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08.03.2009 20:43:56
Du Haupt der heiligen Familie
(news.stjosef.at) „Du Haupt der heiligen Familie“ – „Almae Familiae praeses“ wird der heilige Josef in der ihm gewidmeten Litanei angerufen. Haupt der Familie zu sein bedeutet für einen Ehemann und Vater dienende Verantwortung gegenüber seiner Frau und seinen Kindern auszuüben. Dies hat Josef von Nazareth beispielhaft verwirklicht: Er sorgte für Maria und das Jesuskind in Liebe. Seine besondere Verantwortung verstand er als dienenden Auftrag im Gehorsam gegenüber Gottes heiligem Willen. Jede menschliche Anmaßung und Selbstherrlichkeit, jedes bestimmende Machtstreben lagen ihm fern. Ist das nicht auch etwas, wo unsere heutigen Väter gleichsam beim heiligen Josef in die Schule gehen sollten? Dann wird das familiäre Leben wieder als Ort der lebendigen Verbundenheit mit Gott und untereinander in Liebe erfahren werden. (JSp)
Buchhinweis: Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der heilige Josef in Leben und Lehre der Kirche, Kleinhain 2005, ISBN 978-3-901853-11-1, 13,50 Eur, Bestellung: http://verlag.stjosef.at
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07.03.2009 09:36:19
Du sorgsamer Beschirmer Christi
(news.stjosef.at) In der Josefslitanei rufen wir weiter: "Du sorgsamer Beschirmer Christi" - "Christi defensor sedule". Die Aufmerksamkeit des heiligen Josef als des väterlichen Beschützers des Jesuskindes war in Einheit mit seiner jungfräulichen Gemahlin Maria darauf ausgerichtet, alle Gefahr vom Jesuskind abzuwenden. So beschützte Josef bereits das ungeborene Kind und seine Mutter, als sie unterwegs nach Bethlehem waren. Den besonderen Schutz ließ der heilige Josef dem neugeborenen Kind angedeihen, auch als es bald zur Verfolgung durch Herodes kam, was die Heilige Familie zur Flucht nach Ägypten veranlasste. Auch heute brauchen wir Väter, die sich wirksam für den Schutz ihrer ungeborenen und geborenen Kinder einsetzen - vor leiblichen, aber auch geistigen Gefahren! Der heilige Josef ist auch hier sowohl Vorbild als auch Fürsprecher. (JSp)
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07.03.2009 09:32:19
Klaus Küng ist 20 Jahre Bischof
(presse.kirche.at) Klaus Küng feiert dieser Tage sein 20-jähriges Bischofsjubiläum: Papst Johannes Paul II. hatte den damaligen Regionalvikar des Opus Dei in Österreich am 21. Jänner zum Bischof von Feldkirch ernannt und genau vor 20 Jahren, am 5. März 1989, wurde Küng im Feldkircher Dom von seinem Vorgänger, dem 1999 verstorbenen Altbischof Bruno Wechner, zum Bischof geweiht. Küng wurde damit der erst zweite Bischof von Feldkirch, der jüngsten österreichischen Diözese, die erst 1968 errichtet worden war. Seit 2004 ist Küng Bischof von St. Pölten.
Das Amt als Feldkircher Diözesanbischof hatte Küng bis 2004 inne. Im Sommer 2004 wurde er zum Apostolischen Visitator für die Diözese St. Pölten bestellt. Am 7. Oktober 2004 wurde Küng dann von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von St. Pölten ernannt. Die Amtseinführung erfolgte am 28. November 2004. Bischof Küng ist im Rahmen der Österreichischen Bischofskonferenz für Ehe und Familie, Bioethik und Fragen des umfassenden Lebensschutzes zuständig. Außerdem ist er Vorsitzender der Finanzkommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Darüber hinaus ist Küng Mitglied der vatikanischen Kleruskongregation und Konsultor des Päpstlichen Familien-Rates. Sein bischöflicher Wahlspruch lautet "Serviam" ("Ich will dienen").
Küng wurde am 17. September 1940 in Bregenz geboren und wuchs in Feldkirch auf. Nach der Matura studierte er Medizin in Innsbruck und Wien, wo er 1964 promovierte. 1960 lernte er das Opus Dei kennen, dem er sich bald anschloss. Das Theologiestudium schloss Küng 1969 an der Lateranuniversität in Rom ab. Danach wirkte er ein Jahr als Arzt am Landeskrankenhaus in Graz und beteiligte sich am Aufbau des Opus Dei in der steirischen Landeshauptstadt. 1970 wurde Küng in Madrid zusammen mit weiteren 27 Mitgliedern des Opus Dei zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren an der Peterskirche in Wien und reger Seelsorgearbeit innerhalb des Opus Dei wurde er 1976 zum Regionalvikar ernannt. Dieses Amt hatte er bis 1989 inne. - Link: Website von Bischof Küng.
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07.03.2009 09:30:19
Das Opfer unseres Vaters Abraham
(news.stjosef.at) In der ersten Lesung des 2. Fastensonntags aus dem Buch Genesis hören wir die Erzählung vom Opfer Abrahams. Im Ersten Hochgebet der heiligen Messe, dem „Canon Romanus“, wird ja Bezug auf dieses Opfer genommen, und zwar im Hinblick auf die in den Leib und Blut Christi verwandelten Opfergaben von Brot und Wein: „Blicke versöhnt und gütig darauf nieder und nimm sie an wie einst die Gaben deines gerechten Dieners Abel, wie das Opfer unseres Vaters Abraham, wie die heilige Gabe deines Hohenpriesters Melchisedek.“ Das Alte Testament war eine Vorbereitung und Wegweisung auf Christus hin; im Alten Bund gab es große Gestalten, die das Kommende gleichsam im voraus abbildeten; man spricht von der alttestamentlichen Typologie. So weisen auch Abel, Abraham und Melchisedek in ihren Opfern hin auf das kommende und endgültige Opfer des Neuen Bundes, die Hingabe Jesu Christi am Kreuz für das Heil der Menschen. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Fastensonntag in vollem Wortlaut!
