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Sam 2. Nov 2019 10:37

An Zachäus zeigt sich das rettende Erbarmen des Menschensohns

(stjosef.at) Jesus ist der Menschensohn; dies ist ein alter Hoheitstitel, der schon im Alten Testament bekannt war und dem kommenden Messias galt. Nun aber ist der gekommen, den die Propheten angekündigt haben, und weil er zugleich der Sohn Gottes ist und der Sohn der Menschen, kann er alle retten, die sich ihm glaubend und liebend anvertrauen. Jesus ist „gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“, sagt er selber (Lk 19,10), nachdem sich Zachäus, der oberste Zollpächter, bekehrt und ihm angeschlossen hat.

Die Gnade der Umkehr bedeutet die Freisetzung in ein neues Leben. Auf diese Weise wird Zachäus, wenn er denn sein Zöllneramt noch länger ausübt, dies nicht mehr in der bisherigen Weise tun können und wollen. Er selbst sieht dies ein und sagt, er wolle künftig die Hälfte seines Vermögens den Armen geben und jedem, von dem er ungerechterweise zu viel gefordert habe, das Vierfache zurück erstatten!

Homilie zum 31. Sonntag im Jahreskreis C (03.11.2019) von Prof. Dr. Josef Spindelböck / von Pfarrer Mag. Christian Poschenrieder / von Kaplan Mag. Alexander Fischer

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