag im Jahreskreis B!
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24.07.2003 13:08:15
Regensburger Bischof Müller erreicht Einigung mit Dr. Johannes Grabmeier
( www.bistum-regensburg.de ) Am 23. Juli 2003 hat ein dreieinhalbstündiges Gespräch zwischen dem Regensburger Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller und Prof. Dr. Johannes Grabmeier zu folgendem Ergebnis geführt: 1. Herr Dr. Grabmeier sieht sich ohne Einschränkung auf den Boden der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils. Dies betrifft v. a. die Lehre vom Wesen, von der Verfassung der Kirche und des Bischofsamtes. Er erkennt seinen Ortsbischof als authentischen Interpreten der Glaubenslehre vorbehaltlos an (vgl. Lumen gentium Art. 25). Gegenüber Zweifeln, die in der öffentlichen Diskussion aufgekommen sind, steht eindeutig fest, dass dem Bischof die volle lehramtliche und disziplinäre Kompetenz gegenüber allen Priestern und Laien in seinem Bistum zukommt. 2. Sollten von „Wir sind Kirche“ Äußerungen getan worden sein, die vom Bischof als ehrverletzend empfunden wurden, so distanziert sich Prof. Grabmeier davon. Er wird die Verantwortlichen von „Wir sind Kirche“ bitten, die Begriffe „Statthalter Roms“ und „General“ zu korrigieren. 3. Herr Dr. Grabmeier erklärt ausdrücklich, dass er sich mit Zielen und Inhalten von „Wir sind Kirche“ nur identifiziert, soweit sie nicht der verbindlichen kirchlichen Lehre entgegenstehen. - Ingesamt kam es zu einer Verständigung über alle Missverständnisse und Äußerungen von beiden Seiten, die zum Teil von der Presse verkürzt wiedergegeben worden waren. Damit hat Herr Dr. Grabmeier die sachlichen und inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt, dass der Bischof die Erlaubnis geben konnte, dass Herr Dr. Grabmeier seine bisherigen Funktionen mit Wirkung vom 1. August 2003 wieder ausüben kann.
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23.07.2003 19:25:28
25 Jahre Retortenbaby
Am 25. Juli jährt sich zum 25. Mal die Geburt des ersten „Retortenbabys" in England. Die deutsche Lebensrechtsorganisation AKTION LEBEN e.V. erinnert aus diesem Anlaß an die ungezählte Schar von toten kleinen Menschen, die den Experimenten und Versuchen zum Opfer gefallen sind. Das Argument, daß die Natur selbst großzügig mit dem Leben umgehe, lassen die Lebensrechtler nicht gelten. Die Natur bringe auch Katastrophen hervor, denen viele Menschen zum Opfer fielen. Dies berechtige den Menschen aber nicht, selbst Unglück herbeizuführen. Walter Ramm, Vorsitzender der AKTION LEBEN e.V., im Pressedienst seiner Organisation: „Bei der künstlichen Befruchtung (IVF) geht es nicht um eine natürliche Sterblichkeit. Es werden immer mehrere menschliche Embryonen erzeugt, die zum allergrößten Teil - aus verschiedenen Gründen - sterben müssen." Bei allem Mitgefühl für unfruchtbare Paare, so der Lebensrechtler, seien eine Reihe von schwerwiegenden Folgen zu verzeichnen, die immer neue Probleme mit sich brächten, weil hier eindeutig Grenzen überschritten würden. Einige dieser Folgen seien überzählige Embryonen, die zu Hunderttausenden tiefgefroren einer ungewissen Zukunft mit Vernichtungsaktionen, Forschungen, Experimenten und Tests entgegensähen. Ohne IVF gäbe es auch keine Präimplantations-Diagnostik (PID) und keine Designer-Babys. „Menschliche Embryonen haben weder etwas im Reagenzglas, noch in der Kühltruhe oder im Labor verloren!", sagt Ramm. Er erinnert an die Strapazen und Leiden der Frauen, die „funktionieren" müßten, und an die Kinder, die „verworfen" würden, weil sie bestimmten Anforderungen nicht genügten. Man könnte sich viel ersparen, wenn man die Kinderlosigkeit als Schicksal, als gottgewollt, akzeptieren würde. Massenhaft würden Kinder durch Abtreibung getötet, die durch die Freigabe zur Adoption zu Wunschkindern werden könnten. Es zeige sich auch immer deutlicher, daß die Katholische Kirche mit ihrem Verbot - unter schwerer Sünde - jeglicher künstlichen Befruchtung und mit ihrem Eintreten für die Würde eines jeden menschlichen Wesens (Vatikanische Instruktion „Donum Vitae") richtig gelegen habe. - Linktip: www.aktion-leben.de .
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22.07.2003 15:24:53
Interzelebrations-Konflikt in Diözese Feldkirch beigelegt
In einem Gespräch zwischen dem Feldkircher Bischof Klaus Küng und dem Pfarrer der Gemeinde Kennelbach wurde heute 22.07.2003 der Streit um ein eine aus katholischer Sicht verbotene Interzelebration beigelegt. Der vor einigen Monaten bekannt gewordene Fall einer gemeinsamen Messfeier mit dem Kennelbacher Pfarrer Werner Witwer und einem Schweizer evangelisch-reformierten Pastor, der früher als katholischer Priester Pfarradministrator von Kennelbach war, wurde am Dienstag in einem Gespräch zwischen dem Feldkircher Bischof Klaus Küng und Witwer geklärt. Küng hält dem Pfarrer dessen damaligen Wunsch zu Gute, ein Zeichen der Versöhnung zu setzen, heißt es in einer Aussendung der Diözese. Es seien Witwer auch die Konsequenzen nicht ganz bewusst gewesen. Er habe versichert, in Hinkunft die kirchlichen Bestimmungen beachten zu wollen, heißt es weiter. - Lesen Sie mehr im Bericht von ORF Religion!
