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Fr 18. Jan 2019 21:54

Wasser wird zu Wein, der Wein zum Blut Christi

(stjosef.at) 

Dass bei einer Hochzeit der Wein ausgeht, wird hier in Mühldorf und insgesamt in der Wachau nicht so schnell passieren! Im Normalfall haben die Brautleute und die Gastwirte für alles reichlich vorgesorgt, und bestimmt wird auch kein schlechter Wein vorgesetzt, sondern nur ein guter: jedenfalls wollen wir das hoffen und annehmen!

Wenn im Evangelium von der Hochzeit zu Kana dann doch der Wein ausgeht und es auch heißt, zuerst sei der schlechtere Wein vorgesetzt worden, dann kann man daraus schließen, dass das betreffende Hochzeitspaar wohl nicht sehr vermögend war. Zugleich ist es im Orient und so auch im Heiligen Land ein Gesellschaftsereignis ersten Ranges, wenn jemand heiratet. Nicht nur die nähere und entfernte Verwandtschaft wird eingeladen, sondern alle Leute eines Dorfes oder einer Gegend bringen sich irgendwie ein und werden dann auch zum Hochzeitsmahl zugelassen oder dürfen wenigstens einen Schluck des Hochzeitsweines verkosten.

Welche Peinlichkeit also für das Brautpaar, wenn dann tatsächlich der Wein ausgeht! Hier gibt man sich eine Blöße, die so nicht sein sollte und nicht sein darf.

Bei der Hochzeit in Kana, zu der auch Jesus und seine Jünger geladen sind, bemerkt Maria, die Mutter Jesu, die Not der Brautleute. Sie weist Jesus in diskreter Weise darauf hin, dass gerade der Wein auszugehen droht. Sie vertraut, dass es Jesus möglich ist, dem Hochzeitspaar zu helfen.

Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum 2. Sonntag im Jahreskreis C (20.01.2019) im Worlaut

Homilie von Pfarrer Christian Poschenrieder

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