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Sam 7. März 2020 09:40

Corona-Virus: Fasten- und Gebetstag in Rom

(vaticannews.va / Stefan von Kempis) 

Rom, das Bistum des Papstes, plant einen Tag des Gebets und Fastens gegen das Vordringen des Corona-Virus. Franziskus‘ Generalvikar für das Bistum Rom, Kardinal Angelo De Donatis, hat deswegen am Freitag einen Brief an die Römer geschrieben.

Darin ruft er dazu auf, am Mittwoch nächster Woche „Gottes Hilfe für Rom, Italien und die Welt“ zu erflehen. Der neuartige Virus hat am Donnerstagabend auch den Vatikan erreicht; Italien steht in der Statistik der Infektionen mit dem Virus hinter China und Südkorea auf Platz drei.

„Lasst uns für alle Infizierten beten und für alle, die für sie sorgen, sowie für unsere Gemeinschaften, damit sie in diesem Moment Zeugen des Glaubens und der Hoffnung sein können“, schreibt der Kardinal. Am Mittwochabend um 19 Uhr will er eine Messe im Marienwallfahrtsort Divin Amore in der Nähe der Via Appia im Süden Roms feiern.

„Es sind Tage wie diese, in denen man Hoffnung verbreiten muss“

Der katholische TV-Sender Telepace und ein Livestream des Bistums Rom auf Facebook werden die Messe übertragen. Die Kollekte bei der Eucharistiefeier ist, so formuliert De Donatis, „für das Gesundheitspersonal bestimmt, das sich großzügig und opferbereit um die Erkrankten kümmert“.

Der Generalvikar des Papstes für Rom spricht den Menschen in der Hauptstadt Mut zu. „Das ist eine Lage, an die wir nicht gewöhnt sind und die uns beunruhigt. Aber wir sind jetzt vor allem dazu aufgerufen, jetzt aus der Kraft des Glaubens zu leben… Es sind Tage wie diese, in denen man Hoffnung verbreiten und niederknien muss, um für die Welt einzutreten.“

(dsp.at) Die Diözese St. Pölten erinnert in einer Aussendung an die Pfarren - neben den notwendigen bzw. angeratenen Hygienemaßnahmen (Händewaschen, Desinfektionsmittel, ausreichender Abstand bei Menschen mit Krankheitssymptomen ...) "an das Gebet für Kranke in den Fürbitten, ebenso für Pflegende, die Apotheker- und Ärzteschaft und all jene, die sich derzeit in besonderem Maß für das Gemeinwohl einsetzen." Es heißt auch: "Beim Kommunionempfang oder dem Reichen der Hand zum Friedensgruß ist keine signifikante Ansteckungsgefahr gegeben; lediglich von der Kelchkommunion geht ein Übertragungsrisiko aus; diese ist derzeit im Zweifel wegzulassen." D.h. weder Mundkommunion noch Friedensgruß sind untersagt; wer jedoch selber von Symptomen betroffen ist, möge sich im Sinne der Vorsicht im direkten Kontakt mit anderen zurückhalten.

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