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22.07.2003 15:22:05
Gedenktag der heiligen Maria Magdalena
Am 22. Juli feiert die Kirche den Gedenktag der heiligen Maria Magdalena. Die Schwester von Martha aus Betanien und Lazarus war zuerst eine Sünderin, die sich reumütig bekehrte und Jesus mit Öl die Füße salbte. Nachdem Jesus sie von ihren sieben Dämonen befreit hatte, schloss sie sich der Schar jener Frauen an, die Jesus dienten. In Betanien hörte sie Jesus aufmerksam zu, während ihn Martha bediente. Sie wurde Zeugin der wunderbaren Auferweckung ihres Bruders Lazarus. Vor seinem Tod salbte sie ihn wiederum mit kostbarem Nardenöl. In der Nähe des Kreuzes Christi harrte sie mit anderen Frauen aus. Als erste durfte sie den Auferstandenen sehen und ihn den Jüngern bekennen. Diese Heilige ist ein Beispiel für die Allmacht der rettenden Liebe Gottes, die aus größten Sündern größte Heilige hervorbringen kann. Die mittelalterliche Legende lässt sie mit Martha und Lazarus nach Gallien kommen, macht sie zur langjährigen Büßerin und sucht ihr Grab in Aix-en- Provence oder in St. Maximin (38 km öst. von Aix), auch in Vézelay. Die ältere griechische Überlieferung lokalisierte ihr Grab in Ephesus, von wo Kaiser Leon VI. 899 ihre Reliquien nach Konstantinopel bringen ließ. Weitere Informationen finden Sie im Ökumenischen Heiligenlexikon http://www.heiligenlexikon.de/BiographienM/Maria_Magdalena.html , in der Catholic Encyclopedia http://www.newadvent.org/cathen/09761a.htm sowie im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon http://www.bautz.de/bbkl/m/maria_mag.shtml . Über die Magdalenen-Höhle in Frankreich informiert diese Homepage http://www.lochstein.de/sainte.htm .
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21.07.2003 19:27:04
(Bistum Regensburg:) Das Bistum Regensburg ist mit einer neuen Webseite im Internet unter der Web-Adresse www.bistum-regensburg.de vertreten. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller betonte bei der Vorstellung der neuen Webseiten die Wichtigkeit des Internets als Medium für die Verkündigung. „Die Kirche ist das erste Internet. Sie hat sich schon immer der Kommunikationsmittel der jeweiligen Zeit bedient, um die Botschaft des Evangeliums zu verkünden.“ So werden auf den neuen Webseiten nicht nur Neuigkeiten aus der Diözese dargestellt, sondern vor allem inhaltliche Themen aufgegriffen. Zudem bieten die neuen Webseiten auch die Möglichkeit, sich in seelsorglichen Belangen direkt an erfahrene Seelsorger zu wenden. Fünf Jahre nach der ersten Website der Diözese im Internet und nach mehreren Monaten Arbeit wird damit ein wichtiger Schritt vollzogen in Richtung von mehr Inhalt, mehr Information und mehr Dezentralisierung. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die inhaltliche Gestaltung gesetzt. Nicht die Verwaltungsstruktur der Diözese steht im Vordergrund, sondern Themen und Schwerpunkte, die zu den Aufgaben der Kirche gehören: Die Feier der Liturgie, der Dienst am Nächsten in Beratung, Seelsorge, Schule, Bildung, Kultur und das Zeugnis des Glaubens in den Bereichen Glauben und Leben, Ökumene und Religionen, sowie Standpunkte und Themen. Hier wird auch in Zukunft ein starker Akzent liegen, um Rat und Orientierung zu bieten – auch über das Internet. Darüber hinaus sind alle wichtigen und aktuellen Texte von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller sowie seine Bibliographie abrufbar. In ihr kann über eine Volltextsuche nach Titeln aus seinem wissenschaftlichen Schaffen gesucht werden.
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21.07.2003 19:07:36
Internationales Recht – Thema des Welttags für den Frieden 2004
Das Thema für den Weltfriedenstag am 1. Januar 2004 lautet: "Das Internationale Recht, ein Weg zum Frieden". Durch diese Wahl will man die Bedeutung des Rechts als Garantie für die internationalen Beziehungen und die Förderung des Friedens unter den Völkern hervorheben. So hieß es in einem vom Pressesaal des Heiligen Stuhles veröffentlichten Kommuniqué, in dem die geringe Beachtung des Internationalen Rechts – insbesondere gegenüber der UNO – beklagt wird, vor allem im Zusammenhang mit dem Krieg im Irak. "Die Menschheit ist vor eine große Herausforderung gestellt: wenn sie es nicht schafft, wirksame Institutionen zur Bekämpfung des Krieges einzusetzen, wird das Recht des Stärkeren sich durchsetzen", heißt es in der Note. Papst Johannes Paul II. ist zutiefst überzeugt: "Das Internationale Recht war lange Zeit ein Kriegs- und Friedensrecht. Ich glaube, es muss immer mehr zu einem ausschließlichen Friedensrecht werden, das im Dienst von Gerechtigkeit und Solidarität steht." (Ansprache an das beim Heiligen Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps vom 13. Januar 1997). - Lesen Sie mehr in der Darstellung von ZENIT!
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20.07.2003 19:34:57
Über die Seelsorge in den Tiroler Bergen
Seit September hat der Wipptaler Ort St. Jodok einen neuen Pfarrer. Für seine Schäfchen besteigt Vincent Ohindo aus dem Kongo sogar Berge. Gottes Wege sind hart - vor allem, wenn sie steil nach oben führen. Und so gab es viel Applaus von mehr als 100 bereits Anwesenden, als ein verschwitzter Vincent Ohindo am vergangenen Sonntag den Gipfel der 2634 Meter hohen Hohen Kirche im Valsertal erreichte. Zum einen, weil der Pfarrer mit nur 15-minütiger Verspätung zu der Bergmesse auf der Hohen Kirche erschien. Zum anderen, weil der Kongolese erstmals auf einen so hohen Berg gestiegen war. "Ich hatte ein wenig Angst, weil es steil war", erzählt der 44-Jährige. - Lesen Sie mehr im Original-Artikel der "Tiroler Tageszeitung" mit dem Titel "Als Vincent auf die Kirche stieg"!
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20.07.2003 19:26:22
Bischof Krenn leitet Autofahrersegnung in St. Christophen
Eine Festmesse mit Bischof Dr. Kurt Krenn und anschließender Fahrzeugsegnung am 20. Juli war der Höhepunkt des Jubiläumsfestes 75 Jahre Autofahrerwallfahrt nach St. Christophen im Wienerwald. Hunderte Verkehrsteilnehmer pilgerten an diesem Tag zu ihrem Patron in den Wienerwald. Zahlreiche Oldtimer-Fahrzeuge verschiedener Vereine, aber auch Motorräder, Fahrräder und Traktoren waren gekommen. Als besonderer Ehrengast war Rosemarie Isopp anwesend, die vor genau 40 Jahren als Autofahrer-unterwegs-Moderatorin einen Festkonvoi von Wien nach St. Christophen geführt hat. „Das Auto wird jeden zu seinem Ziel führen, das er braucht, wenn er dieses Ziel kennt“, sagte Bischof Dr. Kurt Krenn in der Predigt und wies hin, dass das letzte Ziel aber Christus sei. Ihn solle jeder in seinem Herzen tragen, um dieses Ziel auch zu erreichen. Der Bischof verwies sodann auf die Legende des heiligen Christophorus, der Leute über den Fluss getragen habe, damit sie ihren Weg zu ihrem Ziel fortsetzen konnten. „Er trug auch Christus über den Fluss und in seinem Herzen. Das ist der Anspruch an jeden Christen“, unterstrich er. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten!
