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20.03.2003 11:48:54
Feierliche Marienweihe des Irak geplant
(Kathpress:) Die feierliche Weihe des Irak an die Gottesmutter Maria war für Freitag, 21. März, in der chaldäisch-katholischen Josephskathedrale in Bagdad vorgesehen. Ob der geplante religiöse Akt trotz des Kriegsausbruchs stattfinden kann, war am Donnerstag nicht klar. Bereits seit Tagen "pilgert" die Statue der "Königin des Friedens" von einer christlichen Kirche in Bagdad zur anderen; Christen und Muslime - die ebenfalls die Jungfrau Maria verehren - versammeln sich zum Gebet vor der Marienstatue, um ihre Sehnsucht nach Frieden und ihr Nein zum Krieg zum Ausdruck zu bringen. Die Pilgerfahrt der "Königin des Friedens" hatte im Norden des Irak begonnen. Der Vorschlag zur feierlichen Weihe des Irak und seiner Menschen an das Unbefleckte Herz Mariens wurde vom lateinischen Erzbischof von Bagdad, Youhanna B. Sleiman, artikuliert und von allen Kirchenführern akzeptiert. An dem Weihegottesdienst am Freitag wollten alle in Bagdad residierenden Bischöfe - sowohl die unierten, mit Rom in voller Kirchengemeinschaft stehenden, als auch die orthodoxen - teilnehmen. Die Gebetsbewegung um die pilgernde "Madonna des Friedens" ist in Frankreich entstanden. In der Zeit des Algerienkrieges wanderte die Statue von Dünkirchen (Dunkerque) im äußersten Norden Frankreichs bis in die Bergwerksstadt Colomb-Bechar in der Sahara. Seit damals ist der Brückenschlag zwischen Christen und Muslimen ein Akzent der Bewegung. Mittlerweile "pilgern" 8.000 Marienstatuen und –ikonen durch 120 Länder; das Gebet für den Frieden ist dabei die zentrale Aufgabe. - Solche Meldungen geben Hoffnung, daß der Heilsplan Gottes sich immer wieder durchsetzt, auch in Zeiten der Not und Bedrängnis durch Krieg!
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19.03.2003 16:27:36
Diakonatsweihe von Mag. Peter Rückl in Abstetten
Am 18. März 2003, dem Vorabend des Hochfestes des hl. Josef, weihte der St. Pöltner Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn einen Diakon für den Dienst in der Diözese St. Pölten, nämlich Mag. Peter Rückl aus Stephanskirchen/Bayern. Er ist Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef in Kleinhain und bereitet sich in den nächsten Monaten auf seine Priesterweihe vor. In seiner Predigt betonte der Bischof die Wichtigkeit von geistlichen Berufungen. Der heilige Josef wird als Schutzpatron der Kirche Gottes verehrt und angerufen. Seiner Fürsprache bei Gott sei die gegenwärtige Stunde wie auch die Zukunft in Kirche und Welt anbefohlen! - Hier können Sie ein Bild vom neugeweihten Diakon mit dem Bischof sehen.
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19.03.2003 16:23:32
Am Josefstag denkt der Papst an die Arbeitslosen
(Radio Vatikan:) Die Generalaudienz fand am 19. März 2003 zum ersten Mal in diesem Jahr wieder auf dem Petersplatz statt. Dabei nahm Johannes Paul II. das Hochfest des Arbeiter-Patrons Joseph zum Anlass, vor allem für Arbeitslose zu beten. Auf Deutsch sagte er: „Liebe Brüder und Schwestern! Arbeit dient dem Menschen. In unseren Werken drückt sich unsere Persönlichkeit aus. Gemeinschaft unter Menschen wächst im Austausch ihrer Schaffenskraft. Indem wir die Welt gestalten, werden wir zu Mitarbeitern des Schöpfers. Der heilige Josef, dessen Fest wir heute feiern, ist allen Arbeitenden ein vollkommenes Vorbild. Josef, der Gerechte (vgl. Mt 1, 19), ist groß in der Demut. Still und bescheiden hat er nach Gottes Willen seine tägliche Arbeit verrichtet. Josef war ein Mann des Friedens. Er stellte sich in den Dienst der anderen. Der Blick auf den Nährvater Jesu macht deutlich: Auch unsere eigene Arbeit ist ein Weg, um mit Hilfe der Gnade an Gottes Heilswerk mitzuwirken. Sehr herzlich heiße ich die Pilger und Besucher aus den deutschsprachigen Ländern willkommen. Besonders begrüße ich eine Gruppe von Priestern aus dem Bistum Hildesheim und Seminaristen aus dem Priesterseminar Eichstätt mit ihrem Bischof. Alle Christen mögen die Arbeit als einen Weg zur Heiligkeit begreifen! Gottes Wille sei die Richtschnur eures Handelns! Dazu erbitte ich euch allen den reichen Segen des Himmels.“ 50.000 Menschen waren heute in der Audienz des Papstes auf dem Petersplatz – ein neuer Besucherrekord. Viele waren mit Friedensfahnen ausgestattet. Noch einmal, wenn auch nur kurz, rief Papst Johannes Paul II. zum Frieden auf, ohne allerdings das Wort Irak zu erwähnen. „Der hl. Josef ist Patron der Kirche. Er wacht über die ganze Weltkirche, und als Mann des Friedens, der er war, möge er für die ganze Menschheit das kostbare Geschenk von Eintracht und Frieden erwirken – vor allem für die Völker, die in diesen Stunden von Krieg bedroht sind.“
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18.03.2003 07:51:23
Krakauer Memorandum - historisches Dokument zur Geburtenregelung erstmals online
Auf Veranlassung des Metropoliten und Erzbischofs von Krakau, Karol Kardinal Wojtyla, übernahm es 1966 eine Gruppe Krakauer Moraltheologen, das Problem der theologischen Grundlagen der christlich-ethischen Normen des ehelichen Lebens zu untersuchen. Es handelte sich um Stanisław Smoleński, Tadeusz Tomasz Ślipko SJ, Jerzy Turowicz, Theologieprofessoren am Großen Seminar in Krakau, Jerzy Bajda, Professor am Seminar in Tarnów, und den Arzt Karol Meissner OSB. Kardinal Wojtyla selbst leitete diese Untersuchungen, nahm sehr aktiv an den Diskussionen teil und steuerte viele Ideen bei. Das Dokument wurde an Papst Paul VI. übergeben. Nun kann dieses wichtige Dokument in einer deutschsprachigen Fassung erstmals online präsentiert werden (auch als Word-Dokument zugänglich! Erst danach veröffentlichte Papst Paul VI. die Enzyklika Humanae vitae. Gleichsam vorbereitend wurde im "Krakauer Memorandum" bereits Wichtiges ausgeführt über die anthropologischen und theologischen Grundlagen der in der Enzylika verkündeten Lehre.
