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Sam 27. Okt 2018 15:17

Der blinde Bartimäus

(predigtdienst.net) Der blinde Bartimäus ist ein Bild für uns Menschen. Er schreit um Hilfe. Er ruft laut: Jesus, erbarme dich meiner. Ganz genau ruft er: „Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir.“ Damit legt er schon ein Glaubensbekenntnis ab. Er glaubt, dass Jesus der Sohn Davids, der Messias ist. Er schreit so laut, dass die anderen ärgerlich wurden. Er übertönt mit seinem Geschrei alle anderen, möchte auf sich aufmerksam machen und sagen: Schaut mich an, in welchem Elend ich bin! Ich kann nicht sehen. Ich bin blind.

Seit der Ursünde, seit Adam und Eva sind wir alle im Elend und dadurch belastet. Die Menschheit ist seither in der Sünde, in einem gewissen Sinn blind und ruft um Hilfe: Jesus wir brauchen dich! Erlöse uns! Das ganze AT wartet auf diesen Erlöser, und wir hören laut in den Texten immer wieder die Sehnsucht, dass doch bald der Messias komme. Die Menschen rufen zu Gott: Rette uns! Es ist dunkel um uns! Mach, dass es Licht werde! Öffne uns wieder das Tor zum Paradies, das seit dem Sündenfall verschlossen ist!

Und Jesus hört seinen Ruf. Der Blinde soll sogar zu ihm kommen. Sie bringen ihn zu Jesus, und er fragte: „Was soll ich dir tun?“ Endlich kann er ihm sagen, was ihn so sehr bedrückt. Eigentlich liegt es auf der Hand: „Ich will wieder sehen!“ Es ist der Wunsch der Menschheit, die zu Gott ruft. Wir sind auch im Dunkeln. Mach, dass es Licht wird! Jeder von uns kann rufen: Ich will ein Sehender im Glauben werden! Rette mich Jesus! Diesen Wunsch möge uns Jesus erfüllen. Stellen wir ihm diese Bitte! Hilf mir glauben! Ich tu mir oft so schwer, an dich zu glauben. ...

Lesen Sie die aktuelle Predigt von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!

Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum 30. So. i.Jkr. B (28.10.2018)

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