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18.07.2003 18:58:37
Der gute Hirte weidet die Schafe seiner Herde durch menschliche Hirten
Die Apostel waren ausgezogen und zu den Menschen gegangen – nicht weil sie selber diese Idee gehabt hatten oder weil sie ihre eigene Weisheit verbreiten wollten, sondern einzig und allein deshalb, weil Jesus sie ausgesandt hatte. Apostel heißt ja Gesandter oder Bote. Er kommt im Auftrag eines anderen und bringt eine Nachricht. Die Nachricht, die die zwölf Apostel den Menschen bringen sollten, war die frohe Botschaft, das Evangelium, eine wirklich „gute Nachricht“. Jesus ist der gute Hirte, der nicht zulassen will, dass die Schafe seiner Herde alleingelassen werden. Er weidet als guter Hirte alle, die glauben. Der gute Hirte lenkt vom Himmel aus, wo er in der Einheit des Heiligen Geistes zur Rechten des Vaters thront, die Herde Gottes auf Erden, die Kirche. Jesus Christus leitet die Kirche durch von ihm bestellte Hirten („pastores“). Sie sind verantwortlich dafür, dass den Menschen die Wahrheit des Glaubens nicht vorenthalten wird. Die geistlichen Hirten auf Erden sollen den guten Hirten, Jesus, sichtbar auf Erden vertreten und die Menschen zu den Quellen des Lebens führen. Diese Quellen sind uns aufgeschlossen in den heiligen Sakramenten, im Gebet und im Wort Gottes. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis B!
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17.07.2003 20:04:28
Prof. Hasenhüttl von Bischof Marx suspendiert
Der Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx hat Prof. DDr. Gotthold Hasenhüttl suspendiert. Grund dafür ist seine demonstrative Übertretung des Kirchenrechts: Am 29. Mai 2003 wurde von Professor Hasenhüttl in der evangelischen Gethsemane-Kirche in Berlin am Rande des Ökumenischen Kirchentages ein als „Ökumenischer Gottesdienst mit offener Kommunion“ bezeichneter Gottesdienst gefeiert. Professor Hasenhüttl als Zelebrant lud hierbei zur offenen Kommunion ein. Wie der Trierer Generalvikar Werner Rössel in einer Erklärung betonte, hat Professor Hasenhüttl in dem Gottesdienst in der Gethsemane-Kirche mehrfach gegen die kirchliche Ordnung verstoßen: Nach c. 844 § 1 CIC spenden katholische Spender die Sakramente erlaubt nur katholischen Gläubigen, ebenso empfangen diese die Sakramente erlaubt nur von katholischen Spendern. Ausnahmen werden in c. 844 §§ 2-4 CIC genannt. Die offene Kommuniongemeinschaft in Berlin geht jedoch über diese Ausnahmen weit hinaus. Sie stellt, da sie außerdem im Vorfeld des Kirchentages untersagt wurde, eine verbotene Gottesdienstgemeinschaft dar. Das Kirchenrecht sieht vor, dass derjenige, der sich einer verbotenen Gottesdienstgemeinschaft schuldig gemacht hat, mit einer gerechten Strafe belegt wird. Gemäß c. 273 CIC sind insbesondere die Kleriker gegenüber dem Papst und ihrem Ordinarius verpflichtet. Die öffentliche Aufforderung zur offenen Kommuniongemeinschaft entgegen dem Verbot von Papst und Bischöfen widerspricht diesem Gehorsam. Für den katholischen Gottesdienst in der evangelischen Gethsemane-Kirche lag keine Erlaubnis des Ortsbischofs vor, wie das kirchliche Recht nach c. 933 CIC fordert. Der Text des Hochgebetes wurde unerlaubterweise abgeändert. Dies verstößt ebenfalls gegen eine kirchenrechtliche Norm (vgl. c. 846 CIC). Professor Hasenhüttl ist Priester des Bistums Graz. Er hat allerdings seinen Wohn- und Dienstsitz in der Diözese Trier. Damit gehört er aufgrund seiner Inkardination zum Presbyterium der Diözese Graz und aufgrund seines Wohn- und Dienstsitzes zum Presbyterium der Diözese Trier. Die drei Bischöfe haben sich darauf verständigt, dass Bischof Dr. Reinhard Marx weiter in der Sache tätig werden sollte. Bischof Dr. Marx forderte Professor Hasenhüttl auf, sich öffentlich von seinem Verhalten zu distanzieren und ernsthaft zu versprechen, nicht mehr gegen die kirchenrechtlichen Bestimmungen zu verstoßen. Nachdem Professor Hasenhüttl bis zum Ablauf der Frist die entsprechende Erklärung nicht vorlegte, suspendierte Bischof Dr. Marx ihn. Professor Dr. Hubert Gindert, Sprecher des „Forums Deutscher Katholiken“, begrüßte es am Donnerstag in Kaufering, dass der Trierer Bischof Reinhard Marx den Theologieprofessor Hasenhüttl vom Priesteramt suspendiert und ihm die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen hat. „Bischof Marx hat pflichtgemäß gehandelt und die Gläubigen vor Irreführungen in Schutz genommen“, erklärte Gindert. die Zulassung evangelischer Christen zum Kommunionempfang in der katholischen Kirche sei nach ganz eindeutigen Aussagen des kirchlichen Lehramtes nicht möglich. Wenn Hasenhüttl etwas anderes praktiziert habe und daraus noch eine Demonstration machen wollte, habe er seine Ämter als Priester und Hochschullehrer missbraucht. Denn er verdunkle damit jene Lehre, die zu verkünden seine Aufgabe sei. Wenn Hasenhüttl nun dem Trierer Bischof vorwerfe, er verletze das christliche Liebesgebot, so stelle er die Dinge auf den Kopf. „Mit seinem eigenmächtigen Vorgehen war es Hasenhüttl, der gegen die von ihm geschuldete Liebe verstoßen hat; denn er hat den ihm anvertrauten Gläubigen die geschuldete Wahrheit vorenthalten“, so Gindert wörtlich. Über mangelnde Nachsicht der kirchlichen Behörden ihm gegenüber könne sich Hasenhüttl wahrlich nicht beklagen. Über Jahre habe er in vielen Publikationen, auch in Lehrbüchern irrige Lehrmeinungen vertreten. „Dass nun der Bischof von Trier das Maß für voll hält, ist mehr als selbstverständlich“, meinte der Sprecher des Forums Deutscher Katholiken. - Weitere Informationen: http://www.bistum-trier.de
