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Sam 18. Juli 2020 09:33

Die heilige Margaretha als Vorbild standhaften Glaubens

(stjosef.at) 

Am 20. Juli wird der Gedenktag der heiligen Margaretha von Antiochien gefeiert. Sie ist die Kirchenpatronin von Mühldorf-Niederranna. Da sie zu den 14 Nothelfern zählt, wurde sie besonders seit dem Mittelalter in vielen Ländern verehrt und zahlreiche Kirchenpatronate sind ihr gewidmet.

Wer war die heilige Margaretha? Vieles liegt historisch im Dunkeln, und das Legendenhafte hat die spärlichen Berichte über ihr Leben oft überlagert. Sie soll in Kleinasien gelebt haben. Als Tochter eines heidnischen Priesters bekehrte sie sich zum christlichen Glauben. Entsprechend der damaligen Frömmigkeitstradition sah sie ihre besondere Berufung in gottgeweihter Ehelosigkeit. Sie wollte ihr Leben ganz Gott schenken, indem sie sich Werken der Frömmigkeit und der Nächstenliebe widmete. Ihre jungfräuliche Hingabe an Christus, den Erlöser, war für sie exklusiv. Deshalb lehnte sie auch das Heiratsangebot des mächtigen Königs ihrer Heimatstadt Antiochien ab. Dieser aber rächte sich dafür und unterwarf Margaretha verschiedenen Folterungen und Misshandlungen, in denen sie durch die Macht Gottes vor Schaden bewahrt wurde. Sogar gegen einen Drachen – als Sinnbild des Bösen – soll sie gekämpft haben. In der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurde sie dann enthauptet.

Homilie von Prof. Spindelböck im vollen Wortlaut / Videolink

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