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Mit 17. Feb 2021 21:23

Leben in Fülle - Hirtenwort des Bischofs von St. Pölten zur Fastenzeit

(dsp.at) Hier folgen die einleitenden Worte des Fastenhirtenbriefs von Bischof Alois Schwarz (St. Pölten):

Vielleicht werden Sie sich am Beginn dieser Fastenzeit fragen: Wozu denn fasten, wenn wir doch schon ein ganzes Jahr des Verzichtens, des Einschränkens, des Zurückziehens hinter uns haben? Und ich möchte Ihnen sagen: So betrachtet haben Sie recht. Wir leben bereits ein Jahr lang in einem mehr oder weniger großen Mangel. Wer ständig das Gefühl hat, nicht genug zu haben, wer sich damit im eigenen Selbstmitleid verstrickt, dessen Leben wird schwer und einsam, um nicht zu sagen trostlos und depressiv.

Deshalb möchte ich Ihnen heute einen anderen Blickwinkel im Zugehen auf die vierzigtägige Fastenzeit eröffnen. Es ist die Perspektive eines Lebens aus der Fülle. Fastenzeit bedeutet: Leben aus der Fülle! Fastenzeit im christlichen Sinn meint, den lebensvernichtenden Mangel hinter sich zu lassen. Es geht darum, die lebensspendenden Lichtblicke auf Gott hin neu zu entdecken. Aus welcher Fülle wir Christinnen und Christen leben dürfen, wird in Jesus Christus in der Feier des letzten Abendmahls deutlich:

„Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19)

Am Beginn dieser Fastenzeit können wir uns daran erinnern, dass Jesus mit uns gehen möchte, dass ER uns nähren möchte und dass wir aus SEINER Fülle Leben zu uns nehmen.

Nehmen wir in dieser Fastenzeit ganz besonders das Nährende, den Reichtum und die Fülle unseres Glaubens in den Blick.

Ich lade Sie ein, die Sehnsucht nach der Feier der Eucharistie wieder zu entdecken.

Lesen Sie den Fastenhirtenbrief in voller Länge! Das Schreiben wird am 1. Fastensonntag 2021 (also am 21.02.) in den Gottesdiensten verlesen.

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