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07.12.2008 20:40:06
Evangelische Christen reden über Himmel und Hölle
(idea.de) „Das Bild von der Hölle mahnt, offensiv zum Himmel einzuladen.“ Das erklärte der Theologe und Rektor des Albrecht-Bengel-Hauses in Tübingen, Rolf Hille, bei einer Regionalkonferenz von 15 bayerischen SMD-Hochschulgruppen (Studentenmission in Deutschland) Ende November in Rosenheim. Vor rund 100 Mitarbeitern erläuterte er die biblische Überzeugung, dass es nach dem Tode ein Gericht „mit doppeltem Ausgang“ gebe. Abhängig von seiner Haltung zu Jesus Christus komme der Verstorbene entweder in den Himmel oder in die Hölle. Allerdings dürfe die Warnung vor ewiger Verdammnis nicht zu einer Drohbotschaft werden. „Völlig unchristlich“ wäre es auch, triumphierend die Verdammung von Ungläubigen zu feiern. Im Mittelpunkt der christlichen Verkündigung solle vielmehr die „Frohbotschaft“ stehen, dass Gott alle Menschen retten wolle. Die von einigen Christen vertretene Vorstellung einer Allversöhnung lehnte Hille ab. Sie lasse sich „nur indirekt und spekulativ aus einigen Bibelstellen ableiten“ und sei daher nur geeignet, „den Hoffnungshorizont des Glaubens herauszustellen“. Auch der SMD-Regionalsekretär Joachim Samuel Eichhorn (Bayreuth) mahnte, Studenten auf das Geschenk des Evangeliums anzusprechen, ohne Angstparolen zu verbreiten. „Immer an die Hölle denken, aber nie davon sprechen", empfahl der promovierte Historiker.
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06.12.2008 13:57:48
Nikolausbrief an die Kinder von Bischof Klaus Küng
(presse.kirche.at) Am 6. Dezember feiert Bischf Klaus um 16.30 Uhr im Dom mit Kindern und ihren Familien einen Segensgottesdienst. Schon im Vorfeld dieses beliebten Heiligengedenktages hat sich der Diözesanbischof in einem eigenen Brief an die Kinder gewandt, um ihnen Leben und Beispiel des hl. Nikolaus näherzubringen. Die Verehrung des Hl. Nikolaus zeigt sich auch darin, dass ihm allein in der Diözese St. Pölten 20 Kirchen geweiht sind. - Link: Brief des Bischofs an die Kinder.
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06.12.2008 13:56:21
Ein Wegbereiter für den Herrn
(news.stjosef.at) Mit dem Advent hat das neue Kirchenjahr als „Markusjahr“ begonnen. Das Evangelium nach Markus wird uns in diesem Lesejahr B häufig verkündet. Eben haben wir den Anfang des Markusevangeliums gehört. Wir wollen darüber nachdenken und die einzelnen Sätze etwas näher betrachten! Der Titel oder die Überschrift lautet wörtlich: Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Dieses Buch ist ein „Evangelium“, eine frohe Botschaft; ihr Hauptinhalt ist Jesus Christus, der als Sohn Gottes verkündet und bekannt wird. Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen. Hier nimmt der Evangelist auf den Vorläufer Jesu Bezug, der vom Propheten Jesaja vorausgesagt worden war. Johannes der Täufer wird ein Bote für den Herrn sein, ein Wegbereiter. - Lesen Sie die Predigt zum 2. Adventsonntag in vollem Wortlaut!
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06.12.2008 13:54:44
Maria - voll der Gnade und "ganz schön"
(news.stjosef.at) „Tota pulchra es, Maria, et macula originalis non est in te.“ – „Ganz schön bist du, Maria, und die Makel der Erbschuld ist nicht in dir.“ Mit diesen und ähnlichen Worten preist die Kirche heute an ihrem Hochfest die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria. Freude und Jubel kommt auf in den Herzen der Menschen; im Himmel preisen die Engel und Heiligen ihre Königin, die allezeit frei war von jeder Sünde! Maria ist die „Gnadenvolle“ („gratia plena“), wie sie der Engel begrüßt hat. Gott selbst hat sie ganz schön gemacht, sie ganz für sich bereitet, sodass sie dem Erlöser eine würdige Mutter sein konnte. Mitten im Advent leuchtet sie also auf, die hehre, ganz erhabene Frau, die bereit war für das Kommen des Messias und die ihm in ihrem Herzen eine würdige Wohnung bereitet hat. - Lesen Sie die Predigt zum Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (8. Dezember) in vollem Wortlaut!
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05.12.2008 22:32:32
Karl Golser zum Bischof von Bozen-Brixen ernannt
(ecclesiabz.com/news.stjosef.at) Karl Golser ist der neue Bischof der Diözese Bozen-Brixen. Um 12 Uhr hat heute Diözesanadministrator Josef Matzneller im Pastoralzentrum in Bozen den Namen des neuernannten Bischofs bekannt gegeben. Sein Wahlspruch lautet: "Christus unser Friede" (vgl. Eph 2,14). Der Wahlspruch rückt Christus ins Zentrum und lädt ein, die Herzen für ihn, der „unser Friede“ geworden ist, zu öffnen. Der Friede Christi erneuere jeden Bereich des täglichen Lebens. Er erfülle die Herzen, damit sie sich dem Wirken seiner verwandelnden Gnade öffnen; er durchdringe die Familie, damit sie ihre treue Gemeinschaft festigen, heißt es als Erklärung auf der Website der Diözese. Karl Golser wurde am 16. Mai 1943 in Tscherms, Südtirol, geboren und war bisher als Priester und Moraltheologe tätig. - Link: www.ecclesiabz.com
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05.12.2008 22:28:57
Naturrecht garantiert Recht auf Freiheit
(radiovatikan.de) Die Theologie muss in der heutigen Gesellschaft und in der Politik das Bewusstsein für eine universale Ethik schaffen. Das sagte Benedikt der XVI. an diesem Freitag zu Vertretern der Internationalen Theologenkommission, die in dieser Woche in Rom tagte. Im Zentrum der Beratungen stand der Entwurf eines Dokuments zum Thema Naturrecht. Benedikt betonte die zentrale Bedeutung eines solchen Dokuments. Die Naturrechtslehre sei eine Garantie für ethische Grundrechte, so der Papst: „Das Naturrecht garantiert das Recht auf persönliche Freiheit und den gegenseitigen Respekt vor der Würde des Anderen. Das Naturrecht schützt jeden vor ideologischer Manipulation und vor Gewalttaten, die unter Berufung auf das Recht des Stärkeren verübt werden.“ Die Theologie müsse aber stets die Prinzipien und Normen vermitteln, die auf der Offenbarung und dem Glauben beruhen, so der Papst weiter.
