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04.02.2003 17:04:03
Schulbuchanalyse ist eine „pädagogische Verantwortung“
Erstmals seit ihrem Amtsantritt im September 2002 stellte sich die neue Provinzoberin der "Auerbacher Schulschwestern" Sr. Lucilla Hauser den Fragen der „Nordbayrischen Nachrichten". Unter anderem heißt es dort: (Frage) "Kennen Sie die Biologiebücher, die manche Ihrer (früheren) Mitschwestern so rigoros ablehnten? Teilen Sie diese Meinung?" Schwester Lucilla: "Zunächst muss ich korrigieren, dass die Biologiebücher an sich nicht rigoros abgelehnt wurden, sondern die Art und Weise, wie in diesen das Thema Sexualität behandelt wird. Beim genauen Durchsehen musste ich feststellen, dass die Bedenken berechtigt waren. Eine Analyse, welche unsere Bedenken spezifiziert, haben wir an die Buchkommission der Bayerischen Bischofskonferenz geschickt. Das Thema Sexualität darf aus der Erziehung meines Ermessens nicht ausgeklammert werden. Die Kinder und Jugendlichen kommen damit auf vielerlei Weise in Berührung. Umso wichtiger ist es, ihnen eine 'gesunde Einstellung' und Hilfen zum menschenwürdigen Umgang mit der eigenen Sexualität zu vermitteln. Disziplin auf sexuellem Gebiet schränkt die Lebensfreude nicht ein, sondern vermehrt sie und stärkt die Selbstachtung, die ein so wichtiges Erziehungsziel ist. Als Religionslehrerinnen werden wir die Kinder auch mit dem katholischen Standpunkt, der sich mit dem natürlichen Sittengesetz deckt, vertraut machen." Lesen Sie den ganzen Beitrag im Original!
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04.02.2003 09:34:09
"Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..."
Unter dem Titel "Humanae vitae - und der Papst hatte doch recht ..." hat Frau Martina Lintner eine Seminararbeit in Ethik bei Prof. DDr. Rudolf Weiler erstellt, die mit freundlicher Erlaubnis der Verfasserin auf stjosef.at im Internet veröffentlicht wird. Zuerst werden Vorgeschichte, Entstehung und Folgewirkungen der Enzyklika Humanae Vitae angesprochen. Anschließend erfolgt eine Vorstellung des Inhalts von Humanae Vitae unter besonderer Berücksichtigung der hohen Auffassung der Ehe und Familie. Es folgen ethische Bewertungen der menschlichen Sexualität und der ehelichen Aktes aus naturrechtlicher Sicht, wobei sich die Verfasserin vor allem auf Johannes Messner stützt, für den vor kurzem das Seligsprechungsverfahren eröffnet wurde. Eine kritische Bewertung der oralen Kontrazeptiva läßt nach „katholischen“ Alternativen fragen, die in der NER (natürlichen Empfängnisregelung) zu finden sind. Die Praxis der internationalen Geburtenkontrolle läßt einen teilweise rassistischen Hintergrund sowie einen kontrazeptiven Imperialismus erkennen und entspricht daher in vielem nicht einem humanen und christlichen Ideal der Menschenwürde. Das abschließende Urteil der Verfasserin über die Enzyklika „Humanae vitae“: "Irgendwann wird auch der Tag kommen, an dem die vorausblickende Enzyklika „Humanae Vitae“ von der Menschheit gebührend gewürdigt werden wird." Die Lektüre dieser beachtenswerten Arbeit lohnt sich!
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04.02.2003 09:27:38
Theologe Knittel nimmt Stellung zu "Kirche und Freimaurerei"
Wie die Zeitung "Die Tagespost" in einem Artikel von Stephan Baier berichtet, sieht der katholische Theologe Reinhard Knittel die Freimaurerei als eine „säkulare Gegenkirche“, die sich selbst als humanistisch und tolerant definiert. Auch wenn das neue Kirchenrecht die Freimaurer nicht mehr ausdrücklich mit der Strafe der Exkommunikation belegt, seien Freimaurerei und Christentum doch ein „unverträglicher und unvereinbarer Gegensatz“, sagte Knittel, der lange Jahre enger Mitarbeiter von Bischof Kurt Krenn und Dozent an der römischen Lateranuniversität war, bei einem Vortrag in St. Pölten. Die römische Glaubenskongregation habe klargestellt, dass „das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen unverändert bleibt“. Gläubige, die solchen Vereinigungen angehören, seien nach dem Urteil der Glaubenskongregation „im Stand schwerer Sünde“. - Zur Homepage der von Rektor Knittel betreuten Prandtauerkirche in St. Pölten.
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03.02.2003 17:59:28
Kirche veröffentlicht Dokument über Unvereinbarkeit von New Age und Christentum
(Radio Vatikan:) Der Vatikan warnt vor der Ausbreitung der Lehren des New Age und der Esoterik. Die päpstlichen Räte für Kultur und interreligiösen Dialog haben heute ein Grundsatzpapier vorgestellt, in dem deren Ideen als Irrlehren verurteilt werden. Bei der Vorstellung des Dokuments mit dem Titel „Jesus Christus, Überbringer des Lebendigen Wassers" sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Kardinal Paul Poupard: „Das Phänomen des so genannten „New-Age" bildet heute mit seinem Cocktail aus heidnischen Glaubensüberzeugungen, gnostischen Theorien, seiner Mischung aus Praktiken und Doktrinen eine der wichtigsten religiösen und kulturellen Herausforderungen." Die katholische Kirche will in einen kritischen Dialog mit der Bewegung treten, die Ende der 60er Jahre in den USA entstand, betonte der Präsident der Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Erzbischof Michael Fitzgerald: „Im Verhältnis mit den anderen Religionen vermeidet die Kirche aber alles, was bestimmten Vorstellungen Glauben schenken könnte, die bei New Age vorhanden sind, z.B. der These der Einheit der Religionen, der Vorstellung, das alle Wege gleich sind, die Einschätzung, dass die vorchristlichen Religionen besonders authentisch sind. Oder auch die Idee, dass der Mensch jede Religion selbst schaffen kann, wie ein Handwerker oder ein Chemiker." Stattdessen müsse Klarheit über das geschaffen werden, was Christentum und New Age trennt, heißt es in dem Dokument. Wesentliche Passagen des Schreibens auf Deutsch finden Sie hier! Auf Englisch ist das Dokument bereits in vollem Wortlaut zugänglich.
