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Mit 31. März 2021 14:40

Opfer des Neuen Bundes, Gastmahl der Liebe

(stjosef.at) 

Im Tagesgebet der Messe vom Letzten Abendmahl heißt es, dass Jesus Christus „am Abend vor seinem Leiden … der Kirche das Opfer des Neuen und Ewigen Bundes anvertraut und das Gastmahl seiner Liebe gestiftet“ hat.

Was bedeutet dies für uns? Was feiern wir an diesem denkwürdigen Tag, dem Gründonnerstag?

Jesus hinterlässt seiner Kirche – und dazu gehören auch wir – das Kostbarste, was er geben kann: nämlich sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung, ja sich selbst!

Weil er der wahre Sohn Gottes ist, der aus Liebe zu uns Mensch geworden ist, zeigt er uns seine Liebe bis zum Tod am Kreuz. Seine Gegner und Verfolger entreißen ihm zwar sein Leben mit roher Gewalt, indem sie ihn kreuzigen und töten. Er aber ist bereit, dieses Leben in voller Freiheit hinzugeben als Gabe der Liebe. So gehorcht er seinem himmlischen Vater und vollzieht den Dienst einer letzten Hingabe für uns.

Genau dies ist gemeint, wenn das Tagesgebet vom „ Opfer des Neuen und Ewigen Bundes “ spricht. Denn der Bund der Liebe, den Gott mit uns geschlossen hat, währt ewig. Keine Unheilsmacht der Sünde und des Todes kann diesen Bund zerstören. Gottes Hand bleibt ausgestreckt, auch wenn wir Menschen sündigen und versagen. Er wartet in Liebe und Geduld auf unsere Umkehr und nimmt uns wieder an, wenn wir uns kraft seiner Gnade zu ihm bekehren.

So aber haben wir Anteil am „ Gastmahl seiner Liebe “.

Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum Gründonnerstag 2021 in vollem Wortlaut

Homilie von Pfr. Christian Poschenrieder

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