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05.12.2008 22:25:08
Russischer Patriarch Alexi II. gestorben
(religion.orf.at) Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Alexi II., ist tot. Der Moskauer Patriarch starb am Freitag im Alter von 79 Jahren in seinem Amtssitz in Moskau an einem Herzleiden.
Alexi II. führte die Kirche in Russland aus dem Kommunismus in die Demokratie und gilt als Kirchenoberhaupt, das der russischen Orthodoxie neues Leben einhauchte. Alexi II. habe "eine wirkliche Renaissance der russischen Orthodoxie in Gang gesetzt", sagte der Wiener russisch-orthodoxe Bischof Hilarion (Alfejew). Vom 20. bis zum 23. Dezember wollte Alexi II. Wien einen Besuch abstatten. Im Rahmen des Österreich-Besuchs kurz vor den katholischen Weihnachten sollte die offizielle Weihe der neu renovierten russisch-orthodoxen Nikolauskathedrale in Wien-Landstraße stattfinden. Geplant war unter anderem auch ein Treffen des Patriarchen mit Bundespräsident Heinz Fischer. Nach orthodoxem Brauch soll das Begräbnis des verstorbenen Patriarchen bald, möglicherweise schon am Sonntag, erfolgen. Der Heilige Synod des Moskauer Patriarchats wird am Samstag zusammentreten, um die notwendigen Maßnahmen zu bestimmen. Bei dem Treffen wird auch der "locum tenens" gewählt, der bis zur Wahl des neuen Patriarchen interimistisch die Geschicke der russisch-orthodoxen Kirche leiten wird. Das Landeskonzil zur Wahl des neuen Patriarchen muss spätestens sechs Monate nach dem Tod des bisherigen Amtsinhabers einberufen werden. - Lesen Sie noch mehr!
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04.12.2008 09:49:50
Petition für den Schutz des 8. Dezember im Wortlaut
(rewe-group.at/news.stjosef.at) Die Unterzeichnung der "Petition für den Schutz des 8. Dezembers" erfolgte am 3. Dezember 2008 durch Volker Hornsteiner, Vorstandssprecher BILLA (der Konzern hält am Marienfeiertag geschlossen), Christoph Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien und Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier. Hier der Text im Wortlaut:
Gesetzliche Feiertage sind fester Bestandteil unserer kulturellen und sozialen Tradition in Österreich. Feiertage geben uns unter anderem Zeit für uns selbst und Zeit für gemeinsame Aktivitäten – sei es im Familien- und Freundeskreis, der Nachbarschaft, bürgerschaftlichem Engagement, in der Wissenschaft, der Kunst oder der Religion.
Die langjährigen Diskussionen rund um die Ladenöffnung am 8. Dezember stehen heute beispielhaft für eine Gesellschaft, die glaubt, immer schneller leben zu müssen. Zeitliche Schutz- und Ruhezonen für die Gesellschaft werden dabei immer mehr in Frage gestellt, Feiertage werden zu normalen Werktagen umfunktioniert.
Wir sind der festen Überzeugung, dass dem gesellschaftlichen Wert gemeinsamer Ruhezonen in Österreich wieder mehr Beachtung geschenkt werden muss. Wir glauben daher, dass jetzt die Zeit gekommen ist um innezuhalten und nachzudenken, ob die in der Vergangenheit eingeschlagenen Wege tatsächlich die richtigen waren.
Der 8. Dezember hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Symbol für vorweihnachtlichen Einkaufsstress und Hektik in der traditionell ruhigsten Jahreszeit entwickelt. Es ist unser erklärtes Ziel, mit dem wiederhergestellten Schutz des 8. Dezembers ein deutliches Zeichen für die neue Bedeutung gemeinsamer Ruhezonen und Wertschätzung von freier Zeit in unserer Gesellschaft zu setzen.
Die Unterzeichner/innen rufen mit dieser Petition alle Meinungs- und Entscheidungsträger Österreichs aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf, sich für den Schutz und einen freien 8. Dezember einzusetzen, um damit großen Teilen der Bevölkerung wieder ein Stück mehr Freiheit und Lebensqualität zu schenken.

Link: Bilder von der Unterzeichnung der Petition.
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04.12.2008 09:44:10
Luxemburger Großherzog verweigert Unterschrift unter Euthanasiegesetz
(katholisches.info) Im Großherzogtum Luxemburg ist es zu einer Verfassungskrise gekommen, weil Großherzog Henri dem vom Parlament beschlossenen Euthanasiegesetz die Unterschrift verweigert. Aus Gewissensgründe lehnt das Staatsoberhaupt die Ratifizierung des Gesetzes ab, das vom luxemburgischen Parlament im Februar beschlossen worden war. Es ist das erste Mal, daß sich in dem kleinen EU-Land ein Staatsoberhaupt dem Willen des Parlaments widersetzt. Laut Parlamentsbeschluß vom Februar sollten Sterbenskranke unter Aufsicht zweier Ärzte ihrem Leben ein Ende bereiten können. Die Parlamentsdebatte war von deutlicher Kritik der katholischen Kirche des Großherzogtums an dem Vorhaben begleitet worden. Der Erzbischof von Luxemburg forderte statt dessen eine Verstärkung der Palliativmedizin und forderte die katholischen Politiker des Landes auf, bei der Abstimmung der katholischen Lehre zu folgen. Die Kirche lehnt jede Form des Selbstmordes ab, da nicht der Mensch „Herr“ über Leben oder Tod sei. Zudem befürchtet die Kirche, daß mit solchen legislativen Initiativen der Euthanasie Tür und Tor geöffnet würden. Einen vergleichbaren Fall hatte es 1990 im benachbarten Königreich Belgien gegeben, als sich König Balduin weigerte, das vom Parlament beschlossene Abtreibungsgesetz zu unterzeichnen. Um das Inkrafttreten des Gesetzes zur Kindestötung dennoch sicherstellen zu können, erklärte das Parlament den König einen Tag lang für regierungsunfähig. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker von den Christdemokraten, stellte fest, obwohl er „persönlich“ gegen das Gesetz sei, daß dem Parlament die letzte Entscheidung zustehen müsse. Er schlug bereits eine Verfassungsänderung vor, wonach ein Veto des Großherzogs keine Wirkung habe, wenn ein Gesetz von zwei Dritteln des Parlaments verabschiedet werde.