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01.02.2003 05:31:42
Requiem für Pater Werenfried
Für den am 31. Januar verstorbenen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not/Ostpriesterhilfe, Werenfried van Straaten, wird am kommenden Freitag, 7. Februar, um 11 Uhr, ein Requiem im Limburger Dom gefeiert. Hauptzelebrant ist der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Dario Castrillon Hoyos. Jeder, der Pater Werenfried die letzte Ehre geben möchte, sei herzlich willkommen, teilte „Kirche in Not“ in München mit. Die Beerdigung ist zu einem späteren Zeitpunkt in engstem Familienkreis in der Prämonstratenserabtei Tongerlo in Belgien. Kirche in Not/Ostpriesterhilfe bittet anstelle von Blumengeschenken um eine Spende auf das Konto 215 2002 bei der Liga Bank München, BLZ 750 903 00. Ein Gedenkbild von Pater Werenfried und eine Broschüre „PUR-Spezial“ zu seinem neunzigsten Geburtstag können unentgeltlich angefordert werden bei: Kirche in Not e.V., Postfach 70 10 27, 81310 München, Telefon: 0 89 / 7 60 70 55, Fax: 0 89 / 7 69 62 62, E-Mail: kinophde@t-online.de.
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01.02.2003 05:19:17
Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmeß)
Obwohl das Fest der „Darstellung des Herrn“ nicht mehr zum Weihnachtsfestkreis gehört, hat es dennoch einen weihnachtlichen Charakter. An vielen Orten bleiben darum die Krippen bis „Mariä Lichtmeß“, wie der Tag im Volksmund heißt, noch aufgestellt. Es war 40 Tage nach der Geburt des Jesuskindes: Da machten sich Maria und Josef auf, um das Kind in den Tempel zu bringen und Gott darzustellen. Jesus war ja der Erstgeborene, für den nach dem jüdischen Gesetz eine symbolische Ablöse gegeben werden mußte. Dieses stellvertretende Opfer bestand für die ärmeren Bevölkerungsgruppen in ein paar Turteltauben oder in zwei jungen Tauben. Weil Maria und Josef fromme Juden waren, hielten sie sich genau an die Vorschriften des Gesetzes und brachten das Kind Jesus zum Tempel. Dort kommt es zu jener schicksalhaften Begegnung, von der das Evangelium berichtet: Der greise Simeon und die hochbetagte Prophetin Hanna erkennen im Kind, das die Eltern bringen, den verheißenen Messias. Es ist nicht Menschenweisheit, die sie das begreifen läßt, sondern das Wirken des Heiligen Geistes. - Lesen Sie mehr in der Predigt am Fest der Darstellung des Herrn!
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31.01.2003 09:33:09
100 Jahre Salesianer in Österreich
Vor genau 100 Jahren kamen die ersten Salesianer Don Boscos auf Einladung des wohltätigen Vereins „Kinderschutzstation“ nach Wien, nachdem sie bereits in mehreren Orten der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie Einrichtungen aufgebaut hatten. Gemäß den Zielen des Ordensgründers und Jugendapostels Johannes Bosco (1815-1888) engagierten sich die Patres und ihre Mitarbeiter besonders für benachteiligte Jugendliche. Bereits im Herbst 1903 betreuten sie 120 Kinder in der Schutz- und Heimstätte in der Brückengasse in Wien Mariahilf. Als erste eigenständige Einrichtung wurde 1910 das Salesianum im 3. Bezirk aufgebaut. Innerhalb weniger Jahre gründete der Kinder- und Jugendorden weitere Häuser, in denen nach dem sogenannten "Präventivsystem" besonders auf die Bedürfnisse sozial vernachlässigter und individuell beeinträchtigter Kinder eingegangen wurde. Die Pädagogik Don Boscos basiert auf den Grundsätzen einer Erziehung mit Liebenswürdigkeit, Vernunft und Glaube und ist auch heute Leitsatz der derzeit 95 Salesianer Don Boscos und 90 Don Bosco Schwestern in Österreich. Ein erster Höhepunkt des Jubiläums ist der Fernsehgottesdienst am Sonntag, 9. Februar 2003, der vom Salzburger Erzbischof und Salesianerpater Alois Kothgasser im Schulzentrum der Don Bosco Schwestern Vöcklabruck gefeiert wird. ORF 2 überträgt die hl. Messe live ab 09:30 Uhr. Mehr über das Jubiläum und die einzelnen Programmveranstaltungen erfahren Sie auf der Web-Site des Salesianerordens unter http://www.donbosco.at !
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31.01.2003 09:30:14
Pater Werenfried van Straaten gestorben
Nur wenige Tage nach der Feier seines 90. Geburtstags ist der Gründer des Hilfswerkes "Kirche in Not", P. Werenfried van Straaten, verstorben. Am 17. Jänner 2003 hatte er noch im Hohen Dom zu Limburg mit Gästen aus aller Welt seinen 90. Geburtstag gefeiert. In seinem letzten Brief an seine treuen Wohltäter schrieb er: „Ein Freund machte mich vor Weihnachten darauf aufmerksam, dass die Feiern zu meinem 90. Geburtstag anstrengend werden würden. Aber wenn ich das nicht mehr aushielte, entgegnete ich, müsste ich noch lange auf den Himmel warten, denn dort wird nur gefeiert. Ich weiß nicht, ob unser Herr mich im Himmel annehmen wird, aber hier habe ich die Feiern gut überstanden – dank Eurer großzügigen Gaben. Sie sind wie ein kleiner Vorgeschmack auf die Begegnung mit Gott. Noch bin ich aber hier und mein Hunger nach Hilfe für die Kirche in Not ist groß. Deshalb verbinde ich meinen Dank an Euch alle mit der Bitte: Lasst noch mehr Brüder und Schwestern in unserer Kirche in Not an den Vorfreuden des Himmels, an Eurer Liebe, teilhaben!“ - Lesen Sie den Bericht von kath.net!
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28.01.2003 17:32:32
Aufruf des Katholischen Laienrats zum Gebet für den Frieden