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16.07.2003 06:05:19
Seligsprechung von Mutter Teresa: Leichnam wird in Rom aufgebahrt
(Kathpress:) Die sterbliche Hülle der vor sechs Jahren verstorbenen Ordensgründerin Mutter Teresa von Kalkutta wird zur Seligsprechung der Friedensnobelpreisträgerin vorübergehend nach Rom transferiert. Wie der Ordenspressedienst VID am Dienstag berichtete, werden die Pilger aus aller Welt, die im Oktober zur Seligsprechung kommen, die sterbliche Hülle Mutter Teresas in der Lateranbasilika von 20. bis 22. Oktober verehren können. Nach Angaben von VID sollen der eigentlichen Seligsprechungsfeier am 19. Oktober zahlreiche Gottesdienste in unterschiedlichen Sprachen in römischen Kirchen vorausgehen. So sind für den 17. Oktober Messen und eucharistische Anbetungszeiten in der Lateranbasilika und für den 18. Oktober in der Basilika Santa Maria Maggiore geplant. Dort findet am 18. Oktober um 12 Uhr mittags auch der zentrale Gottesdienst für die deutschsprachigen Pilger statt. Die Seligsprechung selbst findet am 19. Oktober auf dem Petersplatz statt. Da die Feier im Kontext des silbernen Pontifikatsjubiläums steht, werden mehrere hunderttausend Pilger, zehntausende Priester, tausende Bischöfe sowie mehr als 100 Kardinäle zu dem Ereignis erwartet. Am Nachmittag nach der Seligsprechung wird in der Audienzhalle als Welturaufführung ein Film über "Mutter Teresas Vermächtnis" gezeigt. Als Rahmenprogramm für die Seligsprechungsfeierlichkeiten zeigt die Franziskaner-Hochschule "Antonianum" vom 11. bis 26. Oktober eine Ausstellung über Leben und Spiritualität der aus Skopje stammenden Friedensnobelpreisträgerin.
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16.07.2003 05:47:08
Gründung einer Skapulierbruderschaft in St. Pölten
Am 16. Juli feiert die Kirche den Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Am Sonntag, den 20. Juli 2003 (9.00 Uhr), feiert die Prandtauerkirche ihr Fest der Kirchenpatronin Maria vom Berge Karmel, das Patrozinium, mit einem feierlichen Lateinischen Hochamt (Missa peregrinorum aus dem 17. Jahrhundert). Der Rektor der Prandtauerkirche, DDr. Reinhard Knittel, zelebriert diese Heilige Messe und freut sich alle Kirchenbesucher danach zu einem Mittagsbuffett mit Grill in den Kirchenhof einladen zu dürfen. Nach dem Hochamt wird auch ein kleiner Kirchenflohmarkt abgehalten. Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Gründung einer Skapulier-Bruderschaft an der Prandtauerkirche, die Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel geweiht ist und zum ehemaligen Karmeliterinnenkloster in der Prandtauerstraße gehört hat, dessen Gebäude heute vom St. Pöltner Magistrat genützt wird. Im Jahre 1251 erschien die allerseligste Jungfrau dem General des Karmeliterordens, dem Hl. Simon Stock. Die Muttergottes hat ihm ein Skapulier überreicht, das sind zwei braune Stoffstückchen aus Wolle, die mit Schnüren miteinander verbunden sind und um den Hals getragen werden, und für die Träger des Skapuliers besondere Begünstigungen verheißen. "Wer in diesem Gnadenkleid sterben wird, wird vor dem ewigen Feuer bewahrt bleiben" verkündete die Muttergottes dem Hl. Simon. Dieses Privileg wurde über die Jahrhunderte mehrmals von Päpsten bestätigt und durch viele Wunder bekräftigt. Neben dem braunen Karmeliterskapulier haben auch andere Orden Skapuliere eingeführt. Seit Pius X. kann statt dem Skapulier aus Stoff auch eine Medaille getragen werden. Die Auflegung des Skapuliers hat von einem Priester zu erfolgen, auch am 20. Juli wird dazu Gelegenheit sein. Die Andacht mit der feierlichen Gründung der Bruderschaft und Fahnenweihe beginnt um 19 Uhr, die Festpredigt wird Bischofsvikar Apost. Protonotar Dr. Alois Hörmer halten, in dessen Pfarre derzeit das einzige Karmeliterinnenkloster der Diözese liegt. Die Bruderschaft wurde vom Diözesanbischof kanonisch errichtet und hat sieben Gründungsmitglieder. Im Anschluß an die Skapulierandacht wird zu einem Buffett eingeladen. Weitere Informationen: www.prandtauerkirche.at.tf
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15.07.2003 18:57:54
75 Jahre „Autofahrerwallfahrt“ nach St. Christophen
Stress und Straße sind heute miteinander verkettet. „Einmal still werden – als Kontrapunkt zum Autofahrer-Stress“ ist das Motto für die 75-Jahr-Feier der Autofahrer-Wallfahrt nach St. Christophen. Am Sonntag, d. 20. Juli 2003 gibt es eine Festmesse mit Bischof Dr. Kurt Krenn. Beginn: 9.30 Uhr. Nach der Festmesse gibt es einen kurzen Rückblick auf ein dreiviertel Jahrhundert Mobilität. Zahlreiche Oldtimer-Fahrzeuge werden in St. Christophen mit dabei sein, die ehemalige Autofahrer- unterwegs-Moderatorin Rosemarie Isopp wird kommen und einer der ÖAMTC-Notarzthubschrauber, die heuer ihren 20. Geburtstag feiern, wird im Autofahrer-Wallfahrtsort landen. Die Feier beginnt um 9.30 Uhr und findet bei jedem Wetter statt. - Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link! Am Christophorus-Tag (Donnerstag, d. 24. Juli) findet übrigens um 17 Uhr eine Vesper statt, dann ist eucharistische Anbetung. Um 19.30 Uhr Festmesse mit Pfarrer Sterkl.
