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Fr 10. Juli 2020 21:12

Katholische Sozialakademie Österreichs wird neu aufgestellt

(kathpress.at) Die Bischofskonferenz weist Kritik am aktuell laufenden Reform- und Umstrukturierungsprozess in der Katholischen Sozialakademie Österreichs (ksoe) zurück und bekräftigt die nötige Neuaufstellung: Die Gründe für diese Umstrukturierung lägen allein im Finanziellen - durch die Corona-Epidemie und den corona-bedingten Einnahmenausfall bei den Kursen und Angeboten seien die wirtschaftlichen Schwierigkeiten "leider erdrückend" geworden, sagte der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, gegenüber der Ö1-Sendung "Praxis" am Mittwoch.

Aus Verantwortung gegenüber den Kirchenbeitragszahlern habe man nun eine Entscheidung treffen müssen, um die ksoe in eine inhaltlich wie finanziell gesicherte Zukunft zu führen. Eine Jobgarantie für die derzeit 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den auf ein Jahr anberaumten Umgestaltungszeitraum hinaus könne man aber nicht geben, räumte Schipka ein.

Ausdrücklich wies Schipka gegenüber Ö1 auch die in der vergangenen Woche vor allem von kirchlichen Laienorganisationen geäußerte Kritik zurück, die Bischofskonferenz wolle eine politisch nicht genehme bzw. zu weit links orientierte Organisation in den eigenen Reihen mundtot machen. Zwar habe die ksoe teils "Positionen vertreten, die beim einen oder anderen nicht immer den ungeteilten Konsens gefunden haben", doch es gehöre ja schließlich auch zur Aufgabe der ksoe, "profiliert" aufzutreten. Darin jedoch den Grund für die jetzige Restrukturierung zu sehen, sei falsch, betonte Schipka.

Link: Katholische Sozialakademie Österreichs

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