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Die 4. Jan 2022 22:16

Sie folgten dem Stern

(stjosef.at) 

Schon kurz nach der Geburt des Jesuskindes in Bethlehem wird in der Ankunft der Weisen aus dem Osten offenbar: Alle Menschen aller Völker sind zum Heil in Christus berufen. Er ist der von Gott gesandte Messias : nicht nur für die Juden, sondern auch für die Heiden.

Das Licht des Heiles ist aufgeleuchtet im Kind in der Krippe. Wie ein Widerschein des übernatürlichen Lichtes Gottes war ein Stern aufgegangen und hatte den „Heiligen Drei Königen“ den Weg gewiesen. Fast waren sie am Ziel angelangt, da hätten sie es beinahe verfehlt. Es lag doch so nahe, dass dieser neugeborene König der Juden in Jerusalem zu finden sei, wo König Herodes herrschte. Doch nein: Gott hatte andere Pläne für das Kommen seines Sohnes. Nicht in äußerem Prunk und mit weltlicher Macht wollte er ihn in die Welt einführen. Ihm genügte die Liebe der Jungfrau und Gottesmutter Maria und die väterliche Fürsorge ihres Gemahls, des heiligen Josef von Nazareth. Dem als Kind zu uns gekommenen Erlöser war die Gesellschaft der einfachen Hirten angenehmer und wichtiger als das Zeremoniell eines königlichen Hofes, wo die äußerlich gezeigte Unterwürfigkeit und Dienstbereitschaft vielleicht nur geheuchelt sind und im Grunde jeder um sein Leben zu fürchten hat, der als Anwärter für den Thron auftritt.

Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum Hochfest der Erscheinung des Herrn (06.01.2022)

Homilie von Pfr. Christian Poschenrieder

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