In einer Aussendung des Österreichischen Laienrates vom 28.02.2003 heißt es: "Wir appellieren an alle Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft, den immer zahlreicher werdenden Appellen aus aller Welt zu folgen, die derzeit nicht von der UNO autorisierte militärische Maßnahmen im Irak verhindern wollen. Alle Bemühungen um die Vermeidung eines Krieges sind anzuerkennen und zu unterstützen. Wir drücken den Wunsch aus und beten dafür, dass der Welt eine möglicherweise große Zahl von Opfern und unermessliches Leid erspart bleiben möge. Als Ausdruck unserer Sorge um den Frieden ruft der Katholische Laienrat Österreichs auf, am Fest Darstellung des Herrn (2. Februar, Mariae Lichtmess) in den Gemeindegottesdiensten und privat um Frieden zu beten. Wir fordern auch Sie dazu auf. Bitte nutzen Sie auch alle Mittel (Gespräch, Telefon, Email), um diesen Aufruf möglichst vielen Menschen in unserem Land bekannt zu machen und sie aufzufordern mitzutun. Vielen Dank für Ihre Mitsorge! - Präsident und Vorstand des Katholischen Laienrates Österreichs. - Mag. Wolfgang Rank, Präsident des KLRÖ, Tel. 02641/2513 (Privat); 02641/2202/12 (Direktion); 0664/2851391, e-mail: w.rank@direkt.at."
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28.01.2003 17:29:44
Koptisch-orthodoxe Kirche wird in Österreich anerkannte Religionsgemeinschaft
Am 28.01.2003 passierte das sogenannte "Orientalische Kirchengesetz" den österreichischen Ministerrat, meldet der ORF. Das Gesetz sieht die staatliche Anerkennung der koptisch-orthodoxen Kirche als Religionsgemeinschaft vor. In den kommenden Wochen soll das neue Gesetz ins Parlament eingebracht und behandelt werden. Durch die staatliche Anerkennung der koptischen Kirche wird diese in Österreich der armenisch-apostolischen und syrisch-orthodoxen Kirche gleichgestellt. Alle drei Kirchen zählen zu den "orientalisch-orthodoxen Kirchen". Mehr darüber auf ORF Religion!
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27.01.2003 11:42:09
Stellungnahme von "Jugend für das Leben" zu ambulanten Abtreibungen
Die katholische Lebensschutzbewegung "Jugend für das Leben" stellt in einer Erklärung fest: "Nach einem einstimmigen (!) Beschluss aller Parteien der Landesregierung Wiens werden seit 1. Jänner 2003 Abtreibungen in allen öffentlichen Spitälern des Krankenanstaltverbundes ambulant und daher zum Billigstpreis möglich gemacht. Da die Abtreibung als Leistung in den Ambulanzkatalog der Spitäler aufgenommen wird, fallen die kalkulierten Kosten von zwischen 674 und 936 Euro auf 274,91 Euro herunter. Man möchte mit diesem Schritt Frauen die Abtreibung finanziell erleichtern und Hemmungen abbauen, die bisher beim Gang zur spezialisierten Abtreibungsklinik auftraten. Dieser Schritt ist kein Erfolg, sondern ein peinlicher Denkfehler in der Logik der Landesregierung, denn Abtreibungen haben in Krankenhäusern nichts verloren. Erstens sind Mütter, die ein Kind erwarten, nicht krank. Ganz im Gegenteil - sie sind die Hoffnungsträger unserer Zeit! Zweitens ist Abtreibung nicht die Heilung einer Krankheit, sondern das Töten eines Kindes, welches meist bei guter Gesundheit im Mutterleib schon recht lebhafte Purzelbäume schlägt. Dass der Preis einer Abtreibung dadurch um fast drei Viertel sinkt, ist Betrug an den Frauen. Der wahre Preis einer Abtreibung lässt sich von keiner lebensfeindlichen Lobby manipulieren. Ganz gleich wie sehr man es zu vertuschen versucht, er ist und bleibt ein Menschenleben."
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27.01.2003 11:40:11
"Frauenpriesterweihen": Exkommunikationen sind endgültig
Die Glaubenskongregation hat eine Erklärung mit Datum vom 21. Dezember 2002 veröffentlicht, wonach die bereits letzten Sommer ausgesprochene Exkommunikation über jene Frauen, die sich von einem schismatischen "Bischof" zu "Priesterinnen" hatten "weihen" lassen, aufrecht bleibt. Unter anderem heißt es in Nr. 4 (vom Papst "in forma specifica" approbiert): "Die oben erwähnten Mitglieder der Kongregation für die Glaubenslehre bekräftigen deshalb das Exkommunikationsdekret, das am 5. August 2002 ausgestellt wurde, und stellen noch einmal klar, dass die versuchte Priesterweihe der genannten Frauen nichtig und ungültig ist (vgl. can. 1024 CIC) und deshalb auch die dem priesterlichen Amt eigenen Handlungen, die von ihnen vorgenommen wurden, nichtig und ungültig sind (vgl. cann. 124; 841 CIC). Als Folge der Exkommunikation ist ihnen untersagt, Sakramente oder Sakramentalien zu spenden, Sakramente zu empfangen und irgendeine Funktion in kirchlichen Ämtern, Diensten oder Aufgaben auszuüben (vgl. can. 1331 § 1 CIC)."
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27.01.2003 07:07:53
Vortrag über "Herr der Ringe"
„Der Herr der Ringe“ ist ein durch und durch religiöser Film, der die Frage nach Gut und Böse aus einer nicht-moralischen, sondern spirituellen Perspektive stellt. - Dies ist die These von Mag. Regina Pollak, erläutert in einem ausführlichen Online-Artikel, die sie auch in einem Vortrag am Mittwoch, 29. Jänner 2003, 19:00 Uhr, im Club Stephansplatz 4 (rechts hinter dem Stephansdom) präsentieren wird.
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26.01.2003 13:53:40
Skandal um "Billig-Abtreibungen" in öffentlichen Spitälern
Wie die Zeitung "Die Presse" berichtet, gibt es Aufregung um eine neue Verordnung des Wiener Rathauses: Seit 1. Jänner können in Wiener Krankenhäusern Abtreibungen (= sog. "Schwangerschaftsabbrüche") auch ambulant durchgeführt werden. Dadurch werden die Kosten erheblich gesenkt: Zahlte man bisher zwischen 674 und 936 Euro (man wurde nämlich als Sonderklassepatient eingestuft), so müssen nun einheitlich 274,91 Euro bezahlt werden. Zum Vergleich: In der Privatklinik am Fleischmarkt werden für eine Abtreibung rund 450 Euro berechnet, in der Klinik "Lucia" 428 Euro. In Niederösterreich ist nach Angaben von Gesundheitsreferentin Heidemaria Onodi (SPÖ) derzeit nicht vorgesehen, "Schwangerschaftsabbrüche" ähnlich wie in Wien verstärkt in Krankenhäusern anzubieten. Wie Onodi sagt, bestehe dazu derzeit kein Bedarf. Heftige Kritik kommt von der "Aktion Leben", die der katholischen Kirche nahesteht: Sie spricht von "Dumpingpreisen in öffentlichen Spitälern". "Statt Abtreibungen zu bewerben sollten die Beratungsstellen besser beworben werden." Die Mittel für Beratungsstellen seien jedoch von der öffentlichen Hand in den vergangenen Jahren gekürzt worden.