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03.12.2008 20:40:30
Petition für den 8. Dezember
(kathweb.at) Eine "Petition für den Schutz des 8. Dezember" wurde am Mittwochnachmittag in Wien von Kardinal Christoph Schönborn, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Privatangestellten, Wolfgang Katzian, und "Billa"-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner unterzeichnet. Die Supermarktkette "Billa" wird ihre Filialen am Marienfeiertag 8. Dezember geschlossen halten. Die Petition spricht sich dafür aus, "dem Marienfeiertag am 8. Dezember seinen eigentlichen Charakter wiederzugeben und ein deutliches Zeichen für die neue Bedeutung gemeinsamer Ruhezonen und für die Wertschätzung von freier Zeit in unserer Gesellschaft zu setzen". Die langjährigen Diskussionen rund um die Ladenöffnung am 8. Dezember stünden für eine Gesellschaft, "die glaubt, immer schneller leben zu müssen". In der Petition, die sich ausdrücklich auch an "alle Meinungs- und Entscheidungsträger" in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wendet, wird ein deutliches Bekenntnis zu einem arbeitsfreien 8. Dezember verlangt, um "großen Teilen der Bevölkerung wieder ein Stück mehr Freiheit und Lebensqualität" zu sichern. In den vergangenen Jahren sei der 8. Dezember statt dessen zu einem "Symbol für vorweihnachtlichen Einkaufsstress und Hektik" geworden. Gesetzliche Feiertage seien ein "fester Bestandteil der kulturellen, sozialen und religiösen Tradition in Österreich", wird in der Petition betont. Feiertage erinnerten daran, "dass es mehr gibt als den Alltag": "Sie geben den Menschen Zeit für sich selbst und Zeit für gemeinsame Aktivitäten - sei es im Familien- und Freundeskreis, der Nachbarschaft, in der Wissenschaft, der Kunst oder der Religion". Ausdrücklich sprechen sich die Unterzeichner für den Erhalt "zeitlicher Schutz- und Ruhezonen" und gegen eine weitere Umfunktionierung von Feiertagen zu normalen Werktagen aus. - Lesen Sie noch mehr!
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03.12.2008 20:34:39
Frei dank der Vergebung der Sünden
(radiovatikan.de) Die verbreiteten Ungerechtigkeiten, Gewaltakte und Lügen beweisen, dass das Böse immer noch unter uns ist. Das betonte Papst Benedikt XVI. in der Generalaudienz in der „Aula Paolo VI“ vor mehreren Tausend Pilgern und Besuchern. Doch auch das Licht des „neuen Adam” sei mitten unter uns, so Benedikt weiter. In seiner Mittwochskatechese erläuterte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Lehre des Apostels Paulus über das Spannungsverhältnis zwischen der Erbsünde und der Freiheit. Diese Freiheit sei den Menschen durch die Gnade Gottes geschenkt worden. Dazu der Papst: „Diese beiden Pole veranschaulicht Paulus schon im ersten Korinther-Brief und dann besonders im Römer-Brief durch die Gegenüberstellung von Adam und Christus. So wie die Sünde des ersten Menschen Konsequenzen für die gesamte Menschheit hat, so – und noch viel mehr – wird den Vielen durch die Gnadentat des einen Menschen Jesus Christus die Gabe der Gerechtigkeit zuteil.” Die Sünde habe für Paulus – wie auch für die jüdischen Schriften seiner Zeit – zwei Dimensionen. Einerseits sei die Erbsünde eine Gegebenheit, der die Menschen ausgeliefert seien, andererseits trage man Verantwortung für die eigenen Sünden. „Die Befreiung von der Sünde Adams und von unseren eigenen Sünden durch Christus schenkt uns die Freiheit, ein neues Leben im Dienst des Herrn zu führen und uns auch unserer Mitmenschen und der ganzen Schöpfung anzunehmen, die bis zum heutigen Tag unter der Last der Sünde seufzen und darauf warten, in die Herrlichkeit der Kinder Gottes einzutreten (vgl. Röm 8,20-22).”
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02.12.2008 12:59:14
"Theologie des Leibes" auf Deutsch
(fe-medienverlag.de/news.stjosef.at) Endlich in deutscher Übersetzung in einem Band lieferbar: Die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. Der polnische Papst entfaltet in den hier vorgestellten 133 biblischen Katechesen zum Sinn des menschlichen Leibes ein neues und einmaliges Panorama mit erheblichen Konsequenzen für die Theologie, aber auch für die Praxis der christlichen Eheleute. Die biblischen Texte von der Genesis über das Hohelied und andere Bücher der Heiligen Schrift bis hin zu den Paulusbriefen, sind ein Lehrbuch über die Würde des Menschen, die sich gerade durch seine Leiblichkeit verwirklichen kann und soll. In kleinen Schritten nimmt der Papst seine Leser mit auf einen faszinierenden Erkenntnisweg und scheut dabei auch vor brisanten Fragen nicht zurück. Die Bibel leitet uns an, den Plan Gottes mit der Ausprägung des Menschen als Mann und Frau und mit ihrer Berufung zur personalen Einheit im Leib zu verstehen. Die bisweilen kühne Thematisierung und rückhaltlose Bejahung des göttlichen Planes in diesen Katechesen, die man als Herzstück einer "Theologie des Leibes" bezeichnen kann, wird - so der Papstbiograph George Weigel - noch ungeahnte Auswirkungen in Kirche und Welt hervorbringen und einmal als entscheidender Augenblick in der Geschichte des modernen Denkens angesehen werden. Die Herausgeber sind Prof. Dr. Norbert und Renate Martin, seit 1981 Mitglieder des "Päpstlichen Rates für die Familie". Norbert Martin lehrte als Soziologe an der Universität in Koblenz und am "Institut Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie" der Lateranuniversität in Rom. Renate Martin, Philologin und Mutter von vier Kindern, arbeitet mit ihrem Mann in Deutschland und international auf dem Gebiet der Ehepädagogik und Familienpastoral. - Bibliographische Angabe: Johannes Paul II., Die menschliche Liebe im göttlichen Heilsplan. Eine Theologie des Leibes, fe-medienverlag, 736 Seiten, gebunden, mit Lesebändchen, EUR 19,95. Link zur Direktbestellung.