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06.03.2009 17:57:49
Du Nährvater des Sohnes Gottes
(news.stjosef.at) Josef, der gerechte Mann und jungfräuliche Gemahl Mariens, wird in der Litanei auch als „Filii Dei nutricie“ angeredet und bezeichnet: „Du Nährvater des Sohnes Gottes“. Heute ist uns eher der Begriff „Pflegevater“ oder auch „Adoptivvater“ vertraut. Bei allen diesen Bezeichnungen dürfen wir nicht vergessen, dass Josef in einem wahren rechtlichen Sinn als „Vater Jesu“ bezeichnet werden darf. Er erfüllte dem Jesuskind gegenüber alle väterlichen Rechte und Pflichten und sorgte nicht nur für den materiellen Unterhalt Jesu, sondern schenkte ihm alle väterliche Liebe und Fürsorge, die ein Kind so nötig braucht. Auf diese Weise ist Josef von Nazareth ganz gewiss auch das beste Vorbild aller Väter und ein Fürsprecher in allen Angelegenheiten des familiären und häuslichen Lebens bei Gott! (JSp)
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05.03.2009 11:02:47
Auftaktveranstaltung der "Initiative Christliche Familien" in St. Pölten
(presse.kirche.at) „Ja zur Ehe, Ja zu Kindern, Ja zur Weiterbildung“ – mit diesem dreifachen Bekenntnis umriss Projektleiter Robert Schmalzbauer die Ziele der Initiative Christliche Familien (ICF) der Österreichischen Bischofskonferenz bei ihrer Auftaktveranstaltung am 4. März im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten. Die Initiative will helfen, jungen Menschen Mut zu Familie und Kindern zu geben, aber auch Familien auf ihrem Weg in der Ehe zu stärken. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren Bischof Klaus Küng, die NÖ Landesrätin Johanna Mikl-Leitner, Landesfamilienreferent Peter Pitzinger, der Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Josef Grubner, die St. Pöltner Gemeinderäte Ulrike Nesslinger und Matthias Adl sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Familieninitiativen. Diese Initiative der Österreichischen Bischofskonferenz orientiere sich am christlichen Familienbild, unterstrich Schmalzbauer. 73 Prozent aller Kinder bis 18 Jahren wachsen in „natürlichen Familien“ mit ihren Müttern und Vätern auf. Dass dieses Modell Zukunft habe, untermauerte er mit dem Verweis, dass auf 1450 Paare, die miteinander beten, nur eine Trennung komme. Auch bei jenen, die kirchlich orientiert seien, liege die Zahl der Scheidungen weit unter dem heutigen Durchschnitt – nur eine bei 60 Paaren. Familienbischof Klaus Küng bestätigte die effiziente und beispielgebende Arbeit der Familienpastoral in Österreich. Dennoch gebe es Probleme, die in ganz Europa zu finden seien. Die Initiative christlicher Familien der Österreichischen Bischofskonferenz sei eine „Ergänzung zu den bestehenden Einrichtungen“ und ein Impuls, der „für verschiedene Belange der Familien helfen kann“, bekräftigte der Bischof. Eine steigende Kinderzahl brauche sicherlich auch Rahmenbedingungen, sagte er. Doch stehe dahinter die wesentlich Frage nach der Lebensausrichtung und Lebenseinstellung der Menschen heute.
Es bedürfe heute einer besonderen Befähigung im eigenen Leben, jene Initiativen zu entfalten, damit eine Familie entstehe, die auch Bestand habe. Sein großer Wunsch sei, so der Bischof, „dass es eine echte Zusammenarbeit unter den verschiedenen Familieninitiativen gibt und diese sich gegenseitig ergänzen“. - Link: http://www.christlichefamilie.at
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05.03.2009 11:00:52
Du keuscher Beschützer der allerseligsten Jungfrau
(news.stjosef.at) Der Heilige Josef wird in der ihm gewidmeten Litanei als „custos pudice Virginis“ angerufen, auf Deutsch: „Du keuscher Beschützer der allerseligsten Jungfrau“. Gemeint ist, dass Josef von Nazareth gerade durch seine wahre, aber jungfräuliche Ehe mit Maria der ihr von Gott geschenkte Beschützer ihrer Jungfräulichkeit war. Die Kirche hält mit der christlichen Tradition daran fest, dass Maria vor, während und nach der Geburt des Jesuskindes Jungfrau geblieben ist. Ihre Jungfräulichkeit bedeutet ein ungeteiltes und vorbehaltloses Gott-Angehörigen, ist aber auch im biologischen Sinn zu verstehen. Josef von Nazareth wusste, dass er das Heiligtum ihres Leibes nicht verletzen durfte; er respektierte es, das Maria ganz Gott gehörte und sah seine Aufgabe darin, ihren jungfräulichen Lebensstand zu verteidigen und zu beschützen. Genau darin verwirklichte sich auch seine wahre Liebe als Bräutigam, ja als jungfräulicher Gemahl Marias. (JSp)
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04.03.2009 20:53:54
Gedenkmesse für Kardinal Groer
(news.stjosef.at) Die Zisterzienserinnenabtei Marienfeld lädt ein zur Gedenkmesse am 6. Jahrestag des Sterbetags von Hans Hermann Kardinal Groër am 24. März 2009 in der Klosterkirche der Abtei Marienfeld. Die Messe feiert der Wiener Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky. Das Programm: 17.30 Uhr Rosenkranz, 18.00 Uhr Hl. Messe, anschließend Gebet an der Grabstätte und Agape. - Link: www.kloster-marienfeld.at
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04.03.2009 20:50:48
Kein Spiel ohne Schiedsrichter! - Ein Kommentar von P. Lic. Robert Bösner OSB
(news.stjosef.at) Wir dokumentieren einen Kommentar des Wallfahrtspfarrers von Maria Dreieichen P. Lic. theol. Robert Bösner OSB zur aktuellen kirchlichen Lage:
Auch wenn es bei einem (Fußball-) Spiel Verwundete gibt, ist das nicht ein Zeichen, dass das Spiel nicht ordentlich geführt wurde. Diese Aussage meint aber nicht die „wild gewordenen“ oder „gnadenlosen“ Aktionen im Zusammenhang mit der Bestellung eines Weihbischofs für die Diözese Linz, sondern den geordneten Abschlusses dieses Verfahrens. Denn nach einem kürzlichen Gespräch in Rom der zwei Hauptzuständigen in dieser Angelegenheit (des Präfekten der Bischofskongregation mit dem zuständigen Diözesanbischof von Linz) wurde dem neu ernannten Weihbischof Dr. Wagner die Dispens von seiner Verpflichtung zum „apostolischen Gehorsam“ erteilt. Diese aktuelle Episode des pastoralen Ringens um „die in der Diözese Linz seit Jahren spürbare Spannung, die mit der jüngsten Ernennung wieder akut geworden ist“ (aus dem Schreiben der Österr. Diözesanbischöfe an die Gläubigen), ist nun abgeschlossen.
