| | 13.01.2009 21:13:39 | | Beängstigendes Szenario in den USA | | (zenit.org) Ein Gesetz über die Freiheit der Wahl beim Vorhaben der Unterbrechung der Schwangerschaft, der eine legale Tötung des Kindes im Mutterleib ermöglicht, soll nächste Woche in den USA eingeführt werden, berichtet ZENIT. Der „Freedom of Choice Act“, kurz „FOCA“, soll in USA in Kraft treten, wenn der amerikanische Kongress der Vorlage Mitte nächster Woche zustimmt. Der für den 21. bzw. 22. Januar vorgelegte Gesetzesentwurf ist ein weiteres dramatisches Kapitel in der Geschichte der Tötung von Ungeborenen. Wenn das Gesetz angenommen wird, werden in den USA alle Einschränkungen bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs aufgehoben. - Lesen Sie mehr! | | |    |
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| | 13.01.2009 21:11:24 | | Peter Stephan Zurbriggen wird neuer Nuntius in Österreich | | (stephanscom.at) Die Apostolische Nuntiatur in Wien hat am Dienstagnachmittag, 13. Jänner 2009, angekündigt, dass der Vatikan am Mittwoch die Ernennung eines neuen Nuntius für Österreich offiziell bekanntgeben wird. Papst Benedikt XVI. wird Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen zum künftigen Repräsentanten des Heiligen Stuhls in Wien ernennen. Erzbischof Zurbriggen, der aus der Schweiz stammt, ist derzeit Apostolischer Nuntius in den baltischen Ländern Litauen, Estland und Lettland. Peter Stephan Zurbriggen wurde am 27. August 1943 in Brig in der Diözese Sitten/Sion im Kanton Wallis geboren. Er trat 1975 in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein. 1993 wurde er von Johannes Paul II. zum Apostolischen Delegaten in Mosambik und gleichzeitig zum Titularerzbischof von Glastonia ernannt. Seine Bischofsweihe empfing er am 6. Jänner 1994. 1996 wurde die Vatikan-Repräsentanz in Mosambik zur Nuntiatur aufgewertet. 1998 wechselte Erzbischof Zurbriggen als Nuntius in die Kaukasus-Republiken Georgien, Armenien und Aserbaidschan, 2001 in das Baltikum. Wann genau der Wechsel an der Nuntiatur in Wien erfolgen wird, ist noch offen: "Die Apostolische Nuntiatur wird zur gegebenen Zeit sowohl über die Abreise des amtierenden Apostolischen Nuntius, Erzbischof Edmond Farhat, als auch über die Ankunft und Amtsübernahme des neuen Apostolischen Nuntius informieren", hieß es abschließend in dem Kommunique der Nuntiatur. - Link: www.nuntiatur.at | | |    |
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| | 12.01.2009 21:07:00 | | WB Laun sieht Parallelen zwischen Islam und Homosexuellen-Ideologie | (kath.net) In einem kath.net-Kommentar kritisiert der Salzburger Weihbischof Andreas Laun gewisse Diskriminierungen gegenüber Personen mit homosexuellen Neigungen, die von sich aus eine Therapie in Richtung Heterosexualität anstreben. Dies wird ihnen teilweise verwehrt. Am Ende seines Kommentars stellt Laun fest: Der Islam verlangt die Todesstrafe für Menschen, die sich von ihm abwenden. Er fordert auch strenge Verfolgung von Menschen mit homosexuelle Neigungen. Paradoxerweise denken homosexuelle Ideologen „genauso“: Sie wollen anderen Menschen mit homosexuelle Neigungen die „Abkehr“ und „Konversion“ zur Heterosexualität verbieten, vielleicht sogar unter Strafandrohung, zumindest für die „Fluchthelfer“, Therapeuten, die behilflich zu sein versuchen! | | |    |
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| | 12.01.2009 21:02:46 | | Gottes geliebte Kinder | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. ist in seiner Ansprache zum Angelusgebet am Sonntag auf die Bedeutung der Taufe zu sprechen gekommen. Sie zeige, dass alle Getauften geliebte Kinder Gottes seien. Benedikt hatte zuvor in der sixtinischen Kapelle 13 Kindern das Taufsakrament gespendet. Außerdem erinnerte er an das Weltfamilientreffen, das am Mittwoch in Mexiko Stadt beginnt und wo ihn Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone vertreten wird. Den Pilgern deutscher Zunge sagte er: „Gerne heiße ich heute, am Fest der Taufe des Herrn, die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum willkommen. Christus, der unsere menschliche Natur angenommen hat, schenkt uns durch das Sakrament der Taufe die Gnade, daß unser Inneres nach seinem Bild neu geschaffen wird. Unsere Lebensaufgabe ist es, dieses Geschenk als Gottes geliebte Kinder zur Entfaltung zu bringen und durch das beständige Wirken des Heiligen Geistes in Fülle zu leben. Euch allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag!“ | | |    |
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| | 10.01.2009 09:07:25 | | Gedenken an den "Fließer Pfarrer" | (dioezese-innsbruck.at) Die Pfarre Fließ im Oberinntal gedenkt heuer vom 17. bis 21. Jänner in besonderer Weise ihres „alten Pfarrers“ Alois Simon Maaß. Er starb 1846 im Ruf der Heiligkeit. 2008 jährte sich zum 250. Mal sein Geburtstag. Sein Grab in der Gruft der alten Fließer Pfarrkirche („Maaßkirche“) ist für zahlreiche Gläubige eine Stätte des Gebetes in persönlichen Anliegen. Im Tiroler Oberland wird Alois Maaß schlicht „der alte Fließer Pfarrer“ genannt. Vor allem unter der älteren Bevölkerung genießt er nach wie vor hohe Verehrung. In besonderen Anliegen wird er als Fürsprecher und Helfer angerufen. Fließ gedenkt seiner jährlich am 18. Jänner, seinem Sterbetag. Höhepunkt und Abschluss der heurigen Gedenkfeiern ist ein feierlicher Gedächtnisgottesdienst am Mittwoch, 21. Jänner, 19.30 Uhr. Alois Maas wurde 1758 in Strengen geboren. Der Vater war Lehrer, Mesner und Organist. Noch als kleiner Bub kam Alois mit seiner Familie nach Kauns. Nach dem Schulbesuch beim Vater und Gymnasialstudien in Imst, Hall und Innsbruck trat er in Brixen ins Priesterseminar ein. 1781 wurde er zum Priester geweiht. Als Priester wirkte Maaß zunächst an verschiedenen Orten im Pustertal, in Flauerling und in Imst. Bereits in diesen Jahren wurden ihm außerordentliche, übernatürliche Fähigkeiten nachgesagt, was ihm einerseits Ansehen, andererseits aber auch Schwierigkeiten einbrachte. 