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Fr 12. Juli 2019 22:17

Getötet durch Unterlassen: Stefan Rehder in der "Tagespost" über den Tod von Vincent Lambert

In der Zeitung "Die Tagespost" kommentiert Stefan Rehder den Tod des 42-jährigen Wachkoma-Patienten Vincent Lambert, dem auf gerichtlichen Beschluss von seinen Ärzten die weitere Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr verweigert wurde, folgendermaßen:

Vincent Lambert ist tot. Und das ist ein Skandal. Nicht, weil der Tod an sich ein Skandal wäre. Zugegeben, das ist er als Folge der Erbsünde auch. So glauben es zumindest Katholiken. Vincent Lambert’s Tod ist vor allem ein Skandal, weil er gezielt und absichtlich herbeigeführt wurde. Noch dazu von jenen, die sein Leben hätten schützen müssen.

Denn der 42-jährige Wachkoma-Patient, der am Donnerstagmorgen im Universitätsklinikum Reims verstarb, ist dort nicht etwa seinem Grundleiden erlegen, einer schweren Hirnverletzung, die er sich bei einem Motorrad-Unfall im Jahr 2008 zugezogen hatte. Vincent Lambert ist verhungert und verdurstet. Und das nur, weil ihm die ihn behandelnden Ärzte verweigerten, was sie ihm schuldeten. Nämlich jenes Maß an „gewöhnlicher und verhältnismäßiger Pflege“ (s.u.), zu der eben grundsätzlich auch die künstliche Versorgung mit Nahrung und Wasser gehört.

Lesen Sie den ganzen Kommentar in der Online-Ausgabe der Zeitung "Die Tagespost"!

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