Was jedoch bleibt, ist die latente Spannung in der Diözese Linz „um die Frage der sakramentalen Identität der katholischen Kirche. Besonders betrifft dies das Weihesakrament für Priester und Diakone im Verhältnis (Anm: zu ihrem Bischof und) zum allgemeinen Priestertum aller Getauften.“ (Bischöfe Österreichs). „Der pastorale Weg kann nur im Einklang mit der Weltkirche begangen werden. Bei allen Differenzen muss dieser Weg der Kirche im beharrlichen Gebet und im Gespräch mit der Universalkirche auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils gegangen werden.“
Die Differenzen, von denen unsere Bischöfe sprechen, meinen die unterschiedlichen Konzeptionen von Kirche, vom apostolischen Weihepriestertum und den geweihten Diakonen, von den verschiedenen persönlichen Berufungen von Frauen und ob und wie sie in eine kirchliche Berufung integriert werden können, und von den vielfältigen seelsorglichen Diensten in einer Diözese. Wenn alles so sachlich gelöst werden könnte, wie es hier emotionslos aufgezählt werden kann, dann wäre das alleine schon noch immer eine hinreichend schwierige Angelegenheit. Aber in den vergangenen Jahrzehnten hat man - wie die Ereignisse zeigen - einander viele Verletzungen und Verweigerungen zugefügt, mit Irrtümern und Gutgläubigkeiten und mit schlechtem Gewissen einander getäuscht und enttäuscht. Mit all dem hat man sich darüber hinaus gegenseitig (aber nicht nur in der Diözese Linz) in manche Sackgassen hinein manövriert, aus denen die verschiedenen „Patt-Situtionen“ keinen Ausweg finden lassen. Nur wenn alle gemeinsam „umkehren“ (vordergründig rein verkehrstechnisch, um im Bild zu bleiben, aber auch im geistlichen Sinne), können die Beteiligten einen Weg aus der Einbahnstraße heraus finden in die Weite des „Einklanges mit der Weltkirche“.
Unsere Bischöfe sind sich im klaren, dass soziologische Maßnahmen „bei allen Differenzen“ nicht genügen, sondern dass „dieser Weg der Kirche“, der apostolischen Stiftung Christi, „im beharrlichen Gebet und im Gespräch mit der Universalkirche auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils“ und seiner theologischen Weichenstellungen „gegangen werden“ muss.
Wenn unsere Bischöfe den Weg des Gebetes für die Kirche in unserer Heimat schon jetzt nach der Bischofskonferenz mit einem gemeinsamen „Osterbrief“ beginnen könnten! Die Vorbereitung dieses Gebetsweges haben verschiedene partikuläre Gebetsgruppen ja schon lange begonnen. Es gibt sicher in allen Diözesen genug Bereitschaft zu einer gemeinsamen Gebetsaktion mit den Bischöfen. Daraus können gute Früchte wachsen und es werden sicher viele „beharrlich“ dabei „mitbeten“ und die notwendigen theologischen Gespräche auch damit unterstützen. Es geht nach Meinung vieler auch darum, dass es auf der Ebene der Bischofskonferenz nicht nur das gemeinsame notwendige Bemühen um das Aufrechterhalten des Gleichgewichtes, des status quo, gibt, sondern auch eine komplementäre Ausgestaltung der bischöflichen Episkope eines jeden einzelnen Diözesanbischofs. Wie können z.B. die Bischöfe die Selbstreinigungskräfte des geistlichen „Immunsystems“ im geheimnisvollen Leibe Christi ihrer Diözesen wecken in Einheit untereinander und mit dem Petrusnachfolger? Es war unser Herr Jesus Christus selbst, der von vornherein schon beim Hohepriesterlichen Gebet des letzten Abendmahle zum Vater im Himmel gefleht hat: „Vater, gib dass sie eins sind! Ich bitte aber nicht nur für diese hier (die Apostel als Teilnehmer beim letzten Abendmahl), sondern für alle, die auf ihr Wort hin an mich glauben.“ (Joh, 17, 21.20). Ut omnes unum sint!
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04.03.2009 20:45:23
Die Würde der Ehe und Familie
(news.stjosef.at) Das Buch des pensionierten Juristen und ehemaligen Vorsitzenden des Katholischen Familienverbandes der Diözese Eisenstadt Dr. Walter Huber „Die Würde der Ehe und Familie. Lehraussagen der Kirche“ ist in einer neuen Auflage erschienen. Das Buch enthält Texte aus „Lumen gentium“ und „Gaudium et spes“, außerdem die Enzyklika „Humanae vitae“, die Erklärung „Persona humana“, das Apostolische Schreiben „Familiaris consortio“, die Instruktion „Donum vitae“, das Apostolische Schreiben über die Würde und Berufung der Frau und die Charta der Familienrechte. Außerdem ist ein ausführliches Sachregister enthalten. Dem Herausgeber gebührt Dank und Anerkennung, dass er diese wichtigen Texte der Kirche in einer handlichen Zusammenfassung in gedruckter Form auch weiterhin bereitstellt! - Erhältlich ist das Buch zum Stückpreis von 10 Euro beim Verfasser: Dr. Walter Huber, Dreifaltigkeitsweg 12, 7000 Eisenstadt, email: waldi.huber@gmx.net
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04.03.2009 20:38:22
Du Bräutigam der Gottesmutter
(news.stjosef.at) Die Anrufung „Dei Genitricis sponse“ – „Du Bräutigam der Gottesmutter“ in der Josefslitanei macht uns bewusst, dass der heilige Josef mit Recht als wahrer Bräutigam, ja als jungfräulicher Gemahl der seligen Jungfrau Maria bezeichnet werden darf. Gott hat diese beiden Menschen in einer wahren Ehe verbunden, deren innigste Gemeinschaft der Liebe und des Lebens nicht durch den leiblich-sexuellen Vollzug zum Ausdruck kam, sondern vor allem in der gemeinsamen Liebe der jungfräulichen Gatten zum Kinde Jesus. Gott wollte in seiner Vorsehung das Jesuskind der gemeinsamen elterlichen Liebe Marias und Josefs anvertrauen. Josef durfte das Kind wie ein Vater lieben, und er war mit Maria in wahrer ehelicher Liebe verbunden. Johannes Paul II. hat in seinem Apostolischen Schreiben „Redemptoris custos“ (Nr. 19) diese Wahrheit so zum Ausdruck gebracht: "Josef ... nahm seine Frau zu sich. Er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar“ (Mt 1,24-25). Diese Worte weisen auch auf eine andere eheliche Nähe hin. Die Tiefe dieser Nähe und die Intensität der geistigen Einheit und des Kontakts zwischen den Personen - des Mannes und der Frau - stammen letztlich aus dem Geist, der lebendig macht (vgl. Joh 6,63). Josef, der dem Geist gehorsam war, fand eben in ihm aufs neue die Quelle der Liebe, seiner ehelichen Liebe als Mann, und diese Liebe war größer als jene, die sich „der gerechte Mann“ nach der Möglichkeit seines menschlichen Herzens hätte erwarten können. (JSp)