1804 wurde Maas schließlich Seelsorger in Fließ. Hier konnte er bis zu seinem Lebensende bleiben und seine Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen. Er war ein überzeugter, tieffrommer Christ, tiefgründiger Prediger, gesuchter Beichtvater, ein Freund der Kinder. Immer wieder gelang es ihm, auch Hartgesottene und Verstockte zu gläubiger Umkehr zu bewegen. Bei seinen priesterlichen Mitbrüdern genoss er hohes Ansehen. In der Zeit der Fremdherrschaft und des Freiheitskampfes 1809 spielte Maaß zwar nur eine lokale patriotische Rolle. Leidenschaftlich aber rief er zur Treue gegenüber Heimat, Kirche und Tradition auf. In Notsituationen erwies er sich als tatkräftiger Helfer. Berichte über seine seherischen Fähigkeiten verbreiteten sich rasch. Am 16. Jänner 1846 starb Pfarrer Alois Simon Maaß im Ruf der Heiligkeit. Beigesetzt wurde er in der alten Fließer Pfarrkirche vor dem Hochaltar. Diese Kirche zählt zu den ältesten „Zeugen“ des Christentums in Tirol. Im Zuge der Kirchenrenovierung in den Jahren 1992/93 wurde eine Gruft errichtet. Sie wurde als Gedenkstätte für Pfarrer Maaß gestaltet, seine Gebeine wurden dorthin umgebettet. Pfarre und Gemeinde Fließ laden vor allem die Gläubigen des Oberlandes ein, die bevorstehenden Gedenktage mit der Ortsbevölkerung mit zu feiern: Samstag, 17. Jänner: 19.30 Uhr Einführung mit Power-Point-Präsentation, Abendgebet. Beichtgelegenheit bis 21 Uhr. Sonntag, 18. Jänner: 8.45 Uhr Morgengebet in der Maaßkirche. 9 Uhr Eröffnung mit Schuldbekenntnis, Prozession zur Barbarakirche, feierliches Hochamt. 16 Uhr Grabbesuch mit Andacht in der Maaßkirche, sakramentaler Segen. Montag, 19. Jänner: 19 Uhr Rosenkranzgebet für die Familien und um geistliche Berufungen. Dienstag, 20. Jänner: 16 Uhr Gelobtes Gebet um Abwendung von Viehseuchen, Beichtgelegenheit. 17 Uhr Heilige Messe mit Verstorbenen-Gedenken. 19.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst im Rahmen der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen. Mittwoch, 21. Jänner: 19.30 Uhr feierlicher Gedächtnisgottesdienst am Begräbnistag von Pfarrer Maaß. Weblink: http://pfarre.fliess.at/ | | |    |
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| | 10.01.2009 08:58:01 | | Die Taufe Jesu im Jordan | | (news.stjosef.at) Das Fest der Taufe des Herrn zeigt uns Jesus den Christus zu Beginn seines öffentlichen Auftretens, wie er sich von Johannes im Fluss des Jordan taufen lässt. „Taufen“ heißt hier „untertauchen“, tief eintauchen ins Lebenselement des Wassers. Die Taufe der Menschen durch Johannes im Jordan sollte zeigen, dass aller Schmutz, alle Unreinheit der Sünde weggewaschen wird durch das Erbarmen Gottes. Das Untertauchen war aber auch ein Bild für das Absterben des alten Menschen der Sünde und des Todes; der neue Mensch der Gnade sollte auferstehen und mit Gott sein Leben führen. Freilich war die Taufe des Johannes nur eine Bußtaufe, noch kein Sakrament, d.h. aus sich heraus war dieses Zeichen nicht wirksam im Sinn der Gnadenvermittlung, sondern nur als Bitte an Gott. Es war jedoch ein machtvoller Ausdruck der Änderung der inneren Gesinnung, wie sie Johannes einforderte, eben der Abkehr vom Bösen und der Umkehr zu Gott. Wenn Jesus Christus, der Sündenlose und Erlöser der Menschen, nun in die Reihe derer tritt, die von Johannes getauft werden wollen, so scheint das zunächst paradox: Johannes selber will ihn davon abhalten. Und doch hat es seinen Sinn: Jesus stellt sich in eine Reihe mit uns Menschen, er solidarisiert sich mit uns und zeigt an, dass er als das „Lamm Gottes“ gekommen ist, um stellvertretend die Schuld der Menschen zu tragen und die „Sünde der Welt“ hinwegzunehmen. Er wird in der Kraft seines am Kreuz vergossenen Blutes die Sakramente des Heiles einsetzen, von denen die Taufe das erste ist, gleichsam das Eingangstor zum ewigen Leben. Jesus wird mit Wasser und mit Heiligem Geist taufen. - Lesen Sie die Predigt zum Fest der Taufe des Herrn im Wortlaut! | | |    |
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| | 09.01.2009 10:47:32 | | Papstaufruf zu Frieden und Freiheit für die Kirche | | (stephanscom.at) Beim Diplomaten-Neujahrsempfang hat Papst Benedikt XVI. erneut die Gewalt im Gaza-Streifen verurteilt und eine sofortige Waffenruhe gefordert: "Militärische Optionen sind keine Lösung, Gewalt ist immer zu verurteilen." Gleichzeitig forderte Benedikt XVI. neue Gesprächsanläufe in den Konfliktregionen der Erde. "Ich will noch einmal wiederholen, dass militärische Optionen keine Lösung sind und dass Gewalt, von welcher Seite sie auch kommt und welche Form auch immer sie annimmt, entschieden zu verurteilen ist", sagte der Papst beim Neujahrsempfang für die beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten am Donnerstag, 8. Jänner 2008. Die traditionelle Ansprache an die Botschafter ist eine der großen programmatischen Reden des Papstes. Benedikt XVI. beklagte besonders die Leiden der Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen und bekräftigte seine Hoffnung auf Friedensverhandlungen: "Mit dem klaren Engagement der internationalen Gemeinschaft" könne es eine Lösung geben. Jeglicher Hass, Provokationen und Waffengebrauch seien zurückzuweisen. Als entscheidend bezeichnete Benedikt XVI. die bevorstehenden Wahlen auf israelischer und palästinensischer Seite. Notwendig seien Politiker, "die entschieden diesen Prozess voranbringen und ihr Volk zu der schwierigen, aber unverzichtbaren Versöhnung führen". Eindringlich beklagte der Papst vor den Diplomaten die Diskriminierung von Christen in weiten Teilen der Welt, besonders im Irak und in Indien. Die "schweren Attacken gegen Tausende von Christen" im vergangenen Jahr seien ein Ausdruck moralischer Armut und bedrohten den Frieden, sagte Benedikt XVI. Die betreffenden Regierungen forderte er auf, sich aktiv für ein Ende der Intoleranz und der Schikanierung von Christen einzusetzen. Schäden, vor allem an Kirchen und kirchlichem Eigentum, müssten repariert werden. Die politisch Verantwortlichen müssten mit allen Mitteln Respekt zwischen den Religionen fördern und jede Form von Hass und Verachtung verurteilen, so Benedikt XVI. Im Blick auf westliche Staaten äußerte sich der Papst besorgt über antichristliche Tendenzen. Vorurteile und Feindseligkeit dürften nicht deshalb genährt werden, weil die Stimme der Christen in bestimmten Fragen Unruhe erzeuge. Die christliche Botschaft könne sich nicht auf den privaten Raum beschränken, betonte Benedikt XVI. - Link: Ansprache des Papstes im Wortlaut. | | |    |
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| | 09.01.2009 10:45:09 | | Father Richard John Neuhaus verstorben | | (news.stjosef.at) Wie das „Institute on Religion and Public Life” in New York mitteilt, ist der kanadischstämmige Konvertit und Priester Richard John Neuhaus am 8. Januar 2008 im Alter von 72 Jahren verstorben. Er litt an einer Krebserkrankung und verbrachte die letzten Tage im Krankenhaus. „Als Priester, Schriftsteller und öffentliche Führungsgestalt in so vielen Kämpfen, aber auch als Freund kann niemand seine Stelle einnehmen“, wird erklärt. Am 13. Jänner 2009 wird um 10 Uhr vormittags die Begräbnismesse in der Kirche der Unbefleckten Empfängnis (414 E. 14th Street, New York City) gefeiert. Richard John Neuhaus war Herausgeber von „First Things – The Journal of Religion, Culture, and Public Life”. – Homepage: www.firstthings.com ; Biographie auf Wikipedia. | | |    |