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25.01.2003 18:26:31
Papstansprache zum Welttreffen der Familien im Wortlaut
Wie bereits berichtet, hat sich Papst Johannes Paul II. via Satellit an die Teilnehmer des Weltfamilien-Treffens in Manila gewandt. KATH.NET dokumentiert die Ansprache vom 25.01.2003 in vollem Wortlaut. Das nächste Weltfamilientreffen findet im Jahr 2006 in Valencia (Spanien) statt.
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25.01.2003 18:23:04
Festmesse und Studientag zum Jahr des Rosenkranzes
(Diözesane Pressestelle St. Pölten:) „Bekehrung ist auch heute das Gebot der Stunde“, sagte Bischof Dr. Kurt Krenn bei der Messe am Fest Pauli Bekehrung am 25. Jänner im Dom zu St. Pölten. Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten viel geplant und geschaffen wurde, fehle es weithin noch an der eigenen Bekehrung, wies er hin. Diese Bekehrung heiße, so der Bischof „in die Wahrheit Gottes und in die Liebe Christi treten“. „Bekehrt euch und bleibt in dieser Bekehrung“, rief er den Anwesenden zu. Mit diesem Gottesdienst feierten Priester und Diakone aus der Diözese und verschiedenen Ordensgemeinschaften, vor allem die Wallfahrtsseelsorger auch den Beginn des vom Papst ausgerufenen „Jahr des Rosenkranzes“. Bischof Dr. Kurt Krenn ging in seiner Predigt auf diesen Anlass ein. Den Rosenkranz beten bedeute, in der Gnade Gottes stehen, sagte er. Christus selbst stehe in der Mitte dieses Gebetes. Der Rosenkranz sei daher mehr als ein Friedensgebet oder ein Gebet um Bewältigung der eigenen Sorgen. Vielmehr sei er ein Lobpreis Gottes, betonte der Bischof. - Lesen Sie mehr über den Studientag im Bericht der Diözesanen Pressestelle!
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25.01.2003 12:55:52
Debatte um Gottesbezug in der Verfassung
In einem kath.net-Bericht wird die derzeitige Diskussion um einen möglichen Gottesbezug in der österreichischen Verfassung zusammengefaßt. "Soll die österreichische Verfassung eine Präambel mit Gottesbezug enthalten?", fragte die "Wiener KirchenZeitung" den ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol. "Es entspricht nicht der österreichischen Verfassungstradition, Präambeln dem Gesetzestext voranzustellen", sage Khol: "Sollte man davon abgehen, so gehört sicher das religiöse Erbe unseres Landes erwähnt." Teilweise heftige Reaktionen waren die Folge. Im kath.net - Bericht findet übrigens auch die über news.stjosef.at verbreitete Stellungnahme von Dr. Josef Spindelböck Berücksichtigung!
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25.01.2003 12:49:16
Abschluß des Weltfamilienteffens 2003 in Manila
(Kathpress:) Mit einem eindringlichen Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie hat Papst Johannes Paul II. am Samstag das vierte Katholische Weltfamilientreffen auf dem Philippinen beendet. Die auf der Ehe gegründete Familie sei ein "Erbe der Menschheit" und "für das Leben, die Entwicklung und die Zukunft der Völker notwendig", betonte er in einer Botschaft an die rund eine Million Teilnehmer des Treffens. Die Ansprache wurde aus dem Vatikan via Satellit auf Großbildschirmen übertragen. Aus gesundheitlichen Gründen hatte der Papst eine geplante Reise nach Manila abgesagt. Der fünfte Weltfamilientag soll 2006 im spanischen Valencia stattfinden, kündigte er an. "Die Zukunft der Menschheit geht über die Familie", betonte Johannes Paul II. in seiner aus der Sala Clementina des Vatikan übertragenen Botschaft. Die Ehe bedeute für die Menschen unserer Zeit "eine gute Nachricht". Der Papst appellierte an die Eltern, die Ehe allen
Schwierigkeiten und Hindernissen zum Trotz in lebenslanger Treue zu leben. Zugleich unterstrich Johannes Paul II. die wichtige Erziehungsfunktion der Familie. Sie sei für die Menschen "die Erzieherin par excellence" und "für eine wahre Humanökologie unerlässlich". Die mit dem päpstlichen Segen beendete Botschaft war Höhepunkt einer großen Begegnungsveranstaltung in der philippinischen Hauptstadt. Für Sonntagmorgen steht noch eine Schlussmesse mit dem vatikanischen "Familienminister" Kardinal Alfonso López Trujillo auf dem Programm. Dem Großtreffen vorausgegangen war ein dreitägiger internationaler pastoraltheologischer Fachkongress. Neun Kardinäle, 193 Bischöfe, 320 Priester und mehr als 6.000 Laien-Delegierte aus 82 Länder nahmen teil.
- Beachten Sie auch die offizielle Homepage http://www.family2003.ph sowie das Vorbereitungsdokument des Päpstlichen Rats für die Familien!
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24.01.2003 18:03:43
Kongress über die Geschwister Scholl in München
Die Texte der Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose" können Anregungen für zeitgenössisches gesellschaftliches Engagement geben. Ein Kongress vom 21. bis 23. Februar 2003 in München befaßt sich mit dem Gegenwartsbezug der Geschwister Scholl, die für ihre Überzeugung den Tod durch das nationalsozialistische Regime auf sich nehmen mußten. Als Redner sind u.a. Dr. Otto von Habsburg, Prof. Splett, Prof. Seifert, Prof. Ballestrem, Dr. Martin Kugler sowie Zeitzeugen vorgesehen. Beachten Sie den kath.net-Bericht sowie die Dateianlage im PDF-Format mit dem genauen Programm!
 kongress_weisse_rose.pdf (158.3 KBytes) Dateianhang herunterladen  [kongress_weisse_rose.pdf (158.3 KBytes)]
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24.01.2003 17:57:58
