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Sam 14. Sep 2019 08:24

Umkehr und Buße: Die Beziehung zum lebendigen Gott wieder aufnehmen

Das Evangelium dieses Sonntags zeichnet uns ein eindrucksvolles Bild von jenem guten Vater, welcher zwei Söhne hatte, die dann einen unterschiedlichen Weg gehen. Es ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn bzw. vom barmherzigen Vater, welches wir alle kennen.

Die Botschaft lautet: Umkehr ist möglich! Habe Mut, einen falschen Weg zu verlassen und wieder neu auf guten und bewährten Pfaden zu wandern. Gott selbst wartet auf uns und schließt uns in seine Arme – so wie der barmherzige Vater den verloren gegangenen Sohn mit Freude aufnimmt!

Der moderne Mensch kann mit Schuld nicht mehr so recht umgehen. Zwar spürt er immer wieder sein Ungenügen und sein Versagen, und mitunter wird auch der Begriff der „Sünde“ in einem nicht religiösen Zusammenhang neu verwendet. Wenn in der letzten Zeit oft von „ Klimasünden “ die Rede ist, dann zeigt diese Wortwahl eine gewisse Dramatik und Ernsthaftigkeit auf.

Sünde “ aber hat letztlich mit Gott zu tun und bedeutet eine Beziehungsstörung des Menschen zu Gott und auch zu sich selbst und seinesgleichen. Das deutsche Wort „Sünde“ hängt mit „Absonderung“, also mit Trennung zusammen. In der Sünde trennt sich der Mensch von der Liebe Gottes; er baut auf die eigenen Kräfte und sieht keine Notwendigkeit einer lebendigen Verbindung mit Gott.

Predigt von Prof. Dr. Josef Spindelböck zum 24. Sonntag im Jahreskreis C (15.09.2019)

Predigt von Pfr. Mag. Christian Poschenrieder

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