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| | 07.01.2009 19:36:49 | | Das Vorbild heiliger Eheleute | | (zenit.org) Päpstlicher Legat beim VI. Weltfamilientreffen in Mexiko-Stadt wird Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB sein. Das geht aus einem Schreiben hervor, dass Benedikt XVI. anlässlich der internationalen Begegnung auf Latein verfasst hat. Im Auftrag des Papstes wird Bertone bei den Feierlichkeiten, die vom 14. bis 18. Januar stattfinden werden, zugegen sein. Der Heilige Vater verweist in seinem Brief, der vor wenigen Tagen vom Heiligen Stuhl veröffentlicht wurde, auch auf mehrere Vorbilder für christliche Familien hin, die als Zeugen der Geschichte für beispielhafte Heiligen und ihre Familien hilfreich sein können. - Lesen Sie mehr im ausführlichen Bericht von ZENIT! | | |    |
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| | 07.01.2009 19:35:07 | | katholisch.at erweitert Serviceangebot | (katholisch.at) Mit zwei neuen innovativen Services startet das Online-Portal der katholischen Kirche in Österreich, www.katholisch.at, ins Jahr 2009. Zum einen wird der bisherige tägliche Nachrichtenüberblick über das Geschehen in der katholischen Kirche in Österreich ergänzt durch einen kostenlosen "Wochendienst". Nach Anmeldung erhält der Benutzer jeden Freitag einen Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten und Ereignissen der vergangenen Woche. Darüber hinaus bietet der neue "Pfarrfinder" die Möglichkeit, gezielt nach Adressen, Websites und Kontaktdaten zu allen rund 3.000 österreichischen Pfarren zu suchen. Besonders komfortabel wird dieses Service durch die Kooperation mit "Google maps". So wird jede gesuchte Pfarre zugleich auch mit ihrem jeweiligen Standort auf einer detaillierten Landkarte angezeigt. Ebenfalls ausgebaut wurde das Angebot für Medienleute. So bietet die Seite unter www.katholisch.at/presse neben einer Sammlung der wichtigsten Kontaktadressen und Links für Medienschaffende die Portraits sämtlicher österreichischer Bischöfe und Weihbischöfe honorarfrei in Druckqualität, laufend aktualisierte honorarfreie Pressefotos zu aktuellen Ereignissen in der katholischen Kirche in Österreich sowie einen umfassenden kostenfreien Download-Bereich für Radiojournalisten. Wie der Leiter des Medienreferats der Österreichischen Bischofskonferenz, Paul Wuthe, im Gespräch mit "Kathpress" betonte, habe sich die Website seit ihrem Beginn im Jahr 2006 "sehr gut etabliert". Die neuen Services stellen laut Wuthe eine "konsequente Weiterentwicklung des vorrangigen Servicecharakters der Seite" dar. Nachdem die Seite bislang vor allem die diözesane Arbeit der Kirche abgebildet hat, soll durch den "Pfarrfinder" nun "verstärkt auch die pfarrliche Basis in den Blick der österreichweiten Medienarbeit genommen werden". - Link: www.katholisch.at Anmerkung (news.stjosef.at): Bei den Pfarren sind vorhandene Pfarrhomepages fallweise noch nicht eingetragen. Bei den kirchlichen und kirchennahen Medien fehlt überraschenderweise kath.net . Der Service ist also durchaus noch ausbaufähig! | | |    |
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| | 06.01.2009 19:09:48 | | Blutzeugen für Christus | | (fides.org) Zum Jahresende veröffentlicht der Fidesdienst wie jedes Jahr die Aufstellung der Pastoralarbeiter, die 2008 gewaltsam ums Leben kamen. Wie aus den Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst zur Verfügung stehen wurden dieses Jahr der chaldäische Erzbischof von Mossul (Irak), Paulos Faraj Rahho, 16 Priester, 1 Ordensmann und zwei Laien im Freiwilligendienst ermordet. - Link zur Aufstellung im Detail (Word-Dokument). | | |    |
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| | 06.01.2009 19:04:36 | | Im Kosmos das Wirken des Schöpfers erkennen | | (radiovatikan.de) Mit einer feierlichen Messe im Petersdom hat Benedikt XVI. an diesem Dienstag das Fest Erscheinung des Herrn begangen. In einem winterlich kalten Petersdom wurde – wie dies an Epiphanie Brauch ist – auch der Ostertermin dieses Jahres feierlich auf Latein verkündet. In seiner Predigt zitierte der Papst Dante und erwähnte Galilei – vor allem aber rief er im neuen Jahr eindringlich zur Hoffnung auf. „Es gibt keinen Schatten, wie dunkel er auch sein mag, der vom Licht Christi nicht erhellt würde. Und darum dürfen wir Christusgläubige nie die Hoffnung verlieren – auch nicht heute, angesichts der großen sozialen und wirtschaftlichen Krise, die die Menschheit in Atem hält. Auch nicht angesichts des Hasses und der zerstörerischen Gewalt, die weiter viele Teile der Welt in Blut tauchen. Auch nicht angesichts des Egoismus und des Übermuts des Menschen, der sich zum Gott seiner selbst aufwirft, was manchmal zu gefährlichen Eingriffen in den Heilsplan Gottes zum Leben, zur Menschenwürde, zur Familie oder zur Schöpfung führt. Unser Bemühen, das menschliche Leben und die Welt vom Gift und der Verschmutzung zu befreien, die Gegenwart und Zukunft zerstören könnten, behält seinen Wert und seinen Sinn – auch wenn wir scheinbar erfolglos sind oder uns ohnmächtig fühlen angesichts der Übermacht feindlicher Kräfte.“ Benedikt erwähnte, dass 2009 von der UNO zum Jahr der Astronomie ernannt worden ist, und las die Geschichte vom Stern von Betlehem deswegen durch eine besonders kosmologische Brille. „Vierhundert Jahre nach den ersten Forschungen von Galileo Galilei am Teleskop wollen wir für das Symbol des Sterns, das in der Erzählung von den Sterndeutern eine so große Rolle spielt, besonders aufgeschlossen sein. Sie waren ja mit hoher Wahrscheinlichkeit Astronomen... Die Sterne, die Planeten, das ganze Universum werden keineswegs von einer blinden Kraft bestimmt, sie gehorchen nicht einfach nur der Dynamik der Materie. Man darf also die kosmischen Elemente nicht vergöttlichen – im Gegenteil: In allem und über allem gibt es einen persönlichen Willen, den Geist Gottes. Und daher sind die Menschen nicht Sklaven des Kosmos, sondern frei, d.h. fähig, sich mit der schöpferischen Freiheit Gottes in Beziehung zu setzen. Er ist am Ursprung von allem und regiert alles – nicht wie ein kalter, anonymer Motor, sondern als Vater, Bräutigam, Freund, Bruder, als Logos.“ Das Christentum habe also eine besondere Vision des Kosmos, so Benedikt weiter, die „im Mittelalter in Philosophie und Theologie zu besonders hohen Ausdrucksformen gefunden“ habe. Heute erlebe sie eine gewisse „neue Blüte“: „dank der Leidenschaft und dem Glauben vieler Wissenschaftler, die auf den Spuren Galileos weder auf Vernunft noch auf Glauben verzichten, sondern beide bis ins Tiefste würdigen und sich gegenseitig befruchten lassen.“ | | |    |