Die Zeit ist kurz, und die Gestalt dieser Welt vergeht ...
Wenn wir hören, daß die Gestalt dieser Welt vergeht und die Zeit kurz ist (vgl. 1 Kor 7,29.31), in der wir leben, dann möchten wir am liebsten sagen: „Nein! Nicht so schnell. Lieber Gott, laß uns doch noch etwas Zeit. Das Leben vergeht so schnell; wir haben noch gar nicht richtig gelebt, und du läßt uns schon ans Ende denken ...“ Was mutet uns die Kirche da also zu, wenn sie heute den Apostel Paulus in der Lesung verkünden läßt, wir sollten uns zwar die Welt zunutze machen, doch so als würden wir sie nicht nutzen! Das alles klingt doch sehr nach Weltverachtung und Weltverneinung. Mit einem gewissen Recht werden wir sagen: „Das kann es doch nicht sein. Das läßt sich doch nicht leben! Ich möchte in der Welt stehen, mich an ihr erfreuen und mich im Leben bewähren.“ - Mehr darüber in der Predigt zum 3. Sonntag im Jahreskreis B!
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24.01.2003 16:53:20
ZDF-Sendung über P. Werenfried von Straaten
Das ZDF strahlt am Sonntag, dem 26. Januar, in seiner Reihe "Zur Zeit" um 9.15 Uhr eine Sendung über den "Speckpater" Werenfried van Straaten aus. Der Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks Kirche in Not/Ostpriesterhilfe hat am 17. Januar seinen neunzigsten Geburtstag gefeiert. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg organisierte der niederländische Prämonstratenser in Belgien und Holland Hilfe für die deutschen Heimatvertriebenen und rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen. Dass er anfangs vor allem Speck bei flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen "Speckpater" ein. 1952 begann die Hilfe für die verfolgte Kirche in Osteuropa. Heute ist "Kirche in Not" ein Werk päpstlichen Rechts und hilft in mehr als 130 Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorgerischen Aufgaben hat.
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24.01.2003 13:12:41
Einladung der Johannes-Messner-Gesellschaft
Mit einer feierlichen Pontifikalvesper wurde durch Kardinal Erzbischof Dr. Christoph Schönborn am Vorabend des Allerheiligenfestes (31. Oktober 2002) der diözesane Seligsprechungsprozeß für Universitätsprofessor DDr. Johannes Messner (1891 - 1984) in der Franziskanerkirche in Wien I, Franziskanerplatz 4, eröffnet. Sein Leben als Priester und Wissenschaftler stand im Dienste des Reiches Gottes. Auf der Homepage der Johannes-Messner-Gesellschaft findet sich nun eine im Jahr 2002 in Rom approbierte italienischsprachige Dissertation von Dr. iur. can. Alexander Pytlik, Vizeoffizial in Eichstätt, über "Diritto Naturale ed Etica Sociale nel Pensiero di Johannes Messner (1891- 1984)". Außerdem lädt die Gesellschaft ein zu einer Gedenkmesse am 16.02.2003 in Schwaz sowie zu einem Vortrag des Katholischen Bildungswerkes Innsbruck am 17. Februar 2003, 19 Uhr, Riedgasse 9, gehalten vom Postulator Dr. Anton Rauscher und anderen Zeitzeugen.
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24.01.2003 13:04:59
Papstbotschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
Am Gedenktag des Patrons der Journalisten, des hl. Franz von Sales, hat Papst Johannes Paul II. die diesjährige Botschaft zum "Welttag der Sozialen Kommunikation 2003" vorgestellt. Sie befaßt sich diesmal mit dem Thema "Die Kommunikationsmedien im Dienst am wahren Frieden im Lichte von 'Pacem in Terris'". Das Dokument findet sich bereits - noch bevor es auf der Vatikanischen Web-Site www.vatican.va einsehbar ist - auf kath.net!
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23.01.2003 18:28:41
Nein zur Präimplantationsdiagnostik! - Presseerklärung von "Pro Sancta Ecclesia"
Die "Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum e.V." und die Initiative "Pro Sancta Ecclesia" lehnen die Empfehlung der Mehrheit des von Bundeskanzler Schröder eingesetzten "Ethikrats" ab, die Präimplantationsdiagnostik (PID) begrenzt zuzulassen. Schon die Zusammensetzung des Gremiums durch die rotgrüne Bundesregierung signalisierte, daß eine solche Empfehlung zu erwarten war. Präimplantationsdiagnostik bedeutet in der Praxis die "Herstellung" von Embryonen in der Petri-Schale und die Tötung "überzähliger" Embryonen. Beides ist mit der Würde des Menschen "von Anfang an" nicht vereinbar. Präimplantationsdiagnostik bedeutet Selektion von Menschen nach "eugenischen" Kriterien. "Zuchtwahl" sollte sich besonders nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus von selbst verbieten. Sie stellt gleichzeitig einen indirekten Angriff auf Behinderte dar, deren Leiden bei der Präimplantationsdiagnostik als Tötungsgrund für Embryonen gilt. Die von der Mehrheit des Ethikrats vorgeschlagene "strenge Begrenzung" der Präimplantationsdiagnostik wirkt wie in vergleichbaren Fällen als "Türöffner", der einer weitergefaßten "Lösung" den Weg bereitet. Die "Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum" und die Initiative "Pro Sancta Ecclesia" appellieren an die Vertreter der christlichen Konfessionen im Ethikrat, durch einen demonstrativen Rückzug aus dem Gremium zu verhindern, daß sie als Alibi für die Öffentlichkeit mißbraucht werden.
- München, den 23. Januar 2003.
Die Vorstände: gez. Dr. Wolfgang Graf, Vorsitzender; gez. Dr. Felix Bentz, Geistl. Rat Walter Lang, Robert Kramer, stellvertretende Vorsitzende.
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23.01.2003 18:20:04
Diskussionsbeitrag zum Gottesbezug in der österreichischen Verfassung
Provokant titelt ORF ON am 23.01.2002: "Gottesstaat Österreich?". Dazu ein kurzer Kommentar:
Wenn in die österreichische Verfassung in einer Präambel ein ausdrücklicher Gottesbezug aufgenommen würde, so wird dadurch niemand vereinnahmt und auch nicht zu einem religiösen Bekenntnis gezwungen. Hilfreich für die Diskussion ist es, den Wortlaut z.B. der polnischen Verfassung zu kennen. Dort heißt es, zu den die Verfassung in Kraft setzenden Staatsbürgern gehörten "sowohl diejenigen, die an Gott als die Quelle der Wahrheit, Gerechtigkeit, des Guten und des Schönen glauben, als auch diejenigen, die diesen Glauben nicht teilen, sondern diese universellen Werte aus anderen Quellen ableiten". Ist das Vereinnahmung? Hier wird nicht Partei ergriffen für eine bestimmte Religion noch für Gläubigkeit an sich, wohl aber wird anerkannt, daß der Glaube eine Möglichkeit ist, universale Werte zu begründen. Was im ehemals kommunistisch regierten Polen in nationalem Konsens möglich ist, kann doch auch in einem demokratisch verfaßten Österreich nicht auf fundamentale Ablehnung stoßen! Es geht um Wertverankerung im Absoluten, letztlich um den bleibenden Schutz unverfügbarer Menschenwürde, nicht um religiöse Privilegien. Und das wünschen wir doch alle: Daß Werte gelten, daß Menschlichkeit unter allen Umständen geschützt und gefördert wird - aus Ehrfurcht vor jenem unverfügbaren Geheimnis, das jeder Mensch in sich trägt und in religiöser Deutung Gott verdankt! - Dr. Josef Spindelböck
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23.01.2003 07:31:41
Apostolische Pönitentiarie: Rundschreiben über briefliche Kommunikation
news.stjosef.at dokumentiert das kurze, aber wichtige Dokument: "Apostolische Pönitentiarie: Rundschreiben über vorgeschriebene briefliche Kommunikation mit diesem Dikasterium", auf Deutsch publiziert im "Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg", Dezember 2002, im Wortlaut:
"Der Gebrauch technischer Kommunikationsmittel (Fax, Internet, E-mail usw.), die ein Höchstmaß an Schnelligkeit im Austausch von Informationen auch auf weite Entfernungen ermöglichen, hat sich inzwischen auch auf einen Bereich ausgedehnt, in dem der Gebrauch dieser Mittel nicht statthaft ist, nämlich den Gewissensbereich. Dies gilt um so mehr, wenn es das Bußsakrament betrifft, das durch das sakramentale Beichtgeheimnis geschützt ist. Die Schwierigkeiten, die die genannten Kommunikationsmittel heraufbeschwören, liegen auf der Hand. Dennoch erscheint es unumgänglich, darauf hinzuweisen, dass der Gebrauch dieser Mittel zur Verletzung konstitutiver Elemente des Beichtsakraments führen kann (Sakramentalität, physische Unmittelbarkeit der Person, Dialogcharakter, Wirkung). Das Problem stellt sich insbesondere für die Apostolische Pönitentiarie, die ex professo Materien behandelt, die der Kirche im Bereich des Bußsakraments anvertraut sind. Es ist darüber hinaus offensichtlich, daß auch andere Angelegenheiten, die dem Heiligen Stuhl zu berichten sind, besondere Sorgfalt in der Übermittlung erfordern. Eingedenk des geschilderten Sachverhalts bittet die Apostolische Pönitentiarie alle Bischöfe und höheren Ordensoberen, dass sie die Priester, die ihrer Jurisdiktion unterstehen, anweisen, in der Korrespondenz mit diesem Dikasterium in allen Materien, die das Beichtgeheimnis und den Gewissensbereich betreffen, sich ausschließlich des brieflichen Weges zu bedienen und auf die oben genannten Kommunikationsmittel absolut zu verzichten."
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23.01.2003 06:32:38
Vortrag über "Freimaurerei und katholische Kirche"
Der Rektor der Prandtauerkirche, DDr. Reinhard Knittel, lädt zum Vortrag ein: „Freimaurerei und die Katholische Kirche“ am Freitag, 31. Jänner 2003, um ca. 18.30 Uhr (nach der Hl. Messe) in der Sakristei der Prandtauerkirche. Die Kirche hat sich immer schon gegen die Freimaurerei ausgesprochen, beginnend mit der Bulle „In eminenti“ von Papst Clemens XII aus dem Jahr 1738. Der selige Papst Pius IX hat 1864 die Freimaurerei als „Synagoge des Satans“ bezeichnet und auch sein Nachfolger Leo XIII. bezeichnete in seiner Enzyklika „Humanum Genus“ die Freimaurerei als Teufelswerk. Nach dem II. Vatikanischen Konzil ergriffen die Freimauerer die Initiative zum „Dialog“ mit der Kirche. Doch nach jahrelangen Verhandlungen bekräftigte selbst die deutsche Bischofskonferenz 1980, dass die gleichzeitige Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche und zur Freimaurerei unvereinbar ist. Und auch die Kongregation für die Glaubenslehre bestätigte 1981, dass Freimaurer nach katholischem Recht exkommuniziert werden. Im Jahre 1983 wurde das kirchliche Gesetzbuch neu aufgelegt (Codex Juris Canonici), in dem die Freimauerer nicht mehr wörtlich aufschienen, sondern allgemein von „kirchenfeindlichen Vereinigungen“ die Rede ist. Kardinal Ratzinger betonte jedoch, dass das negative Urteil der Kirche unverändert blieb. „Die Gläubigen, die freimaurerischen Vereinigungen angehören, befinden sich im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige Kommunion empfangen“, so der Präfekt der Glaubenskongregation wörtlich in einer Erklärung von 1983, deren Veröffentlichung der Hl. Vater Johannes Paul II angeordnet hat. Warum man nicht gleichzeitig Freimaurer und Katholik sein kann, wo die Gefahren der Freimaurerei für Kirche und Gesellschaft liegen und welche zukünftigen Entwicklungen erwartet werden können, wird DDr. Reinhard Knittel, Rektor der Prandtauerkirche und Mitarbeiter der römischen Glaubenskongregation, in seinem Vortrag am 31. Jänner 2003 erläutern. Die Prandtauerkirche liegt im Herzen von St. Pölten (Ecke Prandtauerstraße und Heßstraße, am Rande des Rathausplatzes und gegenüber dem Magistrat). Aufgrund der Einbahnregelung kann die Zufahrt nur über die Linzerstraße - Prandtauerstraße erfolgen. Internet-Seite: www.prandtauerkirche.at.tf
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22.01.2003 14:52:41
Die "Mysteria lucis" in der Fassung von "Radio Vatikan"
MYSTERIA LUCIS