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17.03.2003 18:35:19
Abschied vom Völkerrecht - Krieg scheint unausweichlich
Trotz des dramatischen Appells, den der Papst am Sonntag nochmals an die Weltgemeinschaft richtete, erwartet kaum noch einer, dass Frieden im Irak noch möglich sein wird. Zu deutlich waren die Worte und die daran geknüpfte fast schon ultimative Warnung Washingtons, Londons und Madrids, dass die Chancen der Diplomatie praktisch am Ende angekommen sind. Denn der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist zerstritten. Zwischen den unterschiedlichen Positionen gibt es keine Brücke mehr. - Lesen Sie den Hintergrundkommentar von Friedrich Graf von Westphalen in der Zeitung "Die Tagespost" vom 18.03.2003! Die Hoffnung wider alle Hoffnung motiviert uns gerade in diesen Tagen und Stunden zum Gebet für den Frieden!
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17.03.2003 18:32:17
Die sieben Hauptsünden als Eismarke - eine provokante Werbekampagne
Derzeit wirbt die Firma Eskimo-Langnese für ihr Eis mit der Marke "Magnum" unter dem Titel der "7 Sünden". Unter dieser Internetseite können Sie die zweifelhafte Werbekampagne der Firma begutachten: http://www.7suenden.at . Eine Meinungsäußerung: "Eine Sünde ist nie etwas Positives! Wie kann man nur damit Werbung machen? Ich sehe darin einen Affront gegen die Religion und das Wertbewußtsein der Menschen! Darum mein entschiedener Protest." (JSp) Vielleicht sollte die Kirche in der Fastenzeit die sieben Hauptsünden - vor allem aber die diesen entgegenstehenden Tugendhaltungen und Werte! - wieder einmal zum ausdrücklichen Thema machen, damit ihr diese Lehrinhalte nicht von einer profitgierigen Vermarktung weltlicher Produkte, der jedes Mittel recht ist, "weggeschnappt" werden? "Hirten und Katecheten der Kirche, besinnt Euch auf Euer ureigenstes Metier!" Denn Jesus Christus möchte, daß alle Sünder sich bekehren und zu Gott finden. - Inzwischen liegt uns eine Stellungnahme der Firma vor, in der es unter anderem heißt: "Wir wollen niemanden in seinen
Anschauungen und Einstellungen verletzen oder ein 'kirchliches' Thema für einen schnellen Verkaufserfolg instrumentalisieren. Deshalb heißt die Range auch hier bei uns 'Magnum 7 Sünden' und es erfolgt keinerlei Verweis auf 'Todsünden' oder 'Hauptsünden', wie die einzelnen Sünden im religiösen Kontext ebenfalls genannt werden. Auch haben wir im Vorfeld zu dieser Einführung mit vielen Konsumenten, einigen Priestern und katholischen Laien gesprochen. Interessantes Ergebnis: Es wurde in diesem Kreis auch angeführt, dass es doch durchaus positiv zu sehen ist, wenn das Thema 'Was ist denn überhaupt eine Sünde?' verstärkt in das Bewusstsein der Menschen gebracht wird."
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17.03.2003 05:02:19
Wort des lebendigen Gottes
Nun hat auch der Linzer Bischof Maximilian Aichern ein Hirtenwort zur Fastenzeit im "Jahr der Bibel" veröffentlicht. Das Schreiben mit dem Titel „Wort des lebendigen Gottes“ wurde an diesem Wochenende in den oberösterreichischen Kirchen verlautbart. Einleitend lädt Bischof Aichern dazu ein, die vielen Angebote, die Bibel kennen zu lernen und sich in sie zu vertiefen, zu nützen. Er erläutert, dass die Bibel das Wort Gottes enthält, aber auch, dass das Wort Gottes nicht nur in der Bibel zu finden ist, und er gibt schließlich Anregungen für den rechten Umgang mit der Bibel. „Wort Gottes“ ist alles, das Gott uns sagt, führt Bischof Aichern in seinem Fastenschreiben aus. „Er spricht zu uns durch die Schöpfung, durch die Ereignisse des Alltags, durch unsere Lebensgeschichte, durch die Mitmenschen.“ Am deutlichsten habe Gott aber zu uns gesprochen, „indem sein Sohn Mensch wurde und uns in menschlichen Worten die Botschaft von Gott gebracht hat“, so Bischof Aichern. Diese Botschaft werde durch die Kirche mündlich weitergegeben, und sie ist schriftlich niedergelegt in der Bibel. Jesus habe den Aposteln keinen Auftrag gegeben, seine Botschaft niederzuschreiben. Sie sei zuerst nur mündlich weitergegeben worden. Erst aus der Gefahr von falschen Lehrern und Irrlehren habe sich die Notwendigkeit ergeben, die Worte und Taten Jesu schriftlich festzuhalten und zu deuten. Aufhorchen läßt freilich ein Satz in dem Schreiben: "Es gibt Wortgottesdienste, die von der Kirche auch für den Sonntag empfohlen werden, falls keine Messe gefeiert werden kann. Sie können von beauftragten Frauen und Männern geleitet werden." Es ist zu befürchten, daß mit dieser für einen extremen Ausnahmefall geltenden Feststellung sog. "Linzer Verhältnisse" stabilisiert werden könnten, wo es Priestern nachweislich verwehrt wird, die heilige Messe mit einer Gemeinde zu feiern, da bereits ein(e) Pastoralassistent(in) mit der Abhaltung eines Wortgottesdienstes betraut ist. Wir hoffen freilich, es handelt sich dabei um bedauerliche Einzelfälle, die nicht die Zustimmung des Bischofs finden!
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16.03.2003 16:12:01
Priesterinnen - warum nicht?!