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15.07.2003 18:54:59
Diözesanhaushalt 2002 - St. Pölten gibt Rechenschaft
Dass die Diözese ihre pastoralen Aufgaben erfüllen kann, sei den Kirchenbeitragszahlern zu verdanken, sagt der Direktor der Diözesanfinanzkammer, Kan. Msgr. Leopold Schagerl, gleich zu Beginn des „Kirche bunt“-Gesprächs über den Rechnungsabschluss 2002. Ein Blick auf die Zahlen illustriert, was er sagt: 84 Prozent der Einnahmen, das sind 34.534.204,88 Euro, kommen aus Kirchenbeiträgen. Daher der ausdrückliche Dank des Finanzkammerdirektors auch via Kirchenzeitung an alle Beitragszahler und die Bitte, auch weiterhin dieses Verständnis für die Aufgaben der Diözese aufzubringen. Neun Prozent oder 3.591.448,39 Euro macht die staatliche Wiedergutmachung aus, die für jene Vermögenswerte gezahlt wird, die der Kirche durch das NS-Regime entzogen wurden. Sonstige und außerordentliche Einnahmen machen zusammen 7 Prozent der Erträge aus, das sind knapp 2,87 Mio. Euro. Diese Einnahmen setzen sich aus Zinserträgen, den Einkünften aus der Verwaltung von Pfarrpfründen und den Verkauf des Seminargebäudes in Zwettl zusammen. Bei den Ausgaben entfallen knapp 27 Mio. Euro oder 66 Prozent auf den Personalaufwand. Für 438 Priester und 445 Laien hat die Diözese die Gehälter zu bezahlen. Mit 13,7 Mio. Euro für Priester und 13,3 Mio. Euro für Laien gibt es hier bereits annähernd einen Gleichstand, während in früheren Jahren der Anteil der Priester an den Personalkosten deutlich höher lag. Auf dem Weg über die Personalkosten wird auch ein diözesaner Beitrag für die Mission geleistet. Die Diözese zahlt die Gehälter von sechs Priestern, die in Afrika und Lateinamerika im Einsatz sind. Wie überall, so müsse natürlich auch in der Diözese gespart werden, sagt Dir. Schagerl. Er ist aber zuversichtlich, dass man ohne Kündigungen auskommen wird. Allerdings kann es sein, dass der eine oder andere Posten nicht mehr nachbesetzt werden kann. - Lesen Sie mehr im Bericht von "Kirche bunt", wie er vom Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten online dokumentiert wird!
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14.07.2003 07:51:44
Kirchliche Soziallehre online
(Kathpress:) Die wichtigsten Texte über die katholische Soziallehre sind ab sofort auch im Internet abrufbar.
Unter dem Titel "The Social Agenda" sind diese Texte jetzt auf deutsch, englisch, spanisch, portugiesisch, französisch, italienisch und polnisch zugänglich: www.thesocialagenda.com oder www.thesocialagenda.org . "The Social Agenda" ist die digitale Version einer Sammlung lehramtlicher Texte, die im Heiligen Jahr 2000 vom Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden ("Iustitia et Pax") herausgegeben worden ist. Der inzwischen verstorbene Präsident des Rates, der vietnamesische Kardinal Francois Xavier Nguyen Van Thuan, hatte kurz vor seinem Tod noch den Wunsch geäußert, dass die Sammlung lehramtlicher Texte zur Soziallehre weltweit über das Internet zugänglich gemacht werden soll. Die Sammlung enthält Auszüge aus 75 lehramtlichen Dokumenten, beginnend mit dem Heiligen Klemens und dem Heiligen Augustinus, bis zu den Lehrschreiben der letzten Päpste.
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14.07.2003 07:50:08
Heimatprimiz von Mag. Peter Rückl mit 3000 Gläubigen
(OVB-Online:) Seit Wochen liefen in der Pfarrgemeinde Stephanskirchen-Haidholzen die Vorbereitungen für die Primiz von Peter Rückl auf Hochtouren. Die Pfarrgemeinde hatte in Erwartung des Primizianten Festtagskleidung angelegt. Allerorts Girlanden an den Häusern, frische Blumen in den Fenstern und die Gartenzäune mit gelbweißen Fähnchen geschmückt. Aufgestellte Primizbögen und -säulen an Stephanskirchens Ortseingängen deuteten auf das Ereignis hin. Am Samstagabend war es dann endlich so weit. Auf dem Platz vor dem Vereinsheim empfingen Pfarrgemeinderat, zahlreiche Gemeindebürger, Abordnungen lokaler Vereine, Vertreter der politischen Gemeinde sowie die Blaskapelle Stephanskirchen und natürlich seine Priesterkollegen Christof Heibler und Franz Hell «ihren» Primizianten, den viele der Anwesenden noch aus gemeinsamer Schulzeit und Beruf kennen. Fein herausgeputzte Buben und Mädchen vom Kindergaten «Bärenstube» sowie der Kinderchor der Pfarrei erfreuten den Primizianten mit ihrem Gesang und überreichten Blumen. Bürgermeister Rudolf Zehentner schenkte dem Neupriester ein «Gemeindekrügl» und kommentierte dies, auch einem Geistlichen würde nach getaner Arbeit sicherlich ein «Bierchen» schmecken. Pfarrer Andreas Ager, auf die zurückliegende, berufliche Tätigkeit von Peter Rückl Bezug nehmend, begrüßte diesen mit den Worten: «Lieber Peter, du hast mit deinen Händen bereits materielle Werte geschaffen und eigenes Geld verdient, ehe dich der Ruf zum priesterlichen Amt erreichte. Möge Gott dir die Kraft geben, in einigen Jahren immer noch von der Berufung so erfüllt zu sein wie am heutigen Tage.» Rückl bedankte sich für den besonders herzlichen Empfang in seiner Heimatgemeinde und lud zur anschließenden eucharistischen Andacht in St. Stephanus sowie zum Primizgottesdienst am nächsten Tag in Haidholzen, im Park nahe beim Bauhof, ein, wo fleißige Hände in den vergangenen Tagen bereits einen festlich geschmückten Altar samt Überdachung errichtet und einen leuchtenden Kelch aus Blumen gesteckt hatten. Die Stephanskirchener folgten der Einladung des Primizianten. Viele Primizteilnehmer, darunter Fahnenabordnungen fast aller örtlichen Traditionsvereine sowie Honoratioren und Vertreter des öffentlichen Lebens hatten sich dem Kirchenzug angeschlossen, der vom Ortsteil Stephanskirchen zur Festwiese nach Haidholzen zog, musikalisch begleitet von der Blaskapelle Stephanskirchen und vom Spielmannszug. Schätzungsweise 3000 Menschen feierten dort den Festgottesdienst mit Peter Rückl. Vor dem Altartisch wurden dem Primizianten von Kommunionkindern die vier Symbole priesterlicher Aufgaben - Kerze, Kreuz, Krone und Kelch - überreicht. Die Primizpredigt hielt Pater Werner Schmid, Leiter der «Priestergemeinschaft vom heiligen Josef», die ihren Sitz in der Diözese St. Pölten hat und dort eine noch junge Gemeinschaft aus Priestern, Priesterstudenten und zölibatären Brüdern bildet. Sowohl an die Primizteilnehmer als auch an Peter Rückl richtete Pater Schmid unter anderem die Mahnung, dass es keine Eucharistie ohne Priester und ohne Priester keine heilige Messe gebe. Neupriester Peter Rückl machte deutlich, stets sein priesterliches Amt an diesen Grundsätzen ausrichten zu wollen. Allen, die ihn auf seinem Weg zum Priester begleitet und betreut haben, besonders seiner Mutter und seinem verstorbenen Vater, fühle er sich zu tiefer Dankbarkeit verpflichtet. Der Festgottesdienst, der mit Chorälen der Blaskapelle Stephanskirchen und besonders feierlich mit der Aufführung von Mozarts Krönungsmesse durch die Orchester- und Chorgemeinschaft Stephanskirchen unter der Leitung von Baldi Liedl umrahmt wurde, endete mit dem Auszug der Fahnenabordnungen, an deren Spitzen Peter Rückl und Christof Heibler die geweihten Priesterbänder geheftet hatten. Nach dem Segen formierten sich Vereine, geladene Gäste und Besucher zum Abmarsch in Richtung Stephanskirchen, wohin sie Primizlader Willi Großer im Auftrag des Primizianten nach der geistlichen Erbauung nunmehr zu einer mehr profanen Stärkung ins Gasthaus «Antretter» beziehungsweise ins «Kronis-Anwesen» und am Abend zur feierlichen Andacht in die Haidholzener Pfarrkirche einlud.
