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Son 21. April 2019 20:38

Osterbotschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus

(vaticannews.va) Die Botschaft von der Auferstehung Christi ist eine Botschaft der Befreiung für Menschen, welche sie besonders nötig hätten. In seiner Osterbotschaft anlässlich des Segens Urbi et Orbi an diesem Sonntag sprach Papst Franziskus einmal mehr über die besonderen Krisenherde der Welt, im Licht des Osterfestes.

Eine Botschaft, die sich zugleich an jeden einzelnen Menschen und die gesamte Welt richte, so der Papst vor den rund 70.000 Pilgern auf dem Petersplatz: „Die Auferstehung Christi ist das Prinzip neuen Lebens für jeden Mann und jede Frau, weil die wahre Erneuerung immer vom Herzen, vom Gewissen ausgeht. Aber Ostern ist auch der Anfang der neuen Welt, die von der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit wurde: die Welt, die endlich offen ist für das Reich Gottes, das Reich der Liebe, des Friedens und der Geschwisterlichkeit.“

Besonders gelte sie aber den Menschen, die sich in „Situationen der Prüfung, des Schmerzes und der Trauer befinden“. Und weil das so ist, sprach der Papst einige dieser Situationen wie immer konkret an, beginnend mit Syrien. „Dieser Konflikt läuft Gefahr, von uns immer mehr als selbstverständlich hingenommen zu werden und uns sogar gleichgültig zu machen.“ Erneut warb der Papst deswegen für eine politische Lösung, welche sich der humanitären Krise stelle und den Bestrebungen nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit entspreche.

Papst Franziskus betet für die Opfer der Attentate in Sri Lanka, die an diesem Ostersonntag einen hohen Blutzoll gefordert haben. Im Anschluss an seinen Ostersegen Urbi et Orbi wandte sich der Papst an die versammelten Pilger auf dem Petersplatz: „Mit großer Trauer habe ich die Nachricht von den schweren Anschlägen erhalten, die ausgerechnet heute, an Ostern, Trauer und Schmerz in einige Kirchen und andere Gemeinschaftsorte in Sri Lanka getragen haben. Ich möchte der christlichen Gemeinschaft, die getroffen wurde, während sie im Gebet gesammelt war, sowie allen Opfern solch grausamer Gewalt meine Nähe und Zuneigung aussprechen. Ich empfehle dem Herrn diejenigen an, die auf tragische Weise verstorben sind und bete für all jene, die aufgrund dieses dramatischen Ereignisses leiden.“

Etwa 200 Menschen sind den sechs nahezu gleichzeitig ausgeführten Bombenanschlägen auf drei Kirchen und ebenso viele Hotels in der Hauptstadt Colombo und zwei weiteren Orten zum Opfer gefallen, mehrere Hundert wurden verletzt.

Osterbotschaft des Papstes im Wortlaut

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