Unter diesem provokanten Titel findet am 5. April 2003 um 10 Uhr im Sommerrefektorium des Bischofs von St. Pölten ein Vortrag statt, der sich mit der Stellung der Frau in der katholischen Kirche befaßt. Die Referentin, Frau Dr. Lina Börsig-Hover, ist Religionsphilosophin und Verfasserin wissenschaftlicher Publikationen (unter anderem zur Hl. Edith Stein, zu Romano Guardini, zu Martin Heidegger). Ihr Spezialgebiet sind Mystik und Philosophie sowie die Frauenfrage aus anthropologischer und theologischer Sicht. Der "Initiativkreis katholischer Priester und Laien" in der Diözese St. Pölten lädt dazu herzlich ein!
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16.03.2003 16:02:33
Pastorale Hintertür für geschiedene Wiederverheiratete?
Der neue Bischof von Regensburg Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller hat bei der ersten Vollversammlung des Diözesanrates am 15. März 2002 im Anschluß an einen vielbeachteten Vortrag über die unerschiedliche Berufung von Klerus und Laien Stellung genommen zu verschiedenen, direkt an ihn herangetragenen Fragen. Zur Problematik des Kommunionempfangs für wiederverheiratete Geschiedene führte Bischof Müller wörtlich aus:
Die Frage nach dem Wesen der Ehe ist aus katholischer Sicht nicht nur eine nach der Moral oder einer bestimmten Form des Zusammenlebens der Menschen. Vom Glaubensverständnis her sagt Jesus ja, dass die Ehe schon von der Schöpfung her angelegt ist. Für Katholiken ist die Ehe auch ein Sakrament. Wenn die Ehe von Christen unter den entsprechenden Bedingungen geschlossen ist, ist sie ein Abbild des Verhältnisses von Christus zur Kirche und trägt daher auch das Kennzeichen der Unauflöslichkeit an sich. Das steht auch nicht zur Disposition, denn die Kirche kann ja das göttliche Recht in der Kirche nicht ändern, das ist auch der Kirche vorgegeben. Wir alle leben aber natürlich auch in der Gebrochenheit der Welt und auch Ehen unter Christen können in große Schwierigkeiten führen. Zu den individuellen Schwierigkeiten einer lebenslangen Verbindung zweier Ehepartner, die es immer gegeben hat, kommen bei uns heute vielleicht zusätzliche Belastungen aus der gesellschaftlichen Gesamtsituation und weiten Teilen der Öffentlichkeit hinzu. Die Unauflöslichkeit der Ehe wird so oft auch nicht mehr vom gesellschaftlichen Konsens gestützt und so werden die individuellen Schwierigkeiten noch verschärft. Das reicht bis zu einer Gesetzgebung, bei der das Thema Ehe „völlig zerläuft“, wenn auch sogenannte „eheähnliche Gemeinschaften“ begrifflich mit der ursprünglichen christlichen Ehe in Verbindung gebracht werden. Aber es gibt natürlich den Fall, wo Menschen ganz klar sich zum christlichen Glauben bekennen und nicht nur aus äußerlichen Gründen kirchlich geheiratet haben, denen aus verschiednen Gründen ein Zusammenleben nicht mehr möglich ist. Das theologische Problem ist nun nicht, das solche Paare dann getrennt leben, sondern es entsteht, wenn sie wieder heiraten wollen. Hier ist zunächst sinnvoll, in einem Ehenichtigkeitsprozess die sakramentale Gültigkeit der Ehe zu überprüfen. Hier geht es nicht darum, „vor den Kadi gezogen zu werden“, sondern um ein geregeltes Verfahren zur Überprüfung, ob tatsächlich eine gültig geschlossene sakramentale Ehe vorliegt. Wenn dies möglich ist, steht einer sakramentalen Eheschließung nichts mehr im Weg. Es gibt aber auch Grenzfälle, wo juristisch eine Nichtigkeitserklärung nicht möglich ist, der einzelne aber die „moralische Gewissheit“ hat, dass es sich um keine sakramental gültige Eheschließung gehandelt hat. Hier kann ich mir vorstellen, dass im Gespräch mit dem zuständigen Seelsorger eine „innere Aussöhnung“ stattfindet und der Seelsorger dann die Heilige Kommunion durchaus spenden kann. Hier geht es dann nicht darum stillschweigend die Augen zu verschließen, sondern es geht darum dass im pastoralen Bereich eine Lösung gesucht werden kann. Es geht immer darum, beides zusammenzubringen: Die großen Leitlinien und Prinzipien und den konkreten Einzelfall. Im Einzelfall geht es in den Gewissensbereich hinein und den kann man seelsorglich nicht immer nur von generellen Lösungen her angehen. Die Kirche sagt in einem solchen Fall dann nicht: „Mit der Scheidung, das nehmen wir jetzt nicht mehr so ernst“. So würde sie ihren eigenen Glauben verraten und gegen Christus handeln. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist nicht eine Erfindung „zölibatärer Kirchenfürsten“. Christus selber gibt uns die Unauflöslichkeit der Ehe vor, aber er gibt der Kirche zugleich die Möglichkeit, zu einem pastoralen Handeln innerhalb eines Beichtgespräches und der individuellen Umsetzung auf den einzelnen Menschen. Zum Wesen und seelsorglichen Auftrag des Priesters und Bischofs gehört durch das Weihesakrament die Absolutionsvollmacht, die Binde- und Lösegewalt. Dadurch ist das nicht in einer Grauzone, wo „über den Daumen gepeilt“ der eine Priester ein „weites Herz“ hat und der andere ein „enges Herz“. Das kann nicht Richtschnur pastoralen Handelns sein. Richtschnur ist vielmehr das Seelenheil, das Verhältnis des Menschen zu Gott. Das ist die eigentlich entscheidende Leitlinie für jede Seelsorge, für die Predigt, aber auch für die Absolution in der Beichte.