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| | 05.01.2009 09:19:44 | | Zwei Buchtipps über den heiligen Josef | (news.stjosef.at) Die (nach-)weihnachtliche Zeit bietet eine gute Gelegenheit, sich in geistlicher Lektüre mit der Gestalt und besonderen Sendung des heiligen Josef vertraut zu machen. Wie kein anderer war er als jungfräulicher Ehemann Marias und als väterlicher Beschützer des Jesuskindes von Gott dazu auserwählt und berufen, dem Heilsplan zu dienen. Wir empfehlen Ihnen zwei Bücher aus dem Verlag St. Josef: - Werner Schmid und Josef Seeanner, St. Josef. Zeugnisse der Kirche über ihren Schutzpatron. Verlag St. Josef. 311 Seiten; 15,80 Euro, ISBN 978-3-901853-05-0. - Tarcisio Stramare, Er gab ihm den Namen Jesus. Der heilige Josef in Leben und Lehre der Kirche. Verlag St. Josef, Kleinhain. 246 Seiten; 13,50 Euro. ISBN 978-3-901853-11-1. Bestellung: http://verlag.stjosef.at, Verlag St. Josef, Kleinhain 6, A-3107 St. Pölten-Traisenpark, Tel. +43 2742 360088, Fax +43 2742 20284, e-mail: verlag@stjosef.at. | | |    |
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| | 05.01.2009 09:15:51 | | Papst ruft zu Frieden im Gaza-Streifen auf | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat zu „Sofortmaßnahmen“ für ein Ende des Konflikts im Gazastreifen aufgerufen. Nach dem sonntäglichen Angelusgebet schloss sich das Kirchenoberhaupt dem Appell der christlichen Führer in Jerusalem an, die den 4. Januar zum Gebetstag um Frieden und Gerechtigkeit erklärt hatten. Am Samstagabend war Israel in seinem Kampf gegen die radikal-islamische Hamas nach achttägigen Luftangriffen mit Panzern und Infanteristen in den Gazastreifen eingerückt. Papst Benedikt: „Die dramatischen Nachrichten, die uns aus Gaza erreichen, zeigen, wie Dialogverweigerung zu Situationen führt, welche die Bevölkerungen unsagbar belasten, die erneut Opfer von Hass und Krieg geworden sind. Krieg und Hass sind nicht die Lösung der Probleme. Das bestätigt auch die jüngste Geschichte. Bitten wir also, dass das Kind in der Krippe die Autoritäten und Verantwortlichen beider Seiten, der israelischen wie der palästinensischen, zu sofortigem Handeln anregt, um der aktuellen tragischen Lage ein Ende zu setzen.“ | | |    |
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| | 05.01.2009 09:14:31 | | Sie folgten dem Stern | | (news.stjosef.at) Gott ist auf der Seite aller ehrlich nach der Wahrheit Suchenden. Das zeigt uns das Beispiel der Weisen aus dem Morgenland, die durch den Stern am Himmel geleitet den Weg zum neugeborenen Jesuskind fanden. Wie hatten doch diese Männer aus einem fernen Land in heiligen Schriften und in der Beobachtung der Gestirne geforscht und Ausschau gehalten nach dem ihnen noch unbekannten Gott! Es müssen wahrhaft „weise“ Männer gewesen sein. Weisheit ist mehr als Wissen. Weisheit lehrt die Dinge in rechtem Licht zu sehen und die Ordnung der Welt zu erkennen. Die Weisheit vermag hinter allem Geschaffenen den Schöpfer alles Guten wahrzunehmen, Gott den Herrn. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der Erscheinung des Herrn in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 03.01.2009 09:54:34 | | Missio sammelt für Priesteramtskandidaten in aller Welt | | (stephanscom.at) Am 6. Jänner sammeln die Päpstlichen Missionswerke in den Kirchen für "Priester aus allen Völkern". Mit den Geldern werden Männer in den Ländern des Südens bei ihrer Priesterausbildung unterstützt. Dank der Hilfe von Missio - Päpstliche Missionswerke in Österreich konnte Father Richard im sudanesischen Kassalla studieren und danach Priester werden. "Er ist für die vielen Flüchtlinge dort ein Fels in der Brandung", erzählt Monsignore Leo Maasburg, Nationaldirektor von Missio. Auf dem aktuellen Plakat für die Missio Sammlung "Priester aus allen Völkern" sind die Hände von Father Richard zu sehen. "Gerade in den Ländern des Südens ist die Präsenz der Kirche und der Priester unverzichtbar für die Menschen in Not. In Afrika, Asien und Lateinamerika gibt es zahlreiche Berufungen. Die weltweite Missio Kirchensammlung 'Für Priester aus allen Völkern' am 6. Jänner ermöglicht die fundierte theologische und pastorale Ausbildung von tausenden Priesteramtskandidaten, die sonst mangels finanzieller Mittel nicht Priester werden und den Menschen dienen könnten", erklärt Monsignore Maasburg. Im Studienjahr 2007 wurden weltweit über 935 Seminare und Schulen mit mehr als 90.000 Studierenden unterstützt. "Jemand hat einmal gesagt: 'Wer am Herzen des Menschen arbeiten will, muss entweder Chirurg oder Priester werden.' Dort, wo die Not am größten und daher das Handeln am notwendigsten ist, werden Priester gebraucht. In ihrem Dienst sind sie dem Menschen nahe. Priester wie Father Richard sind dafür ein leuchtendes Beispiel. Bitte unterstützen Sie großzügig die Sammlung für Priester aus allen Völkern, die es so vielen jungen Menschen in den Ländern des Südens ermöglicht, ihrer Berufung zu folgen", bittet Nationaldirektor Maasburg. Missio bittet nicht nur am Dienstag, 6. Jänner 2009, um Unterstützung, auch regelmäßige Spenden sind möglich. Durch die "Aktion Priesterausbildung" können einzelne, kleine Gruppen oder ganze Pfarrgemeinden einem jungen Priesteramtskandidaten vier Jahre für 570 Euro pro Jahr das Studium finanzieren. - Link: www.missio.at | | |    |