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03.03.2009 09:04:00
Österreichische Bischofskonferenz tagt in Innsbruck
(kathpress.at) Die aktuelle Situation in Kirche und Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz, die unter dem Vorsitz von Kardinal Christoph Schönborn von 9. bis 12. März im Bildungshaus der Barmherzigen Schwestern in Innsbruck ("Haus Marillac") stattfindet. Am Dienstag, 10. März, feiern die Bischöfe um 18.30 Uhr im Innsbrucker Jakobsdom einen Gemeinschaftsgottesdienst, zu dem Diözesanbischof Manfred Scheuer alle Gläubigen herzlich einlädt. Hauptzelebrant ist Kardinal Schönborn. Predigen wird der bisherige Abt der Zisterzienserabtei Mehrerau, P. Kassian Lauterer (Mehrerau ist eine Territorialabtei, daher ist der jeweilige Abt Mitglied der Bischofskonferenz; auch Lauterers Nachfolger P. Anselm van der Linde nimmt an der Frühjahrsvollversammlung teil). Bei der Festmesse wird auch der neue Bischof von Bozen-Brixen, Karl Golser, erwartet, der am 8. März geweiht wird. Im Jakobsdom singen Chor und Orchester mit den Gläubigen die "erdwärtsmesse" von Peter Jan Marthe, die im Oktober des vergangenen Jahres in Innsbruck uraufgeführt wurde. Nach der Messe findet auf dem Domplatz ein landesüblicher Empfang statt. Bei ihrer Frühjahrsvollversammlung beschäftigen sich die Bischöfe u.a. auch mit den Auswirkungen der Steuerreform, mit dem Verhältnis von Religionsunterricht und Ethikunterricht, mit dem "Paulus-Jahr", mit dem Weltkongress für Migranten- und Flüchtlingsseelsorge, der im November in Rom stattfindet, mit der Sorge um die geistlichen Berufe und mit dem Stand der Neubearbeitung der liturgischen Bücher (Einheitsübersetzung der Bibel, Messbuch, gemeinsames Gebet- und Gesangbuch "Gotteslob"). Auch die Begegnung mit der Slowenischen Bischofskonferenz im Rahmen der Sommervollversammlung im Juni in Mariazell wird in Innsbruck vorbereitet. Als Konsequenz des "Mitteleuropäischen Katholikentags" 2004 hat die Österreichische Bischofskonferenz die Kontakte mit den Episkopaten der Nachbarländer verstärkt.
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03.03.2009 09:00:05
Du Licht der Patriarchen
(news.stjosef.at) Die zweite Anrufung in der Josefslitanei lautet: "Du Licht der Patriarchen" - "lumen patriarcharum". Zu denken ist hier an die Vorväter des Alten Bundes, nämlich Abraham, Isaak und Jakob, deren Reihe Josef von Nazareth auf gewisse Weise fortsetzt und zum Abschluss bringt, indem er in väterlicher Weise und Verantwortlichkeit direkt dem aus der Jungfrau Maria menschgewordenen Sohn Gottes zugeordnet ist. Wer wollte aber nicht auch an den "ägyptischen Josef" denken, der in vielen Einzelheiten seines Lebens und im Grundcharakter seiner Persönlichkeit nicht nur ein typologisches Vorbild Christi, des Erlösers, ist, sondern auch ein gewisser Vorläufer des heiligen Josef? Josef von Nazareth hat so wie Abraham Gott Glauben geschenkt, und Gott hat ihn nicht im Stich gelassen. Als Schutzpatron der Kirche darf der heilige Josef seine Ehrenaufgabe als "Licht der Patriarchen" in besonderer Weise ausüben; wir dürfen uns vertrauensvoll seinem Schutz und seiner Fürbitte anempfehlen! (JSp)
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02.03.2009 12:56:08
Du erlauchter Spross Davids
(news.stjosef.at) Die erste Anrufung des heiligen Josef in der ihm gewidmeten, am 1. Oktober 1910 unter Papst Pius X. kirchlich approbierten Litanei lautet: "Du erlauchter Spross Davids", lateinisch "proles David", was wörtlich "Kind", "Nachkomme" oder "Sohn Davids" heißt. Josef von Nazareth ist von seiner Abstammung her ein Nachkomme Davids. Im "Stammbaum Jesu" bei Matthäus heißt es zuletzt (in Mt 1,16): "Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird." Mit Recht merkt hier die Einheitsübersetzung an: "Es wird vorausgesetzt, daß Jesus durch Adoption in das Geschlecht Davids eingegliedert wurde (vgl. 1,24)." Abgesehen von dieser juridischen Eingliederung dürfen wir jedoch auch annehmen, dass ebenso Maria, die leibliche Mutter des Jesuskindes, aus dem Geschlecht Davids stammte. Dem heiligen Josef kam also im göttlichen Heilsplan die Rolle zu, alle väterlichen Rechte und Pflichten gegenüber dem Jesuskind auszuüben, der als der wahre "Sohn Davids" der Erlöser der Menschen sein wollte. Der Titel "proles David" für den heiligen Josef macht auch deutlich, dass Josef und Maria dem jüdischen Volk angehörten, welches der Träger der göttlichen Verheißungen ist. Der Apostel Paulus schreibt über die Angehörigen dieses Volkes (Röm 9,4): "Sie sind Israeliten; damit haben sie die Sohnschaft, die Herrlichkeit, die Bundesordnungen, ihnen ist das Gesetz gegeben, der Gottesdienst und die Verheißungen." (JSp)
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02.03.2009 12:41:34
Päpstliche Dispens für Pfr. Dr. Gerhard Maria Wagner
(vatican.va/dioezese-linz.at/news.stjosef.at) In der offiziellen Mitteilung des vatikanischen Nachrichtenbulletins vom 2. März 2008 heißt es wörtlich: "DISPENSA DEL SANTO PADRE: Il Santo Padre ha dispensato il Rev.do Mons. Gerhard Wagner dall’accettare l’ufficio di Vescovo Ausiliare di Linz (Austria)." Damit hat Papst Benedikt XVI. dem bereits zum Weihbischof der Diözese Linz ernannten, aber noch nicht geweihten Pfr. Dr. Gerhard Maria Wagner die Dispens erteilt, das Amt des Weihbischofs annehmen zu müssen. Der Linzer Bischof Ludwig Schwarz betonte in einer ersten Reaktion, "dass mit dieser offiziellen Bestätigung diese für die Diözese Linz und die österreichische Kirche turbulente Zeit einen offiziellen Schlusspunkt bekommen hat. Jetzt heißt es, wieder an einem Strang zu ziehen und die Einheit als gemeinsames Anliegen zu verwirklichen."
