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Fr 30. Aug 2019 22:15

Bevorstehender Afrikabesuch von Papst Franziskus: Mosambik, Madagaskar und Mauritius als Ziele

(kathpress.at) Mosambik, Madagaskar und Mauritius sind die Ziele von Papst Franziskus auf seiner nächsten Auslandsreise vom 4. bis 10. September. Die drei Länder verbindet ihre geografische Lage im Südosten des afrikanischen Kontinents. Ansonsten trennen sie Welten: Mauritius, das vom afrikanischen Festland so weit weg liegt wie Österreich von der Zentral-Sahara, ist zumindest für einen Teil der Bevölkerung und die zahlreichen Touristen fast eine Insel des Wohlstands; Mosambik hingegen belegt auf dem globalen Entwicklungsindex den zehntletzten Platz unter 189 Ländern, Madagaskar steht auf Platz 161 nicht viel besser da.

Die 31. Auslandsreise des Papstes umfasst drei Länder, fünf Programmtage, vier größere Gottesdienste, Treffen mit Jugendlichen, Mitarbeitern karitativer Einrichtungen sowie den Staatsspitzen der drei Länder. Für die 14 vorgesehenen Ansprachen von Franziskus liegen viele Themen auf dem Tisch: Frieden, Armut, soziale Ungleichheit, Seelsorge in schlecht zugänglichen Regionen und nachhaltige und gerechte Wirtschaftsentwicklung; die Folgen des Klimawandels und die Bewahrung der Schöpfung, gute Regierung und Zusammenleben in ethnischer und religiöser Vielfalt. Vier Wochen vor der Amazonas-Synode mit ähnlichen Fragen wird interessant sein, welche Akzente der Papst setzt.

Nach Visiten in Marokko (2019), Ägypten (April 2017), Kenia, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik (November 2015) ist es der vierte Besuch von Franziskus in Afrika. In Mosambik, Madagaskar und Mauritius war bisher nur einmal ein Papst zu Gast. Johannes Paul II. (1978-2005) besuchte jeweils im Rahmen größerer Reisen im September 1988 Mosambik, im April 1989 Madagaskar und im Oktober 1989 Mauritius.

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