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| | 03.01.2009 09:49:39 | | Das Geheimnis des fleischgewordenen Wortes | | (news.stjosef.at) An diesem 2. Sonntag in der Weihnachtszeit wird uns im Evangelium nochmals der Prolog des Johannes-Evangeliums vorgelesen. Früher war dies als sogenanntes Schlussevangelium nach jeder Messe vorgesehen; auch heute gibt es dazu die Möglichkeit in der „außerordentlichen Form“ des römischen Ritus. Dass die Kirche uns diesen Teil des Evangeliums so oft verkündet, weist auf die besondere Bedeutung dieser Worte hin. Johannes der Evangelist hat sein Evangelium wahrscheinlich als letzter der Evangelisten verfasst; jedenfalls war er wie wohl kein anderer durchdrungen vom Geheimnis des fleischgewordenen Wortes und hat dafür in Wort und Tat Zeugnis gegeben. Johannes war es auch, der als Jünger, den Jesus besonders liebte, vom Kreuz herab die Worte hören durfte: „Siehe, deine Mutter.“ Und so hat dieser Jünger Johannes gemäß der christlichen Überlieferung für die Mutter des Herrn gesorgt und ist ihr geistlich nahegestanden. Wen wundert es da, wenn er gleichsam in der Schule Marias zu einer ganz tiefen Einsicht in die Geheimnisse des Glaubens gelangt ist, die er dann auch den Hörern und Lesern seines Evangeliums mitteilen wollte? Gottes ewiges Wort ist Fleisch geworden; Gott ist als Mensch einer von uns geworden. So verkündet uns Johannes gleich am Beginn seines Evangeliums. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Sonntag nach Weihnachten 2009! | | |    |
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| | 01.01.2009 20:42:08 | | Die Revolution der Liebe | (radiovatikan.de) Das Christentum ist zu einer „friedlichen Revolution“ fähig, die allerdings sehr langsam vonstatten geht, weil die Verantwortung im Gewissen der Menschen wachsen muss. Das sagte Papst Benedikt XVI. bei der der Neujahrsmesse im Petersdom an diesem Donnerstag. Er mahnte dazu, die Weltwirtschaftskrise zu einer grundlegenden, auch ökologischen und moralisch-kulturellen Neuerung zu nutzen und die Gewalt im Gazastreifen zu beenden. In festlich weißem Messgewand mit goldbestickter Mitra zog Benedikt XVI. in den vollbesetzten Petersdom ein, um den ersten Gottesdienst des neuen Jahres zu zelebrieren. „Wegen des Reichtums und der Schönheit des doppelten Anlasses“ sei die Neujahrsmesse immer besonders anrührend, sagte der Papst: Das bürgerliche Neujahrsfest falle zusammen mit dem Oktavtag von Weihnachten, an dem wir die Gottesmutterschaft Marias feiern. Die Kirche begeht den 1. Januar als Weltfriedenstag. Papst Benedikt: „Um auf dem Weg des Friedens zu gehen, müssen die Menschen und Völker vom Antlitz Gottes erleuchtet sein und von seinem Namen gesegnet. Genau dies geschah auf endgültige Weise in der Menschwerdung.“ Die irdische Geschichte Jesu habe tatsächlich den Anstoß zu einer neuen Menschheit gegeben, die mit der Gnade Christi fähig ist zu einer langsamen, friedlichen „Revolution“: „Es ist keine ideologische, sondern eine geistliche Revolution, keine utopische, sondern eine echte. Dazu braucht es unendliche Geduld, das dauert bisweilen sehr lange. Jede Abkürzung ist zu vermeiden, man muss den schwierigsten Weg gehen: die Verantwortung muss im Gewissen der Menschen wachsen.“ Link: Predigt im Wortlaut. | | |    |
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| | 01.01.2009 20:39:35 | | Bischof Küng: Den Glauben ohne Abstriche verkünden | (presse.kirche.at/news.stjosef.at) In der Silvesteransprache führte der St. Pöltner Bischof DDr. Klaus Küng unter anderem aus: Angesichts der gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklungen werden ja viele Anfragen an die Kirche gerichtet, wie z.B. ob es nicht besser wäre, wenn die Priester heiraten dürften, ob Zölibat noch zeitgemäß sei oder ob die Kirche nicht in manchen Belangen ihre Bestimmungen ändern müsse. Mir scheint, allem anderen voran, die vorher erwähnte Aufforderung des hl. Paulus wichtig. Sie betrifft alle: Priester, Verheiratete und Unverheiratete, Männer und Frauen, Jung und Alt, Gesunde und Kranke. Jeder hat seine Berufung, seine Aufgabe. Für alle ist der Weg derselbe, er trägt den gleichen Namen. Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6). Er sagt auch: „Wenn ihr mich liebt, dann werdet ihr meine Gebote achten. Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll“ (Joh 14,15-16). Was bedeutet das konkret? Es bedeutet, dass wir alle bemüht sein sollen, konsequent aus dem Wort Gottes zu leben, so wie es von der Kirche vermittelt wird; Es bedeutet, dass wir an den Geheimnissen, die er auf Erden begründet und uns geschenkt hat, so teilnehmen sollen, wie es erforderlich ist, d.h. mit der rechten inneren Gesinnung. Das ist mit dem Bestreben verknüpft, das Leben, unser Denken, Reden und Handeln dem Evangelium entsprechend zu gestalten, denn Jesus sagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr! wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ (Mt 7,21). Das Gesagte setzt voraus, dass das Evangelium von der Kirche ohne Abstriche verkündet wird und die hl. Geheimnisse so gefeiert werden, wie es der Kirche aufgetragen ist. Es gibt keinen anderen Weg zur Fruchtbarkeit der Kirche und zur Fruchtbarkeit des Christseins. Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 31.12.2008 18:32:14 | | Die Armut bekämpfen, den Frieden schaffen | Papst Benedikt XVI. schreibt zu Beginn seiner Botschaft zum Weltfriedenstag (1. Januar 2009): Auch zu Beginn dieses neuen Jahres möchte ich allen meinen Friedenswunsch zukommen lassen und sie mit dieser meiner Botschaft einladen, über das Thema ,,Die Armut bekämpfen, den Frieden schaffen” nachzudenken. Schon mein verehrter Vorgänger Johannes Paul II. hatte in der Botschaft zum Weltfriedenstag 1993 die negativen Auswirkungen unterstrichen, welche die Armutssituation ganzer Völker letztlich auf den Frieden hat. Tatsächlich gehört die Armut oft zu den Faktoren, welche Konflikte und auch kriegerische Auseinandersetzungen begünstigen oder verschärfen. Letztere tragen ihrerseits zum Fortbestehen tragischer Situationen von Armut bei. ,,Es macht sich in der Welt eine andere ernste Bedrohung für den Frieden immer besorgniserregender breit”, schrieb Johannes Paul II. ,,Viele Menschen, ja ganze Völkerschaften leben heute in äußerster Armut. Der Unterschied zwischen Reichen und Armen ist auch in den wirtschaftlich hochentwickelten Nationen augenfälliger geworden. Es handelt sich um ein Problem, das sich dem Gewissen der Menschheit aufdrängt, da eine große Zahl von Menschen in Verhältnissen lebt, die ihre angeborene Würde verletzen und infolgedessen den wahren und harmonischen Fortschritt der Weltgemeinschaft gefährden”. Lesen Sie die Botschaft des Papstes in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 31.12.2008 18:30:20 | | Mit Gottvertrauen ins Neue Jahr | | (news.stjosef.at) Mit dem Neujahrstag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria, gelangt die Weihnachtsoktav zum Abschluss. Die acht Tage von Weihnachten angefangen bis Neujahr sind ja gleichsam ein einziges Fest zum Lob der Menschwerdung des Sohnes Gottes aus Maria, der Jungfrau. „Denn als die Zeit erfüllt war, da sandte Gott seinen Sohn, geboren aus einer Frau“, verkündet uns der Apostel Paulus, wie wir in der Lesung aus dem Galaterbrief gehört haben. Eine neue Zeit hat mit der Ankunft des Erlösers begonnen, und es ist höchst sinnvoll dass die menschliche Zeitrechnung die Jahre einteilt vor und nach Christi Geburt. - Lesen Sie die ganze Predigt zum Hochfest der Gottesmutter Maria! | | |    |