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01.03.2009 21:21:03
Josefsmonat März: Litanei vom heiligen Josef
(news.stjosef.at) Litanei vom heiligen Josef:
V/A Herr, erbarme dich unser.
V/A Christus, erbarme dich unser.
V/A Herr, erbarme dich unser.

V Christus, höre uns.
A Christus, erhöre uns.

V Gott Vater im Himmel, A erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt
Gott, Heiliger Geist
Heiliger dreifaltiger Gott

Heilige Maria, A bitte für uns.
Heiliger Josef
Du erlauchter Sproß Davids
Du Licht der Patriarchen
Du Bräutigam der Gottesmutter
Du keuscher Beschützer der allerseligsten Jungfrau
Du Nährvater des Sohnes Gottes
Du sorgsamer Beschirmer Christi
Du Haupt der Heiligen Familie
Du gerechter Josef
Du keuscher Josef
Du weiser Josef
Du starkmütiger Josef
Du gehorsamer Josef
Du getreuer Josef
Du Spiegel der Geduld
Du Freund der Armut
Du Vorbild der Arbeiter
Du Zierde des häuslichen Lebens
Du Beschützer der Jungfrauen
Du Stütze der Familien
Du Trost der Bedrängten
Du Hoffnung der Kranken
Du Patron der Sterbenden
Du Schrecken der bösen Geister
Du Schutzherr der heiligen Kirche

V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
A verschone uns, o Herr.
V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
A erhöre uns, o Herr.
V Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
A erbarme dich unser.

V Er hat ihn bestellt zum Herrn seines Hauses
A und zum Verwalter seines Besitzes.

V Lasset uns beten. Gott, du hast in deiner wunderbaren Vorsehung den heiligen Josef zum Bräutigam deiner heiligsten Mutter erkoren. Wir bitten dich, laß uns im Himmel den zum Anwalt haben, den wir auf Erden als unseren Beschützer verehren, der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit.
A Amen.
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01.03.2009 21:19:40
Priesterbruderschaft St. Pius X. setzt neuen Regens in La Reja ein
(fsspx.info/kathpress.at/news.stjosef.at) Der Generalobere der Priesterbruderschaft, Msgr. Bernard Fellay, hat Weihbischof Alfonso de Galaretta zum neuen Regens des südamerikanischen Priesterseminars der Priesterbruderschaft St. Pius X. ernannt. Zuvor hatte dieses Amt Weihbischof Richard Williamson innegehabt. Die "Pius-Bruderschaft" hat Bischof Richard Williamson inzwischen mit Ausschluss gedroht. "Wenn er erneut den Holocaust leugnet, wird das geschehen", sagte der Generalobere der Priesterbruderschaft, Bernard Fellay, dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Williamson habe der Bruderschaft Schaden zugefügt und deren Ruf geschädigt. Fellay forderte Williamson auf, "für eine gute Zeit aus der Öffentlichkeit" zu verschwinden. Es sei wahrscheinlich für alle besser, wenn er schweige und in irgendeiner Ecke bleibe."
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01.03.2009 21:16:26
Auf die Hilfe der Engel vertrauen
(radiovatikan.de) Gläubige sollen in die „Hilfe der Engel“ vertrauen. Diese „Boten Gottes“ seien wichtige Figuren der Frohen Botschaft. Das betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelus-Gebet an diesem ersten Fastensonntag. Christen sollten in schweren Momenten so oft wie möglich die „Beihilfe der Engel“ in Anspruch nehmen. Dies gelte aber insbesondere, wenn es darum gehe, den Spuren Jesu Christi zu folgen. Damit könne nämlich die Bindung an Gott gestärkt werden, so Benedikt XVI. weiter. Den Pilgern und Besuchern aus den Ländern deutscher Sprache sagte der Papst: „Die vierzig Tage der Fastenzeit erinnern an die vierzig Tage Jesu in der Wüste wie auch an die vierzig Jahre der Wanderung des Volkes Israel durch die Wüste in das verheißene Land. Die Entbehrungen der Wüste öffnen den Blick für das Wesentliche. Was zählt und unser Leben trägt, ist die Bindung an Gott. Die Umkehr, die Hinwendung zu Gott und der Glaube sind Geschenk seiner Gnade und zugleich Aufgabe. Gerade in dieser heiligen Zeit wollen wir unser Leben neu im Herrn festmachen. Dabei stärke und helfe euch der Heilige Geist.“
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27.02.2009 20:21:52
Hirtenbrief von Bischof Küng zur Fastenzeit
(dsp.at/news.stjosef.at) Der St. Pöltner Diözesanbischof DDr. Klaus Küng erinnert in seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2009 an die Notwendigkeit der Bekehrung und der geistlichen Vertiefung. Wörtlich schreibt der Bischof: "'Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium.' Was müssen wir tun, um uns in dieser Zeit als Christen zu bewähren? Was erwartet Gott von uns? Paulus würde uns sicherlich ermahnen, nicht nachzulassen, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen und das ewige Leben zu ergreifen, zu dem wir berufen sind (vgl. 1 Tim 6,12). Er würde uns wahrscheinlich auch daran erinnern, dass wir in Bezug auf die anderen eine wichtige Aufgabe und eine große Verantwortung haben. Vielleicht würde er uns das Gleiche wie den Galatern sagen: 'Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen' (Gal 6,2). Möglicherweise würde er auch bei uns nicht vor ernsten Worten zurückschrecken: 'Täuscht euch nicht: Gott lässt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten' (Gal 6,7). Doch sicher würde uns Paulus ermutigen, wie er es im Brief an die Römer getan hat: 'Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?' (Röm 8,31-32). Die Fastenzeit ist eine Einladung, die an uns gerichtet ist. Es ist sehr wichtig, dass wir die Zeit, die Gott uns schenkt, gut nützen und an uns arbeiten, damit wir besser, freier, reifer werden und die Gnade, die wir in der Taufe empfangen haben, erneuert und vermehrt wird. Auch die Verantwortung für die anderen an unserer Seite muss uns bewusst sein." - Link zum Hirtenbrief.