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02.12.2008 12:56:27
Radio Maria öffnet seine Türen
(kath.net/news.sjosef.at) Radio Maria öffnet seine Türen in Wien – 7. / 8. Dezember im Studio Wien - mit Kardinal Christoph Schönborn: Am 7. und 8. Dezember lädt Radio Maria ein zu den Tagen der offenen Türe ins Wiener Studio (von jeweils 9.30 Uhr bis 20.00 bzw. 21.30 Uhr). Kardinal Christoph Schönborn feiert am Sonntag, den 7. Dezember, um 10.00 Uhr eine Festmesse gemeinsam mit den Mitarbeitern und Hörern in Dankbarkeit für 10 Jahre Radio Maria Österreich. Danach haben die Besucher die Möglichkeit, die „Stimmen“ und die Studioräumlichkeiten von Radio Maria persönlich kennen zu lernen bzw. live bei den Sendungen mitzuwirken. Angesprochen sind Interessierte aller Altersgruppen - es wird ein buntes Programm für die ganze Familie geboten: z.B. „Kindersendung mit Timotheus“ am Sonntag um 19.00 Uhr bzw. „Lobpreis für Kinder mit den Kisi Kids“ am Montag um 16.00 Uhr. Dem Charisma des Radios entsprechend gibt es in der „hauseigenen“ Studiokapelle auch Zeit für Besinnung und Betrachtung. Radio Maria ist eine private Initiative innerhalb der katholischen Kirche und finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Empfang: Internet ( www.radiomaria.at ) bzw. „RADIO MARIA“ via Satellit Astra digital, im südlichen Wr. Becken auf UKW 93,4 - im Raum Amstetten auf UKW 104,7 oder über „Telekabel Wien“ auf 102,7 bzw. für NÖ auf 103,5. Veranstaltungsort: Radio Maria, Pottendorferstraße 21, 1120 Wien (U6 Station „Philadelphia Brücke“, S-Bahn „Meidling“). Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: Radio Maria Österreich ( www.radiomaria.at ), Ansprechpartner: Mag. Christa Neugebauer, Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0664 801 81 732, email: christa.neugebauer@radiomaria.at.
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01.12.2008 22:13:51
Das Jüngste Gericht und die Gottesliebe
(radiovatikan.de) Beim Angelusgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz betonte der Papst vor tausenden Pilgern und Besuchern, dass Gott jeden Einzelnen kennt und am Schluss ihres Lebens alle richten wird. Damit knüpfte der Papst an die Worte der vergangenen Wochen an, in denen er über das Jüngste Gericht sprach. Den deutsprachigen Pilgern sagte der Papst: „Jesus Christus kam in die Welt, um uns Menschen die Liebe Gottes sichtbar zu machen. Er wird wiederkommen, um sein Liebeswerk an uns und in Gemeinschaft mit uns zu vollenden. Die Adventszeit lädt uns ein, mit wachem Herzen das Kommen des Herrn zu erwarten. Wie es im heutigen Tagesgebet heißt, wollen wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten. Der Heilige Geist helfe uns dabei und führe uns durch die heilige Zeit des Advents.“ - Link: Ausführlicher Text der Ansprache auf Italienisch.
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01.12.2008 22:09:27
Abtei Mariawald kehrt zur liturgischen Tradition zurück
(abtei-mariawald.de) Aufgrund seiner Bitte hat der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI., dem Abt der Trappistenabtei Mariawald (Diözese Aachen), Dom Josef Vollberg O.C.S.O., das Privileg erteilt, mit seiner Abtei zur Liturgie und zur Observanz im Alten Usus des Ordens zurückzukehren, der bis zu den Reformen im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils galt. Dieser sogenannte „Usus von Monte Cistello“ wurde während der Konzilszeit in den Jahren 1963/1964 als vorläufige Reformstufe approbiert. In einem Schreiben der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ vom 21. November 2008 wird der Abtei dieses päpstliche Privileg gewährt. Darin wird auf die persönliche Entscheidung des Heiligen Vaters verwiesen, in allen Punkten den von den Trappisten gewünschten Privilegien zur vollständigen Rückkehr der Abtei zum Alten Usus in Liturgie und Klosterleben zu entsprechen. Darin eingeschlossen ist die Rückkehr zur alten liturgischen Tradition des Ordens in Messfeier und Chorgebet, die bis zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzis verbindlich war. Das Reformprojekt in Mariawald und die diesbezügliche Bitte des Abtes kann als eine Frucht der Bemühungen Papst Benedikts XVI. um die Erneuerung der Kirche im Geist der Tradition angesehen werden. - Lesen Sie noch mehr! - Diskussion und Analyse auf www.summorum-pontificum.de .
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29.11.2008 11:16:37
Advent-SMS 08
(fresco.at/news.stjosef.at) Die traditionelle und kostenlose Aktion Advent-SMS steht heuer im Zeichen des „Paulus-Jahres“, das Papst Benedikt XVI. ausgerufen hat. Die Aktion „Advent-SMS 08" sendet ab 1. Dezember wieder täglich einen Gedanken aus der Bibel kostenlos auf das Handy. Heuer wird die Aktion zum achten Mal durchgeführt. Träger sind das Tiroler Prämonstratenser-Chorherrenstift Wilten und die Österreichische Franziskanerprovinz. Unterstützt wird die Aktion wieder von Skistar Doppel-Olympiasieger Benni Raich. Im Juni rief Papst Benedikt XVI. das „Paulus-Jahr“ aus. „Der Völkerapostel steht auch im Mittelpunkt der Aktion“, erzählen die Verantwortlichen, Pater Rupert Schwarzl, Provinzial der Franziskanerprovinz Austria, und Abt Raimund Schreier vom Prämonstratenser-Chorherrenstift Wilten. Die beiden Ordensoberen betonen: „Paulus hat die Botschaft von einem guten Gott in die Welt getragen. Mit ‚Advent-SMS 08’ versuchen wir, die Botschaft vom gütigen und barmherzigen Gott den Menschen zu verkünden.“ Auf die Aktion „Advent-SMS" gab es stets positive Rückmeldungen, berichten Abt Schreier und Provinzial Schwarzl. Daher habe man sich wieder zur Durchführung der Aktion entschlossen. Im Vorjahr abonnierten 3000 Handy-Nutzer den Dienst. „Advent-SMS 08" sei eine Hilfe in der Einstimmung auf die wesentliche religiöse Botschaft des Weihnachtsfestes, so die Verantwortlichen. - Weitere Informationen und Anmeldung unter www.fresco.at/advent !