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| | 31.12.2008 10:55:28 | | Gedanken zum Jahreswechsel | (news.stjosef.at) Auf dieser Welt ist vieles im menschlichen Leben vergänglich. Was heute Gegenwart ist, ist morgen schon Vergangenheit, was jetzt noch Zukunft ist, ist morgen Gegenwart und übermorgen bereits längst geschehen und der Erinnerung oder dem Vergessen anheimgegeben. Gibt es etwas, das bleibt? Der Reichtum kann es nicht sein, denn er zerrinnt, wie der Börsencrash zeigt, oder die Erben freuen sich oder streiten darüber. Macht kann es auch nicht sein, die bleibt, denn jedes Reich ist noch zerfallen, und jeder große Herrscher musste einmal abdanken, entweder auf natürlichem Weg oder durch Gewalt. Ehre ist auch eine sehr unbeständige Kategorie, denn nicht überall ist das Gute anerkannt und mancherorts wird auch Menschen Ehre erwiesen, die sie nicht verdienen. Sinnlicher Genuss ist zwar etwas Intensives, aber doch auch sehr Flüchtiges und Vergängliches, und vor allem wird hier der Mensch reduziert auf ein bloßes Triebwesen, das er ja nicht ist. Auch die körperliche Schönheit ist vergänglich, wie wir durch Krankheit oder Alter erfahren können. Was zählt und bleibt also wirklich? Letztlich sind es nur die Werte, die den Menschen als Person betreffen wie Liebe, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit, Treue, die Bestand haben und die Schönheit des Herzens ausmachen, die sich dann auch im Antlitz des Leibes ausdrückt. Als Menschen unterliegen wir dem geschichtlichen Wandel, indem wir älter werden und uns in gewisser Weise auch verändern, und doch ist unser persönliches Leben darauf angelegt, zur Reife und Entfaltung zu kommen. Wir sollen zunehmen nicht nur an Alter, sondern auch an Weisheit. Was letztlich zählt und bleibt, das sind die Schätze und Werte des Herzens. Schönheit, Macht, Reichtum und Ehre vergehen. Darin dass die menschliche Person etwas Beständiges an sich hat und in ihrer Entfaltung und Reifung alles Gute in sich bewahren kann, auch wenn es längst vergangen ist, zeigt sich die Gottebenbildlichkeit des Menschen. Gott, der Ewige, in welchem sich jede Vollkommenheit zuerst findet, ist der Ursprung alles Guten; in ihm hat alles Bestand. Will der Mensch einen festen Halt finden und Bestand haben in dem, was gut an ihm ist, muss er sich mit Gott als der lebendigen Quelle alles Guten verbinden. Der eine Gott lebt in drei göttlichen Personen das Geheimnis der Liebe. Wir können dies nicht begreifen, nur glauben. Aber wir sind gerufen in diese Gemeinschaft der Liebe. Denn Gott selbst ist in unsere Zeit eingetreten: Er ist Mensch geworden aus der Jungfrau Maria. Er hat die Bedingungen unserer Zeitlichkeit angenommen, damit wir an seiner Ewigkeit Anteil erhalten. Vereint mit unserem Herrn Jesus Christus, dem wahren Gott und Menschen, sollen wir durch den rechten Gebrauch der vergänglichen Güter zu den ewigen gelangen. So legen wir das alte Jahr voll Dankbarkeit zurück in Gottes Hände. Wir erwarten getrost, was kommen mag, im Vertrauen auf die göttliche Vorsehung. Und einmal möge uns der gütige und barmherzige Gott heimholen ins Vaterhaus seiner ewigen Liebe! - Josef Spindelböck. | | |    |
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| | 31.12.2008 10:53:57 | | Dokument "Libertatis nuntius" jetzt online | | (news.stjosef.at) In den marxistisch inspirierten Richtungen der sog. „Befreiungstheologie“ stellten manche Vertreter den Grundsatz auf, die sog. „Orthopraxie“ komme vor der „Orthodoxie“, ja sei allein wesentlich: Entscheidend sei also das rechte Handeln und nicht der rechte Glaube. Demgegenüber nahm das kirchliche Lehramt in zwei wesentlichen Dokumenten Stellung: Die Kongregation für die Glaubenslehre legte am 6. August 1984 die Instruktion "Libertatis nuntius" über einige Aspekte der "Theologie der Befreiung" vor und am 22. März 1986 die Instruktion "Libertatis conscientia" über die christliche Freiheit und Befreiung. Das Dokument "Libertatis nuntius" ist nun erstmals in deutscher Sprache online verfügbar, und zwar auf www.stjosef.at (Link zum Dokument: HTML - Word - PDF). | | |    |
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| | 28.12.2008 19:34:44 | | Auftakt zur Sternsingeraktion | | (stephanscom.at) Kardinal Christoph Schönborn hat am Samstagvormittag, 27. Dezember 2008, den Auftakt zur diesjährigen "Dreikönigsaktion" der Katholischen Jungschar gegeben. Er segnete eine "Sternsinger"-Gruppe, stellvertretend für die 85.000 Mädchen und Buben, die in den nächsten zehn Tagen als "Heilige Drei Könige" die Weihnachtsbotschaft verkünden und Spenden für arme Menschen in den Ländern des "Südens" sammeln. Der Wiener Erzbischof dankte der "Sternsinger"-Gruppe aus Mannersdorf am Leithagebirge für ihr Engagement und erteilte den Kindern und Begleitern den Segen für die Aktion. Bei der Feier im Wiener Erzbischöflichen Palais bot die "Sternsinger"-Gruppe aus der niederösterreichischen Pfarre Mannersdorf am Leithagebirge ihre Texte und Lieder dar. Der Wiener Erzbischof dankte den Mädchen und Buben für ihr Engagement und erteilte den Kindern und Begleitern den Segen für die Aktion. Kardinal Christoph Schönborn appellierte dabei an die Österreicherinnen und Österreicher, die mehr als 500 Hilfsprojekte der "Dreikönigsaktion" für Not leidende Menschen in Entwicklungsländern mit ihrer Spende zu unterstützen. Es gehe darum, "mit beiden Händen zu helfen": mit der einen Hand für Bedürftige in Österreich, mit der anderen für Menschen in Not in aller Welt. Auch auf die Tür des Erzbischofs wurden die Abkürzungen der traditionellen Segensbitte "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus" geschrieben. In den nächsten zehn Tagen werden die "Sternsinger" überall in Österreich unterwegs sein und rund zwei Millionen Haushalte besuchen. - Homepage der "Dreikönigsaktion": www.dka.at | | |    |