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12.07.2003 13:15:08
Grundentscheidung und konkrete sittliche Verhaltensweisen
In der eigentlichen Tiefe seiner Person verwirklicht der Mensch seine Grundentscheidung, in der er ganzheitlich Stellung nimmt zum Wahren und Guten und letztlich zu Gott als Ursprung seiner Existenz und Ziel seines Strebens. Wie aber steht es um den Zusammenhang dieser zentralen menschlichen Entscheidung – Fundamentaloption genannt – mit den vielen einzelnen konkreten Entscheidungen und Handlungen des täglichen Lebens? Sowohl eine einfache Identifizierung wie auch eine völlige Trennung dieser beiden Dimensionen verbieten sich im Hinblick auf die Einheit der Person in ihrer anthropologischen Grundstruktur und christlichen Berufung. Die moraltheologische Diskussion über den Zusammenhang von Grundentscheidung und konkreten sittlichen Verhaltensweisen ist in den letzten Jahren zu einem relativen Abschluß gekommen. In dieser Studie werden die wesentlichen Linien dieser Auseinandersetzung gesichtet sowie die Ergebnisse präsentiert. Zugleich wird versucht, eine weitere Klärung und Vertiefung im Hinblick auf das Verhältnis von Grundentscheidung und konkreten sittlichen Verhaltensweisen vorzunehmen. Insbesondere geht es darum, der Gefahr der Trennung (Dissoziierung) zu wehren. Das Menschsein muß sowohl in seiner Innen-, wie auch in seiner Außenseite ernst genommen werden; es darf nicht dualistisch aufgespalten werden. Grundentscheidung realisiert sich daher immer im Zusammenhang von konkreter sittlicher Entscheidung und Tat. - Mit dieser Thematik befaßt sich die moraltheologische Studie von Dr. theol. Josef Spindelböck: "Grundentscheidung und konkrete sittliche Verhaltensweisen. Einheit und Dissoziierung von fundamentaler Option und konkreten sittlichen Entscheidungen in der moraltheologischen Diskussion." (Moraltheologische Studien, Neue Folge, Bd. 4) Ersch. 2003 bei EOS, 15,5 x 23 cm, gebunden, Fadenheftung, 410 S., ISBN 3-8306-7163-6, EUR 38.00 (+ Portokosten). Hier ein Link zur Direktbestellung.
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12.07.2003 13:11:37
Die Kirche - Wegweiserin zum Himmel
Wenn wir durch unser schönes Land Österreich fahren (und ähnlich ist es in den Nachbarländern), dann begegnen uns in fast jedem Ort die zum Himmel weisenden Türme einer Kirche. Diese „Zeugen aus Stein“ erinnern uns daran, dass wir nicht für diese vergängliche Welt geschaffen sind, sondern für ein unvergängliches Glück in der Herrlichkeit Gottes. Unser Wandel ist auf Erden, doch unsere Heimat ist im Himmel! Die Kirche ist aber mehr als ein Bauerwerk aus toten Steinen, die Kirche ist eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die an Gott glauben und daran, dass er uns seinen Sohn Jesus Christus gesandt hat als Erlöser der Welt. Kirche ist die Gemeinschaft aller vom Heiligen Geist erfüllten Menschen, die im einen Glauben und in der Liebe verbunden sind, um so gemeinsam den Pilgerweg des Glaubens zu gehen hier auf dieser Erde, dem ewigen Ziel entgegen. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 15. Sonntag im Jahreskreis B!
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10.07.2003 20:21:50
Bischof Müller bringt Pfarrer Felber zum Einlenken
( www.bistum-regensburg.de ) Nach einem dritten persönlichen Gespräch mit dem Bad Abbacher Pfarrer Siegfried Felber hat Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller am Donnerstag, 10. Juli, eine Einigung über den Verbleib von Pfarrer Felber in Bad Abbach erreicht. „Ich bin dankbar dafür, dass in einem Dialog eine solche Einigung gefunden werden konnte. Sie ist die Basis für eine gute Entwicklung der Seelsorge in Bad Abbach“, so Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller in einer ersten Stellungnahme am Donnerstag. Pfarrer Felber hat sich danach bereit erklärt, die Liturgie nach den allgemein gültigen Regeln der Katholischen Kirche zu feiern und kirchliche Räume entsprechend den allgemeinen Vorgaben des Bistums zu nutzen. Danach wird er zum Beispiel Gruppierungen wie „Wir sind Kirche“ keine Räume mehr zur Verfügung stellen. Unter diesen Bedingungen bleibt Siegfried Felber bis 1. September 2004 Pfarrer von Bad Abbach. „Es kommt jetzt darauf an , dass die Pfarrei wieder zusammenfindet und mit Pfarrer Felber gemeinsam die Seelsorge bis zum Pfarrerwechsel im nächsten Jahr gestaltet“, appelliert Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller an die Katholiken in Bad Abbach. „In den drei Gesprächen habe ich Pfarrer Felber als engagierten Seelsorger kennen gelernt, der mit vielfältigem Engagement und hohem persönlichem Einsatz um seine Pfarrei bemüht ist“, stellte der Bischof nach dem Gespräch heraus. Dennoch müsse er in seiner Verantwortung als Bischof auf bestimmten Eckpunkten beharren. Bei seinen Forderungen sei es ihm darum gegangen, dass die Einheit der Katholischen Kirche auch in der Liturgie deutlich zum Ausdruck kommt. Ausdruck dieser Einheit sei neben dem weltweit verbindlichen Messtext auch die Nennung des Namens des Papstes und des Bischofs des jeweiligen Bistums. „Deren Name steht für die Einheit der Weltkirche beziehungsweise des Bistums. Die Namen drücken auch aus, dass in der Einheit mit Papst und Bischof die Eucharistie gefeiert wird“, verdeutlichte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller das Gewicht, das die Katholischen Kirche der Einhaltung dieser Normen beimisst. Mit dieser Einigung erübrigen sich die für nächste Woche angekündigten Aktionen von Initiativgruppen, mit denen ein Verbleib von Pfarrer Felber bis September 2004 erreicht werden sollte.
