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Sam 13. Mai 2017 17:19

Das Wunder, welches zur Heiligsprechung der Fatima-Kinder führte

Fatima,11.Mai 2017 (Newsletter Santuário de Fatima, Übersetzung aus dem Portugiesischen durch P. Robert Bösner OSB)

„Es ist eine immense Freude für uns, dass das - kirchenrechtlich notwendige - Wunder für die Heiligsprechung der zwei Seherkinder Francisco und Jacintha gerade bei unserem Kind Lukas geschehen ist!“

So erklären die Eltern Joao Batista und Luzilla Yurie ihres - vor vier Jahren (im Jahre 2013) nach einem sehr schweren Unfall - auf unerklärliche Weise geheilten Kindes Lukas.

Der Vater des heute neunjährigen Buben Lukas im Interview weiter: „Seine Heilung ist geschehen auf die Fürbitte der beiden seliggesprochenen Seherkinder (im Jahre 2000), der Geschwister Francisco und Jacintha Marto, denen vor 100 Jahren, im Jahre 1917, zusammen mit ihrer Cousine Luzia die Gottesmutter Maria in Fatima erschienen ist.

„Mit der ganzen Kraft unseres Herzens sagen wir Dank den guten Gott, für die Heilung unseres Lukas. Dieses Wunder haben wir erhalten auf die Fürsprache der Hirtenkinder Francisco und Jacintha,“ so betonen es Joao Batista, der Vater des jungen Lukas und seine Frau Luzilla Yurie im Namen ihres Kindes.

„Wir spüren den Segen der Freundschaft dieser zwei Kinder, die unserem Kleinen geholfen haben, aber irgendwie spüren wir, dass sie auch jetzt noch unserer Familie helfen.“

„Unser Dank gilt aber auch allen im Gesundheitswesen Angestellten (Ärzte, Schwestern, Pfleger), die mit diesem Unfall (unseres Kindes) beschäftigt waren sowie allen, die für unseren Buben gebetet haben, und natürlich auch allen, die mit dem Heiligsprechungsprozess der beiden schon seliggesprochenen Kinder befasst waren und den Zuständigen des Heiligtums in Fatima .

„Es hat alles am 3. März 2013 um acht Uhr am Abend begonnen...................

Der fünfjährige Lukas fiel aus 6 ½ Metern Höhe von einem Fenster auf die Straße. Er erlitt eine schwere Gehirnerschütterung mit Verlust von Gehirngewebe im linken vorderen Stirnlappen.“ So gibt der Vater die Auskunft der Ärzte wieder. „Lukas fiel in eine tiefe und schwere Bewusstlosigkeit, er erlitt zweimal einen Herzstillstand, und die Ärzte gaben ihm wenig Überlebenschancen.

“Wir begannen zu Jesus und zu unserer Lieben Frau von Fatima zu beten, zu der wir immer schon eine große Verehrung hatten. Am nächsten Tag riefen wir den Karmel von Campo Mourao an und baten, dass die Schwestern für Lukas beteten. Die Schwester, die das Telefonat entgegennahm, leitete die Nachricht nicht gleich weiter. Sie meinte, dass das Kind nicht überleben werde, und beruhigte uns mit der Absicht, dass sie die Nachricht am nächsten Tag der Schwestern-gemeinschaft weitergeben werde. Eine andere Schwester lief zu den Reliquien der Seligen Francisco und Jacintha, die in der nahen Kapelle standen. Sie spürte den inneren Impuls zu ihnen zu beten: „Ihr Hirtenkinder, rettet diesen Kleinen, der ein Kind ist wie ihr!“ Und sie konnte die ganze Schwesterngemeinschaft des Karmel überzeugen, nur um die Fürbitte der Hirtenkinder zu beten.“ Und sie machten es so. „In gleicher Weise machten es auch wir alle in der Familie so; wir beteten um die Fürbitte der Hirtenkinder. Und zwei Tage später, am 9. März, nahmen sie Lukas die Intubation ab, und er erwachte problemlos und war klar, und er begann zu reden, angeregt durch die Fragen seiner kleinen Schwester. Am 11. März verließ er die Intensivstation, und am 15. März konnte er heimgehen.“ So berichtet Joao Batist. „Das war eine Heilung, bei der die Ärzte - selbst ungläubige – keine Erklärung geben konnten. Lukas war komplett wohl auf, ohne Krankheitssymptome oder Folgeschäden. Er war wieder so, wie er vor dem Unfall war: seine Intelligenz, sein Charakter, alles so wie früher!“

„Wir empfinden eine ganz große Freude darüber, auch darüber, dass dieses Wunder die zwei einfachen Hirtenkinder zur Heiligsprechung führte. Darüber hinaus spüren wir den Segen einer ganz bestimmten, freundschaftlichen Verbundenheit mit diesen zwei seligen Kindern , die unserem Kind (augenscheinlich - auch durch die Nachforschungen der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen im Vatikan und durch die Zustimmung des entsprechenden Kardinalsrates zu der Entscheidung des Papstes Franziskus) geholfen haben. Und darüber hinaus empfinden wir auch jetzt noch ein ganz bestimmte Nähe der neuen Heiligen zu unserer Familie.“

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