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| | 28.12.2008 19:30:27 | | Papst fordert Waffenstillstand in Nahost | | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am Sonntag das Ende der Kämpfe im Gazastreifen gefordert. An die internationale Gemeinschaft appellierte er, nichts unversucht zu lassen, um den Frieden wiederherzustellen und den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen. „Ich empfinde tiefen Schmerz über die Toten und Verletzten, über die Schäden, die Leiden und die Tränen der Bevölkerung, die Opfer der tragischen Angriffen und Repressalien ist. Das Vaterland Jesu darf nicht weiterhin Zeuge von so viel Blutvergießen sein, das ohne Ende sich wiederholt! Ich erflehe das Ende dieser Gewalt, die in jeder ihrer Erscheinungsweisen zu verurteilen ist, und die Wiederherstellung der Waffenruhe im Gazastreifen. Er bete für einen „Ruck der Menschlichkeit und der Weisheit“ in den Verwantwortlichen. „Ich bitte die internationale Gemeinschaft, nichts unversucht zu lassen, um den Israelis und den Palästinensern aus dieser Sackgasse zu helfen und nicht – wie ich vor zwei Tagen in meiner Botschaft ‚Urbi et Orbi’ gesagt habe – vor der perversen Logik des Angriffs und der Gewalt zu kapitulieren, sondern vielmehr den Weg des Dialogs und der Verhandlungen zu gehen. Vertrauen wir Jesus, dem Friedensfürst, unser drängendes Gebet in diesen Anliegen an; und sprechen wir zu Ihm, zu Maria und Joseph: ‚O leidgeprüfte Familie von Nazareth, gib der Welt den Frieden’. Gib ihn heute vor allem dem Heiligen Land.“ Aus Anlass des Fests der Heiligen Familie hat Benedikt beim Angelusgebet am Sonntag die Familie von Nazareth als Vorbild für die heutige Gesellschaft herausgestellt. Gerade um Weihnachten, da familiäre Traditionen besonders gepflegt werden, werde schmerzlich bewusst, wo die Familie verletzt sei. Einen besonderen Gruß richtete er per Videoschaltung an die Teilnehmer einer Kundgebung für die Familie in Spanien. Dabei lenkte er den Blick auf das Weltfamilientreffen, das vom 14. bis 18. Januar 2009 in Mexiko Stadt veranstaltet wird. Außerdem forderte Benedikt XVI. menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Er sorge sich über den Anstieg „prekärer Arbeitsverältnisse“, so der Papst, der an eine Weihnachtsmesse Pauls VI. vor 40 Jahren in einer italienischen Fabrik erinnerte. Schließlich gedachte Benedikt des Erdbebens von Messina vor genau 100 Jahren. Damals verloren schätzungsweise allein in dieser Stadt an der Spitze des italienischen Stiefels 80.000 der 130.000 Einwohner ihr Leben durch ein Seebeben und einen nachfolgenden Tsunami. In seiner Muttersprache sagte Benedikt XVI.: „Einen weihnachtlichen Gruß richte ich an die deutschsprachigen Pilger und Besucher. Das Evangelium des heutigen Sonntags der Heiligen Familie führt uns die Kindheit Jesu vor Augen. Bei seinen gottesfürchtigen Eltern Josef und Maria wuchs das Kind Jesus heran, es wurde kräftig und Gott erfüllte es mit Weisheit. Das Beispiel der Heiligen Familie sei uns allen ein Vorbild für echte Frömmigkeit, Respekt vor dem Nächsten und aufrichtige Hilfsbereitschaft. Der Herr schenke euch dazu seine Gnade.” | | |    |
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| | 27.12.2008 09:51:04 | | Papst betet für verfolgte Christen in aller Welt | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. hat am zweiten Weihnachtstag der verfolgten Christen in aller Welt gedacht und ihnen die Solidarität der Universalkirche zugesichert. An Weihnachten spürt man stärker als an andere Tagen, dass es auf der Welt immer noch viel Leid gibt. So Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am Stephanstag auf dem Petersplatz. Vor mehreren Tausend Pilgern und Besuchern betonte das katholische Kirchenoberhaupt, dass mit der Geburt Jesu die Liebe den Hass und das Böse besiegt habe. Deshalb denke er in diesen Tagen besonders an all jene, die leiden. Dazu Benedikt XVI.: „Meine Gedanken gehen u.a. an die beiden italienischen Ordensschwestern Maria Teresa Olivero und Caterina Giraudo, die zusammen mit ihren örtlichen Mitarbeitern vor mehr als anderthalb Monaten im Norden Kenias entführt wurden. Ich wünsche mir, dass sie und alle Entführten auf der Welt in diesen Stunden meine Nähe sowie die Solidarität der gesamten Kirche spüren.“ Der Papst rief deshalb alle Gläubigen auf, für die Entführten in Lateinamerika, im Nahen Osten und in Afrika zu beten. „Der Herr, der uns durch seine Geburt die Liebe gebracht hat, möge die Herzen der Entführer berühren und sie dazu verleiten, die Gefangenen zu befreien, damit die Entführten wieder ihre Arbeit für ihre Mitmenschen verrichten können. Das haben beispielsweise die beiden entführten italienischen Ordensschwestern bisher vorbildlich getan, indem sie sich für die ärmsten Mitbrüder einsetzen.“ Schwester Caterina Giraudo und Schwester Maria Teresa Olivero von der Kontemplativen Missionsbewegung Pater de Foucauld in Cuneo (Italien) waren am 10. November aus ihrer Mission in El-Wak im Nordosten Kenias rund 10 Kilometer von der Grenze von Somalia entfernt verschleppt worden. Seither fehlt jegliche Spur der beiden Ordensfrauen. | | |    |
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| | 27.12.2008 09:48:24 | | Wirtschaft und Ethik - ein christlicher Auftrag | | (bebeverlag.at) Wirtschaft und Ethik ist ein oft höchst kontrovers diskutiertes Thema. Eine im Heiligenkreuzer "be&be Verlag" erschienene und von Hochschulprofessor DDr. Herbert Pribyl herausgegebene Publikation versucht, sich diesem Thema über die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik zu nähern. Namhafte Autoren wie Jörg Guido Hülsmann, J. Hanns Pichler, Erich W. Streissler und Rudolf Weiler behandeln in ihren Beiträgen die Verwiesenheit der Sozialwirtschaft auf die Ethik. Besonders die Ansätze von Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek als bedeutende Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie werden ausführlich dargestellt. Der Sozialethiker und Naturrechtslehrer Johannes Messner, Begründer der Wiener Schule der Naturrechtsethik, zeigte den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fragen auf. Darum benützte er in Sachfragen besonders die Lehre von Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Die Autoren gehen der gegenseitigen Verwiesenheit von Ökonomie und Ethik bei ökonomischen Ordnungsfragen sowohl grundlegend (z.B. Konjunkturtheorie, Geldproduktion, Praxeologie) als auch bei relevanten Einzelthemen (z.B. gerechter Lohn, Unternehmer, Globalisierung, Wettbewerb) nach. Dogmengeschichtlich wird der Einfluss der naturrechtlich geprägten spanischen Spätscholastik auf die Österreichische Schule der Nationalökonomie, besonders Carl Menger, aber auch die Bedeutung der katholischen Soziallehre thematisiert. - Bibliographische Information: Herbert Pribyl (Hg.), Wirtschaft und Ethik. Die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik, 236 Seiten, Be&Be-Verlag Heiligenkreuz 2009, ISBN 978-3-902694-00-3, Preis: 15,90. - Link zur Buchinformation mit direkter Bestellmöglichkeit! | | |    |