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29.11.2008 11:13:52
Advent: In Freude dem Herrn entgegen gehen
(stjosef.at/predigten) Mit dem 1. Adventsonntag beginnt eine wichtige Zeit. Wir bereiten uns vor auf Weihnachten, wo wir dann die Geburt des Jesuskindes im Stall von Bethlehem feiern. Freude kommt auf in unseren Herzen, weil wir an Gottes Liebe glauben. Zum Zeichen dieser Vorbereitung gibt es vier Kerzen auf dem Adventkranz, die nacheinander entzündet werden, an jedem Adventsonntag eine weitere, „bis das Christkind vor der Tür steht“. Viele schöne Bräuche und Lieder gibt es in dieser Adventzeit, und es ist schön, wenn man sich in der Familie zusammenfindet, etwas miteinander singt und musiziert und auch betet. Ihr Kinder könnt etwas Schönes basteln oder zeichnen und dazu beitragen, dass Freude einkehrt in die Herzen über das Kommen des Jesuskindes, das wir zu Weihnachten feiern. Liebe Erwachsene, nehmen wir mit den Kindern diese Zeit des Advents an als ein besonderes Geschenk, als eine besondere Gelegenheit zur Erneuerung unseres Familien- und Glaubenslebens. Suchen wir Orte und Zeiten der Stille, wo wir uns zum Gebet zusammenfinden und die Gemeinschaft im Glauben und in der Liebe pflegen! Gerade da, wo es in den Städten und Kaufhäusern mitunter hektisch zugeht oder man von einem Termin zum anderen hetzt, brauchen wir diese innere Einkehr. Bei etwas gutem Willen lassen sich bestimmt Momente der Besinnung und des gemeinsamen Feierns in den Familien finden, die wir alle so nötig brauchen! - Lesen Sie die Predigt zum 1. Adventsonntag 2008 in vollem Wortlaut!
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28.11.2008 16:22:04
Neues Studio von Radio Horeb in Chur
(bistum-chur.ch/news.stjosef.at) Am Dienstag, 25. November 2008, fand in Chur die Einweihung des neuen Radio Horeb Studios statt. Zu Beginn der Feierlichkeiten wurde im Dom zu Chur eine Hl. Messe mit dem Churer Bischof Dr. Vitus Huonder sowie dem Domkapitel gefeiert. Am Gedenktag der Hl. Märtyrerin Katharina von Alexandrien, Nothelferin und Patronin der Philosophen, erinnerte der Bischof daran, dass die Medien zu allererst der Wahrheit verpflichtet sind. Angesichts der zahlreichen unchristlichen Stimmen in unserer Zeit unterstrich er den Beitrag von Radio Horeb als notwendige christliche Stimme in der Gesellschaft: Radio Horeb solle wie die Hl. Katharina ein mutiger Diener und Verkünder der Wahrheit Christi sein, an der letztlich das „Folterinstrument“ der Lüge zerbricht. (Die Hl. Katharina wir häufig mit einem zerbrochenen Wagenrad dargestellt). Im Anschluss an die Hl. Messe wurden die Studioräume und die Technik vom Bischof gesegnet. Beim abschliessenden Empfang in der Hofkellerei nützte Pfarrer Kocher die Gelegenheit, den anwesenden Gästen die Arbeit von Radio Horeb genauer vorzustellen. Die Betreuung des Churer Studios wird in den kommenden Monaten Frau Renate Mewes übernehmen. In Zukunft wird mehrmals wöchentlich aus dem neuen Studio in Chur gesendet werden. - www.radio-horeb.de
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28.11.2008 16:19:51
Kein Patent auf embryonale Stammzellen
(kath.net) Das Europäische Patentamt hat am Donnerstag eine Grundsatzentscheidung zur Patentierung embryonaler Stammzellen getroffen. Die Große Beschwerdekammer des Patentamtes lehnte nach jahrelanger Diskussion das Patent des "Erfinders" der menschlichen embryonalen Stammzellen James Thomson (WARF-Patent) ab. Das Patent war zwar schon von der zuständigen Kammer vor einigen Jahren als nicht vereinbar mit dem Europäischen Recht bezeichnet worden. Diese Entscheidung war jedoch von den Antragstellern nicht akzeptiert worden, weshalb sich die Große Beschwerdekammer jetzt damit beschäftigen musste. Die Entscheidung ist wegweisend für die zukünftige Arbeit des Europäischen Patentamtes in diesem ethisch äußerst sensiblen Bereich. Das Europäische Patentamt hat sich verpflichtet, die Richtlinie zur Patentierung biotechnologischer Erfindung der Europäischen Union aus dem Jahr 1998 zur Grundlage seiner Arbeit zu machen. In der Richtlinie heißt es, dass Patente, die auf der Zerstörung von menschlichen Embryonen für kommerzielle Zwecke beruhen, nicht mit dem europäischen Patentrecht vereinbar sind. Das Europäische Parlament hatte sich im Jahr 2005 noch einmal in einer Resolution zu dem Problem geäußert und festgestellt, dass embryonale Stammzellen, da sie nur durch die Zerstörung von menschlichen Embryonen gewonnen werden können, nicht patentiert werden dürfen. "Die heutige Entscheidung des Europäischen Patentamtes ist ein Riesenerfolg für eine wertorientierte Politik in Europa. Das Europäische Parlament hatte 1995 einen ersten Entwurf der Biopatentrichtlinie abgelehnt, weil dort die ethischen Fragen zu wenig berücksichtigt waren. Die heutige Entscheidung zeigt, dass die überarbeitete Richtlinie sehr viel besser ist. Durch unsere mit großer Mehrheit angenommene Resolution aus dem Jahr 2005 haben wir außerdem noch einmal auf die Thematik hingewiesen. Jeder Forscher und jedes Unternehmen sollte wissen, dass eine Technologie, die grundlegenden ethischen Bedenken entgegensteht wie die embryonale Stammzellenforschung, in Europa immer kritisch begleitet wird. Es gilt daher, jetzt auf die Alternativen wie zum Beispiel die adulten Stammzellen und die Reprogrammierung adulter Zellen zu setzen. Über 70 Krankheiten sind bereits heute mit Hilfe von adulten Stammzellen zum Teil sehr erfolgreich behandelt worden. Dieser Weg muss jetzt noch massiver eingeschlagen werden", so Peter Liese, Arzt und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bioethik der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-ED).