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09.07.2003 18:50:38
Die Wallfahrten nach "Brünnl" bei Gratzen nehmen wieder zu
Frühere Generationen haben es gewusst: Immer wieder sind sie zur Wallfahrtskirche Maria Trost in Brünnl mit dem „guten Wasser“ in Südböhmen gepilgert. Bis der „eiserne Vorhang“ die Grenze dicht machte. Es folgten Jahrzehnte der Stille und Ruhe. Nun beginnt die Wallfahrt wieder zu erwachen. Hinter der Grenze bei Harbach erhebt sich auf tschechischem Gebiet die Wallfahrtskirche Maria Trost, auch "Brünnl" oder "Dobra Voda" genannt. Seit 1698 ist dort eine Quelle mit "Gutem Wasser" oder "Heilwasser" bekannt. Bald entstand an diesem Ort eine Kapelle und 1706 wurde der Grundstein für eine Kirche gelegt. Die Wallfahrten nahmen zu und in der Zeit der Monarchie musste der Wallfahrtspfarrer sogar einen eigenen Wallfahrtskalender für die Pilger erstellen, um sie zu koordinieren. Die jährlichen Wallfahrten begannen am 4. Mai mit den Pilgern aus Gratzen und endeten am 6. November mit den „Harbachern“. Jeden Tag kam eine andere Pfarre aus Böhmen, Oberösterreich, Niederösterreich, aus Wien, der Slowakei oder aus Deutschland. Unter dem Kommunismus endeten die Wallfahrten. Erst 1991 erwachten sie nach ihrem "Dornröschenschlaf" wieder zu neuem Leben. - Lesen Sie mehr im Bericht des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten!
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09.07.2003 18:48:45
Begegnung mit Erzbischof Haas - ein Zeugnis für Menschlichkeit und Glauben
Der in gewissen Kreisen umstrittene Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, erfährt nicht nur Ablehnung, sondern auch dankbare Annahme im Sinn der Bestärkung des katholischen Glaubens. Ein lesenswertes Zeugnis dafür findet sich unter "Berichte" auf der Internetseite der Marianischen Liga, siehe www.marianische-liga.de . Unter anderem heißt es dort: Erzbischof Wolfgang Haas, auf Einladung von Pfarrer Uwe Winkel zu "Tagen der Begegnung" nach Spahl im thüringischen Teil des Bistums Fulda gekommen, segnete am 4. Juli 2003 um 18.00 Uhr zunächst die Kinder in der Pfarrkirche und nach Beendigung des Regens die vielen Kinder auf dem Vorplatz, die ihm gebracht wurden: "Lasset die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich." Die Begrüßung durch den Bischof wurde eine "Begegnung ", die jedem, der sie erlebt hat, unvergesslich bleiben wird. Erzbischof Wolfgang ist ein Bischof "zum Anfassen", dem alle ohne Scheu gegenübertreten können. Für alle hat er ein gutes Wort, erkundigt sich, hört ihnen zu und begrüßt alle, wenn sie ihm vorgestellt worden sind, mit Namen, den er auch im Gedächtnis behält. Wenn jemand nicht beten kann, kann er es mit Erzbischof Wolfgang lernen. Die Herzlichkeit und Innigkeit des Gebetes bei der Andacht am Abend nach der Kindersegnung beeindruckte alle, wurden sie doch durch ein lebendiges Beispiel hineingezogen in den Segen des Himmels, den der Erzbischof durch den sakramentalen Segen auf alle herabholte. - www.erzbistum-vaduz.li
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08.07.2003 19:31:37
10 Regeln für die Keuschheit
Nach dem Aufruf des Heiligen Vaters, die Keuschheit während der Sommerzeit zu leben, erscheint nun auch ein “Dekalog” zur Konkretisierung dieser Verpflichtung auf das Leben. Zur Ausarbeitung dessen wurde der kampanische Moraltheologe Pater Antonio Rungi, Ordinarius der Passionisten der Campagna und des Basso Lazio, beauftragt. In zehn Regeln hat der Pater das keusche Verhalten der Jugendlichen in der Erholung am Meer oder an anderen Orten des Urlaubs festgehalten. Es sind einfache Regeln, bekräftigt Pater Rungi, die eingehalten werden können, wenn es guten Willen gibt, viel Klugheit, Selbstbeherrschung und Kontrolle über die eigene Triebhaftigkeit. "Bestimmt wird alles noch leichter auszuführen sein, wenn die jungen Menschen von heute in aufmerksamer Weise das geistliche Leben pflegen – auch während der Sommerzeit, welche traditionellerweise jede Kontrolle über die eigenen sittlichen Handlungen verlieren lässt, besonders auf sexuellem Gebiet." - www.stjosef.at freut sich, diese Regeln nun als erstes Medium in deutscher Übersetzung mit freundlicher Erlaubnis des Verfassers vorlegen zu können! Hier der direkte Link.
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08.07.2003 19:28:25
Thaddäus - ein neues katholisches Lesemagazin
Soeben ist ein "neues katholisches Lesemagazin" erschienen: THADDÄUS entsteht in einem gleichnamigen Freundeskreis, dessen Mitglieder sich zur römisch-katholischen Kirche bekennen. Es erscheint alle 14 Tage und möchte aktuelle Ereignisse und kirchliche Belange ansprechen, christliche Denkanstöße geben und auf für jeden verständliche Weise einen Beitrag zur Wiederentdeckung und Erneuerung der Kirche leisten. THADDÄUS spürt alte und neue christliche Literatur auf und bespricht Bücher und Artikel aller Art. Ein erster Artikel lautet: Soll der Dalai Lama katholisch werden? Homepage: www.club-thaddaeus.de !