- Soweit der neue Regensburger Bischof im Wortlaut, wie dies vom Bistum Regensburg online dokumentiert wird. Bei aller Anerkennung dessen, daß Bischof Müller bemüht ist, die katholische Lehre und Disziplin zu verteidigen, ist zu fragen, ob das Aufzeigen eines möglichen Ausnahmefalls in einem "Grenzbereich" nicht doch aufgrund der allgemeinen Erwartungshaltung dazu führen muß, daß dies viele als allgemeine Erlaubnis in dieser Richtung mißdeuten und damit die kirchliche Lehre letztendlich doch ausgehebelt wird. In einem Kathpress/KNA-Bericht heißt es jedenfalls: "Die Ausführungen des Bischofs wurden von den Diözesanratsmitgliedern mit lang anhaltendem Applaus quittiert." Beten wir für alle Bischöfe, daß sie die Lehre Christi und der Kirche unbeirrt verkünden, ob gelegen oder ungelegen, ob unter Applaus oder Protest!
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15.03.2003 18:32:36
15. März - Fest des hl. Clemens Maria Hofbauer
Am 15. März feiert die Kirche von Wien "ihren" Stadtpatron Klemens Maria Hofbauer (1751-1820). Lesen Sie über das Leben und Wirken des Heiligen Klemens in der Sonderseite von stephanscom.at!
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15.03.2003 18:30:05
Nehmt Maria bei Euch auf! - Papstworte an die Jugend
"Radio Vatikan" dokumentiert nun wesentliche Auszüge aus der Botschaft von Papst Johannes Paul II. zum Weltjugendtag 2003, der heuer auf diözesaner Ebene am Palmsonntag weltweit begangen wird. Unter anderem schreibt der Papst: "Das Christentum ist nicht nur eine Meinung und besteht nicht aus leeren Worten. Das Christentum ist Christus selbst! Es ist eine Person, es ist der Lebendige! Jesus zu treffen, ihn zu lieben und ihn lieben zu lassen - das ist die christliche Berufung! Maria wird euch geschenkt, um euch in eine wahrere, persönlichere Beziehung mit Jesus eintreten zu lassen. Mit ihrem Beispiel lehrt euch Maria, einen liebevollen Blick auf den zu richten, der euch geliebt hat. Dieses Jahr habe ich zum Jahr des Rosenkranzes erklärt. Schämt euch nicht, den Rosenkranz allein zu beten, wenn ihr in die Schule, in die Universität oder zur Arbeit geht, auf der Straße oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln; macht es euch zur Gewohnheit, ihn miteinander zu beten, in euren Gruppen, Bewegungen und Vereinigungen. Schlagt doch vielleicht auch vor, ihn zu Hause zu beten, zusammen mit euren Eltern und Geschwistern."
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14.03.2003 19:15:21
Die Verherrlichung Jesu auf dem Berg - 2. Fastensonntag
Die Verherrlichung Jesu auf dem Berg ist eines der neuen „lichtreichen Geheimnisse“ des Rosenkranzes, die Papst Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ vom 16.10.2002 vorgestellt hat. Das entsprechende 4. Geheimnis lautet in der offiziellen Fassung: „Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist“. Drei der Apostel hat Jesus mitgenommen, als er auf einen Berg gestiegen ist, um zu seinem himmlischen Vater zu beten: Petrus, Jakobus und Johannes. Sie sollten jene Atmosphäre des Heiligen und Wunderbaren erfahren, die den Herrn umgab, als er sich auf besondere Weise offenbaren wollte. Denn auf einmal – so berichtet uns der Evangelist Markus – wurde Jesus „vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.“ - Mehr darüber in der Predigt zum 2. Fastensonntag 2003! (In der Diözese St. Pölten wird der 2. Teil des Hirtenbriefes von Bischof Dr. Kurt Krenn zur Fasten- und Osterzeit vorgelesen.)
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14.03.2003 19:13:16
VISION 2000 mit neuen Beiträgen im Netz
Die auf Spendenbasis herausgegebene katholische Zeitschrift "VISION 2000" ist mit neuen Beiträgen auch im Internet vertreten: http://www.vision2000.at . Unter anderem sind lesenswert die Artikel von P. Karl Wallner: "Geht ihr seid gesendet!" Apostel für das 3. Jahrtausend; ein Interview mit Peter Seewald, ein Bericht über das Jugendtreffen in Pöllau, ein Portät des bald seliggesprochenen Ladislaus Batthyány und vieles andere mehr ...!
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14.03.2003 10:18:04
Neubau des "Clementinum" eröffnet
(stephanscom.at/Kathpress:) Der Neubau des "Haus der Barmherzigkeit"-Pflegeheims "Clementinum" in Kirchstetten (Niederösterreich) wurde am Freitag von Kardinal Christoph Schönborn gesegnet. Das moderne Heim für 90 Personen war binnen eines Jahres errichtet worden, die Gesamtkosten einschließlich der noch bis Jahresende dauernden Bauphase II belaufen sich auf 11,8 Millionen Euro. Am Samstag, 15. März, findet im "Clementinum" ein "Tag der offenen Tür" statt. 90 Bewohner und 60 Mitarbeiter leben und arbeiten künftig auf einer 7.417 Quadratmeter großen Fläche. Institutsdirektor Wolfgang Huber und der ärztliche Direktor des "Hauses der Barmherzigkeit", Prim. Prof. Christoph Gisinger betonten die reibungslose Bauabwicklung. Das verbesserte Raumangebot ergänze die "hervorragende Pflegequalität, die wir seit hundert Jahren im 'Clementinum' anbieten". Weitere Informationen unter http://www.clementinum.at !