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26.11.2008 22:41:56
Ein Kind ist kein Schadensfall
(kathweb.at) Die "Lebensschutzbeauftragte der Erzdiözese Wien", Stephanie Merckens, hat auf Anfrage die "klaren und deutlichen Worte" begrüßt, mit denen im neuen Regierungsprogramm zur Frage "Kind als Schadensfall" Stellung genommen wird. Auf Grund des Regierungsübereinkommens stehe jetzt völlig außer Streit, dass die Geburt und die Existenz eines Kindes mit Behinderung "kein Schaden ist", wie groß die Betroffenheit und Trauer der Eltern über die Tatsache der Behinderung ihres Kindes auch sein mag. Das Kind mit all seinen Eigenschaften, selbstverständlich auch mit einer oder mehreren Behinderungen, sei der Gesellschaft und der Rechtsordnung "in höchstem Maße willkommen und verdient gerade im Falle von Behinderung die größtmögliche Zuwendung und Förderung". Das sei ein "sehr erfreuliches, klares Bekenntnis, dass es nun umzusetzen gilt", so Stephanie Merckens. Dabei gehe es um Zuwendung und Förderung, aber auch um "die Grenzen, die wir uns im Umgang mit pränataler und Präimplantations-Diagnostik setzen", betonte die "Lebensschutzbeauftragte". Erfreulich seien grundsätzlich auch die vom Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen bei der finanziellen Förderung der Familien: Die Anhebung der Kinderabsetzbeträge, die Einführung eines Kinderfreibetrages und vor allem die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Unerfreulich sei aber, dass die Betreuung von Kleinkindern durch die eigenen Eltern nach wie vor "stiefmütterlich behandelt wird". Hier hätte sich die "Lebensschutzbeauftragte" der Erzdiözese Wien eine "mutigere Zieldefinition" gewünscht. Vollständige soziale Absicherung sollte auch jenen gelten, die "ausschließliche, dafür aber ausreichende" Kindererziehungs- und Pflegezeiten aufweisen können. Diese "ehrenamtliche" Tätigkeit sei eine maßgebliche "Säule" der Zivilgesellschaft.
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26.11.2008 22:40:16
Galileo Galilei wurde vom Papst nie verurteilt
(radiovatikan.de) Galileo Galilei ist vom Vatikan „nie verurteilt worden“. Das hat Erzbischof Gianfranco Ravasi vom Päpstlichen Kulturrat jetzt betont. Zwar habe ein kirchliches Gericht die Thesen des italienischen Physikers über die Funktionsweise des Weltalls eingehend untersucht und eine schriftliche Verurteilung vorbereitet. Doch sei diese vom damaligen Papst Urban VIII., einem Wissenschaftler, „nie unterzeichnet worden“. Der Vatikan will nach Angaben Ravasis Galileis Prozessakten bald „umfassend veröffentlichen, begleitet von einer eingehenden, kontextuellen Analyse“. Der Päpstliche Kulturrat richtet derzeit einen Kongress zum Thema Galileo Galilei aus. Dabei geht es vor allem um die Wechselwirkungen zwischen Theologie und Naturwissenschaften. In seinem Referat betont Erzbischof Ravasi, beide Bereiche seien „zwar getrennt, aber nicht einander entgegengesetzt“. Auf der Suche nach der Wahrheit seien daher keine „Sprünge über Grenzen“ nötig. – Papst Johannes Paul II. hatte Galilei 1992 vor der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften rehabilitiert.
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25.11.2008 21:11:39
Hilfsorganisationen fordern Spendenabsetzbarkeit
(kathweb.at) Die heimischen Hilfsorganisationen drängen weiter auf die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden und nehmen die designierte Regierung in die Pflicht. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, überreichten Vertreter der NGOs am Dienstag Morgen im Parlament dem Vorsitzenden des Finanzausschusses, Günther Stummvoll, eine DVD, die die Parteien an ihre fixe Zusage in dieser Frage erinnern soll, denn im neuen Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP findet sich dazu keine Zeile. Die DVD, die Stummvoll überreicht wurde, enthält einen Ausschnitt aus der TV-"Elefantenrunde" mit Ingrid Thurnher im Zuge des Wahlkampfes am 25. September 2008. Damals hatten die fünf Spitzenkandidaten der im Parlament vertretenen Parteien, Werner Faymann, Wilhelm Molterer, Alexander Van der Bellen, Heinz-Christian Strache und Jörg Haider auf die Frage von Ingrid Thurnher, ob sie für eine solche Absetzbarkeit seien, mit einem klaren "Ja" geantwortet. Bei der Übergabe der DVD versprach Stummvoll den NGOs eine Umsetzung der Spendenabsetzbarkeit im Zuge der großen Steuerreform 2010. Dass die Absetzbarkeit komme, stehe laut Stummvoll "völlig außer Streit" und sei auch mit dem Finanzminister und den zuständigen Stellen "weitgehend akkordiert". Die von den NGOs geforderte Umsetzung zum 1. Jänner 2009 sei allerdings nicht haltbar, so Stummvoll, da die Absetzbarkeit der Spenden "weitreichende Konsequenzen" haben werde und erst im Zuge der großen Steuerreform im übernächsten Jahr ihren Platz finden werde. - Lesen Sie noch mehr dazu!
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25.11.2008 21:07:35
Erzbischof Kothgasser weihte zwei Diakone
(kirchen.net) Bewegende Momente erlebten die beiden Priesterkandidaten als ihnen der Erzbischof die Hände auflegte und sie zu Diakonen, zum Dienst an den Menschen weihte. Die zwei Theologen des Salzburger Priesterseminars sind derzeit als Pastoralpraktikanten tätig und sollen im kommenden Jahr zu Priestern geweiht werden. Da Christoph Eder sein Pastoralpraktikum derzeit in Kundl und Breitenbach bei Dechant Tobias Giglmayr absolviert, war es ihm ein besonderes Anliegen, auch hier seine Diakonweihe zu empfangen. Christoph Eder, der aus Zell am See stammt, begann nach der Matura in Salzburg Theologie zu studieren und trat im Jahr 1999 ins Priesterseminar ein. Seit dem Abschluss seines Theologiestudiums 2007 ist Christoph Eder als Praktikant in den zwei Tiroler Pfarren tätig. Simon Weyringer kommt aus der Pfarre Neumarkt am Wallersee. Nachdem er das Borromäum in Salzburg erfolgreich abgeschlossen hatte, begann er in Wien Theologie sowie Malerei und Grafik zu studieren. Er trat 2004 ins Priesterseminar ein und absolviert zurzeit sein Pastoralpraktikum in Strobl am Wolfgangsee und in Fuschl. Der Erzbischof bereitete Christoph Eder und Simon Weyringer auf ihren Dienst als Diakone, als Mitarbeiter im Reich Gottes vor. Er gab ihnen am Weihetag folgendes mit: „Leistet Dienst am Reich der Wahrheit. Ihr seid gerufen zum Dienst an der Liebe, die wir alle brauchen. Ihr sollt mitbauen am Reich des Friedens und helfen, ein Reich der Gerechtigkeit aufzubauen, in dem alle Menschen leben können.“
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24.11.2008 21:45:41
140 Jahre Kongregation der "Töchter der göttlichen Liebe"
(stephanscom.at) 140 Jahre Gründung der Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe feierten die Schwestern im Mutterhaus-Kloster in der Jacquingasse in Wien mit einem Festgottesdienst am Samstag, 22. November 2008. Ursprünglich gegründet, um Frauen und Mädchen, die vom Land in die Stadt kamen, eine Ausbildung zu geben und sie nicht verhungern zu lassen, wurde das Muttergotteskloster schon bald zur Schule. "Hier wirkte Franziska Lechner mit ihren Mitschwestern an der Behebung des Bildungsnotstandes und an der Beseitigung der bitteren Armut. Es ist auch der heutige Auftrag an die Kongregation, an den Zeichen der Zeit die Nöte der Menschen zu erkennen", betonte Pater Michael Zacherl SJ, der Bischofsvikar für die Orden in der Erzdiözese Wien. Auch heute gäbe es noch Armut, aber die Nöte der Menschen haben sich verändert. "Heute fehlt es den Menschen oft am wirklichen Sinn des Lebens. Hier ist es der besondere Auftrag der Schwestern, Überlegungen anzustellen, wie man diese Not lindern kann", predigte der Bischofsvikar. - Homepage: www.lebenssinn.at - Bericht im Volltext.