1. Eius in Baptismate apud Iordanem; 2. in sui ipsius autorevelatione apud Canense matrimonium; 3. in Regni Dei proclamatione coniuncta cum invitamento ad conversionem; 4. Ipsius in Transfiguratione ac denique 5. in Eucharistiae institutione


Rosarium Beatae Virginis Corona
Mysteria Lucis

In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen.

Symbolum Apostolorum, Pater Noster, 3 Ave Maria (Adaugeat Dominus in nobis fidem, corroboret in nobis spem, perficiat in nobis caritatem), Gloria Patri.

aut
Deus, in adiutorium meum intende. Domine, ad adiuvandum me festina. Gloria Patri.

Primum Mysterium Lucis. Baptisma Domini nostri Iesu Christi.

(Tunc venit Iesus a Galilaea in Iordanem ad Ioannem, ut baptizaretur ab eo. Ioannes autem prohibebat eum dicens: "Ego a te debeo baptizari, et tu venis ad me?". Respondens autem Iesus dixit ei: "Sine modo, sic enim decet nos implere omnem iustitiam". Tunc dimittit eum. Baptizatus autem Iesus, confestim ascendit de aqua; et ecce aperti sunt ei caeli, et vidit Spiritum Dei descendentem sicut columbam et venientem super se. Et ecce vox de caelis dicens: "Hic est Filius meus dilectus, in quo mihi complacui".)
(Mt 3,13-17)

Brevis mora cogitationis.

Pater Noster, 10 Ave Maria (mysterium meditantes), Gloria Patri.

Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.

Secundum Mysterium Lucis. Nuptiae Canenses.