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14.03.2003 10:13:18
Der Papst im Dialog - live auf Radio Maria Österreich
Einen Live-Dialog mit Papst Johannes Paul II. wird Kardinal Franz König am Samstag, 15. März, vom Edith-Stein-Haus der Wiener Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) aus führen. Das Edith-Stein-Haus ist so wie die katholischen Studentenhäuser und Universitätskirchen in Uppsala, Preßburg, Krakau, Köln und Fatima aus Anlaß des "1. Europäischen Tages der Universiätsangehörigen" von 17.30 bis 20 Uhr über eine TV-Satellitenschaltung mit der Nervi-Halle im Vatikan verbunden, wo Johannes Paul II. mit tausenden Studenten und Professoren den "Lichtreichen Rosenkranz" für den Frieden beten wird. Aus den Partnerstädten werden Lebenszeugnisse, Gebete, Lieder und Meditationen eingeblendet. In Krakau wird Kardinal Macharski anwesend sein, in Köln Kardinal Meisner und in Preßburg Kardinal Korec. In Wien wird zu Kardinal König auch der Apostolische Nuntius, Erzbischof Zur, erwartet. RADIO MARIA strahlt LIVE ab 18 Uhr die von RADIO VATIKAN moderierte Übertragung aus. Empfangsmöglichkeiten: www.radiomaria.at Infos zur Veranstaltung: www.univie.ac.at/khg
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14.03.2003 05:06:08
Bedenkminute für den Frieden
(Evangelischer Pressedienst:) Die Kirchen in Österreich unterstützen den gemeinsamen Aufruf von Kardinal Schönborn und der Präsidenten Christoph Leitl und Fritz Verzetnitsch zu einer Bedenkminute am 14. März um 12 Uhr. Das hat die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) beschlossen, die am Donnerstag, 13. März, in Wien tagte. Unter dem Motto "Es ist 5 vor 12" haben Römisch-katholische Kirche, Wirtschaftskammer Österreich und Österreichischer Gewerkschaftsbund alle Menschen in Österreich aufgerufen - ob in den Betrieben, den Büros, den Familien oder in der Öffentlichkeit -, mit einer Bedenkminute ein klares Zeichen für den Frieden und gegen einen Irak-Krieg zu setzen. "Mit dieser Bedenkminute wollen wir alle jene stärken, die die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung ausschöpfen wollen, um zu verhindern, dass die Welt in ein gefährliches Kriegs-Abenteuer gestürzt wird. Wir sind überzeugt davon, dass die Zukunft der Menschheit nicht durch die Logik des Krieges gesichert werden kann. Für die Menschen im Irak, die bereits unter dem Regime Saddam Husseins und dem Embargo wegen des Kuwait-Konflikts zu leiden haben, würde ein Krieg neuerlich schweres Leid bedeuten", betonen Kardinal Christoph Schönborn und die Präsidenten Christoph Leitl (Wirtschaftskammer) und Fritz Verzetnitsch (ÖGB) in ihrem gemeinsamen Aufruf. "Wir fordern auch die verantwortlichen Politiker unseres Landes auf, sich den weltweit erhobenen Appellen - des Papstes, des Weltkirchenrates, zahlreicher Politiker unterschiedlicher ideologischer Richtung - anzuschließen und für einen Stopp der Kriegsvorbereitungen gegen den Irak sowie für neue internationale Initiativen für friedliche Konfliktlösungen im gesamten Nahen und Mittleren Osten einzutreten", heißt es in dem gemeinsamen Aufruf. Die Initiative der Sozialpartner, so der evangelisch-lutherische Bischof und stellvertretende ÖRKÖ-Vorsitzende Herwig Sturm, zeige, dass es sich „nicht nur um ein religiöses Thema“ handle, vielmehr stehe „unsere ganze Gesellschaft und unsere Zukunft auf dem Spiel“.
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13.03.2003 17:21:26
Heraklit als Theologe - ein interessanter Vortrag
Am Donnerstag, den 27. März 2003, findet um 17.00 Uhr c.t im Hörsaal 21 der Universität Wien (Dr.-Karl-Lueger-Ring 1) ein Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Reinhardt (Theologische Hochschule Chur) statt. Unter dem Titel "Heraklit als Theologe" wird vermittels einer literaturwissenschaftlichen Wahrnehmungsanalyse, einer historischen Situationsanalyse und einer Untersuchung von Heraklits Verhältnis zur olympischen und zur prä-olympischen Religion versucht, die das religionsphilosophische Anliegen Heraklits seit Jahrzehnten verdeckende oder zumindest marginalisierende Forschung zu korrigieren. Der Vortrag thematisiert die Frage, ob bzw. inwieweit Heraklit vom Zarathustrismus abhängig ist, und zeigt auf, daß der Ausgangspunkt von Heraklits Lehre, der Begriff des ewigen Feuers mit dem ihm inhärenten göttlichen Logos, eine präzise Erkenntnis des Maximum-Minimum-Gedankens erlaubt, der Heraklits Theologie und Natur- und Staatsphilosophie zu einem konsistenten Ganzen vereinigt.
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13.03.2003 04:50:42
Zwischenruf eines Laien
In einem beachtenswerten Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung stellt Jan-Heiner Tück das liturgiewissenschaftlich bedeutsame Buch des Schriftstellers Martin Mosebach vor. Es trägt den Titel "Häresie der Formlosigkeit - Die römische Liturgie und ihr Feind" und ist im Karolinger-Verlag, Wien 2002, erschienen. ISBN 3854181027, broschiert, 157 Seiten, Preis: 15,00 EUR. Bestellungen bei: service@allesmedia.at! - Bereits am 12. Februar 2002 ist in der Zeitung "Die Tagespost" eine Buchbesprechung von Regina Einig erschienen. Ihre Einschätzung: "Nicht auszuschließen ist, dass Kritiker, die die nachkonziliare Protestantisierung der katholischen Liturgie als Fortschritt auf dem Weg zum gemeinsamen Abendmahl begrüßen, über Mosebachs Position die Stirn runzeln. Doch unter besonnenen Zeitgenossen und in der jungen Generation, die auf der Suche nach den Schätzen der Kirche ist, wird das Buch ein Publikum finden."
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13.03.2003 04:44:29
Netzwerk katholischer Priester legt "Schematismus" an
Das 2001 gegründete NETZWERK KATHOLISCHER PRIESTER bietet die Möglichkeit für Geistliche, sich in ein Adressverzeichnis aufnehmen zu lassen, das öffentlich zugänglich ist. Nach Auskunft der Initiatoren geht es dabei nicht um ein Mitgliederverzeichnis, da das Netzwerk kein Verein sei: Wer sich in den Adressverteiler aufnehmen lasse, signalisiere damit lediglich der Öffentlichkeit, dass er sich mit den Grundsätzen des katholischen Priestertums identifiziere, so wie sie in den Grundsätzen Netzwerkes genannt sind: Die ordnungsgemäße Sakramentenspendung, die unverkürzte Verkündigung der kirchlichen Lehre und die treue Beachtung der liturgischen Vorschriften bei der Feier der Heiligen Messe. Indem die Adressen allgemein zugänglich gemacht würden, so die Initiatoren weiter, könne die Vernetzung glaubenstreuer Priester fortschreiten. Für Laien werde die Suche nach einer guten priesterlichen Betreuung erleichtert. Das NETZWERK KATHOLISCHER PRIESTER ruft deswegen alle Priester und Diakone, die sich mit ihrem Amt im Sinne der Kirche und ihrer Tradition identifizieren, auf, sich unter www.priesternetzwerk.net registrieren zu lassen. Dort finden sich auch weitere Kontaktadressen.