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27.02.2009 20:09:59
Vatikan: Williamson-Erklärung ist unzureichend
(zenit.org) Die gestern verbreitete Erklärung des levebvrianischen Bischofs Richard Williamson ist nicht ausreichend. Dies erklärte heute der Leiter des Presseamtes des Heiligen Stuhls, P. Federico Lombardi SJ. In dem Schreiben hatte Williamson erklärt, er könne in Anbetracht der Folgen seiner die Shoah verleugnenden Thesen im schwedischen Fernsehen von vor vier Monaten „wahrheitsgemäß“ sagen, dass es ihm leid tue, „diese Bemerkungen gemacht zu haben“, und dass er sie nicht gemacht hätte, wenn er „im Vorhinein um das volle Ausmaß an Schaden und Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer des Unrechts im Dritten Reich“. Die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat ranghoher Mitglieder der Bruderschaft des hl. Pius X. hätten ihn von seiner Verantwortung für das Leid überzeugt. Williamson bittet in dem Schreiben „alle Menschen, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüsteten, vor Gott um Vergebung“ (vgl. Video auf h2onews.org). Wie P. Lombardi heute erklärte, scheine diese Erklärung Williamsons die Bedingungen nicht zu erfüllen, die das Vatikanische Staatssekretariat am 4. Februar 2009 festegelegt hatte: Bischof Williamson war schriftlich aufgefordert worden, seine umstrittenen Aussagen über den Holocaust öffentlich und eindeutig zu widerrufen. Außerdem war in diesem Schreiben bekräftigt worden, dass der Papst zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Dekrets zum Nachlass der Exkommunikation der vier Bischöfe von der der Pius-Bruderschaft keine Kenntnis von diesen Aussagen gehabt habe. Der Vatikan hatte die Priesterbruderschaft darüber hinaus dazu aufgefordert, das Zweite Vatikanische Konzil und die lehramtlichen Aussagen auch der letzten Päpste anzuerkennen, um in einen Dialog mit der Kirche eintreten zu können. Der kanonische Status der Bruderschaft sei noch nicht geregelt worden, und keiner der vier Bischöfe habe gegenwärtig ein kirchliches Amt inne. Jesuitenpater Lombardi betonte des Weiteren, dass es sich bei der letzten Erklärung von Williamson weder um einen an den Papst noch an die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“ adressierten Brief handle. - Hinweis: Die Nachrichtenagentur ZENIT ist auf Spenden angewiesen.
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26.02.2009 16:20:31
Doppelt so viele Erwachsenentaufen in Wien
(stephanscom.at) Ungewöhnlich viele Taufkandidaten ab 14 Jahren gibt es heuer in der Erzdiözese Wien: In der Osternacht beziehungsweise in der Osterzeit werden in verschiedenen Kirchen 52 erwachsene Taufbewerber getauft werden. In den letzten Jahren lag die Zahl der Katechumenen, der Taufkandidaten bei rund der Hälfte der diesjährigen.
Am Donnerstag, 26. Februar 2009, findet um 19.00 Uhr im Stephansdom kommt die Zulassungsfeier der Taufkandidaten mit Kardinal Christoph Schönborn statt. Einige der Katechumenen sind Immigranten koreanischer, tschechischer, japanischer, kroatischer, brasilianischer und US-amerikanischer Abstammung. Auffallend ist ein weiteres Detail: "Die überwiegende Mehrheit der diesjährigen Kandidaten gehört den jüngeren Generationen an", so Friederike Dostal vom Referat für Erwachsenenkatechumenat der Erzdiözese Wien. Die Taufkandidaten werden von Priestern und Pastoralassistenten in den Pfarren intensiv ein Jahr lang auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Diese intensive Vorbereitung bewährt sich, so Friederike Dostal, die heuer auch selbst vier Taufkandidaten begleitet: "Erfahrungsgemäß haben die Bewerber viele Fragen. Nicht alle Fragen tauchen gleich zu Beginn auf. Die lange und intensive Vorbereitungszeit hilft jedoch wesentlich dabei, viele dieser offenen Fragen nach und nach klären zu können". Ziel ist es, die Kandidaten langsam durch geistliche Begleitung, regelmäßige Reflexion, Einführung in die Schriftlesung und Tradition der Kirche und durch das Miterleben und Mitfeiern der Feste des Kirchenjahrs in die katholische Gemeinde zu integrieren.
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26.02.2009 16:18:13
Lefebvre-Bischof Williamson entschuldigt sich für Holocaust-Aussagen
kath.net dokumentiert folgende Erklärung von Bischof Williamson:
Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenken, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.
In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.
Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung ( "Ich glaube", "Ich glaube") eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.
Wie der Heilige Vater gesagt hat: Jeder Akt ungerechter Gewalt gegen auch nur einen Menschen verletzt die gesamte Menschheit.
+ Richard Williamson
London, 26. Februar 2009
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25.02.2009 21:03:31
Linzer Priesterkreis nimmt Stellung
(kath.net) "Zuerst eine Hasenjagd veranstalten, dann Dialog anbieten, sieht nach Zynismus aus", bedauert Josef Bauer, Pfarrer von Hohenzell und Obmann des Linzer Priesterkreises, im Fall Wagner im Gespräch mit der Linzer Kirchenzeitung. Der Linzer Priesterkreis (LPK) wurde vor rund 20 Jahren gegründet, weil die rund 30 Mitglieder sich mit ihren pastoralen Anliegen im offiziellen diözesanen Priesterrat nicht vertreten fühlen. Bauer kann wenig Dialoggrundlage erkennen, da sich gezeigt habe, "dass das Gespräch nicht recht viel Sinn hat. Denn da sind Machtkartelle in der Diözese Linz, wo ein Bischof nach dem anderen in die Linzer Linie eingebunden wird. Und wer sich nicht einbinden lässt, wird abgeschossen wie Weihbischof Wagner." Ein vom LPK eigens gebildeter Bischof-Rudigier-Gebetskreis bittet vor allem in den Anliegen der Priester. Auch drei Tage vor der Ernennung Gerhard Wagners wurde speziell für Bischof Ludwig Schwarz gebetet. Die Opposition gegen Wagner erkläre sich daraus, "dass sich in der Diözese Linz in den vergangenen drei, vier Jahrzehnten eine unkatholische Haltung eingenistet hat". Als spezifische Grundlagen des Katholischen nennt Bauer die Liebe zur Eucharistie, die Liebe zu Maria und die Liebe zum Papst. Letzteres könne er bei den "wild gewordenen Dechanten", die Pfarrer Wagner als Weihbischof abgelehnt haben, nicht erkennen und spricht von einer „Verfestigung gegen den Papst“. Wagner wäre geblieben, hätte ihn Bischof Ludwig nicht fallen gelassen. "Aber dem Bischof ist angst geworden." Und Bauer weiter: "Als Bischof Ludwig bei seiner Weihe am 18. September 2005 im Linzer Dom bei seiner Predigt bekannt hat, er werde dem Heiligen Vater in Demut, Ehrfurcht und Gehorsam verbunden sein, habe ich mir gedacht: Wenn du das nur durchhältst! ... Es hat den Anschein, dass er sich schwer damit tut."