(Et die tertio nuptiae factae sunt in Cana Galilaeae, et erat mater Iesu ibi; vocatus est autem et Iesus et discipuli eius ad nuptias. Et deficiente vino, dicit mater Iesu ad eum: "Vinum non habent". Et dicit ei Iesus: "Quid mihi et tibi, mulier? Nondum venit hora mea". Dicit mater eius ministris: "Quodcumque dixerit vobis, facite". Erant autem ibi lapideae hydriae sex positae secundum purificationem Iudaeorum, capientes singulae metretas binas vel ternas. Dicit eis Iesus: "Implete hydrias aqua". Et impleverunt eas usque ad summum. Et dicit eis: "Haurite nunc et ferte architriclino". Illi autem tulerunt. Ut autem gustavit architriclinus aquam vinum factam et non sciebat unde esset, ministri autem sciebant, qui haurierant aquam, vocat sponsum architriclinus et dicit ei: "Omnis homo primum bonum vinum ponit et, cum inebriati fuerint, id quod deterius est; tu servasti bonum vinum usque adhuc". Hoc fecit initium signorum Iesus in Cana Galilaeae et manifestavit gloriam suam, et crediderunt in eum discipuli eius.)

(Io 2,1-11)

Brevis mora cogitationis.

Pater Noster, 10 Ave Maria (mysterium meditantes), Gloria Patri.

Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.

Tertium Mysterium Lucis. Proclamatio Regni Dei.


(Postquam autem traditus est Ioannes, venit Iesus in Galilaeam praedicans evangelium Dei et dicens: "Impletum est tempus, et appropinquavit regnum Dei; paenitemini et credite evangelio".)
(Mc 1,14-15)

Brevis mora cogitationis.

Pater Noster, 10 Ave Maria (mysterium meditantes), Gloria Patri.

Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.

Quartum Mysterium Lucis. Transfiguratio.

(Factum est autem post haec verba fere dies octo, et assumpsit Petrum et Ioannem et Iacobum et ascendit in montem, ut oraret. Et facta est, dum oraret, species vultus eius altera, et vestitus eius albus, refulgens. Et ecce duo viri loquebantur cum illo, et erant Moyses et Elias, qui visi in gloria dicebant exodum eius, quem completurus erat in Ierusalem. Petrus vero et qui cum illo gravati erant somno; et evigilantes viderunt gloriam eius et duos viros, qui stabant cum illo. Et factum est cum discederent ab illo, ait Petrus ad Iesum: "Praeceptor, bonum est nos hic esse; et faciamus tria tabernacula: unum tibi et unum Moysi et unum Eliae", nesciens quid diceret. Haec autem illo loquente, facta est nubes et obumbravit eos; et timuerunt intrantibus illis in nubem. Et vox facta est de nube dicens: "Hic est Filius meus electus; ipsum audite".)
(Lc 9,28-35)

Brevis mora cogitationis.

Pater Noster, 10 Ave Maria (mysterium meditantes), Gloria Patri.

Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.

Quintum Mysterium Lucis. Institutio Eucharistiae.

(Et manducantibus illis, accepit panem et benedicens fregit et dedit eis et ait: "Sumite: hoc est corpus meum". Et accepto calice, gratias agens dedit eis, et biberunt ex illo omnes. Et ait illis: "Hic est sanguis meus novi testamenti, qui pro multis effunditur".)
(Mc 14,22-24)

Brevis mora cogitationis.

Pater Noster, 10 Ave Maria (mysterium meditantes), Gloria Patri.

Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.

Pater Noster, Ave Maria, Gloria Patri secundum Pontificis mentem.

Salve Regina.

In nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen.

www.radiovaticana.org
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22.01.2003 14:47:39
Mysteria luminosa - eine kurze, prägnante Formulierung von Dr. Leo Bazant
Leo amicis salutem dicit!

Si brevia esse verba necesse est, talia propono - accipiens versiones veteres saepissimeque adhibitas Germanicas inclusis sententiis relativis - :

1. ... Jesus, qui a Johanne baptizatus est; (litteram -J- nolo pronuntiare velut -I-)
2. ... Jesus, qui in nuptiis Cananaeis seipsum manifestavit; (vel, cum sint longiora:)
Jesus, qui Canae (vel Cana) seipsum manifestavit,
3. ... Jesus, qui regnum Dei annuntiavit;
4. ... Jesus, qui in monte transfiguratus est;
5. ... Jesus, qui Eucharistiam instituit.

Talia mihi videntur brevia et, ut facillime in orationibus adhibeantur.

Vos salutat cordialiter
Leo magister
www.members.a1.net/leo.bazant
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21.01.2003 18:51:26
Mysteria luminosa
Wer die von Papst Johannes Paul II. in ihren wesentlichen Sinngehalten neu vorgestellten "lichtreichen Geheimnisse" des Rosenkranzes in lateinischer Sprache beten will, findet derzeit nur inoffizielle Fassungen vor.
So unter http://web.carroll.edu/msmillie/rosarylatin.htm :
Mysteria luminosa
1. Baptisma Iesu Christi apud Iordanem
2. Autorevelatio Iesu Christi apud Canense matrimonium
3. Proclamatio Regni Dei et invitamen ad conversionem
4. Transfiguratio Iesu Christi
5. Institutio Eucharistiae
Woanders wurde so formuliert:
http://home.earthlink.net/~thesaurus/thesaurus/BVM/Rosarium.html
Mysteria Luminosa
1. Qui apud Iordanem baptizatus est.
2. Qui ipsum revelavit apud Canense matrimonium.
3. Qui Regnum Dei annuntiavit.
4. Qui transfiguratus est.
5. Qui Eucharistiam instituit.
Rückmeldungen/Anregungen/Hinweise erbeten!
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