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11.03.2003 18:12:11
Mit dem Pastoralamt St. Pölten zur Heiligsprechung von Ursula Ledochowska
Die aus Loosdorf stammende Gründerin der Kongregation der „Ursulinen vom Herzen Jesu im Todeskampf“ wird am Sonntag, den 18. Mai von Papst Johannes Paul II. in Rom heiliggesprochen. Julia Ledochowska wurde 1865 als Tochter eines polnischen Adeligen und einer österreichischen Mutter in Loosdorf bei St. Pölten geboren. Im Alter von 21 Jahren trat sie 1886 in das Ursulinenkloster Krakau ein. Als Ordensschwester der Union der polnischen Ursulinen führte sie ein bewegtes Leben. Sie gründete ein Pensionat in Russland, ging nach der Oktoberrevolution nach Skandinavien ins Exil, unternahm Vortragsreisen und organisierte ein umfangreiches Werk für Erziehung und karitative Tätigkeit. 1920 gründete sie eine unabhängige Kongregation. Ursula Ledochowska starb am 29. Mai 1939 in Rom. Am 23. Juni 1983 wurde sie selig gesprochen. Für alle, die bei der Heiligsprechung am 18. Mai 2003 im Petersdom anwesend sein wollen, bietet das Pastoralamt der Diözese St. Pölten zwei Möglichkeiten einer Fahrt nach Rom an. Von Samstag, 17. Mai bis Montag, 19. Mai eine Flugreise und von Donnerstag, 15. Mai bis Dienstag, 20. Mai eine Busreise. Anmeldeschluss ist der 1. Mai. Näheres: Reisebüro Edtbrustner GmbH, 3382 Loosdorf, Otto Glöckel-Str. 2, Tel. 02754/6404-0, FAX: 02754/6404-20. Internet: www.edtbrustner-reisen.at - Nähere Informationen auch auf der Internet-Informationsseite von Pastoralamt und Diözesaner Pressestelle St. Pölten!
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11.03.2003 09:21:02
Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten
(Diözesane Pressestelle:) Der "Karfreitagszauber" aus Wagners Oper Parsifal auf der Domorgel bildete die Einstimmung zur diesjährigen Fastenbesinnung der Künstler im Dom zu St. Pölten. Der Bischofsvikar für Kunst und Kultur, Propst Ulrich Küchl und Dompfarrer Kan. Mag. Wolfgang Reisenhofer konnten zu dieser Besinnungsstunde am Abend des ersten Fastensonntags zahlreiche Kunstschaffende aus der Diözese begrüßen. "In Zeiten der Spannungen zwischen Religionen und Völkern, zwischen Kirche und Kunst und zwischen Mensch und Gott ist es wichtig, Begegnung zu suchen und zu ermöglichen", weist Dompfarrer Reisenhofer hin. Diese Besinnung sei eine solche Begegnung. Der St. Pöltner Literat Alois Eder stellte in seinem Beitrag die Frage: was ist erlöst? und Schriftsteller Herbert Pauli meint, dass eine "radikale Lösung nicht immer eine Erlösung" sei, auch wenn der Tod von vielen oft als Erlösung von einem langem Leiden gesehen werde. Wahrscheinlich habe Erlösung immer auch etwas mit Befreiung zu tun, wies er hin. In die zentrale Überlegung seiner Meditation stellte Propst Küchl dann den oft gesprochenen Satz "Es war eine Erlösung für ihn". Ist diese "Erlösung" mehr Resignation, Erleichterung oder Freude, fragte er. Viele Menschen leiden heute an fehlender Sehnsucht und an der Ablehnung der Erlösungsbedürftigkeit. Um dies den Menschen wieder zu zeigen, müssten Künstler die Verbündeten der Priester sein, die "Asche der Gleichgültigkeit entfernen und den Funken der Hoffnung" wieder entzünden. Denn letztlich sei Erlösung ein langer und schwerer Weg. Propst Küchl rief die Künstler auf, "gehen wir gemeinsam diesen Weg - Christus der Erlöser ist unser Ziel!"
In seinen Grußworten ging auch Bischof Dr. Kurt Krenn auf das Thema "Erlöst" ein. Es bedeute, dass der Mensch um einen hohen Preis erkauft sei, sagte er. Durch das Blut Christi, durch sein Leiden und Sterben wurde der Mensch erlöst. Es sei ein hoher Preis, den Gott durch Jesus Christus zu zahlen bereit war. Erlöst sein heiße mehr als Befreiung von Störendem. Es bedeute, heil sein und damit fähig zu sein für Liebe, Hoffnung und Glaube. Damit sei die Erlösung nicht ein "Handelsgut", sondern christliche Identität, unterstrich der Bischof. Die Künstler rief der Bischof auf, Propheten zu sein. Denn der Prophet habe den Blick auf Gott gerichtet und sei sein Zeuge. Neben literarischen Beiträgen zur Fastenbesinnung haben fast 50 bildende Künstler ihre Überlegungen zum Thema "Erlöst" in Bildern und Skulpturen ausgedrückt. Diese Werke sind bis 23. März von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes zu besichtigen.
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09.03.2003 18:28:24
Weitere Hirtenworte
Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg hat einen Fastenhirtenbrief über die Umkehr zu Gott verfaßt. Bischof Dammertz von Augsburg schreibt einen Hirtenbrief über die Lebendigkeit des Gotteswortes. Den Fastenhirtenbrief von Bischof DDr. Klaus Küng von Feldkirch können Sie hier lesen. Der Fastenhirtenbrief von Bischof Dr. Alois Schwarz aus der Diözese Gurk-Klagenfurt ist ebenfalls online zugänglich.