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24.11.2008 21:40:38
Japan: Seligsprechung als Neuanfang für die Kirche
(radiovatikan.de) In Nagasaki sind an diesem Montag 188 katholische Märtyrer aus dem 17. Jahrhundert seliggesprochen worden. Es war die erste Zeremonie dieser Art in Japan. Kardinal Jose Saraiva Martins, von Papst Benedikt XVI. mit der Feier beauftragt, nannte den Tod der Katholiken während der Christenverfolgungen im Shogunat den höchsten Akt menschlicher Freiheit. Für die Auswahl der 188 waren vier Kriterien ausschlaggebend, erklärt der Leiter der zuständigen Kommission der japanischen Bischofskonferenz, Bischof Osamu Mizobe: „Das erste: die Bedeutung für die Japaner und das katholische Leben in Japan; zweitens: bisher wurden vor allem Männer ausgewählt, wir haben diesmal ein besonderes Augenmerk auf Frauen und Kinder gelegt; dann wollten wir nahezu alle Diözesen des Landes berücksichtigen. Die vier ausgewählten Priester sollten wirklich bekannt sein, denn es gibt viele weitere Märtyrerpriester.“ Laut Medienberichten waren mehr als 30.000 Menschen zu der Feier ins Nagasaki Baseball-Stadion gekommen. Regierungsvertreter waren demnach nicht darunter. Der Erzbischof von Nagasaki, Joseph Mitusaki Takami, hofft jedoch auf die Breitenwirkung der Seligsprechung: „Das könnte ein neuer Anfang sein. Die anderen Religionen sind jetzt sehr interessiert. Wir als Kirche in Japan haben vielleicht die Möglichkeit, unseren Glauben zu erklären, unsere Botschaft für die japanische Gesellschaft: dass es Werte gibt, die zwar nicht irdisch, aber ewig sind. In Japan gibt es wie überall Menschen, die ein wenig zu egoistisch ausgerichtet sind.“ Die Katholiken in Japan stellen eine kleine Minderheit dar: Von den rund 127 Millionen Einwohnern sind rund eine Million Katholisch, mehr als die Hälfte von ihnen sind Einwanderer.
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23.11.2008 20:44:24
"Petrus hat gesprochen"
(bistum-chur.ch/news.stjosef.at) Mit einem klaren Bekenntnis hat sich der Churer Diözesanbischof Vitus Huonder zur sakramentalen Einzelbeichte bekannt. Unter anderem erklärte er am 19.11.2008 vor dem Priesterrat der Diözese: "Eben auf Grund der hierarchischen Verfasstheit gibt es Weisungen im Leben der Kirche, die - um der Einheit der Gemeinschaft und ihrer Verbundenheit mit Jesus, dem Haupte willen - vom Felsen Petri ausgehen und uns auf diesem Felsen Sicherheit und Gewissheit des Glaubens schenken. So gibt es kritische Momente in der Kirche, in denen wir, mit dem heiligen Ambrosius (+ 397) gesprochen, sagen müssen und sagen dürfen: Ubi Petrus, ibi Ecclesia. Es sind Momente, da wir, von den verschiedenen Meinungen und Praktiken hin und her gerissen, in nicht endende Auseinandersetzungen verwickelt, uns eigens um Petrus sammeln, um so dem Leben und der Lehre der Kirche treu sein zu können. Die Thematik, die wir angehen, fordert uns auch heraus, uns um Petrus zu sammeln, eben im Sinne des Wortes: Ubi Petrus, ibi Ecclesia. Petrus hat in der Frage der Bußdisziplin gesprochen und wieder gesprochen und uns das letzte Mal sein Wort im Schreiben "Misericordia Dei" (2002) mitgeteilt. Von daher haben wir eine klare Vorgabe für das, was wir nun bei unserer Arbeit überlegen und zusammentragen. Es muss also um die Frage gehen, wie wir die Vorgaben der Kirche, das klare Wort des Nachfolgers Petri in der Frage des Sakramentes der Versöhnung, in einer guten Pastoral für das Heil der Seelen umsetzen und handhaben. Buße tun, umkehren, sich versöhnen, gehört zur Grundhaltung des christlichen Lebens. Jesus selber leitet seine Tätigkeit mit dem Ruf nach Bekehrung ein. Das Umdenken öffnet den Menschen für Gott und seinen Anspruch. Deshalb muss unsere Verkündigung diesem wichtigen Thema der Predigt Jesu Raum geben, und dies wiederum im Sinne des Weges der Kirche. Der Buße des Menschen entspricht von Seiten Gottes die Vergebung. Der Mensch, der sich durch die Umkehr Gott öffnet, darf die Vergebung Gottes erfahren, eine Zuwendung Gottes, welche den Menschen ganz erneuert. Deshalb ist ein fehlendes Bewusstsein für Gottes Versöhnung auch eine fehlende Kenntnis des Sakraments der Sündenvergebung, ein großer Mangel im Glaubensleben eines Menschen, ein Schaden, den wir Seelsorger versuchen müssen zu heilen. Wir würden, wenn ich an das Evangelium vom vergangen dreiunddreissigsten Sonntag denke, ein Talent vergraben." - Link: Ansprache in vollem Wortlaut.
