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Do 18. April 2019 09:27

Das Testament der Liebe Christi

(stjosef.at) Gemäß dem Gesetz des Mose wurde im Alten Bund in Erinnerung an die Befreiung des Volkes Israel aus der Knechtschaft der Ägypter alljährlich das Pessach-Mahl gehalten. Pessach bzw. Pascha bedeutet Vorübergang : Gott hatte nämlich sein Volk verschont, war also „vorübergegangen“, als im Land Ägypten alle Erstgeborenen sterben mussten. Das Zeichen der Verschonung bzw. des Vorübergangs war das Blut des Lammes, mit welchem die beiden Türpfosten und der Türsturz der Häuser der Israeliten bestrichen werden sollten. Die Lesung aus dem Buch Exodus erinnert uns an diesen Auftrag und an dieses Geschehen.

Dies alles aber, so sagt uns die Liturgie der Messe vom Letzten Abendmahl, die wir heute feiern, war ein Vorausbild, eine Ankündigung des Kommenden: Denn Jesus Christus ist das wahre Opferlamm. In seinem Blut, das er für uns am Kreuz vergossen hat, sind wir erlöst. Wir sind befreit von der Unheilsmacht der Sünde und des Todes; und zur vergegenwärtigenden Erinnerung an das Leiden und Sterben am Kreuz hat unser Herr am Abend zuvor anlässlich des Paschamahls Brot und Wein genommen und sich selbst unter diesen heiligen Gestalten mit Leib und Blut den Seinen geschenkt!

Homilie bei der Messe vom Letzten Abendmahl (Gründonnerstag, 18.04.2019)

Homilie von Pfr. Poschenrieder

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