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09.03.2003 18:17:42
Hirtenbrief über das Sakrament der Buße
Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller von Regensburg widmet seinen ersten Fastenhirtenbrief dem Sakrament der Buße, das Jesus der Kirche und damit allen Gläubigen geschenkt hat. Es ist das vierte in der Reihe der sieben Sakramente des Neuen Bundes. Durch das Bußsakrament wird den Getauften, die gesündigt haben, die Gnade der Wiederversöhnung mit Gott und der ganzen Kirche geschenkt. Dieses Sakrament geht zurück auf die Vollmacht zur Sündenvergebung, die Jesus seinen Aposteln und damit auch ihren Nachfolgern im Bischofs- und Priesteramt übertragen hat. Der auferstandene Herr sagt zu den Jüngern: "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch ... Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert." (Joh 20,21-22; vgl. Mt 16,19; 18,18) - Lesen Sie den Hirtenbrief im vollen Wortlaut auf der Web-Seite des Bistums Regensburg!
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08.03.2003 05:28:35
Weltweit gültiger Kurzkatechismus angekündigt
Papst Johannes Paul II. hat verfügt, dass ein Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche promulgiert wird, berichtet ZENIT. Er hat Joseph Kardinal Ratzinger, den Präfekten der Glaubenskongregation mit dieser Aufgabe betraut, wie der Pressesaal des Heiligen Stuhles am Freitag bekannt gab. In Absprache mit dem Staatssekretariat sollen eine Sonderkommission und ein Redaktionskomitee dafür eingesetzt werden. Diese Entscheidung traf der Papst, nachdem man auf dem Internationalen Katechesekongress in Rom vom 8. bis 11. Oktober 2002 diese Bitte an ihn herangetragen hat. Die Leiter der Katechismuskommissionen aller Bischofskonferenzen und die Vertreter der Lokalkirchen, die sich mit dem Katechismus beschäftigen, sowie verschiedene internationale Organisationen waren damals in Rom zusammengekommen. Am 7. Dezember 1992 wurde der Katechismus der Katholischen Kirche zuerst auf Französisch promulgiert und erst vor fünf Jahren kam die sogenannte editio typica, also die lateinische Urfassung heraus, nach der sich alle Übersetzungen zu richten haben. Laut Kongressteilnehmer muss das Kompendium "alles und alle wesentlichen und grundlegenden Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in klarer Kurzform enthalten. Vorlage und Modell muss der Katechismus der Katholischen Kirche sein". In seinem Schreiben pflichtet der Papst dem bei und vermerkt auch, dass die zahlreichen regionalen Kurzfassungen des Katechismus in verschiedenen Sprachen "ein Beweis für die große und tief empfundene Notwendigkeit eines kleinen Kompendiums sind, das alle grundsätzlichen Elemente des Glaubens und der katholischen Moral in einfacher und deutlicher Form enthält". "Die Erfahrung zeigt, dass es bei einer solchen Zusammenfassung nicht einfach ist, immer und gänzlich die Fülle und Integrität des katholischen Glaubensinhalts zu wahren". Das Kompendium solle "ein Vademekum sein, dass es allen ermöglicht, ob Gläubigen oder nicht, sich ein Gesamtbild und einen Überblick über den katholischen Glauben zu verschaffen". "Vor seiner Approbation wird das Kompendium allen Kardinälen und Vorsitzenden der Bischofskonferenzen zur Beurteilung vorgelegt", so der Papst abschließend. – Zur Zeit wird die völlig neubearbeitete Neuauflage des „Katechismus der Katholischen Kirche“ auf deutscher Sprache vorbereitet. Sie soll in den nächsten Wochen im Handel erhältlich sein. Mehr Informationen bei kath.net sowie direkt auf der Titel-Homepage des Oldenbourg-Verlags!
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07.03.2003 18:36:02
Von der Versuchung Jesu durch den Teufel
Wir können es uns nicht vorstellen, wie diese Versuchung Jesu durch den Teufel vor sich gegangen ist. Die Evangelien geben uns hier gewisse Hinweise. Weil Jesus gefastet hatte, hungerte ihn. So nahm dies der Teufel zum Anlaß, ihm die Aussicht darauf vorzulegen, er solle die Steine in Brot verwandeln. Jesus lehnte dieses Ansinnen ab mit den Worten: Nicht nur vom Brot allein lebt der Mensch! Der Teufel führte ihn dann – ob wirklich oder nur im Geiste, das wissen wir nicht – auf die höchste Zinne des Tempels in Jerusalem. Er schlug Jesus vor, sich hinabzustürzen, um auf diese Weise die Hilfe Gottes und seiner Engel zu erfahren. Jesus widerstand dieser Provokation mit den Worten, daß man Gott nicht versuchen dürfe. Schließlich zeige ihm der Satan von einem hohen Berg aus alle Reiche dieser Welt und sagte zu Jesus, er wolle ihm dies alles übergeben, wenn er ihn anbete. Auch hier erteilte der Herr dem Teufel eine Abfuhr mit den Worten, daß man Gott allein anbeten und ihm dienen solle. - Mehr darüber in der Predigt zum 1. Fastensonntag 2003!
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07.03.2003 16:28:15
Josefsmonat März
Im Josefsmonat März ehren wir den heiligen Josef als jungfräulichen Bräutigam der Gottesmutter Maria und fürsorglichen Vater Jesu Christi in besonderer Weise. Eine gute Sammlung von Gebeten zum heiligen Josef finden Sie unter dem hier angegebenen Link! - Die "Gemeinschaft vom heiligen Josef" freut sich, daß Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn am 18. März 2003 um 17 Uhr Herrn Peter Rückl in der Pfarrkirche von Abstetten zum Diakon weihen wird! Wir bitten ums Gebet für den Weihkandidaten.