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| | 27.12.2008 09:42:38 | | Eine Gemeinschaft der Liebe und des Lebens | | Das Fest der Heiligen Familie weist uns auf das Geheimnis göttlicher und menschlicher Liebe hin, das die Gemeinschaft von Maria, Josef und dem Jesuskind geprägt und beseelt hat. Die Familie ist nach Gottes Plan gegründet auf die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau, in Offenheit für Kinder. Auch wenn die Verbindung von Maria und Josef eine besondere war – sie lebten ihre Ehegemeinschaft nach dem Willen Gottes auf jungfräuliche Weise –, so fehlte doch nichts von den wesentlichen Werten, die eine christliche Ehe und Familie ausmachen. Der heilige Augustinus hat drei wesentliche Güter der Ehe aufgezählt: Nachkommenschaft („proles“), Treue („fides“) und sakramentale Unauflöslichkeit („sacramentum“). Die Heilige Familie von Nazareth hat all dies in einzigartiger Weise verwirklicht. In allem war die Liebe zu Gott und zueinander das Entscheidende. Diese Liebe ist die Voraussetzung für die gegenseitige Achtung der Personen und für die Hingabe und Gemeinschaft der Herzen. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 25.12.2008 13:14:23 | | Wahrer Gott und wahrer Mensch | | (presse.kirche.at) Der Glaube, dass Christus zugleich „wahrer Gott und wahrer Mensch ist“, sei das Wichtigste am heutigen Festtag, betonte Bischof DDr. Klaus Küng in seiner Predigt am Weihnachtstag beim Hochamt im Dom zu St. Pölten. Die Geheimnisse Gottes seien „viel größer und tiefer“ als der Verstand zu fassen vermag, fügte er an. Der Bischof forderte die Anwesenden auf, „viel mehr um Gnade und Hilfe von Gott“ zu erbitten und „auf seine Kraft zu bauen als auf uns und unsere Kraft“, damit der Glaube an Gottes Sohn in den Herzen aufleuchte. Denn nur von diesem Bewusstsein komme der Friede, der von Weihnachten ausgehe, unterstrich Bischof Küng. Der von Gott gesandte Sohn stehe den Menschen in allem bei „auch in unserer Schwachheit und auch dann, wenn wir versagt haben“, erklärte er. Gott komme nicht als Fordernder, sondern „als kleines Kind, wehrlos, demütig, zur Liebe einladend“. Liebe sei das Merkmal seines ganzen Lebens, wies der Bischof hin. Jesus sei aus Liebe zu den Menschen für die Wahrheit eingetreten, auch wenn dies Widerspruch auslöste. „Wenn wir möchten, dass das Licht, das wir von der Weihnacht her empfangen, in uns wächst und bleibt, dann müssen wir uns Gott zuwenden, insbesondere dem Mensch gewordenen Gott und seine Stimme hören“, betonte Bischof Küng. Denn für die Erfahrung von Weihnachten sei es wichtig auf Gottes Stimme zu hören und um Nächstenliebe bemüht zu sein. Wenn man das Weihnachtsfest ernst nehme, werde sich „Friede in unseren Herzen und in unserer Umgebung ausbreiten“, versicherte der Bischof in seinen Worten. - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! | | |    |
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| | 25.12.2008 13:12:21 | | "Erschienen ist die Gnade Gottes, unseres Erlösers!" | (radiovatikan.de) Papst Benedikt XVI. wandte sich mit folgenden Worten in seiner Weihnachtsbotschaft an die Menschen: „Apparuit gratia Dei Salvatoris nostri omnibus hominibus“ (Tit 2,11) Liebe Brüder und Schwestern! Mit den Worten des Apostels Paulus verkünde ich erneut die freudige Botschaft der Geburt Christi: Ja, heute „ist allen Menschen die Gnade Gottes, unseres Erlösers, erschienen“! Sie ist erschienen! Dies ist es, was die Kirche heute feiert. Die Gnade Gottes, reich an Güte und Liebe, bleibt nicht verborgen, sie „ist erschienen“, sie wurde im Fleisch sichtbar, sie hat ihr Antlitz gezeigt. Wo? In Bethlehem. Wann? Unter Kaiser Augustus, während der ersten Volkszählung, die auch der Evangelist Lukas erwähnt. Und wer bringt die Offenbarung? Ein neugeborenes Kind, der Sohn der Jungfrau Maria. In ihm ist die Gnade Gottes, unseres Erlösers, erschienen. Darum heißt dieses Kind Jehoshua, Jesus, das bedeutet „Gott rettet“. Die Gnade Gottes ist erschienen: Darum ist Weihnachten ein Fest des Lichts. Nicht ein strahlendes Licht wie jenes, das am hellichten Tag alle Dinge erfaßt, sondern ein Schein, der in der Nacht aufleuchtet und sich von einem bestimmten Ort des Universums her ausbreitet: von der Grotte in Bethlehem, wo das göttliche Kind „das Licht der Welt erblickt“ hat. In Wirklichkeit ist er das Licht selbst, das sich ausbreitet, wie es so viele Weihnachtsbilder gut darstellen. Er ist das Licht, das mit seinem Erscheinen die Finsternis zerreißt, die Dunkelheit vertreibt und uns erlaubt, den Sinn und den Wert unserer Existenz und der Geschichte zu verstehen. Jede Krippe ist eine schlichte und beredte Einladung, das Herz und den Verstand für das Geheimnis des Lebens zu öffnen. Es ist eine Begegnung mit dem unsterblichen Leben, das sterblich geworden ist im geheimnisvollen Weihnachtsgeschehen; dieses Geschehen können wir auch hier auf dem Platz bewundern wie auch in unzähligen Kirchen und Kapellen auf der ganzen Welt und in jedem Haus, wo der Name Jesu angebetet wird. Erschienen ist die Gnade Gottes allen Menschen. Ja, Jesus, das Antlitz des Gott-der-rettet, ist nicht nur für wenige sichtbar geworden, nicht nur für ein paar, sondern für alle. Es stimmt, in der bescheidenen, schmucklosen Bleibe in Bethlehem haben ihn nur wenige Menschen gefunden, aber er ist für alle gekommen: für Juden und Heiden, Reiche und Arme, Nahe und Ferne, Gläubige und Ungläubige... für alle. Die übernatürliche Gnade ist nach dem Willen Gottes für alle Geschöpfe bestimmt. Der Mensch muß sie jedoch annehmen, sein „Ja“ dazu sagen, wie Maria, damit das Herz von einem Strahl dieses göttlichen Lichtes erleuchtet wird. In jener Nacht haben Maria und Josef, die es schon mit Liebe erwartet hatten, das fleischgewordene Wort aufgenommen ebenso wie die Hirten, die bei den Herden wachten (vgl. Lk 2,1-20). Eine kleine Gemeinschaft also, die herbeieilte, um das Jesuskind anzubeten; eine kleine Gemeinschaft, die die Kirche und alle Menschen guten Willens verkörpert. Lesen Sie die ganze Ansprache des Heiligen Vaters unter diesem Link! | | |    |
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