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Sam 5. Juni 2021 08:51

Den Willen Gottes mit Freude erfüllen

(stjosef.at) 

Als Christen glauben wir an die geisterfüllte Kraft des Wortes Gottes. Ja, Gott hat zu uns gesprochen nach Menschenart und auf menschliche Weise! Er tut dies schon im Paradies und nach dem Sündenfall, und die Bücher des Alten und Neuen Testaments geben Zeugnis dafür, dass dieses Gotteswort lebendig ist und gute Frucht bringt in den Herzen der Menschen, die es gläubig hören und annehmen.

Unsere Aufgabe ist es immer wieder, dass wir die eigenen Erfahrungen unseres Lebens in das Licht des Gotteswortes stellen. Da wird uns dann so manches klar werden, was wir noch nicht so richtig einordnen konnten. Wir werden auch immer wieder herausgefordert in unseren Werturteilen und Entscheidungen. Denn das Wort Gottes provoziert uns auch stets neu zum Guten hin. Das trifft auch für die biblischen Texte dieses 10. Sonntags im Jahreskreis zu.

Die Lesung aus dem Buch Genesis stellt uns die Situation der ersten Menschen nach dem Sündenfall vor Augen. Buchstäblich erkannten sie, dass sie durch ihre Sünde alles Gute und Schöne verloren hatten; sie waren „ nackt “ und versteckten sich vor Gott. Typisch ist auch, dass keiner die eigene Verantwortung für das Böse, das er getan hat, übernehmen will. Adam schiebt die Schuld auf Eva : sie hat ihm ja die köstliche Frucht gezeigt und ihm geraten, sie zu essen. Eva wiederum verweist auf die Schlange, welche den Satan symbolisiert. Wie reagiert Gott? Er überlässt die Menschen nicht ihrem selbstverschuldeten Unheil, sondern kündigt einen Erlöser an: Dieser Sohn einer Frau wird der Schlange den Kopf zertreten (vgl. Gen 3,15). Wir erkennen darin die Ankündigung Jesu Christi, der von der Jungfrau Maria geboren worden ist.

Lesen Sie die Homilie zum 10. Sonntag im Jahreskreis B in vollem Wortlaut!

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