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25.02.2009 21:00:22
Gebet, Fasten und Almosen
(radiovatikan.de) Gebet, Almosen, Fasten – mit diesen drei inneren Reinigungsmitteln begehen Christen die Fastenzeit, die auf die Passion und die Auferstehung Christi vorbereitet. Papst Benedikt XVI. hat am Aschermittwoch Abend wie jedes Jahr auf dem Aventin die traditionelle Prozession mit Stationsmesse in der antiken Kirche Santa Sabina geleitet, wobei er auch das Aschenkreuz austeilte. In seiner Predigt sagte der Papst: „Liebe Brüder und Schwestern, während wir uns anschicken, die Asche auf unser Haupt zu empfangen als Zeichen der Umkehr und der Buße, öffnen wir unser Herz dem belebenden Wirken des Wortes Gottes. Die Fastenzeit, die sich durch ein oftmaliges Hören auf dieses Wort auszeichnet, durch ein intensiveres Gebet und durch einen strengen Lebensstil mit Bußcharakter, sei für euch ein Antrieb zur Umkehr und zur aufrichtigen Liebe für die Geschwister, besonders für die armen und bedürftigen. Auf diese Art erneuert im Geist, können wir freudig Ostern feiern.“
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24.02.2009 12:10:20
"Reform der Reform" gemäß den Vorgaben des 2. Vatikanums
Vatikan (kath.net/CWNews.com) Erzbischof Malcolm Ranjith, Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation, fordert “kühne und mutige” Entscheidungen gegen liturgische Missbräuche, die im Zuge nachkonziliarer Reformen aufgekommen sind. “Die Reform muss weiter gehen.” Ein mangelhaftes Verständnis des Zweiten Vatikanums und der Einfluss säkularer Ideologien lassen den Schluss zu, dass “die wahre Zeit des Zweiten Vatikanums noch nicht gekommen ist”, zitierte Ranjith eine Aussage Kardinal Joseph Ratzingers von 1985. Erzbischof Ranjith hat diese Gedanken im Vorwort zu einem neuen Buch über Kardinal Fernando Antonellis liturgische Anliegen formuliert. Antonelli war sehr in die liturgische Bewegung vor und nach dem Zweiten Vatikanum involviert. Ranjith kommt zu dem Schluss, dass die Umsetzung der liturgischen Reformpläne oft von den Intentionen der Konzilsväter abgewichen sei. Daher sei die heutige Liturgie keine getreue Umsetzung der Visionen von “Sacrosanctum Concilium”, der Liturgie-Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. “Einige Praktiken, an die ‘Sacrosanctum Concilium’ niemals auch nur gedacht hätte, wurden in die Liturgie zugelassen, wie die Messe versus populum, die Handkommunion, das völlige Aufgeben des Lateins und des Gegorianischen Chorals zugunsten der Muttersprachen und Liedern und Gesängen ohne viel Raum für Gott.” Er spricht auch von einem groben Missverständnis des Prinzips der „tätigen Teilnahme“ der Gläubigen an der Eucharistiefeier.
Papst Johannes XXIII habe mit der Einberufung des Konzils eine “Stärkung des Glaubens” angestrebt und “sicherlich nicht einen Ruf, mit dem Zeitgeist zu gehen”. „Grundlegende Konzepte und Themen wie Opfer und Erlösung, Mission, Verkündigung und Bekehrung, Anbetung als integrales Element von Kommunion und die Notwendigkeit der Kirche für die Rettung – dies wurde alles beiseite geschoben, während Dialog, Inkulturation, Ökumene, Eucharistie als Mahl, Evangelisierung als Bezeugung usw. wichtiger wurden.“ Sogar in der vatikanischen Kommission, die sich nach dem Konzil mit der Umsetzung der liturgischen Reformen befasste, seien bestimmte Einflüsse klar sichtbar geworden, wie eine Unklarheit in der Rollenverteilung von Geweihten und Nicht-Geweihten oder viel Raum für Experimente. Ein heutiger Rückblick auf diese Tendenzen kann "uns helfen, mutig zu sein bei der Verbesserung oder Änderung von Dingen, die irrtümlich eingeführt wurden und von denen sich zeigt, dass sie mit der wahren Würde der Liturgie nicht überein stimmen.“ Eine notwendige “Reform der Reform” sollte “nicht nur von dem Wunsch inspiriert sein, vergangene Fehler zu korrigieren, sondern viel mehr noch von der Notwendigkeit, dem treu zu sein, was Liturgie tatsächlich ist und für uns bedeutet, und wie das Konzil selbst sie definiert hat.“
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24.02.2009 10:35:38
Weihbischof Laun wehrt sich gegen politische Vereinnahmung
(kirchen.net) „Ich lasse mich nicht für politische Zwecke vereinnahmen“, betont der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun in einer Presseaussendung. In einem Flugblatt zur Salzburger Landtagswahl hatte die „Christliche Wählergemeinschaft“ geschrieben, dass der Weihbischof die Linie der freiheitlichen Familienpolitik bestätigt habe. In diesem Flugblatt gibt die „Christliche Wählergemeinschaft“ (CWG) für die Wahl am kommenden Sonntag, 1. März, eine klare Empfehlung ab: Die Leser sollten die FPÖ wählen. Beim Argumentieren wird dann Weihbischof Laun ins Spiel gebracht: „Weihbischof Dr. Andreas Laun bestätigte in seinem Vortrag die Linie der freiheitlichen Familienpolitik“ heisst es wörtlich. Dazu hat die CWG eine Fotomontage mit dem Bild des Bischofs vor einem FPÖ-Plakat gestellt. „Es ist unverschämt, mich als Werbeträger zu benutzen“, betont der Weihbischof. Als Bischof trete er für keine politische Partei ein. Er habe vor etwa zwei Jahren einmal in einem Vortrag für Mitglieder der FPÖ über das Thema „Familienpolitik aus christlicher Sicht“ gesprochen. „Niemals habe ich aber eine Empfehlung für eine Partei abgegeben“, stellt Laun klar. Gerade jetzt vor dem Wahlkampf solche Falschmeldungen zu verbreiten, sei einer Christlichen Wählergemeinschaft nicht würdig.