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07.03.2003 16:23:19
Baldige Heiligsprechung von P. Arnold Janssen und P. Joseph Freinademetz
(Radio Vatikan:) Arnold Janssen, Gründer der Steyler Missionare, wird heiliggesprochen – und zwar aller Voraussicht nach am kommenden 5. Oktober. Der Vatikan gab heute grünes Licht für die Heiligsprechung von 12 Seligen. Neben Janssen sind darunter auch der aus Südtirol stammende China-Missionar Josef Freinademetz (1852-1909) und Daniele Comboni (1831-1881), Gründer des nach ihm benannten Afrika-Missionsordens. Die Entscheidung fiel beim heutigen Konsistorium, zu dem Papst Johannes Paul II. die in Rom anwesenden Kardinäle zusammengerufen hatte. Der gebürtige Münsteraner Arnold Janssen (1837-1909), hatte 1875 im niederländischen Steyl den Missionsorden der „Diener des Göttlichen Wortes“ gegründet, die Steyler Missionare. Zwei Frauenorden – ein aktiver und ein kontemplativer, folgten. Zu den ersten Steyler Missionaren, die Janssen nach China schickte, gehörte der Südtiroler Josef Freinademetz. Auch er soll im Oktober heiliggesprochen werden. Noch heute zählt die Steyler Ordensfamilie weltweit insgesamt 10.301 Frauen und Männer. Zu den weiteren Kandidaten, deren Heiligsprechungsprozess bereits zuvor abgeschlossen war, gehört Giuseppe Sebastiano Pelczar (1842-1924), lateinischer Bischof aus dem heute polnischen Przemysl. Auch die Gründerin der Ursulinen-Schwestern, Urzula Ledochowska (1863-1922) soll demnächst die höchste Kirchenehrung erhalten. - Zur Homepage der Steyler Missionare.
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05.03.2003 19:04:07
Prof. Bonelli gegen Selektion durch Pränatale Diagnostik
(Kathpress:) Für "ethisch verfehlt" hält das katholische IMABE-Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik den jüngsten Vorstoß des Wiener Gynäkologen Prof. Peter Husslein zur Verstärkung des Angebots an Pränataler Diagnostik. Das Ziel dieser Diagnostik sei die "eugenische Selektion" durch Schwangerschaftsabbruch bei Behinderung. Auch wenn es die Gynäkologen nicht gerne hören wollen, werde pränatale Diagnostik zu einem Selektions- und Tötungsinstrument degradiert. Ihr Schwergewicht liege in der Früherkennung von Krankheiten, um die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs anbieten zu können, warnt IMABE-Chef Prof. Johannes Bonelli, Ärztlicher Direktor des Elisabethinen-Spitals in Wien. Gynäkologen seien wie alle Ärzte vor allem und zuerst "dem Leben selbst" verpflichtet. Sie dürften nicht zulassen, dass sie – so Bonelli - zu "Vollstreckern von Tötungen an Behinderten" degradiert werden. Leider würden Ärzte von der Gesellschaft massiv unter Druck gesetzt, diese Rolle zu spielen, so Bonelli: "Wie erfrischend wäre es, wenn in der heutigen hedonistischen Gesellschaft Gynäkologen auch darüber laut nachdenken würden, wie man Abtreibungen wirklich verhindern könnte, oder was sie tun könnten, um sich aus dieser gegen das ärztliche Ethos verstoßenden Rolle herauszumanövrieren". Der IMABE-Direktor appellierte in diesem Zusammenhang auch an den Staat und die Bürgergesellschaft, "endlich alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um entschieden Abtreibungen zu vermeiden". – Homepage: www.imabe.org
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05.03.2003 04:45:35
Im Stand der heiligmachenden Gnade - Fastenhirtenbrief von EB Haas
Der Erzbischof von Vaduz, Wolfgang Haas, hat einen Hirtenbrief zur Fastenzeit veröffentlicht, in dem er auf das Wesen und die Wirksamkeit der "heiligmachenden Gnade" eingeht. Gott heiligt den Menschen in der Taufe und vergöttlicht ihn, wodurch wir nicht nur Kinder Gottes heißen, sondern es in Wahrheit auch sind. Diesem Geschenk der Kindschaft entsprechend gilt es auch zu leben. "Denn ich bin der Herr, euer Gott. Erweist euch als heilig, und seid heilig, weil ich heilig bin." (Lev 11,44)
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04.03.2003 18:26:19
Fasten- und Osterhirtenbrief von Bischof Krenn
Um gottgefällig zu fasten genügt es nicht, weniger zu essen und weniger zu tun, sondern wir sollten uns bewusst werden, dass das Reich Gottes naht. Diesen Hinweis stellte Bischof Dr. Kurt Krenn an den Beginn seines diesjährigen Fastenhirtenbriefes, der an den ersten beiden Fastensonntagen in den Kirchen der Diözese verlesen wird und in dem er die Gläubigen der Diözese zur „Umkehr“ auffordert. Der Bischof erinnert in seinem Schreiben an die Verordnungen der Kirche. Er schließt im Hirtenbrief den Sakramentenempfang für wiederverheiratete Geschiedene ausdrücklich aus, da sie durch ihre zweite Heirat „gegen die Ordnung Christi leben“. Große Sorge bereite „den Eltern und der Kirche“, dass junge Frauen und Männer heute ohne Eheschließung zusammenleben, weist der Bischof hin. Wo Gott verschwinde, würden Chaos und moralische Unordnung in die Herzen der Menschen einziehen. Als weitere Sorge, die bereits „zu einer Katastrophe wird“, nennt der Bischof die geringe Geburtenrate. Wo ein Land unter das Bevölkerungsminimum falle, „geht es unaufhörlich abwärts“. Dabei würden auch die kleinen Gemeinschaften zerfallen, meint der Bischof. Weiters erinnert der Bischof in seinem pastoralen Schreiben an die „Gewissenspflicht zur regelmäßigen Sonntagsmesse“ und an die jährliche Beichte. Galt früher Ungehorsam als „zeitgemäß und mutig“, so sei heute „Ungehorsam und Disziplinlosigkeit keine besondere Leistung“ mehr, weist der Bischof hin und nennt dazu die „Unordnung und Beliebigkeit in der Feier der Liturgie und in der geistlichen Kleidung der Priester". Zur bevorstehenden Landtagswahl ruft der Bischof die Gläubigen auf, ihre „Bürgerpflicht“ wahrzunehmen. Jeder wirke dadurch am Wohl des Landes mit. Denn das Evangelium müsse von Christen auch politisch bezeugt werden, betont er. Die Kirche stehe zu den politischen Parteien aber nicht in gleicher Distanz. Es seien die Parteien selbst, die ihre Nähe oder Distanz zu Glaube und Kirche bestimmen, weist der Bischof in seinem Hirtenbrief hin. Sie sollten sich daher auch von den Gläubigen auf ihre Nähe zur Kirche prüfen lassen. Lesen Sie den Hirtenbrief im Wortlaut auf der "Bischöflichen Web-Site" von Dr. Kurt Krenn unter http://www.hippolytus.net !
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