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23.11.2008 20:41:18
Vom königlichen Dienst
(radiovatikan.de) Das Reich Gottes ist keine Frage der äußeren Erscheinung. Daran hat Papst Benedikt XVI. beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz erinnert. Das Evangelium des heutigen Christkönig-Sonntags habe die Geschichte der Völker christlicher Kultur geprägt, so der Papst: „Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“. Auf diese Stelle in der Schrift, so der Papst, gründen sich die Wertehierarchie, die Institutionen, die vielfältigen Sozialwerke der christlichen Welt. Auf Deutsch sagte Papst Benedikt: „Einen frohen Gruß richte ich an alle deutschsprachigen Brüder und Schwestern hier auf dem Petersplatz. Heute feiern wir das Hochfest Christkönig. Das Königreich Christi folgt jedoch nicht den Kriterien dieser Welt; sein Maßstab ist vielmehr die Liebe, die Hingabe, der Einsatz für die Bedürftigen an Leib und Seele. Wenn wir daher im Vaterunser darum beten, dass sein Reich komme, dann erfordert das von uns die Bereitschaft, den Willen unseres Königs im eigenen Leben umzusetzen. Der Herr zeige uns, wo wir unseren Mitmenschen helfen können. Gesegneten Sonntag!”
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22.11.2008 11:11:17
Bischof Küng ist dankbar für klare Worte zu "Humanae vitae"
(diepresse.com/news.stjosef.at) Wie der St. Pöltner Diözesanbischof und zugleich Familienbischof im Rahmen der österreichischen Bischofskonferenz in einem Interview mit der Zeitung "Die Presse" betont, ist er Kardinal Schönborn dankbar für dessen Klarstellungen zu "Humanae vitae". Wörtlich stellt Bischof Küng fest: "Manche Entwicklungen unserer Gesellschaft sind alarmierend wie die Übererotisierung und die Propagierung von Sex als Konsumgut. Zu meinen, durch Bekanntmachen und Verbreiten von Verhütungsmitteln seien alle Probleme gelöst, ist ein Irrtum. Die Schäden durch verantwortungslose Verhaltensmuster im sexuellen Bereich wie sie derzeit sehr verbreitet sind, sind groß. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Dass die geringe Kinderzahl ein riesiges Problem heute schon und für die Zukunft darstellt, ist Allgemeingut. Dafür gibt es selbstverständlich mehrere Ursachen, auch die Ablehnung der Anliegen der Enzyklika Humanae Vitae spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Das gilt meines Erachtens sogar bis zu einem gewissen Maße auch für die hohe Scheidungszahl. Was Papst Paul VI. bei einer Liberalisierung der Verhütung kommen sah, ist eingetroffen. All das ist ein Grund zum Nachdenken, nicht nur für die Bischöfe, aber selbstverständlich auch für uns. Wer kann von sich behaupten, dass er alles getan hat, um diesen Fehlentwicklungen entgegen zu treten? Die Predigt von Kardinal Schönborn war meines Erachtens nicht sosehr eine Schuldzuweisung, sondern ein dringender Aufruf zum Nachdenken." - Lesen Sie das ganze Interview im Wortlaut!
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22.11.2008 11:08:09
Medizin, Ideologie und Markt
(imabe.org/news.stjosef.at) Die Medizin befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Patienten und ihre Wünsche werden immer anspruchsvoller, der Arzt mutiert zum Dienstleister und mit der gleichzeitig angesetzten Kostenschraube besteht die Gefahr, dass die Medizin der Zukunft sich allein an Kundenwünschen und ökonomischen Selbstgesetzlichkeiten orientiert. Wie kann die Medizin in diesem Spannungsfeld ihre zentrale Identität als Institution der Hilfe aufrechterhalten? Was bedeutet dieser Paradigmenwechsel für die Medizin der Zukunft? Namhafte Experten aus dem In- und Ausland referierten anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums von IMABE. Das Festsymposium „Medizin, Ideologie und Markt“, fand am Freitag, dem 21. November 2008 unter dem Ehrenschutz von Kardinal Christoph Schönborn, dem Zweiten Nationalratspräsidenten Dr. Michael Spindelegger und dem Ärztekammerpräsidenten MR Dr. Walter Dorner im Wiener Erzbischöflichen Palais von 15.00 bis 19.30 Uhr statt. - (kathpress.at) "Imabe"-Direktor Primarius Johannes Bonelli betonte zum Beginn des Festsymposions "Medizin, Ideologie und Markt", dass sich die Medizin in einer Phase des Umbruchs befinde. Ärzte würden mehr und mehr als Dienstleister gesehen, die Kundenwünsche zu erfüllen hätten. "Als Reaktion flüchten sich die Ärzte in eine Art 'Defensivmedizin', die sich nicht mehr dem Wohl des Menschen, sondern der rechtlichen Absicherung im Schadensfall widmet", sagte Bonelli. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Medizin der Zukunft allein an Kundenwünschen und ökonomischen Selbstgesetzlichkeiten orientiere. - Homepage: www.imabe.org
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22.11.2008 11:03:57
Zuletzt zählt nur die Liebe
(news.stjosef.at) Was letztlich zählt, ist die Liebe! Auf diese Kurzformel können wir das heutige Evangelium zum Christkönigssonntag bringen. Es ist die berühmte Gerichtsszene aus Mt 25, die von vielen Künstlern dargestellt worden ist und immer wieder aufs neue die Menschen beeindruckt, aber auch beunruhigt hat. Ja, es mag uns heilsame Unruhe überkommen, wenn wir die Worte Jesu vom Kommen des Menschensohnes hören und davon, wie er als König und Hirte über alle Völker Gericht halten wird. Der verherrlichte Sohn Gottes wird eine endgültige Scheidung der Menschheit vornehmen: Die einen wird er zu seiner Rechten versammeln und sie als Gesegnete einladen in sein himmlisches Reich. Die zu seiner Linken versammelten wird er, wie es wörtlich heißt, der „ewigen Strafe“ und dem „ewigen Feuer“ übergeben. Die Worte des Herrn, der nicht nach Willkür, sondern in Milde und Gerechtigkeit richten wird, sind ernst zu nehmen. Wir fragen uns ganz persönlich: „Wo werde ich stehen, wenn Jesus Christus als Richter der Lebenden und Toten wiederkommt? Wo wird er mir meinen Platz zuweisen?“ Wollte man aus dieser Frage aber ein unabwendbares Schicksal ableiten – nach Art einer Vorherbestimmung gegen unseren Willen –, dann würden die Worte des Herrn falsch verstanden. Gewiss: Gott der Herr ist der Richter, doch sein Gericht wird er vollziehen nach unseren Taten, nach unseren Werken, nach unserer Liebe. Wir selber sind dadurch für unser ewiges Schicksal verantwortlich, dass wir hier auf Erden entweder Werke der Liebe und Barmherzigkeit üben oder aber uns dafür bis zuletzt verweigern. - Lesen Sie die Predigt zum Christkönigssonntag 2008 in vollem Wortlaut!
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