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07.07.2003 12:05:55
Gott greift in die Geschichte ein - Vortrag von Kardinal Ratzinger
Zum hundertjährigen Bestehen der Päpstlichen Bibelkommission hat Joseph Kardinal Ratzinger, der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, ein Referat über die Beziehung zwischen kirchlichem Lehramt und Exegese gehalten, das unter dem Titel "Der Gott der Bibel greift in die Geschichte ein" in der Zeitung "Die Tagespost" Nr.79 vom 05.07.2003 auch online dokumentiert wird.
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07.07.2003 11:55:11
Von der christlichen Liebe
+ P. Johannes Maria Lenz, bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen (u.a. "Christus in Dachau", "Reise ins Weltall"), hat im Jahre 1963 erstmals einen wichtigen Text über die christliche Liebe als Flugschrift verteilen lassen, der auch heute noch lesens- und bedenkenswert ist, siehe die Originalwiedergabe im HTML-Format und auch im TIF-Format auf www.stjosef.at ! Leseprobe:
1. Die wahre christliche Liebe braucht nicht viele Worte, wohl aber viele Taten! Sie lebt nur von Opfern und lebt im Gebet — oder sie lebt überhaupt nicht!
2. Täglich um diese Liebe beten! Besonders im göttlichen Liebesopfer (Hl. Messe) und nach dem göttlichen Liebesmahl (Hl. Kommunion). »Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben aus deinem ganzen Herzen ... und deinen Nächsten wie dich selbst« (Matth. 22,37—40).
3. Grundsätzlich nie ein böses Wort! Man wird dabei nicht bersten! (vgl. Jak. 3,1—12) »Ein Herz und eine Seele sein!« (Apg. 4,32) — Parteien und »Freunderlwirtschaft« sind der Untergang des guten Geistes in jeder christlichen Gemeinschaft.
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05.07.2003 08:32:54
Glaube ist mehr als Wunder
„Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie.“ Diese überraschende Aussage über den Aufenthalt Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth, wie wir sie eben im Evangelium nach Markus gehört haben, macht uns nachdenklich und betroffen. Was ist der Hintergrund einer derartigen Situation, in der sogar Jesus offenbar die Hände gebunden waren und er nur wenig für die Menschen bewirken konnte? Andernorts fragte man nach ihm und suchte ihn, hier in Nazareth wollte ihn offenbar kaum jemand hören. Jesus ist nicht einfach ein „Wundertäter auf Befehl“. Vor allem aber kann und will er dort keine Wunder wirken, wo der Glaube fehlt. Nicht die Wunder und Zeichen sind es, die den Menschen retten, sondern allein der Glaube an Gottes barmherzige Liebe vermag uns Heil zu schenken! Wir alle stehen immer wieder in der Versuchung, nur den spektakulären Dingen des Lebens unsere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Wo irgendetwas groß inszeniert wird und durch die Medien geht, dort ereignet sich das Leben – so ist jedenfalls der allgemeine Eindruck. Shows und Events sind „in“ und werden mitunter zum Gradmesser auch kirchlicher Veranstaltungen. Dabei vergessen wir, dass im Stillen und Verborgenen viele wichtige Dinge geschehen. Das viele Gute, das beispielsweise Eltern ihren Kindern täglich erweisen, alle Liebe, Treue und gemeinsame Fürsorge in Ehe und Familie ist nicht berichtens- und beachtenswert für die öffentliche Meinung und Wahrnehmung. - Lesen Sie mehr in der Predigt zum 14. Sonntag im Jahreskreis B!
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04.07.2003 06:49:46
Neuer Erzbischof von Paderborn
Neuer Erzbischof von Paderborn ist der bisherige Diözesanadministrator des Erzbistums, Weihbischof Hans-Josef Becker (55). Dies wurde am 3. Juli 2003 nach Ernennung durch Papst Johannes Paul II. am Donnerstag in Rom und Paderborn gleichzeitig bekannt gegeben. Erzbischof Becker tritt die Nachfolge von Johannes Joachim Kardinal Degenhardt an, der nach 28jähriger Amtszeit am 25. Juli 2002 verstorben war. Der neue Erzbischof ist der 66. Bischof und der vierte Erzbischof von Paderborn. - Weitere Informationen im kath.net-Bericht sowie auf der Homepage des Erzbistums Paderborn, siehe www.erzbistum-paderborn.de !
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04.07.2003 06:44:08
10 Jahre Weihbischof Fasching von St. Pölten
(Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Diözese St. Pölten:) Vor 10 Jahren wurde Dr. Heinrich Fasching zum Weihbischof der Diözese St. Pölten und Titularbischof von Acci ernannt. Am 4. Juli 1993 erfolgte im Dom zu St. Pölten die Bischofsweihe. „In der Nachfolge unseres Meisters, der mich zum Dienstamt des Priesters und des Bischofs berufen hat, will ich mich bemühen, für die Menschen und für das Heil der Menschen zu arbeiten und zu beten“, sagte Weihbischof Fasching in seinen Dankesworten nach der Bischofsweihe. Bei seinen Visitationen als Bischof in den Pfarren der Diözese wird Weihbischof Fasching von der Bevölkerung immer wieder herzlich empfangen. Der gebürtige Mühlviertler aus der Pfarre Pierbach besuchte das Stiftsgymnasium in Melk, wo er auch maturierte. Sein Theologiestudium absolvierte er in St. Pölten; nach der Priesterweihe war er Kaplan in Loosdorf, Vizerektor im Seminar Melk und Domkurat in St. Pölten, ehe er von 1957 bis 1960 zum Studium des kanonischen Rechts nach Rom ging. Bereits 1961 wurde Dr. Heinrich Fasching Ordinariatssekretär und erhielt 1968 einen Lehrauftrag für Kirchenrecht an der Hochschule in St. Pölten. 1970 wurde Dr. Fasching Ordinariatskanzler und Direktor des Diözesanbauamtes. In dieser Funktion hat er sich vor allem um den Denkmalschutz in der Diözese verdient gemacht. 1976 berief ihn Dr. Franz Zak ins Domkapitel, 1983 wurde Prälat Fasching stellvertretender Generalvikar, 1991 Generalvikar. - Wir wünschen dem Herrn Weihbischof Gottes Segen für sein Wirken in der Diözese St. Pölten! - Homepage von WB Fasching.
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