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Fr 5. Okt 2018 20:22

Der dankbare Mensch

(predigtdienst.net) Jedes Jahr feiern wir um diese Zeit das Erntedankfest. Die Kirche erinnert uns damit an das Danken. Sie erinnert uns, dass es nicht selbstverständlich ist, etwas zu essen zu haben. Wir wissen, viele Menschen in der Dritten Welt hungern. Jedes Jahr werden wir erinnert, dass wir Gott danken müssen für die Gaben, die er uns geschenkt hat, die letztendlich von Gott kommen.

Ein katholischer Spruch lautet: „Der dankbare Mensch kommt in den Himmel, der undankbare geht für immer verloren.“ Schon den Kindern wollen wir das Danken lernen.

Dieses Jahr war die Ernte sehr ertragreich. Aber wir haben schon Jahre gehabt, die nicht so gut waren. Manchmal warten Bauern z.B. sehnsuchtsvoll auf Regen. Wir können Regen nicht machen. Wenn es daher einige Monate nicht regnet, ist das für die Ernte eine große Katastrophe und es hat Folgen. In unserer Wohlstandsgesellschaft sind wir Gott sei Dank von Hungersnot nicht bedroht, doch wollen wir gerade deshalb das Danken nicht vergessen. Man kommt aber erst dann auf diesen Gedanken, wenn man nachdenkt. Denken und danken unterscheiden sich nur durch einen Buchstaben. Sie stehen wirklich in Beziehung zueinander. Ich muss zuerst denken, nachdenken. Die Milch macht nicht das Geschäft, in dem ich es kaufe und der Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber wenn ich nachdenke, weiß ich woher er kommt und was nötig ist. Ich weiß dann auch, wenn ich denke, dass es Gott ist, der lebt und Leben gibt, dass es Gott ist, der den Regen und den Sonnenschein macht. Gott ist es, der uns das tägliche Brot gibt. Im Vater unser beten wir es: „gib uns unser tägliches Brot.“ ...

Lesen Sie die Erntedank-Predigt von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!

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