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22.02.2009 19:41:43
Pfr. Wagner hat Rücktrittsgesuch unterschrieben
(kath.net) Der Windischgarstner Pfarrer Gerhard Maria Wagner hat sein Ansuchen um Rücknahme seiner Ernennung zum Weihbischof von Linz am Freitagnachmittag schriftlich eingereicht. Das bestätigte er am Sonntag in einem Telefongespräch mit kath.net. Wagner erklärte, dieser Schritt sei "nicht ganz freiwillig" erfolgt. Nicht nur die Medien hätten massiv Druck ausgeübt, sondern vor allem auch kirchliche Kreise. Die Meinung der Dechanten hätte Bischof Schwarz offenbar stark unter Druck gesetzt, ebenso die Meldungen über vermehrte Kirchenaustritte, bedauerte Wagner. - (news.stjosef.at) Der Kirchenrechtler Gero Weishaupt hatte vor kurzem klargestellt: "Erst wenn dem Heiligen Vater ein schriftliches Ersuchen vorliegt, kann der Papst unter Berücksichtigung der Umstände in Österreich und unter Abwägung der Folgen, die eine solche päpstliche Handlung auch für die Weltkirche nach sich zieht, frei über das Rücktrittsgesuch entscheiden." Die Meldungen der Diözese Linz und der Erdiözese Wien über einen bereits vom Vatikan angenommenen Rücktritt waren demgemäß verfrüht und konnten sich höchstens auf eine päpstliche Absichtserklärung beziehen, die freilich noch der Realisierung harrt, jedoch auch im Sinn einer Ablehnung des Rücktrittsgesuchs entschieden werden kann.
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22.02.2009 19:37:20
Wann äußert sich der Heilige Stuhl offiziell?
(news.stjosef.at) Der Direktor des Pressesaales des Apostolischen Stuhles, P. Federico Lombardi SJ, hat am 21.02.2009 folgende Erklärung abgegeben:
Nicht selten schreiben die Medien dem "Vatikan", d.h. dem Heiligen Stuhl, Kommentare und Meinungen zu, die diesem nicht automatisch zugeordnet werden können. Tatsächlich bedient sich der Heilige Stuhl dann, wenn er sich authentisch äußern will, eigener Mittel und damit übereinstimmender Modi (Pressemitteilungen, Noten, Erklärungen).
Jede andere Aussage besitzt nicht den gleichen Wert. Auch kürzlich gab es nicht entsprechende Zuschreibungen. Der Heilige Stuhl zeigt durch seine repräsentativen Organe Respekt für die zivilen Behörden, die in ihrer legitimen Autonomie das Recht und die Pflicht haben, für das Gemeinwohl Vorsorge zu treffen.
Quelle: http://212.77.1.245/news_services/bullet…x=23450&lang=ge
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22.02.2009 19:12:05
Bekenntnis der Kirche zum Primat des Papstes
Benedikt XVI. bekräftigt den Primat des römischen Bischofs innerhalb der Christenheit. Beim Angelusgebet auf dem Petersplatz erinnerte er an das Fest der Kathedra Petri, das die Kirche an diesem Sonntag feiert. „Die Kathedra des Petrus symbolisiert die Autorität des Bischofs von Rom, der innerhalb des ganzen Gottesvolkes zu einem besonderen Dienst berufen ist. Gleich nach dem Martyrium der heiligen Petrus und Paulus wurde der Kirche von Rom ein Primat in der ganzen katholischen Gemeinschaft zuerkannt – eine Rolle, die schon zu Anfang des zweiten Jahrhunderts vom heiligen Ignatius von Antiochien und vom heiligen Irenäus von Lyon bezeugt wird.“
Der „einzigartige und spezifische Dienst des Bischofs von Rom“ sei zuletzt auch vom Zweiten Vatikanischen Konzil angesprochen worden, so Papst Benedikt weiter. Er zitierte aus der dogmatischen Konstitution „Lumen Gentium“ über die Kirche: „In der kirchlichen Gemeinschaft gibt es legitimerweise die Ortskirchen, die eigene Traditionen haben. Davon unberührt bleibt aber der Primat der Kathedra des Petrus, die der weltweiten Gemeinschaft in Liebe vorsteht, die legitime Vielfalt schützt und darauf achtet, dass Eigenheiten der Einheit nicht nur nicht schaden, sondern ihr sogar dienen.“
Er bitte um Gebet, damit er seine Aufgabe als Nachfolger des Apostels Petrus treu ausüben könne, so Papst Benedikt. Über das Fest der Kathedra Petri sagte er auch ein paar Sätze auf deutsch, die durchaus auf den Williamson-Skandal und andere Aufregungen der letzten Wochen anzuspielen schienen: „Christus hat Petrus als den Felsen erwählt, auf dem er seine Kirche aufbauen wollte. Als Apostel sollte er in der ganzen Welt – universal – als Hirte und Lehrer dienen, und dieses Apostelamt wirkt in seinen Nachfolgern durch alle Zeiten fort. Bitten wir den heiligen Petrus um seinen Fürsprache, daß Verwirrung und Stürme die Kirche nicht erschüttern und wir am unverfälschten Glauben festhalten, in der Einheit bleiben und in Liebe miteinander leben. Der Herr leite und stärke euch mit seinem Segen.“
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20.02.2009 20:32:09
"Der Unbewegliche" - Alexander Kissler rezensiert die Lefebvre-Biografie
(sueddeutsche.de) Aus einer solchen Figur hätten Flaubert, Balzac, Bloy mehr als nur einen Roman geschaffen. Die Vita des Marcel Lefebvre ist reich an Irrungen und Wirrungen, an Anmaßungen und Demütigungen. Der Spross einer angesehenen Unternehmerfamilie stammte aus Nordfrankreich, verbrachte fast dreißig Jahre als Missionar in Afrika und wurde auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil der erste Widersacher des Papstes. Bis zur Verachtung und zur Schmähung steigerte sich seine Kritik an der "Konzilskirche". Noch posthum brachte er den Vatikan in arge Bedrängnis. Die Aufhebung der Exkommunikationsdekrete gegen vier Bischöfe der von Lefebvre 1970 gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. löste Entrüstung aus.
Mit diesen Worten beginnt die Rezension von Alexander Kissler zum Buch: BERNARD TISSIER DE MALLERAIS: Marcel Lefebvre. Die Biographie. Aus dem Französischen von Irmgard Haberstumpf. Sarto Verlag, Stuttgart 2008. 760 Seiten, 29 Euro.
Lesen Sie die Rezension in vollem Wortlaut!
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